Ein Blog über Religion und Politik

Amerika im Twitter-Krieg mit Iran?

Von 14. Februar 2011 um 18:35 Uhr

Beginnt die Obama-Regierung im Licht des Abgangs von Mubarak mit einem Politikwechsel hin zu einer aggressiveren Demokratie-Agenda?

AFP berichtet, dass das amerikanische Außenministerium begonnen habe, Tweets in Farsi an die iranische Öffentlichkeit zu senden. Man hat sich offenbar darüber geärgert, dass die Iraner die Revolution in Ägypten vereinnahmen wollen, obwohl sie zuhause den eigenen Bürgern die Rechte verwehren, die die Demonstranten vom Tahrir-Platz sich genommen haben.

The Twitter feeds in the Iranian language began Sunday as US officials accused Iran of hypocrisy by supporting the anti-government revolt in Egypt but seeking to prevent anti-government demonstrations in Iran.

On the Twitter account, USAdarFarsi, the State Department said it "recognizes historic role of social media among Iranians We want to join in your conversations."

In another tweet, the State Department said: "#Iran has shown that the activities it praised Egyptians for it sees as illegal, illegitimate for its own people."

In a third tweet, it said "US calls on #Iran to allow people to enjoy same universal rights to peacefully assemble, demonstrate as in Cairo."

Ich finde diese Aktion sehr gut, zumal sich heute in den iranischen Städten die iranische Demokratiebewegung Kämpfe mit Sicherheitskräften des Regime leistet. Es soll Tränengas eingesetzt worden sein, und von Tausenden Protestierenden ist die Rede.

Das läßt die Delegation des türkischen Präsidenten Gül einigermaßen zynisch aussehen, der heute mit einer riesigen Zahl türkischer Geschäftsleute im Iran weilt. Gül will das Geschäft mit Iran vorantreiben - ein Affront gegen die Nationen, die versuchen, Iran durch Sanktionen zur Offenlegung seines Atomprogramms zu veranlassen. Die Türkei glaubt nicht daran, das hat sie oft genug gesagt. Sie wird auch nicht direkt gegen das Sanktionsregime  verstoßen. Aber sich so demonstrativ und präpotent gegen einen Konsens zu stellen, dem selbst Russen und Chinesen zustimmen, ist eine politische Dummheit.

Im Lichte der angekündigten Proteste im Iran kann alle Welt sehen, wie die Türkei auf der Weltbühne herumstolpert und trotzig den besten Kumpel des häßlichsten Regimes der Region gibt. Die Neo-Osmanen werden zum Opfer ihrer Großmannssucht.

Wird Gül zuschauen, während Dutzende Demonstranten verhaftet werden - oder wird er ein Wort für sie finden?

Kategorien: Iran, Türkei
Leser-Kommentare
  1. 1.

    @ All: Videos von den Protesten hier: http://www.iranian.com/main/2011/feb/25-bahman

    • 14. Februar 2011 um 18:38 Uhr
    • Jörg Lau
  2. 3.

    deutschsprachige, gründlich-seriöse Berichterstattung auf Julias Blog:
    http://englishtogerman.wordpress.com/

  3. 4.

    ein weiterer deutschsprachiger Iran-Blog ist Dust and Trash:
    http://dustandtrash.blogspot.com/

  4. 5.

    ‚Weblog von Alis Schirasi‘ ist ein dritter deutschsprachiger Irang-Blog:
    http://alischirasi.blogsport.de/

  5. 6.

    @ J.Lau

    Sie haben recht, wenn Sie schreiben, dass man ein Regime, welches seine eigene Bevölkerung unterdrückt, auch nicht noch bestaerken sollte.

    Also, warum importiert Deutschland dann Waren aus China, Textilien aus Pakistan (welches den Atomwaffensperrvertrag net unterschrieb und über A-Waffen bereits verfügt)/ Vietnam oder laesst Blutdiamanten hierzulande verkaufen?

    Wollen Sie uns verars…?

    Verstehen Sie mich net falsch, ich stimme Ihnen vollkommen zu, aber bis wir zu Türkei-Iran kommen, dessen Handelsvolmuen bei laecherlichen 10-15 Milliarden liegt, sollten wir doch erstmal das Handelsvolumen von mehreren hunderten Milliarden mit anderen Staaten drosseln, die ihre Bevölkerungen auch gern und gut niederknüppeln!
    Wieviele Tibeter und Uiguren sind allein in den letzten 3 Jahren ums Leben gekommen, wissen Sie es?
    Nö natürlich net.

    Achja, waere noch die angebliche A-Bombe.
    Das ist ja auch so ne schöne Geschichte, wie die Massenvernichtungswaffen des Iraks…

    Entschuldigen Sie bitte, aber haben Sie mal den Verstand eingesetzt und mal nachgedacht, dass die Türkei der letzte Staat auf der Welt waere, welches ne A-Bombe in der Hand seines extremistischen schiitischen Nachbarn dulden könnte?

    Zumal die Terrororganisation (türkische) Hizbollah sich gerade nach Iran abgesetzt hat, zb.?

    Herr Lau, gebrauchen Sie bitte mal den Verstand. Im Iran leben mehr als 20 Millionen Türken, denken Sie nicht, dass die türkischen Geheimdienste das Land von oben bis unten bereits durchgescannt haben, mit diesen Kontakten vorort? Meine Güte, muss man denn alles erwaehnen…

    • 14. Februar 2011 um 20:08 Uhr
    • Mete
  6. 7.

    Danke Herr Lau, Sie haben gerade die Zeit gerettet, die bisher NICHTS über die heutigen Proteste berichtet hat. Ich war sehr enttäuscht.

    • 14. Februar 2011 um 20:19 Uhr
    • docaffi
  7. 8.

    Wollen Sie uns verars…?

    @ Mete

    Nein.

    Verstehen Sie mich net falsch, ich stimme Ihnen vollkommen zu

    Nein, Sie stimmen ihm eben nicht zu.

    Entschuldigen Sie bitte, aber haben Sie mal den Verstand eingesetzt und mal nachgedacht, dass die Türkei der letzte Staat auf der Welt waere, welches ne A-Bombe in der Hand seines extremistischen schiitischen Nachbarn dulden könnte?

    Der letzte Staat der Welt, der eine Atombombe in der Hand von schiitischen Extremisten dulden könnte, ist Israel, nicht die Türkei.

    Und was die türkische Regierung bezüglich des iranischen Regimes betreibt, ist keine Realpolitik, sondern bestenfalls Appeasement-Politik, die den Bau einer iranischen Bombe noch weiter befördert, weil sie die Sanktionspolitik westlicher Staaten durchkreuzt und dadurch die politischen und ökonomischen Kosten des Programms für das iranische Regime minimiert.

    • 14. Februar 2011 um 20:21 Uhr
    • N. Neumann
  8. 9.

    @Mete
    „Herr Lau, gebrauchen Sie bitte mal den Verstand. Im Iran leben mehr als 20 Millionen Türken“

    Das sind nicht TÜRKEN. Das sind Azeris. Also Iraner.

    • 14. Februar 2011 um 20:21 Uhr
    • docaffi
  9. 10.

    Zumal die Terrororganisation (türkische) Hizbollah sich gerade nach Iran abgesetzt hat, zb.?

    Hört hört!

    • 14. Februar 2011 um 20:24 Uhr
    • N. Neumann
  10. 11.

    „Herr Lau, gebrauchen Sie bitte mal den Verstand. Im Iran leben mehr als 20 Millionen Türken, denken Sie nicht, dass die türkischen Geheimdienste das Land von oben bis unten bereits durchgescannt haben, mit diesen Kontakten vorort? Meine Güte, muss man denn alles erwaehnen…“ (Mete)

    Wollen Sie damit etwa sagen, daß diese „Türken“, die da seit jahrunderten leben und selbstredend schon ewig und drei Tage persische bzw. iranische Staatsbürger sind, es immer noch völlig selbstverständlich finden, großflächig für einen Drittstaat herumzuschnüffeln? Und daß die Türkei-Türken das völlig normal finden und erwarten?

    • 14. Februar 2011 um 20:28 Uhr
    • Frl. Mensa
  11. 12.

    @ N.Neumann

    „Der letzte Staat der Welt, der eine Atombombe in der Hand von schiitischen Extremisten dulden könnte, ist Israel, nicht die Türkei. “

    Sie haben echt keine Ahnung. Es hat keinen Sinn über diese Breiten mit Ihnen zu diskuttieren. Ihre Meinung Ihnen und mir die meine!

    @ docaffi

    „Das sind nicht TÜRKEN. Das sind Azeris. Also Iraner.“

    Sorry aber Sie Klugscheissern gerade. Seit wann sprechen denn Azeris, welche ein türkischer Stamm sind, mit denen ich mich ganz normal unterhalten kann auf türkisch, muttersprachlich Farsi?
    Iran, was heisst es nochmal übersetzt, na?

    Nur weil die Perser erst seit 70-80 Jahren die Führung im Iran selber stellen (vorher warens ausschliesslich türkische Adelsfamilien/ Schah Ismail schrieb seine Gedichte auf türkisch, waehrend der Osmanische Sultan als Hofsprache persisch schrieb, so verkehrt ist die Welt), werden aus türkischen Azeris noch lange keine Iraner.

    • 14. Februar 2011 um 20:33 Uhr
    • Mete
  12. 13.

    @ Frl. Mensa

    „Wollen Sie damit etwa sagen, daß diese “Türken”, die da seit jahrunderten leben und selbstredend schon ewig und drei Tage persische bzw. iranische Staatsbürger sind, es immer noch völlig selbstverständlich finden, großflächig für einen Drittstaat herumzuschnüffeln? Und daß die Türkei-Türken das völlig normal finden und erwarten?“

    Ich habe schon zuviel geschrieben, daher schweige ich jetzt lieber. Gute Nacht 😉

    • 14. Februar 2011 um 20:34 Uhr
    • Mete
  13. 14.

    “Das sind nicht TÜRKEN. Das sind Azeris. Also Iraner.”

    Sorry aber Sie Klugscheissern gerade. Seit wann sprechen denn Azeris, welche ein türkischer Stamm sind, mit denen ich mich ganz normal unterhalten kann auf türkisch, muttersprachlich Farsi?
    Iran, was heisst es nochmal übersetzt, na?

    Nur weil die Perser erst seit 70-80 Jahren die Führung im Iran selber stellen (vorher warens ausschliesslich türkische Adelsfamilien/ Schah Ismail schrieb seine Gedichte auf türkisch, waehrend der Osmanische Sultan als Hofsprache persisch schrieb, so verkehrt ist die Welt), werden aus türkischen Azeris noch lange keine Iraner.

    Jawoll!

    Und selbst wenn die besagten iranischen Azeris da ganz anderer Ansicht sind als Mete, wird er ihnen sagen, dass sie keine Ahnung haben und klugscheißen.

    • 14. Februar 2011 um 20:47 Uhr
    • N. Neumann
  14. 15.

    @Mete
    „Sorry aber Sie Klugscheissern gerade. Seit wann sprechen denn Azeris, welche ein türkischer Stamm sind, mit denen ich mich ganz normal unterhalten kann auf türkisch, muttersprachlich Farsi?“

    Ihre Ahnungslosigkeit ist sagenhaft. Das sind iranische Azeris und nicht türkische. Nach Ihrer Logik sind alle Menschen, die auf der Welt türkisch sprechen also Türken und alle Menschen, die auf der Welt deutsch sprechen Deutsche. Seit wann macht die Sprache die Nationalität aus??

    • 14. Februar 2011 um 20:50 Uhr
    • docaffi
  15. 16.

    @Mete

    Hier informieren Sie etwas!!

    • 14. Februar 2011 um 20:54 Uhr
    • docaffi
  16. 17.

    Pardon
    …informieren Sie sich etwas!

    • 14. Februar 2011 um 20:55 Uhr
    • docaffi
  17. 18.

    @docaffi

    Die Azeris Türken nennen heisst seinen Machtanspruch benennen.

    In diesem Fall ein Gemisch von türkischen und islamischem Weltherrschaftstraum, beruhend auf einer Kultur, die kein Quentchen römisch/byzantinisch beeinflusst war und uns gleichzeitig die Philosophie der Alten Griechen vermittelt hat. :-)

    • 14. Februar 2011 um 21:01 Uhr
    • FreeSpeech
  18. 19.

    „Ihre Ahnungslosigkeit ist sagenhaft. Das sind iranische Azeris und nicht türkische. Nach Ihrer Logik sind alle Menschen, die auf der Welt türkisch sprechen also Türken und alle Menschen, die auf der Welt deutsch sprechen Deutsche. Seit wann macht die Sprache die Nationalität aus“

    Nein Ihr Verstaendnisslosigkeit ist sagenhaft. Ich schreibe von der Ethnie+ Sprache+ Kultur, Sie von einem Nationalstaat nach laizistischem Vorbild.
    Wie die Loyalitaet eines Menschen letztlich gepolt ist, das entscheidet der Mensch letztlich selbst und ich kenne jede Menge, die sich eher für die Ethnie entscheiden.

    Waren Sie schonmal in Taebriz? Da werden Sies sehen.

    • 14. Februar 2011 um 21:09 Uhr
    • Mete
  19. 20.

    @FS

    Die Azeris Türken nennen heisst einfach keine Ahnung von der Region zu haben.

    @Lau

    Fairerweise muss man erwähnen, dass die Cyber Army der Mullahs mit dem Twitter-Krieg angefangen hat.

    • 14. Februar 2011 um 21:11 Uhr
    • docaffi
  20. 21.

    @docaffi
    Ethnizität und Nationalität sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Ethnisch sind Azeris Türken, das ist unzweifelhaft. So wie Kurden ethnisch keine Türken sind, sind Azeris ethnisch keine Perser/Iraner. Eine azerbaidschanische Parole heißt schließlich „haray haray man turkam“. Was „haray haray“ heißt, weiß ich nicht, aber „man turkam“ auf türkisch „ben türküm“ heißt, ich bin ein Türke.

    • 14. Februar 2011 um 21:14 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  21. 22.

    @Mete

    hast du schon drauf geantwortet, pardon.

    • 14. Februar 2011 um 21:15 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  22. 23.

    @Mete

    Ja ich war schon mal in Tabriz. Dort leben iranische Azeris. Azeris sind ein Volk. Es gibt iranische Azeris, irakische Azeris, türkische Azeris, kasachische Azeris usw…

    Wollen Sie das nicht verstehen oder können Sie es einfach nicht.

    PS So wie argumentieren, hat Adolf auch mal argumentiert und wollte alle „Deutschen“ einigen.

    • 14. Februar 2011 um 21:15 Uhr
    • docaffi
  23. 24.

    In einem Bericht vom Juni 2010, der durch die derzeitigen Ereignisse neue Aktualität erhält, berichtet der ‚Guardian‘ von einer Reihe von Interviews mit ehemaligen Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden. Die in einem Dokumentarfilm festgehaltenen Aussagen der vier Männer, die aus dem Iran geflohen sind, sich in der Türkei und Thailand verborgen halten und von denen mindestens einer an der Niederschlagung der Opposition gegen das iranische Regime 2009 teilnahm, belegen:

    • tiefe Spaltungen innerhalb der Revolutionären Garde, der mächtigen militärischen Organisation im Herzen des iranischen Staates, die sich seit Unterdrückung der sogenannten grünen Opposition vergangenen Jahr ausgeweitet haben
    • den weit verbreiteten Einsatz von Vergewaltigung und Folter durch das Regime
    • eine herrschende Elite, die so durch den Aufstand verunsichert war, dass ein Standby-Flugzeug bereitstand, um den Präsidenten, Mahmoud Ahmadinejad, und den obersten Führer, Ayatollah Khamenei, kurzfristig umgehend nach Syrien zu fliegen.
    Einer dieser ehemaligen Gardisten wirft der Regierung vor, die Reihen der Gardisten mit jungen Männern vom Lande zu füllen, die zu brutalen Übergriffen, die hochrangigere Offiziere nicht gutheißen würden, bereit und willens sind. „Die Mehrheit dieser Rekruten … haben keine Vorstellung von Recht und Unrecht“, sagt er. Das Regime „händigt ihnen Waffen aus und diese jungen Menschen gehen auf die Straßen und begehen Morde“.

    Quelle: Artikel „Former elite officers reveal tensions in Iran regime – Men describe measures taken to crush popular protests that erupted in the wake of last year’s presidential elections“
    von Angus Stickler and Maggie O’Kane
    The Guardian, 11.06.2010

    http://www.guardian.co.uk/world/2010/jun/11/iran-revolutionary-guards-regime

  24. 25.

    @S of C

    Was sind Kurden ethnisch??

    • 14. Februar 2011 um 21:19 Uhr
    • docaffi
  25. 26.

    @S of C

    „Ethnisch sind Azeris Türken, das ist unzweifelhaft.“

    Nein, Azeris sind ethnisch Azeris.
    Azeri ist selbst eine Ethnie, Sie Scherzkeks.

    • 14. Februar 2011 um 21:22 Uhr
    • docaffi
  26. 27.

    @ docaffi,

    für wie dumm halten Sie mich eigentlich?

    „kasachische Azeris “

    haeh, gehts noch?

    „irakische Azeris“

    Nö anscheinend echt nicht mehr. Irakische Azeris, das ist echt die beste Lachnummer des Tages. Sie meinen wohl irakische Turkmenen.

    „türkische Azeris“

    und das ist der Knaller.

    Junge, wenn Du schon in Taebriz warst und blind durch die Gegend gelaufen bist, dann kauf Dir zumindest mal ein Nicht-iranisches Buch, meinetwegen ein britisches und liess es mal durch.

    Und lass Dir noch eins gesagt sein, wenn die Religiösitaet im Iran zurückgeht und keiner mehr den Dschafarismus ernst nimmt, werden sich die Azerbajdschaner und die Azeris im Iran, was glaubst Du wie schnell vereinigen? Das ist naemlich das einzige, was die, wissenschaftlich ausgedrückt, Turkvölker in der Region voneinander unterscheidet.

    Und packmal schön Deine Nazi-Keule wieder ein. Ich stehe nicht auf Nationalitaeten, noch auf irgendwelche Grenzen zwischen den Menschen. Nur muss man das Kind auch beim Namen nennen, schliesslich sind wir verschiedene Ethnien, um uns besser untereinander zu erkennen und nicht damit der eine dem anderen sich überlegen fühlt.

    @ SoÇ

    Wie hiess es nochmal:

    „Okumak cahilliği giderir, eşşeklik baki kalır“.

    • 14. Februar 2011 um 21:26 Uhr
    • Mete
  27. 28.

    @docaffi
    Ethnizität und Nationalität sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Ethnisch sind Azeris Türken, das ist unzweifelhaft.

    Allerdings schon etwas blöd für türkische Nationalisten, dass sich iranische Azeris selbst als iranische Azeris oder azerische Iraner sehen, und nicht als Türken.

    • 14. Februar 2011 um 21:27 Uhr
    • N. Neumann
  28. 29.

    „@S of C

    Was sind Kurden ethnisch??“

    Brüder von den Iranern 😉 Erkennt man doch an der Sprache, für blinde mit Krückstock.

    • 14. Februar 2011 um 21:27 Uhr
    • Mete
  29. 30.

    Azeris – Iran – Türkei
    Vermutlich – wie schon von verschiedener Seite dargelegt – ist der Sachverhalt vergleichbar mit z.B. der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein, dem deutschsprachigen (An-)Teil Belgiens, Frankreichs, der Schweiz und Italiens, dem französischsprachigen Teil Kanadas (wo De Gaulle mit seinem „Vive le Québec libre!“ eine Staatskrise auslöste), der Schweiz, dem italienischsprachigen Teil der Schweiz etc.
    Derartige multiethnisch-multilinguale Staaten haben oft unter internen diesbezüglichen Spannungen zu leiden.
    Die Schweiz scheint übrigens von dergleichen Problemen bemerkenswerter- und erfreulicherweise nicht betroffen zu sein.

  30. 31.

    PS – die jeweilige Staatsbürgerschaft ist natürlich rechtlich geregelt und steht staatsrechtlich nicht zur Disposition
    (unser guter De Gaulle in seinem Traum von ‚la grandeur de la France‘ schien das wohl nicht wahrhaben zu wollen).

  31. 32.

    Die Schweiz scheint übrigens von dergleichen Problemen bemerkenswerter- und erfreulicherweise nicht betroffen zu sein.

    Wir haben wenig Türken.

    • 14. Februar 2011 um 21:33 Uhr
    • FreeSpeech
  32. 33.

    @Mete
    Anscheinend haben Sie nicht nur Wissenslücken sondern auch Probleme beim Lesen und Wahrnehmen:

    Muss man immer einem alles Vorkauen??

    „napp 300.000 Aserbaidschaner leben in Georgien und 622.000 in Russland, die in Dagestan auch als „Derbent-Turkmenen“ bezeichnet werden. In Armenien leben 20.000 Aserbaidschaner und in der Ukraine 45.200. Über 700.000 Aserbaidschaner leben in anderen Turkstaaten, 535.000 in der Türkei, 78.300 in Kasachstan, 62.000 in Usbekistan und 52.000 in Turkmenistan. In der Türkei leben die Aserbaidschaner überwiegend in den Provinzen Iğdır und Kars. 4.000 Aserbaidschaner leben auch in Jordanien und 30.000 in Syrien, die dort allerdings als „Türken“ bezeichnet werden.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Aserbaidschaner

    • 14. Februar 2011 um 21:34 Uhr
    • docaffi
  33. 34.

    @ Publicola

    „Azeris – Iran – Türkei
    Vermutlich – wie schon von verschiedener Seite dargelegt – ist der Sachverhalt vergleichbar mit z.B. der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein“

    Naja ein bissl komplexer schon. Dennoch, wie kamen wir auf diese Diskussion, achja, wg. einem Nebensatz von mir.

    Fakt ist, letztlich gehts hier um Demonstranten, die gerade gegen ein vermeintliches Unrecht ankaempfen. Egal wer oder was die sind, seien Sie gewiss, die Mehrheit der Bürger in der Türkei ist auf deren Seite, weil man selbst sehr genau weiss, was es heisst unter einem Regime mit Folter und taeglichem verschwinden von Angehörigen zu leben.

    Auch wenn das Regime hier Ausbeuter der Religion und dort Ausbeuter der „Demokratie“ sind.

    Aber hier der Türkei Dummheit in Bezug auf irgendwelche unbestaetigten Verdachte wg. einer A-Bombe zu werfen, ist reichlich dumm, da für die Türkei eine A-Bombe sicherlich existenzgefaehrdender ist, als für die Weichpopos in Europa oder sonstwo.
    Nur da wo nix ist erstmal, ist auch nix zu befürchten. Das ist der Punkt.

    • 14. Februar 2011 um 21:37 Uhr
    • Mete
  34. 35.

    @Mete

    Und lass Dir noch eins gesagt sein, wenn die Religiösitaet im Iran zurückgeht und keiner mehr den Dschafarismus ernst nimmt, werden sich die Azerbajdschaner und die Azeris im Iran, was glaubst Du wie schnell vereinigen? Das ist naemlich das einzige, was die, wissenschaftlich ausgedrückt, Turkvölker in der Region voneinander unterscheidet.

    Psst: Ihr Hosenladen ist offen.

    Leute wollen gar nicht unbedingt einen gemeinsamen Staat, wenn sie ethnische Gemeinsamkeiten haben. Staatswesen können auch auf Willen beruhen. Stichwort Willensnation.

    • 14. Februar 2011 um 21:37 Uhr
    • FreeSpeech
  35. 36.

    @Mete
    „Brüder von den Iranern 😉 Erkennt man doch an der Sprache, für blinde mit Krückstock.“

    Und die Brüder von den Türken erkenn man an der Religion wie die Azeris, die wie Türken SHIITEN sind, nicht wahr? 😉

    • 14. Februar 2011 um 21:37 Uhr
    • docaffi
  36. 37.

    Ich bin auch auf der Seite der Protestierenden im Iran. Bin ich jetzt Türke?

    • 14. Februar 2011 um 21:38 Uhr
    • FreeSpeech
  37. 38.

    Wir haben wenig Türken.

    @ FS – wie üblich LOL !

    [[Irgendwie müsste man Sie für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen (von wegen lakonischem Witz … und so) – vielleicht reicht ja auch die Comedy-Ehrung ‚Prix Pantheon‘.
    Der Prix Pantheon ist ein Deutscher Kabarett-Wettbewerb, der jährlich vom Bonner Pantheon-Theater ausgerichtet wird. Die Sieger unter den zwölf Teilnehmern erhalten den Prix Pantheon, der mit jeweils 3.000 Euro dotiert ist. Sollte m.E. eigentlich mehr Kohle sein – oder? ]]

  38. 39.

    @docaffi

    Ich habe es nicht auf Ihre Azeris abgesehen, seien Sie beruhigt :-). Nennen wir es meinetwegen Oberethnie. Es geht mir hier nur um eine hochgradige Verwandschaft.

    @mete
    „Brüder von den Iranern Erkennt man doch an der Sprache, für blinde mit Krückstock“

    Ja, angeblich soll ja 80% des Kurdischen Persisch sein. Da wär ich aber nun der Lügner von jemand anderem.

    • 14. Februar 2011 um 21:39 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  39. 40.

    @Mete

    Übrigens Chamenei der Führer des Unrechtsstaates ist auch Azeri, also eh Türke 😉

    • 14. Februar 2011 um 21:40 Uhr
    • docaffi
  40. 41.

    Leute – Peace: Heute können wir die Welt nicht retten, aber vielleicht morgen!

  41. 42.

    @ docaffi

    „http://de.wikipedia.org/wiki/Aserbaidschaner“

    das ist nicht Ihr ernst, Sie kommen mir mit einer Wiki-quelle, die auch noch als Quelle komische webseiten aufführt, ausser die CIA, die auch nur den Anteil der Azeris im Iran angibt?

    Meine Grossmutter spricht heute noch die gleiche Sprache, wie in Taebriz, bin ich jetzt auch Azeri oder was?

    Vergessen Sie es…

    • 14. Februar 2011 um 21:44 Uhr
    • Mete
  42. 43.

    „Und die Brüder von den Türken erkenn man an der Religion wie die Azeris, die wie Türken SHIITEN sind, nicht wahr? ;-)“

    das ist net Ihr ernst. Es gibt genug türkische Schiiten, stellen Sie sich mal vor das Turkvolk der Chasaren waren sogar jüdisch.
    Sprache ist nunmal ein Indikator, unszwar wichtiger Indikator, für eine Ethnie.

    Ich gebs auf… Gute Nacht.

    • 14. Februar 2011 um 21:49 Uhr
    • Mete
  43. 44.

    @Mete

    Ich weiß Ihre Bemühungen zu schätzen, aber alles was zwei Flügel hat ist kein Spatz. Informieren Sie sich etwas über die Region oder fahren Sie mal hin. Azeris sind ein Volk die sich auch selbst Azeris nennen und sind in dieser Region verteilt. Die Sprache ist zwar türkisch aber ethnisch sind sie Azeris.

    • 14. Februar 2011 um 21:50 Uhr
    • docaffi
  44. 45.

    @ FS
    Leute wollen gar nicht unbedingt einen gemeinsamen Staat, wenn sie ethnische Gemeinsamkeiten haben. Staatswesen können auch auf Willen beruhen. Stichwort Willensnation.
    Dieser Wille hat den deutschsprachigen Schweizern mindestens zwei grandiose Kriege erspart und hat sie nicht wenig Geld sparen/einsammeln lasssen.

  45. 46.

    lassen

  46. 47.

    „@Mete

    Übrigens Chamenei der Führer des Unrechtsstaates ist auch Azeri, also eh Türke 😉 “

    Das Wage ich zu bezweifeln, soll er doch ein direkter Nachfahre des propheten sein. Seit wann ist Mohammed Türke? Sie schreiben schon wie die Ultra-nationalistischen Turaniden 😉

    • 14. Februar 2011 um 21:53 Uhr
    • Mete
  47. 48.

    – SOS – mayday, mayday –
    http://www.youtube.com/watch?v=VSdxqIBfEAw

  48. 49.

    „Ich weiß Ihre Bemühungen zu schätzen, aber alles was zwei Flügel hat ist kein Spatz. Informieren Sie sich etwas über die Region oder fahren Sie mal hin. Azeris sind ein Volk die sich auch selbst Azeris nennen und sind in dieser Region verteilt. Die Sprache ist zwar türkisch aber ethnisch sind sie Azeris.“

    Ok, letztes Wort. Mir ist es Scheissegal wer, wo oder wie ist.
    Und ich war für eine ausgedehnte Zeit in Taebriz und in der Umgebung. Die Leute sagen, dass sie Azeris sind, aber auch, dass sie Türken sind.

    Es geht nur um die Richtigstellung.
    In der Türkei gibt es mehrere Turkstaemme, zb. die Afşar, die zahlenmaessig den Azeris ebenbürtig sind.

    Der Oberbegriff, für Turkmenen, Oguzhen und selbst der Uzbeken ist nunmal Turkvölker und als solche fühlen sich die Menschen auch. Da können Sie als Perser sich noch so oft biegen und brechen, ethnisch kommen diese aus dem selben Stammesbaum.

    Indem Sie 10000000000 mal sagen die Kuh sei Lila, wird sie nicht lila. Jetzt aba endgültig gute Nacht.

    • 14. Februar 2011 um 22:04 Uhr
    • Mete
  49. 50.

    @Mete
    Ich sag doch, Sie sind uninformiert:

    „Ali Khamenei is an Iranian Azeri[12][13][14″

    http://en.wikipedia.org/wiki/Ali_Khamenei

    • 14. Februar 2011 um 22:06 Uhr
    • docaffi
  50. 51.

    „@Mete
    Ich sag doch, Sie sind uninformiert:

    “Ali Khamenei is an Iranian Azeri[12][13][14″“

    Ich weiss, dass dies bekundet wird, aber widerspricht es net dem logischen Menschenverstand, dass er Azeri und Nachfahre von Mohammed sein soll 😉

    Also wer lügt hier?

    • 14. Februar 2011 um 22:08 Uhr
    • Mete
  51. 52.

    @Mete

    „Also wer lügt hier?“

    Sie

    • 14. Februar 2011 um 22:09 Uhr
    • docaffi
  52. 53.

    „Der Oberbegriff, für Turkmenen, Oguzhen und selbst der Uzbeken ist nunmal Turkvölker und als solche fühlen sich die Menschen auch.“

    Das haben ich auch gar nicht widersprochen.

    • 14. Februar 2011 um 22:11 Uhr
    • docaffi
  53. 54.

    In jedem Thread, in dem Mete mitmischt, artet die Diskussion in eine Prügelei aus. An wem das wohl liegt? Solange er nicht da ist, ist es meistens friedlich und sachlich.

    • 14. Februar 2011 um 22:14 Uhr
    • Stefanie
  54. 55.

    …kaum ist er dabei, wird es beleidigend und ausfallen.

    • 14. Februar 2011 um 22:14 Uhr
    • Stefanie
  55. 56.

    @Bergpalme

    Isch liebe Disch!

    • 14. Februar 2011 um 22:17 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  56. 57.

    „“puehehehe” macht der Gockel auf’m Mist und “Yuahehehe” das Yak wenn’s pisst.“

    Sie haben recht, wie Sie es machen. Bringt nichts, wenn dieser Typ dabei ist. Der kann einfach nicht sachlich bleiben. Wobei, der erfüllt jedes negative Klischee über Türken und so Personen wie ich, die nur mit kultivierten und anständigen Türken in der Realität zu tun haben, lernen hier, es gibt sie wirklich, diese Testosteron gesteuerten Jammerlappen. Aber auch hier muss ich mich korrigieren, aus dem Fernsehen kenne ich noch so einen. Erdogan, dem sind auch Spielregeln fremd.

    • 14. Februar 2011 um 22:19 Uhr
    • Stefanie
  57. 58.

    @Stefanie

    „…und so Personen wie ich, die nur mit kultivierten und anständigen Türken in der Realität zu tun haben…“

    Das müssen Aleviten gewesen sein. Mit Aleviten verstehen Sie sich doch so gut :-).

    • 14. Februar 2011 um 22:24 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  58. 59.

    „Das müssen Aleviten gewesen sein. Mit Aleviten verstehen Sie sich doch so gut “

    Da haben Sie recht. Da kenne ich wirklich keinen, der auch nur im Ansatz nicht nett wäre. Aber auch ansonsten, die Türken, die ich kenne, zeichnen sich durch Höflichkeit, Ritterlichkeit und sehr zuvorkommende Manieren aus. Mir fällt wirklich keiner ein, bei dem das nicht so ist -beruflich hatte ich mal mit schwierigeren zu tun, die aber im persönlichen Umgang alle stets höflich waren und damit angenehm. Ob Türken hier in Deutschland oder in der Türkei.

    Aber was ich hier erlebe, wirft mein ganzes Bild über Bord. Schrieb ich aber schon vor einigen Monaten mal. Das ist wirklich Klischee pur, was einem hier geboten wird.

    • 14. Februar 2011 um 22:28 Uhr
    • Stefanie
  59. 60.

    @Stefanie

    „Aber was ich hier erlebe, wirft mein ganzes Bild über Bord.“

    Was erleben Sie denn hier?

    • 14. Februar 2011 um 22:34 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  60. 61.

    „Was erleben Sie denn hier?“

    Gucken Sie sich doch einfach an, was Ihr Mete hier schreibt. Spätestens in einer zweiten Antwort wird der ausfallend. Null Respekt von anderen hat der und bedient dabei wirklich die unterirdischsten Schubladen. Und quäkt selbst immer nach Respekt, schwingt ständig die Fascho Keule etc. Die Liste ist doch endlos.

    Müssen doch selbst Sie sehen, dass er einfach nur unterirdisch ist. Dem will ich nicht im Dunklen begegnen. Da hat man ja direkt die Faust im Gesicht.

    Abgesehen davon, dass wir hier gerade eine beta Diskussion führen, die auch nicht zur Sachlichkeit dieses Threads beiträgt, ist mein Bedarf an diesem Typen eh gedeckt, dass ich jetzt auch nicht weiter über den diskutieren muss.

    • 14. Februar 2011 um 22:44 Uhr
    • Stefanie
  61. 62.

    „Was erleben Sie denn hier?“

    @SoC

    Dass Sie das nicht sehen, wundert mich jetzt auch nicht so wirklich. Und das war es jetzt zum Thema unangenehme Typen und i.S. Beta-Diskussion für mich.

    Wünsche (fast) allen noch einen schönen Valentinsabend!

    • 14. Februar 2011 um 22:53 Uhr
    • Stefanie
  62. 63.

    @Stefanie

    Der Sinn meiner Frage ist zu Ihnen nicht durchgedrungen, meine Liebe.

    Sie behaupten in Ihrem privaten Leben durchweg gute Erfahrungen mit Türken zu machen, aber die paar Türken auf diesem Blog mit denen Sie nicht klar kommen, ruinieren ihr Bild vom „Türken“.

    Also nochmal, was in Allah’s Namen erleben Sie auf diesem Blog?

    Wenn mein „Rumpubertieren“ oder Mete’s „unterirdische Kommentare“ der Grund dafür sein sollen, joaaaa, dann ich nix wissen, sorry.

    • 14. Februar 2011 um 22:54 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  63. 64.

    >Gül will das Geschäft mit Iran vorantreiben – ein Affront gegen die Nationen, die versuchen, Iran durch Sanktionen zur Offenlegung seines Atomprogramms zu veranlassen. Die Türkei glaubt nicht daran, das hat sie oft genug gesagt. Sie wird auch nicht direkt gegen das Sanktionsregime verstoßen. Aber sich so demonstrativ und präpotent gegen einen Konsens zu stellen, dem selbst Russen und Chinesen zustimmen, ist eine politische Dummheit.

    😉

    • 14. Februar 2011 um 23:39 Uhr
    • Suchowlansky
  64. 65.

    Unsere blog-Türken stressen wieder durch den ganzen thread.

    • 15. Februar 2011 um 00:54 Uhr
    • tati
  65. 66.

    Amerika gehen die Möglichkeiten aus!
    Und wenn Mr. Ahmadi… weg ist was dann? Dann kommt der neue Hund des Westens angekrochen und es wird alles wieder gut?
    lol Mr. Ahmadi… hat doch nichts zu melden, genauso wenig wie Mr. Obama sind nur vorzeige Bilder wie beim Brandt Zwieback!
    Beide haben weder etwas verändert oder haben das Sagen!
    Im Iran wird mit Hilfe der USA (Viren, Unsocial Networks oder Krieg) sich nichts verändern!

    • 15. Februar 2011 um 01:24 Uhr
    • Perser
  66. 67.

    @ docaffi

    „@Mete

    “Also wer lügt hier?”

    Sie“

    Sie sind echt verbohrt.
    Sehen Sie, in der deutschen Presse, und auch hier im Besserwisser Thread, werden Menschen vom Tigris bis nach Karthago gemeinhinn als Araber bezeichnet.

    Das stört Sie nicht, obwohl diese Völker ausser der Sprache und der Religion, weder ethnisch noch kulturell viel gemein haben, aber Sie stössen sich daran auf, wenn ich erwaehne, dass die „Türken“ aus der Türkei und die Azeris aus Iran beide Turkvölker sind, also gemeinhinn Türken und eine gemeinsame Sprache, Kultur und Ethnie haben?

    Naja ich weiss echt net weiter.

    @ Jörg Lau

    entgegen Ihrem Erwarten, hat der türkische Praesident im Iran (!) als erster Praesident Kritik auch am Iran gefunden:

    „2003’te Tahran’daki İslam Konferansı Örgütü toplantısında da söylemiştim, devamlı söylüyorum. Evlerimizin içini düzene koymamız gerekir. Halkın arzularını dikkate almak ve köklü reformlar yapmak gerekir…
    (…)
    Bazen yöneticilerin yapamadığını halk yapıyor. Bölgemizde gördüğümüz olaylar budur.

    Frie übersetzt:
    „Ich habe es bereits 2003 bei der Islamkonferenz in Tahran gesagt und wiederhole mich, wir müssen innerhalb unserer Laender für Ordnung/Verhaeltnissmaessigkeit sorgen. Man muss den Wünschen des Volkes zuhören und fundamentale Reformen anstreben. (…)
    Was einige Oberhaeupter manchmal nicht imstande sind zu tun, dass tut das Volk. Dies ist vor aller Augen sichtbar.“

    aus:
    http://www.milliyet.com.tr/iran-a-turkiye-ye-ve-abd-ye-gul-den-3-uyari/taha-akyol/siyaset/yazardetay/15.02.2011/1352279/default.htm

    Ich habe auch so meine Bedenken gegen diese Regierung, aber 1. ist Gül der Staatspraesident und steht damit ausserhalb der Parteikaempfe und 2. Hat er Eier in der Hose, um dies mal vor der iranischen Öffentlichkeit zu verkünden. Das was Frau Merkel, Herr Sarkozy etc. noch nach Tagen in Aegypten/Tunesien nicht machen konnten, hat er dort Vorort am 1.Tag der Proteste ausgesagt!

    Wie fühlt man sich, wenn man seine Lügen gestraft sieht?
    „Grossosmanische Traeume“, ja klar und seit kurzem hat man von fliegenden Kühen gehört.

    • 15. Februar 2011 um 07:16 Uhr
    • Mete
  67. 68.

    @ Perser

    „lol Mr. Ahmadi… hat doch nichts zu melden, genauso wenig wie Mr. Obama sind nur vorzeige Bilder wie beim Brandt Zwieback!“

    Hier ist man gewohnt, die Leibeigenengesinnung „demokratisch“ weiter zu leben und sich schönen Selbstidealen hinzugeben.

    Man redet meist von Dingen, wovon man unterbewusst spürt, dass man es net hat.
    Lassen Sie gut sein…

    • 15. Februar 2011 um 07:22 Uhr
    • Mete
  68. 69.

    @Mete
    „Sehen Sie, in der deutschen Presse, und auch hier im Besserwisser Thread, werden Menschen vom Tigris bis nach Karthago gemeinhinn als Araber bezeichnet.

    Das stört Sie nicht, “

    Wie kommen Sie denn da drauf?? Geht mit Ihnen die Fantasie durch??

    • 15. Februar 2011 um 08:13 Uhr
    • docaffi
  69. 70.

    @Perser
    „Und wenn Mr. Ahmadi… weg ist was dann? Dann kommt der neue Hund des Westens angekrochen und es wird alles wieder gut?“

    Meinen Sie Ahmadi wäre ein Hund des Westens??

    • 15. Februar 2011 um 08:17 Uhr
    • docaffi
  70. 71.

    @ docaffid u Mete
    Vielleicht lässt sich die(se) (semantische?) Kontroverse relativieren, wenn man sich klar darüber ist, dass (in der wissenschaftl. Literatur) i.d.R. von Turkvölkern und Turksprachen die Rede ist (falls das noch nicht erwähnt sein sollte – ich bin mir diesbezüglich nicht sicher).

  71. 72.

    pardon – docaffi –

  72. 73.

    Mensch, Petra. Wasn hier los?

    Lassen wir doch mal die persönliche Ebene außenvor, genauso wie die Klugscheißerleiter auf der sich hier alle gegenseitig überholen wollen.

    Der Vergleich deutsche Ethnie und türkische Ethnie ist sehr gut:
    Nehmen Sie mal die deutschsprachigen Länder dieser Erde und fahren Sie hin – wenn Sie diese Leute fragen was sie sind werden sie erstens sagen „Österreicher/Schweizer/Luxemburger/Belgier“ ABER AUCH „Deutsche“.

    Ob nun bei wiki steht, dass ich Türkei-Türke und der da drüben Aserbaidjan-Aseri ist, kann uns schnuppe sein. Und ist den Beteiligten auch schnuppe.
    Denn im Ernstfall wird mein Aseri-Kollege zu meinen Waffen greifen und nicht zu den russischen oder iranischen oder oder oder.

    Ich bin Turanist, und sehe viele positive Aspekte einer ethnischen modernen Lösung unter Einbehaltung der ökonomisch und menschlich freundlichsten Anwendungsweisen. Besser heute als morgen würde ich die türkischen Grenzen erweitern und Norkaukasus und Zentralasien befreien und befrieden. Aber das sind nur meine radikalen Ansichten.

    Irgendwo im Thread steht, dass das genau das ist was der Adolf vorhatte. Und jawoll, wir Türken waren ja immer Vorbild für diesen Wahnsinnigen. Wir vertrieben unsere Minderheiten, aber wir vergasten sie nicht auch noch und verfütterten sie an die Hunde.

    Deshalb sollte jedem hier klar sein, dass unser Diktator damals wohlwollend war und geopolitisch introvertiert handelte – anstatt Außenstehenden seinen Willen aufzudrücken. Wieso sonst bekennen sich so viele Menschen auf der Welt freiwillig zum Türkentum – während offensichtlich die meisten deutschstämmigen sich von fremden Einflüssen assimilieren lassen?

    Adolf hat mal gesagt, dass nur das deutsche Volk über ihn urteilen soll – wenn der Krieg vorbei ist.
    Er meinte damals alle Deutschen innerhalb und außerhalb irgendwelcher nationalen Grenzen.
    Der Typ war Österreicher, wenn es nach den Klugscheißern geht.

    • 15. Februar 2011 um 08:30 Uhr
    • foerdi
  73. 74.

    Achso, mit „unser Diktator“ meine ich ganz ohne Ironie den ehrenwerten Atatürk – der sich aufopferte um den Türken echte Demokratie zu bringen.

    • 15. Februar 2011 um 08:33 Uhr
    • foerdi
  74. 75.

    @ foerdi
    Sie können ja mal (z.B. spätnachmittags/abends) nach Österreich, in die Schweiz oder nach Luxemburg reisen und den dort lebenden deutschsprachigen Menschen verkünden, sie seien Deutsche. (Mal sehen, wie Ihre Übernachtung sich anschließend in diesen drei Ländern gestaltet, sollte diese dann dort noch überhaupt möglich sein.)

  75. 76.

    „Wie kommen Sie denn da drauf?? Geht mit Ihnen die Fantasie durch??“

    Habe Sie nie umsichtig über die arabischsprachigen Völker schreiben gelesen, aber nun gut.

    „@ docaffid u Mete
    Vielleicht lässt sich die(se) (semantische?) Kontroverse relativieren, wenn man sich klar darüber ist, dass (in der wissenschaftl. Literatur) i.d.R. von Turkvölkern und Turksprachen die Rede ist (falls das noch nicht erwähnt sein sollte – ich bin mir diesbezüglich nicht sicher).“

    Danke, dass versuche ich die Ganze Zeit zu erklaeren. Nur passt es dem Herrn net, dass in den beiden Wörtern Turkvolk und Türke, eben der Ursprung mit „Türke“ angegeben ist. Naja ist ja auch egal.

    Ich warte immernoch dadrauf, wie Herr Lau auf die Worte Güls reagieren wird. Wahrscheinlich wird er schreiben, dass ihm diese Worte net weit genug gehen und dabei aber vergessen, dass 1. der türkische Praesident gerade in Tahran zu Gast ist und 2. das die liebe Kanzlerin, bzw. Kronleuchter von EU-fürsten sich noch gar net dazu geaeussert haben.

    Ach was solls…
    Hauptsache der Mohr ist an allem Schuld…

    • 15. Februar 2011 um 08:51 Uhr
    • Mete
  76. 77.

    Desweiteren, was ollen bitteschön Sanktionen gegen den Iran bringen?

    Wer den Verstand nicht nur zu 3% zur Rechthaberei benutzt, der sieht ganz klar, dass doch die aufkeimende Opposition im Iran überhaupt durch den Regen sozialen und wirtschaftlichen Kontakt sich naehrt.

    Anstatt Sanktionen zu verhaengen, gegen ein Land, dass den Atomwaffen Sperrvertrag mitunterschrieben hat, sollte man alle Grenzen öffnen und damit den Iranern die Möglichkeit geben mal die Welt zu sehen, bzw. andere Artikel zu benutzen.

    Dadruch leitet man eine Bewusstseinserweiterung ein. Das türkische Satelitenfernsehen, welches im Azeriteil des Irans in jedem Haushalt laeuft, hilft der Bildung des politischen Reformbewusstseins mehr, als die ganzen Gelder für Geheimdienste oder warme Worte von Sarkozy, oder wem auch immer.

    @ Publicola
    Der Unterschied ist jedoch, wenn Sie durch die ganzen turksprachigen gebiete fahren, bis oben hinauf zum Kazan und lauthals sagen, alle seien doch schliesslich Türken, werden Sie neben einer warmen Mahlzeit auch nicht selten kostenlosen Unterkunft angeboten bekommen, wie mir schon oft passiert 😉

    • 15. Februar 2011 um 09:00 Uhr
    • Mete
  77. 78.

    @ foerdi

    Sehen Sie, Nationalismus widerspricht historisch dem türkischen Bewusstsein. Lassen Sie sich net von solchen Fremdeinflüssen leiten. Es ist schön und gut durch gemeinsame Sprache und Kultur etwas waermere Beziehungen aufzubauen, aber schlecht ist es daraus einen Stolz zu entwickeln.

    „74.

    Achso, mit “unser Diktator” meine ich ganz ohne Ironie den ehrenwerten Atatürk – der sich aufopferte um den Türken echte Demokratie zu bringen.“

    ???

    • 15. Februar 2011 um 09:05 Uhr
    • Mete
  78. 79.

    @ docaffi # 16

    Ich fürchte Mete informiert sich hier.

    • 15. Februar 2011 um 09:27 Uhr
    • marriex
  79. 80.

    „@ docaffi # 16

    Ich fürchte Mete informiert sich hier.“

    :-)
    Ne, MR, wenn schon dann bitte richtig:

    http://www.ulkucu.org/

    Scherzkeks, Sie wissen genau, was der Islam von sowas haellt.

    • 15. Februar 2011 um 09:43 Uhr
    • Mete
  80. 81.

    Übrigens, ich forste und forste, aber viel ist in Medien über gestern net zu finden, in Bezug auf den Iran.

    Eine andere Seltsamheit ist, dass über Algerien, wo es mehrere Unruhewellen gab, auch nicht berichtet wird, noch weniger über Jordanien, bzw. den Irak, wo auch etliche Menschen demonstrierten.

    Haben wir es etwa wieder mit der berühmten Selbstselektion zu tun?

    • 15. Februar 2011 um 09:51 Uhr
    • Mete
  81. 82.

    @Mete

    “@Mete

    Übrigens Chamenei der Führer des Unrechtsstaates ist auch Azeri, also eh Türke ”

    Das Wage ich zu bezweifeln, soll er doch ein direkter Nachfahre des propheten sein. Seit wann ist Mohammed Türke? Sie schreiben schon wie die Ultra-nationalistischen Turaniden

    Zirkelschluss, lieber Mete. Wie so häufig.

    • 15. Februar 2011 um 10:02 Uhr
    • FreeSpeech
  82. 83.

    @Mete

    Genetisch gesehen sind übrigens auch die meisten Türken in der Türkei keine Türken. Müsste Ihnen eigentlich klar sein, bei der Geschichte.

    • 15. Februar 2011 um 10:16 Uhr
    • FreeSpeech
  83. 84.

    @ Mete

    „ich forste und forste“

    Wieviele Bäume haben Sie Baumschüler denn schon gepflanzt?

    • 15. Februar 2011 um 10:23 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  84. 85.

    Apropos zu Chamenei

    „Das Wage ich zu bezweifeln, soll er doch ein direkter Nachfahre des propheten sein.“

    Erstens behaupten das Millionen von Iranern und Arabern von sich, was zumeist frei erfunden sein dürfte. Zweitens haben sich die Völker seit dem 7. Jahrhundert bunt durchmischt.

    • 15. Februar 2011 um 10:25 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  85. 86.

    „Wieviele Bäume haben Sie Baumschüler denn schon gepflanzt?“

    :-)
    Gut erwischt :-)
    Aber im ernst, Baeume zu pflanzen würd ich gern machen und lernen. Ist zumindest sinnvoller als solche Diskus, oder so mancher Beruf. Da haben Sie es gut, in Ihrem Garten.

    @ FS
    Mein lieber Schatten :-)

    „Genetisch gesehen sind übrigens auch die meisten Türken in der Türkei keine Türken. Müsste Ihnen eigentlich klar sein, bei der Geschichte.“

    Das ist mir schon sehr sehr klar, Sie Schlaumeier. Die Azeris sind sogar „turkmenischer“ als die Bevölkerung der Türkei, rein ethnisch.

    Aber was solche Kollektiv- und Rudeldenker, wie Sie net verstehen, ist, zb. mein Hinweis an den Turaniden Foerdi.

    Desübrigen faellt mir an Ihnen auf, dass Sie sehr gern den Ritter für den Individualismus markieren, aber im tatsaechlichen Verhalten ein Rudeltier sind.
    And once again we can see the contradiction, between Your imagination of Yourself and the reality of Your beeing, my friend 😉

    Gib Dich so, wie Du bist, oder werde so, wie Du Dich gern praesentierst 😉

    • 15. Februar 2011 um 10:33 Uhr
    • Mete
  86. 87.

    „Erstens behaupten das Millionen von Iranern und Arabern von sich, was zumeist frei erfunden sein dürfte. Zweitens haben sich die Völker seit dem 7. Jahrhundert bunt durchmischt.“

    Dem ersten stimme ich vollkommen zu und daher bezweifle ich Chamaneis Herkunft, der zweite Punkt ist ne Definitionssache.

    • 15. Februar 2011 um 10:35 Uhr
    • Mete
  87. 88.

    „Achja, waere noch die angebliche A-Bombe.
    Das ist ja auch so ne schöne Geschichte, wie die Massenvernichtungswaffen des Iraks… “

    Sie und Ihresgleichen bemühen regelmäßig den Hinweis auf die US-Lügen zur Rechtfertigung des Irak Krieges, um die nuklearen Ambitionen des Iran als eine große US-Verschwörung darzustellen.

    Ich kann es nicht mehr hören..habt Ihr nicht bessere Argumente, als als den Ihr-wisst-schon-Hinweis auf den Irak?

    Benutzen SIE bitte Ihren Verstand und lesen Sie Wikileaks nach, dass selbst die Türken davon ausgehen, dass Iran nach der Bombe strebt. Oder ist das auch Teil der Verschwörungskampagne?

    Im übrigen scheinen Sie etwas durcheinader zu bringen, wenn Sie von einer türkischen Hizbollah reden und behaupten, im Iran würden Millionen Türken leben. Das ist doch beides totaler Unsinn.

    • 15. Februar 2011 um 11:07 Uhr
    • Peowski
  88. 89.

    @ Peowski,

    „Im übrigen scheinen Sie etwas durcheinader zu bringen, wenn Sie von einer türkischen Hizbollah reden und behaupten, im Iran würden Millionen Türken leben. Das ist doch beides totaler Unsinn.“

    Bei soviel Scheinwissen, bleibt einem der Atem weg:

    http://www.tumgazeteler.com/haberleri/hizbullah-orgutu/

    hier haben Sie alle Medienberichte in der Türkei, wg. der Hizbullah, einer kurdisch-religiös-extremistischen Terrororganisation. Google hilft übersetzen.

    Zuletzt kamen einige auf Bewaehrung auf freiem Fuss und sind über Van zb. nach Iran abgehauen.

    Bezüglich Türken/Turkvölkern im Iran, soll ich jetzt Ihnen in Ihrem gemütlichen Wohnzimmersessle glauben, oder dem was ich im Iran selbst sah, hörte und erlebte.
    Mein Gott, wie ungebildet kann man sein!

    Das ist nicht weit davon entfernt, wie ungebildet der durchschnitts Spanier in Bezug auf Iran ist („Aaaah Iran, es en Africa, no?“, wie es eine Spanierin meinem iranischen Freund sagte, als sie hörte, er kaeme aus dem Iran).

    • 15. Februar 2011 um 11:17 Uhr
    • Mete
  89. 90.

    @ Mete

    “ Baeume zu pflanzen würd ich gern machen und lernen“

    Ganz einfach: Loch graben, Baum rein (extra für Sie: mit den Wurzeln nach unten), Loch zu, 10 l Wasser drüber, fertig.

    • 15. Februar 2011 um 11:36 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  90. 91.

    @ Mete

    Warum ist die Durchmischung der Völker Definitionssache?

    Nehmen Sie die Kalifen: die waren meistens Söhne von Sklavinnen. Und die stammten aus aller Herren Länder, zur Zeit der Abbasiden häufig vom Kaukasus, weil man schon damals helle Haut bevorzugte.

    • 15. Februar 2011 um 11:39 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  91. 92.

    „Ganz einfach: Loch graben, Baum rein (extra für Sie: mit den Wurzeln nach unten), Loch zu, 10 l Wasser drüber, fertig.“

    Aehm, funktioniert das auch bei einer Dattelpalme, oder dem Maulbeerbaum? Lebe ja net mehr in kalten Zonen, wissen Sie?

    „Nehmen Sie die Kalifen: die waren meistens Söhne von Sklavinnen. Und die stammten aus aller Herren Länder, zur Zeit der Abbasiden häufig vom Kaukasus, weil man schon damals helle Haut bevorzugte.“

    Soweit brauchts net zu gehen. Muhammad b. Qasım, war zum einen Nachfahre des Propheten, zum anderen von Abu Bakr und als letztes noch Nachfahre des letzten persichen Schahs.
    Aber wenn man sich schon als Abkömmling vom Propheten sieht und dies in den Vordergrund rückt, dann sollte man dementsprechend sich ethnisch definiren. Ist meine persönliche Meinung!
    Also kann mich irren und ist net allgemeingültig.

    • 15. Februar 2011 um 11:47 Uhr
    • Mete
  92. 93.

    Bei einer Dattelpalme gehört nur ausreichend Eselmist in die Grube, sonst gibt es da keinen Unterschied, auszer dass man doert Pflanzen sollte, wo es Grundwasser, Bewässerungsmöglichkeiten gibt.

    • 15. Februar 2011 um 12:21 Uhr
    • marriex
  93. 94.

    Aber bei der Dattel soll noch was mit dem Abschneiden der Blaetter sein, damits ordentlich waechst, sorry aba Biologie war nie mein Fach (was ich heut sehr bedaure…), daher die dumme Fragerei.

    • 15. Februar 2011 um 12:25 Uhr
    • Mete
  94. 95.

    Mein Scholli, die versammelte Theodingensfraktion erklärt das Pflanzen eines Baumes. An alle anderen: Bitte schnell schnell weiterlesen …

    Es gibt übrigens Lehrmeinungen in der Botanik, die die Palmen als Bäume sehen, obwohl die Mehrzahl kein Dickenwachstum durch Kabium aufweist.

    Und das mit dem Eseldung: Genau so ein Märchen wie das eines angeblichen Gottes.

    • 15. Februar 2011 um 12:54 Uhr
    • Bergpalme
  95. 96.

    @mete
    Ich bin kein Nationalist, ich bin Turanist. Nach meinem Verständnis baut das erstere auf der Nation und das zweite auf der theoretischen und praktisch noch nicht umgesetzten Idee eines asiatischen Türkenreichs quer über bestehende Nationen hinweg auf.
    Die Türkei ist eine wunderbare Nation mit vielen Erfolgen, ist auch meine Nation, aber auch mit vielen Fehlern – der erste und bedeutendste Fehler ist, dass alle Türken außerhalb ihrer Grenzen damals wie heute abgeschnitten sind und irgendwelchen Russen, Iranern und Chinesen zum Fraß vorgeworfen wurde.

    Wegen den „wärmeren Beziehungen“:
    Überall wo gemeinsame Sprache und Kultur die Grenzen definierte entstandt Reichtum, siehe Beispiel EU – die wehren sich doch nur gegen die Türkei weil sie sich zurecht als christlicher Verein sehen und der Reichtum gefälligst bei Christen bleiben soll.

    Nicht falsch verstehen, ich bin übrigens kein Islamist. Wenn, dann bin ich sogar übertrieben laizistisch.
    Die türkischen Nationalisten / Idealisten dieser Tage sind mir zu sehr von der Religion eingenommen.

    Wir Türken waren nicht immer Moslems und haben uns nicht immer von dieser Sache namens Religion beherrschen lassen. Die Natur und der Schamanismus in Form von zigtausend Aberglauben waren unsere Religion, Einklang zu finden mit alles war das Ziel.

    Zum Thema „Stolz“:
    Die Briten machten es so, auch wenn sie dazu Sprache und Kultur exportieren mussten, die Amis machten es so, die Chinesen machen es so.
    Wir Türken aber warten ab – auch die Araber haben bisher abgewartet, ich bin stolz auf diese Leute dass sie jetzt pan-arabisch Tage des Zorns verkünden und sich solidarisieren.
    Türken haben sich zu sehr an die Fremdherrschaft gewöhnt, unsere uigurischen Verwandten versuchen es mit der Rabiya gegen China, aber iranische und irakische und russische und europäische, bulgarische, mazedonische, griechische (,undundund) Türken erheben sich einfach nicht.

    • 15. Februar 2011 um 13:00 Uhr
    • foerdi
  96. 97.

    @ Mete

    „Aber wenn man sich schon als Abkömmling vom Propheten sieht und dies in den Vordergrund rückt, dann sollte man dementsprechend sich ethnisch definiren“

    So ein Quatsch!

    • 15. Februar 2011 um 13:29 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  97. 98.

    @Mete

    Aber was solche Kollektiv- und Rudeldenker, wie Sie ..

    Was rauchen Sie heute?

    • 15. Februar 2011 um 13:41 Uhr
    • FreeSpeech
  98. 99.

    „So ein Quatsch!“

    Schon erstaunlich, vor allem dann, wenn von denen die ethische Definition wünschen, dem jüdischen Staat dann aber diese Definition ein Volk zu sein, abgesprochen wird und den Palästinensern aber wiederum ein eigenen Staat zugesprochen wird und nicht darauf verwiesen wird, dass es den ja gibt, nämlich Jordan mit 70 % Palästinensern.

    Diese ganzen Diskussionen zeichnen sich durch völlig Inkonsequenz aus. Mal so, mal so, wie es grad passt.

    Der Nationalstaat an sich ist in meinen Augen theoretisch überholt. Europa ist da auch auf einem guten Wege. Das beste Friedensmittel überhaupt ist die EU. Dafür bedarf es aber die Überwindung den Nationalstaat als Garant für die Verwirklichung eines Volkes zu sehen. Dass also andere Interessen als Nationalismus den Menschen mehr Freiheit bringen.

    Aber das ist leider die schnöde Theorie, solange Menschen sich über Nationalstolz etc. definieren. Deshalb bin ich unglaublich dankbar, in dem ungeklärtesten Fleckchen dieser Welt leben zu dürfen, wo alle drum herum erkannt haben, gemeinsam ist der Weg und nicht Abgrenzung. Man kann ja über die EU meckern man will. Sie hat uns aber Frieden und Fortschritt gebracht. Offene europäischen Grenzen sind für mich einer der Symbole der Freiheit schlechthin.

    Und wenn ich jetzt hier mitbekomme, dass diskutiert wird darüber, dass bestimmte „Ethnien“ heim ins Reich sollten, weil sie unter Fremdherrschaft stünden, dann schlage ich erst recht drei Kreuze in einer Gemeinschaft zu leben, bei der solches denken längst Vergangenheit ist.

    Kann man der Türkei, dem Nahen Osten, Persien auch nur, wünschen, dass irgend wann auch dort dies überwunden wird und die Menschen in einer Gemeinschaft mit ihren Nachbarn leben und nicht mehr in Abgrenzung.

    Als die ersten Gedanken einer europäischen Gemeinschaft aufkamen, wurde diese Vorreiter als idealistische Spinner abgetan. Keine 100 Jahre später war man diese Gemeinschaft. Nach blutigen Kriegen hatte man gelernt. Schade, dass nicht allen „Völkern“ auf der Welt dies Anlass wurde, sich mit den Nachbarn zusammen zu tun und auch gemeinsam und nicht mehr abgrenzend oder gar gegeneinander zu agieren. Aber wer weiß, die Welt dreht sich manchmal schnell als man zunächst angenommen hatte.

    • 15. Februar 2011 um 13:55 Uhr
    • Stefanie
  99. 100.

    Wenn Sie Turkvolk meinen, dann schreiben Turkvolk und nicht Türken. Dann würde sich auch nicht der gesamte Thread um lächerliche Ethno-Definitionsfragen drehen.

    Ich könnte Ihnen wegen der Hizbullah recht geben, mache ich aber nicht, weil ich Ihre Beleidugungen und Tonfall nicht akzeptieren kann.

    • 15. Februar 2011 um 13:56 Uhr
    • pepeowski
  100. 101.

    Sorry, es soll heißen
    @Mete…usw

    • 15. Februar 2011 um 13:57 Uhr
    • pepeowski
  101. 102.

    @ foerdi
    Sie können ja mal (z.B. spätnachmittags/abends) nach Österreich, in die Schweiz oder nach Luxemburg reisen und den dort lebenden deutschsprachigen Menschen verkünden, sie seien Deutsche. (Mal sehen, wie Ihre Übernachtung sich anschließend in diesen drei Ländern gestaltet, sollte diese dann dort noch überhaupt möglich sein.)

    @ Publicola

    Nun sollten Sie in etwa ein Äquivalent für den ethnischen Unterschied zwischen Türken und iranischen Azeris haben sowie ein feineres Sensorium für türkischen Nationalismus.

    • 15. Februar 2011 um 14:05 Uhr
    • N. Neumann
  102. 103.

    @ N. Neumann

    Indeed – nicht alle Englisch-Muttersprachler, die genetisch-ethnisch von englisch-walisisch-schottisch-irisch-britischer Herkunft sind, sind steuer- und staatsrechtlich Briten oder Iren, geschweige denn, dass sie so zu bezeichnet werden wünschen (vermute ich mal).

    Ich hege den Verdacht, dass einige dieser Ethno-Briten steuer- und staatsrechtlich inzwischen als Bürger der USA, Irlands, Kanadas, Australiens, Neuseelands, Südafrikas, Antiguas, Grenadas, St. Lucias oder Guayanas etc. zu gelten haben und auch als solche behandelt, begriffen und angesprochen werden möchten.

  103. 104.

    Zum Thema Zusammengehörigkeitsgefühl durch verwandte Sprachen I:

    http://www.youtube.com/watch?v=s-mOy8VUEBk&feature=related

    • 15. Februar 2011 um 14:53 Uhr
    • marriex
    • 15. Februar 2011 um 14:54 Uhr
    • marriex
  104. 106.

    @ Erol Bulut
    Ansonsten, Engländer und US Amerikaner sind noch lange keine “Brüder”, auch wenn sie die gleiche Sprache sprechen. So auch nicht die Türkvölker auch wenn ethnische Ähnlichkeiten bestehen, wie auch zwischen Italienern und Rumänen.

    Korrekt – ansonsten wird Berlusconi oder sein Nachfolger mehr oder weniger ganz Europa (bis zum Rhein und zur Donau) sowie die Levante und Nordafrika wieder vom Joch der jetzigen Nationalstaaten befreien und zurück ins Römische Imperium führen wollen.
    Wo haben die Römer nicht ihre ethno-kulturellen, zumeist auch linguistischen Spuren hinterlassen?

  105. 107.

    @Erol Bulut

    Lässt Lau Sie wieder mitmachen? Wäre mir zu blöde, irgend wo etwas zu posten, wo man mich nicht haben will. Da Sie aber nicht nur bei Lau rausflogen wegen antisemitischem Drecks, bleibt Ihnen wohl nichts anderes als zu versuchen, irgendwie doch noch irgendwo was loszuwerden – oder halt wieder nicknames zu wechseln.

    • 15. Februar 2011 um 15:00 Uhr
    • Stefanie
  106. 108.

    ad 105 – @ marriex
    Gehe ich recht in der Annahme, dass der Youtube-Clip mit den drei jungen froh-blonden Menschen auf Details des Paarungsverhalten von skandinavischen Elchen fokussiert?

  107. 109.

    Nein es geht um Köttbullar, dän./norddt. Frikadelle(n/r).

    • 15. Februar 2011 um 15:08 Uhr
    • marriex
  108. 110.

    @ Stefanie, Bulut: Nein, ich muss alles von Hand löschen, das dauert manchmal ein bisschen. Gelegentlich muss ich auch was für meine Zeitung schreiben.
    Bulut hat lange dafür gearbeitet, dass er hier Platzverbot hat. Das gilt noch.

    • 15. Februar 2011 um 15:10 Uhr
    • Jörg Lau
  109. 111.

    ad 109 – @ marriex
    ‚Köttbullar’erinnert mich an längere Ikea-Aufenthalte

  110. 112.

    Während die neue Elite sich selbst feiert und in Großmachtsphantasien schwelgt, verfällt die Bevölkerung.

    http://www.hurriyetdailynews.com/n.php?n=turkish-unemployment-rate-declined-to-11-percent-in-november-2011-02-15

    • 15. Februar 2011 um 15:25 Uhr
    • Burak
  111. 113.

    Sorry OT

    • 15. Februar 2011 um 15:25 Uhr
    • Burak
  112. 114.

    @ Burak

    OT ist hier normal.

    • 15. Februar 2011 um 15:28 Uhr
    • marriex
  113. 115.

    @marriex

    „Nein es geht um Köttbullar, dän./norddt. Frikadelle(n/r)“

    Die Dänen haben das geklaut! Das ist von Ikea. Mit den french fries, deren Erfindung haben sich einfach die Franzosen einverleibt.

    Und i.S.Sprache ist das mit diesen Pommes eh hochkompliziert, politisch etc. Ich muss sagen, der Gedanke die Teile freedom fries zu nennen, gefällt mir. In der globalen Welt würden dann überall Menschen Pommes, Fritten, Fries etc. für den Frieden essen. Ich finde das hat was.

    „In der Schriftform ist Pommes frites die Leitvariante, die angelehnt an den französischen Ursprung ausgesprochen wird (ohne Aussprache von »-es«). Davon abgeleitet findet sich auch Pommfritt, meist in Mehrzahl Pommfritts, die nach üblicher deutscher Form verschriftlicht sind.

    Pommes und Fritten

    Im Alltagsgebrauch ist im deutschsprachigen Raum die Bezeichnung „Pommes frites“ nur in der Schweiz und Österreich allgemein üblich. Ansonsten hat sich die Kurzform „Pommes“ weithin durchgesetzt, die nach deutscher Standardlautung gesprochen wird. Nur im Sieger- und Sauerland, im Rheinland, im Saarland und entlang der belgischen Grenze hält sich weiterhin die Bezeichnung „Fritten“ als die gebräuchliche Form, vermutlich beeinflusst von der üblichen französischsprachigen Bezeichnung „frites“ und der flämischen Bezeichnung „frieten“.

    French Fries und Freedom Fries

    In den USA wurden Pommes frites erst nach der Rückkehr der US-Soldaten aus Europa nach dem Ersten Weltkrieg bekannt, wo sie die Pommes frites von französisch sprechenden belgischen Truppen kennenlernten. In Nordamerika werden seitdem alle in tiefem Fett gebackene Kartoffeln als French Fries (Fries groß geschrieben) bezeichnet wie auch das Frittieren dort allgemein French Frying genannt wird. Das Verfahren des Kartoffelfrittierens war in den USA zwar schon lange bekannt, Thomas Jefferson ließ bereits 1802 im Weißen Haus knusprig frittierte Kartoffeln („Pommes de terre frites à cru, en petites tranches“) servieren, aber eben nicht unter dem Namen French Fries.

    Im britischen Englisch werden nur die langen dünnen Pommes frites als French fries (fries klein geschrieben) bezeichnet, während die seit den 1860er Jahren bekannten frittierten dicken Kartoffelscheiben und -stücke weiterhin Chips genannt werden. Im britischen Englisch wird Frittieren anders als in den USA als Deep frying, als Gegensatz zum Pan frying, bezeichnet. Obwohl in Großbritannien zunehmend industriell hergestellte Tiefkühlfritten verarbeitet werden, werden insbesondere bei traditionellen britischen Gerichten wie Fish and Chips die dünnen Pommes frites trotzdem als Chips deklariert. Ansonsten wird unterschieden zwischen „dürren, fettigen, amerikanischen French fries“ von amerikanischen Fastfoodketten und „saftigen, fettarmen, herzhaften, traditionellen britischen Chips“.

    Ab März 2003 wurden in den Cafeterien des US-Repräsentantenhauses auf Anordnung des damaligen Vorsitzenden des Committee on House Administration Robert Ney French Fries als „Freedom Fries“ verkauft. Außerdem wurde während des Irak-Kriegs 2003 von weiteren Restaurants in den USA die dort übliche Bezeichnung French Fries durch Freedom Fries („Freiheitsfritten“) ersetzt. Grund war, dass Frankreich den von den USA geführten Irak-Krieg ablehnte. Inzwischen ist diese Bezeichnung nicht mehr aktuell.
    Umgangssprachliche Bezeichnungen

    Pommes frites mit Mayonnaise werden in der Umgangssprache häufig als Pommes mit Mayo oder einfach Pommes Mayo abgekürzt. Pommes frites mit Ketchup und Mayonnaise werden mancherorts als Pommes rot-weiß bezeichnet. Aus dem Ruhrgebiet stammt die Bezeichnung Pommes Schranke (als Anspielung auf das Farbmuster von Bahnschranken). Weiterhin ist regional auch die Bezeichnung Pont-Neuf-Kartoffeln üblich. Am Niederrhein sowie in den Niederlanden findet sich auch die Bezeichnung Pommes spezial oder Fritten spezial (flämisch: friet speciaal), bei der neben Ketchup und Mayonnaise noch rohe Zwiebelstückchen garniert werden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pommes_frites

    • 15. Februar 2011 um 15:31 Uhr
    • Stefanie
  114. 116.

    Wenngleich auf dem ersten Blick OT, stellt der Autor des folgenden Beitrags doch einen Bezug zu den mutigen Protestlern von Tahrir Square her und vergleicht ihren Mut mit dem „Gratismut“, der die „neudeutschen Gesinnungspolizisten beflügelt“. Lesenswert.

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/der-schoss-ist-furchtbar-noch/3844036.html#commentInput

  115. 117.

    @ Stefanie

    „und den Palästinensern aber wiederum ein eigenen Staat zugesprochen wird und nicht darauf verwiesen wird, dass es den ja gibt, nämlich Jordan mit 70 % Palästinensern“

    Jordanien ist kein Staat der Palästinenser, denn das Sagen haben die alteingesessenen Beduinenstämme bzw. deren Nachkommen. Viele Palästinenser hausen heute noch in primitiven Flüchtlingslagern.

    • 15. Februar 2011 um 16:02 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  116. 118.

    @ HJS

    & die Tscherkessen.

    • 15. Februar 2011 um 16:06 Uhr
    • marriex
  117. 119.

    @ MR

    mag sein.

    Btw: einige jordanische Beduinen glauben, dass sie von den Nabatäern abstammen.

    • 15. Februar 2011 um 16:10 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  118. 120.

    @ HJS

    Politisch korrekt nach der Eigenbezeichnung:

    Jordan: The Adygs had a major role in the history of the Kingdom of Jordan. The Adygs initially established the village of Amman,[35] hence the first four mayors were Circassians.[36]Over the years various Adygs have served in distinguished roles in the kingdom of Jordan. An Adyghe has served before as a prime minister (Sa`id al-Mufti), ministers (commonly at least 1 minister should represent the Circassians in each cabinet), high rank officers, etc, and due to their important role in the history of Jordan it is Adyghe who form the Hashemites Honor guard at the Royal palaces, and they represented Jordan in the Royal Edinburgh Military Tattoo in 2010 joining other Honor guards such as the The Airborne Ceremonial Unit.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Circassians

    • 15. Februar 2011 um 16:22 Uhr
    • marriex
  119. 121.

    @Mete #67

    Eh Mete, deine Türk iş isse voll kapputt:

    „Bazen“ heißt „manchmal“, nicht „einige“, aptal. Kommt sich von Arab iş.

    • 15. Februar 2011 um 16:29 Uhr
    • 6bb6
  120. 122.

    „Jordanien ist kein Staat der Palästinenser, denn das Sagen haben die alteingesessenen Beduinenstämme bzw. deren Nachkommen. Viele Palästinenser hausen heute noch in primitiven Flüchtlingslagern.“

    Das weiß ich. Auch wenn Jordanien noch einigermaßen freundlich mit den Palästinensern im Vergleich zu Nachbarn umgeht, sie sind einfach Bürger zweiter Klasse und haben weitaus weniger Rechte als in Israel, wo die rechtlich gleichgestellt sind.

    Ich wollte mir auch nicht die Meinung zu eigen machen, die Palästinenser haben doch einen Staat, nämlich Jordanien, wo sie mindestens 70% der Bewohner stellen.

    Ich bin dringend dafür, dass die Behandlung der Palästinenser in Jordanien, Libanon, Syrien etc. angesprochen wird. Dass ganz laut verlangt wird, dass diese nicht länger als Bürger zweiter Klasse ausgeschlossen werden, sondern wirklichen Chancen bekommen, in die Gesellschaft dort sich integrieren zu können mit dem Ziel, dass die Individuen sich dort eine Zukunft aufbauen können. Die primär aus rein humanen Gründen. Denn ist es völlig unrealistisch, dass diese jemals wieder werden nach Israel können.

    Aktuell lässt man sie im Flüchlingsstatus dahin vegitieren, auch als Drcukmittel gegen Israel. Das ist einfach nur unmenschlich, Menschen so als Waffen gegen ein Land zu instrumentalisieren.

    Die EU muss dringend ihre Gelder zweckgebunden überweisen. Dass diese nämlich für Integrationsmaßnahmen genutzt werden müssen und nicht de fakto zum Aufrechterhalten des Status Flüchtlinge. Ferner kann es nicht sein, dass Palästinenser – als einzige Gruppe – ihren Flüchtlingsstatus vererben dürfen. Das sorgt doch nur dafür, dass die Palästinenser weiter in einer unmenschlichen Lähmung gehalten werden, in der das Wachsen und/oder Aufrechterhalten des Hasses gegen Israel programmiert ist.

    Dies ist für mich aber alles rein human und sollte nicht das Ziel verfolgen, einen Palästinenserstaat überflüssig zu machen. Es würde sicher dem Frieden dienen, aber hat für mich nicht den Zweck, so einen Palästinenserstaat erledigen zu lassen.

    Eben schrieb ich, dass Gemeinschaften von Ländern die besten Friedensinstrumente sind. Wirtschaftlich ist so etwas aber auch ein enormer Motor.

    Sollte es freie Wahlen in Ägypten geben und die MB an die Macht kommen, würde der Gaza-Streifen geöffnet. Mittelfristig könne es eine wirkliche Lösung sein, wenn dieser in irgendeiner Form Ägypten angeschlossen würde. Zum einen, dass Israel ihn los ist und es nicht immer weiter Konflikte gibt, sondern auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Eine Verbindung zu Ägypten mit wirtschaftlichem Austausch etc. würde den Menschen dort sicher eine gute Lebensperspektive bieten und die Zusammenarbeit wäre nicht von einem Konflikt bestimmmt.

    Beim Westjordanland läuft ja die Zusammenarbeit mit Israel sehr gut. Die Frage ist nur, ob sich diese beiden trennen würden, weil dann wären es ja de fakto drei Staaten und keiner der beiden aktuellen Palästinensergruppierungen wäre wohl zu einem solchen Verzicht bereit.

    Sind auch nur alles vage Überlegungen, die nicht zu Ende gedacht sind. Finde aber schon, dass sich ein Drübernachdenken lohnt, wenn es um die Lebenssituation der Palästinenser geht und was wohl am ehesten dazu führen würde, dass diese sich eine Zukunft aufbauen. Das Westjordanland ist bereits fleißig dabei. Wenn man sich allein die ganzen Baustellen in Ramallah ansieht, dann sieht man, die Wirtschaft funzt und das Land kommt voran, während es in Gaza halt immer weiter bergab geht.

    • 15. Februar 2011 um 16:47 Uhr
    • Stefanie
  121. 123.

    @ Stefanie

    „Auch wenn Jordanien noch einigermaßen freundlich mit den Palästinensern im Vergleich zu Nachbarn umgeht, sie sind einfach Bürger zweiter Klasse und haben weitaus weniger Rechte als in Israel, wo die rechtlich gleichgestellt sind.“

    Auf dem Papier sind sie in beiden Ländern gleichgestellt, de facto sind sie in Israel zwar wirtschaftlich besser dran, werden aber von der Mehrheitsbevölkerung diskriminiert.

    • 15. Februar 2011 um 16:58 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  122. 124.

    Muss den Kommentar splitten:

    I

    “Auf dem Papier sind sie in beiden Ländern gleichgestellt, de facto sind sie in Israel zwar wirtschaftlich besser dran, werden aber von der Mehrheitsbevölkerung diskriminiert.”

    Kann jetzt sein, dass ich zu sehr den Libanon im Kopf habe, wo erst im Sommer von einem Bürgerrechtler gefordert Arbeitserlaubnisse und Erwerb von Eigentum.

    http://www.dailystar.com.lb/article.asp?edition_id=1&categ_id=2&article_id=116334#axzz0rmeVdDkq

    • 15. Februar 2011 um 17:13 Uhr
    • Stefanie
  123. 125.

    Aber gleichbehandelt auch rechtlich sind sie dort nicht, was man allein daran sieht

    A grave injustice is being committed against the Palestinian people — perhaps among the greatest in their history. Thousands are being systematically robbed of their citizenship, made stateless once more by a hard-hearted government that pays lip service to peace and the two-state solution, but which seems determined to undermine both.

    http://www.americanthinker.com/2009/07/palestinian_rights_a_warning.html

    Vorschläge zur Ausbürgerung von Palästinensern gibt es in Israel nur für den Fall der zwei Staaten und ist eine Forderung, die weit überwiegend ganz drastisch abgelehnt wird.

    Die Diskriminierung von der Mehrheitsgesellschaft ist nach meinem Eindruck nur unwesentlich zu unterscheiden von der bei uns gegenüber z.B. Türken oder Muslimen insgesamt, weil unser Land christlich geprägt ist. Es gibt wie bei uns viele Gruppierungen, die sich gegen Diskriminierung einsetzen. Ferner haben Palästinenser wie jeder andere auch Zugang zu Gerichten.

    Anders sieht es aus bei denen, welche die israelische Staatsbürgerschaft nicht annahmen. Und heute ist es nicht mehr ohne weiteres möglich für Palästinenser die israelische Staatsbürgerschaft zu bekommen. Das hat aber auch konkrete sachliche Hintergründe.

    Aber man nehme z.B. dass Amtssprache in Israel Arabisch und Hebräisch ist. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es nicht den Anspruch auf einen kirchlichen respektive jüdischen Ruhetag pro Woche per Gesetz. Sondern einen Tag der freien Wahl, dass also Moslems Freitags, Juden Samstags und Christen Sonntags ihren freien Tag haben dürfen. Das ist hier in Deutschland unvorstellbar und ich verstehe nicht warum, denn in Israel funktioniert es ja auch.

    • 15. Februar 2011 um 17:13 Uhr
    • Stefanie
  124. 126.

    „Wer zu spät kommt …“ Gul gibt den Gorbi von Teheran:

    „We see that sometimes when the leaders and heads of countries do not pay attention to the nations‘ demands, the people themselves take action“
    http://www.theatlanticwire.com/opinions/view/opinion/After-Egypt-All-Eyes-Turn-to-Iran-6985/

    Die Ehre des türkischen Herzens für die Demokratie erfährt ferner Politur von unerwarteter Seite: Ausgerechnet zionistische Kreise melden, Gul habe eine Protestler-Einladung annehmen wollen, was Ahmadinejad zu einer abschlägigen Intervention veranlasst habe.
    http://debka.com/article/20668/

    Alles ganz schön in Bewegung.

    • 15. Februar 2011 um 17:48 Uhr
    • Thomas Holm
  125. 127.

    @ 6bb6

    „@Mete #67

    Eh Mete, deine Türk iş isse voll kapputt:

    “Bazen” heißt “manchmal”, nicht “einige”, aptal. Kommt sich von Arab iş.“

    Hatte auch sinngemaess geschrieben und net Wortlaut.

    @ Pepeowski
    Mein Tonfall richtet sich nach dem Ihren 😉

    @ H. Lau
    immer noch keinen Mucks in Bezug auf Gül?

    • 15. Februar 2011 um 18:35 Uhr
    • Mete
  126. 128.

    Da wir hier grad beim Thema Israel waren, passt es:

    „Niederländisches Parlament stimmt für Anerkennung des jüdischen Staates Israel

    DEN HAAG (inn) – Mitglieder der niederländischen Regierung haben Israel offiziell als jüdischen Staat anerkannt. Das ergab eine parlamentarische Abstimmung in Den Haag.

    Bereits Anfang des Monats hatten mehrere Parlamentsmitglieder um die Akzeptanz eines jüdischen Staates gekämpft. 113 von 150 niederländischen Politiker haben nun für die offizielle Bezeichnung eines „jüdischen, demokratischen Staates“ gestimmt.“

    http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum////niederlaendisches-parlament-stimmt-fuer-anerkennung-des-staates-israel/?tx_ttnewsbackPid=10&cHash=e3a08f387b

    • 15. Februar 2011 um 19:02 Uhr
    • Stefanie
  127. 129.

    ad 126 – @ Thomas Holm
    Danke für den Link zum aussagekräftigen Text von DEBKAfile

  128. 130.

    @ Stefanie

    „Mitglieder der niederländischen Regierung haben Israel offiziell als jüdischen Staat anerkannt“

    Boah ey – die haben aber lange dafür gebraucht!
    Dass Niederländer langsam auf der Autobahn sind, wusste ich, aber eine Anerkennung nach 63 Jahren!?

    • 16. Februar 2011 um 09:34 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  129. 131.

    Ich sehe die Anerkennung als ausdrücklich religiösen Staat eher als Danaergegeschenk – tempora mutantur ..

    • 16. Februar 2011 um 09:41 Uhr
    • FreeSpeech
  130. 132.

    @ FS

    Schon mal was vom jüdischen Volk gehört?

    • 16. Februar 2011 um 09:56 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  131. 133.

    „Boah ey – die haben aber lange dafür gebraucht!
    Dass Niederländer langsam auf der Autobahn sind, wusste ich, aber eine Anerkennung nach 63 Jahren!?“

    @Hans Joachim Sauer

    Hat Deutschland Israel bisher als jüdischen Staat anerkennt? Nach 63 Jahren oder doch eher nur den Staat Israel? Wer hat denn sonst alles so den jüdischen Staat und nicht nur Israel anerkannt.

    btw: Merkel, die bisher immer nur von Israel sprach, redete anlässlich ihres letzten Besuches immer wieder vom jüdischen Staat.

    • 16. Februar 2011 um 10:06 Uhr
    • Stefanie
  132. 134.

    @Hans Joachim Sauer

    Wollen Sie mir weismachen, dass man Deutschland als ausdrücklich deutschen demokratischen Staat politisch anerkennen würde, oder dass das Deutschland nur schon wünschen würde?

    Da geht es um Identität, die bei der Gründung noch vernünftig schien, die heute aber überholt ist. Darum ein Danaergeschenk.

    • 16. Februar 2011 um 10:17 Uhr
    • FreeSpeech
  133. 135.

    „Ich sehe die Anerkennung als ausdrücklich religiösen Staat eher als Danaergegeschenk – tempora mutantur ..“

    Kann man so und so sehen. Bringt natürlich all die auf die Barrikaden, welche sagen, Israel sei rassistisch und eben vorwerfen, dass sich Israel selbst als jüdischer Staat definiert.

    Ich wunderte, dass in den Medien null thematisiert wurde, dass Merkel immer wieder so ausdrücklich vom jüdischen Staat sprach und sich statt dessen auf die Vorwürfe zur Siedlungspolitik gestürzt wurden.

    Vielleicht wissen die alle wie Hans Joachim Sauer nicht, dass bisher eben nur der israelische Staat und nicht der jüdische Anerkennung fand. Denn das war von Merkel eine ganz eindeutige Botschaft:

    Absage an all die Stimmen, die ja immer lauter werden, dass man über eine Einstaatenlösung nachdenken sollte und ebenfalls ein ganz deutliches Signal in Richtung Flüchtlingspolitik. Die Palästinenser verlangen ja, dass alle Juden dann von Palästina nach Israel gehen, während sie im Gegenzug nicht nur ein Bleiberecht der Araber in Israel verlangen, sondern darüber hinaus auch ein Rückkehrrecht der Flüchtlinge. Und mit dieser gebetsmühlenartigen Betonung des jüdischen Staates in der PK nach den Gesprächen erteilte Merkel eine eindeutige Absage an dieses Anliegen der Palästinenser.

    Ich vermute, dass war auch ein Stück weit ein Deal. Sie darf mit Blick auf ihre Wähler in Deutschland auf die Siedlungspolitik einhauen, betont aber im Gegenzug, dass der jüdische Charakter des Staates Israel unverhandelbar sei.

    Von daher sehe ich es schon als Stärkung Israels.

    • 16. Februar 2011 um 10:23 Uhr
    • Stefanie
  134. 136.

    @ Stefanie

    Es ist ja schon eine besondere Situation. Ich finde jedoch die von Ihnen geschilderte Merkel’sche Version geschickter, da ja auch in Zukunft die Temporen mutantieren werden.

    Irgendwann kann Israel ein Staat sein, in dem vorwiegend Juden leben, der wegen und von Juden gegründet wurde, aber es braucht dann nicht ein politisch jüdischer Staat zu sein. Damit es soweit kommt, muss natürlich die Umgebung normaler und etwas ärmer an Raketen werden.

    • 16. Februar 2011 um 10:39 Uhr
    • FreeSpeech
  135. 137.

    „aber es braucht dann nicht ein politisch jüdischer Staat zu sein. Damit es soweit kommt, muss natürlich die Umgebung normaler und etwas ärmer an Raketen werden.“

    Das ist ja auch ein Stück weit das Dilemma. In Europa bewegt man sich immer weiter weg vom Nationalstaat. Nationale Identität ist nicht erstrebenswertes, sondern etwas, das kritische beäugt wird. Der Erfolg der EU als Friedensinstrument gibt dem ja auch recht.

    Und nun gibt es Israel, dass auf diesem Kurs nicht mitfährt. Überhaupt nicht mitfahren kann, wegen der Umgebung. Die Situation der Europäer ist nicht übertragbar in diesem Punkt auf Israel. Dennoch wird es Israel verübelt, dass es hier an Dingen festhält, die in Europa längst überholt sind. Ein weiterer Punkte ist, dass Israel in Kriegen Land eroberte. Dass auch dies nicht mit der europäischen Situation vergleichbar ist, will man hier in weiten Teilen nicht wahrhaben.

    Insgesamt wird also der Anspruch gestellt, dass Israel sich doch bitte den europäischen Maßstäben entsprechend verhalten soll, was aber de fakto wegen der Umgebung aktuell dazu führen würde, dass Israel von der Landkarte verschwindet.

    Die Theorie ist immer schön, wenn Prinzipien aber in der Praxis nicht eins zu eins umgesetzt werden können, nützt der größte Idealismus nichts.

    Aber wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann auch mal ein grenzenlos Nahost, dass wir auch die EU eng zusammengewachsen und freundschaftlich verbunden ist – mit dem Staat Israel.

    • 16. Februar 2011 um 10:52 Uhr
    • Stefanie
  136. 138.

    @ Stefanie

    Gegen Nationalstaaten habe ich gar nichts, solange das vor allem als Verwaltungseinheit gesehen wird, und als Hort der Schrulligkeiten. Da wäre mir sogar lieber, die EU würde ein bisschen brüchig und die Macht der Mandarine gekappt.

    • 16. Februar 2011 um 11:00 Uhr
    • FreeSpeech
  137. 139.

    „Gegen Nationalstaaten habe ich gar nichts, solange das vor allem als Verwaltungseinheit gesehen wird, und als Hort der Schrulligkeiten. Da wäre mir sogar lieber, die EU würde ein bisschen brüchig und die Macht der Mandarine gekappt.“

    Das Problem der EU ist, dass sie zu deutsch geprägt ist und jeden Mist meint regeln zu müssen. Sogar deutscher als deutsch, denn z.B. das Glühbirnenverbot scheiterte im BT und wurde dann von Gabriel über die Hintertür EU durchgesetzt.

    • 16. Februar 2011 um 11:10 Uhr
    • Stefanie
  138. 140.

    Jetzt weiß ich, wie Ahmadinejad tickt.

    • 18. Februar 2011 um 14:16 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  139. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)