Drei Jahre seit Hatun Sürücüs Tod
Heute vor drei Jahren wurde Hatun Sürücü von ihren Brüdern ermordet.
Seither hat sich das Bewußtsein für Ehrenmorde und Zwangsheiraten geschärft, und in der Integrationsdebatte ist nichts mehr wie es war.

Auch die türkische Presse, die erst von dem Thema nichts wissen wollte und es als antitürkische Hetze abtat, ist mittlerweile engagiert für die Rechte der Frauen.
Der Verein Hatun und Can – benannt nach der Ermordeten und ihrem Sohn – ist erst vor einem Jahr gegründet worden und hat doch schon über 100 Frauen und Mädchen geholfen, sich vor einem ähnlichen Schicksal in Sicherheit zu bringen. Hier ist die Website, Spenden sind erwünscht.
Hier ist mein Originalbericht zu dem traurigen Fall Sürücü.
Kategorien: Integration und Frauenrechte
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Hier ist auch ein “schöner” Fall:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/hagen/2008/2/10/news-22470842/detail.html
Der vermeintliche Täter war schon abgeschoben und konnte hier wieder Asyl beantragen, weil er zum Kurdentum “konvertiert” ist.
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Ein Nachtrag, der seriöser ist, als es die extrapolierte Zahl vermuten läßt – http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/a-question-of-honour-police-say-17000-women-are-victims-every-year-780522.html – und der (für Großbritannien) auch seltsame statistische Ausreißer leider plausibel machen kann: “Women aged 16 to 24 from Pakistani, Indian and Bangladeshi backgrounds are three times more likely to kill themselves than the national average for women of their age”.
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Zugegeben, nur ein Einzelfall:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,535286,00.html
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