Ein Blog über Religion und Politik

Ey, isch bin so sauer

Von 21. Dezember 2011 um 23:25 Uhr

Keine Ahnung, wo diese Frau herkommt, aber sie ist ein verdammtes Genie. Jilet Ayse ist sauer:

P.S. Nur so viel konnte ich finden:
Idil Baydar, geb. 1975 in Berlin, türkischer Herkunft, arbeitet seit 1998, nach zahlreichen Auslandaufenthalten in den USA und England als freischaffende Schauspielerin und Sängerin. In Berlin war Baydar u.a. im Maxim Gorki Theater mit „Koppstoff“, in den Sophiensälen mit „Perfektes Leben“ und im Prater/Volksbühne mit der Produktion „Hüttenkäse“ zu sehen.

Kategorien: Curiosa
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Herr Lau, da haben Sie ja Glück gehabt diese Frau nicht geheiratet zu haben

    • 21. Dezember 2011 um 23:35 Uhr
    • Cem Gülay
  2. 2.

    @ CG: Ist eine großartige Kabarettistin. Siehe oben.

    • 21. Dezember 2011 um 23:42 Uhr
    • Jörg Lau
  3. 3.

    Habs net gesehen. Cool!

    • 21. Dezember 2011 um 23:44 Uhr
    • Cem Gülay
  4. 4.

    „Bundestag, halt die Fresse, du Wichser!“

    http://www.youtube.com/watch?v=_AzLYXC4ntc&feature=relmfu

    • 21. Dezember 2011 um 23:49 Uhr
    • N. Neumann
  5. 5.

    Jilet Ayse – ich bin voll hübsch!!!

    http://www.youtube.com/watch?v=OqnTNsKKswc&feature=related

    • 21. Dezember 2011 um 23:54 Uhr
    • N. Neumann
  6. 6.

    Jenseits vom Trasch-Kalauern gibt’s auch eine Botschaft:

    Brüder und Schwestern

    http://www.youtube.com/watch?v=duBP1bs4adY

    • 22. Dezember 2011 um 00:04 Uhr
    • Thomas Holm
  7. 7.

    Voll Sarrazin.

    • 22. Dezember 2011 um 09:07 Uhr
    • marriex
  8. 8.

    Schon die Ausstattug ist heiss :-)

    • 22. Dezember 2011 um 09:59 Uhr
    • FreeSpeech
  9. 9.

    Schon die Ausstattug ist heiss

    Yo. Aber kein iPhone 4S. Voll die Armut.

    • 22. Dezember 2011 um 10:13 Uhr
    • riccardo
  10. 10.

    Aber kein iPhone 4S

    Das hat der Freund genommen. Sie hatte ja was dagegen, aber der ist ja ein echter Mann.

    • 22. Dezember 2011 um 10:39 Uhr
    • FreeSpeech
  11. 11.

    Total genial! Danke für diesen Insider-Tipp! :)

    • 22. Dezember 2011 um 11:59 Uhr
    • duzarroc
  12. 12.

    Echt mitgehört kommt sowas noch viel besser:

    http://www.belauscht.de

    • 22. Dezember 2011 um 12:10 Uhr
    • Mates
  13. 13.

    „Have you seen the bigger piggies
    In their starched white shirts
    You will find the bigger piggies
    stirring up the dirt
    always have clean shirts
    to play around in.“

    • 22. Dezember 2011 um 12:27 Uhr
    • Olaf Mertens
  14. 14.

    hrhr, voll Strich.

    • 22. Dezember 2011 um 12:41 Uhr
    • MM
  15. 15.

    Voll Sarrazin.

    @ MR

    Pass op, sons kütt MC Heitmeyer.

    • 22. Dezember 2011 um 13:19 Uhr
    • N. Neumann
  16. 16.

    @ NN

    Fresse du Opfer, der soll sisch f…

    • 22. Dezember 2011 um 13:36 Uhr
    • marriex
  17. 17.

    Nach mehrfachem herzlichen Ablachen unter Zeugen und Mitwirkenden habe ich mir mal einen Augenblick lang überlegt, wie es wohl wäre, wenn nicht weite Teile einer toleranzberechtigten Volksgruppe, sondern lediglich ein einzelnes Individuum so drauf wäre.

    Die Diagnose würde bei einer Einzelperson dann doch wohl in etwa lauten: krankhafte Grandiosität (Entwicklung eines nicht der Realität angemessenen Größenselbst oder Realitätsverlust) mit Herrschaftsanspruch innerhalb einer Gruppe … bei Überresten von Gefühlen für Mitmenschen („Herz“) wenn auch oft in ausbeuterischem Interesse („Eier“). Sinngemäß nach:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Narzissmus

    • 23. Dezember 2011 um 00:04 Uhr
    • Thomas Holm
  18. 18.

    Es erschließt sich mir nicht, was daran so genial sein soll. Scheint mir bloß Balsam für die geschundene deutsche Seele, muehehe.

    • 23. Dezember 2011 um 00:12 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  19. 19.

    @ SoC

    „Scheint mir bloß Balsam für die geschundene deutsche Seele“

    Ihrer Seele (oder was Sie dort haben) sei auch ein wenig Balsam gegönnt.

    Mit besten Grüßen von den jedenfalls herzlicheren Herkunftsverhältnissen !

    http://www.youtube.com/watch?v=zYxS_DdtSkA&skipcontrinter=1

    „muehehe“

    Nie ohne meine Ziege, Respekt !

    • 23. Dezember 2011 um 01:55 Uhr
    • Thomas Holm
  20. 20.

    Genial

    Der Blogmeister steht eben auf handybewehrte Moslem-Dominas.Muh.

    • 23. Dezember 2011 um 08:22 Uhr
    • riccardo
  21. 21.

    Sie, Thomas Holm, möchten mir sicher gerne erklären wo Sie den Zusammenhang zwischen dem von Ihnen geposteten Link un dem Einwurf von SoC sehen!

    • 23. Dezember 2011 um 08:55 Uhr
    • Olaf Mertens
  22. 22.

    @ Olaf Mertens

    Vielen Dank für Ihr aufmerksames Mitlesen und nachschauen.

    Wer mit Nr. 18 sagt, dass ihm das von mir unter Nr. 17 Charakterisierte einer geschundenen deutschen Seele zum Balsam zu gereichen erschiene, der hat als Träger eines richtungweisenden Nom de guerre und mithin zweifellos Nicht-Balsamisierungsbedürftiger, bei mir einen großen Erinnerungspunkt an Zeiten problemfreier Nachbarschaften gutgemacht.

    Anders als etwa hier:

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=mUlbBORU-cs&feature=plcp

    (Achtung: nachhaltige Körperschäden !)

    bleiben die Beteiligten durchweg am Leben (jedenfalls vor der Kamera) und weisen einen – ich nenne ihn mal – unverschwulten* Lebensstil aus, der in der Diaspora sicherlich nur sehr verkürzt nachgebildet werden kann.

    *http://www.joachim-helfer.de/rezensionenverschwulung.html

    Ich verbleibe mit der Hoffnung, Ihrem Gegenwartsverständnis ein wenig förderlich gewesen sein zu können.

    • 23. Dezember 2011 um 10:20 Uhr
    • Thomas Holm
  23. 23.

    @Thomas Holm

    Ich verrate wohl kein Geheimnis, wenn ich hier schreibe, dass SoC das Internet-Pseudonym für Jilet Ayse ist.

    • 23. Dezember 2011 um 10:37 Uhr
    • FreeSpeech
  24. 24.

    @ FS

    Top!

    • 23. Dezember 2011 um 10:52 Uhr
    • Serious Black
  25. 25.

    Tja, Herr Holm, Sie bleiben mir ein Rätsel…
    Ich glaube SoC wollte einfach nur zum Ausdruck bringen, dass Darbietungen wie die von Idil Baydar unter Umständen manchen Leuten einfach nur dazu dienen sich angesichts der dargestellten spezifischen Ausdrucksweise eines bestimmten sozialen Millieus fälschlicherweise in ihrer eigenen, möglicherweise nur imaginierten moralischen Überlegenheit bestätigt zu sehen. Und ich finde den Einwand, wenn er denn so gemeint war, berechtigt. Ich erkenne an, dass Frau Baydar das sehr gekonnt darstellt, ich kann darüber bloß nicht „herzlich ablachen“. Das ist aber vielleicht eine Geschmacksfrage, Ich kann auch über Atze Schröder nicht lachen.
    Also „unverschwulte Lebensstile“ hin oder her – was ich ihnen jedenfalls nicht vorwerfen kann und will ist ein unverschwurbelter Kommentarstil!

    • 23. Dezember 2011 um 11:03 Uhr
    • Olaf Mertens
  26. 27.

    PS – obiger Video-Clip –
    a – Dieter Nuhr, sprachlich-inhaltlich: optimal!
    b – optisch-visuelle Gestaltung des Video-Clip: recht fragwürdig

  27. 28.

    @ Olaf Mertens

    Zu fälschlicherweise bestätigten moralischen Überlegenheiten möchte
    ich Ihnen deutlichere Worte der Künstlerin selbst zu bedenken geben:

    http://www.youtube.com/watch?v=duBP1bs4adY

    Welches ist Ihr Lieblingskommentar; der von KillerKanaK1 vielleicht ?

    „du stehst bestimmt auf schwuchteln du nutte“ argumentiert zwar mit einer gewissen Überlegenheit, aber das muss man ja noch lange nicht mitmachen und korrekterweise schon garnicht umdrehen.

    P.S. Die spezifischen Ausdrucksweisen eines* bestimmten sozialen Milieus könnten Symptome von gewaltförmigen Sozial- und Geschlechterbeziehungen sein, denen bereicherungsbegeistert beizuspringen vielen Zeitgenossen ein allerdings völlig unverschwurbeltes Anliegen ist.

    *Ich würde eher von einem Milieuspektrum ausgehen;
    pöbeln und prügeln sind in sich auch multikulturell

    • 23. Dezember 2011 um 12:23 Uhr
    • Thomas Holm
  28. 29.

    @ Olaf Mertens 25:

    Zustimmung, aber:

    ich kann darüber bloß nicht “herzlich ablachen”. Das ist aber vielleicht eine Geschmacksfrage, Ich kann auch über Atze Schröder nicht lachen.

    Bei Atze Schröder wundert mich das nicht.

    Mehr Sozialsatire mit „Antoine“ von Teddys Show:

    http://www.youtube.com/watch?v=jS1aDyNKBs4

    • 23. Dezember 2011 um 12:29 Uhr
    • MM
  29. 30.

    @ TH:

    IMHO erwähnenswerte Kommentare zu dem wahrlich starken „Brüder und Schwestern“:

    ich hab großen respekt vor dir 😉 genau so jemanden wie dich brauchen wir in den öffentlichen medien 😉 es würde dem verständnis und dem zusammenwachsen der gesellschaft helfen 😉

    KMillionTV vor 4 Tagen 8

    Masallah, provokant aber sehr ansprechend und ehrlich!!!

    iqdirlim76 vor 1 Woche

    ich bin stolz stark und mutig und trag mein kopftuch trotzdem
    wieso soll ich es ausziehen wenn ich daran glaube ?

    LebanesDream vor 13 Stunden

    Sehr wahre Worte. Aber warum sehen das nicht alle so? Viele sagen von vorn herein, das ist nicht mein Land und lassen sich dadurch so hängen und lassen ihr Niveau so sinken, dass sie im Endeffekt sogar gegen Frauen und ihre eigenen Leute angehen.

    Dein Text ist wirklich gut gelungen und du bringst die Message eindringlich rüber. Ich hoffe das nehmen sich viele zu Herzen.

    xXanderliciousx vor 19 Stunden

    • 23. Dezember 2011 um 13:00 Uhr
    • MM
  30. 31.

    @ Olaf Mertens – SoC wollte einfach nur zum Ausdruck bringen, dass Darbietungen wie die von Idil Baydar unter Umständen manchen Leuten einfach nur dazu dienen, sich angesichts der dargestellten spezifischen Ausdrucksweise eines bestimmten sozialen Millieus fälschlicherweise in ihrer eigenen, möglicherweise nur imaginierten moralischen Überlegenheit bestätigt zu sehen. Und ich finde den Einwand, wenn er denn so gemeint war, berechtigt. Ich erkenne an, dass Frau Baydar das sehr gekonnt darstellt,…

    O.K. – so ähnlich hatte ich auch SoCs Beitrag verstanden.

  31. 32.

    Dass ich die Darstellung der Figur Jilet Ayse sehr treffend finde habe ich ja bereits angedeutet – wenn man den von Ihnen verlinkten „Brüder und Schwestern“-Vortrag als Facette dazu nimmt, wird auch sehr deutlich, was Frau Baydars Anliegen letztendlich ist (und was sie für eine tolle Vorträgerin/Schauspielerin ist!). Meine Kritik bezog sich auf die Rezeption der vorliegenden Jilet-Ayse-Nummer als Comedy zum „Ablachen“.
    Ich hoffe ich habe mich diesmal verständlicher ausgedrückt.
    Darüber hinaus kenne ich niemanden in meinem (ich schreibe mal im „vorauseilenden Gehorsam“) Gutmenschenumfeld der irgendwelchen „Symptome[n] von gewaltförmigen Sozial- und Geschlechterbeziehungen“ „bereicherungsbegeistert“ beispringen würde. Wirklich niemanden.

    Und: Ja, MM (Nr.29), der Atze-Schröder-Vergleich wird Idil Baydar als Schauspielerin natürlich überhaupt nicht gerecht! Aber manche rezipieren „Jilet Ayse“ vielleicht ähnlich wie „uns Atze“…

    • 23. Dezember 2011 um 13:21 Uhr
    • Olaf Mertens
  32. 33.

    @Olaf Mertens

    Ich meinerseits und selber konnte natürlich nicht ablachen, sondern ich war tief betroffen und auch ein wenig traurig, wie hier die Realität als Comedy aufgefasst wird.

    • 23. Dezember 2011 um 13:35 Uhr
    • FreeSpeech
  33. 34.

    Das ist brav Freespeech, dann dürfen sie heute abend ausnahmsweise mit Abendessen ins Bett!

    • 23. Dezember 2011 um 13:54 Uhr
    • Olaf Mertens
  34. 35.

    @Olaf Mertens

    Danke. (Find ich nett, wenn ich schon koche.)

    • 23. Dezember 2011 um 14:01 Uhr
    • FreeSpeech
  35. 36.

    Das da:

    http://www.youtube.com/watch?v=EkdO9bVL0hk&feature=player_embedded

    …ist übrigens die gleiche Künstlerin.

    • 23. Dezember 2011 um 14:08 Uhr
    • fse69
    • 23. Dezember 2011 um 14:09 Uhr
    • fse69
  36. 38.

    @ Olaf, MM, etc.

    „Meine Kritik bezog sich auf die Rezeption der vorliegenden Jilet-Ayse-Nummer als Comedy zum “Ablachen”.“

    Natürlich ist das Video eine Verarsche von Prolltürken und natürlich ist das absolut zum Lachen und für alle gedacht, die es halt lustig finden ihr verkrampften Spinner.

    Frohe Weihnachten

    • 23. Dezember 2011 um 14:15 Uhr
    • Nick
  37. 39.

    @ Nick:

    ihr verkrampften Spinner.

    Was du labasch nicht, du labasch doch. Was du labasch…

    Du Labersack

    http://www.youtube.com/watch?v=jS1aDyNKBs4

    Ebenfalls Frohes Fest.

    • 23. Dezember 2011 um 15:01 Uhr
    • MM
  38. 40.

    @ Nick:

    Um das klarzustellen: Meine Zustimmung bezog sich darauf:

    Ich glaube SoC wollte einfach nur zum Ausdruck bringen, dass Darbietungen wie die von Idil Baydar unter Umständen manchen Leuten einfach nur dazu dienen sich angesichts der dargestellten spezifischen Ausdrucksweise eines bestimmten sozialen Millieus fälschlicherweise in ihrer eigenen, möglicherweise nur imaginierten moralischen Überlegenheit bestätigt zu sehen. Und ich finde den Einwand, wenn er denn so gemeint war, berechtigt.

    Über Jilet Ayse lachen kann ich herzlich, und ausgiebig. Über Antoine genauso. Nicht aber über Atze oder einen Mario Barth z.B.

    @ Olaf Mertens:

    Ja, MM (Nr.29), der Atze-Schröder-Vergleich wird Idil Baydar als Schauspielerin natürlich überhaupt nicht gerecht! Aber manche rezipieren “Jilet Ayse” vielleicht ähnlich wie “uns Atze”…

    Letzteres ist leider sicher nicht auszuschließen; Deutschland schafft sich ab.

    • 23. Dezember 2011 um 15:24 Uhr
    • MM
  39. 41.

    @ Olaf Mertens – „SoC wollte einfach nur zum Ausdruck bringen, dass Darbietungen wie die von Idil Baydar unter Umständen manchen Leuten einfach nur dazu dienen, sich angesichts der dargestellten spezifischen Ausdrucksweise eines bestimmten sozialen Millieus fälschlicherweise in ihrer eigenen, möglicherweise nur imaginierten moralischen Überlegenheit bestätigt zu sehen. Und ich finde den Einwand, wenn er denn so gemeint war, berechtigt. Ich erkenne an, dass Frau Baydar das sehr gekonnt darstellt,…“

    O.K. – so ähnlich hatte ich auch SoCs Beitrag verstanden.

    @ Publicola

    Ich nicht. Socs schmallippiger Kommentar

    SoC: Es erschließt sich mir nicht, was daran so genial sein soll. Scheint mir bloß Balsam für die geschundene deutsche Seele, muehehe.

    gibt auch mit einer wohlwollenden Interpretation keine Anerkennung der sehr gekonnten Darstellung her. Vielmehr reduziert er „Ayse“ auf den (möglichen) Beifall von der falschen Seite. Aber dagegen ist Humor jenseits von Slapstick und braverer Kommödie, genauso wenig wie ernste Kritik, eher selten immun. Wobei es beim Monieren dieser Nicht-Immunität jeweils darauf ankommt, für wie schutzbedürftig man das erweiterte Objekt des Humors hält und/oder wie viel Relevanz man dem „falschen Publikum“ einräumt. Sofern dem Urheber der Darstellung nicht gleich die Absicht zugeschrieben wird, letzteres gezielt zu bedienen und/oder die Darstellung schon in sich als nicht witzig angesehen wird, weil z.B. ein Klischee tatsächlich oder vermeintlich gegenstandslos ist.

    Im gegebenen Fall folgt daraus zumindest, dass SoC türkische Vollprolls mit chauvinistischen Attitüden für besonders schutzbedürftig hält und das falsche Publikum für relevant.

    • 23. Dezember 2011 um 16:13 Uhr
    • N. Neumann
  40. 42.

    Schutzwürdig ist das richtige ironische Wort. Hier hat einer ähnliche Vorstellungen:

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Erdogan-wirft-Sarkozy-Hass-gegen-Muslime-und-Trken-vor-/story/17121859

    • 23. Dezember 2011 um 16:15 Uhr
    • FreeSpeech
    • 23. Dezember 2011 um 16:40 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  41. 44.

    @ Hans Joachim Sauer – sehr schöner Beitrag. Danke!

    @ allgemein – Sandmonkey befürchtet ja in seinem Blog-Text „Underneath“ mit einiger Berechtigung die Möglichkeit eines neuen Ägypten als:
    „The shape of new Egypt will not be a place that’s free of corruption, but rather more like South American countries: Corrupt, yet functional“

    Daher „Frohe Weihnachten“ an alle – übermittelt von Mariachi Cobre
    (1:45)
    http://www.youtube.com/watch?v=aPSlI60c8UQ

  42. 45.

    PS – @ N. Neumann – O.K., sie tätiger Überzeuger.
    Frohe Weihnachten wünscht Ihnen – verbunden mit der unbedingten Hoffnung auf weitere luzide Beiträge zu relevanten, komplexen Themen aus Ihrer Feder
    P.

  43. 46.

    „…gibt auch mit einer wohlwollenden Interpretation keine Anerkennung der sehr gekonnten Darstellung her….“

    Die Anerkennung kam von Herrn Mertens selber, sie wurde nicht in SoCs „schmallippigen Kommentar“ hineingedichtet.

    • 23. Dezember 2011 um 17:26 Uhr
    • fse69
  44. 47.

    @MM

    „Meine Zustimmung bezog sich darauf:

    Ich glaube SoC wollte einfach nur zum Ausdruck bringen, dass Darbietungen wie die von Idil Baydar unter Umständen manchen Leuten einfach nur dazu dienen sich angesichts der dargestellten spezifischen Ausdrucksweise eines bestimmten sozialen Millieus fälschlicherweise in ihrer eigenen, möglicherweise nur imaginierten moralischen Überlegenheit bestätigt zu sehen. Und ich finde den Einwand, wenn er denn so gemeint war, berechtigt.“

    ja eben!

    Unter Umständen: man weiss es nicht
    manchen Leuten: wem denn?
    möglicherweise: man weiss es nicht
    moralischen Überlegenheit bestätigt…

    Was für ein dummer Satz und so verlogen. Die obige Position beinhaltet ebenfalls bereits eine moralische Überlegenheit, die besagt dass nur bestimmte Menschen über bestimmte Dinge nur aus den richtigen Motiven lachen sollen dürfen. Die andere Möglichkeit wäre, dass es zukünftig von „Jilet Ayse“ u.a. nichts mehr gibt, damit jaaa nicht die Falschen drüber lachen. Also wenn das nicht superkrampfig und von oben herab ist…

    „Über Jilet Ayse lachen kann ich herzlich, und ausgiebig.“

    Sowas muss man nicht schreiben, man tuts halt oder nicht. Es sei denn man will jetzt dringend beweisen wie „locker“ man doch ist…

    „Über Antoine genauso. Nicht aber über Atze oder einen Mario Barth z.B.“

    Wayne interessiert’s? Niemand hat Atze Schröder erwähnt außer Du selbst, Du steigerst Dich da schon über Selbstgespräche rein LOL

    Ich meine, es soll doch einfach jeder witzig finden was er will und fertig.

    • 23. Dezember 2011 um 17:43 Uhr
    • Nick
  45. 48.

    @ Publicola

    „Corrupt, yet functional“

    wäre eine Verbesserung.

    An Korruption wird überhaupt nur dann im revolutionären Sinne Anstoß genommen, wenn der Laden insgesamt überhaupt nicht läuft, bzw. es den zu revolutionärem Aufbegehren berechtigten Leuten* nicht passt, wie er, in welche Richtung er läuft.

    *solche Lizenzen scheinen u.a. von Blättern, wie diesem hier vergeben zu werden

    Denken Sie nur an die vielen Ausführungen hier über den ach so kulturblinden westlichen Korruptionsbegriff*; dass „Korruption“ auch Unmittelbarkeit bedeuten könne, weniger bürokratisch und nachgerade folkloristisch wertvoll sein könne.

    *die ich keineswegs allesamt abtun möchte

    Das Ringen um optimale Allokationseffizienz wird gewöhnlich nicht dem Kampf um Befreiung zugerechnet, sondern ist eher als eine neokolonialistische Machenschaft verdächtig.

    Der Dauerbösewicht im Antikorruptionskampf war jahrzehntelang der herzlose Internationale Währungsfonds mit seiner arroganten Jagd nach goldenen Badewannen in nigerianischen Ministerialbüros, etc.

    Merkozy’s Bemühungen gegen den Unterschleif im Siestagürtel stehen keineswegs in einem Rufe befreiungsreformatorischen Eifers, der eigentlich nicht ganz unverdient wäre. Statt dessen krakeelt es abwechselnd Viertes Reich und FDJ-Agitatorin von den Anarchos bis PI.

    • 23. Dezember 2011 um 17:48 Uhr
    • Thomas Holm
  46. 49.

    @FS, SB

    Muss doch wohl bitten. Wenn, dann bin ich derjenige, der Ayse ab und an die Leviten liest und am Ende im Knast verrottet. Ihr zwei seid dann wahrscheinlich die Schwuchtel-Deutschen mit Abitur und einer grandiosen Zukunft, ihr zwei Lümmel.

    @Neumann
    Die Darbietung der Ayse finde ich tatsächlich nicht lustig. Das liegt sicher nicht daran, dass ich irgendwelche Prolls für schutzbedürftig halte oder den zu erwartenden Beifall von „falscher“ Seite befürchte. Wenn ich an anderer Stelle anknüpfen darf, ich finde Mario Barth, Atze Schröder etc auch nicht lustig. Weder brauchen diese Leute meine Anerkennung, noch ist SoC der Türke verpflichtet, ihnen Anerkennung zu zollen, bloß weil Neumann der Deutsche eine Darstellung für besonders gekonnt hält. Da ich allerdings selbst einen eigenen Humor habe, sehe ich das aber auch nicht eng. Wenn es jemand lustig findet, schön für ihn, sie und im Falle von Holm es!
    Gerade in diesem Fall kommt die Anerkennung doch von der „richtigen“ Seite. Der Türke SoC liest unter der Überschrift „Keine Ahnung, wo diese Frau herkommt, aber sie ist ein verdammtes Genie“, schaut sich das an, sucht nach einem Genie und findet schlicht keine. Dass er die vermeintlich „gekonnte Darstellung“ meint, kann er sich nicht vorstellen. Also muss er annehmen, dass der Blogmeister dem weit mehr Bedeutung beimisst als ihm wahrscheinlich gut tut.

    • 23. Dezember 2011 um 18:15 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  47. 50.

    @ Thomas Holm

    Ihnen [- wie selbstredend auch den anderen Kommentatoren -]
    herzlichen Dank für Ihre interessanten er- und be-leuchtenden Beiträge.

    Daher – nochmals und endgültig abschließend (!) – ein Frohes Weihnachtsfest wünscht Ihnen P.

    http://www.youtube.com/watch?v=RvyEY35KE3w&feature=related

  48. 51.

    „Buon natale“ bzw. „Feliz navidad“ selbstredend auch an @ SoC !

  49. 52.

    @ Publicola

    Vielen Dank für Ihre Weihnachtsgrüße, die ich gerne erwidere.

    Ein im besten Sinne „besinnlicher“ Beitrag von unseren amerikanischen Freunden:

    Certifying Santas in Germany – CNN

    … easier than pizza-delivery …

    http://www.youtube.com/watch?v=EAueNO2wMaI&feature=plcp

    • 23. Dezember 2011 um 18:38 Uhr
    • Thomas Holm
    • 23. Dezember 2011 um 18:51 Uhr
    • Serious Black
  50. 54.

    Übrigens nur zur Info: Jilet ist kein Name sonder bedeutet tatsächlich das, wonach es klingt: Rasierklinge. Diese Figur nennt sich also „Rasierklingen-Ayşe“

    • 23. Dezember 2011 um 19:03 Uhr
    • fse69
  51. 55.

    @spc

    mag ja sein, dass die üblichen Protagonisten hier diese

    http://www.youtube.com/watch?v=jkCKlEMO9xU&feature=related

    Darbietung von Baydar genauso humorlos und ungelungen finden, wie Sie den von Herrn Lau dargebotenen Auftritt von ihr.

    Genial ist ein übertriebenes Superlativ, dass von denen kommt, bei denen Ihre Kritik zutrifft. Jedoch ist es gute Satire, in der sich eine „Schwester“ unfreiwillig wiederzuerkennen vermag. Auch Youtube ist der richtige Ort, diese Art von Botschaft zu verkünden. Insofern kann man Baydar eher weniger vorwerfen, die Islamophobenseele als Zielgruppe zu avisieren. Ihnen kann man aber vorwerfen, zu der Darbietung von Baydar einem unangebrachten Kelek-Reflex zu vollziehen.

    • 23. Dezember 2011 um 19:14 Uhr
    • Erol Bulut
  52. 56.

    @Spirit of Canakkale

    Unter „Schwuchtel“ machen Sie es offensichtlich nicht. Es muss schon schön schmerzen, sich in den Parodien zu erkennen, Ayse.

    • 23. Dezember 2011 um 19:36 Uhr
    • FreeSpeech
  53. 57.

    @E.Bulut

    „Jedoch ist es gute Satire, in der sich eine “Schwester” unfreiwillig wiederzuerkennen vermag.“

    Meinetwegen Bulut, meinetwegen.

    „Auch Youtube ist der richtige Ort, diese Art von Botschaft zu verkünden.“

    Echt?

    „Insofern kann man Baydar eher weniger vorwerfen, die Islamophobenseele als Zielgruppe zu avisieren.“

    Habe ich das?

    „Ihnen kann man aber vorwerfen, zu der Darbietung von Baydar einem unangebrachten Kelek-Reflex zu vollziehen.“

    Der sieht wie aus?

    • 23. Dezember 2011 um 19:51 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  54. 58.

    Yepp, besinnliche Feiertage

    Der eine und der Andere sollte mal in sich gehen.

    Goose Waba

    • 23. Dezember 2011 um 21:45 Uhr
    • Cem Gülay
  55. 59.

    Die Nazinutte hat Hitler und Sarrazin ein Tag geboren…

    Super 😉

    • 23. Dezember 2011 um 22:30 Uhr
    • docaffi
  56. 60.

    Idil hat es definitiv drauf. Bei ihr habe ich nicht das Gefühl, das sie Klischees bedient und sich zur Hofnärrin der Bios macht.

    Kaya Yana ist so einer ,der eine ekelhafte Attitüde an Tag legt, um sich bei den Bios mit Türken-Witze anzubiedern.

    • 23. Dezember 2011 um 23:00 Uhr
    • Cem Gülay
  57. 61.

    Wieder einmal eindrucksvoll bewiesen zu welcher Geistigen kategorie man Sie einordnen darf Herr Lau, davon ab das die Zeit sowieso nicht das Papier wert ist auf dem Sie gedruckt wird, so sind SIe immer wieder der eindrucksvolle Bodensatz, hoffentlich erkennt Ihre Redaktion dies auch eines Tages.

  58. 62.

    Cindy aus Mazahn dürfte dann ja auch genau Ihren Geschmack treffen, genau so wie das gesamte RTL programm :)

  59. 63.

    Nichts desto trotz auch Ihnen und allen hier schöne Weihnachten, auch wenn ich Ihre „journalistischen Ergüsse“ mit einem furchtbaren Autounfall vergleiche, mann will nicht hinsehen, aber……………

  60. 64.

    @CG


    Yepp, besinnliche Feiertage

    Der eine und der Andere sollte mal in sich gehen.

    Sie haben recht. Denn die Welt hat immer zwei Seiten: Unten und oben an der Scheibe.

    • 24. Dezember 2011 um 06:51 Uhr
    • FreeSpeech
  61. 65.

    @cg

    Wodurch definiert sich die Anbiederung, bzw. deren Abwesenheit denn?

    • 24. Dezember 2011 um 11:22 Uhr
    • Mates
  62. 66.

    Daß bei Idil eine leidenschaftliche Ernsthaftigkeit hinter dem steckt was sie als Satire verkauft ist doch wohl nicht zu verkennen. Und damit hebt sie sich sehr wohltuend ab von den anderen Spaßkanonen zu denen ich sie nicht hinzuzählen möchte.

    • 24. Dezember 2011 um 14:47 Uhr
    • Bredow
  63. 67.

    @ All

    Frohe Weihnachten – ich wünsche ein möglichst stressfreies Essen mit Angehörigen und/oder Freunden.

    • 24. Dezember 2011 um 16:07 Uhr
    • N. Neumann
  64. 68.

    @spc

    Youtube richtiger Ortfür Botschaft:
    Echt?

    Wenn ein Mädchen ihrer Freundin zeigen will, wie sie sich ungefähr gibt, ist ein Clip-Link nunmal der leichteste Hinweis.

    vorwerfen, die Islamophobenseele als Zielgruppe zu avisieren:
    Habe ich das?

    Nicht direkt, aber die verwehrung jeglicher Anerkennung läuft stark in diese Richtung.

    vorwerfen, Kelek-Reflex:
    Der sieht wie aus?

    Wenn man feststellt, dass etwas „Balsam für die geschundene deutsche Seele“ ist, kann man entweder mit Ignoranz den dargebotenen Inhalt missachten, was Sie tun, oder aufzeigen, wo die „deutsche Seele“ bei der Wahrnehmung versagt, so dass sie die Vorführung Bayhars als Balsam wahrnimmt. Nur in den Raum geworfen, dass es Balsam für die deutsche Seele ist, rückt nunmal Protagonisten in die Nähe derer, die diese Rolle wie Kelek prägen.

    • 25. Dezember 2011 um 13:35 Uhr
    • Erol Bulut
  65. 69.

    Spirit of Canakkale (49.): Weder brauchen diese Leute meine Anerkennung, noch ist SoC der Türke verpflichtet, ihnen Anerkennung zu zollen, bloß weil Neumann der Deutsche eine Darstellung für besonders gekonnt hält.

    Wenn man schon eher ungeschickt darum bemüht ist, die besondere Bedeutung von nationaler Identität für den eigenen Kopf und seine Wahrnehmung von Humor runterzuspielen, dann sollte man sie in einem Nachsatz nicht gleich wieder betonen und dazu noch eine Verpflichtung verneinen, von der hier vorher überhaupt nicht die Rede war.

    • 25. Dezember 2011 um 14:48 Uhr
    • Ungeist von Tannenberg
  66. 70.

    @E.Bulut

    „Nicht direkt, aber die verwehrung jeglicher Anerkennung läuft stark in diese Richtung.“

    Ich finde es scheiße, arkadas, Allah Allah. Und das läuft jetzt in diese Richtung? Mit’ner Menge Phantasie, Jung.

    „oder aufzeigen, wo die “deutsche Seele” bei der Wahrnehmung versagt, so dass sie die Vorführung Bayhars als Balsam wahrnimmt“

    Das habe ich bereits. Sie sind bloß begriffsstutzig. Wenn Sie so freundlich wären, die Satire von Baydar als „Nachricht“ zu betrachten und den Umstand vergegenwärtigen, dass eine Nachricht einen Sender und einen Empfänger hat und ein Empfänger einer Nachricht zu einem Sender einer Nachricht wird, wenn er sie (geändert oder ungeändert) weiterleitet, werden Sie feststellen, dass Sie mit mir über den falschen Sender, über die falsche Nachricht streiten wollen. Obwohl, bei Ihnen muss man erst hoffen, dass Sie das feststellen und nicht wieder irgendwelche merkwürdigen Schlussfolgerungen zustandekommen. Das Einzige, was man mir vorwerfen kann, ist, dass ich die Nachricht des richtigen Senders mißverstehe. Das kann ja passieren. Dahingehend dürfen Sie mich auch gerne belehren, aber sparen Sie sich das restliche Gesabbere.

    @Trottel von Tannenberg

    Halt’s Maul!

    • 25. Dezember 2011 um 16:03 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  67. 71.

    Apropos Nachricht.

    Dass ein spätpubertärer Reiz darin besteht, im Rahmen einer Hochzeitsfeier hupend durch die Gegend zu cruisen, leuchtet ein, aber wieso soll diese ein nationales Ereignis sein?

    http://www.youtube.com/watch?v=I2lU66VZlfo&feature=related

    • 25. Dezember 2011 um 16:58 Uhr
    • Sozialanthropologe
  68. 72.

    @Trottel von Tannenberg

    Halt’s Maul!

    Ich nehme an, das ist nicht auf den Islam zurückzuführen, sondern auf die Kultur.

    • 25. Dezember 2011 um 20:12 Uhr
    • FreeSpeech
  69. 73.

    Man sollte einfach mal alle vier Videos im Zusammenhang und in der korrekten Abfolge betrachten, dann ergibt sich nämlich die Storyline einer Fortsetzungsgeschichte:
    http://www.youtube.com/user/IdilBaydar/videos

    Das mit „Brüder und Schwestern“ betitelte stellte sie als erstes online, kann möglicherweise als sinnerklärende Einleitung betrachtet werden. Ab „Absage für Sarrazin“ beginnt die eigentliche „Geschichte“, das aktuellste Video hat JL gezeigt.

    In „Absage für Sarrazin“ kommt die Mutter des Typen zu Wort, den die Schwester von „Jilet Ayse“ im weiteren Verlauf ehelichen möchte.

    Man kann es vielleicht ein wenig mit „Ekel Alfred“ vergleichen, der seinerzeit verbreitetes Selbstbilder satirisch überzeichnete. Manche sollen sich (lt. Wikipedia) selbst in den Charakteren wiedergesehen haben, manche davon sahen sich in ihren Einstellungen bestätigt, viele erkannten jedoch auch den sozialkritischen Aspekt der Darstellung.

    In den Kommentaren auf YouTube zeigt sich jedenfalls, dass durchaus verstanden wird, dass es sich um eine kritische Überzeichnung tatsächlich vorhandener, missständiger Einstellungen handelt. Von daher bin ich auch mit Erol einer Meinung, wenn er sagt, dass zum einen die Niedrigschwellige Form der Kritik(Satire) sowie YouTube als Zielgruppenorientierter Ort der Veröffentlichung gut gewählt sind.

    • 26. Dezember 2011 um 00:31 Uhr
    • NDM
  70. 74.

    Freespeech 72

    Ich habe den Eindruck, als ob Sie immer wieder eine Bestätigung Ihrer Vorurteile suchen. Wenn nicht der Islam Schuld ist, dann eben die Kultur.
    Welche Kultur meinen Sie?

    Sie werfen mir vor in Gruppen zu sortieren. Nebenbei, es gibt Gruppen- spezifisches denken. Man nennt es politische Ideologien oder Religionen.

    Ein „Halts Maul“ ist eher eine Etiketten Frage. Siehe auch Porfalla im Fall Bosbach.

    Wenn ein Türke Halts Maul sagt, dann ist es eine Kulturfrage. Ein Deutscher aber, ist nur unhöflich oder unerzogen.

    Manchmal begeben Sie sich auf ein Niveau eines Korinthenkackers.

    Frohe Weihnachten

    • 26. Dezember 2011 um 01:28 Uhr
    • Cem Gülay
  71. 75.

    Bredow 66 Antwort auf 65

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Bravo. Sie haben definitiv interkulturelle Kompetenz bewiesen( No Ironie)

    • 26. Dezember 2011 um 01:38 Uhr
    • Cem Gülay
  72. 76.

    Hier noch eine Romeo-und-Julia-Satire; sogar mit eigener Sure:

    «Sprich zu den gläubigen Männern, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen. Das ist reiner für sie.» Surah 24 «an-Nur» (Das Licht)

    auch sehr leidenschaftlich; aber noch etwas mit Vorurteilen. ab 0.30

    http://www.youtube.com/watch?v=787iVkzSw1k&feature=plcp

    • 26. Dezember 2011 um 01:59 Uhr
    • Thomas Holm
  73. 77.

    @Cem Gülay

    Nö, das mit Kultur war Ironie. Es ging um die Grobheit von SoC. Wieso Sie sich da betroffen fühlen, erschliesst sich mir nicht.

    • 26. Dezember 2011 um 08:33 Uhr
    • FreeSpeech
  74. 78.

    Freespeech

    „Halts Maul“ Grob?

    Wissen Sie Freespeech. Ich beneide Sie. Sie sitzen auf ihren Berg in Ihrem Kanton und haben noch eine relativ heile Welt um sich herum. Schön für Sie. Da mag der Satz Halts Maul für Sie schon grob sein. Darum zieht Ihre Idylle auch viele wohlhabende Bios an, natürlich auch Ihre Steuersätze.

    Ich und viele Bürger Deutschlands leben in Großstädte. Hier herrscht die nackte Gewalt, ob physischer oder psychischer Natur. Die Gewalt hat erschreckende Dimensionen angenommen, die ich beurteilen kann, aufgrund meines heterogen Lebens. Mag sein, dass das Establishment in D sich noch weigert es anzuerkennen, damit sie kein schlechtes Gewissen produzieren, wenn das „normale“ Volk klagt. Leben sie doch noch in ihrer heilen Welt, in den wohlhabenden Vierteln mit Privat-Schule und Sicherheitsdienst.

    Auch unter den Migranten explodiert die Gewalt. Mord und Totschlag sind Alltag geworden.

    Ich selber hasse Gewalt, aber bin Allzeit bereit mich oder meine Liebsten zu verteidigen, egal vor Nazis oder Kriminelle.

    All das, wird sich nochmal um das X-Fache steigern. Auf die Analyse müssen Sie noch warten.

    Jetzt hat ein Deutsch-Türke unter Pseudonym einen vermutlich Bio-Deutschen Halts Maul gesagt. Ich glaube die Menschen in diesem Lande währen froh, wenn es bei einer solchen „Grobheiten“ bleiben würde, denn sie haben ganz andere Sorgen

    • 26. Dezember 2011 um 09:23 Uhr
    • Cem Gülay
  75. 79.

    @CG

    Muss man sich im Internet so aufführen wie in einer Kneipe in einer verruchten Ecke einer Grossstadt? Das ist eine Frage des Selbstbildes, denke ich.

    Was Kultur angeht:

    Ein Deutscher kommt in eine Bäckerei und sagt: „Ich krieg ein Brötchen.“
    Ein Deutscher sitzt im Café und sagt: „Zahlen.“
    Der Deutsche ist Chef und sagt: „Machen Sie das bis Freitag“

    Und dann wundert er sich, dass ihn alle komisch ansehen. Er hat das in Zürich gemacht.

    Hier ist diese Ausdrucksweise grob, saugrob.
    Hier sagt man: „Ich hätte gerne ein Brötchen“ bzw „Kann ich zahlen, bitte“ bzw „Können Sie das bis Freitag erledigen?“.

    Jetzt kann der Deutsche sagen, bei uns sagt man das so, oder er kann beginnen reden wie man es hier sagt. Er hat die Wahl, wie er wahrgenommen wird. Und ob er akzeptiert wird.

    • 26. Dezember 2011 um 11:37 Uhr
    • FreeSpeech
  76. 80.

    Freespeech

    Muss man sich im Internet so aufführen…….

    Nein, aber Ausraster können mal passieren. Hätte er gesagt Halts Maul Deutscher, dann wäre es eine Diskussion wert.

    Sie selber sind oft bei PI. Ich habe ihre Comments schon oft gelesen.

    Wenn SOC grob war, wie beurteilen Sie PI

    Doppel-Moral Freespeech?

    Wenn sich Deutsche in der Schweiz nicht benehmen können, dann schmeißen sie sie hinaus ,-)

    • 26. Dezember 2011 um 11:48 Uhr
    • Cem Gülay
  77. 81.

    @ FS

    “Ich krieg ein Brötchen.”

    Ich hatte noch Chefs, die sagten: „Kraftdroschke“ und „Ablichtung*“.

    Ich glaube, auch mit: „Ich krieg‘ eine …“. Ich hab‘ da immer zuviel gekriegt.

    *Taxi und Fotokopie, für Spätgeborene

    • 26. Dezember 2011 um 11:58 Uhr
    • Thomas Holm
  78. 82.

    @Cem Gülay

    Ich nehme mal an, Sie können nicht anders.

    • 26. Dezember 2011 um 12:12 Uhr
    • FreeSpeech
  79. 83.

    Freespeech

    Seien sie doch nicht gleich immer beleidigt. Wir diskutieren doch nur.

    Frohe Weihnachten

    • 26. Dezember 2011 um 12:19 Uhr
    • Cem Gülay
  80. 84.

    Hier ein Freiheitsrapper:

    Escrima65 – Die Würde des Menschen [OFFICIAL MUSICVIDEO] [2010]

    http://www.youtube.com/watch?v=yn2QCJwH9F8&feature=related

    315 Kommentare; der kompetenteste ist wohl:

    einer seite versteht man das video einer seite sag ich mal so die mädchen heut zu tage sind schlimm!!!! nutzen jeden chance aus ok normal das sie ausuchen wenn sie heiratet aber man soll die mädchen nich viel freiheit geben sonsr griegen die brüder probleme !!!
    65tupac65 vor 8 Monaten

    • 26. Dezember 2011 um 12:44 Uhr
    • Thomas Holm
  81. 85.

    Thomas Holm

    Ist gibt viele aus „unserem Kulturkreis“ wie diesen Jungen, die Ehren-Morde oder die Unterdrückung der Frauen kritisieren. Das habe ich auch aufs Schärfste im meinen Buch getan.

    Wir brauchen keine Bio-Deutschen Kreuzritter und die Bio-Deutschen Emanzen die pauschal Urteile in die Welt setzen und so tun als ob die Mehrheit der Migranten dieses toleriert.

    Was soll man gegen Irre machen, wie katholische Priester die sich an kleine Jungs vergehen

    • 26. Dezember 2011 um 13:00 Uhr
    • Cem Gülay
  82. 86.

    @Cem Gülay

    „Was soll man gegen Irre machen, wie katholische Priester die sich an kleine Jungs vergehen“

    In den Vatikan abschieben.

    • 26. Dezember 2011 um 13:06 Uhr
    • Thomas Holm
  83. 87.

    Thomas Holm

    Der geilste Fall ist Sabatini James. Die Betonung liegt auf doppel geil.

    Ne Österreicherin die in Deutschland unter einem Zeugenschutzprogramm steht. Deren Schutz schon Millionen an Steuergeldern gekostet hat, also auch Steuergelder von moderaten Muslimen.

    Frage mich, warum eine Ausländerin vom deutschen Staat geschützt wird. Wäre es nicht die Aufgabe der Wiener-Würstchen?

    Murat Kurnaz in Bremen geboren, aber türkischer Staatsbürger hatte man unter Schily die Hilfe verweigert, weil Otto Schily meinte, er müsse sich nicht für einen Türken einsetzten, auch wenn er unschuldig gefoltert wird

    Zurück zu Sabatini-Model-James.

    Ist sie doch aus der schrecklichen Religion Islam ausgetreten und konvertiert. Und rate mal in welcher friedlichen barmherzigen und edlen Religion sie eingetreten ist.

    Richtig Holm

    Katholikin ist sie geworden.

    Dieses Land ist ne Irrenanstalt

    • 26. Dezember 2011 um 13:52 Uhr
    • Cem Gülay
  84. 88.

    Sorry

    Schutzprogramm.

    • 26. Dezember 2011 um 13:59 Uhr
    • Cem Gülay
  85. 89.

    @Thomas Holm

    Wie sagt man denn? (Da müssen die Brötchenesser in Zürich sehr alte 25jährige sein. )

    • 26. Dezember 2011 um 15:43 Uhr
    • FreeSpeech
  86. 90.

    @ Cem Gülay (87.)

    Besinnungserinnerung zum zweiten Weihnachtsfeiertag:

    58.

    Yepp, besinnliche Feiertage

    Der eine und der Andere sollte mal in sich gehen.

    • 26. Dezember 2011 um 16:03 Uhr
    • Sozialanthropologe
  87. 91.

    @SPC
    vekündet haben Sie nur Ihre Meinung, dass Sie Bayhar scheiße finden, jedoch nichts gezeigt. Ein Zeigen wäre es gewesen, wenn Sie den Äffchen, die aufgrund der vermeintlichen Erniedrigung von TürkArabprolls ein „genial“ urteilen, vorgeführt hätten, wie „ungenial“ diese Äffchen Bayhars Sarrazin-Nummer bewerten.

    Bayhar hat eine Botschaft an Prolltussis, die den „deutschen Opfermännern“ Verachtung schenken und sich ihre TürkArabmachos trotz aller erniedrigungen schönreden. Wohlplatziert auf einer Plattform, wohin die Freundin von so einer Prolltussi verweisen kann, um einer solchen Prolltussi zu zeigen, wie nah sie sich an Bayhars Vorführung befindet. Mag sein, dass Herr Lau Bayhars Beitrag hier seinen Protagonisten als Futter vorwirft, und die in der Kleingeistigkeit nicht mal merken, dass nur eine vermeintlich angestrebte Erniedrigung von TürkArabprolls die Sympathie für Bayhar bedingt, aber der Bayhar kann man dies nicht vorwerfen. Warum Sie das scheisse finden, müssen Sie für sich beantworten. Mir fallen einige Antworten ein.

    • 26. Dezember 2011 um 17:42 Uhr
    • Erol Bulut
  88. 92.

    @Bulut

    Bulut, aslanim, ich habe alles hinlänglich erklärt. Ich weiß echt nicht, was Sie von mir noch wollen.

    „Bayhar hat eine Botschaft an Prolltussis, die den “deutschen Opfermännern” Verachtung schenken und sich ihre TürkArabmachos trotz aller erniedrigungen schönreden.“

    Bulut, ganz ehrlich! Die Frau hat meinen Segen!

    „Wohlplatziert auf einer Plattform, wohin die Freundin von so einer Prolltussi verweisen kann, um einer solchen Prolltussi zu zeigen, wie nah sie sich an Bayhars Vorführung befindet.“

    Da Sie das ironische „Echt?“ anscheinend nicht erfasst haben, müssen Sie mir doch erklären, warum Sie darauf rumtrampeln. Habe ich diesbezüglich irgendwas geschrieben? Meinetwegen kann die Bayhar oder Baydar das bei DSDS aufführen, auf Facebook verlinken und was weiß ich, was es alles da sonst noch gibt.

    „…, aber der Bayhar kann man dies nicht vorwerfen“

    Jetzt muss ich nochmal fragen! Habe ich das?

    „Warum Sie das scheisse finden, müssen Sie für sich beantworten.“

    Auch das habe ich erklärt. Es trifft nicht meinen Humor. Das genügt Ihnen aber scheinbar nicht.

    „Mir fallen einige Antworten ein.“

    Dann lassen Sie mich mal überlegen. Da ich anscheinend gezwungen bin, bei der Darbietung der Frau Bayhar oder Baydar in Anbetung zu verfallen, es ganz offensichtlich aber nicht tue, kann es dann wahrscheinlich nur daran liegen, dass ich mich womöglich ertappt bzw. parodiert fühle?

    Also Bulut, ich schwöre so wahr mir Allah helfe, der Blitz soll mich treffen, ein Stein so groß wie Freespeechs Hintern soll mir auf den Kopf fallen, wenn ich lüge, ich habe meinen Freundinnen gegenüber nie die Hand erhoben, obwohl ich zu meinem Scham gestehen muss, dass es mich bei Einer so ziemlich gejuckt hat. Die Braut war echt die Hölle. Mit Drogen hatte ich auch nie was zu tun, weder vertickt noch konsumiert. Das Abitur habe ich auch, auch einen Hochschulabschluss, einen legalen Job. Ich ziehe mich auch anständig an. Keine langen Haare, keine Ohrringe, keine Ketten. Ich spucke auch nie auf die Straße. Genügt das?

    Weitere Antworten fallen mir nicht ein. Sie können mir da gerne weiterhelfen.

    • 26. Dezember 2011 um 19:21 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  89. 93.

    @SoC

    ein Stein so groß wie Freespeechs Hintern soll mir auf den Kopf fallen

    Aus welcher Höhe?

    • 26. Dezember 2011 um 19:24 Uhr
    • FreeSpeech
  90. 94.

    Dann lassen Sie mich mal überlegen. Da ich anscheinend gezwungen bin, bei der Darbietung der Frau Bayhar oder Baydar in Anbetung zu verfallen,

    Nei-jenn.

    es ganz offensichtlich aber nicht tue, kann es dann wahrscheinlich nur daran liegen, dass ich mich womöglich ertappt bzw. parodiert fühle?

    Nei-jenn.

    • 26. Dezember 2011 um 19:53 Uhr
    • N. Neumann
  91. 95.

    Das ist ja Folter. Diese Performance ertragen zu müssen kommt direkt hinter waterboarding. Wem es gefällt. Ich dachte nur, besser auf stopp klicken als beim nächsten „Verstehst Du was ich meine“ in den Bildschirm zu schlagen.

    • 26. Dezember 2011 um 20:02 Uhr
    • Stefanie
  92. 96.

    @cg

    „Ich selber hasse Gewalt, aber bin Allzeit bereit mich oder meine Liebsten zu verteidigen, egal vor Nazis oder Kriminelle.“

    Deutschland kann ruhig schlafen, der Rächer der Enterbten wacht über uns.
    UWann verstehen Sie endlich das Ihr Heldentum Ursache der Zustände ist die Sie anprangern?

    • 26. Dezember 2011 um 22:03 Uhr
    • Mates
  93. 97.

    Mates

    Ich habe nicht gesagt rächen. Setzen sie mal ihre Brille auf beim lesen

    • 27. Dezember 2011 um 03:18 Uhr
    • Cem Gülay
  94. 98.

    @cg

    „Rächer der Enterbten“ ist eine Nummer von Otto Waalkes.

    • 27. Dezember 2011 um 06:36 Uhr
    • Kommentator
  95. 99.

    @cg

    Sind Sie etwa eher der Schänder der Witwen und Waisen?

    Brille aufsetzen…ach ja…

    • 27. Dezember 2011 um 10:18 Uhr
    • Mates
  96. 100.

    SOC 92

    Ich glaube Erol Bulut versteht Dich nicht. Ich glaube nicht, dass er mehrere Freundinnen hatte. Er wäre wohl froh, wenn er früher eine solche Proll-Tussi abbekommen hätte.

    Am Ende musste seine Mama eine Frau aus ihrem Dorf kaufen, damit er endlich aus dem Haus zieht und sie nicht weiter vollquatscht mit seinen Gaza-Monologen

    • 27. Dezember 2011 um 10:50 Uhr
    • Cem Gülay
  97. 101.

    Wenn dir deine Frau blöd kommt, hau ihr eine rein.

    • 27. Dezember 2011 um 10:54 Uhr
    • PBUH
  98. 102.

    *lache* Wer in Köln mit der Bahn fährt hört sowas öfter. esch ey:O))

    • 27. Dezember 2011 um 14:56 Uhr
    • FreeSpeech
  99. 104.

    In diesem Zusammenhang dachte ich daran:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Narcissistic_personality_disorder

    • 27. Dezember 2011 um 14:59 Uhr
    • FreeSpeech
  100. 105.

    @denkmalmit – Das muss an Köln liegen. Im Ruhrgebiet ist es diesbezüglich wie in Zürich. Es kommt – mal – vor.

    • 28. Dezember 2011 um 01:37 Uhr
    • NDM
  101. 106.

    Mates

    Man hatte mir in den letzten 2 Jahren schon mehrfach den Fuck-Finger gezeigt, mich Kanake beschimpft, andere Beleidigungen an den Kopf geworfen. Im Straßenverkehr aggressiv angegangen usw.

    Oft waren es Bios die Streit suchten, denn ich habe niemals provoziert.

    Bei den Bios bin ich wirklich zurück haltent und schlucke einiges runter.

    Leuten wie Ihnen kann man auch gar nichts recht machen.
    Sie haben immer etwas zu mäkeln.

    • 28. Dezember 2011 um 09:52 Uhr
    • Cem Gülay
  102. 107.

    @SPC

    Kommentar 18 SPC:
    „Scheint mir „bloß“ Balsam für die geschundene deutsche Seele“

    Si dürfen natürlich den Humor in Bayhars Darstellung scheiße finden, obwohl Humor nicht im Vordergrund steht (abgesehen bei den Nullcheckern, die sich ihre nicht vorhandenen Eier kraulen). Sie müssen sich auch nicht dargestellt wähnen, da zumindest ich ahne, mit welcher Disziplin Sie anscheinend sich als wohlgefälliger Moslem in den Augen Allahs präsentieren wollen. Sie können auch meinen, warum auch immer, dass Ironie bezüglich der Platzierung auf Youtube nur eine Bedeutung hätte. Aber übrig bleibt immer das „bloß“, welches eine andere Intension, als die von Ihnen in 18 verkündete, ausschließt.

    Ich habe nur versucht zu erklären, welche Wahrnehmungsbarriere Sie zu einem Gedankenlosen „bloß“ führt, dessen Bedeutung Sie sich bewusst sein können, sich aber dieser Erkenntnis verweigern. Ich habe nur dargestellt, dass „bloß“ es nicht mal annähernd trifft.

    PS: Sie müssen nicht immer Allah für jeden Furz bemühen. Denken können Sie auch allein.

    • 28. Dezember 2011 um 17:12 Uhr
    • Erol Bulut
  103. 108.

    „…die sich ihre nicht vorhandenen Eier kraulen“

    Bulut, manchmal sind Sie nur noch absurd bzw. surrealistisch.

    • 28. Dezember 2011 um 17:26 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  104. 109.

    @ Bulut

    Sie sind echt krass, alle Achtung. Vielleicht liegt das ja aber auch an mir. Wer außer Bulut hat die einfache Ironie an dieser Stelle auch nicht verstanden? Vielleicht ist ja auch Sarkasmus der bessere Begriff. Manchmal bekomme ich die Beiden nicht auseinander. Damit können Sie aber wahrscheinlich auch nichts anfangen.

    Also, irgendwie erinnern Sie mich ein wenig an NKB. Das freut Sie jetzt beide sicher. „Sie haben das Wort jüdisch an falscher Stelle verwendet, Sie Antisemit“ Muehehe
    Bulut, Sie mögen doch Assoziationen, oder? Hier haben Sie Eine. Vielleicht hilft’s. Der Lau wird den lieben. Wenn der Lau sich eine Feuchtigkeitscreme von Nivea kauft und diese sich in das Gesicht schmiert, dann erfüllt die Creme seine Funktion als Feuchtigkeitscreme. Wenn er sich damit aber eine rubbelt, ist das bloß eine Creme und zwar irgendeine. (Keine Haarspaltereien, bitte) Und genauso mit der Bayhar. Sie hatte eine Message an die Prolltussis, schön und gut. Daraus wurde aber durch übertriebenes Lob was anderes, und zwar bloß Balsam. Das ist nicht die Schuld von Nivea und entzieht der Feuchtigkeitscreme auch nicht seine allgemeine Funktion.

    Wissen Sie, was der Unterschied zwischen mir und Ihnen und auch Neumann ist? Sie beide schließen aus, ich hingegen nehme bloß an.

    • 28. Dezember 2011 um 22:33 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  105. 110.

    Dank an Jörg Lau für den Hinweis auf die kabarett-satire-artige Comedy-Darstellung der Idil Baydar bzw. der Comedy-Figur Jilet Ayse.
    Persönlich gefällt mir diese Mischung aus Ironie, Selbstironie und weiteren Comedy-Elementen.
    Andererseits ist es wohl selbstverständlich, dass ein jeder – je nach Background und Selbstverständnis, Lebenserfahrung und Interesse etc. – auf diese oder jene bestimmte Komik- bzw. Satire-Darstellung in recht verschiedener Weise reagieren wird.
    Irgendwie – finde ich daher – hat die Diskussion über diese ‚Comedy‘-Präsentation bzw. diese ‚Comedy‘-Presentatrice einen unglücklichen Verlauf genommen.

    So ziemlich treffend lässt sich m.E. wohl über die hier diskutierte Präsentation und Comedy-Figur bzw. Comedy-Künstlerin analytisch sagen:

    „Expectationibus enim decipiendis et naturis aliorum inridendis, ipsorum ridicule indicandis et similitudine turpioris et dissimulatione et subabsurda dicendo et stulta reprehendendo risus moventur.“ wie Cicero in seiner Schrift „De oratore“ (2. 289) etwa ein halbes Jahrhundert vor unserer Zeitenwende schreibt.

    Zu Deutsch in etwa:
    „Lachen erregt man, indem man Erwartungen enttäuscht, die Eigenart anderer Leute verspottet und die eigenen ins Lächerliche zieht, auf etwas ziemlich Ungehöriges anspielt, ironisch wird, Ungereimtes sagt und Torheiten anprangert.“

    Zu betonen ist, dass es in der zitierten antiken Comedy-Analyse ausdrücklich als anzustrebende Möglichkeit heißt „Lachen erregt man“ bzw. „risus moventur“.

    Von einer These wie „Ein nachweislicher Bösling, wer nicht vor Lachzwang auf dem Boden liegt“ ist jedoch keinesfalls die Rede.

  106. 111.

    @ Publicola

    Nicht zu vergessen zum Thema Humor:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Homerisches_Gelächter

    der noble Vorläufer des später allzu billig als

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Schadenfreude

    geronnenen Phänomens.

    „In vielen Religionen und Wertesystemen wird sie jedoch geächtet.“

    Erst auf den Hund bringen und dann verlästern; typisch.

    • 29. Dezember 2011 um 00:38 Uhr
    • Thomas Holm
  107. 112.

    @ CG

    Leuten wie Ihnen kann man auch gar nichts recht machen.
    Sie haben immer etwas zu mäkeln.

    Soweit unfreiwilliges Mitlesen kommuniziert,
    befinden Sie sich offenbar in der gutgemeinten Dauer-Obhut von zwei gar gestrengen Beichtvätern und Zuchtmeistern ohne jeglichen Fehl‘ und Tadel.

  108. 113.

    Publicola

    Von der Seite habe ich es noch gar nicht betrachtet. Wenn es denn stimmt

    • 29. Dezember 2011 um 12:54 Uhr
    • Cem Gülay
  109. 114.

    „… zwei gar gestrengen Beichtvätern und Zuchtmeistern
    ohne jeglichen Fehl’ und Tadel. …“

    … Wenn es denn stimmt

    Tja – ! ?

  110. 115.

    Der Westen braucht mehr Dekadenz-tolerante Menschen
    und weniger kollektiv identitätsbesessene Menschen.

    Identität auf das Individuum focussiert (vulgo: „Freiheit“) macht kollektiv dekadent – im Sinne von geburtenschwach; in Europa, in Südkorea, in Israel – überall.

    Damit sollten wir uns abfinden und überlegen, wie wir das überleben, solange Kinder noch so aufwändig gemacht werden (nämlich: nass*).

    *Futuristenslang

    Für die Übergangszeit brauchen wir Leute, deren Generation noch zahlreich ist – dank zu Erzeugungszeiten noch starker Kollektividentität – die aber von dem machtförmigen Ausagieren eben dieser vital starken Kollektividentität den Kanal voll haben (könnten; Nacktblogger; Dissidenten; Schwule, „Opfer“ halt).

    Wer von seiner Kollektividentität geheilt ist, egal ob nominell Kopte, Muslim, oder sonstwas, so dass sie oder er die Dekadenten („uns“) dekadent sein lassen kann, ohne zuviel zu kriegen, ist hochwillkommen.

    Wer schon da ist und aber anderes im Schilde führt, muss zumindest seine Kinder einen anderen Weg gehen lassen (und sollte nicht allzusehr ‚rumnerven, aber mit Einigem werden wir wohl noch etwas leben müssen). Nur sollte sich die Feindseligkeit gegen unsere Dekadenz nicht auch noch hier familiengewaltsam reproduzieren können.

    So toleranz-gesteuert sehe ich das.

    • 29. Dezember 2011 um 15:47 Uhr
    • Thomas Holm
  111. 116.

    @ Th. Holm

    „Wer von seiner Kollektividentität geheilt ist, egal ob nominell Kopte, Muslim, oder sonstwas, so dass sie oder er die Dekadenten (“uns”) dekadent sein lassen kann, ohne zuviel zu kriegen, ist hochwillkommen.“

    Sehe ich genauso.

    • 29. Dezember 2011 um 17:06 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  112. 117.

    @ HJS

    „Sehe ich genauso.“

    Das freut mich; da brauchen wir diese Perspektive nur noch mehr auszuweiten; ich spalte PI und Sie holen besonnene Taxifahrer in unsere Dekadenzgondel …

    „An Iranian warplane has spotted a US aircraft carrier during Tehran’s ongoing navy drill in the Persian Gulf, reports IRNA news agency. The US fleet’s maneuvers come after Iran threatened to block the oil flow through the Strait of Hormuz.

    ­Tehran’s surveillance jet has shot a video and pictures of the American carrier, which was later identified as John C. Stennis.“

    Wahnsinn, das da kann jeden Augenlick losgehen; einfach wegen aggro …

    http://www.youtube.com/watch?v=jLFTH6Po9zA&feature=plcp

    • 29. Dezember 2011 um 17:14 Uhr
    • Thomas Holm
  113. 118.

    @ Holm

    „Sie holen besonnene Taxifahrer in unsere Dekadenzgondel …“

    *gg*
    Ich habe einen Taxifahrer in der Kundschaft. Pakistani, mit typischer Fundamentalisten-Haar-und Barttracht. Ob ich den von unserer Dekadenz überzeugen kann? Immerhin spricht er gut deutsch.
    Vielleicht sollte ich zuerst eruieren, ob er Ahmadi, Deobandi oder Barelvi ist…

    btw: ein niedrigschwelliger Krieg zwischen Iran und USA wird immer wahrscheinlicher. Möglicher Nebeneffekt: der Irak zerlegt sich endgültig.
    Zu den von Ihnen genannten Waffenverkäufen an Maliki: möglicherweise hofft Obama dadurch, den Kerl bei der Stange bzw. auf seiner Seite zu halten. Ob das klappt bleibt abzuwarten.
    Jedenfalls wären die USA, was eine (Wieder-)Besetzung des Irak angeht, gegenüber Iran deutlich im Vorteil.

    • 29. Dezember 2011 um 17:36 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  114. 119.

    @ TH

    Identität auf das Individuum focussiert (vulgo: “Freiheit”) macht kollektiv dekadent – im Sinne von geburtenschwach; in Europa, in Südkorea, in Israel – überall.

    Die Prämissen Dekadenz/Hedonismus und Kollektividentität greifen m.E. bei der Erklärung demographischer Entwicklungen zu kurz.

    Bei einer Geburtenrate von ca. 2,9 lassen selbst die säkulären Israelis die anderen Industriestaaten weit hinter sich.

    Die islamische Welt geht -trotz vermeintlicher Kollektividentität- direkt von kraftvoller Jugend (= geburtenstark) zur post-modernen Reproduktionsrate (= altersschwach, pessimistisch) über.

    Vor einer Generation lag die Geburtenrate im Iran bei 7. Heute ist sie auf 1,5 gefallen und die Moscheen sind leer. Iran arbeitet hart an der ersten post-islamischen Gesellschaft.

    Ein bregrenzender Faktor ist vor allem Geld. Die Weizenpreise explodieren. Die ökonomisch schwachen, ölarmen arabischen Staaten können auf dem Weltmarkt nicht mithalten. Das Getreide landet nicht auf ägyptischen Tellern, sondern im chinesischen Schweinetrog.

    • 29. Dezember 2011 um 18:10 Uhr
    • Serious Black
  115. 120.

    @ SB

    „Das Getreide landet nicht auf ägyptischen Tellern, sondern im chinesischen Schweinetrog.“

    Und in europäischen und v.a. brasilianischen und US-Tankstellen.

    • 29. Dezember 2011 um 18:22 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  116. 121.

    @Publicola

    Ich habe ein wachsames Auge auf Ihnen!

    • 29. Dezember 2011 um 20:06 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  117. 122.

    @ Spirit of Canakkale – Ich habe ein wachsames Auge auf Sie!

    – z.B. so (?):
    http://www.kominform.at/images/articles/20031206111702757_1.jpg

  118. 123.

    Angeber!

    • 29. Dezember 2011 um 22:32 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  119. 124.

    LOL – nichts für ungut!

  120. 125.

    @SPC

    ich mag mich mit Ihnen über Worte streiten, die mehr aussagen, als sie können sich gerne Ihre Wahrnehmung so zurecht bauen, wie Sie es brauchen.

    Sie sollten sich nur erklären, warum Sie die Creme „scheisse“ finden. Bloß, weil es Kleingeister für die eigene Befriedigung missbrauchen können, oder bloß, weil Sie Gesichtscreme grundsätzlich für überflüssig halten. In 18 schreiben Sie „es“ (die Creme) ist „bloß“, jenseits von jeglicher Verwendung(!) der Creme. Im Vergleich zu NKB kann ich stets auf Fakten statt auf Einbildung zurückgreifen.

    Für die Allgemeinheit, ohne Vorhaut wird das Rubbeln mit etwas Gleithilfe deutlich angenehmer, was wohl die Assoziation begünstigt hat. Nivea ist da eher für die geignet, die es grober mögen.

    • 30. Dezember 2011 um 18:36 Uhr
    • Erol Bulut
  121. 126.

    In 18 schreiben Sie “es” (die Creme) ist “bloß”, jenseits von jeglicher Verwendung(!) der Creme.

    • 30. Dezember 2011 um 20:32 Uhr
    • marriex
  122. 128.

    @ HJS

    „“Das Getreide landet nicht auf ägyptischen Tellern, sondern im chinesischen Schweinetrog.”

    Und in europäischen und v.a. brasilianischen und US-Tankstellen.“

    Und Dank unserer Grünen, die von Ihnen bestimmt keine Stimme bekommen haben, auch in unseren Tankstellen.

    @ All

    Man kann Bayhars Komik mögen oder nicht, unstrittig ist aber wohl daß das Themengebiet ‚Comedy über migrantische Kultur/Islam‘ von den Migranten selbst beackert werden muß weil die Bio Comedians schon reihum den Dienst diesbezüglich quittiert haben. Sie haben halt Angst davor abends auf dem Weg vom Parkplatz zur Haustür unliebsame und gewalttätige Bekanntschaften machen zu müssen oder sie wollen nicht der Grund für einen Haufen Blumen mit einem ‚WARUM?‘- Schild an einer Straßenecke sein.
    Diejenigen, die sich zu ihrer Angst bekennen ( Bruno Jonas, Hape Kerkeling, Harald Schmidt), sind noch die Mutigeren unter ihnen.
    Die richtig Feigen machen ein paar windelweiche Persiflagen rund um’s migratische Sozialmilieu und hoffen, daß das dämliche Publikum es ihnen schon als politisches Kabarett abkaufen wird.
    Aber es geht noch dreister. Wie soll das gehen?
    Der unsägliche Typ am Klavier mit Pferdeschwanz, der führt vor wie das geht.

    • 30. Dezember 2011 um 22:18 Uhr
    • Bredow
  123. 129.

    Kurdisch-türkischer Frühling vorläufig wieder eingefroren:

    (türkischer Kommentar ab 1.05)

    http://www.youtube.com/watch?v=CYkHLhls948&feature=plcp

    Hat jemand etwas gehört, ob die Armee damit eine message an Erdogan verbunden haben könnte ?

    • 30. Dezember 2011 um 22:20 Uhr
    • Thomas Holm
  124. 130.

    „Man kann Bayhars Komik mögen oder nicht…“
    Wobei ich finde daß sie dafür einen Ministerposten verdient hat, mindestens.

    • 30. Dezember 2011 um 22:26 Uhr
    • Bredow
  125. 131.

    @Faktenbulut

    Da muss ich doch mal eine Lanze für den NKB brechen. Der Junge greift auch nur auf Fakten zurück, zumindest mit derselben Inbrunst, muehehehe.
    Obwohl Ihr letzter Kommentar kaum zu verstehen ist (das mag an mir liegen), wobei der letzte Abschnitt mich zugegebenermaßen amüsiert hat, habe ich nun endlich den Sinn Ihrer Andeutungen verstanden. Glaube ich zumindest. Sie meinen also, dass ich die Darbietung der Bayhar nur deshalb scheiße finde, weil ich Moslem bin und die Vorstellung „muslimische Frau und nicht muslimischer Mann“ mich stört? Hätte diese Darbietung andere Vorzeichen, dann hätten Sie diesbezüglich sogar durchaus Recht. Dennoch ist das natürlich ein Vorwurf den man als Moslem nicht widerlegen kann. Man muss es quasi mögen, sonst macht man sich verdächtig, auch wenn es einem wurscht ist. In jedem Fall erstaunt es mich, dass Sie zu meinen scheinen, ich hätte irgendwelche Widerstände oder Hemmungen, nicht-konsensfähige Ansichten zu äußern und zu vertreten.

    • 30. Dezember 2011 um 23:04 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  126. 132.

    weil die Bio Comedians schon reihum den Dienst diesbezüglich quittiert haben. Sie haben halt Angst davor abends auf dem Weg vom Parkplatz zur Haustür unliebsame und gewalttätige Bekanntschaften machen zu müssen oder sie wollen nicht der Grund für einen Haufen Blumen mit einem ‘WARUM?’- Schild an einer Straßenecke sein.

    Nein!

    http://www.youtube.com/watch?v=4BB1sDObcxQ

  127. 134.

    Jürgen Becker: Islam wie RTL II – ein Deppensender mit jede Menge Action..

    Religion auf dem Prüfstand – Jürgen Becker – 3/3 2.20

    Im Publikum allerdings die blanke Angst

    http://www.youtube.com/watch?v=lxezgat7BiE&feature=related

    • 31. Dezember 2011 um 00:05 Uhr
    • Thomas Holm
  128. 135.

    – Monotheismus –
    (Teil 1 von Jürgen Becker # 134)

    http://www.youtube.com/watch?v=aDXblg_SvcI&feature=related

  129. 136.

    @ Publicola

    „- Monotheismus –
    (Teil 1 von Jürgen Becker # 134) “

    “ Monotheismus ist wie 1.000 Folgen Lindenstraße – nuuur mit Mutter Beimer – das macht aggressiv; der Mensch muss viele Geschichten haben“

    Dann: Gottes Allgegenwart – Erich Mileke; das entspricht Christopher
    Hitchens Totalitarismusanalogie zum Monothismus … genial der Mann !

    Jürgen Becker, im Herzen ein Anarcho-Heide, der aber als Kölner wohl doch seinen lieben Frieden mit dem Katholizismus gefunden hat.

    • 31. Dezember 2011 um 00:47 Uhr
    • Thomas Holm
  130. 137.

    „Was reden? Bamm, auf die Fresse – das ist es!“

    2% sind echt, der Rest ist metrosexuell.

    • 31. Dezember 2011 um 00:49 Uhr
    • PBUH
  131. 138.

    @Bedrow 128:

    „Der unsägliche Typ am Klavier mit Pferdeschwanz, der führt vor wie das geht.“

    Ich halte es für unbedingt wichtig, dass er das tut, was er tut. Und ich halte einschlägige Thematisierungen durch bspw. Dieter Nuhr für ebenso wichtig. Das ergänzt sich beides, und beide markieren auf ihre Art Argumentationsreferenzen, die bei Fehlleitungen gesellschaftlicher „Massenmeinungs“-Entwicklung in der eine oder anderen Richtung einen Ankerpunkt bieten, um einem Abgleiten ins Extreme vorbeugen zu können.

    • 31. Dezember 2011 um 02:08 Uhr
    • NDM
  132. 139.

    Der unsägliche Typ am Klavier mit Pferdeschwanz, der führt vor wie das geht

    Yes!

    Hagen Rether – „Wahnsinnige Angst vor dem Islam!“
    http://www.youtube.com/watch?v=obORzrS0RK8

  133. 140.

    OT – Hagen Rether „Herbert Grönemeyer“
    http://www.youtube.com/watch?v=gv2dS6IE4ow

  134. 141.

    OT – Hagen Rether – (interessante) Migranten-Kurzbiographie:

    „Hagen Rether spent his childhood in Bucharest and Sibiu, Romania as the son of German, Transylvanian Saxon parents of Siebenbürgen.[1] In 1973, his family relocated to (West) Germany settling in Freiburg im Breisgau. He began studying the piano at eight years of age and attended the Folkwang Hochschule in Essen, where he still lives today (2008).“
    http://en.wikipedia.org/wiki/Hagen_Rether

  135. 142.

    Thomas Holm 129

    Ich erwarte eine Warnung bei solchen Bildern, wenn Sie sie runterladen und hier posten.

    Sehr verstörend!

    • 31. Dezember 2011 um 12:55 Uhr
    • Cem Gülay
  136. 143.

    @SPC

    nicht von Belang, ob Sie bloß emotional bewerten.

    @marriex

    Ihr mittelungsbedürfnis, immer noch keine Eier zu besitzen, an denen Sie sich kraulen könnten, sei geehrt.

    @Cem

    ich dachte, dass Sie früher mit solchen Prolltussis ihren Spaß hatten, kann ich mir gut vorstellen. Ich habe nur ein paar unterrichtet, die, wenn sie Bayhars darstellung gesehen hätten, genauso wenig Humor gezeigt hätten, wie SPC.

    Im übrigen dürfen Sie Holm seine affinität zu verstörenden Bildern nicht übel nehmen. Es ist nur die stille Sehnsucht nach einem weiteren Cast Lead.

    • 31. Dezember 2011 um 14:18 Uhr
    • Erol Bulut
  137. 144.

    @ Horst

    Na, mit Gleitcreme scheinen Sie sich mittlerweile auszukennen. Villeicht dämpft das Ihre Aggressionen.

    • 31. Dezember 2011 um 14:27 Uhr
    • marriex
  138. 145.

    @nmiezriex

    nunja, ihrer Potenzlosigkeit geschuldet fehlt Ihnen wohl das Verständnis, dass potente Jugendliche durchaus masturbieren. Auch wenn Ihr Verstand ein wenig langsamer sein mag, vielleicht verstehen Sie ja, dass mein „Auskennen“ mit Gleitcreme lange ausgereift ist und dass es ziemlich doof ist, nun anzunehmen, dass das irgendeinen aktuellen Einfluss auf von Ihnen gewähnte Aggressionen haben könnte.

    Suchen Sie weiter. Dann sagen Sie mir bestimmt Bescheid, wenn Sie anstatt dem üblichen Phantomgefühl auch mal Erbsen finden.

    • 31. Dezember 2011 um 15:10 Uhr
    • Erol Bulut
  139. 146.

    Plötzlich geht die Welt doch nicht unter. Zumindest sind die üblichen Apokalyptiker alle nicht erreichbar, um sich auch noch darüber aufzuregen, bemerkt Christoph Schwennicke. Mit den Feiertagen ist Stille eingekehrt in den globalen Empörungsapparat. Und siehe: Sofort geht alles besser.

    Vielleicht wurde Tante Milla jahrzehntelang Unrecht getan. Vielleicht hatte Tante Milla einfach recht. Vielleicht sollte viel öfter Weihnachten sein. Am besten jeden Tag. In Heinrich Bölls Erzählung „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ trieb die alte Dame damit alle in den Wahnsinn, und „Frieden“ – „Frieden“ hauchte der Engel, bis alle Tante Milla am liebsten an die Gurgel gegangen wären, ganz unfriedlich.

    Merken Sie was? Nein? Eben. Es ist nichts. Wunderbares, erquickendes Nichts.
    Die Welt geht nicht unter, säuft nicht ab, obwohl das Thermometer an Heiligabend in Berlin fast 14 Grad anzeigte und die Narzissen schon sprießen. Kein Apokalyptiker ist erreichbar, der das sofort und zweifelsfrei der globalen Erderwärmung anlastet.

    Der Euro geht auch nicht unter, sondern erholt sich sogar, und die Italiener können in aller Ruhe Anleihen am Markt platzieren, die dieser in aller Ruhe akzeptiert und nicht verweigert wie fauliges Essen. Keiner steht parat und sagt, dass das alles nicht reicht, was der neue Premier Mario Monti da macht, weshalb man auch besser die Finger von den italienischen Anleihen lassen solle. Sogar der Goldpreis gibt nach, ohne dass eine Spekulationsblase platzt.

    Rhetorisches Feuer ohne Geist kann gefährlich sein

    Es ist nicht zu übersehen und zu überhören: Der Irrsinn macht Pause. Es steht auch einem schnellen Medium wie SPIEGEL ONLINE gut zu Gesicht, dies einmal mit einem wohligen Seufzer in der stillen Zeit zwischen den Jahren festzustellen. Ruhe, einfach Ruhe – und siehe: Es tut nicht nur gut, es hilft auch. Dem Euro, Europa, der Besonnenheit.

    Es wird besser, jedenfalls nicht schlechter, wenn einfach einmal nicht Etwas ist, sondern Nichts.

    Was haben wir uns alle durchs Jahr gehetzt, das nun zu Ende geht. Fukushima, FDP, Europas scheinbarer Todeskampf, der Aufbruch der arabischen Welt. Und dann der gar nicht altersmilde, sondern hitzköpfige Stéphane Hessel, der mit seiner globalen Version des Hessischen Landboten zum Aufstand aufrief. Der fulminante Hitzkopf Georg Büchner war damals im Vormärz 21 Jahre alt, Hessel ist 94 Jahre alt, und die Verhältnisse waren zu Büchners Zeiten himmelschreiend ungerechter. Es ist ein Privileg der Jugend, ungestüm zu sein. Der Schlachtruf „Wir sind die 99 Prozent“ von Occupy ist das „Friede den Hütten, Krieg den Palästen“ des beginnenden 21. Jahrhunderts. Das ist auch völlig in Ordnung so.

    Aber wenn inzwischen auch die Alten alle Besonnenheit und Weisheit des Alters fahren lassen und wirre, aber umso flammendere Pamphlete schreiben, dann ist die Kernschmelze der Vernunft nicht mehr weit. Cicero wusste schon, weshalb er sich zur Beredsamkeit immer die Weisheit hinzuforderte: Weil er wusste, wie gefährlich und zerstörerisch rhetorisches Feuer ohne Geist sein kann.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,806394,00.html

    • 31. Dezember 2011 um 15:21 Uhr
    • N. Neumann
  140. 147.

    @ Cem Gülay

    „Sehr verstörend!“

    Sie haben völlig recht.

    Umso erstaunlicher finde ich die Haltung der Kurdischen Regionalregierung im Tal der Wölfe – Nord-Irak:

    „ARBIL / Awat al-Iraq: North Iraq Kurdistan Region’s government has called on Saturday for the settlement of problems between the Turkish government and the anti-Ankara Kurdistan Workers Party (PKK) through peaceful means, following the killing of 43 Kurdish civilians from Southern Turkey last Thursday.“

    hxxp://en.aswataliraq.info/(S(cnkgix55mrh4js22e0qa1q45))/Default1.aspx?page=article_page&id=146275&l=1

    Massud Barzani meint, Herr Erdogan solle den Konflikt mit der PKK (!) beilegen. So etwas empfiehlt man wahrscheinlich nicht in der Erwartung ruhiger Zeiten; sondern das soll ja wohl heißen: Die Türkei wird für das Kommende jeden Bergkrieger auf ihrer Seite benötigen – bevor diese Leute von jemand anderes ins Boot „geholt“ werden.

    Den Gedanken an solche kommenden Zeiten, für die Barzani – nach einem solchen Luftangriff – seinen Versöhnungstipp gibt, den finde ich schon mal im voraus auch verstörend.

    „Ich erwarte eine Warnung bei solchen Bildern“

    Is‘ gebongt.

    „Sie“

    Fühle ich mich auch bei wohler.

    • 31. Dezember 2011 um 15:36 Uhr
    • Thomas Holm
  141. 148.

    @ Cem Gülay, Erol Bulut

    ‚Türkische Armee in drei Tagen in Damaskus‘ (oder so ähnlich) war noch offen.

    Das Syrische Regime wärmt einen alten Anti-Türkenschocker wieder auf, der in der Euphorie der Türkisch-Syrischen Freundschaft (bis vor kurzem halt) vielleicht etwas in Vergessenheit geraten sein könnte:

    @ Erol Bulut hier auch wg/: „Gleitcreme “

    The Dust Brothers : Syrian Drama about the Ottoman Occupation

    „This movie describes the last days of the ottoman occupation and focuses on one of the execution methods that the Turks were so good and creative with. The execution by a metal or wooden stake*. They stick it inside the victim body and use a hammer to push it deeper. They try not to hit the heart so the victim suffers for the longest possible duration.“

    http://www.youtube.com/watch?v=7O6V0LTMSiY (verstörend erst ab. 2.10)

    *Vorgestellt wird die Strafpraxis der Pfählung:
    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Impalement#Ottoman_Empire

    die anscheinend bei den Arabern in lebhafter Erinnerung geblieben ist.

    Ansonsten kennen ich keinen Balkan-Historienschinken, in dem nicht diese Strafpraxis als Türkischer Kulturbeitrag ausgiebig gewürdigt wird.

    Aus den Kommentaren:

    „Turkey is an enemy as long as you occupy our lands. The area you occupy is even much larger than what Israel occupy… You have to admit that and be ready to give up our lands…“

    „As he said, turkey is a NATO Muppet. Erdogan is a bad actor. Nobody believe this false opposition against Israel. Erdogan is a Zionist Muppet.“

    Solche „drei Tage“ könnten ein bewegtes Nachspiel haben.

    „Holm seine affinität zu verstörenden Bildern “

    Ich muss zugeben, dass mich jihadistische Sakralvideos
    eine Zeit lang recht nachdenklich gestimmt haben.

    Inzwischen aber wundere ich mich über kaum noch etwas.

    „Cast Lead“

    Syria – Protesters Taunt Assad Soldiers – Compare them to Israelis – Damascus 12-30-11

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=EAoHbeDStP8 0.10-0.15

    „Yahoodi, Yahoodi“ in Richtung der Polizei zu rufen, scheint
    die örliche Variante des „Polizei – SA, SS“ von 1968 zu sein.

    Die Reaktion der Bürger vom Balkon* ist damals wie heute verstörend:

    Kommentar: „Sorry Russia go a head let Assad kill all he wants.“

    *“Bürger runter vom Balkon, unterstützt den Vietcong !“

    Ein verwunde(r)ter Beobachter der Arabischen Liga geht sogar noch weiter:

    hxxp://ghadry.com/2011/12/27/what-is-happening-in-syria-proves-the-jews-are-respectable-injured-member-of-the-arab-league-observers/

    Cast Lead ? Ach, ja; hier noch mal aus Migrantenmund erklärt:

    Hauptmann Arye Sharuz Shalicar ein Jahr nach Operation Gegossenes Blei

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=YQk5k8LOItI

    • 31. Dezember 2011 um 15:43 Uhr
    • Thomas Holm
  142. 149.

    Rether sinniert über die ‚Angst vor dem Islam‘ und fragt das Publikum in bester Freislerscher Manier ob es diese ‚Angst vor dem Islam‘ auch hätte. Das lacht natürlich.
    Rether braucht natürlich diese ‚Angst vor dem Islam‘ nicht haben, weil er sich so schön vor dessen Karren spannt.
    Witzigkeit kennt keine Grenzen, Witzigkeit kennt kein‘ Pardon!

    Publicola, mal ganz im Ernst: Das trifft Ihren humoristischen Nerv?

    • 31. Dezember 2011 um 15:46 Uhr
    • Bredow
  143. 150.

    @ NN

    Wirst du nachträglich besinnlich?

    • 31. Dezember 2011 um 15:50 Uhr
    • marriex
  144. 151.

    @ Horst

    meine Hoffnung, dass Sie Gleitcreme partnerschaftlich ausprobieren, hat wohl leider getrogen.

    • 31. Dezember 2011 um 15:51 Uhr
    • marriex
  145. 152.

    @ NN

    Den von Ihnen so besonnen ausgewählten Worten möchte ich die Bilder von einem nicht minder besinnlichen gemeinsamen christlich-muslimischen Feiertagegebet* beifügen; orthodoxe Weihnacht am 6. Januar; einfach mal so dem Syrer von nebenan gratulieren; der/die versteht das schon richtig.

    *bei 0.17/0.18 kann man hören, für wen ganz speziell gebetet wird !

    http://www.youtube.com/watch?v=23GVRxv_4OQ&feature=plcp

    • 31. Dezember 2011 um 15:57 Uhr
    • Thomas Holm
  146. 153.

    Bredow(149): Rether … fragt das Publikum in bester Freislerscher Manier ob es diese ‘Angst vor dem Islam’ auch hätte …

    – ! –

  147. 154.

    “As an online discussion grows longer, the probability of a comparison involving Nazis or Hitler approaches one.”

    „Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit Hitler oder den Nazis dem Wert Eins an.“

    – Mike Godwin

  148. 155.

    @ Bredow

    ‘Angst vor dem Islam’

    Das Ukrainische Fernsehen bringt es an den Tag: Für Muslime ist jeder Tag 9/11 !

    http://www.youtube.com/watch?v=o5P0_NbQD5M 0.22-0.25

    • 31. Dezember 2011 um 16:05 Uhr
    • Thomas Holm
  149. 156.

    @ Publicola #154

    Mike Godwin

    Keine wirkliche Verschlechterung.

    • 31. Dezember 2011 um 16:12 Uhr
    • Serious Black
  150. 157.

    @ Publicola

    „in bester Freislerscher Manier“

    Schluß mit der Herausstellung des Plagiats;
    dem Original gebüht die volle Ehre !

    http://www.youtube.com/watch?v=U1kXzy7Lqyo 7.12-7.25

    Das Original am Werk; mit verhetztem Volk vorneweg -0.25; sodann:
    Die Vorlage zu Freislers: Eine klare Antwort auf eine klare Frage !:

    2.11 kankrjetny (konkret) vopros (Frage)
    2.21 nowy Pompei (ein neues Pompei (für die SU))
    2.40 vse rasstrel (alle erschiessen)

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=JKadzANlbmw

    Sie haben ja recht !

    • 31. Dezember 2011 um 16:33 Uhr
    • Thomas Holm
  151. 158.

    Massud Barzani meint, Herr Erdogan solle den Konflikt mit der PKK (!) beilegen. So etwas empfiehlt man wahrscheinlich nicht in der Erwartung ruhiger Zeiten; sondern das soll ja wohl heißen: Die Türkei wird für das Kommende jeden Bergkrieger auf ihrer Seite benötigen – bevor diese Leute von jemand anderes ins Boot “geholt” werden.

    @ TH

    Ich denke, dass ist etwas zu weit interpretiert. Die Beziehungen zwischen den nordirakischen Kurden und der Türkei sind so schlecht nicht. So flogen die Kurdenführer Barzani und Talabani vor der Inbetriebnahme des Flughafens Arbil über die Türkei zu internationalen Konsultationen. Barzani hat kein Interesse an Unruhe in der türkischen Kurdenregion, das ist eher schlecht für die ökonomische Entwicklung. Es gibt zwar auch Konfliktpunkte, aber beide Seiten sind ein Stück weit aufeinander angewiesen und haben sich überschneidende Interessen. Auch ist der Nationalismus der nordirakischen Kurden nicht mit jenem der PKK identisch. Eine Kommilitonin mit irakisch-kurdischen Vorfahren sagte mir mal, dass den irakischen Kurden („USA/NATO – ja bitte!“) ein bisschen das Verständnis für die türkischen Kurden fehlen würde, weil deren Unterdrückung durch den türkischen Staat, zumal heutzutage, nicht die Dimension der Unterdrückung durch Saddam Hussein hatte bzw. hat. Ende der 90er gab es sogar mal ein paar militärische Scharmützel zwischen einer der großen irakischen Kurdenparteien und PKK-Kämpfern.

    Hinzu kommt das gespannte Verhältnis der irakischen Kurden zum Iran. Dieser hatte seine Angst vor zu viel kurdischer Selbstständigkeit im Nordirak in Form von passiver Unterstützung für die sunnitischen Extremisten der Ansar al-Islam / Ansar as-Sunna bis zum amerikanischen Einmarsch 2003 deutlich militanter ausgelebt als die Türkei. Das Verhältnis hat sich durch die Politik Malikis nicht eben verbessert. Das Verhältnis Türkei – Iran wiederum hat sich in letzter Zeit verschlechtert.

    • 31. Dezember 2011 um 16:35 Uhr
    • N. Neumann
  152. 159.

    @Holm

    niedlich, wie Sie bestätigen, dass das Morden der IDF für Sie genauso Verständlich ist, wie für Assads Jünger das Morden seiner Schergen.

    @miezriex

    Sie offenbaren ja noch fast freizügiger als ich.

    Ich kann Ihre Hoffnung bestätigen. Ich habe Gleitcreme schon partnerschaftlich ausprobiert. Die Frage ist nur, welche Gedanken man als Mann ohne Eier dazu hat.

    Da es Sie ja immer so antörnt, im Zusammenhang mit mir homosexuelle Fantasien zu entwickeln, muss ich Sie enttäuschen. Es war immer und ausschließlich mindestens eine Vagina dabei, auch wenn nicht Ziel der Creme.

    Sie kennen das sicher anders, da Frau schon manches Hilfsmittel benötigt, wenn die Eier so fehlend sind. Bei dem Trost, den Sie schon genießen durften, liegt die weitere altruistische und völlig selbstlose Hingebung in Ihren Erfahrungen schon nahe.

    Den Rest überlasse ich Ihrer Fantasie.

    • 31. Dezember 2011 um 16:37 Uhr
    • Erol Bulut
  153. 160.

    Bundespräsident Christian Wulff hat persönlich einen 45-Jährigen angezeigt, weil dieser ihn und seine Frau in dem sozialen Netzwerk verunglimpft haben soll

    Wie das Dresdener Landesgericht mitteilt, droht dem Angeklagten eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Die Verhandlung soll am 11. Januar um 13.00 Uhr stattfinden.

    • 31. Dezember 2011 um 16:37 Uhr
    • PBUH
  154. 161.

    @ NN

    Wirst du nachträglich besinnlich?

    @ MR

    Ich denke, du verkennst meine besonnene Seite.

    • 31. Dezember 2011 um 16:40 Uhr
    • N. Neumann
  155. 162.

    @ NN

    Den von Ihnen so besonnen ausgewählten Worten möchte ich die Bilder von einem nicht minder besinnlichen gemeinsamen christlich-muslimischen Feiertagegebet* beifügen; orthodoxe Weihnacht am 6. Januar; einfach mal so dem Syrer von nebenan gratulieren; der/die versteht das schon richtig.

    *bei 0.17/0.18 kann man hören, für wen ganz speziell gebetet wird !

    @ TH

    Ich räume freimütig ein, dass der von mir verlinkte anti-hysterische Spon-Artikel stark eurozentristisch geprägt ist. Wobei sich wiederum der eine oder andere vom Assad-Gebet nicht angetane Syrer anbetracht von diversen europäischen Empörungsbeweggründen wohl an den Kopf packen würde. Zumal der eine oder andere Europäer sowie der eine oder andere Amerikaner nicht davor zurückgeschreckt ist, die Occupy-„Bewegung“ mit dem arabischen Frühling zu verschwurbeln.

    Irgendeine sozial stark bewegte Praktikantin der Zeit entblödete sich nicht, die klassische Bürgerlichkeit des Occupy-Wutbürgers zu betonen, um damit die banale Empörungslust unter zumeist postpubertären Linksradikalen und den Umstand, dass linksradikale Schwarmgeister banalerweise häufig aus bürgerlichen Elternhäusern stammen, zu verschleiern.

    • 31. Dezember 2011 um 17:05 Uhr
    • N. Neumann
  156. 163.

    @ Horst

    Es war immer und ausschließlich mindestens eine Vagina dabei, auch wenn nicht Ziel der Creme.

    Ehmt.

    • 31. Dezember 2011 um 17:07 Uhr
    • marriex
  157. 164.

    @ NN

    Irgendeine sozial stark bewegte Praktikantin der Zeit entblödete sich nicht, die klassische Bürgerlichkeit des Occupy-Wutbürgers zu betonen, um damit die banale Empörungslust unter zumeist postpubertären Linksradikalen und den Umstand, dass linksradikale Schwarmgeister banalerweise häufig aus bürgerlichen Elternhäusern stammen, zu verschleiern.

    Thomas rechnet auch vor, was das Camp kostet: 700 Euro pro Woche für Dixi-Toiletten, die sonstige Infrastruktur, die Versorgung mit Essen und Materialien. Bis Anfang Dezember war es noch die doppelte Summe, dann hat sich das Camp, teils aus Geldnot, teils wegen sinkender Beteiligung, „gesundgeschrumpft“. Er erzählt auch, wie der Kassenwart vor Kurzem eigentlich sein schweres Amt abgegeben wollte, aber im Camp einfach keinen Nachfolger gefunden hat. So musste er weitermachen.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-12/occupy-bank-frankfurt-winter/komplettansicht

    Grins.

    • 31. Dezember 2011 um 17:12 Uhr
    • marriex
  158. 165.

    @NN

    „Das Verhältnis Türkei – Iran wiederum hat sich in letzter Zeit verschlechtert.“

    Ja, allerdings ‚à contrecœur‘.

    Es gibt auch strategisches Verständnis für Maliki und den Iran:

    http://www.todayszaman.com/news-267151-iraqi-kurds-manoeuvre-in-political-minefield.html

    d.h. auch nicht ohne warnende Untertöne an die Kurden:

    „The Kurds, whose kingmaking role in Iraqi electoral politics has been eroded by Maliki’s assertion of his own authority … Dreams of statehood – The Kurds have much to lose in their northern enclave.“

    Weitergedacht mit Blick auf den Luftangriff:

    hxxp://www.todayszaman.com/columnist-267119-error-or-provocation-or-massacre-or-propaganda.html

    „I cannot bring myself to say it, but another possibility is that this is a deliberate attempt, as mass slaughters abound in this country’s recent past.“

    Die Armenierkontroverse in ganz neuem Licht, auch unfreiwillig.

    Für beide Seiten; für die Kurden (speziell im Irak) als auch für die Türkei bedeutet die Lage, sich zu dem Thema: Iran/Maliki (Assad) vs. arabische Sunniten – entscheiden zu müssen – eine innere Zerreißprobe.

    Der Investitionsfrühling zwischen Ankara und Erbil kann sich nicht über die Macht der strategischen Spannung zwischen Ankara und Teheran hinwegdehnen.

    Assad läßt sunnitische Piloten verschwinden und ersetzt sie durch Ukrainer; Maliki deckt sich mit US-Fliegern ein und die Saudis haben Arsenale, deren Waffen sie teilweise (noch ?) nicht bedienen können.

    Wenn es Erdogan gelingt, länger noch still zu halten, dann wird er nur damit jemandem Anderes den Vortritt lassen, den bedrängten Sunniten in Irak und Syrien mit saudisch/katarischem Geld und irgendwann auch AN deren Waffen beizuspringen.

    Pakistan ? Die Pakistani würden sich vielleicht auch besser verstehen, (als die Türken) mit den ganzen Jihadis, die da schon unterwegs sind.

    Ein Gedanke, der beim schreiben kam; quasi-Kleist’scher Moment.

    Pakistan braucht in seinem Memogate-Frust auch noch eine Idee, wozu es eigentlich gut ist; sowie ferner auch: Gründe, Geld verlangen zu können.

    Man ist so frei – nur souverän ist man nicht wirklich.

    • 31. Dezember 2011 um 17:17 Uhr
    • Thomas Holm
  159. 166.

    @ Erol Bulut

    „niedlich, wie Sie bestätigen …“

    Überprüfen Sie mal Ihren Sprachgebrauch; wenn Sie bei der Benutzung von Gleitcreme manchmal „bezeichnend“ sagen sollten, dann bräuchten Sie diese Wörter einfach nur auszutauschen und es flutscht viel besser.

    „Verständlich … für Assads Jünger .. “

    Das war ein Zitat, was zeigen sollte, wohin es mit den Emotionen von Leuten geht, die immer nur Zionismus & Co. als Weltübel-Universalerklärung aufgetischt bekommen.

    Von mir aus könnten alle mal ‚ne Pause machen und ein Pfeifchen rauchen.

    Erlösen Sie sich doch mal von der Frage, was für mich verständlich sein könnte und überlegen Sie sich, welche Ohnmacht Ihre Weltsicht welchen Opfern alles abverlangt.

    http://www.youtube.com/watch?v=H7TyeY663kc&feature=plcp ab 20.30

    Palästinenser im Libanon: Nur Kriminalität und asoziale Bandenkämpfe bei den Jugendlichen; die Pappas noch mit Saddam- und Assad-Bildchen aus tollen Antiimperialismus-Zeiten mit Flugzeugentführungen und Flughafenbombenanschlägen. Jetzt werden sie abgeholt zur Grossen Schlacht um Syranon; von Libanesischen „Brigade-Generälen“.

    Israels Glück ist die Dummheit seiner Feinde; und Glück ist halt nie gerecht.

    • 31. Dezember 2011 um 17:44 Uhr
    • Thomas Holm
  160. 167.

    @Holm

    ich finde es nunmal niedlich, wie brav Sie die billige Propaganda der IDF bemühen, die im Resultat gleichgeartete Verbrechen verteidigt, für deren Verbildlichung Sie hier so viel Interesse zeigen, wenn denn die Täter einen bestimmten Hintergrund haben. Niedlich passt aus meiner ich Sicht doch sehr gut zu ihrem hilflfosen Versuch, Ähnliches verschieden werten zu wollen. Es ist meinetwegen dazu auch bezeichnend, genauso wie auch Ihr Versuch bezeichnend ist, die Palästinenser als Menschenschlag so zu verurteilen, wie es früher die Nazis mit den Juden gemacht haben. Nur Verbrecher das Pack.

    Israels Glück war mal die Dummheit seiner Feinde und die Gleichgültigkeit seiner Freunde gegenüber den Verbrechen Israels. Aber in Israel ist es so, wie in anderen faschistischen Ländern. Wo Unmoral und Verbrechen zur Staatsdokrin gemacht wird, frisst sich das Land selber von Innen auf. In der Gegenwart ist es nur Israels Pech, dass die vermeintlichen Freunde Israels so dumm sind, den Faschismus in Israel zu unterstützen.

    • 31. Dezember 2011 um 18:32 Uhr
    • Erol Bulut
  161. 168.

    @ Erol Bulut

    „ich finde es nunmal niedlich“

    Verfestigtes Privatsprache-Symptom, da kann man nichts machen.

    „im Resultat gleichgeartete Verbrechen “

    Einmal hält sich ein Staat von Patententwicklern und das andere Mal klappen lauter Staatsfassaden von größenwahnsinnigen Betrügern zusammen, weil sie den Aberglauben ihrer verhetzten Opfer irgendwie beleidigt haben; „im Resultat gleichgeartet“ – man fasst es nicht.

    „Palästinenser als Menschenschlag so zu verurteilen“

    Zuviel Harz IV bleibt nicht ohne Folgen für Antriebskraft und Selbstempfinden; das passt noch in Sozialpsychologie herein.

    Lunpenproletariat bei Marx; bei Lenin noch übler; Behandlung: nur noch MG.

    „Unmoral und Verbrechen zur Staatsdokrin “

    Normal leben wollen (sichere Grenzen, etc.) ist bei Manchen für Manche halt ein Verbrechen.

    • 31. Dezember 2011 um 23:07 Uhr
    • Thomas Holm
  162. 169.

    @Thomas Holm

    Patente sollte man nicht überbewerten.
    Heutzutage steht da zu 99% Mist drin. Der Grund warum angemeldet wird wie blöde ist das zumindest in bestimmten Bereichen unheimlich viel von „Interessengruppen“ standardisiert wird (nicht mehr wie früher von halbstaatlichen Gremien, z. B. ETSI -> 3GPP, ITU-T -> IETF) und die Machtverhältnisse in diesen Gremien dadurch bestimmt werden das alle Mitglieder ihre Patente inkl. Nutzungsrechte in einen gemeinsamen Pool einbringen. Wenn nun ein Mitglied etwas durchsetzen will, dann ist das Durchsetzungsmittel im Hintergrund letztlich die Drohung aus dem Gremium auszutreten und die eigenen Patente mitzunehmen. Bei einer kleinen Bude mit 5 Patenten würde natürlich kein Hahn danach krähen, aber wenn eine IBM droht sich querzustellen, dann tritt der Angstschweiß auf die Stirn des Chairman. Ganz einfach deshalb weil unabhängig vom Inhalt jedes einzelne Patent eine einzelne Klage bedeuten kann und mit den tausenden von Klagen wären die Großen (wie IBM oder Bell Labs) in der Lage praktisch jedes Gremium zu vernichten.

    Insofern ist die Zahl der Patente nicht mehr ein Maßstab für die Innovationskraft einer Organisation oder Volkswirtschaft, sondern für die vorhandenen Mittel und die Verankerung im Markt.

    • 1. Januar 2012 um 11:49 Uhr
    • Mates
  163. 170.

    PBHU 160

    Steht im GG. Hat man wohl noch aus Adolfs Zeiten übernommen.

    • 1. Januar 2012 um 13:33 Uhr
    • Cem Gülay
  164. 171.

    Erol Bulut

    Wenn Sie Fotos von mir sehen, dann würden Sie erkennen, das meine Chancen höher anzusiedeln sind als Prolltussis. Netter Versuch zu kontern.

    Nebenbei gab es früher diese Art von Prolltussis nicht.

    SOC ist nicht humorlos. Er ist seit der NSU Sache aufgewacht und reagiert dementsprechend.

    • 1. Januar 2012 um 13:38 Uhr
    • Cem Gülay
  165. 172.

    @Holm

    es hat nichts mit Privatsprache zu tun, wenn man es „niedlich“ findet, wenn sich jemand so stark verblödet, dass er behauptet, Israel gehe es um sichere Grenzen, wo doch mit einem Blick auf die Karte israelischen Siedlungsbaus jedem Vollpfosten deutlich zu machen vermag, was denn Israelische Politik ist. Aus meiner Sicht ist diese Art von Hilflosigkeit niedlich, auch wenn im Ergebnis nichts anderes bleibt, als die Moral jener, die schon früher Lebensraum für sich erobern zu bereit waren. Die Zeit und der Ort erlaubt es mir, dies niedlich finden zu können.

    Sie ist niedlich die Verblödung, die dazu führt, dass die Fähigkeit Patente anzumelden die Morde an den Palästinensern irgendwie besser machen könnte. Als ob die Phosphorbomen in Cast lead, Kugeln in den Schädeln der ktivisten der Mavi Marmara, die Kugeln in den Körpern der Demonstranten an der Frontlinie Israels im Golan was anderes Wären, als pure Gewalt, um die Rechte der von Israel Vertriebenen und um ihre Menschenrechte beraubten Palästinenser zu rauben. Genauso, wie es die anderen Verbrecher, die Sie hier so gern Zeigen, auch tun.

    Sozialpsychologie ist, dass solch selbstverblödete Menschen wie Sie sich immer noch anmaßen, über Moral urteilen zu können. Sie wollen die Palästinenser verurteilen, weil Sie Verbrechen begehen, nachdem ihnen ihr Eigentum und ihre Existenz von Israel gestohlen wurde. fassen Sie es oder auch nicht, aber diese palästinenser unterscheiden sich wenig von den Juden, die damals bei der Staatsgründung Israels die Verbrechen der Nakba begangen haben, nachdem sin in Europa selber Verbrechen ausgesetzt waren. Sozialpsychologie erklärt das gleichermaßen, wie Sie es bei den Palästinensern tun, um die nun anders geartete gewalt Israels zu rechtfertigen, eben genauso, wie es ein Scherge Assads tut, um sich „moralisch“ zu wähnen.

    Wenn Israel beginnt, das Völkerrecht zu achten und den Palästinensern nicht mehr menschenrechte raubt, können Sie sich empören, wenn man Israel als Verbrecherstaat deklariert. Solange müssen Sie sich gefallen lassen, dass die Morde Israels sich nicht von denen Assads unterscheiden, bis af einen kleinen Umstand, dass sie rassistischer motiviert sind. Da hilft keine scheinheilige und selbstverblödete Empörung beim Leugnen, was nicht nicht zu leugnen ist.

    • 1. Januar 2012 um 14:05 Uhr
    • Erol Bulut
  166. 173.

    @Cem

    ich habe über Ihre Vergangenheit gereet, in der Sie selbstbekundet (wenn ich mich nicht irre) bereit waren, Gewalt gegen andere, auch schwächere, auszuüben. Ich will jetzt keine Vermutungen anstellen, aber das Millieu, in dem Sie sich damals bewegt haben, sollte doch von Prolltussis gepflastert gewesen sein. da nun auch eine prolltussi recht scharf sein kann, wenn sie ihren Mund nicht zum reden benutzt, glaube ich kaum, dass Sie der Versuchung nicht nachgegeben haben. Ich habe, zwar nur immer sehr kurz und natürlich ohne Gewalt, es getan und nicht bereut.

    PS:
    Diese Art von Prolltussis gibt es auch heute nicht. Keine freut sich geschlagen zu werden. Aber Tussis, die auf Männer stehen, die andere Männer prügeln, gab es schon immer. Dieser Art Frau bekundet auch gern, dass sie starke Männer mag und schwache verabscheut. Nur gibt sie ungern zu, dass Gewalt gegen sich selber dann nicht selten dazu gehört. Sie erträgt es, weil sie es irgendwie gewohnt ist. Es geht auch nicht darum, darüber Lachen zu können, sondern nur zu bewerten, wie Bayhar das umgesetzt hat, um solchen Prolltussis ihre eigene Opferbereitschaft (die eben normalerweise ignoriert wird) vorzuführen. SPC ist schlau genug, um das zu erkennen, wenn er sich nicht von einem bestimmten Reiz Reaktion Schema ausbremsen lässt.

    • 1. Januar 2012 um 14:20 Uhr
    • Erol Bulut
  167. 174.

    @Erol Bulut

    Ich find’s niedlich, wie Sie Ihre Meinung für die Wahrheit halten.

    • 1. Januar 2012 um 16:08 Uhr
    • FreeSpeech
  168. 175.

    Syria’s First Lady Asma Al Assad In Paris Part 4 -2010(Inetrnational Diplomatic Academy)

    Dezember 2010 (!) die niedliche (?) Schlachthausvorsteherin Asma Al Assad erläutert in absolut kirchentagsfähigen Worten das totalitäre christlich-muslimische Identitätskonzept der syrischen Herrscherclique.

    4.15 – 7.10 we are beyond tolerance; tolerance is only for whom it needs

    Teil 1: Lobhudelei der französischen Gastgeber auf französisch

    Teil 2: kulturalistischer Syrozentrismus, Palmyra, Paulus, Omayyaden

    Teil 3: Aber unsere Museen könnten etwas Geld vertragen …

    Gott sei Dank hat es Sarkozy den Europäern und dem Westen erspart, mit diesem Gebräu von obskurantistisch-universalem Sakralfaschismus im Bett zu enden.

    Sarko ist für mich der Mann des Jahres 2011 !

    http://www.youtube.com/watch?v=f7bSsvnykG8

    • 1. Januar 2012 um 17:00 Uhr
    • Thomas Holm
  169. 176.

    @Freespeech

    immer so clever, wie ich es von Ihnen gewohnt bin.

    @Holm

    da das „niedlich“ mehr oder weniger mich ansprechen soll, kann ich Ihnen sagen, dass an Fr. Assads nichts Niedliches ist. Niedlich kann ich die Hilflosigkeit in Ihrer pathologischen Tatsachenverdrängung nur finden, weil das keine nennenswerten Auswirkungen hat, aber nicht Sie, weil ich an der ideologischen Unterstützung für Verbrechen gegen Menschenrechte nichts Niedliches finden kann.

    • 1. Januar 2012 um 17:30 Uhr
    • Erol Bulut
  170. 177.

    OT

    Hat Deutschland bald zwei schlaue Männer an der Spitze?

    • 1. Januar 2012 um 17:46 Uhr
    • marriex
  171. 178.

    @ MM

    Danke für das Update mit den Patenten; ich werde auf Nobelpreise als Maßstab umsatteln.

    „Patente nicht mehr ein Maßstab für die Innovationskraft einer Organisation oder Volkswirtschaft, sondern für die vorhandenen Mittel und die Verankerung im Markt.“

    @ Erol Bulut

    Sagen Sie das doch vielleicht mal den Arabern weiter; vielleicht
    vergessen die ja nur ihre ganzen Erfindungen anzumelden, wie die
    Zahlen damals; für die Null würden bestimmt heute noch blechen.

    @ Cem Gülay

    „Hat man wohl noch aus Adolfs Zeiten übernommen“

    Dass der Chef Ehrensache ist, ist älter; Hermann der Cherusker, oder so würde ich tippen.

    • 1. Januar 2012 um 18:26 Uhr
    • Thomas Holm
  172. 179.

    Gestern Sheikh Osama – heute Che Guevara; der Westen hat für alle was.

    „With the help of Allah we can all be like Che Guevara fighting for peace and freedom around the world“ Bild von Che, Flaggen von UK und F.

    Libya rebels go gunning for Syria to topple Assad (Pech für Putin)

    http://www.youtube.com/watch?v=hODDRa6YUY8 1.20-1.40

    • 1. Januar 2012 um 19:47 Uhr
    • Thomas Holm
  173. 180.

    „Syria becoming the center of an expanding circle of religios civil war“

    Mein Reden seit August.

    Der Mann blickt durch, obwohl er Professor ist, in Ankara sitzt und mit Russen (RT … ) spricht. Respekt.

    ab 6.00; schlau der Prof; allerdings ist für ihn der Westen schuld, weil am Golf Monarchen herrschen … ein RT-Interview hat halt so seinen Preis; oder ist es der Job in Ankara – na egal, Hauptsache mal
    Durchblick

    http://www.youtube.com/watch?v=zKh2MvuK0Z8

    Hier auch schriftlich; von ganz oben:

    Almond fears that Syria’s religious civil war can expand into Lebanon and Iraq, and that instead of a democratic revolution resulting from the Arab Spring, the region could experience religious civil wars.

    hxxp://www.goddiscussion.com/88360/professor-warns-that-religious-civil-war-may-spread-across-the-middle-east/

    • 1. Januar 2012 um 20:14 Uhr
    • Thomas Holm
  174. 181.

    Erol Bulut 173

    Der erste Absatz stimmt hinten und vorne nicht. Schwamm drüber.

    Ich finde es immer amüsant, wenn Intellektuelle versuchen, Street credibility zu verkörpern.(„nicht vorhandene Eier kraulen“) oder siehe oben. Die Emanzen sind da ähnlich gestrickt

    Ich finde Sie eigentlich stark, wenn Sie auf der intellektuellen Schiene bleiben, aber bitte ohne Fäkal Sprache.

    Vor allem Ihre kontroversen Diskussionen mit mehreren Bio-Intellektuellen gleichzeitig,hatten meinen Respekt. Auch weil die Bios, über den Türken, die Oberhand behalten wollten.

    Ich bin kein Intellektueller. Habe aber deswegen keine Komplexe oder das Bedürfnis es werden zu wollen. Sonst wäre ich wirklich ein Super-Topchecker und müsste nur noch mit mir selbst sprechen

    • 1. Januar 2012 um 21:20 Uhr
    • Cem Gülay
  175. 182.

    Almond fears that Syria’s religious civil war can expand into Lebanon and Iraq, and that instead of a democratic revolution resulting from the Arab Spring, the region could experience religious civil wars.

    @ TH

    Ist der syrische Bürgerkrieg in erster Linie religiös?

    Herrscht im Libanon nicht seit Mitte der 70er-Jahre ein (ethno-)religiöser Bürgerkrieg, mal mit hoher, mal mit geringerer Intensität? Verliefen und verlaufen dort die Konfliktlinien immer streng an ethno-religiösen Grenzen?

    Sind die ethnopolitischen und ethnoreligiösen Konflikte im Irak der Post-Saddam-Zeit neu?

    Was ist von der These zu halten, dass dies alles irgendwie (kausal) mit Syrien zusammenhängt?

    • 1. Januar 2012 um 22:33 Uhr
    • N. Neumann
    • 1. Januar 2012 um 22:33 Uhr
    • N. Neumann
    • 1. Januar 2012 um 22:34 Uhr
    • N. Neumann
    • 1. Januar 2012 um 22:35 Uhr
    • N. Neumann
    • 1. Januar 2012 um 22:36 Uhr
    • N. Neumann
  176. 187.

    @ NN

    „Ist der syrische Bürgerkrieg in erster Linie religiös?“

    Sicher nicht von der Motivation der ursprünglichen Protestakteure her; aber die Dynamik von Blutvergiessen und Frontverfestigung tendiert nunmal konfessionell. Alle bestätigen das – indem sie es bedauern.

    „Verliefen und verlaufen (im Libanon) die Konfliktlinien immer streng an ethno-religiösen Grenzen?“

    Die Begrenztheit von Kräftefeststellungen auf den Libanon ermöglichte noch transkonfessionelle Lagerbildungen. Die Dominanz-Allianz aus Iran und Syrien konnte sich mit der Hezbollah patriotisch-libanesich maskieren und „eigene“ Christen und Sunniten mit einbeziehen.

    Eine gerade fundamental behinderte, allein pragmatische Bastard-
    Allianz deren Mißgeburtlichkeit jetzt unerbittlich zutage tritt.

    „Sind die ethnopolitischen und ethnoreligiösen Konflikte im Irak der Post-Saddam-Zeit neu?“

    Natürlich nicht; lediglich nicht länger eingedämmt sind sie neuerdings.

    „Was ist von der These zu halten, dass dies alles irgendwie (kausal) mit Syrien zusammenhängt?“

    Es braut sich nunmal in und mit Syrien zusammen, was – miteinander verquirllt – am krassesten kracht.

    Maliki und Assad klatschen die Sunniten an die Wand, weil sie es können und weil sie finden, dass sie es müssen. Wenn Erdogan sich nicht kümmert, dann kümmern sich Belhadjj, Katar, die UNO; letztere soft; erstere klandestin. Es brennt sich langsam, aber unerbittlich hoch, weil ganz vorsichtig mit Benzin gelöscht wird.

    Was für RussiaToday eine westliche Intrige sein soll, kann gleichwohl sich als eine: gerade der Fall werdende Tatsache vor unseren Augen abspielen.

    Wie kann man eine solch offen verlaufene Synthesebildungsdramatik nur so gelehrt übersehen ?

    Vielen Dank für die Hinweise auf Almonds Hintergrund; anders als die üblichen RT-Gesprächspartner, wie F. William Engdahl aus Frankfurt:

    ‚Pentagon created Arab Spring over decade ago‘

    http://www.youtube.com/watch?v=P1eu7F7m0nI&feature=plcp

    lastet eben Almond dem Westen nicht nur Chaos, Milizenwillkür und Islamistentriumphe an, sondern: einen entstehenden regionalen Krieg. Das ist bei all der Nebelwerferei nicht ganz ohne Verdienst.

    Religion:

    Maliki: „every Moses has his ؛“Pharaoh and every Hussein has his Yezid,“ in a hint to Prophet Moses, Egypt’s Pharaoh and Imam Hussein Bin-Ali and the Amovite Khalif Yezid, who ordered the killing of Hussein in the dawn of Islam.“

    hxxp://en.aswataliraq.info/(S(st41wfewuxjakhejkvq4jvvy))/Default1.aspx?page=article_page&id=146285&l=1

    Die Rollen von Pharao und Yazid sind seit dem US-Abzug von den NeoCons auf die Saudis übergegangen. Und damit ist neuerdings die Bahn frei für viele alten (Ab)Rechnungen.

    • 1. Januar 2012 um 23:47 Uhr
    • Thomas Holm
  177. 188.

    Als Gegengewicht, zu dem Verschwörungsschund von RussiaToday, den ich hier zitatweise angeführt habe, nun das ultimative Verschwörungsdementi:

    Die Initiative: Künstler gegen Verschwörungsverleumder stellt vor:

    Es lebe Sheikh Osama Bin Laden_ Al Mukalla – Nasheed jundul.flv

    http://www.youtube.com/watch?v=uCR-LV4irJo ab 0.30

    • 2. Januar 2012 um 00:50 Uhr
    • Thomas Holm
  178. 189.

    OT

    Mit unserer Rechtsordnung hat er eben Probleme.

    • 2. Januar 2012 um 08:37 Uhr
    • marriex
  179. 190.

    @ marriex

    Wenn das stimmt, muss er zurücktreten.

    • 2. Januar 2012 um 10:23 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  180. 191.

    Der ball kommt von links, das Tor steht frei. Sie wählt den Pfosten. Wer war’s?

    • 2. Januar 2012 um 10:32 Uhr
    • marriex
    • 2. Januar 2012 um 10:33 Uhr
    • marriex
  181. 193.

    OT – Wirtschaftskrise

    The markets were on a roll. New companies were being listed every few days. Germany had a new currency, and its mighty exporters were doing business around the world. Greece had merged its currency with that of France and Italy in a bold experiment in monetary union. A massive new continental economy was flooding the world with cheap goods, disrupting old industries. And new technologies were creating global markets, where money and information zipped from bourse to bank virtually instantaneously. Until the crash came, it seemed as if everyone would keep on getting richer and richer forever.

    You could be forgiven for thinking that was a description of New York in 2008. Or London in 2000. Or Shanghai right now. But actually it is Vienna in 1873.

    http://www.nationalreview.com/articles/286877/long-long-depression-matthew-lynn

    • 2. Januar 2012 um 13:04 Uhr
    • Serious Black
  182. 194.

    OT – Christian Wulff

    Nach der Enthüllung, dass sich Bundespräsident Christian Wulff seine Weihnachtsgans von einem befreundeten Unternehmer hatte bezahlen lassen, zieht Kanzlerin Angela Merkel Konsequenzen: Das Amt wird privatisiert, der Bund stellt seine Zahlungen ein. Firmen können nun offiziell die Patenschaft für den Fuhrpark oder die Ausstattung der Repräsentationsräume übernehmen und den Titel „Präsidentenschloss-Lieferant“ oder auch „Präsidentenschloss-Unterstützer“ führen. Zudem erhalten sie Stimmrecht in der Bundesversammlung. In geringem Umfang können auch einfache Bürger Anteile am Bundespräsidenten zeichnen. Dafür dürfen sie den ersten Mann im Staat einmal jährlich zum Kurzurlaub in ihrem Heim empfangen.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1325184169620.shtml

    • 2. Januar 2012 um 13:13 Uhr
    • Serious Black
  183. 195.

    Irgendwie haben alle den Herr Präsidenten unterschätzt. Wurde er, immer als Softie verschrien.

    Jetzt zeigt der Mann Zähne. Kämpft um die Ehre seiner Frau, seine Ehre und sein Revier.

    Sorry Herr Wulf, so was ist in Emanzistan und Schwesterwelle Zeiten wirklich nicht Inn.

    Meinen Respekt haben Sie Herr Präsident.Wenn haben Sie schon mit den Kredit geschadet, der vor der Zeit war.

    Welcome im Club der untergehenden Alpha-Mann Zeiten

    • 2. Januar 2012 um 13:43 Uhr
    • Cem Gülay
  184. 196.

    Politische „Klasse“ at its best.

    • 2. Januar 2012 um 14:12 Uhr
    • marriex
    • 2. Januar 2012 um 15:18 Uhr
    • marriex
  185. 198.

    Marriex

    Trotzdem muss man die Frage stellen, wieso jetzt? Der Mann hatte sich einfach mächtige Feinde gemacht, nachdem er den Satz sagte, „der Islam gehört auch zu Deutschland“

    Wahrscheinlich sein eigener Geistesblitz. Ey, ich bin Präsident, ich bin mächtig, meine Frau findet mich mega geil. Julius Cäsar lässt grüßen.

    Da sitzen aber Diejenigen Freunde im Hinterzimmer des Präsi-Palastes, die ihn dazu gemacht haben und waren schockiert, als den Satz sagte, der Islam……….Alter, der Softie tanzt aus der Reihe und macht ein auf Alpha-Rüden. Da kann nur die Olle hinter stecken. Vorher war der nicht so

    Früher hatte man solche Leute liquidiert. Heute macht man es eben so.

    • 2. Januar 2012 um 15:53 Uhr
    • Cem Gülay
  186. 199.

    @ MR (192.), HJS

    Ein weitgehend trefflicher Kommentar. Aber auch wenn es die Aufgabe der Bundesregierung ist, sich im Falle von hanebüchenen Angriffen gegen den Bundespräsidenten vor denselben zu stellen, und man von der Opposition verlangen kann, derartige Angriffe zu unterlassen, fehlt mir hier ein wenig die Kritik an manchen journalistischen Berufskollegen. Wenn ich mich nicht völlig falsch erinnere, waren es nicht nur die üblichen Verdächtigen von linksaußen, sondern auch Teile der staatstragenden(?) Presse, die seinerzeit Köhlers Äußerungen mit skandalisiert haben. Köhlers Äußerungen wurden jedenfalls alles andere als durchgehend mit Leichtscher Nüchternheit wiedergegeben und kommentiert. Wenn ein Teil der Presse aus einer Mücke einen Elefanten macht und Äußerungen auf ihre Skandalisierungsfähigkeit testet, dann springen auch manche Politiker darauf an.

    Abgesehen davon bleibt im Falle Köhler zu fragen, ob Angela Merkel mit Horst Köhlers Dünnhäutigkeit hätte rechnen müssen, da sich seine Äußerungen nur kurzfristig als skandalisierungsfähig erwiesen haben.

    • 2. Januar 2012 um 15:53 Uhr
    • N. Neumann
  187. 200.

    @ CG

    Vergessen Sie nicht: Die Kreditaffäre spielte sich noch zu seiner Zeit in Hannover ab.

    @ NN

    Wenn ich mich nicht völlig falsch erinnere, waren es nicht nur die üblichen Verdächtigen von linksaußen, sondern auch Teile der staatstragenden(?) Presse, die seinerzeit Köhlers Äußerungen mit skandalisiert haben.

    Hier ist mir die von dir verwendete Terminologie nicht ganz klar. Die staatstragende Presse ist doch links.

    • 2. Januar 2012 um 16:02 Uhr
    • marriex
  188. 201.

    Selbst die ZEIT gibt ihn jetzt auf:

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-01/wulff-anruf-bild-zeitung

    @ MR

    Der oben verlinkte Autor der Zeit gehörte zu den ersten Journalisten, die offen Wulffs Rücktritt forderten; vor Wochen.

    • 2. Januar 2012 um 16:03 Uhr
    • N. Neumann
  189. 202.

    Marriex

    Eben. Da hätte man doch bei seiner Wahl zum Präsi schon damit kommen können. Immerhin musste er durch mehrere Wahlgänge durchgeboxt werden.

    Es fing ja alles mit der Kredit-Affäre an. Die wurde doch erst jetzt der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Wäre es damals raus gekommen, wäre er niemals Präsident geworden. Das er danach weitere Fehler begann und sogar seinen langjährigen Berater und Freund entließ, zeigt doch, dass er auf einen Alpha-Männchen Trip war und seine Frau wohl einen erheblichen Einfluss auf seinen Charakter hat, was wohl mit den Gerüchten aus ihren früheren Leben zu tun hat.

    Was sagte ich schon vorher…weibliche Predatoren können mächtige Männer stürzen

    Das Amt hat ihn wirklich zu

    • 2. Januar 2012 um 16:15 Uhr
    • Cem Gülay
  190. 203.

    Marriex

    Trotzdem muss man die Frage stellen, wieso jetzt? Der Mann hatte sich einfach mächtige Feinde gemacht, nachdem er den Satz sagte, “der Islam gehört auch zu Deutschland”

    @ CG

    Das dürfte, wenn überhaupt, nur eine geringe Rolle spielen. Wenn ich beispielsweise den Zeit-Autor Ludwig Greven nicht völlig falsch einschätze, fand er den Satz voll gut – und es würden sich sicher auch Journalisten sowie Publizisten finden lassen, die ihn nicht vorbehaltlos gut fanden und jetzt eher dazu tendieren, die Kirche im Dorf zu lassen.

    • 2. Januar 2012 um 16:17 Uhr
    • N. Neumann
  191. 204.

    Neumann

    Ludwig Greeven ist nicht Deutschland

    • 2. Januar 2012 um 16:20 Uhr
    • Cem Gülay
  192. 205.

    zeigt doch, dass er auf einen Alpha-Männchen Trip war und seine Frau wohl einen erheblichen Einfluss auf seinen Charakter hat, was wohl mit den Gerüchten aus ihren früheren Leben zu tun hat.

    @ CG

    Was für ein Quatsch.

    • 2. Januar 2012 um 16:23 Uhr
    • N. Neumann
  193. 206.

    Neumann

    Ludwig Greeven ist nicht Deutschland

    Und Toni Schumacher ist nicht der DFB.

    • 2. Januar 2012 um 16:26 Uhr
    • N. Neumann
  194. 207.

    Neumann

    „Kirche im Dorf lassen“

    Niemand möchte der Königsmörder sein. Man liebt den Verrat, aber nicht den VERRÄTER.
    Man gab ihn immer wieder Chancen zum Rücktritt.

    Er hätte bei seiner ersten Frau bleiben sollen, dann wäre er nicht vom Guti zum Macho mutiert

    • 2. Januar 2012 um 16:26 Uhr
    • Cem Gülay
  195. 208.

    @ NN

    Dass Greven die Wahl von Gauck unterstützt hat, ist allerdings nicht unwahrscheinlich.
    Es gibt aber auch verlässliche Zuarbeiter der politischen „Klasse“, die ursprünglich Gauck unterstützt hatten, die sich dann aber, nicht nur wegen dieses Satzes, sondern v.a. wegen seines Verhaltens gegenüber Sarrazin, indem ein ähnliches Unverständnis für die Meinungsfreiheit zum Ausdruck kam, zu Wulff-Fans wandelten.

    • 2. Januar 2012 um 16:28 Uhr
    • marriex
  196. 209.

    Neumann

    Man droht doch keinen wie Diekmann und das noch auf der Mail-Box.

    Das kann er sich doch nicht selbst ausgedacht haben. Ein Guti(O-Ton Marriex) tut sowas nicht. Das sind Rotlicht-Methoden

    • 2. Januar 2012 um 16:30 Uhr
    • Cem Gülay
  197. 210.

    @ NN

    Cems Deutung hat in der Tat was.

    • 2. Januar 2012 um 16:32 Uhr
    • marriex
  198. 211.

    Es gibt aber auch verlässliche Zuarbeiter der politischen “Klasse”, die ursprünglich Gauck unterstützt hatten, die sich dann aber, nicht nur wegen dieses Satzes, sondern v.a. wegen seines [Wulffs?] Verhaltens gegenüber Sarrazin, indem ein ähnliches [womit?] Unverständnis für die Meinungsfreiheit zum Ausdruck kam [inwiefern?], zu Wulff-Fans wandelten.

    @ MR

    Da offenbar deiner Ansicht nach staatstragende Medien immer links sind, müssten sie jetzt alle für Wulff kämpfen. Das vermag ich nicht zu erkennen.

    • 2. Januar 2012 um 16:44 Uhr
    • N. Neumann
  199. 212.

    @ NN

    Cems Deutung hat in der Tat was.

    @ MR

    Welche? Die mit seiner ersten und zweiten Frau hat jedenfalls etwas von Ulfkotte, Spekulatius und Ultraferndiagnose.

    • 2. Januar 2012 um 16:49 Uhr
    • N. Neumann
  200. 213.

    Neumann 211

    Nicht unbedingt. Immerhin, ist er Frau Merkels Wahl und CDU Mann. Die „Linken“ Medien müssen gar nicht viel machen und einfach abwarten. So wird es nicht heißen, jetzt haben sie nach Guttenberg auch noch Wulf gestürzt. Auch wenn der nicht aller Liebling war, vor allem nicht bei der rechten CDU. Trotzdem könnte man es als Propaganda später benutzen, wenn es um den Wahlkampf geht.

    Das überlassen sie schön der Bildzeitung, wenn sie schlau sind.

    • 2. Januar 2012 um 17:06 Uhr
    • Cem Gülay
  201. 214.

    @ NN # 211

    Allg.: Der Betreffende wird schon verstehen.

    Da offenbar deiner Ansicht nach staatstragende Medien immer links sind,

    Nö, aber momentan.

    # 212

    Welche? Die mit seiner ersten und zweiten Frau hat jedenfalls etwas von Ulfkotte, Spekulatius und Ultraferndiagnose.

    Macht aber Spaß. Bist du jetzt HJS oder was?

    • 2. Januar 2012 um 17:29 Uhr
    • marriex
  202. 215.

    NEumann

    Die Verschwörung ist größer als Du glaubst. Will hier aber nicht weiter ein Fass aufmachen und die Pläne verraten unter Klar-Namen. Könnte gefährlich für mich werden. Unfall oder so ,-)

    • 2. Januar 2012 um 17:30 Uhr
    • Cem Gülay
  203. 216.

    Neumann

    Man droht doch keinen wie Diekmann und das noch auf der Mail-Box.

    @ CG

    Falls das stimmt, wäre das ziemlich doof. Wulff hätte klar sein müssen, dass für ihn das Bankgeheimnis de facto nicht gilt und Journalisten sogar de jure Einsicht in das ihn bzw. sein Haus betreffende Grundbuchblatt nehmen dürfen.* Aber gerade das wird den Juristen Wulff, zumal im Bewusstsein nichts Unrechtes getan zu haben und auch als Politiker/Bundespräsident noch etwas Privatsphäre zu besitzen, wahrscheinlich sehr sauer gemacht haben.

    Das kann er sich doch nicht selbst ausgedacht haben.

    Hinter ziemlicher Doofheit muss eine Frau stecken? – Nicht dein Ernst.

    Ein Guti(O-Ton Marriex) tut sowas nicht. Das sind Rotlicht-Methoden

    Getretener Quark wird breit, nicht stark.

    * Ein befreundeter Rechtsanwalt musste mal ein paar ausländische Investoren davor zurückhalten, einfach ins Grundbuchamt zu marschieren und die dortigen Beamten zwecks Herausgabe geschützter Daten zum Mittagessen einzuladen – letztere hätten dann nämlich wahrscheinlich die Polizei gerufen.

    • 2. Januar 2012 um 17:37 Uhr
    • N. Neumann
    • 2. Januar 2012 um 17:49 Uhr
    • marriex
  204. 218.

    Marriex 214

    „Nö, aber momentan(Links-Medien)“

    Nö, sind einfach aus dem Dornröschen Schlaf aufgewacht oder besser, man hat seine hellen Köpfe aus aller Welt zurück beordert, die die Untaten an Tieren, Menschen und Pflanzen aufdecken sollten und nebenbei den „Humanismus“ importierten

    Dabei hat man den „Rechten“ das nationale Feld überlassen.

    Die glaubten mir mehrheitlich nicht mal, dass ein Schul-Direktor nicht wollte, dass ich auf seiner Schule das Amt übernehmen darf, weil Türke.

    Die Döner-Morde konnten auch niemals rechte Taten sein.

    Dafür kriegen „sie“ sowieso noch ne Klatsche im nächsten Buch. Da wird eine Analyse kommen, die es in sich hat und die Gutis um den Schlaf bringt.

    Cem Gülay schreibt Bücher für die Nach-Welt. Damit man nicht später sagen kann, man hatte es nicht besser gewusst und kein Deutsch-Türke hatte sich ja beschwert.

    Mal sehen, ob sie mich wieder mehrheitlich ignorieren

    • 2. Januar 2012 um 17:51 Uhr
    • Cem Gülay
  205. 219.

    Unlängst hatte ich schon einmal die wesentlichen Elemente der Recherche-History um Wulff gepostet. Da ich weder diesen meinen Beitrag wiederfinden kann, noch die Recherche-History kostenfrei zugänglich ist, hier aus gegebenem Anlass die Reprise:

    » … das Darlehen von einer halben Million Euro, das der jetzige Bundespräsident Christian Wulff Anfang 2008 bei der Ehefrau des Unternehmers Egon Geerkens aufnahm, um ein Grundstück zu kaufen, hat eine … journalistische Vorgeschichte …

    Das Berliner Hauptstadtbüro des Magazins [„Spiegel“] hatte im Herbst 2010 einen ersten Hinweis darauf erhalten, dass ein mit Wulff befreundeter Unternehmer in das Geschäft verwickelt sein könnte.
    Die Redakteure stellten daraufhin einen Antrag auf Einsicht ins Grundbuch.
    Diesen lehnte das Amtsgericht Großburgwedel jedoch am 16. Dezember 2010 ab – dafür sei die Einwilligung des Eigentümers notwendig. …

    Da sich das Amtsgericht sperrte, legte der „Spiegel“ Beschwerde bei der nächsten Instanz ein, beim Oberlandesgericht Celle.
    Dieses hob den ersten Beschluss zum Teil auf – das Magazin durfte erfahren, wie hoch die eingetragene Grundschuld war, nicht aber, wer dahinter stehe.

    So ging die Sache in die letzte Instanz, zum Bundesgerichtshof, der dann am 17. August dieses Jahres … einen Beschluss fasste …

    Schon das Bundesverfassungsgericht habe entschieden, dass
    • die Presse in Verdachtsfällen ein „schutzwürdiges Interesse“ daran habe, „von den für ein bestimmtes Grundstück vorgenommenen Eintragungen Kenntnis zu erlangen“.
    Der Kernsatz der Entscheidung lautet:
    • „Das Interesse der Presse an der Kenntnisnahme des Grundbuchinhalts erweist sich als gegenüber dem Persönlichkeitsrecht der Eingetragenen vorrangig,
    • wenn es sich um eine Frage handelt, die die Öffentlichkeit wesentlich angeht“,
    • was in diesem Fall „mit Blick auf die herausgehobene politische Stellung eines der Eigentümer“ so sei.
    • Weiteres Erfordernis: Die Recherche muss „der Aufbereitung einer ernsthaften und sachbezogenen Auseinandersetzung“ dienen, es dürfe nicht darum gehen, „eine in der Öffentlichkeit vorhandene Neugierde und Sensationslust zu befriedigen.“
    • Dafür aber gebe es hier keine Anhaltspunkte.

    Damit war den Journalisten das gesamte Grundbuch zur Einsicht freigegeben …
    Ende Oktober waren die „Spiegel“-Rechercheure am Ziel,
    hatten damit aber noch nicht den Hinweis auf die Gattin des Unternehmers Geerkens,
    sondern nur auf die BW-Bank, an die das Darlehen 2010 übertragen worden war. …

    … die Verbindung zu Geerkens musste noch hergestellt werden.
    Doch war mit dem BGH-Beschluss in Sachen Wulffs Grundbuch der Weg frei – für die Rechercheure …
    Es war die „Bild“-Zeitung, die ,nach eigenen Recherchen, … das Ergebnis präsentierte.«

    Aus: „Das Grundbuch der Familie Wulff“
    Von Michael Hanfeld
    FAZ – 15.12.2011

  206. 220.

    Neumann

    Wir spekulieren nur, ohne persönliche Rechthaberei meinerseits.

    Du könntest natürlich mit allem recht haben und ich liege total falsch.

    • 2. Januar 2012 um 17:55 Uhr
    • Cem Gülay
  207. 221.

    @ Publicola

    Die Geerkens- und BW-Bank-Kreditaffäre – das sind peanuts.
    Genau wie die Einladungen durch befreundete Geschäftsleute. Alles vor seiner Amtszeit als BuPrä.

    • 2. Januar 2012 um 17:59 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  208. 222.

    Neumann

    Doofheit,dahinter muss eine Frau stecken.

    Eine bestimmte Sorte Frau schon. Du hattest Dich mal unglaublich über die Prenzel-Mütter mit ihren Kinderwagen aufgeregt, als wären sie Terroristinnen.

    Wieso machst Du jetzt auf Frauenversteher und stellst mich fälschlicherweise als Chauvinisten dar?!

    • 2. Januar 2012 um 18:05 Uhr
    • Cem Gülay
  209. 223.

    @ HJS

    Alles vor seiner Amtszeit als BuPrä.

    Eben deshalb ein verstoß gegen das Nds. Ministergesetz.

    • 2. Januar 2012 um 18:06 Uhr
    • marriex
  210. 224.

    @ CG, NN

    Peace!

    • 2. Januar 2012 um 18:06 Uhr
    • marriex
  211. 225.

    Marriex

    Peace

    Ein bisschen Rechthaberisch ist der gute Neumann schon. Muss wohl an seinem Bildungsgrad liegen in Gegensatz zu mir

    • 2. Januar 2012 um 18:10 Uhr
    • Cem Gülay
  212. 226.

    @ marriex # 223

    Die diesbezüglichen Angriffe von „Spiegel“ und Co. hätte er aussitzen können.
    Falls er sich tatsächlich mit der „Bild“-Zeitung angelegt hat, war das ein unverzeihlicher Fehler. „Bild“ wird ihn fertig machen.

    • 2. Januar 2012 um 18:12 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  213. 227.

    @ CG

    Neumann ist Politikwissenschaftler (?) und hat nun mal mehr Ahnung als Sie und marriex zusammen.

    • 2. Januar 2012 um 18:16 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  214. 228.

    Marriex

    Jetzt haben sich HJS und Neumann zusammen getan. Kann ja lustig werden.

    • 2. Januar 2012 um 18:21 Uhr
    • Cem Gülay
  215. 229.

    @ HJS

    Alles vor seiner Amtszeit als BuPrä

    Ein Verstoß gegen das Ministergesetz hätte es in sich.

    Er hat sich in erster Linie selbst durch sein Verhalten beschädigt.

    • 2. Januar 2012 um 18:22 Uhr
    • Serious Black
  216. 230.

    @Cem Gülay

    HJS glaubt einfach an Titel. Wenn jemand xy studiert hat, dann versteht er etwas von xy, und mehr als jeder, der xy studiert hat, denkt er.

    • 2. Januar 2012 um 18:28 Uhr
    • FreeSpeech
  217. 231.

    @ Hans Joachim Sauer – kein Widerspruch!

    Bemerkenswert fand und finde ich,

    1 – dass (-wie erfahrungsgemäß und vermutlich üblich-) Insider bzw. Leute, die sehr nahe an Wulff („politische Freunde“) oder an der Darlehensgeschichte (Bankangestellte) dran waren bzw. involviert waren, der Ansicht waren, dem Christian Wulff mal kräftig ein paar Watschen verpassen zu wollen.

    2 – dass Maschmeyer überall seine Finger – absolut nicht gegen den Willen der Politiker aller möglicher Couleure – drin hat(te) (Gerd Schröder, Rürup) –
    m.E. derjenige Maschmeyer, dem man in Verein mit Schröder etc. diese merkwürdige Privatisierungs-Umstellung (Riester-Rente, Rürup-Rente) der staatlichen Rente zu verdanken hat.

    Über diese Rente wurde kürzlich von sachkundiger Seite her analytisch festgestellt, dass diese Privatisierungs-Rentenumstellung nur einer Partei genützt habe, nütze und nützen werde: den Versicherungen.

    Ein Maschmeyer-Biograph formulierte vor einigen Tagen im einem WDR-Radio-Interview „eine Erdölquelle für Maschmeyer“ mit der Konnotation, dass Maschmeyer mit der Rentenumstellung (s)ein wichtiges Ziel mittels seiner guten Verbindungen zur und Einflussmöglichkeiten auf die Politik erreicht habe.

  218. 232.

    PS – Wulff „Besser die Wahrheit“ und Maschmeyer

    Anzeigenkampagne für „Besser die Wahrheit“

    Der Unternehmer Carsten Maschmeyer hatte während des niedersächsischen Wahlkampfs im Herbst 2007 die Anzeigenkampagne für Hugo Müller-Voggs und Christian Wulffs Interviewbuch „Besser die Wahrheit“ mit 42.731,71 Euro aus seinem Privatvermögen finanziert hatte.
    Christian Wulff erklärte, nichts über die Hintergründe der Finanzierung der Anzeigenkampagne gewusst zu haben, was von einem Sprecher Maschmeyers bestätigt wurde.
    Die halbe Auflage wurde von Partei bzw. Geschäftsfreunden aufgekauft.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff#Anzeigenkampagne_f.C3.BCr_.E2.80.9EBesser_die_Wahrheit.E2.80.9C

  219. 233.

    Freespeech

    In der Diskussion ging es nicht um die Wissenschaft, deswegen finde ich HJS Einwurf komisch, sondern um emotionales Fehlverhalten einer oder mehrere Personen. Da erschließt sich mir nicht, wo die Wissenschaft eine Rolle spielen könnte oder man es wissenschaftlich erklären könnte

    Wo wir uns im Grunde alle einig sind, das eine mögliche Drohung auf einer Mail-Box eines der mächtigsten Männer Deutschlands ein Eigentor wäre und hier zwei Alpha-Männer ein Duell austragen, was auch Testosteron eine Rolle spielt. Das man da auch vor seinen Frauen nicht als Feigling da stehen will, wäre doch kein absurdes Argument. Ich gehe mal davon aus, dass man mit seiner Frau über die Situation spricht.

    • 2. Januar 2012 um 18:43 Uhr
    • Cem Gülay
  220. 235.

    wo auch Testosteron……

    • 2. Januar 2012 um 18:45 Uhr
    • Cem Gülay
  221. 236.

    All

    Noch was! Wann fingen denn Herr Wulfs Eskapaden an? Richtig, als er seine Bettina kennen lernte. Oder?

    • 2. Januar 2012 um 18:48 Uhr
    • Cem Gülay
  222. 237.

    Wieso machst Du jetzt auf Frauenversteher und stellst mich fälschlicherweise als Chauvinisten dar?!

    @ Cem

    Wenn überhaupt, dann stelle ich dich in diesem Zusammenhang als Ulfkottist, Spekulationist und Ultraferndiagnostiker dar. Darüber hinaus zeugt es nicht von Frauenversteherei, wenn ich Männern, so auch Wulff, unabhängig von ihren möglicherweise doofen Frauen Autonomie im Doofsein zubillige. So sind mir schon Männer mit doofen Frauen untergekommen, die allein aus sich heraus doofe Sachen gemacht haben.

    • 2. Januar 2012 um 18:56 Uhr
    • N. Neumann
  223. 238.

    @ NN

    Seufert, Günter 1997. Politischer Islam in der Türkei: Islamismus als symbolische Repräsentation einer sich modernisierenden muslimischen Gesellschaft, Stuttgart, Steiner.

    Das kann missverstanden werden.

    • 2. Januar 2012 um 19:06 Uhr
    • marriex
  224. 239.

    Scheisse, das:

    So sind mir schon Männer mit doofen Frauen untergekommen, die allein aus sich heraus doofe Sachen gemacht haben.

    • 2. Januar 2012 um 19:06 Uhr
    • marriex
  225. 240.

    Neumann

    Ulfkotte hatte sich schon zweimal auf mich bezogen.

    Ulfkottist. Kann mir ein schmunzeln nicht verkneifen

    • 2. Januar 2012 um 19:08 Uhr
    • Cem Gülay
  226. 241.

    „So sind … schon Männer mit doofen Frauen untergekommen, die allein aus sich heraus doofe Sachen gemacht haben.“

    Könnte in Stein gemeißelt werden, weil zutreffend.

  227. 242.

    Publicola

    Es gibt keine doofen Frauen. Was soll dieses Niveau

    • 2. Januar 2012 um 19:22 Uhr
    • Cem Gülay
  228. 243.

    Natürlich kann Neumann absolut recht haben, indem er sagt, dass die Männer selbst schuld sind an ihrem Verhalten und die Frauen nichts dafür können.

    Punkt!

    • 2. Januar 2012 um 19:28 Uhr
    • Cem Gülay
  229. 244.

    @CG

    Ich gehe mal davon aus, dass man mit seiner Frau über die Situation spricht.

    Wenn man eine um so viel jüngere Frau haben muss, wohl kaum.

    • 2. Januar 2012 um 19:57 Uhr
    • FreeSpeech
  230. 245.

    Neumann

    Ulfkotte hatte sich schon zweimal auf mich bezogen.

    Ulfkottist. Kann mir ein schmunzeln nicht verkneifen

    @ Cem

    Gut, könnte natürlich auch sein, dass du die Rotlicht-Gerüchte über Wulffs Frau, mit denen du offenbar Wulffs doofes Verhalten erklären möchtest, selber erfunden hast und daher gar nicht auf Ulfkotte zurückgreifen musstest.

    Mein Argument funktioniert nun unabhängig vom Faktor Frau oder Testosteron:

    CG: Man droht doch keinen wie Diekmann und das noch auf der Mail-Box.

    NN: Falls das stimmt, wäre das ziemlich doof. Wulff hätte klar sein müssen, dass für ihn das Bankgeheimnis de facto nicht gilt und Journalisten sogar de jure Einsicht in das ihn bzw. sein Haus betreffende Grundbuchblatt nehmen dürfen [was zuvor eben nicht als selbstverständlich gelten konnte]. Aber gerade das wird den Juristen Wulff, zumal im Bewusstsein nichts Unrechtes getan zu haben und auch als Politiker/Bundespräsident noch etwas Privatsphäre zu besitzen, wahrscheinlich sehr sauer gemacht haben.

    Man kann nun klug oder doof auf dergleichen oder vergleichbare Indiskretionen reagieren, und zwar unabhängig vom Ehepartner und Geschlechtshormon. Aber angepisst würde sich hier wohl ziemlich jeder fühlen – zumindest dann, wenn die Indiskretionen a) ernst genommen werden und daher b) so geartet sind, dass man darauf reagieren muss.

    • 2. Januar 2012 um 20:00 Uhr
    • N. Neumann
  231. 246.

    Natürlich kann Neumann absolut recht haben, indem er sagt, dass die Männer selbst schuld sind an ihrem Verhalten und die Frauen nichts dafür können.

    @ Cem

    Es gibt sicher auch Männer, die sich mit Beihilfe ihrer Frau ziemlich doof verhalten. Das können wir aber von Wulff nicht wissen, weil wir weder Christian noch Bettina* persönlich kennen, und es liegt auch nicht sonderlich nahe. Dass Wulff jedoch, egal was man von ihm hält, sauer war, liegt aus den genannten Beweggründen nahe.

    * Wenn er Diekmann auf die Mailbox gequatscht haben sollte, würde daraus nicht zwingend folgen, dass er zuvor seiner Frau mitgeteilt hat, ihn anzurufen – und wenn doch, könnte es sein, dass sie a) garnix b) „Meinst du?“ oder c) „Lass lieber“ dazu gesagt hat.

    • 2. Januar 2012 um 20:19 Uhr
    • N. Neumann
  232. 247.

    @ CG – Es gibt keine doofen Frauen – [LOL] – leider hin und wieder, ab und an, schon

  233. 248.

    Neumann

    Ich habe es nicht richtig erklärt. Herr Wulf galt immer als Schwiegermutterschwarm , treusorgender katholischer Ehemann und Guti-Politiker.

    Dann lernte er den zwielichtigen Maschmeyer und seine Bettina kennen. Sein Umfeld hatte sich dadurch verändert und er sich vielleicht auch.

    Er druckst herum bei der Kredit-Affäre und kommunizierte nur über Anwälte. Dann schmeißt er seinen „besten“ Berater und Freund raus. Dann droht er Herrn Diekmann auf der Mail-Box.

    Natürlich kann er alles selber entschieden haben oder man hat ihn dazu angestachelt. So was kenne ich. Auf jeden Fall schadet er sich immer wieder, weil er auf Alpha-Mann macht, was er eigentlich nicht ist, wie ich hier vorher behauptete und sich unklug verhält. Erklärbar mit mangelnder Erfahrung im Schlagabtausch. Er verhält sich wie ein „Angst-Schläger“

    Er war beim Anruf zu Zeit im Ausland. Seine Frau war bei ihm. Was zwischen den beiden abgegangen ist, als sie die News erfuhren, wissen wir nicht. Ruhig ging es bestimmt nicht ab, sonst kein Anruf. Ob sie ihn angestachelt hat, den Diekmann anzurufen ist möglich. Wäre er hier in D gewesen, dann hätte er vielleicht anders reagiert. Vielleicht hatte er auch nur einen Sonnenstich in Arabien abbekommen. Wir reden von Dickmann, Chefredakteur der Bild-Zeitung. Jedenfalls hat die Präsi-Gattin ihn nicht aufgehalten, vielleicht wusste sie auch nichts, was eher unwahrscheinlich ist, wie liebestoll sie sich doch in der Öffentlichkeit zeigen.

    Die Rotlicht Spekulationen kursieren im Internet und wurden schon von der Berliner Zeitung aufgegriffen, nach Informationen der Bildzeitung, die damit indirekt drohte, was wiederum im Fernsehn vom Vize bestritten wurde.

    Jeder soll sich selbst sein Urteil bilden. Aus einer Mücke wurde ein Elefant gemacht. Man will diesen Mann unbedingt stürzen und er wehrt sich mit aller Macht. Dafür gebührt ihn mein Respekt.

    Jedenfalls hat er mehr Feinde als ihm lieb sein kann und einige hörte man kurz nachdem er sagte, Der Islam gehört auch zu Deutschland

    • 2. Januar 2012 um 20:51 Uhr
    • Cem Gülay
  234. 249.

    Neumann 246

    So kann es auch gewesen sein.

    • 2. Januar 2012 um 21:02 Uhr
    • Cem Gülay
  235. 250.

    @ Publicola
    Sie hatten auf meinen Rether/Freisler Vergleich mit „-!-“ ( Nr 153) geantwortet und wollten, denke ich , damit zum Ausdruck bringen , daß Sie diesen Vergleich als eine argumentative Entgleisung ansehen.
    Vielleicht stellen Sie sich dazu einfach mal vor Rether würde seine demonstrativ-belustigte ‚Haben Sie auch Angst..blaba!?- Frage mal nicht an seine grenzdebile Fangemeinde richten, die es gewohnt ist die eigene Ahnungslosigkeit zu belachen, sondern an diejenigen, die mit der von Rether geforderten Freigeistigkeit versuchen müssen zu überleben in Weltgegenden in denen der Islam nicht nur die aushöhlende sondern die bestimmende kulturelle Kraft ist.
    Vielleicht sollte er seine Frage mal an Alia Elmahdi richten oder an eine von den Frauen an denen diese Ungeheuerlichkeit begangen wurde, die Sie in einem Beitrag zu dem hohen Prozentsatz beschnittener Frauen in Ägypten angesprochen haben.
    Spätestens dann müßte ihm sein blasiertes Grinsen aus dem Gesicht fallen.

    Und zu Wulff:
    Je eher sich diese Jammergestalt, die keiner gewählt hat, vom Acker macht umso besser. Wenn so jemand auf Dauer Deutschland repräsentieren soll- dann gute Nacht.

    • 2. Januar 2012 um 23:29 Uhr
    • Bredow
  236. 251.

    Stimme Ihnen zu, daß Dieter Nuhr als aufrechte Stimme des politischen Kabaretts zu nennen ist. Aber er stellt damit schon eine erfreuliche Ausnahme dar, die anderen haben sich von diesem Thema fast ausnahmslos verabschiedet, weil zu gefährlich. Und sollten sich einen anderen Job suchen, weil die Zeiten in denen es genügte im politischen Kabarett risikolos über den Papst, Franz Joseph Strauß und den tumben Kohl herzuziehen, sind nun mal vorbei.

    • 2. Januar 2012 um 23:38 Uhr
    • Bredow
  237. 252.

    # 250 – @ Bredow

    Es scheint mir – zumindest gelegentlich – sinnvoll,

    todbringende Al-Qaidisten, Dschihadisten, Talibanisten in Pakistan oder Afghanistan, Islamisten in Algerien, Boko Haramisten in Nigeria, Salafisten, islamistische Selbstmordattentäter in Nahost etc.

    nicht unterschiedslos, prinzipiell und kontinuierlich
    entweder mit der Gesamtheit der türkischen Migranten oder mit einem statistisch-ideell-virtuell verstandenen Durchschnitts-Türkisch-Migranten hier in Deutschland gleichzusetzen,

    und das bedeutet also:

    es scheint mir daher nicht sinnvoll,
    auf identische Bekämpfungsmechanismen

    gegen todbringende Al-Qaidisten, Dschihadisten, Taliban in Pakistan oder Afghanistan, Boko Haramisten in Nigeria, Salafisten, islamistische Selbstmordattentäter in Nahost einerseits
    und somit ebenfalls
    gegen die Gesamtheit der türkischen Migranten oder mit einem statistisch-ideell-virtuell ermittelbaren Durchschnitts-Türkisch-Migranten hier in Deutschland
    zu sinnen.

    Das war der Grund,
    warum ich im Anschluss an Ihre islam(isten)kritische Bemerkung
    weil die Bio Comedians schon reihum den Dienst diesbezüglich quittiert haben. Sie haben halt Angst davor abends auf dem Weg vom Parkplatz zur Haustür unliebsame und gewalttätige Bekanntschaften machen zu müssen oder sie wollen nicht der Grund für einen Haufen Blumen mit einem ‘WARUM?’- Schild an einer Straßenecke sein
    als Gegenbeispiele gegen diesen vermuteten bzw. behaupteten Defaitismus
    auf zwei Video-Clips mit Dieter Nuhr zu den Themen „Koran-Kritik“ und „Selbstmord-Attentäter“ hingewiesen habe
    (Beiträge Nr. 132 u. 133).
    http://blog.zeit.de/joerglau/2011/12/21/ey-isch-bin-so-sauer_5316/comment-page-17#comments

    Da m.E. insbesondere der Monotheismus in Vergangenheit (z.B. Christentum) und Gegenwart (z.B. Islam) aufgrund seines grandiosen Ausschließlichkeitscharakters zumindest partiell (!) eine gewisse potentielle Gewaltaffinität vermuten ließ (Christentum) bzw. lässt (Islam),
    verwies ich in Beitrag Nr. 135 auf einen darauf fokussierenden Video-Clip des Kabarettisten Jürgen Becker zum Thema „Monotheismus“.

    Der Link zu einem Video-Clip mit dem Kabarettisten Hagen Rether („Neues aus der Anstalt“ vom 16.11.10) (Nr. 139) schien mir in diesem Zusammenhang sinnvoll,
    weil dieser Clip fokussiert war wesentlich auf türkisch-stämmige Migranten und die obige von mir hier kritisierte prinzipiell-allgegenwärtige Identifikation Türkischmigrant-Islam-Gewalt kritisch beleuchtete.

    Vielleicht erscheint es verständlich,

    a – dass ein Vergleich des Kabarettisten Hagen Rether bzw. die Art der rhetorischen Fragen dieses Kabarettisten
    mit dem als „Blutrichter“ notorisch bekannten Präsidenten des Volkgsgerichthofes Roland Freisler bzw. mit der Art der Fragen dieses fanatischen Nationalsozialisten an die Angeklagten
    mir fragwürdig erscheinen könnten

    b – dass die Kategorisierung der regelmäßig ca. 3 Millionen zählenden bundesdeutschen Fernseh-Zuschauerschaft der monatlichen Polit-Kabarett-Sendung „Neues aus der Anstalt“ als „grenzdebile Fangemeinde …., die es gewohnt ist, die eigene Ahnungslosigkeit zu belachen“
    nicht unbedingt meinen vorbehaltlosen Beifall finden mag.

    Vielleicht ist es trotz allem und abschließend zumindest partiell vorstellbar,
    dass die Meinungsäußerungen irgendwelcher oder genannter Comedians bzw. Kabarettisten insbesondere in den verlinkten Video-Clips nicht Ein-zu-Eins deckungsgleich mit meinen eigenen Ansichten, Erkenntnissen und Recherchen sind.
    Ansonsten wäre es in der Tat ein Gebot der Blog- und Bloggisten-Entlastung, auf Kommentare aus eigener Feder zu verzichten und statt dessen pausen- und kommentar-los die genannten oder andere Künstler zu verlinken.

    • 3. Januar 2012 um 00:41 Uhr
    • N. Neumann
  238. 254.

    PS – Andreas Rebers – Islamisten Polka
    http://www.youtube.com/watch?v=zzvZyxrmtto

  239. 257.

    Natürlich wächst mit dem Abstand zum Problem die Toleranz und wenn man weit genug entfernt ist kann man sogar über oder anläßlich von Rethers Fragen lachen. Und bitte unterstellen Sie mir nicht, zwischen Nigerianischen Islamisten und türkischen Durchschnittsmigranten (die werden sich jetzt wieder beschweren), hierzulande nicht unterscheiden zu können. Ich sehe die Unterschiede und auch die Verbindungslinien wo es sie gibt.

    • 3. Januar 2012 um 01:37 Uhr
    • Bredow
  240. 259.

    Und bitte unterstellen Sie mir nicht, zwischen Nigerianischen Islamisten und türkischen Durchschnittsmigranten (die werden sich jetzt wieder beschweren), hierzulande nicht unterscheiden zu können. Ich sehe die Unterschiede und auch die Verbindungslinien wo es sie gibt.

    O.K.!

    BTW: Wäre die Meinung des Kabarettisten Hagen Rether die einzige Kabarett-Stimme zum Thema Islam, wäre es zugegebenermaßen durchaus schlecht um ‚tiesses unsser Lant‘ bestellt.

    • 3. Januar 2012 um 02:01 Uhr
    • N. Neumann
  241. 261.

    Wozu Kabarett; es gibt doch Araber; hier mein Lieblingsaraber:

    „Iraq is not a part of the Arabic world anymore, is not a part of the Muslim world anymore; it’s an Iranian bitch state, like Syria and Lebanon; and the bombing will continue … only thing which got me horny, I got an erection when I saw CFR talking about the Iraqi bombing …“

    Stable Iraq my Sunni Ass:
    What Took Them So Long? Wave of Bombings across Iran-Bitch-Baghdad

    In Deutschland wäre das wohl Volksverhetzung; wie humorlos !

    http://www.youtube.com/watch?v=SIFoRLEGUpY 47.30-49.00

    • 3. Januar 2012 um 02:37 Uhr
    • Thomas Holm
  242. 263.

    Bredow

    Hagen Rether über Türken

    Sehr gutes Kabarett. Der Mann sprach meiner Generation absolut aus dem Herzen. Vor allem, das viele kluge Köpfe abwandern mussten, weil man ihnen keine Chance ließ, sich produktiv an der Gesellschaft zu beteiligen , was so unglaublich wichtig gewesen wäre für den Zusammenhalt der Gesellschaft und Vorbildfunktion für Migranten

    Dann von Bio Seite auch noch vorgeworfen zu bekommen, allgemein Unproduktiv zu sein und es nur auf Hartz 4 abzusehen, kann doch für Sie, als rechtschaffener Mann(so schätze ich Sie ein), auch nicht Okay sein. oder? Lassen Sie den Islam mal ne Minute weg

    • 3. Januar 2012 um 07:10 Uhr
    • Cem Gülay
  243. 264.

    So war’s.

    • 3. Januar 2012 um 08:51 Uhr
    • marriex
  244. 265.

    Vor allem, das viele kluge Köpfe abwandern mussten, weil man ihnen keine Chance ließ, sich produktiv an der Gesellschaft zu beteiligen

    http://lexikon.stangl.eu/307/narzissmus/

    • 3. Januar 2012 um 09:43 Uhr
    • FreeSpeech
  245. 266.

    Freespeech

    Können sie mir nochmal diesen Katalog, muslimischer Gesprächstaktik posten. Wäre Ihnen sehr verbunden. Möchte es ausdrucken

    • 3. Januar 2012 um 10:01 Uhr
    • Cem Gülay
  246. 267.

    @cg

    Können Sie zu der Verschwörung noch irgend was sagen?

    • 3. Januar 2012 um 10:09 Uhr
    • Mates
  247. 268.

    Mates

    Das eigentliche Ziel ist die Kanzlerin!

    • 3. Januar 2012 um 10:15 Uhr
    • Cem Gülay
  248. 269.

    @cg

    Das es Leute gibt die eine Regierungschefin abservieren wollen ist nun wahrlich kein lebensgefährliches Wissen.

    • 3. Januar 2012 um 10:20 Uhr
    • Mates
  249. 270.

    @docaffi

    Falls Sie zufällig hier mitlesen…

    Sagen Sie Ihren Verwandten und Freunden im Iran sie sollen ihre Mobiltelefone wegwerfen:

    http://www.bloomberg.com/data-visualization/wired-for-repression/

    PS Sehen Sie mal unter http://www.pentaho.com/ nach…

    • 3. Januar 2012 um 10:22 Uhr
    • Mates
  250. 271.

    Mates

    Wer dahinter steckt und warum ist entscheidend. Wenn ich die komplette Analyse abgebe, dann könnte ich mir Feinde machen. Natürlich wäre ein Mord übertrieben, deswegen der Smiley. Ne ziemlich spannende Geschichte, aber für mich leicht zu durchschauen

    Außerdem, warum sollte ich die Arbeit anderer machen. Werde nicht dafür bezahlt.

    Wir Deutsch-Türken sind doch anatolische ungebildete Bauern. Wenn nur, sind die Türkinnen intelligent und die Lösung aller Probleme. Die naiven Geschöpfe meinen, sie sind den Posten gewachsen.

    Politik ist wie die Mafia. Nur ohne Morde

    • 3. Januar 2012 um 10:33 Uhr
    • Cem Gülay
  251. 272.

    @cg

    „Wir Deutsch-Türken sind doch anatolische ungebildete Bauern.“

    Stimmt nicht, ich habe letztes Jahr einen deutsch-türkischen Ingenieur kennen gelernt.

    • 3. Januar 2012 um 10:36 Uhr
    • Mates
    • 3. Januar 2012 um 11:33 Uhr
    • FreeSpeech
  252. 274.

    @CG

    Mein Mechanik-Prof war übrigens Türke. Standard-Spruch: „Die Relativitätstheorie haben nur zwei Leute je begriffen. Der andere ist Einstein“.

    (Das war an der Hochschule, wo Einstein studierte.)

    • 3. Januar 2012 um 11:39 Uhr
    • FreeSpeech
  253. 275.

    @ Publicola

    Vielen Dank für den post mit Anselm Neft (russ. = Öl)

    Die Ergänzung zu Respekt-Comedy; Dekadenz-Comedy:

    Jacinta – Etikette

    http://www.youtube.com/watch?v=nCAivk3w3yA ab 2.58

    • 3. Januar 2012 um 12:38 Uhr
    • Thomas Holm
  254. 276.

    @ Thomas Holm
    Merci – Jacinta Nandi – diese Brit(inn)en!

  255. 277.

    @ NN # 216

    den Juristen Wulff

    ich fürchte, er hat statt Jura nur JU studiert.

    • 3. Januar 2012 um 15:37 Uhr
    • marriex
  256. 278.

    Freespeech

    Ja! Danke sehr

    • 3. Januar 2012 um 15:46 Uhr
    • Cem Gülay
  257. 279.

    @ Publicola

    „Jacinta Nandi – diese Brit(inn)en!“

    hxxp://jacinta-nandi.de/Galerie1/cv.html

    Jacinta’s Dad thinks he’s black

    http://www.myspace.com/video/vid/18619656

    Ausreichende deutsche Sprachkenntnisse

    hxxp://www.myspace.com/video/vid/18708846

    Ferner schreibt sie auf dem speziellen Expat-Minderwertigkeitsgefühl-Blog

    hxxp://www.exberliner.com/blogs/the-blog/amok-mama%3A-holocaust-based-faux-pas

    • 3. Januar 2012 um 15:55 Uhr
    • Thomas Holm
  258. 280.

    Schwer vorstellbar: Christian Wulff höchstpersönlich ruft den BILD-Chefredakteur an, um eine Veröffentlichung zu verhindern. Mit harschen Worten, einer „Kriegserklärung“ – und das Ganze auf dem Anrufbeantworter abgespeichert. Martin W. Huff über ziemlich ungewöhnliche Vorgänge, einen schlecht beratenen Präsidenten und mediale Winkelzüge, die am Ende allen schaden.

    […]

    Diese Vorgänge sind gleich aus mehreren Gründen nicht nur ungewöhnlich, sondern auch äußerst ungeschickt.

    Ein Politiker darf nicht darauf vertrauen, dass private Transaktionen vertraulich bleiben und nicht von den Medien aufgegriffen werden. Die Freiheit der Medien, auch über die Finanzierung eines privaten Hauses zu berichten, ist hoch anzusiedeln. Es wäre mit der bisherigen Rechtsprechung sowohl des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) als auch des Bundesgerichtshofs (BGH), nicht zu vertreten, ein Berichtsverbot zu verhängen.

    Erst mit einem Beschluss vom 8. Dezember hat das BVerfG gerade wieder die weitgehende Freiheit der Wortberichterstattung bei Prominenten unterstrichen (Beschl. v. 08.12.2011, Az. 1 BvR 927/08). Dies ist der Preis dafür, dass ein Politiker ein öffentliches Amt hat. Gerade der Inhaber des höchsten Amtes im Staat muss das wissen.

    Schließlich ist kaum vorstellbar, dass die BILD-Zeitung nicht daran mitgewirkt hat, dass jedenfalls der Inhalt der Mitteilung des Bundespräsidenten auf dem Anrufbeantworter ihres Chefredakteurs nun veröffentlicht wird. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung wie auch deren Art und Weise sprechen Bände. Allerdings darf man sich fragen, warum die BILD-Zeitung nicht den Mut hatte, den Anruf von sich aus öffentlich zu machen, sondern hier allem Anschein nach „über Bande spielt“.*

    […]

    Alles in allem: Der Bundespräsident und die Medien, gerade hier allen voran die Printmedien, scheinen sich miteinander verhakt zu haben.
    Denn die eigentliche Tatsache, nämlich das Darlehen für das Haus, ist eine Petitesse. Die Konditionen sind längst nicht so ungewöhnlich wie viele meinen, egal ob bei dem Zinssatz an die befreundete Frau oder aber der Bank. Doch darum scheint es nicht mehr zu gehen – jetzt wird um den Ansehensverlust des Präsidenten gekämpft. Aber auch die Medien können bei derartigen Winkelzügen durchaus verlieren. Und dann verlieren wir alle.

    http://www.lto.de/de/html/nachrichten/5216/wulffs-anruf-bei-der-bild-zeitung-der-schlecht-beratene-praesident/

    * Wahrscheinlich deshalb, um den Anschein der Möglichkeit zu wahren, dass nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Gesprächsinhalte zwischen der Bild-Zeitung und Personen des öffentlichen Lebens vertraulich bleiben. Geschickt ist auch das nicht. Es wird auch so dazu führen, dass Personen des öffentlichen Lebens gegenüber der Bild-Zeitung noch vorsichtiger sein werden und sich häufiger oder mehr professionell beraten lassen. So bleibt die potenzielle Angriffsfläche zumindest geringer.

    • 3. Januar 2012 um 16:02 Uhr
    • N. Neumann
  259. 281.

    „Die Geschichte der heimlichen Schwester“ stellt die Person Christian Wulff, zunächst ohne eigenes Zutun, in ein schlechtes, unglaubwürdiges Licht:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13450861/Die-Geschichte-der-heimlichen-Schwester.html

    Die richtige Strategie wäre hier wohl gewesen, völlig zu schweigen.
    Überflüssig zu erwähnen, dass die Darstellung seiner Seite der Geschichte für Wulff die Preisgabe einer sehr privaten Angelegenheit bedeutet hätte und die Welt wohl kaum erwartet hat, dass er dies tun würde. Eine knappe öffentliche Mitteilung über das Bundespräsidialamt wiederum, dass es (sinngemäß) nicht in Ordnung ist, eine sehr private Angelegenheit des Bundespräsidenten an die Öffentlichkeit zu zerren und ihn als Privatperson unter subtilen Druck zu setzen, sich in dieser Eigenschaft dazu öffentlich zu verhalten, wäre zwar angemessen gewesen, hätte aber unweigerlich bedeutet, die Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken, was nicht in die Öffentlichkeit gehört.

    Die Welt hat Christian Wulff hier in eine Lose-Lose-Lose-Situation gebracht. Egal ob völliges Schweigen, dämlicher interner Protest oder, verständlicher, der knappe öffentliche Hinweis darauf, dass auch der Bundespräsident noch ein Anrecht darauf haben sollte, dass ihn sehr privat betreffende Dinge nicht öffentlich verhandelt werden sollten – bei allen Handlungsoptionen konnte er nur verlieren.

    Wenngleich er die schlechteste gewählt hat und durch völliges Schweigen wohl vergleichsweise wenig verloren hätte.

    • 3. Januar 2012 um 17:18 Uhr
    • N. Neumann
  260. 282.

    @ NN # 216

    „den Juristen Wulff“

    ich fürchte, er hat statt Jura nur JU studiert.

    @ MR

    Im Gegensatz zu Guttenberg hat er beide Staatsexamen. Allerdings scheint er auch so etwas wie Vertrauensseligkeit studiert zu haben, und als ihm am Ende der Karriereleiter gewahr wurde, dass dieses Fach zu Enttäuschungen führt, wurde er wütend.

    • 3. Januar 2012 um 17:28 Uhr
    • N. Neumann
  261. 283.

    Ergänzend zu 279.

    Der Deal sah und sieht(?) ja häufig so aus: Eine Person des öffentlichen Lebens sagt „Ich erzähle euch ein bisschen was Privates, wir machen eine nette Fotostory, dafür lasst ihr mich dann aber in Ruhe und respektiert gewisse Grenzen.“ Bei vielen Politikern und Prominenten hat das gut funktioniert; auch dann, wenn beispielsweise familiäre Streitigkeiten öffentlichen Stoff geboten hätten.

    Vorausgesetzt, der Person des öffentlichen Lebens ist nichts zu intim oder privat. Dann gilt sie zwar als peinlich, ist aber weniger angreifbar.

    • 3. Januar 2012 um 17:56 Uhr
    • N. Neumann
  262. 284.

    Vorausgesetzt Es sei denn

    • 3. Januar 2012 um 18:27 Uhr
    • N. Neumann
  263. 285.

    @ Cem Gülay

    ZEIT Autor Steffen Richter verwechselt Alawiten mit Aleviten.
    Das läßt die Sache mit dem Waffenschein möglicherweise noch mal in einem zusätzlichen Licht erscheinen.

    „Die Assads und das Gros der politischen Eilte und Militärführung sind dagegen Aleviten, eine Minderheit“

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-01/syrien-arabische-liga-saudi-arabien/komplettansicht

    Dieselben Leute, die die die Unverwechselbarkeit von Alawiten und Aleviten mit ihrer ganzen akademischen Autorität festgestellt haben, haben auch die Urbanität und Homogenität der libyschen Gesellschaft gepriesen und gegen jeden Verdacht regional/tribaler Sonderinteressen erhaben sein lassen

    Tripoli clashes – 0.55

    http://www.youtube.com/watch?v=1fASzOpoxN8

    • 3. Januar 2012 um 22:28 Uhr
    • Thomas Holm
  264. 286.

    @ Cem Gülay

    ZEIT Autor Steffen Richter verwechselt Alawiten mit Aleviten.
    Das läßt die Sache mit dem Waffenschein möglicherweise noch mal in einem zusätzlichen Licht erscheinen.

    “Die Assads und das Gros der politischen Eilte und Militärführung sind dagegen Aleviten, eine Minderheit”

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-01/syrien-arabische-liga-saudi-arabien/komplettansicht

    Dieselben Leute, die die die Unverwechselbarkeit von Alawiten und Aleviten mit ihrer ganzen akademischen Autorität festgestellt haben, haben auch die Urbanität und Homogenität der libyschen Gesellschaft gepriesen und gegen jeden Verdacht regional/tribaler Sonderinteressen erhaben sein lassen

    Tripoli clashes – 0.55

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=1fASzOpoxN8

    • 3. Januar 2012 um 22:29 Uhr
    • Thomas Holm
  265. 287.

    Beobachter in Syrien

    Vernichtende Bilanz

    Die Beobachtermission in Syrien hat dem Töten kein Ende gesetzt. Um die Glaubwürdigkeit der Beobachter ist es reichlich schlecht bestellt.

    Von RAINER HERMANN, ABU DHABI

    http://www.faz.net/aktuell/politik/arabische-welt/beobachter-in-syrien-vernichtende-bilanz-11588939.html

    • 3. Januar 2012 um 22:47 Uhr
    • N. Neumann
  266. 288.

    haben auch die Urbanität und Homogenität der libyschen Gesellschaft gepriesen und gegen jeden Verdacht regional/tribaler Sonderinteressen erhaben sein lassen

    Tripoli clashes – 0.55

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=1fASzOpoxN8

    @ TH

    Gaddafi ist erst seit wenigen Monaten tot. Und ein paar Scharmützel zwischen arbeitslosen Kämpfern aus unterschiedlichen Regionen eines Landes mit flach konturierten Institutionen, machen weder einen Bürgerkrieg noch eine Stammesgesellschaft. Außer den Beteiligten scheint offenbar kaum ein Libyer Verständnis für gewaltförmige Auseinandersetzungen zu haben. Friede & Freude & Eierkuchen war nach dem Ende des Regimes nicht zu erwarten, und mir fällt kaum jemand ein, der dies dem Sinn nach prognostiziert hat.

    Dagegen ist die Entwicklung in Ägypten besorgniserregender. Und zwar nicht allein durch die größeren Dimensionen des Landes.

    • 3. Januar 2012 um 23:09 Uhr
    • N. Neumann
  267. 289.

    Cicero-Chefredakteur Michael Naumann schreibt in einem Kommentar zu Wulff-Affäre, dass der Bundespräsident auch Verlegerin Friede Springer angerufen habe, um eine Veröffentlichung seiner Kredit-Mauscheleien zu verhindern. Zuvor war bereits öffentlich geworden, dass Wulff versuchte hatte bei Chefredakteur Kai Diekmann und Springer Vorstandschef Mathias Döpfner gegen einen entsprechenden Bild-Artikel zu intervenieren.

    Wann tritt die schwule Sche**e endlich ab

    • 3. Januar 2012 um 23:44 Uhr
    • PBUH
  268. 290.

    Bald.

    • 3. Januar 2012 um 23:50 Uhr
    • N. Neumann
  269. 291.

    Wulff drohte offenbar auch Welt-Journalist

    Bundespräsident Christian Wulff kommt nicht aus dem Schlagzeilen: Nachdem sein Wutanruf beim Bild-Chefredakteuer in den Medien hohe Wellen schlug, ist ein neuer Fall versuchter Einflussnahme auf Journalisten bekannt geworden. Wie Oliver Michalsky, stellvertretender Chefredakteur der Welt-Gruppe, via Facebook erklärt, zitierte Wulff einen Springer-Journalisten im vergangenen Jahr wegen eines Artikels über dessen Halb-Schwester ins Schloss Bellevue – und drohte mit „unangenehmen“ Konsequenzen.

    Welt Online schildert die Vorkommnisse vom vergangenen Sommer so:

    „Um eine Veröffentlichung zu verhindern, intervenierte das Bundespräsidialamt massiv – nicht nur beim Chefredakteur, sondern auch an höchsten Verlagsstellen. Einer der Autoren wurde in dieser Sache ins Schloss Bellevue gebeten, wo der Bundespräsident persönlich mit unangenehmen und öffentlichkeitswirksamen Konsequenzen im Fall einer Veröffentlichung drohte.“

    • 4. Januar 2012 um 00:18 Uhr
    • PBUH
  270. 292.

    @ NN

    „Scharmützel zwischen arbeitslosen Kämpfern aus unterschiedlichen Regionen“

    Die Kämpfer werden weiter arbeitslos und bewaffnet bleiben, auch weil von den 150.000 Waffen, die Gadaffi ausgeben liess, noch kaum welche wieder aufgetaucht sind. Eine Entwaffnung der „Brigaden“ würde Gaddafi-Anhänger im Untergrund zur stärksten Miliz machen; so die plausible Überlegung eines jeden Brigadiers. Ganz abgesehen von persönlichen, bzw. gruppenweisen Ideen, wofür man aktuell seine Knarre gebrauchen könnte.

    „flach konturierten Institutionen“, Stämme

    Es müssen nicht (komplette) Stämme oder zuvorig bestanden
    habende Einzelinstitiutionen aufeinander losgehen, um eine

    http://en.wikipedia.org/wiki/Warlord_era

    zu begründen. Jedenfalls beim begrifflichen Original war das nicht der Fall: „The Qing Dynasty did not have a national army but utilized regional armies and militias which lacked standardization or consistency. … Officers were loyal to their superiors and formed cliques based upon geography and shared academy experiences. “

    Das Wort „cliques“ kommt 48 mal vor und es geht um Warlords und nicht um Drittmittel am Otto-Suhr-Institut. Ausbildungs-, Gefolgschafts-, und Schlachtfeldcliquen haben China und Afghanistan (seit 1979 ff) in Atem gehalten; traditionale Verbindungen wurden dadurch teilweise überschritten, manchmal zerstört; und manchmal traten sie auch mit als Verbindungsferment in Erscheinung.

    Die Gemeinsamkeit von Leichen im Keller hat die Gemeinsamkeiten der Blutlinie mal zerstört und mal bekräftigt; aber am Ende waren die Traditionschefs, die sich der neuen Gangart nicht unterwerfen wollten, tot (400 ermordete Maliks in Waziristan) und wer etwas zu sagen hatte, hatte dies aufgrund einer hinreichenden Anzahl von Leichen im Keller.

    Die agierenden Militärcliquen (Brigaden, Lashkars ..) geraten in die Abhägigkeit von ausländischen Akteuren und deren Kräftespiel bestimmt dann weiter darüber, wer die Oberhand gewinnt und welcher neu Krieg geführt wird:

    „… scramble between the United States and Japan on her sphere of influence in China because the US supported Chiang Kai-shek unifying Manchuria. With the pressure from the US and Britain, Japan was diplomatically isolated … On December 29, Zhang Xueliang announced the replacement of all flags in Manchuria and accepted the jurisdiction of the Nationalist Government. … China was symbolically reunified at this point.“

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Chinese_reunification_(1928)

    In Libyen hat eine Warlord-Aera angebrochen, wobei es ausländischen Akteuren obliegt, das Nationalinteresse, dass nämlich die leicht entflammbare Infrastruktur des Landesreichtums dabei nicht aus Versehen abgefackelt wird, in Obhut zu nehmen.

    Ein Irrenhaus in einer Munitionsfabrik: Der Kunde muss hinnehmen, dass sich die Belegschaft ständig Schiessereien liefert, er darf aber dafür sorgen, dass keiner dabei das zentrale Pulverlager in die Luft jagt.

    Soviel Staat muss sein; und sei es „von aussen“.

    Einvernehmlicher Kolonialismus als Rettung vor dem sicheren Selbstmord.

    Ägypten ist dagegen schwieriger; da gebe ich Ihnen recht; wirklich explodieren tut es allerdings erst mal zwischen Damaskus und Baghdad.

    • 4. Januar 2012 um 00:31 Uhr
    • Thomas Holm
  271. 293.

    “flach konturierten Institutionen”, Stämme

    Es müssen nicht (komplette) Stämme oder zuvorig bestanden
    habende Einzelinstitiutionen aufeinander losgehen, um eine

    http://en.wikipedia.org/wiki/Warlord_era

    @ TH

    Mit „flach konturiert“ meinte ich Institutionen wie Militär, Polizei, diverse Ministerien und Gesundheitswesen. Hier kann nicht so einfach etwas Altes übernommen und halbwegs demokratisch modifiziert werden, weil die Bürokratie möglichst kein Eigenleben führen sollte, damit Bruder Führer und Familie direkter haben durchgreifen können. Publicola hat vor ein paar Wochen ein paar treffende Ausführungen dazu referiert.

    • 4. Januar 2012 um 00:48 Uhr
    • N. Neumann
  272. 294.

    In Libyen hat eine Warlord-Aera angebrochen

    @ TH

    Ab 500 Gefechtstoten binnen eines Jahres können wir darüber reden.

    • 4. Januar 2012 um 00:54 Uhr
    • N. Neumann
  273. 295.

    „flach konturiert“

    Gaddafi hatte die Handlungsfähigkeit staatlicher Institutionen ausgehöhlt und politische sowie wirtschaftliche Macht in informellen Zirkeln um seine Familie konzentriert

    http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=7YT8KQ

  274. 296.

    „flach konturiert“

    Gaddafis Strategie verhinderte das Wachstum staatlicher Institutionen, weil ihre Entwicklung…den Bedürfnissen einer allumfassenden Vision von Transformation untergeordnet wurde. … Anstatt darauf zu vertrauen, dass staatliche Strukturen die Regierung übernähmen, verließ er sich auf eine kleine Clique von Günstlingen und Stammesmitgliedern.

    Als Ergebnis verfielen die staatlichen Institutionen. Ab 1986 veröffentlichte die libysche Zentralbank keine statistischen Jahresberichte mehr, anhand derer Ökonomen und Fachleute kohärente Politikrichtlinien formulieren. …

    …In einem Staat, der 42 Jahre lang ein Abbild der Launen seines Herrschers war, gibt es keine Rechtsordnung. Luftwaffenoffizier Mohamed Bahir Salah gab, als er nach seiner führenden Rolle in einem Putschversuch von 1993 gefragt wurde, zu Protokoll: „Wir haben keinen Staat, wir haben keine Gesetze und wir haben keine Verfassung.“

    Tatsächlich wurde unter Gaddafi sogar das Militär an den Rand gedrängt, das in vielen Entwicklungsländern die stärkste Macht im Staat ist. … die Armee … war so unbedeutend, dass sie bei der Verteidigung des Regimes während der acht Monate dauernden Kämpfe, an deren Ende Gaddafi gestürzt wurde, fast keine Rolle spielte.

    Amerikanische Depeschen, die bei WikiLeaks veröffentlicht wurden, stellen fest, Libyen habe „keine formalen Entscheidungsstrukturen und ein undurchsichtiges Regime, in dem die Kompetenzen absichtlich nicht klar definiert sind, um Machtstrukturen zu verwischen und Befugnisse abzuschwächen“.
    http://www.project-syndicate.org/commentary/barfi6/German

  275. 297.

    „In Libyen hat eine Warlord-Aera angebrochen

    @ TH

    Ab 500 Gefechtstoten binnen eines Jahres können wir darüber reden.“

    Das ist mal ein Wort; ich hoffe, dass da jemand ordentlich mitzählt.

    Bis dahin Bilder aus der Boots-on-the-ground-Zeit; Boots-Wechsel mit lokalen, pro-neuimperialen Hilfstruppen bei 1.30.

    http://www.youtube.com/watch?v=BjoS5tfaDkU

    • 4. Januar 2012 um 01:09 Uhr
    • Thomas Holm
  276. 298.

    „flach konturiert“ – wurde schon mal im September 2011 diskutiert, z.B. unter der Thematik “charismatische Beziehung” und „charismatische Herrschaft“ (Nr. 196):

    „Die individuellen Zugangschancen zu[m Führer] und die von ihm häufig nur mündlich gegebenen Einzelanweisungen bestimmten ihr Eigengewicht und das ihrer Verwaltungsstäbe. Insofern gab es auch keine institutionellen Regelungen, um [den Führer] abzusetzen …. Die Tötung [des Führers] war der einzige und illegale Weg, [des Führers] Herrschaft zu beenden.“

    http://blog.zeit.de/joerglau/2011/09/08/mein-unbewaltigter-11-september_5066/comment-page-25#comment-242265

  277. 299.

    Zur derzeitigen Situation in Libyen einigermaßen plausible Darstellung (, deren Realitätsadäquanz für die Zukunft natürlich weiterhin wie bisher von den Kommentatoren [wie sich diesem Thread entnehmen lässt] beobachtet wird):

    … Übergangsrat … Politisch unerfahren und ohne starke Führung, konnte er die unzähligen Milizen nicht disziplinieren, die während der Revolution entstanden sind.

    Diese Schurkeneinheiten üben Rache an Gaddafis Unterstützern und
    haben große Teile der Gesellschaft verprellt.

    Wenn der Nationalrat seine Autorität nicht durchsetzen kann, riskiert er das Entstehen einer nostalgischen Bewegung,
    die sich nach der Sicherheit zu Zeiten Gaddafis zurücksehnt

    Anders als ihre Nachbarn in Ägypten verlangt es die Libyer nicht nach den freien Wahlen, die so vielen Beobachtern im Westen als so wichtig erscheinen. Stattdessen zehren sie von einer Geduld, die ihre Wurzeln in ihrer traditionellen politischen Apathie hat. Es sind wenige politische Parteien entstanden, und es gibt wenig Nachfrage nach ihnen.
    Aktivisten konzentrieren sich stattdessen auf den Entwurf einer neuen Verfassung, die die staatlichen Institutionen stärkt.

    Libyer verstehen, dass der Nationalrat Zeit braucht, um auf den Ruinen des Landes, das Gaddafi zerstört hat, ein neues aufzubauen.

    Diese Herkulesaufgabe beginnt bei der Entwicklung von staatlichen Institutionen, die den Libyern zu Diensten sind.

    http://www.project-syndicate.org/commentary/barfi6/German

  278. 300.

    @ NN, Publicola

    Vielen Dank für die Erinnerer an die Septemberdebatten und den Auszug aus dem project-syndicate.

    Ich erinnere mich noch an das Stichwort Urbanisierung; heute fordern die Überlebenden von Misrata, dass die Nachbarstadt Tawergha, aus der sie beschossen wurden, nicht wieder aufgebaut werden soll und deren Bewohner zum Teufel gehen sollen.

    „A report published in The Sunday Telegraph on 11 September claimed that the town had been the target of ethnic cleansing on the part of the Misrata Brigade, with virtually the entire population* of the town forced to leave after its takeover by anti-Gaddafi forces and a number of refugee camps crowded with Taworgha’s former residents being subjected to raids and arbitrary arrests by opposition fighters. Ibrahim Halbus, one of the original commanders of the brigade during the battle, was quoted by reporter Andrew Gilligan as saying, „Taworgha no longer exists.““

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Taworgha
    *24.223 Leute 2006 lt. wp Taworgha

    Außerdem hat sich wahabitischer Einfluß in Misrata breit gemacht.

    Kriegsschicksal fördert Großcliquenbildung.

    Libye — Les rebelles de Misrata explosent un mausolée et un cimetière à Taourga

    http://www.youtube.com/watch?v=2V7jsmZiMkk

    • 4. Januar 2012 um 01:42 Uhr
    • Thomas Holm
  279. 301.

    Thomas Holm 284/ Jörg Lau

    „Steffen Richter nennt Assad Leute Aleviten“

    S.Richter müsste wie Assad vor dem Richter!

    Oder mindestens seinen Job verlieren.

    Herr Lau. So geht das einfach nicht, der deutschen Bevölkerung zu erklären die Aleviten wären für solche Massaker verantwortlich.

    Hier geht es nicht um eine Bagatelle.

    Bei solch einem emotionalen Thema darf kein Alkoholiker oder minder Intelligenter ran Herr Lau

    • 4. Januar 2012 um 08:18 Uhr
    • Cem Gülay
  280. 302.

    @ Cem

    Steffen Richter

    Das nennt man mangelhafte Recherche. Allerdings kann ich die Empörung verstehen, wenn hier zwei völlig unterschiedliche Gruppen miteinander verwechselt werden.

    Herr Richter läßt seinem ‚Gutitum‘ freien Lauf. Er empört sich so herzergreifend über realpolitische Erwägungen aller Seiten dieses Konflikts, daß er darüber vergißt wieviel Blut an den Händen Assads und seiner Schergen klebt und wer im UN-Sicherheitsrat handfeste Sanktionen blockiert.

    Doch nicht nur die Position Saudi-Arabiens und damit auch der Arabischen Liga ist im Falle Syriens bigott. Auch der Westen verhält sich uneindeutig. Der säkulare Assad-Staat ist in seinen gesellschaftlichen Positionen viel toleranter und dem Westen näher stehend als beispielsweise Saudi-Arabien. Dennoch unterstützt der Westen das intolerante Königshaus in Riad. Hat er doch im Regime in Teheran einen gemeinsamen Feind.

    • 4. Januar 2012 um 08:59 Uhr
    • Serious Black
  281. 303.

    OT

    Was wohl Erdogan sagen würde, wenn ein westliches Parlament einen PKK-Anführer so empfängt?

    http://www.youtube.com/watch?v=8_YKxQ5SCwA&feature=player_embedded

    • 4. Januar 2012 um 09:11 Uhr
    • Serious Black
  282. 304.

    Neues Phänomen: Santophobia:‘Infidel Santa’ killed in Tajikistan

    Die muslimisch-orthodoxe Freundschaft, die in Syrien so gut funktioniert, scheint anderswo auf doch auf Vorbehalte zu stossen.

    „A young man dressed up as Father Frost, the Russian counterpart of Santa Claus, has been brutally killed in Tajikistan. The assailants reportedly shouted “infidel” as they stabbed him to death….
    Reports say some 30 people participated in the killing.“

    Die Behörden sind allerdings um Schadensbegrenzung bemüht:

    „However, the religious motive is being denied by the police, who say they are treating the killing as an ordinary, secular crime. Three people have been detained for their role in the assault …“

    Schließlich haben wir es nicht mit irgendwem zu tun:

    „all of whom are university students.“

    https://rt.com/news/infidel-santa-killed-tajikistan-133/

    • 4. Januar 2012 um 09:34 Uhr
    • Thomas Holm
  283. 305.

    http://www.facebook.com/AmbassadorRice/posts/211574998930135:

    „These are two Turkish Motorists, Muhammad and Ayad Ali Diab, who were gunned down by the Security Forces of the brutal longtime Syria Dictator Bashar Assad on the highway in Homs Region. The Turkish Government must not let this crime against their Nationals go unpunished and must move forward in sending the Turkish military into Syria to establish a Safety Buffer Zone to protect the Civilians in the nation from the neo-fascist baathist forces.“

    Verstörendes Video dort verlinkt

    • 4. Januar 2012 um 10:04 Uhr
    • Thomas Holm
  284. 306.

    SB

    Journalisten erwarten von Ärzten auch eine genaue Diagnose. Ich kann doch von einem Elite-Blatt wie die Zeit erwarten, dass sie Leute beschäftigen, die wenigstens ein bisschen Allgemeinwissen in Sache Religionen haben, vor allem wenn Aleviten seit 50 Jahre hier leben.

    Journalisten haben eine gesellschaftliche Verantwortung. Seit Jahren wurde hier und da solche Patzer gemacht.

    Sagt bloß der Steffen Richter steht über Jörg Lau.

    Jörg Lau hätte so einen gravierenden Fehler nicht begangen.

    Man kann in Analysen falsch liegen, aber nicht bei Fakten

    • 4. Januar 2012 um 11:04 Uhr
    • Cem Gülay
  285. 307.

    All

    Manchmal frage ich mich, wer ist gefährlicher, die Gutis oder die PI-Ler

    • 4. Januar 2012 um 11:10 Uhr
    • Cem Gülay
  286. 308.

    @ CG

    Don’t get me wrong: Ich bin völlig Ihrer Ansicht!

    Andererseits beschreiben Sie m. E. und m. W. einen oder – bessser: – den gesellschaftlichen Normalzustand.

    [Wenn ich beispielsweise nur an die Knie-Operationen von näher oder flüchtig Bekannten denke – und an die Ergebnisse dieser ärztlich-operativen Aktionen.
    Soweit nur ein Beispiel aus nur einer Berufs-Sparte]

  287. 309.

    Schlimmer kann es nicht kommen.

    • 4. Januar 2012 um 13:13 Uhr
    • marriex
  288. 310.

    Etwas verspätet, dennoch frohes neues Jahr euch allen.

    OT

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15643575,00.html

    Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass etwa die Betreiber antimuslimischer Internetseiten „ein gestörtes Verhältnis zum demokratischen Rechtsstaat“ hätten, sagte der Leiter des Hamburger Landesamtes für Verfassungsschutz, Manfred Murck, der „Berliner Zeitung“ vom Mittwoch (04.012012).

    • 4. Januar 2012 um 13:29 Uhr
    • Burak
  289. 311.

    @ MR – # 309 – Grüße aus der Besenkammer

    • 4. Januar 2012 um 17:55 Uhr
    • marriex
  290. 313.

    Marriex

    Vielleicht sollte man den Präsidenten Titel abschaffen und mit den Paten ersetzen.

    Gauck der neue Pate Deutschlands.

    Scheiße, hätte ich ja in der Mafia bleiben können

    • 4. Januar 2012 um 18:42 Uhr
    • Cem Gülay
  291. 314.

    @ Cem

    Journalisten haben eine gesellschaftliche Verantwortung.

    Seit wann denn das? Meistens werden vom Gutitum durchtränkte Meinungen/Prognosen abgesondert, ohne sich um Hintergründe, oder gar Fakten zu kümmern. Wenn man sich geirrt haben sollte, baut der Durchschnittsjournalist darauf, daß die Welt es schon wieder vergessen* hat.

    Sagt bloß der Steffen Richter steht über Jörg Lau.

    Nö, aber der Chefredakteur. Wenn der entscheidet, daß ein Greenhorn sensible Themen anpacken soll, dann ist das leider so.

    Jörg Lau hätte so einen gravierenden Fehler nicht begangen.

    Richtig.

    *Nichts ist so alt, wie die Zeitung von gestern.

    • 4. Januar 2012 um 19:01 Uhr
    • Serious Black
  292. 315.

    zdf ruckelt wie sau, so ein schei , kennt jemnad holl nische livestreamadressen oder vom bbc oder usa.zdf hat wohl nicht damit gerechnet das jemnad ne em verfolgt, die volldeppen, aber gez!!! sonst gibts knast!

    • 1. Juni 2012 um 16:22 Uhr
    • Ozy
  293. Kommentar zum Thema

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