Ein Blog über Religion und Politik

Die Natur in Zahlen

Von 23. März 2010 um 17:50 Uhr

Wer immer Schwierigkeiten hatte, die Fibonacci-Reihe, die Goldene Regel oder ähnlich komplexe mathematische Phänomene zu verstehen, dem wird durch diese traumhafte Animation geholfen:

via Boing Boing

Kategorien: Gottesbeweise
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Die Goldene Regel ist ein «komplexes mathematisches Phänomen»?

    • 24. März 2010 um 10:02 Uhr
    • 6bb6
  2. 2.

    Die Goldene Regel nicht. Der Goldene Schnitt schon.

    • 24. März 2010 um 13:16 Uhr
    • Sam
  3. 3.

    Der ganze universelle Wahrheitsanspruch der Religionen hat nicht dazu ausgereicht, etwas zu schaffen, was auch nur annähernd soviel universell gültige Wahrheit enthält wie dieser kurze Film. Wir großartig ist die Kraft von Vernunft und Wissenschaft, und wie erbärmlich Schwach ist Religion.

    • 24. März 2010 um 20:41 Uhr
    • Delta Zwo
  4. 4.

    @ delta zwo

    Mich wundert immer dieses Bedürfnis, der “Religion”, die ja in sehr weitgefasster Begriff ist, wenigstens im Vorbeigehen, noch einen mitzugeben. Ich frage mich dann immer, was erzeugt diese negativen Emotionen, diese ständige Lust auf Schienbeintritte? Ist es das schlechte Bild, das bestimmte Vertreter von “Religion” derzeit in den Medien abgeben? Ist es terrorbedingte Phobie? Sind es eigene schlechte Erfahrungen? Jeder, der sich unvoreingenommen damit befasst, kann feststellen, dass Spiritualität ein dem Menschen gegebenes Potential ist, das zu entfalten sehr hilfreich sein kann, Mathe natürlich auch, keine Frage! Das schließt sich überhaupt nicht aus. Ein Credo und eine Formel sind eben unterschiedliche Weisen, sich der “Wahrheit” anzunähern.

    • 24. März 2010 um 22:27 Uhr
    • cwspeer
  5. 5.

    @cwspeer
    Wo nähern sich Religionen denn der Wahrheit an? Sie behaupten doch abschließend, Wahrheit bereits zu kennen. Das Christentum oder der Islam sind irgendeiner Wahrheit heute nicht näher als am Anfang. Wirkliche Annäherung findet nur auf wissenschaftlicher Grundlage statt, und wie dieser wunderschöne Film zeigt, kann diese Annäherung auch eine spirituelle Dimension haben. Ich baue meine Spiritualität lieber auf dem Fels des Verstandes als auf dem Sand der Religion auf.

    • 25. März 2010 um 08:34 Uhr
    • Delta Zwo
  6. 6.

    “Ich baue meine Spiritualität lieber auf dem Fels des Verstandes als auf dem Sand der Religion auf.”
    Im rechten Licht betrachtet, nämlich dem der Vernunft, ist der Fels nur verdichteter Sand; seine Vergänglichkeit und Vorläufigkeit erkennt man, wenn man ihn wieder zu Sand zerstößt.
    Die Wahrheit ist uns unerreichbar, auch und im besonderen der Wissenschaft. Sie beschreibt die Dinge, die schon da sind, über ihr “woher” und “warum”, erst recht über “wozu” vermag sie nichts zu sagen – und will es auch gar nicht. So kann dieser Film schön zeigen, wie sich eine mathematische Gesetzmäßigkeit in der Natur wiederfindet – aber die viel interessantere Frage: wie kommt sie hinein, bleibt davon völlig unberührt. Die Schönheit der Mathematik ist ein Wunder, daß ihre abstrakten Gesetze, Abbilder arithmetischer Operationen, auch Grundgesetze der Natur sind, ist das größere Wunder: Eugene Wigner, ein Physiker , spricht von der “unreasonable effectiveness of Mathematics in the Natural Sciences”:
    http://www.dartmouth.edu/~matc/MathDrama/reading/Wigner.html

    • 25. März 2010 um 14:09 Uhr
    • Elpis
  7. 7.

    “aber die viel interessantere Frage: wie kommt sie hinein, bleibt davon völlig unberührt. ”

    Völlig falsch. Die Mathematik ist der Grund dafür das die Natur (Nautilius) so aussieht wie sie aussieht.

    “Die Schönheit der Mathematik ist ein Wunder”

    Wo ist denn da ein Wunder? Man greift sich etwas aus der Mathematik heraus was vielen Menschen gefällt und behauptet dann, das es ein Wunder sei das es Menschen gefällt?
    Das auf der Titelseite des Männermagazins eine schöne Frau zu sehen ist, ist auch kein Wunder sondern Absicht.

    • 25. März 2010 um 14:35 Uhr
    • J.S.
  8. 8.

    “Völlig falsch. Die Mathematik ist der Grund dafür das die Natur (Nautilius) so aussieht wie sie aussieht.” Sie haben den Artikel von Wigner offensichtlich nicht gelesen. Denn sonst würden Sie die richtige Frage stellen: Warum ist die Mathematik dieser Grund? Was ist das Band zwischen beiden? Die Mathematik, die mit dem Begriff des Unendlichen in so vieler Hinsicht arbeitet, mit dem unendlich Kleinen wie unendlich Großen, spiegelt die Natur wider, in der Unendliches nicht auftritt? Das Phänomen, daß die Mathematik anwendbar ist auf die Natur, ist ja gerade das , was Wigner “unverständlich” nennt – oder anders: Wie kommt die Mathematik in die Natur? Dort gibt es keine Kreise, Geraden, Ellipsen, Parallelen, Punkte oder Dreiecke – und dennoch liefern diese mathematischen Konstrukte ein Abbuild der Gesetzmäßigkeit in der Natur.
    Unverständlich ist mir Ihr Satz: “Das auf der Titelseite des Männermagazins eine schöne Frau zu sehen ist, ist auch kein Wunder sondern Absicht.” – Sicher, die Absicht der Redaktion. Wer steckt hinter der Mathematik zwar nicht auf dem titelblatt der Natur, aber in ihrem Layout? Soll man Ihren Satz so verstehen, daß Sie dahinter einen “Designer” vermuten?
    Und was die Schönheit der Mathematik betrifft hilft ein wenig Lesen: “Das Buch der Beweise” von Martin Aigner und Günther Ziegler zum Beispiel oder das Zitat eines großen Mathematikers, nämlich Godfrey Harold Hardy: “Das entscheidende Kriterium ist Schönheit; für häßliche Mathematik ist auf dieser Welt kein beständiger Platz. “

    • 25. März 2010 um 16:55 Uhr
    • Elpis
  9. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)