Ein Blog über Religion und Politik

Die Not christlicher Flüchtlinge aus Syrien

Von 24. September 2012 um 12:10 Uhr

Midyat war das alte Zentrum des syrisch-aramäischen Christentums in der Türkei. Ich verbringe dort einige Tage auf der Recherche nach den Spuren der Süryani, wie die Türken sie nennen, beziehungsweise der Aramäer oder schlicht "Syrer", wie sie selbst sich nennen - der ca. 2000 verbliebenen syrisch-orthodoxen Christen im Südosten der heutigen Türkei.

Vor hundert Jahren hat hier über eine halbe Million Christen gelebt, auf dem Hochplateau des "Tur Abdin" (Berg der Gottesknechte) zwischen Tigris und  mesopotamischer Tiefebene. Der Völkermord von 1914/15, der bei uns immer noch allein mit den ermordeten Armeniern in Verbindung gebracht wird, hat Hunderttausende in den Tod oder außer Landes getrieben. Die folgende Entrechtung der Christen in der Türkei hat eine der ältesten christlichen Gemeinschaften der Welt nahezu ausgelöscht. Ich bin hier unterwegs, um den gefährdeten Resten nachzuspüren.

Im Kloster Mor Abraham in Midyat treffe ich die vierköpfige Familie A., die seit fünf Wochen hier im Pilgerheim untergekommen ist.  Sie kommen aus Al-Kamischli, der nächstgelegenen syrischen Stadt, in der viele syrisch-orthodoxe Christen leben. Der Vater, ein Mittfünfziger, will seinen Namen nicht nennen, aus Angst vor Repressalien durch das Regime. Er ist Rechtsanwalt, seine Frau Mariana ist Lehrerin. Die beiden Töchter Randa (17) und Yara (19) sind mit der Schule fertig. Die beiden Abiturientinnen wollen gerne in Deutschland studieren, die Jüngere Medizin, die Ältere interessiert sich für Management.

Die türkischen Behörden wollten die Familie in ein Lager aufnehmen. Dem konnte sie entgehen, weil der Vater behauptete, man habe Verwandte in Midyat, die sich kümmern könnten. Verwandte gibt es auch, aber die sind zu arm zum Helfen. So kam man bei der Kirche unter.

Blick vom aramäischen Kloster Mor Augin auf die mesopotamische Ebene, nach Syrien hinein.      Foto: J. Lau

In Kamischli haben die Spannungen zugenommen, sagt der Vater. Es sei vereinzelt schon geschossen worden, wenn auch noch keine Kriegshandlungen wie in anderen Städten Syriens zu beobachten waren. "Ich hätte mich alleine noch getraut zu bleiben, aber ich habe Todesängste wegen meiner Frau und meinen Töchtern ausgestanden. Darum sind wir gegangen."

Der syrische Staat habe de facto der kurdischen Miliz der PKK die Herrschaft über die Grenzregion überlassen, wohl wissend dass die Kurden bis zum Tod gegen eine eventuelle türkische Invasion kämpfen würden.

Der Vater sagt, er habe nichts übrig für das Regime Assad, obwohl Assad die Christen geschützt hat. Von den Rebellen erwartet er aber auch nichts Gutes: "Da sind zu viele Al-Kaida-Typen darunter." Für die Christen werde ein Umbruch wahrscheinlich schrecklich: Man werde sie als Nutznießer des Regimes angreifen, und weil sie einer Islamisierung des Landes im Weg stehen. Es drohe der gleiche Exodus wie im Irak nach dem Fall Saddam Husseins.

Die Wohnung hat man abgeschlossen, den gesamten Besitz zurückgelassen. Ein Cousin kümmert sich darum. Wie lange der noch bleiben kann, ist unklar.

"Wir wollen Demokratie und Rechtsstaat, wie auch manche andere, die die Rebellen unterstützen. Aber in Syrien wird es eine lange Übergangsphase brauchen, bis wir gelernt haben, was das heißt. Ich rechne mit 5 Jahren Chaos und Rechtslosigkeit. Für die Minderheiten im Land wird das eine Zeit der Angst. Ich will nicht, dass meine Töchter unter solchen Umständen aufwachsen. Wir können nicht zurück."

Das Tragische für diese Familie, wie für viele andere ist, dass sie auch nicht weiterziehen können. Es gibt kaum eine Chance für syrische Flüchtlinge, in Europa aufgenommen zu werden, wenn sie erst einmal in einem "sicheren Drittland" wie der Türkei sind.

Nach der Rückkehr führe ich Gespräche mit Flüchtlingsorganisationen. Die ersten Auskünfte sind ernüchternd. Man werde wohl nicht helfen können. Viele syrische Flüchtlinge befinden sich im Fegefeuer der Lager in Jordanien, in der Türkei, im Libanon. Das ist richtig. Ich denke aber, man muss im Auge behalten, ob sich die Lage in Syrien für die Christen dahingehend verändert, dass eine Rückkehr nur unter Lebensgefahr möglich ist. Dann müsste Europa handeln und Kontingente von diesen Menschen aufnehmen, wie es im Fall des Irak ja auch geschehen ist - nur damals leider zu spät und zu zögerlich.

Das ist eine ambivalente Politik, die nur durch äußerste Not zu rechtfertigen wäre: Hilfe für Menschen wie die Familie A. bedeutet nämlich, den Exodus der orientalischen Christen von den ältesten Städten zu beschleunigen. Und Hilfe nur selektiv Christen zukommen zu lassen würde auch das Vorurteil bestätigen, die Christen dort seien eine "Fünfte Kolonne" des Westens.  Was abseitig ist: Syrische Christen sind gegenüber den später gekommenen türkischen und arabischen Muslimen, und auch gegenüber den Kurden und Jeziden und den zig anderen Volksgruppen der Region eine Art Urbevölkerung.  Ihre Sprache, das Aramäische, reicht tief in vorchristliche Jahrtausende zurück. Sie gehören nicht zum Westen, sie gehören in diese Region, und man kann nur hoffen, dass sich dieser Gedanke noch verbreitet, bevor es zu spät ist.

 

Kategorien: Syrien, Türkei
Leser-Kommentare
  1. 1.

    „und man kann nur hoffen, dass sich dieser Gedanke noch verbreitet, bevor es zu spät ist.“

    Sehr unwahrscheinlich. Selbst dann, wenn man „nur“ mit einem Machtübergang zu konservativen Muslims rechnet, also nicht mit einem Salafistenstaat. Selbst dort würden Christen immer nur Menschen zweiter Klasse sein, jeden Tag gefährdet durch zornige, gehirnlose Männer in ihrer Nachbarschaft.

    Wie bei den erzwungenen ethnischen Entmischungen in Europa bedeutet der Übergang von Staaten in die Neuzeit erst einmal ethnische, in Arabien religiöse, Reinheit. Erst danach kann man vielleicht wiederentdecken, dass auch Menschen anderer Hautfarbe oder anderer Religion Menschen sind, mit denen man zusammenleben kann.

    Obwohl Breiviks, NSU und deren Gesinnungsgenossen selbst den Gedanken wie eine noble Illusion aussehen lassen. Schon interessant, dass NACH dem „Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“seine Mündigkeit immer zuerst dazu genutzt wurde, den nachbarn zu massakrieren oder vertreiben.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 24. September 2012 um 12:49 Uhr
    • ThorHa
  2. 2.

    Furchtbar schön das Foto; schön furchtbar der Artikel; gemeint ist sein Gegenstand !

    Menschen gehören dorthin, wo sie überleben können – überall dort, wo das ein Thema ist.

    Der ethnische Purifizierungswahn, der von einem kruden ‚Nachholbedürfnis‘ gegenüber der Europäischen Geschichte in der Region nach sich gezogen wurde, mündete für Millionen – in Europa – in einem Überleben weit westlich der Landschaften der Familienherkunft.

    Wenn das Erbe dieses Purifizierungswahns jetzt von politisiertem Islam angetreten wird, dann hält sich die existenzielle Bedrohung wohl so auf der Höhe unserer ach so modernen Zeit.

    „Ich will nicht, dass meine Töchter unter solchen Umständen aufwachsen.“

    Für yezidische und muslimische Töchter ist es sogar auch in Deutschland immer wieder gefährlich. Wer überleben will, sollte bereit sein, einen Bruch mit den Traditionen, die die Gefährdung des Überlebens mit ausgemacht haben, zu vollziehen.

    „Sie gehören nicht zum Westen, sie gehören in diese Region …“

    Diesen Halbsatz an dieser Stelle zu zitieren klingt polemisch; deswegen meine Einschränkung, warum ich ihn hier anbringe:

    Man muss den Menschen sehr offen sagen, was ein (Über-)Leben im Westen zum Preis hat: das Opfer von so manchen sehr hoch gehaltenen kollektiven Bevormundungsansprüchen im Zeichen von ‚Ehre‘ – auf dem Altar persönlicher Selbstbestimmung und individuell verstandener Freiheit.

    Ist die Furcht vor der Grausamkeit dieser Anforderung der Vater des fragenden Gedankens: „ob sich die Lage in Syrien für die Christen dahingehend verändert, dass eine Rückkehr nur unter Lebensgefahr möglich ist.“ ?

    • 24. September 2012 um 13:10 Uhr
    • Thomas Holm
  3. 3.

    Schon komisch dieser Beitrag. Diese christliche Familie aus Syrien kommt in die Türkei, um sich in Sicherheit zu bringen, reden tuen sie aber angeblich so, dass man denkt, nicht der Assad in Syrien, sondern die demokratische Türkei würde der Flüchtlingsfamilie schaden wollen. Die türk. Flüchtlingscamps sind laut H.Clinton und A.Jolie die besten, die sie jemals gesehen haben. Die Türken geben sich ganz schön viel Mühe, um diese grosse Aufgabe zu meistern und das ganze ohne fremde finanz. Hilfe. Es hört sich aber so an als ob die Familie ins KZ musste, aber Gott sei Dank(!) doch noch wo anders unter gekommen sind.Warum geht man in ein Land, wo man angeblich verfolgt wird „nur“ weil man ein Christ ist? Das ist doch widersprüchlich hoch zehn!
    Wird hier wieder versucht die Türkei schlecht zu machen? Das scheint ja in Mode gekommen zu sein. Nur noch Islam-und Türkei-Bashing in dt. Medien! Da werden schnell wieder die Armenier erwähnt um der Sache die nötige Brisanz zu geben. Alles kleine faule Tricks für die Meinungsmache. Die alte säkuläre faschist.Militärkemalisten-Elite hat mit den Christen,Alewiten,Kurden AUCH die gläubigen Muslime unterdrückt.Gestern wurde ein Urteil gefällt und anstatt sich darüber zu freuen,dass die Übeltäter ihre gerechte Strafe bekommen haben,wird wieder die Sache(von dt.Medien) auf den Kopf gestellt und man wird auf die angebliche Islamistische Gefahr von Erdogan hingewiesen!! Das ist alles verlogen und peinlich! Die Dummen kaufen einem ja anscheinend auch alles ab! Leute informiert euch nicht immer einseitig! Die jetzige angeblich Islamistische Regierung ist die freundlichste Regierung zu den Christen,Kurden etc. Ihr bekämpft die falsche Seite!!!

    • 24. September 2012 um 13:47 Uhr
    • Supertalent
  4. 4.

    @ Supertalent

    „reden tuen sie aber angeblich so, dass man denkt, nicht der Assad in Syrien, sondern die demokratische Türkei würde der Flüchtlingsfamilie schaden wollen.“

    Tut sie nicht, die Familie, auch nicht angeblich. Allein Skepsis gegenüber neuen Machtverhältnissen in Syrien wird zitiert …

    „Für die Christen werde ein Umbruch wahrscheinlich schrecklich: Man werde sie als Nutznießer des Regimes angreifen, und weil sie einer Islamisierung des Landes im Weg stehen.“

    … und das auch noch verbunden mit einem Hinweis, genau zu gucken, ob wirklich alles so dicke kommt:

    „man muss im Auge behalten, ob sich die Lage in Syrien für die Christen dahingehend verändert, dass eine Rückkehr nur unter Lebensgefahr möglich ist.“

    „Warum geht man in ein Land, wo man angeblich verfolgt wird “nur” weil man ein Christ ist?“

    Und schon sind Sie bei einer durch nichts in dem Artikel zu begründenden Fragestellung angelangt; super.

    „Alles kleine faule Tricks für die Meinungsmache.“

    Supertricks, die ein Superimage nach sich ziehen !

    „Ihr bekämpft die falsche Seite!!!“

    Das sagen alle; dabei will es der Westen allen Recht machen, was aber irgendwie nicht geht. Denn jede Seite sagt, dass die andere Seite durchaus die böse Seite sei. Und das will der Westen natürlich auch wieder nicht glauben – was zweifelsohne eine Respektlosigkeit ist.

    Echt punkig geht es zu in der Türkei: „Is Angelina Jolie a CIA agent?“

    http://www.hurriyetdailynews.com/is-angelina-jolie-a-cia-agent-.aspx?pageID=238&nID=30713&NewsCatID=411

  5. 5.

    Der Artikel ist nicht komisch, zeigt er doch die Probleme, die vor allem durch religiös ausgelöste Migrationsbewegungen entstehen.
    Ich kann Salman Rushdie nur zustimmen, wenn er „die Rückkehr der Religionen“ beklagt. Das wird für unsere Gesellschaft noch sehr gefähliche Züge annehmen.

    • 24. September 2012 um 14:20 Uhr
    • nanina
  6. 6.

    @ Supertalent: Die Türkei tut sehr viel für syrische Flüchtlinge. Absolut anzuerkennen.
    Das ändert nichts daran, dass die aramäische Kultur unterdrückt wird. Es ist verboten, die Sprache zu unterrichten. Es gibt keine Genehmigung zur Reparatur von Kirchen und Klöstern, von Neubauten zu schweigen. Die Aramäer sind als Minderheit nicht anerkannt und haben keine Rechte. Das Kloster Mor Gabriel, gegründet 397, wird mit Prozessen überzogen, die ihm seine Lebensgrundlage entziehen. Es wird absurder Weise behauptet, dort habe vorher (!) eine Moschee gestanden. Die jetzige türkische Regierung ist nicht verantwortlich für die Massaker der Jungtürken und die folgende Unterdrückung. Aber es ist nicht in Ordnung, dass die Anerkennung für die Opfer fehlt. Fahren Sie mal hin und hören sich die Geschichten an: Jedes Dorf ein killing field. Die Armenier haben einen Staat und eine Lobby. Die Assyrer habe nur ihre Kirchen und Klöster, und sie haben das berechtigte Gefühl, dass man ihnen das auch noch nehmen will.
    Ich setze mich für das Recht der Muslime ein, hier Moscheen zu bauen. Aus dem gleichen Impuls setze ich mich für Christen ein, die das Recht haben müssen, Kirchen zu bauen, ihre Kinder in ihrer Sprache zu unterrichten und ihre 1600 Jahre alten Klöster zu erhalten.
    Wenn Sie das als Anti-Türken-Propaganda abtun, dann zeigt sich, dass auch die Freunde der islamischen Regierung Erdogan wie Sie dem Ungeist des türkischen Nationalismus nicht entronnen sind.

    • 24. September 2012 um 14:20 Uhr
    • Jörg Lau
  7. 7.

    @ Jörg Lau

    „Es wird absurder Weise behauptet, dort habe vorher (!) eine Moschee gestanden.“

    Wir lachen über einen Salafisten, der behauptet, Jesus sei Muslim gewesen; aber:

    „Das Kloster Mor Gabriel, gegründet 397″ könnte nach islamisch durchaus diskutabler Auffassung eben sehr wohl ein Ort der Niederwerfung vor Gott gewesen sein – mithin eine Moschee – und nach der Nichtunterwerfung unter die Botschaft des Propheten Mo.: aufgehört haben, eine Moschee zu sein.

    „Es gibt keine Genehmigung zur Reparatur von Kirchen und Klöstern, … Das Kloster Mor Gabriel, gegründet 397, wird mit Prozessen überzogen, die ihm seine Lebensgrundlage entziehen.“

    Nach keineswegs nur extremistisch-islamistischer Auffassung sind solche Orte dazu bestimmt, vor sich hin zu gammeln bis zum allfälligen bausubstanzlichen Ende. Die Lebensgrundlage wird nicht von radikalen Muslimen entzogen, sondern vom Zahn der Zeit (no pun intendet !).

    Verlaufen nicht immer wieder Diskussionen gerade um solche Punkte herum ?

    Nur der Zahn der Zeit ist intolerant; der Islam gebiete – und das doch wohl nach Mainstreamauffassung – allein sich ihm nicht durch Wiederbelebung (Reparatur) zu widersetzen.

    Ich finde Ihre prompte und deutliche Reaktion sehr erfreulich; nur: ich fürchte, Sie sind hinsichtlich des innersunnitischen Diskussionsstandes zum Thema ‚Reparaturarbeiten an Kultgebäuden der nichtmuslimischen Völker des Buches‘ auf einem nicht wirklich realistischem Stand.

    Aus Teheran und Damaskus wird man dagegen jede Reparatur-Toleranz erwarten können – Sie wissen, warum.

  8. 8.

    das einzige was diese minderheiten in der türkei machen ist GEGEN den staat zu arbeiten,dauernd irgendwelche sachen anzuklagen,man kann es ihnen nie recht machen,vllt aber wenn wir den teil des landes an armenian für ein großarmenien abgeben,dann sind alle still und zufrieden ;=)

    • 24. September 2012 um 14:48 Uhr
    • tuerke
  9. 9.

    @ tuerke

    Armenien ist, wie Sie doch sicher wissen, mit dem Iran und Russland verbündet und wird gegenwärtig in bemerkenswerter Weise von Aserbaidschan befeindet, während die Beziehungen zum Assad-Regime blendend sind, wegen der religiösen Toleranz dort übrigens.

    http://hetq.am/eng/news/18658/syrian-armenian-aleppo-is-the-only-city-where-churches-and-mosques-coexist.html

    Auch der wehleidigste Groll führt die Türkei nicht mehr aus ihrer ‚Null Nachbarn ohne Probleme‘ Einbettung zurück.

    Hört sich nicht so gut an für Minderheiten, wie Sie das so sagen.

  10. 10.

    Tuerke 8

    Ja, Sie haben recht. Es war eine Unverschämtheit der Aleviten sich über das Sivas Urteil aufzuregen und zu demonstrieren.

    Die Drahtzieher der Morde sollen doch in Frieden weiter leben können und vielleicht kommen sie ja ins Paradies. Ganz bestimmt sogar!

    • 24. September 2012 um 15:58 Uhr
    • cem.gülay
  11. 11.

    Also in der Türkei dürfen die Juden ihre Jungs beschneiden lassen, wie sieht das hierzulande aus? Die Christen lassen ihre Kinder in der Kirche taufen, auch kein Problem! In Istanbul dürfen Kirchen die Glocken läuten, aber in Deutschland höre ich keinen Muezzinruf ausserhalb der Moschee. Weihnachten,Ostern und alle Gottesdienste sind erlaubt. Jedes Jahr wirft der Patriarch einen Kreuz in den Bosporus, was wieder von jungen gläubigen christl. Männern nach einem Sprung ins kalte Wasser wieder herausgefischt wird. Und alle türk. Medien bringen diese alten Brauch pünktlich zu den Abendnachrichten. Es werden neue Kirchen eröffnet, sogar da wo nicht einmal EIN Christ zu Hause ist! Missionare überall, besonders damals, wo nach dem grossen Erdbeben die Menschen verzweifelt waren, kamen diese Augenzeugenberichte, dass man die Angehörige der Opfer mit Banknoten in der Bibel angelockt hat. Diese Geschichten können natürlich auch frei erfunden sein, aber wissen Sie ausser den ein Paar angeblich „West-konform säkulären antiislamisch eingestellten Möchtegernmodern Türken“ hat sich keiner darüber aufgeregt. Denn die gläubigen Muslime sind tolerant. Sie tragen die Erben des religion und rassentoleranten Multikulturellen Osmanen. Die Kemalisten sind die, die diesen einmaligen Gleichgewicht zerstört haben.
    Die Muslime, die ihr für ihre konsequentere Art den Islam ausleben zu wollen, Islamisten nennt, sind die, die in Wirklichkeit die toleranten Muslime. In Sümela und in Ahtamar/Van wurden mit staatlichen Mittel alte Kirchen aufwendig restauriert und den Christen zur Verfügung gestellt. Diese angeblich Islamistische Regierung Erdogans hat sich tapfer gegen die fanatisch nationalistischen MHP Anhängern gewehrt. Das erste Mal in der Geschichte der Türkei nach 1923 wurden die Alewiten,die Kurden, die Christen und auch die Armenier für voll genommen. Erdogan war es auch, der in Ägypten den jubelnden Massen den Laizismus erklärt und gelobt hat! Seit 10 Jahren ist er nun im Amt und die Türkei ist immer noch nicht ein Islamistischer Gottesstaat geworden. Ja und wenn schon! Wenn die türk. Bevölkerung sich einen Gottesstaat wünschen würde, dann hätten wir eh nichts zu melden, wer sind wir denn, dass wir einen souveränen Staat so etwas verbieten könnten? Aber nein die Türken wollen es nicht, haben es auch nie gewollt. Sogar zur Osman. Zeit war die Türkei nie ein Gottestaat. Monarchie mit starken religiösen Tendenzen wäre vielleicht angebrachter.
    Die deutschen Medien versuchen seit Jahren gegen Erdogan schlechte Stimmung zu machen. Die Mächtigen hier im Lande mögen keine wieder erstarkte Türkei. Deswegen versuchen sie ausser Anti-Türkei-Hetze auch in der Türkei z.B.in Bergama den Goldabbau und die Kernenergiegewinnung zu zerstören, z.B. mit vermeintlichen Umweltvereinen die die Prozeduren mit Klagen verlangsamen lassen etc.
    Oder auch die heimliche Unterstützung der PKK durch deutsche Stiftungen.
    Aber die Deutschen sind ihren Medien sowas von hörig und ergeben, so das sie einen „Nein“ der deutschen Behörden blind vertrauen und alles glauben. Die eigenen Leute sind immer die Guten!
    Hat jetzt vllt nichts mit dem Thema zu tun aber eins möchte ich noch loswerden. In D wird man schnell zum Extremisten (v)erklärt, wenn man seine Religion/Herkunftsland verteidigt. Aber ihr misst sowas von eindeutig mit zweierlei Mass, dass es einen schon richtig ärgern kann. Sie wollen in der Türkei mehtmr Toleranz sehen und beklagen dieses(teilweise auch zu Recht), aber wie sieht es hier in Europa aus?
    Minarettverbot in der Schweiz, Burka-Verbot in Frankreich, Beschneidungsverbot in Deutschland, NSU-Morde, Beleidigungen und Respektlosigkeit mit Karikaturen und drittklassigen Videos, Christl.Hassprediger wie in den USA, ja sogar der Papst hatte in seiner Rede den Islam Rückständigkeit vorgeworfen, zu diesem Ganzen kommt noch die tägliche anti Islamisch und Türkische Berichterstattung dazu.
    Also ich habe mich bis vor ein Paar Jahren mehr Deutsch gefühlt als Türkisch. Aber diese ständige Hetze geht mir echt auf’n Keks und wenn ich permanent daran erinnert werden muss, wie terroristisch,gewalttätig,rückständig und böse wir sind, dann kann einfach kein gutes Verhältnis mehr existieren. Und genau dieses versuchen doch eure Steuermänner.
    Wenn man sich die Geschichte ankuckt, dürften wir mehr Bedenken/Angst haben als die westl. Welt von uns.

    Mit freundl. Grüssen

    • 24. September 2012 um 17:10 Uhr
    • Supertalent
  12. 12.

    @ tuerke

    „das einzige was diese minderheiten in der türkei machen ist GEGEN den staat zu arbeiten,dauernd irgendwelche sachen anzuklagen,man kann es ihnen nie recht machen,vllt aber wenn wir den teil des landes an armenian für ein großarmenien abgeben,dann sind alle still und zufrieden“

    Weist du, dass land gehört eigentlich niemanden – menschen leben darauf eine zeitlang udn dann sterben sie und neue menschen leben darauf.

    Wenn man aber von besitzanspruch sprechen will, dann gehört es den armeniern vor jedem Türken – denn die armenier sind ursprünglich dort geesen udn die türken als ein reitervolk sind aus den tiefen asiens dorthingezogen und haben das land erobert.

    Deine worte sprechenaber einige probleme an – das problem, dass du wie wohl viele andere türken nicht begreifen, dass der ‚staat‘ nicht eine übernatürliche Macht ist, sondern aus menschen zusammengesetzt ist. menschen, die als Beamte oder Politiker arbeiten und die eben auch familie haben – und eine abkunft udn eine ethische und religiöse zugehörigkeit inc. aller möglicher interessen, vorurteile und ansichten.

    Und das minderheiten gegen den Staat, wie du es sagst, arbeiten liegt in der natur der sache – denn der staat ist haupsächlich eben von Türken – als Sunniten, als ethische Türken – besetzt.
    Un djetzt kannst du und die restlichen türken sich einmal fragen , was ihr wollt:
    das große Türkische reich, in dem ihr alles nur für euch beansprucht udn alle alten rechte anderer mit füßen tretet, oder ob ihr lieber eine türkei haben wollt, wo alle möglichen völker und religionen, die es seit langer Zeit dort gab, friedlich zusammen leben können?
    Beim letzteren werden ihr sie leben lassen müssen unter gleichen recht – und das passiert nicht in der türkei, da einfach zu viele unter euch sunnitischen türken sind, die als beamte, richter , polizisten , soldaten und politiker diesen menschen ihre rechte nicht gewährt.

    • 24. September 2012 um 17:11 Uhr
    • Zagreus
  13. 13.

    @ supertalent

    „Und alle türk. Medien bringen diese alten Brauch pünktlich zu den Abendnachrichten. Es werden neue Kirchen eröffnet, sogar da wo nicht einmal EIN Christ zu Hause ist! Missionare überall, besonders damals, wo nach dem grossen Erdbeben die Menschen verzweifelt waren, kamen diese Augenzeugenberichte, dass man die Angehörige der Opfer mit Banknoten in der Bibel angelockt hat.“

    Jenau – in der Türkei ist alles wunderbar und wer von problemen erzählt, der ist ein nestbeschmutzer oder Angehöriger eine neidische Minderheit, der nur fordern kann…. das lied kennen wir alle.

    • 24. September 2012 um 17:13 Uhr
    • Zagreus
  14. 14.

    In türk. Nachrichtenwebseiten schreibe ich auch Kommentare. Mit mir zusammen kann man sogar als PKK-Anhänger, Islamhasser, antidemokratische Militaristen, faschistische Kemalisten und auch als rassistischer User problemlos diskutieren. Aber wenn ich hier in Deutschland z.B. bei Die Welt etwas den hasserfüllten deutschen Kommentatoren antworten möchte, mit den exakten Wörtern, die ich bei meinen heutigen Postings benutzt habe, dann werde ich zensiert!

    Ich habe bis noch vor kurzem an das Gute in den Herzen der Deutschen geglaubt und habe immer erst Selbstkritik geübt und den dummen halbstarken Landsmännern die Leviten vorgelesen. Wenn ich mich früher zwischen der Glaubwürdigkeit der deutschen und türkischen Medien/Staat entscheiden musste,war meine Wahl klar! Aber heute bin ich nicht mehr so blauäugig. Die Aufrichtigkeit haben die Deutschen nicht gepachtet.
    Die Deutschen können nur austeilen aber nie was einstecken.
    Da kommt der Künmeltürke von einst, dem ich vielleicht meine alten Möbel verschenkt haben könnte und kritisiert mich und Deutschland? Das ist ja unerhört! So ungefähr läuft das!

    • 24. September 2012 um 17:38 Uhr
    • Supertalent
  15. 15.

    @ Türke

    Ein paar Beispiele religiöser Toleranz unter den Osmanen:

    Algier (1818):

    hxxp://ia600409.us.archive.org/16/items/narrativeofresid00pana/narrativeofresid00pana.pdf

    Damaskus (1816):

    hxxp://books.google.com/books?id=SSYAAAAAQAAJ&dq=tribes++palestine&lr=&as_brr=1&client=firefox-a&source=gbs_summary_s&cad=0

    Alexandria (1882):

    On 11 June 1882 a row over a fare between an Egyptian donkey boy and a Maltese man triggered a riot in the city in which several hundred people were killed, including about 50 foreigners.

    hxxp://www.nationalarchives.gov.uk/battles/egypt/bombardment.htm

    Alles gefunden auf:
    http://elderofziyon.blogspot.de/2012/09/how-muslims-treated-jews-in-algiers-1818.html

    • 24. September 2012 um 17:47 Uhr
    • Serious Black
  16. 16.

    Nachtrag:

    # 17 geht natürlich an Supertalent

    • 24. September 2012 um 17:50 Uhr
    • Serious Black
  17. 17.

    15 rockandroller
    Der letzte absatz ist eine unverschämte beleidigung und disqualifiziert sie-

    • 24. September 2012 um 18:28 Uhr
    • ernsthaft
  18. 18.

    Oohhh wooowww!! Da hast du ja eine Menge an schlechtem gefunden, mein Lob geht an dich! Bevor wir hier weiter kleinkariert weitermachen, dann kuck dir das Jahr 1492 Spanien an, was das Christl. Spanien mit den Juden und Muslimen gemacht haben. Diese Muslime waren die, die den Europäern die alten Lehren der Griechen,Ägypter und Perser mit neuen Erkentnissen aus Islam. Raum zusammengepackt weitergeleitet haben. Früher haben die Juden und die orthodoxen Christen gejubelt, wenn ihr Land von den Katholiken befreit wurde und unter Osmanischer Schutz weiter ihre Religion ausüben durften.
    Die Kirchen in der Türkei sind durchweg alle älter als die in Europa, warum? Wie ist sowas in einem intoleranten Land möglich? Und warum gibt es in Südosteuropa fast gar keine Moscheen mehr? Wer ist toleranter?
    Die ranghöchsten Beamten im Osmanischen Verwaltungsapparat waren mehrheitlich Europäer mit christlicher Vergangenheit. Es war damals erstrebenswert zu den fortschrittlichen muslimischen Osmanen anzugehören. Natürlich wurde das damals in Europa anders erzählt, ist doch klar! Das Osmanische Reich hatte sicherlich auch seine Fehler, keiner behauptet das Gegenteil. Überall da wo Menschen sind gibt es Fehler. Aber die Verhältnisse sind auf keinem Fall so, wie das hier in Europa dargestellt wird. Die Kreuzzüge bis hin zu den beiden Weltkriegen,Rassismus,Kolonialismus,Materialismus sind Produkte der westlichen Gesellschafft. Es ist nicht alles schlecht und alles gut auf beiden Seiten. Aber wir haben uns genug die letzten 300 Jahre angehört, wie krank und rückstândig wir am Bosporus doch seien. Es reicht jetzt! Jetzt ist die Zeit gekommen, wo die westl. Gesellschafft anfängt zu stagnieren,sich nicht mehr entwickeln kann aber dabei immer noch auf seinen Lorbeeren ausruhen und dabei immer noch so arrogant sein und auf andere mit dem Finger zeigen möchte.

    Die Aufgeklärtheit mit der euch so gern schmückt hat uns mittlerweile auch erreicht und wir wissen, dass die Geschichte von den Sieger geschrieben werden. Und wir wissen doch wer die letzten Sieger waren oder? Wir haben genug Skepsis zum türk. Staat gehabt und haben nicht alles blind geglaubt, wieso tut ihr es denn jetzt auch nicht?

    In der Türkei war fast alles schlechter, aber fast alles ist auch in den letzten Jahren dank Erdogan extrem besser geworden. Aber in der westl. Welt wird alles schlechter, merkt ihr das nicht? Die Muslime oder die Türken hätten euch gar nicht wirklich so interessiert, wenn die deutsche Wirtschaft weiter so stark geblieben wäre, wie was weiss ich, vor dem Mauerfall oder so. Wenn es einem Land schlechter geht, müssen immer zuerst die Minderheiten daran glauben. Die Türkei hat statt sich immer um den kleinen Kuchen zu streiten, einfach den Kuchen vergrössert, und die Leute haben prompt weniger Interesse an Minderheiten.

    Sorry bin vom Thema abgekommen :-)

    • 24. September 2012 um 18:32 Uhr
    • Supertalent
  19. 19.

    Supertalent
    Na sie haben sich ganz schön in rage geschrieben und haben in einigem sicher auch recht, zu anderem gebe es einiges zu sagen
    Ich möchte sie nur fragen ob es sie wundert, daß die“islamische welt“ von vielen westeuropäern als rückständig angesehen wird und ob es sie wundert das die europäer soetwas hier nicht haben wollen, zb die burka ?

    • 24. September 2012 um 18:45 Uhr
    • ernsthaft
  20. 20.

    Allerdings ist das den kuchenfressenden Pelztieren hier nicht zu vermitteln. Zwischen Stücken von Buttercreme-Torte, die sich karolachristiane und ihre Busenfreundinnen zwischen ihre Tellerlippen schieben, ereifern sie sich mit Hingabe über den Inhalt fremder Unterhosen. Scheinheilige Bagage.

    Konzepte wie „Affektkontrolle“, „Schamschwelle“, „individuelle Selbstregulierung“, „Selbstzwang“ sind m.E. begrüßenswerte Errungenschaften in der Geschichte der Menschheit, die gegen „Entzivilisierungsschübe“ zu verteidigen sind.

  21. 21.

    @20 Supertalent:

    „1492 Spanien an, was das Christl. Spanien mit den Juden und Muslimen gemacht haben.“

    Das greif ich gerne auf, weil mir Legendenbildung auf die Nerven geht. Juden und Christen waren im maurischen Spanien Menschen zweiter Klasse, die sich u.a. als „Schutzbefohlene“ mit höheren Steuern, Missionsverbot (!) und Schriftenverbreitungsgebot der Gnade des Kalifen auslieferten, der sie dafür am Leben liess. An neue Kirchen war ebenso wenig zu denken, wie heute ausnahmslos im gesamten islamischen Raum.

    Im übrigen galt diese Toleranz auch nur bis spätestens zur Machtübernahme der Almohaden in der Mitte des 12. Jahrhunderts, war also schon lange vor 1492 beendet. Danach herrschte auch im Emirat von Granada offene Apartheid.

    Zugegeben – das war deutlich besser als das, was Andersdenkenden im „christlichen“ Europa der Zeit nur zu häufig drohte.

    Vorbildlich sieht dagegen anders aus, die Muslime in Deutschland haben um Grössenordnungen mehr Rechte, als die Christen und Juden im Emirat von Cordoba.

    Die Bemerkungen zur religiösen Toleranz im Osmanischen Reich sind im grossen und ganzen korrekt, allerdings war diese auch nicht höher, als z.B. im alten Preussen.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 24. September 2012 um 18:58 Uhr
    • ThorHa
  22. 22.

    @ supertalent

    „Die Kirchen in der Türkei sind durchweg alle älter als die in Europa, warum?“

    stimmt doch gar nicht – denn die türkei gibt es erst seit 1923 und vorher gab es dort das osmanische reich, dass von seienr strktur anders aufgebaut war als der nationalstaat und republik türkei.
    Das Problem in der türkei ist der nationalbegriff, der von den jungtürken übernommen wurde.
    Vorher war es das nach religionen getrennte millet-system im osmanischen reich – das aber seine ganz eigene problematiken hatte, wie sie sich dann unter abdülhamid II. dann zu schweren progromen führte.

    • 24. September 2012 um 19:04 Uhr
    • Zagreus
  23. 23.

    @ Supertalent

    „Sorry bin vom Thema abgekommen “

    Kein Problem; es steckt auch beim winzigsten Thema stets die Wucht des ganzen Programmes dahinter; und daher: gut das Sie das alles ansprechen.

    Als Historiker kann ich Ihnen sagen:

    Wenn es um die Geschichte geht, dann geht es um das Ganze, um alles.

    „Es war damals erstrebenswert zu den fortschrittlichen muslimischen Osmanen anzugehören“

    Vor allem für fünjährige Knaben auf dem Balkan, wenn sich das Einkassierkommando die Ehre gab zur:

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Knabenlese

    ALLES geht jetzt für die Türkei nach hinten los.

    Ist heftig für den Teil Ihrer Generation, der auf Erdogan gebaut hat.

    Sehen Sie es doch mal so: ‚Das Türkentum‘ ‚die Osmanen‘ … sind von allen verraten worden, die damit zu tun bekamen; von den Arabern bis zu den Albanern. Zum Protzen gibt die Türkei nichts mehr her und das spüren Sie wohl auch – ist Ihnen das Alternativprogramm der Wehleidigkeit wirklich gut genug ?

    Assad ballert in die Türkei hinein und die Opposition fragt, ob Angela Jolie wohl CIA-Agentin sei …

    http://www.euronews.com/2012/09/21/turkish-towns-evacuated-on-border-with-syria/

  24. 24.

    25
    Sie übertreiben holm, die knaben waren schon um die 15-

    • 24. September 2012 um 19:16 Uhr
    • ernsthaft
  25. 25.

    Das Früchten ist back!

    „Vor hundert Jahren hat hier über eine halbe Million Christen gelebt… Die folgende Entrechtung der Christen in der Türkei hat eine der ältesten christlichen Gemeinschaften der Welt nahezu ausgelöscht.“

    Das betrifft nicht nur die islamische Türkei, sondern letztlich alle Ländern in denen die religöse Ideologie Islam von Bedeutung ist. Auslöschen von Nicht-Muslimen ist das Ziel des Islams.

    „Aber Allah wollte durch seine Worte der Wahrheit zum Sieg verhelfen und die Ungläubigen ausrotten, um der Wahrheit zum Sieg zu verhelfen und Lug und Trug zunichte zu machen, auch wenn es den Sündern zuwider war. (8:7-8)

    (Damals) als dein Herr den Engeln eingab: Ich bin mit euch. Festigt diejenigen, die gläubig sind! Ich werde denjenigen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. Haut (ihnen mit dem Schwert) auf den Nacken und schlagt zu auf jeden Finger (banaan) von ihnen! Das (wird ihre Strafe) dafür (sein), daß sie gegen Allah und seinen Gesandten Opposition getrieben haben (? schaaqquu). Wenn jemand gegen Allah und seinen Gesandten Opposition treibt, (muß er dafür büßen). Allah verhängt schwere Strafen.“ (8:12-13)

    Lug und Trug, also jede andere Religion, muss zunichte gemacht werden. Opposition gegen die Ideologie Islam und seinen Erfinder wird nicht gedultet. Wo wir beim Thema Karikaturen, satarnische Bücher oder Anti-Mohammed-Filmchen wären. Und wer überbringt in der einzig wahren Friedensreligon diese Hasspredigten? Engel…

    Faktisch judenrein sind islamische Ländern des Nahen Ostens ja heute schon und christenrein werden sie auch in absehbarer Zeit sein. Auf das Mohammeds/Allahs Willen endlich in Erfüllung geht:

    „Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf daß Er sie über jede andere Religion siegen lasse. Und Allah genügt als Zeuge.“ (48:28)

    Und an diesem Ziel wurde spätestens ab der medinischen Phase kräftig gearbeitet. Erstes Opfer dieses Feldzugs gegen alles Nicht-Islamische war Mekka. Vor Mohammed eine auf religöser Ebene durchaus tolerante und multikulturelle Stadt (viele heidnische Gläubige, aber auch Christen und Juden) Nach der Eroberung durch Mohammed und seine Anhänger wurde sie zu einer Stadt der Intoleranz und der islamischen Monokultur. Eine Stadt die ein Nicht-Moslem nichtmal betreten darf. Das haben übrigens nicht erst die besonders korantreuen Wahabiten eingeführt.
    Dieses Grundprinzip wurde duch 1400 islamische Geschichte, mal mehr mal weniger konsequent und gewaltbereit, fortgesetzt. Und Jörg Lau begutachtet im Kloster Mor Abraham in Midyat wie es aussieht wenn Allahs Wille in Erfüllung gegangen ist. Nur leider versteht er die Zusammenhänge nicht. Islam bedeutet ja Frieden und in Deutschland sollten noch mehr Kinder mit den Inhalten des Korans indoktriniert werden.

    @Supertalent

    „Die Muslime, die ihr für ihre konsequentere Art den Islam ausleben zu wollen, Islamisten nennt, sind die, die in Wirklichkeit die toleranten Muslime.

    Sie tragen die Erben des religion und rassentoleranten Multikulturellen Osmanen. “

    lol! Glauben Sie tatsächlich den Stuß den Sie hier schreiben? Also von so Sachen wie der Knabenlese, wo Türken tausende christliche Kinder auf dem Balkan aus den Armen ihrer Eltern entrissen und verschleppt worden sind, über Angriffskriege, bis hin zu Verfolgung und Völkermord von Armeniern, Griechen und anderen Minderheiten, hatte das Osmanische Reich alles zu bieten.
    In dem Video sieht man gut welch Bereicherung die Osmanen waren. http://www.youtube.com/watch?v=_PhXzn-lcGs

    • 24. September 2012 um 19:26 Uhr
    • BeIIfruta87
  26. 26.

    @ernsthaft Ganz im Gegenteil! Mich wundert es überhaupt nicht, dass so einiges was man in den Medien so entdeckt, die Europäer immer mehr zu dem macht, was mir ja Sorgen bereitet. Ich kann einiges ja sogar nachvollziehen. Ich müsste doch ein grosser Ignorant sein, wenn ich behaupten würde, das in der Islamischen Welt sei alles richtig. Ich denke, dass ich zu einem Teil schon richtig deutsch geworden bin und deswegen die Menthalität gut beurteilen kann. Wenn ich in W.Europa als ein Kind deutscher Eltern auf die Welt gekommen wäre, aber nie richtig die Türken/Muslime kennengelernt hätte, dann würde mich auch so einiges abschrecken, keine Frage!
    Und als Kind türkischer Muslime bin ich ja auch kein Burka-Befürworter, mal soneben bei gesagt.
    Burka ist keine Pflicht. Es heisst einfach, sich zu bedecken, weite,keine körperbetonte Kleidung zu tragen. Ich verlange in dieser Sache gar nichts von meiner Frau. Sie möchte aber gerne einen Kopftuch tragen. Ich darf doch sowas nicht verbieten. Ich glaube, dass wenn ich eine Frau wäre, hätte ich keinen Kopftuch getragen, mit der Hoffnung, dass mir mein Gott es vielleicht verzeihen würde. Das Problem hier ist es, dass man das nicht verstehen muss aber es akzeptieren und respektieren muss. Ein Verbot ist ein Unding!

    Und grade in einer Zeit, wo zumindest in meinem Ursprungsland also in der Türkei alles richtung mehr Toleranz und Freiheit geht, wird es in Europa, also meinem Heimat alles nur noch schwieriger für mich. Und ich bin von meiner Art her ein sehr liberaler Mensch/Muslim. Wie unerwünscht müssen sich denn die frommen Muslime fühlen?

    Wenn Ihnen etwas fremd vorkommt und Sie diesen Exoten gegenüber ein bissel reservierter entgegentreten, dann ist das aus meiner Sicht volkommen OK, meine Aufgabe ist es diesen Menschen ihre Angst zu nehmen, ihnen es zu erklären. Aber eine gewisse Grundfreundlichkeit darf ich schon erwarten. Sonst sind das nur asoziale.
    Was mich jetzt stört bzw. Angst macht ist, dass diese Unvoreingenommenheit verschwunden ist, und stattdessen Vorurteile und Agression zu finden sind. Und da gebe ich die Schuld den Medien und Politikern.

    Wieso kann man nicht so sein, dass man Burka/Kopftuch etc. einfach nicht hassen oder lieben muss? Kann man nicht einfach meinungslos neutral sein?
    Ich mag auch keine Burka, aber auch die Schlabberverfranzten dreckigen Klamotten der heutigen Jugend mag ich auch nicht. Aber ich komme nie auf die Idee diese verbieten zu lassen.

    Rückständig sind die ungebildeten Menschen. Es gibt sie auch in der deutschen Gesellschafft, also als Biodeutsche meine ich. Ich habe seit 40 Jahren keinen einzigen muslimischen Alkoholiker oder Penner gesehen. Schon mal aufgefallen? In Berlin laufen fast alle Jugendliche in Mitte und Prenz’l Berg nachts mit einer Bierflasche rum, sogar die Frauen, wie asozial! Sowas müssen wir auch akzeptieren, tun wir auch, aber warum fällt das uns bei den Muslimen/Ausländern so schwer?

    Die Religion ist nicht Schuld. Die Menschen sind keine guten Repräsentanten für diese friedliche Religion.
    Puritaner(Salafisten sind auch Puritaner), die damals von England nach Amerika ausgewandert sind, waren Christl. Fundamentalisten. Heute gibt es sie auch, als die Evangelikalen. Die wollen auch nur alles opfern und Kriege gegen andersgläubige führen. Oder die USA hat im Irak 1 Million Menschen den Tod gebracht, angeblich wollten sie den die Demokratie bringen, wers glaubt!
    Wir hätten viel mehr plausible Gründe den Westen zu verteufeln und alle über einen Kamm zu scheren. Aber wir tun es nicht. Oder sehen Sie eine gesamte Mobilmachung der Islamischen Armeen? Die paar aufgebrachten ungebildeten Kameltreiber sollte hierzulande die Deutschen nicht noch mehr dazu animieren, gegen die Muslime zu hetzen.

    Denn….nicht der ungebildete Mob ist es, der hier die deutsche Meinung liest, sondern NUR die vollintegrierten und deutschfreundlichen Liberalen Muslime!
    Wollt ihr wirklich diese friedlichen Muslime auch verärgern, Angst machen und eventuell auch radikalisieren?

    • 24. September 2012 um 19:28 Uhr
    • Supertalent
  27. 27.

    […] Die Not christlicher Flüchtlinge aus Syrien VON Jörg Lau 24. SEPTEMBER 2012 UM 12:10 UHR […]

  28. 28.

    Supertalent
    Die burka, der tschador das kopftuch sind keine mode, die einem gefällt oder nicht . Sie sind ein symbol für die rolle der frau im islam und die gefällt mir ganz und garnmicht. Ich möchte nicht das frauen die sich normal kleiden und ein freies, selbstbestimmtes leben führen bzw. führen wollen auf den status von schlampen herabgewürdigt werden. Das gefällt mir ganz und garnicht und deshalb lehne ich diese symbole ab.

    • 24. September 2012 um 19:46 Uhr
    • ernsthaft
  29. 29.

    „Ich habe seit 40 Jahren keinen muslimischen Alkoholiker oder Penner gesehen.“

    Sie sollten einmal die psychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern in Großstädten besuchen. Dann werden Sie entsetzt feststellen, welche Bevölkerungsgruppe dort deutlich überrepräsentiert ist.

    • 24. September 2012 um 19:48 Uhr
    • Leon_
  30. 30.

    @Thomas Holm Aber genau das meine ich doch. Die Knabenlese wurde damals in Europa eben so erzählt, wie Sie das grade auch versuchen. Aber in Wirklichkeit haben sich die armen Bauer bemüht, dass ihr Sohn in die Janitscharengarde kommt und ein angesehener und reicher Mann wird, Altersvorsorge eben. Diese Menschen haben in Enderun-Schulen die besten Lehrer bekommen. Wer möchte denn nicht zur Elite gehören. Und wenn Sie mir das nicht abkaufen möchten, dann ist das eben so. Sie sind Historiker, haben Geschichte studiert, due die Siegermächte geschrieben haben. Wieso zweifeln Sie nie mal etwas an? Gehen Sie immer davon aus, dass das christl. Europa von Anfang bis hinten anständig und objektiv war?

    Und nein, ich baue nicht auf Erdogan sondern auf die neue gebildete und weltoffene Jugend, die die Moderne mit der Tradition in Einklang bringen können. Die alte kemalistische Elite wollte die Rückständigkeit von sich abschütteln, in dem sie alles traditionelle und religiöse aufgegeben ja sogar verteufelt haben. Und was hat das gebracht? Eine Generation, die sowas wie Führertum, Militarismus, Unterdrückung ALLER Minderheiten fordert und neue Verbote gutheisst z.B.für junge Frauen, die studieren wollten, aber einzig und allein wegen eines einfachen Tuches auf dem Kopf daran gehindert werden sollten.
    Eine Generation, die alle alten Lehren und Erkentnisse aus 600 Jahren Imperium auf drei Kontinenten mit drei Weltreligionen intus etc. plus Schriften aus Alt-Ägypten-Persien-Griechen und zuletzt auch aus den eigenen Reihen einfach so ignoriert!

    Herr Historiker, nicht nur Sie sind ein Historiker. In der Türkei und auf der ganzen Welt gibt es grosse Historiker, die genau das Gegenteil sagen, warum sind die Aussagen von denen weniger wertvoll?

    • 24. September 2012 um 19:49 Uhr
    • Supertalent
  31. 31.

    @Leon Und? Psyschisch kranke Menschen sind in Ihren Augen gleich ein Penner? Erklären Sie mir bitte, warum ich keinen auf der Strasse begegne!

    • 24. September 2012 um 19:51 Uhr
    • Supertalent
  32. 32.

    Supertalent
    1 millionentote im irak ?
    Das dürften ein par hunderttausend weniger sein und die meisten sterben doch offensichtlich weil sunniten und schiieten sich nicht einigen können wer die ketzer sind. Die „islamischen armeen treten doch wohl eher gegeneinander an und werden ansonsten nicht einmal mit dem kleinen israel fertig, die verbreiten hier wirklich keinen schrecken.

    • 24. September 2012 um 19:53 Uhr
    • ernsthaft
  33. 33.

    @Bellfruta87 Sie haben überhaupt keine Ahnung! Die Katholiken waren die Judenvertreiber! Siehe 1492 Spanien, Tomas de Torquemada, die Vertreibung aus Spanien und Aufnahme im Osmanischen Reich! Noch nie gehört was? Und was vor ’45 hier vor Ihrer Nase stattgefunden hat, das wussten Sie ja natürlich auch nicht!

    • 24. September 2012 um 19:55 Uhr
    • Supertalent
  34. 34.

    Viele „Penner“, wenn nicht die Mehrzahl haben psychische Erkrankungen – nur eben keinen familären Anschuss mehr.

    Informieren sie sich doch einmal über Psychiatrie und Migration. Über die Fallzahlen werden sie staunen.

    • 24. September 2012 um 20:04 Uhr
    • Leon_
  35. 35.

    Supertalent
    Die knabenlese „Devsirme“ sah so aus, das janitscharen regelmäßig in christliche dörfer kamen und knaben , die besonders geeignet erschienen mit gewalt bzw. androhung von gewalt von ihren eltern entführt haben. Diese knaben wurden durch den bektashi orden zwangsbekehrt und hatten als sklaven des sultans die möglichkeit in höchste ämter aufzsteigen. Erst als Janitscharen heiraten durften hatten diese ein interesse daran ihren söhnen diese möglichkeiten zu eröffnen. Sicher gab es auch christen die diese möglichkeit nutzen wollten.Dies dürfte aber eher selten vorgekommen sein da auch chriten an ihrer religion hängen.

    • 24. September 2012 um 20:04 Uhr
    • ernsthaft
  36. 36.

    KOR Anschluss

    • 24. September 2012 um 20:05 Uhr
    • Leon_
  37. 37.

    @ernsthaft Ein Widerspruch in sich… Wenn diese Muslime Ihnen überhaupt keine Angst machen, warum diskutieren wir denn hier? Warum diese Panikmache? Warum diese Hetze? Können Sie dem Thema noch folgen? Nicht die Stärke(ihrer Armeen) macht aus Ihnen einen Gerechten, sondern das Gewissen. Was für eine armselige Argumentation??
    Nach Ihrer Logik ist die USA immer im Recht, und darf Menschen umbringen,âhhm Demokratie bringen natürlich, Sunniten-Schiiten Kriege anzetteln, was?
    Ach so, die eine Millionmarke ist ja dank Ihrer Info noch nicht erreicht, also können gerne noch weitermachen. Man kennt ja diese Ignoranz aus Bosnien, wo mitten in Europa die Muslime in angeblicher Schutz belgischer Soldaten von christl. Serben massakriert wurden.

    Die Liste ist lang. Sie brauchen nur zu fragen!

    • 24. September 2012 um 20:05 Uhr
    • Supertalent
  38. 38.

    @Leon Herr Leon, die Rede war von alkoholkranken und auf der Strasse übernachtenden Menschen. Ich kenne keinen einzigen in meiner Bekanntschaft. Aber dass Leute psyschisch krank werden ist völlig was anderes. Und es ist doch lobenswert, wenn die Muslime an ihrer Familie hängen und nie fallen gelassen werden. Da ist es dich normal, dass diese Menschen erst gar nicht zum Alkoholiker werden können.
    Ist es so schwer auch mal etwas lobendes zu schreiben?

    • 24. September 2012 um 20:10 Uhr
    • Supertalent
  39. 39.

    „@Bellfruta87 Sie haben überhaupt keine Ahnung!“

    @Supertalent

    Bezeichnend wie Sie ablenken von den Inhalten meines Kommentars. Offensichtlich haben Sie der von mir zitierten „Friedensbotschaft“ des Korans nichts entgegenzusetzen. Alles was Sie können ist abzulenken und mit dem Finger auf den bösen Westen zu zeigen. Aber ich habe nichts anderes erwartet.

    • 24. September 2012 um 20:22 Uhr
    • BeIlfruta87
  40. 40.

    @ Supertalent

    „Aber in Wirklichkeit haben sich die armen Bauer bemüht, dass ihr Sohn in die Janitscharengarde ommt und ein angesehener und reicher Mann wird“

    und danach direkt in die Hölle; das fanden die Bauern bestimmt cool.

    So sieht also Ihr Respekt vor dem Glauben anderer Menschen aus.

    „Wer möchte denn nicht zur Elite gehören.“

    Wer möchte keinen Eiter trinken ?

    „Geschichte studiert, due die Siegermächte geschrieben haben.“

    Das fühlt sich wirklich ungemütlich an; Quellenkritik, historisch-kritische Methode; der Westen kritisiert sich von früh bis spät in Grund und Boden (was als vermeintliches Schwächesignal die Aggressivität gegen ihn auf den Plan ruft) aber: Geschichtswissenschaft ist sicher nur so mal nachlesen, was die Sieger alles aufgeschrieben haben.

    „Wieso zweifeln Sie nie mal etwas an?“

    Ich zweifle mein ganzes Leben lang, weil das der Weg nach vorne ist.
    Aber was Sie hier aufführen, das ist nur zum verzweifeln.

    „In der Türkei und auf der ganzen Welt gibt es grosse Historiker, die genau das Gegenteil sagen, warum sind die Aussagen von denen weniger wertvoll?“

    Wegen deren Finanzierung, Methoden und normativen Bezügen.

    „Die Knabenlese entbehrte daher nach Ansicht der muslimischen zeitgenössischen Rechtslehre jeder religiösen Legitimation. Sie erklärt sich einzig und allein aus der Staatsnotwendigkeit, d.h. dem Interesse des Sultans, ein neues Heer als unabhängige Machtquelle zu besitzen und der rechtlichen Fiktion, dass der ursprüngliche Kriegszustand mit den Unterworfenen noch nicht beendet sei, d.h. einer Verewigung des Kriegszustandes (Dschihad), wonach die weitere Existenz der Bevölkerung ins Belieben des jeweiligen Herrschers gestellt sei.“

    Hier haben Sie Ihren Türkischen Spezialjihad, für den die Araber die Osmanen verabscheuten und so wie viele andere auch bei der erstbesten Gelegenheit verrieten.

    Die Iraktoten hauen sich Schiiten und Sunniten seit dem Tag des US-Abzuges gegenseitig um die Ohren; ach so, der Westen hat den Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten ja erst erfunden …

    Hat mich nur mal so als Stimmungstest interessiert; eine abscheuliche Darbietung; machen Sie weiter so !

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Knabenlese

    @ ernsthaft

    Aus einer Allesversteher-Doku; herzzerreißend:

    http://www.youtube.com/watch?v=YePi6f8QiUY min. 7.00-8.20

  41. 41.

    39 supertalent
    Was würden sie sagen wenn ich behaupte die osmanen hätten vor wien 5 oder vielleicht 10 mio menschen umgebracht ? Sie würden sagen das ist quatsch, das waren viel weniger und sie hätten recht. So ist es auch mit dem irak, sie übertreiben., Sie sind im moment sehr emotional und leider auch unsachlich, da macht dann eine offene diskussion wenig sinn. Ich wollte noch was zu spanien schreiben, da haben sie zum teil recht, aber ich verkneife es mir erstmal.

    • 24. September 2012 um 20:25 Uhr
    • ernsthaft
  42. 42.

    @ernstaft Aber ich habe Ihnen doch geschrieben, dass ich selber die Burka auch nicht mag, aber darf ich sie deswegen verbieten? Und wie kommen Sie darauf, dass die nicht-Burka tragenden Frauen als Schlampen herabgewürdigt werden?? Muslimische Frauen sehen ja nicht zum ersten Mal eine europäische Frau. Ach was erzähle ich denn da! Als ob es in der Türkei gar keine offen gekleideten Frauen gäbe! Das sind Gedanken, die bei Ihnen im Kopf sich abspielt. Wenn Sie in Ihrer Sache sich bewusst sind, dann sollten Sie sich keinen Kopf drum machen, was andere über Sie denken könnten. Das klingt bissel nach angeknackstem Selbstbewusstsein.

    Was meinen Sie, was eine muslimische Fraue alles denken könnten, wenn Sie irgendwo in Rostock von hundert Leuten angekuckt wird?

    Ja und, für einige Afrikaner, die ihre Hälse mit Metallringe strecken und sich dabei hübsch fühlen, was ist mit den? Fürcdie sind wir ja alle hässlich, für einen Hindu sind wir wahrscheinlich Sünder, weil wir die Kühe nicht verehren, oder ihnen einen Tritt geben, damit sie von der Strasse wegkommen, oder für die Aborigines sind wir Menschen, die kein Gaumenfreund sind, nur weil wir keine Ratten,Spinnen und Schlangen verfuttern!
    Und?
    Ist doch völlig schnuppe!
    Leben und leben lassen!

    • 24. September 2012 um 20:26 Uhr
    • Supertalent
  43. 43.

    @Belfrutta Tun Sie jetzt nicht einen auf Unschuldslamm! Sie haben behauptet, dass die islam. Länder Judenfrei wären! Eine Unverschämtheit! Sogar der von mir nicht sonderlich geliebte Iran hat eine jüdische Minderheit. Ganz zu schweigen die in der Türkei. Es gibt sogar eine Stiftung, die 500 Jahre-Stiftung, anlässlich zum Jahrestag gegründet(von Juden aus der Türkei) 1492-1992
    Die Nachfahren der Sephardistischen Juden, die Marrano, converso, nehmen Sie was Sie wollen. Juden die aus dem christlichen Abend vertrieben wurden. Aufgenommen in dem achso feindlich gesinnten muslimischen Osmanen!

    Zur Osmanischen Zeit gab es sogar jüdische also keine Konvertierten(!) Abgeordneten nach dem Tanzimat. Ein Beispiel wâre hier Emmanuel Carosso(Karasu). Die Familie ist heute Besitzer von Danone.

    Es gibt also doch Juden in der Türkei! Sie lügen was das Zeug hält! Schämen Sie sich!
    Und dann auch noch von jemandem in dieser recht deutschheiklen Judenthema. Schlimmer könnten Sie sich nicht ins Abseits schiessen!

    • 24. September 2012 um 20:38 Uhr
    • Supertalent
  44. 44.

    Supertalent
    Ich glaube sie wollen nicht verstehen. Koptuch burka etc. sind ein symbol. Für mich und viele andere ein symbol für ein bestimmtes frauenbild. Perfektioniert in den „islamischen superstaaten“ wie saudiarabien und iran. Wehret den anfängen. Mit schlampe ist der soziale druck gemeint mit dem man frauen in entsprechendem umfeld zu einem verhalten zwingt, daß ich wie viele andere auch ablehnen.

    • 24. September 2012 um 20:38 Uhr
    • ernsthaft
  45. 45.

    @Supertalent:

    Nicht immer alles durcheinanderschmeissen, bitte.

    Angst vor Moslems: Gibt es. Die Früchtchen dieser Erde glauben ernsthaft, viele Millionen von Moslems würden begeistert hinter mittelalterlichen hasspredigern herlaufen und Leute abmurksen, die weblichen Geschlechtes sich gerne unterfrücken lassen. Nicht in Arabien, neinm, Sie glauben das hier in Europa, für Moslems, die ausgebildet sind, Arbeit haben, von denen 50% (Frauen) im Westen reine Ansiedlungsgewinnler sind. Paranoia, Angst oder Hass – suchen Sie es sich aus. Die sind in Europa allerdings auch eine kleine Minderheit.

    Srebrenica: Das Versagen des holländischen Bataillons beim Schutz des moslemischen Srebrenica gehört zu den scheusslichsten Versagen professioneller Militärs, die ich mir als ehemaliger Soldat vorstellen kann. Nur wuden die Bosnier am Ende trotzdem nicht von Moslems gerettet, sondern von westlichen Streitkräften.

    Historiker: Eine Siegergeschichtsschreibung gibt es (auf lange Sicht) niemals, weil zu viele Historiker ernsthaft Quellenstudium betreiben, sich gegenseitig kritisieren (und attackieren) und sich daraus eine akzeptierte historische Sicht entwickelt. Das gilt auch für das osmanische Reich, das im Vergleich mit seinen europäischen Zeitgenossen gar nicht schlecht abschneidet, wenn es um kulturelle und religiöse Toleranz geht (Ausnahme in Europa: Preussen).

    Kleidung: Mir ist es völlig wurscht, wie sich Menschen kleiden, ein bisschen mehr Dezenz im Strassenbild täte auch manch deutschen Männern und Frauen ziemlich gut und würde mein Auge weniger beleidigen. Die Burka und der Nihab allerdings sind keine Kleidung, sondern wandelnde Frauengefängnisse, deshalb in (wenigen) europäischen Ländern verboten, als Symbole von Unterdrückung. Das hat mit Ästhetik und Schönheitsempfinden eher nichts zu tun.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 24. September 2012 um 20:44 Uhr
    • ThorHa
  46. 46.

    45)
    Supertalent
    Die spanischen juden sind nicht nur in islamische länder geflüchtet sondern auch zb in die niederlande(spinoza zb) und in meine heimatstadt hamburg.

    • 24. September 2012 um 20:45 Uhr
    • ernsthaft
  47. 47.

    Supertalent
    Lassen wir doch mal die vergangenheit. Bitte beantworten sie doch mal meine anfängliche frage, ob sie verstehen, daß westeuropäer die islamische welt als rückständig empfinden.

    • 24. September 2012 um 21:00 Uhr
    • ernsthaft
  48. 48.

    @ernsthaft Vielleicht bin ich ja auch emotional, warum auch nicht. Ich habe jahre lang auf Deutschland und den Deutschen vertraut aber bin masslos enttäuscht. Sogar hier in unserer Diskussion versucht jeder wieder ohne Emphatie, einfach einen Schlag abzugeben um sich danach wieder gut zu fühlen. Der Tag war ja schon stressig genug denkt man. Also noch am Abend ein Kräftemessen mit einem unbeliebten Mitbürger machen und die eigene Vollkommenheit nochmals bestätigt bekommen. Sehen Sie hier irgendwo konstruktive Kritik? Ich nicht! Wir diskutieren über die Knabenlese,die Burka, Judenverfolgung etc. Warum? Weil ich geschrieben habe, dass der Westen mehr Scheisse gebaut hat als die islamische Welt und dass man endlich mal anerkennen muss, dass die Verhältnisse heute wieder langsam sich ändern. Das heisst, speziell die Türkei ist im Umbruch, wacht neu auf, die immer vermisste Erleuchtung schreitet auf seine Art voran. Und für mich als einen türkischen Muslim ist es höchst erfreulich, dass die Türkei sich entwickelt und an die guten westlichen Werten ebenbürtig anknüpft. Das dies aber nicht anerkannt wird, und weil die Argumente aus gehen, wird immer wieder die alten Sachen rausgeholt. Und da hab ich dann einen Einspruch. Weil wenn wir von der Geschichte reden, dann hat eher der Westen das nachsehen.

    Eigentlich möchte ich doch gar nicht über die Geschichte reden sondern von der Gegenwart. Aber die Arroganz einiger User lässt dieses nicht zu, weil es eben heute aus dem Westen leider nichts mehr schönes zu berichten gibt. Das ist die Schwachstelle, und wird gerne vertuscht. Oder können Sie mir etwa erklären, warum keiner mir bezüglich der positiven Ereignissen in der Türkei, was christen und Kirchen angeht und die negativen Ereignissen im Westen a la Minarett-Burka-Beschneidungsverbot,NSU-Morde mit Duldung einiger hohen Beamten, Schmähvideos,Beleidigungsplakate, Sarrazin-Hype etc. eine Antwort geben kann?

    Leute vergisst mal bitte für einen Moment, wie toll ihr seid, was für Rhetorikkünstler ihr doch seid, wie eloquent etc. und seid mal bitte ehrlich!

    • 24. September 2012 um 21:00 Uhr
    • Supertalent
  49. 49.

    Wenn ich an ihrer stelle wäre würde ich evtl ähnlich reagieren. Wenn sie an meiner stelle wären ????

    • 24. September 2012 um 21:08 Uhr
    • ernsthaft
  50. 50.

    @Supertalent

    „Sie haben behauptet, dass die islam. Länder Judenfrei wären!“

    Sie wissen was ein Wort wie „faktisch“ bedeutet oder? Ich schrieb:

    „Faktisch judenrein sind islamische Ländern des Nahen Ostens ja heute schon“

    Faktisch judenfrei ist auch die Türkei, denn die gut 20 000 Juden machen 0,04% (!) an der Gesamtbevölkerung aus. Dazu kommen dann noch 0,2% Christen. Das ist nichts, und denoch werden Christen, inklusive Bischöfe, auch schon mal von Allahu Akbar rufenden Moslems in der Türkei regelrecht abgeschlachtet:

    „Padovese wurde am 3. Juni 2010 vor seinem Wohnhaus im Mittelmeerhafen von İskenderun erstochen[2][3] und danach geköpft“ http://de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Padovese

    Und Sie kommen ernsthaft hier her und stellen die Erdogantürkei als vorbildlich dar? Sie machen sich lächerlich. Von der Situation von Aleviten, Kurden, Journalisten, Homosexuellen etc gar nicht zu reden.
    Irgendwie kommen Sie mir zunehmend wie ein Gülen-Jünger vor. Na schonmal ein Lichthaus von innen gesehen?

    • 24. September 2012 um 21:20 Uhr
    • BeIlfruta87
  51. 51.

    Supertalent
    Sie führen eine reihe von vorwürfen auf, die, jeder einzelne, schon einer eigenständigen diskussion würdig wären. Ich machs mal einfacher. Trotz aller probleme und fehler ist west europa, besonders deutschland die weltgegend in der es sich am besten leben läßt(okay australien/nz) läßt. Kennen sie ein islamisches land, da gibt es ja viele, in dem sie lieber leben würden? Die türkei kenne ich nicht gut genug um darüber intensiv diskutieren zu können, bin aber sicher, das unser freund cem, die situation dort deutlich anders sieht als sie.

    • 24. September 2012 um 21:23 Uhr
    • ernsthaft
  52. 52.

    Danke hierfür. Und wissen Sie was, ich bin sogar fast an Ihrer Stelle. Sie werden sich jetzt fragen, was ich damit meine. Ich schreibe eigentlich seit Jahren in türk. Foren, aber erst seit ein zwei Monaten in deutschen. Und in den türkischen Foren bin ich auf einmal der „Gastgeber“ und diskutiere auch über Minderheiten und andersgläubige.

    Um Ihnen Ihre Frage zu beantworten, an Ihrer Stelle wäre ich weiterhin ein toleranter Mensch. „Wäre“ ist sogar falsch, ich bin es auch. Leider kann ich Ihnen das hier nicht beweisen, weil Sie kein türkisch können(?).
    Ich setze mich in türk. Foren gegen Fanatiker aus kurdischen,türkischen,rassistischen,militärfaschistischen ja sogar gegen Religionsfanatischen Radikalen ein.
    Für mehr Rechte für Kurden,Alewiten,Armenier,Islam gläubige und Christen mache ich mich stark. Meistens sind diese radikalen dumme Leute und ich mach sie mit leichtigkeit mundtot, weil radikalismus und faschismus einfach mit blossem Verstand nicht(leicht) zu verteidigen ist.
    Meine moralischen Werte, auf die ich mich dabei berufen habe, habe ich aus meiner islamisch-europäischen Erziehung. Ich nehme mir alles gute von beiden Seiten.
    Ich habe diesen Fanatiker, als Beispiel für Fortschritt und Toleranz immer Deutschland als Beispiel gegeben, so sehr war ich von Deutschland überzeugt.
    Wenn einige nicht verstanden haben, habe ich die glorreichen Tage aus osman. Zeit angesprochen, um den zu sagen, dass sie sogar rückständiger sind als ein Imperium aus dem Mittelalter.

    Den ganzen Abend habe ich über das Iphone geschrieben, ich glaube ich kriege gleich einen epileptischen Anfall :-)

    • 24. September 2012 um 21:30 Uhr
    • Supertalent
  53. 53.

    @Belfrutta Ich hab doch geschrieben, dass Sie keine Ahnung haben. Gülen mag ich nicht mal. Aber wenn Sie die Gülen-Bewegung wirklich kennen würden, also ich meine nicht im die Lieb zu haben, sondern einfach um ein Wissender zu sein, dann würden Sie wissen, dass grade Gülen von einigen Türken oft und gerne dafür kritisiert wird, mit den Christen die berühmten „Dialoge“ zu führen. Einige behaupten sogar, dass Gülen die Türken zu den Protestanten des Islams machen möchte, ganz nach christl. Vorbild. Gerne wird davon erzählt, dass er sogar dem alten Papst die Hand geküsst haben soll. Ob es stimmt? Weiss ich nicht, interessiert mich auch gar nicht, weil die Türkei mehr zu bieten hat, mit seiner Geschichte, der Zivilisation… als so einen Imam wie der Herr Gülen.

    • 24. September 2012 um 21:39 Uhr
    • Supertalent
  54. 54.

    Superpfeife

    Weil ich geschrieben habe, dass der Westen mehr Scheisse gebaut hat als die islamische Welt

    Wenn Sie es nötig haben, einen Schwanzvergleich zu machen, dann ist das Ihr Problem.

    • 24. September 2012 um 21:51 Uhr
    • Mamas Liebling
  55. 55.

    @ Supertalent: Danke fürs Engagement, lassen Sie sich durch einen rauen Ton nicht verscheuchen.

    • 24. September 2012 um 21:53 Uhr
    • Jörg Lau
  56. 56.

    @Belfrutta Sie haben wirklich keine Ahnung, weil die ermordeten Christen in der Türkei, nicht dem Herrn Erdogan anzulasten sind, sondern der säkulären faschistischen Militärkemalisten, die eine angebliche islamistische Regierung von Erdogan zu stürzen versuchten.
    Sie wissen gar nicht was da abgegangen ist.
    Die richtigen Muslime waren alle entsetzt über diese Morde. Ein richtiger Muslim ist tolerant und ist gegen das Töten. Nur in Verteidigung um sich zu schützen, darf Gewalt angewendet werden.
    Ich habe speziell bei dem armenischen Journalisten Hrant Dink ein Paar tränen vergossen. Der Mann ist als Waise aufgewachsen und hatte einen Loch in seinem Schuh als er starb. Er hatte sich für die armenisch-türkische Versöhnung stark gemacht, hatte aber anders wie im Westen, auch ermahnende Worte Richtung Eriwan verloren. Im Westen braucht man ja nicht mehr darüber diskutieren, weil sie Herren ja schon entschieden haben, wie es historisch abgelaufen sein MUSS. Egal anderes Thema!

    Diese Menschen wurden von der später aufgedeckten Geheimgesellschafft Ergenekon rekrutierten dummen ungebildeten nationalistischen arbeitslosen jugendlichen umgebracht, um die Türkei auf Ihrem Weg in die EU, und die damit verbundenen mehr Rechte und Freiheiten zu unterbinden, damit sie wie immer die Fäden im Hintergrund ziehen können.

    Die Muslime und Erdogan bekämpfen trotz vehementem Widerstand diese Faschistischen Menschenverachter, die für ihre Machtspiele nicht mal davor abschrecken unschuldige christl. Missionare und Priester umzubringen. Sogar auch wenn ihr Land damit befleckt wird!

    Sie haben wirklich die falsche Seite als Ihre Feinde ausgewählt. Ich weiss dass das schwer zu glauben ist, weil Sie hier vollkommen falsche Infos durch die deutschen Medien zugespielt bekommen oder aus dem Zusammenhang gerissene Anektoden serviert bekommen haben, die praktisch alles was pro Erdogan wäre somit ausblendet.

    • 24. September 2012 um 21:56 Uhr
    • Supertalent
  57. 57.

    Supertalent

    Ich habe jahre lang auf Deutschland und den Deutschen vertraut aber bin masslos enttäuscht.

    Sie erweitern die Enttäuschung Ihrer persönlichen Erwartungen zu einem Islam-Nichtislam-Problem. Pathetisch.

    Sogar hier in unserer Diskussion versucht jeder wieder ohne Emphatie, einfach einen Schlag abzugeben um sich danach wieder gut zu fühlen.

    Unterstellung. Sie werden einfach nicht ernst genommen, das ist alles.

    • 24. September 2012 um 21:59 Uhr
    • Mamas Liebling
  58. 58.

    Zitat Supertalent: „In Sümela und in Ahtamar/Van wurden mit staatlichen Mittel alte Kirchen aufwendig restauriert und den Christen zur Verfügung gestellt“

    Das hat mich interessiert, bei Ahtamar/Vanes handelt es sich um die armenische Kirche zum Heiligen Kreuz, die nach der Restaurierung als Museum eröffnet wurde und in der einmal im Jahr für einen Gottesdienst genutzt werden darf. Einen längeren Kampf gab es darum, ob auch wieder ein Kreuz auf der Kuppel erlaubt sein soll, letztendlich hat das türkische Ministerium für Kultur und Tourismus dann doch zugestimmt.

    http://www.deutscharmenischegesellschaft.de/?p=2285
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_zum_Heiligen_Kreuz_%28Akdamar%29

    Mit Sümela ist vermutlich das berühmte Kloster gemeint, einem Wallfahrtsort für Christen und Muslime.

    „Im Jahr 2005 wurde bekannt, Sumela, „eines der wichtigsten Klöster der Christenheit“, solle nach Angaben türkischer Behörden wieder als Kloster eröffnet werden.[1] Im Jahre 2010 stellte der Ökumenische Patriarch Bartholomäus I. einen Antrag bei der türkischen Regierung, zu Mariä Entschlafung am 15. August dort einer Göttlichen Liturgie vorstehen zu dürfen. Der Antrag wurde am 8. Juni von Kultur- und Tourismusminister Ertugrul Günay positiv beschieden und die Liturgie am 15. August unter großer Anteilnahme orthodoxer Christen durchgeführt“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Sumela
    http://diepresse.com/home/panorama/religion/587804/Tuerkisches-Kloster-Sumela_Erste-Messe-seit-90-Jahren

    • 24. September 2012 um 22:01 Uhr
    • Maber
  59. 59.

    Nur in Verteidigung um sich zu schützen, darf Gewalt angewendet werden.

    Eben. Aber dieses eben begreifen Sie nicht. Denn erstens wird alles als Verteidigung verkauft, was einem passt, und zweitens ist in der Zivilisation die Gewalt das Monopol – das scharf beobachtete Monopol – des Staates.

    Sie denken in Gruppen. Wie Paviane.

    • 24. September 2012 um 22:02 Uhr
    • Mamas Liebling
  60. 60.

    @Mamas Nesthäschen Danke dass Sie sich freiwillig melden, wo ich doch gerade nach einem IQ schwachen Blödzeitungsabonnenten gesucht hatte…..<—So sieht das also aus liebe Freunde, wenn sich der Mensch mitten in Europa nicht geistig entwickeln konnte.

    Einen Dank hier nochmal an dem Forentroll. In türkischen Foren gibt es von denen auch zu genüge, aber mein Umgangston ist sonst auch ein bissel härter. Egal…..

    • 24. September 2012 um 22:08 Uhr
    • Supertalent
  61. 61.

    Kann man diesen als Mensch getarnten Vollpfosten irgendwie blockieren? Mamas Hosenscheisser, ich habe kein Bock auf dieses Niveau, du hast leider nur eine zweistellige IQ, bist nur auf Beleidigung und Streit. Beate Mundlos, heisst deine Mutter oder was?
    Also zieh mal Leine..

    • 24. September 2012 um 22:12 Uhr
    • Supertalent
  62. 62.

    @mami Nehmen Sie mich bitte nicht ernst, ich bitte Sie drum.

    • 24. September 2012 um 22:13 Uhr
    • Supertalent
  63. 63.

    Denken Sie mal über Ihre eigenen Worte nach.

    @ rockandroller

    Sie machen mich neugierig, to say the least:
    Welche aus meiner Feder stammenden Worte könnten Ihrerseits gemeint sein?

  64. 64.

    @Supertalent

    „dass grade Gülen von einigen Türken oft und gerne dafür kritisiert wird, mit den Christen die berühmten “Dialoge” zu führen.“

    Sowas aber auch, ein echter Moslem darf mit Kuffar keine „Dialoge“ führen, seinen sie noch so heuchlerisch motiviert. Verständlich das in der vorbildlichen und toleranten Türkei Herr Gülen für so ein Verhalten von „einigen Türken“ kritisiert wird. Wie kann er nur!

    „Gerne wird davon erzählt, dass er sogar dem alten Papst die Hand geküsst haben soll.“

    Darauf ein atheistisches „um Gottes Willen!“. Wer Gottes Stellvertreter auf Erden küsst, der kommt ganz eindeutig in die Hölle! Also zumindest wenn man Moslem ist, daher hoffe ich das mit dem Küssen ist nur ein Gerücht.

    Habe gerade festgestellt, in Deutschland leben prozentual mehr Buddhisten als in der Türkei Christen und Juden zusammen! Was sagt uns das?

    • 24. September 2012 um 22:24 Uhr
    • BeIlfruta87
  65. 65.

    @ernsthaft Der Herr Cem Özdemir ermutigt Erdogan zu noch mehr Schritte Richtung Freiheit und Rechte. Dafür wird er von der angeblichen sozialdemokratischen aber eigentlich linksnationalistischen Ergenekon und Militarismus-Befürworter-Partei CHP und den dummen rassistischen MHP Opposition gehasst.

    In der Türkei ist alles paradox.

    Die modernsten,demokratischsten und tolerantesten Menschen, die auch am wenigsten gegen Christen sind, sind die gebildeten jungen Muslime.

    Sie staunen was?

    Ein Beweis dafür ist auch die Erfüllung aller Kopenhagener Kriterien innerhalb kürzester Zeit, die boomende und in der Wachstumsrate rekorde brechende Wirtschaft, die Anerkennung der Kurden, nach kurdischem Fernsehen, haben sie seit letzter Woche mit Anfang des neuen Schuljahres angefangen Kurdisch als Wahlfach anzubieten.

    Den Christen haben sie ihre alten enteigneten Güter,Ländereien zurückgegeben.

    Wieso wissen Sie und die anderen nichts davon?
    Weil die dt. Medien nur einen Teil davon berichten und die Türken, die nicht belesen sind, sich nicht drum kümmern, um es an die deutschen weiterkommen zu lassen.

    • 24. September 2012 um 22:39 Uhr
    • Supertalent
  66. 66.

    @Supertalent

    Seit wann rufen „säkulären faschistischen Militärkemalisten“ Allahu Akbar wenn die Christen töten? Und warum wollen Sie Kemalisten für Taten islamischer Fanatiker verantwortlich machen?

    „Ein richtiger Muslim ist tolerant und ist gegen das Töten.“

    Das war schon Mohammed nicht. Koran und Hadithe belegen dass. Ist man gegen das Töten wenn man 700 jüdische Gefangene enthauptet (Banu Qurazia)? Ist man gegen das Töten wenn der höchste Platz im islamischen Paradies dem tötenden Soldaten reserviert ist, und nicht etwa einem um Frieden bemühten Pazifisten? Ist man gegen das Töten wenn die Strafe für die Abkehr vom Islam, ähm Töten ist? Ist man gegen das Töten wenn die Strafe für Seitensprung oder für Homosexualität der Tod ist? Ist man gegen das Töten wenn die getötet werden sollen, die jemand andere getötet haben?

    „Nur in Verteidigung um sich zu schützen, darf Gewalt angewendet werden.“

    Achso, und deswegen wurde der Islam gerade in der Frühzeit, aber auch später, ausgiebig mit dem Schwert verbreitet. Deswegen wurde Mekka gewaltsam erobert, deswegen wurde die arabische Halbinsel gewaltsam erobert, deswegen wurde Nordafrika bis nach Spanien gewaltsam erobert. Deswegen haben die Türken das Byzantinische Reich und den Balkan erobert. Und deswegen haben die Türken 2 mal versucht deutsche Gebiete (Mitteleuropa) zu erobern. Und das alles nur wegen der Verteidigung. Jaja, Islam bedeutet Frieden, wir wissen es alle! Merken Sie eigentlich das Ihr Weltbild nicht stimmig, bzw eine Lüge ist?

    • 24. September 2012 um 22:53 Uhr
    • BeIlfruta87
  67. 67.

    @belfrutra Merken Sie nicht, wie Sie sich selbst widersprechen? Sie meinten der Gülen wäre ein Islamist. Ich habe Ihnen aber erklärt, dass er für Dialoge mit den Christen sich stark gemacht hat. Somit habe ich Ihre Lüge enttarnt. Womit kommen Sie jetzt?
    Sie machen auf eine kindische Art und Weise weiter. Jetzt behaupten Sie, dass der Gülen, na wenn er nicht mehr in Ihrem Hassschema hineinpasst, auf einmal von Ihnen als der „Milde“ dargestellt wird, der wieder von noch radikaleren Muslimen, die nach Ihren Recherchen sicherlich %90 der Türkei ausmachen, für den milden Umgang mit den Christen kritisiert wird.

    Ja was denn nun?

    Haben Sie Lange Weile?

    Ich werde Sie enttäuschen müssen. Denn Gülen wird in der Türkei für seine Arbeit am meisten von den antiislamischen Kemalisten kritisiert!!
    Was sagen Sie dazu?

    Kemalisten sind faschos! Sie sind gegen Demokratie,gegen die EU,gegen Islam,gegen Christen,Armenier, Kurden und vor einer Woche waren sie sogar gegen die Syrischen Flüchtlinge!

    Als in Van ein Erdbeben passierte, hatte die ganze türkische Bevölkerung in Paketen private Hilfen geschickt. Weil aber die Empfänger also die Opfer mehrheitlich Kurden waren, haben einige antiislamische Kemalisten die Bevölkerung von der Hilfe abbringen wollen. Einige haben sogar Steine in Kartons verpackt und an die Erdbebenopfer geschickt. Eine Anspielung auf die steinewerfenden Kurden.
    Die Kemalisten sind herzlos.
    Und ihr findet die gut, nur weil sie antiislamisch sind!

    • 24. September 2012 um 22:54 Uhr
    • Supertalent
  68. 68.

    – ägyptischer Blogger Albert Saber Ayyad wegen Blasphemie angeklagt –

    http://www.egyptindependent.com/news/blogger-put-trial-insulting-religion

  69. 69.

    – ägyptischer Blogger Albert Saber Ayyad wegen Blasphemie angeklagt –

    Unterstützung des wegen Blasphemie angeklagten ägyptischen Bloggers Albert Saber Ayyad durch die Unterschrift unter die folgende Petition möglich:

    http://www.change.org/petitions/free-alber-saber

  70. 70.

    Ich habe das gefühl das die diskussion etwas aus dem ruder läuft. In ton und thematik. Supertalent sollte wissen , das viele hier in diesem blog, ich zähle mich auch dazu, eine sehr kritische haltung gegenüber dem islam haben. Diese haltung entstand bei mir aus dem was ich über den historischen islam weiß und dem was ich heute an informationen über den islam und seine auswirkungen auf das leben von menschen erhalte. Eine weitere nicht gerade geringe rolle bei meiner einschätzung spielen deutsche medien und multikultis und gutmenschen die mich immer wieder zu belehren versuchen während ich sehe das die realität eine andere ist. Meine realität ist leider von ihrer, supertalent, sehr weit entfernt. Nicht unbedingt in bezug auf die heutige türkei, da weiß ich zu wenig, aber in bezug auf den islam, da fürchte ich weiß ich genug. Da muß ich ihnen leider auch sagen das sie, (auch wenn sie hier ein bißchen den sündenbock spielen müssen) eben nicht auf die konkreten fragen eingehen. Sie erinnern sich ? Das erlebt man leider immer wieder, auch in diesem blog.

    • 24. September 2012 um 23:18 Uhr
    • ernsthaft
  71. 71.

    @Belfrtta ohh mann…Sie kommen ja hier mit Behauptungen!! Das mit dem Allahu Akbar schreiendem Attentäter ist schon längst geklärt. Die Faschokemalisten die diese Attentate veranlasst haben, trauen sich heute nicht mehr, die von Ihnen hier aufgeführten dummen Argumente in den Mund zu nehmen. Die schâmen sich jetzt.
    Das ist völlig absurd, ja sogar lachhaft. Sie sind auf dem Wissenstand vielleicht von 2009.
    Und damit sind Sie sogar noch gut bedient.

    Ach so…was den İslam angeht, da können Sie denken was Sie wollen, schreiben was Sie wollen, das kann die Greueltaten des christl. Europa einfach nicht ungeschehen machen. Tut mir leid!
    Ich kann hier auch seitenlang schreiben wie grausam es im dunklen Mittelalter von Europa es zuging. Im Endeffekt würden Sie verlieren.Aber wozu sollte ich das?
    Möchte ich Sie bekehren?
    Nein!
    Also, dann glauben Sie doch daran was Sie wollen!
    Und wenn Sie mich nicht bekehren wollen, dann würde ich doch gerne in meiner Religion bleiben, wenn Ihnen das Recht ist?
    Ich glaube nicht, dass hier jemand dem Anderen seine Religion verbieten kann.
    Deswegen sag ich doch, was soll das Ganze?
    Wieso kommen Sie immer wieder als Ewiggestrige mit diesen schon hundertmal durchgekauten falschen Behauptungen?

    Wieso antworten Sie nicht auf die Frage, was von Europa und seinen humanistischen aufgeklärten Werten übriggeblieben ist?
    Warum wird Europa immer mehr rechts,immer intoleranter?
    Die Muslime waren ja nach Ihrer Auffassung schon immer gewalttätig und böse. Also meinen Sie jetzt damit, dass Sie das erst neu entdeckt haben, oder verfâllt Europa wieder in die Zeit des Nationalistischen Faschismus? Und Sie sehen Sachen, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt?

    Wieso beleidigt der Westen permanent den İslam und die Muslime? Warum diese Verbote? Möchtet ihr, dass die friedlichen Muslime auch alle radikal werden, damit ihr endlich einen Vorwand habt um richtig anzugreifen? Seit 200 Jahren hat kein islam.Land einen christl. angegriffen. Andersrum ist es aber schon oft passiert.
    Egal ich möchte jetzt auch nicht wie du sein, und die Geschichte als Beispiel nehmen.

    Und langsam muss ich auch schlafen gehen. Ich muss ja schliesslich arbeiten und Steuern zahlen, damit arbeitslose kettenrauchende alkoholkranke türkenhassende Hartzler was zu essen bekommen!

    • 24. September 2012 um 23:19 Uhr
    • Supertalent
  72. 72.

    – Albert Saber, politischer Aktivist und Blogger, angeklagt wegen Beleidigung der Religion: „der Film“ –

    Albert was arrested on 13 September
    after allegedly posting the controversial anti-Islam film, ‚The Innocence of Muslims‘ … on his Facebook page.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/53729/Egypt/Politics-/Egyptian-Copt-charged-with-blasphemy-referred-to-m.aspx

  73. 73.

    @Supertalent

    „Sie meinten der Gülen wäre ein Islamist.“

    Wo bitte habe ich das behauptet, Sie scheinen Probleme zu haben Texte korrekt zu erfassen. Ihr Eingeständnis das Gülen in der Türkei schon für Dialog oder Dialüg mit Christen kritisiert wird, habe ich nur aufgegriffen um Ihre eigene Behauptung von der ach so tollen und toleranten Türkei, als das zu entlarven was es ist, nämlich als beschönigenden Blödsinn.

    „Kemalisten sind faschos! Sie sind gegen Demokratie,gegen die EU,gegen Islam,gegen Christen,Armenier, Kurden und vor einer Woche waren sie sogar gegen die Syrischen Flüchtlinge!“

    Kemalisten sind das Böse und wenn Sie morgen in Scheiße treten sind dafür vermutlich auch Kemalisten verantwortlich. Ihr Bild von sich als ach so liberalen, toleranten Muslime wackelt immer mehr. Wo bleibt die Differenzierung? Sie sind wohl ein kemalphober Kemalistenhasser mit AKP-Parteibuch in der einen und Koran in der anderen Hand!

    • 24. September 2012 um 23:28 Uhr
    • BeIlfruta87
  74. 74.

    Gute Nacht an alle friedvollen Mitbürger!

    KEIN FASCHISMUS!
    KEIN RADIKALISMUS!
    KEIN RASSISMUS!
    KEINE KRIEGE!

    EGAL DURCH WELCHE RASSE,RELIGION ODER IDEOLOGIE!

    Schlaft gut :-)

    • 24. September 2012 um 23:31 Uhr
    • Supertalent
  75. 75.

    Belfruta Grade du musst jetzt mit „Differenzierungsnotstand“ kommen! Selten so gelacht alda! :-))

    • 24. September 2012 um 23:34 Uhr
    • Supertalent
  76. 76.

    Auch wenn unser supertalent auf konkrete fragen nicht eingeht
    78 schließe ich mich an.
    Vielleicht traut supertalent sich ja noch mal in den ring. Würde mich freuen.

    • 24. September 2012 um 23:44 Uhr
    • ernsthaft
  77. 77.

    Belfrutta Die Faschos sind immer die Bösen. In der Türkei sind es die Kemalisten, die sogar an jedem Todestag am 10. November exakt um 9:05 eine Minute lang stramm stehen und schweigen, egal was sie grade machen, egal wo sie sich befinden. Dann gibt es abends im Fernsehen die Bilder, wo sie mitten auf der Bosporusbrücke mit ihren Autos angehalten und ausgestiegen sind, mit traurigem Blick in die Ferne. Die die weiterfahren wollen, nicht mitmachen wollen, werden beschimpft, kein würdiger Bürger des Republik Gründer Atatürks zu sein. Führerkult par exellence!
    Sowas gibt es heute nur noch in Nordkorea!
    Diese Peinlichkeiten von den achso westlichen Kemalisten kennt man hier in Deutschland gar nicht, weil das geschickt ausgeblendet wird. Wenn man über die Türken schimpft, dann aber bitte nicht über die Kemalisten, sondern nur über die Muslime.

    Wie gesagt drüben sind die Faschos die Kemalisten. Und hier?

    • 24. September 2012 um 23:46 Uhr
    • Supertalent
  78. 78.

    @ Supertalent

    „In der Türkei ist alles paradox.“

    Sprechen wir es doch aus: Die Türkei blickt in den Abgrund eines Bürgerkrieges.

    Der Iran und Saudi-Arabien sind an mehreren Fronten nahe der Türkei tödlich miteinander verhakt; alle mehrheitsmuslimischen türkischen Nachbarn (vielleicht mit der Ausnahme des Libanon und Aserbajdschans) sind mit der Türkei verkracht und brechen langsam auch als Handelspartner weg.

    Entführungen statt Handel – man kehrt zur Tradition zurück.

    Die Türkei ist in eine Zerreißprobe zwischen dem Iran und den arabischen Sunniten geraten. Und die Kurden haben jetzt die Chance ihrer Geschichte.

    22,691,824 Kurden in der Türkei, d.h. über 30% der 74.7 Millionen türk. Staatsangehörigen; bei anhaltend hoher Kurdischer Geburtenrate und der türkischen irgendwo zwischen Frankreich und dem Iran, also im Keller; Kurdische Verwaltungsautonomien in Irak und Syrien und einen Kurdischen Präsidenten des Irak.

    Europa wird nicht türkisch, nicht arabisch und auch nicht muslimisch; ob, bzw. wieviel von Anatolien türkisch bleibt, ist dagegen ernsthaft fraglich.

    Kemalisten Faschos … alle ‚Vergiß‘ nicht woher du kommst Typen‘ sind Faschos, weil sie andere unter Druck setzen (wollen).

    Erdogan wollte mit seiner Kriegsflotte die Israelis einschüchtern und nebenbei das Erdgas im östlichen Mittelmeer klarmachen; aber eins von zwei Bohrschiffen blieb gleich mit Motorschaden liegen und die Flieger fallen vom Himmel, wenn die Israelis nicht die Radarstörung auf dem neusten Stand halten. Assad ballert in die Türkei hinein und ausgerechnet in der Syrienpolitik hat Erdogan keine Mehrheit.

    Wenn die Türkei das ganze überstehen sollte, dann sitzt sie am Ende bei Putin auf dem Schoss nachdem sie die arabischen Sunniten verraten hat. Und dann wird die Türkei sich als ein zweites Turkmenistan wiederfinden, mit blutigen Borat-Clowns an der Macht und Jihadisten an jeder Ecke.

    Dass ‚Salamworld‘ vom russischen Sicherheitsdienst gemacht wird, wissen Sie bestimmt.

  79. 79.

    @Supertalent

    „Ach so…was den İslam angeht, da können Sie denken was Sie wollen, schreiben was Sie wollen, das kann die Greueltaten des christl. Europa einfach nicht ungeschehen machen. Tut mir leid!
    Ich kann hier auch seitenlang schreiben wie grausam es im dunklen Mittelalter von Europa es zuging.“

    Sie lenken schon wieder ab.

    „Im Endeffekt würden Sie verlieren.“

    Ich definiere mich nicht als Christ. Demnach kann ich aufgrund begangener Verbrechen der katholischen Kirche nicht „verlieren“.

    „Ich glaube nicht, dass hier jemand dem Anderen seine Religion verbieten kann.
    Deswegen sag ich doch, was soll das Ganze?“

    Das nennt man Aufklärung. Auch wenns wehtut. Kennen Sie eigentlich die positiv dargestellte Ehrenmordgeschichte im Koran?

    „Wieso antworten Sie nicht auf die Frage, was von Europa und seinen humanistischen aufgeklärten Werten übriggeblieben ist?“

    Zu den humanistischen aufgeklärten Werten Europas gehört nicht, die Toleranz gegenüber Intoleranten. Auch wenn Islamisten genau diese Art der Toleranz einfordern und zu viele gutmenschliche Europäer bereit sind, sie zu gewähren.

    „Die Muslime waren ja nach Ihrer Auffassung schon immer gewalttätig und böse.“

    Ich rede eher selten über Muslime und eigentlich nie über DIE Muslime. Ich konzentriere mich vorallem auf Mohammed und die Ideologie die er geschaffen und vorgelebt hat.

    „Wieso beleidigt der Westen permanent den İslam und die Muslime? Warum diese Verbote? Möchtet ihr, dass die friedlichen Muslime auch alle radikal werden, damit ihr endlich einen Vorwand habt um richtig anzugreifen?“

    Ich kann ziemlich gut mit Moslems wie Lamya Kaddor leben, aber solange die eine kleine unbedeutende Minderheit im Islam darstellen haben wir ein Problem. Und das ist genau das Problem, was die islamsiche Welt bis heute nicht lösen könnte und dass zu den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Zuständen geführt hat, die wir heute kennen aus diesen Ländern. Islambeschönigung und Blasphemiegesetze werden da nicht weiterhelfen. Islamkritik und Aufklärung sind da schon eher ein Mittel.

    „Seit 200 Jahren hat kein islam.Land einen christl. angegriffen.“

    Weil selbst irre islamische Fanatiker wissen dass sie militärisch chancenlos sind gegen den Westen. Und das schon seid vielen hunderten von Jahren. Die halbe arabische Welt konnte ja nichtmal das kleine Isreal besiegen, ein Land das sie ja gleich mehrfach in den letzten 200 Jahren angegriffen haben.

    „Und langsam muss ich auch schlafen gehen. Ich muss ja schliesslich arbeiten und Steuern zahlen“

    Ich auch, gute Nacht!

    • 24. September 2012 um 23:56 Uhr
    • BeIlfruta87
  80. 80.

    @ Supertalent

    “ Seit 200 Jahren hat kein islam.Land einen christl. angegriffen“

    Wo bleiben die Kenntnisse Ihrer ruhmreichen Geschichte ?

    „Ab August 1914 fuhr der Kreuzer unter türkischer Flagge, erhielt den Namen Yavuz Sultan Selim (später kurz Yavuz), nach Sultan Selim I. Yavuz, und wurde im Schwarzen Meer gegen die russische Flotte und ihre Häfen eingesetzt. … Am 28. Oktober 1914 führte Souchon sein Geschwader in das Schwarze Meer und beschoss am nächsten Tag den Hafen von Sewastopol und danach den Hafen von Odessa, wobei der russische Minensucher Prut versenkt wurde. Daraufhin erklärte Russland am 2. November 1914 der Türkei den Krieg.“

    Herzlichen Glückwunsch – warum verleugnen Sie so etwas vor uns ?

    Vielleicht weil ohne deutsche Besatzung die Pötte keinen Meter gefahren wären ? „Die Schiffe fuhren weiterhin mit ihren deutschen Besatzungen, die nun aber den Fes als offizielle Kopfbedeckung trugen.“

    Deutsche mit Fes; gab es später für die Kommandeure der muslimischen SS-Divisionen noch mal. Wurde aber oft mit Karneval verwechselt, daher Soldbuchfoto immer auch mit Fes !

    http://de.wikipedia.org/wiki/SMS_Goeben

    Richtig ist aber, dass sich islamische Länder auf Angriffe auf ihre eigne Bevölkerung konzentriert haben und ansonsten im Windschatten von christlichen Kriegskoalitionen auf Beutezug gingen. Hatte wohl mit technischen und organisatorischen ‚Asymmetrien‘ (wie man heute dazu sagt) zu tun.

  81. 81.

    @ernsthaft Aber ich habe doch dir geantwortet, ich hab doch geschrieben, dass ich einen gewissen grad an Distanz und Irritation ganz wohl verstehen kann aber dass ich als ein Muslim eine gewisse Grundfreundlichkeit bekommen muss. Sowas braucht immer das Engagement beider Seiten. Ich weiss auch dass z.b. wenn der Deutsche etwas sagt, was bei fast allen auch nichtmuslimischen Ausländern für Empörung sorgt, nicht gleich automatisch es böse meint. Es ist einfach die für uns Südländer zu kühle zu emotionslose Art des Deutschen. Ich habe es schon lange verstanden und werde diese Auffassung trotz der hier auch zahlreichen antiTürkisch eingestellten Menschen nicht verlieren und den Türken es versuchen zu erklären, warum der Deutsche in einer X Situation so plump reagiert hat.

    Ich weiss nicht, was ich dir sonst nicht beantwortet haben soll. Ehrlich.
    Auf deine andere Frage, ob ich an deiner Stelle genauso reagieren würde habe ich doch auch geantwort. Das Bild des angeblich rückständigen Islam. Welts bin ich dich mehrmals eingegangen.

    Warum aber der Westen permanent verbietet,verunglimpft,radikalisiert,schlecht macht…darauf habe ich aber immer noch keine Antwort bekommen. Burka? Schrecklich! Verbieten? Nein!
    Minarett verbieten? Aber warum? Das Ganze in dem Augenblick, wo in der Türkei Kirchen sogar mit öffentlichen Mittel restauriert werden! Unfassbar!
    Beschneidung?
    Plakate mit Beleidigungen und respektlosen Slogans.
    Schmähvideo wird mit Das Leben des Brian verglichen!
    Hallo!!!!???
    Wo wird denn im Leben des Brian, Jesus schlecht gemacht?
    Wo wird er als ein pädophiler sexbesessener Bösewicht dargestellt?
    Und wenn es so wäre dass der Westen sowas über Jesus akzeptieren würde, ist es immer noch kein Grund, von anderen Völkern/Religionen das gleiche verlangen zu dürfen. Warum macht der Westen den Standart? Warum muss man sich mit den Sitten und Bräuchen an Westen orientieren und messen?
    Das ist eine nicht zu ertragende Anmassung und Arroganz die seinesgleichen sucht.

    Und vergisst nicht bitte Türkei ist nicht der Iran, nicht Saudi Arabien und auch nicht der Maghreb! Türkei ist nicht salafistisch, nicht schiitisch.
    In der Türkei gab es schon im 19. Jahrhundert einen Parlament, noch vor Atatürks Zeit.
    Das Land hat eine mehr oder weniger demokratische Tradition. Mehr als es in Osteuropa wahr, mehr als in der gesamten arabischen Welt zusammen.

    Vorgestern haben die Übeltäter ihre gerechte Strafe bekommen.
    Das Land hat und ihre Bürger sind friedliche und sehr gastfreundliche Menschen.
    Bitte an die, die gerne als Hobby Türken-Bashing machen, damit aufzuhören.
    In Europa gibt es ein einziges Land, wo die Deutschen gemocht werden, und für ihre Leistungen verehrt werden und das ist die Türkei!

    Gute Nacht…

    • 25. September 2012 um 00:18 Uhr
    • Supertalent
  82. 82.

    @Thomas Holm Sie sind völlig am Thema vorbei. Ihre angeblich exakten Zahlen der Kurden haben Sie woher? Es ist eine Theorie, die Sie da aufstellen, nach Ihrer Formulierung sieht das sogar nach Wunschvorstellung aus. Wir werden sehen was passieren wird, aber Recht gebe ich Ihnen nicht. Sie schreiben als ob die Türkei völlig hilflos und schwach wie ein Ping-Pong Ball zwischen grossen Mächten(lach) wie dem Syrien, Iran und Israel hin und her gespielt wird!
    Sie wissen gar nicht, was für eine Marine die Türkei besitzt. Na ja egal, war auch nicht mein Thema. Unterschätzen Sie die Türkei ruhig weiter!

    • 25. September 2012 um 00:30 Uhr
    • Supertalent
  83. 83.

    @thomas holm Wenn man in den 200 Jahren keinen Angriffskrieg eines islam. Landes auf einen christl. finden kann, kann man natürlich auf den ersten Weltkrieg rüberschielen und diesen WELTkrieg, ein Krieg der Bündnisse, wo anscheinend ja religion und Rasse keine Rolle gespielt haben muss/darf, weil die Verbündeten Deutschland und die Osmanen unterschiedliche Religionen haben. Da muss eben diese als Antwort herhalten!(Versuchen wäre besser gesagt)

    • 25. September 2012 um 00:37 Uhr
    • Supertalent
  84. 84.

    Und wenn wir diese Bombardierung des Sewastopol durchgehen lassen würden, wäre das immer noch ein einziges Mal. Anscheinend wollten wir mit den Deutschen zusammen die Russen zum Islam bekehren! Lol!

    Aber wie sieht es denn andersrum aus?
    Ich könnte jetzt dutzende aufschreiben!
    Was soll das?
    Ihr sucht und findet mit viel Mühe eine Sache, während ich wuch das zehnfache aufzählen könnte.
    Boaaa Knabenlese!
    Mannomann! Die bösen Türken!
    Während ich bei diesen ungleichen Bösewichtverhältnissen immer noch Selbstkritik an den Osmanen üben kann, sieht das bei euch aber nicht danach aus.

    Ihr habt euch einfach zu lange auf euren Lorbeeren ausgeruht. An der Weltspitze hat sich keiner getraut eure Fehler in euer Gesicht aufzuzählen. Da kommt dann ausgerechnet die Türkei, das Land der ungeliebten und herumgeschubsten Gastarbeiter und traut sich der preussischen Elite ermahnende Worte zu senden!

    Was für eine Unverschämtheit, stimmts?

    • 25. September 2012 um 00:50 Uhr
    • Supertalent
  85. 85.

    @belfrutta Nach Ihrer Logik, also den Intoleranten keine Toleranz zu zeigen, müssten dann die Christen überall auf der Welt verfolgt und verjagt werden, weil die christl. Länder:
    1: anderen Völkern und Religionen, insbesondere dem Islam keine Toleranz gönnen

    2: weil die christl. Länder die ganze Welt tyrannisiert,bekriegt,zwangsbekehrt,ausgebeutet,versklavt und getötet haben, dürften die Christen nach Ihrer Auffassung zum Freiwild erklärt werden.

    Und Sie wollten mir erklären was es heisst zu differenzieren?

    Ich würd sagen GAME OVER!

    • 25. September 2012 um 01:11 Uhr
    • Supertalent
  86. 86.

    @belfrutta Solange Sie nur die islamische Seite verteufeln, aber die christl. überhaupt nicht kritisieren, sind Sie einfach nicht als objektiv anzuerkennen. Das macht Sie dann unglaubwürdig, und Sie wären dann nicht mehr ernst zu nehmen.

    Auch wenn Sie sich selber heute nicht mehr als Christ sehen wollen, befreit Sie das trotzdem nicht von Ihrer historischen Verantwortung. Denn Ihre Urgrossväter haben dieses verursacht und Sie sind nicht bereit die Fehler Ihrer Vorfahren zuzugeben, ganz im Gegenteil, Sie wollen noch eins draufsetzen, wahrscheinlich waren Ihre Grossväter nach Ihrer Auffassung viel zu tolerant mit diesem Islam-Ungeziefer, stimmts oder habe ich Recht?

    Ich bin zum Beispiel dafür, dass die Armenier-Genozid Sache noch einmal aufgearbeitet wird. Und wenn unabhängige,unparteiische Kommisionen zu der Erkentniss kommen, dass meine Vorfahren da was falsch gemacht haben, dann werde ich das akzeptieren!
    Aber das versucht der Westen auch zu verhindern, in dem sie Gesetze verabschiedet, was das Diskutieren und in Frage stellen komplett verbietet und sogar in den Knast steckt! Ade tolerantes Europa!

    Merkt ihr was?

    • 25. September 2012 um 01:26 Uhr
    • Supertalent
  87. 87.

    @ Supertalent

    „The Turkish Statistical Institute (TurkStat) recently published the birth records of Kurdish citizens in Turkey.
    According to these records, there are 22,691,824 Kurds in Turkey“

    hxxp://www.rudaw.net/english/kurds/5220.html

    Die Kurdischen Aktivisten gehen von dieser Zahl aus, die sie sich wohl aus unterschiedlichen Angaben von TurkStat zusammengebastelt haben.

    Erster WK ungeeignet zum Aufzeigen von Angriffskriegen … dabei gab es die Türkischen Überfälle auf die russische Schwarzmeerflotte und das Bombardement von Sevastopol und Odessa sogar ohne Kriegserklärung.

    „Following the bombing of the Russia black sea ports, Russia declared war on the Ottoman Empire on 2 November 1914. The British Navy attacked the Dardanelles on 3 November and the other Allies declared was on 5 November.“

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Middle_Eastern_theatre_of_World_War_I

    So eine Art rassistischer Überfall von späteren Kemalisten mit der späteren NSU; Kalif und Sultan; islamische Autorität und Weisheit dabei voll außen vor, keine Ahnung, kein Plan, behindert … also alle völlig unschuldig.

    „wo anscheinend ja religion und Rasse keine Rolle gespielt haben muss/darf, weil die Verbündeten Deutschland und die Osmanen unterschiedliche Religionen haben“

    Aber die muslimischen Turkvölker sollten trotzdem ‚heim ins Reich‘.

    „Das Hauptziel der osmanischen Hoffnungen, Wünsche und Träume wurde der muslimisch-türkische Osten. Ein muslimischer Dreibund Türkei-Persien-Afghanistan sollte das Bindeglied nach Indien und nach Russisch-Turkestan sein.“

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsziele_im_Ersten_Weltkrieg#Osmanisches_Reich

    Als die Afghanen gemerkt haben, dass die Deutschen mit den Türken verbündet sind, haben sie die deutsche Delegation in Kabul versauern lassen.

    „Bombardierung des Sewastopol durchgehen lassen würden“

    Haben Sie eigentlich vor, mal deutsch zu lernen, oder kommt mir manchmal nur so vor ?

    Sind ja nur ein paar Millionen durch die Öffnung des Krieges nach Asien hin mehr mit in den Tod gerissen worden.

    „Lol!“ Ja, finden Sie es nur superkomisch, Sie Großer Respekt-Inhaber vor der Schöpfung des Allmächtigen.

    „Sie schreiben als ob die Türkei völlig hilflos und schwach wie ein Ping-Pong Ball zwischen grossen Mächten(lach) wie dem Syrien, Iran und Israel hin und her gespielt wird!“

    Borderline-aggro; auf die Fresse fliegen, aber immer wichtig tun dabei.

    Wenn Sie jetzt schon lachen, dann werden Sie sich bei Assads Giftgasrakten gar nicht mehr einkriegen können vor Gelächter.

    „Sie wissen gar nicht, was für eine Marine die Türkei besitzt. “

    Doch. Warum hat Erdogan überall einen Rückzieher gemacht; gegenüber Israel, Griechenland, Zypern (in der Erdgasfrage) ? Sicher weil die faschistischen kemalistischen Militärs ihn aus Hass auf den Islam verraten haben, ja ?

    Warum hat er Assad bei den vielen gemeinsamen Urlauben nie auf Reformen angesprochen ?

    „Unterschätzen Sie die Türkei ruhig weiter!“

    Alle spielen mit der Türkei Ping-pong, Assad, der Iran, die PKK, Maliki … was meinen Sie, wie die Saudis das finden, wenn sie jetzt sehen, dass sie für ihre Türkei-Investments nur dubiose Schnulzenfilme kriegen und niemand den Arsch der Sunniten rettet, sodass die Jihadisten an Zulauf gewinnen.

    Freunde weinen über die Türkei und Feinde lachen über die Türkei – auf diese Art legt allerdings der Humor in der Welt gut zu.

  88. 88.

    @ Supertalent

    „Es ist einfach die für uns Südländer zu kühle zu emotionslose Art des Deutschen.“

    Rassistische Selbstabgrenzung und Selbstausnehmenung von demokratisch unverzichtbarer Kritikfähigkeit; herzlichen Glückwunsch.

    „Warum muss man sich mit den Sitten und Bräuchen an Westen orientieren und messen?“

    Wenn man nicht dazu gehören möchte, dann braucht man das nicht; jedes Land ist frei, den Weg Somalias einzuschlagen; nur bitte nicht Nordkorea werden dabei.

    „Türkei ist nicht salafistisch, nicht schiitisch.“

    Aus Sicht beider Richtungen ist die Türkei ein einziger Witz von einer Gotteslästerung. Sie wissen, dass das ganze Theater mit den Takfirismus dadurch anfing, dass ein paar Araber keinen Bock darauf hatten, sich von Tatarischen Überfallgangstern schurigeln zu lassen, die auf einmal ankamen und sagten, sie seien Muslime ?

    Kann ich sogar nachvollziehen Ebu Bekr – für Abu Bakr, wie sich das anhört ..

    „Das Land hat und ihre Bürger sind friedliche und sehr gastfreundliche Menschen.“

    Hallo, vielleicht waren hier fast alle schon mal in der Türkei …

    Ich habe noch nie so viele schmierig-dümmlich-penetrante Betrugsversuche und dreiste Belästigungen in so kurzer Zeit erlebt, wie in der Türkei.

    „In Europa gibt es ein einziges Land, wo die Deutschen gemocht werden, und für ihre Leistungen verehrt werden und das ist die Türkei!“

    Sagten Sie: In Europa ?

    Dabei sind sie doch mit den Deutschen gemeinsam im Ersten Weltkrieg auf die Fresse geflogen; außerdem ist Ungläubige verehren haram !

    Durch solche schmierige Schmeichelen soll Sympathie als Gegengabe ernötigt werden; dafür wertschätzt man Sie überall, wo Sie es versuchen.

    „Warum macht der Westen den Standart?“

    Weil: wenn es an den eigenen Arsch geht, der letzte Dritte-Welt-Bewohner lieber nach westlichen Maßstäben regiert werden möchte, als nach seinem örtlich verlogenen Lokal-Boss-Tam-Tam. Fragen Sie mal die Libyer, auf wen man mehr bauen kann, auf die Türkei, oder auf Frankreich.

    „ich als ein Muslim eine gewisse Grundfreundlichkeit bekommen muss.“

    Dafür dass die nachhaltig entschlossenen Nichtmuslime dümmer als das Vieh sind. Haben Sie eigentlich recht, warum nicht ein bisschen mal schief liegen?

  89. 89.

    @Thomas Holm Jetzt haben Sie sich endlich geoutet. War doch gar nicht so schwer! Was tun Sie sonst noch in Ihrem Leben ausser Türken zu hassen? Haben Sie das zu Ihrer Bestimmung ausgerufen? Hassen Sie vielleicht auch Ihr eigenes Leben?

    An Ihrer Stelle würde ich mich auch hassen!

    Zwischen den Sätzen kann man ganz klar Ihre Verachtung zum türkischen Volk erkennen. Da hatte ich aber ganz klar richtig gelegen, als ich Ihnen geschrieben hatte, dass Sie einige Wunschvorstellungen mit den tatsâchlichen Ereignissen verwechseln, zu sehr ist der Hass vorangekommen.

    Und nein, İhre Version wird nur in hasserfüllten Kreisen an Zuspruch finden, aber es gibt ja Gott sei Dank auch freie Historiker.

    Für mich gehören Sie schon lange disqualifiziert. Ein Historiker, der mehr seinen eigenen Senf dazu gibt anstatt Objektiv und sachlich zu bleiben! Na super!

    Nicht nur die Muslime sondern, Italiener,Polen, Spanier, Russen, Serben, Griechen, Slowaken und Kroaten sind oft der Meinung, dass es eben eine Eigenart des Deutschen ist, des öfteren zu kühl und zu emotionslos zu plappern.
    Sie waren grade das Paradebeispiel, ich gratuliere!
    Normalerweise versuche ich ja die Gemüter zu beruhigen, damit solche asozialen Menschen wie Sie es sind, nicht falsch verstanden werden, aber ehrlich gesagt habe ich bei einer solchen Arroganz auch keine Lust mehr!

    Machen Sie es gut! Hassen Sie Ihr Leben und Ihre Sündenböcke weiter! Es wird Ihnen nicht gut tun, aber wer sagt denn, dass ich Ihnen gutes wünsche?

    Sie gehören ja den Unfehlbaren Deutschen an. Sie haben alles richtig gemacht. Herrenrasse eben….

    Lol

    • 25. September 2012 um 02:46 Uhr
    • Supertalent
  90. 90.

    Habe gar nicht mitgezählt wieviele Beleidigungen das jetzt insgesamt waren? Ein türkisches Sprichwort sagt:“Jeder Mensch serviert seinem Gast das, was er selber auch zu essen bekommt!“
    Sie servieren uns Hass und Verunglimpfungen… Rest erklärt sich von selbst!

    • 25. September 2012 um 03:00 Uhr
    • Supertalent
  91. 91.

    @ Supertalent

    „Boaaa Knabenlese!“

    Sind Sie nun für, oder gegen Zwangsbekehrung ?

    „Ihr sucht und findet mit viel Mühe eine Sache, während ich wuch das zehnfache aufzählen könnte.“

    Also: Ganz überwiegend Muslime unter sich:

    http://blog.zeit.de/joerglau/2009/01/12/der-volkermord-an-den-arabern_1873

    Bangladesh sollen übrigens vier Millionen Tote – also so richtig Ermordete – gewesen sein nach den Prozessen, die man sich jetzt nach 40 Jahren traut. Pol Pot hatte in Wirklichkeit nie eine faire Chance.

    Die meisten Opfer allerdings Hindus; die haben auch noch ein paar Rechnungen offen, für die sie ihren 20 Mio. Überschuss an Männern als Jihad-Reserve angelegt haben. Kein Witz, fragen Sie radikale Hindus, wenn Sie keine kennen, dann sollten Sie welche kennenlernen. Die sind auch nicht alle nur Bollywood …

    „Ihr habt euch einfach zu lange auf euren Lorbeeren ausgeruht.“

    Der Satz ist übrigens korrekt, so rein sprachlich.

    Wir müssen Spitzenpositionen allerdings teilen: mit China und Indien.

    „An der Weltspitze hat sich keiner getraut eure Fehler in euer Gesicht aufzuzählen.“

    Da mussten wir uns ganz alleine immer nur selbst kritisieren, als wir noch Spitze waren, war echt nicht leicht als alle immer so gezittert hatten, die Russen, die Chinesen, die ganzen abgefahrenen Dritte-Welt-Theoretiker, alle immer nur am zittern. Auf welchem Planeten sind Sie gewesen ?

    „Da kommt dann ausgerechnet die Türkei, das Land der ungeliebten und herumgeschubsten Gastarbeiter und traut sich der preussischen Elite ermahnende Worte zu senden!“

    Das Land, dass seine anatolischen Stiefkinder zum Erwirtschaften von Devisen bei den Ungläubigen abkommandiert hat – ermahnende Worte senden; Gott sei Dank werden Sie nie spüren, wie bescheuert sich das anhört.

    „Was für eine Unverschämtheit, stimmts?“

    Nur fast, wir haben Karneval für solche Bedürfnislagen.

    „die christl. Länder die ganze Welt tyrannisiert,bekriegt,zwangsbekehrt,ausgebeutet,versklavt und getötet haben,“

    Kulturell tyrannisiert durch Hollywood; das darf nicht verschwiegen werden; man gibt den Leuten einfach, was sie wollen und schon hat man sie in der Hand.

    Bekriegt; bei den Muslimen reichte es in der Neuzeit tatsächlich überwiegend nur zu Mitläuferrollen; die aber umso beherzter wahrgenommen wurden; z.B. die Usbeken, Tataren, Kasachen, Aseris und die ganze Sowjetmuslime; soweit sie nicht via Kriegsgefangenschaft bei den Nazis mitgemacht hatten, hatten sie im Sommer ’45 in Berlin eine tolle Zeit. Und in den Monaten vorher haben sie schon die Basis für die polnisch-sowjetische Freundschaft gelegt.

    Wozu einen riskanten Krieg führen, wenn man eigene Leute mit Giftgas bombardieren kann ?

    ausgebeutet … überall dort, wo das klappte, musste der Westen seine Opfer schon wenig später als Konkurrenten akzeptieren (ist bei Muslimen aber kaum vorgekommen, Malaysia etwas) Konkurrenten, die ihn sogar zu Weltkriegen herausforderten (Japan) und die trotzdem weiter mitmachen durften.

    versklavt … aber nicht kastriert, wie bei den Arabern, sonst hätten die heute (bei sich und nicht südlich der Sahara) mehr Schwarze, als die Amis; aber das sollte bei den Arabern aber ja nicht unbedingt sein. Dioe USA haben zur Abschaffung der Sklaverei 1860 ihre Existenz aufs Spiel gesetzt; bei den Arabern hat man dagegen erstmal 100 Jahre beobachtet, ob das ohne Sklaverei überhaupt geht und dann erst in Saudi-Arabien (offiziell) die Skaverei abgeschafft. Ist aber wieder am kommen in Westafrika, AfPak, am Golf … aber mehr so unter der Hand.

    „Ich bin zum Beispiel dafür, dass die Armenier-Genozid Sache noch einmal aufgearbeitet wird. Und wenn unabhängige,unparteiische Kommisionen zu der Erkentniss kommen, dass meine Vorfahren da was falsch gemacht haben, dann werde ich das akzeptieren!“

    Wahrscheinlich verehren die Türken die Deutschen auch so für ihren Mut und ihre Weitsicht, die Nemesis-Attentäter freigesprochen zu haben.

    Aus aktuellem* Anlass:

    „Operation Nemesis“ is going on…(*Ramil Safarov)

    http://www.youtube.com/watch?v=bNqk7r9jNT8

    „wieviele Beleidigungen“ – ungenehme Qualifizierungen sicher;
    werden Sie ruhig konkreter.

    „Hassen Sie Ihr Leben und Ihre Sündenböcke weiter! “

    Na, na, na, nur Allah kennt die Herzen – ist Islam schon wieder zu schwierig ?

  92. 92.

    @ Supertalent

    Haben Sie eine Idee, wie die Türkei vor diesem Schicksal bewahrt werden kann – und wenn nein – warum nicht ? Sehr sachlich – verzweifelt:

    View from Syrian army snipers in Homs

    http://www.youtube.com/watch?v=kEXuGxxwFNs&feature=plcp

    Diese Kemalisten, pardon, Baathisten sind auch geil aufs verrecken und glauben irgendeinen Stuss dazu; und alle sind beherzt und sachlich dabei.

  93. 93.

    @supertalent

    Sie machen einen Grundfehler. Sie versuchen, wie übrigens viele andere gutmeinende Menschen auch (und um Mißverständnisse zu vermeiden: damit meine ich nicht die Gruppe die hier und anderswo gern als „Gutmenschen“ subsummiert wird), Sie gehen davon aus das man Politik auf rationalen Fakten aufbauen kann. Das geht aber nicht, denn gewählt, gekauft und geliebt wird auf Basis von Emotionen.
    Bei der Entstehung von Emotionen spielt Ihre (aus meiner Sicht übrigens statistische eine Außenseiterposition darstellende) Haltung keine Rolle.
    Diese Emotionen werden gebildet wenn man beim Einkaufen mitten im Hochsommer eine Frau mit um das Kinn zusammengestecktem Kopftuch und Wintermantel sieht und eine Stunde später einen Fernsehbericht über die Aufstockung des Sicherheitspersonals in den Berliner Badeanstalten (Sie wissen ja warum).
    Die entstehenden Emotionen sind nun unterschiedlich. Die einen wollen die Kopftuch-und-Mantel-Frauen emanzipieren, die Jungmänner erziehen und träumen von Stadtteilfesten mit vielen Ständen und ganz viel Multikulti. Die anderen fangen im Kopf schon mal an nachzurechnen welcher Anteil des täglichen Passagieraufkommens in Tegel gebraucht würde um zumindest die Intensivtäter in den Sudan zu spedieren.

    Religion, Geschichte und sonstige akademische Fingerübungen spielen für das kollektive Bewusstsein keine große Rolle. Die Akademiker, auch die sich hier tummeln, können das nicht ausschlaggebend beeinflussen. Maßgeblich ist welche Presse eine Gruppe bekommt und da sieht es für die Muslime traurig aus, um es klar zu sagen: eine PR Katastrophe.

    Nun mann man sich streiten woran das liegt. Es gibt Leute die davon ausgehen das nur schlechte Nachrichten verbreitet werden. Es gab sogar Versuche die Presse dahingehend zu verpflichten, sie erinnern sich vielleicht, die total verunglückte Aktion dieser türkischstämmigen Vorzeigeministerin in Niedersachsen.
    Dummerweise haben Statistiken und Studien insgesamt eine Tendenz. Bildung, Kriminalitätsrate, Sozialhilfe, etc…Sie kennen das. Nun wird Ihnen jeder seriöse PR Mann sagen können das die Aufgabe von PR nicht das Täuschen ist, sondern das Schaffen von Gelegenheiten.

    Sie schreiben das Sie als Muslim eine gewisse Grundfreundlichkeit bekommen müssen. Nein, müssen Sie nicht und werden Sie auch nicht (sie übrigens auch nicht).
    Wenn Sie akzeptiert werden wollen, müssen Sie die Fakten ändern. Das ist langwierig und mühsam, aber es geht nicht anders. Wenn Ihre Frau ein Kopftuch tragen will ohne schief angesehen zu werden, dann muss die Öffentlichkeit damit das Bild einer Akademikerin verbinden und nicht das Bild von 5 kriminellen Söhnen mit tiefer gelegten BMWs. Wenn Sie eine Moschee bauen wollen ohne das die Leserbriefspalten überquellen, dann müsssen Sie ein paar Jahre lang bei jedem Terroranschlag zusammen mit Ihrem Imam mit Kerzen an der Hauptstraße stehen. Wenn Sie wollen das Buschkowsky keine Bücher mehr schreibt, dann sorgen Sie dafür das nicht mehr in zweiter Reihe geparkt wird.

  94. 94.

    Unter der Rubrik ‚Kurze Meldungen‘ (Medien) textete gestern die FAZ:
    „Wäre doch einmal überraschend, würden die Islamverbände nicht Mohammed-Karikaturen und den unsäglichen Film „Innocence of Muslims“ kritisieren, sondern zunächst die gewalttätigen Reaktionen darauf. Aber nein: Ali Kizilkaya vom Koordinationsrat der Muslime moniert die geplante „Islam-Ausgabe“ der „Titanic“, Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, nennt die Karikaturen (in „Charlie Hebdo“ und „Titanic“) einen PR-Gag. Was sie sogar sein mögen. Aber war da nicht noch etwas anderes?“

    Verständlich – man hätte ja auch vernüftig(erweise) anders, in einem eher zielführenden, sinnvollen Kommunikationsmodus mit der nichtmuslimischen deutschen Mehrheitbevölkerung, reagieren können, wie z.B. die Gemeinde der tunesischen Ex-Pats in den USA:

    … In the aftermath of last Friday’s attacks on the American embassy and school in Tunis, the Tunisian Diaspora in the U.S. has engaged in a series of symbolic actions to remedy what many see as a damage to Tunisia’s image abroad.
    Mohamed Malouche, president of Tunisian American Young Professionals (TAYP) … said that the events are a catastrophe to the two countries’ relations …

    Mondher Ben Hamida, a Tunisian-American supply-chain engineer … and a group of Tunisian associations and individuals living in the U.S. published a letter directed to representatives of North America in the National Constituent Assembly of Tunisia in which they expressed their “shock and sadness in response to the recent acts of violence that targeted the U.S. Embassy and American School in Tunis.”
    TAYP is now promoting the letter and collecting signatures from the Tunisian community in North America.

    Ben Hamida said … More emphasis ought to be placed on the fact that while the rioting was unacceptable, it is an isolated event …

    http://www.tunisia-live.net/2012/09/21/reactions-of-tunisian-diaspora-in-the-united-states-to-anti-america-attacks/

  95. 95.

    @ H. Lau

    „Der Völkermord von 1914/15, der bei uns immer noch allein mit den ermordeten Armeniern in Verbindung gebracht wird, hat Hunderttausende in den Tod oder außer Landes getrieben.“

    Wenn Sie sich schon als Hobby-Historiker bemühen wollen, dann sollten Sie neben mündlichen Legenden mal historische Fakten, wie Briefe, Verordnungen und gemeinsame Aktionen von kurdisch, arabisch und türkischen Muslimen, zusammen mit den christlichen Aramaern, gegen die christlichen Armenier und Franzosen (deren Soldaten oft Muslime algerisch-tunesischen Ursprungs waren!) berücksichtigen!

    Also diese historische Unkenntniss und Halbwissen deutscher Journalisten kotzt einen fürwahr an.

    Dass die Aramaer die moderne Türkei im Gegensatz zum osmanischen Reich schlecht finden, weil Sie momentan „unterdrückt“ werden, hatte ich schon vor anderthalb Jahren hier im Blog geschrieben (und dass Sie mit ihrer Meinung auch recht haben). Guten Morgen Herr Lau!

    „Es gibt keine Genehmigung zur Reparatur von Kirchen und Klöstern, von Neubauten zu schweigen. Die Aramäer sind als Minderheit nicht anerkannt und haben keine Rechte. Das Kloster Mor Gabriel, gegründet 397, wird mit Prozessen überzogen, die ihm seine Lebensgrundlage entziehen. Es wird absurder Weise behauptet, dort habe vorher (!) eine Moschee gestanden.“

    Das hat man davon, wenn man einem Kemal Atatürk Beifall bekundet, nur weil er nach französische-modernem Vorbild alle Minderheiten unterdrückt (warum trauen sich die Basken in FR nicht, wie ihre Brüder in Spanien zu agieren?). Ihr toller „Westen“ hat mit seinen politischen Intrigen dazu im erheblichen Maase beitgetragen (und traegt noch dazu bei), dass die kulturelle und religiöse Vielfalt im Orient nahezu vernichtet wurde.

    Es ist klar, dass musliche-staemmige Idioten (!!!) leider menschenverachtend agieren und mit Taten zu so einem Resultat beitragen, genauso wie es klar ist, dass atheistisch-agnostisch-fundemantal christlich/jüdische und besserwisserische Arschlöscher mit ihren ignoranten Plaenen für den Nahen Osten dafür die Vorlage liefern.

    • 25. September 2012 um 08:22 Uhr
    • Mete
  96. 96.

    „Das hat man davon, wenn man einem Kemal Atatürk Beifall bekundet, nur weil er nach französische-modernem Vorbild alle Minderheiten unterdrückt (warum trauen sich die Basken in FR nicht, wie ihre Brüder in Spanien zu agieren?). Ihr toller “Westen” hat mit seinen politischen Intrigen dazu im erheblichen Maase beitgetragen (und traegt noch dazu bei), dass die kulturelle und religiöse Vielfalt im Orient nahezu vernichtet wurde. “

    Das wird hier ja zum tummelplatz aller türkisch-muslimischen schönschwätzer ;-(

    • 25. September 2012 um 08:26 Uhr
    • Zagreus
  97. 97.

    @ Zagreus

    Der Westen ist schuld.

    Köstlich, wie man sich dank eines kleinen Konstruktes in der Unzufriedenheit suhlen kann: Man teile die Welt ein in Westen und Nichtwesten, und glaube an eine eigentliche Überlegenheit der eigenen Gruppe, und schon ist der Westen schuld an allem.

    Was der Westen da wohl ist? Das Gebilde, wo die Menschen Demokratie haben, und sich auf Menschenrechte berufen können? Ja, und dann wird’s ganz schön: Dann wirft man dem Westen vor, dass die Demokratie nicht perfekt und die Menschenrechte nicht perfekt sind, und schon ist man als Nichtwestler überlegen.

    Bringt zwar nichts, aber es tut scheinbar gut.

    • 25. September 2012 um 09:11 Uhr
    • Mamas Liebling
  98. 98.

    @yucciller

    Treffer, versenkt.

    • 25. September 2012 um 09:14 Uhr
    • Mamas Liebling
  99. 99.

    @ Zaggi& Mamas Schwaetzer,

    wenn man noch nicht mal in der Lage ist Deutsch zu verstehen und das Geschriebene vom Hintern her versteht, dann kommen auch so idiotische Beitraege bei raus, wie Ihrereiner schreibt. Und sowas hat auch noch studiert. Aber wenn man ja nichts zu tun hat, dann trollt man mit Halbwissen in der Gegend rum…

    Nicht umsonst meinte Paul Kennedy, dass Langeweile auch ein Faktor für Aggression ist.

    • 25. September 2012 um 09:16 Uhr
    • Mete
  100. 100.

    @ FS

    ja – dieses aufzählen von irgendwelchen mittelalterstories – ohne dabei zu relektieren., dass die muslime (araber, nordafrikaner udn türken) dabei wesentlich schlechter wegkommen insgesamt – einfach schon, weil sie die militärisch überlegene partei war (z. B. seeefahrt und sklavenfängerei an europas küsten).

    @ yucciller

    ja, sehr guter beitrag!

    • 25. September 2012 um 09:18 Uhr
    • Zagreus
  101. 101.

    @Supertalent

    Auch wenn Sie sich selber heute nicht mehr als Christ sehen wollen, befreit Sie das trotzdem nicht von Ihrer historischen Verantwortung.

    Ausserdem kommt noch die Erbsünde dazu. Herrjesses!

    • 25. September 2012 um 09:25 Uhr
    • Mamas Liebling
  102. 102.

    @Mete

    Mich erstaunt an Ihrem Typus immer wieder, mit welcher Verbissenheit der sich überlegen machen will. Dieses oben-unten, dieses us and them, diese kontruierten Feinde – das sichere Rezept für Erfolglosigkeit und Frust.

    • 25. September 2012 um 09:32 Uhr
    • Mamas Liebling
  103. 103.

    @ Mete

    Aha. Die Türken, Perser, Araber, Russen und Chinesen haben also keine ignoranten Pläne für den Nahen Osten, richtig?

    atheistisch-agnostisch-fundemantal christlich/jüdische und besserwisserische Arschlöscher

    ‚Nichtmuslimische Astlöcher‘ hätte weniger Buchstaben bemüht.

    Wo sortieren Sie eigentlich in diesem Zusammenhang Alawiten (und die verbündete Schiiten-Achse) ein?

    • 25. September 2012 um 09:36 Uhr
    • Serious Black
    • 25. September 2012 um 09:48 Uhr
    • Serious Black
  104. 105.

    Opfer-Durcheinander bei innermuslimischer konfessioneller Konfliktpropaganda:

    Salafist Group Begs Funds for ‘Syrian Revolution’ via Bahraini Martyr Photo

    http://www.almanar.com.lb/english/adetails.php?eid=69521&frid=23&cid=23&fromval=1&seccatid=20

    „Al-Dawa Egyptian salafist group has published a picture of the Bahraini martyr Ahmad Farhan on one of its posters to urge donors to support what it called the „Syrian revolution“.“

    In einer ägyptischen Salafistenredaktion copy & pastet jemand ein Bild von einem getöten Schiiten aus Bahrain unter die Rubrik der Sünden des Assad-Regimes.

    Ein echter Verlust an Überblick erscheint mir durchaus vorstellbar.

    Andererseits könnte man sich auch vorstellen dass den ägyptischen Salafisten, die ja noch nicht so lange („professionell“) im Geschäft sind, das Photo auch von ihren insgesamt doch raffinierteren schiitischen Widersachern untergeschoben worden ist; um für die Sache der Hisbollah, etc. etwas gegen die Salafis in der Hand zu haben.

  105. 106.

    Sagt mal, bin ich hier im falschen Film, da quatscht Supertalent davon, dass die Kemalisten die Bösen sind und die Osmanen der Frieden auf Erden und der Blogmaster Herr Lau unterstützt ihn dabei.

    Natürlich waren es die Kemalisten die In Sivas die Aleviten verbrannten.

    Der Genozid gegen die Aleviten im osmanischen Reich waren natürlich auch verkappte Kemalisten.

    Nachdem die Osmanischen Paschas das Osmanische Reich in den Abgrund geführt haben und die Griechen, Armäener mit den Rest der Osmanen kurzem Prozess gemacht hätten, kam Kemal und rettete den Rest der heutigen Türkei.

    Heute leben dort wieder die Supertalents, Metes usw und machen auf Großkotz und beschimpfen Kemal der ihn dieses ermöglicht hat.

    Soviel Undankbarkeit und Bigotterie ist kaum zu ertragen und ein gebildeter Mann wie Herr lau gibt ihnen auch noch recht.

    Unfassbar

    • 25. September 2012 um 10:35 Uhr
    • cem.gülay
  106. 107.

    @ Cem

    Nachdem die Osmanischen Paschas das Osmanische Reich in den Abgrund geführt haben

    Spaßverderber! Nur weil es damals nicht mehr geklappt hat… 😉

    • 25. September 2012 um 10:43 Uhr
    • Serious Black
  107. 108.

    @ Mamas L.

    „Mich erstaunt an Ihrem Typus immer wieder, mit welcher Verbissenheit der sich überlegen machen will“

    Und mich erstaunt an „Europaern“ (obwohl ich selbst einer bin), dass sie immer in Kategorien des Überlegen seins denken.
    Damit verraten sie eigentlich, dass sie Minderwertigkeitskomplexe haben 😉

    Ich bitte daher die Halbweisen aus dem „Westen“ hier (namentlich Zaggi, Blacky und Mama…) ohne diese Brille mal den oben genannten Text nochmal durch zulesen und dann zu verstehen, dass ich unausgewogene Persönlichkeiten allerseiten+ vom Ehrgeiz und Geltungsdrang befallen Arschlöscher insgesamt verurteile.

    Was mir an Ihren Positionen insgesamt missfaellt ist die selbstherrliche- und gerechte Einbildung, dass die Schuld immer nur bei den anderen liege.

    Und natürlich das Verschweigen dessen, worin der Gegenüber ja Recht haben könnte (zb. die seltsame Konstellation von Gegnern im NO im Zeitraum von 1915-1923, oder dass es gerade der Kemalismus ist, der für den Exodus und die Ungerechtigkeit gegenüber Minderheiten in der Türkei zur Verantwortung gezogen werden muss+ dass der Kemalismus nichts anderes ist als der Abklatsch von „westlichen“ Verwaltungssichten).

    Natürlich faellt es schwer das eigene Spiegelbild zu akzeptieren, um so leichter ist es naemlich die Schuld der anderen aufzuzeigen.

    • 25. September 2012 um 10:52 Uhr
    • Mete
  108. 109.

    „‘Nichtmuslimische Astlöcher’ hätte weniger Buchstaben bemüht“

    @ SB

    im Gegensatz zu Ihnen bin ich bemüht zu differenzieren, dh. Kulturen aus dem buddistisch gepraegten Raum zb. haben nicht solche Weltbeherrschungstraeume, wie unsere jüdisch-christlich und muslimischen Genossen, bzw. deren Weiterentwicklungen in Form von Materialisten, Nihilisten, Atheisten, etc., die allesamt zwar ihre eigenen Wurzeln verleugnen, aber in der Methode immer noch dem alten nachschwaermen.

    • 25. September 2012 um 10:56 Uhr
    • Mete
  109. 110.

    @cem Die Osmanen waren in der Tat viel toleranter als die Kemalisten. Die Vorgänger der Kemalisten, die Ittihat und Terakki, haben Turanismus angestrebt und die Armenier Deportation war auch in ihrer Zeit passiert.

    Und was war bitte in Dersim? Waren das keine Alewiten? Leiden Sie unter dem Stockholm-Syndrom? Das waren eindeutig Kemalisten.

    Die Kurden,die Christen,die Alewiten,die frommen Muslime haben unter der Kemalisten am meisten gelitten.
    Die Militärputsche sind auch den Kemalisten anzulasten. Das sind Fakte!

    • 25. September 2012 um 10:58 Uhr
    • Beobachter
  110. 111.

    @ Cem

    mach doch mal lieber Werbung für einen Deiner Bücher, das ist stichhaltiger…

    • 25. September 2012 um 10:58 Uhr
    • Mete
  111. 112.

    @ Zaggi

    „einfach schon, weil sie die militärisch überlegene partei war (z. B. seeefahrt und sklavenfängerei an europas küsten).“

    :-) Das ist der Hammer und nennt sich auch noch Historiker. Sklavenfaengerei an Europas Küsten hat angesichts der Tatsache, dass die meisten Europaer damals Sklaven waren (namentlich Leibeigene, so wie Ihre Vorfahren wahrscheinlich auch), bestimmt sehr viel Leid erzeugt. Her lass bitte ein bissl Verstand regnen!

    • 25. September 2012 um 11:04 Uhr
    • Mete
  112. 113.

    @ SB

    Mein Gesamtschau-Update:

    Syrien ist nicht lösbar (wie Brahimi auch signalisiert)

    Syrien kompromittiert beide Parteien: die eine wegen Brutalität und
    die andere wegen Unfähigkeit, wirksam dagegen anzugehen

    Beide Konfliktparteien setzen daher auf die Schaffung eines genehmeren Konfliktes, um den unangenehmen Syrienkonflikt zu überlagern (womit er keinesfalls gelöst wäre, sondern nur als deren Problem jeweils weniger pressierte)

    Iran und HB wollen unmittelbar gegen Israel losschlagen und versuchen, doch noch – ‚trotz alledem‘ – die Hamas in ihr Boot zu kujonieren.

    Was kann sich da die sunnitische Konfliktpartei einfallen lassen ?

    Krieg gegen Israel ist zu riskant, weil dann Ägypten die Karten auf den Tisch legen müsste … worauf Morsi wohl nicht so scharf ist.

    Umsturz bei den Saudis schaffen sie nicht; was bleibt übrig ?

    Jordanien.

    http://www.debka.com/article/22382/Jordan-on-the-brink-Muslim-Brothers-mobilize-for-King-Abdullah%E2%80%99s-overthrow

    Mit Jordanien hätten sie auf einen Schlag eine viel größere Aufmarschbasis gegen Israel in der Hand, als die Konkurrenz von Iran/HB; die syrischen Flüchtlinge könnten umgewidmet werden von Zeugen der Unfähigkeit der Sunniten und der Brutalität der Schiiten zu Kanonenfutter gegen Israel, was inzwischen die einzig denkbar ehrenvolle Art in der Region geworden ist zu existieren, bzw. damit aufzuhören.

    Deren Problem ist, dass sie nicht nur das Leben, was sie wollen nicht kriegen, sondern auch den Tod, den sie wollen nicht kriegen; und daran das zu ändern arbeiten sie fieberhaft; alle beide.

    Dass die Saudis bereit sen könnten, einen Umsturz, oder auch nur größere Unruhen in Jordanien mit anzusehen, ist m.E. so sehr fraglich, dass sie sich zu einer Intervention genötigt sehen müßten.

    Auf dem Weg zu einer Hilfe für die Sunniten und gegen Assad könnten Saudische ‚Freiwillige‘ jedoch mitten in einen MB-Aufstand in Jordanien geraten.

    Dann könnte es übrigens doch noch hässliche Szenen mit unseren Leos geben.

    Wenn die Israelis gerissen sind … ok, das lass ich jetzt mal.

  113. 114.

    Mete
    Es gibt in der islamischen literatur sich viele erzählungen über italienische und spanische fischer und bauern die ihre frauen und kinder zu den schiffen der muslimischen piraten (chaireddinbarbarossa/torgut zb) gebracht haben, damit diese sie in die freiheit mitnehmen. Doch , doch glaub ich gern.

    • 25. September 2012 um 11:18 Uhr
    • ernsthaft
    • 25. September 2012 um 11:24 Uhr
    • MTR
  114. 116.

    „Die Leibeigenschaft lag ihrer Ausgestaltung nach oft zwischen Sklaverei und Hörigkeit, erreichte aber nicht die Rechtlosigkeit und Willkürunterworfenheit der Sklaverei. Die Leibeigenschaft unterscheidet sich von der Sklaverei dadurch, dass der Leibeigene im Gegensatz zum Sklaven keine handelbare Ware war.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Leibeigenschaft

    Irgendetwas muss in dieser Leibeigenschaft noch soviel Spielraum gelassen haben, dass ein Bedürfnis und ein Kampf um freie Gesellschaften daraus entstand.

  115. 117.

    @ Mete

    „Das ist der Hammer und nennt sich auch noch Historiker. Sklavenfaengerei an Europas Küsten hat angesichts der Tatsache, dass die meisten Europaer damals Sklaven waren (namentlich Leibeigene, so wie Ihre Vorfahren wahrscheinlich auch), bestimmt sehr viel Leid erzeugt. Her lass bitte ein bissl Verstand regnen!“

    SMete,sind sie geistig nurnoch beschränkt oder was soll dieses gehetze? – Fischer udn bauern als leibeigene (sofern sie es überhaupt waren und unter der frage, was dies viel mehr als schollenpflicht bedeutete) war immer noch etwas anderes als orientalische sklaverei, frisch aus dem brennenden Dörfern über den leichen ihrer verwanden genommen. Sie sind wirklich nur noch geschmacklos in ihren gleichsetzungen ;-(

    • 25. September 2012 um 11:27 Uhr
    • Zagreus
  116. 118.

    Beobachter

    Wer sagt denn, dass die Kemalisten Humanisten waren. Natürlich haben sie linke Intellektuelle gejagt und gehenkt, die Kurden unterdrückt.

    Aber sie haben auch gutes getan, den Laizismus eingeführt und Frauenrechte garantiert oder will hier irgendjemand behaupten, dass es den Frauen im osmanischen Reich besser erging

    Mit Halbwahrheiten könnt ihr die Dummen verarschen, aber mich nicht.

    Nochmal, wer hat die Morde in Sivas begangen und welche Regierung hat die Morde verjähren lassen.

    Sagt doch einmal die Wahrheit! Nur einmal in Gottes Namen

    • 25. September 2012 um 11:27 Uhr
    • cem.gülay
  117. 119.

    Interessant, die Enkelkinder der größten Menschheitsverbrecher sind wieder dabei irgendwelche Minderheiten zu hassen. Ob das gut endet?

    Habt ihr wirklich nichts dazu gelernt?

    Nur weil ihr eure dunkle Vergangenheit nicht abstreitet, seit ihr wieder auf eurem hohen Roß und dürft wieder anfangen gegen andersdenkende zu hetzen?

    Macht mal bissl halblang Leute!

    • 25. September 2012 um 11:33 Uhr
    • Beobachter
  118. 120.

    @Mete: Kulturen aus dem buddistisch gepraegten Raum zb. haben nicht solche Weltbeherrschungstraeume, wie unsere jüdisch-christlich und muslimischen Genossen

    Das dürfte daran liegen, dass momentan kein buddhistisch geprägtes Land ein imperialistisches Potenzial besitzt. Zu Dschinghis Khans Zeiten sah das noch anders aus. Außerdem wundert es mich, dass ausgerechnet Sie Antiwestler das westlich-kolonialistische Klischee vom „friedfertigen Buddhismus“ so bereitwillig reproduzieren.

    • 25. September 2012 um 11:33 Uhr
    • Arjen van Zuider
  119. 121.

    @ Mete

    im Gegensatz zu Ihnen bin ich bemüht zu differenzieren, dh. Kulturen aus dem buddistisch gepraegten Raum zb. haben nicht solche Weltbeherrschungstraeume,

    Hoppla, outen Sie sich grade als China-Fan? Tibeter und Uiguren sind sicherlich ebenso angetan von Chinas antiimperialistischer Politik.

    Bleibt immerhin noch Indien als großer Player. Die haben allerdings Streß mit Pakistan.

    Mit schmutzigen Tricks arbeiten doch alle im globalen Game of Thrones. Bleibt einzig festzuhalten, daß der freiheitlich-demokratische Westen von allen das beste politische und ökonomische Sytem auf die Beine gestellt hat.

    Komisch, daß ausgerechnet die lautesten Stimmen der NAM-Staaten, immer noch dem alten nachschwaermen.

    • 25. September 2012 um 11:37 Uhr
    • Serious Black
  120. 122.

    @ Zagreus

    „geschmacklos in ihren gleichsetzungen“

    Ja, und es wird ernsthaft erwartet, dass sich der Westen in Respekt und Dankbarkeit für diese Kulturbeiträge ergehen möge. Dass etwa die sog. Knabenlese selbstredend auch mit Zwangskonversion einherging wird jovial hinter den atemberaubenden Karrieremöglichkeiten in der Osmanischen Verwaltung zum Verschwinden gebracht.

    Die Differenz, dass im Westen etwas erstrebenswertes entstehen konnte und in den islamischen Kulturräumen eher nicht wird zu einer „Alles soll im Westen toll gewesen sein“ Anmaßung umgedeutet, um sie entrüstet zurückweisen zu können … So geht das Spiel.

    „Aber in Wirklichkeit haben sich die armen Bauer bemüht, dass ihr Sohn in die Janitscharengarde kommt und ein angesehener und reicher Mann wird, Altersvorsorge eben. Diese Menschen haben in Enderun-Schulen die besten Lehrer bekommen. Wer möchte denn nicht zur Elite gehören. Und wenn Sie mir das nicht abkaufen möchten, dann ist das eben so. Sie sind Historiker, haben Geschichte studiert, due die Siegermächte geschrieben haben. Wieso zweifeln Sie nie mal etwas an? “

    #32, Seite 4 von heute Nacht …

  121. 123.

    @SB: China ist konfuzianisch, nicht buddhistisch. Falls das überhaupt ein Widerspruch ist; aus chinesischer Sicht sind die Deutschen schließlich auch nicht Christen, sondern Kantianer.

    • 25. September 2012 um 11:43 Uhr
    • Arjen van Zuider
  122. 124.

    @Cem Der Laizismus wurde falsch angewendet und hat die gläubigen Muslime stärker in ihrer Freiheit eingeschränkt als es in der Osman. Zeit je war.
    Kopftuchverbote und Erniedrigungen an öffentl. Schulfesten waren an der Tagesordnung.

    Natürlich sind die Kemalisten keine Humanisten, sie sind nämlich Faschisten wie aus dem Bilderbuch, echte Originale mit Verbindungen zu NAZI-Deutschland.
    Ihr autoritäres Regime hat die Türken zum Verblöden gebracht.
    Die imposante Geschichte und die wertvollen Überlieferungen wurden einfach ignoriert, ja sogar bekämpft. Man wollte eine neue Nation erschaffen und dafür musste man erstmal das Volk von seinen Wurzeln reissen.

    Herausgekommen ist aber leider nichts gutes. Wo hat denn schon mal Moderne mit Zwang geklappt?

    • 25. September 2012 um 11:47 Uhr
    • Beobachter
  123. 125.

    @ TH

    „Irgendetwas muss in dieser Leibeigenschaft noch soviel Spielraum gelassen haben, dass ein Bedürfnis und ein Kampf um freie Gesellschaften daraus entstand.“

    Das tat die Sklaverei auch, wenn man die ganzen Sklavenaufstaende im römischen Reich noch mitbedenkt und nicht unterm Teppich kehren will, wenn man schon so argumentiert.
    Im übrigen haben Sklaven nach der Schariah mehr Rechte als Leibeigene (dazu einfach mal die entsprechenden Quranverse nachlesen). Desübrigen bin ich gegen die Sklaverei, ich sehe schon naemlich ihre Polemik gerade formieren.

    • 25. September 2012 um 11:59 Uhr
    • Mete
  124. 126.

    Beobacheter

    Vergiss mal die Kemalisten. Sie haben eh die Macht verloren. Gott bestraft jeden

    Wer hat die Aleviten in Sivas verbrannt? Waren es gläubige Sunniten oder nicht?

    Hat die AKP die Verjährung dieser Morde verhindert?

    Mit einer absoluten Mehrheit im Parlament wäre es doch möglich gewesen, oder?

    „Ihr“ werdet euch auch noch für die Verbrechen an die Aleviten verantworten müssen, wenn ihr vor dem Schöpfer steht.

    Und nein Danke, ich bin nicht in Euer Gnaden ein Muslim 2 Klasse.

    Ich bin und bleibe Alevite und Millionen denken ebenso.

    Niemand wird uns brechen und wenn wir millionenfach sterben sollten. Dann ist es Gottes Wille

    • 25. September 2012 um 12:03 Uhr
    • cem.gülay
  125. 127.

    @ SB& AvZ

    ein bissl geschichtliche Lektüre würde Ihnen beiden besser tun. So blamiert man sich…

    @ Zaggi

    Mir liegt es fremd das Leid der verschleppten Menschen aus Südeuropa herunterspielen zu wollen (laut einer Studie sollen 25% der algerichen Gesellschaft aus den Nachkommen dieser „Sklaven“ bestehen).

    Es geht mir lediglich darum, Ihren dummen Ausspruch ins richtige Verhaelltniss zu setzen. Zu einer Zeit, in der in Europa Frauen als Hexen verbrannt wurden, dauernde Baueraufstaende bestanden, Katharern und Albigensern Nasen und Ohren abgeschnitten wurden (etwas früher noch), Millionen von Indianern in Gold- und Silberminen verendeten, Farbige Menschen als Tiere betrachtet wurden, fielen die Grausamkeiten der Berserker, bzw. der alewitisch-osmanischen (ja genau, viele der Reitersoldaten der Osmanen in Europa waren alewitisch staemmig, bzw. die Janitscharen wurden vom alewitischem Bektaschi Orden ausgebildet) nicht so sehr ins Gewicht.

    Also messen Sie die Dinge nach ihrem Zeitrahmen und stellen sie diese ins richtige Verhaelltniss!

    • 25. September 2012 um 12:07 Uhr
    • Mete
  126. 128.

    Liberale Muslime würdigen die aufgeklärte und fortgeschrittene westl. Kultur, aber dazu gehört auch die Toleranz. Die gebildeten Muslime sehen ein, dass sie in ihrer einiges falsch gemacht haben und möchten das auch zugeben und die Fehler nicht wiederholen.

    Aber die westliche Welt oder die Kommentatoren hier haben ein Schwarz-weiß-denken und sehen in ihrer Vergangenheit überhaupt keine Fehler und die morgenländlichen Fehler werden maßlos übertrieben dargestellt. Das ist schlichtweg arrogant.

    Keiner der pro Islam Kommentatoren hier, haben behauptet, dass in der Vergangenheit des Islams alles perfekt war.
    Die Knabenlese z.B.
    Es wird ja nicht versucht die Knabenlese schönzureden, sondern es wird versucht, die übertriebene westliche Darstellung,d.h: die von mittelalterlichen Monstermärchen abgeleitete,von der kath. Kirche beeinflusste, daher subjektive,extrem verzerrte Darstellung zu widerlegen.
    Und das verstehen viele Antislamisten als eine Verharmlosung des Ganzen.

    Ich glaube wir haben einfach ein Kommunikationsproblem.

    Wundert mich auch gar nicht, wenn ich hier lesen muss, dass Verständigung und Toleranz etc. nur eine Bringschuld der Muslime sein soll.
    Und eine sogenannte „Grundfreundlichkeit“ der Deutschen ist wohl auch zu viel verlangt, haben wir ja gelesen.
    Das ist primitiv und wirklich asozial.

    • 25. September 2012 um 12:09 Uhr
    • Beobachter
  127. 129.

    Redet von heute! Wer ist heute toleranter? Wer ist grade wieder im Anmarsch?

    • 25. September 2012 um 12:10 Uhr
    • Beobachter
  128. 130.

    @ Mete

    „wenn man die ganzen Sklavenaufstaende im römischen Reich noch mitbedenkt“

    Hollywoodschmachtfetzen, ein ‚Marxistischer Studentenbund Spartakus‘, sowie diverse sog. Jugendspartakiaden im Ostblock sind dabei herausgekommen. Sozial waren chancen- und folgenlos.

    Meint jedenfalls Kalle Marx, der sich ja nach allen Vorwärts-Chancen in der Weltgeschichte gründlich umgesehen hat. Ok, die Scharia hat er wohl übersehen .. oder doch nicht ?

    „Sklaven nach der Schariah mehr Rechte als Leibeigene“

    Schon wieder so ein Eigentor; wenn theoretisch alles so toll schon hochberechtigt war, warum haben Ihre Vorfahren dann trotzdem alles verkackt ?

    Ist genauso, wie mit dem Tam-tam um die angelb. Mittelalterblüte im Islam; wer richtig auf der Fresse liegt (weitreichendes islamisches Gelehrtenurteil übrigens) will im Traum aber schon mal besonders hoch geklettert sein. Fallhöhenstolz, interessantes Psychophänomen.

    Von mir aus können Sie vor 1001 Jahren schon mal mehr Pepp als Bollywood gehabt haben; heute haben Sie Salafisten, Khomeini-Erben und Baathisten, die sich alle um die Wette gegenseitig ihre Kinder abmurxen.

    http://www.nowlebanon.com/BlogDetails.aspx?TID=2671&FID=6

    Viel Spaß beim Sieg im frommen Volkskrieg !

  129. 131.

    Beobachter

    Wieso habt ihr die historische Chance verstreichen lassen und religiös motivierten Massenmord an Aleviten verjähren lassen.

    So viele Gesetze wurden geändert, warum dieses nicht.

    Wie kann es sein, dass eine Beleidigung an Familienmitglieder von Herrn Erdogan mit Gefängnis bestraft wird, aber Morde an Aleviten ungesühnt bleiben.

    Bitte endlich mal um eine menschliche Antwort, wenn Sie hier schon selbst anklagen an die Aufnahmegesellschaft bringen

    • 25. September 2012 um 12:16 Uhr
    • cem.gülay
  130. 132.

    @ TH

    Syrien

    Die sunnitische, nicht-kurdische Opposition zersplittert immer weiter:

    State of the Internal Opposition

    * For many months, rebel groups were on their own when it came to procuring weapons and supplies. The situation changed six months ago, with the establishment of a special Turkish-Qatari-Saudi “operations room” that supervised all arms flow to the rebels. However, and over the last few weeks, the situation changed again. A reported dispute between Saudi and Qatari officials put an end to the tripartite cooperation and Qatar and Saudi Arabia are acting separately, albeit still under Turkish supervision. The specifics of the dispute are not clear, but the Muslim Brotherhood (MB) and its role seem to lie at the heart of it. The main task of the operations room is to supervise the distribution process of supplies. With backing from Turkey and Qatar, the Brotherhood prefers to take control over the entire process, a development that will leave many groups unsupported, including the largest and most effective fighting units on the ground, but it will give the Brotherhood the ability to control military operations to match its ability to manipulate the political processes in the oppositional scene abroad.

    http://syrianrevolutiondigest.blogspot.co.il/p/the-shredded-tapestry-state-of-syria.html

    • 25. September 2012 um 12:17 Uhr
    • Serious Black
  131. 133.

    @ AvZ #127

    Guter Hinweis, danke!

    • 25. September 2012 um 12:21 Uhr
    • Serious Black
  132. 134.

    @ Mamas Liebling

    „Mich erstaunt an Ihrem Typus immer wieder, mit welcher Verbissenheit der sich überlegen machen will. Dieses oben-unten, dieses us and them, diese kontruierten Feinde …“

    Trifft auf Sie und Gesinnungsgenossen ebenso zu.

    • 25. September 2012 um 12:27 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  133. 135.

    @ Beobachter

    Die gebildeten Muslime sehen ein, dass sie in ihrer einiges falsch gemacht haben und möchten das auch zugeben und die Fehler nicht wiederholen.

    Sagen Sie das Ayatollah Khameini und dem neuen Präsidenten Ägyptens.

    Die Lunte ist gelegt und das Streichholz brennt.

    Und eine sogenannte “Grundfreundlichkeit” der Deutschen ist wohl auch zu viel verlangt, haben wir ja gelesen.

    Es geht darum, alle Immigranten gleich zu behandeln und keine Gruppe zu bevorzugen, oder zu benachteiligen.

    • 25. September 2012 um 12:36 Uhr
    • Serious Black
  134. 136.

    Ich sehe, ich kriege leider keine Antwort

    Wer selbst Hasser ist, sollte sich über Hass am eigenen Leibe nicht beschweren.

    • 25. September 2012 um 12:38 Uhr
    • cem.gülay
  135. 137.

    Beobachter

    Vielleicht ist der Hass den ihr erntet, eure Strafe für die Sünden.

    Vielleicht merkt ihr erst dann, was ihr den Aleviten bis heute angetan habt.

    Ein Volk, dass keiner Fliege was zu leide tut

    • 25. September 2012 um 12:45 Uhr
    • cem.gülay
  136. 138.

    Beobachter/Mete

    Gott hatte euch die Chance gegeben, den Alevite von Sivas Gerechtigkeit zu geben und deren Seelen einen Frieden zugeben.

    Ihr habt es mal wieder sowas von verkackt

    • 25. September 2012 um 12:48 Uhr
    • cem.gülay
  137. 139.

    142
    Sie werden wohl keine befriedigende antwort erhalten cem. Ähnliche verbale auseinandersetzngen wie wir sie hier“türkei intern“ erleben kann man sich auch aus syrien, libanon, irak, pakistan und anderen islamischen gesellschaften vorstellen. Da gehts um mehr als Betreuungsgeld vs herdprämie.

    • 25. September 2012 um 12:53 Uhr
    • ernsthaft
  138. 140.

    Hier mal ein Türke, der im Westen* einigermaßen angekommen ist, Cenk Uygur …

    *Leider oft auch auf der falschen Seite, aber immerhin im Westen …

    „Fake Virgins: Artificial Hymens To ‚Restore Virginity‘

    „The Artificial Hymen Kit, made internationally available by HymenShop.com, promises to „restore your virginity in five minutes.“ For about $30, women can buy a packet of fake blood and „membrane“ from Hong Kong that’s supposed to be utilized — secretly — during sex.

    The site implies that the shocking product will save marriages by allowing women to trick their significant others into thinking they still have a hymen…“. Ana Kasparian, Cenk Uygur, and Jayar Jackson break it down on The Young Turks.“

    @ Mete

    Zur Belohnung dafür, dass er manchmal über den Orient ablästert, haben ihm die Amis direkt eine Armenische Co-Moderatorin, Ana Kasparian verpasst, raffiniert von denen wieder, nicht wahr ? Was sagt die Scharia dazu ?

    @ Beobachter

    „Redet von heute! Wer ist heute toleranter?“

    Der Westen ist Schlampen-toleranter; und die Chinesen machen Geschäfte damit !

    http://www.youtube.com/watch?v=oKPTSBssLuk&feature=plcp

    Hier die ultimative Gelegenheit zum Fremdschämen ! (sonst nix neues)

    Searching for new ideas on Syria – Befragt wird: Guido Westerwelle

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=qvnohhPi4Pg&feature=plcp

  139. 141.

    @Cem Die Mörder von Sivas sollen in der Hölle schmoren. Warum hat die Justiz die Verjährung verschlafen? Ich weiss es nicht! Ich finde es ungeheuerlich. Aber warum soll das denn Erdogan’s Schuld sein, das verstehe ich nicht. Ich hoffe Sie kommen jetzt nicht mit den Geschichten von wegen „AKP und Erdogan kontrollieren die Justiz“ oder so ähnlich. Die konnten ja nicht mal verhindern, dass eine Klage zur Schliessung der AKP über die Bühne ging.

    Und geben Sie doch mal ehrlich zu, welche Regierung hat die Alewiten bisher anerkannt? Ausser Erdogan war da nicht viel, stimmt es ist zu wenig aber Sie können zumindest den Willen zur Versöhnung und Akzeptanz erkennen, wenn man nicht grade voller Vorurteile bestückt ist.

    Auch hier, es gehören immer zwei Seiten dazu.

    Liebe Grüsse

    • 25. September 2012 um 12:54 Uhr
    • Beobachter
  140. 142.

    @Cem Schade Cem…. Hättest du noch ein bissl Geduld gezeigt, wie man es von einem Alewiten sonst erwartet und hochpreist, dann hättest du dir deine Hasstirade sparen können…schade…

    Oder ist das dein wahres Gesicht?

    • 25. September 2012 um 13:00 Uhr
    • Beobachter
  141. 143.

    @ Mete

    Das tat die Sklaverei auch, wenn man die ganzen Sklavenaufstaende im römischen Reich noch mitbedenkt und nicht unterm Teppich kehren will, wenn man schon so argumentiert.

    Es gab einen.

    • 25. September 2012 um 13:09 Uhr
    • MTR
  142. 144.

    Wie soll man da Solidarität zeigen, wenn der Alewite anscheinend nur darauf wartet seine negativen Bemerkungen über alle Sunniten loszuwerden? Ihre anfängliche Freundlichkeit hat sich sehr schnell verabschiedet.

    Ich bin dafür, dass die Alewiten ihre verdienten Rechte bekommen. Wenn Sie nicht versuchen zu differenzieren, dann werden Sie nicht besser als die Radikalen auf der sunnitischen Seite.

    • 25. September 2012 um 13:11 Uhr
    • Beobachter
  143. 145.

    @ Beobachter

    “Redet von heute! Wer ist heute toleranter?”

    Dazu eine Buchempfehlung:

    Silenced: How Apostasy and Blasphemy Codes Are Choking Freedom Worldwide

    Hier ein Review von Paul Berman:

    […]
    Marshall and Shea punctiliously demonstrate that persecution by the radicals focuses everywhere on the Islamic humanists, liberal reformers, and free-thinkers. Some very distinguished Islamic reformists have been killed—for instance, the Sudanese intellectual Mahmoud Mohamed Taha, who was executed by Sudan’s Islamist government on a charge of blasphemy in 1985. I mention Taha because one of his disciples, Abdullahi Ahmed An-Na’im of Emory University School of Law, published an incisive book in 2008 called Islam and the Secular State, which means that any readers who have been following our own American debate over Islamic theology and its uses and distortions may recognize Taha’s name and may even suspect, on the basis of his disciple’s reasoning, that Taha offered exceptionally powerful arguments for a tolerant and modern Islam. But Marshall and Shea have filled their pages with a great many additional names and case summaries, such that you could easily conclude that in our time an entire generation of progressive Muslim intellectuals has come under attack. […]

    http://www.tnr.com/article/books/magazine/101716/islam-blasphemy-freedom-speech?page=0,0

    Millionen von Menschen leiden unter der islamistischen ‚Gedankenpolizei‘. Zuerst die Intellektuellen, aber genauso die eingeschüchterte Mehrheit. So bleibt der Widerstand gegen die Radikalen an den Minderheiten hängen.

    • 25. September 2012 um 13:18 Uhr
    • Serious Black
  144. 146.

    @ Mete

    dauernde Baueraufstaende

    Einer, 1525.

    • 25. September 2012 um 13:21 Uhr
    • MTR
  145. 147.

    Blutfehde in der Türkei abgewendet …

    „Father sells off rape victim following village meeting …

    in exchange for livestock, the marriage of the victim and her assailant, as well as a bride from the offender’s family, daily Sabah reported today.

    The victim, who was raped and tortured by a 15-year-old relative*, was given away as a bride to her rapist during a meeting last month in a village in the eastern province of Erzurum’s Çat district that locals convened to prevent a blood feud from erupting between the two families.“

    In der kommunalen Selbstverwaltung der besten aller Gemeinden – da ist das Private natürlich: Politisch ! Interessante Idee für die hiesige Friedensrichterszene. * Inklusive Stärkung der Blutsbande !

    http://www.hurriyetdailynews.com/father-sells-off-rape-victim-following-village-meeting.aspx?pageID=238&nID=30841&NewsCatID=341

  146. 148.

    @ Bellfruta #70

    Merken Sie eigentlich das Ihr Weltbild nicht stimmig, bzw eine Lüge ist?

    @ M. Liebling/FS #106

    Mich erstaunt an Ihrem Typus immer wieder, mit welcher Verbissenheit der sich überlegen machen will. Dieses oben-unten, dieses us and them, diese kontruierten Feinde – das sichere Rezept für Erfolglosigkeit und Frust.

    Manch einer sollte vll. man anfangen, die eigenen Kommentare zu lesen. Es könnte etwas auffallen.

    • 25. September 2012 um 13:25 Uhr
    • MM
  147. 149.

    @Jörg Lau

    “Sie gehören nicht zum Westen, sie gehören in diese Region …”

    Ich habe einige mehrstündige Interviews mit irakischen Christen in Deutschland geführt. Sie gehören insofern zum Westen, weil sie westlich aufgeklärt sind, und ihnen daher die Integration und der berufliche Aufstieg in Deutschland, und auch sonstwo im Westen, extrem leicht fällt.

    Hier ein Auszug aus einem Interview mit Herrn P., einem aus Bagdad stammenden Christen, der ein paar Jahre in Jordanien lebte, ehe er nach Deutschland kam. Er und seine Frau und Kinder haben inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft; sein Bruder und dessen Frau und Kinder ebenfalls. Andere Geschwister leben, und sind beruflich sehr erfolgreich, in Kanada und den USA. Die Eltern sind aus Bagdad geflüchtet, und leben in Sicherheit und Wohlstand in Ankawa bei Erbil imIrakisch-Kurdistan:

    Ich danke Gott vielmals, dass ich in Deutschland leben kann. In Jordanien nicht alles gesetzlich wie hier … als Christ hier mehr Frieden.. ok Moschee gibt in E.: ich will nicht Religion schlecht machen, aber wenn ich Allahu Akbar höre, denke ich an Krieg … Und hier höre ich Kirchenglocken. Gott sei Dank bin ich nicht mehr im Irak.

    Herr P. meinte, es gebe im Irak der Spruch, die Christen seien die Blumen des Landes. „Und was ist ein Land ohne seine Blumen?“ Die Flucht der Christen ist Iraks Verlust, aber, so mein Eindruck, finden die Christen auch im Westen ihr Glück – oder, eben, im noch sicheren Irakisch Kurdistan. (Herr P. meinte, die Geschwister, die in Erbil arbeiteten, hätten einen viel höheren Lebensstandard als er und sein Bruder in Deutschland. Trotzdem wollten sie hier bleiben – im Land der Kirchenglocken.

    • 25. September 2012 um 13:28 Uhr
    • Miriam G.
  148. 150.

    @Thomas Holm

    In der kommunalen Selbstverwaltung der besten aller Gemeinden

    Die Gemeinde, um die es geht, ist wohl kurdisch. Die Normen und Werte, die hier ausgelebt werden, sind vorislamisch.

    • 25. September 2012 um 13:39 Uhr
    • Miriam G.
  149. 151.

    Einige kommentatoren treten auffällig für das osmanische reich ein. Ist das nur geschichtlich zu sehen oder sehen sie darin auch einen perspektive für die zukunft ?

    • 25. September 2012 um 13:40 Uhr
    • ernsthaft
    • 25. September 2012 um 13:51 Uhr
    • MTR
  150. 153.

    @ Miriam G.

    „Die Normen und Werte, die hier ausgelebt werden, sind vorislamisch.“

    Sicher, das meiste was Muslime im Augenblick aufführen, ist: ursprünglich vorislamisch – aber eben auch gut konserviertes Zeug; plus karitaturhaft falsch verstandene Moderne mit (völkischem !) Nationalismus, etc.

    In diesem Fall ein gefundenes Fressen in der türkischen Innenpolitik: gegen ‚rückständige Kurden‘ vonseiten progressiv selbstempfindender Türken; oder gegen rückständige: you name it, je nachdem, wem das Dorf zugehört.

    Progressiver Internetauftritt jedenfalls:

    hxxp://www.cat.gov.tr/

    Das Problem ist häufig nicht, dass ein Moralkodex, der auch religiös sein soll, irgendetwas archaisches direkt vorschreibt, sondern dass er gerne ‚zu tolerant‘ gegenüber der örtlichen Archaik ‚gelebt‘ wird.

    Aber überhaupt nur zu denken, dass ‚Toleranz‘ ein Problem sein könnte, ist schon eine enorme begriffliche Zumutung.

    Die Toleranz der Religion gegenüber der Archaik geht der Forderung nach religiöser Toleranz in der Regel voraus. Toleranz dann: vonseiten der Gesellschaft gegenüber der Religion.

    Erst heißt es die Religion ist human; und wenn die Leute dann etwas inhumanes machen, dann heißt es: aber das ist unsere Religion, Identität, etc. Sie kennen das Spiel ja besser als die meisten hier.

    Niemand weis, wieviel von den Religionen übrig bliebe, wenn sie mit ihrer jeweiligen Lokal-Archaik brechen würden.

    Viel Anhänglichkeit wohl nicht; oder doch – ich glaube: Kitsch würde man dann vielleicht sagen.

    „Kitsch (loanword from German) is an inferior, tasteless copy of an extant style of art or a worthless* imitation of art of recognized value.“

    Die Frage ist, was den Leuten eigentlich lieb und teuer ist.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Kitsch

  151. 154.

    @ ernsthaft

    „Ist das nur geschichtlich zu sehen oder sehen sie darin auch einen perspektive für die zukunft?“

    Das hat mit geschichte als ein wissenschaftliches Fach nichts zu tun, sondern mehr mit geschichtchen oder genauer: mythos – die vergangenheit wird als das selbst identifiziert und in seiner (erzählten) herrlichkeit und glorie findet man das idealbild seiner selbst.
    Und ja, es hat etas mit ‚Zukunft’zu tun insofern, als eben in der vergangenheit die ‚sein-sollende‘ Zukunft idealtypisch vorweggenommen ist.
    Es ist zu finden in filmen wie ‚fehit 1453′, in der embörung über ‚300‘ genauso wie in den glorifizierungen der AKP des osmanischen reiches als eine angeblich glorreichen zeit der religiös-moralischen,wirtschaftlichen und politichen erfolges. Und diese identifikationsfigur findet sich z. b. auch hier im blog wie hier:
    „Ich bin zum Beispiel dafür, dass die Armenier-Genozid Sache noch einmal aufgearbeitet wird. Und wenn unabhängige,unparteiische Kommisionen zu der Erkentniss kommen, dass meine Vorfahren da was falsch gemacht haben, dann werde ich das akzeptieren!“
    # 90 – supertalent

    –> ‚seine Vorfahren‘ , vorher schrieb er über die ‚schuld‘ der ‚urgroßväter`- gemeint sind Christen aus den Mittelalter (siehe #83 bellfruta87 an Supertalent).
    Man kann also festhalten, dass hier zwei elemente beim Geschichtsverständnis von ‚supertalent‘ (und wohl auch bei den übrigen eines schlages) vorherrschen:
    – ein verwandtschaftliches, dessen verwandschaftselemente über religion bzw. ethnie definiert werden (meine großväter, deine größväter aus dem mittelalter).
    – ein moralisch aufgeladene betrachtung von geschichte.
    –> hier ist ein sehr nationales verständnis am werke, dass weniger mit einer ruhigen betrachten von fakten und prozessen zu tun hat, als vielmehr etwas mit selbstbildern und identifikationen, die sich aus national-religiösen Zuordnungen und tradierungen von schuld/unschuld bzw. reinheit/unreinheit ergeben und von der betrachtungsart sehr an mythische betrachtungen bzw. eben religiöse Verständnisse (rein/unrein) erinnern. Ein kritischer Umgang mit historischen fakten ist dabei nicht möglich, einfach weil hier nicht geschichte als wissenchaft in hinblick eines versuches historische prozesse (durchaus mit ihren ausläufern für die gegenwart) zu verstehen im fordergrund steht, sondern eben ein selbstbild in form der zuordnung zu einem historisch verwurzelten Kollektiv.

    • 25. September 2012 um 14:33 Uhr
    • Zagreus
  152. 155.

    @ SB

    Syrische Flüchtlinge verlangen nach Saudischen Streitkräften bei AJE

    „Protest rocks Syrian refugee camp in Jordan … On Monday, a protest over conditions at a refugee camp in Zaatari turned violent. Security forces used tear gas to break up the demonstration.“

    http://www.youtube.com/watch?v=2EC5h7PnJ1Q&feature=plcp min. 1.58

    Eigentlich total logisch: Die Leute sind traditionell damit einverstanden, dass ihre Traditionsherrscher (insb. Monarch) märchenhafte Reichtümer ansammeln – in der Erwartung, dass ihnen in der Not damit geholfen werde.

    ‚Von unten‘ verstehen die Leute ihre Zustände spontan so in etwa wie ‚Feudalismus‘, also mit Schutzversprechen; ‚von oben‘ war das aber nie so klar; da konnte man die Leute auch schon mal verscheuern, wenn es zu dicke zu kommen drohte.

    Bluttribut; ein anderes Wort für Knabenlese übrigens … auf ‚bosnisch‘

    hxxp://bs.wikipedia.org/wiki/Danak_u_krvi

    Trotz aller polemischen Aufregung diskutieren wir hier schon die relevanten Sachen.

    Ist das die Ankündigung des Gaskrieges ?

    „Syria’s Zoabi: We Can End Crisis in Hours, But That Would Be Disastrous

    Syrian Information Minister Omran Zoabi announced that thousands of well-equipped militants entered Syria through its borders, especially through Turkey.

    In an interview with Al-Manar TV, Zoabi said Syria “capable of putting the crisis to an end in few hours, but that may result in heavy losses to Syria and its people.” “So, we’re launching qualitative operations against militants,” this minister added.

    “There’s nothing called Free Syrian Army but separate armed groups joined altogether with the Western-Israeli scheme in Syria,” Zoabi pointed out.

    On the other side, Zoabi said the falling of Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan is ‘imminent’, adding that “his [Erdogan] positions concerning the falling of the Syrian regime worth no reaction from us.”“

    hxxp://www.almanar.com.lb/english/adetails.php?eid=69621&frid=23&cid=23&fromval=1&seccatid=20

  153. 156.

    @ernsthaft Seien Sie doch froh, dass diese Leute denken, dass es im Osmanischen Reich toleranter war und dieses jetzt anstreben. Anscheinend wollen sie ihre Friedfertigkeit damit nur zum Ausdruck bringen. Ob die Osmanen wirklich so waren oder nicht, ist doch erstmal egal, ist doch eh schon Geschichte, aber die Kommentatoren sind unsere Mitbürger und ich begrüsse es, dass diese Menschen diese Ideale haben, um mit allen Menschen in Harmonie zu leben.

    • 25. September 2012 um 14:45 Uhr
    • Beobachter
  154. 157.

    Das ist sicher richtig zagreus. Die frage die sich mir stellt welche vorstellungen haben diese „osmanen“ von der zukunft ? Einen „liberalen islamischen multikulti staat“ der was umfaßt ?
    Das interessiert mich.

    • 25. September 2012 um 14:47 Uhr
    • ernsthaft
  155. 158.

    @ ernsthaft

    „155.
    Einige kommentatoren treten auffällig für das osmanische reich ein. Ist das nur geschichtlich zu sehen oder sehen sie darin auch einen perspektive für die zukunft ?“

    Ich kann nur für meine Person sprechen;
    falls der Eindruck entsteht, meine Beitraege traeten für das OR ein, dann ist dies falsch. Sowohl von dem jetzt aus betrachtet als auch perspektivisch hat das OR viel verfehlt und ist auch kein gutes Vorbild.

    Was ich nur darstellen wollte, ist der Umstand, dass es Minderheiten als gesammtes im OR besser ging, als unter dem westlich orientiertem Ittihat und Terakki Zeit, sowie auch der neuen Republik

    und

    das im Vergleich zu seinen Zeitumstaenden das OR nicht blutiger, menschenverachtender, böser, usw. als seine Zeitgenossen war.

    • 25. September 2012 um 14:50 Uhr
    • Mete
  156. 159.

    @ MTR

    auch für Sie; mal die Geschichte besser studieren (es gab mehrere Sklavenaufstaende im RR).
    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Sklavenaufst%C3%A4nde_im_R%C3%B6mischen_Reich

    Mal die ganzen entflohenen Sklaven, die als Banditen sich rumschlugen net mitgerechnet…

    • 25. September 2012 um 14:54 Uhr
    • Mete
  157. 160.

    @ Zagreus, ernsthaft

    Ethnogenese von Türken und Arabern …

    Während sich die Araber identitäts-willkürlich in eine Konkurrenz über die bedeutsamere Abstammung von Abraham setzen (Issak-Ishmael Deutungen, in der sie SEHR hoch pokern, denn wenn sie ‚verlieren‘ gegen die Juden, dann wären sie sehr nah dran an etwas, was migrantensoziolektisch ausgedrückt heißt: ‚Hurensöhne und Bastarde‘)

    (und sie scheinen es darauf anzulegen, bei allem, was sie anfangen, zu verlieren)

    liegt die Sache mit Türkentum und Osmanentum anders.

    Ich verstehe die Osmanischen Herrschaftspraktiken auch als einen Versuch, durch ‚fremdes Blut‘ dynastische Verkrustungen zu umgehen.

    Dieser Versuch war allerdings mit einer Sakralisierung und enormen Aufblähung von Sklaverei (incl. ‚Karrieresklaverei‘, die insgesamt nicht heilen konnte von der Sklaverei) verbunden. Während im Westen Sklaverei durch die ‚Entwicklung der Produktivkräfte‘ (Kalle) ökonomisch dysfunktional wurde, kam es da bei den Osmanen nicht so primär darauf an, wie das ökonomisch lief.

    Damit haben sie sich eine Unfreiheitsschlagseite eingefangen, von der sie sich niemals mehr erholt hat. Mythologisch wiederbelebt wird heute eine ‚utopisch-etatistische‘ Dimension von Osmanentum: in unserem modernen Kontext von Antirassismus und dem ganzen Klimbim.

    Und das ist natürlich eine Missgeburt, wie sie in keinem Buche steht.

    Kriegt man an den Kontroversen der stakeholder hier gut illustriert.

    Die Kurden sind dabei übrigens außen vor und sind archaische Freiheitsliebende, die sich die ganze Zeit mit Eingriffen in das Fortleben ihrer Tradition herumschlagen mussten und sozusagen kaum zu etwas anderem gekommen sind; aber damit einen Eigensinn eines gefälligst-für-sich-selbst-sein-wollens (archaischer Freiheitsbegriff) bewahrt haben. Ähnlich wie die Paschtunen und Tschetschenen.

  158. 161.

    @ Beobachter

    „Aber die westliche Welt oder die Kommentatoren hier haben ein Schwarz-weiß-denken und sehen in ihrer Vergangenheit überhaupt keine Fehler und die morgenländlichen Fehler werden maßlos übertrieben dargestellt. Das ist schlichtweg arrogant.

    Keiner der pro Islam Kommentatoren hier, haben behauptet, dass in der Vergangenheit des Islams alles perfekt war.
    Die Knabenlese z.B.
    Es wird ja nicht versucht die Knabenlese schönzureden, sondern es wird versucht, die übertriebene westliche Darstellung,d.h: die von mittelalterlichen Monstermärchen abgeleitete,von der kath. Kirche beeinflusste, daher subjektive,extrem verzerrte Darstellung zu widerlegen.
    Und das verstehen viele Antislamisten als eine Verharmlosung des Ganzen.

    Ich glaube wir haben einfach ein Kommunikationsproblem.“

    Das ist der Punkt auf den ich hinaus wollte, danke.
    Nur eine Korrektur;

    so wie das Christentum nicht für die Untaten des Mittelalters, der Neuzeit und der „Moderne“ herhalten kann, kann man auch den Islam nicht für die Untaten dieser Perioden verantwortlich machen.

    Man kann lediglich die Akteure der jeweiligen Zeit mit ihrer Auslegung verantwortlich machen.

    • 25. September 2012 um 15:02 Uhr
    • Mete
  159. 162.

    @ TH

    ich nehme Sie als eine Person wahr, die ein ADS-Syndrom hat und daher dessen Verhalten von pietaetslos (mehrere Beitraege über die rechtsradikalen Mordserien zeugen davon) bis hin zu überdrehtem Themenverwuschler variiert. Entschuldigen Sie daher, dass ich mich, so wie Sokrates einst gegen die Sophisten, lieber davor verwahre auf ihr Gebiet runterziehen zu lassen.

    • 25. September 2012 um 15:08 Uhr
    • Mete
  160. 163.

    @ Mete #165

    „Es wird ja nicht versucht die Knabenlese schönzureden“

    Dann muss das Supertalent wohl ein zionistischer Provokateur sein.

    „Aber in Wirklichkeit haben sich die armen Bauer bemüht, dass ihr Sohn in die Janitscharengarde kommt und ein angesehener und reicher Mann wird, Altersvorsorge eben. Diese Menschen haben in Enderun-Schulen die besten Lehrer bekommen. Wer möchte denn nicht zur Elite gehören.“ #32

    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/09/24/die-not-christlicher-fluchtlinge-aus-syrien_5724/comment-page-4

  161. 164.

    @Beobachter/Mete:

    Der Versuch, Mythen zu entkräften, geht oft nahtlos über in die Schaffung neuer Mythen (oder das Wiederaufwärmen alter Mythen mit gegenläufiger Tendenz).

    • 25. September 2012 um 15:17 Uhr
    • Arjen van Zuider
  162. 165.

    @zagreus Danke dass Sie im Namen der Türken/Muslime antworten und uns für kollektive Träumer erklären. Ohne Ihre Hilfe wüssten wir gar nicht, was und wie wir uns fühlen sollten!

    Das ist es was ich meine! Ein Nichttürke masst sich an die Türken besser zu kennen, als sie sich selbst kennen würden!

    Hab selten so’n Pseudointellektuellen Mist gelesen!
    Als ob Sie geistig das NonplusUltra repräsentieren würden. Wenden Sie mal Ihre Goldwaage auch bei Ihren eigenen Leuten an. Dann können wir ja sehen ob Sie wirklich ein objektiver Freigeist sind oder eben nur ein Heuchler, der mit viel Fachbegriffen aus dem Soziologischen Raum einfach nur andere
    beeindrucken möchte.
    Diese Arroganz widert mich an!

    P.S. Was ist denn daran verwerflich, wenn andere Menschen zu ihren Urgrossvätern stehen? Das Sie das ja nicht machen können/wollen/dürfen ist ja mehr als verständlich.
    Es liegt doch auf der Hand!
    Nicht die „Anderen“ haben den Knacks, sondern Sie haben es, weil Sie einfach auf Ihre Herkunft nicht stolz sein können.
    So wie Sie denken MUSS anscheinend für ALLE geltend richtig sein, und nicht anders!
    Es gibt nicht immer einen einzigen RICHTIGEN!
    Sie denken, dass Sie in allen Bereichen, allen Menschen/Kulturen dieser Erde überlegen sind, nur weil Sie die „Aufklärung“ durchlebt haben. Ja, trotzdem haben Sie Hitler gehabt, wie widersprüchlich!

    Mit der Aufklärung haben Sie die nächste Evolutionsstufe erreicht, ja bravo, aber nur in Ihrer eigenen Standarden maßgebliche nächste Stufe,wohlgemerkt.
    Und das kann man nicht so einfach miteinander vergleichen. Sie sind hier besser, die andere Kultur in einem anderen Bereich. Alles ist relativ!

    Mit der Aufklärung kam der Materialismus und nach Darwin der Rassismus. Es wird heute hierzulande an Menschlichkeit und Freundlichkeit einiges vermisst. Aber das werden Sie ja nicht so sehen, schon klar.
    Gott sei Dank, sind nicht alle Deutsche so wie Sie und der Tommy…

    • 25. September 2012 um 15:28 Uhr
    • Beobachter
  163. 166.

    @ Mete

    „…so wie das Christentum nicht für die Untaten des Mittelalters, der Neuzeit und der “Moderne” herhalten kann, kann man auch den Islam nicht für die Untaten dieser Perioden verantwortlich machen. “

    Genau das ist falsch.
    Richtig müste es heissen: „… so wie heute lebende Chisten und menschen aus dem christl. Kulturkreis nicht für die Untaten des Mittelalters, der Neuzeit und der “Moderne” herhalten kann, kann man auch heute lebende Muslime und menschen aus dem muslim. Kulturkreis nicht für die Untaten dieser Perioden verantwortlich machen. “

    menschen können schuld und verantwortung tragen – weltanschauungen (ideologien, Religionen etc….) können es nicht, denn sie sind keine lebenden, denkenden Subjekte – auch wenn sie sprchlich oft dazu gemacht werden wie eben hier.
    Und den islam gibt es genauso wenig wie das Christentum – was es gibt sind religiöse verständnisse, einhergehend oft mit bestimmten interpretationen heiliger texte, dieunter einem label laufen wie ‚Islam‘, ‚Christentum‘, ‚Buddhismus‘ etc… – und diese Verständnisse-Interpretationen können sehr alt (oder Jung) sein bzw. elemente (auch kern-elemente) enthalten von alten verständnissen. oft sind sie gekoppelt an bestimmten anderen kulturell tradierten Verständnissen wie eben bestimmte familien- & clananschauungen, Normativen Begriffen (wie z. b. bestimmte Ehr-verständnissen oder reinheitsverständnissen), soziale und ökonomische Gegebenheiten oder eben diversen gesellschaftlichen umbruchsituationen, machtkämpfen oder kollektiven Syndromen usw.

    Was sie aber mchen mit ihrer sprachlichen Ungenauigkeit ist ein System pro toto zu entlasten – der ‚Islam‘ – was einfach unsinnig ist, wenn es nicht in einem indirekten schritt (den sie nicht ausprechen) eben auf die gegenwart bezogen wird.
    Das reden von der ‚Aufklärung‘ hat den Hinweis, dass sich das christentum, wie es in zentraleuropa praktiziert wird, radikal verändern musste, um eben noch weiterhin eine relevanz beanspruchen zu können. gemeind ist damit, dass christen inc. kirchenbeamte und theologen unter dem druck der gesellschaft und der sich umgebenden gesellschaftlichen bedingungen eienrseits sich gezwungen sahen ihre verständnisse zu verändern, andererseits eben immmr wieder neue, sich an die veränderten geselslchaftlichen rahmenbedingungen angepasste, junge Theologen ‚ihr‘ christentum (ihr verständnis des christentums) neu verstanden udn diesen verständis in die theologie und in ihre kirchen(-apparate) hineintrugen.
    Dasselbe ist dem europäischen Judentum geschehen – das reformjudentum, wie es sich in mitteleuropa herausgebildet hat – hat relativ wenig noch zu tun vom verständnis her mit dem alten, archaiischen judentum, wie es z. b. lange noch osteuropa/Russland bzw. in asien-nordafrika sich erhalten hat.

    • 25. September 2012 um 15:35 Uhr
    • Zagreus
  164. 167.

    @ Beobachter

    „Das ist es was ich meine! Ein Nichttürke masst sich an die Türken besser zu kennen, als sie sich selbst kennen würden!“

    nur allzuoft – denn der gleichgükltige Blick von außen ist objektiver als der emotional aufgeladene von innen.

    „Was ist denn daran verwerflich, wenn andere Menschen zu ihren Urgrossvätern stehen?

    Weil es diese Urgroßväter (wir reden hier ja über viele generationen bis hinab ins mittelalter) für sie (oder mich oder jeden anderen menschen auf dieser welt) nie gab als reelle wesen. Wenn sie glück hatten, haben sie ihre großeltern noch als alte menschen kennengelernt; bei sehr viel glücl sogar noch ein paar jahre mit ihren urgroßeltern verbringen können.
    Ihre leben, gerade auch ihre jugend haben sie aber schon nciht miterlebt (wie auch, sie waren ja gar nicht damals auf der welt). Alles, was sie von dieser zeit wissen, sind geschichten, die ihnen erzählt wurden, z. b. von ihren großeltern, und der rest entstammt aus anderen quellen wie z. b. artefakten oder büchern.
    Ab hier fängt es an konstrukte zu werden – denn sie selbst haben ja diese erfahrungen gar nicht sammeln können – sondern sie versuchen zu verstehen über alte akten, zeitungen, büchern, bildern etc… was menschen irgendwann einmal gedacht haben könnten – und versuchen das dann irgendwie auf sich zu beziehen. Z. b. indem sie versuchen prozesse zu verstehen – was aber ncith heisst, dass sie wirklich die historischen prozesse verstehen, wie sie einmal abgelaufen sind, sondern nur: das sie mithilfe der überbleibsel, der artefakte, vrsuchen diese in eine für sie sinnvollen ordnung, ablauf zu bringen, mit dessen hilfe sie sich dann spätere ereignisse für sie hinreichend erklärbar werden – aber es kann gut sein, dass man (mit hilfe dersleben oder auch anderer artefakte) vielleicht das ganz anders erzählen, verdeutlichen kann.
    es sind eben konstrukte.
    Und wenn sie das benutzen, wie sie es tun, wenn sie von ihren Urgroßeltern sprechen in vielen generationen, hat das gar nichts mit deren wirklichen leben zu tun, sondern mit bildern, die sie sich über deren leben machen und die für sie bedeutung haben – eine bedeutung die über ein reines verstehen udn beschreiben hinausgeht und zur eigenidentifikation als indiviuum, als angehöriger eines kollektivs etc… – verwendet wird: als eben mythos der herkunft.

    • 25. September 2012 um 15:47 Uhr
    • Zagreus
  165. 168.

    @Beobachter:

    Das ist es was ich meine! Ein Nichttürke masst sich an die Türken besser zu kennen, als sie sich selbst kennen würden!

    Der Blick von außen enthüllt manchmal Dinge, die von innen nicht so gut sichtbar sind. Mit Ihrem Argument könnte man genauso von allen Türken verlangen, dass sie zu „deutschen“ Themen den Mund halten sollen, weil die Deutschen sich selbst schließlich am besten kennen.

    Was ist denn daran verwerflich, wenn andere Menschen zu ihren Urgrossvätern stehen? Das Sie das ja nicht machen können/wollen/dürfen ist ja mehr als verständlich.

    Wenn Sie ernsthaft meinen, aus der deutschen Geschichte könnten andere Völker keine Lehren für sich selbst ziehen, dann sind Sie genauso borniert wie jene Deutschen, die nichts aus der Geschichte lernen wollen.

    Mit der Aufklärung haben Sie die nächste Evolutionsstufe erreicht, ja bravo, aber nur in Ihrer eigenen Standarden maßgebliche nächste Stufe,wohlgemerkt. Und das kann man nicht so einfach miteinander vergleichen. Sie sind hier besser, die andere Kultur in einem anderen Bereich. Alles ist relativ!

    Wenn es keinen objektiven Wertmaßstab gibt (zB zum angemessenen Umgang mit autochthonen oder eingewanderten religiösen Minderheiten), ist jede Diskussion überflüssig. Ihre kulturrelativistische Toleranz gegenüber der Rückständigkeit der Anderen ist eben auch nur nach Ihren eigenen Standards was tolles.

    Es gibt nicht immer einen einzigen RICHTIGEN!

    Es ist ein wissenschaftlich anerkannter und gerade in der antirassistischen Argumentation immer wieder zitierter Fakt, dass die Variation innerhalb der Völker und Rassen größer ist als zwischen diesen. Eine Lebensweise/Philosophie/Religion/Tradition muss also nicht allen Menschen innerhalb einer Kultur gleich gut gefallen, weshalb sich aufgeklärte Staaten bemühen, zu einem gewissen Maß individualistisch-pluralistisch zu sein. Falls ein solcher Individualismus aber nicht machbar sein sollte und sich herausstellt, dass es für Volk X insgesamt besser ist, Lebensweise A universell durchzusetzen als Lebensweise B, dann ist es sehr unwahrscheinlich und würde schon einer einleuchtenden Begründung bedürfen, warum für Volk Y die universelle Durchsetzung von Lebensweise B besser sein soll.

    • 25. September 2012 um 15:59 Uhr
    • Arjen van Zuider
  166. 169.

    @Zagreus Ich bete meine Urgrossväter ja nicht an, sondern verehre sie und zeige den nötigen Respekt. Ist schon etwas eigenartig, dass ich Ihnen versuche das zu erklären.
    Ich bin kein Indianer mit Ahnenkult, auch wenn Sie das vielleicht so sehen möchten. Das was meine Vorfahren sich über Jahrhunderte angeeignet haben in Literatur,Musik,Handwerk etc. hat mich zu dem Menschen gemacht, was ich heute bin. Ich wäre mit meinen gleichen Genen in Afrika ein völlig anderer Mensch.
    Wir sind sozial-Tiere und wir werden durch unsere nähere Umgebung geformt.
    Und die Vorfahren haben für diesen Kulturgut eine Menge geleistet.
    In Anatolien sind die ältesten Kulturen und Zivilisationen zusammengekommen und ich bin stolz darauf. Sie wissen ja gar oder können es gar nicht wissen, wie man sich als Erbe dieser Kulturen fühlt. Sie sind mit Ihrem neuzeitlich degeneriertem Denken zu einer Maschine ohne Emotionen verkommen.

    So möchte ich nicht sein.
    Das ist keine geistige Entwicklung, sorry können Sie gerne wieder haben.

    • 25. September 2012 um 16:09 Uhr
    • Beobachter
  167. 170.

    Ich bete meine Urgrossväter ja nicht an, sondern verehre sie

    Jaja, das sagen die Katholen auch immer über ihre Heiligen und die Jungfrau Maria.

    • 25. September 2012 um 16:19 Uhr
    • Arjen van Zuider
  168. 171.

    Beobachter

    Niemand spricht Hass-Triaden gegen alle Sunniten.

    Unsinn.

    Versöhnung ohne Gerechtigkeit kann es aber nicht geben.

    • 25. September 2012 um 16:20 Uhr
    • cem gülay
  169. 172.

    @ Arjen van Zuiden Falsch! Es gibt einen gravierenden Unterschied!
    1. Sie leben nicht in der Türkei, auch nicht in der 3. oder 4. Generation.
    Weil Sie da gar nicht leben, kann auch von ‚Kennen‘ gar keine Rede sein.
    Sie haben demnach auch sich nicht in die türkische Gesellschafft integrieren müssen/wollen, erübrigt sich von selbst.
    2. Ich lebe schon 40 Jahre hier, bin auch hier geboren. Ich habe mich nicht wie viele andere Türken von den Deutschen abgekapselt und habe auch überhaupt keine Probleme mit den Deutschen. Ich mag sie sogar, sonst würde ich gar nicht hier weiterleben. Ich meine, dass ich die Deutschen kenne, aber wie sich ein Deutscher fühlen soll, dass kann ich immer noch nicht %100 verstehen, vielleicht %90. Aber die restlichen %10 kann ich einfach nicht kompensieren, weil ich einfach nicht die Voraussetzungen dafür hatte, wie z.B. deutsche Grosseltern,einen Hund,Weihnachten etc.
    Wenn ich das mir nicht mal anmassen kann, wie kommt ihr denn dazu, die Leute besser kennen zu wollen, als sie sich selbst erklären wollen?
    Die deutsche Gesellschafft hat sich doch eigentlich nie wirklich um den Ahmed’s Mehmet’s gekümmert!
    Wie oft haben Sie mal Ihren türkischen Nachbarn zu irgendetwas eingeladen, oder ihm Ihre Hilfe angeboten. Sicherlich gibt es hier und da einige positive Beispiele, aber in der Regel ist da eigentlich nur gähnende Leere. Seit dem Mauerfall ist es sogar mit den Ostdeutschen insgesamt schlechter geworden.

    Leute es ist und bleibt euer Land!
    Wir wollen es uns nicht aneignen.
    Aber, meine Eltern haben sehr lange hier in D die Drecksarbeit gemacht, sie haben das Land mit aufgebaut, auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen und meine Kinder sind auch hier geboren und es ist auch unsere Heimat!

    • 25. September 2012 um 16:41 Uhr
    • Beobachter
  170. 173.

    @Arjen van Zuider Sie Komiker wollen Sie jetzt so weitermachen? Wenn ich sage ich bete meine Vorfahren nicht an, dann ist das auch so und ich brauche dann keinen, der mir etwas unterstellt und das auf einer recht primitiven Art und Weise.
    Ich sage Ihnen ja auch nicht, dass sie gen Gouda-Laib Ihre Gebete sprechen.

    Können Sie sich bitte wieder wie ein Erwachsener benehmen?
    Danke!

    • 25. September 2012 um 16:45 Uhr
    • Beobachter
  171. 174.

    Ein etwas freundlicherer ton erhöht die bereitschaft dem anderen/diskussionspartner, zumidest in teilen auch mal recht zu geben.

    • 25. September 2012 um 17:01 Uhr
    • ernsthaft
  172. 175.

    etwas freundlicherer ton
    @ ernsthaft – eine positionsunabhängig grundsätzliche, allzuhäufige typische Kommentatoren-Inkompetenz

  173. 176.

    Ich glaube es war zagreus, der sinngemäß darauf hinwies, das militärische macht notwendig ist um bestimmte formen von unrecht wie wir sie uns hier gegenseitig vorwerfen überhaupt erst möglich macht. Anders ausgedrückt zb. aleviten hatten mangels macht weniger gelegenheit unrecht zu begehen. Auf christen und muslime bezogen kann man wohl sagen, daß beide, wenn sie „am drücker“ waren ihre macht auch ausgenutzt haben. Ein aus westlicher sicht negatives beispiel ist die französische kolonialherrschaft in algerien. Es ist wohl leider so das menschen, egal aus welcher kultur, dazu neigen ihre macht, auch zum nachteil anderer zu nutzen. Nach vorne blickend stellt sich die frage wie man zivilisiert miteinander umgeht und was man vernünftiger weise tut um reibungpunkte zu vermindern.

    • 25. September 2012 um 17:31 Uhr
    • ernsthaft
  174. 177.

    @ B

    Können Sie sich bitte wieder wie ein Erwachsener benehmen?

    Runde geht wieder an AvZ. Erwachsene flennen nicht.

    • 25. September 2012 um 17:40 Uhr
    • MTR
  175. 178.

    Fakten: bei dem angeblichen Völkermord handelt es sich um ein Krieg, in dem vor allem Armenier auf Seiten der Franzosen und Russen gegen die Osmanen gekämpft haben. Dass die Osmanen nicht zimperlich im Umgang mit Ihnen war bestreitet keiner. Aber ein Völkermord, wie sie in Deutschland gegenüber Juden praktiziert wurde ist hier völlig abwägig. Auch die Armenier haben türkische Dörfer niedergebrannt, Menschen massakriert et. Ich verteidige nicht die Osmanen, diese sind mir persönlich ein Dorn im Auge. Aber bleiben wir bitte objektif. Wer die Zahlen der aus Sicht der Armenischen Diaspora ermordeten kennt wird Zweifel an der armenischen Version haben. Zu Anfang der 80er Jahre sprach man von 300.000 ermordeten Armenier diese Zahl stieg im Laufe der Jahrzehnete jetzt auf bis zu 1,3 Mio. Das ist alles andere als seriös. Die Armenier waren wie auch die Juden Nutznieser des osmanischen Reiches. Die die als Mensch zweiter Klasse behandelt wurden waren vor allem Turkmenen, die zu über 90% dem Alevitischen Glauben angehörten. Die Türken waren in der Zeit nur einfache Bauern. Der Begriff Türke oder Turkmene war verpönt. Obwohl die Osmanen ursprünglich auch Turkmenen waren haben sie ihren Glauben und Herkunft zugunsten des sunnitischen Islam aufgegeben und etnisch sich (zumindest was die Elite des Landes anbelangt) gen Westen orientiert. Es ist daher auch kein Zufall, dass beispielsweise der mächtigste Vesir im Lande ein Serbe war. Einer der am meisten Hass im osmanischen Reich geschührt hat war Yavuz Sultan Selim. Er hat die Kurden und die Aleviten als Freiwild betrachtet. Diese Folgen spürt das Land noch heute mit ihren etnischen und konfesionellen Konflikten.

    • 25. September 2012 um 17:47 Uhr
    • M. K. Atatürk
  176. 179.

    @ ernsthaft

    “ Anders ausgedrückt zb. aleviten hatten mangels macht weniger gelegenheit unrecht zu begehen. Auf christen und muslime bezogen kann man wohl sagen, daß beide, wenn sie “am drücker” waren ihre macht auch ausgenutzt haben. Ein aus westlicher sicht negatives beispiel ist die französische kolonialherrschaft in algerien. Es ist wohl leider so das menschen, egal aus welcher kultur, dazu neigen ihre macht, auch zum nachteil anderer zu nutzen. Nach vorne blickend stellt sich die frage wie man zivilisiert miteinander umgeht und was man vernünftiger weise tut um reibungpunkte zu vermindern.“

    Endlich mal ein Mensch, mit dem man sich auf einem Nenner einigen kann.

    Macht korrumpiert, egal in welcher Form, intensivitaet, Raffiniertheit, etc… Ich versuche als Mensch da objektiv zu sein.
    Aber was ich hier bei den Teilnehmern bemerke ist eben, dass viele sich sicher sind, dass ihre Wertegesellschaft (und damit natürlich sie selbst) immer objektiv, im Vergleich zu anderen besser, damit den anderen übergeordnet, usw. ist. Und dieser O-ton nervt einfach irgendwann, vorallem wenn diese Leute nach der Menge an Beitraegen zu urteilen, eigentlich nur in der Theorie leben!

    Man kann nur versuchen jeden Tag von neuem „gut“, „gerecht“, „mündig“, „angemessen“, „ausgewogen“, kurz ein positiver Mensch zu sein. Diese Attribute sind kein Dauerzustand oder Eigenschaft, sondern dafür muss man jeden Tag von neuem sich bemühen. Was der Einzelne für sich machen muss, spiegelt sich dann in der Allgemeinheit auch wieder.

    Und

    was für uns heute positiv oder gaengig ist, wird für die nachfolgenden Generationen sicherlich anders bewertet werden. Das vergisst hier so mancher.

    Sie hatten die Frage gestellt, was den perspektivisch für den „vorderen Orient“ erstrebenswert sei (ob eben „osmanisches Model“, wie zb. der christliche Schriftsteller Amin Maalouf zb. annimmt).

    Zuerst, diese Frage sollten die Menschen, die dort leben beantworten und nicht Menschen von ausserhalb. Dh. nicht das man sich bei den Ideen net austauschen sollte, nur bevor sich irgendeiner eine Meinung dazu erdreistet, sollte man A L L E aeusseren und inneren Einflüsse dafür auch berücksichtigen, was nach meinem Empfinden in Westeuropa zT. bewusst nicht gemacht wird. Stattdessen werden Pauschalurteile gefaellt.

    • 25. September 2012 um 18:20 Uhr
    • Mete
  177. 180.

    @MTR Gähhnn…. Haben Sie Komplexe?

    • 25. September 2012 um 18:20 Uhr
    • Beobachter
  178. 181.

    @ Mete

    Stattdessen werden Pauschalurteile gefaellt.

    Gut, das wenigstens Assad und revolutionäre Islamisten von so etwas verwerflichem Abstand nehmen.

    Wer war nochmal der Irre, der aufgrund des pöhsen Films zu Anschlägen in Deutschland aufrief?

    • 25. September 2012 um 18:34 Uhr
    • Serious Black
  179. 182.

    @ernsthaft ist einer mit Herz und Verstand. Er hat sicher auch Vorurteile, wie wir sie auch sicher haben, aber er versucht wenigstens zu differenzieren und bemüht sich um Objektivität.
    Normalerweise sollte das auch selbstverständlich sein, aber wir machen hier leider eine andere Erfahrung.
    Das ist eben dieser Tendenz, der uns Sorgen bereitet.
    Früher gab es gefühlte 10-20% von diesem Schwarz-Weiß-Denker Typus, heute gefühlte %80.

    Tut mir leid, jetzt wirst du sicherlich als Nestbeschmutzer denunziert.

    • 25. September 2012 um 18:37 Uhr
    • Beobachter
  180. 183.

    @serious black Ein gewaltverherrlichender Extremist, der sich nicht Muslim nennen sollte! Und was hat das jetzt mit den Muslimen in Deutschland zu tun? Oder mit der türk. Bevölkerung?

    Als George W. Bush zum Kreuzzug gegen das „Böse“ aufrief, was haben Sie da gemacht? Haben Sie protestiert? Haben Sie ihn expliziert dafür kritisiert?
    Soll ich Sie jetzt auch deswegen dafür pauschal hassen?
    Denkt doch mal immer bis zum Ende…

    • 25. September 2012 um 18:44 Uhr
    • Beobachter
  181. 184.

    @ B

    Nø, Sie.

    • 25. September 2012 um 18:44 Uhr
    • MTR
  182. 185.

    Nochmal, Beobachter

    Nationalismus

    Wie hätten sich denn die Kemalisten verhalten sollen, nachdem die damaligen Osmanen- Eliten das osmanische Reich verkauft und verhurt haben, und sogar Atatürk bekämpft haben, um den eigenen Genozid über das Volk kommen zu lassen

    Wie sollte es denn ohne Nationalismus in Krieg-Zeit gehen, wenn Invasoren das Land überrennen

    Wenn die Amerikaner in den Krieg ziehen, dann ziehen Demokraten und Republikaner an einem Strang, wie gesehen im Irak-Krieg. Und das im 21 Jahrhundert.

    Das man hier bei den „Linken“ auf Gehör stößt, ist kein Wunder.

    Können sie doch endlich was gutes tun und woanders ihre eigene Schmach von 33-45 wettmachen, wo sie kläglich versagt haben und noch unter dem Trauma leiden, der ihnen ja auch immer vorgehalten wird

    Das ihr die Linksgrünen Traum-Tänzer um den Finger gewickelt habt, ist mir schon klar

    Eigentlich war doch geplant, dass sie die Sozialisierung der fremden Kulturen hier übernehmen sollten, aber bei den frommen Muslimen ist es genau andersherum, die haben die Links-Grünen sozialisiert.

    Nur eins sage ich auch, dass hier ist germanisches Land, das Land der Germanen, Links-Grün ist nicht das Rückrat der Gesellschaft, auch wenn es die Traum-Tänzer denken. Die werden euch nicht schützen können.

    Später, heult nicht rum, ich habe euch gewarnt.

    • 25. September 2012 um 18:45 Uhr
    • cem.gülay
  183. 186.

    @ CG

    dass hier ist germanisches Land, das Land der Germanen

    Zu einem erheblichen Teil assimilierte Kelto-Romanen und Slawen.

    • 25. September 2012 um 18:50 Uhr
    • MTR
  184. 187.

    MTR

    Kelto-Romanen und Slawen

    Ja, danke.

    Sind die traditionell Muslim freundlich?

    • 25. September 2012 um 18:54 Uhr
    • cem.gülay
  185. 188.

    190
    „Zu einem erheblichen Teil assimilierte Kelto-Romanen und Slawen.“

    … was vermutlich richtig ist, aber für das Gefühl, seit im einzelnen unbekannt vielen Generationen „Deutsche/r“ zu sein – mit allen „pros“ und „cons“ – völlig unbedeutend ist.

  186. 189.

    191
    MTR

    Kelto-Romanen und Slawen

    Ja, danke.

    Sind die traditionell Muslim freundlich?

    Cem,:) :) :)

  187. 190.

    Eins haben Links-Grün und Atatürk aber gemeinsam.

    Sie konnten in der Absolute, ihr Volk nicht umerziehen!

    Genauso wenig, wie die SED Spinner zu DDR Zeiten

    • 25. September 2012 um 19:03 Uhr
    • cem.gülay
  188. 191.

    190
    “Zu einem erheblichen Teil assimilierte Kelto-Romanen und Slawen.”

    … was vermutlich richtig ist, aber für das Gefühl, seit im einzelnen unbekannt vielen Generationen “Deutsche/r” zu sein – mit allen “pros” und “cons” – völlig unbedeutend ist.

    Echt jetzt?! Und wir dachten immer, dass kelto-romanische und slawische Urahnenerbe würde für die zeitgenössische Konstruktion der deutschen Ethnizität eine erhebliche Rolle spielen.

    • 25. September 2012 um 19:07 Uhr
    • N. Neumann
  189. 192.

    @Cem zu #189 Ich verstehe gar nicht, was Sie mit diesem Beitrag bezwecken wollten. Es ist völlig daneben. Grüne Politiker…Linksgrün…Germanisches Land..heulen???

    Und ausserdem hat Vahdettin höchstpersönlich Mustafa Kemal nach Anatolien geschickt. Da ist nichts von verhuren des eigenen Landes. Sie standen wohl unter der kemalistischen Propaganda.

    Sie haben einfach zu starke Abneigungen gegenüber des alten Reichs. Dennoch würde ich Ihnen selbstverständlich Recht geben, aber nur wenn Sie keine haltlosen Beschuldigungen hervorbringen würden.
    Aber das was Sie da schreiben ist bekannte Kemalistenstuss..

    • 25. September 2012 um 19:12 Uhr
    • Beobachter
  190. 193.

    195
    „Echt jetzt?! Und wir dachten immer, dass kelto-romanische und slawische Urahnenerbe würde für die zeitgenössische Konstruktion der deutschen Ethnizität eine erhebliche Rolle spielen.“

    Feeling better?

    • 25. September 2012 um 19:14 Uhr
    • karolachristiane
  191. 194.

    MRX 156

    Übersehen

    Ja und, sagen wir doch beide die ganze Zeit.

    Interessiert doch den Auserwählten Linksgrünen Traum-Tänzern nicht.

    Selbst Bulut hat es erst jetzt gemerkt, nachdem ich ihm Nachhilfe im Pali-Konflikt gegeben hatte

    • 25. September 2012 um 19:15 Uhr
    • cem.gülay
  192. 195.

    @ NN

    Du kommst doch aus dem deutschen Neapel.

    • 25. September 2012 um 19:16 Uhr
    • MRX
  193. 196.

    @Cem 194 Atatürk oder sonst wer haben nicht das Recht ein ganzes Volk umzuerziehen. Wer ist denn ein einzelner Mensch, der für Millionen vorgeben kann, was gut oder schlecht für sie ist?
    Sind Sie für Ein-Mann-Staaten? Diktaturen?
    Sie outen sich mit dieser Aussage als ein Kemalist.

    • 25. September 2012 um 19:24 Uhr
    • Beobachter
  194. 197.

    Beobachter

    Ich sagte schon Mete, dass ich nicht einmal ein Bild von Atatürk habe.

    Auch war ich nicht beim Militär.

    Ich komme aus einem zt Links-Intellektuellen alevitischen Backround

    Es geht mit auch nicht um die kemalistische Ideologie der Eliten in der Türkei, die nur ihre eigenen egoistisch materiellen Interessen vertreten haben.

    Es geht mir um Atatürks Person, die vielleicht aus heutiger Sicht nicht alles richtig gemacht hat, aber zu der Zeit heroisches. Siehe Lausanne

    Es geht mir auch nicht darum, dass ich aus der türkischen Kultur komme und Atatürk Türke war.

    Ich finde aber, dass sein kurzes Vermächtnis nicht in den Dreck gezogen werden darf, nur weil er den Propheten beleidigt hat.

    Hätte er vielleicht nicht tun sollen, vielleicht hatte er einen schlechten Tag, weil irgendwelche religiösen Spinner meinten, Gott werde uns schon vor den Invasoren schützen.

    Ich habe auch nichts gegen Kopftücher an Unis, ich habe aber etwas dagegen, wenn viele Deine Brüder und Schwester mein Volk verumglimpfen

    • 25. September 2012 um 19:27 Uhr
    • cem.gülay
  195. 198.

    @ MR

    Ja klar.

    Ein Bruder einer guten Bekannten, der im Rahmen seiner Arbeit beim BGS Anfang der 90er für ein paar Monate im tiefen Osten Berlins Station machen musste, musste sich wegen seines südländischen Aussehens zunächst mit Jungnazis prügeln. Etwas später musste er sich dann mit ein paar Asi-Türken in Kreuzberg wegen eines vermeintlichen Nazi-Kurzhaarschnitts prügeln.

    Scheiß Römer kann man da nur sagen.

    • 25. September 2012 um 19:28 Uhr
    • N. Neumann
  196. 199.

    @MM

    Manch einer sollte vll. man anfangen, die eigenen Kommentare zu lesen. Es könnte etwas auffallen.

    Guter Tipp den Sie sich da geben.

    • 25. September 2012 um 19:29 Uhr
    • Mamas Liebling
  197. 200.

    Ein früherer bayrischer Ministerpräsident stammt ja gesrüchtemäszig von als Masseuren eingesetzten syrischen Sklaven ab.

    • 25. September 2012 um 19:36 Uhr
    • MRX
  198. 201.

    Ein früherer bayrischer Ministerpräsident stammt ja gesrüchtemäszig von als Masseuren eingesetzten syrischen Sklaven ab.

    Super. Dann können wir jetzt nicht nur den Kölschen Klüngel, sondern auch den CSU-Filz sarrazinistisch ableiten.

    • 25. September 2012 um 19:40 Uhr
    • N. Neumann
  199. 202.

    @Cem Du verstehst mich falsch, ich bin nicht einer von den notorischen Atatürk-Hasser. Ich bin auch für den Laizismus, aber nur in der engl. Auslegung und nicht in der strengen franz. Auslegung. Die Kemalisten haben bis noch vor 5-6 Jahren versucht diese menschenverachtende Regime aufrecht zu erhalten. Mit Balyoz und Ergenekon haben sie jetzt endgültig den Gnadenschuss bekommen.

    Wie gesagt, ich hasse weder Atatürk,Laizismus,Alewiten,Kurden,Christen,Armenier noch hasse ich die Osmanen. Sie sind alle unsere Leute, gut oder schlecht egal. Es ist Geschichte und wir müssen aus unseren Fehlern lernen.
    Wenn Sie sich über die Osmanen informieren wollen dann gibt es nur eine Gruppierung bei dem Sie an der falschen Adresse wären und das sind die Feinde der Osmanen, nein nicht die Russen, auch nicht die Habsburger oder die Engländer, es sind die Kemalisten, also die direkten Konkurrenten.

    Wenn Sie Infos über Pali’s haben wollen fragen Sie ja auch nicht bei einem jüd. Siedler mit Maschinengewehr in der Hand oder?

    Guten Abend, iyi akşamlar

    • 25. September 2012 um 19:41 Uhr
    • Beobachter
  200. 203.

    Noch was Beobachter

    Überfordert nicht ständig die Aufnahmegesellschaft mit euren religiösen Forderungen die keine Mehrheit im deutschem Volke hat.
    Deren liberalen Gesetze wurden ihnen nach 49 aufgezwungen

    Nimmt das was ihr freiwillig von ihnen bekommt und lasst es gut sein mit weiteren Versuchen, noch mehr zu bekommen, und dem beleidigt sein, das ein TGB Vorsitzender( Kolat) sogar bei der UN Deutschland an den Pranger zu stellen versucht.

    Redet bitte nur von euren 500 Tausend Mitgliedern(gesamt) und macht nicht den Eindruck, dass ihr für alle spricht. Kein Kemalist und Alevit will das, genauso wenig die Mehrheit der Kurden.

    Damit würdet ihr uns einen großen gefallen tun und uns weitere Konflikte mit der Aufnahmegesellschaft ersparen.

    Danke, auch wenn es nicht geschehen wird

    • 25. September 2012 um 19:47 Uhr
    • cem.gülay
  201. 204.

    @HJS

    Trifft auf Sie und Gesinnungsgenossen ebenso zu.

    Die Projektion erstaunt mich nicht.

    • 25. September 2012 um 19:49 Uhr
    • Mamas Liebling
  202. 205.

    Beobachter

    Ich weiß doch, das Du kein böser bist.

    Wir diskutieren hier manchmal auf einem groben aber hohem Niveau

    • 25. September 2012 um 19:50 Uhr
    • cem.gülay
  203. 206.

    @Mete

    Und mich erstaunt an “Europaern” (obwohl ich selbst einer bin), dass sie immer in Kategorien des Überlegen seins denken.

    Ich weiss nicht in welchen Kreisen Sie verkehren. Diese Haltung ist in der Breite etwa siebzig Jahre vorbei.

    • 25. September 2012 um 19:54 Uhr
    • Mamas Liebling
  204. 207.

    Mamas Liebling/ Mete

    Die Schweiz ist laut letzter Studie in der Produktivität führend auf der Welt

    Als kann unser Kantonese zu recht den Dicken machen

    • 25. September 2012 um 19:58 Uhr
    • cem.gülay
  205. 208.

    Also….

    • 25. September 2012 um 19:59 Uhr
    • cem.gülay
  206. 209.

    @cem.gülay

    Oje. Meine Rede geht nur drauf hinaus, dass man sich auch selber unglücklich machen kann, wenn man sich Mühe gibt.

    Die Glücksforschung hat zB folgende Faktoren gefunden, die glücklich machen:

    Dankbar sein
    anderen etwas zuliebe tun
    Lachen

    Das ist das Gegenteil der Ideologie, der Mete anhängt, und der HJS anhing.

    Denn dort gilt:

    Die Christen sind schuld
    Der Islam muss sich verteidigen (=Den Christen muss man einen auf den Deckel geben)
    Was lachen ist, verstehen die auch nicht, wenn sie es im Lexikon lesen.

    Suae quisque faber fortunae

    • 25. September 2012 um 20:13 Uhr
    • Mamas Liebling
  207. 210.

    @cg

    Kaufen sie das

    http://www.amazon.de/machen-Glück-einfachen-Strategien-Glückspilz/dp/3442390443

    Sie sind intelligent genug, das gescheit zu nutzen.

    • 25. September 2012 um 20:18 Uhr
    • Mamas Liebling
  208. 211.

    @Cem Ich erwarte eigentlich nichts grossartiges von den Deutschen. Mir reicht es schon aus, wenn sie uns einfach nicht hassen und eine gewisse Freundlichkeit, was bei JEDEM Menschen selbstverständlich wäre, entgegenbringen würden.
    Aber Sie haben ja sicherlich schon gelesen, dass einige Deutsche dieses schon für ‚zuviel verlangt‘ erklären.
    Dann haben wir aber in Wirklichkeit keinen Minderheitenproblem, sondern einen menschlichen Problem bei den ‚Gastgebern‘.

    Wie schön, dass das nur in Foren so extrem ist. Sonst wäre Deutschland einfach ein schreckliches und primitives Land.

    Ich habe es aber dennoch satt, ständig mit den erst vor ein paar Jahren als Asylant oder Flüchtling eingewanderten ungebildeten Arabern und Kurden ständig in einen Topf geworfen zu werden.
    Ich habe so ein anderes Leben als diese Menschen, wir sind so verschieden, und wenn diese Bauern sich nicht zivilisiert benehmen können, werde ich von dummen Deutschen mit beleidigt. Ich will jetzt aber selber nicht so sein und diese Menschen pauschal beurteilen, daher sage ich noch schnell dazu, dass sicherlich nicht alle so sind.
    Nach 50 Jahren Türken in D, erwarte ich, dass die Deutschen auch endlich mal differenzieren können. Araber,Kurden,seit neuem auch Rumänen mit den Türken unterscheiden können, auch optisch dürfte das kein Problem mehr sein.
    Angeblich Politisch Verfolgte Kurden mit ihren Ehrenmorden oder Vielweibereien, Arabische Familien mit 8-14 Kindern.

    Ich habe mit West Germany mehr gemeinsam als ein 50 Jähriger Ostdeutscher. Ich habe einfach länger zusammengelebt, das ist doch richtig oder?

    • 25. September 2012 um 20:25 Uhr
    • Beobachter
  209. 212.

    @ Beobachter

    Sie machen aus dem Verhalten einzelner Deutscher das Verhalten der Deutschen.
    Sie erwarten, dass irgendjemand Sie mögen muss oder sich Ihnen gegenüber nett verhalten muss.

    Beides ist lächerlich.

    • 25. September 2012 um 20:31 Uhr
    • Mamas Liebling
  210. 213.

    @Mamas Liebste Der Islam und das Christentum müssen sich beide verteidigen, wenn sie ungerechterweise angegriffen werden, und im Moment ist das so, dass der Islam von allen Seiten attackiert wird, durch Medien, Politiker und sogar mit Waffen.

    Warum sollen sich Menschen denn nicht verteidigen, wenn sie grundlos angegriffen werden??
    Wenn Sie meinen, dass einige Muslime bekämpft werden müssen, dann sagen Sie das bitte auch so, also mit Differenzierungen und nicht pauschal.

    So wie Sie der Meinung sind, dass zur Gewalt aufrufende Muslime bekämpft werden müssen, dürfen die Muslime genauso reagieren, weil ihnen das Gleiche passiert.

    Im Moment muss man als Ehrenmensch einfach Solidarität mit den Muslimen zeigen.

    Ich meine natürlich nicht die, die bei jedem Muslim schon einen potentiellen Terroristen sehen wollen. Die sollte man nicht ernst nehmen.
    Die sind einfach nur hasserfüllte,unglückliche Dummerchen…

    • 25. September 2012 um 20:37 Uhr
    • Beobachter
  211. 214.

    @Mamas Liebling Ja mein bester, ich bin voller Liebe zu allen Menschen, das ist Ihnen natürlich völlig fremd. Sie hassen Menschen, wahrscheinlich sich selbst auch. Sie werden sicher als einer von diesen verbitterten strengen unumgänglichen Rentner enden. Man wird einen grossen Bogen um Sie machen.
    Sie tun mir jetzt schon leid. Aber Sie haben ja selber nie Liebe geschenkt, also dürfen Sie später dann auch keine verlangen.

    Ich habe NIE alle Deutsche über einen Kamm geschert. Zeigen Sie einen Satz, wo ich nicht mit einem „aber“ zu differenzieren versucht habe.
    Ihresgleichen machen sowas aber permanent und deswegen gehen meine Worte nur gegen diesen asozialen Pack.
    Ich hatte sogar erst vor kurzem geschrieben, dass ich froh bin, dass nicht alle so sind, wie ihr das seid.

    Nochmal mehr ein Grund, stolz auf meine Kultur zu sein. Wir können freundlich und nett sein, ohne das man sich kennt!

    Mann mann…Sie versuchen grade mit einer schlechten Eigenschaft anzugeben. Wie lustig! Eigentor!

    • 25. September 2012 um 20:51 Uhr
    • Beobachter
  212. 215.

    @Beobachter

    Der Islam und das Christentum müssen sich beide verteidigen, wenn sie ungerechterweise angegriffen werden, und im Moment ist das so, dass der Islam von allen Seiten attackiert wird, durch Medien, Politiker und sogar mit Waffen.

    Warum sollen sich Menschen denn nicht verteidigen, wenn sie grundlos angegriffen werden??

    Islam und Christentum sind Ideologien. Sie können nicht agegriffen werden, sie können nur kritisiert werden.

    Sie haben ein intellektuelles Durcheinander, das bei Muslimen verbreitet ist. Mehr noch als bei Christen.

    • 25. September 2012 um 20:53 Uhr
    • Mamas Liebling
  213. 216.

    Nochmal mehr ein Grund, stolz auf meine Kultur zu sein. Wir können freundlich und nett sein, ohne das man sich kennt!

    9/11

    • 25. September 2012 um 20:53 Uhr
    • Mamas Liebling
  214. 217.

    @Mamas Liebste Ich bin durcheinander? Lieber bin ich durcheinander als so wie Sie mit Hass erfüllt zu sein! Sie antworten mit „9/11″.
    Auf welchem Niveau wollen Sie sich noch herablassen?
    9/11…..LOL!!
    Sonst fällt Ihnen nichts ein?
    Haben Sie mich nicht vorhin damit beschuldigt alle Deutsche über einen Kamm zu scheren? Und was machen Sie grade?
    Was hat meine Kultur mit den salafistisch saudischen Terroristen zu tun?
    Das war jetzt echt peinlich von Ihnen.
    Ihr geistiger Zustand muss echt daneben sein.
    So lange ich diese Terroristen zusammen mit den anderen abermillionen verurteile dürfen Sie sich nicht so äussern, falls Sie weiterhin ernst genommen werden wollen.

    Und wenn die Muslime angegriffen werden, sind Sie ja auch dafür. Wo ist denn da die Logik? Entweder ist das Angreifen schlecht und wir als zivilisierte Menschen verurteilen das, oder Sie sagen das, was Sie wirklich denken, also dass nur der Angriff auf die Muslime legitim ist.
    Aber damit wären Sie auch ein Terrorbefürworter und die Diskussion wäre beendet.

    Merken Sie eigentlich, was für einen bösen Mist Sie da schreiben?

    Ihnen muss in Ihrer Kindheit etwas ganz schlimmes passiert sein.
    Krank sind Sie…

    • 25. September 2012 um 21:10 Uhr
    • Beobachter
  215. 218.

    @219 ML – „Islam und Christentum sind Ideologien.“

    Yep. Jede politische, moralische oder sonstige Grundhaltung ist eine Ideologie.

    „Sie können nicht agegriffen werden, sie können nur kritisiert werden.“

    Falsch. Ist die Ideologie ein integraler Bestandteil des menschlichen Bewusstseins von sich selbst, wird mit der Ideologie auch der Mensch angegriffen. Nahezu alle hier Diskutierenden beweisen mit mehr oder minder schweren Symptomen diese Einheit, wenn es um ihre Lieblingsthemen geht …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 25. September 2012 um 21:13 Uhr
    • ThorHa
  216. 219.

    „Sonst fällt Ihnen nichts ein?“

    London, Madrid. Brauchen Sie noch mehr?

    Haben Sie mich nicht vorhin damit beschuldigt alle Deutsche über einen Kamm zu scheren? Und was machen Sie grade?

    Sie haben von der Kultur gesprochen. Das mache ich auch.

    Was hat meine Kultur mit den salafistisch saudischen Terroristen zu tun?

    Die Ideologie.

    Und wenn die Muslime angegriffen werden, sind Sie ja auch dafür.

    Nein. Deutsche sind nicht Nazitum, und Russen sind nicht Kommunismus. Ich kritisiere den Islam un die aktiven Anhänger des Islams. Ideologie und Menschen sind nicht dasselbe.

    Das mit der Verteidigung ist ein islamisches Konzept. Dass es Muslime geben, die doof genug sidn das nicht zu durchschauen, ist eines der Probleme der heutigen Zeit.

    Aber die wahrscheinlich doofste Ideologie der Menschheitsgeschichte ist dem Denken nicht unbedingt förderlich.

    • 25. September 2012 um 21:26 Uhr
    • Mamas Liebling
  217. 220.

    @Mamis kranker Über das Handy kann ich die Zitierfunktion irgendwie nicht finden, daher hier schnell eingefügt:
    „….Mir reicht es schon aus, wenn sie uns einfach nicht hassen und eine gewisse Freundlichkeit, was bei JEDEM Menschen selbstverständlich wäre, entgegenbringen würden.“

    Also….ich verlange gar nicht gemocht/geliebt zu werden, sondern wenn Sie lesen können, möchte ich „eine gewisse Freundlichkeit“ von allen Menschen, ich tue es ja auch!

    2. „….Wie schön, dass das nur in Foren so extrem ist. Sonst wäre Deutschland einfach ein schreckliches und primitives Land.“

    -Deutsche über einen Kamm scheren? Tue ich das? Nein Sie tun es! Ulkig dass Sie sowas schlecht finden aber dabei es eigentlich selber machen!

    3.“….Warum sollen sich Menschen denn nicht verteidigen, wenn sie grundlos angegriffen werden??“

    -Von mir aus sind Islam und das Christentum Ideologien oder sonstwas und können nicht angegriffen werden. Was ist aber in meinem obigen Satz gemeint? Ich rede von Menschen, die angegriffen werden. Diese Korinthenkacker-methode hätten Sie sich aber auch sparen können.

    Ich habe das Gefühl ich rede mit einer Wand. Bitte diskutieren Sie in Zukunft mit pubertätsbeklagten Halbstarken weiter. Ich bin fertig mit Ihnen.

    • 25. September 2012 um 21:27 Uhr
    • Beobachter
  218. 221.

    Dass es Muslime gibt ..

    • 25. September 2012 um 21:27 Uhr
    • Mamas Liebling
  219. 222.

    möchte ich “eine gewisse Freundlichkeit” von allen Menschen, ich tue es ja auch!

    Wer das Zweite gemerkt hat, möge sich bitte melden.

    • 25. September 2012 um 21:29 Uhr
    • Mamas Liebling
    • 25. September 2012 um 21:33 Uhr
    • Mamas Liebling
  220. 224.

    @ ML

    „Ich weiss nicht in welchen Kreisen Sie verkehren. Diese Haltung ist in der Breite etwa siebzig Jahre vorbei.“

    Ja, das merkt man…

    • 25. September 2012 um 21:35 Uhr
    • Mete
  221. 225.

    @Beobachter

    „Wer ist denn ein einzelner Mensch, der für Millionen vorgeben kann, was gut oder schlecht für sie ist?
    Sind Sie für Ein-Mann-Staaten? Diktaturen?
    Sie outen sich mit dieser Aussage als ein Kemalist.“

    Sie sind lustig. Aber ein Mann namens Mohammed kann Ihnen problemlos vorgeben was gut und schlecht für sie ist, oder wie?
    Der Islam ist eine Ein-Mann-Ideologie, die, um es vorsichtig zu formulieren, ein Problem mit Kritik hat.
    Der Koran bietet eine Menge Anschauungsmaterial wie Mohammed als Führer mit innerer Opposition umging. Vermutlich eine der wenigen Punkte in dem Kemal Atatürk und Mohammed sich ähneln.

    • 25. September 2012 um 21:44 Uhr
    • BeIlfruta87
  222. 226.

    „der Film“ – Art Spiegelmann (amer. Comic-Zeichner) zum Thema:

    … es ist ein lächerliches Werk, nicht der Rede wert,
    aber gerade darum ist das, was daraus entstanden ist,
    so bemerkenswert.
    Niemand hätte sich dieses Filmchen je bei Youtube angesehen,
    wenn es nicht die Proteste dagegen gegeben hätte.
    Diejenigen, die ihn aus der muslimischen Welt skandalisierten,
    haben auf so einen Anlass gewartet.
    Sie benutzen ihn nur für etwas, das sie sowieso tun wollten …

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/die-unschuld-der-cartoonisten-im-kreuzfeuer-der-weltreligionen-11901821.html

  223. 228.

    @Belfrutta Schon wieder falsch! Ich hatte schon mit diesem Argument gerechnet, wunderte mich warum es noch keiner geschrieben hatte! :-)

    1. Ist das von oben auf den Kopf gehauene kemalistisch autoritäre Regime keine freiwilige Sache, die man sich bei nichtgefallen entziehen kann.
    Und
    2. Ist der Islam/Christentum eine Religion mit einem Schöpfer,Gebete etc. die man freiwilig annehmen oder auch ablegen kann. Nur weil Sie den Islam als eine Ideologie wie z.b. dem Kommunismus,Sozialismus oder Faschismus sehen, müssen wir es doch auch nicht tun oder? Für uns ist es keine Ideologie aus Menschenhand sondern eben göttlich, alles klar? Wäre ja schlimm, wenn wir es nicht göttlich empfinden würden, warum sollte man den etwas als was heiliges ansehen, aber dabei gar nicht davon überzeugt zu sein, göttlichen Ursprungs zu sehen? Das wäre doch paradox!

    Und warum geben Sie Ihr Beispiel nicht mit dem Christentum, was ja auch die gleichen Strukturen vorweist, monotheistisch ist und sogar vom Islam respektiert wird, als die Religion der Buchgegebenden?

    Sie hätten mir diese Frage mit dem „Ein-Mann-Macht“ auch genausogut mit Jesus stellen können, aber NEIN, das geht nicht oder? Sonst könnte man ja versehentlich sowas wie Selbstkritik ausüben…Gott beschütze!!!

    Ihr macht euch lächerlich!
    Kindergarten….

    • 25. September 2012 um 22:20 Uhr
    • Beobachter
  224. 229.

    – „der Film“ –

    Man hätte in Deutschland ja auch vernünftig(erweise) anders, in einem eher zielführenden, sinnvollen Kommunikationsmodus mit der nichtmuslimischen deutschen Mehrheitbevölkerung, reagieren können, wie z.B. die amerikanischen Muslime:

    CAIR Condemns ‚Disgraceful‘ Killings of American Diplomats
    Posted 9/12/2012

    (WASHINGTON, D.C., 9/12/12) — The Council on American-Islamic Relations (CAIR) today condemned the „disgraceful“ killings of American diplomats in Libya and said that extremists must not be allowed to control the political and religious discourse worldwide.
    […]
    In his prepared statement, CAIR National Executive Director Nihad Awad said:

    „We condemn the disgraceful killings of the American diplomats in Libya in the strongest terms possible. We also condemn the attack on our nation’s diplomatic facilities in Libya and Egypt. The actions of the attackers are totally inexcusable and un-Islamic.
    We agree with Secretary Clinton, who said that ‚violence like this is no way to honor religion or faith.‘ The extremists who carried out these attacks deserve punishment, and the extremists who produced and promoted an intentionally inflammatory film deserve condemnation….“

    CAIR yesterday called on Muslims in the Middle East to ignore the distribution of the „trashy“ anti-Islam film, clips of which are circulating online, that resulted in the attacks in Libya and Egypt.

    Quelle: website des amerikanischen Muslim-Verbandes CAIR (Council on American-Islamic Relations)

    http://www.cair.com/ArticleDetails.aspx?ArticleID=26978&&name=n&&currPage=1

  225. 231.

    @223 ML:

    Ein Selbstwiderspruch in nur 2 Sätzen:
    „Ich kritisiere den Islam un die aktiven Anhänger des Islams.“
    Also Menschen UND Ideologie, obwohl
    „Ideologie und Menschen sind nicht dasselbe.“
    Aha.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 25. September 2012 um 22:28 Uhr
    • ThorHa
  226. 232.

    Merkt ihr nicht, dass ihr nur am Maulen seid, schlecht machen und uns zu bekehren versucht? Wieso könnt ihr nicht einfach die Leute in Ruhe lassen? Ihr müsst doch nicht alles verstehen, denn der Rest der Welt versteht euch ja auch nicht, aber sie beleidigen euch nicht, sie versuchen euch nicht zu bekehren. Was seid ihr so verbissen?

    Draussen läuft genau das gleiche ab. Laufend werden die Muslime auf der ganzen Welt, von Leuten wie ihr es seid drangsaliert,ausgebeutet,Abu Ghraib misshandelt,in Massen mit Raketen ermordet.
    Und trotzdem seht ihr euch im Recht und meint, dass ihr sogar das Recht habt, diese Menschen zu hassen.
    Tolle Arbeit der deutschen Brain-Wash-Medien!
    Absolut Weltklasse!

    So wie ihr es für legitim empfindet präventiv zu agieren, müssten diese Menschen doch genauso denken dürfen, oder ist sowas nur den aufgeklärten 1.Klasse Menschen vorbehalten?

    • 25. September 2012 um 22:36 Uhr
    • Beobachter
  227. 233.

    PS zu # 233

    Many Islamic scholars argue that the protests are symptomatic of larger issues like the political instability and social anxiety in countries where violent demonstrations have occurred. Some also have a long and complicated history with the U.S.

    Additionally, many Muslims abroad seem to have little understanding of the obscurity of the film. A video described as a trailer has been seen mostly on YouTube, though it was also broadcast on an Egyptian television network.

    The video trailer has been on the Internet for weeks, but it attracted no real attention in the U.S. until the protests began in Egypt last week. Muslim groups in the U.S., if they were aware of the video previously, did not make an issue of it.

    from: „How Are American Muslims Responding To The Anti-Islam Film?“
    in: website des ‚npr‘ (national public radio) – 22.09.2012

    http://www.npr.org/blogs/thetwo-way/2012/09/22/161581352/how-are-american-muslims-responding-to-the-anti-islam-film

  228. 234.

    @Beobachter:

    2. Ist der Islam/Christentum eine Religion mit einem Schöpfer,Gebete etc. die man freiwilig annehmen oder auch ablegen kann.

    In modernen westlichen Staaten mit der von Ihnen so verteufelten Aufklärung, ja. In voraufklärerischen europäischen Staaten und in einigen islamischen Staaten noch heute, war/ist es entweder überhaupt nicht möglich, seine angeborene Religion abzulegen oder es ist nur Angehörigen von Minderheitenreligionen erlaubt, ihren Glauben zugunsten der Staatsreligion abzulegen.

    • 25. September 2012 um 22:59 Uhr
    • Arjen van Zuider
  229. 235.

    PPS – # 233, 234, 237 – eine ‚Koalition der Vernunft‘, bzw. besser: ‚der Vernünftigen‘, ist offenbar durchaus möglich

  230. 236.

    @Arjen v.z. Ja und genau diese negativen Umstände in den einigen Islamischen Ländern werden von den genauso aufgeklärten Muslime kritisiert und verurteilt. Aber wir führen keinen Kreuzzug gegen so ein Land, wir misshandeln sie nicht deswegen.
    Die Aufklärung verurteile ich doch gar nicht, wie kommen Sie denn darauf?
    Ich vermisse nur die Aufgeklärtheit, weil ich sie nicht da finde, wo ich sie bis vor kurzem immer gefunden habe, nämlich in der westl. Gesellschaft.
    Ich bin ein Freund der westl. Gesellschaft, haben Sie das immer noch nicht begriffen.
    Nur weil ich die heutige agressive intolerante Einstellung der sonst so freundlichen Gesellschaft kritisiere, muss ich noch lange kein Anti-Westler sein.
    Freunde dürfen doch mahnen oder?
    Nur ich merke auf ein mal, dass die sich sonst wie ein Freund gegeben haben, auf einmal mich böse ankucken.
    Wie würden Sie denn auf sowas reagieren?
    Sie werden ja nicht täglich mit diesen Themen belästigt und die, die sich weigern zu integrieren, die kriegen es auch nicht mit.

    Der jetzige Zustand schadet nur den Vollintegrierten Türken/Muslime, die sich mit den westl. Werten angefreundet haben. Nur wir lesen ja in den Medien, was über uns geschrieben wird. Die ungebildeten Prolls leben ihr Leben einfach weiter, so wie früher.

    Diese Hetze vergrault nur die Freundlichen.

    • 25. September 2012 um 23:14 Uhr
    • Beobachter
  231. 237.

    @Beobachter (176):
    Ich selbst will mir ja gar nicht anmaßen, etwas über die türkische Gesellschaft zu wissen, und Wissen über die türkische/osmanische Geschichte schreibe ich mir auch nur ansatzweise zu. Bei Menschen, die Geschichte oder Soziologie studiert haben und sich akademisch mit diesen Themen befassen, ist es aber durchaus möglich, dass sie über einige Aspekte einer Gesellschaft besser Bescheid wissen als Menschen, die in dieser Gesellschaft aufgewachsen sind (wobei ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Türke der 2. oder 3. Generation die türkische Gesellschaft auch nur von außen wahrnimmt – wenn auch sicher mit einem besseren Einblick als ein Deutscher, der allenfalls mal zum Urlaub in der Türkei war). Falls sich die akademische Betrachtung nicht mit Ihren eigenen Erfahrungen deckt, können Sie ja die umstrittenen Punkte ansprechen, anstatt gleich die „Anmaßung“ zu verurteilen, dass sich hier ein Außenstehender äußert.

    177:
    Ich gebe zu, mein Hinweis darauf, dass der Unterschied zwischen Verehrung und Anbetung (gr. douleia und latreia) nicht überall anerkannt wird, war leicht OT und wohl auch keiner ernsthaften Erwiderung würdig. Aber auch kein Grund, sich so aufzuregen.

    • 25. September 2012 um 23:24 Uhr
    • Arjen van Zuider
  232. 238.

    @Arjen Warum muss ich für die Rückständigkeit einiger Muslime meinen Kopf hinhalten? Es gibt aber auch genug agressive und rückständige Menschen aus den christl.Ländern. Die fallen natürlich nicht so auf, weil sie weniger in den finanzstarken und einflussreichen Westmedien gezeigt werden.

    Die Welt ist in der Hegemonie der westl. Gesellschaft. Sie machen die Regeln.
    Im kalten Krieg waren die Sowjets die Bösen und jetzt sind es eben die Muslime, die eigentlich grosses Reichtum besitzen aber politisch und militärisch nichts entgegenzusetzen haben.
    Der Westen oder besser gesagt die Mächtigen im Westen brauchen immer einen Bösewicht, sonst gehen sie wahrscheinlich ein.

    Diese Menschen sind arm und haben kein schönes Leben, korrupte Politiker und keine Menschenwürdige Versorgung, obwohl sie mit dem Erdöl reicher als die Schweiz sein könnten. Nur der Westen lässt nur seine Marionette an die Ölquelle, beide Seiten sind überglücklich,aber das Volk kriegt nichts ab.

    Wenn sie jetzt diese Menschen mit Kriegen überschütten, weil sie der Meinung sind es gäbe dort Massenvernichtungswaffen und sie umbringen,foltern,die Frauen vergewaltigen etc. und dann zurück nach Hause gehen, um dann Schmähvideos zu drehen, dann sollten Sie sich nicht wundern, wenn sich diese Menschen, auf eine für uns beide unverständlichen Art ihren Wut zum Ausdruck bringen.

    Mein Land, also die Türkei verhält sich beispiellos musterhaft. Und wenn ich diese aufgeklärte Art des Protestierens befürworte, darf ich doch dann nicht von pauschalisierenden Nichtmuslimen dafür verantwortlich gemacht werden!

    • 25. September 2012 um 23:36 Uhr
    • Beobachter
  233. 239.

    PS zu 233, 234, 237, 239 – „der Film“ – Reaktion von Muslimen in Kanada –

    “The movie has nothing to do with Islam, nor with the West’s understanding of it. It has everything to do with an agenda aimed at fomenting hatred and bigotry,” says Ihsaan Gardee, Executive-Director at the Canadian Council on American-Islamic Relations. “Canadian Muslims stand shoulder to shoulder with their fellow citizens who support inter-faith dialogue and cooperation.”

    CAIR-CAN has joined other national and international Muslim organizations in expressing unequivocal condemnation of the murder of American citizens, including US Ambassador to Libya, Chris Stevens.

    “Nothing can justify the taking of innocent lives,” says Mr. Gardee. “The killings and the mayhem are antithetical to the teachings of Islam. Prophet Muhammad faced numerous insults and threats over the course of his life, and he did not retaliate with violent acts.

    “This is a time to strengthen the bonds that bind us, and not let extremists on either side create an environment of fear and suspicion.”

    Responding to news reports that some Canadians intend to screen the movie, Mr. Gardee says that CAIR-CAN supports the right to freedom of expression – even if it is deemed offensive. He further urged Canadian imams to counsel their congregants to marginalize the extremists by ignoring the film.

    from: „CAIR-CAN Calls on Canadian Muslims to ignore film“ – Stellungnahme der kanadischen Muslim-Organisation ‚The Canadian Council on American-Islamic Relations‘ (CAIR-CAN)
    CAIR-CAN-website – 13.09.2012
    http://www.caircan.ca/itn_more.php?id=3171_0_2_0_C

  234. 240.

    @Beobachter

    „Ist das von oben auf den Kopf gehauene kemalistisch autoritäre Regime keine freiwilige Sache, die man sich bei nichtgefallen entziehen kann.“

    Achso und dem Islam kann man sich also problemlos entziehen oder wie ?

    „Wer Allah verleugnet, nachdem er den Glauben (angenommen) hatte – außer demjenigen, der gezwungen wird, während sein Herz im Glauben Ruhe gefunden hat –, doch wer aber seine Brust dem Unglauben auftut, über diejenigen kommt Zorn von Allah, und für sie wird es gewaltige Strafe geben.“ (16:106)

    Bukhari V4 B52 N260, berichtet von Ikrima: ”Ali tötete einige Menschen indem er sie verbrannte und diese Neuigkeit erreichte Ibn Abbas, der dazu sagte: “Wäre ich an seiner Stelle gewesen, ich hätte sie nicht verbrannt, denn der Prophet sagte: “Bestrafe niemanden mit der Strafe, die Allah vorbehalten ist.” Kein Zweifel, ich hätte sie auch getötet, denn der Prophet sagt: “Wenn ein Muslim seine Religion verlässt, dann töte ihn.”

    Wer durch Geburt zum Anhänger einer religösen Ideologie erklärt wird und die er dann nicht mehr verlassen kann, der ist nicht frei.

    „Wäre ja schlimm, wenn wir es nicht göttlich empfinden würden, warum sollte man den etwas als was heiliges ansehen, aber dabei gar nicht davon überzeugt zu sein, göttlichen Ursprungs zu sehen? Das wäre doch paradox!“

    Deswegen sind Erschaffer von religösen Ideologien auch schlaue Füchse. Nichts verleiht der eigenen Meinung mehr Autorität als der Hinweis, dass es sich um den Willen eines mächtigen übernatürlichen Wesens handelt. Das wirkt sehr gut, zumindest bei den Leuten, die an ein solches Wesen glauben (ob anerzogen oder nicht) und die vorallem glauben, dass dieses Wesen dann auch noch seinen Willen durch alte Männer und deren alte Bücher offenbart.

    „monotheistisch ist und sogar vom Islam respektiert wird, als die Religion der Buchgegebenden?“

    Weder das Christentum noch das Judentum wird vom Islam/Mohammed respektiert. Was respektiert wird, ist ein islamisches Christen- und Judentum. Ein angeblich unverfälschtes Christen- und Judentum, welches die gleichen Inhalte vertrat wie Mohammeds Ideologie. Ein Christen- und Judentum was es so natürlich nie gab. Hört sich das hier nach Respekt an?

    „Und die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das sind ihre Worte aus ihren (eigenen) Mündern. Sie führen ähnliche Worte wie diejenigen, die zuvor ungläubig waren. Allah bekämpfe sie! Wie sie sich (doch) abwendig machen lassen!“ (9:30)

    In Anspielung an die 3 Faltigkeit im Christentum hört sich dieser Vers auch nicht so nett an:

    „Fürwahr, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gewiß, Allah ist einer von dreien.“ Es gibt aber keinen Gott außer dem Einen Einzigen. Wenn sie mit dem, was sie sagen, nicht aufhören, so wird denjenigen von ihnen, die ungläubig sind, ganz gewiß schmerzhafte Strafe widerfahren.“ (5:73)

    Gleiches gilt auch für die Religionsstifter von Christen- und Judentum. Auch da ist der angebliche Respekt maximal geheuchelt. Denn nicht der Jesus der Christen wird respektiert, sondern ein islamisierter Jesus, der angeblich Moslem war und islamische Inhalte verbreitet hat.

    „Sie hätten mir diese Frage mit dem “Ein-Mann-Macht” auch genausogut mit Jesus stellen können, aber NEIN, das geht nicht oder?“

    Zu einem gewissen Grad haben Sie recht, allerdings ist das Christentum von seinen Schriften her deutlich pluralistischer. Anders als der Koran ist die Bibel nicht von einem einzigen Mann erdacht und geschrieben worden.
    Ansonsten ist das Christentum in Europa duch Reformation, Aufklärung und andere gesellschaftliche Entwicklungen gegangen. Und es ist ein Christentum entstanden, was weitesgehend Demokratie, Menschenrechte und vorallem die Trennung zwischen Staat und Kriche verinnerlicht hat. Alles Dinge die im Islam anders sind.

    • 25. September 2012 um 23:39 Uhr
    • BeIlfruta87
  235. 241.

    @Lieber Arjen Ich habe fünf Jahre in der Türkei gelebt, im Internat. Ich lese mehr über die aktuellen Geschehnisse in der Türkei als ein Durchschnittstürke aus der Türkei.

    Übrigens…ihr Message ist angekommen. Alles klar 😉

    • 25. September 2012 um 23:40 Uhr
    • Beobachter
  236. 242.

    Jetzt guckt in Friedenau jemand fern und kriegt einen Hals.

    • 25. September 2012 um 23:42 Uhr
    • MRX
  237. 243.

    Beobachter:
    Die Aufklärung verurteile ich doch gar nicht, wie kommen Sie denn darauf?

    Weil Sie so Sachen schreiben wie (#173):
    Sie sind mit Ihrem neuzeitlich degeneriertem Denken zu einer Maschine ohne Emotionen verkommen.

    Nur ich merke auf ein mal, dass die sich sonst wie ein Freund gegeben haben, auf einmal mich böse ankucken.
    Wie würden Sie denn auf sowas reagieren?

    Ich kann nichts dafür, dass Ihre „Freunde“ von der Sorte sind, die in Ihnen den Türken oder den Moslem sehen und nicht den Menschen – und dass sie Sie offenbar so schlecht kennen, dass sie nicht von vornherein wissen, was Sie von den jüngsten Vorgängen in der islamischen Welt halten. Ich kann Ihnen das jetzt natürlich schlecht belegen, aber ich halte mich eigentlich für einen Menschen, der sich im persönlichen Umgang mit anderen Menschen nur von deren individuellen Eigenheiten beeinflussen läßt und nicht von irgendwelchen ethnischen oder religiösen Schubladen, und wenn Sie mich implizit mit solchen Idioten in einen Topf schmeißen, fühle ich mich genauso angegriffen wie Sie, wenn man Sie mit dem Mob vor westlichen Botschaften in eine Schublade steckt.

    • 25. September 2012 um 23:51 Uhr
    • Arjen van Zuider
  238. 244.

    @Belfrutta Eigentlich habe ich das schon beantwortet, aber egal. Ich würde nie in so einem autoritären Religionsland leben können. Ich habe geschrieben, dass ich für einen milden Laizismus stehe und ausser der Türkei gibt es da kein zweites Land.
    Jemandem der die westl. Werte wie Menschenrechte,Toleranz hochpreist, so etwas wie Neigung zur Diktatur zu unterstellen ist nicht grade die feine Art.
    Für mich ist die Sache klar. Zwang ist scheisse. Sonst würde ich mir selber widersprechen, wenn ich in Europa mehr Toleranz fordere aber gleichzeitig Diktaturregime unterstütze.
    Warum kritisiert der Westen nie die Saudis?

    Als Mohammed gelebt hatte, waren die beiden Weltreligionen schon verfälscht(nach Islamischer Sicht).
    Logisch, sonst wäre ja auch vom gleichen Gott, kein neuer Prophet zu den Menschen gesandt.
    Das heisst, die beiden anderen Religionen wurden trotz ihrer Verfälschung als „Die Religion der Buch gegebenden“ genannt.

    • 25. September 2012 um 23:55 Uhr
    • Beobachter
  239. 245.

    Ein weiser chinese wird gefragt was er von der europäischen aufklärung hält. Er antwortet es wäre zu früh diese frage zu beantworten. Hab ich kürzlich irgenwo gelesen. Man kann eben auch weniger absolut und in anderen zeitläufen denken.

    • 25. September 2012 um 23:59 Uhr
    • ernsthaft
  240. 246.

    @Arjen Ich habe nur auf Ihre plumpe Art reagiert. Sie haben mich zuerst angegriffen. Hätten Sie Ihre jetzige Wortwahl schon vorher angewendet, wäre es nie soweit gekommen. Wie Sie jetzt vielleicht endlich gemerkt haben, kann man mit mir auch vernünftig diskutieren. Und dennoch, wenn ich Siemit meinen Worten verletzt habe, dann bitte ich höflichst um Entschuldigung.

    Peace! :-)

    • 26. September 2012 um 00:00 Uhr
    • Beobachter
  241. 247.

    @ MRX – Jetzt guckt in Friedenau jemand fern und kriegt einen Hals.

    »“Und welche Antwort wurde dir
    Am Eisenhammer? sprich!“ –

    „Herr, dunkel war der Rede Sinn,
    Zum Ofen wies man lachend hin:
    Der ist besorgt und aufgehoben,
    Der Graf wird seine Diener loben.“ – «

    http://www.literaturwelt.com/werke/schiller/eisenhammer.html

  242. 248.

    Korrektur

    “Herr, dunkel war der Rede Sinn,
    Zum Ofen wies man lachend hin:
    Der ist besorgt und aufgehoben,
    Der Graf wird seine Diener loben.” – «

  243. 249.

    @Beobachter

    „Warum kritisiert der Westen nie die Saudis?“

    Leider wegen der berühmten Realpolitik, welche verursacht wird durch die Bedeutung dieses Landes für den Ölpreis. Also mir gefällt das nicht. Aber uum Glück besteht der Westen nicht nur aus Regierungen.

    • 26. September 2012 um 00:17 Uhr
    • BeIlfruta87
  244. 250.

    @Beobachter:

    Es gibt aber auch genug agressive und rückständige Menschen aus den christl.Ländern.

    Natürlich. Sollten Sie irgendwo schlüssige Hinweise darauf finden, dass ich zu dieser Sorte gehören oder sie irgendwie gutheißen würde, informieren Sie mich bitte umgehend darüber. Ich vermute eher das Gegenteil; jedenfalls wurde ich auf diesem Blog von Kommentator ThorHa erst gerade kürzlich als Totalitärer bezeichnet, weil ich mir auch für westliche Gesellschaften die notfalls staatsgewaltige Durchsetzung eines zivilisierten Umgangs im Alltag gewünscht hatte.

    Die fallen natürlich nicht so auf, weil sie weniger in den finanzstarken und einflussreichen Westmedien gezeigt werden.

    Das ist eine sehr missverständliche Formulierung, mit der man in manchen Kreisen schneller für einen Verschwörungstheoretiker gehalten wird, als einem lieb sein kann.

    Der Westen oder besser gesagt die Mächtigen im Westen brauchen immer einen Bösewicht, sonst gehen sie wahrscheinlich ein.

    Möglich. Dass allerdings der Islam so sehr im Fokus der westlichen Öffentlichkeit liegt und nicht zB China, liegt allerdings zu einem sehr großen Teil auch daran, dass die Mächtigen der islamischen Welt ebenfalls ein Feindbild brauchen – und sich dafür den Westen ausgesucht haben.

    Wenn sie jetzt diese Menschen mit Kriegen überschütten, weil sie der Meinung sind es gäbe dort Massenvernichtungswaffen und sie umbringen,foltern,die Frauen vergewaltigen etc. und dann zurück nach Hause gehen, um dann Schmähvideos zu drehen, dann sollten Sie sich nicht wundern, wenn sich diese Menschen, auf eine für uns beide unverständlichen Art ihren Wut zum Ausdruck bringen.

    Wann ist denn der Westen das letzte mal in Ägypten einmarschiert? Und wieviel Prozent der heute lebenden Ägypter haben damals schon gelebt (mal davon abgesehen, dass die Demonstranten überwiegend zwischen 20 und 25 sind).

    Wobei die heftigsten Proteste ja nicht im Irak stattfanden, sondern ausgerechnet in Pakistan, das nur deshalb überhaupt noch als Staat existiert, weil die Anwesenheit der Amerikaner Taliban, Iran und Indien davon abhält, das Land unter sich aufzuteilen (und dessen Mächtige trotzdem auf den Antiamerikanismus angewiesen sind, um ihr Land irgendwie zusammenzuhalten).

    Mein Land, also die Türkei verhält sich beispiellos musterhaft. Und wenn ich diese aufgeklärte Art des Protestierens befürworte, darf ich doch dann nicht von pauschalisierenden Nichtmuslimen dafür verantwortlich gemacht werden!

    Das habe ich auch nicht getan und ich habe auf Anhieb auch nichts gefunden, wo ein anderer Kommentator das tun würde.

    • 26. September 2012 um 01:21 Uhr
    • Arjen van Zuider
  245. 254.

    http://www.youtube.com/watch?v=ZU6Y4Walm5k min 4.25-4.35; 18.48-18.52

    Eine Überraschung; nur zwei Stellen ein paar Sekunden; kein Geballer !

  246. 255.

    Was für ein heuschlericher Blog!!!?!
    Auch wenn weitaus mehr Muslime als Christen in diesem Gebiet dem Bürgerkrieg unterfangen sind, sterben… bestenfalls unter menschenunwürdigen Verhältnissen wegitieren müssen, ist es eine Schande sich das Recht zu nehmen einen Unterschied zwischen Christen und Muslime zu machen. Die Opfer dieses Krieges sind unschuldige Menschen. Wie kannst du für mehr Rechte für Christen appellieren, wenn du zwischen Menschen die nicht deines gleichen sind ein Unterschied machst? Sind die Tränen einer muslimischen Mutter weniger wert als die des Christen? Sind tote muslimische Kinder weniger bedauernswert? Ist ein Christ zu Gut für ein Flüchtlingslager während 400000 Muslime sich damit zufrieden geben müssen?
    In meinen Augen bist du nur ein Populist und bist eine Schande für die Bibel, da du sie nur als Werkzeug deiner abartigen Meinung nutzt.
    Sicherlich weisst du wohin Selektion im 2. Weltkrieg geführt hat.
    Soviel zu „An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“!!!

    • 26. September 2012 um 03:19 Uhr
    • Taylan
  247. 256.

    Hintergrund zu dem Überraschungsgast #258:

    hxxp://www.kas.de/wf/doc/kas_13929-544-1-30.pdf

    @ ernsthaft

    Weiser Chinese:

    „It is too soon to say.
    Often, though disputedly, thought to refer to the significance of the French Revolution of 1789, it has been argued that he was actually indicating the French protests of 1968, in „Zhou’s cryptic caution lost in translation“ by Richard McGregor in Financial Times (10 June 2011)“

    hxxp://en.wikiquote.org/wiki/Zhou_Enlai

    Ferner dort: ‚All diplomacy is a continuation of war by other means.‘

    DAZU aktuell: Q & A: Iraqi Foreign Minister Hoshyer Zebari (Kurde)

    „This killing will continue, the suffering will continue …“ min 1.20

    http://www.youtube.com/watch?v=iUl5NsP1efM&feature=plcp

    @ Taylan

    „Sind tote muslimische Kinder weniger bedauernswert?“

    Dunya-Sorgen; die werden shaheed; inshallah – und die Christen kommen in die Hölle.

    Ist doch bestens geregelt.

  248. 257.

    “ … reichen, jedenfalls für Krawalle nach französischem Vorbild, schlimmstenfalls auch für das „Blutvergießen“, vor dem der syrische Großmufti Ahmed Badr al-Din al-Hassoun kürzlich im Europäischen Parlament gewarnt hat.“

    hxxp://www.zeit.de/online/2008/04/islam-europa-kolumne/komplettansicht

    Um den Film ‚Fitna*‘ ging es damals; immerhin ist das ja eingetroffen.

    *=Zerwürfnis; und das haben die Muslime ja wohl; neben allen Kränkungen durch die Ungläubigen natürlich nur.

    „Wilders badet in dieser Aufmerksamkeit, beruft sich auf die Meinungsfreiheit und hofft, dass zumindest YouTube ihm am 25. Zutritt gewährt. Die niederländischen Fernsehstationen haben schon abgesagt. Seine eigene offizielle Parteisendung, die an dem Tag auf dem Fernsehprogramm steht und auf die er Anspruch hat, ist zu kurz, um den ganzen Film auszustrahlen. Da könnte er nur Schnipsel zeigen. Die können aber …“ (geht oben weiter)

    Der Muslimische Toleranzpapst sitzt (steht, oder fällt) in Damaskus; zumindest für die, die nicht gleich den weiten Weg nach Teheran gehen wollen.

    Assad hat noch Sunniten:

    „Loyalists say that they are diverse while the opposition is almost entirely Sunni. Yet Sunni officers and soldiers belong to some of the most elite army units such as the 4th Division and the Republican Guard, and many opposition intellectuals have admitted that if the government’s base was confined to Alawites, it would have fallen long ago.“

    http://www.lrb.co.uk/v34/n18/nir-rosen/among-the-alawites

    Wer Toleranz will – wird mit Assad leben müssen.

  249. 258.

    @Taylan:

    Wie kannst du für mehr Rechte für Christen appellieren

    Tut er das? Er erzählt nur, wie die syrischen Christen aufgrund ihrer Religion zwischen die Fronten geraten und wie sich in der Türkei für christliche Flüchtlinge und ihre türkisch-aramäischen Glaubensbrüder Probleme auftun, die für sunnitische Flüchtlinge schlicht irrelevant sind, weil die Sunniten in der Türkei nunmal keine Minderheit sind.

    Man kann Lau natürlich vorwerfen, dass er in Gruppen denkt und es deshalb schlimmer fände, wenn eine Minderheit vollständig ausgerottet würde, als wenn dieselbe Anzahl von Angehörigen der Mehrheit massakriert würde, auch wenn das menschliche Leid rein mathematisch gesehen beidemale gleich groß ist. Ich wage aber mal die Behauptung, dass solches Gruppendenken Ihnen auch nicht ganz fremd ist; man muss nur das richtige Thema ansprechen.

    • 26. September 2012 um 04:11 Uhr
    • Arjen van Zuider
  250. 259.

    @ 259.

    Manche Türken werden den Holocaust wohl nie verzeihen können…

    • 26. September 2012 um 07:57 Uhr
    • Leon_
  251. 260.

    @ JL – in case, I forgot:
    Danke für Ihren Text / Ihren Bericht ‚Die Not christlicher Flüchtlinge aus Syrien’!

  252. 261.

    @ Taylan – Was für ein heuschlericher Blog!!!?!

    Sollten Sie sich auf den Blogtext von Herrn Lau beziehen
    – und davon ist wohl auszugehen -,
    dann empfehle ich Ihnen, sich darin zu einzuüben,
    sachliche, um Objektivität bemühte Informationsberichte, Reportagen, Darstellungen unangenehmer Realitäten
    zu akzeptieren als das, was sie sind.

  253. 262.

    @ ML # 513

    „Denn dort gilt:
    1. Die Christen sind schuld
    2a. Der Islam muss sich verteidigen (2b. =Den Christen muss man einen auf den Deckel geben)
    3. Was lachen ist, verstehen die auch nicht, wenn sie es im Lexikon lesen.“

    Außer bei Punkt 2a liegen Sie voll daneben.

    • 26. September 2012 um 08:37 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  254. 263.

    @ ML # 213 natürlich

    • 26. September 2012 um 08:38 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  255. 264.

    @ AvZ

    „Dass allerdings der Islam so sehr im Fokus der westlichen Öffentlichkeit liegt und nicht zB China, liegt allerdings zu einem sehr großen Teil auch daran, dass die Mächtigen der islamischen Welt ebenfalls ein Feindbild brauchen…“

    Zumindest in meinem privaten Umfeld hat China ein denkbar schlechtes Image.

    • 26. September 2012 um 08:45 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  256. 265.

    Zumindest in meinem privaten Umfeld hat China ein denkbar schlechtes Image.

    Warum denn das? Der Chinese ist in Bezug auf Geschäftstüchtigkeit und Bildungshunger ein Vorbild.

    • 26. September 2012 um 09:06 Uhr
    • unlimited
  257. 266.

    Russische und katholische Quellen berichten seit einiger Zeit über Massengeiselnahmen; andere Quellen dagegen über Massenfreilassungen, und weniger bis gar nichts darüber, dass es überhaupt Geiselnahmen gegeben hätte.

    „BAALBEK, Lebanon: Over 200 Lebanese and Syrian nationals kidnapped from a Syrian border town early this week by rebels were released Tuesday, according to a Lebanese security source. …

    In recent months however, the Syrian government began arming some in the town. As a lesson to remain neutral in the conflict, the FSA kidnapped 218 Lebanese and Syrian citizens and then released them the next day, according to the source.“

    http://www.dailystar.com.lb/News/Politics/2012/Sep-26/189233-over-200-lebanese-syrians-released-by-fsa.ashx#axzz27YeYej7C

    Von einer heiligen Russisch-Katholischen Allianz erfuhr man über deren Festsetzung:

    hxxp://www.catholicculture.org/news/headlines/index.cfm?storyid=15715

    hxxp://english.ruvr.ru/2012_09_26/Hundreds-of-Christians-kidnapped-in-Syria/

    Wie normal ist das alles ?

  258. 267.

    @ ul

    „Der Chinese ist in Bezug auf Geschäftstüchtigkeit und Bildungshunger ein Vorbild.“

    Seine Tischmanieren sind allerdings verbesserungsfähig.
    Im übrigen bezog ich mich in erster Linie auf chinesische Geschäftspraktiken.

    • 26. September 2012 um 10:32 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  259. 268.

    „Zumindest in meinem privaten Umfeld hat China ein denkbar schlechtes Image.“

    Warum denn das? Der Chinese ist in Bezug auf Geschäftstüchtigkeit und Bildungshunger ein Vorbild.

    Sein großer Fleiß wird in manchen Augen allerdings von elaboriertem Produktpiratentum, Nationalismus, autoritären Allüren und Korruption getrübt. Und im Vergleich zum Japaner hat er keine Manieren.

    • 26. September 2012 um 10:38 Uhr
    • N. Neumann
  260. 269.

    Vorläufige Desasterbilanz von Spengler, absent an Israeli strike …

    http://www.atimes.com/atimes/Front_Page/NI18Aa01.html America faces:

    „A nuclear-armed Iran;

    Iraq’s continued drift towards alliance with Iran;

    An overtly hostile regime in Egypt, where the Muslim Brotherhood government will lean on jihadist elements to divert attention from the country’s economic collapse;

    An Egyptian war with Libya* for oil and with Sudan for water;

    A radical Sunni regime controlling most of Syria, facing off an Iran-allied Alawistan ensconced in the coastal mountains;

    A de facto or de jure Muslim Brotherhood takeover of the Kingdom of Jordan;

    A campaign of subversion against the Saudi monarchy by Iran through Shi’ites in Eastern Province and by the Muslim Brotherhood internally;

    A weakened and perhaps imploding Turkey struggling with its Kurdish population and the emergence of Syrian Kurds as a wild card;

    A Taliban-dominated Afghanistan; and
    Radicalized Islamic regimes in Libya and Tunisia.“

    *Ich hatte angeregt, dass sich der SCAF das unter den Nagel reißt; wenn Morsi in diese Richtung was unternehmen sollte, dann werden die Libyer schreien: Hilfe da kommt Al Kaida – und dann haben die Amis ein Problem …

  261. 270.

    @ NN

    Wenn die Golfaraber auf dem Weg nach Syrien in Jordanien in einen Aufstand der Muslimbruderschaft* hineinstolpern würden, hätten wir eine interessante Wende.

    *mitorganisiert von ‚mannövrierfähigen‘ Stasi-gebildeten Assad Leuten

    Es könnte dann eine Optik entstehen, wonach die Golfaraber Israel verteidigen würden, weil der Aufstand der Muslimbrüder sich natürlich als Befreiungszug ‚gen Al Kuds kostümieren würde. Das wär‘ doch was.

    Bedingt durch das jüdische Neujahr macht debka tatsächlich etwas Pause (Nerven sind alles) das musste ich mir also selbst zusammendenken.

    Was halten Sie von Spenglers Spekulationen über die Ägyptischen Wasser- und Ölnöte ?

    „An Egyptian war with Libya for oil and with Sudan for water;“

  262. 271.

    HJS:

    Zumindest in meinem privaten Umfeld hat China ein denkbar schlechtes Image.

    Mag sein. Und sicher macht man sich an den relevanten Stellen in der Politik auch Gedanken über China. Aber in der Presse und ich schätze im Bewusstsein der meisten Bürger ist der Islam doch die präsentere Bedrohung. Und das liegt nicht daran, dass auf irgendeiner Bilderberg-Konferenz beschlossen worden wäre, „wir machen jetzt den Islam zum neuen Feindbild“, wie es der ominöse Verweis auf „die Mächtigen“ zu insinuieren scheint.

    • 26. September 2012 um 11:20 Uhr
    • Arjen van Zuider
  263. 272.

    Zur Aufmerksamkeitskonkurrenz zwischen Islamischer Welt und Asien:

    Während die US-Außenpolitik und die westliche Öffentlichkeit einem Beleidigungshype nach dem anderen nachhecheln, treibt China die Entscheidungen über rohstoffreiche Inselgruppen – zulasten von Ländern – die sich für US-verbündet halten voran.

    Die kalkulatorischen Kosten der Empfindlichkeiten in der Islamischen Welt: kapitalisiert China gegenwärtig recht unangefochten.

    Wer unter der freien Hand Pekings am ‚recieving end‘ sitzt könnte sich aber auch irgendwann man fragen, warum die Hand so frei sein konnte.

  264. 273.

    @272 Neumann – „… elaboriertem Produktpiratentum, Nationalismus, autoritären Allüren und Korruption getrübt …“

    Sie meinen, exakt von den Eigenschaften, denen Deutschland seinen Aufstieg zu Europas führender Industrienation verdankt? Ja, so ein Blick in den Spiegel der eigenen Vergangenheit ist unangenehm …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 26. September 2012 um 11:45 Uhr
    • ThorHa
  265. 274.

    A pro-uprising stance will only endanger the Greek Orthodox in Alawite-controlled areas, whereas a pro-Assad stance may have already sealed the fate of Catholics in Aleppo. And if Christians favor anti-Western rhetoric, this may be counterproductive for Syriacs living in predominantly Kurdish areas. As the conflict waxes and wanes, there will be no winners, only survivors

    http://www.dailystar.com.lb/Opinion/Commentary/2012/Sep-25/189093-a-survival-plan-for-syrias-christians.ashx#axzz27UM193DL

    • 26. September 2012 um 11:47 Uhr
    • Serious Black
  266. 275.

    @Arjen Sie haben ja nicht die gleiche 2000 jährige Beziehung zu China, wie Sie es mit dem Nahost oder Kleinasien haben. Die Araber waren sehr lange in Spanien und die Türken in Südosteuropa. Ausserdem leben auch ungleich viel mehr Menschen aus dem Islamischen Raum heute in Europa. Dann ist es doch klar, dass man schnell zum Freund oder zum Feind erklärt werden kann, als die Chinesen, die am anderen Ende der Erde zu hause sind.

    Gutes Beispiel hierfür ist Nordkorea. Obwohl die viel gefährlicher einzustufen sind, wird von den nicht so oft berichtet, wie von den Muslimen oder dem Iran.
    Das soll natürlich nicht heissen, dass man den Iran unterschätzen soll.

    • 26. September 2012 um 11:50 Uhr
    • Beobachter
  267. 276.

    @ ThorHa

    „ein Blick in den Spiegel der eigenen Vergangenheit … elaboriertem Produktpiratentum**, Nationalismus*, autoritären Allüren* und Korruption**“

    *gingen ja schief

    **und wo waren das die großen Erfolgsrezepte ?

    Ich will nicht ausschließen, dass meinem Geschichtsbild auch etwas wesentliches entgangen sein könnte; daher: durchaus beunruhigte Nachfrage an Sie.

    Die Industrialisierung profitierte von französischen Reparationsleistungen aus 1871 … aber was meinen Sie noch ?

  268. 277.

    @ Th Ha # 277

    Nationalismus und autoritäre Allüren ja.
    Prodktpiraterie und Korruption nein. Deutschland war vor 1914 die Erfindernation Nr.1 und Korruption war in Deutschland damals nicht verbreiteter als heute.

    • 26. September 2012 um 12:04 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  269. 278.

    @ HJS

    Aber produktpiraterie war damals in deutschland (wie überall auf der welt sonst auch) durchaus verbreitet.

    • 26. September 2012 um 12:06 Uhr
    • Zagreus
  270. 279.

    Reportagen, Darstellungen unangenehmer Realitäten
    zu akzeptieren als das, was sie sind.

    So wie das hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=m17IcQ8zWtk&sns=tw

    Vielleicht nicht völlig unerheblich im Zusammenhang mit dem Thema Christenverfolgung (im Irak)…

    btw: ab 2.36 z.B., sie könnte auch Christin sein (nicht, dass das für mich eine Rolle spielt; ist halt Thema hier.)

    @ AvZ

    Es ist übrigens auffällig, dass der Vorwurf des Gruppendenkens häufig von eben jenen kommt, die selbst in schablonenhaftem Denken gefangen sind. Mamas Liebling ist das Paradebeispiel hier im blog.

    • 26. September 2012 um 12:11 Uhr
    • MM
  271. 280.

    @ Zagreus

    Quelle?

    • 26. September 2012 um 12:11 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  272. 281.

    @ Beobachter

    „Nordkorea. Obwohl die viel gefährlicher einzustufen sind, wird von den nicht so oft berichtet, wie von den Muslimen oder dem Iran.“

    Da haben Sie völlig recht. In Islamischen Ländern hat es dagegen durchaus auch ausgeprägte Sensibilitäten für die Machenschaften Nordkoreas gegen:

    Beim Stichwort ‚North Korea‘ zieht sich Benazir Bhutto den Scheier über:

    „Pakistan at the Crossroads

    Nayan Chanda, Managing Editor of YaleGlobal, interviews former Prime Minister Benazir Bhutto before her assassination. In this talk, the Prime Minister offers both warnings and plans for her country.“

    Hat sie da den Todesengel gesehen ?

    http://www.youtube.com/watch?v=j7wjNwrRzTA min. 27.55-28.00

    Das Gespräch ist insgesamt auch noch heute sehr aufschlussreich.

    An anderer Stelle sagte sie noch, dass sie sich beim Abzeichnen der Nordkoreanischen Spesenquittungen ihrer ISI-Gentlemen gefragt hat, was die da wohl machen. ‚Most likely it was not a pilgrimage‘.

  273. 282.

    @Beobachter:

    Ich bin sehr skeptisch gegenüber dem Versuch, heutige Befindlichkeiten aus einer jahrhundertealten Geschichte abzuleiten. 50 Jahre Eiserner Vorhang haben ausgereicht, dass in den 90ern (und zT auch heute noch) für viele Deutsche Slowenien „gefühlt“ weiter weg lag als Sizilien. Für die Vorgänge in den USA interessieren sich mehr Deutsche als für die in Litauen, obwohl der Deutschritterorden seine Tätigkeit begann, Jahrhunderte bevor die ersten Deutschen nach Amerika auswanderten (wenn man mal den deutschen Seemann unterschlägt, der angeblich auf Leif Erikssons Vinlandfahrt dabeiwar, aber höchstwahrscheinlich ein Produkt dichterischer Freiheit ist).

    • 26. September 2012 um 12:21 Uhr
    • Arjen van Zuider
  274. 283.

    @ AvZ

    Slowenien war auch vor 1990 ein beliebtes Reiseland der Deutschen, zumindest auf der Durchreise nach Dalmatien.

    • 26. September 2012 um 12:25 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  275. 284.

    und Istrien. Ob als FKK-Anhänger oder nicht.

    • 26. September 2012 um 12:27 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  276. 285.

    @ MM

    Der von Ihnen verlinkte Beitrag: „Dedicated to the people of Iraq, and all those that have suffered at the hands of U.S. hegemony and Zionism“

    ist nach allen aktuellen arabischen* und (bald) auch afghanischen Maßstäben ‚old thinking‘.

    Soweit man sich dort die Toten nicht unmittelbar gegenseitig anlastet, gehen die meisten US-Treffer-Fehlleistungen auf verfälschte Angaben aus der Kooperation mit afgh. bzw. irakischen Regierungsstellen zurück, die ihr eigenes konfessionelles, oder tribales Süppchen gekocht haben. Auch sowas wirkt übrigens PTSD-mäßig, wenn man merkt, dass man nur das effizienteste Instrument in einem Untereinander-Hass von Leuten ist, zu deren Nation-building man entsandt worden ist.

    *außer Hisb ut Tahrir und so, aber das sind ja auch eher Leninisten

    Die Macht der Bilder ist suggestiv; sie zeigen immer nur den jeweils inszenierten Hass; den später erst losbrechenden Hass zeigen sie vorher noch nicht, obwohl der vorher auch schon die Finger im Spiel hatte.

    Ein Phänomen von Mediengenerationen; wer die 2001 bis 2011-Packung voll abgekriegt hat, der wird Schwierigkeiten haben die nachfolgende Fitna-Generation zu verstehen.

    Geerd Wilders muss einen guten Medienberater gehabt haben.

    Was halten Sie von der Aussicht auf einen Clash zwischen GCC-Söldnern mit einem MB Aufstand in Jordanien; folgt eigentlich recht logisch aus den jüngsten Schachzügen.

  277. 286.

    @ HJS

    Geschichte – es gab im 19. jh. einfach noch keine internationalen Abkommen gegen den ‚diebstahl‘ von geistigen eigentum (*produktpiraterie*), die auch durchgesetzt wurden. Im laufre des 19. Jh. wurden in den meisten europäischen staaten überhaupt erst patentgesetze erlassen (Deutschland erst nach reichsgründung 1877, niederlande gar erst anfang des 20. Jh.) – und hier reden wir von erfindungen, und nicht von einfach nur davon, dass jemand anfängt ein produkt (keine erfindung) , die jemand anders bereis herstellt, einfach anfängt selbst auch herzustellen.

    • 26. September 2012 um 12:39 Uhr
    • Zagreus
  278. 287.

    On Topic

    Manchmal wirds dann auch völlig absurd:

    Jesuitenpater Paolo Dall’Oglio – Flüchtling aus Syrien – antwortet auf Vorwurf der Regierung.

    popoli.info/EasyNe2/Primo_piano/Un_gesuita_amico_di_Al_Qaeda_Paolo_Dall_Oglio_risponde_alle_accuse_del_governo_siriano.aspx

    Syria: Father Dall’Oglio on al-Qaeda payroll, gov’t says
    Expelled after 30 yrs, Jesuit is „aligned with the enemy“
    ansamed.info/ansamed/en/news/nations/syria/2012/09/20/Syria-Father-Oglio-al-Qaeda-payroll-gov-says_7506514.html

    Syria: Interview with Father Paolo Dall’oglio Pt. 1 of 2 (Al-Arabiya)
    http://www.youtube.com/watch?v=2JZYbwi4v6U

    2.20: „Why were you explelled from Syria“?

    Und wenn es stimmt, was das Regime verbreitet, und der Jesuitenpater mit al-Qaida gemeinsame Sache macht, sollten wir uns einmal mehr bestätigt sehen, dass über die Religionen auch und gerade in dieser Region nicht alles erklärbar ist (eigentlich eine Banalität).

    • 26. September 2012 um 12:40 Uhr
    • MM
  279. 288.

    @ TH

    Clash

    Jordanien ist schin immer ein Wackelkandidat.

    Für die MB spricht wohl, daß die das 3-Schichten-System (Royals, Beduinen und Palästinenser) eliminieren würden.

    • 26. September 2012 um 12:50 Uhr
    • Serious Black
  280. 289.

    @ MM

    „über die Religionen auch und gerade in dieser Region nicht alles erklärbar ist “

    Beim Kommunismus gab es den kritischen Ausdruck: Realsozialismus.

    Der Realsozialismus ist gescheitert. Und doch es gibt auch Leute, die sagen, dass der Kommunismus deswegen (noch) keineswegs gescheitert sei – schließlich haben die Leute nicht wegen eines Schlaraffenland-Kollers revoltiert.

    PSL griff neulich auf die Kategorie des Utopischen zurück für die Charakterisierung des Religiösen – aus meiner Sicht, das beste, was er an dem Abend gesagt hat. Wo ? Bei der FPÖ, der alte Schlawiner.

    Peter Scholl-Latour – „Vom arabischen Frühling in den arabischen Winter“ (FPÖ-Bildungsinstitut)

    http://www.youtube.com/watch?v=XOo-5TzA1wI

    Da kommt so ziemlich alles anti-westliche ‚drin vor, was man braucht um links zu bleiben, oder (dumm-)rechts zu werden.

  281. 290.

    Jordanien ist schin immer ein Wackelkandidat.

    Und der König ein Zocker, der einen Ausverkauf des Landes betreibt.

    Clash zwischen GCC-Söldnern mit einem MB Aufstand in Jordanien

    Insofern on the long run vll. nicht ganz abwegig.

    • 26. September 2012 um 12:59 Uhr
    • MM
  282. 291.

    @ Z

    Sie meinen wohl „1877, also nach der Rreichsgründung 1871″.

    • 26. September 2012 um 13:04 Uhr
    • MTR
  283. 292.

    @280 Thomas Holm:

    Nationalismus und autoritäre Allüren können wir – glaube ich – als allgemein bestätigt abhaken, für Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts.

    Elaboriertes Prouktpiratentum: Nach der mir bekannten Wirtschaftsgeschichte erzwang Grssbritannien des „Made in Germany“ 1887, weil es von einer Flut (noch schlecht) kopierter Waren aus Deutschland überschwemmt wurde. D.h., in den ersten Phasen seines beispillosen industriellen Aufschwunges betrieb Deutschland (wie damals jeder) Produktpiraterie.

    Korruption: Auch aktiver Nepotismus (heute: Korruption) und massive staatliche Unterstützung war am Aufstieg vieler deutscher Konzerne zu Weltgeltung beteiligt, so u.a. Siemens, Krupp, AEG …
    Der Punkt ist allerdings fragwürdig, die damalige Beamtenschaft des Kaiserreiches war in ihren ehemals preussichen Anteilen für ihre Korrektheit berühmt (heute: berüchtigt).

    Kurz, mindestens drei der an China so geliebten „Merkmale“ waren auch für den deutschen Aufstieg massgeblich. Im grossen Masstab wendet China heute nur dieselben Regeln an, denen schon Deutschland und Japan ihren ungewöhnlich steilen industriellen Aufstieg verdanken.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 26. September 2012 um 13:05 Uhr
    • ThorHa
  284. 293.

    @ Z

    Sie haben allerdings in der Sache, was die Fråhphase der Industrialisierung angeht, recht. Dies änderte sich selbstredend als Deutschland mit der Chemie selbst auf einem Gebiet über einen Innovationsvorsprung verfügte.

    • 26. September 2012 um 13:08 Uhr
    • MTR
  285. 294.

    @ SB

    „Für die MB spricht wohl, daß die das 3-Schichten-System (Royals, Beduinen und Palästinenser) eliminieren würden.“

    Frühlingstechnisch ein ideal angreifbarer Kandidat, obwohl ansonsten eher ein Land, in das man hinein flieht und nicht so sehr aus dem man hinaus flieht.

    Habe bei ZON meinen Punkt – anders formuliert – noch mal gebracht; kapiert da aber wohl kaum einer. #5 dort

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-09/syrien-damaskus-armeezentrale-anschlag?commentstart=1#cid-2333352

    @ MM

    „Insofern on the long run vll. nicht ganz abwegig.“

    Hey, Wahnsinn … !! Ich seh’s eher schon auf Wochen hin.

    Die müssen was tun; die Ablenkungsprogramme verbrauchen sich.

    „ein Zocker, der einen Ausverkauf des Landes betreibt“

    „Ausverkauf“ war mal ein antisemitischer klischeebezogener Anwurf in Richtung einer ethnisch bedingten Neigung zu betrügerischen Insolvenzen; ist später sehr kurzlebig auf „Persische Teppichhändler“ übergewabert und heute vulgär-spätmarxistisch und pöbel-PI-dummrechts angekommen.

    Ich habe keine Ahnung, ob der King das Trinkwasser an Monsanto verscheutert hat, oder irgendsowas – aber der Hintergrund solcher Anwürfe bei Dritte Welt Verhältnissen ist sehr häufig, dass man für irgendwelche modernen Arbeiten lieber nicht eigne Leute rekrutieren mag, etc. – sondern dann halt Konzerne reinholt, die ihre Bedingungen stellen.

  286. 295.

    Auftritt Peter Scholl-Latour:

    Eine Wüstenszene. Am Horizont nur Sand, unterbrochen nur durch einen einsamen Kamelreiter in TRaditionskleidung. Aus dem Off mit raunender, dunkler, leicht verschlifener Sprache Latour: „Ich stehe hier am Rande der Wüste Sandmichmal, in der gerade (Beliebiges) die Aufmerksamkeit des Westens erregte.
    Wenn wir hier stehen, hier, in der Einsamkeit des Nirgendwo im Irgendwo, machen sich wenige von uns klar, welch bewegte Geschichte diese Region hinter sich hat.“
    (Langer, anekdotenreicher Ausflug in Stammesgeschichte, Religion, Kultur, Macht, kurz: alles)
    Schwenk auf Scholl Latour am Rande der Wüste, mit sorgenzerfurchtem Gesicht in die Kamera sprechend.
    „Und jetzt versucht es der Westen. Ausgerechnet hier, wo schon die Stämme Unaussprechbar, das Reich Keinererinnert sich und zuletzt die Expedition des Doktorichweiswas gescheitert und untergegangen sind, ausgerechnet hier will der Westen wasichfürunsinnhalte. Aber wir verstehen die Bedrohung dieser stillen Sandkörner noch nicht, wieder nicht, weil wir keine Ader für ihre Sprache mehr haben. Sonst könnten wir hören, wie sie uns eindringlich mahnen, die Völker dieser Region sich selbst zu überlassen. Werden diese ihrer Kraft einmal gewahr und fegt der Aufstand aus der Wüste …
    (drohendes, allgemeines und wolkiges Beschwören einer düsteren, allesverschlingenden und existenzgefährdenden Gefahr. Letzter Kameraschwenk über das Gelände, von aufzünglnden Flammen hinterlegt).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 26. September 2012 um 13:16 Uhr
    • ThorHa
  287. 296.

    @ marriex

    ja, selbstverständlich.

    • 26. September 2012 um 13:20 Uhr
    • Zagreus
  288. 297.

    288 HJS
    Istrien. fkk oder kuk.

    • 26. September 2012 um 13:51 Uhr
    • ernsthaft
  289. 298.

    299
    gelungen, wirklich gut, habe geschmunzelt.

    • 26. September 2012 um 13:53 Uhr
    • ernsthaft
  290. 299.

    @ ThorHa

    Nepotismus und Korrektheit

    Aussenwirtschaftsförderung ist immer schmerzhaft für den, gegen den sie betrieben wird; Korruption im Sinne von: „Und was springt für mich dabei ‚raus ??“ ist dann besonders nervig, wenn man nicht weiss, ob man überhaupt den richtigen besticht.

    Geniales Erlebnis aus Berufsanfängerzeiten; Unternehmer zu Bürokrat:

    „Ich wüsste nicht, wozu ich Sie bestechen sollte !“

    Bei China gibt es ja beides; und wenn die einen Korrupten hinrichten, dann ist das Geld des Unternehmers auch futsch. … Insofern auch etwas dysfunktional, was da abläuft; und wohingegen die Preußen pp. wohl fitter organisiert waren.

    Die eigentliche chinesische Handschrift kennen wir, glaube ich, noch gar nicht; die werden wir beim Run auf die Ressourcen fernab jeder Ami-Aufsicht kennen lernen. Kupfer buddeln in Afghanistan; im Dezember soll es losgehen.

    PSL: Missgünstige Alterswehleidigkeit aus französischer Kolonial-Sentimentalität.

    Durch die Franzosen konnte PSL mannbare Kriegerjahre absolvieren (und das als Deutscher und nicht als ‚Söldner‘-Legionär – er war regulär) und dem nachkriegskaputten Europa etwas entrinnen; die Franzosen gaben ihm die Chance zum Schreiben; als Krieger-Korrespondent quasi – und sowas hätte mich auch unendlich dankbar gemacht.

    Also widmete er aus Dankbarkeit zu Frankreich sein Talent dazu, die Nachfolger Frankreichs unter den französischen Maßstäben verblassen zu lassen. Kunststück; die Bretonische Milchkuh versucht man halt nur einmal mit dem Mekong-Wasserbüffel zu kreuzen …

    Also Indochina bis zum Vietcong.

    Danach: Russland, ein großes Reich, an dem geschichtsvergessene Amateure herumbasteln; ein Fall für erhabenes Mitgefühl. Parallel dazu hat er sich den Iran (und die Schia ?) als Erben Ganz Großer Erhabenheit aufgebaut … die jetzt von extremistischen Scharlatanen (den Saudi-Wahabiten) geärgert werden; wieder mit den dummbeuteligen Amis im Bunde natürlich …

    Ich sehe seine (Anti-)Parteinahme biographisch-tragisch motiviert.

    Übertreibungen aus Dankbarkeit laufen, glaube ich im Katholizismus auch unter ‚Hochmut‘, welcher wiederum eine Todsünde ist. War mir bei eine Jeanne d’Arc-Verfilmung mal aufgefallen. Hoffentlich findet er noch einen kritischen Beichtvater.

    Diesen Father Paolo vielleicht.

  291. 300.

    Zum Blasphemie-Fall des ägyptischen Bloggers Albert Saber (bekannter demokratischer Aktivist und Mitglied der säkularen „Verfassungspartei“ Mohammed El-Baradeis)

    http://www.faz.net/aktuell/politik/verhaftungen-in-kairo-wegen-beleidigung-des-islams-verurteilt-11897240.html

  292. 301.

    Was halten Sie von Spenglers Spekulationen über die Ägyptischen Wasser- und Ölnöte ?

    “An Egyptian war with Libya for oil and with Sudan for water;”

    @ TH

    Ich halte, soweit sie mir bekannt sind, meistens wenig von Spenglers Spekulationen. An Egyptian war with Libya for oil halte ich für sehr unwahrscheinlich.

    Über den Konflikt um das Nilwasser weiß ich zu wenig, als dass ich ein Urteil über sein Konfliktpotenzial abgeben könnte.

    Darüber hinaus habe ich den Eindruck, dass Spengler, ähnlich wie Deppka , wenngleich etwas gesetzter, mit der Dartscheiben-Methode operiert: Man werfe ein paar Dutzend Pfeile, lasse sich für ein Bulls Eye loben und vergesse den kläglichen Rest.

    (Auch PSL hat zwar einige dem Vergessen anheim gefallene Fehlwürfe zu verzeichnen, geht aber, wie im Falle des Feldzugs gegen Saddam, mit drei Pfeilen auf die 20 und verkündet so etwas wie eine mittelschwere Katastrophe, für deren Eintreffen er von Bärchen Kerner und seinen Fans unter der Internetkommentatorenschaft gelobt wird.)

    @272 Neumann – “… elaboriertem Produktpiratentum, Nationalismus, autoritären Allüren und Korruption getrübt …”

    Sie meinen, exakt von den Eigenschaften, denen Deutschland seinen Aufstieg zu Europas führender Industrienation verdankt? Ja, so ein Blick in den Spiegel der eigenen Vergangenheit ist unangenehm …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    @ ThorHa

    Ich denke zwar nicht, dass es exakt die besagten Eigenschaften waren; aber Sie sollten mich doch inzwischen soweit kennen, als dass ich zum Wilhelminismus ein in mehrerlei Hinsicht distanziertes, um nicht zu sagen gleichgültiges Verhältnis habe.

    • 26. September 2012 um 14:52 Uhr
    • N. Neumann
  293. 302.

    Unterstützung der an den ägyptischen Präsidenten gerichteten Petition „Free Albert Saber“ via Website:
    http://www.change.org/petitions/free-alber-saber

  294. 303.

    »der Film« – Prozess gegen Albert Saber / Kairo –

    Gegen den ägyptischen Blogger und demokratischen Aktivisten Albert Saber soll heute in Kairo der Prozess eröffnet werden. Ihm wird unter anderem die Verbreitung des in den Vereinigten Staaten gedrehten Films „The Innocence of Muslims“ vorgeworfen, den der siebenundzwanzig Jahre alte Kopte auf seine Facebook-Seite gestellt haben soll. Es ist das erste Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem Hetzvideo in einem arabischen Land. Als vorletzte Woche eine aufgebrachte Menge seine Wohnung im Kairoer Stadtviertel El-Marg belagert hatte und stürmen wollte, wurde Saber von der Polizei festgenommen. Er sitzt seither in Untersuchungshaft …

    Unterdessen hat sich der Verdacht, Albert Saber diene der Regierung als Sündenbock, nach Bekanntmachung der weiteren Anklagepunkte nur erhärtet. Denn nun wird ihm nicht nur Blasphemie und Beleidigung sowohl der islamischen als auch der christlichen Religion vorgeworfen. Auch soll er als bekennender Atheist auf einschlägigen Seiten im Internet blasphemische Inhalte verbreitet und aktiv für den Atheismus geworben haben.

    Dieser Vorwurf ist besonders bedenklich, scheinen sich doch die ägyptischen Justizbehörden damit einer Diffamierungskampagne gegen die Atheisten anschließen zu wollen, die seit Anfang dieses Jahres gleichermaßen von Salafisten wie von der ägyptischen Staatspresse betrieben wird. …

    Wie häufig bei solchen Internetinitiativen, geht es um Kritik an islamischen Eiferern und an den Muslimbrüdern. Bei diesen dürfte Albert Saber, der laut der Anklageschrift aktiv an der Website „Ägyptische Atheisten“ beteiligt gewesen sein soll, auch durch ein Foto aufgefallen sein, das sich bis heute auf einer seiner Internetseiten befindet. Es zeigt Saber auf dem Tahrir-Platz am 27. Mai 2011 mit einem Transparent in der Hand, auf dem steht: „Wir sind die echten Revolutionäre – ohne die Muslimbrüder“. …

    Dass er jetzt ausdrücklich als atheistischer Aktivist vor Gericht steht, nährt den Verdacht, dass an ihm ein Exempel statuiert werden soll. Der Druck auf die arabischen Atheisten – nicht nur in Ägypten, auch in Tunesien – könnte dadurch noch weiter wachsen. Und dies zur Freude der regierenden Islamisten, die so einige ihrer schärfsten Kritiker loswürden. Denn die Atheisten üben am politischen Islam eine Art von Fundamentalkritik …

    So befassen sie sich in der jüngsten Ausgabe ihrer arabischsprachigen Zeitschrift „Ich denke“, die große Verbreitung im Internet findet, mit der Evolutionstheorie von Charles Darwin, die von islamischen Fundamentalisten kategorisch abgelehnt wird. In einem anderen Artikel stellen sie die angebliche religiöse Notwendigkeit des Kopftuchtragens für Musliminnen in Frage. Auch weisen sie mit feministischem Anspruch auf manch heute vergessene berufliche Karriere arabischer Frauen hin, etwa mit einem Porträt der legendären ägyptischen Pilotin Lutfiya al Nadi (1907-1996), die schon 1933 an einem Flugwettbewerb auf der Strecke Kairo-Alexandria teilgenommen hatte.

    aus: „Sie haben einen Sündenbock gefunden“
    von: Joseph Croitoru
    in: FAZ – 26.09.2012

  295. 305.

    außer Hisb ut Tahrir und so, aber das sind ja auch eher Leninisten

    @ TH

    Ja, methodisch. Dasselbe gilt übrigens auch für den gegenüber Qutb häufig (zu) wenig beachteten Maulana Maudidi. (Qutbs „Leninismus“ wird in dem wie folgt zitierten Abschnitt etwas überzeichnet.)

    Qutb talked of an Islamist vanguard in his book Ma’alim fi al-Tariq (Milestones)[2] and Maududi formed an Islamist party Jamaat-e-Islami[3] whose goal was to establish an ideological state, administered for God solely by Muslims „whose whole life is devoted to the observance and enforcement“ of Islamic law. The party members formed an elite group (called arkan) with „affiliates“ (mutaffiq) and then „sympathisers“ (hamdard) beneath them.[3] Another elite or vanguard Islamist party is Hizb ut-Tahrir, which seeks to take power for a pan-Islamic state not by a vanguard-led armed struggle, but by a Coup d’état. The party seeks to obtains „support from army generals, leaders, and other influential figures or bodies to facilitate the change of the government.“[4]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Vanguard_party

    • 26. September 2012 um 15:15 Uhr
    • N. Neumann
  296. 306.

    »der Film« – Albert Saber – Aktuell: Prozess gegen Albert Saber vertagt auf 17.10.2012 –

    … quoted Ayyad’s mother as saying
    she had called the police for protection from the gathering mob outside her house;
    however, when officers arrived
    they arrested her son and
    confiscated his computer instead.

    http://www.egyptindependent.com/news/court-adjourns-blogger-s-religious-defamation-trial-october

  297. 307.

    @ NN

    „PSL … geht aber, wie im Falle des Feldzugs gegen Saddam, mit drei Pfeilen auf die 20 und verkündet so etwas wie eine mittelschwere Katastrophe“

    Wenn ich mich richtig erinnere, hat er den ‚Schiitischen Opferwillen‘ dahingehend beschworen, dass der Westen daran zerbrechen werde.

    Dass die westlichen Vorstellungen von einer überspringenden Demokratiesierung unter einem aufbrechenden Gegensatz zwischen regionalen Konfliktakteuren – nach einem widerstands-jihadistischen Zwischenspiel – nicht gefunkt haben; das war, soweit ich mich erinnere, nicht sein Punkt.

    Den allgemeinen Hinweis auf ein kommendes Chaos konnte man doch viel eher dahingehend verstehen, dass sich ein vereinter Muslimischer Zorn mit einer Vervielfachung von 9/11 gegen den Westen wenden würde.

    Aber das ist gerade nicht passiert; sondern jede Konfliktseite buhlt den Westen um Unterstützung gegen den lokalen Widersacher an, denunziert letzeren in schlimmster Weise und sucht sich bei Westen als die umgänglichere Ordnungsmacht für ein Leben der Weltwirtschaft mit den Muslimen zu empfehlen.

    Und in diesem Wettbewerb sind die Golfaraber, trotz ihrer elitären Verbindungen zum Westen (oder gerade auch wegen dieser*) in ein gewisses Hintertreffen geraten.

    *wer die ganze Zeit mit uns verbündet war, der kann ja nur das Letzte sein

    Ein Zentralelement westlicher Missverständnisse dreht sich um den Begriff ‚Säkular‘

    Daher nochmal eine Minute Einladung zur Baschar-Gattin Asmaa, über deren Schweigen sich jetzt so viele wundern:

    Gefragt, ob in Syrien wirklich Toleranz herrsche, antwortete sie:

    ‚I disagree with this notion; man preist unsere Toleranz, aber Toleranz ist nur etwas für Gesellschaften, die sie nötig haben.

    To a society like Syria: we reject it. We feel that we are bejond these notions.‘ min. 4.30-5.30

    Der Eindruck von Toleranz war nach einer längeren Rede:

    In Paris Part 4 -2010 (Inetrnational Diplomatic Academy)

    http://www.youtube.com/watch?v=f7bSsvnykG8&feature=plcp

    tatsächlich irrtümlich entstanden.

    Die Französische Diplomatenelite lag ihr zu Füssen, als sie sprach wie … ja wer hätte wohl am liebsten so gesprochen, wenn er gewonnen hätte ?

    Der Sache nach bringt sie übrigens viele PSL-artige Dönneckes, darüber wie man Araber regieren muss, wie töricht der Westen (aber leider !) ist, etc.

    Sie vertritt eine Variante von Faschismus und Rassismus, für deren Vorbringen man Ovationen erntet(e). Seitdem ist Funkstille von ihr.

  298. 308.

    @ Pblicola

    danke für den link.

    Ein exempel stationiert…. – und das , weil jemand (so kommt es im text rüber) das schwere verbrechen begeht ‚atheist‘ zu sein…
    und das geht ja gar nicht:
    „So befassen sie sich in der jüngsten Ausgabe ihrer arabischsprachigen Zeitschrift “Ich denke”, die große Verbreitung im Internet findet, mit der Evolutionstheorie von Charles Darwin, die von islamischen Fundamentalisten kategorisch abgelehnt wird.“

    Bei sowas denke ich immer daran, dann solchen islamisten oder hier gar ländern einmal die komplette medizinische versorgung soweit als möglich abzudrehen – danmit sie einmal wissen, wie wichtig moderne naturwissenschaft und damit auch die leistungen darwins für ihr persönliches leben udn das ihrer kinder wichtig ist.

    • 26. September 2012 um 15:33 Uhr
    • Zagreus
  299. 309.

    312
    Wichtiger als der koran ? Da fällt mir wieder das beschneiden von knaben ein.

    • 26. September 2012 um 15:52 Uhr
    • ernsthaft
  300. 310.

    @ Publicola

    „Diffamierungskampagne gegen die Atheisten “

    Zunächst vielen Dank für Ihr konkretes Engagement, bzw. das Aufzeigen, wo was getan werden kann.

    Anstatt jetzt zu sagen, dass das alles nicht verwunderlich sei, habe ich vielmehr den Eindruck, dass das gar nicht selbstverständlich ist, dass dei überhaupt zugeben, dass sie auch Atheisten haben; und nicht einfach behaupten, entsprechende Websites kämen aus dem üblichen Ausland.

    Ich fürchte, dass die Begriffe von säkular, oder atheistisch so weit beschädigt sind, dass sie einer größeren Öffentlichkeit dort gar nicht mehr kommunizierbar sind. Der Nasserismus und Mubarak hatten zwar nicht das ganze Baathistische Vollformat, aber die örtliche Repräsentation der Begriffe dürfte bis auf weiters ‚beyond repair‘ sein.

    Auch deswegen habe ich im Posting zuvor nochmal der Gattin Asmaa das Wort gegeben.

    @ Zagreus

    Der antidarwinistische Diskurs kommt wohl maßgeblich (bitte belehren, wenn anderweitig) vom Evangelikal-Kreationistisch geschulten (kein Witz)

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Harun_Yahya

    http://www.harunyahya.de/de/works/150735/Die-Grausamkeiten-in-Burma-passieren-nicht-wegen-Buddhisten-sondern-basiert-auf-die-darwinistische-Denkweise

    Auch gelegentliche Mitforisten nähren sich aus dieser Quelle inklusive der Übernahme geringfügiger Grammatikfehler und einem defizitären Verständnis von dem, was da überhaupt genau gesagt wird; copy & paste halt.

    @ NN

    Danke für die Hinweis auf die Vorhutler, für die ja oft auch gilt, dass sie sich zurückziehen, wenn es ernst wird.

    Mögliche ‚Lenin‘-Inspirationen könnten mangels geeigneter Sowjetkontakte (Saddam hat dagegen Stalinvillen abgepilgert) literarisch vermittelt sein:

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Ingsoc

    (1984; mit vielen links zu Inner party, Goldsteins book, und was man sonst so braucht, als Verschwörer)

    Bei den Engländern konnte man als gekränkter Mitarbeiter in der Kanalzone wenigstens nachlesen, wie Böse funktioniert, bzw. evtl. auch wie man es austricksen oder umdrehen kann, was dann immer auch ein wenig auf Anverwandlung hinausläuft. Nietzsche – Abgrund halt.

  301. 311.

    @ Holm

    „Der antidarwinistische Diskurs kommt wohl maßgeblich (bitte belehren, wenn anderweitig) vom Evangelikal-Kreationistisch geschulten“

    Da kommt er her (und wird dort vehement auch immer noch betrieben), ist aber erfolgreich von islamisten aufgegriffen worden.
    Übrigens waren die amerikanischen evangelikalen ganz am anfang pro-darwin eingestellt 😀

    • 26. September 2012 um 16:24 Uhr
    • Zagreus
  302. 312.

    „der Film“ – hier und dort auch mal ein Quentchen Vernunft:

    Gegen ein Aufführungsverbot sprach sich unter anderem die Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes aus. „Je mehr man über ein Verbot redet und die Tabuisierung solcher Inhalte vorantreibt, desto mehr Schaden richtet man an“, sagte Lamya Kaddor der „taz“. Diskussionen über Verbote und Sonderregelungen für Muslime würden die Islamfeindlichkeit in Deutschland schüren.

    Auch der Islamexperte Rauf Ceylan hält ein Aufführungsverbot des Schmähvideos in Deutschland für überzogen. „Damit würde man den Film wichtiger machen, als er ist“, sagte der Religionswissenschaftler an der Universität Osnabrück der „Saarbrücker Zeitung“.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/mohammed-video-deutsche-muslime-streiten-ueber-auffuehrungsverbot-a-856395.html

  303. 313.

    @ Zagreus

    „An intellectual may enjoy the respect of his community for his knowledge and high level of culture. But these achievements will have value only when they are used for the good of Islam.“

    hxxp://harunyahya.com/en/works/8382/intelligent-design-a-new-age

    Toleranz heißt, das alles zur Beschlagnahme infrage kommt.
    Manche Extremisten sehen das nicht so liberal.

    Jetzt haben wir den Salat: Keine schweren Waffen für die Aufständischen sind genauso schlimm, wie Filme, oder Karikaturen:

    „A Syrian rebel commander has accused the West of being complicit in the „unprecedented massacres“ committed by President Bashar al-Assad’s forces by refusing to arm the rebels with anti-aircraft weapons. …

    „The free peoples of the world – Europeans, Americans – must understand that their governments are indirectly responsible for the killings in our country,“ Fajj, 64, said in an interview with AFP on Tuesday.

    „We asked all the arms dealers and traffickers in the region to sell us anti-aircraft missiles. They told us they needed the green light from the CIA and Mossad, and the light was red,“ he said.“

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=440420

    Jetzt sind wir auf einmal nicht mehr Ingläubige, auf deren Schutzman
    nicht bauen darf, sondern doch die Freie Welt, die die Muslime verrät.

    Ich hab’s gewußt, dass das kommt; wo entschuldigt man sich dafür ?

  304. 314.

    @ Holm

    „Ich hab’s gewußt, dass das kommt; wo entschuldigt man sich dafür ?“

    Bei assad – und zwarindem man ihm waffen liefert und das embargo aufhebt.
    manchmal fährt man mit dem schweinehund, den man kennt, besser als mit einem zukünftigen – der sich schon so ankündigt.

    • 26. September 2012 um 16:58 Uhr
    • Zagreus
  305. 315.

    @ Zagreus

    „Bei assad – und zwarindem man ihm waffen liefert und das embargo aufhebt.“

    So schnell schießen die syrischen Preußen nun auch wieder nicht.

    +@ SB

    Richelieu-Alarm !!

    Allein durch Zögerlichkeit auf Seiten des Westens und das durch nichts zu übertreffende Nation-builiding Geschick der lokalen Konfliktakteure, nebst den Auftritten ihrer aufgeregten internationalen Anhängerschaften natürlich, ist eine ‚logische Richelieu‘ – Konstellation eingetreten, von der auch im weiteren durch einfaches Zögern, ‚auch-nicht-so-recht-wissen‘, etc. Gebrauch gemacht werden wird.

    Stein und Bein schwört der 64-jährige Brigadegeneral:

    „I can promise the free peoples of the world that if surface-to-air missiles are given to us, they will not fall into the hands of Islamist groups,“ he said.“

    Wenn der mir in die Augen sehen würde, bekäme ich umgehend einen tödlichen Fremdschämanfall für die Westliche Welt.

    Dass die Israelis reserviert sein könnten, ist leicht nachvollziehbar; aber dass der Westen – bei allem Respekt, den er zu zeigen sich befleißigt (und da sieht man, was der wert ist !!!) sich nicht in der Lage fühlt, da Abhilfe zu schaffen, das ist ein moralischer Skandal, vor dem eben ein Richelieu ein kreuz-aufrechter Chorknabe ist.

    Zum Narrativ der richtig Radikalen gehört ja der spin, dass Assad der Mann der Zionisten sei. Wenn es jetzt heißt, der Mossad blockiere die Unterstützung, dann bingo.

    Hintergrund könnte natürlich auch sein, dass Assads Leute wissen, wo die famailies von den Waffenhändlern wohnen.

    Das ganze ein: Waaaaahnsinnn !!

    Diese superpeinliche und durchaus als interessant zu erkennende Meldung verbreitet sich bisher nur durch Libanesische und Sunnilandmedien …

    Jetzt passiert das, was ich zunächst dachte, was der Westen auch bei Libyen machen würde; die Bewegung hängen lassen aus Furcht vor den Jihadisten.

  306. 316.

    http://www.presstv.ir/detail/2012/09/26/263608/press-tv-correspondent-killed-in-syria/

    Wenn Gott persönlich für sowas zuständig ist, dann will er wohl den großen Krieg.

  307. 317.

    Etwas OT: PI entscheidet sich für eigenen Propheten:

    buaaah-news.net/2012/09/zahid-khan-spricht-auf-bonner-pro-kundgebung/

    Aber schon maulen die ersten herum:

    „Seine Grundeinstellung ist gut, doch das er behauptet ein Prophet zu sein ist schon ein Anzeichen von Größenwahn.“

  308. 318.

    @ TH, Z – zum Thema: agyptischer Blogger Albert Saber – Danke

    [eine der (wenigen) Möglichkeiten, die ‚Koalition der Vernünftigen‘ praktisch umzusetzen]

    hier nochmals der Link zu der an den ägyptischen Präsidenten gerichteten Petition “Free Albert Saber” / Unterschrift via Website:
    http://www.change.org/petitions/free-alber-saber

  309. 319.

    PS – immerhin haben seit dem Posting inzwischen schon wieder 45 Menschen die Petition unterzeichnet

  310. 320.

    ch fürchte, dass die Begriffe von säkular, oder atheistisch so weit beschädigt sind, dass sie einer größeren Öffentlichkeit dort gar nicht mehr kommunizierbar sind. Der Nasserismus und Mubarak hatten zwar nicht das ganze Baathistische Vollformat, aber die örtliche Repräsentation der Begriffe dürfte bis auf weiters ‘beyond repair’ sein.

    @ TH – Ja (in Tunesen, anders als in Ägypten übrigens m.E. bedeutend weniger] – Leute Albert Saber oder Sandmonkey lassen sich nicht beirren, soweit das aus der Ferne beobachtbar ist.

    Wie schreibt heute Sandmonkey in Daily News Egypt?
    if what’s going around in your life, your country, or in the world, is terrifying you and the situation seems so gloomy and ominous to the point
    where you admittedly claim to have lost all hope,
    well, be glad,
    for getting rid of it is half the battle.

    Once you are at that point, all that is left for you to do is to make a choice.
    You can either decide to vanquish the rest of the evil, the source of your suffering, if you wish to live,
    or you can choose to run away, forever prey to suffering and misery and a possible quarry to hope again.

    If you make the second choice, you will live the rest of your life a victim, without having any power over it, which, when you think about it, isn’t a way to live, at all.

    So please remember, when the world is at its darkest …,
    please, abandon all hope,
    for it only buys evil time… and
    make the choice, to live or not,
    once and for all.

    http://dailynewsegypt.com/2012/09/25/hope/

  311. 321.

    @ Publicola

    http://de.wikipedia.org/wiki/Cargo-Kult

    „Die Kultausübenden nahmen an, die Ausländer verfügten über einen besonderen Kontakt zu den Ahnen, die ihnen als die einzigen Wesen mit der Macht erschienen, solche Reichtümer auszuschütten. Indem sie die Ausländer nachahmten, hofften sie, auch ihnen möge ein solcher Brückenschlag gelingen. In einer Art der sympathetischen Magie bauten sie zum Beispiel lebensgroße Flugzeugmodelle aus Stroh oder schufen Anlagen, die den militärischen Landebahnen nachempfunden waren, in der Hoffnung, neue Flugzeuge anzuziehen. …

    Die westlichen Menschen führten aus, Reichtum entstehe aus Arbeit und komme auf die Inseln, wenn die Bewohner nur hart genug arbeiteten. Die Kultausübenden beobachteten jedoch, dass die Inselbewohner in den Missionen und den Lagern die härteste Arbeit erledigen mussten, aber den geringsten Teil der Waren erhielten. Westliche Versuche, den Cargo-Kult zu untergraben, indem Führern die Produktion der Güter in Fabriken vorgeführt wurde, scheiterten aus denselben Gründen, da auch hier klar zu erkennen war, dass die Oberschicht der Gesellschaft keineswegs identisch mit den hart Arbeitenden in den Fabriken war.“

    Ethnologisch sind Verhältnisse, unter denen jede Botschaft fehl-verstanden wird, durchaus nicht unbekannt. Für mich ist es nicht ausgeschlossen, dass eine Situation enstehen kann, in der man sich auf die Babysprache von Eingeborenen einlassen muss und auch anfängt:

    ‚Was wollte uns der Prophet des Manitu eigentlich sagen, als er billigend auf die brennende Witwe blickte ? Meinte er nicht eigentlich, dass wir die Zeit des Lebens zur Liebe nutzen sollen … “

    Mir sind Völker bekannt, die nach einer schamanistischen Krise sich zu Tode gesoffen haben, ebenso wie Völker, die in manchen Zeiten, obwohl nach Strich und Faden verarscht, nicht total unglücklich wirkten.

    Viele indigene Völker sind von ihren Dritte Welt-Regierungen auch Quarantäne gestellt worden, auch im demokratischen Indien.

    Faktisch gibt es ein reiches skeptisch-atheistisch-freigeistlerisches Erbe aus der Islamischen Kultur, wo persische Mathematiker Wein, Weib und Gesang priesen (womöglich stammt von denen sogar dieser Dreisatz).

    Einen Willen zu pathetischer Selbstverzehrung für die Aufklärung kann ich mir grundsätzlich auch als eine erschöpfliche Ressource vorstellen – und dann aber kann es richtig bunt werden für die Gläubigen. Dann gibt es Nietzsches Medici-Päpste.

    Bevor diese Alawitische Machtelite so richtig faschistisch wurde, gab es da durchaus Züge von ‚Europäischer‘ Liberal- und Sozialismus-Gesinnung; aber irgendwann haben die sich entschlossen, das umliegende Volk nach Innerer und Äußerer Partei a la 1984 so krass zu verarschen, was das Zeug hält.

    Sind nicht ganz abgeschlossen, meine Überlegungen; ein letzter Gedanke:

    It’s a question of numbers. (Enoch Powell)

  312. 322.

    Früher Free Speech.

    • 27. September 2012 um 09:04 Uhr
    • MRX
  313. 323.

    Mona Eltahawy randaliert gegen antijihadistische Plakatkampagne in New Yorker U-Bahn:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2209227/Mona-Eltahawy-EXCLUSIVE-Woman-attacked-defending-anti-jihad-subway-ad-plans-sue-activist-sprayed-HER.html?ito=feeds-newsxml

    Eltahawy, a women’s rights defender and lecturer on the role of social media in the Arab world … Da werden in den USA wohl ein paar Mubarak-nostalgische Gefühle hochkommen ….

  314. 324.

    327
    Wie süß, @MRX: daß ausgerechnet jemand, der meist gar keine Zeit hat, Kommentare zu schreiben – es sei denn, um JL einen reinzuwürgen – hier den „sweet little rock and troller“ füttert!

    Wenn Sie ihn das nächste Mal treffen, schenken Sie ihm das hier:
    http://bit.ly/UM6wt5
    Er steht auf Tellern!

  315. 325.

    Gemeint war eigentlich „Er steht auf Teller!“
    Aber in dem Fall wäre „Er steht auf Tellern!“ auch eine Alternative.

  316. 326.

    http://www.nypost.com/p/news/local/paint_misbehavin_VYd6yL8Q3RJbTDYFxX3MjK

    Dieser widerlichen multikulturalistisch-selbstgefälligen Arroganz dürfte es die Arabische Facebook- und Turnschuhgeneration auch zu verdanken haben, dass sie unter die Räder und zwischen die Messer rivalisierender, aber natürlich allesamt autoritär-intoleranter Machtakteure in der Region kommt.

    So wie das läuft, kriegen sogar noch Mubarak-Anhänger und zeitweilig weggeduckte Gaddafi-Fans historische Chancen zugekegelt.

    Für die westliche Öffentlichkeit verfestigt sich ein – zwar nur eingeschränkt artikulierbarer* – Eindruck, dass die ‚da unten‘ (in diffusester Pauschalisierung) doch wohl nur tyrannisch regiert werden können …

    … und dass es der Fehler eines George W. Bush nur gewesen ist, nicht gleich den Arabern einen ‚zweiten Saddan, vielleicht ohne Schnurrbart‘ als ‚Our SOB‘ vorzuknallen .

    *bei geheimen Wahlen aber doch …

    Der immer weiter eskalierenden Enthemmung zu blutiger Willkür im Machtkampf, bzw. den Machtkämpfen der Region wird sich letztlich keine zivilisierte Kraft, die etwas ausrichten könnte, mehr entgegenstellen mögen – eben weil man den Eindruck nicht abwenden kann, dass man da nichts ausrichten kann.

    Mona & Co. führen sich auf, wie die letzten bekifften chilenischen Trotzkisten, kurz vor dem Pinochet-Putsch*; nur mit dem Unterschied, das sie außer der Inneren Reaktion rivalisierende Regionalmächte im Hintergrund haben, die den letzten armen Schlucker** und den letzten sonstwie Durchgeknallten* für ihre kosmischen Abrechnungsprojekte einzuspannen suchen.

    *für einen Teil des Publikums mache ich mir mit dieser Bezugnahme sicher meinen Punkt kaputt; aber es geht eben leider auch um die durch und durch destruktive Rolle (wohl fast aller) der diversen linken Strömungen bei den furchtbaren Niederlagen im Kampf um Demokratie, etc.

    **beide Sorten ohne Ende verfügbar …

    Ausgerechnet von einem großen Teil der ‚formal‘ sehr gut Ausgebildeten geht ein verheerender Einfluss aus …

  317. 327.

    @ TH #328

    Beim Anblick des Magen David rasten sogar liberale Araber aus.

    • 27. September 2012 um 10:17 Uhr
    • Serious Black
  318. 328.

    Rock-and-troller,
    Sie sind zwar nur ein widerliches kleines Stück Scheisse, das man nicht beachten sollte, aber ich warne Sie den Bogen nicht zu überspannen: mein Vater war genauso wenig stromlinienförmig wie seine Tochter und hat als kleiner Soldat am Russlandfeldzug teilgenommen, den er glücklicherweise überlebte. Ich werde ihn hier nicht ohne Protest und weitere Schritte von Ihnen in den Dreck ziehen lassen.
    Ich warne Sie!

  319. 329.

    @ TH

    Das Syrien-Desaster läutet die nächste Runde im Irak ein:

    Syria’s mess cannot be hermetically sealed off and dealt with as a discrete crisis. It’s less a civil war than the latest episode in a regional sectarian war that was raging in Iraq for much of the past decade. As the balance of power tips toward the Sunnis in Syria, they are looking for a rematch with Iraqi Shiites, pushing the latter into the arms of Iran. Not good.

    http://blogs.the-american-interest.com/wrm/2012/09/26/syrian-mess-pushing-iraq-into-irans-arms/

    • 27. September 2012 um 10:35 Uhr
    • Serious Black
  320. 330.

    @ Publicola

    Noch mal zum säkularen Patienten …

    Mona Eltahawy macht sich in demokratisch selbst-disqualifizierender Weise zur Kronzeugin der Anklage einer westlich-zionistischen, oder was weis ich für Feindseligkeit gegen ein von ihr adressiertes Kollektiv von Muslimen …

    Ein Kabinettsminister einer säkularen Partei, deren Angehörige zu Hunderten von den Taliban abgeschlachtet werden, ruft zum Kampf gegen westlich Anmaßungen Al Kaida zum Bündnis auf …

    … merken Sie, was diese Dinge gemeinsam haben ?

    Auch bei den ‚Säkularen‘ findet ein das Wettrennen um die effektivste Ressentimentbedienung statt; wenn sie an der Macht sind, mutieren sie zu ‚blutigen Clowns‘, nicht (mehr) voll am Drücker, versuchen sie mit am lautesten auf der Klaviatur der Ressentimens (bei Mona E. über den Dreh‘ einer höheren Ethno-ethisch begründeten Selbstausnehmung von demokratischen Diskursgebräuchen) zu spielen.

    Wenn ein Schiff Wassereinbruch hat, muss man dagegen ankämpfen,
    aber wenn es sinkt, ändert sich schlagartig die Priorität.

    Trotz dem und alledem:

    http://www.change.org/petitions/free-alber-saber

    @ SB

    „rasten sogar liberale Araber aus.“

    … um dann, wenn alles richtig schief geht, tapfer mit den Islamisten gemeinsam im Folterknast von irgendeinem Usurpator zu landen, der vom Westen unterstützt wird, eine zionistische Marionette ist, etc.

    Das Üble an der jetzigen Situation ist, dass es eine junge Generation von Veränderungs-Aufständischen ist, die in die Mühlsteine einer verhängnisvollen Konstellation gerät, für die sie nichts können.

    Ich muss mich an Hamed Abdel Samads düstere Worte erinnern, dass eine solche Art von ‚Marginalisierung’* zu einem allein schon innenenpolitischen Kanonenfutter: die Entstehung einer diffus-anarchistischen RAF; namentlich auch in Ägypten evozieren wird.

    *sozial und politisch

    „As the balance of power tips toward the Sunnis in Syria“

    das ist sehr schwer einzuschätzen, zuverlässig ist aber, dass man sich das gleichwohl lageunabhängig kräftig einbildet und von daher zutreffend:

    „they are looking for a rematch with Iraqi Shiites“

    Bingo !

    „pushing the latter into the arms of Iran.“

    Bis zum Endpunkt des Machtbogens den Gedanken durchgehalten.

    „Not good.“ Kein Nutzen für Niemanden, aber alle begeistert dabei.

    Was ist da: the-american-interest ? Oder das der Weltwirtschaft, Europas, der Leute selbst ?

    Oder besser formuliert: Wo bleiben da die Interessen von …

    Kalle würde sagen: Auf dem Müllhaufen der Geschichte; und wie immer ist (auch) was ‚dran.

  321. 331.

    @ TH

    das ist sehr schwer einzuschätzen

    ‚Glücklicherweise‘ gibts von beiden Seiten des Persischen Golfs genügend Geld, damit weder Assad, noch der Opposition allzubald die Munition ausgeht.

    Einen langen konventionellen Abnutzungskrieg dürfte Assad am Ende verlieren, auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg ist und man nicht drauf setzen sollte, daß der Giftschrank tatsächlich geschlossen bleibt.

    • 27. September 2012 um 11:02 Uhr
    • Serious Black
  322. 332.

    Verhaltenes Interesse jihadistischerseits am Aktivismus von Mona Eltahawy:

    „WARNING: unveiled activist

    This is your democracy. This is the true side of the evil media. This is your freedom.

    AFDI’s ad reads: „In any war between the civilized man and the savage, support the civilized man. Support Israel. Defeat Muslims*.“

    May Allah guide her inch’Allah towards the Aqiedah of Tawhied and al wala wal baraa“

    http://censored31.blogspot.de/2012/09/video-bloggerjournalist-mona-eltahawy.html

    Coole Seite, mit viel „ISLAM WILL CONQUER THE WORLD FROM THE EAST TILL THE WEST“ und so …

    *kleine Fälschung darf nicht fehlen: Defeat Jihad; steht auf dem Plakat

    hxxp://randazza.files.wordpress.com/2012/09/israel-bigot-ad.jpg

  323. 333.

    @ TH

    Ich dachte schon, es hätte niemand hier etwas von dem „Zickenkrieg“ mitbekommen. So unfassbar dämlich und ja, auch ein Stück weit rassistisch ich dieses Plakat von der wahrlich abstoßenden Frau Geller finde, so sehr taugt das Verhalten von Mona dazu, sich fremdzuschämen.

    • 27. September 2012 um 13:07 Uhr
    • MM
  324. 334.

    test

  325. 335.

    @ MM

    Einen Hindukrawall unter der Parole ‚Yoga Kali Sindabad';
    paar Plakate mit „Defeat Yoga !“ und der Westen ist am Ende !

    Indien … die verknacken Leute, die Sai Baba Scharlatanerie nachgewiesen haben; dieser zigmillionenschwere Typ mit Kalk aus dem Ärmel…

  326. 336.

    Hindukrawall geht durch, aber meine Antwort an SB nicht, voll die Stasisoftware hier

  327. 337.

    Marwan Muasher, Jordan’s first ambassador to Israel, explains that the civil war in Syria is not going to end quickly and there is no international appetite to intervene militarily.

    Kurz, klar, ungeschminkt, umfassend; Minimum ein Jahr hat Assad noch.

    http://www.youtube.com/watch?v=KjBD-G3xkhM

  328. 338.

    @339 ral:

    Ich mag die Kommentare von kc nicht besonders. Aber Ihre freiwillige Identifikation mit brauner Masse war unterirdisch.

    TH

    • 28. September 2012 um 00:10 Uhr
    • ThorHa
  329. 339.

    Irak: 100 Al Kaida Knastologen in Saddam-Stadt Tikrit ‚rausgekämpft …

    „15 policemen and seven prisoners were killed in the violence, and put the number of escaped prisoners at around 100. … The violence in Tikrit comes after Al-Qaeda’s front group the Islamic State of Iraq said in July that it was launching a „new military campaign aimed at recovering territory.““

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=441044

    Das Gebiet wurde nämlich nicht erst gegen die Amis verloren, sondern gegen schiitische, bzw. baathistische Machthaber und dessen Rückeroberung bleibt selbstredend Pflicht.

    Wird mal interessant zu sehen, wie der „Islamic State of Iraq“ sich mit den syrischen Aufständischen ins Benehmen setzen wird. Nicht dass die auch noch westlich-nationalistisch durchseucht sind.

    Das könnte sich der Westen dann aber nie verzeihen.

  330. 340.

    Wegen des Scheiterns des Weltsicherheitsrates:

    „“it is better for Arab countries to intervene themselves out of their humanitarian, political and military duties and do what is necessary to stop the bloodshed,“ Sheikh Hamad told the General Assembly.“

    Aber: Problem Nr. 1:

    „But according to Mustafa al-Ani of the Gulf Research Centre in Dubai, „Arab countries do not have the military capabilities to act as deterrent forces and do not have a united leadership or coordination.“

    Und Problem Nr. 2:

    „An Arab intervention would also open the door for a counter intervention by (Syria’s staunch ally) Iran, and eventually a regional conflict,“ said Ani.“

    Erstmal: Richtig erkannt soweit – 12 Monate nachdem ich das hier ausgebreitet hatte. Die Differenz: Die mangelhaften militärischen Möglichkeiten der Golfaraber müssen halt durch ein „Mujaheddin-NGO“ Konstrukt ausgeglichen werden. Dafür gibt es sogar schon einen gemäßigten (!) potentiellen Partner:

    „So far, only Tunisia’s President Moncef Marzouki has said his country could support an Arab peacekeeping force in Syria.“

    Immerhin; vielleicht für die für Syrien über Libyen mobilisierten Jihadisten: in Tunesien einen Blitz-Kurs in föderalistischer Verfassungskunde anbieten; (Stiftungen an die Front !) und dann kann die Reise weitergehen.

    Problem Nr. 2 dagegen ist für alle Rachebedürftigen und Endzeit-Sehnsüchtigen natürlich die motivierende Lösung und nicht ein hinderndes Problem.

    http://www.yourmiddleeast.com/news/arab-military-intervention-in-syria-unrealistic-analysts-say_9827

  331. 341.

    OT/Syrien: Syrische Kulturgüter fallen dem Krieg zum Opfer:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-09/aleppo-altstadt-flammen

    Klar, eine ganze Altstadt ist schwer abzutransportieren – aber ganz allgemein, wer ist nochmal auf die tolle Idee gekommen, die Kulturgüter des Orients gehörten woanders hin als in Pariser, Londoner oder Berliner Museen? Gut gemacht, UNESCO.

    • 1. Oktober 2012 um 02:44 Uhr
    • Arjen van Zuider
  332. 342.

    http://www.thisdaylive.com/articles/documents-show-russia-ordered-syria-to-shoot-down-turkish-jet/126458/

    „A subsequently leaked file, also sent from the presidential palace and addressed to all heads of units of the Syrian foreign intelligence, reads: “Based on information and guidance from the Russian leadership comes a need to eliminate the two Turkish pilots detained by the Special Operations Unit in a natural way and their bodies need to be returned to the crash site in international waters.”“

    Wenn da was dran ist sollten wir auch vielleicht unsere Gasmasken noch mal auf Dichtigkeit überprüfen.

    hxxp://www.srilankaguardian.org/2012/09/president-assad-more-secrets-unveiled.html

    „According to the leaked files, Assad sacrificed hundreds of citizens and low-ranking security forces in order to convince international public opinion that terrorists have infiltrated the Syrian territory and started conducting mortal operations.“

    Angedeuted hatte ich das mal, aber dass das ‚rauskommt …

  333. 343.

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/09/30/241008.html

    The regime of President Bashar al-Assad was behind a pair of car bomb attacks which killed 55 people outside a military intelligence complex in the Qazzaz area of Damascus on May 10, newly-leaked documents obtained by Al Arabiya reveal.

    The documents are part of some highly-classified Syrian security files obtained by Al Arabiya from opposition sources. The channel said that it has verified and authenticated hundreds of these documents and that it has decided to disclose ones with substantial news value and political relevance.

    Was wollen wir hoffen, dass wer schwindelt ?

  334. 344.

    Türkei dementiert Echtheit

    “It is crystal clear that the documents published by Al-Arabiya are fake,“ wrote Erodgan’s advisor, Ibrahim Kalin, on his Twitter account. He added that “it is well known that intelligence documents do not look like this.”

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/160431#.UGjtJJhmK3w

    hxxp://www.todayszaman.com/news-293830-turkey-downplays-al-arabiya-claims-on-downed-turkish-jet.html

  335. 345.

    Welchen Anreiz hätte die Türkei, über ein Kriegsverbrechen des Assad-Regimes an ihren Piloten hinwegzusehen?

    • 1. Oktober 2012 um 03:25 Uhr
    • Arjen van Zuider
  336. 346.

    Allgemeine Interventionsweisheit:

    Wer interveniert, der gerät zwischen die (verdeckten) Messer der lokalen und regionalen Konflikt-Akteure im Hintergrund. Der Despot steht für eine Balance zwischen solchen Akteuren; ist der weg: DANN geht es erstmal richtig los:

    Im Irak waren die Amerikaner 7 Jahre zwischen den pro-Iranischen und pro-Saudischen Akteuren eingeklemmt und haben tapfer ein demokratisches Gesicht dazu gemacht, als sich alle, die sich heute gegenseitig tyrannisieren und terrorisieren: verlogen zu einem ‚Jihad im Widerstand gegen die Besatzung‘ zusammenfanden.

    Und dabei die Chancen von Demokratie und Föderalismus zu einer bösen Karikatur verkommen ließen.

    Gaddafi war als Clown von Despoten und Mäzen der Terroristen ein sehr simpel zu bewältigender Einzel- und Ausnahmefall.

    Syrien dagegen wäre ‚Irak hoch 2′. Der Westen wäre Angriffsfläche für alles und jeden, für Islamisten ‚Antiimperialisten‘, Nationalisten jeder Art.

    Leider sagt den bedrängten und geschundenen Menschen niemand klar und deutlich, dass ihre Mörder und Peiniger auch dafür gesorgt haben: dass sie leider nicht zu retten sind.

    So brutal ist die Wahrheit; und gleichwohl schulden wir es den Menschen sie auszusprechen.

  337. 347.

    Jetzt ists so weit: Seit neun Uhr wird zurückgeschossen

    • 3. Oktober 2012 um 21:42 Uhr
    • Arjen van Zuider
  338. 348.

    Noch während des AK-Parteitages mit Barzani als Gast hatte türkisches Militär nach syrisch-Kurdistan auf eine Patrouille eingeballert. ..

    Kurden beklagen, dass jemand sie doch wieder in den inner-(arabisch)-syrischen Konflikt hineinziehen will.

    „Explosion Targets Syrian Security Forces in Qamishli“

    http://www.rudaw.net/english/news/syria/5271.html

    Ferner dort: Irak rüstet auf (Kunststück, ist Demokratie …)

    Al Arabiya meldet Unruhen im Iran …

  339. 349.

    @SuperTalent

    Auf dem Kopf gefallen?

    • 18. Oktober 2012 um 23:38 Uhr
    • Lukas Saliba
  340. 350.

    http://bit.ly/S8sPVM
    Der ca. Tage alte Artikel aus der Print-ZEIT
    „CHRISTEN IN SYRIEN
    Euer Asyl hilft uns nicht
    Wir Christen in Syrien sollten unser Land nicht verlassen, denn hier sind wir seit Jahrtausenden verwurzelt.
    von Michal Shammas
    ist jetzt auch seit gestern bei ZO freigegeben.
    Bei „Kopten ohne Grenzen“ ist er ebenso eingestellt.

    Mal sehen, was Erdogan dazu bei seinem morgigen Besuch bei der Kanzlerin dazu zu sagen hat.

  341. 351.

    Der ca 14 Tage alte …

  342. 352.

    […] in der ZEIT von Jörg Lau: http://blog.zeit.de/joerglau/2012/09…us-syrien_5724 Unterstützen Sie die Spendenaktion „Vergesst uns nicht“ des Bundesverbands der Aramäer in […]

  343. Kommentar zum Thema

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