Ein Blog über Religion und Politik

Wie Deutschland der syrischen Opposition hilft

Von 25. Juli 2012 um 08:48 Uhr

Zwischen dem Ludwigkirchplatz in Berlin-Wilmersdorf und Damaskus liegen 3700 Kilometer Luftlinie. Doch wenn eines Tages ein neues Syrien aus den Trümmern der Assad-Diktatur entsteht, könnten wesentliche Impulse aus dem alten preußischen Amtsgebäude stammen, in dem ein regierungsnaher deutscher Thinktank residiert
Bei der »Stiftung Wissenschaft und Politik« (SWP) hat seit Januar eine Gruppe von bis zu 50 syrischen Oppositionellen aller Couleur geheime Treffen abgehalten, um Pläne für den Tag nach dem Abgang Assads zu schmieden. Das klandestine Projekt mit dem Namen »Day After« wird von der SWP in Partnerschaft mit dem »United States Institute of Peace« (USIP) organisiert, wie DIE ZEIT von Beteiligten erfuhr. Das deutsche Außenministerien und das State Department helfen mit Geld, Visa und Logistik. Direkte Regierungsbeteiligung gibt es wohlweislich nicht, damit die Teilnehmer nicht als Marionetten des Westens denunziert werden können.
Zwar nehmen auch Angehörige der »Freien Syrischen Armee« teil, doch der Weg hin zum Sturz Assads und die damit verbundene Debatte um Fluch und Segen militärischer Interventionen wird in Berlin bewußt ausgeklammert. Die Frage bei den Treffen lautet: Wie kann der Übergang zu einem demokratischen Syrien organisiert werden? Das unweigerliche Ende des Regimes wird schlicht vorausgesetzt. Es ist seit mehr als sechs Monaten die Arbeitshypothese bei den Berliner Treffen. Darin zeigt sich, dass die Bundesregierung schon viel länger mit dem Sturz des syrischen Regimes kalkuliert, als Berliner Diplomaten zugeben können. Und: Deutschland ist sehr viel stärker in die Vorbereitungen der syrischen Opposition einbezogen, als man bisher öffentlich zugeben wollte.
Dies allerdings mit gutem Grund: Unter beträchtlichem Aufwand wurden diskret Ex-Generäle, Wirtschafts- und Justizexperten, sowie Vertreter aller Ethnien und Konfessionen -– Muslimbrüder eingeschlossen, aber auch säkulare Nationalisten – nach Berlin eingeflogen. Die Sache musste unter dem Radar der Öffentlichkeit gehalten werden, um eine freie Debatte zu ermöglichen und Teilnehmer vor dem langen Arm des syrischen Geheimdienstes zu schützen. Außerdem: So lange Deutschland noch an Assad und seine Paten in Moskau und Peking appellierte, wäre es kontraproduktiv gewesen, konkrete Planungen für ein freies Syrien offenzulegen.
Nach der Eskalation der Kämpfe und dem Scheitern der Diplomatie durch das Veto Russlands und Chinas aber ist ein »Wendepunkt« (Westerwelle) erreicht und Deutschland stellt sich offener hinter die Opposition.
Der Syrienkenner Volker Perthes, Direktor der SWP, betont, die beteiligten Regimegegner hätten »sich selbst rekrutiert, denn es ist nicht unsere Aufgabe, hier eine neue syrische Regierung auszuwählen.« Ziel des Projekts sei vielmehr, Prioritäten beim Umbau der Assad-Diktatur in eine Demokratie zu identifizieren. »Vielleicht wichtiger noch«, fügt Perthes hinzu: »Wir haben der Opposition die Chance gegeben, unbeobachtet und ohne Druck eine Diskurscommunity zu schaffen«. Offenbar war das produktiv: Im August soll ein Dokument veröffentlicht werden, das den Konsens der Opposition darüber darstellt, wie die neue Verfassung aussehen muss, wie Armee, Justiz und Sicherheitsapparate refomiert werden können, wie die Konfessionen künftig friedlich zusammenleben und die Wirtschaft umgebaut werden muss.
Für Berlin als Tagungsort sprach von Beginn an, dass es kaum möglich gewesen wäre, die Teilnehmer aus dem islamistischen Spektrum in die USA zu bringen. Außerdem sind mit Perthes und der Projektleiterin Muriel Asseburg langjährige Kenner Syriens vor Ort verfügbar. Deutschland hat zudem wertvolle eigene Erfahrung mit der Überwindung von Diktaturen: Perthes erzählt, ein Besuch bei der Stasi-Unterlagenbehörde habe bei den Syrern heftige Debatten über den Umgang mit Geheimdienstakten und belasteten Mitarbeitern ausgelöst. Eines der wichtigsten Themen ist die Frage, welche Teile des Sicherheitsapparats und der Justiz man bewahren sollte. Der Irak gilt im Nachbarland Syrien, so Perthes, als abschreckendes Beispiel dafür, wie die Totalabwicklung des alten Regimes ins Chaos führen kann.
Die Bundesregierung zieht mit der Förderung der syrischen Opposition Konsequenzen aus der Fehlentscheidung, im Libyenkonflikt mit Rußland und China gestimmt zu haben. In diesem Zusammenhang sind auch die offiziellen Aktivitäten Deutschlands im Rahmen der »Freundesgruppe des syrischen Volkes« zu sehen. Darin sind 70 Staaten vertreten, die trotz der russisch-chinesischen Blockade für den Wandel in Syrien eintreten. Deutschland hat in der »Freundesgruppe« zusammmen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten die Verantwortung für die »Arbeitsgruppe Wirtschaftlicher Wiederaufbau und Entwicklung« übernommen. Die erste Sitzung fand Ende Mai in Abu Dhabi statt, die zweite Ende Juni in Berlin. In Berlin wurde jüngst ein Sekretariat eingerichtet, das die Sitzungen koordinieren und den Kontakt zur syrischen Opposition halten soll, geleitet vom ehemaligen Chef des afghanischen Büros der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Gunnar Wälzholz. Das Auswärtigen Amt finanziert das Sekretariat mit 600 000 Euro für zunächst sechs Monate. Deutsche Diplomaten äußern sich erfreut, dass der Syrische Nationalrat, der größte Zusammschluss oppositioneller Kräfte, sich beim Treffen der Arbeitsgruppe klar zu Martkwirtschaft und Korrruptionsbekämpfung bekannt hat.
Beide von Deutschland geförderten Aktiviäten, die klandestinen und die öffentlichen, passen zusammen: Ob die Pläne der Oppositionellen für ein demokratisches Syrien umgesetzt werden können, hängt wesentlich daran, ob der wirtschaftliche Wiederraufbau allen Syreren Chancen bietet.
Ob die Berliner Transformationskonzepte aber am Ende überhaupt zum Zuge kommen, hängt nicht zuletzt davon ab, wieviel Hass bis zu Assads erwartbarem Abgang noch freigesetzt wird. Alle Beteiligten, heißt es, sind sich dessen bewußt.Dass Deutschland sich diesmal aufrichtig bemüht hat, werden sie aber in jedem Fall nicht vergessen.

Kategorien: Außenpolitik, Syrien
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Hier zum ‚Gegenlesen‘ die Bekanntgabe der Unterstützungsaktivitäten für die syrisce Opposition von US-amerikanischer Seite.

    „STEVEN HEYDEMANN: This is a process we have kept very quiet. We now have a document that we expect to release in about two or three weeks*, and so it’s appropriate now to begin making the existence of the project known to the public.“

    *dürfte dem ‚August‘ entsprechen.

    http://www.pbs.org/newshour/bb/world/july-dec12/syria2_07-18.html

  2. 2.

    „Dass Deutschland sich diesmal aufrichtig bemüht hat, werden sie aber in jedem Fall nicht vergessen.“

    So, wie die Dinge liegen, konnte/kann man wohl nicht mehr tun, es ist gut, dass es getan wurde und gut, dass jetzt auch davon gesprochen wird.

    Die deutschen Stasi-Integrationserfahrungen haben zwar zum Hintergrund, dass sich die Herrschaften seinerzeit eines Massakers im Sinne des Pekinger Tien An Men dann doch entschlugen – mithin der genau entgegengesetzte Hintergrund zu dem syrischen Drama – aber eine schlechtere Vorgeschichte haben wir halt – diesesmal – nicht zu bieten.

    Ferner sind die Syrer auch nicht mit einem Gorbatschow und schon gar nicht mit einer Raissa über ihrem Tyrannen schwebend gesegnet; sondern mit einem Putin – aber dafür konnte H. Kohl seinerzeit kein chinesisch.

    Die syrische Opposition, sowie unsere Bundeskanzlerin, sprechen dagegen russisch; was ich nicht zögere, als positiv zu bewerten.

    Polen war nicht, wie der Irak, die Tschechoslowakei damals vielleicht ein wenig wie die Türkei heute und die Rolle des Iran wurde – im Nahbereich – besetzt von Rumänien – einer seinerzeit auch unangenehmen Erscheinung, aber etwas geringer doch, als ein Leuchtfeuer von Menschheitserlösung.

    Womit die religiöse Dimension erreicht wäre, vor deren Vertiefung ich im Interesse einer angemessenen Stimmung zur Willkommenheißung von Begrüßenswertem hier mal halt mache.

  3. 3.

    Tröstende Worte aus Teheran:

    A senior Iranian commander has warned against foreign schemes against Damascus, saying the foreign-sponsored antagonistic forces will soon be obliterated in Syria.

    “The Syrian soil will soon be purged of the taint of the enemy and then it is time for the Resistance to take revenge on every enemy of Syria,” said Deputy Chairman of Iran’s Joint Chiefs of Staff Brigadier General Massoud Jazayeri on Tuesday.

    Jazayeri reaffirmed the Syrian nation’s resolve to retaliate against their enemies, adding, “The people of Syria are extremely furious at the evil governments of the US, Turkey, Qatar, Saudi Arabia and other allies of the terrorists.”

    He pointed out that a large front comprising the US and its allies as well as the ‘global Zionism’ have launched an all-out war against the Syrian government and nation.

    Jazayeri went on to say that due to the strong presence of the Syrian people, government and armed forces, the plotters have suffered a historical and crushing defeat.

    “Now the enemy cannot do anything except resorting to terrorist attacks, bombing and media propaganda,” top Iranian commander added.

    “The enemy is not capable of changing the government in Syria and the people of the country and Syria’s friends will never allow it to happen.”

    http://www.presstv.ir/detail/2012/07/24/252533/enemy-resorting-to-terrorism-in-syria/

    • 25. Juli 2012 um 13:03 Uhr
    • Serious Black
  4. 4.

    @ SB

    Ich habe so den Eindruck, dass sich der Iran auf die Türkei als Oberspielverderber einschießt; mit Blick auf die Araber sind sie sozusagen garnicht wirklich enttäuschungsfähig.

    Wenn die Türkei dann was abkriegen sollte, dann dürfte – innenpolitisch in der Türkei und zwischen der Türkei und dem Westen – das Theater losgehen, wer ihr das eingebrockt hat; und dann könnte diese Deutsche Exposition auf einmal noch brisant werden.

    Entweder ist der Erdogan mit seinem Sunni-Islamismus dann schuld, oder der Westen mit seiner Unterminierung Syriens; natürlich irgendwie beide, aber eine Akzentsetzung in der Türkei könnte dann doch wohl mal fällig werden. Kleines Schlaglicht aus Damaskus:

    Syrian Government Retaliates with Attack Helicopters

    http://www.youtube.com/watch?v=2Up_YI0K-04&feature=plcp

    Im Damaszener Regierungskrankenhaus trifft der westliche Korrespondent ausschließlich Verletzte und Verwandte an, die über die Aufständischen bittere Klage führen und die Baschar Al Assad hochleben lassen.

    ‚Islamisch korrekt‘ bekleidet übrigens.

    Ich halte die Anzahl der Leute bei uns, die sich auch nur annähernd vorstellen können, was sich da abspielt, für extrem überschaubar.

    Hoffenltich sind einige von diesen Menschen, auch unter jenen, die mit der Opposition sprechen.

    „Ob die Berliner Transformationskonzepte aber am Ende überhaupt zum Zuge kommen, hängt nicht zuletzt davon ab, wieviel Hass bis zu Assads erwartbarem Abgang noch freigesetzt wird.“

    Ich würde es den Leuten nicht verdenken, wenn jedes Maß des Hasses bereits übervoll wäre. Aber andere werden es ihnen bestimmt verdenken.

  5. 5.

    „Speaking as if military victory by the Syrian opposition was an inevitability, Clinton told reporters that it was now time to plan the „day after,“ urging the rebels think through how they may govern the country and how to prevent sectarian reprisals.“

    http://www.huffingtonpost.com/2012/07/24/syria-conflict-hama_n_1699411.html

    Die ‚Phase Drei‘ Rebellenoffensive auf Damaskus und Aleppo, Hillarys bemerkenswert kühne Antizipation der militärischen Entwicklung und jetzt die Enthüllungen, hinsichtlich des Verfassungs-coachings …

    Wenn das mal nicht alles in Assads Messer gelaufen ist … doch,

    Assad bombt und wälzt das ganze zurück.

    Der NATO-Aufmarsch diente zur Abschreckung einer Iranischen Intervention für den Fall eines Durchmarsches der Rebellen, an einen solchen war aber nie zu denken. Jetzt steht die NATO da und kann mitansehen, wie Assad sich durchsetzt und Putin kann die Untätigkeit der NATO der Präsenz seiner andampfenden Flotte zuschreiben.

    Eins zu Null für Team BRICS.

    „Scores of Terrorists Killed in Aleppo, Lattakia and Qamishli… Infiltration Attempt Foiled in Homs“

    hxxp://www.syriaonline.sy/?f=Details&catid=12&pageid=3083

    Assad triumphiert. Erst bekommen die Muslime im Westen allerlei Ermutigungen, sie könnten die Welt ethisch sanieren und dann landen sie unter dröhnenden Siegesfanfaren von Hillary zwischen Assads und Putins Messern auf dem Bauch.

    Die Sache ist militärisch vergeigt; der Westen ist stretegisch hinter den Vietcong von 1968 zurückgefallen, unglaublich !!

    Aber Verfassungspapier ist bestimmt geduldig.

  6. 6.

    Ob diesem Vorgang wohl ein Föderalismusseminar vorangegangen ist ?

    „The KNC and PYD agreed to jointly control the liberated Kurdish cities in a deal made in Erbil on July 11, under the supervision of Kurdistan Region President Massoud Barzani.

    „According to the treaty of Erbil which was signed by the KNC and PYD, any administrative vacuum in the Kurdish cities of Syria will be occupied evenly — 50/50 — by these two signatories. …

    The national flag of Kurdistan and the flag of the PKK – which the PYD is affiliated with — are now being raised over the majority of government and public buildings.“

    http://www.rudaw.net/english/index.php?news=4999

    • 25. Juli 2012 um 16:16 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  7. 8.

    Noch ein OT (Achgut gefällt mir in letzter Zeit immer besser) speziell für das missratene Früchtchen:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/auf_sie_mit_gesang/

    • 25. Juli 2012 um 16:30 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  8. 9.

    HJS #7:

    Ist doch klar: Die Behauptung, die Menschenrechte würden auch außerhalb Palästinas und auch von Nichtjuden verletzt, ist eine reine Propagandalüge des Mossad. Und dass die deutsche Polizei gegen israelische Propaganda nicht eben zimperlich vorgeht, weiß man ja spätestens seit einer gewissen Demo in Duisburg.

    On-Topic:
    Jetzt, wo das Rebellen-Coaching durch die Westmächte aufgeflogen ist, dürfte Assad noch weiter an antiimperialistischer Popularität gewinnen. Da braucht es gar nicht die direkte Regierungsbeteiligung, die peinlich vermieden wurde. Allein, dass der Westen die Etablierung einer Post-Assad-Ordnung wohlwollend begleitet haben wird, wird aus antiimperialistischer Perspektive als Beweis genügen, dass jegliche Alternative zum Assad-Regime eine Marionette des Westens sein wird – denn wer wäre schon so blöd und würde eine Bewegung unterstützen, die ihm nicht wohlgesonnen ist.

    • 25. Juli 2012 um 17:01 Uhr
    • Arjen van Zuider
  9. 10.

    @ AvZ

    Die Koinzidenz von dekonspiriertem Rebellen-Coaching und der ‚Phase Drei‘ Großstadtoffensive ist insoweit fatal, als das ganze mit einem militärischen Debakel einhergeht. PKK-Karneval an der türkischen Grenze und dann noch das hier:

    hxxp://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-07/al-kaida-prozess-duesseldorf/komplettansicht

    Der Assad scheint ein verdammtes Glück zu haben; bzw. das Regime; dem Assad selber könnte dagegen doch kurzfristig noch etwas zustoßen.

    Überhaupt; was heißt hier ‚Westmächte‘ ?

    „Defected general calls for rebuilding free Syria, rejects ‘criminal’ violence“ – in Paris.

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/07/25/228190.html

  10. 11.

    19:03 A high-level Syrian economic delegation led by Deputy Prime Minister Omar Ghalawanji arrived in Tehran on Wednesday to boost cooperation between the two allies faced with Western economic sanctions.

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=253828#ixzz21eYJSdL1

    • 25. Juli 2012 um 18:38 Uhr
    • MRX
  11. 12.

    @ JL – Danke für den informativen Bericht

    • 25. Juli 2012 um 18:48 Uhr
    • Publicola
  12. 13.

    @ AvZ

    -denn wer wäre schon so blöd und würde eine Bewegung unterstützen, die ihm nicht wohlgesonnen ist.“

    In Syrien werden die Leute unterstützt die gegen u.a. deutsche Soldaten in Afghanistan kämpfnn.
    Frage beantwortet?

    • 25. Juli 2012 um 19:10 Uhr
    • Bredow
  13. 14.

    kämpfen

    • 25. Juli 2012 um 19:11 Uhr
    • Bredow
    • 25. Juli 2012 um 19:16 Uhr
    • MRX
  14. 16.

    Der letzte macht das Licht aus:

    21:04 The commander of the 137th division of the Syrian army in Deir az-Zour General Nader Darouch has defected, Al-Jazeera reported.

    20:08 Syria’s security attaché at the Syrian embassy in Oman, Mohammad Tahssin al-Faqir, has defected, Al-Jazeera reported on Wednesday.

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=253828#ixzz21exOD18L

    • 25. Juli 2012 um 20:17 Uhr
    • MRX
  15. 17.

    @ MRX

    „Der letzte macht das Licht aus“

    Die haben die Wundertüte gerade erst aufgemacht.

    DEBKAfile: The rebels are in retreat from Aleppo dogged by the Syrian army’s 11th Division firing heavy artillery shells. Their blast is magnified to hit anything within a 250-meter radius and so maximize death and destruction. The troops are also shooting Katyusha 240mm* rockets into residential districts of Aleppo where rebels are still holed up. Syria’s second city stayed clear of the civil war up until now.

    http://www.debka.com/newsupdatepopup/1797/

    Wahrscheinlich:

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Fajr-3

  16. 18.

    @Bredow 13: Wer würde denn schon bei einer rhetorischen Frage mit ironischer Absicht dieselbe missverstehen? Naja, Sie offenbar.

    • 25. Juli 2012 um 21:48 Uhr
    • Arjen van Zuider
  17. 19.

    @ AvZ

    Ok, hatte Ihre rhetorische Frage als Aufhänger missbraucht.

    • 25. Juli 2012 um 22:15 Uhr
    • Bredow
  18. 20.

    als Aufhänger missbraucht – Ver(w)irrung: dieses Thema gehört m.E. auf den ‚Penis‘-Thread

    • 25. Juli 2012 um 22:39 Uhr
    • Publicola
  19. 21.

    @ P

    Sau!

    • 25. Juli 2012 um 22:43 Uhr
    • MRX
  20. 22.

    dieses Thema gehört m.E. auf den ‘Penis’-Thread

    Allenfalls kalauermäßig (wobei der Aufhänger und der Ständer ja unterschiedliche Methoden zur Positionierung/Fixierung sind). Inhaltlich ging es durchaus um Syrien und geostrategische Außenpolitik.

    • 25. Juli 2012 um 22:44 Uhr
    • Arjen van Zuider
  21. 23.

    Guardian-Journalist Luke Harding berichtet heute:

    Where I am the FSA controls all of these rustic [ländlich] areas …
    they are now pushing into urban areas, and they are taking casualties [Opfer, Tote], but I think ultimately they will prevail.
    It would be foolish to predict the regime coming to an end in weeks,
    but I think we are definitely talking about months now not years.

    The rebels are pretty organised, and they have got better.
    I was talking to one fighter called Bilal who was saying
    ‚to begin with we just fired at tanks
    now we know to hit their rear tracks.
    We have got better at aiming‘.

    Paradoxically the Syrian army is scared.
    They have all this equipment,
    but they are extremely reluctant to take on the FSA head to head.
    They will shell them,
    but what they won’t do is the street fighting.

    This is now a „guerrilla style war“ in which FSA seize districts,
    and then tactically retreat,
    before returning again …
    In nearby Atareb the regime retreated after a week because they ran out of food …

    Last year I was in Libya during the fall of Tripoli.
    Libya was fairly clear cut [ein eindeutiger Fall], as a reporter when the rebels moved forward you moved forward.
    Here it is much more of a mosaic.
    Most of rural Syria is FSA controlled,
    but there are certain small villages and towns which are not.
    It’s terribly fluid.

    This is a revolt by Syria’s rural poor.
    It’s not just a sectarian conflict,
    it’s more complex than that …
    it’s a popular upheaval against what in effect is a brutal military dictatorship
    which doesn’t want to let go
    which knows its options are narrowing
    and will fight to the end.

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/jul/25/syria-assad-strikes-back-aleppo-live#block-22

    • 25. Juli 2012 um 22:53 Uhr
    • Publicola
    • 25. Juli 2012 um 22:59 Uhr
    • Publicola
  22. 25.

    „It would be foolish to predict the regime coming to an end in weeks,
    but I think we are definitely talking about months now not years.“

    Würde ich auch sagen, Monate; die Sache wird aber keine syrische Angelegenheit bleiben:

    http://nationalinterest.org/commentary/assads-fall-malikis-nightmare-

    „An Islamist Syria, however, or even a moderate Sunni government in Damascus, could reignite both the restive Iraqi Sunnis and the Kurds …

    On July 19, Iraq closed its main border post at Qaim and sent troops to the Syrian frontier. It did so ostensibly in response to the Free Syrian Army’s seizure of Abu Kamal across the border.“

  23. 26.

    „Die Bundesregierung zieht mit der Förderung der syrischen Opposition Konsequenzen aus der Fehlentscheidung, im Libyenkonflikt mit Rußland und China gestimmt zu haben.“

    So weit ich weiß, hat sich die Bundesregierung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen der Stimme enthalten. Das hört sich hier so an, also ob die Bundesregierung dagegen gestimmt hätte.

    Ich glaube, dass es auch in diesem Fall, am sinnvollsten wäre sich einfach herauszuhalten. Die Wahl zwischen dem Assad-Regime und der sunnitischen Opposition ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Ich hätte nichts dagegen, wenn wirklich säkulare und demokratische Oppositionskräfte unterstützt würden. Aber diese versprengte Minderheit wird wohl kaum die Zukunft Syriens bestimmen.

    Sobald die bewaffnete Opposition die Macht übernimmt wird es zu einer religiösen Säuberung an Alaviten und Christen in Syrien kommen. Auf diese Immigrationswelle können wir uns jetzt schon vorbereiten.

    • 25. Juli 2012 um 23:34 Uhr
    • Klampi
  24. 27.

    OT – Ägypten – Parteienlandschaft –

    A number of political parties are set to join the Constitution Party to form an alliance in the upcoming parliamentary elections, said on Wednesday Mohamed ElBaradei, the party’s co-founder.
    Various political figures met on Tuesday night at party headquarters in downtown Cairo.
    ElBaradei addressed the attendees, saying that the Constitution Party did not intend to compete with the other political parties present, but rather to unite them as one force …

    … Baradei announced to the meeting that the Indian ambassador to Egypt has offered to send a delegation from the Indian Congress Party … to train the Constitution Party’s youth members.

    ElBaradei also called on party members
    to acknowledge failures in the management of the party …
    All members should be role models demonstrating the party’s ideology of social justice …
    The struggle now is not in Tahrir Square, Baradei added, but rather in the political arena.
    The party should reach all segments of society, he stressed.

    … the meeting … was held two days
    after his return from Germany
    where he received surgery on his leg.

    http://www.egyptindependent.com/news/elbaradei-holds-meeting-discuss-elections-future-constitution-party

  25. 28.

    @Klampi:

    So weit ich weiß, hat sich die Bundesregierung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen der Stimme enthalten. Das hört sich hier so an, also ob die Bundesregierung dagegen gestimmt hätte.

    Auch in der Politik gilt eben zuweilen: Keine Antwort ist auch eine Antwort.

    • 25. Juli 2012 um 23:37 Uhr
    • Arjen van Zuider
  26. 29.

    „…Deutschland hat in der »Freundesgruppe« zusammmen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten die Verantwortung für die »Arbeitsgruppe Wirtschaftlicher Wiederaufbau und Entwicklung« übernommen…“

    Tja, und die Emirate sind nicht dafür bekannt, der Religionsfreiheit und Demokratie das Wort zu reden. Wer sich mit denen solidarisiert, der hat seine Ideale bereits kompromittiert. Das ist die Cholera von der ich sprach!

    • 25. Juli 2012 um 23:38 Uhr
    • Klampi
  27. 30.

    @ Arjen van Zuider

    Ich weiß nicht, inwieweit sie mit demokratischen Gepflogenheiten vertraut sind. Aber eine Stimmenthaltung wird niemals als Zustimmung oder Ablehnung gezählt.

    Wir können zwar froh sein, dass Gadafi weg ist, aber das, was jetzt kommt, das wird mindestens genauso schlimm. Eine Unterstützung der Opposition aus politischem Opportunismus – Realpolitik – könnte man rechtfertigen. Die Unterstützung dieser Opposition war jedoch kein Akt der Nächstenliebe und der Demokratie und Menschenrechte. Diese Opposition glaubt genausowenig an unsere westlichen Ideale wie Gadafi.

    In Syrien ist die Lage sehr ähnlich,….

    Der größte Beitrag für eine Wende zum Positiven im nahen Osten wäre ein arabischer Sender der deutschen Welle. Darin sollte all das ausgesprochen werden, was man unter den weltlichen und religiösen Diktaturen in der Region nicht aussprechen darf. An erster Stelle müsste die Religionskritik stehen. An zweiter Stelle politische und wissenschaftliche Aufklärung.

    Aber den nächsten Diktatoren die Hände zu schütteln bringt gar nichts, weder in Libyen noch in Syrien…

    • 25. Juli 2012 um 23:47 Uhr
    • Klampi
  28. 31.

    Ich weiß nicht, inwieweit sie mit demokratischen Gepflogenheiten vertraut sind. Aber eine Stimmenthaltung wird niemals als Zustimmung oder Ablehnung gezählt.

    Das ist die Theorie. Was die Zählung der Stimmen zur Ermittlung der Mehrheitsverhältnisse angeht, wird es auch so gehandhabt (wobei es im UN-Sicherheitsrat sowieso egal ist, wie Deutschland stimmt, wenn eine der Vetomächte dagegen ist). Das Signal, das bei den außenpolitischen Partnern ankommt, hält sich aber nicht immer an die demokratische Theorie.

    Diese Opposition glaubt genausowenig an unsere westlichen Ideale wie Gadafi.

    Im Gegensatz zu Gadhafi haben sie immerhin noch keine Flugzeuge gesprengt. Und – ganz realpolitisch-pragmatisch gedacht: Sollte das jetztige libysche Regime dem Westen gefährlich werden, wird man es dank seiner Zersplittertheit leichter beseitigen können als die Gadhafi-Diktatur.

    Der größte Beitrag für eine Wende zum Positiven im nahen Osten wäre ein arabischer Sender der deutschen Welle. Darin sollte all das ausgesprochen werden, was man unter den weltlichen und religiösen Diktaturen in der Region nicht aussprechen darf. An erster Stelle müsste die Religionskritik stehen. An zweiter Stelle politische und wissenschaftliche Aufklärung.

    Die Leute, die einen solchen Sender hören würden, klären sich schon jetzt über das Internet selber auf. Für den ganzen Rest hilft alles nichts; die Mehrheit der Araber möchte offenbar auf die harte Tour lernen, warum ein Gottesstaat eine dumme Idee ist.

    • 26. Juli 2012 um 01:23 Uhr
    • Arjen van Zuider
  29. 32.

    http://www.dw.de/dw/0,,9106,00.html

    • 26. Juli 2012 um 06:10 Uhr
    • MRX
  30. 33.

    Link funktioniert? – http://www.dw.de/dw/0,,9106,00.html

  31. 34.

    @ MRX – Danke für den Hinweis auf den arabischen Dienst der DW (Deutschen Welle) – den Link direkt setzen und anklicken funktioniert wohl nicht – der interessierte Leser muss wohl den Link kopieren und bei Google ins Suchfeld eingeben
    http://www.dw.de/dw/0,,9106,00.html

  32. 35.

    Das liegt wohl am Komma in der URL.

    • 26. Juli 2012 um 07:18 Uhr
    • MRX
  33. 36.

    ZDF-Auslandsjournal bei Alawiten in Hatay 8.40-14.30

    (mit Hinweisen auf eine Nähe von Alawiten und Aleviten)

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1692288/auslandsjournal-vom-25-Juli-2012

    Anfeindungen syrischer Flüchtlinge in Antakya 1.50-2.10

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=hYKxsJi_gjk&feature=plcp

  34. 37.

    Toleranter Islam triumphiert im Ramadan; guten Appetit mit dem ZDF in Damaskus:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1692490/Weniger-K%C3%A4mpfe-in-Damaskus

  35. 38.

    WRM bezüglich der absurden Weigerung der EU Hizb’Allah als Terrorgruppe einzustufen:

    But the EU has at least provided a new answer to an old question.

    Q: What do you call something if it looks like a duck, walks like a duck and quacks like a duck?

    A: A political wing.

    http://blogs.the-american-interest.com/wrm/2012/07/24/european-union-on-hezbollah-terrorism-what-terrorism/

    • 26. Juli 2012 um 09:05 Uhr
    • Serious Black
  36. 39.

    @Publicola, MRX

    Für den Teil der URL in dem sich die Kommata befinden, sind sie syntaktisch zulässig (Ab dem dritten slash beschreibt die URL den Pfad im Dateisystem des Servers, relativ zum Serverrootverzeichnis).

    Hier ist es wohl so das ihr Browser davon ausgeht das eine URL keine Kommata enthält und die URL deshalb am ersten Komma abschneidet. Direkt in die Adressleiste kopiert sollte sie funktionieren.
    Das Darstellungsproblem könnten Sie umgehen indem sie den Link in Referenztags einfügen.

    • 26. Juli 2012 um 09:13 Uhr
    • Bitfreund
  37. 40.

    @ Bitfreund

    Ja, danke, so habe ich das auch gemeint. Es ist ein Prtoblem der Blogsoftware.

    • 26. Juli 2012 um 09:24 Uhr
    • MRX
  38. 41.

    Following the Qubair massacre last month, the Syrian government appointed its own commission to investigate, but it wasn’t long before reports started circulating that the head of the commission, Talal Houshan, had defected.
    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/jul/26/syria-crisis-aleppo-battle-looms-live

  39. 42.

    Blogger Brown Moses has highlighted another video of a warplane flying over Aleppo.
    http://www.youtube.com/watch?v=8kvr9O5zmPk&feature=player_embedded
    The outline of the aircraft in the video – much clearer than in previous clips – shows that it is not a MiG fighter, contrary to what various news organisations are reporting.

  40. 44.

    15:27 Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan said Thursday that Syrian President Bashar al-Assad will leave soon, adding that preparations were underway for a “new era,” Al-Arabiya television reported.

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=253828#ixzz21jPywyVf

    • 26. Juli 2012 um 14:38 Uhr
    • MRX
  41. 45.

    – Libyen – Die Schlagzeilen auf der heutigen Website der Zeitung Libya Herald zeigen, dass spätestens mit der gelungenen Durchführung der Wahlen die Bemühungen um Normalisierung deutlich werden und auch zu greifen scheinen:

    Weapons amnesty in Benghazi
    Benghazi, 26 July: Benghazi residents have been voluntarily surrendering weapons following an appeal from security forces earlier in the month. Security forces at the Essaigha barracks appealed to…
    Thursday, 26 July, 2012

    Electricity supply improved – public consumption awareness campaign
    By Sami Zaptia. Tripoli, 26 July: The Ministry of Electricity and Renewable Energy announced at the government’s official weekly press conference that this week further high voltage lines…
    Thursday, 26 July, 2012

    The National Conference on Education 15 to 17 September 2012
    By Sami Zaptia. Tripoli, 26 July: The Ministry of Education will be holding ‘the National Education Conference’ under the banner ‘Education: between the challenges of reality and the…
    Thursday, 26 July, 2012

    Libyan lawyers condemn attacks against Tawerghans
    Tripoli, 25 July: The Libyan human rights defence group Lawyers for Justice in Libya (LFJL) has condemned continuing attacks against people from Tawergha. Calling them an affront to…
    Wednesday, 25 July, 2012

    http://www.libyaherald.com/

  42. 46.

    @ MRX

    Halte ich für Wunschdenken und selbst wenn er das Reich der Lebendigen verlassen sollte – es bliebe bei einem Regime, dass diesen Aufstand auf dem Hals hat – und den es m.E. vergleichsweise geschickt bekämpft.

    Ferner hat die Türkei von Syrien aus die PKK auf dem Hals und diesbezügliche Bekundungen, den Pufferzonengedanken wieder aufleben zu lassen, halte ich schon für realistischer, wenngleich auch abenteuerlich.

    „Erdoğan says PKK threat from Syria may prompt Turkish military retaliation“

    hxxp://www.todayszaman.com/news-287680-.html

    Kurdenstress, angereichert aus türkisch-oppositioneller Sicht:

    „Barzani, Jalal Talabani, the PKK, Iran and Baghdad will re-determine their relations and positions. Ultimately, we will witness new hostilities and alliances.“

    hxxp://www.hurriyetdailynews.com/iran-turkey-and-the-kurds.aspx?pageID=449&nID=23107&NewsCatID=419

    hxxp://www.yalibnan.com/2012/07/26/iran-offers-syria-experience-and-capabilities/

    Al Kaida & Co. aktuell vor Ort hier zu besichtigen:

    hxxp://english.al-akhbar.com/content/foreign-jihadists-swell-rebel-ranks-syria

    http://world.time.com/2012/07/26/time-exclusive-meet-the-islamist-militants-fighting-alongside-syrias-rebels/?iid=tsmodule

    Die Büchse der Pandorra ist geöffnet.

    Einen ‚Durchmarsch‘ der Aufständischen gab es nicht und wird es nicht geben. Egal, was jetzt noch mit dem Regime in Damaskus passiert; das Kurdische und das Jihadistische Element ist freigesetzt; kein syrisches Regime kann das mehr saturieren, oder eindämmen.

    Im pal. Lager Yarmouk toben heftige Kämpfe und Al Kaida meldet einen Hubschrauberaubschuß im Irak !

    Der Irak setzt mit dem Iran auf die Kurden, um den sunnitischen Aufstand auszubremsen, dem eigeen Gegensatz mit den Kurden auszuweichen und die Türkei unter Druck zu setzen.

    Die Desintegration der Region und ihre Einpolung auf einen Gegensatz Teheran – Riadh läuft unaufhaltsam. Dass ein ‚Umweg‘ über die Kurden führt, ist eine interessante und wichtige Weichenstellung, die es der Türkei noch schwieriger macht, sich da ‚rauszuhalten.

    „QED“

    Erinnern Sie sich noch ?

  43. 47.

    Syrien
    The website of Syria’s state news has been mysteriously out of action for most of this week, so for now we have to turn to the Chinese Xinhua agency for the Syrian government’s line.
    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/jul/26/syria-crisis-aleppo-battle-looms-live

  44. 48.

    @ Publicola

    „Bemühungen um Normalisierung deutlich werden und auch zu greifen scheinen“

    Sie (die Libyer) machen Unfug und lassen sich dann aber auch wieder was sagen, dass sie es doch bitteschö nicht übertreiben dürfen.

    Welchen Unfug sie aber genau machen sollen, das lassen sie sich nicht sagen, da vertrauen sie ganz ihrer Intuition.

    Eine völlig andere Lage als in der Levante, wo es für alle um ‚sein oder nicht sein‘ geht – oder in dem großspurigen Armenhaus Ägypten.

    Libyen ist typisch für gar nichts unter den dominierenden Realbedingungen des ‚Arabischen Erwachens‘ – steinreich, dünn besiedelt und: ‚verspielt‘, könnte man sagen.

    Selbst das lammfromm beleumundete Tunesien erscheint ‚verbissener':

    „Tunisia’s Culture War: Salafists Run Amok“

    hxxp://www.fpif.org/blog/tunisias_culture_war_salafists_run_amok

    Die einzige ‚brisante‘ Verbindung, die Libyen zum Hauptgeschehen hat, ist

    „Al Jazeera World – The Imam and the Colonel“

    über den verschwundenen Libanesischen Chefschiiten:

    Imam Musa al-Sadr, the leader of Lebanon’s Shia Muslims, disappeared, along with two companions, in the summer of 1978 during a visit to Libya to meet Gaddafi.

    As in the Shia myth of the ‚hidden imam‘, this modern-day cleric left his followers upholding his legacy and awaiting his return.

    Hab’s selbst noch nicht gesehen; aber wenn es einen Verhängnis-Anker gibt, über den Libyen (und Nordafrika) in die gesamte Konfessionproblematik noch hineingezogen werden könnte, dann wohl über diese Geschichte.

    http://www.youtube.com/watch?v=tWOzHKm9S3o&feature=plcp

  45. 49.

    slightly OT

    Datenbank zum Stöbern für Interessierte

    Islamism in Arab Fiction and Film, 1947 to the Present is a project funded by the Arts & Humanities Research Council (AHRC) UK under the auspices of the Religion & Society programme. Taking account of the term’s shifting, often controversial meanings, the project aims to map, document, and critically assess ways in which ‘Islamism’ is imaginatively reflected, critiqued and contested. It examines fiction and film in Arabic, French, and English produced by artists closely affiliated to the Arab world, from 1947 to the present.

    The project will run from February 2010 to February 2011. It will result in an open-access catalogue [s.u.] of fiction and film addressing Islamism in terms of theme, context, organising consciousness, and/or aspect of characterization or plotting.

    http://dspace0.lancs.ac.uk:8080/jspui/handle/123456789/1

    @ TH (grade gelesen, habe keine Zeit es anzuschauen.)

    Hieß es nicht letztes Jahr einmal, Musa as-Sadr sei am Leben und in einem libyschen Gefängnis ‚gesichtet‘ worden? Müsste er dann inzwischen nicht schon längst aufgetaucht sein? Das verbreitetste Gerücht war doch, dass Gaddafi ihn habe umbringen lassen.

    • 26. Juli 2012 um 16:03 Uhr
    • MM
  46. 50.

    OT

    da müssen wir Rettung schirmen.

    • 26. Juli 2012 um 16:04 Uhr
    • MRX
  47. 51.

    Kleine Weltkreigsskizze für ZON, weil die da immer von Sarajewo reden, zur Löschsicherung hier:

    „Stichwort: Sarajewo; Weltkrieg:

    Syrien könnte tatsächlich zum Auftaktort eines Ersten Weltkrieges der Dritten Welt werden, da keine syrische Staatlichkeit mehr das freigesetzte jihadistische Element eindämmen kann und eine Saturierung des ebenfalls freigesetzten (bzw. vom Irak aus im Marsch gesetzten) Kurdischen Elementes gleichfalls nicht mehr ohne Ausweitung des Konfliktes denkbar ist.

    Der Konflikt hat schon längst den Irak (wieder)erreicht und das Regime in Damaskus ist nicht nur für Teheran, sondern auch für Baghdad eine unverhandelbare Verteidigungslinie.

    Angesichts der fortdauernden taktischen Unterlegenheit der Aufständischen kann der Konflikt einen Blutzoll fordern, der schließlich den Golfarabern ein offenes Eingreifen abverlangen könnte, bei Strafe einer Wendung der neu entfachten jihadistischen Energien gegen diese selbst.

    Dies dürfte auch wohl der Hintergrund des massiven Aufrüstungsinteresses mit modernstem Gerät am Golf sein.

    Auf der Gegenseite würden bei einem offenen Eingreifen des GCC aber nicht nur der Iran stehen, sondern auch der Irak mit den dortigen Arabischen Schiiten. Die Rückversicherungslinien der Konfliktparteien könnten dann in der Tat zu einer weltkriegsartigen Dimension führen; etwa über eine Rückversicherung der Saudis bei Pakistan gegenüber dem Iran …

    Ein – dann doch – Dritter Weltkrieg könnte schon herauskommen, aber – mit Verlaub – daran wäre der Westen am allerwenigsten schuld. Wäre nett wenn diese Replik auf: „Sarajewo“ stehen bleiben könnte.“

  48. 52.

    Elder of Ziyon kommentiert Absetzbewegungen palästinensischer Terroristen aus dem syrischen Exil nach Gaza und Iran:

    http://www.elderofziyon.blogspot.de/2012/07/palestinian-terrorists-fleeing-from.html

    • 26. Juli 2012 um 16:12 Uhr
    • Serious Black
  49. 53.

    @MRX

    Das liegt nicht an der Blogsoftware, sondern am Browser. Die Blogsoftware liefert den Inhalt komplett, der Browser erkennt auch den Abschnitt als URL, aber schneidet ihn vorzeitig ab.

    Das URL-Format mit den kommaseparierten Pfaden ist übrigens typisch für ein CMS, mir fällt der Name gerade nicht ein, SPON benutzt das Gleiche.

    • 26. Juli 2012 um 16:31 Uhr
    • Bitfreund
  50. 54.

    @ MRX

    Erdogans Assad-Prophetie zieht Kreise:

    hxxp://www.spiegel.de/politik/ausland/krieg-in-syrien-erdogan-kuendigt-baldigen-abgang-assads-an-a-846590.html

    In seinem Leib- und Magenblatt allerdings nicht; da gibt es andere Töne (2. Radikalisierungsschritt bereits):

    http://www.todayszaman.com/news-287715-.html

    „Don’t provoke us, Erdoğan says in stern warning to Syrian Kurds …

    Any such state there [in northern Syria] could not be seen as the Kurdish people’s own state. It would rather be a state of the terrorist PKK and the PYD,” Erdoğan said in the Kanal 24 interview. …

    “If we — Kurds and Arabs — join ranks, and are able to get military support from Turkey, we can fight not only the regime, but also the PKK,” said the Kurdish SNC commander, identified as Ubed Muse. “With armed support from Turkey, we can hit PKK bases inside Syria because we all know about their whereabouts and which regions they control.“

    Und dann noch eine dicke Portion Wunschdenken:

    „Erdoğan indicated that “opposition forces are now enjoying a visible dominance. … ”

    He also added that the regional and international powers that have supported the Syrian regime, including Iran and Russia, are going through an important change in their discourse in that they have also abandoned their hopes for Assad.“

    Um so zu träumen, muss man schon ganz schön was einwerfen.

    Könnte doch sein, dass sein Militär ihm gesagt hat, dass es jeden Augenblick losschlagen kann, gegen die Kurden – und dass er sich dazu schon mal was für die Öffentlichkeit einfallen lassen sollte.

    Modell Ägypten; ein Morsi-Moment für Erdogan ?

  51. 55.

    Test

    http://www.dw.de/dw/article/0,,16125464,00.html

    • 26. Juli 2012 um 17:13 Uhr
    • esprit de canaque
  52. 56.

    @Bitfreund

    Stimmt

    • 26. Juli 2012 um 17:14 Uhr
    • esprit de canaque
  53. 57.

    http://www.dw.de/dw/0,,9106,00.html

  54. 58.

    „http://www.dw.de/dw/0,,9106,00.html“

  55. 59.

    mhmhm — whatever I do – it doesn’t function

  56. 60.

    “http://www.dw.de/dw/0,,9106,00.html”

    Ganz schön krawallig – so rein optisch – dieser Webauftritt;

    müßte eigentlich mal jemand protestieren, so wegen Respektlosigkeit gegenübewr dem Islam; es ist immerhin Ramadan, der Monat von Einkehr und Besinnung.

    Keiner hat’s mehr so richtig religiös ‚drauf.

  57. 61.

    @P

    Achten sie mal auf die Veränderung der Kommata von der Originalansicht über den Kopiervorgang in das Kommentarfenster bis zum erscheinen im Kommentarstrang.

    • 26. Juli 2012 um 17:36 Uhr
    • esprit de canaque
  58. 62.

    Golan-Drusische Stimmen pro-Assad:

    „“All of Buqaata is with Assad,“ insists a young boy who looks barely 12 years old, who has come up to the hill with two friends to watch the battle playing out.

    „They are bombing terrorists over there,“ he explains, pointing towards Jebata al-Khashab.

    For local pharmacist Gandhi al-Kahaloni, the bloodshed in Syria has „nothing to do with reform, freedom or democracy.“

    „It is an attempt to sabotage the country and divert it from the path of resistance and opposition to Israel and the United States in order to create chaos and sectarian in-fighting,“ he told AFP at his pharmacy in the town center.

    Rolled up in his drawer is a poster of Assad, which he says he doesn’t put up in his shop „because this is a place of business.“

    „Assad will remain a lion in his own den which is Syria, and he will keep national unity intact,“ he insists of the president, whose surname means lion.

    „There is no other leader.“

    Ebenttt ! Jede/r die/der den Hass auf Israel über alles schätzt, muss letztlich, egal wie schweren Herzens, für Assad, bzw. so ein Regime sein. Das gehört auch zu dem syrischen Drama. Namentlich die Salafisten sind undisziplinierte Antisemiten, was ihren Appeal auch wieder begrenzt hält.

    Deswegen hat das Regime noch viele Monate, in denen es den anderen alles kaputt machen kann was es will – also tendenziell das ganze Land – und in denen sich die Aufständischen ‚ins Unrecht setzen‘, wenn sie an arabisch-syrisch bedeutsamen Orten, wie Damaskus und Aleppo kämpfen und deswegen dort vieles kaputt geht.

    Und wenn sich ein paar SNC-Leute dann noch Knarren bei der Türkei abholen, um gegen die Kurden zu kämpfen …

    Das Weitere wird im Großen davon abhängen, wer die Zerstörung Syriens als ester nicht mehr mitansehen mag: Die Saudis, oder die Türkei.

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=422738

  59. 63.

    In Aleppo angeblich Gerätschaften für Chemiewaffen gefunden:

    https://www.cnnturk.com/2012/dunya/07/26/esadin.kimyasal.silah.techizati.ele.gecti/670436.0/index.html

    (Sprecher der Freien Syr. Armee)

    • 26. Juli 2012 um 18:01 Uhr
    • MRX
  60. 64.

    @ EDC – Achten sie mal auf die Veränderung der Kommata von der Originalansicht über den Kopiervorgang in das Kommentarfenster bis zum erscheinen im Kommentarstrang. – don’t drive me crazy :)

  61. 65.

    Aleppo is far from won: Fisk – mit Transscript

    http://www.abc.net.au/lateline/content/2012/s3554628.htm

    The mish-mash of groups: addicts, salafis – all smugglers …

  62. 66.

    18:59 Syrian President Bashar al-Assad has thanked North Korean leader Kim Jong-Un for supporting his „just cause“ as his forces battle an uprising against his regime, Pyongyang state media said Thursday.

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=253828#ixzz21kLQ858D

    • 26. Juli 2012 um 18:24 Uhr
    • MRX
  63. 67.

    Danke, Herr Lau, für diesen äußerst aufschlussreichen Artikel!
    Jetzt WISSEN wir (was wir bisher stets nur vermutet haben), warum in Deutschland vom ersten Tag an die Opposition medial unterstützt wurde, warum Beiträge Ihrer Kollegen, die zu neutral klangen, flächendeckend innerhalb von Stunden umgeschrieben werden mussten, warum die Ein-Mann-„Menschenrechtsstelle“ in London stets und ständig zitiert wird (obwohl es nie Beweise für deren Behauptungen, statt dessen aber ständig Belege für deren Falschangaben gab), warum Untersuchungen nicht abgewartet, sondern Botschafter flächendeckend ausgewiesen wurden usw.
    Ich weiß, dass Ihnen der Iran am Herzen liegt – so wie mir Syrien. Lesen Sie bitte diese al-Qaida-Erklärung – und Sie wissen, wen Deutschland unterstützt:
    http://www.breakingnews.sy/en/article/3399.html

    • 26. Juli 2012 um 18:32 Uhr
    • Melone
  64. 68.

    19:50 A top-ranking Russian naval officer on Thursday announced that his country’s warships participating in a Mediterranean drill will not deck in its base in the Syrian port city of Tartus, UPI news agency reported.

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=253828#ixzz21kWW6Cjm

    • 26. Juli 2012 um 19:08 Uhr
    • MRX
  65. 69.

    @ Melone

    Wenn es nur terroristische Verbrechertyrannen und enttäuschte, größenwahnsinnige Schmuggler, unterdrückte Kleinkriminelle und malerische Märchenbuch-Fanatikern zur Auswahl gibt, dann ist Außenpolitik halt nicht so einfach.

    Es wird schon ‚rauskommen, welche Spoilerfakestaatsclique genau den Salafisten damals den Jihad gegen den Westen eingeredet hat.

    Angesichts der Prügel, die deren Leute inzwischen vom Tyrannen beziehen, weil der Westen dort aus allgemeiner Angepisstheit heraus niemanden mehr richtig schützen mag (Libyen war Ausnahme, weil weit weg vom Schuß) haben sich diese Leute sicher auch nicht gerade beliebt gemacht; so Fanatiker-intern.

  66. 70.

    Wie zur Illustration von #69 erscheit bei ZON:

    http://www.zeit.de/2012/31/Tagebuch-Syrien-Buergerkrieg/komplettansicht

    „Und selbst jetzt kann man nicht sagen, dass Damaskus kämpft. Es sind Syrer aus dem ganzen Land, die in die Hauptstadt strömen, Bataillone aus Homs, aus Daraa, aus den Vororten eilen herbei weil Damaskus sie im Stich gelassen hat….

    Was will die Opposition in der Zeit nach Assad tun, was wird aus dem Land, wer übernimmt die Macht? Es ist leicht, Pläne zu machen. Sie dann wirklich umzusetzen, im Kampf verschiedener Gruppen, ist etwas ganz anderes. Unsere bisherige Opposition wird dabei nicht viel zustande bringen,“

    So sieht’s aus; und jetzt kjommt der Boden, auf den alles gut gemeinte fällt:

    „ohnehin wird der Westen versuchen, das Land nach seinen Interessen zu formen,“

    … was man von mir aus auch lassen könnte – ‚nation building‘ …

    „ebenso wie unsere Nachbarn und die Extremisten in der Region.“

    In einem Atemzug mit dem Westen – nun ja, offene Worte, lesenswert.

  67. 71.

    @ Melone
    Jetzt WISSEN wir (was wir bisher stets nur vermutet haben), warum in Deutschland vom ersten Tag an die Opposition medial unterstützt wurde

    … in der Tat, die ‚Arabellion‘ in Tunesien, in Ägypten, in Qatar, in Syrien, im Yemen, die Frauen-Autofahr-Aktionen in Saudi-Arabien: alles von langer Hand geplant, zu einem günstigen Zeitpunkt, initiiert, gefördert und schlussendlich vollbracht von den verschlagen-tüchtigen deutschen Journalisten mit ihren flächendeckend innerhalb von Stunden umgeschriebenen Artikeln sowie von der – last but not the least – Ein-Mann-„Menschenrechtsstelle“ jenseits des Kanals.

    Danke für diese plausible Information über das bislang Unerklärliche!

  68. 72.

    @ Publicola

    Melone et al. …

    gefühlte 70 % der Onlineforisten sind so ‚drauf; was mögen sich diese Leute nur einbilden, an wem sie sich da rächen, geschweige denn für was ?

    Je krasser der Despotismus, je pornographischer die Verbrechen, je flagranter Unheil, Unrecht und Mißbrauch, desto kitschiger das Mitgefühl für die verfolgte Unschuld, verfolgt vom Weltbösen, uns, dem Westen, dem USA, Israel …

    Das Phänomen ist ja hier im Blog eher seltener; aber haben Sie da eine Psycho- oder sonstige Hypothese zu, wo das herkommt ?

    Das können unmöglich alles irgendwelche frustrierten Altlinken sein; das Phänomen scheint mir tiefer zu liegen; irgendwas mit einem unglaublich tief sitzendem und maßlos bösartigem Rachewunsch …

  69. 73.

    @ TH – statt einer Hypothese:

    The story goes that
    the city of Bielefeld (population of 323,076 as of 2011) in the German state of North Rhine-Westphalia
    does not actually exist.
    Rather, its existence is merely propagated by an entity known only as SIE (in this context THEY or THEM),
    which has conspired with authorities
    to create the illusion of the city’s existence.

    The theory posits three questions:
    – Do you know anybody from Bielefeld?
    – Have you ever been to Bielefeld?
    – Do you know anybody who has ever been to Bielefeld?

    A majority are expected to answer ‚no‘ to all three queries.

    Anybody claiming knowledge is said
    to be part of the conspiracy or being deceived themselves.

    The origins of and reasons for this conspiracy are undocumented. Speculated originators … include
    – the CIA,
    – Mossad
    – or aliens who use the Bielefeld University as a disguise for their spaceship

    http://en.wikipedia.org/wiki/Bielefeld_Conspiracy

  70. 75.

    @ Publicola

    Das ist die allgemeine Technik des Irrsinn-Schlusses, den man z.B. an eine Frage, wie: ‚Was verschweigt xy … ??‘ knüpfen kann.

    Mir geht es um die Richtung, die diese Verschwörungsgewißheiten ja stets haben.

    Wenn etwas über Außerirdische herauskommt, dann ist die Richtung quasi neutral.

    Aber diese zuverlässige Solidarisierung mit Verbrechern und das Herumhacken auf den Opfern, das finde ich so gruselig; Stockholm-syndromartig; die Leute reden von Staatsverbrechern, wie eine traumatisierte Geisel über den den Bankräuber, als Robin Hood und über jeden Ordnungs- und Schutzgedanken, als hätten sie den Sheriff von Nottingham Forest vor sich.

  71. 76.

    Who are the rebels in Syria?

    Abdel Bari Atwan, ein Mann der praktisch sein ganzes Leben nur gelogen hat, gibt ein nüchternes, sachliches klares Interview. Wie kommt so etwas; aus Angst ? Verzweiflung ? Die klare Aussicht, dass keine Lüge mehr helfen kann, das kommende Verhängnis hinauszuzögern, oder zu verschleiern ?

    http://www.youtube.com/watch?v=-R9TXEaByYo&feature=plcp

    syrische Traditionsterroristen, neu formierte Gruppen aus dem Irak und ein jihadistischer Reisezirkus aus aller Tyrannen und Losgelassenen Länder bis AfPak – eine „tödliche Mischung“ – schon angeschlossen bei Al Kaida, oder gerade deren Sermone aufsaugend … 6.000 unkontrollierbare Desperados, die das Regime für ‚atheistisch‘ hielten; deren Financiers, – völlig frei von Durchblick und Überblick – je islamistischer, desto attraktiver für die Jugend; andererseits im Irak konnte Petreus 80.000 von ihnen kaufen für 300 pro Monat …

    … alle selbstredend Experten in Sprengfallen, Autobomben und Hinterhalten, aber sonst keinen Plan, keiner kann sie kontrollieren, niemand weiss wie man sie wieder los wird.

    Faszinierend.

  72. 77.

    Al Qaeda’s possible comeback – Reuters

    Kurz und knapp: Die größte Sorge allerorten: Ein Machtvakuum.

    http://www.youtube.com/watch?v=uMIkG-8FQKM

  73. 78.

    OT-Irak – Die Schiiten können es auch nicht.

    Iraq: After the Americans Part 1

    http://www.youtube.com/watch?v=dwXTUESlEb8&feature=plcp

    Märchenhafte Geldsegnungen gehen über dem Land nieder und verbessern dort nichts am Leben der Menschen. Arbeitskräfte müssen die chinesischen Ölfirmen selbst mitbringn, damit sich die Iraker über Arbeitslosigkeit beklagen können. Eine Gewerkschafterin klagt düster, dass die Investoren stets ‚mehr als nur Spezialisten mitbrächten‘ …

    15.20 Das Demokratiemodell: Wer einer Partei angeschlossen ist, darf alles; all das sei schlimmer als die Saddam-Tyrannei; ab 17.00 verleiht eine Frau ihrer tiefsten Sehnsucht Ausdruck, sich inmitten ihres demokratischen Regierungspersonals in die Luft zu sprengen.

    Irgendetwas an der Demokratie macht diese für die Araber noch unerträglicher, als eine Tyrannei.

    8 bis 9 Jahre Arabischer Frühling mit dick Kohle und nur 30% der Einwohner Ägyptens haben schon mal nichts gebracht. Aus jeder Minute dieses Berichtes ist das ablesbar; eine Meisterleistung des Erzählers, ‚Verantwortung‘ immer dann verschwinden zu lassen, wenn man gerne danach fragen würde und statt dessen die Hoffnungen auf die Amis zu zitieren, die dann enbttäuscht wurden.

    Hoffnung wird irgendwie als Verdienst behandelt, in der westlichen Arabertümelei …

  74. 79.

    Syrien
    A Syrian parliamentarian representing the northern province of Aleppo has defected to Turkey, becoming the first member of the rubber-stamp assembly elected in May and dominated by President Bashar al-Assad’s Ba’ath party to jump ship. „I have crossed to Turkey and defected from this tyrannical regime … because of the repression and savage torture against a nation demanding the minimum of rights,“ Ikhlas al-Badawi told Sky News Arabia.
    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/27/syrian-politician-defects-turkey

  75. 80.

    Syrien – Manaf Tlass –

    „My 50 Minutes with Manaf“
    by Bassam Haddad*)
    MERIP (Middle East Research and Information Project)
    July 25, 2012
    http://www.merip.org/my-50-minutes-manaf
    _____________________________

    *) Bassam Haddad is director of the Middle East Program at George Mason University and an editor of Middle East Report.

  76. 81.

    Große Pläne für (viel) später:

    Ein Al-Kaida-Krieger aus der Ölstadt Kirkuk im Nordirak jedenfalls lässt sich in der New York Times bereits mit seinen Zukunftsplänen zitieren: “Unsere große Hoffnung ist, einen syrisch-irakischen Staat für alle Muslime* zu schaffen – und dann werden wir Krieg ausrufen gegen den Iran* und Israel** und Palästina** befreien.”

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-07/Al-Kaida-Syrien/seite-2

    * nur für die richtigen rechtgläubigen Muslime
    ** alles andere hätte mich schwer enttäuscht

    • 27. Juli 2012 um 11:21 Uhr
    • Serious Black
  77. 82.

    @ SB

    Aber man sieht: Vor dem großen Ziel ist die Klippe, an der sie zerschellen werden. Wenn die Jihadis von Assad aus dem Westen und von Maliki und Moqtada aus dem Osten Zunder kriegen, dann müssen die Saudis versuchen, sie konventionell ‚rauszuhauen, oder die Islamisten werden ihren Zorn gegen die Saudis als Verräter richten, wenn diese zu lange zögern sollten, was zu unternehmen.

    Nebenbei; Emirate-Security fühlt sich von MB gemobbt:

    „1500 phone threats and counting from Egypt’s Brotherhood: Dubai police chief …

    „Morsi will come crawling to the Gulf asking for help,“ Khalfan foretells in another tweet.“

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/2/0/46529/World/0/-phone-threats-and-counting-from-Egypts-Brotherhoo.aspx

  78. 83.

    ‚Muslim Brothers plotting overthrow of Gulf states‘

    http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?id=278993

    • 27. Juli 2012 um 12:03 Uhr
    • Melone
  79. 84.

    „Christians Flee From Radical Rebels in Syria“

    http://www.aina.org/news/20120725184511.htm

    • 27. Juli 2012 um 12:04 Uhr
    • Melone
  80. 85.

    Euro-Regionen-Coaching könnte auch noch erforderlich werden:

    „“Iraqi border guards had witnessed the Free Syrian Army take control of a border outpost, detain a Syrian army lieutenant colonel, and then cut off his arms and legs.*

    „Then they executed 22 Syrian soldiers in front of the eyes of Iraqi soldiers.“

    They reportedly also raised the al-Qaeda flag. …

    The forces participating in the operation at the Turkish border crossings were also an interesting bunch …

    By Saturday evening, a group of some 150 foreign fighters describing themselves as Islamists had taken control of the post.

    These fighters were not at the site on Friday, when rebel fighters captured the post.

    Some of the fighters said they belonged to Al-Qaeda in the Islamic Maghreb (AQIM), while others claimed allegiance to the Shura Taliban. They were armed with Kalashnikov assault rifles, rocket launchers and improvised mines.

    The fighters identified themselves as coming from a number of countries: Algeria, France, Egypt, Saudi Arabia, Tunisia and the United Arab Emirates – and the Russian republic of Chechnya…“

    *durchaus auch klerikalerseits umstritten diese Praxis !!

    http://www.atimes.com/atimes/China/NG28Ad01.html

    Ein Artikel der versucht, den Chinesen klarzumachen, was auf sie zukommt. Aus deren Sicht hat ihnen das alles natürlich der Bush eingebrockt; oder – nicht dass sie darauf kommen, welche Rolle ihr Pakistanischer Verbündeter da gespielt hat.

  81. 86.

    OT

    Gemein, die sollten uns doch vor der Klimakatastrophe warnen.

    • 27. Juli 2012 um 12:15 Uhr
    • MRX
  82. 87.

    Nach dem Artikel von Herrn Lau und dem gestrigen Beitrag von SPON läuft man zumindest nicht mehr Gefahr, als „Verschwörungstheoretiker“ abgestempelt zu werden, wenn man behauptet, der Westen führe Krieg in Syrien:

    „Kaim listete in einer Analyse im Februar die verschiedenen Optionen eines Eingreifens auf. Einige davon werden mittlerweile umgesetzt.

    Rebellen-Ausbildung: Im Irak und in Saudi-Arabien sollen syrische Aufständische von Ex-Mitarbeitern der britischen Spezialeinheit ausgebildet werden, berichten britische Zeitungen.

    Bewaffnung der Aufständischen: Die USA helfen seit Mai Katar und Saudi-Arabien bei deren Waffenlieferungen an die Aufständischen, melden amerikanische Zeitungen.

    Hilfe bei der Desertion hochrangiger Regime-Mitglieder: Frankreich bestätigt, dem Ex-Assad-Vertrauten Manaf Tlass bei der Ausreise geholfen zu haben. Er lebt derzeit in Paris.

    Einsatz von Aufklärungsdrohnen: Ein US-Beamter bestätigt im Februar dem Fernsehsender NBC, dass „einige“ amerikanische Drohnen über Syrien im Einsatz sind.

    Mobilisierung von Spezialeinheiten in der Region: Die USA, Großbritannien, Frankreich, Jordanien und Israel haben bestätigt, Spezialeinheiten in Bereitschaft versetzt zu haben. Diese sollen im Falle eines Sturzes von Baschar al-Assad die Chemiewaffen des Regimes sichern.

    Weitere Schritte, die möglicherweise bereits unternommen werden, aber bisher nicht bestätigt wurden:

    Cyberangriffe: Angriffe könnten sich gegen die Kontroll- und Kommunikationssysteme des syrischen Militärs richten. Auch zivile Infrastruktur wie Radio, Fernsehen, Telefonnetze oder der Flugverkehr könnten attackiert werden. Möglicherweise kam es im zivilen Bereich bereits zu ersten Angriffen. So berichteten Syrer aus Damaskus SPIEGEL ONLINE, dass das Festnetz in Stadtvierteln, wo hochrangige Unterstützer des Regimes leben und viele Ministerien angesiedelt sind, seit Mitte Juli gestört ist. Die syrische Regierung warnte am Sonntag, dass das Staatsfernsehen von Aufständischen gehackt werden könnte.

    Aufklärung für die Aufständischen: Die Bilder der Drohnen könnten den Milizen zur Verfügung gestellt werden. Auch könnte Personal in Syrien zur Erkundung eingesetzt werden. Im Norden des Landes scheint dies inzwischen möglich.

    Spezialkräfte innerhalb von Syrien: In Libyen wurden den Aufständischen Militärberater zur Seite gestellt, um ihre Schlagkraft zu erhöhen. Dies wäre auch in Syrien denkbar, zumal nach Berichten des britischen „Guardian“ bereits zwischen Dezember und Februar zwei US-Geheimdienstler in der syrischen Stadt Homs waren, um die Rebellen beim Aufbau von Führungsstrukturen zu unterstützen.“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/krieg-in-syrien-wie-der-westen-hilfe-leistet-a-846531.html

    • 27. Juli 2012 um 12:30 Uhr
    • Melone
  83. 88.

    @ TH

    China ist da äußerst selbstbewußt. Nun geht es sogar um Okinawa:

    http://www.worldaffairsjournal.org/blog/gordon-g-chang/china-now-claims-japan%E2%80%99s-okinawa

    • 27. Juli 2012 um 12:37 Uhr
    • Serious Black
  84. 89.

    Oder war alles ganz anders?

  85. 90.

    @ SB

    Bei so einer ASEAN-Sitzung in Kambodscha haben sie direkt ein paar Inseln geklaut und ihr kambodschanischer Kumpel hat als Gastgeber die Tagesordnung so manipuliert, dass darüber noch nicht mal richtig gesprochen werden konnte.

    Wir werden sehen, wie die Genossen mit Mittelasien klarkommen.

    @ Melone

    Sie sind nicht auf dem neuesten Stand. Der Syrien-coup ist nur eine Fortsetznug des Bananenputsches in der DDR und Osteuropa. Aber die Völker der Welt kommen langsam dahinter:

    „CIA agents, during the counter-revolution, drove truckloads of bananas into the streets of Berlin and gave them away, to delirious crowds. Only now, can the populace really appreciate how cheaply they were brought; how cheaply they sold the gains so bitterly fought for and fiercely defended by previous generations of Workers to live as masters of their own destiny, free of exploitative relations, secure in their future and their children’s futures.“

    Genosse Harpal Brar informiert in einer Sternstunde des Internationalismus !

    http://www.youtube.com/watch?v=3UJsphMz_5Q&feature=plcp 1.10-2.30

  86. 91.

    # 90 – The Stalin Society was formed in 1991 to
    defend Stalin and his work on the basis of fact and to refute capitalist, revisionist, opportunist and Trotskyist propaganda directed against him.

    http://www.stalinsociety.org.uk/index.html
    _______________________________________________

    ” … – der gesellschaftliche und daraus resultierende politische und juristische Erwartungs- und Modernisierungsdruck ist eine Kraft, der sich im Prinzip auf Dauer niemand entgegenstellen kann…”
    – Haben Sie dafür historische Beispiele? Ich könnte mir vorstellen das Druck auch Trotzreaktionen auslöst die durchaus auf Gruppenebene wirken können.

    Danke für Ihren Einwurf, der eine ebenfalls mögliche Entwicklung skizziert.
    Meine Hypothese ist nicht als mathematisch-physikalische Gleichung misszuverstehen!

    1 – Die von Ihnen avisierte Reaktion sehe ich bei politisch-religiösen Ausrichtungen, denen es absolut nichts ausmacht, als quasi-offiziös betrachtete (allerdings aus volkundlicher Ehrfurcht nicht so genannte) Deppen vielleicht und günstigstenfalls touristisch interessant und vor allem gesellschaftlich völlig peinlich-einflusslos zu bleiben
    (siehe hierfür als Beispiel die Amish in den USA oder irgendwelche (KPD)ML-Gruppen in Deutschland).

    Die britische ‚Stalin society‘ hatte ich allerdings bei meinen Beispielen übersehen

  87. 93.

    … aus volkskundlicher Ehrfurcht …

  88. 94.

    @ TH #76 und #77

    Nur eine Randnotiz, („Quibbling“).

    In beiden Berichten (#76: ab. 3.02; #77: ab. 0.45) wird Video(Bilder-)material verwendet, das (von der sog. „Al Baraa Ibn Malik Martyrdom Brigade“ selbst?) bereits im Februar ins Netz gestellt wurde*. Auch die New York Times verlinkte vor einigen Tagen**.

    * youtube.com/watch?v=m17BUyjBdTI

    ** „It is the sort of image that has become a staple of the Syrian revolution, a video of masked men calling themselves the Free Syrian Army and brandishing AK-47s — with one unsettling difference. In the background hang two flags of Al Qaeda, white Arabic writing on a black field.“

    nytimes.com/2012/07/25/world/mi ddleeast/al-qaeda-insinuating-its-way-into-syrias-conflict.html

    btw ist das der Artikel, auf den sich die Zeit (SB, #81) beruft. Letztere macht (immerhin) deutlich, dass das Video bereits seit Feb. im Netz ist.

    Würden hardcore-AQ Jihadisten (auch) Symbole des Nationalstaatensystems verwenden, wie es in dem Video mit der syrischen Unabhängigkeitsflagge (ehem. Syrian Republic) der Fall ist?

    Aus der NYT:

    In hard-pressed Deir Ezzor in eastern Syria, not far from the Iraqi border, a Free Syrian Army brigade leader, identified only as Sayid, said in an interview by Skype that he had heard rumors about Qaeda fighters, but had never actually seen one.

    Entweder er lügt; oder: die syrischen Rebellen verstehen unter Al-Qa’ida etwas anderes als die Presse. Wie auch immer, einen Unterschied macht es sowieso nicht.

    PS: Oksana Boyko (RT):
    When I ask people in Damascus wether they are pro-Assad or pro-opposition, many respond they are pro Syria. And anti-guns.

    • 27. Juli 2012 um 14:25 Uhr
    • MM
  89. 95.

    @ Publicola

    „Die britische ‘Stalin society’ hatte ich allerdings bei meinen Beispielen übersehen“

    Gen. Brar bekommt brausenden Applaus z.B. bei der:

    Oxford Union (OU) debating society discussed the motion „This House Believes that Capitalism can save the world“ on 6th November 2008.

    „Stringfellow will propose the motion ‚This House believes that Capitalism can save the world‘. His opposition is Harpal Brar, an Indian-born Communist politician and vocal supporter of Stalin.“

    hxxp://www.telegraph.co.uk/news/celebritynews/3172734/Jodie-Marsh-Peter-Stringfellow-and-Rebecca-Loos-to-address-Oxford-Union.html

    Und dann hat er einen in der Nazizeit auf Abwege geratenen deutschen Genossen und Stalingradkämpfer, der eine BBC-Doku hatte, aufgetan und dem Bekenntnisse zu einem gemeinsamen Irak-Öl-Intersse von Hitler und Bush entlockt.

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Metelmann

    http://www.youtube.com/watch?v=wP-JUBAQMPI 00.56.00-00.57.00

    Natürlich einerseits völlig absurd und randständig, aber dann hat eine Gesellschaft, bzw. eine Öffentlichkeit auf einmal ‚Leerstellen‘, wo solche Randpositionen ins Zentrum rücken können; natürlich nicht mit dem kompletten Unfug, aber doch mit ungelenkten Versatzstück-Splittern.

  90. 96.

    @ MM

    „Würden hardcore-AQ Jihadisten (auch) Symbole des Nationalstaatensystems verwenden, wie es in dem Video mit der syrischen Unabhängigkeitsflagge (ehem. Syrian Republic) der Fall ist?“

    Gut geschulte sicher eher nicht; wie ikonographisch shirk-sensibel das Fußvolk aus Anbar, etc. ist, ist wohl nicht so leicht einzuschätzen.

    Klar, haben sowohl Assad als auch Al Kaida selbst, ein Interesse daran, den A/K Anteil propagandistisch möglichst hochzupuschen. Andererseits ist ja auch von einer schleichenden Aneignung dieser Ideologie bei vielen Kämpfern die Rede, dann allerdings mit starker antiiranischer Zuspitzung.

    Auch wenn ein Teil nur herbeigeredet wird, so wird er dann doch effektiv herbeigeredet – im Sinne von sich dann letztlich selbst erfüllenden Prophezeihungen.

    Bei den Kurden ist ja auch nicht alles PKK; aber in einem bewaffneten Konflikt polarisiert sich vieles ungeheuer beschleunigt.

    Wir können es eh alles nur mitansehen und an diesem Wochenende ist jedenfalls der Abschied vom Kulturerbe Aleppo angesagt.

  91. 97.

    Fu*k the dude … he is not the country … the country is destroyed (sic) now… and nobody can fix it

    Daughter of Syria’s U.N. envoy slams Assad, says country is destroyed

    Al-Arabiya – Friday, 27 July 2012

    … Sherry Jaafari …, the daughter of Syria’s envoy to the United Nations … helped [well-known American journalist Barbara] Walters secure an interview with Assad in December 2011

    … leaked emails … show how Jaafari almost single-handedly arranged for the interview …

    The Guardian published a series of leaked emails where Jaafari was referring to Assad as „the dude.“ … Jaafari wrote an email to her boyfriend on Jan. 28, 2012 telling him about her work in the palace:
    „it’s a lot of pressure…and u know how sensitive I am and
    how much i love the dude …
    so i have so many mixed feelings….“

    … Jaafari’s work was causing tension in her relationship.
    In one heated discussion with the boyfriend, she wrote on Feb.5, 2012:
    „do whatever you want.. criticize the dude, criticize my dad.. say that they are a bunch of criminals and let your friends laugh at it.“

    Later in that email she said:
    „Fu*k the dude …
    he is not the country..
    the country is destroyed (sic) now..
    and nobody can fix it..“ …

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/07/27/228672.html

  92. 98.

    Assad-Gemeinde ruft Heiligen Krieg aus !

    Священная война. Сирия. The Sacred War – Syria

    http://www.youtube.com/watch?v=sktroNNsKrM

    mit englischen Untertiteln zur sowjetischen WK II-Hymne – genial gemacht.

    Für glühende Antifaschisten auf deutsch zum Mitsingen:

    @ Melone – das ist was für Sie !!

    Steh auf, steh auf, du Riesenland!
    Heraus zur großen Schlacht!
    Den Nazihorden Widerstand! (Salafis im Bild)
    Tod der Faschistenmacht!

    Es breche über sie der Zorn (Assad Bilder)
    wie finstre Flut herein.
    Das soll der Krieg des Volkes,
    Der Krieg der Menschheit sein.

    Den Würgern bieten wir die Stirn, (Mehrfachraketenwerfer)
    Den Mördern der Ideen.
    Die Peiniger und Plünderer, (US-UNO-Botschafterin Rice)
    Sie müssen untergehn.

    Die schwarze Schwinge schatte nicht mehr (westl. Kampfjets)
    Uns überm Heimatland. (russ. FlaRak)
    Und nicht zertrete mehr der Feind
    Uns Feld und Flur und Strand. (Anti-Schiff-Rak. Yachond)

    Wir sorgen dafür, dass der Brut
    Die letzte Stunde schlägt. (Jihadisten mit Nazigruß ?)
    Den Henkern ein- für allemal (UNO: GB und USA, Hillary …
    Das Handwerk jetzt gelegt! … und Frankreich

    auf englisch zum Teil noch krasser; und mit viel Shabeeha zu Refrain

  93. 99.

    aus einem Interview mit zwei von der FSA befreiten, vorher von Dschihadisten gekidnappten Journalisten (a British and a Dutch photographer: freelance photographers John Cantlie and Jeroen Oerlemans were abducted on July 19 and released yesterday)

    … But he walked us straight into a jihadi training camp.

    Q: A jihadi training camp? Were the fighters from outside Syria, you think?

    A: Absolutely. There wasn’t a Syrian present. They were all youngsters from other countries, African countries, Chechnya …

    Q: And what did they want with you?

    A: At first, they said they just wanted to find out if we were indeed who we said we were, they said they thought we were CIA agents [inaudible]. But then it quickly became apparent they wanted to trade us for ransom ….

    A: There was a moment that we thought we would be disappeared, … that they would take us to a place where no one would ever find us again. Like a place outside Syria, maybe Iraq, or to be handed over to another armed group.
    Just at that moment, a group of armed men came into the camp …
    They stormed into our tent and started dressing down [zurechtweisen, ‚herunterputzen‘] everyone:
    Why the hell we were being kept there, how long we had been kept there, why we were being treated this way.

    Q: And who was this?

    A: From what I know now, they were FSA, FSA soldiers. I don’t know which faction.
    They managed to get intimidate the youth in the camp enough that they could take us out of the camp.
    Five minutes later they took us out of the camp while shooting [in the air I think]. And we were free.

    Q: The impression is created that the FSA is now in competition with foreign jihadis in this area, in its fight against Assad?

    A: Yes. Maybe in the short term they have the same aim, namely of overthrowing Assad and freeing Syria from a dictatorial regime.
    But where the FSA seems to be fighting for democracy,
    these foreign fighters don’t want anything more than imposing Sharia on Syria.
    Syrians are pretty moderate Muslims in general,
    but they want to put them under the heavy boot of Sharia.
    And that they [Syrians] wouldn’t have much say in their own land, really.

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/jul/27/syria-us-fears-aleppo-massacre-live

  94. 100.

    @ MM

    Hier spricht eine wahrhafte Landesmutter der ummah:

    Bangladesh PM: Rohingya refugees not country’s responsibility

    Sheikh Hasina said Bangladesh is already overpopulated and there’s no more room.

    Zwar kein volles Korn, dafür aber ein volles Boot im Reisfeld.

    http://www.youtube.com/watch?v=ywuGY9yaaV4&feature=plcp

  95. 101.

    @ ThorHa, NN, große Schlachtstrategen

    „“We really don’t have anything to prevent the tanks or bombing by fighter jets. …

    Opposition fighters and supporters outside the country admit that they are outgunned by the regime, despite reports of supplies arriving from Saudi Arabia and Qatar. …

    The rebels in Aleppo oscillate between pride and despair. …

    „If the army comes back they will destroy us,“ he said.

    „There will be no courts, they will massacre in each and every way,
    everywhere.““

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/syria/9433735/Syria-Aleppo-rebels-plead-for-help-as-army-threatens-onslaught.html

    Vielleicht mal ein fränkisch-berlinerisches Molli-Coaching aufziehen ?

  96. 102.

    Tunesien

    … Die Partnerschaft Tunesien-Deutschland erlaubt eine stetige Zunahme der Handels-und Wirtschaftsbeziehungen.
    Die deutschen Projekte in Tunesien werden neue Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Tunesier bieten,
    vor allem für Hochschulabsolventen, die von einem „mögliche Transfer deutscher Technologie“ profitieren werden.

    Derzeitig sind 300 deutsche Unternehmen, die über 300.000 Menschen in Beschäftigung halten, in Tunesien tätig.

    Um diesen Austausch zu fördern, organisiert die zentrale Industrie-und Handelskammer in Zusammenarbeit mit den Industrie-und Handelskammern Hannover und Hamburg und dem tunesischen Konsulat in Hamburg eine Begegnungs- und Partnerschafts-Delegation in Deutschland 16-20 Oktober 2012.

    Auf dem Programm für diese Delegation stehen Treffen mit Industrie-und Handelskammern von Hannover und Hamburg, Partnerschaftstreffen mit Wirtschaftsführern und potentiellen deutschen Investoren in Hannover und Hamburg und Besuche bei Unternehmen in diesen zwei deutschen Städten.
    Die betreffenden Wirtschaftsbereiche sind: Gesundheit, erneuerbare Energien, Abfallwirtschaft, Einfuhr von landwirtschaftlichen Lebensmittel-Produkten/Frischprodukten, Textilien, Elektronik und Elektrotechnik. Die teilnehmenden tunesischen Unternehmen werden an gezielte Treffen mit Herstellern, Käufern, Importeure, Händlern und Betreiber in Deutschland teilnehmen …

    http://www.letemps.com.tn/article-68320.html

  97. 103.

    Vali Nasr, a professor of international politics at Johns Hopkins University and a foreign policy adviser to the White House, talks to Australia Network’s Newsline.

    Ob Assad erledigt ist oder nicht, ist schon unwichtig; Syrien ist als Staat erledigt, die Nachbarn sind konflikt-infiziert und die schiitische Machtachse ist auf Leben oder Tod herausgefordert; Irak !!.

    http://www.youtube.com/watch?v=a5_58e_GBNI

    Schöne Fotos von frommen Menschen (aktuell wg. Tlas):

    hxxps://www.facebook.com/photo.php?fbid=505638799451006&set=a.271825019499053.88248.261371280544427&type=1&theater

    Landis setzt auf Tlas; das bringt aber auch nichts mehr, denn …

    „It is easy to forget how many Syrians have been complicit with this regime in some way over the last four decades. Most Syrians want dramatic changes. But many may have found Tlass’s words rejecting revenge reassuring. His message that Syria must protect its national institutions and avoid destroying them, etc. were designed to reassure the silent majority that have yet to articulate their concerns and interests.“

    … 40-60 % wollen autoritäre Stabilität; der Rest verteilt sich auf utopisch-staatsferne Bestrebungen; Repräsentativität hat überhaupt keinerlei reale Basis.

    hxxp://www.joshualandis.com/blog/?p=15541

  98. 104.

    Aufständische melden Beginn der Offensive auf Aleppo:

    (gegenüber internationalen Nachrichtenagenturen, was noch nicht heißen muss, dass es auch wirklich schon begonnen hat …)

    Syria army launches Aleppo counter-offensive, activists say

    http://nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=423142

    Hierzu allerdings sinnvoll dortselbst ergänzend:

    New TV: Intermittent gunfire heard in Tripoli amid deployment of Lebanese army

    In der Türkei gibt es einen merkwürdigen Streit um eine national integrative Religionspolitik, wo sich Alevitenverbände beklagen, dass sich Erdogans Islamisten ihre eigenen Palastaleviten backen würden. Durchaus auch passend zur syrischen Entwicklung.

    hxxp://www.hurriyetdailynews.com/alevis-call-meeting-with-president-pirate-action.aspx?pageID=238&nID=26544&NewsCatID=339

    Sportsfreund Erdogan hatte sich in London leichtsinnigerweise in Sachen Syrien ziemlich festgelegt

    Erdoğan says can’t remain spectator to looming Aleppo offensive

    wahrscheinlich ist er deswegen lieber zu den Olympischen Spielen gefahren

    hxxp://www.todayszaman.com/news-287892-.html

  99. 105.

    Die sunnitische Araberpresse überschlägt sich, Erdogan an sein Londoner Schutzversprechen zu erinnern.

    Diese Stimme dagegen ist wohl eher der Welt des Mobbings zuzurechnen:

    http://www3.almanar.com.lb/english/adetails.php?eid=62951&frid=22&seccatid=48&cid=22&fromval=1

    FM Davutoğlu dagegen konretisiert :

    Turkey won’t allow PKK, al-Qaeda at Syrian border

    hxxp://www.todayszaman.com/news-287801-.html

    Erdogan: Eine Offensive nicht mit ansehen (lieber Olympia) aber:
    Terroristen, die dem Tyranen halt nachfolgen: DAS nicht erlauben !

    Ein Lehrstück in Hoher Diplomatie.

    Ist das die vielgepriesene bürokratische Kultur der Hohen Pforte ?

  100. 106.

    Parallel zur Bekanntgabe der Aleppooffensive meldet PressTV, dass der Sturz der Saudis bevorstehe; nun ja, ob die Arier wirklich so schnell schiessen, werden wir sehen; aber

    http://presstv.com/detail/2012/07/28/253118/krg-stops-iraqi-troops-en-route-to-border/

    „On Wednesday, soldiers from the 10th Iraqi Army division, who were dispatched from the Syrian border area of Rabiyah, were prevented from going to the disputed northern border area of Zimar by the Peshmerga 8th brigade, a top official in the Kurdish ministry responsible for the local Peshmerga security forces was reported as saying.“

    Kurdenbrigade stoppt Araberarmee …

    Kurdischerseits bestätigt:

    „Iraqi Troops and Peshmerga Forces Come to a Standoff Near Syrian Border“

    hxxp://www.rudaw.net/english/kurds/5011.html

    Jetzt kommt ‚raus, welche Feindschaft am tiefsten sitzt, bzw. wer sich einbildet, mit wem einen Deal zu haben – und wer sich dabei irrt.

  101. 107.

    Amis verhindern Kurdisch-Irakischen Zusammenstoß – noch …

    „ERBIL, Kurdistan Region – To ease Friday’s standoff between the Iraqi army and Kurdish Peshmerga forces near the Syrian border, the chief of staff of the ministry of Peshmerga said that American officials are talking to Iraqi and Kurdish authorities.

    “The Iraqi forces have not yet withdrawn from the Fishkkapur region,” Anwar Hajji Osman, ministry of Peshmerga’s chief of staff told Rudaw. “But the Americans are in dialogue with Kurdish and Iraqi leaders to solve the problem.” …

    Hajji Osman said that the 3rd Peshmerga division capable of repelling any attack is deployed to the region supported by artillery.“

    Wer hätte das gedacht ?

    Es geht um einen Grenzabschnitt, der einem Kurdisch-Irakischen Abkommen zufolge, von einem begrenzten Irakischen Kontingent patroulliert wird, und den Maliki jetzt – wohl um eine Division – bereichern wollte, um – so Kurdische Darsellung:

    „Kurdish leaders believe Iraqi troops were sent to the region to secure Syria’s eastern border for the regime of Bashar Assad.“

    Also um in Syrien aufseiten Assads zu intervenieren, im Klartext.

    Quelle, wie oben.

  102. 108.

    Bashar al-Assad’s military machine is on the brink of logistical meltdown and collapse, because it lacks petrol and food, and is having problems resupplying its soldiers, according to a Syrian general who has defected to the opposition.
    Much has been made of the Syrian military’s supposed superiority over the opposition, but General Mohammad Al-Zobi told the Guardian: „The benzine is nearly finished. They are running out of rockets. There is scarcely any bread or water for the soldiers.“
    Zobi defected two months ago alongside his air force colleague General Saed Shawamra.

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/27/syrian-army-brink-of-collapse

  103. 109.

    Tja, wenn der Westen sich nicht einmischt, dann tuns eben die Nachbarn.

    The benzine is nearly finished. They are running out of rockets. There is scarcely any bread or water for the soldiers.

    Wie die deutsche Geschichte lehrt, kann es aber langfristig nachteilige Folgen haben, wenn man sich ergibt, weil man aufgrund logistischer Probleme keine Chance mehr hat, den Krieg zu gewinnen, obwohl man noch wesentliche Territorien besetzt hält und daher aus Sicht des militärischen Laien „am Gewinnen ist“.

    • 28. Juli 2012 um 10:48 Uhr
    • Arjen van Zuider
  104. 110.

    Assad gibt die Pampa auf, wegen der Spritprobleme.

    Deswegen war es auch nicht so schlimm, dass Maliki nicht noch kommen konnte, um seine Leute an der Grenze zum Irak nochmal rauszuhauen.

    Nahrungsmittelknappheit ? Der Krieg ernährt den Krieg.

    Munition ? Zur Not Lufttransporte aus dem Osten (IraNK), oder Russenschiffe.

    Aleppo:

    „Syrian 11th Armored Division leads assault on Aleppo
    DEBKAfile July 28, 2012, 11:09 AM (GMT+02:00)
    Residential suburbs of Syria’s second city Aleppo and outlying villages, where Free Syrian Army rebels are holed up, were under heavy barrage Saturday by the Syrian army’s 11th and 18th divisions. Here too the rebels are beginning to pull back under the Assad forces’ superior firepower – as they did last week when the 4th Division drove them out of Damascus. DEBKAfile: The FSA’s only hope lies in the possible break-up of the attacking Syrian divisions by massive defections or desertions. Neither is not indicated thus far.“

    http://www.debka.com/newsupdatepopup/1819/

    Deckt sich auch mit der Einschätzung von Landis und meiner Wenigkeit.

    Nach wie vor ist übrigens die Haltung der Verfassungscoacher, dass man gerne einen friedlichen Übergang hätte. Der Aufstand wird (in dieser Runde) verhungern, nicht Assad. Die Pampa ist weg und was die Kurden kriegen können, wird Kurdisten – und wenn das der Tükei nicht passt, dann kann sie ja einen Bürgerkrieg riskieren …

    Und die Auftändischen können sich überlegen, ob sie einen Dreifrontenkrieg: gegen Assad im Westen, Maliki im Osten und die Kurden im Norden führen wollen.

  105. 111.

    @ AVZ – Tja, wenn der Westen sich nicht einmischt, dann tuns eben die Nachbarn
    – deswegen: eine Europa-Außenpolitik, die ihren Namen verdiente, wäre im Sinne einer möglichen Befriedung
    europäischer (z.B. im vergangenen „Jugoslawien“-‚Bürgerkrieg‘) oder
    europanaher Krisenherde (z.B. Levante und Nordafrika)
    schon zuweilen hilfreich und sinnvoll
    – [aber da wird noch viel Wasser durch den Rhein fließen]

  106. 112.

    @ Publicola

    Stärke zur Unzeit kann Gefahr bedeuten …

    Supermacht Türkei auf Sondierung nach Alternativ-Tyrannen:

    http://www.todayszaman.com/news-287776-tlas-davutoglu-discuss-post-assad-roadmap-in-surprise-talks.html

  107. 113.

    Drei Stunden nach Beginn der Aleppo-Offensive bring AJE 25 Min.:

    Talk to Al Jazeera – Massoud Barzani: Flying the Kurdish flag

    http://www.youtube.com/watch?v=ufTq0GWNToc&feature=plcp

    „There are more than thirty million Kurds – most of them living in an overlapping area of Iraq, Iran, Syria and Turkey. It is said to be the biggest ethnic community in the world without a homeland.“

    Und jetzt kriegen sie nicht nur von Assad was geschenkt, sondern auch von Katar … na ja, kann Zufall sein.

  108. 115.

    Spannungsherd : Stalemate in Sidon (Libanon)

    Salafis gegen ‚Nasseristen‘

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=423202

    Ferner dort: Kämpfe in Tripoli Jumblatt: Assad should be struck down

  109. 116.

    @ Publicola

    Das video war von gestern, der Hubschrauber stürzt nicht ab, sondern feuert mit Raketen und ist in 90 Grad gefilmt, einen und demselben abgeschossenen, oder aufgegebenen Panzer haben sie zehnmal gefilmt, zum Schluß mit abgesprengter Panzerkuppel …

    Die Rebellen haben sich un dem Rest der Welt etwas vorgemacht.

    http://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-19025982

    „It is very hard not to conclude that the firepower they face is so overwhelming and Aleppo so important for President Assad’s government that resisting will be incredibly difficult, if not impossible.

    From the perspective of military tactics, perhaps the rebels decided to strike too soon in Aleppo before they had the kinds of armaments needed to be able to resist the inevtiable counter-offensive.

    Having to leave Aleppo would be a setback for the rebels, but they will regroup in the countryside, where they have been skirmishing with the government for months.“

    PressTV berichtet, dass die Rebellen die Leichen der ausländischen Jihadis verbrennen, damit diese als Spuren verschwinden; daran könnte etwas sein.

    Im Libanon gibt es fast so viele Lunten, wie Spengstoff und im Irak können sie sich mit den Kurden einigen – wenn sie sich zusammenreißen – durch Vergrößerung des Kuchens um Assads nördliche Konkursmasse. Sobald sich die Kurden konsolidiert haben, wird Maliki die Unterstützung für Assad (wieder)aufnehmen, die sich jetzt noch etwas peinlich anliess.

    Weder die Aufständischen, noch Maliki können an einer Front mit den Kurden interessiert sein, desween haben die Kurden eine echte Neutralitätschance (Delos 2.0) weil sie die Funktion erfüllen, das gegen die Türkei abzuschirmen; es sei denn, die Türkei fühlte sich gerade dadurch wirklich eingeladen.

    Dann geht aber alles Panne und noch mehr subito.

  110. 117.

    Assads Nachschubprobleme sind lösbar:

    Russia refuses to comply with ship inspections over Syria

    hxxp://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=423224

    „Syrien-Experte Joshua Landis spricht im Interview über die Aussichten des syrischen Regimes und der Rebellen und die mögliche Gestaltung des Übergangsprozesses nach Assad.“

    http://www.fr-online.de/aegypten-syrien-revolution/syrien-asyl-oder-galgen,7151782,16726032.html

    „die Revolutionäre denken, dass der Sieg nahe ist. Sie wollen eine totale Kapitulation, sie werden keine Verhandlungen und eine Machtteilung zwischen Rebellen und Regime mehr akzeptieren. …

    Niemand im Westen und auch niemand in Syrien hat derzeit eine klare Vorstellung oder Idee, wie es nach dem Sturz Assads weitergehen wird, wer eine wichtige Rolle spielen könnte. Die Auslands-Opposition ist zerstritten, in Syrien operieren heute Hunderte Milizen. Es wird dauern, bis diese Milizen und Oppositionsgruppen ihre Konkurrenzkämpfe untereinander ausgefochten haben. Die Einigung und Stabilisierung Syriens, entweder um eine legitimierte Führung oder um einen neuen Diktator, wird ein langer und langwieriger Prozess. …

    Chaos in Syrien hat weniger der Libanon, denn mehr der Irak zu fürchten: Das Land ist noch immer sehr instabil, die entmachtete sunnitische Minderheit noch immer sehr unglücklich. Durch einen Sieg der sunnitischen Rebellen in Syrien könnten sie ermuntert werden, erneut gegen die schiitische Dominanz in ihrem Land aufzubegehren.“

    Genau. Und dabei gibt es dann keinen Stillstand mehr; Verarmung, Flüchtlinge, alles richtig, was er sonst noch so sagt. Aber der Elephant im Raum ist, dass der gesamtleventinische Machtkampf halt weitergeht. Und für den gibt es Geld und Waffen ohne Ende.

    So sehen sehen es übrigens die Friedenskräfte in Moskau – und Erdogans Opposition:

    hxxp://www.hurriyetdailynews.com/asking-assad-to-quit-blocks-peace-efforts.aspx?pageID=238&nID=26463&NewsCatID=352

  111. 118.

    @ TH – der Hubschrauber stürzt nicht ab, sondern feuert mit Raketen und ist in 90 Grad gefilmt, einen und demselben abgeschossenen, oder aufgegebenen Panzer haben sie zehnmal gefilmt, zum Schluß mit abgesprengter Panzerkuppel

    Danke für die Quellenkritik und notwendige Korrektur!

  112. 119.

    @TH:

    Weder die Aufständischen, noch Maliki können an einer Front mit den Kurden interessiert sein, desween haben die Kurden eine echte Neutralitätschance (Delos 2.0) weil sie die Funktion erfüllen, das gegen die Türkei abzuschirmen

    Die Frage für die Türkei ist halt, ob durch einen souveränen oder zumindest de facto autonomen Kurdenstaat in Nordirak/Nordsyrien die Unabhängigkeitsgelüste der ostanatolischen Kurden gebremst oder eher noch zusätzlich angefeuert werden.

    • 28. Juli 2012 um 14:58 Uhr
    • Arjen van Zuider
  113. 120.

    This video purports to be footage of a repelled government attack in the Salah Al Din district of Aleppo from earlier today. On the ground are dead government soldiers, the video says.
    Separately FSA sources have said that they destroyed a number of tanks in the area so this video may help confirm this.

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/jul/28/syria-crisis-aleppo-assad-live

  114. 122.

    Russia’s state news agency RIA is reporting that the head of the country’s navy, Vice Adm. Viktor Chirkov has said that they might evacuate their base in Syria if it comes under attack.
    It is not clear whether they expect this. The base in Tartus is not very far from Homs city.
    Servicemen may be evacuated from the Russian naval base in Tartus, Syria, if it comes under attack, Navy chief Vice Adm. Viktor Chirkov said on Saturday …
    What makes this more interesting is that the Syrian base is Russia’s only existing naval base outside the former Soviet Union …
    It also comes a day after a report that Russia is seeking out locations for other bases in foreign countries including Cuba, Vietnam and the Seychelles

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/jul/28/syria-crisis-aleppo-assad-live#block-13

  115. 123.

    Türkei – Syrien – Kurden

    … In einem Gespräch … drohte er [der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan], dass die Türkei militärisch in die Kämpfe in Syrien eingreifen könne,
    um zu verhindern,
    dass sich im türkisch-syrischen Grenzgebiet ein Quasistaat unter Kontrolle der kurdischen Terrororganisation PKK bilde …

    So setzt Ankara … inzwischen zwar ganz auf einen Sieg der Assad-Gegner und hat nicht nur rhetorisch die Brücken zum einstigen Lieblingspartner abgebrochen.
    Andererseits hätte die Demokratisierung Syriens auch ein Erstarken der … kurdischen Volksgruppe in dem Nachbarstaat zur Folge – und das bliebe nicht ohne Rückwirkungen für die Kurden in der Türkei.

    Im Mittelpunkt der türkischen Befürchtungen steht der Machtzuwachs der Partei der Demokratischen Union (PYD), des syrischen Ablegers der PKK …
    Eine Kooperation zwischen den Terrororganisationen PKK und PYD in Nordsyrien werde die Türkei nicht hinnehmen, sagte der Ministerpräsident und drohte mit Militärschlägen, wie sie die Türkei seit Jahren gegen PKK-Stellungen im Nordirak führt.
    Die Türkei habe „jedes Recht“ dazu.
    Das syrische Regime habe sich bewusst aus dem Norden des Landes zurückgezogen und der PYD das Feld überlassen …

    Auf die Nachfrage, ob solche Aussagen auf eine mögliche Intervention der Türkei hindeuten, antwortete er …, daran könne es keinen Zweifel geben.
    „Das ist es, was getan werden muss. (…)
    Wir wollen kein geteiltes Syrien.“
    Die Türkei wolle keine zweite regionale Autonomie für die Kurden, wie sie im Irak schon existiert … Denn aus zwei kurdischen Quasistaaten könnte eines Tages ein echter werden, was wiederum die kurdisch dominierten türkischen Grenzprovinzen in Südostanatolien nicht kalt ließe …

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/syrien-erdogans-angst-vor-einem-neuen-quasistaat-11834693.html

  116. 124.

    Die Türkei wolle keine zweite regionale Autonomie für die Kurden, wie sie im Irak schon existiert … Denn aus zwei kurdischen Quasistaaten könnte eines Tages ein echter werden, was wiederum die kurdisch dominierten türkischen Grenzprovinzen in Südostanatolien nicht kalt ließe …

    Ich weiß, dass es heutigen europäischen Standards widerspricht, aber die Türkei könnte ja mit der PKK in dem Sinne zusammenspannen, dass die türkische Armee bei der Errichtung eines Kurdenstaates auf syrischem und irakischem Gebiet hilft und die PKK im Gegenzug die Kurden in der Türkei zur Auswanderung in ebendiesen Kurdenstaat animiert.

    • 28. Juli 2012 um 17:41 Uhr
    • Arjen van Zuider
  117. 125.

    Kurden
    die türkische Armee bei der Errichtung eines Kurdenstaates auf syrischem und irakischem Gebiet hilft und die PKK im Gegenzug die Kurden in der Türkei zur Auswanderung in ebendiesen Kurdenstaat animiert.

    Ihren Vorschlag reflektierend habe ich als Laie, der ich bin, mir zunächst eine „Verteilungskarte“ angeschaut:
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Kurdish-inhabited_area_by_CIA_%282002%29.jpg&filetimestamp=20100820165001

  118. 126.

    PS – … dann einige Zahlen:

    Turkey: 13.4-18.6 million (2011)
    18–25% (der Gesamtbevölkerung der Türkei)

    Iraq 6.2–6.5 million (2011)
    15–23% (der Gesamtbevölkerung Iraks)

    Syria 1.75-2.2 million (2011)
    6-9% (der Gesamtbevölkerung Syriens)

    http://en.wikipedia.org/wiki/Kurdish_people

  119. 127.

    Nun ja, es würde wohl die Ausdehnung des Kurdenstaates auf nicht-traditionell-kurdische Gebiete in Syrien und Irak (und die Vertreibung der ansäßigen Bevölkerung) bedingen. Wie gesagt: modernen europäischen Standards entspricht das nicht und wurde seit der Westverschiebung Polens auch nicht mehr unternommen – aber in der Levante hat man da vielleicht weniger Skrupel.

    • 28. Juli 2012 um 18:27 Uhr
    • Arjen van Zuider
  120. 128.

    aber in der Levante hat man da vielleicht weniger Skrupel

    … als eher optimistisch gestimmter Mensch frage ich mich, ob die Verantwortlichen sich nicht eher mit „Modellen“ wie Luxemburg oder die Schweiz beschäftigen sollten – aber wie schon gesagt, mir fehlt da die Expertise …

  121. 129.

    The French press is reporting that recently elected president, Francois Hollande has called on the UN security council to authorise intervention in Syria „as quickly as possible“ to stop the country from descending into full blown „civil war“
    „The role of the countries of the Security Council is to intervene as quickly as possible,“ he said warning that failure to do so would mean „chaos and civil war.“

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/jul/28/syria-crisis-aleppo-assad-live

  122. 131.

    … Residents inside Aleppo, meanwhile, say not everybody in the city supports the revolution, with the wealthy viewing the rebels as a sort of unwelcome peasant army. „If I were to generalise I would say the middle class and upper class don’t want the rebels. They want everything to be how it was so they can trade and go to coffee shops,“ one English-speaking resident, who lives in a regime area, said via Skype …

    Assad’s strategy seems clear enough: to besiege the rebels inside Aleppo, as in Homs, and to shell them until they are crushed. The difference now, however, is that the FSA controls large chunks of the Syrian countryside, including the environs of Aleppo. And it believes it is winning. „They think they are besieging us. In fact we are besieging them,“ the commander Abu Ahmed said …

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/28/syrian-rebels-aleppo-besieging-assad?intcmp=239

  123. 132.

    Libyen – Stand der Diskussion nach den Wahlen –
    It is reported that broad agreement been reached by a powerful block of members of the newly-elected National Congress that Libya’s next prime minister should come from the east of the country. It is also agreed that chairman/speaker of the congress come from the west or south.

    Members of the Congress (MCs) who were elected on the independent ticket and who are unconnected to either Mahmoud Jibril’s National Forces Alliance or the Islamist grouping around the Muslim Brotherhood’s Justice and Construction Party, together with members of smaller parties such as the National Front or the Union for Homeland, have been holding a series of meetings in the past few days on the issue. With over half the total number of seats in the congress, this “third force” is seen as kingmaker in the process.

    http://www.libyaherald.com/?p=11742

  124. 133.

    … Syrian state TV presenter Ola Abbas accused the Syrian regime of denying people their citizenship rights for decades.

    A Syrian TV presenter has quit her post in the state TV refusing to serve the regime of President Bashar al-Assad which she described as trying to “awaken the monster of sectarianism.”

    Ola Abbas read out a statement in a video aired by Al Arabiya TV saying that
    for about 40 years the Syrian regime has denied people their full citizenship rights and refused to allow the country to transition into a democracy.

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/07/28/228929.html

  125. 134.

    Familiengröße in Syrien – I –

    i>“By my own estimate, the average family in rural Syria consists of seven to ten persons, but fifteen is no exception,” Dana Abdeen, spokeswoman for the Syrian Family Planning Association (SFPA), an NGO providing social and reproductive health services for Syria’s poor, said.

    http://www.syria-today.com/index.php/september-2008/228-focus/565-less-is-more

  126. 135.

    Familiengröße in Syrien – II –

    Syrians ideally and sentimentally prefer the three-generation household consisting of a senior couple; their married sons, daughters-in-law, and grandchildren; and their unmarried sons, daughters, and other miscellaneous patrilineal relatives. The latter might include a widowed mother or widowed or divorced sister of the household head or a widow of his brother along with her children.

    http://www.mongabay.com/history/syria/syria-the_individual,_the_family,_and_the_sexes.html

  127. 136.

    – Zahl der im Syrischen Bürgerkrieg Getöteten –

    The number of fatalities in the conflict, according to the Syrian opposition website Syrian Martyrs, was 22,095, updated to 27 July 2012. The number includes 1,604 military defectors, and does not include members of the government security forces or foreign fighters who have died on both sides.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Casualties_of_the_Syrian_civil_war

  128. 137.

    – eine Rechenoperation auf Grundlage von ##134-136 –

    Angesichts der Familienstruktur in Syrien ist die Zahl von ca. 22.000 Getöteten mit einem Faktor von von 20, ja von 30 (Familienmitglieder) zu multiplizieren, um das durch den Bürgerkrieg erzeugte Potential der (tödlich) erbitterten Gegner gegen das Assad-Regime zu berechnen, die zu Teilen auch zum militärischen Kampf bereit sein könnten:

    Einwohnerzahl Syriens: 22.000.000

    Faktor 20: 440.000 (= 2%)
    Faktor 20: 660.000 (= 3%)

    Die syrische Armee verfügt über:
    Active personnel 304,00
    Reserve personnel 342,500

    http://en.wikipedia.org/wiki/Syrian_Armed_Forces

  129. 138.

    Korrektur:
    Faktor 30: 660.000 (= 3%)

  130. 139.

    (Slightly) OT

    CNN-Blog nochmal zur „cicken crisis“ in Iran
    (allerdings „nur“ mit dem Video aus Nishapur von vor knapp einer Woche)

    http://insidethemiddleeast.blogs.cnn.com/2012/07/29/irans-chicken-crisis-sparks-protests/

    Scott Lucas (birmingham.ac.uk/staff/profiles/acs/lucas-scott.aspx):

    I spoke with Monocle 24’s The Daily last night about the growing „chicken crisis“ in Iran, with prices soaring on the open market and queues growing for the supplies of subsidised poultry that can be found.

    The Daily asked, „Will this lead to protests on the streets?“ To answer that, we had a 10-minute chat about the political and economic situation.

    To listen, open The Daily homepage, open the programme for 27 July, and go to 2:14:43 (near the end of the timeline, but showing as „14:43″). (EAWorldView)

    Sendung 27/7 23:00 (dann zur besagten Zeit in der timeline skippen)
    monocle.com/monocle24/?openshow=112

    Für die Video-Liebhaber
    Iran – July 2012 qeue for ticket number to buy chicken
    youtube.com/watch?v=mte8iuNhSC4&

    • 29. Juli 2012 um 12:28 Uhr
    • MM
  131. 140.

    … A US group that supports the Free Syrian Army has received a waiver [Verzichtserklärung] from the US Treasury Department authorizing it to provide logistical and financial support to the armed Syrian resistance.
    The waiver was received from the Treasury Department Office of Foreign Asset Control (OFAC) last week, Brian Sayers, of the Syrian Support Group, told Al-Monitor in an interview Friday.
    “The OFAC decision is huge,” Sayers said. “It gets us the leeway to support the Free Syrian Army in broad terms.”

    The Syrian Support Group hired Sayers, who previously spent six years working in NATO operations in Brussels and Kosovo, four months ago to be the Washington agent for the group.
    With backers from the Syrian exile community in the United States and Canada, the Syrian Support Group’s goal “has always been to support the Free Syrian Army in different ways,” Sayers said.
    … “That requires both short term things — financial operations, logistics support, communications — but also long-term support: security sector reform, a training doctrine.” …

    http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2012/al-monitor/us-authorizes-financial-support.html

    • 29. Juli 2012 um 12:58 Uhr
    • Melone
  132. 142.

    @ Melone

    Tja, wir werden nunmal verarscht. Die Medien sind alle (auf ihre Weise) manipuliert. Ein jeder zeigt nur einen Teil(ausschnitt). Nicht nur al-Jazeera, sondern eben auch Vesti. Man kann sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass der dritte Weltkrieg so langsam am Anlaufen ist. Oder ist das jetzt allzu paranoid?

    In jedem Fall ist es ein Medienkrieg, wie ihn die Menschheitsgeschichte wohl noch nie gesehen hat.

    Aber egal, lasst uns lieber über Vorhäute diskutieren! Und über die ach so pösen, menschenfeindlichen Weltreligionen, pah.

    • 29. Juli 2012 um 13:20 Uhr
    • MM
  133. 143.

    @ Melone

    50% stimmen und 50% sind russisch gelogen. Damit haben sie Tschetschenien in 50% Schwer- und 50% Leichtbewaffnete gespalten und darüber wollen sie Syrien auch halten. Dieses 50/50 von Fatalisten und Fanatikern wird natürlich gechallenged, weil die einen 50% zum Iran und die anderen zu den Golfarabern neigen.

    Eher ein struktureller Skandal solcher Gesellschaften und Kulturen, als ein moralischer – dass man da auch Interessen hat – westlicherseits.

  134. 144.

    Ein (vorerst) letzter Beitrag zum Geflügel
    http://www.enduringamerica.com/home/2012/7/28/the-latest-from-iran-28-july-the-food-situation-is-getting-w.html#0930

    Weitere, aktualisierte Infos
    iranwatching.blogspot.de/

    al-Arabiya
    With opposition activity in Iran tightly controlled, the chicken crisis, and the country’s general economic distress, look unlikely for now to prompt wide protests that could challenge the government’s hold on power.

    But the price of chicken has become an issue in national politics, where some anti-Ahmadinejad members of parliament are publicly denouncing rivals in the executive branch for failing to prepare for the crisis.

    “Livestock and poultry dealers gave warnings eight months ago about the lack of hay and feed,” said Ali Larijani, head of Iran’s parliament and a rival to Ahmadinejad, according to the Iranian Students’ News Agency.

    Ahmadinejad has faced increasing criticism over his economic record since introducing reforms in 2010 that withdrew generous subsidies to nearly all Iranians in favor of cash handouts; the reforms have contributed to inflation.

    Although the government’s policy of supplying subsidized chicken has partially eased the problem, as a public relations gesture it risks backfiring by reminding some Iranians of the worst days of the economy during the devastating Iran-Iraq War of the 1980s.

    “There are queues for chicken every day,” said Ayhan, a university professor living in Tehran. “It reminds me of 1981.”

    english.alarabiya.net/articles/2012/07/29/229041.html

    • 29. Juli 2012 um 13:26 Uhr
    • MM
  135. 145.

    @ MM

    Der Unfug der Religionen ist allerdings die Bedingung der Möglichkeit, dass es zu einem Ersten Weltkrieg der Dritten Welt kommen kann, vermittels der Spaltung der Gesellschaften in o.g. ’50/50′.

    Die Vorhautfrage wird dagegen spassgesellschaftlich bei Love-Parade und Christopher-street-day entschärft, verwässert und integriert werden.

    Vorherbestimmheitsglaube, Obrigkeitsfatalismus, nihilistisch-endzeitliches Aufrührertum dagegen nicht. Auch:

    @ Publicola

    Bauerkriege ! – aber ohne einen Luther; nur mit Papst und Gegenpapst.

  136. 146.

    Libyen

    Today Libyans commemorate the anniversary of his death and take the opportunity to renew their demands for an investigation into circumstances surrounding Oubaydi’s assassination.
    Libyan social networks, have been filled with appeals for gatherings and commemorative events to mark Libyan frustration with Oubaydi’s death. Theses events are set to be held after Al Taraweeh prayer in Martyrs square in Tripoli, and in the city center of Benghazi, as well as in all the martyrs’ and freedom squares throughout Libya.

    http://www.tunisia-live.net/2012/07/28/libya-commemorates-the-assassination-of-abdelfattah-younes/

  137. 147.

    @ MM

    Kannten Sie diesen Konstantinischen Trick:

    „Um ihre Niederlage zu vermeiden, steckten die Anhänger Muawiyas Blätter aus dem Koran an die Spitzen ihrer Lanzen“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Siffin

    Wer sich von sowas immer wieder und wieder verarschen läßt, der ist der letzte, den Hunde beißen.

  138. 148.

    PS – # 146 – bezieht sich auf die Ermordung des Generals Abdelfattah Younes (Al Oubaydi)
    A year ago today, Major General Abdelfattah Younes Al Oubaydi, the Chief of the Libyan National Liberation Army during the revolution was assassinated in Benghazi.

  139. 149.

    Kein Luther, Munition geht zuende, Abwehrraketen fehlen …

    (der einzige Hubschrauberabschuß wird seit Tagen zelebriert)

    „Mustafa Abdullah, a major rebel commander, told CNN there simply isn’t enough ammunition to withstand a government siege. He said it will „be just like Homs“ and wept at the thought of a similar massacre. World leaders and outside experts have also expressed doubt that the rebels have the weaponry to counter the regime’s aerial threat.“

    Respekt vor der Religion würde es gebieten, den Kämpfern zu ihrer Erwählung zum Märtyrertum zu gratulieren, aber da hört der Respekt vor dem Glauben dann doch irgendwo auf … warum eigentlich ?

    Religiöser Analphabetismus ?

    http://edition.cnn.com/2012/07/29/world/meast/syria-watson-aleppo/index.html

  140. 150.

    @ TH #147

    Ja, ich kenne die Geschichte.

    Neben diversen aus dem islamisch-arabischen Kulturraum hier eine westliche Variante des 21. Jahrhunderts:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article5944635/US-Militaerwaffen-tragen-geheime-Bibelverse.html

    Dürfte Wasser auf die Mühlen derer gewesen sein, die schon immer gewusst haben, dass „der Westen“ einen „Kreuzzug“ führt. Aber es sind ja die letzten, die…

    • 29. Juli 2012 um 14:16 Uhr
    • MM
  141. 151.

    @ Publicola

    Ermordung des Generals Abdelfattah Younes

    Um solche Geschichten könnten sich womöglich doch noch mal wieder Polarisierunen zwischen Rache und Realpolitik bilden. Das wäre jedenfalls ausgespochen real-islamisch-traditionell.

    Diesen Vorbehalt möchte ich zu meiner allgemeinen Diagnose von ‚Verspieltheit‘ der libyschen Dynamik vorsichtshalber doch zu Protokoll geben. Das Regelhafte am Real-Islam tritt in der

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Siffin

    zutage. Monatelange Scharmützel, Tagelange Gemetzel, ein Kompromiß, auf den schon die Römer vor 350 Jahren gekommen sind, Robin Hood wird von eigenen Fanatikern ermordet, weil er dem Sheriff zuviel zugestand …

    Die einen sagen: Mein Mord war Allahs Plan, die anderen sagen: Unsere Rache auch. In der gesamten islamisch-arabischen Kultur gibt es keine anerkannte säkulare Autorität, die dagegen auf den Tisch hauen kann und anerkannt das letzte Wort hat. Jeder muss irgendwie sakral mit seinem Wahn oder Gangstertum daherkommen, und die anderen: die Opfer erst recht; Ehrensache – dass der Schwachsinn nie aufhört.

    Der kluge Tyrann manipuliert seine Opfer zu fanatischer Häßlichkeit, damit ihr Aufbegehren keine Chance bekommt. Ich würde da gerne mal einen Real-Religionsunterricht ‚draus machen, die Leute wüden sich von ihren bescheuertsten Seiten her wiederkennen.

  142. 152.

    @ MM

    Aber Sie werden doch hoffentlich den Unterschied dazwischen sehen, ob ein paar obskure (!) Fanatiker im Geheimen ihrer Jesus-Magie frönen mögen und alle entsetzt sind darüber, dass es soetwas auch noch gibt – und auf der anderen Seite, dass man mit wirklich plumpen religiösen Bezugnahmen die Massen zwischen Elend und Unheil geleiten kann.

    Sie wissen auch, dass bei Aishas Kamelschlacht auf ihrer Seite sowohl eine Fronde von Tyrannenrächern als auch eine Auswahl von den Aufrührern gegen eben diese Tyrannen dabei waren ?

    Aischa „traf hier mit az-Zubair, dem Vater des späteren Gegenkalifen Abdallah ibn az-Zubair, und mit Talha ibn Ubayd-Allah zusammen, die sie für ihre Sache gewinnen konnte, obwohl beide zuvor Ali ihre Treue geschworen hatten“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kamelschlacht

    Diese, wie soll man sagen – ‚romantische‘ (?) Paktbildungstradition zieht sich durch die ganze Geschichte.

    Lese ich gerade bei ‚Destiny Disrupted'; müßte eigentlich im Untertitel auch noch heißen: ‚Destiny messed up‘, oder ‚Dammned to mess up history‘

    hxxp://www.mirtamimansary.com/destiny-disrupted-2/

    Muawiya ist Old Shatterhand, der von den Wilden zurückgekehrt erzählt, wie die Kommanschen den edlen Stammesföderationshäuptling Winnetou, seinen Blutsbruder gemeuchelt hat. Dessen Nachfolger, eine Art Salvador Allende, reformiert erstmal herum, anstatt die Terroisten zu jagen, kriegt dann Streß mit einer Koalition aus Tyranneifanatikern und Steuerrebellen, übersteht das aber, um dann von eigenen Fanatikern wegen Laschheit ermordet zu werden. Daraufhin erklärt sich Old Shatterhand zum Häuptling der Indianer und sagt ihnen, dass Mannitou, das so wolle und dass sie überhaupt einen tollen Propheten gehabt hätten, dessen Nachfolger er nunmehr sei.

    Einen Sohn von Salvador Allende kann er bestechen, aber ein Zweiter, edler, unkorrupter reitet heran, er sieht aus, wie Maria Magdalene Jesus in Erinnerung behielt und wird von Radio Teheran in Kürze zu einem Urenkel des Spartakus deklariert werden …

    Das ist doch alles so durchsichtig, finde ich.

  143. 153.

    @ TH

    Großes Kino! 😀

    Aber Sie werden doch hoffentlich den Unterschied dazwischen sehen

    Ja, irgendwo schon. Aber „auf der anderen Seite“ wurde ein „Kreuzzug“ vom „then chief conducter“ ausdrücklich als solcher benannt und öffentlich artikuliert.

    Darüber hinaus:

    „One estimate suggests that 60 % of all military chaplains would identify themselves as conservative evangelical christians“. ab. 3.55

    http://www.youtube.com/watch?v=upLZi1YYnTA

    ein paar obskure (!) Fanatiker im Geheimen ihrer Jesus-Magie frönen mögen und alle entsetzt sind darüber, dass es soetwas auch noch gibt

    • 29. Juli 2012 um 15:18 Uhr
    • MM
  144. 154.

    @ Melone

    [LEAKED] Russian Plane full of Weapons & Ammo to Resupply the Syrian Army

    http://www.youtube.com/watch?v=dJOrVfB2_3g&

    • 29. Juli 2012 um 15:23 Uhr
    • MM
  145. 155.

    One estimate suggests that 60 % of all military chaplains would identify themselves as conservative evangelical christians

    Dass Feldprediger selten Atheisten oder Agnostiker sind, ist jetzt aber nicht wirklich eine Überraschung?

    • 29. Juli 2012 um 15:31 Uhr
    • Arjen van Zuider
  146. 156.

    @ MM

    Ja, hat AJE, James Base, dekonspiriert herzlichen Glückwunsch. Die mußten die Bibeln übrigens unter Zeugen verbrennen hinterher.

    Das Rote Kreuz kann Muslime ausbuddeln, darf ihnen aber nicht sagen, was das Kreuz soll. Muss ich da was andeuten von einem backlash, doch wohl auch bei dem schafsgeduldigsten Christenmenschen irgendwann mal ?

    Wer übrigens mit einer landessprachlichen Koranübersetzung ankommt, wird in Afghanistan sofort umgebracht (war jedenfalls die letzte Nachtricht, die ich dazu aufgeschnappt habe) und die Taliban verbrennen massenhaft Korane, weil sie ehrenrührige Hausdruchsuchngen vermeiden wollen – aus Traditionsgründen – und deswegen immer alles gleich abbrennen.

    Ich glaube innerlich gibt es bei den Christen kaum eine ungeplatzte Hutschnur, aber Sie wissen ja sicher, wie das ist, die haben so Probleme mit dem Herauslassen.

    Wir bräuchten mal eine ordentliche Dokumentation über das patriotische Wirken von kaiserlich-königlichen Feldimamen für Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg mit klarem Nachweis, dass es niemandem etwas ausgemacht hat, dass es bei den Feind-Russen auch Muslime gab.

    „Großes Kino!“

    Die Typen, die erst gegen Uthman in Medina randaliert haben und anschließend Ali bekriegt haben, weil er die Randalierer nicht richtig verfolgt sind mit ihrer Mutation vom Gerechtigkeits- zum Obrigkeitsfanatismus übrigens Kult bei den Deutschen Taliban-Mudjaheddin. Ist halt die klassisch anarchistisch-faschistische Wende, wie bei Mussolinis Biographie: Starten als Idealist und nach der Pleite bei der Gerechtigkeit auf Krieg und Beute setzen – das bringt mehr als innere Umverteilung und verlagert die Aggression nach aussen.

    Wenn nach dorthin aber Feierabend ist, dann geht’s nach innen wieder los.

    Ja, Großes Kino.

    Sobald die erste Stelle für Atheistische Militärseelsorge (müßte man anders nennen) ausgeschrieben wird, bin ich dabei !

  147. 157.

    Journalists from Turkey’s Today’s Zaman report defections from the army in Aleppo.

    Mahir Zeynalov @MahirZeynalov
    Syrian soldiers with their four tanks defect to the rebel side in Aleppo today, colleague @sametdgn1 reports from Aleppo.


    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/29/syria-bashar-al-assad

  148. 158.

    Al-Jazeera Arabic is reporting that the Free Syrian Army is in complete control of eight neighbourhoods in Aleppo city.
    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/29/syria-bashar-al-assad

  149. 159.

    Inside Syria – Aleppo: Syria’s key battleground?

    http://www.youtube.com/watch?v=GzPjFJyZyH4&feature=plcp

    Rund um Min 6.00 erklärt der ehemalige Assad-Vollversteher Hisham Jaber, dass in Aleppo ca. 3.500 Aufständische von außerhalb seien und dass die Belagerung durch eine Armeedivision erstmal den Zweck verfolge, das Bürgertum von Aleppo gegen die Aufständischen aufzubringen.

    Ferner seien im Norden von Aleppo 20% Kurden ansässig, auf deren Parteinahe aus bisheriger Neutralität heraus es erheblich ankäme, was natürlich mit Blick auf die Türkei hochbrisant ist.

  150. 160.

    @ MM

    Falls der Westen siegt (sieht aber nicht so aus) dann sähe der neue, dann endlich unverkirchlichte muslimische Gottesdienst etwa so aus:

    http://www.youtube.com/watch?v=j0lEZ_YkMqg

    Für den neuen Ritus gäbe es bestimmt viel Anklang bei hiesigen Religionsunterrichtseleven.

    Chinesische Kriegsschiffe sind im Anmarsch:

    „One Syria-bound Chinese destroyer ship crossed through Suez today while two Chinese warships passed through Istanbul straits today“

    (wohl aus russischem Schwarzmeerhafen kommend)

    hxxps://twitter.com/MahirZeynalov/statuses/229606016566845440 Zaman-Journalist !

    Derweil der Chef: (maßlos häßliches Photo)

    hxxp://www.todayszaman.com/news-287952-turkey-beats-angola-72-50-in-womens-basketball.html

    BRICS rulez und schippert der Supermacht Türkei munter durch den Bosporus, derweil der Chef den Sieg über Angola feiert …

  151. 161.

    Hab‘ ich garnicht drauf geachtet:

    „through Suez today while two Chinese warships passed through Istanbul straits today”

    durch beide ‚sunnitisch-islamistisch‘ kontrollierte strategische Meerengen der Alten Welt schippert Tod und Verderben von Verbrechern und Atheisten auf die Muslime der Levante zu. Herzlichen Glückwunsch zum Arabischen Erwachen und dem Modell Türkei !

    Wenn ich Ahmed Sixpack wäre, ich wäre schon längst totaler Extremist geworden.

  152. 162.

    @ TH

    durch beide ‘sunnitisch-islamistisch’ kontrollierte strategische Meerengen der Alten Welt schippert Tod und Verderben von Verbrechern und Atheisten auf die Muslime der Levante zu. Herzlichen Glückwunsch zum Arabischen Erwachen und dem Modell Türkei !

    Seit Sèvres dürfen die Türken da nicht viel kontrollieren.

    • 29. Juli 2012 um 20:18 Uhr
    • MRX
  153. 163.

    @ MRX

    Da hätte das NATO-Mitglied Türkei nach dem Fliegerabschuß ja auch mal mit einem anderen Kapitel der NATO-Charta aufwarten können, sonst landen sie am Ende wieder in solchen Problemen.

    „Im Kaukasus-Konflikt 2008 verweigerte die Türkei amerikanischen Kriegsschiffen die Passage in das Schwarze Meer, weil die im Vertrag erlaubte Gesamttonnage überschritten worden sei. Russland mahnte an, dass der Vertrag von Montreux vollständig zu respektieren sei. …

    Befindet sich die Türkei in einem Krieg, so stellt das Abkommen die Durchfahrt von Kriegsschiffen völlig in das Ermessen der türkischen Regierung.“

    Bin gespannt, was die Türkei macht, wenn Putin verlangt, dass sie einen Bulgaren- oder Ukrainerfrachter mit Klamotten für die Aufständischen aufhalten soll. Damit könnnte Putin womöglich einen Bürgerkreig provozieren.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Montreux

    Morgen Print-Spiegel; Todenhöferalarm !

    hxxp://www.facebook.com/JuergenTodenhoefer

  154. 164.

    The Syrian foreign minister, Walid al-Moualem … On a visit to Tehran to meet his counterpart, Ali Akbar Salehi, Moualem accused Qatar, Saudi Arabia and Turkey of supporting a plot hatched by Israel to destroy Syria …

    The Syrian opposition has appealed for its foreign allies to provide with heavy weapons to fight President Bashar al-Assad’s „killing machine“. The Syrian National Council (SNC) … „The rebels are fighting with primitive weapons. We want weapons that we can stop tanks and planes with. This is what we want,“ …

    The Arab League chief, Dr Nabil Elaraby, described the situation in Syria as amounting to war crimes and said those responsible will be held accountable internationally …

    Three Chinese warships crossed into the eastern Mediterranean today, joining 10 Russian warships and three US aircraft carriers, as well as dozens of Turkish military vessels …

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/29/syria-bashar-al-assad

  155. 165.

    hxxp://www.naharnet.com/stories/en/48250-muslim-brotherhood-slams-assad-allies-int-l-community

    „The Brotherhood also said the international community was „a partner“ to violence in Syria, „by standing silent for too long… and failing to respect its obligation under international law to protect civilians.“

    Jetzt werden sie zusammengehauen und keiner hilft ihnen; o.k. etwas Verfassungscoaching; Flüchtlingslager in der Türkei und Jordanien, Bargeld über Schmugglertrampelpfade, für das sie von Assads Agenten Zeug einkaufen, was ihnen selbst um die Ohren fliegt; warum hat wohl keiner so richtigen Bock mehr, was für Sunniten zu tun ?

    http://www.reuters.com/article/2012/07/29/syria-crisis-idUSL6E8IS3RW20120729

    „Cars entering one Aleppo district came under fire from snipers and a Reuters photographer saw three bodies lying in the street. Unable to move them to hospital for fear of shelling, residents had placed frozen water bottles on two of the corpses to slow their decomposition in the baking heat.

    U.N. Undersecretary-General for humanitarian affairs Valerie Amos said 200,000 people had fled the fighting in and around Aleppo in the last two days, and the violence across Syria made it hard for humanitarian agencies reach them.“

    Der schiitische Machtbogen und ein gemäßigtes Sunnitentum werden sich unter Putins Protektion als Erben des ‚Krieges gegen den Terrorismus‘ empfehlen, weil sie ihn auch bitter nötig haben werden.

    Die Golfaraber stehen mit ihrer ganzen Kohle vergleichsweise tatsächlich eher machtlos da, was ihnen aber niemand abkauft, von denen, die jetzt die Dresche beziehen und beziehen werden; weswegen die Saudis diese – auch – fürchten müssen.

    Katar will auch Leos kaufen – prima; aber einen Befreiungsschlag gegen den schiitischen Würgegriff gibt es nur noch bei einer Adresse zu kaufen: In Israel. Und den werden sich die Israelis hoffenlich in ein paar Monaten verdammt teuer bezahlen lassen.

  156. 166.

    Vorschlag von Charles Glass (ABC News chief Middle East correspondent from 1983 to 1993):

    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/jul/29/syria-route-of-compromise

    – wenn es (vermutlich) dafür nicht schon viel zu spät ist

  157. 167.

    – Aleppo –

    “About 80 percent of the fighters in this city come from the countryside. Aleppo is a business town; …“ …

    … armed resistance began in poorer districts where residents had more tribal allegiances or rural backgrounds

    The streets of rebel-held neighborhoods are a graveyard of overturned, torched buses, specially placed along the streets by rebels to block army tanks from rolling in. The charred remains of tanks can also be seen – in heaps – by palm trees lining main thoroughfares.

    … “So far things here are going well for us. We have been used to fighting in olive groves and open fields. We were always exposed,” said Hakour, a 23-year-old with a straggly beard wearing camouflage fatigues….
    http://english.alarabiya.net/articles/2012/07/29/229088.html

  158. 168.

    @ Publicola

    „– wenn es (vermutlich) dafür nicht schon viel zu spät ist“

    Nun ja, an solch naiv-kreativer Verzweiflung merkt man doch so langsam den ernst der Lage.

    VT-ler melden Tod von Prince Bandar bin Sultan bin Abdulaziz Al Saud durch syrischen Anschlag im Yemen:

    http://www.voltairenet.org/Syria-reportedly-eliminated-Bandar

    Irische Jihadisten in Syrien gesichtet:

    „another Irish citizen, Hossam al-Najjar, joined the Syrian speaker on stage. Draped in the flags of both the Syrian and Libyan revolutions, the two men chanted slogans against Assad.

    Najjar, who is Harati’s Irish-born brother-in-law, was also a leading member of the Tripoli Brigade.

    “We’re here to facilitate and train civilian rebels in Syria – many of whom are doctors, engineers and teachers – using our experience during the Libyan revolution,” Harati told The Irish Times. “We are a group of civilians brought together for a cause. Asked why he decided to join Harati’s brigade instead of the FSA, Abdel Fatouh Dughaim, a local trader, replied: “Liwa al-Umma is fighting for truth and justice with an Islamic background.” Another younger man said he was drawn to Liwa al-Umma because it was well-organised and disciplined.“

    hxxp://www.irishtimes.com/newspaper/world/2012/0728/1224320949538.html

  159. 169.

    Islam & Islam – die neuesten Töne:

    „destroy the pockets of urban poor who have been drawn to salafism …“

    So sprechen antiimperialistische, linksradikale Muslime bei PressTV von ihren ‚Geschwistern‘ und ‚Klassengenossen‘.

    ‚West armies not going to intervene Syria, proxy war more likely‘

    Nur noch wüste Drohungen und vollständiger politischer und moralischer Bankrott bei: Afshin Rattansi says the flow of weapons into the hands of rebels will have dire consequences.

    http://www.youtube.com/watch?v=cMfoRdWIbxY&feature=plcp ab min 4.45

    Kurden, Terror, das ganze Programm, aber dann das allerbeste:

    Die Zionisten würden beten (!) für das Überleben von Assad min. 5.20

    Genau gegen dieses Argument polemisiert:

    hxxp://lizzie-phelan.blogspot.ca/2012/07/how-leftist-anti-zionists-are-allied.html

    „Yet those cheerleaders who maintain that Assad is good for Israel have been unable to reconcile then why Israel relentlessly beats the war drums against one of Syria’s most important allies, Iran.

    Aside from wanting to get rid of Assad to secure military hegemony of the region, Israel also has an economic interest in scarpering the Syria, Iran, Iraq oil pipeline which would rival both Israel’s BTC pipeline and the eternally fledgling plans for Europe’s Nabucco pipeline.“

    Pro-Gaddafi war diese verlogene Mischpoke noch vereint; jetzt fliegt der ganze ‚antiimperialistische‘ Schwindel, der sich den verblendeten und abergläubischen Massen anzudienen suchte, auseinander und springt sich gegenseitig an die Kehle.

    Genau auf diesen Moment habe ich ein Jahr lang gewartet und ich wußte, dass er kommen würde und es hat sich gelohnt !

    Hier das ganze auch noch mal schmoll-mündlich von der Co-Autorin:

    Syriangirlpartisan: Israel Wants The Syrian Government to Fall

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=CxL3sZG-unM&feature=plcp

  160. 170.

    Juba the Sniper ist wieder da.

    „Sunnitische Scharfschützen aus Syrien macht jagt auf Assads schiitische/alawitische Schabih-Terroristen (Assads Schergen) und Soldaten“ (sieht echt aus)

    http://www.youtube.com/watch?v=uFlPy3sfBHU

    Reportage aus dem Jihadistischen Aufmarschraum Antakya

    (wurde hier natürlich alles monatelang vehement abgestritten)

    hxxp://www.post-gazette.com/stories/news/world/fighters-replace-tourists-crossing-over-from-syria-to-an-idyllic-turkish-town-646740/

  161. 171.

    Syrian rebels seized a strategic checkpoint northwest of Aleppo on Monday after a 10-hour battle, securing them free movement between the northern city and Turkey, an AFP journalist said, as France said it will ask for an urgent U.N. Security Council meeting on Syria.
    “The Anadan checkpoint, five kilometers northwest of Aleppo, was taken this morning at 5:00 am (0200 GMT) after 10 hours of fighting,” said General Ferzat Abdul Nasser, a rebel officer who deserted the Syrian army a month ago.
    By securing this position, the rebels now control a direct route between the Turkish border and the city of Aleppo, where the Syrian army launched an offensive Saturday to dislodge the rebel Free Syrian Army (FSA), composed of deserters and armed civilians.
    An AFP journalist on the ground said that the rebels captured seven tanks and armoured vehicles, and destroyed an eighth vehicle.

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/07/30/229245.html

  162. 172.

    ALEPPO, Syria: The government of Bashar al-Assad declared victory on Sunday in a hard-fought battle for Syria’s capital Damascus, and pounded rebels who control parts of its largest city Aleppo.

    Assad’s forces have struggled as never before to maintain their grip on the country over the past two weeks after a major rebel advance into the two largest cities and an explosion that killed four top security officials.

    Government forces have succeeded in reimposing their grip on the capital after a punishing battle, but rebels are still in control of sections of Aleppo, clashing with reinforced army troops for several days.

    „Today I tell you, Syria is stronger… In less than a week they were defeated (in Damascus) and the battle failed,“ Foreign Minister Walid Moualem said on a visit to Iran, Assad’s main ally in a region where other neighbours have forsaken him.

    „So they moved on to Aleppo and I assure you, their plots will fail.“

    Rebel fighters, patrolling opposition districts in flat-bed trucks flying green-white-and-black „independence“ flags, said they were holding off Assad’s forces in the south-western Aleppo district of Salaheddine, where clashes have gone on for days.

    Opposition activists also reported fighting in other rebel-held districts of Aleppo, in what could herald the start of a decisive phase in the battle for Syria’s commercial hub, after the army sent tank columns and troop reinforcements last week.

    Helicopter gunships hovered over the city shortly after dawn and the thud of artillery boomed across neighbourhoods. Syrian state television said soldiers was repelling „terrorists“ in Salaheddine and had captured several of their leaders.

    http://www.dailystar.com.lb/News/Middle-East/2012/Jul-29/182460-fierce-fighting-erupts-in-syrias-aleppo-rights-group.ashx#axzz221Enno97

    • 30. Juli 2012 um 10:43 Uhr
    • Serious Black
  163. 173.

    Jews In Syria – Putin Knows whats going on..!

    Die Welt aus der Sicht des Dritten Roms; des Heiligen Rußlands :

    http://www.youtube.com/watch?v=p_SHd4AmwAQ

    Der christliche Osten gegen den zionistischen Westen …

    Sorry, das meinen die ernst.

  164. 174.

    @ TH

    Mit Bandar b. Sultan haben Sie einen Nerv getroffen; habe hier im Forum schon verschiedentlich darauf verwiesen:

    de.wikipedia.org/wiki/Bandar_bin_Sultan#Terrorismusfinanzierung

    VT-ler melden Tod von Prince Bandar bin Sultan bin Abdulaziz Al Saud durch syrischen Anschlag im Yemen

    „ShamTimes“ bringt heute einfach die arabische Version des VoltaireNet-Artikels.

    shamtimes.net/news_de.php?PartsID=1&NewsID=3134#.UBXiong1MoQ

    Ansonsten nichts bestätigt.
    Musste mich erstmal über dieses Voltairenet informieren:

    en.wikipedia.org/wiki/Voltaire_Network

    Man muss sich das echt mal auf der Zunge zergehen lassen; ich fühle mich (mehr als?) bestätigt:

    Prince Bandar had just been appointed head of Saudi intelligence on July 24: a promotion which was interpreted as a reward for having organized the attack in Damascus on July 18. The Saudi services, with logistical support from the CIA, had managed to blow up the headquarters of the Syrian National Security during a Crisis Cell meeting

    A brilliant and cynical personality, Prince Bandar was 63 years old. He was the son of Prince Sultan (irremovable defense minister from 1963 until his death in 2011) and of a slave. Confidant of King Fahd, Bandar was ambassador to Washington throughout his reign (1983-2005). He became close to George H. Bush (then Vice-President of the United States), who regarded him as an „adopted son,“ prompting the U.S. press to dub him „Bandar Bush“. Endowed with an outstanding genius for covert action, he brokered the Al-Yamamah arms deal, managing to divert more than one billion pounds, according to British official sources. He then used this windfall, and many more, to finance the activities of jihadist groups around the world, including Al Qaeda.

    His death constitutes a serious blow to the whole system of Western covert action in the Muslim world. It took Syria only one week to mount this spectacular reprisal operation.

    http://www.voltairenet.org/Syria-reportedly-eliminated-Bandar

    Ich „genieße“ nach wie vor mit Vorsicht; aber das Ganze ergibt leider zunehmend sowas wie ein „kohärentes Bild“.

    Fortsetzung folgt.

    PS: Danke für den wiederholten Verweis auf die Publ. von Tamim Ansarî, die ich schon lange mal in die Hand nehmen wollte. Gestern die deutsche Übersetzung angefangen; scheint mir auf en ersten Blick ein recht kompakter Überblick zu sein.

    • 30. Juli 2012 um 11:52 Uhr
    • MM
  165. 175.

    @ MM

    Und voltairenet ist mit Fam. Tlas verbandelt, wie der Saif mit dem Jörg H.

    Man hat strategisch unter den arabischen power-brokern nur die Wahl zwischen einer Ami-connection und einer Nazi/Putin-connection; letztere noch mit etwas rechts-französischem Flair.

    Außer es ist einfach genug Kohle und Platz da, wie in Libyen zu einer großen folgenlosen Junge-Männer-Spielwiese, oder Bolzplatz wäre besser.

    Tun Sie sich den hier noch an, kurz reingucken genügt, da wo dieses Gespenst selber spricht. Ich habe solche Leute getroffen in Russland, das gibt es wirklich; manche bezeichnen sich auch als ‚weisse Indianer‘ …

    Das Heilige Rußland und völlig unkorrumpierbare Muslime …

    http://www.youtube.com/watch?v=p_SHd4AmwAQ

  166. 176.

    @ #175

    Der ist tatsächlich echt? Völlig abgedreht…

    Brother Nathanael Foundation, kurz gegoogelt:

    brothernathanaelfoundation.org/vision

    1. We will PETITION to erect a Nativity Scene on the White House Lawn every December at Christmas.

    Das muss doch Satire sein. Und noch während ich das schreibe, steigt die Vermutung, dass dem wohl nicht so ist.

    Bandar bin Sultan

    Robert Baer, a former CIA officer, revealed last year that Bandar’s wife had been sending money to one of the 9/11 hijackers.

    “Why was Prince Bandar’s wife sending money to one of the hijackers? There is also all sorts of funding issues about 9/11 which have never been answered,” Baer said at the time.

    presstv.ir/detail/251778.html

    youtube.com/watch?v=WHvNMku-zUc

    en.wikipedia.org/wiki/Robert_Baer

    Saudi Arabia could have helped the United States prevent al Qaeda’s 2001 attacks on New York and Washington if American officials had consulted Saudi authorities in a „credible“ way, the kingdom’s former ambassador said in a documentary aired Thursday.

    The comments by Prince Bandar bin Sultan are similar to the remarks this week by Saudi King Abdullah that suggested Britain could have prevented the July 2005 train bombings in London if it had heeded warnings from Riyadh.(…)

    Speaking to the Arabic satellite network Al-Arabiya on Thursday, Bandar — now Abdullah’s national security adviser — said Saudi intelligence was „actively following“ most of the September 11, 2001, plotters „with precision.“(…)

    On Monday, Abdullah told the BBC that Saudi Arabia had sent warnings to British authorities before the London subway bombings that killed 52 people — the city’s bloodiest day since World War II.

    youtube.com/watch?v=ZAw_nT8DZp4&

    Daraus muss man sich keine stringente Verschwörungstheorie basteln; so Mancher könnte jedoch schon auf den Gedanken kommen, dass kaum ein Anschlag des vergangenen Jahrzehnts in der westlichen Hemisphäre ohne zumindest eine (Vor-)Ahnung der jeweiligen westlichen Geheimdienste stattfand.

    mit etwas rechts-französischem Flair

    So wie hier:

    Prince Bandar in the Frontline of the Group Trying to Remove Assad by Violence
    larouchepac.com/node/23485#.UBXG7q8rOhQ
    (Vermute mal, das hängt mit der LaRouche-Bewegung zusammen?)

    (…) for some reason, King Abdullah has chosen Bandar for a role that, without too much hyperbole, might be described as saving the kingdom. It’s an interesting choice.

    http://www.foreignpolicy.com/articles/2012/07/24/the_prince_and_the_revolution?page=0,0

    Bandar is back
    by Elliot Abrams

    weeklystandard.com/blogs/bandar-back_648978.html

    So, jetzt aber ‚kefaya‘.

    • 30. Juli 2012 um 12:53 Uhr
    • MM
  167. 177.

    @ MM

    „Das muss doch Satire sein. “

    Ich habe selber gesehen, wie solche Typen hinterher in den Umkleidekabinen von Nachtclubtänzerinnen verschwunden sind.

    Später mehr zu Ihrem Beitrag, jetzt erst noch ein (verzweifeltes):

    Stimmungsbild Hisbollah von: Hanin Ghaddar – managing editor of NOW Lebanon

    http://nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=421798

    „What will the Shia do?

    „Many … Shia … don’t like what its leadership is doing … But they are also scared because they cannot abandon the Party of God, their only political reference. …. for three main reasons.

    First, Hezbollah still supports the Syrian regime, which is getting weaker and weaker every day. Some of the party’s supporters, especially the Leftists* and ex-Communists, cannot tolerate this stance. …

    Second, the increasing corruption throughout Hezbollah’s ranks … Hezbollah’s members and their families seem to be flourishing financially without hiding it. …**

    Third … Hezbollah and its allies are in control of the worst government in decades in the opinion of many Lebanese. State services are nonexistent, there’s never been less electricity, unemployment is on the rise**, and Syrian forces have been violating the Lebanese borders weekly while the government sticks to its “disassociation policy” regarding the Syrian uprising. Also, crime is on the rise**.

    No one in Lebanon is happy. But the Shia are both unhappy and afraid.“

    *Anti-Impi’s dead end; dafür wächst hierzulande die pro-Assad online-Fronde

    **dito Irak; und alles keine armen Gegenden, wo Schiiten es auch nicht können.

    Fortsetzung folgt.

  168. 178.

    Fortsetzung mit gut beobachtetem Schlüsselsatz:

    „No one in Lebanon is happy. But the Shia are both unhappy and afraid.

    Today, Hezbollah is a beast bleeding from many wounds. Israel said on Friday it would consider military action if needed to ensure Syrian missiles or chemical weapons did not reach Bashar al-Assad’s allies in Lebanon, i.e., Hezbollah. And who’s going to pay the price for such action—again? The Shia. …

    … increasing number of Syrian refugees coming to Lebanon and refuses to offer them the help and aid the Shia were offered when they took refuge in Syria during the 2006 war. While Hezbollah is hiding behind the rhetoric of resistance and willfully forgetting the hospitality of the Syrian people, many of their followers feel guilty and cannot hide it.

    “When the war started in 2006, I left with my family to Damascus, where we stayed with another family whom we did not know,” says Imad from Bint Jbeil. “We had common friends who took us in. They were so welcoming and shared their food and house with us. We stayed in touch, and today they contacted me to see if they can come over for a few days until the clashes in Damascus subside. They are Sunnis, and I am not sure if they are going to be safe here in the South, so I told them the truth and put them in touch with my friends in Beirut. I don’t know if they will go, but I feel so bad and ungrateful. Why does it have to be that way?”

    This is not about the Resistance anymore. It doesn’t matter whether the Syrian regime actually supports the Resistance or not. The question today for the Shia is: When (not if) the Syrian regime is toppled, what are you going to do?

    Are the Shia ready to pay the price of another war? Are they ready to remain the human shield behind which Hezbollah hides? In his last speech, Secretary General Hassan Nasrallah called slain Syrian Defense Chief Assef Shawkat “a comrade in arms and resistance.” No Lebanese can deny his crimes in Lebanon or how many Lebanese suffered because of him and his regime. Are the Shia willing to suffer the consequences of the war Hezbollah declared against the Syrian people?

    The Shia are already on the edge, and their discontent with Hezbollah is on the rise. How long will it take for them to look behind them and say, “Enough!”“

    Bammelndes Kanonenfutter mit schlechtem Gewissen – geht es schlimmer ?

  169. 179.

    DIE ZEIT hat es begriffen:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-07/Syrien-Iran-Saudi/komplettansicht

    „… ein Kollaps des syrischen Staates Folgen haben kann „wie der Untergang des osmanischen Reichs“. Selbst mit dem Fall von Assad könnte dieser Krieg nicht vorbei sein. Vielleicht geht er dann auch erst richtig los. …

    Syrien ist zum Schlachtfeld der beiden großen Antipoden der Region geworden: Die beiden islamistischen Staaten Saudi-Arabien und der Iran befehden sich seit Jahrzehnten. Hier in Riad die Schutzmacht der Sunniten und der heiligen Stätten des Islam. Dort in Teheran die Vormacht der Schiiten. Hier das konservative Königshaus al Saud, dort die revolutionär-islamische Diktatur der Mullahs. Die beiden Energiegroßmächte am Golf ringen seit langer Zeit um die Vormacht im Mittleren Osten. Schauplätze sind die Golfregion, der Libanon, Palästina, Jemen, seit 2003 der Irak und nun Syrien.

    Für den Iran ist Assads Syrien der neben Irak einzige freundschaftlich gesonnene arabische Staat, Bindeglied zwischen Irak und Libanon und Anlegesteg am Mittelmeer. Für Saudi-Arabien ist Assads Sturz die große Chance, den Iran entscheidend zu schwächen. Man möchte selbst in Syrien Schutzmacht der Sunniten werden, die fast drei Viertel der Bevölkerung stellen.

    Die große Befürchtung der Türkei ist ein militanter kurdischer Protostaat auf syrischem Boden. Deshalb ist sie an einer zügigen Machtübernahme durch eine arabisch-sunnitische Regierung interessiert. …

    Der Iran wird es nicht zulassen, dass ein sunnitisches, pro-saudisches Regime die Macht ergreift. Iranische Soldaten dürften die Assad-Nachfolger stützen und den Kampf solange fortführen, bis Syrien endgültig unregierbar wird. Saudi-Arabien wird dagegen die Freie Syrische Armee hochrüsten.

    Das Problem an diesem Gegensatz ist: Sobald eine Seite die Überhand gewinnt und in der Lage wäre, eine Regierung zu bilden, wird die Gegenseite alles tun, um Chaos und Zerstörung zu säen. In den Verwerfungen des Konflikts nisten sich längst Milizen ein, die keiner Seite mehr gehorchen. Säkulare Freischärler, islamische Dschihadis, Al-Kaida-Terroristen.“

  170. 180.

    Lustig wirds, wenn die Kurden an der türkischen Grenze ihren eigenen Laden aufmachen.

    • 30. Juli 2012 um 15:52 Uhr
    • Serious Black
  171. 181.

    An alle Assad-Fans, die sich an Deutschlands „Parteinahme für die Opposition“ stören: Sogar die traditionell neutrale und unparteiische Schweiz unterstützt das SWP/USIP-Projekt.

    http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Schweiz-finanzierte-Syriens-Opposition/story/25230130

    • 30. Juli 2012 um 16:01 Uhr
    • Arjen van Zuider
  172. 182.

    Meine Würdigung des Artikels von Michael Thumann; welch ein Jammer, dass unser Blogmaster diese Chance verpasst hat – ich war wohl doch oft zu ‚uneigentlich‘ in der Schreibe.

    Endlich !!! wurde eine angemessene Dimension zur Skizzierung desKonfliktes gefunden. Große Gratulation, Herr Thumann !

    Es geht bei diesem Saudisch-Iranischen Vorherrschaftskampf um das Lebenswerk einer Generation (Iran) vs. Sinn oder Unsinn der Saudisch-salafistischen Extravaganz im Sunnitentum.

    Saddam und Assad standen pufferartig zwischen diesen Antipoden und haben mit Abenteurertum und Intransigenz ihren Kopf (Saddam) und ihren Staat (Assad) verspielt; wobei das Verspielen des Staates für Assad die Methode sein soll, seinen Kopf zu retten.

    Der Iran sitzt auf einer Zugewinnausbeute aus dem ‚Krieg gegen den Terrorismus‘, der allerspätestens seit dem Beginn des ‚Arabischen (!) Erwachens‘ nicht mehr gewaltfrei zu halten war. Die Iranische Führung mag auf den Nimbus der Hisbollah gesetzt haben, um sich militanten Sunniten zu empfehlen, aber der Horror mit Assad übertrumpft alles – im Negativen.

    Endlich wurde einmal anskizziert, WAS es da aufzuhalten gilt.

    @ SB

    „Lustig wirds, wenn die Kurden an der türkischen Grenze ihren eigenen Laden aufmachen“

    Die müssen jetzt herausfinden, wie hoch sie pokern wollen. Die syrische pro-Assad-PKK haut auf die Pauke und die Irakische Kurdenautonomie muss sich überlegen, wie weit sie sich mit der Türkei wirklich überwerfen will. Keine angenehme Entscheidungssituation. Einzelheiten aus den Innereien bei:

    „Roy Gutman is a specialist in this area

    The Kurds of Northern Iraq have the most Independence of all Kurds and they are closely aligned with Turkey, will they allow the newly found autonomy for Syrian Kurds to be become a springboard for Anti Turkish activities?“

    (Der Interviewer ist krasser Antisemit, das hindert Gutman aber nicht, einiges aufklären zu können)

    http://www.youtube.com/watch?v=OkCK4QfBe7Q&feature=plcp

    @ AvZ

    Parteinahme für die Opposition …

    Insgesamt ist die Parteinahme eher zurückhaltend, finde ich und die offizielle Linie ist immer noch ‚friedlicher Übergang‘. Das der Libanon ein einziger Waffenflohmarkt ist, gehört zum System Levante, ebenso wie dass es tribal-konfessionelle Solidarbeziehungen zwischen den Sunniten Syriens und denen der steinreichen Golfaraber gibt.

    Die antiwestliche Rhetorik tut so, als habe der Westen alles Möglichkeiten, die damit verbunden sind, erst in die Welt gesetzt.

    Dass man umgekehrt dort auch nichts verhindern kann, an Kämpfer- und Waffenverkehr hat am allerbesten ausgerechnet die Hisbollah bewiesen, als sie die Aufpasser mal um mal an der Nase herumgeführt hat.

    Und deren Basis schiebt jetzt den Blues, weil sie so gemein sein müssen zu den Sunniten; #177/178.

  173. 183.

    The Syrian chargé d’affaires in London has resigned saying he is no longer willing to represent a „violent and oppressive“ regime.

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/30/syria-aleppo-fight-continues-live

    @ AVZ – hoffentlich wird dem gerade geflohenen Geschäftsträger/Beauftragten der syrischen Regierung in Großbritannien von unseren Assad-Freunden hier auf dem JL-Blog nicht unterstellt, er sei nur an einem (britischen?) Jodel-Kurs interessiert.

  174. 184.

    @ AVZ – und hier noch ein aus Sicht der Assad-Fans vermutlicher Jodel-Kurs-Aspirant (diesmal Jodeln auf türkisch):

    A Syrian brigadier general who was deputy chief of police in Syria’s Latakia region, has defected to Turkey.
    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/30/syria-aleppo-fight-continues-live

    Lataki, das antike Laodicea oder Laodikeia (griechisch Λαοδικεία),
    gilt als syrische Hauptstadt der Alawiten,
    obwohl in ihr eine sunnitische Bevölkerungsmehrheit lebt.
    Eine große Minderheit sind syrisch-orthodoxe und syrisch-katholische Christen.

  175. 185.

    … Latakia …

  176. 186.

    France, which is to assume the UN security council’s rotating presidency in August, is to call an emergency ministerial meeting on Syria. Foreign minister Laurent Fabius said the aim of the meeting would be „to try to stop the massacres and to prepare a political transition“.
    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/30/syria-aleppo-fight-continues-live

  177. 187.

    As we go to press, Bashar al-Assad seems to be losing Damascus, as he has lost much of the rest of the country.

    Reports last week suggested the Syrian president might already be in Latakia, the de facto capital of the Alawite heartland on the Mediterranean coast.
    But even if he has not already decamped, he will likely find his way there before long.
    The Assad regime is fighting with its back to the wall …

    As Tony Badran, a fellow at the Foundation for Defense of Democracies, has documented, the regime seems to be waging a campaign of sectarian cleansing in order to carve out a rump state along the Mediterranean coast, reflecting the geographical contours of the traditional Alawite heartland, with its capital in Latakia.
    The regime has lost the hinterland and may be on the verge of losing Damascus, but it is still counting on survival.
    If Assad can’t have all of Syria, then he and his Russian and Iranian backers will console themselves with an Alawite state on the Mediterranean …

    http://www.weeklystandard.com/articles/no-sanctuary-assad_648826.html

    Quellenhinweis (wikipedia):
    – The Weekly Standard is an American neoconservative opinion magazine
    – The Foundation for Defense of Democracies (FDD) describes itself as a non-profit, non-partisan policy institute „working to defend free nations against their enemies“. It was founded shortly after the September 11, 2001, attacks to address what it regards as the „threat facing America, Israel and the West“.

  178. 188.

    Rebel fighters claim to have captured a military base in Anadan, immediately north of Aleppo. Video showed them celebrating on captured tanks and removing supplies. Fazad Abdel Nasr, a rebel commander, said: „The battle lasted around nine hours.“ Nasr said six regime soldiers and four rebel fighters were killed.
    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/30/syria-aleppo-fight-continues-live

    • 30. Juli 2012 um 17:22 Uhr
    • N. Neumann
  179. 190.

    „The battle for Aleppo is being fought mainly by a splinter rebel group which rejects the authority of the FSA command in Turkey and refuses to obey its orders. It is led by Col. Abdel Jabbar al-Okaidi, who claims to represent the FSA. However, most of his fighters do not belong to the main rebel force but to a radical Islamic militia calling itself “Banner of Islam.” Many of them are al Qaeda jihadis arriving in Syria from Iraq and Libya.“

    hxxp://www.debka.com/article/22223/The-bid-for-Syria’s-first-safe-haven-in-Aleppo-region-is-thwarted

    Bestätigung der Identität von al-Okaidi hier:

    „Der Militärchef der Rebellen in Aleppo, Abdel Dschabbar al-Okaidi, wirft den Regierungstruppen vor, ein „sehr großes Massaker“ in der Millionenstadt anrichten zu wollen. AFPTV hat den zur Opposition übergelaufenen Offizier al-Okaidi an einem geheimen Ort getroffen.“

    http://www.youtube.com/watch?v=gHB8rs9sWNE ab 0.30

    STERN war mit afp unterwegs:

    „Ein erster Angriff auf Salaheddin sei abgewehrt worden, sagte Abdel Dschabbar al Okaidi, ein Oberst der Freien Syrischen Armee (FSA), AFP. „Wir haben acht gepanzerte Fahrzeuge zerstört“, sagte al Okaidi. Rund um das Viertel habe die Armee etwa hundert Panzer auffahren lassen. An der Seite der Rebellen kämpfen zunehmend auch ausländische Dschihadisten. Eigenen Angaben zufolge stammen sie unter anderem aus Tschetschenien und Algerien.“

    hxxp://www.stern.de/politik/ausland/schlacht-um-syrische-stadt-aleppo-armee-greift-am-boden-und-aus-der-luft-an-1866657.html

    Die Großstädte-Offensive war ein Reinfall, militärisch und politisch und insgesamt sogar wahrscheinlich eine wohldurchdachte Falle.

    Das Regime läßt die seine krassesten Gegner sich etwas austoben – zum Schrecken der verunsicherten Großstadtbürger – und danach kennt jeder nicht nur den Preis von Widerstand, sondern hat auch einen Eindruck von dem Nicht-Staat ‚danach‘. Die Bomben und Granten des Regimes sind eine Negativempfehlung für die Jihadisten gegenüber den Städtern.

    Assad ist nicht so etwas wie ein zynisch gewordener Che Guevara, sondern seine Leute sind in allen Regeln der Kunst geschult – von Nazis und Kommunisten.

    Angesichts der Komposition aller wesentlichen Ereignisse gehe ich davon aus, dass nachfolgende Schilderung von debka zutrifft:

    „Monday morning, Saudi and Qatari intelligence officers, based in Free Syrian Army headquarters at Apaydin in the southwest Turkish Hatay region, were forced to admit that Bashar Assad’s army had smashed their plan for a safe haven in the Aleppo area. Territory was to have been seized by rebels and converted into the base of the forward FSA command and the seat of a transitional government, in the same way as the Benghazi rebel headquarters was established in 2011 six months before Muammar Qaddafi’s overthrow.
    The FSA’s Saudi and Qatari backers said they had received from Washington a qualified undertaking to share in the defense of a safe haven if one could be established and to diversify its aid to the rebels.“

    Okaidi am 22.Juli:

    „Al-Okaidi, Befehlshaber des Militärrats der FSA, versicherte zudem, die Rebellen wollten Zivilisten schützen, vor allem „die Minderheiten – Christen, Armenier, Assyrer, Kurden, Alawiten, Schiiten“ und andere.“

    hxxp://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/unruhen/3073359/syrien-befreiungsschlacht-um-aleppo-hat-begonnen.story

    So macht man das. Und dann filmt man einen kaputten Panzer in zehn unterschiedlichen Beschädigungsphasen.

  180. 191.

    Versteht Ihr Strategen das ??

    Die lassen erst einen was von Toleranz erzählen – vor der Offensive
    – und dann sind auf einmal überall Jihadisten. Einen Genosse Oberst …

  181. 192.

    Die Großstädte-Offensive war ein Reinfall, militärisch und politisch und insgesamt sogar wahrscheinlich eine wohldurchdachte Falle.

    Das Regime läßt die seine krassesten Gegner sich etwas austoben – zum Schrecken der verunsicherten Großstadtbürger – und danach kennt jeder nicht nur den Preis von Widerstand, sondern hat auch einen Eindruck von dem Nicht-Staat ‘danach’. Die Bomben und Granten des Regimes sind eine Negativempfehlung für die Jihadisten gegenüber den Städtern.

    @ TH

    Lässt mich mein Ironie-Sensor im Stich oder fürchte ich zurecht, dass Sie wirklich daran glauben, dass der massive Beschuss Aleppos mit schweren Waffen durch das Regime demselben zum propagandistischen Vorteil gereicht?

    Da fehlt nur noch die Weissagung, dass die Bevölkerung weniger vom schweren Beschuss flieht, sondern mehr vor der Opposition (alles Jihadisten), weil die Regierung Aleppo ohne Jihadisten schließlich nicht beschießen würde.

    • 30. Juli 2012 um 19:14 Uhr
    • N. Neumann
  182. 193.

    – no exit –

    Ob Assad die Auseinandersetzung letztlich militärisch gewinnen würde oder nicht (letzteres ist wahrscheinlich, ersteres ist weniger wahrscheinlich):
    das Land ist in jedem Falle nicht mehr seitens des Assad-Clan zu halten.

    Die in Syrien dominierende „Drei-Generationen-Zehn-Kinder-Familie“-Großfamilienstruktur lässt realistisch schätzen,
    dass der regierungsanzulastende gewaltsame Tod eines Syrers (Bombenabwurf, Gewehrschuss, whatever)
    emotional etwa 20-30 Leute in hohem Maße
    (bis hin zum aktivierten Terror-Rache-Willen)
    involviert.

    Die inzwischen ca. 20.000 bis 25.000 Todesfälle resultieren also in eine anzunehmende Zahl von ca. 400.000 bis 750.000 höchst(v)erbitterter (zu einem gewissen Prozentsatz terroristisch bereiter) Regime-Feinde.

    Die Anzahl der Soldaten der syrischen Armee beläuft sich auf
    ca. 300.000 Aktive
    plus 300.000 Reservisten.
    (Auch in deren Familien werden vermutlich Todesfälle zu verzeichnen sein).

  183. 194.

    PS – Ergänzung
    Einwohnerzahl Syriens: 22.000.000
    Man geht von 300.000 Flüchtlingen aus.

  184. 195.

    @ NN

    „Lässt mich mein Ironie-Sensor im Stich oder fürchte ich zurecht“

    Es sind jetzt ca. 50%* der Dinge eingetreten, die ich seit einem Jahr – einsam – (war das ‚QED.‘ von Ihnen, oder von MRX ?) für wohl unumgänglich erklärt habe und heute hat es auch schon ZON gemerkt.

    *50% = Golfkontrahenten-Konfrontation in der Levante; die anderen 50%: AfPak, Zentralasien, Kaspo-Kaukasien, sind als noch größere Brocken mit etwas größerem Anlauf im Anmarsch.

    Sie können meine Laune daher getrost als robust-heiter ansehen.

    „dass Sie wirklich daran glauben, dass der massive Beschuss Aleppos mit schweren Waffen durch das Regime demselben zum propagandistischen Vorteil gereicht?“

    Der Beschuß gereicht dem Aufstandsgedanken insgesamt zu einem erfahrungspädagogischen Nachteil. Furcht ist das Ziel, nicht Beliebtheit; und der zu meidende Haß wird vonseiten des Bürgertums schon zu einer guten Portion die Aufständischen treffen.

    Hier noch mal mit anderen Worten bei #96 zusammengefasst:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-07/syrien-aleppo-flucht?commentstart=89#cid-2216988

    „die Weissagung, dass die Bevölkerung weniger vom schweren Beschuss flieht, sondern mehr vor der Opposition (alles Jihadisten), weil die Regierung Aleppo ohne Jihadisten schließlich nicht beschießen würde“

    Sie floh vor schwerem Beschuß, aber vor einem Beschuß – so werden diese Menschen auf Befragung der Sieger – zu versichern verstehen:

    der sie zwar gefährdete, aber natürlich nicht meinte; nie würden sie zu behaupten wagen, dass die Armee des Volkes auf sie geschossen hätte, sondern selbstverständlich nur auf die Terroristen, die sich in Wohngebieten verschanzten. …

    Und auf anhaltend stengen Blick des Befragers hin, werden den Rückkehrern auch noch Erinnerungen einfallen, dass die Rebellen auch sehr garstig waren … nicht das sie was gegen Religion hätten, oder den Islam, aber das waren Extremisten …

    Das schönste Schlottern gibt es dann, wie damals aus Tripoli, bei RT und PressTV. Noch ca. drei solcher Runden könnte es schon noch geben.

    @ Publicola

    „das Land ist in jedem Falle nicht mehr seitens des Assad-Clan zu halten“

    Das Land ist von niemandem mehr zu regieren; es ist nur noch gebietsweise zu tyrannisieren und darin wird Assad – weitgehend in einer Größenordnung seiner Wahl – noch recht lange eine Spitzenposition behaupten.

    Einzelen Grenzposten werden zurückerobert, aber erst nachdem die Nachbarn einen gehörigen Schreck bekommen haben; ggü. Jordanien wurden Transit- und Identitätsblankdokumente geklaut, sodass die Jordanier jetzt gar nicht mehr wissen können, wer vielleicht Terrorist ist von den Flüchtlingen. Die Amis können es auch nicht wissen und der UNHCR auch nicht …

    Insgesamt ist es ‚loose- loose‘ bei nahezu unerschöpflicher Nachschußfähigkeit auf beiden Seiten – in der Region – finanziell und personell. Der Rest ist Marktwirtschaft.

    Bei den Opfer- und Rächerzahlen muuss man berücksichtigen, dass vielfach auch Familien komplett ausgelöscht worden sind; Sie verstehen warum …

    Außerdem gibt es ca. 50.000 Verschwundene und diejeigen, die:später, erst verwundet, und dann versterben, werden wohl auch nicht mit ‚reingerechnet; und die von der ‚anderen Seite‘ sowieso nicht …

    Also, da stehen wir auch noch vor einem Quantensprung.

  185. 196.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-07/syrien-aleppo-gefechte-armee-opposition/komplettansicht

    „Syrische Panzer beschossen Chef der UN-Beobachtermission“

    Assad hat jetzt natürlich nicht Angst davor, dass die UNO mit ihm schimpfen könnte, sondern er geht davon aus, dass sich die UNO bei ihren Ausflügen in Zukunft besser mit seinen Leuten abstimmen wird.

    „Der neue Chef der UN-Beobachtermission, der senegalesische General Babacar Gaye, und sein Team seien am Sonntag „zweimal ins Visier genommen worden“, sagte Ban. „Zum Glück gab es keine Verletzten.“ Nur die Panzerung der UN-Fahrzeuge habe Schlimmeres verhindert. …

    „Die Situation wird immer schlimmer und schlimmer“, sagte Ban.“

    Sind Akashi und Boutros Boutros Ghali noch ein Begriff und als die Jugos die polnischen Eismänner (EU-Beobachter in Forensik-weis) ans Brückengeländer gekettet haben ?

  186. 197.

    Es sind jetzt ca. 50%* der Dinge eingetreten, die ich seit einem Jahr – einsam – (war das ‘QED.’ von Ihnen, oder von MRX ?) für wohl unumgänglich erklärt habe und heute hat es auch schon ZON gemerkt.

    *50% = Golfkontrahenten-Konfrontation in der Levante; die anderen 50%: AfPak, Zentralasien, Kaspo-Kaukasien, sind als noch größere Brocken mit etwas größerem Anlauf im Anmarsch.

    Sie können meine Laune daher getrost als robust-heiter ansehen.

    @ TH

    Das schließt sich mit dem Posten von relativ viel wirren Zeug nicht aus.

    Der Beschuß gereicht dem Aufstandsgedanken insgesamt zu einem erfahrungspädagogischen Nachteil. Furcht ist das Ziel, nicht Beliebtheit;

    Achwas? Nur blöd, dass die Sache mit der Furcht seit Beginn der Arabellion trotz massivem Gewalteinsatz durch die Obrigkeit nur noch mehr schlecht als recht zu funktioniert.

    und der zu [ver]meidende Haß wird vonseiten des Bürgertums schon zu einer guten Portion die Aufständischen treffen.

    Sischer dat. Der Aufstand, dat is doch nur wat für arabische Vollprolls Salafisten, die alle irgendwie von außerhalb kommen.

    • 30. Juli 2012 um 20:46 Uhr
    • N. Neumann
  187. 198.

    NN:

    Lässt mich mein Ironie-Sensor im Stich oder fürchte ich zurecht, dass Sie wirklich daran glauben, dass der massive Beschuss Aleppos mit schweren Waffen durch das Regime demselben zum propagandistischen Vorteil gereicht?

    Es ist ja auch in Deutschland nicht unbekannt, dass gewisse Kreise für Ausschreitungen zB an einer Demo nicht die direkten Täter verantwortlich machen, sondern denjenigen, der sie angeblich „provoziert“ habe.

    • 30. Juli 2012 um 20:53 Uhr
    • Arjen van Zuider
  188. 199.

    @ NN

    „dass die Sache mit der Furcht seit Beginn der Arabellion trotz massivem Gewalteinsatz durch die Obrigkeit nur noch mehr schlecht als recht zu funktioniert.“

    In Libyen hätte die Furcht gesiegt, ohne die NATO.

    So etwas hat es weder in Tunesien, noch in Ägypten gegenben:

    hxxp://www.youtube.com/user/Syrian2011Revolutio1

    742, nicht nur ‚kollateral‘, sondern vielfach auch gezielt tödlich verletzte Kinder.

    „Sache mit der Furcht seit Beginn der Arabellion trotz massivem Gewalteinsatz durch die Obrigkeit“

    Assad will hier eine Wende durch einen langsamen aber totsicher gesteigerten Exzess erzwingen – dessen open end – die Chemiewaffen sind, deren einsatz er sich für die Auslandseinmischung vorbehält, die er nichtmüde wird, anzuprangern. Assad ist der Mann, der das Unglaubliche wirklich macht und den keine dabei stoppen kann; das ist ein Unterschied zu Mubarak, oder Ben Ali.

    Die Ägyptische Luftwaffe überflog den Tahrir-Platz und prominente Mubarak-Parteigänger forderten, ihn zu zu bombardieren. Sie haben es halt nicht gemacht; auch weil sie es nicht so dringend mußten, denn sie haben immer noch genug zu sagen, oder setzen jedenfalls schweren Herzens darauf.

    Eine solche Perspektive sieht Assad – zurecht – nicht.

    „Der Aufstand, dat is doch nur wat für arabische Vollprolls Salafisten, die alle irgendwie von außerhalb kommen.“

    Auch bei denen wächst nicht jede Palme direkt zur Jngfrau; die Jungs sind so fertig, wie nie.

    „Spende für Deine geschwister in Syrien !!! – Abu Dujana, Abdullatif und Abu Abdullah“

    http://www.youtube.com/watch?v=Xge609VDXRc 25.45 – 26.30

    Normalerweise sind die drei von der Tankstelle wirklich auch bei jeder unpassenden Gelegenheit besser gelaunt; es flennt immer nur der vor Schauerrührung, der jetzt redet und die anderen beiden sind sonst immer an poltern. Jetzt schämen sie sich für ihre Feigheit, sich da doch nicht hinzutrauen, Jungfrauen, hin Jungfrauen her.

    „Das schließt sich mit dem Posten von relativ viel wirren Zeug nicht aus“

    Das haben Sie wiederrum sehr schön gesagt.

  189. 200.

    @ AvZ

    „auch in Deutschland nicht unbekannt, dass gewisse Kreise für Ausschreitungen zB an einer Demo nicht die direkten Täter verantwortlich machen, sondern denjenigen, der sie angeblich “provoziert” habe.“

    Ja genial erinnert, …

    @ NN

    nie mitgekriegt ?? Paukerlatschdemo irgendwo in SO36, oder durch die Golzstrasse. Plötzlich kommen ein paar ca. 15 jährige aufgedröhnte Anti-Impi-Versuch-Punkx über die Dächer der parkenden PKW gespurtet, bewerfen die Bullizei mit irgendwas und sind auch schon wieder weg.

    Und dann: Beamter auf Beamten … aber logo, dass die GEW-Schlaftabletten hinterher die Kids gehaßt haben …

  190. 201.

    @ TH

    Werden Sie sich nicht auch manchmal selber ein bisschen zu blöd?

    • 30. Juli 2012 um 22:07 Uhr
    • N. Neumann
  191. 202.

    Syria conflict: Army steps up attack on rebels in Aleppo

    http://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-19050942

  192. 203.

    The Battle For Aleppo and Syria (Dispatch)

    Stratfor Middle East analyst Ashley Lindsey meint, dass ein Aufwuchs an Panzerabwehrmitteln über einen de facto Korridor via Idlib aus der Türkei stattfinde. Halte ich für realistisch, aber durchschlagend nicht vor einem Dritten Anlauf.

    Außerdem ist die Rolle der Türkei jetzt vollständig dekonspiriert, das wird auch vielleicht noch Folgen haben.

    http://www.youtube.com/watch?v=XnlBT1QqgJk

  193. 204.

    Zum besseren Verständnis für höhere Akademiker, namentlich auch aus einschlägig fachlich befassten Disziplinen; hier eine Darlegung mit leichter Querfrontschlagseite, welche aber unschwer diskontierbar sein müßte, da sie sich auf die üblichen albernen Motivspekulationen beschränkt. In der Sache doch recht informativ.

    „Weltnetz.tv im Gespräch mit der Journalistin Karin Leukefeld, vor Ort in Damaskus (aufgenommen am 28.07.2012). Das vollständige Transkript auf hxxp://weltnetz.tv“

    http://www.youtube.com/watch?v=Lz3C_wiE2XU&feature=plcp

  194. 205.

    @TH 200:

    …oder die Polizei, die sauer auf ein Häufchen PI-Demonstranten ist, weil diese durch ihre provokative Existenz eine friedliche Salafistendemo in einen rasenden Mob verwandelt haben.

    • 30. Juli 2012 um 23:04 Uhr
    • Arjen van Zuider
  195. 206.

    @ AvZ

    Ja, wenn der Gebrauch eines Rechtes in den Ruch kommt, ‚schlafende Hunde‘ zu wecken, unnötig, willkürlich … das ganze wird dann wohl mit so etwas wie Schikane verwechselt.

    Schikane = im Zeitlupentempo als Fußgänger über die grüne Ampel, also ohne eigens Anliegen, Autos aufhalten, aber formal im Recht.

    Die unbequeme, weil schlafende Hunde weckende Kundgabe, wird dann in diese Schikaneecke gedrängt. Leider gibt es mit der ‚Gefährdung der öffentlichen Ordnung‘ oder so ähnlich, ein offenes Scheunentor für Einschränkungen der Meinungsfreiheit. Die ‚Ordnung‘ wartet da nur auf jemanden, der glaubhaft den Eindruck macht, dass er zwangsläufig ausrasten wird.

    Da sind mir schweren Herzens die US-cops schon lieber, die gelegentlich alles kurz und klein schlagen, wenn sie nur mal vage den Eindruck haben, jemand möchte es mit der Ordnung mal aufnehmen.

    US-cops wurden von berufener Stelle hier mal als ‚besonders respektlos‘ bezeichnet, worauf ich einwandte, dass es reicht, wenn sie ‚korrekt‘ seien, was – logo – überhaupt nicht verstanden wurde.

    Muss so an Anfang vom Ende einer leichtfertigen Duzerei gewesen sein.

  196. 207.

    – reflections on the Post-Assad period –

    … Brig. Gen. Manaf Tlass … will assume the most strategic post in the post-Assad transition period.
    After reportedly leaving his country for Paris two weeks ago, Tlass is now in touch with the important actors of the Syria crisis armed with the support he got from the United States.
    First he went to Saudi Arabia where, under the pretense of an Umra pilgrimage, he met with King Abdullah’s team.
    He then came to Ankara where he met with Turkish Foreign Minister Ahmet Davutoglu and the undersecretary of National Intelligence Organization, Hakan Fidan.

    Before we go into Tlass‘ mission and his road map, two pertinent points have to be made:
    1. He did not escape from his country but left with Assad’s permission …
    2. Until today, Tlass did not once call on Assad to give up his post and leave …

    Now, about his mission:
    That a leader has not yet emerged to control the Syrian National Council,
    the incessant bickering between internal and external-based opposition factions — and
    the continuing fragmentation of the opposition —
    inevitably prompts questions, which have exhausted the Friends of Syria group, as to
    how these people will rule post-Assad Syria.

    No wonder they are now searching for other options.
    Tlass is a product of this search.

    … Syria’s friends, definitely the US, see the Syrian army as the sole guarantor of integrity and stability of the country.

    That is why Tlass’ road map for a transition period calls for
    a Higher Military Council, or, as Americans call it, a “Reinforced Military Command,”
    that will include
    generals who have joined the opposition and
    those who remained loyal to the regime but do not have blood on their hands.

    Alongside the military structure, a transition government will be set up.
    This government will include
    all opposition elements and
    members of the Muslim Brotherhood, who will not be allowed to dominate and purge elements of the Baath regime …

    Publisher: Sabah (Turkey) – Original Title: General’s Road map – Author: Erdal Safak – Published on: Saturday, Jul 28, 2012

    http://www.al-monitor.com/pulse/politics/2012/07/generals-road-map.html

  197. 208.

    @ Publicola

    „He did not escape from his country but left with Assad’s permission …“

    Rudolf Hess 2.0 ?

    „… Syria’s friends, definitely the US, see the Syrian army as the sole guarantor of integrity and stability of the country.“

    Wer solche Freunde hat, der wird sich ihrer in demütiger Dankbarkeit ewiglich erinnern.

    „those who remained loyal to the regime but do not have blood on their hands“

    Dafür, dass es die nicht mehr gibt, zu sorgen, ist aber Ehrensache bei Stalins levantinischen Schülern.

    Aber, dass das Türkentum sich noch anspruchsvolle Aufgaben zu stellen vermag, muss man zur Kenntnis nehmen.

    Erdogan* als Luther des syrischen Bauernkrieges …

    *oder ein Doppelgänger von ihm, wenn er den Generalen zuviel ‚rumzickt.

    Wenn die Franzosen wollen, können sie sowas ja zu präsidieren versuchen, aber die Amis sollten sich da wohl besser raushalten.

  198. 209.

    Brig. Gen. Manaf Tlass –

    die ultimative Querfrontverschmelzung von Che Guevara und Rudolf Hess.

    Mit Zigarre auch als von bourgeois und bohemian verschmolzen imaginierbar.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bobo_(Gesellschaft)

    Gehört als Plakat über WG-Küchentüren und über Gas-Gerds Schreibtisch.

  199. 210.

    Je länger der Bürgerkrieg dauert, umso stärker wird die Opposition zersplittern.

    Selbst wenn Assad und seine Clique stürzt, könnte das nicht automatisch den Krieg beenden.

    Die Kurden wollen ein Stück vom Kuchen und haben die besten Chancen sich eine gute Post-Assad-Position zu sichern. (Auch als Gas/Öltransitgebiet für eine Pipeline von Kirkuk nach Westen?)

    Dies wäre natürlich der geostrategische Alptraum Erdogans. Die Ayatollahs und der nichtkturdische Rest-Irak stünden dumm da.

    Die Russen möchten beim Spiel um ‚Pipelinistan‘ nicht umgangen werden, Tartus (und einen ihrer Stammkunden) nicht verlieren und vor allen Dingen keinen Djihad-Magneten für den islamistischen Bodensatz der arabischen Welt vor der Haustür haben.

    Eigentlich kann niemand der auswärtigen Player zulassen, daß irgendeine andere Partei gewinnt.

    • 31. Juli 2012 um 10:55 Uhr
    • Serious Black
  200. 211.

    Passt irgendwo, wie die Faust aufs Auge:

    „Bashar al-Assad why he had wanted to be an eye doctor and he replied: „It’s very precise, and there is very little blood.““

    hxxp://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/syria/9439083/Syria-Vogue-writer-says-she-was-duped-by-Asma-al-Assad.html

    Al Kaida gewinnt dem Aufstand die Pampa; das irakische Vor-Land …:

    „“The FSA lacks the ability to plan and lacks military experience. That is what [al-Qaida] can bring. They have an organisation that all countries have acknowledged.

    „In the beginning there were very few. Now, mashallah, there are immigrants joining us and bringing their experience,“ he told the gathered people. „Men from Yemen, Saudi, Iraq and Jordan. Yemenis are the best in their religion and discipline and the Iraqis are the worst in everything – even in religion.““

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/30/al-qaida-rebels-battle-syria

    Landis malt das Bild eines Groß-Libanons, kann man machen – Unterschied aber; es wird keine Ostgrenze respektiert.

    hxxp://www.joshualandis.com/blog/?p=15563

    „Syria could well become a “deeply penetrated society,” as political scientists named Lebanon: a society in which competing factions are largely dependent on external support.“

    Tödi-Talk (auf original anzeigen klicken, falls noch nicht auf deutsch)

    hxxp://translate.google.de/translate?hl=de&sl=de&tl=en&u=http%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fspiegel%2Fstreitgespraech-zwischen-juergen-todenhoefer-und-christoph-reuter-a-847123.html&anno=2

  201. 212.

    – aktueller Text des BrownMoses-Blog –

    Monday, 30 July 2012 – More High Level Defections Predicted In Syria –

    Activist THE_47th, who accurately predicted Manaf Tlass‘ defection from the Syrian regime
    has been making a series of Tweets about future defections:

    Exclusive: as I tweeted b4, Parliamnt Member Anas Al Shami is in Cairo now waiting for all his family members to leave 2 announce defection.

    In lesser important news, Ana’s Al Shami’s brother, big Aleppo Sheikh Suhaib Shami, has arrived in Beirut also 2 announce his defection.

    But the bomb news of the night is as follows: talks are now finalizing with top Syrian Gov official, expected within a week, the biggest 1.

    This one official that I expect 2 defect within one week, holds a TOP position, is willing to defect, but waiting to get out. Cant say name.

    I will have the exclusive on that person once he is out of Syria. This will be the ultimate slap on Assad’s face. The biggest in 17 months.

    This major defection will hinder how the Assad Gov works, and will shake the entire regime to its core. It is big, trust me.

    Again, this major defection should be finalized this week, but it all depends in the exit. It won’t be easy, very key position.


    http://brown-moses.blogspot.co.uk/2012/07/more-high-level-defections-predicted-in.html

  202. 213.

    @ SB

    „Eigentlich kann niemand der auswärtigen Player zulassen, daß irgendeine andere Partei gewinnt.“

    Sehr schön gedollmetscht, was ich meine. Außer Israel, Israel kann dafür sein, dass jeder gewinnt (und sich dabei – trying – sich gegenseitig kaputt macht.)

    G-tt ist Richelieu …

    Jeder, der einen Kompromiß akzeptieren würde, würde sofort intern gemeuchelt. Ist sunna so, selbst bei Schiitens; siehe das Ende von uns-Ali.

  203. 214.

    @ TH

    Israel ist eher Schiedsrichter, kein Player.

    Nur wenn einer Foul spielt, also die C-Waffen rausholt, werden die Israelis die rote Interventions-Karte zücken.

    • 31. Juli 2012 um 11:30 Uhr
    • Serious Black
    • 31. Juli 2012 um 11:35 Uhr
    • Serious Black
  204. 216.

    @ Publicola, SB

    Stradfor hat dagegen enthüllt, dass die beim Kabinettsanschlag Getöteten auf eine geheimen Stardfor-liste von Abhau-Kandidaten standen. Das finde ich noch punkiger.

    Landis spricht von einer Transformation des Regimes zu einer Alawitischen Miliz; begriffsschöpferisch nicht unintelligent.

    Ein kleines regionales Auftragsimperium mit antijihadistischer Ordnungsmission für Maliki, Teheran, Putin und alle Freunde eines toleranten Islams und des friedlichen Miteinanders der monotheistischen Religionen.

    Zwischen Assad und Maliki toben dann die Jihadisten in der Pamapa und kriegen natürlich dauernd Saures, so lange: bis Ohnmacht für die Saudis tödlicher wird, als das Abenteuer, sich da reinzuwerfen.

    Assad als Chef einer zweiten Ali-dischen Hisbollah mit säkularem Extra-Anstrich für Linke, Nazis und Querfront-Katholiken, die das so brauchen.

    Viva Palästina, übrigens; eine Fußnote der ganzen Veranstaltung, wie der Libanon.

    Zur sunna der hukuma in bilad as sham: (gross-syr. Regierungstradition)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Raschid_ad-Din_Sinan

    „machte er sich vom persischen Stammsitz unabhängig und bediente sich Fida’i (zum Sterben bereiter fanatisierter Meuchelmörder), um seine Feinde aus dem Weg zu schaffen. …

    Er betrieb eine Schaukelpolitik zwischen den Sunniten unter Saladin und den Kreuzfahrern; mit dem Johanniterorden war er zeitweise verbündet. …

    Die Chronisten der Kreuzfahrer waren von den assassinischen Praktiken überaus fasziniert*. Raschid al-Din hielt später als Der Alte vom Berge (lat.: Vetulus de Montanis) Einzug in die europäische Literatur. Irrtümlich wird dieser Beiname immer wieder auf den Stammvater der Assassinen, den früher lebenden Perser Hasan-i Sabbah angewendet. Der Name Der Alte vom Berge leitet sich von dem arabischen Titel der Assassinenanführer Schaich al-Dschabal ‚Gebieter des Gebirges‘ ab.“

    *heute: SPON und ZON-Foristen, sowie Gas-Gerd

    Wie ging die Geschichte aus ?

    „Saladin* machte mindestens einen Versuch (1176), Masyaf zu nehmen, scheiterte aber und arrangierte sich mit den Assassinen.“

    *Kurde

    Und niemand konnte ihn loswerden:

    „Persische Assassinen unternahmen wegen seiner Eigenmächtigkeit mindestens zwei gescheiterte Anschläge auf ihn.“

    Bingo, hatten wir doch alles schon mal.

    So langsam versteht man, warum immer weniger Akteure noch Bock haben ‚Araber‘ zu sein.

    Für die spätere Rolle der Mongolen hätte ich auch schon eine Besetzungsidee.

  205. 217.

    Teheran zitiert VT-Report:

    http://tehrantimes.com/middle-east/100129-saudi-spy-chief-prince-bandar-assassinated-report

    Die werden noch irgend so einen VT-Oberfuzzi zum verborgenen Imam ausrufen; ich tippe auf Webster Tarpley; Alex Jones ist dagegen zu anglo-prollig.

    @ MM

    Vielleicht gibt es einen offenen ‚Who is the hidden Imam‘ Wettbewerb; überlegen Sie sich doch mal, ob Sie da nicht als Sakral-Superstar im Greater Middel-East-Camp antreten wollen.

    Weitere VT-Vertiefung:

    hxxp://aangirfan.blogspot.de/2012/07/the-cias-man-in-saudi-trouble-brewing.html?showComment=1343639766585

    Bandar gegen Tlas; das entspricht ungefähr Gock und Magog.

  206. 218.

    Milizenstaat, Junta in a box – Die Analysen werden kreativ-realistischer

    http://world.time.com/2012/07/31/when-syrias-dust-settles-will-assad-be-replaced-by-a-junta-in-a-box/

    „U.S. commander in Afghanistan Gen. Stanley McChrystal once used the term ‘government in a box’ to describe his ill-fated plan to deliver instant governance when his forces drove the Taliban out of the town of Marjah. Syria’s transition may be just, if not more, as complicated.“

    Nur dass die syrischen Jihadisten regional ambitionierter sind, als die Paschtunwali-Taliban mit ihrem kill-on-rumor, statt der korrekten Vier Zeugen.

    ZON hält auch das neu gewonnene Durchblicksniveau:

    „Nach dem Krieg herrscht Krieg“

    hxxp://www.zeit.de/politik/ausland/2012-07/syrien-eskalation-ban/komplettansicht?commentstart=33#comments

    Und ernähren tut sich der Krieg durch seine Ausweitung; wie ein zum Flächenbrand umschlagender Schwelbrand.

  207. 219.

    In fünf Jahren ist Putin soweit, wie Assad und wir werden unseren inneren Friedensspass mit der pro-Assad-Fronde unter unseren Foristen bekommen.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/kremlkritiker-alexej-nawalny-offiziell-angeklagt-a-847374.html

  208. 220.

    Kein Scheitern, was er nicht visionär im Blick hat.

    Die türkische Form des Durchblicks:

    http://www.todayszaman.com/news-288106-davutoglu-turkey-will-not-let-syria-become-another-lebanon.html

    Gegen die Kurden: Is‘ klar, aber auch ?

    „“If there is wrongdoing directed against Nusayris or Christians, we will take a position against that as well,” he added“

    Wenn die ‚Aggression‘ scheitert, will die Türkei intervenieren ?

    „Commenting on the Assad regime’s aggression in Aleppo, Davutoğlu said the city is a key economic and trade hub in Syria. “If security in and around Aleppo is not restored, this would pose a threat to Turkey,” he said, stating that Turkey has taken up all the necessary measures to respond to a security threat from the power vacuum in Aleppo.“

    Ein ganzer Bürgerkrieg in einem Satz; und das im Hausblatt von Erdogan.

    Obwohl es nicht mehr hilft, wird aber dennoch tapfer weitergelogen:

    „The Turkish minister also denied a Reuters report on a secret base in Turkey, allegedly operated jointly with allies Saudi Arabia and Qatar to direct military and communications aid to Syrian rebels from a city near the border, citing Gulf sources. “There has been much speculation on this [arming the rebels]. Most of what the Syrian opposition has in their hands is from the stock the defectors brought with them when deserting the Syrian army. Other arms and munitions were obtained during attacks [on Syrian troops]. Speculative news like this should be discounted,” he said …“

    Und jetzt kommt’s:

    „adding that there is no longer any border security at Syrian borders.“

    Die Türkischen Streitkräfte sind für dieses Kompliment bestimmt sehr dankbar.

  209. 221.

    Die Kurden wollen ein Stück vom Kuchen und haben die besten Chancen sich eine gute Post-Assad-Position zu sichern. (Auch als Gas/Öltransitgebiet für eine Pipeline von Kirkuk nach Westen?)

    Dies wäre natürlich der geostrategische Alptraum Erdogans. Die Ayatollahs und der nichtkturdische Rest-Irak stünden dumm da.

    @ SB

    Die Frage ist, wie viel Konfliktstoff im nordsyrischen Kurden-Streifen wirklich drin steckt. Mal abgesehen davon, dass wir hier nicht von irakischen oder türkischen Dimensionen reden, gibt es dort, soweit ich weiß, wenig ethnisch gemischte Zonen oder Bodenschätze, um die man sich streiten könnte.

    Insofern könnten Erdogans oder nicht-kurdisch-irakische geostrategische Alpträume halb so wild sein oder durch die politische Realität nicht weiter befeuert werden. Kurdischer Nationalismus hält sich nämlich buchstäblich in Grenzen, d.h., türkische, syrische und iranische Kurden haben nicht in jeder Hinsicht viel miteinander gemeinsam.

    Darüber hinaus ist das Verhältnis zwischen den nordirakischen Kurden und der Türkei nicht in dem Maße angespannt, wie nach dem Sturz Saddams häufiger angenommen wurde.

    Die Russen möchten beim Spiel um ‘Pipelinistan’ nicht umgangen werden, Tartus (und einen ihrer Stammkunden) nicht verlieren und vor allen Dingen keinen Djihad-Magneten für den islamistischen Bodensatz der arabischen Welt vor der Haustür haben.

    Allerdings machen sich die Russen gerade zum arabischen Dschihad-Magneten.

    Eigentlich kann niemand der auswärtigen Player zulassen, daß irgendeine andere Partei gewinnt

    • 31. Juli 2012 um 12:58 Uhr
    • N. Neumann
  210. 222.

    @ NN

    „Allerdings machen sich die Russen gerade zum arabischen Dschihad-Magneten.“

    Das müssen wir jetzt nur noch

    @ ThorHa

    erklären.

    „Eigentlich kann niemand der auswärtigen Player zulassen, daß irgendeine andere Partei gewinnt“

    Und von den inneren Playern wollen die Jihadis zum auswärtigen Gegenplayer vorstoßen, bzw. sie müssen das auch unternehmen, sonst werden sie aufgerieben; also vorwärts-ostwärts, in Richtung: Anbar, Tikirit, Baghdad … Iran …

    „Russia on Tuesday changed its official status for the security situation in Syria, saying that the country was “in a state of emergency of military conflict,” Russian RIA Novosti news agency reported.

    Russia had previously been listed “as a country with a complicated social and political situation.”“

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=423854

    Früher hiess das:

    ‚Junger Nationalstaat im Fadenkreuz imperialistischer Aggression – neue Herausforderung für die Friedenskräfte‘, optional hardcore :

    ‚internationalistische Pflicherfüllung‘ (auf dem Wege des Wissenschaftlichen Kommunismus, wurde damals dazu geglaubt; heute wohl eher hilfsweise: Auf dem Weg des Dritten Roms als Hüter eines friedlich-toleranten Islams gegen die Saudi-zionistische Aggression)

    Alles halb so wild, aber wer erklärt das den Almancis :

    hxxp://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/07/457441/tuerkischer-aussenminister-davutoglu-syrien-darf-kein-zweiter-libanon-werden/

  211. 223.

    @ NN

    Die Türkei muß über 90% ihres Erdgas/-ölbedarfs importieren.

    Russland ist der Handelspartner Nummer 1 der Türkei. Die geographische Lage der Türkei könnte sie theoretisch zu einem Transitland für fossile Brennstoffe aus Turkmenistan, der Golfregion und Iran werden lassen.

    Assad macht also nen Deal mit den Kurden: die Kurden lassen ihn in Ruhe und er gewährt ihnen eine Teilautonomie. So, wie sie die irakischen Brüder nebenan haben. De facto haben wird das schon.

    Die Kurden trauen ihren sunnitischen ‚Brüdern‘ vom SNC nicht über den Weg. (Abgesehen davon, sind die Kurden im Gegensatz zu den meisten anderen Muslimen der Region äußerst proamerikanisch eingestellt.)

    Schon wäre der Bau einer Pipeline von Kirkuk bis zum Mittelmeer eine realistische Option (Je nachdem was mit dem Rest Syriens passiert).

    Kurden und Syrien könnten an den Transitrechten Geld verdienen und die EU wäre ein wenig unabhängiger von Russland.

    Ob die Türkei und Russland sich mit einer Zuschauerrolle begnügen würden?

    • 31. Juli 2012 um 13:56 Uhr
    • Serious Black
  212. 224.

    @ SB, NN

    „Erdoğan … erklärte, dass er den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Scherz gefragt habe, ob man die Türkei nicht in die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) aufnehmen könne. Darüber hinaus beschwerte sich, dass einige Länder der Europäischen Union eine negative Haltung gegenüber der Türkei hätten.“

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/07/457324/ade-eu-orientiert-sich-die-tuerkei-jetzt-gen-shanghaier-organisation-fuer-zusammenarbeit/

    Aus dem Spass könnte Ernst werden; nix mit Transit an Rußland vorbei …

    Das wird dann allerdings ein Völkergefängnis von ‚Orientalisch-Halbasiatischer Despotie‘ (Karl Marx, nicht nur Max Weber !!) das sich gewaschen hat.

    „Ob die Türkei und Russland sich mit einer Zuschauerrolle begnügen würden?“

    Als Aufseher wollen sie zuschauen … was aber nach innen für beide nicht ungefährlich ist …

  213. 225.

    Außenminister Laurent Fabius sagte …, Paris werde noch vor Ende der Woche einen Antrag stellen, dass der UN-Sicherheitsrat möglichst auf Ministerebene zusammenkomme.
    Das Gremium ist weiter tief gespalten,
    die Vetomächte China und Russland verhindern eine härtere Gangart gegenüber dem Assad-Regime.
    Der russische Ministerpräsident Dmitrij Medwedew sagte indes …, die Positionen Moskaus seien nicht so weit entfernt von denen Londons und Washingtons wie es scheine.
    „Wir sind uns alle einig darüber, dass das Schlimmste in Syrien ein Bürgerkrieg wäre“, …

    http://www.faz.net/aktuell/politik/arabische-welt/syrien-schwere-gefechte-um-aleppo-dauern-an-11838045.html

  214. 226.

    Government forces in Syria should be held together when President Bashar al-Assad is forced from power, the U.S. defense secretary said late Monday, warning that the mistakes of the Iraq war must not be repeated, as clashes raged between rebel fighters and government forces nationwide …
    Defense Secretary Leon Panetta, in an interview with CNN during a visit to Tunisia, said maintaining stability in Syria would be important under any scenario that sees Assad leave power.
    “I think it’s important when Assad leaves, and he will leave, to try to preserve stability in that country,” Panetta said.
    “The best way to preserve that kind of stability is to maintain as much of the military and police as you can, along with security forces, and hope that they will transition to a democratic form of government. That’s the key,” Reuters reported.

    The Bush administration’s decision to disband Iraqi security forces, made shortly after the U.S.-led invasion in 2003, was an important catalyst for the bloody civil war that followed …

    … Opposition forces were meeting in Cairo on Tuesday to announce a transitional government …
    http://english.alarabiya.net/articles/2012/07/31/229449.html

  215. 227.

    Wenn das mal gutgeht:

    „Turkey has a huge Alevi problem. But because the Kurdish issue attracts the entirety of the public’s attention, the Alevi issue is not being discussed. Unlike the Kurdish issue, the Alevi issue is sustained by the state. The state authority in Turkey is based on protection of the Sunni faith by the state and prohibition of Alevism. The state incorporates the Sunni faith to control the Sunni majority and leaves Alevis vulnerable by declaring that Alevism is a deviation. If there is a conflict between the two groups the state, as a power and actor that stops the fight and maintains order, gains further legitimacy.“

    Nicht dass da bald tschetschenische Friedenstruppen vonnöten sind.

    http://www.todayszaman.com/columnist-288101-alevism-as-an–issue-of-the-state.html

  216. 228.

    http://www.debka.com/article/22225/Saudi-silence-on-intelligence-chief-Bandar%E2%80%99s-fate-denotes-panic

    „If true, it would shoot a devastating tentacle out from the Syrian conflict to the broader region.

    It is widely feared that Saudi rulers are too traumatized to respond by the fear of Iranian penetration of the highest and most closely guarded circles of Saudi government, possibly climaxing in Bandar’s assassination. …

    The prince, son of the late crown prince Sultan, has not been seen in public since Saudi General Intelligence headquarters in Riyadh was hit by a bomb blast Monday, July 23 killing his deputy, Mashaal al-Qarni. …

    Washington too is groping the dark and has turned to its many Middle East intelligence contacts for a glimmer of light on what has happened to the key Saudi figure – so far without success.“

    Immerhin sagt debka, dass es etwas bei den Saudis gibt, von dem sie auch noch nicht so genau wissen, was genau Sache ist.

    „Senior Turkish Foreign Ministry Official to Visit Iran

    TEHRAN (FNA)- Iran’s embassy in Turkey announced that Deputy Undersecretary of the Turkish Foreign Ministry Halit Cevik is scheduled to pay a visit to Iran this week in a bid meet with senior Iranian officials.“

    hxxp://english.farsnews.com/newstext.php?nn=9104252195

  217. 229.

    Russland ist der Handelspartner Nummer 1 der Türkei.

    @ SB

    Nein, Russland ist nur ein Handelspartner der Türkei.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_der_T%C3%BCrkei#Au.C3.9Fenhandel

    xxx.invest.gov.tr/de-DE/investmentguide/investorsguide/Pages/InternationalTrade.aspx

    Assad macht also nen Deal mit den Kurden: die Kurden lassen ihn in Ruhe und er gewährt ihnen eine Teilautonomie. So, wie sie die irakischen Brüder nebenan haben. De facto haben wird das schon.

    Die Kurden trauen ihren sunnitischen ‘Brüdern’ vom SNC nicht über den Weg. (Abgesehen davon, sind die Kurden im Gegensatz zu den meisten anderen Muslimen der Region äußerst proamerikanisch eingestellt.)

    Als syrischer Kurde würde ich meinen sunnitischen Brüdern vom SNC auch nicht trauen.

    Abgesehen davon haben die syrischen Kurden jedoch allen Grund, das Assad-Regime zu hassen. Mal abgesehen davon, dass mit dem Regime wahrscheinlich bald ohnehin keine veritablen Deals mehr zu machen sind und es von den syrischen Kurden auch nicht klug wäre, welche mit ihm zu machen, da sonst die sunnitischen Brüder zurecht sauer würden.

    Wobei Sie ja selber schon geschrieben haben, dass die syrischen Kurden bereits de facto Autonomie haben. Wozu sollten Sie dann mit Assad noch einen Deal machen?

    Wie lange und wie blutig der syrische Bürgerkrieg auch immer noch gehen wird: Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass im gegebenen Rahmen der „syrische Kurdenkonflikt“ eine große Rolle spielen wird.

    Zumal sind die syrischen Kurden auf einen modus vivendi mit der Türkei angewiesen.

    • 31. Juli 2012 um 15:23 Uhr
    • N. Neumann
  218. 230.

    (Abgesehen davon, sind die Kurden im Gegensatz zu den meisten anderen Muslimen der Region äußerst proamerikanisch eingestellt.)

    @ SB

    Der mehr oder weniger islamistische Teil der syrischen Opposition ist, mal mehr, mal weniger, antiamerikanisch eingestellt. Die Frage ist jedoch, ob und wenn ja, inwieweit dies nach einem Ende des Assad-Regimes wirklich eine Rolle spielen wird.

    Ich weiß es nicht. Auch weiß ich nicht, wie stark der Einfluss stramm islamistischer Kämpfer (syrische, nicht-syrische) auf Seiten der syrischen Opposition ist und wie stark er noch nach einem Ende des Assad-Regimes wäre.

    Da sämtliche Todfeinde der syrischen Opposition (Assad-Regime, Iran, Hisbollah, Russland) Feinde der USA sind, spricht dies eher dagegen, dass Antiamerikanismus hier eine wichtige Rolle spielen wird, zumal die Oppositions-Sponsoren Qatar und Saudi-Arabien gute Beziehungen zu den USA unterhalten (und umgekehrt).

    • 31. Juli 2012 um 15:37 Uhr
    • N. Neumann
  219. 231.

    Kairo I.

    „Heute berät der oppositionelle Syrische Nationalrat in Kairo über die Bildung einer Übergangsregierung im Exil beraten. „Es werden Vertreter aller Oppositionsgruppen anwesend sein. In der vergangenen Woche haben wir mit Generälen der „Freien Syrischen Armee“ in einem türkischen Camp an der Grenze gesprochen“, erklärte ein Nationalratsmitglied.“

    Mittagsmagazin

    http://www.youtube.com/watch?v=em-lKsme_Rs

    Kairo II.

    hxxp://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/49158/Egypt/Politics-/Panetta-to-discuss-Syria,-Iran-with-Egypts-Morsi-a.aspx

    Der Zustand des vermißten Saudi-Prinzen Bandar könnte dabei auch wohl eine Rolle spielen. PK Syrien heute nachmittag; angeblich hätten sie jemanden ‚Gemäßigten‘ gewählt.

    Ob da jemand ein Kommando zum Zurückrudern gegeben hat ?

  220. 232.

    Aleppo was on Tuesday rocked by the fiercest fighting of a military offensive on rebels in the city …

    Rebels used rocket-propelled grenades in pre-dawn attacks on a military court, an air force intelligence headquarters and a branch of the ruling Baath Party in Aleppo …

    Later, „hundreds of rebels attacked the police stations in Salhin and Bab al-Nayrab (neighbourhoods) and at least 40 policemen were killed during the fighting, which lasted for hours,“ Abdel Rahman told AFP.

    The police chief was among those killed at the Salhin station in the south of the city, while three vehicles were destroyed, he added.
    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/31/syria-aleppo-fighting-goes-on-live

  221. 233.

    Foreign office minister Alistair Burt warned the worsening civil war would attract jihadists to the country to fill the void created by fierce battles between Assad’s forces and rebels …

    Mr Burt said: „It must be true to say that since the initial pressure and opposition against the Assad regime, which was local, the fight has been joined by others … We said at a very early stage that unless this finished early, unless the proposals to have a ceasefire and get political transition going in Syria among Syrians happened, then the fight would be joined by others from outside. There is clear evidence of this … The longer it goes on, without that ceasefire and political discussion, the worse that will get.“ … the battle for Syria’s second city, Aleppo, showed why a UN security council resolution increasing the pressure on Assad should have been agreed earlier this month. The move was vetoed by the Russians and Chinese.
    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/31/syria-aleppo-fighting-goes-on-live

  222. 234.

    … Reuters … an interview with a local rebel commander, Colonel Abdel-Jabbar al-Oqaidi,
    who says the Free Syrian Army is set to take Aleppo „within days“.
    Oqaidi, who defected from the Syrian army six months ago,
    is quoted as saying:

    We don’t have goals for the coming months. We have goals for the coming days. Within days, God willing, Aleppo will be liberated …We secure our areas and then move to other neighbourhoods, pushing towards the city centre …God willing, we will liberate Aleppo and its military and security sites. The regime’s capabilities are also being weakened. They can shell us from afar with tanks and helicopters. But inside their morale is zero …
    The regime has tried for three days to recapture Salaheddin
    but its attempts have failed and
    it has suffered heavy losses in human life, weapons and tanks.
    It has been forced to withdraw.


    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/31/syria-aleppo-fighting-goes-on-live

  223. 235.

    „Zur Prozesseröffnung tauchte ein Brief auf, in dem russische Schriftsteller und Publizisten die strafrechtliche Verfolgung der Punkerinnen begrüßen und ihr „antichristliches Wesen“ und die „russophobe Ausrichtung ihrer verlogen künstlerischen Tätigkeit“ beklagen. „Anhängerinnen der Demokratie“ seien die Frauen, was in den Ohren der Autoren wohl als besonders starkes Schimpfwort klingt.“

    hxxp://www.zeit.de/kultur/2012-07/russland-kultur-kritik/komplettansicht

    Ungehemmt toben sich proautoritäre und antiwestliche Haßkoalitionäre unter den Foristen aus. Die haßerfüllte Saat seit dem querfront-linken Dreinschlagen auf die ‚Gucci-Schnepfen‘ in der Iranischen Protestbewegung ist zu einer furchtbaren Neben-Mißgeburt des arabischen Frühlings in der hiesigen Öffentlichkeit aufgegangen.

    Blanke Sehnsucht nach Neo-Zaristischer Reaktion; hatte Marx alles schon geahnt. Grauenhaft; ausgerechnet da behält er recht.

    @ Jörg Lau

    Gerade aus Respekt vor einem liberalen Anliegen möchte ich Ihnen doch einen genaueren Blick auf diese Szenerie empfehlen; da müßten Sie eigentlich viel leichter erschrecken, als bei meinen – wie auch immer – manchmal schwierigen Beiträgen.

    DAS, Herr Lau, ist das neo-autoritäre Potenzial, was in dieser Gesellschaft heranwächst; durch und durch respekt-einfordernd für Glaubensrichtngen aller Art und gegen jedwede ‚Aggressivitäten‘.

    @ Partisanenromantiker

    Dieser Kanal hat sich auf die Veröffentlichung von Videoschnipseln spezialisiert, die zeigen, was die Jihadi-videos nicht mehr zeigen: explodierende eigene Klamotten, Hilflosigkeit, Chaos, Panik … wirklich böse Sachen.

    hxxp://www.youtube.com/user/AntiQadseya/videos

    Ansonsten hat Einblickswert in das Chaos aus Kriminellen, Jihadisten, Schmugglern und ‚echten Aufständischen‘, unter denen der Syrische Staat begraben wurde: der Bericht von

    „Jeroen Oerlemans says he was held captive by jihadists in Syria for a week and was „prepared to die.““

    http://www.youtube.com/watch?v=4PuUqMrZ0QY&feature=plcp

  224. 236.

    Haitham al-Maleh, a veteran opposition figure (he is at least 80 years old) says he has been asked by the Council of Syrian Revolutionary Trustees to form a government in exile
    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/31/syria-aleppo-fighting-goes-on-live

  225. 237.

    @ NN

    Energie – Den Großteil der Energie bezieht die Türkei über Importe von Gas und Öl. Hauptlieferanten sind der Iran und Russland. Seit Februar 2003 wird über die Gaspipeline Blauer Strom Erdgas aus Russland in die Türkei geliefert.

    Aus dem von Ihnen zitierten Wikipedia-Artikel. Hätte wohl den Energiebezug deutlicher machen sollen.

    • 31. Juli 2012 um 16:46 Uhr
    • Serious Black
  226. 238.

    @TH: Aus dem Pussy-Riot-Kommentarthread:

    Die Rechtssprechung ist besonders hart, wenn religiöse Einrichtungen betroffen sind, da Russland ein multikonfessionelles Land ist und nur so entsprechend dafür gesorgt werden kann, dass die Religionen halbwegs zivilisiert miteinander umgehen, indem durch eine hohe Strafandrohung solche Einrichtungen besonderen Schutz erfahren.
    Die Mädels wollten Putin treffen, haben aber die Mehrheit des Volkes geschlagen, denn Russland ist seit Jahren zunehmend religiöser. Das können Deutsche und Westeuropäer nicht verstehen, ist aber auch nicht notwendig.

    Da ist es doch wieder, das schon von Lau geäußerte „Unbehagen an der religiösen Unmusikalität“ und das Verständnis von Religionsfreiheit, das einen staatlichen Schirm gegen die Zumutungen der Blasphemie beinhaltet. Gepaart mit der Begeisterung für einen Diktator. Und mit romantischem Nationalexzeptionalismus, der an finstere Zeiten erinnert, als eine „tiefgründige deutsche Seele“ behauptet wurde, welche die rationalistischen und hedonistischen Franzosen schlicht nicht verstehen könnten. Wer die „bedenklichen Untertöne“ auf der säkularistischen Seite der Beschneidungsdebatte beklagt, der sollte auch bei den Religionspluralisten mal auf schräge Töne lauschen.

    • 31. Juli 2012 um 17:13 Uhr
    • Arjen van Zuider
  227. 239.

    Das könnte einiges erklären: wenn Hizb ut Tahrir die Hand mit im Spiel hätte …

    „Syria’s FSA ties to Islamic movements like Hizb ut-Tahrir: FSA Commander’s TV interview! [July 2012]

    Very interesting interview with Free Syrian Army Operations Commander (for all of Syria) Hossam Alawak on Eygptian TV! When pushed about which Islamic movements are involved within the FSA, he mentions Hizb ut Tahrir specifically.“

    http://www.youtube.com/watch?v=coNYCSGtpSk

    @ AvZ

    Hat tatsächlich einer eine Verbindung zum Blogmaster hergestellt; müßte eigentlich ehrenrührig sein; wissen Sie noch welche Kommentarnummer ?

  228. 240.

    @ AvZ

    Da ist es doch wieder, das schon von Lau geäußerte “Unbehagen an der religiösen Unmusikalität” und das Verständnis von Religionsfreiheit, das einen staatlichen Schirm gegen die Zumutungen der Blasphemie beinhaltet.

    Gibt es eigentlich einen plausiblen Grund, warum Sie Lau (und andere, die seine Meinung teilen) in Verbindung mit dem Schwachsinn von „Cato dem Jüngsten“ bringen, oder hatten Sie nur gerade irgendwie das Bedürfnis, eine Ihnen missliebige und unverständliche Position mit dem größten Dreck zu verschwurbeln, den Sie im „Zeit“-Forum finden konnten?

    • 31. Juli 2012 um 17:34 Uhr
    • NKB
  229. 241.

    @ NBK

    Ich fühle mich mal mitangesprochen.

    „warum Sie Lau (und andere, die seine Meinung teilen) in Verbindung mit dem Schwachsinn von “Cato dem Jüngsten” bringen,“

    Ich habe nicht den kompletten Cato studiert, aber die Einforderung von Respekt (vulgo: ungeschminkter Toleranz) habe ich als Gedankenfrucht bei Herrn Lau eben auch schon gefunden; dass es ‚aggressiv‘ sei, die Gläubigen mit – im weitesten Sinne – atheistischer Argumentationen zu konfrontieren, oder jedenfalls, so wie ich das gelegentlich mache.

    Eine ‚balancierte Tolerenz‘ von Glaubensgemeinden ist in Rußland ein nicht wegdenkbarer Bestandteil der Putinschen ‚gemanagten Demokratie‘ – eine Art Mega-Libanon quasi, wo auch jeder weiss, oder sich gefälligst zu informieren hat, wo sein Paltz ist.

    Auch das Argument, es dürfe auf gar keinen Fall so weit kommen, dass Schüler das Gefühl bekämen, ihr Familientraditionsglaube sei staatlicherseits ungelitten, blieb mir in Erinnerung.

    Die Forderung nach ‚Respekt‘ ist eine autoritäre Knute und wohin das führen kann, kriegen wir vorgeführt.

    Mit mit ‚romantischem Nationalexzeptionalismus‘ hat AvZ schon den richtigen wunden Punkt angesprochen; jeder Nationalexzeptionalismus, soweit er nicht direkt Gottesstaat ist, oder sein will, kommt mit seiner konfessionellen Hausmischung daher, auf die alle ‚schwören‘ müssen und wehe, wenn nicht.

    Diese Sorte Toleranz ist keine offene Gesellschaft, sondern zählt zu deren Feinden.

  230. 242.

    @TH:

    Nö, die Verbindung explizit hergestellt habe ich selbst. War Kommentar #14; weiter als die zweite Seite hab ich mir den Thread nicht angetan.

    @NKB:

    Ich übernehme nur die Gepflogenheiten der modernen Debatte: Prominente Sprecher sind mitverantwortlich für die Äußerungen, die im Internet getätigt werden und sich ähnlicher Argumente bedienen. Wer die Idee, dass religiöse Gefühle schützenswert seien, salonfähig macht, der züchtet junge Catos.

    • 31. Juli 2012 um 18:10 Uhr
    • Arjen van Zuider
  231. 243.

    Die (syrisch-) Kurdische Frage in Türkischer Behandlung:

    „Turkey to urge Barzani to step up cooperation against PKK in Syria“

    http://www.todayszaman.com/news-288203-.html

    „39 PKK terrorists killed in large-scale military operations in Şemdinli“

    hxxp://www.todayszaman.com/news-288176-.html

  232. 244.

    @ TH

    Sie fühlen sich eher zu Unrecht angesprochen.

    Der Punkt ist: „Cato der Jüngere“ versucht mit einer ganz großen Portion Rabulistik, das politische Moment der Strafverfolgung in diesem Fall kleinzureden. Er tut so, als wäre es ganz normal, dass in einem solchen Fall so verfahren und mehr oder weniger die Höchststrafe verhängt wird, und preist das dann auch nicht als richtig. Das ist aber auch in Russland ganz sicher nicht der Fall.

    Ich weiß im Übrigen nicht mehr, wer auf den „Gedanken“ gekommen ist, wer im Fall des Verbots der religiösen Beschneidung die Religionsfreiheit betroffen sieht, müsse auch Blasphemie-Gesetze in allen Farben und Formen goutieren; diese Annahme ist aber aus verschiedenen Gründen himmelschreiender Unfug. In erster Linie deshalb, weil ein fundamentaler Unterschied besteht, ob man das Recht eines anderen verteidigt, etwas aus religiöser Überzeugung zu tun, oder ob man anderen Menschen, die eine Glaubensüberzeugung nicht teilen, ein Unterlassen aufzwingt, um „religiöses Empfinden“ nicht zu verletzen.

    • 31. Juli 2012 um 18:28 Uhr
    • NKB
  233. 245.

    @ AvZ

    Prominente Sprecher sind mitverantwortlich für die Äußerungen, die im Internet getätigt werden und sich ähnlicher Argumente bedienen.

    Was ist denn das für ein Bullshit? Was hat Lau mit Cato dem Irren zu tun?

    Aber mal angenommen, das stimmte: Warum nur prominente Sprecher? Wieso sollte ich z.B. nicht Sie in Haftung für Schmierereien an Kirchen nehmen?

    Wer die Idee, dass religiöse Gefühle schützenswert seien, salonfähig macht, der züchtet junge Catos.

    Klar, und wer meint, dass die Religionsfreiheit nicht sofort abgeschafft werden sollte, ist auch verantwortlich für die Taliban und arbeitet in Wahrheit darauf hin, Steinigungen in Deutschland zu legalisieren.

    • 31. Juli 2012 um 18:34 Uhr
    • NKB
  234. 246.

    @ NN

    „Energie – Den Großteil der Energie bezieht die Türkei über Importe von Gas und Öl. Hauptlieferanten sind der Iran und Russland. Seit Februar 2003 wird über die Gaspipeline Blauer Strom Erdgas aus Russland in die Türkei geliefert.“

    Aus dem von Ihnen zitierten Wikipedia-Artikel. Hätte wohl den Energiebezug deutlicher machen sollen.

    @ SB

    Damit Russland gegenüber der Türkei vertragsbrüchig wird und seine Gaslieferungen einstellt oder damit droht, müssten türkische F-16 schon Assad-Truppen massiv bombardieren.

    Rohstofflieferungen größeren Umfangs können sicher ein Erpressungspotenzial bilden. Allerdings sollte man dabei ggf. im Hinterkopf behalten, dass gewisse Abhängigkeiten nicht immer nur stark einseitig bestehen. Auch kann eine Erpressung durch den Lieferanten für den Lieferanten Folgerisiken beinhalten.

    Die Türkei ist nicht die Ukraine.

    • 31. Juli 2012 um 19:19 Uhr
    • N. Neumann
  235. 247.

    K. 244

    49.
    „Konsequenterweise müßte sich Herr Lau als nächstes in Mosebach-Manier ebenfalls mit dem Thema der Strafbarkeit von Blasphemie beschäftigen.

    Vorschlag in einem FAZ-Artikel: doppeltes Strafmaß im Vergleich mit der Beleidigung von Menschen!
    http://bit.ly/O2Pfrw

    K. 75
    „Wenn wir in der Rechtsprechung in der Sicht von Herrn Lau eine Kategorie “religiös begründet” einführen sollen, insbesondere für Handlungen, die, wenn sie nicht bereits existierten, heute von keinem Gericht, das westliche Vorstellungen vertritt, legitimiert werden würden, dann erhöht das den Stellenwert der Religion in einem derartigen Maße, daß eine Bestrafung der “Beleidigung der Religion” über kurz oder lang der nächste Schritt sein kann – und vielleicht auch wird!“

    „Worum es (mir) in …“, p.7ff

  236. 248.

    @ To all whom it may concern

    Muss die Zipfel-Debatte jetzt auch hier stattfinden?

    Und warum sollte irren Artikel-Kommentatoren, wie z.B. Lukrez der Furzende, eine übergeordnete politische Bedeutung beigemessen werden? Weil politische Vollspinner vergleichsweise häufig das Internet mit sich vollmachen?

    • 31. Juli 2012 um 19:46 Uhr
    • N. Neumann
  237. 249.

    Pflichtenkreis-TV bietet diskriminierungsfreie Arbeitsplätze !

    ‚Veiled TV‘ makes debut in Egypt -CNN’s Ian Lee reports on a new Egyptian TV station run exclusively by fully veiled women.

    http://www.youtube.com/watch?v=gYWzLHnxwQc&feature=plcp

    Neue Phobie entdeckt: Kurdophobie !

    „“The public is on the brink of madness,” Asli Aydintasbas wrote in Hürriyet. “The confusion about Syria has caused ‘Kurdish phobia’ to irresponsibly surface in our media.”“

    hxxp://rendezvous.blogs.nytimes.com/2012/07/31/inside-turkey-concern-over-kurdish-phobia-around-syria/

  238. 250.

    @ NN

    Ich schieße mich Ihrem Apell an.

    Sieht nicht so aus, als würde Ahmed Sixpack Normalsyrer auf einen ‚Noske‘ von oben warten; ok – noch nicht.

    http://www.mysanantonio.com/news/article/Syria-rebels-suspicious-over-defector-s-motives-3750370.php

    Slate dagegen mit pragmatisch-differenzierten Erwägungen.

    „But Tlas’ talking points and political résumé won’t count for much if he is not acceptable to rebel commanders across Syria. These fighters have amassed local power and prestige, but have failed to come together as a coherent fighting force as the battle shifts from the countryside to Syria’s urban centers. Here again, Tlas’ foreign backing could prove critical. “If you are able to supply weapons and money, you will gain traction on the ground,” says Amr Azm, “It will translate into political power.“

    hxxp://www.slate.com/articles/news_and_politics/foreigners/2012/07/syrian_gen_manaf_tlas_is_being_groomed_to_unite_the_syrian_opposition_after_bashar_al_assad_falls_but_it_is_unclear_he_is_acceptable_to_anyone_other_than_saudi_arabia_and_the_west_.html

  239. 251.

    248
    @To whom it may concern

    247 ist eine freundliche Erinnerungsleistung für @NKBs:
    „Ich weiß im Übrigen nicht mehr, wer auf den “Gedanken” gekommen ist, wer im Fall des Verbots der religiösen Beschneidung die Religionsfreiheit betroffen sieht, müsse auch Blasphemie-Gesetze in allen Farben und Formen goutieren;“

    Ansonsten hatte ich nicht vor, Zipfel oder mich in die Debatte einzubringen!

    PS 250. „Ich schieße mich Ihrem Apell an.“
    Vorsicht, Thomas Holm! :)

  240. 252.

    Lukrez ….

    Die Schrift des Lukrez (97-55 v.Chr.), das in Hexametern verfasste Lehrgedicht „De natura rerum“ (Über die Natur der Dinge) propagiert ein auffallend modernes Verständnis von der Welt. Jede Zeile und Seite des Werks reflektiert – mit dem Sinn eines Dichters für Wunder – einen Kernaspekt der Naturwissenschaft: eine Vision von Atomen, die sich nach dem Zufallsprinzip in einem endlosen Universum bewegen. Das Wunder hing nicht ab von dem Traum eines Lebens nach dem Tode. Bei Lucretius erstand das Wunder aus einer Erkenntnis heraus, dass wir aus dem gleichen Stoff, aus der gleichen Materie bestehen wie die Sterne, wie die Ozeane und wie alle sonstigen anderen existierenden Dinge. Diese Erkenntnis war die Grundlage für die Art und Weise, wie man nach Ansicht des Lukrez leben sollte- nicht in Furcht vor den Göttern, sondern im Streben nach Vergnügen, in der Vermeidung von Schmerz.

    Wie sich herausgestellt hat, gibt es eine – wenn auch nicht direkte – Linie von dem Werk des Lukrez zur Moderne.
    Das Gedicht war zunächst – wohl unwiderruflich – verloren, wurde dann aber gefunden und neu entdeckt.
    Während der dunklen Zeiten des frühen Mittelalters gelangten Kopien des Werkes “De rerum natura“ irgendwie in einige Klosterbibliotheken, Plätze, die offenbar für immer, das prinzipielle Streben nach Vergnügen begraben hatten.
    Zufälligerweise kopierte ein Mönch irgendwo in einem Scriptorium im 9. Jahrhundert das Gedicht, bevor es zerfiel.
    Und zufälligerweise entging diese Kopie etwa fünfhundert Jahre lang dem Feuer, der Flut und dem Zahne der Zeit,
    bis sie eines Tages, im Jahre 1417, in die Hände eines Mannes gelangte, der sich Poggius Florentinus, Poggio der Florentiner, nannte. Schon ein schneller flüchtiger Blick auf die ersten Seiten des Manuskriptes wird Poggio überzeugt haben, dass er etwas Außergewöhnliches entdeckt hatte.
    Was er allerdings ohne sorgfältige und genaue Lektüre des Werkes nicht begriffen haben kann, war, dass er mit seinem Fund etwas freisetzte, was die gesamte Struktur seines intellektuellen Universums bedrohte.
    Den von Bildern eines blutenden Christus heimgesuchten, vom Terror der Hölle ergriffenen und vom Entkommen aus dem Fegefeuer besessenen Menschen eröffnete Lucretius eine Vision göttlicher indifferenter Gleichgültigkeit: es gab kein Leben nach dem Tode, kein System einer von höherer Seite aus ausgeteilten Belohnung oder Bestrafung.
    Ca. sechs oder sieben Jahrzehnte, nachdem Poggio das Gedicht wieder in Umlauf gebracht hatte, wurde der Atomismus als ernste Drohung für das Christentum gesehen.
    Das Gefühl der Bedrohung verstärkte sich, als die Protestanten ihren Angriff auf die katholische Lehre starteten – … – …

  241. 253.

    A copied image of a letter sent by Egyptian President Mohammed Mursi to his Israeli counterpart:
    http://english.alarabiya.net/articles/2012/07/31/229608.html

  242. 254.

    Tunesien
    Hundreds of Tunisians protested outside the interim parliament on Tuesday against a bill that proposes to compensate partisans of the ruling Islamist party Ennahda who suffered under the country’s former leaders.
    “Neither compensation nor hypocrisy, gang of thieves!” shouted the protesters, most of whom were members of the union of unemployed graduates …

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/07/31/229615.html

  243. 255.

    Zur Perspektive des ‚Bürgertums von Aleppo‘ 4-Millionenstadt sogar angeblich – oder: Die Regimepädagogik von Aleppo

    Ohne Assad sind die Syrer staatenlos; mit Assad nur die, die zu ihm böse waren. Ohne Assad ist keiner vom Bürgertum mehr Bürger, sondern nur noch Opfer von Überfällen und Plünderungen.

    Irgendwelche Landeier müssen die Bürger sowieso ertragen: entweder die, die mit den Jihadisten kommen – und mit denen kommt der Beschuß – oder Assads eigene Landeier: die Schmuggler der Schabiha.

    Ohne Assad wären die Schmuggler keine Schmuggler mehr, weil es kaum noch was zu schmuggeln gäbe – sie würden dann direkt auf Räuberei umsatteln, was dazu führen würde, dass das Bürgertum komplett ausgeraubt würde.

    All diese Alternativen – in ihrer abgestuften Abscheulichkeit – läßt Assad die Bürger von Aleppo spüren. Und das Ergebnis werde sein, dass sich genug traumatisierte, verängstigte und eingeschüchterte Bürger – nach solcher Belehrung über das Schicksal – finden würden, um bei Assads Reformzirkus eine ‚kritische Hausbegleitung‘ mimen zu wollen.

    Die bisherige Hausopposition: Neo-Arabo-Nazis und ein paar vergammelte Kommunisten war eh zu altbacken geworden; ein paar gut gebeutelte neue Figuren aus dem Bürgertum können da nicht schaden.

    Das ist mein Eindruck aus nachfolgender Schilderung der Lage aus der Sicht der armenischen Minderheit in Aleppo.

    Aleppo Now and the Future of Armenians in Syria

    Keith Watenpaugh, Historian of Modern Middle East in the University of California at Davis, talks about the current situation in Syria and specifically the dilemmas facing Armenians in Aleppo. As of now there have been 200,000 documented internally displaced people in Aleppo, and if the situation continues, in the next two to three years we might see the migration of more Armenians from Syria.

    http://www.youtube.com/watch?v=IYoCbAmOBzw

    Lukrez zum nachlesen:

    hxxp://www.zeno.org/Philosophie/M/Lukrez/%C3%9Cber+die+Natur+der+Dinge

  244. 256.

    Sowas ist nicht nur einm Verbrechen, sondern: ‚schlimmer‘ ein Fehler:

    „Rebels execute regime loyalists in Aleppo

    Other captives were lined up next to him, as rebels chanted: „God is greatest.“ …

    „The Al-Berri tribe are loyalists to the regime of President Bashar al-Assad,“ said Rami Abdel Rahman, head of the Syrian Observatory for Human Rights.

    „But under no law – international law or Islamic law – should anyone execute a prisoner. This is criminal. This is revenge.““

    hxxp://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=424009

    Mit sowas vergeigen die ihren Aufstand – es ist sozusagen der Aufstand genauso kaputt, wie Syrien als Staat kaputt ist, was dagegen nicht so kaputt ist, ist ausgerechnet das Regime.

    Und dann filmen diese Ultraspassten das auch noch und gröhlen dazu herum …

    „Executing Berri Tribal Elders In Aleppo, Syria …

    Since the first days they’re trying to ignite a civil war of whatever basis, now they might have managed to spark one in Aleppo’s countryside.“

    Ja, indem sie diesen Berri-Clan gegen sich aufgebracht haben.

    Auch wenn die Schiiten* viel weniger Leute sind; aber bei den Sunniten sind dermassen viele dermassen Bescheuterte dabei, dass sich immer wieder ein situatives ‚Gleichgewicht‘ herstellt.

    *über Syrien hinaus, auf die ganze Randale-Dimension gerechnet

    (Relativ wenige gegen ganz viele mit ganz vielen Bescheuerten)

    Faszinierend – kann man nicht anders sagen.

    http://www.youtube.com/watch?v=ARV5LrK9S-k

  245. 257.

    @ TH – Lukrez zum nachlesen:
    Die Erwähnung seines Namens hatte Lukrez unbedingt und absolut verdient, wenn auch ein denkbarer Zusammenhang mit Flatulenz von der m. E. überragenden Leistung dieses antiken Denkers und Dichters für die Beschleunigung des Auffindens eines Weges aus dem Labyrinth der Dunkelheit des Mittelalter ablenkt.

  246. 258.

    – Sandmonkey – a.k.a. Mahmoud Salem
    schreibt inzwischen (beruflich?)
    neben seiner Blogtätigkeit (‚Rantings of a Sandmonkey‘ – siehe JL-Blogroll)
    für die ägyptische Tageszeitung Daily News Egypt:
    http://thedailynewsegypt.com/

  247. 259.

    PS – Mahmoud Salem / Sandmonkey gehört (auch offiziell/beruflich) zum Mitarbeiterstab dieser staatsunabhängigen Zeitung ‚Daily News Egypt‘ (siehe Mitarbeiterverzeichnis):
    http://thedailynewsegypt.com/staff/

  248. 260.

    „I confirm. Regime offered weapons to Christians in Damascus (bab tuma, kasaa). A lot refused. Same thing in Aleppo“

    http://yallasouriya.wordpress.com/2012/07/31/leverrierignace-dimam78-bintalrifai-i-confirm-regime-offered-weapons/

    Da wird dann von dem Regime auch wohl jemand mit ihnen hinterher böse sein; Undankbarkeit ist schließlich eine Todsünde, aber sicher nicht ganz so böse, wie die Jihadisten es mit ihnen gerne wären.

    Mit Lammfrömmigkeit macht man es eben auch nicht allen recht –
    jedenfalls nicht dort, wo sie herkommt – die Lammfrömmigkeit.

    Ob Pazifismus da unter Religionsfreiheit durchgeht wird man sehen; ich fürchte: dort eher nur als Behinderung.

    „Seems #KSA , #Qatar & other #Arab countries with #Turkey did not yet got the cover from #USA to provide #FSA with short anti-air fire power“

    minutenweise updates bei yalla-yalla …

  249. 261.

    – no exit – II – (Aleppo)

    … Der zähe Kampf um Syriens Wirtschaftsmetropole zeigt, wie sich die Machtverhältnisse zugunsten der Rebellen verschieben.
    Zum dritten Tag in Folge bietet das syrische Regime seine Panzer und Kampfhubschrauber gegen die Aufständischen in Aleppo auf.
    Die Regierung behauptet, schon gesiegt und die Rebellen aus der Stadt vertrieben zu haben.
    Doch die Aufständischen leisten offenbar nach wie vor Widerstand …

    Motivation:
    Für Rebellen und Regierungstruppen geht es um alles oder nichts. Doch auf Seiten des Regimes kämpfen Berufssoldaten. Täglich kommt es zu Desertionen – und das nur in eine Richtung. Von Seiten der Aufständischen läuft niemand zu Assad über. Jeder Tag, an dem es der syrischen Führung nicht gelingt, Aleppo unter ihre Kontrolle zu bringen, ist für sie eine Niederlage – und für die Rebellen ein Sieg. Auf Seiten der Aufständischen kämpfen ausschließlich Freiwillige …

    Straßenkampf:
    Die Aufständischen haben zwar noch immer wenig Waffen und nichts, womit sie Assads Luftwaffe gefährlich werden könnten. Aber sie haben gelernt, das Beste aus ihrer Situation zu machen: Mit Panzerfäusten, Kalaschnikows und selbstgebastelten Sprengfallen machen sie den Soldaten des Regimes das Leben schwer.
    Um die Aufständischen in den engen Gassen Aleppos zu schlagen, reicht Assads Luftwaffe nicht aus …
    Um sie zu schlagen, muss Assad eine Offensive am Boden anordnen. Doch Bodentruppen erleiden im Städtekampf gegen Guerillas in der Regel hohe Verluste …
    Bereits in Homs und Damaskus zogen sich die Rebellen im letzten Moment vor den Regime-Soldaten zurück – um später wiederzukommen.

    Logistik: … ihre Ausrüstung [der Aufständischen] scheint besser zu werden – durch Lieferungen aus dem Ausland und den Waffen von Überläufern.
    Die Nachschubrouten der Rebellen nach Aleppo, nahe der türkischen Grenze, sind ausgezeichnet:
    Über mehrere Grenzpunkte mit der Türkei hat Assad die Kontrolle verloren. Im Norden des Landes haben die Rebellen quasi eine sichere Schutzzone.
    Assads Truppen sind zwar hochgerüstet. Doch die Versorgung wird schwieriger. Wenn schweres Gerät beschädigt wird, kann das Regime kaum Ersatz importieren. Jüngst wurde durch internationalen Druck verhindert, dass Moskau Damaskus reparierte Kampfhubschrauber auslieferte.
    Auch hat Damaskus Probleme, seine Truppen über Land zu versorgen, weil die Rebellen auf den Straßen Sprengfallen errichten. Manche Militärbasen im Norden Syriens um Aleppo können nach Berichten internationaler Journalisten nur noch aus der Luft versorgt werden.

    In Aleppo droht nun ein zermürbendes Patt wie es bereits in Homs herrscht: In manchen Stadtteilen haben die Aufständischen das Sagen. … In anderen Stadtteilen dominieren Regime-Anhänger.
    Die Zeit schwächt zwar die Kräfte Assads. Allerdings birgt sie auch für die Opposition ein Risiko: die zunehmende Zersplitterung, was einen entscheidenden Schlag gegen Assad nicht leichter machen würde.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/aleppo-syrische-rebellen-trotzen-assads-luftwaffe-a-847169.html

  250. 262.

    – Libyen –

    Seven Iranians were kidnapped early this morning, Tuesday, in Benghazi. The seven, all members of the Iranian Red Crescent organisation … The seven had been invited by the Libyan Red Crescent to look into “various cooperation prospects in the field of humanitarian aid” according to a Red Crescent statement …

    There is a strong tide of anti-Iranian sentiment in Libya at the moment because of Tehran’s support for the Assad regime in Syria.

    Protests against Iran as well as Russia and China are planned in Tripoli this Friday….
    http://www.libyaherald.com/?p=11939

    a – it’s a long way to go –
    für Libyen: hin zu einem funktionierenden Rechtsstaat ohne Milizen mit staatlichem Gewaltmonopol (!)

    b – it’s not such a long way to go –
    für Iran, Russland und China: hin zu stetig wachsender Beliebtheit bei den arabischen Massen (?)

  251. 263.

    PPS – Mahmoud Salem ‚Sandmonkey‘ und ‚Daily News Egypt‘ – wichtige Artikel der ‚Daily News Egypt‘ werden inzwischen auch von ‚Al Arabiya‘ nachgedruckt bzw. publiziert.
    So auch ein sehr guter und informativer ‚Daily-News-Egypt‘-Artikel seiner Kollegin Rana Allam zur Entwicklung des Verhältnisses zwischen Kopten und Muslims:
    http://english.alarabiya.net/views/2012/07/30/229233.html

  252. 264.

    @ NN

    Zum Konfliktpotential der Kurdenfrage:

    For now, Pope added, the Syrian Kurds have put many of their differences aside, working under the aegis of Massoud Barzani, the president of Iraqi Kurdistan Region. Barzani has supported Syrian Kurds in part by providing military training to Kurdish defectors from the Syrian military.

    With Syria imploding, Gunter said, Barzani is “practically being handed” the key to the pan-Kurdish state so many Kurds desire.

    However, Turkish Prime Minister Tayyip Erdogan recently warned that he would not hesitate to intervene in response to any threat to Turkey from PKK-linked Kurdish groups in northern Syria. And today, Turkey announced that Foreign Minister Ahmed Davutoglu would be heading to Irbil to express Ankara’s displeasure over Barzani’s decision to provide military training to Syrian Kurds.

    “Many Syrian Kurds living near the border come from Turkey, and it is particularly upsetting to Turkey to know that right on their border there are Turkish exiles who are thinking of maybe coming home and reclaiming the homeland,” Gunter said. “But the most immediate problem is that this newfound Kurdish autonomy in Syria right on the Turkish border is an unwanted magnet for the Kurds living in Turkey who are so restless anyway.”

    Pope said that despite its warnings, Turkey will likely stay on the sidelines “as long as the PKK sister party PYD remains in a front with the other Kurds, and does not threaten or attack Turkey.”

    http://www.worldpoliticsreview.com/trend-lines/12210/turkey-watches-warily-as-kurds-mobilize-in-northern-syria

    • 1. August 2012 um 09:06 Uhr
    • Serious Black
  253. 265.

    „Rebels in Aleppo have acquired more than 20 surface-to-air missiles via Turkey, according to NBC news. It claimed the anti-aircraft guns could provide a turning point in the conflict …

    Footage purporting to show rebels executing members of the pro-government shabiha militia in Aleppo has been broadcast by Sky News. Activists claim those killed were members of the Berri clan, according to blogger Brown Moses …

    Syria’s opposition fighters are increasingly using Iraqi-style roadside bombs, most recently blowing up tanks in a large convoy travelling to attack rebels inside Aleppo …“
    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/aug/01/syria-crisis-aircraft-attack-aleppo-live

  254. 267.

    Protokolle der Türsteher von Zion aufgeflogen !

    „conversations between Bibi Netanyahu, Avigdor Lieberman and Russian President Vladimir Putin …

    Putin responded: we have no candidate for Bashar’s successor. Do you?

    No, we don’t, replied Netanyahu, but we shall tell you our preference soon. …

    “Israel’s goal is the Somalisation of Syria, following the Somalisation of Iraq,” said Putin, and Netanyahu did not deny his interpretation. …

    The main conclusion of the leaked protocols is that Israeli leaders retained their love to live dangerously. While some other countries, notably Russia, are seeking stability, Israelis love play, and power play. Nothing risked, nothing gained, they say.“

    http://www.just-international.org/index.php?option=com_content&view=article&id=5709:the-somalia-model-israels-plan-for-syria&catid=45:recent-articles&Itemid=123

    Lebe wild und gefährlich – einer muss es ja noch machen, bei all‘ den Spießern da draußen.

  255. 268.

    @ SB

    RT läßt mit nuklearem Weltkrieg drohen und enthüllt, dass Panetta Richelieu ist.

    Via Lawrence Freeman, an editor of the Executive Intelligence Review.

    Der Hinweis, dass Assad jetzt seine Familie in Sicherheit bringen solle – während zugleich die Armee intakt bleiben solle (kein Chaos wie im Irak) hat etwas Richelieu-haftes: Öl von zwei Seiten – aber natürlich aus konzeptioneller Stümperhaftigkeit allgemeiner Zukunfts-Bammel-Panik heraus. Oooooder …

    … haben Susan Rice und Samantha Powers ihn verhext ?

    „Freeman … says the U.S. rhetoric that the military should remain intact after Assad leaves doesn’t fit with its earlier accusations that government forces are massacring the Syrian people.“

    http://www.youtube.com/watch?v=be44ZvP9BCk

  256. 269.

    Der Maysaloon zu der Berri-Geschichte:

    http://www.maysaloon.org/2012/07/dust-and-blood.html

    Die beiden Kommentare zeigen das – wenn man so will – „Dilemma des menschlichen Wesens“:

    Do not cry for evil, it doesn’t cry for you.

    A Catch-22?

    Homo homini lupus.

    Vorgestern noch ein „FSA-Statement“ gesehen: (Farouk-Brigaden). Statement von Lt. Razak Tlass zur Behandlung von Gefangenen.

    „After requests from some of our fellow Syrians and the International Community, we, the Free Syrian Army, announce that we treat all captives of the regime and its shabbiha according to international laws. And that we are committed – as best as we can – to applying the articles and sub-articles of the Geneva Convention No. 4 that details the treatment of prisoners of war.(…)

    (Dann Erläuterung: „we guarantee proper human treatment“, food, medical needs; „keep them as far as possible from battlefields, Rotes Kreuz solle das überprüfen…; naja.

    We are revolting against a barbarous regime that always tortured and treated detainees and arrestees in brutal ways, that lead to the deaths of many, that’s why we can never adopt the behaviour of that very entity that we are revolting against.“

    youtube.com/watch?v=xzerx3MKM0k&

    • 1. August 2012 um 12:25 Uhr
    • MM
  257. 270.

    Zwischenbilanz von Victor Davis Hanson

    http://www.nationalreview.com/articles/312699/muddle-east-victor-davis-hanson?pg=2

    „No one has any idea what the Middle East will look like next year, much less in five years — especially the revolutionary players themselves.“

    Eine Borderline-Olympiade von Kurzsichtigen und Blinden.

    „There are not even the old familiar fault lines this revolutionary time around. Are the Sunni Gulf kingdoms eager to support revolutionaries in Syria and North Africa? Perhaps and perhaps not — given that the fall of strongmen like Mubarak, bin Ali, Qaddafi, and Assad may lead to Muslim Brotherhood–inspired Islamist governments, which would like to see the oil-rich monarchies become less Western and more theocratic.“

    Hier-‚drum könnten sich die Glofaraber durchaus auch noch untereinander kloppen; die Emirate z.B. tun sich offen als Zweifrontenkrieg-betroffen; zwischen der MB und Teheran hervor.

    „Or — though this is less likely — if pro-Western reformist movements were to prevail, such governments would like to democratize and secularize the Gulf.“

    Less likely: der Gutmenschentraum, der seit Khomeini nichts gelernt haben will; er geistert aber einflußreich durch die Hinterköpfe und verkleistert hinter der Sicht auch noch die Verarbeitung der Ereignisse.

    „Who are our best allies in breaking up the dangerous Iran-Hezbollah-Syria axis? Islamist extremists who want to kill the hated Assad slightly more than they do us — at least for now?“

    Selbst ein so klar gesetztes Ziel findet kaum mehr noch einen berechenbaren Ankergrund in der Region:

    „Who can sort out Lebanon? Are Christians and Shiites there sympathetic to the tottering Assad dictatorship for protecting religious minorities and, in the case of the Shiites, helping to arm Hezbollah? Or do non-Sunnis also favor reform movements that seek the ouster of a despised police state, one that has a long history of killing Lebanese? Does a grateful Iraq feel that Syria has been more sympathetic to its Shiite government than its Sunni neighbors have been, or is it experiencing schadenfreude that its terrorists are now doing to Syria what Syria’s used to do to Iraq?“

    ‚Schadenfreude‘, also ressentimenthafte Undankbarkeit, scheint eine verläßliche Todsünde in der Region zu sein.

    Fortsetzung folgt.

  258. 271.

    Fortsetzung Hanson II

    (@ MM; Hanson geht auch in Teilen auf Ihre Punkte ein)

    „Will new Arab Islamist governments seek solidarity with the anti-Western Persian theocracy, or will they fall back into their religious and ethnic fears of Iranian Shiites? No one has ever quite fathomed whether Shiite and Sunni extremists hate Westerners more or less than they do each other.“

    Eine solche Fragestellung dürfte im Westen zum Ausschluß aus dem Wissenschaftlichen Betrieb führen – nicht dagegen wohl in Rußland, oder China; dort könnte ich mit Partei- und Geheimdienststipendien vorstellen – als Angebote zu denen man besser nicht: ‚nein‘ sagt.

    „Does the supposed Arab Street desire to be free, especially in the age of globalized instant communications, and given its general repugnance for the sheer corruption of the moribund Arab dictatorships? Or will the Muslim Brotherhood simply tap that popular anger to abort the delivery of constitutional government — whether overtly, as in the case of the Iranian revolution and the one-vote-once Hamas takeover of Gaza; or more insidiously, as in the current Turkish government’s war against freedom of the press and independent opposition movements, or in the Karzai-Maliki paradigm of constitutional kleptocracy?“

    Gibt es einen islamischen: real-politischen (!) Freiheitsbegriff jenseits einer etwas aufgefrömmelten Neo-asabiyya-Vetternwirtschaft ?

  259. 272.

    Fortsetzung Hanson III

    „Amid this chaos there are a handful of constants that can guide U.S. foreign policy.

    1. Arab governments, whether they take the form of one-man authoritarianism, monarchy, or theocracy, will remain anti-Israel. That is not to say that particular factions from time to time will not stealthily strengthen ties with Israel in order to punish shared enemies, but by and large the Arab Middle East will still detest Israel. The region’s unrepentant embrace of anti-Semitism, resentment over the economic power and success of Israel, and longstanding anger at the establishment of a Jewish state in the heart of the Arab Middle East trump all ephemeral changes in government. To the extent that a new Arab regime is elected by popular vote, and to the extent that it retains the loyalty of its people, anti-Israeli feeling will only escalate. Power to the people in the Middle East means more power to hate Israel.“

    Um Widerspruch wird gebeten; wohlan !

    „2. The Arab Middle East will remain anti-American. We already see that Barack Hussein Obama had little, if any, success in winning over hearts and minds of the Arab Street after the exit of the Texas evangelical and Iraq-invading George Bush. Secretary of State Hillary Clinton was greeted with crude chants of “Monica” from demonstrators among our supposedly secular, reformist allies in aid-receiving “friendly” Egypt. The new government in Cairo apparently wishes the release of the mass-murdering blind sheikh, who helped plan the 1993 World Trade Center bombing, and who dreams of Jerusalem as the Arab capital of a West Bank state. It took the overthrow of the odious Moammar Qaddafi to ensure that a British Commonwealth cemetery from the Second World War would at last be desecrated — in Timbuktu/Bamiyan style.“

    Timbuktu und der Commonwealth cemetery; wohl nur Hanson bringt da auch krtisch zusammen, was UNESCO-technisch zusammen gehört.

    „All we know of Syria with any surety is that Assad detests us, his Hezbollah partners detest us, his Iranian patrons detest us, the al-Qaeda extremists who seek to overthrow him detest us, …“

    Und jetzt der ‚Frühlings-hammer:

    „and more reasonable reformist rebels either detest us for not helping them more overtly, or will soon find other reasons for detesting us when and if they should seize power.“

    Solches wabert durch die Hinterköpfe und gebiert dann diese gespenstische pro-Assad Stimmung in Volkes‘ Foren.

    „American aid; generous U.S. immigration policies for Muslims and Arabs; loud support for democratic movements; the removal of Saddam Hussein and Moammar Qaddafi; past help to the Iraqis, Kuwaitis, Egyptians, Palestinians, and Jordanians; prior efforts to protect Muslims in Afghanistan, Bosnia, and Somalia — all that earns little, if any, goodwill.“

    Es scheint sich um ein Identitätsbedürfnis zu handeln, das alle real bedienbaren materiellen Bedürfnisse überlagert; Religion, Kultur, Rassismus, oder was bitte schön ? Antiimperialistische Rache ?

  260. 273.

    Erst Berri-Video, dann:

    The cute #Syria kitten was rescued by an #FSA member after an #Assad shelling bombardment yesterday. It’s #Caturday?! pic.twitter.com/U0k3Z8V0

    Die Natur des Menschen ist unergründlich…

    @ publicola

    Danke für den link zu Rana Allam:

    the word “tolerance” was not needed. We lived it.

    Erinnert mich an die Autobiographie Nasr Hamid Abu Zaids: Ein Leben mit dem Islam. Schwer zu empfehlen!

    amazon.de/product-reviews/3451052091/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1 (falls Sie Rezensionen lesen wollen).

    Nachdem Sie es dem ersten Kommentator „so richtig gegeben haben“;-), scheint mir auch der Ihnen vorangehende Kommentar ‚erwähnenswert‘, der sich ebenfalls auf den ersten Kommentator bezieht:

    HADEEL (Guest) 10:09pm GMT, 01:09am KSA, 31/07/2012@ JXHXD: had you had to live in a country where the Islam is not the religion of the majority, would you convert to the dominant religion?! I don’t think so. judging from your comments, I think you are not serious about your Deen! Read more about Islam’s tolerance and values and you will see how your view does not relate to this great religion calling for love, peace and equity between people regardless of their race, religion and social status.

    Es bleibt für mich zu konstatieren: trotz Syrien et al, sieht man das noch (gemeinhin) so. Ich behaupte nicht: HADEEL hat seine Religion richtig verstanden; der andere falsch. (Auch wenn es Gründe dafür gäbe.)

    TH
    Gibt es einen islamischen: real-politischen (!) Freiheitsbegriff jenseits einer etwas aufgefrömmelten Neo-asabiyya-Vetternwirtschaft ?

    Die Gretchenfrage?

    Real-politisch; da liegt wohl der Hase im Pfeffer. Und da kommen auch wieder die auswärtigen player ins Spiel; oder nicht?

    (Lese die Kommentare später noch in Gänze; bin in Eile.)

    • 1. August 2012 um 12:56 Uhr
    • MM
  261. 274.

    Fortsetzung Hanson IV

    „3. Oil, one way or another, will still affect all strategic thinking. Over the next decade, the huge new reserves of oil and natural gas found in the U.S., Canada, and Mexico will — if fully exploited — revolutionize the fossil-fuel supplies of North America. Vastly increased daily production will allow the United States, inter alia, far more flexibility in its foreign policy, freed from fears of embargos, boycotts, and OPEC price-rigging. Add into the mix the unanticipated emergence of an energy-independent Israel, and access to Arab oil — and the power of Middle East petrodollars — may no longer dominate American foreign policy. For good or evil, in five years we may be no more concerned about the subversion of Arab Spring–type democratic movements than the present administration is today about the lack, or erosion, of constitutional government in nearby Cuba, Ecuador, Nicaragua, Peru, and Venezuela.“

    Das ist die Segensbotschaft: Niedergehende Relevanz der Region durch Verschiebungen in der globalen Rohstoff-Logistik; für die USA, für den Westen – wohl nicht jedoch so rasch für die Produktions-Fraktion der BRICS-Laänder, sowie für die restliche Dritte und Vierte Welt.

    „4. Nuclear proliferation may become immune to international scrutiny. There is simply too much turmoil in the Middle East for the international community to monitor and control the spread of nuclear weapons. As Western forces leave Afghanistan, expect tensions to rise between Afghanistan and nuclear Pakistan, and between nuclear Pakistan and nuclear India. …“

    Die Spannungen zwischen einem nuklear ambitionierten Iran und einem bereits einschlägig munitionierten Pakistan läßt Hanson hier noch mal weg. Das wäre wohl: zu grausam zu verhandeln.

    Hanson konzentriert sich auf die Lösung der ‚Rückversicherungsfrage‘, ohne die bisher kein Antizionismus und kein Antiwestlerzum ausgekommen ist:

    „If Syria, the entire West Bank, Jordan, and Egypt embrace Muslim Brotherhood–inspired governments — soon a probability — we will see a return to the pre-1973 Middle East calculus, with Islamism substituting for the old pro-Soviet stance as the common creed of uniform hostility among frontline enemies of Israel. In such a scenario, the Arab states would naturally seek some sort of replacement for the lost Soviet deterrence that always ensured that, as in 1967 or 1973, an Arab setback was not quite a total defeat.“

    Nationalismus, Islamismus; alles: Nie ohne eine große globale Protektion, die selbstredend: jenseits von halal und haram anzusiedeln ist. Eine postsowjetische Bilanz wäre mal interessant, ob das ganze antizionistische Abenteuer mit den Arabern eigentlich was gebracht hat, oder eher mit ein Nagel zum Sarg der Sowjetunion gewesen ist.

    Die besten Studien dazu gibt es bestimmt: – in China.

  262. 275.

    Fortsetzung Hanson V

    „5. We will have not a single ally in any effort to influence Middle East change. Reset with Vladimir Putin’s Russia was an abject disaster. The only impulse that trumps Putin’s fear of Islamic radicalism is his desire to ensure that any crisis in the region affects America negatively.“

    Reformpolitisch und globalstrategisch hat Putin die Note: ‚Assad‘ verdient. Anders dagegen, und hier wird es brisant:

    „China wants oil, period.

    To the extent that it is involved, it seeks to be on the side of any government that provides it energy and, as a bonus, is anti-American — which gives it a wide field in which to play.“

    Wobei das Wiederaufbaubusiness auch als eine Chance für ‚Blaue Ameisen‘ erkannt wurde – soweit solide finanziert natürlich.

    „A financially troubled Europe will not repeat its Libyan escapade.“

    Auch, weil es kein zweites Libyen gibt …

    „Europe’s southern nations, which are most proximate to Middle Eastern unrest, are also all insolvent, increasingly disarmed, and paranoid about the sources of their energy. A non-interventionist Germany has not just the say over whether the euro zone survives, but, by virtue of its much-needed money, de facto veto power over future collective European action.“

    Pazifismus als germanischer Austeritäts-oktroi. Wer sollte schließlich auch die Verschiffung griechischer Panzerbattailone finanzieren?

    „Turkey is the Obama administration’s most fickle and unreliable new “ally,” distancing itself from the United States when it seeks new Islamic partners, only to beg for our cooperation when those efforts blow up in its face, as they have in Syria.“

    Hier haben wir es zudem noch mit einer besonders brisanten Borderline-Variante zu tun – inmitten der NATO – wenn man die türkische innenpolitische Dynamik mitbetrachtet.

  263. 276.

    Fortsetzung Hanson VI

    „NATO is dying on the vine, because of our much-heralded Asian “pivot” and the lack of money in Europe. The United Nations remains a joke; …

    Given those depressing factors, where does the ongoing Middle East mess leave America? We should restore close relations with an Israel that is becoming wealthier and stronger all the time, and is the only consistently pro-American, democratic nation in the entire region. …

    The wisest course will be to … state that the U.S., … supports constitutional government (rather than plebiscites): To the degree that a society is transparent, respects human rights, and remains consensual, we support it; to the degree that it does not, we are more likely to oppose it. In fact, that would soon place us at odds with most of the theocratic movements that are slowly strangling their secularist counterparts. …“

    Doch der Hoffnungsanker liegt woanders:

    „If North America does become energy independent, the entire continent — and perhaps the world at large — will be both richer and safer. …“

    Was die betreffende Region als Gefahrenherd angeht; aber auch global: ist wichtiges unhintergehbar und unwiderbringlich ins Rutschen geraten:

    „We should worry not just that Egypt or a Gulf state might go nuclear in response to Iran, but that a half-dozen nations might. America’s message to the Middle East must be that an attack on the U.S. or its interests would not only be futile but would ensure an overwhelmingly destructive response.“

    Schwerverdaulich – aber unverzichtbar; noch nicht mal die schwere Verdaulichkeit sollte man an die Große Glocke hängen.

  264. 277.

    Fortsetzung Hanson VII und Schluß

    Etwas Geshcichtsphilosophie: Die Hitler kommen und gehen … (von wem war das gleich ??)

    „In short, names and faces come and go in the Middle East. So do its mass movements — whether pro-Hitler fascism, Nasserism, Baathism, Soviet clientship, or Islamism and theocracy. Yesterday’s crude Grand Mufti is today’s slicker Hassan Nasrallah and may be tomorrow’s slickest of all, Mohammed Morsi. Hosni Mubarak went from Nasserite stooge, to Sadat’s welcomed successor, to a reliably corrupt but strategically aligned U.S. ally, to enemy of the Arab Street and now little more than a breathing corpse.

    All that should remain constant is American support for a pro-Western, free-market, and constitutional Arab world, an inseparable alliance with Israel, an end to importation of Middle Eastern energy, and an America with overwhelming military dominance.“

    Amerika, Du hast es besser. Hier nochmal der Link:

    http://www.nationalreview.com/articles/312699/muddle-east-victor-davis-hanson?pg=2

  265. 278.

    @ MM

    „Und da kommen auch wieder die auswärtigen player ins Spiel; oder nicht?“

    Ohne auswärtige player hätte man sich das Öl noch in alle Ewigkeit als „Griechisches Feuer“ in heilige und unheilige Stätten geschleudert, bzw. sich mit Öl-Lämpchen die Buden verrußt.

    Reich zu werden durch Geschäfte mit Ungläubigen ist nicht haram – wie uns die sunna mit der Geschichte des Uthman lehrt. Die Gefahr, nix dabei zu lernen, außer traditionelle asabiyya- und Ethno-Ranküne zu faschistischem Größenwahn aufzublasen, ist möglicherweise in Gehalt, oder Perzeption von sakralen Texten etwas unterbelichtet geblieben.

    Alles mag seine Zeit benötigen und vor 1.400 Jahren war sicherlich auch das Reformjudentum noch nicht zu voller Blüte gereift, aber in einer Epoche mit einem ‚erwachten Chna‘, etc. ist Zeit nunmal verdammt stressig knapp.

    Tun Sie sich mal in Ruhe den Hanson an; die Perspektive der Bedeutungslosigkeit für die Region hat allerdings nicht er erfunden, sondern wurde bereits in dem Film Syriana geweissagt.

  266. 279.

    debka meldet Nibelungen-Amargeddon-Meeting in Teheran:

    „On July 27, just before Friday prayers, Iran’s supreme leader Ayatollah Ali Khamenei summoned top Iranian military chiefs for what he called “their last war council. …

    Khamenei put before his war council a timeline of weeks for the coming conflict – September or October.”

    Mit Geographie-video.

    http://www.debka.com/article/22229/Khamenei-Warns-Iran’s-Top-Leaders-WAR-IN-WEEKS

  267. 280.

    Vereintes Kriegs-Politbüro-Meeting in Ankara (geniales Bild)

    „Turkey’s top military council convenes, jailed generals top agenda …“

    Auf der Agenda: Knast- und Beförderungsfragen …

    „There are a total of 68 active duty generals and admirals under arrest. Forty of them are eligible for promotion to a higher rank at this year’s YAŞ meeting.“

    Pannen, Warnungen und Verschwörungen …

    „killing of 34 citizens by F-14 jets in Uludere in December 2011 after they were mistaken for members of the Kurdistan Workers‘ Party (PKK) and the downing of a Turkish F-4 warship by Syrian forces on June 22.“

    Ein Land, wie eine halbgeputschte Sowjetunion im Bergvölkerstreß.

    http://www.todayszaman.com/news-288263-.html

    Und die Leos brummen dazu schon mal an der Grenze:

    „Some 25 tanks took part in military exercises the Turkish military conducted in the Nusaybin district of Mardin province, just 2 km (1 mile) from the Syrian border, on Aug. 1, 2012.“

    hxxp://www.todayszaman.com/news-288264-.html

  268. 281.

    @ TH – ch behaupte nicht: HADEEL hat seine Religion richtig verstanden; der andere falsch. (Auch wenn es Gründe dafür gäbe.)
    – völlig d’accord
    – man wünschte sich allerdings, dass HADEELs (irrige) Ansicht über seine (eigen) Religion allüberall tosender Islam-Mainstream wäre

  269. 282.

    ich

  270. 283.

    @ Publicola

    HADEEL ….

    Helfen Sie mir auf die Sprünge, den kann ich gerade nicht mehr unterbringen; oder war das ein Thema mit THorHa …

  271. 284.

    hxxp://www.hizb-ut-tahrir.info wird wohl weitgehend unterschätzt.

    Ohne Saudisch-pakistanischen Verkleidungsfirlefanz putschistisch- politikfähig, absolut professioneller Nihilismus ohne jede Folkloreromantik. Daher auch nur eingeschränkt massenfähig in hiesiger Jugendkultur. Aber in der Levante genau das richtige …

    Außerdem können sie richtiges deutsch.

    „Herzergreifende Worte: Wendet euch Allah zu und nicht dem Westen!

    Eine Ansprache von Abu Abdullah in der Masjid Yarmouk, in Jordanien.

    Er erinnert die Muslime an ihre schlimme Situation, gelichzeitig warnt er sie, Hilfe vom Westen zu erwarten, da sie den Islam verändern möchten.

    Die Lösung ist die Vereinigung der Muslime in einem Kalifat.“

    Mit Henna im Stubbelbart kommt man nicht so ‚rüber, in der Levante.

    http://www.youtube.com/watch?v=KoDudUFdA-M ab 2.30 über Syrien

  272. 285.

    Deutsches Salafistisches Vorauskommando bildet Logistikbrückenkopf in Tripoli (Libanon) mit Vierter Jihad-Teilstreitkraft (Sanitätswesen und Versorgung) im Kampf gegen den Machtbogen von Feueranbetern und Schlangenbeschwörern (oder so ähnlich)

    Al-Rahma.de – Besuch bei syr. Flüchtlingen in Lebanon Teil II

    ab min. 13.00 Lagemeldung auf deutsch, subhana’Allah

    http://www.youtube.com/watch?v=XpPr8EKbE6c

  273. 286.

    @NKB:

    Gibt es eigentlich einen plausiblen Grund, warum Sie Lau (und andere, die seine Meinung teilen) in Verbindung mit dem Schwachsinn von “Cato dem Jüngsten” bringen, oder hatten Sie nur gerade irgendwie das Bedürfnis, eine Ihnen missliebige und unverständliche Position mit dem größten Dreck zu verschwurbeln, den Sie im “Zeit”-Forum finden konnten?

    Ich sehe tatsächlich gewisse Ähnlichkeiten: Wo Lau sich über die Deutschen ärgert, die nicht verstehen wollen, wie wichtig den Juden ihre Traditionen sind, belustigt sich Cato über die Deutschen, die nicht verstehen können, dass in Russland die Kirche eben noch etwas gilt.

    • 1. August 2012 um 21:21 Uhr
    • Arjen van Zuider
  274. 287.

    2 Fragen, Thomas Holm:

    – was sind das eigentlich für Gesängen auf dem 2. Video (ähnliches ist auf vielen salafistischen Vidos zu hören)?

    – was sind denn das für diverse Angebote hier auf der Seite von „habibibflo2″?
    Wer sind die Anbieter, wer die avisierten Rezipienten?

  275. 288.

    Sorry: ich vertipp‘ mich ständig: „Gesänge“ – „Videos“

  276. 289.

    @ karolachristiane

    “Gesänge” – “Videos”

    Anasheed (Arabic: singular nashīd, plural Anāshīd, meaning: „chants“)

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Anasheed

    Immer nur Stimmen; Instrumente (bis auf irgendwie eins) verboten; der Artikel weiss mehr als ich. Neu ist das Aufkommen von Depri-Anasheed.

    Vorher immer nur Power; gib‘ ihm, hau‘ drauf und mach sie fertig; seit Assad fahren die echt Schwergläubigen tiefen Kummer.

    habibiflo2 – in unterschiedlichen Varianten habibi (darling) plus irgendwas, hatte mal ein paar hundert videos, die sie aber aus Bammel wegen Vermischung mit möglicherweise kriminellen Sachen jetzt verteilt, gespiegelt, umgenannt etc. haben.

    Zum Depri-Nachweis bei den Hardcorebrüdern; eine Minute antun genügt:

    http://www.youtube.com/watch?v=Xge609VDXRc min 19.00 – 20.00

    Es meint, wer jetzt nicht fertig ist, wegen Assad, der kann nur ein Heuchler sein – und die anderen beiden flennen dazu, weil sie jetzt sehen, wie es um ihren Laden bestellt ist. Sonst – alle immer nur am ‚rumschreien, kuffar und so – außer der, der da redet, der flennt sonst immer vor Rührung wegen irgendwas und rächt sich jetzt wohl, indem er die Lage so krass anspricht, sodass die anderen flennen müssen. Ein bisschen, wie stutenbissig, finde ich.

    Das sind halt ‚die Salafisten‘ wo man immer solche Schätzzahlen, wie ca. 5.000 etc. bekommt. Es wird gerade alles neu aufgemischt bei denen.

    Hier zerkloppen sie bei den Saudis Instrumente (Mandolinen ?)

    Salafists destroy music instruments as „invention of the devil“

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=xvH_83XZEU4

  277. 290.

    Danke!
    Bei „uns“ gab’s das ja auch gelegentlich:http://bit.ly/NmvfMn
    Wahrscheinlich hat Pete Tomshend da den Frust über seinen Tinnitus abreagiert! :)

    Ich finde das nur furchtbar: eine Welt, in der alles und jedes auf „erlaubt“ oder „nicht erlaubt“ irgendwelcher alten Männer reduziert wird.

    Die „Anasheed“ halte ich für sehr wirkungsvoll. Ich denke an die Zielgruppe der möglichen Konvertiten. Ich kann mir vorstellen, daß jemand auf diese Gesänge wie auf Drogen abfährt.

    „Die 3 Jungs“ kenne ich aus verschiedenen Videos. Die müssen jetzt erst mal einiges erklären – und es wird ein teurer Ramadan!
    Von Abu Abdullah hab‘ ich wohl noch keine Rede gehört, in der nicht ausgiebig von Vergewaltigung die Rede war.

  278. 291.

    Das ist wahrscheinlich schon wieder „Haram“: Muslim Hip Hop.
    http://bit.ly/NmAdIU

  279. 294.

    @ karolachristiane

    Man sollte auch nicht übersehen, wie die sich oft auch gegenseitig auf den Zeiger gehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=M5er_9Uax-Q&feature=plcp 1.10-3.20

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=kvM4NbXQBwk

    auf deutsch total peinlich, aber das merken die nicht ab 1.00

    Der hat in Siegburg Fußball gespielt und seine konvertierte Witwe war Kommunalbeamtin

  280. 295.

    Späte Reue von der Dame die Asma al-Assad für die Vogue interviewte:

    http://www.thedailybeast.com/newsweek/2012/07/29/joan-juliet-buck-my-vogue-interview-with-syria-s-first-lady.html

    • 1. August 2012 um 23:58 Uhr
    • Serious Black
  281. 296.

    http://www.brandonsun.com/world/breaking-news/syrian-president-to-army-internal-agents-helping-foreign-enemies-to-undermine-the-nation-164553476.html?thx=y

    Where’s Assad? Mystery deepens as Syrian leader appeals – in writing – for army to boost fight …

    Assad has not spoken publicly since the July 18 bombing killed four of his top security officials

  282. 297.

    Muslim Extremists: Köstlich!
    „I want to know: Did the cow respect its parents?“

    Diskussionen am Stand des Eiermanns auf dem Wochenmarkt in den 80ern waren nicht völlig unähnlich!

    Abu Safiyya: Ja, das „entzaubert“ ungemein, wenn man’s verstehen kann!

  283. 298.

    Wundergeschichten und Wanderungen zwischen Leben und Tod auf dem Schlachtfeld.

    http://www.youtube.com/watch?v=w_f-k95fDUc

    ab 1.00 Maroc, aus D. der Sprecher

  284. 299.

    Sakraler Sterbegesang auf deutsch, von dem Marokkaner; 0.40 ab 2.15 unter Vorführung der Leichen der vorherigen Hauptakteure z.B. bei 3.34 nach einem Volltreffer 3.45 Paradies ab 4.20 Kindergarten 5.10 mit europ. Konvertitenkindern (werfen Müll durch die Gegend 5.16) alle noch mal als Leichen „ein Leben ohne Kummer“ 5.40 zwei abgeschnittene Köpfe von Pakistanischen Grenzschützern, hat einer der beiden Marokkaner gemacht 7.29 wenn man den Familien von den Pakistanern sagen würde, aus welchem Kaff die Marrokaner, bzw. deren Familien sind, die würden da hinfahren und das ganze Dorf ausrotten.

    Deutschsprachiges Material, wird in alle Sprachen übersetzt

    Стовай на Джихад – Studio Jundullah

    http://www.youtube.com/watch?v=LlG6B4XeQyo

  285. 300.

    Regimekanal agitiert auf youtube für Chemiewaffenfreigabe

    Why Nerve Gas Must Be Used on Terrorists in Syria

    https://www.youtube.com/watch?v=PMPtLVw73X0&feature=plcp

    01.08.2012 Frankfurter Demo vor dem russischen Konsulat 2

    „Freiheit für Syrien, Freiheit für Rußland, nieder mit Putin, an Euch Russen – Ihr seid die nächsten …

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=4JCehhjqLbU

    Wenn das mal nicht alles verspricht, noch einmal sehr spannend zu werden …

  286. 301.

    @kc


    Das ist wahrscheinlich schon wieder “Haram”: Muslim Hip Hop.
    http://bit.ly/NmAdIU

    Kürzlich am Kiosk bei der Bahnstation: Eine Verschleierte steuert direkt auf den Ständer mit Lotto-Scheinen zu, nimmt einen Schein, füllt ihn aus und löst ihn ein.

    • 2. August 2012 um 09:14 Uhr
    • Mamas Liebling
  287. 302.

    Thomas Holm, danke: diese Helden der letzten Tage schau‘ ich mir heute Abend an.

    @Mamas Liebling

    Gläubige/r Muslim/a muß und kann zu allem fragen und eine Antwort bekommen.
    Aus einem schiitischen Forum:

    „Frage: Ist das Lotto spielen (bzw. daran teilnehmen) haram? Und wenn nein, wieso?

    Antwort: Das Spielen (Kaufen) von Lotto ist nicht haram, weil es nicht als Glücksspiel anerkannt wird. Und der Gewinn daraus ist halal.“

    Bei Ansätzen von selbständigem Denken kommt so etwas hier:

    „InshaAllah befindet ihr euch nicht auf der Grenze zur Fatwa – Kritik, denn Imam Khamenei (H) verbietet es, Stellungnahmen anderer Gelehrter wie Sayyid Fadlallah (H) zu kritisieren, selbst wenn ihre Meinungen manchmal ein wenig auseinander gehen.“

    „Bruder hüseyin nach Imam Khamanei ist es sowieso Haram.
    Doch für den Marja Sayyed Fadlallah halt nicht.
    Wenn wir zwei verschiedene Fatwas von zwei verschiedenen Marja haben,
    heißt das nicht das die eine falsch und die andere richtig ist.
    Für uns gilt das ja nicht aber für die Sayyed Fadlallah Anhänger schon.
    Inshallah konnte man deine Frage beantworten.“

    Wie schön, daß es dann diese verschiedenen Richtungen gibt: dann kann man sich die Welt zurechtbasteln, um nicht zusammenzulügen zu sagen, und das Jenseits gleich dazu.

    Aktuell wurde das hier diskutiert:

    „Libanesen verlangen Trennung von Israelis durch eine Wand

    28.07.2012(Stimme Russlands/IRIB) – Die Nationalmannschaft von Libanon für Judo weigerte sich während der olympischen Spiele in London, neben der israelischen Mannschaft aufzutreten,- gab ein Vertreter der israelischen Nationalmannschaft am Freitag bekannt.

    Der Zwischenfall geschah, als zwei libanesische Judokämpfer bemerkt haben, daß in der Nähe von ihnen fünf Israelis ihre Trainingsproben durchführen. Aus diesem Grunde waren die Veranstalter von den Olympischen Spielen gezwungen, auf Bitte von libanesischen Sportlern, ein Trennungsschild in der Trainingshalle errichten zu lassen.“
    http://bit.ly/MlijMF

  288. 303.

    Kürzlich am Kiosk bei der Bahnstation: Eine Verschleierte steuert direkt auf den Ständer mit Lotto-Scheinen zu, nimmt einen Schein, füllt ihn aus und löst ihn ein.

    @ ML

    Ja und?

    Neulich habe ich mit einer alleinerziehenden verschleierten Verkäuferin eine Zigarette geraucht.

    • 2. August 2012 um 10:27 Uhr
    • N. Neumann
  289. 304.

    @ NN

    Der juristische Status des Tabakrauchens ist weniger eindeutig als der des Glücksspiels.

    • 2. August 2012 um 10:31 Uhr
    • MRX
  290. 305.

    Die türkische Regierung reagiert auf die Entwicklung in Syrien:

    Prime Minister Recip Tayyip Erdoğan, responding to Assad’s threat to use chemical weapons and the Kurdish takeover of towns in Northern Syria, has said military preparations are proceeding „full steam ahead.“

    The chemical weapons threat and movements by Syrian Kurds close to the PKK have prompted the Turkish Armed Forces to elevate their combat readiness level. The media is showing images of new deployments of military materiel to border cities. [My note: these images are also flooding Twitter and YouTube, for example here.]

    PREPARATION OF A BUFFER ZONE

    The deployment of troops near the border to counter the threat of chemical weapons took place yesterday along the Sanliurfa-Mardin line. Prime Minister Erdoğan warned the day before that refugee flows might require the establishment of new camps on the Syrian side of the border, forming a buffer zone, without which the security of the region could not be ensured. The Turkish armed forces are preparing to enhance border security and handle the anticipated wave of refugees.

    PKK MAY HAVE FREEDOM OF MOVEMENT

    Because the Syrian side of the border has passed under the control of the PYD, which is close to the PKK, there are concerns that the

    http://www.gatestoneinstitute.org/3222/turkish-armed-forces-press-the-button

    • 2. August 2012 um 10:46 Uhr
    • Serious Black
  291. 306.

    Üble Schmähung von Guido Westerwelle durch pro-Assad-Kanal !!

    http://www.youtube.com/watch?v=aPGIKVzko2o&feature=plcp

    How an Air Campaign in Syria Would Work (PDF) – mit guten Karten.

    hxxp://web.mit.edu/ssp/publications/working_papers/Syria%20WP%2012-01.pdf

  292. 307.

    Was kaum jemand so recht wahr haben will: Die Auswirkungen des syrischen Spaltkeils durch die Islamische Welt hindurch bis Pakistan:

    Zaid Hamid : Pak army must hear us loud and clear_ Either we save Pakistan or we become Syria!

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=yQwjyaTjkSQ in Urdu.

    Bzgl. Rußland greift ja die Erkenntnis langsam um sich, dass sich Putin mti Assad auch ein Problem für daheim an Land gezogen hat; aber dieser Problembogen reicht bis Pakistan, bzw. AFPak, von wo aus auf Mittelasien eingewirkt wird.

    Rev. Paolo Dall’Oglio, alias: Father Paolo, an Italian Jesuit priest, was expelled by the Syrian government for his work on behalf of the opposition and his outspoken criticism of the government’s repression

    erläutert sehr nachvollziehbar und eindringlich die Verfahrenheit der syrischen Konstellation.

    Religiöse Führer, die ‚organisch‘ zu den Regime gehören machen ein lange vorbereitetes Denunziationsspiel mit; er nennt sie ‚negationists‘ und kommt auch auf das ‚voltaire-netz‘ zu sprechen. um 14.40

    Regimenahe Diskutanten berichten von 500 $ pro Demonstrant, etc. und das auf einer Veranstaltung einer staatstragenden Stiftung. Paolo verhandelt diese Tiefpunkte menschlicher Gesunkenheit mit Souveränität und Würde. ab min 44.20

    http://www.youtube.com/watch?v=qX1lXOhU9KI&feature=plcp

    Außerdem sieht man mal das leitende ‚US-Einmischungspersonal‘ für Syrien

  293. 308.

    @ kc (#291), TH

    Das ist wahrscheinlich schon wieder “Haram”: Muslim Hip Hop.

    Wo denken Sie hin? Entscheiden Sie das? Oder die (von Ihnen so verhassten) „alten Männer“? Nö, viele entscheiden das einfach für sich selbst. 😉

    Ana Msh 3adad – أنا مش عدد – Revolution Records – Ahmed Rock [English Subtitles] „I’m not a number“
    http://www.youtube.com/watch?v=oly4L50otwk&

    Blog: Revolutionary Arab Rap
    revolutionaryarabraptheindex.blogspot.de/ (laufend aktualisiert)

    Ein (prominentes) Bsp. (aus Ägypten): Die Arabian Knightz
    youtube.com/watch?v=schIdC3LdLk

    arableaguerap.com/

    Bekannt aus Libyen: Ibn Thabit. Machte z.B. einen „song for the ladies of the Libyan revolution“.

    Open Democracy mit einem kleinen Sammelsurium zum Thema
    opendemocracy.net/freeform-tags/tahrir-square-meme-event-series-at-university-of-east-london

    Wenn wir schon beim Thema Musik sind:

    „The Voice“ goes Arab World.
    gulfnews.com/arts-entertainment/music/the-voice-makes-an-entry-into-the-arab-world-1.1022838

    (Ein Bekannter will sich bewerben. 😀 )

    Nasheed: Ashraqat nafsi (mit englischem Subtitle; extra für Sie rausgesucht)

    youtube.com/watch?v=dn97uMvawNg

    • 2. August 2012 um 12:37 Uhr
    • MM
  294. 309.

    Mit der Mucke waren die Araber schon mal weiter, finde ich:

    feel the power of arab Fastest Guitar Solos

    http://www.youtube.com/watch?v=NlNqgBztjKE

    @ MM

    Father Paolo von #307 müßte Ihnen gefallen; eine ethisch übermenschlich große Figur; um es mit Nietzsche zu sagen: Wie Goethe – ein folgenloser Zwischenfall; aber erbaulich im Sinne einer ethisch-ästethischen Rechtfertigung des Daseins. Das es solche Leute gibt, ist ein Grund mehr, nicht so schnell ins Gras beissen zu wollen; aber eine Chance hat seine Sache: Null.

    Pappa Paolo erklärt dem imperialistischen Ami-Einmischungspersonal, Leila Hilal, Director, Middle East Task Force New America Foundation, z.B. ganz gut, wie sie verarscht werden und wie vertrackt alles ist.

    Kann man beschissener aufgeschmissen sein ?

  295. 310.

    Nasrallah accuses March 14 of being against resistance

    Zum Sonnenuntergangsschmaus gibt es ein paar Ansagen vom
    Flachbildschirm an die Gemeinden – voll wie Big brother.

    So sieht Respekt, Toleranz und Eintracht aus, man muss den Gemeindeoberen nur in ihre Visagen blicken.

    http://www.youtube.com/watch?v=_DWqInhXD2w&feature=plcp

  296. 311.

    @MM, 308

    Danke für die vielen musikalischen Hinweise. Ebenso heute Abend.

    Sie zitieren und schreiben:
    „@ kc (#291), TH

    Das ist wahrscheinlich schon wieder “Haram”: Muslim Hip Hop.

    Wo denken Sie hin? Entscheiden Sie das? Oder die (von Ihnen so verhassten) “alten Männer”? Nö, viele entscheiden das einfach für sich selbst. .)“

    Dann erst einmal meinen Glückwunsch, wenn Sie einer derjenigen sind, die das „für sich selbst“ entscheiden!
    Anderes schwebt mir auch nicht vor!
    Sie schreiben mir nicht vor, was ich (nicht) hören soll und ich Ihnen genauso wenig!

    Die „alten Männer“ hasse ich auch nicht – soviel emotionaler Aufwand wäre übertrieben. Ich sehe nur mit Bedauern, welche Unfreiheit, wieviel Vorurteile, wieviele Verderben sie verbreiten und ich gehe verbal so respektlos mit ihnen um, weil ich der Auffassung bin, daß ihnen viel zu viel Respekt entgegengebracht wird.

    „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“, stand gleichsam als Motto über meiner (nicht gerade revolutionären) Studentenzeit und trifft m.E. auf die Zunft der Fatwa-Verfasser mindestens ebenso zu.

    In dem oben verlinkten Shia-Forum ist „Hiphop“ in der Tat ein Thema:
    „Ich brauche hilfe für einen freund der ist rapper.
    Erstellt von Faton , 20.01.2012 21:21 Uhr
    Salam Liebe geschwister,

    Mein kollege der ist rapper(naja hab seit ein paar wochen auch HipHop usw gehört aber ich berreue es sehr jetzt:( ) und ich versuche seit tagen ihn davon zu überzeugen das HipHop usw haram ist aber er will nicht zu hören er meint immer wieder das rap sein leben sei.
    Soll ich mich von ihm entfernen und den kontakt abrechen weil villeicht könnte er mich ja schlecht beeinflussen oder sowas weil es heist ja was zu haram führen kann ist haram ? Nun sagt er mir ich soll ihm mit solchem „scheiss“ nicht zu müllen :S…“
    http://bit.ly/OLccPR

  297. 312.

    @ NN, MR

    Makruuuh!

    😉

    @ TH #307

    Danke für den link! Ich kenne den Pater. Von Deir Mar Musa (da war ich sogar.)

    http://vimeo.com/19835592

    wikipedia.org/wiki/Monastery_of_Saint_Moses_the_Abyssinian

    • 2. August 2012 um 14:03 Uhr
    • MM
  298. 313.

    Bangladesh macht – international charities providing assistant to Rohingya refugees fleeing violence in neighbouring Myanmar – dicht.

    BD habe 33 Mio $ internationale Hilfe abgewiesen mit der Begründung, dass eine Nachricht von deren Annahme den Flüchtlingsstrom nur verstären würde.

    http://www.youtube.com/watch?v=EZpH4i6tsMc&feature=plcp

  299. 314.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/joschka-fischer-fuerchtet-nach-assad-sturz-noch-mehr-gewalt-in-syrien-a-847846.html

    „noch chaotischere Zustände“ – „Das Blutvergießen wird weitergehen“ …

    „dabei werden nicht nur die offenen Rechnungen zwischen den Anhängern und Gegnern des Regimes beglichen werden, sondern auch die zwischen den unterschiedlichen Clans und Religionsgemeinschaften“

    „Einflussmöglichkeiten von außen“ schätzt er als gering ein. Die ungewisse Zukunft führe zudem zu einer „regionalen Kriegsgefahr, schon wegen der Chemiewaffen des Landes“

    Soweit, so richtig.

    „Fischer rechnet zudem mit erheblichen Auswirkungen auf die regionale Machtverteilung in der Region zwischen der Türkei, Iran und Saudi-Arabien. Sollte Assad abgelöst werden, wäre das aus Sicht des früheren Vizekanzlers eine „kaum noch gutzumachende strategische Niederlage“ für Iran, da Teheran seinen einzigen Verbündeten in der Region verlöre.“

    Teheran wird nichts Komplettes verlieren; Assad und Maliki werden ein nach Somalia abdriftendes Sunnitistan zwischen sich hin und her kicken. Als Antiterrormission nach außen verkauft.

    „Deswegen könne Iran sich „in die Ecke gedrängt fühlen“ und sein Streben nach der Atombombe intensivieren, befürchtet Fischer.“

    Vorher wird es für die Golfaraber unerträglich, bzw. unverzeihlich werden, dem zuzusehen. Anders als Fischer meint …

    „Nach dieser Abrechnung könnten die sunnitischen Muslimbrüder die Herrschaft übernehmen, prognostizierte der Ex-Außenminister.

    … wird es in diesem Sunnitistan zu keiner Konsolisierung kommen.

    „Der Nahost-Konflikt wird mehr und mehr religiös aufgeladen werden.“

    Der NK wird vom Kontext der islamisch-islamischen Konfrontation in der Levante und am Golf überlagert werden.

    „Kompromisse werden dadurch schwieriger, und die Hamas, die palästinensischen Islamisten, werden dadurch erheblich gestärkt werden“, schreibt Fischer.“

    Anders herum: Israel wird zum Zünglein an der Waage gegenüber Teheran und – neben der Türkei – wenn sie sich heraushält – zur Protektionsmacht von neu entstehenden Entitäten.

    „Möglicherweise ergäben sich aber auch neue Chancen zur Lösung des Nahost-Konflikts.“

    In obigem Sinne.

  300. 315.

    Mal nicht gelogen:

    „The government forces in Aleppo earlier on Thursday managed to destroy the telecommunication system the insurgents had been provided by Turkey.“

    hxxp://presstv.com/detail/2012/08/02/254035/syria-army-kills-insurgents-in-aleppo/ denn siehe:

    „mobiles and Internet reportedly cut in Aleppo.“

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/08/02/230002.html

    Brisant auch:

    hxxp://presstv.com/detail/2012/08/02/254047/iraq-slams-turkish-fm-visit-to-kirkuk/

    Jetzt müssen alle ran:

    „Chairman of Iran’s Expediency Council Akbar Hashemi Rafsanjani highlights the significance of strengthening cooperation between Iran and Turkey, saying the two countries must promote regional peace and security“

    hxxp://presstv.com/detail/2012/08/02/254027/iran-turkey-must-secure-regional-peace/

  301. 316.

    Mit der Mucke waren die Araber schon mal weiter, finde ich:

    feel the power of arab Fastest Guitar Solos

    xxx.youtube.com/watch?v=NlNqgBztjKE

    @ TH

    Der Oud (zu deutsch: eine orientalische Form der Laute) klingt gut, die Powerchords und das Solo hätte man spielen machen können.

    Wobei Ouds grundsätzlich voll Blues/Rock/Metal kompatibel sind.

    Auf Griechisch: Laouto.

    @ MM: Reinziehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=jrkc5L_o-Hs

    • 2. August 2012 um 17:57 Uhr
    • N. Neumann
  302. 317.

    @ NN

    Die Laute, eine orientalische Form des Oud.

    • 2. August 2012 um 18:09 Uhr
    • MRX
  303. 318.

    Quatsch: okzidentale

    • 2. August 2012 um 18:10 Uhr
    • MRX
  304. 319.

    @ TH, (NN)

    youtube.com/watch?v=NlNqgBztjKE

    😀

    Klasse!

    @ NN

    youtube.com/watch?v=jrkc5L_o-Hs

    thx!

    Hab da auch noch bisschen was (anderes):
    https://www.youtube.com/watch?v=AkBntrqDOO0

    fb-search-engine.net/anouar-brahem-the-lover-of-beirut-131195556901515.html

    youtube.com/watch?v=cnY2t8RGtyg&

    Bin weg; auf dem Fussballplatz.

    • 2. August 2012 um 18:22 Uhr
    • MM
  305. 320.

    @ MR

    Endlich habe ich dieses Oriental-Folkrock-Stück von Jimmy Page gefunden:

    http://www.youtube.com/watch?v=glBuUa8Vkho

    Wobei es genau genommen mehr Indian-Folkrock als Oriental-Folkrock sein könnte, irgendein Sitar-Bezug ist auch vorhanden.

    • 2. August 2012 um 18:48 Uhr
    • N. Neumann
  306. 321.

    Hier nochmal dasselbe live und etwas härter in zwei Teilen:

    http://www.youtube.com/watch?v=MNkw3ZEHM6c&feature=relmfu

    xxx.youtube.com/watch?v=6G8aR_bRoFk

    Oudisten/Laoutoisten und Sitaristen würden es wohl ganz gut finden.

    • 2. August 2012 um 18:59 Uhr
    • N. Neumann
  307. 322.

    Ein wenig o.t.
    Im df hat vor ein paar Monaten jemand einen schönen Musikblog über die afrikanischen Wurzeln des Blues zusammengestellt.
    http://bit.ly/Rh8qMd

  308. 323.

    Und einen anderen über Gitarren und Gitarristen:
    http://bit.ly/Qy6Hau

  309. 324.

    Iran allows Taliban to open office, considers supply of weapons

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/08/02/230051.html

    Al-Arabiya: Syrian, Jordanian armies clash along border, activists say

    Bisher nur die headline von hxxp://www.nowlebanon.com

  310. 325.

    „A convoy of trucks left Riyadh for Syrian refugee camps in Jordan on Thursday evening carrying the first batch of aid from a 10-day national appeal that has so far raised $125 million.

    Saudi Arabia, the world’s top oil exporter and birthplace of Islam, has led Arab diplomatic efforts to isolate the government of Syrian President Bashar al-Assad over his suppression of a 16-month-old rebellion against his rule.

    The predominantly Sunni Muslim kingdom has accused Assad of targeting civilians, but is also mindful that his government is the closest Middle East ally of Saudi Arabia’s big regional rival, Shiite Iran.

    Saudi Foreign Minister Prince Saud al-Faisal previously has backed the idea of arming rebel forces and last week Reuters reported that Saudi Arabia, Qatar and Turkey had established a base in southern Turkey to aid Syria’s opposition.

    In a statement on Saturday Saudi Arabia’s foreign ministry did not directly deny the report, but said its position was to extend to the Syrian people “financial and humanitarian assistance.”

    It also called for Syrians to be enabled “to protect themselves” if the international community proved unable to protect them.

    Syria and Iran have accused Saudi Arabia of fuelling the violence in the country. …

    The drivers, mostly Pakistanis, wore white T-shirts bearing the campaign logo, along with matching baseball caps.

    To one side a tent had been erected with a buffet inside for the sunset breaking of the Ramadan fast, after which they would set off on the roughly six-day journey to the camps along Jordan’s border with Syria.

    Campaign director, Mubarak Said al-Baker, said dozens of volunteers were travelling with the trucks to assist in the distribution of the aid.

    The trucks were marked with the slogan “Saudi kingdom of humanity” in English and Arabic along the sides, while the cabs were decorated in more ornamental style with flags, stickers, plastic flowers and the Muslim invocation ma shaallah, or “God has willed it*.”“

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/08/02/230044.html

    *deus lo vult

    Wenn die schon als LKW-Fahrer Pakistani brauchen …

  311. 326.

    @ NN

    The lute (al-ʿūd , from the usage of wood for its sound-chest and neck, see above) has been the most ¶ important musical instrument of Islamic peoples from the Atlantic shores to the Persian lands, with its use extending in pre-modern times into the Iranian world, Central Asia and Muslim India. The Arabic term has passed into European languages as Span. alaude, Port. alaud, Ital. liuto, Fr. luth, Eng. lute, Ger. Laute, etc.

    J.-Cl. Chabrier „ʿŪd ii. in music“ Encyclopaedia of Islam 2nd edition.

    Das neugr. Lautos scheint mir eine nachträgliche Angleichung an die europaïschen Sprachen zu sein. Bekanntgeworden dürfte sie durch die Osmanen sein.

    • 3. August 2012 um 09:17 Uhr
    • MRX
    • 3. August 2012 um 09:32 Uhr
    • MRX
  312. 328.

    MJT zu Kofi Annans Rückzug:

    The war in Syria won’t end until one side is utterly vanquished.

    http://www.worldaffairsjournal.org/blog/michael-j-totten/kofi-annan-resigns

    • 3. August 2012 um 09:52 Uhr
    • Serious Black
    • 3. August 2012 um 09:58 Uhr
    • Serious Black
  313. 330.

    „Understanding master narratives can be the difference between analytic anticipation and unwanted surprise, as well as the difference between communications successes and messaging gaffes. Master Narratives Country Report Syria, For Official Use Only, June 2012″

    Laut VT ein universeller Knigge zum sich unauffällig, aber wirksam einmischen. Gibt’s noch für weitere Länder, auch zum D/L.

    hxxp://publicintelligence.net/osc-syria-master-narratives/

    Im Interesse der westlichen Weltherrschaft hoffe ich, dass es sich
    um eine hoffentlich raffinierte Fälschung zur Ablenkung handelt.

    Raffiniert ist das hier:

    „Terrorist bombing of Damascus.avi “ 77 Minuten Detaildoku vom Regime.

    Mit animierter Grafik, wie 5.000 Tonnen TNT aus mehreren Richtungen* herbeigekarrt werden und hochgehen. Gesamteindruck von der Wirkung des lebenden Inventars: Gebt Folter eine Chance ! * min. 5.45

    http://www.youtube.com/watch?v=J_hbTvN7v2Q

    Rekrutierungstrick von AK: Exorzissmus, den da ja auch jeder braucht !

    ‚Der Staatsanwalt hat das Wort‘ war nichs dagegen.

  314. 331.

    Maliki ist nicht amüsiert

    Iraq’s government on Thursday said Turkey had violated its constitution by sending its foreign minister without permission to visit a city at the heart of a dispute between Baghdad and the country’s autonomous Kurdistan region.

    http://www.jpost.com/Headlines/Article.aspx?id=279902

    • 3. August 2012 um 10:58 Uhr
    • Serious Black
  315. 332.

    @ SB

    Pallis haben richtig Streß:

    Al-Assad, le tueur en Syrie : Massacre à Yarmouk (+18)

    http://www.youtube.com/watch?v=ZQpvrt991lo

    hxxp://www.adelaidenow.com.au/news/world/shoppers-killed-by-mortar-shells-in-palestinian-refugee-camp/story-fnd11ay0-1226442546007

  316. 333.

    PressTV auf Durchblickkurs:

    Der revisionistisch-rassistische Antiwest- und GlobalSouth-Stratege Sukant Chandan sieht eine Epoche von Rückschlägen für den Global South heraufziehen, auch ohne dass der Westen irgendwo offen interveniert – min. 7.45 – 10.20.

    Lawrence Freeman (LaRouche) sieht den Westen erfolgreich darin, den Orient in einen 30-jähigen Krieg zu stürzen min. 13.45;

    Chandan erinnert wehmütig an dem Jubel unter Marokkanischen Truppen bei der Befreiung Kuwaits, als sie Saddams Scuds ‚gen Israel fliegen sahen min. 20.30 Krieg gegen Israel als einzige ‚Rettung‘.

    @ Publicola !! Bauernkriegalarm !

    Freeman: ein Bauernkriegszenario, wo jeder seine Identität ausagiert und keiner einen Plan hat. 22.30 – Faszinierend –

    http://www.youtube.com/watch?v=creQRcTYcS0

    Auch im Libanon wird alles immer ernster:

    „The army resumed destroying hashish crops in the Bekaa town of Yammouneh after it deployed military reinforcements and helicopters following clashes with hashish growers, the National News Agency reported.“

    hxxp://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=424698

    SPIEGEL dito:

    „Die Sorge vor einem Übergreifen des Konflikts auf die Nachbarländer wächst. Es haben sich fast alle der schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet.“

    hxxp://www.spiegel.de/politik/ausland/kofi-annans-gescheiterte-syrien-mission-stunde-der-warlords-a-847995.html

  317. 334.

    Neulich an der Straßensperre – die Realität des Konfliktes, ab 0.20:

    http://www.youtube.com/watch?v=4JVVI74n5zQ&feature=player_embedded

    @ karolachristiane

    Wie finden Sie den Gesang ?

    Robert Fisk malt den Palästinensern eine düstere Zukunft, allerdings in Kontinuität ihrer Vergangenheit aus:

    hxxp://www.independent.co.uk/opinion/commentators/fisk/robert-fisk-for-the-minorities-even-neutrality-is-unsafe-7986157.html

    „The half million Palestinian refugees in Lebanon fought on the Muslim-leftist side in the 1975-90 civil war. They were rewarded with hatred, mass murder and final imprisonment in their own camp hovels. Palestinian refugees in Kuwait supported Saddam’s invasion in 1990; hundreds of thousands were evicted to Jordan in 1991. Palestinians housed in Iraq since 1948 were slaughtered or driven from the country by the Iraqi „resistance“ after America’s 2003 invasion. …

    their camps are infested with the Syrian government’s „muhabarrat“. Fight for us, they are told. Alas, two military Palestinian units, Saiqa – one of the most venal militias after Syria’s military intervention in Lebanon in 1976 – and the Palestine Liberation Army, are under the direct control of the regime. Two months ago, 17 of these Syrian-trained PLA soldiers were assassinated. Then last week, in Damascus, another 17 PLA were murdered.

    „Some say the Free Syrian Army killed them to warn them away from the regime,“ a middle-aged Palestinian cadre from the DFLP tells me. „Others claim the regime murdered them to warn them off the Free Syrian Army.“

    Die Christen werden in ihrer Orientierung von ihrem Glauben geleitet:

    „Christians were probably following the advice of Saint Paul (1 Timothy 2:1): „Therefore I exhort first of all that supplications, prayers, intercessions, and giving of thanks be made to all men, for kings and all who are in authority, that we may lead a quiet and peaceable life…“ And who but Bashar, for now, is the „authority“ in Syria?“

    Die Süddeutsche interviewt Assad Nazi-Minister für Versöhung; eine Art ideeller Gesamtforist der deutsch-antiwestlichen Online-Gemeinden:

    hxxp://translate.google.de/translate?hl=de&sl=de&tl=en&u=http%3A%2F%2Fwww.sueddeutsche.de%2Fpolitik%2Fsyriens-minister-fuer-nationale-versoehnung-der-einzige-ausweg-ist-der-politische-dialog-1.1428170&anno=2

    Ratlosigkeit und Verzweiflung bei AJE:

    Inside Story Americas – Has Syria become the UN’s proxy battlefield?

    Höhepunkt: Manaf Tlas – ein sunnitischer Rotwein- und Zigarrenfreund – hat aber leider auch zuviel Blut an den Fingern, also auch abgehakt. Min. 19.15 sonst eigentlich nicht sehenswert; nur blame-game.

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=S-h8ptJRKKE&feature=plcp

  318. 335.

    Aus der Trickkiste I: Reutes gehackt – gab es sowas schon mal ?

    „hackers posted a fabricated interview with the head of the Free Syrian Army“

    http://www.capradio.org/news/npr/story?storyid=158095192

    Aus der Trickkiste II: Hamas mobilisiert Al Kaida Kader:

    „Hamas government has freed a militant group’s leader who is believed to have ties to al Qaeda and had been detained for 17 months, a source from a Jihadist Salafi group said on Friday.“

    hxxp://www.asharq-e.com/news.asp?section=1&id=30568

    Wie muss man so etwas lesen ?

    „The insurgency in Syria is inadvertently a domestic issue but one which has an international appeal. The world community should come to the rescue of the ill-fated nation by ensuring a better political deal through a dialogue among all the stakeholders. The thrust on arming the rebels and weakening the Assad regime has not worked.“

    Ich sage: Indirekt ist zuwenig; internationalisiert ist es eh; und da wollen sie jetzt ein Koalition der Willigen, die der Westen natürlich decken soll. Die Golfaraber wollen aus der Deckung herauskommen und offen agieren, aber nicht ohne Rückversicherung. Darum wird es in Zukunft gehen.

    hxxp://www.khaleejtimes.com/kt-article-display-1.asp?xfile=/data/editorial/2012/August/editorial_August8.xml&section=editorial

  319. 336.

    @ Partisanenkriegsromantiker

    Die machen das, wie die Wehrmacht in Serbien – und wenn die anderen keine Luftunterstützung haben, dann gewinnt man auf diese Art – immer und immer wieder; so unromantisch ist die Realität des Schlachtfeldes.

    Syria Dictator Assad Uses Human Shields 3-August-12 Cowardly Regime Uses Fascist Tactic

    http://www.youtube.com/watch?v=xTPQ9VnzuOY

    Hier, worauf ich gelegentlich aufmerksam mache:

    Hezbollah funnels Booby Trapped Munitions to FSA to Kill Freedom Fighters 2-Aug-12 Hezbushaitan – selber uploader

  320. 337.

    „Aus kurdischen Kreisen ist zu hören, dass die Pejak-Kämpfer, die jahrelang Anschläge auf staatliche Einrichtungen in den Kurdenregionen Irans verübt hatten, einen Waffenstillstand mit der Islamischen Republik geschlossen haben und in die syrischen Kurdengebiete gezogen sind. …

    In ihrem Bündnis mit dem untergehenden Assad-Regime ist die Kurdische Arbeiterpartei Gefangene ihrer machiavellistischen Logik. … Dabei erinnert die PKK an …: die iranischen Volksmudjahedin. Diese glaubten in den 1980er Jahren, der beste Weg gegen Khomeini zu opponieren, sei ein Bündnis mit dem irakischen Ex-Diktator Saddam Hussein. Damit nützten sie weder den Iranern noch sich selbst. Genauso wird es mit den syrischen Kurden und der PKK sein.“

    http://de.qantara.de/Politische-Sekte-auf-neuem-Irrweg/19579c20825i1p496/index.html

    Machiavellismus für NGO’s; interessantes Kapitel. Sich in Nordsyrien mit militanten Kadern festzusetzen, ist natürlich nervig gegenüber der Türkei; Aber für die Türkei sind inzwischen alle vier Jahreszeiten nervig. Andererseits kann sich das Blatt auch wieder wenden, falls der Iran eine Schwächung erfahren sollte. Jedenfalls sind die Gebiete von Syrien weg. Die Aufständischen werden kaum ein Interesse daran haben, gegen die Gebiete eine weitere Front aufzumachen. Und für die Türkei macht ein Eingreifen nur Sinn, wenn sie bereit wäre, es auf sich zu nehmen, Syrien komplett wieder zusammenzubasteln.

    Darüber nachdenken tun einige:

    hxxp://www.todayszaman.com/columnist-288525-turkey-to-shape-syrian-army-in-post-assad-era.html

  321. 338.

    Wenn Assad so richtig übel fies wäre, dann würde er der PKK ein paar Chemiewaffen zustecken.

    Da würde keiner was machen; alle würden sie die PKK anflehen, das bloss nicht öffentlich bekannt zu machen.

  322. 339.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-08/tunesien-leila-ben-ali/komplettansicht

    ‚Revolution‘ war Fake

    „“Präsident Ben Ali ist aus Tunesien abgeschoben worden“, klagt sie. Drahtzieher war demnach der Chef der Präsidentengarde und der inneren Sicherheitsorgane, Ali Seriati, der Ben Ali unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und geradezu tätlich in das Flugzeug nach Saudi-Arabien gedrängt habe.

    Gegen 15.30 Uhr erhält Leila Trabelsi nach eigenen Angaben einen Anruf ihres Mannes, der vorschlägt, dass sie und die Kinder eine Pilgerfahrt nach Saudi-Arabien unternehmen, bis sich die Lage in Tunesien beruhigt hat: Die Idee hatte wiederum der Chef der Präsidentengarde. Am Morgen noch hatte er Ben Ali gewarnt, dass Selbstmordattentäter an Bord eines Hubschraubers auf den Palast zuflögen. Dies hatte ihm angeblich der französische Geheimdienst mitgeteilt, später erwies es sich als frei erfunden.“

    Tunesien und Ägypten Eliten- und Miltärputsche, wo die Akteure sich zutrauten, mit dem politischen Islam besser zu fahren, als mit Kleptokraten auf dem Weg zu Dynastiebildung und IWF-Regime. Libyen dann: ‚Echt Turnschuh‘ mit Luftunterstützung von Sarko; Yemen: zurück zu den Stämmen und nur Syrien, erst Syrien: ist bitter ernst.

  323. 340.

    Zwar macht die Löschbrigade wohl gerade Döse-Pause, aber vorsichtshalber doch hier zu hinterlegen in Sachen Tunesien, et al.:

    Eine souveräne Entscheidung des bürokratisch-repressiven Komplexes, sich vor einer dynastischen Beherrschungsperspektive zu verwahren.

    Mit einem islamistischen Real-boogeyman – demokratisch – an der Seite, liesse es sich wohl besser an, vom Westen Hofierung und Finanzhilfe einzuwerben. Schließlich lebte bin Laden damals noch und Pakistan machte vor, wie es geht.

    Auch gegen die bittere Aussicht eines herzlosen IWF-Regimes konnte eine cohabitation in ‚Grün oder grüner ?‘ versprechen, die nachhaltigere Zahlungsbereitschaft auszulösen.

    Das demokratische Spiel mit dem Islamismus hat für Dritte-Welt Eliten mit einschlägig glaubhafter Bevölkerung, der mann alles zutrauen darf den Vorteil, jederzeit demonstrieren zu können, dass ‚die Einschläge näher kommen‘.

  324. 341.

    Experten satteln um auf blame-game; ein Symptom zum Ernst der Lage:

    „Could Syria’s Current Predicament Have Been Avoided Over A Decade Ago?“

    Ein neues Feld für Polit-Doktortitel ist eröffnet.

    http://www.joshualandis.com/blog/?p=15617

    Erkenntnisgehalt wie immer: in einige Kommentaren.

  325. 342.

    „Russia voted „no“ on Friday along with China, Syria, Cuba, Iran, North Korea, Belarus, Bolivia, Nicaragua, Burma, Zimbabwe and Venezuela. Among those states abstaining were India and Pakistan.“

    Da sind die richtigen beeinander, wobei ich für Indien Teilentschuldigung beantragen würde, weil an Indiens Intregrität traditionell von antidemokratischen Kräften herumgezerrt wird.

    hxxp://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-19121983

    FSA Brigadegeneral Abdulrazzak Aslan erläutert vor syrischer Aufstandsflagge und der örtlichen Türkentumsflagge, dass die FSA keine Massaker, niemals nie, etc. …

    http://www.youtube.com/watch?v=Kpa9Kn5JIy0&feature=plcp ab min. 15.00

    Insoweit wohl noch lesenswerter:

    hxxp://www.todayszaman.com/columnist-288525-turkey-to-shape-syrian-army-in-post-assad-era.html

    Ein Kanal, der Zerstörungen von Palästinensischen Einrichtungen in Syrien dokumentiert: Übersetzung von einem der Titel: Assad resists Israel by destroying Palestinian camps …

    hxxp://www.youtube.com/channel/UCGcITx9C4h5EEU6UMx0fThA/videos

    Man muss sich bei solchen Anblicken nicht wundern, dass die Freunde Palästinas auf diesem Blog neue, spaßgesellschaftsnähere Themen gefunden haben. Glückwunsch – anstatt Respekt.

  326. 343.

    Schneller als debka:

    4. August 2012 um 12:56 Uhr

    „FSA Brigadegeneral Abdulrazzak Aslan erläutert vor syrischer Aufstandsflagge und der örtlichen Türkentumsflagge, dass die FSA keine Massaker, niemals nie, etc. …“

    „The merger of Syrian and Turkish Kurdish militias with the Iraqi Kurdish peshmerga would produce a Kurdish army of 225,000 fighting men.
    Terrified that the separatism sweeping its brothers will infect the Turkish Kurdish minority – and suspecting Washington of surreptitiously supporting it – Turkish intelligence, the MIT, was instructed to establish and arm two Turkmen militias in the Syrian Kurdish region: Brigades of Mehmet the Conqueror and Brigades of Sultan Abdulhamid.“

    Bürgerkrieg externalisiert; von den Saudis lernen, heißt überleben lernen.

    http://www.debka.com/article/22239/Syrian-fighter-jets-strike-Aleppo-Assad-rides-crest-of-disintegrating-country

    Staatstragende Liefersperre wegen Milizenchaos ?

    „American intelligence analysts keeping watch on Syria warned Saturday, Aug. 4, that if the proliferation of fighting militias taking part in the conflict goes on, Syria will soon have more than a hundred mini-armies, some of them Christian and Druze. In no time they will be fighting each other.
    American and European military sources explain their reluctance to provide the Syrian rebel movement with heavy anti-tank and anti-air weapons capable of tipping the scales of the fighting in Aleppo by their uncertainty about whose hands they will end up in.“

  327. 344.

    20 Tote nach Artilleriebeschuß eines palästinensischen Flüchtlingslagers.

    Bulut übernehmen Sie! Ach Moment. Das Lager ist ja in Syrien… Vergessen Sie’s.

    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=509595

    • 4. August 2012 um 18:02 Uhr
    • Serious Black
  328. 345.

    „Damascus: Forty-eight Iranian Shia pilgrims kidnapped near Damascus on Saturday were released, Xinhua reported.“

    http://zeenews.india.com/news/world/kidnapped-iranians-in-syria-released_791798.html

    Xinhua meldet das als einzigster, obwohl durchaus andere sonst vorweg sind.

  329. 346.

    @ NN

    Zur Psychologie von Aufstand und Aufstandsbekämpfung:

    „But even within the districts of Shaar, Hanano, Sukkari and Sakhur, where rebels have declared victory, not everyone has chosen whether to side with the opposition or with the regime.

    People’s expressions alone are a giveaway.

    As men walked past the gate of Bab al-Hadid into Aleppo’s Old City, some spoke loudly, praising God, and trampled on Assad’s portrait every time they saw one on the ground. Others, however, walked in silence, visibly frightened.

    In Aleppo’s „liberated“ streets, neither democracy, freedom nor Assad are key concerns for most people. Instead, most worry about the lack of water, electricity and food, amid continued shelling. …

    „The people have fled. All of this, for whom? And now the army is coming to attack us with warplanes. I just want Syria to go back to what it was before. I want to feel safe, and to be able to go out at all hours, without fear.“

    Asked whether she wanted Syria to be ruled by Assad or not, she said: „I don’t care.“ …

    The woman said she doesn’t know whose fault it is. „All I know is that it cost me 400 Syrian pounds ($6) to get here.“ …

    „I support the revolution, “ said 27-year-old, unemployed Mohammed. „But not every day.““

    http://nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=425047

    Il popolo è mobile. Was es gewollt hat, weiss es erst, wenn jemand gewonnen hat.

  330. 347.

    „48 Iranian pilgrims kidnapped in Syria, not released yet“

    http://abna.ir/data.asp?lang=3&Id=334455

    Wäre interessant zu wissen, welche Basis die chinesischen Genossen für ihre Vorwitzigkeit hatten.

  331. 348.

    @ NN

    Zur Psychologie von Aufstand und Aufstandsbekämpfung II

    „The rebels have become wilier at retreating tactically (as they have done from Damascus) rather than fighting to a futile death. If Mr Assad’s men reimpose their grip on Aleppo, the rebels are likely to retreat before they are wiped out, for all their current grandiose predictions of imminent victory.“

    hxxp://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=425128&MID=0&PID=0

    Meint der Economist; man könnte auch lesen, dass die Armee die Rebellen vor sich hertreibt.

    Und wo treibt die Armee sie hin ?

    @ MM

    Organisieren Sie sich schon mal eine Großpackung Taschentücher !

    „Syria rebels focus on Aleppo’s historic sites …

    Al Jazeera has filmed Free Syrian Army members preparing to attack the city’s historic fortress“

    Die Spassten lassen sich in die UNESCO-Altstadt drängen und verkaufen das als Siegesmarsch. Klar, dass ihnen dann wohl angehängt wird, die Zerstörung der Altstadt – wenn nicht provoziert (erst mal sehen, wie viele das noch sind) – so doch riskiert zu haben.

    Und die spielen das Barbarenspiel tapfer mit … diese verarschteste aller Gemeinden.

    http://www.youtube.com/watch?v=WRNU5oRdah0&feature=plcp

  332. 349.

    „Iran asks rebel allies to help free pilgrims“

    und das wären …

    „Turkey and Qatar to help secure the release of 48 Iranian pilgrims seized in the Syrian capital by rebels“

    … wie die Chinesischen Genossen aufmerksam vermerken.

    http://www.globaltimes.cn/content/725296.shtml

    Es geht natürlich um eine Isolierung Saudi-Arabiens, das jetzt diesen Schachzug unternommen hat:

    ‚Ahmadinejad ‚invited‘ to Mecca summit‘

    hxxp://www.aljazeera.com/news/middleeast/2012/08/201285112432709886.html

    Jetzt wird man sehen, inwieweit der ganze Wahabi-Salafismus-Export zwar Anklang in weiten Teilen der sunniten Jugend generiert hat, aber auch viel Abstoßung im Establishment von sunnitischen Staaten hervorgerufen hat.

  333. 350.

    @ MRX

    Syrien – På tröskeln till regionalt krig?

    Ich versteh‘ zwar kaum was, aber die Pfeile, die durch die Karten zischen, scheinen einigen Sinn zu machen; zwischen 2.15 und 2.25: anscheinend genau meine Rede.

    http://www.youtube.com/watch?v=b5LXmYmXr6o

    Oder ist das Video von Ihnen ?

  334. 351.

    Syrische Kurden:

    Von der 11. Division, Homs (jetzt: Aleppo) zu den Peschmerga in den Irak und ab nun: nur noch für Kurdistan.

    Al Jazeera’s Hoda Abdel Hamid interviewed a Syrian army deserter in northern Iraq, who claimed that Iranian Revolutionary Guards and members of Lebanon’s group Hezbollah were present within the Syrian Army

    http://www.youtube.com/watch?v=v4T5muRFHPs&feature=plcp

    Hierzu passend:

    Kurdische Eroberungen in Nord-Syrien – Befreiung durch Kurden (ZDF)

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=jGR3a1HiQEY

  335. 352.

    Bericht über das Verfassungscoaching von nicht amüsiertem Poster:

    „Ferhad wird mit anderen oppositionellen Syrern von der Bundesrepublik unterstützt…. also doch – u.a. um in den ersten Stunden nach Assads Sturz die Sicherheit der Bevölkerung zu organisieren…an den Flughäfen…für die Menschen auf der Straße…soso Klartext: Militäreinsatz in Syrien wird in Berlin geplant“

    http://www.youtube.com/watch?v=saEzVYSGzk0&feature=plcp

  336. 353.

    Passendes follow-up zu: ‚Klartext: Militäreinsatz in Syrien wird in Berlin geplant‘

    ‚Von Berlin nach Aleppo: Reise in den Tod

    Er war syrischer Student in Deutschland und wollte den Aufstand in seinem Heimatland unterstützen, friedlich. Im März 2011 reiste Hussam Armanazi in seine Geburtsstadt Aleppo ….

    Alhamdulillah….er ist Schaheed gestorben‘

    http://www.youtube.com/watch?v=WcdidNoxtr0

  337. 354.

    Libanon/Syrien

    Hizb’Allah bekommt Probleme:

    http://www.worldaffairsjournal.org/blog/michael-j-totten/hezbollah-trouble

    • 6. August 2012 um 09:41 Uhr
    • Serious Black
  338. 355.

    Hussam Armanazi vor genau 13 Monaten in dem Beitrag:

    Weltspiegel 03.07.2011 In Assads Folterkellern

    http://www.youtube.com/watch?v=VZBrsv9fk-4&feature=plcp

  339. 356.

    Syrians mourn the death of Berlin based activist in Aleppo – Berlin

    About 150 Arab people held a march in Berlin’s inner city to mourn about the death of Hussam Armanazi, a Berlin based activist who was killed by regime troops in Aleppo. The people also shouted out for freedom and democracy in Syria.

    http://www.demotix.com/news/1371001/syrians-mourn-death-berlin-based-activist-aleppo-berlin?destination=search/context#slide-1

    An dieser Stelle ist mal eine Bemerkung zur Dialektik des modernen, dekadenten Gutmenschentums fällig. Hussam Armanazi war ganz offensichtlich ein ‚Ahmed Sixpack‘ Normalmuslim, der unter die Räder seines Regimes gerissen, beschlossen hat aufzustehen und dagegen anzukämpfen. Jemand wie wird heute als Beleg für das Gerede jener benutzt, sie sagen: „Klartext: Militäreinsatz in Syrien wird in Berlin geplant” etc.

    Damit hat sich ein Teil des Gutmenschentums einem blind rachsüchtigen Ressentiment zugewandt, das sich in einer obszönen Anbetung von jedewedem auswärtigen Tyrannentum ergeht; idealerweise mit Fluchtpunkt in Moskau.

  340. 357.

    Die Sache kriegt noch einen weiteren spin:

    FNN Aleppo Al Tawheed brigade martyr Hussam Armanazi

    http://www.youtube.com/watch?v=UhHC6a2eizU

    „Dr Hussam Armanazi war einer dieser 15 Männer, die von diesen Bestien hinterrücks ermordet wurden …

    Die Tötung dieses Schabih war keineswegs ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Das war ein Akt der Selbstverteidigung. Ihn nur gefangen zu nehmen, bedeutete mehr Opfer. Er war hinterlistig, und er ließ 15 FSA- Kämpfer in einer Falle umbringen.“ (Freitag, 3. August 2012)

    hxxp://www.facebook.com/DieSyrischeRevolution/posts/399579303435138?comment_id=3857039&offset=0&total_comments=15

    Gemeint ist offensichtlich die Tötung von Angehörigen des Berri-Clans.

  341. 358.

    http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2012/08/20128691725705233.html

    „Syrian prime minister ‚sacked‘ – Riad Farid Hijab has been dismissed from post, state television says, amid reports that he has defected to Jordan.“

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Riyad_Farid_Hijab

    ‚Hijab was born into a Sunni Muslim family of the city of Der Ezzor in Deir ez-Zor Governorate in 1966.‘

  342. 359.

    Es scheint, als sei ein dringliches Unterbringungsproblem, das im Irak entstanden war, auf den Wege zu einer brisanten Lösung.

    http://www.habilian.ir/en/News/report-mek-to-join-terrorists-in-aleppo.html

    „“A number of U.S. and Turkish officers accompanied by several commanders of Kurdish Peshmerga forces had a meeting with some high ranking members of the terrorist Mujahedin-e Khalq Organization in Erbil, Iraq,” well-informed Iraqi security sources told the Arabic language Top News TV channel.

    The sources added that the meeting decreed that Peshmerga forces transfer a number of MKO elements from Iraq to Turkey and then to the northern parts of Syria in order for these anti-Iran terrorists to join the so-called Free Syrian Army.“

    Ich hatte gesagt, dass Assad alles ‚Geeinte‘ in der Region spalten werde, aber dass es auch zu einer Reaktivierung von doch recht marginalisierten Kräften kommen könnte, hatte ich noch nicht ausreichend in betracht gezogen.

    „U.S. and Turkish officials have told the MKO that “Saudi Arabia and Qatar are committed to jointly pay the costs of relocation and resettlement, expected to be roughly $ 250 million,” as well as $ 100 million per month for the militias.

    On the other hand, the Americans guaranteed to facilitate the MKO’s secret withdrawal from Iraq to Turkey.

    A few days ago, the sources added, Nouri al-Maliki caught Americans off guard by telling them that Iran is aware of the plot of temporary relocation of MKO members to Erbil and they have warned against the move.

    “Opposed by the Iraqi Prime Minister, the plan will be done gradually and secretly,” informed sources predicted.“

    Neben einem

    kurdisch-kurdischen (PKK und non-PKK),

    kurdisch-türkischen (Turkvolk-Bewaffnung in Syrien),

    palästinensich-palästinensischen (Mainstream gegen Antiimpis)

    jetzt auch ein: iranisch-iranischer Stellvertreterkrieg in Syrien.

    Ich hoffe, ich habe niemanden übersehen.

    Je kaputter der syrische Staat, desto besser erscheinen die Aussichten des Regimes, sich als antiimperialistische Enthnomiliz noch eine zeitlang durchzuschlagen und die ganze Region in Brand zu setzen.

    Man beachte das originelle Flaggenarrangement bei iranischen Agentur.

  343. 360.

    Al-Arabiya: Three Syrian ministers defect with Prime Minister Riad Hijab

    http://nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=425387

    Meine Deutung weiterhin:

    Ballastabwurf auf dem Wege zu einer antiimperialistischen BRICS-Enthnomiliz.

  344. 361.

    Please make sure the URL is written correctly.

    :-(

    • 6. August 2012 um 13:27 Uhr
    • MRX
    • 6. August 2012 um 13:29 Uhr
    • MRX
  345. 363.

    @ MRX

    Die Meldung wurde ‚rausgenommen; dringeblieben ist:

    ‚Al-Arabiya: Syrian Finance Minister Mohammad Jlailati arrested before defecting‘ (kein weiterer Text)

    http://nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=425410

    Es geht da jetzt bei nowlebanon sekundenweise ab; noch n’General weg, Türkei-Irak-Pipeline in die Luft geflogen …

  346. 364.

    @ TH

    Ich hoffe, ich habe niemanden übersehen.

    Tja, langsam wirds bunt.

    und die ganze Region in Brand zu setzen.

    Den Anschlag auf ägyptische Grenzer führt Mursi auf Gaza zurück. Hamas beeilte sich, Beileid zu bekunden und die Verantwortung abzulehnen und das ganze Israel in die Schuhe zu schieben.

    Dennoch hat Ägypten die Grenze geschlossen. (@ Bulut: Übernehmen Sie!)

    Ich tippe mal auf den Islamischen Jihad. Vor ein paar Monaten gab es Berichte über zunehmende Konversionen zur Schia und stärkere Bindung an Teheran.

    Ägypten bezeichnete die Täter als „Ungläubige“. Dürfte auf den Zeitpunkt des Überfalls, während des Fastenbrechens, gemünzt sein.

    • 6. August 2012 um 13:38 Uhr
    • Serious Black
  347. 365.

    @ SB

    Grün und Grüner …

    „Tehran put Gaza Strip Islamists and/or Palestinian proxies together with a Sinai al Qaeda cell for a coordinated attack on Egyptian and Israeli military targets to avenge the presence of al Qaeda in the anti-Assad revolt in Syria under the Western-Arab aegis. That would signal the spillover of the Syrian crisis into two more Middle East countries.“

    to avenge – hier wohl im Sinne von: ‚glattstellen‘, ‚gleichziehen mit‘

    Wenn sie ‚rächen‘ gemeint hätten, hätten sie wohl ‚revenge‘ geschrieben

    ‚Gleichziehen‘ in diesem Sinne:

    „Just a few hours earlier, Iran’s Parliament Speaker Ali Larijani declared: „The fire that has been ignited in Syria will take the fearful (Israelis) with it.”“

    http://www.debka.com/article/22246/Was-Iran-behind-coordinated-Islamist-attacks-on-Egypt-and-Israel-from-Sinai-

    Wobei der Subtext ist: Wenn Ihr (Salafis) Syrien in Brand setzt, dann setzen wir (Irans Inti-Impi-Koalitionäre) Ägypten in Brand – und zwar nicht etwa durch die Propagierung der Zeitehe – sondern eben: durch Angriffe auf Israel aus Ägypten heraus – und eben nicht nur aus dem Gaza-Streifen heraus.

    Dieser hermeneutische Hinweis fehlt noch bei debka, aber sonst blicken die recht gut durch, finde ich.

  348. 366.

    Wäre interessant zu wissen, welche Basis die chinesischen Genossen für ihre Vorwitzigkeit hatten.

    @ TH

    DEPPKA?

    • 6. August 2012 um 14:09 Uhr
    • N. Neumann
  349. 367.

    Syrian prime minister joins opposition

    Jordanian officials confirm Riad Farid Hijab has arrived in the country, after Syrian state TV said he had been sacked.

    http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2012/08/20128691725705233.html

    • 6. August 2012 um 14:18 Uhr
    • N. Neumann
  350. 368.

    Dieser hermeneutische Hinweis fehlt noch bei debka, aber sonst blicken die recht gut durch, finde ich.

    @ TH

    War es denen diesmal zu blöd, geheime multilaterale Waffenstillstandsverhandlungen zu erfinden, wie in der Stalemate-Phase des Kriegs in Libyen?

    • 6. August 2012 um 14:22 Uhr
    • N. Neumann
  351. 369.

    Syria 15 minutes ago

    We are getting conflicting reports about the number of cabinet ministers, if any, who have defected along with former Prime Minister Hijab.

    The Reuters news agency, citing SNC member Bassam Ishak, reports that two ministers and three army officers defected.

    The AFP news agency, citing SNC member Khalid Zein al-Abedin, is reporting the same figure.

    The Associated Press, meanwhile, citing senior FSA official Ahmed Kassim, reports that three ministers defected.

    No specifics, such as names or ministries, have been provided regarding any of the cabinet ministers who have reportedly defected.

    Al Jazeera is working on getting confirmations for any additional defections, and we’ll report those to you here as and when we received verified reports.

    http://blogs.aljazeera.com/liveblog/topic/syria-153

    • 6. August 2012 um 14:28 Uhr
    • N. Neumann
  352. 370.

    @ TH

    Tehran put Gaza Strip Islamists and/or Palestinian proxies together with a Sinai al Qaeda cell for a coordinated attack on Egyptian and Israeli military targets

    AQ Seit an Seit mit Schiiten gegen ägyptische Grenzer?
    No way. Iran kann vielleicht kleine Terrorgruppen, vielleicht auch Konvertiten, in Gaza zu so einer Nummer motivieren, um Hamas zu schwächen, bzw. einen Denkzettel zu verpassen, aber mehr auch nicht.

    Hamas hat den Laden gut im Griff.

    • 6. August 2012 um 15:02 Uhr
    • Serious Black
  353. 371.

    @ NN

    „DEPPKA?“

    „Debka kommt inzwischen nach eigenen Angaben auf 4 Millionen Besucher im Monat, ein Plus von 60 % binnen sechs Monaten.“

    http://www.handelsblatt.com/archiv/starkes-motto-fuer-einen-amateurhaften-internetauftritt-wir-beginnen-wo-medien-aufhoeren-debka-com-eine-web-seite-fuer-spione/2163626.html

    Das Problem ist, dass bei debka auch vor dem Medium ein ‚kluger Kopf’* sitzen muss.

    *’klug‘ nur wegen der alten FAZ-Werbung zitiert; man muss wagen zu denken, sonst kapiert man eh‘ nichts von debka.

    Aus debkas ‚avenge‘ lese ich (m)eine Message-Hypothese heraus:

    ‚Wenn Ihr (Salafis) Syrien in Brand setzt, dann setzen wir (Irans Anti-Impi-Koalitionäre) Ägypten in Brand – … durch Angriffe auf Israel aus Ägypten heraus.‘

    Eine klare Botschaft von Larifari einflußreiche Sunniten, nicht nur in Kairo.

    „Syria 15 minutes ago“ … Chaos, Durcheinander, conflicting reports …

    Ich bleibe dabei:

    sanierender Ballastabwurf zur Straffung eines intiimperialistischen Kerngeschäftes als Sub-spoiler von Putin; mit den Freunden Alis als Geiseln.

    @ SB

    „Gaza Strip Islamists and/or Palestinian proxies“

    Ist ja noch sehr allgemein gehalten; zumindest kann Teheran damit den Eindruck erzeugen, dass sie noch das alte Widerstands-Assad-Spiel mit sunnitischen Extremisten beherrschen. Dieser Eindruck muss auch für Mursi zustande kommen.

    Überhaupt: wem soll Mursi denn bei den Ermittlungen trauen ? Seinen Militärs ?

    In letzter Instanz ist Mursi in dieser Sache auf seinen eigenen Kopf angewiesen; und auf den zielt diese Botschaft – und zwar nicht schlecht.

    Da ich mich auf ZON ernstlich mit VT-Freunden anlege, hier zur Doku für den Löschfall; mit Bezug auf den VT-kultigen FAZ-Artikel

    hxxp://www.faz.net/aktuell/feuilleton/syrien-und-ihr-denkt-es-geht-um-einen-diktator-11830492.html

    „Ein kosmisch obskur-überzeitliches Ringen von Seemächten

    und den Rächern der Enterbten spielt bestimmt auch noch mit bis Aleppo hinein …

    Wer seinen Revisionismus und Revanchismus gerne etwas mythologisch aufwärmen möchte: bitte schön.

    Vielleicht sieht sich aber auch nur eine ‚Ruhe-und- Ordnung‘ – Sehnsucht von der Ausstrahlungskraft offener Gesellschaften bedroht und bastelt sich vom ‚Zionismus‘ bis zum Wahabismus eine Weltverschwörung zusammen, zu deren Abwehr dann alles und jeder nur noch kujoniert gehört.

    Diese Deutung erscheint mir auf einen noch typisch-deutscheren Komplex zu verweisen, als diejenige aus dem FAZ-Artikel.

    Gesunder Menschenverstand … ‚gesundes Volksempfinden‘.“

  354. 372.

    Überhaupt: wem soll Mursi denn bei den Ermittlungen trauen ? Seinen Militärs ?

    @ TH

    Am Niedermetzeln von fastenbrechenden Grenzpolizisten auf dem Sinai hat auch das ägyptische Militär definitiv kein Interesse. Und eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage auf dem Sinai würde wohl eher nicht Mursi angelastet werden.

    Drei verschiedene Sinai-Besucher, darunter ein ehemaliger Bundeswehrsoldat, haben mir in den Jahren nach 2001 sinngemäß berichtet, dass sie die ägyptischen Grenzpolizisten/Soldaten für eher weniger wachsam hielten. Das und natürlich vor allem diverse Anschläge seit 2001 sprechen für ein Organisationsproblem aufseiten des ägyptischen Militärs.

    • 6. August 2012 um 15:29 Uhr
    • N. Neumann
  355. 373.

    „#Iran says it will hold a ministerial meeting on Thursday for countries that hold „realistic position“ on #Syria“

    Gegeninitiative zur saudischen Einladung nach Mekka.

    https://twitter.com/intent/user?screen_name=ZeinakhodrAljaz

    Über Zeina Khodr auf dem Syrien-blog von AJE:

    „She was in Aleppo city earlier, and reports that the situation there is „very difficult to read“ – even more so for citizens, who in most cases do not have electricity, working phone lines or internet access, and so are unaware of the full extent of the conflict in their city.

    „[In many cases they] have no idea of the massive battle that is likely to come in Aleppo,“ she reported, referring to the army’s build-up of forces outside the city in preparation for what the government is calling the „decivise battle“.“

    hxxp://blogs.aljazeera.com/liveblog/topic/syria-153

    „“very difficult to read“… they] have no idea of the massive battle that is likely to come in Aleppo,“

    Eine hervorragende Beobachterin.

  356. 374.

    @ TH

    Mursi wird versuchen sich alle Optionen offenzuhalten. Er hat zwei iranischen Kriegsschiffen die Durchfahrt durch den Suez-Kanal gestattet und somit Tauwetter in den diplomatischen Beziehungen zu Teheran signalisiert.

    Gleichzeitig braucht er das Wohlwollen (=Geld) der Saudis, um den ökonomischen Kollaps Ägyptens ein wenig nach hinten zu schieben.

    Traditionell sieht das Haus Saud in den Muslimbrüdern die einzige ernstzunehmende Gefahr für die Herrschaft über die Arabische Halbinsel und die Heiligen Stätten.

    Andererseits hilft Teheran beim Abschlachten sunnitischer Glaubensbrüder.

    Mitten in diesen Gewissenskonflikt platzt ausgerechnet ein Attentat, welches 16 ägyptischen Soldaten das Leben kostete.

    Mursi lebt in interessanten Zeiten.

    • 6. August 2012 um 15:34 Uhr
    • Serious Black
  357. 375.

    @ NN

    “DEPPKA?”

    “Debka kommt inzwischen nach eigenen Angaben auf 4 Millionen Besucher im Monat, ein Plus von 60 % binnen sechs Monaten.”

    http://www.handelsblatt.com/archiv/starkes-motto-fuer-einen-amateurhaften-internetauftritt-wir-beginnen-wo-medien-aufhoeren-debka-com-eine-web-seite-fuer-spione/2163626.html

    Das Problem ist, dass bei debka auch vor dem Medium ein ‘kluger Kopf’* sitzen muss.

    *’klug’ nur wegen der alten FAZ-Werbung zitiert; man muss wagen zu denken, sonst kapiert man eh’ nichts von debka.

    @ TH

    Hauptsache, Sie zahlen für den Mist nicht auch noch eine „Kreativitäts-Gebühr“.

    • 6. August 2012 um 15:35 Uhr
    • N. Neumann
  358. 376.

    @ NN

    Organisationsproblem

    Auch, aber nicht nur. Das staatliche Gewaltmonopol hat seit dem Sturz Mubaraks Schaden genommen.

    Die drastische Zunahme an Straftaten, nicht nur auf dem Sinai, sondern auch in den Metropolen (u.a. Vergewaltigungen von ausländischen Journalistinnen und Überfälle auf Geldtransporte der Banken) sprechen jedenfalls für die Existenz eines Machtvakuums, das von verschiedenster Seite genutzt wird.

    Die Öffentlichkeit will jedenfalls diese Beleidigung der stolzen Armee und des Ansehens Ägyptens gesühnt sehen.

    Mursi muß also handeln, auch gegenüber dem SCAF.
    Hier spielt jeder gegen jeden.

    • 6. August 2012 um 15:50 Uhr
    • Serious Black
  359. 377.

    @ NN

    „Am Niedermetzeln von fastenbrechenden Grenzpolizisten auf dem Sinai hat auch das ägyptische Militär definitiv kein Interesse.“

    Absolut, die sind aufrichtig schockiert.

    Eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage auf dem Sinai könnte m. E. vom SCAF und Teilen der Öffentlichkeit durchaus Mursi angelastet werden.

    Einmal in der Vulgärvariante:

    ‚Da sieht man, was sich diese Terroristen herausnehmen, wenn sie glauben sie seien Präsident‘

    Und sophistizierter:

    ‚Der Alte soll bloss nicht auf die Idee kommen, die Kreise des Iran zu stören, sonst knallen die uns eine Provokation nach der anderen vor den Latz; wir stehen immer mehr und öfter da, wie die letzten Deppen und müssen uns womöglich überlegen, zu putschen.‘

    Gesamtwirkung: bei Mursi direkt, bzw. via Forderung des SCAF an Mursi:

    Keine antiiranische Politik, (sondern hin zum meeting der countries that hold “realistic position” on #Syria”)

    mehr Kohle: wegen ‚Organisationsproblem aufseiten des ägyptischen Militärs‘

    @ SB

    „Mursi lebt in interessanten Zeiten“

    Und er bekommt gut gemeinte Ratschläge; z.B. zum Ministermeeting der realistischen Freunde Syriens einen wichtigen Minister zu schicken.

    „Traditionell sieht das Haus Saud in den Muslimbrüdern die einzige ernstzunehmende Gefahr für die Herrschaft über die Arabische Halbinsel und die Heiligen Stätten.“

    Die MB am Golf zurückpfeifen (mehr gibt’s nicht für die Saudi-Kohle) und

    zu Syrien wohlwollende Neutralität zeigen (um weiter Terrorkunstücke zu vermeiden)

    Gesamtwirkung:

    Freie Bahn für ein Saudisch-Iranisches finish, bei dem die Saudis möglichst isoliert sind.

    „Die Öffentlichkeit will jedenfalls diese Beleidigung der stolzen Armee und des Ansehens Ägyptens gesühnt sehen.“

    Genau, mehr Ordnung, weniger Randale-Islamismus und nix gegen den Iran.

  360. 378.

    @ TH

    Bestimmt übernehmen die Saudis gern die Spesenrechnung um ägyptische Schlachtenbummler an die Aleppo-Front zu karren.

    • 6. August 2012 um 16:18 Uhr
    • Serious Black
  361. 379.

    Großer OIC-Showdown in Mekka: Iran kommt.

    „Ahmadinejad will attend the extraordinary session of the Organization of the Islamic Cooperation (OIC) to be held in Saudi Arabia, …

    Director General of the international department of the presidential office Mohammadreza Forqani told IRNA on Monday that the president is to take part in the meeting upon the invitation of the Saudi King.

    He explained that the meeting will be held in Mecca on August 13-14 with participation of the heads of states of the OIC member states.

    Stressing that Iran has always played an influential role in the OIC, the official said the meeting is to discuss the latest developments in the World of Islam.“

    http://www.irna.ir/News/Politic/Ahmadinejad-to-attend-OIC-extraordinary-session-in-Saudi-Arabia/80263776

  362. 380.

    @ NN

    Organisationsproblem

    Auch, aber nicht nur. Das staatliche Gewaltmonopol hat seit dem Sturz Mubaraks Schaden genommen.

    Die drastische Zunahme an Straftaten, nicht nur auf dem Sinai, sondern auch in den Metropolen (u.a. Vergewaltigungen von ausländischen Journalistinnen und Überfälle auf Geldtransporte der Banken) sprechen jedenfalls für die Existenz eines Machtvakuums, das von verschiedenster Seite genutzt wird.

    @ SB

    Die Zunahme der allgemeinen Kriminalität nach dem Sturz Mubaraks ist aber neben der Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage wohl eher einer korrupten Polizei geschuldet, die nicht mehr so brutal durchgreifen kann wie zuvor und wohl auch nicht richtig weiß, wie normale Polizeiarbeit aussieht.

    Die Öffentlichkeit will jedenfalls diese Beleidigung der stolzen Armee und des Ansehens Ägyptens gesühnt sehen.

    Mursi muß also handeln, auch gegenüber dem SCAF.
    Hier spielt jeder gegen jeden.

    In Sachen Sinai haben der SCAF und Mursi identische Interessen, ich denke nicht, dass sich beide Seiten hier öffentlich zerfleischen werden.

    • 6. August 2012 um 16:21 Uhr
    • N. Neumann
  363. 381.

    @ SB, NN

    „ägyptische Schlachtenbummler an die Aleppo-Front zu karren.“

    Umweg über Tripoli (Libyen) könnte sicherer sein, als Direktflug von Ägypten nach Tripoli (Libanon).

    In Mekka soll es um Sachen gehen, die

    „spreading discords among Muslims“

    http://www.kuna.net.kw/ArticleDetails.aspx?id=2256437&language=en

    In Mekka hatten sich in vor-Taliban-Zeiten auch schon die verkrachten Jihad-warlords Afghanistans einmal weniger geeinigt, als sich dann doch wieder zerstritten. Diesesmal aber geht es um … ? Etwas mehr ?

    „In Sachen Sinai haben der SCAF und Mursi identische Interessen“

    Sehe ich auch so. Keiner von beiden kann die Zeit zurückdrehen, es sollte halt nur der Eindruck vermittelt werden, dass Mursi zumindest zaubern könne, dass solche rafida-raffinierten Sachen auf dem Sinai nicht mehr laufen und dass beide Seiten: nämlich Kriminelle aller Art und die Sicherheitskräfte wieder (un)friedlich-(und)schiedlich zum gewohnten Niveau launig derb-korrupter Schlamperei zurückfinden möchten.

    Es ist – analytisch – so ähnlich vertrackt, wie beim Interpretieren von diesem Herummorden der NSU; man muss versuchen, den Hirnwindungen in vorwiegend klammheimlich tickenden Köpfen nachzusteigen.

  364. 382.

    @ NN

    wohl eher einer korrupten Polizei geschuldet, die nicht mehr so brutal durchgreifen kann wie zuvor und wohl auch nicht richtig weiß, wie normale Polizeiarbeit aussieht.

    Glaube nicht, daß dies nur einer Zurückhaltung bei Geheimdienst- und Polizeiaktivitäten geschuldet ist. Ägypten ist da ein Sonderfall. Jedenfalls sind mWn ähnliche Prozesse in Tunesien nicht zu beobachten.

    In Sachen Sinai haben der SCAF und Mursi identische Interessen, ich denke nicht, dass sich beide Seiten hier öffentlich zerfleischen werden.

    Schon klar, daß sowas nicht öffentlich ausgetragen wird. Allerdings könnte die instabile Lage durchaus negativ vom Wahlvolk aufgenommen werden. Sowohl Mursi, als auch der SCAF müssen drauf achten, daß der Schwarze Peter nicht bei ihnen landet.

    Zudem gibt es durchaus Differenzen zwischen Mursi und dem SCAF: Die MB möchte am Liebsten die Grenze zu Gaza öffnen. Das ist nun erstmal vom Tisch.

    • 6. August 2012 um 16:56 Uhr
    • Serious Black
  365. 383.

    An den verschwundenen Prinz Bandar Bin Sultan Bin Abdulaziz wurden nachträglich (post-mortem ?) gar keine Vollmachten übertragen ??

    „Former Chief of the Saudi General Intelligence Prince Muqrin Bin Abdulaziz is said to have not yet transferred his powers to his successor Prince Bandar Bin Sultan Bin Abdulaziz, who also acts as Secretary-General of the National Security Council (NSC).“

    sodann leider kostenpflichtig …

    hxxp://www.tacticalreport.com/view_news/Saudi_Prince_Muqrin_Prince_Bandar_and_General_Intelligence/2828

    Eine Stimme aus dem Jemen mahnt: Mit den Saudis verliert man nur …

    „There is an ongoing Sunni-Shiite screening in the entire region; there are countries which will suffer a hit social fabric for decades to come due to the presence of such sort of screening in places like Iraq and Lebanon, where the screening dose will be more injected by the support of countries like Saudi Arabia. Besides, there are countries which will be partially infected such as Yemen, for there is an ongoing screening on its ground, though it is not like the one in Iraq and Lebanon.“

    http://www.yobserver.com/opinions/10022191.html

  366. 384.

    @ TH

    Was bitte sind klammheimlich tickende Köpfe?

    • 6. August 2012 um 16:59 Uhr
    • Serious Black
  367. 385.

    @ SB

    klammheinlich tickende Köpfe ..

    Leute mit brisanten, aber nicht öffentlich auszutragenden Anliegen.

    Hamas und Gaza-Streifen im Griff – ägyt. Armeekreise wollen es genau wissen

    „Gunmen who launched a deadly assault on an Egyptian border post near Israel on Sunday were backed by mortar fire from the Gaza Strip, the Egyptian army said.“

    Granatwerferfeuer nicht mitkriegen wäre schon heftig.

    http://nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=425484

  368. 386.

    „Al-Arabiya: Rebels say three Iranian hostages killed in Syrian forces’ arbitrary shelling, threaten to kill other hostages if shelling does not stop.“ (Noch ohen weiteren Text)

    Wer solche Verbündete hat, braucht eigentlich keine Feinde mehr, kriegt sie aber trotzdem gut warmgehalten; gilt für beide Seiten.

    Assad beschießt die Gegend, wo die Geiseln sind und die Geiselnehmer fangen an, sie umzubringen; Allah leitet in die Irre, wen er will und er liebt die Widervergeltung; so war das doch, oder ?

    http://nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=425520

  369. 387.

    August ’14; 98 Jahre später und im Islam:

    Am Donnerstag, 9. August sollen Länder von realistischer Sicht auf Syrien in Teheran antanzen.

    Anderen Ländern gilt diese Warnung:

    „“Saudi Arabia, Qatar and Turkey are responsible for the blood that is being spilled in Syria,“ he said in comments published on the Revolutionary Guards‘ website.

    „It is not the right basis for Syria’s neighbouring countries to help the war-raging goals of America. If that is the basis…they should know that next, it will be Turkey’s and other countries‘ turn,“ Firouzabadi said.“

    Ein Fraktionsmeeting – so hätte man das früher genannt.

    Die Roten Garden treffen sich vor der Zusammenkunft des Arbeiter-
    und Soldatensowjets, um klarzumachen, was geht – und was abgeht.

    http://www.reuters.com/article/2012/08/06/us-syria-crisis-iran-idUSBRE8750NU20120806

    Und am Montag, dem 13. August (abweichend KUNA: 15. Aug.) ist OIC Vollversammlung mit 57 Ländern.

    Auf das Iranische Hilfeersuchen an Katar und die Türkei wegen der entführten Pilger folgten Beschuß und Hinrichtungen von Pilgern, sowie die zitierten warmen Worte vom Iranian armed forces chief Seyed Hassan Firouzabadi.

    Fitter als Willy, Nicky und der Papst wirkt das auch nicht gerade.

  370. 388.

    @ TH

    Saudi King Abdullah invited Iranian President Mahmoud Ahmadinejad for an extraordinary summit of Muslim leaders to be held this month in the holy city of Mecca, state news agency SPA reported Sunday.

    http://www.egyptindependent.com/news/saudi-invites-iran-extraordinary-muslim-summit

    • 6. August 2012 um 17:50 Uhr
    • Serious Black
  371. 389.

    Allah leitet in die Irre, wen er will und er liebt die Widervergeltung; so war das doch, oder ?

    Die Frage ist, wie muslimisch sind Alawiten. Fragen Sie mal die syrische Muslimbruderschaft danach.

    Übrigens haben die nach eigenen Angaben mehrere Battalione gegen Assad aufgestellt.

    • 6. August 2012 um 17:54 Uhr
    • Serious Black
  372. 390.

    Sinai-Zwischenfall: Islamische Lösung gefunden ?

    „The Muslim Brotherhood in Cairo accused the Israeli Mossad of carrying out the Sinai border attack Sunday in which 16 Egyptian commandos were killed and the Israel border breached by terrorists. The communiqué alleges that Israel seeks to undermine the rule of MB President Mohammed Morsi“

    http://www.debka.com/newsupdatepopup/1913/

    Das wäre zu peinlich, um wahr zu sein – ein Glaubwürdigkeitstest auch für debka ….

    @ SB

    Dass Ahmadinejad die Einladung angenommen hat und dann zum Hardcoremeeting noch in dieser Woche einlädt, das bedeutet ja wohl eine ziemlich Beschleunigung.

    Ganz Nebenbei: Dass nicht über all schon bei den Muslimen für Frieden gebetet wird, zeigt m.E. dass da irgendwas nicht stimmt.

    „Most likely Americans want to get some intelligence from other muslim countries… I hope Iran’s GREAT PRESIDENT be mindful of these Zionists.“ Die meisten ‚likes‘ bei:

    hxxp://www.presstv.ir/detail/2012/08/06/254766/iran-president-to-attend-mecca-summit/

    Das geht alles voll schief.

    Haben Sie für die Alawitenbattailone eine Quelle ?

  373. 391.

    Zur Psychologie von Aufstand und Aufstandsbekämpfung III

    Fight for city of Aleppo continues

    http://www.youtube.com/watch?v=AjtITSyEQy0&feature=plcp

    Man hätte nicht gedacht, dass es Kämpfe geben werde, wenn die FSA kommt; Min. 1.35 und: wen wird man wohl für den Schuldigen erklären, wenn alles vorbei ist ? Min. 2.50

    Ohne Worte; … oder doch: debka traf zu.

    hxxp://www.reuters.com/article/2012/08/06/egypt-brotherhood-mossad-idUSL6E8J6CCL20120806

    „Aug 6 (Reuters) – Egypt’s Muslim Brotherhood said on its website that the attack on a police station in Sinai on Sunday in which 16 policemen were killed „can be attributed to Mossad“ and was an attempt to thwart Islamist President Mohamed Mursi.

    The statement said Mossad, the Israeli intelligence agency, was trying to abort the Egyptian uprising that toppled president Hosni Mubarak last year and that it was „imperative to review clauses“ of the agreement between Egypt and Israel.“

    Ergänzend August ’14:

    „Major General Hassan Firouzabadi said in Tehran on Monday … added, “This is not a good precedent that neighboring countries of Syria contribute to the belligerent purposes of the Great Satan the United States. “If these countries have accepted such a precedent, they must be aware that after Syria, it will be the turn of Turkey and other countries.”“

    hxxp://www.tehrantimes.com/politics/100345-s-arabia-qatar-turkey-have-syrians-blood-on-their-hands-iranian-general

  374. 392.

    Muslim Divisions – George Galloway verzweifelt an der Gleichgültigkeit der Muslime angesicht der Machenschaften des Imperialismus, sie in einen Krieg gegeneinander zu treiben. Kernbotschaft bei 3.00

    http://www.youtube.com/watch?v=14oiQxKjYTs

    OT-Zunehmend versiertere Anschläge auf integrierte Ex-Gaddafi-Funktionäre in Bengasi als Versuch eine Abtrennung zu promoten ?.

    Stratfor tactical analyst Ben West discusses the recent explosions in Benghazi, Libya, and what their advanced tactics mean for Tripoli.

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=En2zjjNUwRM&feature=plcp

  375. 393.

    Inside Syria’s War – Erschütternde Reportage von dateline/journeymanpictures.

    Ein Netzwerk von 5.000 Jahre alten Tunneln unterzieht weitläufig Idlib.
    Min. 4.30 („3.000 b.c.“). Man ahnt, warum das Regime archäologisch ambitioniert war und bei Massenvernichtungswaffen ausgerechnet auf Chemie gesetzt hat …

    ab 7.10 Bewaffnung Marke Eigenbau; Minen aus Röhren, etc. die Vorführung eines selbstgebastelten Mörsers wird ein Flop (back to the drawing board) 10.00-10.45.

    Ab 12.00 bei Col. Riad al Asad, dem FSA-Chef in einem türkischen Zelt. Stabssitzung; kein Geld, keine Logistik … 14.00 die Nachricht von der Kabinettsbome kommt live herein 15.40 der Colonel mit kleinem Gepäck im Istanbuler Dreieinhalb-Sternehotel ab 18.30 verzweifelte Lage in Aleppo, völlig anders als im Tenor der üblichen Berichterstattung. Führung, Versorgung, Logistik – alles Katastrophe.

    http://www.youtube.com/watch?v=deChbGODK_c

    Mehr als 10; bisher nur genau 10 Länder; aber at different levels:

    „The official added that more than 10 countries have so far expressed their readiness to attend the Tehran meeting at different levels.“

    hxxp://www.presstv.com/detail/2012/08/06/254829/iran-to-host-meeting-on-syria-unrest/

  376. 394.

    Civil Society in Syria: Interfaith Relations during the Uprising

    Father Paolo elaboriert seinen Begriff von Negationismus ab Min. 46.30, der meiner Vorstellung einer inhärenten wechselseitigen Verlästerung der Religionen recht nahe kommt. Er meint, dass diese Unkultur des Negationismus das größte Handicap für die Chancen der Hoffnung in Syrien sei.

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=B2N4YNby8II

    Einschlag von zwei schweren Fliegerbomben in Großstadt (wohl Aleppo) min 0.10-0.15.

    http://www.youtube.com/watch?v=ZhuRSnZBBlQ

  377. 395.

    Negationismus – (Un-)Kultur der Leugnung:

    „He accused Israel of being behind the attack. “The crime itself and what preceded it confirms Israel’s involvement in one way or another,” he said. “It aims to impose tension on the border with Egypt and abort the joint efforts to end the siege on Gaza.““ mit Mursi im Bild !!

    http://www.egyptindependent.com/news/gaza-pm-calls-permanent-palestinian-egyptian-security-committee

    „No Palestinian could take part in such an ugly crime and in the killing of our beloved Egyptian army men in such a horrible manner,” said Hamas’s Gazan government spokesperson Taher al-Nono.“

    hxxp://www.iol.co.za/news/africa/cairo-vows-crackdown-on-infidels-1.1357560

    „Israel is responsible, one way or another, for this attack to embarrass Egypt’s leadership and create new problems at the border, in order to ruin efforts to end the [Israeli] siege of the Gaza Strip,” Haniyeh claimed during in an interviews with the Hamas-run Al-Aqsa television.“

    hxxp://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/158663

    Haniyeh bei PressTV:

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=MoWf5cieA6Q&feature=plcp ab min. 1.30

    + MB-Stellungnahme, dass Israel verantworlich sei; proof: Israel habe Touris zurückgerufen

    hxxp://www.demotix.com/news/1375343/hamas-leader-haniyeh-leads-prayers-near-egyptian-embassy-gaza#slide-1

    Es ist im Kern diese (Un-)Kultur der Leugnung, an welcher diese Kultur (gerade) zugrunde geht.

  378. 396.

    @ TH

    Quellenangabe:

    The Muslim Brotherhood in Syria has formed three armed battalions “for self-defense and to defend the oppressed,” the group’s spokesman said Sunday.

    Mulham Al-Droubi told Saudi owned daily A-Sharq Al-Awsat that the battalions were created three months ago and are deployed across Syria, but “especially in areas with intense fighting.” He said they operated under the umbrella of the Free Syrian Army, which functions as a regular army but is composed of semi-independent units.

    This was the first public acknowledgment of the Syrian Muslim Brotherhood taking part in fighting on the ground. The precise number of combatants in the battalions is unknown.

    http://www.timesofisrael.com/syrian-muslim-brotherhood-forms-fighting-battalions-movement-spokesman-acknowledges/

    • 7. August 2012 um 08:46 Uhr
    • Serious Black
  379. 397.

    Mal gespannt:

    The Kurdish separatist movement in Syria is likely to gain momentum as time passes–which could lead an increasingly wary Turkey to intervene and prevent Kurdish autonomy. In fact, the Kurds have become somewhat of a wild card in the region as the Arab Uprising continue.

    http://www.algemeiner.com/2012/08/03/the-kurds-the-middle-easts-wild-card/

    • 7. August 2012 um 09:09 Uhr
    • Serious Black
  380. 398.

    @ SB

    Danke für die Antwort.

    Ich hatte erst irrtümlich “die” für Alawiten gehalten und mich gewundert:

    “Die Frage ist, wie muslimisch sind Alawiten. Fragen Sie mal die syrische Muslimbruderschaft danach.

    Übrigens haben die nach eigenen Angaben mehrere Battalione gegen Assad aufgestellt.”

    Aber dass die syr. MB – wohl ohne das an die ganz große Glocke zu hängen – militant mit dabei ist, ist auch noch mal wichtig, zu sehen.

    In dem Artikel ist auch noch was zur Vorgeschichte der MB-Verrenkung verlinkt:

    ” “Israel now is defending Hitler. Imagine!” He elaborated: “Hitler, for Syrians, is Bashar Assad. Hitler the Nazi, not Hitler the German.

    hxxp://www.timesofisrael.com/israel-is-backing-assad-claims-syrian-muslim-brotherhood-official/

    “the Kurds have become somewhat of a wild card in the region ”

    Grün, grüner, bunt …

    Barzanis Pipeline, über die er Öl ohne Maliki-Steuern via Ceyhan vertickt (hat), ist in die Luft geflogen; da müssen die Irakischen Kurden jetzt wohl wieder mehr Tank-LKW via Iran losschicken; nach Indien für Cash-Rupien. Ja, wild-card.

    http://updatednews.ca/2012/08/06/blast-on-pipeline-stops-iraq-oil-flows-to-turkey/

    Zu den Kurden gibt es eine neue Reportage:

    Female Fighters of Kurdistan – Iraq (tatsächlich: 3-Ländereck)

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=q3_6JJx-ASo&feature=plcp

    10 Länder bei Ahmadineschad am Donnerstag und 57 nächste Woche in Mekka; bin gespannt, ob Putin seine KGB-Borat-Türken alle auf Vordermann gebracht kriegt – Begleitmusik: Geiselmord in Syrien …

    Die müßten jetzt eigentlich alle wie die Weltmeister für den Frieden beten …

    Ich versuche, bei ZON die Welt zu retten und keiner geht ‘drauf ein …

    “Nach der Entführung bat der Iran die Türkei und Katar um Vermittlung. Die nicht angesprochenen Saudis laden den Iran zu einer außerordentlichen Konferenz der OIC nach Mekka für nächste Woche ein.

    Ahmadineschad nimmt die Einladung an und läßt seinerseits zu einem Vorab-Meeting von Ländern ‘mit einer konstruktiven Haltung zu Syrien’ einladen, für Donnerstag, den 9. August; zehn Länder hätten zugesagt.

    Dies ist der größere Golf-Kontext des Geiseldramas.

    Geht es nur noch um Schuldzuweisungen, oder versucht
    noch jemand, den Zusammenprall am Golf zu verhindern ?

    Erdogans Opposition natürlich voll auf Häme-Kurs:

    hxxp://www.hurriyetdailynews.com/turkish-al-qaeda-lawyer-killed-in-syria-.aspx?pageID=238&nID=27245&NewsCatID=359

  381. 399.

    @ TH

    Voll ‚Oldschool':

    There is no contradiction between the struggle for Palestine and the struggle of Arab peoples for their rights. The latter is the necessary prerequisite for the former. The two complement each other.

    http://english.alarabiya.net/views/2012/08/01/229700.html

    Der Mann ist nicht in der Lage sein Weltbild den neuen Gegebenheiten anzupassen.

    • 7. August 2012 um 10:10 Uhr
    • Serious Black
  382. 400.

    @ SB

    „Voll ‘Oldschool’“

    Krank, komplett krank. Die Historiker werden sich die Haare raufen, wie sie diese Vorgeschichte in zivilisierte Worte fassen sollen.

    Fatwenkonflikt beim Ramadan in Schweden; 20 Stunden Fasten ist zu krass sagen die einen – und wollen Mekka-Zeit gelten lassen – die anderen meinen, man könne es schaffen – weil es nicht so heiß sei.

    Im nächsten Jahr kommt es dann zum Schwur: 24 Stunden Sonne im Norden.

    Ramadan fasting lasts longer in Sweden

    http://www.youtube.com/watch?v=IpDZk7K2NS8&feature=plcp

  383. 401.

    Interessantes Fazit aus dieser Analyse des Arabischen Frühlings:

    When religion is everywhere, it is nowhere. That was the underlying meaning that I took away from what Egyptian parliament speaker and Muslim Brother Saad al-Katatni said to a Salafist deputy who wanted to perform the Muslim prayer call while the house was in session: “We are all Muslims; if you want to pray there is a mosque in parliament, but parliament is not a mosque.”12 The paradox of re-Islamization is that it leads to political secularization and opens the door to debate about what Islam means. This could lead to the reopening of theological debate, but that would be a consequence and not
    a cause of the democratization of Muslim societies.

    http://www.journalofdemocracy.org/sites/default/files/Roy-23-3.pdf

    • 7. August 2012 um 12:08 Uhr
    • Serious Black
  384. 402.

    @ SB

    „opens the door to debate about what Islam means.“

    Aber als einer politsch zu entscheidenden Frage, d.h. das, was Islam sein soll, wird zu einer Machtfrage, die nach Kräfteverhältnissen, Mehrheiten in der Demokratie entschieden wird.

    Gerade ein – demokrakisch – Unterlegener wird so nie eine Entscheidung akzeptieren können – die ihm gegen die Glaubensüberzeugung läuft.

    In einer Diktatur gäbe es immerhin noch Spielraum für Notlügen, diskrete Hinweise an den Chef – und mithin nicht zwangsläufig Dissenz und Aufruhr.

    Eine wirklich theokratisierte Demokratie ist reiner Sprengstoff.

    Ich glaube, deswegen können so viele das ganze dann auch immer wieder urplötzlich als Teufelwerk denunzieren.

    Doch kein Frühling zwischen Taliban und Teheran:

    http://www.presstv.com/detail/2012/08/07/254886/iran-denies-reports-on-taliban-office/

  385. 403.

    Eine wirklich theokratisierte Demokratie ist reiner Sprengstoff.

    Schlimmstenfalls wird solange ethnisch homogenisiert, bis es paßt.

    • 7. August 2012 um 12:53 Uhr
    • Serious Black
  386. 404.

    @ SB

    „Schlimmstenfalls wird solange ethnisch homogenisiert, bis es paßt.“

    Ja, der Gedanke gehört mit dazu. Bevor man sich allzu kleinteilig zerlegt, gibt es dann Ethno-Machtworte – informell – aber wirksam, auch in der Demokratie noch.

    Für zwei Millionen Usbekenstimmen für Karzai gab es eine klare Adresse.

    Da hat man dann doch wieder Diktatur, hinter der man einen Dissenz zurücktreten lassen kann; und am Ende eben: Ethno-konfessionelle Konfrontationen.

    Wer in seiner Ethnie einen Minderheitenladen aufmacht, der hat im Spannungsfall dann total schlechte Karten, wie z.B. die paschtunischen Schiiten in Kurram. Die hatten parallel zur Gaza-Flottilla eine Kurram-Karawane beantragt; zerhackt haben sie die.

  387. 405.

    „Alawite filmmaker assassinated in Damascus …

    „Treacherous hands assassinated“ Bassam Mohieddin on Sunday, the institute said in a statement, adding the killing took place in Jdaidet Artuz, scene of recent clashes between troops and rebels. …

    Rights watchdogs have expressed fears that the Syrian uprising — in which more than 21,000 people have been killed since March 2011 — is becoming increasingly sectarian.“

    http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iN3gWB5P14GMBhlLhNFYmdzg4O2A?docId=CNG.4ae5b8c34a9eeaaf73df397a93eba09a.5e1

  388. 406.

    Ein für ZON vielleicht etwas zu finster geratener Syrienausblick:

    Die Verquickung der Szenarien: Libanon, Irak, Afghanistan …

    verweist darauf, dass ‚Regimes‘ durchaus auch als Warlordmilizen über die Runden kommen können und damit der Dichotomie von: ‚Sturz oder Nichtsturz‘ – in der wir allzuschnell denken – sich zu entziehen vermögen.

    Der ‚Staat‘ mag dann als eine Warlordkongregation nach außen hin in einigem Umfang noch ‚fortgeführt‘ werden, oder auch nicht: Ethnische Segregation, Extremismus, humanitäre Notstände und Menschenrechtsverletzungen ungeheuerlichen Ausmasses finden – quasi unterhalb der Ebene eines ‚belangbaren‘ Staates – Tiefenspielräume, die man am ehesten noch mit Somalia in Verbindung bringen würde. Ein Land, in dem man ‚Nation-building‘ gar nicht erst versucht hat.

    Glaubhaft dargelegt auch in dem Artikel: dass sich eine solche Abwärtsdynamik durchaus entgegen dem Willen einer großen Mehrheit der Beteiligten vollzieht.

    Die Befreiung von ‚Unterdrückung und Autokratie‘ – unterläuft zu deren Metastasierung

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-08/syrien-innere-perspektive?commentstart=57#cid-2250349

  389. 407.

    […] die Opposition bei der SWP auf die Zeit nach Assad vorbereitet (siehe: FAZ 18. Juli und Jörg Lau 25. Juli). Das macht Sinn, da es so für die Intervention ein politisches Ziel […]

  390. 408.

    Einen sehr schönen Gesamtüberblick zum ‚Arabischen Erwachen‘ bringt …

    The Arab Spring (Pt1) – Allah, Leftists, Economy and Lessons from History

    http://www.youtube.com/watch?v=OIiZPUP1LEo&feature=plcp

    … nebst der westlichen Diskussion darum.

    1.00

    Die parallele Betrachtung des Europäischen Völkerfrühlings von 1848 fällt mit Blick auf die folgende Restauration ernüchternd aus.

    Demokratisierungsoptimismus der Neocons unfundiert; Balance durch Altregimeinstitutionen, wie das ägypt. Militär sei unverzichtbar, auch um zu vermeiden, um aus leuter Popularitätsgeheische in einem Kreig zu landen.

    3.00

    Wahlergebnisse, islamistische Mehrheiten, aber nicht jenseits von Rückschlagrisiken

    5.40

    letztlich ginge es bei Revolutionen um Ökonomie, mit welcher es weiter bergab geht und zu der die Islamisten auch keine großartig andere Pläne hätten.

    7.40

    Zur westl. Positionsbildung: klass. Konservative, US-Liberale, Chomsky – Zusammenhang zwischen antiwestl. Einstellung und spoilerhafter Tyrannenherrschaft: Sündenbockpolitik und Hege von Islamisten.

    11.00

    Vergleich der Lage am Golf und den antiwestl. Tyrannen; wer seine Leute kaufen kann, zieht nicht solch erbitterten Protest auf sich.

    130 Mrd. $ als soziales Befriedungsprogramm, plus mal eben 60.000 Leute ins Innenministerium eingestellt bei den Saudis …

  391. 409.

    The Arab Spring (Pt2) PWNing Obama’s Mega FAIL

    Hier meint er, Obama habe allzufrüh auf die MB gesetzt und andere Kräfte vernachlässigt – Kräfte die ich so nicht sehe – besser wird’s bei

    The Arab Spring (Pt3) Shiite, Sunnis, Tribes and Libya

    0.40

    Auseinandersetzung mit dem linken Restaurationsdogma

    3.40

    Sectarian divides … 6.26 Salafis on Shia, 6.55 Shia on Sunni; Libyen als glückliche Ausnahme, etwas Jemen, dann

    8.30 Syrien, nach Assad entfalte sich das eigentliche Auslöschungspotential

    http://www.youtube.com/watch?v=84vy3t0JfU0&feature=plcp

  392. 410.

    The Arab Spring (Pt4): Syria, Iran and PWNing George Galloway

    0.45

    schöne Einführung und

    1.55 Vorführung vom Galloways hin und her und Entscheidung

    4.20 Die Verwandlung der Alawiten in Muslime und

    7.00 der Wettlauf um den großen Preis des Antisemitismus und der kurdische Faktor und

    8.20 Putin

    9.20 der schiitische Machtbogen bis zum Libanon

    http://www.youtube.com/watch?v=wxbsCx5X0s8&feature=plcp

  393. 411.

    Arab Spring (Pt5): Iran, Syria, the Palestinian Split and Conclusions

    http://www.youtube.com/watch?v=tnBuf6rAXr0&feature=plcp

    1.30 Der Iran, Syrien und Hisbollah

    4.00 Übersichtskarte

    5.30 Situation der Hamas und der Traditionslinken als

    7.00 Shabiha-Reserve

    8.00 Kofi Annans Pleite

    8.45 ein paar moderate Vorschläge (Richelieu)

    11.28 Sunni on Hisbollah und retour

    Kein Vakuum zulassen und Säkulare unterstützen; meint er dann noch; den Zug halte ich aber für abgefahren.

  394. 412.

    […] in ihren Räumlichkeiten in West-Berlin. Dies ist nur unter beträchtlichem Aufwand möglich, schreibt die Zeit, weil die Treffen und die Liste der Teilnehmer bewusst geheim gehalten wurden – auch […]

  395. 413.

    […] und nur ein gewünschten OK-Reporting betreiben. SWP-Direktor Volker Perthes legte Wert auf die Feststellung, dass sich die Teilnehmer “selbst rekrutiert” hätten. Es sei nicht die Aufgabe der […]

  396. 414.

    Während in Deutschland unendliche Gespräche über Hilfen für die syrische Opposition geführt werden, verbluten in Aleppo unzureichend versorgte Verwundete. Finden sich hier nicht Ärzte die vor Ort helfen wollen. Die Organisation solcher Hilfe kann doch nicht so schwer sein. Ich wäre bereit.

    • 25. März 2013 um 14:18 Uhr
    • Dr. ned. J. Schenker
  397. 415.

    […] der syrischen Opposition noch übrig ist (und teilweise bei Stiftung Wissenschaft und Politik einst bereits zur Regierungsübernahme ausgebildet wurde), nach und nach von Assads Panzern und Luftwaffe zusammengeschossen – mit iranischer Hilfe, […]

  398. 416.

    […] mit deutschen Soldaten in der Türkei kurz vor Weihnachten 2012 zustimmte, kein Wort darüber, dass seit Anfang 2012 in Berlin das Auswärtige Amt,  das “United States Institute of Peace” und das Washingtoner […]

  399. 417.

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    Wie Deutschland der syrischen Opposition hilft « Jörg Lau

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