Türken werden nicht bedient
Ein Artikel auf der Achse des Guten über die Diskriminierung von Türken durch die Firma SIXT:
… einen gut gekleideten jungen Mann mit perfekten Manieren und einem akzentfreien Deutsch. Nur aufgrund des Namens war anzunehmen, dass es sich hierbei um einen jungen Mann mit türkischen Wurzeln handeln könnte.
…
Bestätigung sowie Mietwagenvoucher der Firma Sixt wurden dem Kunden per Mail zugestellt.
Der Kunde traf pünktlich bei der Mietwagenstation von Sixt ein, um den Wagen zu übernehmen.
Das Personal ließ sich, wie üblich, den Führerschein sowie die Personalien des Fahrers geben. Dann begann das Unglaubliche.
Der Fahrer besaß einen gültigen deutschen Führerschein, außerdem einen Personalausweis, ausgestellt vom türkischen Generalkonsulat in Deutschland.
Mit anderen Worten, wir haben es hier mit einem Deutsch-Türken zu tun, der junge Mann ist in Deutschland geboren, hier aufgewachsen, zur Schule gegangen und hat hier studiert.
Das Personal der Firma Sixt übergab den Wagen nicht an den Kunden, sondern verlangte die Aufenthaltsgenehmigung für die BRD, um dann zu prüfen, ob er berechtigt ist, hier bei uns in Deutschland einen PKW anmieten zu dürfen. Diese Aufenthaltsgenehmigung, logischerweise unbefristet, befand sich jedoch im Reisepaß des Kunden, und der Reisepaß wiederum lag am Wohnort des jungen Mannes, ca. 40 km von Frankfurt entfernt.
Sixt stellte ihn vor die Alternative: Entweder Sie fahren nach Hause und holen die Aufenthaltsbescheinigung oder es gibt kein Auto.
Vollkommen hilflos rief der Kunde in seinem Reisebüro an. Die Mitarbeiterin war völlig sprachlos und verstand die Welt nicht mehr. (…) Welche Möglichkeit gäbe es, damit der Kunden das Auto übernehmen kann? Das Reisebüro hätte für alles gebürgt. Aber nein, erfuhr sie, es gäbe eine Anweisung aus München, verfaßt von Herrn Erich Sixt persönlich, dass türkische Staatsbürger bei Sixt keine Mietwagen anmieten dürfen!
(…)
Der auch für mich zunächst rassistische Fall – zugegeben hart für den netten Türken — entpuppt sich als einen typisch Jörg LAU Verdreh-Fall:
Auf einen türkischen Ausweis, dann auch noch ohne Adresse und ausgestellt von jenem türkischen Institut in DÜSSELDORF, das vor ein paar Monaten verkünden ließ
“man muss nur etwas an der Haut der Deutschen kratzen, dann spritzt das BRAUNE Blut heraus”.
- Ähnliches tun die Jungmänner der türkisch-kurdischen Ummah, denen der türk. Ministerpräs. ERDOGAN 2008 versicherte
“Angleichung ist ein Menschheitsverbrechen” und sich öffentlich die Unterscheidung von Islam und Islamismus verbat, – aber mit Fäusten und Messern.
Der gleiche Leiter dieser Institution des NATO-Mitglieds hat kein Problem damit, in Krefeld die 2008er heißblütig-jubelvolle GraueWolf/MHP-Islamisten-Veranstaltung zum 1915/16er Gemetzel an den Dardanellen zu besuchen . .
Eine Stadt, die auch keine Probleme mit ihren MHP-Doppelmitgliedschaften in SPD, CDU oder Integrationsbeirat hat. -
Wie wird das wohl in Düsseldorf oder Duisburg sein ?
Wahrlich wahrlich, allesamt keine guten Rahmenbedingungen für freundliche, ehrliche Türken und Deutsche.
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Nachdem ich mehrere Kommentare gelesen habe, verstehe ich warum die “Stille Post” solch sonderbaren Wörter am Ende der Kette zum Vorschein bringt.
Fakt ist nicht in Düsseldorf wurde der Pass ausgestellt, sondern in Frankfurt.
Um uns allen weitere Kommentare zu ersparen-verweise ich auf die öffentliche Stellungnahme von Konstantin Sixt auf der Page http://www.achgut.com, veröffentlicht am 12.11.2009.
Allen hier, die dieses Vorgehen nicht tolerieren, möchte ich herzlich danken-und all den anderen die so herlich Fakten verdrehten, bleibt so wie ihr seid-ohne euch hätten wir auch nichts zu lästern.
Vielen Dank an Jörg Lau, ein guter Mensch hat keine Vorurteile…….
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Solche Diskussionen kann es wirklich nur in Deutschland geben. Nur hier fällt die Aufregung eines einzelnen, enttäuschten Kunden auf so nährreichen Boden. Wäre der Mann, der da versucht hat, ein Auto mit zwei Dokumenten – die im Übrigen beide keinerlei Angaben über den tatsächlichen Wohnort enthalten – anzumieten, ein Österreicher gewesen – wie hoch wäre wohl die Aufregung gewesen? Und so zeigt auch dieser Fall einmal mehr, wie bereitwillig negative Erfahrungen von Migranten angenommen werden, um damit Aufregungskampagnen wegen vermeintlicher Diskrimierung zu führen. Wer Israel kritisiert, ist Antisemit. Wer Türken kein Auto vermietet, ist ausländerfeindlich. So ist das nunmal in Deutschland. Ich hätte dem Mann übrigens auch keinen Wagen gegeben – obwohl ich selbst nur zu Gast in diesem Land bin.
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An die meisten Kommentatoren würde ich gerne mal die Frage stellen, wie sie sich wohl fühlten, wenn sie an der Stelle des Kunden wären, der über all die Fragen des Andersseins wohlmöglich Termine oder sonstige Verpflichtungen hatte… Ich meine wo leben wir denn, das man nun auch mit Problemen beim Mieten eines Leihwagen konfrontiert wird?
Ich sage dazu, das ist echt unerhört!
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naja, zeit halt, wer erwartet nicht von anfang an einen lauen bericht. türken sind doch selber schuld für ihre angehörigkeit zu einer diskriminierten minderheit! oder? man kann sich ja seinen geburtsort oder die eltern aussuchen…als würde da der pass was ausmachen, ihr lest wohl selber eure kommentare nicht. auch wenn der artikel etwas konstruiert scheint, die kommentatoren geben hier ihr bestes um zu zeigen, dass unsere gesellschaft von rassismus durchseucht ist. Vorurteile müssen schon gepflegt werden: türken machen immer nur probleme, egal, ob sie autos mieten oder sonstige mieter sind. neenee, ihr armen leute. es wäre ja zu tolerieren, wenn es einige wenige spinner wären, aber leider ist en vogue heute über türks zu schimpfen. passen sie doch irgendwie nicht zu unserer christlichen abendländischen weihnachtskultur…die leitkulturdebatte war ja auch ein gutes zeit-thema, es ist einfach ein thema, der ängste bedient. die mehrheitsgesellschaft will nix von ihrer vorherrschaft abgeben: banaler medienkrieg! man muß nur einer breiten masse von lesern mist erzählen, histerie erreicht man schnell, vgl. schweinegrippe!
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