Ein Blog über Religion und Politik

Gegen die Diskriminierung der Baha’i im Iran

Von 22. September 2011 um 11:11 Uhr

Der Iran profitiert von den Unruhen in der arabischen Welt – zumindest indirekt, indem die Aufmerksamkeit von der Ungerechtigkeit abgelenkt wird, der Oppositionelle und Angehörige religiöser Minderheiten wie der Baha’i unterworfen sind. Hier eine aktuelle Aktion gegen das Vergessen:

Kategorien: Iran, Menschenrechte
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Seit Jahresbegin wurden im Iran 202 Menschen hingerichtet:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,787554,00.html

    • 22. September 2011 um 13:48 Uhr
    • docaffi
  2. 2.

    Iran Briefing.
    Human Rights Violations by the IRGC:

    http://iranbriefing.net/

    • 22. September 2011 um 14:04 Uhr
    • M. Mustermann
  3. 3.

    Die Kampagne Can You Solve This? für das Recht auf Bildung im Iran zu finden unter: http://www.can-you-solve-this.org/de/

    • 22. September 2011 um 15:47 Uhr
    • Alina
  4. 4.

    Guter Artikel der “Wikipedia” zum Thema:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Verfolgung_der_Bahai

    • 23. September 2011 um 13:18 Uhr
    • Rojass
  5. 5.

    Übrigens, das ganze Anliegen der allgemein so geschmähten Plattform “PI” ist es letztes Endes, dass es Nicht-Muslimen in Europa nicht eines Tages so geht wie den Bahai im Iran. Und weil eben viele Leute genau davor Angst haben, hat PI, haben aber auch Politiker wie Geert Wilders, so einen Zulauf. Wer das als “Islamophobie” lächerlich machen will, der muss konsequenterweise auch den Bahai im Iran “Islamophobie” attestieren.

    • 23. September 2011 um 13:41 Uhr
    • Rojass
  6. 6.

    @ Rojass: Warum sollte es Nicht-Muslimen in Europa einst so gehen wie Bahai im Iran? Das ist doch Paranoia, die keine Grundlage in der Wirklichkeit hat. Unfasslich, dass zurechnungsfähige Leute sich trauen, sowas hier hin zu schreiben.
    PI hat Klickzahlen, die soo schwer nicht zu erreichen sind, weil eine eng vernetzte, kleine Szene, die den Flashmob zur Lebensform erhebt, dort aktiv ist. Ansonsten ist das eine aussichtslose Veranstaltung, wie gerade die alarmistischen Recherchen der FR/Berliner Zeitung erwiesen haben. Heute erst ist beschrieben worden, dass da kaum Spenden zu mobilisieren sind.
    Wird Wilders auf Dauer politisch florieren? Sein Modell funktioniert nur aus der Minderheitenposition, wenn er eine schwache Regierung duldet (wie auch bei der dänischen FP). An der Regierung wäre er sofort fertig, weil sein Sozialstaatspopulismus nicht finanzierbar ist. Meine Meinung.

    • 23. September 2011 um 14:32 Uhr
    • Jörg Lau
  7. 7.

    “Warum sollte es Nicht-Muslimen in Europa einst so gehen wie Bahai im Iran? Das ist doch Paranoia, die keine Grundlage in der Wirklichkeit hat. ”

    Tatsächlich? Jetzt schon gibt es Schulen bzw. Stadtviertel in Deutschland, wo Deutsche bzw. Nicht-Muslime (gibt ja auch nicht-
    muslimische Migranten) in der Minderheit sind:

    http://www.3sat.de/page/?source=/specials/153374/index.html

    http://www.youtube.com/watch?v=C5MRyL-1dSs

    Konvertiten vom Islam zum Christentum müssen um ihr Leben fürchten:

    http://www.welt.de/print-welt/article353296/Darauf_steht_die_Todesstrafe.html

    Homosexuelle werden jetzt schon in manchen Vierteln angepöbelt:

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article958185/Der_Multikulti_Traum_zerbricht.html

    Und übrigens auch Juden:

    http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2003/12/02/a0112

    Alles in Deutschland, wohlgemerkt!

    Und da sprechen Sie von “Paranoia”?

    Nun werden Sie sagen: “Naja, ich bin ja kein Konvertit vom Islam zum Christentum. Ich bin ja kein Homosexueller, usw. Und wenn man zu diesen Gruppen nicht gehört, muss man ja auch keine Angst vor dem Islam haben”

    Aber: Sie kennen doch sicher “Der verschwiegene Mensch” von Martin Niemöller?

    • 23. September 2011 um 15:06 Uhr
    • Rojass
  8. 8.

    @ Rojass: Niemöller? Ich hoffe, Sie machen mit diesem Namen keine Witze. Oder wollen Sie mich verladen?
    Hier auf dem Blog gibt es viele Artikel über muslimische Homophobie. Christenfeindlichkeit auch. Aber wollen sie im Ernst eine Widerstandssituation wie bei der Bekennenden Kirche suggerieren?
    Wollen wir hier einen Exkurs nach Breivik-Land machen?

    • 23. September 2011 um 15:30 Uhr
    • Jörg Lau
  9. Kommentar zum Thema

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