Mit Vergnügen Hamburg

Orte hoch 3 Eppendorf

„Ein Goldstück, unser Eppendorf“

Stadtteile haben ihre eigene Atmosphäre, ihre eigenen Mythen. Zusammen mit Mit Vergnügen Hamburg wollen wir ihnen näherkommen. Dafür fragen wir jene, die sich am besten auskennen: die Bewohner. Wir bitten sie, uns ihr Lieblingscafé, ihr Lieblingsrestaurant und einen weiteren Lieblingsort zu verraten. Und das quer durch die Generationen. Folge 9: Eppendorf Weiter"„Ein Goldstück, unser Eppendorf“"

 
Ana und Urs Willmann

FC St. Pauli - 1860 München

Einmal Kniekehle zuviel

Der Wille, das Millerntor umzupflügen, um in der Tabelle nach oben zu kommen, ist da – auf dem Rasen wie auf den Rängen. Aber man kann es auch übertreiben.

An uns lag es nicht. Seit Saisonbeginn belegen wir lautstark unsere Entschlossenheit auf den Rängen. Die letzten Zweifel vereinzelter Grübler, Pessimisten oder anderweitig hadernder Stadionbesucher (die noch immer nicht an den baldigen Aufstieg glauben wollen) grölten wir am Donnerstagabend ab der 16. Minute weg: Christopher Buchtmann hatte gerade den Ball zur 1:0-Führung im Netz der 1860er versenkt. Weiter"Einmal Kniekehle zuviel"

 
Katharina Henne

Wilde Küche

Die sind nicht nur schön

Der Name sagt es: Ein Zierapfel soll Parks und Gärten zieren. Schade, dass kaum jemand weiß, dass viele dieser Äpfel auch vorzüglich schmecken.

Anfang September verbrachte ich einen Kurzurlaub auf der Insel Föhr. Strandspaziergänge und Radtouren an sonnigen Tagen, laue Luft bis in den Abend hinein. Was mich aber wie im Paradies vorkommen ließ, war das üppige Angebot an Früchten, die gerade auf der Insel reif waren.
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Ana und Urs Willmann

Karlsruhe - St. Pauli

So ungefähr wie Ronaldo

Nur ein 1:1 in Karlsruhe. Trotzdem wollen unsere Kolumnisten keinen Frust schieben. St. Pauli tut was für die fußballerische Außenwahrnehmung Hamburgs.

Nach der gefühlten Niederlage am Sonntag in Karlsruhe zeigte sich Trainer Ewald Lienen auf der anschließenden Pressekonferenz traurig: So viele schöne Chancen! Alle ungenutzt geblieben. Tatsächlich hätten spätestens nach der Halbzeitpause die Kiezkicker mit dem 2:0 den Sack zumachen müssen. Stattdessen erzielten Minuten später die Badener aus dem absoluten Nichts den Ausgleich. Weiter"So ungefähr wie Ronaldo"

 
Aimen Abdulaziz-Said

Sergejs Erben

Der Nachwuchs macht es vor

Die HSV-Profis hätten mal nach Stellingen fahren sollen. Dort hätten sie bestaunen können, wie Sieger aussehen, die das gleiche Trikot tragen wie sie.

Es war zwar keine Glanzleistung, die der HSV abgeliefert hat, aber immerhin hat er das Spiel gewonnen. Ich meine natürlich nicht die Profimannschaft. Nein, die hat bei der 0:4-Niederlage gegen Leipzig erneut auf ganzer Linie versagt. So sehr, dass ich es überhaupt nicht einsehe, ihr mehr als diese paar Zeilen zu widmen. Ich meine die Amateurmannschaft des HSV, die gegen Hildesheim einigermaßen souverän mit 3:1 gewonnen hat. Weiter"Der Nachwuchs macht es vor"

 
Ana und Urs Willmann

FC St. Pauli - Arminia Bielefeld

Warum verzweifeln?

Eine siegreiche Nervenschlacht leistete sich der FC St. Pauli gegen Bielefeld. Unsere Autorin blieb dabei cool – ihr Pendant auf der Gegengeraden nicht so.

In der 55. Minute brauche ich Erklärungshilfe von Ana. Buchtmann hatte am anderen Ende des Stadions perfekt auf Choi gepasst. Der schob den Ball zum 2:1 ins Tor. Zumindest zum vermeintlichen 2:1. Doch der Jubel stirbt ab. Kein Song 2 von Blur wird eingespielt – wie jeweils nach St.-Pauli-Treffern. Der Schiedsrichter gibt Freistoß für Bielefeld. Irgendwas hatte ich nicht mitbekommen.

"War das Abseits?", frage ich Ana in einer SMS.

Sekunden später die Antwort: "Woher soll ich das wissen?" Weiter"Warum verzweifeln?"