Friedman: Der 11. September hat uns dumm gemacht

Von 1. Oktober 2007 um 11:48 Uhr

Ein notwendiger Zwischenruf von Thomas Friedman in der NYT. Betrifft auch unsere Debatte über die “Ströme von Gift”.

9/11 has made us stupid. I honor, and weep for, all those murdered on that day. But our reaction to 9/11 — mine included — has knocked America completely out of balance, and it is time to get things right again.

It is not that I thought we had new enemies that day and now I don’t. Yes, in the wake of 9/11, we need new precautions, new barriers. But we also need our old habits and sense of openness.

Dies gilt auch für Deutschland, glaube ich. Jedenfalls für mich.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    CDU: Mitglied werden!, Kohl (Gechichte), Deutsche Einheit, Huber, Große Koalition, Umweltpolitik mit Augenmaß, Birma, Entwicklungshilfe kürzen.

    SPD: Mindestlohn, Arbeit, Gesundheit, Große Koalition, Bundesparteitag, Sozialstaat, Arbeit, Arbeit, Rot Gut.

    Tagesschau: GDL, soziale Frage, Staat/Bürger, Ukraine, Ecuador, Frauenfußball, Hochwasser, Stoiber, Birma, Russland… dann erst EU-Ministertreffen zum Thema Terror. Allerdings ohne Erwähnung von 9/11 oder Islamismus.

    Das war die grobe Übersicht über die Internetpräsenz der gesellschaftlich relevantesten Gruppen in Deutschland, die Polit-Themen setzen. Vermutlich alle leicht verblödet, allerdings wohl nicht von 9/11. Was die USA angeht, habe ich da auch noch Zweifel, aber da stecke ich nicht drin.

    Und Sie, Herr Lau, haben sich eben auf einen gewissen Themenkomplex spezialisiert. Scheint Ihnen nicht unbedingt geschadet zu haben. Ich denke, jeder kann verstehen, wenn Sie etwas Abstand suchen, zumal die Aussenpolitik als neues Feld beackert werden will (Birma taucht bei allen dreien auf!).

    Hier in Deutschland scheinen mir die alten Gewohnheiten der Offenheit ehrlich gesagt nie so richtig existiert zu haben. Die neuen Grenzen sind auch noch nicht klar definiert. Es besteht noch viel Diskussionsbedarf; die Öffentlichkeit, in der Sie hier im Internet mit den “Freunde und Feinde des Islam” Themen stehen ist immer noch sehr überschaubar. Ihr Standpunkt dabei ist wichtig und alles andere als “stupid”. Überlassen Sie bitte nicht PI und Watchblog das Feld!

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    • 1. Oktober 2007 um 13:56 Uhr
    • Rafael
  2. 2.

    Friedman hat aber einen weiten Weg zurückgelegt, mindestens die Hälfte im Rückwärtsgang:-) Es lohnt sich mal nachzulesen, wie er gegen die “neuen Feinde” polemisiert hat, die bei dem nicht mitmachen wollten, was er jetzt selbst bedauert. Ein Lehrstück in Paranoia und für den schwankenden Boden unserer “festen” Werte.

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    • 1. Oktober 2007 um 15:03 Uhr
    • AM
  3. 3.

    Lieber Herr Lau,

    Mutige Worte! Zu Ihren weiteren Taten wünsche ich Ihnen viel Glück und das rechte Augenmaß.

    Ein Geständnis. In den letzten Tagen hatte ich mir, nach dem Durchlesen der meisten Kommentare auf Ihrem Blog und der Lektüre des NZZ-Artikels, fest vorgenommen, hier nicht mehr zu schreiben. Aber nicht wegen solcher unsäglicher, sofort als unbedarft erkennbarer Behauptungen, wie, “der Islam ist faschistisch”, der “Islam ist prinzipiell gewaltgeneigt”. Nein! Solcherart Schmähkritik, Lüge und Verleumdung, sollte allenfalls Anlass sein, von Zeit zu Zeit das Vokabular und die damit beschriebenen dreist wirren Inhalte zusammenfassend aufzuarbeiten.

    Was war hier im Blog zu lesen. Da wurde die Zusammensetzung der sozialistischen Partei im Regionalparlament Brüssels als muslimische Unterwanderung abgehandelt, da durfte behauptet werden, Muslime hätten die Forderung erhoben, Ostereierschmuck und Weihnachstfest-Dekorationen abzuschaffen und dies sei offiziell auch geschehen. Da behaupten Zeitgenossen, die Scharia unterwandere unser Recht und die Rechtsprechung, anhand eines richterlichen Fehlurteils, dessen Zustandekommen mehr mit der tragischen Lebensgeschichte der Richterin zu tun hatte, als mit der verhandelten Sache und daher sofort und selbstverständlich kassiert wurde, dem zudem kein einziger muslimischer Verband das Wort redete.

    In der als nachdenklich bekannten Neuen Züricher stand an prominenter Stelle (Herr Schatz, NZZ,23.07.2007), man solle sich wieder stärker am Epoche machenden amerikanischen Journalisten Walter Lippmann orientieren. Der hatte einst formuliert: «Wo alle gleich denken, denkt keiner besonders viel.». – Persönlich aber, blieb gerade Lippmann in seinem Wirken eher dem Konzept der Herstellung der “Öffentlichen Meinung”, so auch der Titel eines seiner wichtigsten Bücher, als einer Art Gemeinschaftsleistung der jeweiligen Staatsführung und auserwählter publizistischer Meinungsführer verpflichtet. – Die gestufte und hierarchisch organisierter Verbreitung von erwünschter Meinung durch Eliten, die den Zusammenhalt der immer noch demokratisch legitimierten, aber weithin formierten Gesellschaft garantieren sollte, war sein Ideal . – Ein wahrhaft platonisches Konzept der Öffentlichkeit. In Amerika zur Zeit des großen Präsidenten F. D. Roosevelt, und danach, an präsidialen Kaminfeuern ausgiebig gepflegt, aber glücklicherweise
    nicht völlig erfolgreich.

    Die professionellen Journalisten bräuchten sich jedoch weniger Sorgen um die Meinung in Kommentaren, Leserbriefen, TED und Telefonumfragen machen, hielten sie sich weiterhin an ihre, an Festtagen gerne zitierten und betonten, freien Standesregeln.

    Wie schwer schon ein solches Sinnen und Trachten letztlich einzuhalten ist, belegte jüngst Herrn Plasbergs “Hart aber fair” – Sendung zum derzeitigen Thema Nr.1, die man sich im Web auf der WDR-Seite anschauen kann. Er sendete Material zu der eingetretenen Diskrepanz zwischen der offenen und der verdeckten, anonymisierten öffentlichen Meinung im Bezug auf die Muslime und den Islam.

    So häufig bemühte Showgäste wie Herr Baring oder der organstarke Herr Bosbach, konnten und durften trotzdem weiterhin ungehindert und unwidersprochen, sowohl die demografische Keule, als auch die mediale Überwertung von Einzelfällen, je nach Belieben, darstellerisch nutzen. Die “Achse des Guten”, sprachlich etwas geschickter, hier im Blog von so manchem gerne zitiert, glaubt ja immer noch, mit Polemik beweisen zu können, es gäbe keine von Menschen gemachte Erderwärmung und wenn, habe sie höchstens überwiegend positive Effekte, Tierarten stürben nicht aus, sondern die Artenvielfalt wachse und der “Islam” sei Europas Unglück. – So glaubt denn mittlerweile auch ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung, der Islam sei prinzipiell gewaltgeneigt, frauenfeindlich und undemokratisch und selbst die durch Wiederholung nicht wahrer werdende Behauptung, der Islam fordere zwingend die Einheit von Kirche und Staat, gilt mittlerweile als fleißig geübter Gold-Standard in den Argumentationsketten der medialen Öffentlichkeit. So sind viele Bundesbürger davon überzeugt, dass die Abmeldung muslimischer Mädchen vom Sport ein Massenphänomen unter Türken, Kurden und Arabern ist und es eine eindeutige religiöse Wurzel hat, dass muslimische Kinder, wie behauptet, fast regelhaft nicht an Klassenfahrten teilnehmen. Keine Polit-Talkshow, kein Print-Blättchen ist sich zu schade sog. “Ehrenmorde” als islamische Ausgeburt und häufigen Fall auszudeuten.

    Gerne wird schon einmal mit angeblich belastbaren Zahlen getrickst, so wie es der Historiker H.U.Wehler jüngst im Deutschlandfunk versuchte (Moscheegrößen, Grad des völligen Analphabetismus in deutscher Sprache unter türkischen Einschülern in Berlin 94%, usw.,usw.). Berüchtigt, der Bestseller des Fernsehjournalisten Hans-Hermann Gockel, der liebenswürdig und nett auf der Mattscheibe, in seinem Buch “Deutschland die überstrapazierte Nation” gegen Migranten, importierte Arbeitssklaven und Muslime losholzt und zum Thema “Ehrenmorde” schlicht lügt (Sechs Ehrenmorde in Berlin in einem halben Jahr).

    Bei genauer Beachtung merkt der lesende Zeitgenosse, dass alle Diskutanten sich auf eine handvoll Fälle berufen. Immer die gleichen und immer im gleichen Muster. Zumindest dann stutzig zu werden und zu recherchieren, sollten die heiligste Pflicht professioneller Journalisten sein. So wie Florian Klenk es jüngst im “Falter” zu dem biografischen Hintergrund eines in Österreich verhafteten Terrorverdächtigen tat, oder Herr Spiewak vor einiger Zeit bei seiner Schulrecherche bezüglich des Absentismus muslimischer Kinder, für die ZEIT.

    Allenfalls tröstlich ist es, dass auch zu anderen Themen häufig mit Zahlentricks gearbeitet wird.
    Z.B. wenn vom Anstieg des Bruttosozialprodukts oder von der durchschnittlichen Einkommenshöhe gesprochen wird, oder wenn Mittelwerte genannt werden, aber nicht die Medianwerte,….Wenn z.B. die tatsächlich gut gewachsenen und weiter wachsenden Vermögen und Besitztümer nicht in Relation zu Verteilung derselben gesetzt werden. – Eine besondere Auszeichnung in diese Richtung verdient in die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, die Rubrik “Erklär mir die Welt”. Dort darf z.B. Herr Straubhaar zu pseudowissenschaflichem neokonservativem Engagement aufruft. Da wird die Armut als natürlich und die wachsenden Besitz- und Einkommensunterschiede als gesellschaftsförderlich definiert.

    Ein lastendendes Gefühl bleibt mir, dass eine seriöse Quelle wie meinetwegen die ZEIT, oder eine wunderbare Webseite, wie z.B. qantara.de, nicht dagegen ankommt, was mittlerweile von einer vermeintlich journalistisch arbeitenden Achse des Guten und in solchen Foren wie PI ausgewalzt wird. Oft sind es leider gerade Journalisten und Publizisten, also Angehörige des freiesten und befreiendsten Berufstandes, die doch lieber polemisieren und eine Meinung haben, anstatt zu recherchieren und zu berichten. Das gilt natürlich nicht nur für das Blogthema hier, sondern auch für andere heiß diskutierte gesellschaftliche Reizthemen. Denken Sie nur an Alice Schwarzers gut gemeinte, aber letztlich gefährlicher PC-Klatsche gegen das angeblich “nuttige” Aussehen so mancher Frau im Straßenbild, die sich dann auch nicht über männliche Reaktionen wundern dürften, oder die gänzlich entgrenzten und enthemmten Beiträge zur “Ästhetik” im öffentlichen Raum, die ein Kardinal Meisner oder davor Ralph Giordano produzierte.

    Können wir wirklich glücklich sein, wenn auch Intellektuelle dem Reiz des schnellen Urteils und des Vorurteils erliegen und z.B. den angehörigen einer Konfession das “kritische Denken” absprechen. Können wir zufrieden sein, wenn, neben der berechtigten Islamkritik, plötzlich pauschale Behauptungen, wie z.B. der Islam erlaube Ehrenmorde, erlaube die Misshandlung der Frauen in der Ehe und fordere die Tötung von Konvertiten, mehr Vertrauen genießen, als die gegenteiligen Stellungnahmen der anerkannten Gemeinden und Vereine, als Gegendarstellungen der Wissenschaftler? Dürfen wir es hinnehmen, wenn Terroristen und deren radikale Helfershelfer als Gewährsleute für den rechten muslimischen Glauben herangezogen werden?

    Die ablaufende Zeit von Osama und Konsorten könnte viel eher vorbei sein, deren immer noch exisitierende Gloriole in der arabischen Welt und bei den aufnahmebereiten Wenigen hierzulande wäre längst noch stärker beschädigt, wenn wir uns nicht als unfreiwillige Agenten betätigten und uns selbst glauben machten, die 3,2 Millionen Muslime in Deutschland, bei 27 Mio. Katholiken und 27 Mio. Protestanten und einem großen Haufen Atheisten, Nennchristen, Hedonisten und Dezisionisten, könnten tatsächlich, wie wir zu denken beginnen, glaubensmäßig einprogrammiert und demografisch erfolggreich, einen Gottesstaat errichten wollen.

    Tatsächlich bewegen sich viele, wenn es um den Islam in Deutschland geht in einer Art Bunkermentalität, bei der das Urteil längst gefällt ist und letztlich nur noch nach äußeren Anlässen, die in die Tendenz passen, gesucht wird, um dann zu die Freiheit deutlich einschränkenden Forderungen und Taten zu schreiten. – Was so diskutiert wird: Moscheebau nur, wenn in der Türkei, aber besser noch in Saudi-Arabien, Kirchen gebaut würden. Muslime sollten gefälligst im Hinterhof bleiben und nicht auffallen, vor allem nicht in der Kleidung. Muslime sollten den “gewaltgeneigten” Koran aufgeben, dann stünden die Chancen besser für eine Integration. Die Familienzusammenführung und der Nachzug sollte restriktiver gehandhabt werden, weil sonst Muslime demografisch die Mehrheit bilden könnten. Das Schächten solle aus ethischen Gründen verboten werden. Muslime müssten in öffentlichen Einrichtungen, vom Krankenhaus bis zur Werkskantine essen, was ihnen auf den Teller gelegt wird, keinesfalls dürfe speziell für sie gekocht werden. Muslime müssten Zwangsbehandlungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen akzeptieren, weil für sie keine “Extrawurst” gebraten werde solle und es kein individuelles Eingehen auf ihre Bedürfnisse geben dürfe. Geschätzt 4.000- 20.000 jährliche Übertritte zum Islam werden in Politmagazinen als Bedrohung der vorgeblich judäo-christlich geprägten Gesellschaftsordnung verkauft. Über die Zahl der Austritte und der reinen Nenn-Muslime, wird nicht einmal sorgfältig recherchiert!

    Bei den Muslimen entwickeln sich, aufgrund der Verfasstheit ihrer Gemeinden, – Es fehlen verbindlich auftretende und öffentlich wirklich anerkannte deutsche Dachorganisationen und eine endlich intensiv betriebene Ausbildung der Geistlichen an unseren Hochschulen.-, ihrer vielen unterschiedlichen Moscheegemeinschaften und der sozialen Situation tagtäglicher, realer Diskriminierungen, weil an Kopftuch, Kappe und Kleidung, Haartracht und Hautfarbe orientiert, z.B. bei der Wohnungssuche, bei Bankgeschäften, bei Handels-Miet und Pachtverträgen, dazu analoge Strukturen. Alles ausserhalb des individuellen Bezugsrahmens ist zunehmend schwer einschätzbar, ängstigend und wird als eher ablehnend, denn als offen akzeptierend empfunden.

    Die Folge: Beide Seiten ziehen sich zurück, viel schlimmer, definieren sich ausdrücklich als Gegenseite. Zukünftig will man nicht miteinander reden und handeln, sondern eher übereinander urteilen.

    Erschreckend daran ist, dass die einzige wirklich universelle Spielregel einer erfolgreichen Gesellschaft, nämlich so viel wie möglich unterschiedliche Positionen und Lebensweisen zuzulassen, verloren zu gehen droht, wenn zwar das Kopftuch landauf – landab als individualitätsfeindliche und “grob gestrickte” Abwehr des Sexuellen diffamiert wird, aber umgekehrt das Bedrohliche in unserer eingeforderten Durchschnittlichkeit, in unserer Nicht-Auffälligkeit kaum zu Reflexionen einlädt. – Dabei könnte gerade hier der Keim einer neuen gefährlich Entgleisung und radikal anti – freiheitlichen Einstellung schon angelegt sein. Dieses beständige “Sei wie wir, wenn du auf die Straße tritts”, dieser Wunsch nach einer Art “Kleiderordnung” in der Öffentlichkeit, er ist in letzter Zeit auch bei einigen bekannten Publizisten zu spüren. – Das erschreckt mich, ehrlich gesagt, mehr, als Ausrufe einzelner Menschen, Muslime seien glaubensmäßig zur schlagkräftigen Züchtigung ihrer Kinder angehalten.

    Bei aller berechtigter Kritiik der Profis am Kommentar(un)wesen, am allgemeinen TED und den Leserbriefen wundert mich, dass sie selbst häufig nicht einmal einfachste journalistische Regeln beachten. Z.B die klare Trennung von Bericht und Kommmentar, die Nennung von Quellen, sofern diese nicht dem Informantenschutz unterliegen, der allgemeinen Zitierregeln, der Verpflichtung, häufiger einmal Pro und Kontra Argumente nebeneinander zu stellen und die Verhältnismäßigkeit einer Problembeschreibung anzuführen, damit nicht ein falscher, maßlos übertriebener Eindruck entsteht.

    Grüße

    Christoph Leusch

    Antworten

    • 1. Oktober 2007 um 18:48 Uhr
    • Christoph Leusch
  4. 4.

    9/11 hat uns nicht dumm gemacht sondern uns vor Augen geführt, wie dumm wir waren und immer noch sind!
    Thomas Friedman begreift auch nur ansatzweise das Dilemma in das die islamischen Terroristen den Westen gestürzt haben. Was will er mit potentiellen Selbstmordattentätern tun, wenn Guantanamo geschlossen wird? Die Leute Lückenlos überwachen? An den Überwachungsstaat der dann entsteht und der seine “old openness” ad absurdum führt, denkt er nicht. Wir sehen das doch hierzulande. “Biometrische Pässe”, “Online Razzia” usw.. sind die Stichworte. Die einzige Alternative zu all dem wäre tatsächlich Terroranschläge wie Naturkatrastrophen hinzunehmen, aber das würde sehr sehr bitter. Denn wenn man auf Terroranschläge nicht reagiert, fordert man die Terroristen zu noch schlimmeren Anschlägen heraus und 9/11 kostete schon tausende Menschen das Leben.
    Friedman wird auch lernen müssen das es keine “new enemies that day” waren, sondern “alte Feinde” die sich nur plötzlich mehr “angestrengt” hatten. Zudem handelt es sich nicht nur um Feinde der USA, sondern um Feinde der Westens insgesamt.

    Antworten

    • 3. Oktober 2007 um 02:57 Uhr
    • J.S.
  5. 5.

    @ J.S.
    ” Denn wenn man auf Terroranschläge nicht reagiert,…”
    Die Frage ist doch nicht, ob sondern wie man reagiert. Niemand hat je gefordert, gegen Terroristen gar nichts zu unternehmen und gottergeben auf den nächsten Anschlag zu warten.

    Antworten

    • 3. Oktober 2007 um 10:29 Uhr
    • AM
  6. 6.

    Der RAF-Terrorismus wurde mit rechtsstaatlichen Methoden überwunden. Wer Terroristen als Kombattanten statt als gewöhnliche Verbrecher behandelt, wertet sie auf und verschafft ihnen eine nachträgliche Rechtfertigung.

    Antworten

    • 4. Oktober 2007 um 09:54 Uhr
    • Joachim S.
  7. 7.

    @Joachim S.
    Der Linke RAF Terrorismus wurde keineswegs durch rechtsstaatliche Methoden überwunden. Der Linke Terror ist schlicht und einfach mit dem Zusammenbruch des Sozialismus ausgestorben.
    Und zum Zusammenbruch des Sozialismus war es nötig Waffen an die Islamisten in Afghanistan zu liefern. So einfach wie bei “gewöhnlichen Verbrechern” ist das alles nämlich nicht!

    Antworten

    • 4. Oktober 2007 um 11:06 Uhr
    • J.S.
  8. 8.

    J.S., hübsche Märchenstunde…

    Antworten

    • 4. Oktober 2007 um 11:19 Uhr
    • Joachim S.
  9. Kommentar zum Thema

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