Ein Blog über Religion und Politik

Warum Deutschland für Palästinas Anerkennung stimmen sollte (aber es natürlich nicht tun wird)

Von 28. November 2012 um 12:20 Uhr

Anfangs war es nur ein diplomatischer Trick, um die Palästina-Frage wieder auf die Tagesordnung zu setzen: Palästinenserpräsident Machmud Abbas hatte letztes Jahr beschlossen, die Aufnahme seines Landes in die Vereinten Nationen zu beantragen. Im letzten Herbst blitzte er erwartungsgemäß am Widerstand der USA im Sicherheitsrat ab, und die Sache schien tot.

Jetzt wird ein zweites Mal abgestimmt. Palästina will nicht mehr Vollmitglied, sondern nur noch »Beobachter« werden (wie etwa der Vatikan). Dafür braucht man nur die einfache Mehrheit der Generalversammlung, und die war stets sicher. Eine Anerkennung zweiter Klasse also? Warum dann die Aufregung? Der Aufstieg der Hamas durch den jüngsten Krieg hat alles verändert.
Es geht jetzt um mehr: In New York, auf der größten Bühne der Weltpolitik, wird der Kampf zwischen säkularen Nationalisten und Islamisten ausgetragen, zwischen Diplomatie und Gewalt, zwischen denen, die die Zweistaatenlösung wollen und denen, die von Israels Vernichtung träumen.
Deutschland findet sich dabei in der bizarren Lage, in der Generalversammlung gegen seine eigene Politik zu stimmen. Abbas strebt nämlich nichts an, was die Deutschen nicht auch wollen: zwei Staaten, verhandelte Grenzen, schiedlich geteiltes Jerusalem, begrenztes Rückkehrrecht für eine symbolische Zahl von Flüchtlingen. Er hat immer gesagt, die Anerkennung bei der Uno sei kein Ersatz für Verhandlungen mit Israel, sondern nur ein Versuch, neues Gewicht für diese Verhandlungen zu gewinnen. Und doch stand es nie zur Debatte, dass Deutschland Abbas' Uno-Diplomatie stützen würde. Gleich als Israel den Gang zur Uno als »einseitigen Schritt« verurteilte, schloss die Kanzlerin sich an. Je mehr andere Europäer – Franzosen, Briten, Spanier – ankündigten, Abbas zu unterstützen, um so mehr sah Deutschland sich verpflichtet, Israel die Treue zu halten. Auch um den Preis, Abbas zu düpieren – den Mann, von dem man sagt, er sei ein Partner für den Frieden.
Dabei müßte man ihn jetzt dringend stützen: Denn die Extremisten der Hamas, seine Konkurrenten im palästinensischen Bruderkampf, sind gestärkt aus dem Bombenhagel des jüngsten Gaza-Kriegs hervorgegangen. An ihnen führt kein Weg mehr vorbei, und alle wollen nun mit ihnen reden, Israel eingeschlossen, wenn auch vorerst im Geheimen. Und das obwohl die Hamas das Existenzrecht des jüdischen Staates leugnet.
Abbas und seine gemäßigte Fatah-Partei erkennen Israel an, wollen verhandeln und verhindern terroristische Anschläge von ihrem Territorium aus. Dennoch müssen sie ohnmächtig dem stetigen Wachstum der Siedlungen im Westjordanland zusehen und werden von israelischen Regierungsvertretern auch noch höhnisch für „irrelevant“ erklärt. Israel hat gar gedroht, Abbas den Geldhahn zuzudrehen, die Osloer Verträge zu kündigen und die Palästinenische Autorität aufzulösen, wenn er seine UN-Initiative durchzieht.
Dass er sich weder von Drohungen Israels, noch vom Flehen der Amerikaner und der Deutschen abbringen läßt, zeigt Abbas' Verzweiflung. Er steht mit dem Rücken zur Wand. Überall in der Region sind die Muslimbrüder und ihre Ableger – wie Hamas – auf dem Vormarsch. Ihr »Widerstand« mit Raketen und Anschlägen ist militärisch sinnlos, doch erfüllt er ein Bedürfnis nach Würde, während Abbas und die PA zunehmend als Kollaborateure der israelischen Besatzung erscheinen.
Abbas braucht nach dem Gaza-Krieg mehr denn je einen Erfolg. Mit der diplomatischen Aufwertung will er zeigen, dass Gewalt nicht der einzige Weg zum eigenen Staat ist. Er hofft, nach dem Votum ernster genommen zu werden und an den Verhandlungstisch zurückkehren zu können.
Das setzt voraus, dass die angedrohten drakonischen Sanktionen Israels unterbleiben. Die Bundesregierung sagt, sie konnte nicht anders stimmen, um ihren Kredit in Israel nicht zu verspielen. Sie muss diesen Kredit einsetzen, um zu verhindern, dass Abbas‹ kleiner diplomatischer Erfolg von New York nicht in einer riesigen Demütigung in Ramallah endet.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    […] Warum Deutschland fuer Palaestinas Anerkennung stimmen sollte (aber es natuerlich nicht tun wird) […]

  2. 2.

    Auch die Hamas hat sich dem UNAntrag angeschlossen und in einem CNN Interview mit Amanpour bekanntgegeben, dass sie bereit sei, eine
    2 StaatenLösung in den Grenzen von 1967 mitzutragen.

    Diese Grenzen bedeuten 22% des historischen Gebiets Palästinas
    und gleichzeitig eine Anerkennung Israels in den Grenzen von
    78% des Gebiets.

    Auch 57 arabische/muslimische Staaten unter Führung der Saudis
    haben diese Lösung „Anerkennung Palästinas/Israels in den
    ’67 Grenzen“ seit Jahren immer wieder bestätigt.

    Die sturre Haltung unserer Bundesregierung, die laut Umfragen (AVAAZ)
    NICHT die Meinung der deutschen Bevölkerung widerspiegelt,
    ist von Opportunitätsdenken geprägt, nicht von politischer
    Weitsichtigkeit.

    Wie so oft bei dem Duo Merkel/Westerwelle.

  3. 3.

    den Mann, von dem man sagt, er sei ein Partner für den Frieden.

    Wer ist ‚man’?

    • 28. November 2012 um 12:55 Uhr
    • MRX
  4. 4.

    Hundertprozentige Zustimmung. Wenn man es mit „friedlichen Mitteln“ ernst meint, müsste man die belohnen, die auf den Einsatz von Gewalt und Tod vertichten, also die Westbank-Palästinenser.
    Viel wahrscheinlicher ist das Gegenteil – die Hamas raketet ihre Anerkennung herbei und erzielt damit reale wie öffentlchkeitswirksame Erfolge. Unterdessen baut Israel seine Siedlungen im Westjordanland weiter aus. Nach dem Motto: „Wie bringe ich Leuten bei, dass sich Gewalt rechnet“? So.
    Eine Zustimmung Deutschlands zu einer Beobachterrolle Palästinas in der UNO würde wenigstens symbolisch signalisieren, dass man die Abkehr von Gewalt hnoriert. Das Gegenteil ist allerdings – da hat Lau Recht – praktisch sicher. Bis auch die Westbankpalästinenser wieder zur Waffe greifen. Zum fassungslosen Erstaunen der westlichen Medienöffentlichkeit.
    Menschliches Verhalten ist im wesentlichen ein Produkt der jeweils gültigen Anreize und Sanktionen. Auch in Palästina.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 28. November 2012 um 13:02 Uhr
    • haupttho
  5. 5.

    Belohnen?

    Seit wann wird Anstand, Aufrichtigkeit und Bemühen belohnt?

    Guckt euch doch die ganzen Penner an, die die Welt regieren und das Geld scheffeln

    Träumerei!

    • 28. November 2012 um 13:12 Uhr
    • cem.gülay
  6. 6.

    Nehmen wir einmal an, dem wäre so:

    „Abbas und seine gemäßigte Fatah-Partei erkennen Israel an, wollen verhandeln und verhindern terroristische Anschläge von ihrem Territorium aus. Dennoch müssen sie ohnmächtig dem stetigen Wachstum der Siedlungen im Westjordanland zusehen und werden von israelischen Regierungsvertretern auch noch höhnisch für „irrelevant“ erklärt.“

    Abbas und fatah als letztlich friedensbereit.
    Nun kann man erst einmal fragen: eigener staat? – haben die nicht de facto den schon? Also nicht de jure, aber im grunde ist das westjordanland ja unter der palästinenschischen autonomiebehörde – und somit unter eigener verwaltung.
    Der Siedlungsbau, gerade auch wegen seiner hohen symbolischen Bedeutung, ist da kontraproduktiv.
    ‚Irrelevant‘ vielleicht auch nur in der Bedeutung: „sie stellen anerkanntermaßen für uns keine große gefahr mehr da – im gegensatz zu der Hamas und anderer religiöser spinner.“

    das Hauptproblem für Abbas dürften weniger die israelis oder die staatengemeinschaft sein, als vielmehr Hamas und co.
    Nur: warum sind die denn das? – sie sind es wohl deshalb, weil sie eine größere zustimmung unter den palästinenser sich erfreuen als die fatah und abbas.
    Was ist nun für einen palästinenser an der Hamas besser als die fatah?
    Ich dneke, das dürften vor allem drei faktoren sein:
    – die hamas füttert wesentlich besser als die fatah die über jahrzehnte den palästinensern eingeimpfte ansicht, dass alles land, also auch israel, ihnen gehören würde… – also ein tief in die palästinenser verankrtes ‚ideologisches‘ Moment (Mythos).
    – die hamas, die sich explizit als Islamistische Gruppe versteht und diese religiöse komponente auch entsprechend deutlich zur schau stellt, ist moderner insoweit, als sie der seit gut 20-30 jahren aufommende islamismus in der arabischen welt entspricht – der den vorher herrschenden sozialismus als ‚befreiungsideologie‘ abgelöst hat. Islam als chiffre für das eigene, für das unabhängige, freie, nicht-westliche, ja anti-westliche hat sich in der muslimischen wlet erfolgriech durchgesetzt.
    – und beides zusammen sind grundlage für den Kampf gegen Israel und den *westen*, symbolisiert an den Juden –>und eine wahnsinnig gute einnahmequelle. Es fließt in diese region sehr viel geld: von der uno, der EU , aber auch von sehr vielen Staaten (arabischen, iran etc…) bis hin zu NGOs. Es fliesst: wegen der not der palästinenser und wegen deren Kampf gegen die israelis, gegen den westen, gegen die nichtmuslime usw… (die unterschiedlichen geldgeber haben durchaus unterchiedliche motive dafür). Und dieses geld fliesst durchaus auch in löhne, in renten, halt zu den leuten und nicht nur in waffen. Sejr viele palästinenser dort (aber auch im weltweit in form von palästinensichen interesssensverbänden etc…) dürften einfach davon leben – sprich: sind darauf angewiesen,d as dieses geld weiter fliesst. Und es fliesst vorausssichtlich nur so lange (zumindest in dem umfang), als eben die palästinenser keinenn eigenen staat haben und friedlich für sich selbst sorgen müssten mit den herkömmlichen methoden wie ackerbau, handel usw….
    Von daher kann ich mir sehr gut vorstelen, dass einer der hauptgründe, warum hamas, udn warum nicht fatah, einfach die rationale wahl aufgrund derd ökonomische lage der meisten Palästinenser ist: mit Hamas gibt es keine friedliche lösung (und so wie es aussieht seit jahrzehnten: gar keine lösung) mit israel. Und es gibt mit hamas keine zwei-staaten-lösung –> konseqwuenz: der zustand, in dem man sich eingerichtet hat ökonomisch, bleibt bestehen: das geld fliesst weiter, den der grund dafür verschwindet nicht.

    • 28. November 2012 um 13:12 Uhr
    • Zagreus
  7. 7.

    @ #2

    Auch die Hamas hat sich dem UNAntrag angeschlossen und in einem CNN Interview mit Amanpour bekanntgegeben, dass sie bereit sei, eine
    2 StaatenLösung in den Grenzen von 1967 mitzutragen.

    Nein.

    http://edition.cnn.com/TRANSCRIPTS/1211/21/ampr.01.html

    MESHAAL: Of course not. Of course not. The resistance is not a goal. The resistance is a means to an end. The end game is to end occupation but the international community is not enabling us to do this.

    Etwas später:

    AMANPOUR: So since innocents are being killed by your side and by that side, are you still, after all these years, committed to a one-state solution, as you said, to have Palestine from the Jordan to the sea?

    MESHAAL: Palestine, from the river to the sea, from the north to the south, it is my land. And the land of my fathers and grandfathers, inhibited by the Palestinians from a long time ago. This is my land, my right.

    • 28. November 2012 um 14:00 Uhr
    • Serious Black
  8. 8.

    @7

    Die nicht als Hamas freundlich bekannte Ynetnews hat berichtet,dass Hamas die 2StaatenLösung in den Grenzen von 1967 anerkennt.

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4311368,00.html

    Natürlich ist ganz Palästina das Heimatland aller Palästinenser,
    sie sind aber bereit, auf einen Teil zu verzichten.
    Auszüge aus einem Interview, aus dem Zusammenhang gerissen,
    desinformieren eher.

    Wichtig ist die Kernaussage „2Staatenlösung“ und der
    politische Wille, diese Lösung anzustreben.

    Die LikudCharta sieht diese Lösung nicht vor, die jetzt
    aus den Likudwahlen hervorgegangenen Führer der Partei,
    sind sogar ausgesprochene Gegner dieser Lösung.

  9. 9.

    In Blick in die Verfassung der Fatah sollte einen eines besseren Belehren:

    „Oberstes Ziel der Fatah ist die „komplette Befreiung Palästinas“ und „die Ausrottung der ökonomischen, politischen, militärischen und kulturellen Existenz des Zionismus“ (Artikel 12 der Verfassung von 1964).“

    Inwiefern sehen sich islamistische Terroristen wie Abbas an Verträge mit Ungläubigen gebunden? Ein Blick in den Koran klärt auf:

    Sure 9, Vers 1: „(Dies ist) eine Lossprechung (von jeglicher Verpflichtung) seitens Allahs und Seines Gesandten; (sie ist) an diejenigen Götzendiener (gerichtet), mit denen ihr ein Bündnis abgeschlossen habt.“

    Vertragstreue mit Ungläubigen steht also nicht hoch im Kurs. Lügt Abbas also? Na klar, er lügt im Einklang mit der Doktrin Mohammeds:

    „Narrated Abu Huraira: Allah’s Apostle called,: „War is deceit“.“

    http://www.usc.edu/org/cmje/religious-texts/hadith/bukhari/052-sbt.php#004.052.267

    Krieg ist Lüge und die Fatah befindet sich im Krieg mit Israel.

    Wer mit solchen Leuten Friedensverträge abschließen will oder Ihnen gar glaubt, der ist leichtgläubig und ein wenig doof. Dass Herr Lau jetzt die Gewalt der Hamas dazu instrumentalisiert, um für die Aufnahme Palästinas in die Uno zu werben, ist beschämend!

    LG

    Klampi

    • 28. November 2012 um 15:25 Uhr
    • Klampi
  10. 10.

    @ 9

    Das sind Spekulationen Ihrerseits.
    Halten wir uns doch einfach an Fakten.
    Und die besagen, dass Israel bis zum heutigen Tag
    Internationales Recht/UNresolutionen gebrochen
    hat.
    Es wäre an Israel die ausgestreckte Hand der
    arabischen/muslimischen Staaten und der
    Palästinenser zu ergreifen.
    DAS sind die Nachbarn, mit denen Israel Frieden
    schließen muß.
    Das konkrete Angebot, auf 78% des ursprünglichen
    Landes zu verzichten und Israel anzuerkennen
    liegt vor.
    Was kann Israel passieren ?
    Atomar und konventionelle bis an die Zähne gerüstet,
    defensiv mit Iron Dome/Magical Wand/Arrow vor
    Angriffen geschützt, politisch/diplomatisch/finanziell
    von den USA gepampert……
    Es ist allein Israel’s unbändiger Appetit auf Land,
    auf 100%, der eine Lösung verhindert.

    Und gedroht wird bereits wieder :
    So Finanzminister Steinitz heute an Abbas :
    „wir haben unangenehme Überraschungen für Euch bereit,
    falls Ihr den Antrag bei der UN stellt“

    Partner für Frieden ? SO bestimmt nicht !

  11. 11.

    Eine Frage zum Verständnis am Rande:

    Wie ist es eigentlich möglich, dass ein Staat (Israel) ohne verbindlich
    definierte Grenzen seit Jahrzehnten Mitglied der UN ist ?

  12. 12.

    @Cem G.
    Belohnen?

    Seit wann wird Anstand, Aufrichtigkeit und Bemühen belohnt?

    Immerhin kann man sich morgens in den Spiegel sehen, ohne sich zu schämen.

    • 28. November 2012 um 15:54 Uhr
    • Miriam G.
  13. 13.

    Nu, dann fragen Sie mal Indien und Pakistan.

    • 28. November 2012 um 16:17 Uhr
    • MRX
  14. 14.

    Grenzen erkennt sowieso nur an, wer kein Herz und keine Eier hat.

  15. 15.

    […] OnlineSchweiz für Aufwertung der Palästinenser bei UNOKleine ZeitungDeutschlandradio -ZEIT ONLINE (Blog) -AFPAlle 169 Artikel » Uno-Antrag von Abbas Deutschland lehnt Aufwertung […]

  16. 16.

    Diese Hebräer Siedler lesen auch nicht Jesajas dort steht.

    Das zukünftige Friedensreich 2.

    2.12 Denn der HERR der Heerscharen hat sich einen Tag vorbehalten über alles Hoffärtige und Hohe und über alles Erhabene, daß es erniedrigt werde;
    2.15 über jeden hohen Turm und über jede steile Mauer;
    2.16 über alle Tarsis-Schiffe und über alle kostbaren Boote.

    Gleichnis vom unfruchtbaren Weinberg 5 .

    5.8 Wehe denen, die Haus an Haus reihen, Feld an Feld rücken, bis kein Raum mehr ist und ihr allein ansässig seid mitten im Land!

    Gesicht des Jesaja und seine Beauftragung 6.

    6.8 Und ich hörte die Stimme des Herrn, der sprach: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich!
    6.9 Und er sprach: Geh hin und sprich zu diesem Volk: Hören, ja, hören sollt ihr und nicht verstehen! Sehen, ja, sehen sollt ihr und nicht erkennen!
    6.10 Mache das Herz dieses Volkes fett, mache seine Ohren schwer hörig, und verklebe seine Augen: damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört und sein Herz nicht einsichtig wird und es nicht umkehrt und Heilung für sich findet!
    6.11 Da sagte ich: Wie lange, Herr? Und er sprach: Bis die Städte verwüstet sind, ohne Bewohner, und die Häuser ohne Menschen und das Land zur Öde verwüstet ist.

    Bitte lesen sie Jesajas.

    • 28. November 2012 um 18:11 Uhr
    • Antonius Theiler geb. 1941
  17. 17.

    Herr Lau,

    bezüglich der Berichterstattung zu den Gegebenheiten der jüdisch israelischen Raubbesatzung muss ich immer wieder den elementaren Drang zur Desinformation und Täuschung feststellen.

    Nur ein paar Richtigstellungen, bzw. Erzängungen zu Informationen, die mehr oder weniger bewusst weggelassen werden.

    „Raketen nach Israel“

    Richtig ist, das aus Gaza Raketen nach Israel geschossen wurden und werden. Dennoch muss man als Reporter nicht verschweigen, dass Gaza von Israel (aktiv) und Ägypten (passiv) zu einer Ghettoexistenz durch eine Besatzung (der UN Definition nach!!!) gezwungen wird und Israel sich es als Anspruch erhält, Menschen in Gaza nach willkür ermorden zu dürfen und zu tun. Warum es so gern verschwiegen wird, müssen die Reporter mit sich selbst ausmachen. Ob journalistische Unfähigkeit oder propagandistische Besatzungsunterstützung, es bleibt Desinformation.

    „Existenzrecht Israels“

    Richtig ist, dass die Hamas das Existenzrecht den Kolonialstaates ablehnt, welches die ursprünglichen Bewohner und Eigentümer des Landes in Israel mit mörderischer Gewalt vertrieben hat und seit mehr als 40 Jahren in einer mörderischen Besatzung in ihrem Existenzrecht bisher Erfolgreich bekämpft.
    Die Hamas würde gern die Existenz Israels auslöschen, wird aber niemals in der Lage dazu sein. Israel ist seit über 40Jahren ununterbrochen dabei, die Existenz Palästinas auszulöschen.
    www .peacenow. org/map.php
    Dazu kommt, das Nethanjahus Likud laut Programm zwar Palästina nicht ganz auslöschen will, aber die Palästineser auf ewig in einer Untermenschenexistenz ihrer Menschenrechte berauben will, was sie auch praktiziert. Dass die in Israel mitregierende Shas der Hamas ideologisch in nichts nachsteht, ist auch bekannt.

    Warum Reporter meinen immer nur erwähnen zu müssen, dass die Hamas das Existenzrecht Israels auslöschen wollen, obwohl es die Hamas niemals tun können wird, und mehr oder weniger bewusst verschweigen, dass die Existenz Palästinas wie von den israelischen Regierungsparteien geplant ausgelöscht wird, müssen die auch mit sich selber ausmachen.

    Insbesondere weil es offensichtlich nur Vorwand und Propaganda Israels ist, um beim fortgesetzten Landraubprojekt so viel von Palästina zerstören zu können, wie es Israel möglich ist. Die Bundesrepublik Deutschland hat auch nie das „Existenzrecht“ der DDR anerkannt, was die DDR auch nicht gehindert hat, Friedensverträge zu schließen. Israel brauch genauso wenig eine Anerkennung der Hamas.

    „Palästina will nicht mehr Vollmitglied, sondern nur noch »Beobachter« werden“

    Natürlich will Palästina weiter Vollmitglied werden und hätte die entsprechende Mehrheit, wenn sie sich zur Wahl stellen dürften. Die USA hat aber das Recht, mit einem Veto die Raubbesatzungs Israels weiter wie zuvor zu unterstützen. Vor einem Jahr hat die USA auf dieses recht „verzichtet“, und einen anderen weg gewählt, den jüdische Israelischen Vernichtungskampf gegen Palästina zu unterstützen. Man hat einfach den Antrag nicht mehr bearbeitet, und so den Palästinensern den Weg zur UN Staatlichkeit verwehrt, der den Palästinensern auch das Recht gegeben hätte, israelische Besatzungsverbrecher in Den Haag anzuklagen. Die USA will wohl nicht ganz so deutlich als Unterstützer der Besatzungsverbrecher erscheinen.
    Nun geht Palästina nur einen Weg, der von den USA nicht mehr verhindert werden kann und den Palästinensern erstmals(!!!) nach 40 Jahren Raubbesatzung die Möglichkeit gibt, die zur Vernichtung Palästinas praktizierten jüdisch Israelischen Völkerrechtsverbrechen vor internationalen Gerichten anzuklagen. Das dabei die Unterstützer der Besatzung, insbesondere USA & Deutschland in ihrer Mittäterschaft entblößt werden sollten, ist auch ein Grund dafür, den Palästinensern das ausreden zu wollen.

    „Hamas »Widerstand« mit Raketen und Anschlägen ist militärisch sinnlos, doch erfüllt er ein Bedürfnis nach Würde, während Abbas und die PA zunehmend als Kollaborateure der israelischen Besatzung erscheinen.“

    Zum einen ist es militärisch Sinnlos, Raketenterror zu betreiben, aber im Kampf gegen die Propaganda der israelischen Regierung unheimlich wichtig. Leider werden die Palästinenser von den Unterstützernationen der Besatzung, insbesondere USA & Deutschland, gezwungen, sich von den Israelis ermorden zu lassen, um nicht in Vergessenheit und Gleichgültigkeit zu geraten. Die unverhältnismäßige Mordbereitschaft Israels, weil die Palästinenser während dem ungebrochenen Landraub nicht stillzuhalten bereit sind, ruft den Besatzungsunterstützern Israels in Erinnerung, an welchem Verbrechen sie gerade mitwirken.
    Abbas hat zwar nach der legalen Wahl der Hamas mit Israel kollaboriert, um die legal gewählte Hamas zu stürzen ,
    www .vanityfair. com/politics/features/2008/04/gaza200804
    hat dies aber nur im Westjordanland geschafft. Weiter hat Abbas während dem Cast Lead Massaker sich bei der Verurteilung des Massenmordes durch die Israelis auch sehr zurückgehalten, was auch als kollaboration zu werten ist. ABER nun hat wohl die Al Aksa in Gaza ebenfalls Raketen nach Israel geschossen, wenn man Haaretz Beobachtungen beim Feiern des Erfolgs glauben schenkt. Eine Annäherung an die Hamas ist auch sehr plausibel, weil Israel immer noch der gemeinsame Feind ist, der die Existenz Palästinas nicht nur bedroht sondern dessen Zerstörung aktiv betreibt. Die Hamas erkennt den Nutzen von Abbas an, der sich bei den Unterstützern der Besatzung als veritabler (Alibi)Verhandlungspartner etabliert hat und im diplomatischen Kampf gegen israelische Propaganda notwendig ist. Abbas hat wohl eingesehen, dass er nicht nur von Israel nichts erwarten darf, sondern auch, dass die Unterstützer der Raubbesatzung, insbesondere USA & Deutschland, ihn bisher auch nur verarscht haben, und dass der Kampf gegen die internationale Unterstützung der Raubbesatzung nur per provokante Nadelstiche gegen Israel geführt werden kann, die in israelischen Mordattacken münden und das hässliche Gesicht der israelischen Raubbesatzung zeigen. Ihm hat man keine Wahl gelassen, nachdem die Journalisten in den Unterstützerstaaten die israelische Propaganda zur Verheimlichung der jüdisch israelischen Zerstörungsaktivität und Gewalt gegen Palästina völlig unkritisch übernehmen und den Bürgern der Unterstützungsnationen ein Bild darlegen, in dem 40Jahre Knechtung durch Israel ein Segen gewesen sein soll.

    • 28. November 2012 um 18:40 Uhr
    • Erol Bulut
  18. 18.

    Angela Merkel erhält soeben den Heinz-Galinski-Preis der Jüdischen Gemeinde Berlin.
    http://www.wdr5.de/sendungen/politikum/s/d/28.11.2012-19.05/b/nicht-ohne-eigennutz.html

  19. 20.

    # 4 – Beitrag von ThorHa:

    Hundertprozentige Zustimmung. Wenn man es mit “friedlichen Mitteln” ernst meint, müsste man die belohnen, die auf den Einsatz von Gewalt und Tod vertichten, also die Westbank-Palästinenser.
    Viel wahrscheinlicher ist das Gegenteil – die Hamas raketet ihre Anerkennung herbei und erzielt damit reale wie öffentlchkeitswirksame Erfolge. Unterdessen baut Israel seine Siedlungen im Westjordanland weiter aus. Nach dem Motto: “Wie bringe ich Leuten bei, dass sich Gewalt rechnet”? So.
    Eine Zustimmung Deutschlands zu einer Beobachterrolle Palästinas in der UNO würde wenigstens symbolisch signalisieren, dass man die Abkehr von Gewalt hnoriert. Das Gegenteil ist allerdings – da hat Lau Recht – praktisch sicher. Bis auch die Westbankpalästinenser wieder zur Waffe greifen. Zum fassungslosen Erstaunen der westlichen Medienöffentlichkeit.
    Menschliches Verhalten ist im wesentlichen ein Produkt der jeweils gültigen Anreize und Sanktionen. Auch in Palästina.

    @ ThorHa – Danke – schließe mich Ihrer Einschätzung und Bewertung an!

    • 28. November 2012 um 20:46 Uhr
    • Publicola
    • 28. November 2012 um 20:57 Uhr
    • Resul
  20. 22.

    Wer nur mit Blick auf die Vergangenheit seine Politik betreibt, wird langfristig nicht als glaubwürdig wahrgenommen werden können. So wie auch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung die Politik der Bundesregierung in dieser Frage nicht stützt. Nur eine zeitgemäße und lösungsorientierte Politik kann hilfreich sein; für die betroffenen Menschen wie auch für das Volk, welches sie vertritt.
    Es wird Zeit für einen Generationenwechsel bei Staatssekretären und Politikern.

  21. 23.

    „Nach dem Motto: “Wie bringe ich Leuten bei, dass sich Gewalt rechnet”? So.“

    ‚Herr, bin ich der Lehrmeister meines (missratenen) Bruders ?‘ (vermuteter Inhalt fehlender Bibelstelle)

    Die Brüder verstehen dort keine Sprache, die nicht auch so akzentuiert ist.

    Wer (mehrfach) aufs ganze pokert und vergeigt, der kann am Ende sogar völlig leer ausgehen. Ein Spielerdrama, so heißt das in der Literatur.

    Was für ein platzhalterisch verirrter Revanchismus macht es da so schwer, diese simple Kindergärtnerinnenlogik zu kapieren. Gut 20 Mal alles zwischen Tollhaus und Drecksloch, aber Palästina war die edle Musterprovinz, in der die Araber nicht zum Zuge kamen. …

    Welch vermessene Maßlosigkeit des Verständnisses; sollte man den Leuten im Kongo mal vorbeten.

  22. 24.

    AJE mutet dem Publikum den absolut-maximalen Geschmacks-GAU für den
    menschlichen Geist zu, den man heute haben kann: 35 Minuten Galtung:

    „The Founder of Peace Studies discusses sociocide, the Israeli-Palestinian conflict and building economies of peace“

    Ein Abscheulichkeit von wirklich unbeschreiblichem, nachgerade biblischem Ausmaß*; unverzichtbar aber wohl, wenn man wirklich erleben will, wohin dieses ganze Dritte-Welt Respektgefasel hinführt..

    http://www.youtube.com/watch?v=x2SejW6MbQo

    *in aller Vorsicht höchstens vergleichbar vielleicht noch hiermit:

    hxxp://www.zeit.de/2012/47/Weisser-Mann-Macho-Hegemonie/komplettansicht

  23. 25.

    @ Klampi #9

    Wenn Sie schon die PLO Charta von 1964 zitieren, sollten sie darauf hinweisen, daß damals mit dem ‚historischen Palästina‘ das Staatsgebiet Israels innerhalb der ’49er Waffenstillstandslinien gemeint war und Westbank + Gaza explizit als Eroberungsziele ausgeschlossen waren.

    Der Begriff ‚Besatzung‘ bezieht sich bis heute auf den Teil, der zufälligerweise gerade von Juden bewohnt wird.

    @ Mathekünstler #10

    78%

    Und (Trans-)Jordanien?

    @ TH #14

    Zum Beispiel Jordanien, Syrien, Libanon, Irak, etc.?

    • 29. November 2012 um 09:07 Uhr
    • Serious Black
  24. 26.

    OT – undefinierte Grenzen

    Die Klassiker sollte man gelesen haben:

    http://thediplomat.com/the-naval-diplomat/2012/11/27/thucydides-japan-and-america/

    • 29. November 2012 um 09:28 Uhr
    • Serious Black
  25. 27.

    […] wird sich bei der Abstimmung in der UN-Vollversammlung über den künftigen Status Palästinas bei den Vereinten Nationen enthalten. Dies kündigte Außenminister Guido Westerwelle an. “Aus unserer Sicht […]

  26. 28.

    @Holm

    “Nach dem Motto: “Wie bringe ich Leuten bei, dass sich Gewalt rechnet”? So.”

    Indem man das Beispiel Israel nimmt und zeigt, mit welcher Propaganda Gewalt begleitet werden muss, damit heuchlerische Pseudohumanisten mit finanzieller und propagandistischer Unterstützung an der Gewalt teilhaben dürfen. Dann kann man auch über 40 Jahre Menschen als Untermenschen quälen, bestehlen, töten und immer noch behaupten, dass es Selbstverteidigung sei, Menschen zu Untermenschentum zu zwingen.

    „Wer (mehrfach) aufs ganze pokert und vergeigt, der kann am Ende sogar völlig leer ausgehen. Ein Spielerdrama, so heißt das in der Literatur.“

    Sie meinen, die unbestreitbare Absicht jüdisch Israels, den Palästinensern ihren Lebensraum ganz nehmen zu wollen, könnte sich nochmal gegen Israel auswirken. Da haben Sie sicher recht. Der Bürgerkrieg in Israel zwischen den Menschen zweiter Klasse und den Faschisten in Israels Volk ist absehbar und wird dem „jüdischen“ Israel so oder so den Zauber der Bewunderung rauben.

    • 29. November 2012 um 14:25 Uhr
    • Erol Bulut
  27. 29.

    @ Horst

    “Wer (mehrfach) aufs ganze pokert und vergeigt, der kann am Ende sogar völlig leer ausgehen. Ein Spielerdrama, so heißt das in der Literatur.”

    TH meint damit, daß Palästinenserführer ihre politischen Fehler, durch Rückkehr zum status quo ante, revidieren möchten.

    Sollte Deutschland jemals auf die Idee kommen Pommern, Schlesien und Ostpreußen zurückzufordern, würde man zu Recht von Revanchismus sprechen.

    • 29. November 2012 um 14:39 Uhr
    • Serious Black
  28. 30.

    @ Horst

    Untermenschen

    Israel hat den Übergang Kerem Schalom sogar während des feindlichen Raketenbeschusses offengehalten und Hilfsgüter passieren lassen.

    • 29. November 2012 um 14:43 Uhr
    • Serious Black
  29. 31.

    @ EB

    Auf Demoralisierung und Bürgerkrieg beim Feind zu setzen, ist grundsätzlich schon der richtige Gedanke; alles weitere dazu bei Galtung auf AJE. Allerdings:

    »Es gibt Tage, an denen man in Zelten auf dem Rothschildboulevard sitzen muss und es gibt Tage, an denen man in Panzern sitzen muss. Das ist unser Job und das ist das einzige Land, das wir haben.«

    sagt:

    Itzik Schmuli, der bei den kommenden Wahlen für die Arbeiterpartei ins Rennen geht und der das Hirn hinter den Sozialprotesten in Israel gegen hohe Mieten und Lebenshaltungskosten gewesen ist.

    „Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist Itzik Schmuli als Reservist in der »Sa’ar – Sturm«-Brigade am Gaza-Streifen stationiert.“

    http://www.zenithonline.de/deutsch/gesellschaft//artikel/die-gefahr-der-oberflaechlichkeit-003476/

    Wie es dagegen bei den Arabern aussieht, kriegen Sie ja auch mit.

    Sicher, es gibt im Westen und im Judentum einen Zug von Hass und Verachtung auf alle Bedingungen des eigenen Wohlergehens und keiner spielt so versiert wie Sie: die Rolle eines pöbelnden Parasitenkaspers dieses in der Tat beklemmenden Selbsthasses.

    Machen Sie weiter so, denn mit Widersachern wie Ihnen haben wir eine saubere und ernüchternde Konfliktlinie.

    • 29. November 2012 um 15:44 Uhr
    • Serious Black
  30. 33.

    @Holm

    ihre Kontinuität hilfloser Reaktionen zu meinen Kommentaren ist bald nicht mal mehr bemerkenswert.

    Mein Wohlergehen definiert sich dadurch, Lügen, Rassismus moralisch niederträchtigste Verbrecher nicht von mir unterstützt zu wissen. Da die Regierung und die Medien in meinem Heimatland nunmal mit an vorderster Stelle stehen, wenn es darum geht, die eigene Bevölkerung um die Fakten der jüdisch Israelischen Völkerrechtsverbrechen zu belügen und zu täuschen, und damit die Verbrechen mitzuverantworten, und Rassisten sich gern in dieser Heuchelei baden und sulen, und zu gern den daraus gegen das Untervolk ausgeübten Verbrechen zujubeln, ist mir die von denen zugewiesene Rolle als Parasit allzu bewusst.

    Nur die psychotische Störung, in mir Selbsthass“ erkennen zu wollen, obwohl ich nicht derjenige bin, der sich zur heuchelerischen Lügerei zwingt, bleibt einzig interessant in diesem Gespräch.

    • 29. November 2012 um 15:51 Uhr
    • Erol Bulut
  31. 34.

    @ SB

    Russia printing Syrian currency

    Mit brisantem Dollar-Versprecher (?) bei min 0.28

    Fehlt nur noch, dass da Nordkorea-$-Blüten auftauchen.

    Soweit es sich um reine Assad Monopoly-Spielgeld-Taler handelt, wird deren Gegenwert in Waren halt von den Regimemilizen zusammengeklaut.

    Die Dinger tauchen bestimmt bei der nächsten Friedensdemo als Soli-Geld hier auf bei unseren Kein-Krieg-mit-dem-Iran Koalitionären.

    http://www.youtube.com/watch?v=mSlK1reXcXI

  32. 35.

    @ EB

    Sie sind nicht der Selbsthasser; Sie nutzen nur das, was es an Selbsthass im Westen gibt, aus. Als Spiegel dieses westlichen Selbsthasses sind Sie absolut unverzichtbar, sonst würde man im Westen womöglich zu spät erkennen, welchen Virus man sich da eingefangen hat.

    Machen Sie unbedingt weiter !

    Mir liegt schon daran, dass Sie richtig kapieren was ich meine.

    Als ein Feind jedweder Redlichkeit und Gesittung sind Sie ein unverzichtbarer Reflektor eines potentiell tatsächlich tödlichen Krankheitsbefalls der westlichen Gesellschaften. Sie sind ein wertvolles Hilfsinstrument westlicher Selbstdiagnose.

  33. 36.

    @Psycopropagandist

    „Sollte Deutschland jemals auf die Idee kommen Pommern, Schlesien und Ostpreußen zurückzufordern, würde man zu Recht von Revanchismus sprechen.“

    Der Revanchismus, wie im Fall als koloniale Juden Palästina „zurückgefordert“ haben.

    Oder meinen Sie den Revanchismus, der die zionistische stets mit Gewalt weitergeführte „Rückforderderung“ im WJL verantwortet.

    Schon blöd, wenn die eigenen Argumente so bescheuert sind, die eigene Blindheit gegenüber der rassistischen Doppelmoral so transparent zu machen.

    Ball Flach halten kleiner Rassist. Sie werben doch immer dafür, dass die Palästinenser weiter wie bisher rechtlos und vogelfrei jüdisch israelischer Gewalt ausgesetzt werden sollen. Diese nicht nur von der israelischen Polititik zugewiesene Rolle nennt man „Untermensch“, auch wenn Sie daran stört, dass die heuchelnden Mitverantwortlichen Geldgeber Israels ihre heuchelei zugunsten einer humanistischen Moral aufeben könnten.

    • 29. November 2012 um 16:09 Uhr
    • Erol Bulut
  34. 37.

    Es gibt eine Menge Selbsthass im Westen, den ich sicher ausnutze. Vorwiegend den, seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden zu können und erbärmlichen bemitleidenswerten Charakterschwächen anzuhängen. Soweit richtig.

    „Feind jedweder Redlichkeit und Gesittung“ erschließt sich aber weniger. Ich bin nicht derjenige, der auf Lügen angewiesen ist. Ich kann meine Abneigung ohne rassistische Argumentierung formulieren. Es ist wohl die Art, wie Sie „Redlichkeit“ auffassen, in der Lügen, Täuschung für die Unterstützung von Rassismus vorgesehen ist.

    • 29. November 2012 um 16:21 Uhr
    • Erol Bulut
  35. 38.

    @ SB

    Assad läßt Geld drucken:

    Und? Schäuble auch.

    • 29. November 2012 um 16:27 Uhr
    • MRX
  36. 39.

    „Assad läßt Geld drucken: Und? Schäuble auch.“

    Aber noch sind wir in der EU nicht bei bewaffnetem Einbruchdiebstahl Mord, Geiselhandel und Vergewaltigungskapitalisierung zur Deckung des Nominalwertes von Papiergeldnoten.

    Ein paar Unterschiede zu den von göttlichen Ordnungsbefehlen geprägten Landschaften gibt es schon noch.

  37. 40.

    @ TH

    noch.

    Ok.

    • 29. November 2012 um 16:43 Uhr
    • MRX
  38. 41.

    @ Horst

    Als Hadrian aus einer Laune heraus Judäa vernichtete und den Namen Palästina erfand, waren die Juden kaum in der Rolle Hitlers.

    Die UN wollte beiden Konfliktparteien etwas schenken, daß sie verdienen und vorher nicht hatten: einen eigenen Staat.

    Die PLO hat schlappe 40 Jahre gebraucht, um den Krieg gegen diese UN-Teilungsresolution als Fehler anzusehen.

    Ohne etliche Suizidanschläge und Massaker an israelischen Zivilisten ganz zu schweigen vom permanenten Raketenbeschuß aus Gaza, gäbe es keine Sicherheitsanlagen, keinen Iron Dome und keine Checkpoints (so wie vor der Ersten Intifada 1987).

    • 29. November 2012 um 16:50 Uhr
    • Serious Black
  39. 42.

    @Psychopropagandist

    Nunja, die jüdische koloniale Besiedelung im WJL zu Lasten der Urbevölkerung hat schon gewisse Parallelen mit der von Hitler vorangetriebenen Besiedelung des Sudetetenlandes mit Deutschen aus Kerndeutschland.

    Und ja, Sie können mir noch so oft ohre rassistischen Ansichten vor die Nase halten, dass Juden Palästinenser entrechtet und vogelfrei berauben und töten dürfen, erst recht, wie Sie dazu sagen, erst recht wenn die diese Untermenschenrolle nicht annehmen und sich gegen die Untermenschenrolle wehren, aber ernst nehmen muss ich Sie dennoch nicht.

    Interessant wird für mich nur sein, wenn die, die sich ihres gelebten Rasssmus trotz aller Offensichtlichkeit nicht ganz bewusst sind, „Erkenntnisschübe“ bekommen werden, wenn die Medien nicht mehr ganz so verlogen sein können.

    • 29. November 2012 um 17:08 Uhr
    • Erol Bulut
  40. 43.

    Urbevölkerung

    Juden?

    • 29. November 2012 um 17:11 Uhr
    • Mamas Liebling
  41. 44.

    @ EB

    Wir kommen der Sache näher:

    „Es gibt eine Menge Selbsthass im Westen, den ich sicher ausnutze.“

    Na prima.

    „Vorwiegend den, seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden zu können“

    Die hyper-moralische Dimension halt, vertreten vom jefe, cwspeer, etc.

    „und erbärmlichen bemitleidenswerten Charakterschwächen anzuhängen.“

    Menschlichem, allzu Menschlichem anzuhängen.

    Soweit richtig, mit und ohne Anführungsstriche.

    „„Feind jedweder Redlichkeit und Gesittung“ erschließt sich aber weniger. Ich bin nicht derjenige, der auf Lügen angewiesen ist.“

    Als Nihilist haben Sie im Spiel mit der in Hypermoral verstrickten Partei tatsächlich einen kleinen Pluspunkt, der ja auch die ganze Witzigkeit Ihrer Figur ausmacht.

    „Ich kann meine Abneigung ohne rassistische Argumentierung formulieren.“

    Sogar vollkommen kulturfrei können Sie formulieren. Irgendwann würden die Islamisten, für deren Anwandlungen Sie hier freie Bahn fordern, natürlich auch Ihnen an den Kragen gehen. Aber das bekümmert Sie nicht, weil Sie in Ihrem letztem Blick auf dem Hinrichtungsblock der Islamisten mehr Westler wähnen können, als Leute Ihres Schlages.

    „Es ist wohl die Art, wie Sie „Redlichkeit“ auffassen, in der Lügen, Täuschung für die Unterstützung von Rassismus vorgesehen ist.“

    Sogenannte „Fiktionen“ (Freiheit, Gleichheit, etc.) machen den Unterschied aus; bei der Anerkennung von Differenzen (vulgo: „Rassismus“) hat sich der Westen – dummerweise – auf die Asymmetrie eingelassen, diese zuzugestehen (und z.Tl. als Bereicherung zu bejubeln): sobald diese als Bedrohung und Belastung in Anspruch genommen werden (sollen) – und diese zu leugnen, wenn man das halt kritisiert (Sarrazin, etc.).

    Aber im Verständnis von Redlichkeit (versus: Ehre, Respekt, etc.) liegt tatsächlich der Hund begraben.

    @ MRX

    „noch“

    Daher meine Bemühungen in der causa Horst, nicht um, sondern in der causa.

    @ SB

    „Ohne etliche Suizidanschläge und Massaker an israelischen Zivilisten“

    Diese sind halt in der Sicht der Feinde Israels entweder:

    a) unverzichtbare Bemühungen um Selbstachtung, oder

    b) ein völlig sinn- und aussichtsloses Gestrampel.

    Unser Freund Horst weist die – nach meiner Beobachtung – einmalige Eigenschaft auf, beide Standpunkte in seinen Auslassungen vereint zu halten. Während sich die antiisraelischen Protagonisten gerade über a versus b tödlich zerlegen; halt auf der Basis, dass es gegen Israel nicht wirklich voran geht und dass von a bzw. b eines falsch sein muss.

    Der nihilistische Genius des Horst verdrängt diesen Umstand schlicht, was schon in gewisser Weise eine Leistung ist.

    Dagegen bekommt CG schon mit, dass bei der Austragung des Kampfes zwischen den Parteiungen von a bzw. b immerhin seine Gemeinde über den Jordan zu gehen droht, was er dann aber wieder auf eine gutmenschliche Intrige zurückführt.

    So haben wir hier schon recht interessante Symptomatiken vertreten.

  42. 45.

    entrechtet und vogelfrei berauben und töten

    Kassam?
    Busse?

    • 29. November 2012 um 17:12 Uhr
    • Mamas Liebling
  43. 46.

    @TH

    Ich sehe Horst keineswegs als nihilistisch. Eher als verzweifelten Kämpfer gegen seine Redlichkeit. Was dazu führe, kam vielleicht andeutungsweise an die Oberfläche, als es um Abtreibung ging. Dürfte mit Identität zu tun haben.

    • 29. November 2012 um 17:16 Uhr
    • Mamas Liebling
  44. 47.

    @TH

    Aber noch sind wir in der EU nicht bei bewaffnetem Einbruchdiebstahl etc.

    Enteignungsphantasien ham se aber schon mal.

    • 29. November 2012 um 17:17 Uhr
    • unlimited
  45. 48.

    @ML

    Was dazu führe, kam vielleicht andeutungsweise an die Oberfläche, als es um Abtreibung ging. Dürfte mit Identität zu tun haben.

    Sie meinen, er wurde abgetrieben?

    • 29. November 2012 um 17:20 Uhr
    • unlimited
  46. 49.

    „“Erkenntnisschübe” bekommen werden, wenn die Medien nicht mehr ganz so verlogen sein können.“

    Darum geht es: Dank multikultureller Begünstigungsvorgaben den Durchmarsch einer Koalitions-Fraktion zu erwirken, die den Juden die Abrahamitische Legitimität abspricht und Israel unter den Araber-Bus schubst, egal ob der Bus gerade vor die Wand fährt, oder nicht.

    Als a-religiösem Menschen können einem natürlich die Abrahamitischen Legitimitätsdifferenzen wurscht sein, nicht wurscht kann einem dagegen die Patentstatistik sein, denn diese würde mit über den Jordan gehen.

    Und das alles tatsächlich nur, damit es diesen Spaß hier gibt:

    http://www.zeit.de/2012/47/Weisser-Mann-Macho-Hegemonie/komplettansicht

    (Das ist es, was ich hier als ‚nihilistisch‘ bezeichne)

    @ unlimited

    Enteignungsphantasien … Beobachtungen aus der neo-syrischen Ökonomie der dortigen ‚Freunde des Verbrechens‘, die ja sooo weit von der Philosophie literaturpreisgekrönter Jackenabzieh-Poeten nicht entfernt ist, welche in Fällen von Notwehr stets Zeter und Mordio zu schreien pflegen.

  47. 50.

    @ Vollhorst

    die jüdische koloniale Besiedelung im WJL

    Komisch, daß die ersten Pogrome gegen Juden in Jerusalem stattfanden…
    Die Juden dort waren gar keine Zionisten.

    Irgendwie unterscheiden Ihre Schützlinge nicht zwischen Juden, Zionisten, Anti-Zionisten oder Siedlern.

    Für eine koloniale Besiedlung europäischer Prägung hätte zumindest ein Mutterland vorhanden sein müssen.

    Schon bemerkenswert, wie Sie atheistische, revolutionäre Sozialisten* zu Kolonialherren umdeuten können.

    * Die waren wirklich Teil der progressiven Linken, was man von Hizb’Allah oder Hamas kaum behaupten kann.

    • 29. November 2012 um 17:31 Uhr
    • Serious Black
  48. 51.

    @ TH #49

    Apropos ‚Weisser Mann':

    http://www.commentarymagazine.com/article/turn-away-from-europe/

    Ob JJ sowas in der ZEIT schreiben dürfte?

    • 29. November 2012 um 17:37 Uhr
    • Serious Black
  49. 52.

    @ SB

    „Irgendwie unterscheiden Ihre Schützlinge nicht zwischen Juden, Zionisten, Anti-Zionisten oder Siedlern.“

    Um solche Peinlichkeiten zu vermeiden, bzw. eher: raffinierter kanalisieren zu können, werden dann postkoloniale Studien bzw. ein identitätswirksamer Religionsunterricht, etc. eingefordert.

    Mordlüsterne Rohheit und obskurantistischer Sakral-Spiritismus geben sich die Klinke in die Hand und verkünden: Wer der eine nicht will, der muss das andere bereitstellen, bzw. in kauf nehmen. In jedem Fall gerechte Strafe für Rassisten.

    Borderline mit System; ein Warlord-Taliban Ping-pong, bei dem der Westen zerrieben werden soll.

    Die Muslime, die das nicht wollen, die brauchen tatsächlich ein dickes Fell, um diese Diagnose auszuhalten, aber das sollte es ihnen wert sein.

  50. 53.

    Hamas und Menschenrechte:

    However senior Hamas leader Mahmoud al-Zahhar dismissed criticism from Palestinian human rights groups.

    „We will not allow one collaborator to be in Gaza, and let human rights groups say whatever they want. A human has rights if they have honor and not if they are a traitor,“ he said Saturday.

    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=543031

    • 29. November 2012 um 17:43 Uhr
    • Serious Black
  51. 54.

    @ unlimited

    Er ist da, weil jemand anders abgetrieben wurde.

    • 29. November 2012 um 18:10 Uhr
    • Mamas Liebling
  52. 55.

    @ SB

    hamas und Menschenrechte – das ist doch eon widerspruch in sich.

    “We will not allow one collaborator to be in Gaza, and let human rights groups say whatever they want. A human has rights if they have honor and not if they are a traitor,” he said Saturday.

    menschen wie dieser tp haben doch gar nicht begriffen, was menschenrechte sind. Als ob die davon abhängen, ob jemand ‚ehre‘ besitzt oder nicht – udn er sagt, wer ehre besitzt, udn dann darf er sich auf die menschenrechte berufen udn wer gegen ihn was sagt, verletzt seine menschenrechte. und denjenigen,d er in seinen augen keine ‚ehre‘ besitzt, doer von ihm als ‚verräter‘ bezeichnet wird, der hat keine menschenrechte, darf sich ncith darauf berufen udn man kann mit ihm machen was er woll. ganz schön bequem….

    • 29. November 2012 um 18:13 Uhr
    • Zagreus
  53. 56.

    http://www.zeit.de/2012/47/Weisser-Mann-Macho-Hegemonie/komplettansicht

    (Das ist es, was ich hier als ‘nihilistisch’ bezeichne)

    Die Haltung des Autors (der offensichtlich weiss ist und genau das Problem hat, das er anderen unterschiebt)?
    [Da sehe ich keinen Nihilismus, da ich Nihilismus als Verneinung von Werten verstehe.]

    • 29. November 2012 um 18:17 Uhr
    • Mamas Liebling
  54. 57.

    @TH

    Borderline mit System

    Wohl die beste Definition, die ich je gesehen habe.

    • 29. November 2012 um 18:21 Uhr
    • Mamas Liebling
    • 29. November 2012 um 18:24 Uhr
    • MRX
    • 29. November 2012 um 18:34 Uhr
    • Mamas Liebling
  55. 60.

    […] ueber die beantragte Aufnahme als Beobachter Staat. Zwei Artikel mit etwas unterschiedlichem Tenor: http://blog.zeit.de/joerglau/2012/11…-tun-wird_5816 http://news.yahoo.com/palestinians-c…052920823.html Oh Carol! […]

  56. 61.

    @ FS

    Solane sich Mursi nicht mit dem Militär anlegt und deren Pfründe beschneidet, wird er sein Ding durchziehen können.

    Obama meint ihm was zu schulden wegen der Waffenruhe in Gaza.

    • 29. November 2012 um 18:58 Uhr
    • Serious Black
  57. 62.

    @ ML

    Borderline mit System, um eine Zivilisation herunterzuwirtschaften für den Triumph eines ‚niedergehenden weissen Mannes‘ – den man sich aber erst extra hoch geschrieben hat, um ihn dann ‚runterfallen‘ zu lassen.

    Bzw. seinen Spaß daran zu haben; diesen vorgeschützten Jux zu goutieren – der im Falle des Horst wiederum eine tatsächlich wirksame Einbildung sein mag – bezeichne ich als Teil des nihilistischen Komplexes.

    @ SB

    vielen Dank für den JJ, bin noch mittendrin am schmökern.

  58. 63.

    @ FS

    ad 56 (den artikel über „den machtverlust des weissen mannes“

    [Da sehe ich keinen Nihilismus, da ich Nihilismus als Verneinung von Werten verstehe.]

    Stimmt,d as ist einfach nur noch massive dummheit, was dort in diesen Artikel steht – postkolonialistische feministische Dummbratzerei, von hypermoralisierenden Typen, die sich freiwillig ins knie schiessen.
    ich mag es erst gar nicht analysieren, wo die ‚fehler‘ drin enthalten sind – so verblödet ist die haltung der autoren dieses artikels.

    • 29. November 2012 um 19:01 Uhr
    • Zagreus
  59. 64.

    @37 eb – „Ich bin nicht derjenige, der auf Lügen angewiesen ist.“

    Mag sein. Zum Ausgleich dafür sind Sie darauf angewiesen, eine offen rassistische, mörderische und judenhassende Bande wie die Hamas zu unterstützen. Ob das besser ist, überlasse ich Ihrem „reinen“ Gewissen.

    Die Islamisten zeigen mittlerweile weltweit, täglich, wes Geistes Kind sie sind. Und haben – im Westen, fern vom Westen oder völlig unwestlich – nichts als Mord, Bomben, Frauenunterdrückung, Andersdenkendenvertreibung und Heiligtümerzerstörung in ihren Sadistenbirnen. Damit dürfte das Palästinensermitleid im Westen, zumindest für den Gazastreifen, seinen Höhepunkt überschritten haben.

    Sie unterstützen mit Ihrer Forderung nach Waren- und Reisefreiheit für den Gazastreifen das exakte arabische Gegenstück zu den deutschen Nationalsozialisten der dreissiger Jahre. Das allerdings tun Sie ziemlich redlich, ja. Irgendwie muss man die Wahnsinnigen schliesslich richtig bewaffnet bekommen.

    Selten so viel Heuchelei in einer Person vereint gesehen.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 29. November 2012 um 19:04 Uhr
    • haupttho
  60. 65.

    OT: irgendwie finde ich es schade, dass der velophil-blog (wieso steht der nur ganz oben?), der netzfilmblog und der dev-blog in der listung der blogs bei zeitonline vor dem lau-blog (wenn man ganz oben auf blogs klickt) stehen. ist dem blog aufgrund der themen, die hier diskutiert werden, meines erachtens nicht angemessen.

  61. 66.

    Die Entscheidung Deutschlands ist richig, sie setzt jetzt gewissermaßen unter dieser historischen Entscheidung den Schlussstrich zur Haltung gegenüber Israel und der Deutschen schuld.
    Deutschland kann jetzt nicht für einen Palästinenserstaat stimmen, sie sollen sich enthalten, dass is imemr gut

  62. 67.

    nachtrag: find ich schade, dass der beitrag von h. lau nicht zumindest als kommentar bei zeitonline auf der hauptseite erscheint.
    dafür aber so was, was sich dann durch nachforschung von kommentatoren als nicht gerade highlight erweist:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-11/verwaltungsgericht-integrationskurs

  63. 68.

    Ob solche Parlamente nun etwas zu bestellen haben oder nicht, macht nichts aus für die Frage von zivilisatorischem Fortschritt. Das allein zu denken, fällt natürlich enorm schwer:

    „Bahraini MP burns Israeli flag in parliament, escapes punitive action …
    Bahraini MP, Osama Al-Tamimi, smuggled in fuel in parliament to torch the Israeli flag without any warning, the UAE-based Gulf News reported Wednesday.“

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/11/29/252418.html

  64. 69.

    „Denn die Extremisten der Hamas, seine Konkurrenten im palästinensischen Bruderkampf, sind gestärkt aus dem Bombenhagel des jüngsten Gaza-Kriegs hervorgegangen.“
    ist eine schöne formulierung: „seine konkurrenten im palästinensischen bruderkampf“
    sind diese konkurrenten, die extremisten der hamas, die brüder der gaza-bevölkerung?

  65. 70.

    @ SB

    Gute Abrundung des Gesamtbildes in dem Artikel von JJ.

    Für so etwas wäre wohl niemand mehr so recht zuständig:

    Glaubhaft und nachvollziehbar, obwohl parteilich:

    http://urs1798.wordpress.com/2012/11/29/haben-die-fsa-nato-proxy-terroristen-den-tishrin-damm-erobert-syrien-syria/

    Nur als Bestätigung, sonst kaum Infos:

    hxxp://www.nzz.ch/aktuell/international/syrien-staudamm-tishrin-aufstaendische-rebellen-luftangriffe-tuerkei-1.17847536

    Schon diese Bombenoffensive in Damaskus funktioniert nach NSU-Art, d.h. dass man davon ausgeht, dass die, die gemeint sind, schon wissen, was Sache ist. Wer leer ausgeht beim Botschaftsbefolgen, der ist natürlich bitter enttäuscht:

    „Druze get bombed by Salafists, yet Jumblatt seems to blame them for not joining the uprising?

    hxxp://www.naharnet.com/stories/en/62738-jumblat-condemns-jarmana-bombing-urges-syria-s-druze-to-join-revolt

    What a disgusting creature.“

    Aus den immer denkwürdiger werdenden Landis-Kommentaren.

    Angesichts solch einen Chaosses könnte man auch von einer NATO, die besser in Schuss wäre, wohl kaum erwarten, dass sie da noch mit einer Seite Partei für; ja was … Ordnung, Verhinderung des schlimmsten etc. ergreifen könne.

    Gegen alle ging es selbst bei High Noon ja nicht; aber gegen alle würde es sofort gehen, wenn man da was machen wollte. Und keiner traut sich so recht, das den Schpassten mal zu sagen.

  66. 71.

    Details zur Scharia-Abstimmung in Ägypten. Die Legitimation ist wohl nicht gegeben. Die Rechnung der Muslimbrüder geht womöglich nicht auf.

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Aegyptens-Islamisten-beschliessen-neue-Verfassung/story/31381701

    • 29. November 2012 um 21:28 Uhr
    • Mamas Liebling
  67. 72.

    So sicher war man sich nicht, dass Mursis Dekret gilt:

    Voting had not been expected for another two months. But the assembly, overwhelmingly made up of Morsi’s allies, abruptly moved it up in order to pass the draft before Egypt’s Supreme Constitutional Court rules on Sunday on whether to dissolve the panel.

    Und die Opposition hat das begriffen

    Mohammed ElBaradei [..] predicted the document would not last long. „It will be part of political folklore and will go to the garbage bin of history.“

    http://www.guardian.co.uk/world/feedarticle/10550662

    • 29. November 2012 um 21:41 Uhr
    • Mamas Liebling
  68. 73.

    Beim hiesigen Dialog der Religionen würden die hier als Provokateure aber achtkantig ‚rausfliegen:

    http://www.thegatewaypundit.com/2012/11/bomb-alert-first-openly-gay-mosque-to-open-in-paris-in-secret-location/

    „“The Unity” mosque will initially operate in a Buddhist temple in a neighborhood in eastern Paris, and will emphasize “accepting everyone as equally God’s creation….” .. said Zahed who declines to make public the address of the venue, due to security concerns.

    Zahed’s mosque will honor some Islamic traditions, like Friday prayers (Jumu’ah), and the Muslim marriage contract (Nikah) to bless same-sex marriage. It will also perform funeral rites (Janazah) for those who have been denied a traditional Islamic funeral based on Sharia law because of their sexual orientation…

    …Zahed believes, if the Prophet Mohamad was alive today, he would marry gay couples. He himself is the first gay man to marry partner in a Muslim ceremony in France. He is an Algerian PhD student writing his thesis on Islam and homosexuality, a subject he also addressed in a book “The Koran and the Flesh.”“

    http://www.thegatewaypundit.com/2012/11/bomb-alert-first-openly-gay-mosque-to-open-in-paris-in-secret-location/

    Dürfte wohl einige Nervosität am dortigen Immobilienmarkt auslösen. Sicher Kategorie „grob fahrlässig“ falls es zu Versicherungsfällen kommt.

  69. 74.

    Beim hiesigen Dialog der Religionen würden die hier als Provokateure aber achtkantig ‘rausfliegen:

    http://www.thegatewaypundit.com/2012/11/bomb-alert-first-openly-gay-mosque-to-open-in-paris-in-secret-location/

    ““The Unity” mosque will initially operate in a Buddhist temple in a neighborhood in eastern Paris, and will emphasize “accepting everyone as equally God’s creation….” .. said Zahed who declines to make public the address of the venue, due to security concerns.

    Zahed’s mosque will honor some Islamic traditions, like Friday prayers (Jumu’ah), and the Muslim marriage contract (Nikah) to bless same-sex marriage. It will also perform funeral rites (Janazah) for those who have been denied a traditional Islamic funeral based on Sharia law because of their sexual orientation…

    …Zahed believes, if the Prophet Mohamad was alive today, he would marry gay couples. He himself is the first gay man to marry partner in a Muslim ceremony in France. He is an Algerian PhD student writing his thesis on Islam and homosexuality, a subject he also addressed in a book “The Koran and the Flesh.””

    Dürfte wohl einige Nervosität am dortigen Immobilienmarkt auslösen. Sicher Kategorie “grob fahrlässig” falls es zu Versicherungsfällen kommt.

  70. 75.

    @arizonajunior
    zu ZEIT und ZO:
    ZO ist nicht der verlängerte Arm der ZEIT, d.h. ZO produziert eigene Artikel – wie Sie an einem Beispiel anmerkten, nicht selten von zweifelhafter Qualität.
    Artikel aus der Print-ZEIT erscheinen mit seltenen Ausnahmen alle irgendwann im ZEIT-Archiv, d.h. nach mal einer, mal 2 Wochen. Manchmal werden einzelne Artikel auch über ZO lanciert, dann auch schon mal nah am Veröffentlichungsdatum in der ZEIT.
    JL hat durch seinen eigenen Blog die Möglchkeit, seine Artikel unabhängig von ZO bei oder wie hier sogar kurz vor Erscheinen in der Print-ZEIT zu veröffentlichen.
    Ein Gespräch zwischen Lamya Kaddor und einem Salafisten z.B. erschien zunächst hier in seinem Blog und war dann nach 1 oder 2 Wochen noch einmal in der „Hitliste“ bei ZO.

    Aktuell finde ich es wieder sehr bedauerlich daß man ZEIT-Artikel nicht gleich kommentieren kann.
    In der aktuellen Ausgabe widmet DIE ZEIT den Thema Religion sage und schreibe 3 Seiten – üblich ist eine am Ende des Feuilletons.

    Gelesen habe ich eben den kurzen Artikel von Seyran Ates mit dem schönen Titel „Im Schatten des deutschen Rechtsstaats entsteht islamische Paralleljustiz“:

    „Nach den Temen Zwangsheirat und Ehrenmorde wird uns in den nächsten Jahren das Thema Islamische Paralleljustiz Kopfschmerzen bereiten. Nur Ignoranten verschließen die Augen davor dass inzwischen in einigen deutschen Großstädten wie Berlin und Bremen sogenannte Friedensrichter unter Umgehung deutscher Gerichte Strafanzeigen und Verurteilungen vereiteln. Diese Richter von Gottes Gnaden lassen Probleme wie häusliche Gewalt innerfamiliär von einem Imam lösen. Und bei Ehestreitigkeiten geben sie gemäß der Scharia den Männern Rückendeckung und maßregeln die Frauen. Hier geht es im Namen des Islams um die Aufrechterhaltung patriarchaler Macht in der Ehe und um Machtkämpfe zwischen konkurrierenden arabischen oder türkisch-kurdischen Großfamilien.Die Familien tragen die Rivalitäten verfeindeter Stämme aus ihren Herkunftsländern nach Deutschland…..“

    Ist mir eben etwas zu lang zum Tippen. Der Artikel endet:
    „In Großbritannien hat auch alles im Schatten der Gesellschaft angefangen. Aus den Fehlern der Nachbarn lernend muß man in Deutschland jetzt rufen: Wehret den Anfängen! – Aber wollen wir das auch?

    Das Terrain, daß u.a. die Frau dem weißen Mann zur Zeit abgetrotzt hat, wenn man Bernd Ulrich und seinem journalistischen Mündel Özlem Topcu im oben verlinkten Artikel* folgen soll, könnte ihr der ein wenig weniger weiße Mann in ein, zwei Generationen wieder aberkennen.

    *Dieser Artikel rührt schon fahrlässig viele Zutaten höchst eigenwillig zusammen, wobei ich die Vorstellung, daß „poor white trash“ in nicht allzu weiter Ferne nicht nur ein kleines Segment der US-Gesellschaft bezeichnet, für nicht unrealistisch halte. Und ein Nachfahre der „house slaves“, die den Begriff angeblich prägten, sitzt im White House. Vielleicht ist das ja alles die wahre göttliche Gerechtigkeit – womit nicht Scharia gemeint ist.

  71. 76.

    DIE FREIE UND HANSESTADT HAMBURG

    „Protokollerklärung zu Artikel 3

    Die islamischen Religionsgemeinschaften und die Freie und Hansestadt Hamburg sind sich darüber einig, dass die ganztägigen Ausgestaltungen des Ramadan-Festes und des Opferfestes für die muslimischen Gemeinden gleichbedeutend sind mit gottesdienstlichen Handlungen. Der gottesdienstliche Charakter äußert sich nicht nur im morgendlichen Ritualgebet, sondern umfasst den gesamten Tag, der in weiten Teilen ritualisierte Abläufe enthält. Diese Feiertage werden deshalb als Gottesdienst im Sinne des § 3 Hamburger Feiertagsgesetz verstanden.“

    Hier kommen die islamischen Schulen:

    „Artikel 4

    Bildungswesen

    (1) Die islamischen Religionsgemeinschaften haben nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften das Recht, Bildungs- und Kultureinrichtungen zu unterhalten.“

    Hier die überall in Deutschland entstehenden Islamstudiengänge:

    „Artikel 5

    Hochschulausbildung

    Die Freie und Hansestadt Hamburg fördert eine Ausbildungsstätte für islamische Theologie und Religionspädagogik an der Universität Hamburg.“

    „Artikel 8

    Rundfunkwesen

    (1) Die Freie und Hansestadt Hamburg wird sich bei künftigen Verhandlungen über Änderungen der rundfunk- und medienrechtlichen Staatsverträge dafür einsetzen, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und die privaten Rundfunkveranstalter den islamischen Religionsgemeinschaften angemessene Sendezeiten zum Zwecke der Verkündungen und Seelsorge sowie für sonstige religiöse Sendungen gewähren.
    (2) Sie (die Freie und Hansestadt) wird unter Wahrung der verfassungsrechtlich garantierten Staatsferne des Rundfunks darauf bedacht sein, dass in allen Rundfunkprogrammen die sittlichen und religiösen Überzeugungen der Bevölkerung einschließlich der muslimischen Bevölkerung geachtet werden.
    dass die islamischen Religionsgemeinschaften in den Aufsichtsgremien (NDR-Rundfunkrat, ZDF-Fernsehrat, DLR-Hörfunkrat und den entsprechenden Ausschüssen) angemessen vertreten sind.“

    Das dürfte noch interessant werden: „die sittlichen und religiösen Überzeugungen der muslimischen Bevölkerung“ zu achten, die sich nach diesem Vertrag i.W. über ihre Verbände äußern dürfte.

    „Die Vertragsparteien stimmen darin überein, dass Errichtung und Betrieb von Moscheen, Gebets- und Versammlungsräumen sowie Bildungseinrichtungen und sonstigen Gemeindeeinrichtungen der islamischen Religionsgemeinschaften zur Förderung eines gedeihlichen Miteinanders der muslimischen und der nicht-muslimischen Bevölkerung von akzeptanzfördernden Maßnahmen begleitet werden sollen.“

    „akzeptanzfördernde Maßnahmen“???

    „…wird sich die Freie und Hansestadt Hamburg im Rahmen des geltenden Rechts und unter Beachtung der staatlichen Pflicht zu weltanschaulich-religiöser Neutralität in der Bevölkerung für die Akzeptanz des Errichtens und Betreibens von Moscheen, Gebets- und Versammlungsräumen sowie Bildungseinrichtungen und sonstigen Gemeindeeinrichtungen einsetzen.“

    „Artikel 10

    Bestattungswesen

    (1) Die Freie und Hansestadt Hamburg gewährleistet das Recht, auf staatlichen Friedhöfen

    Bestattungen nach den islamischen religiösen Vorschriften vorzunehmen. Sie stellt hierfür dem Bedarf entsprechende Flächen zur Verfügung.

    Die Freie und Hansestadt Hamburg anerkennt das Recht aller Religionsgemeinschaften, nach Maßgabe der geltenden Vorschriften eigene Friedhöfe zu unterhalten.“

    Da waren sich die Stadtv(err)äter wohl nicht darüber im Klaren, daß auch ein toter Muslim niemand über sich duldet – d.h. da wird auf Dauer einiges an Grundstück benötigt.

    usw. usw. usw.
    Und im Gegenzug, wenn ich mich recht erinnere, wird die Hamburger muslimische Bevölkerung in Zukunft das Grundgesetz und die Rechte von Frauen respektieren.
    Im März soll der Hamburger Frühling beginnen.

    http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3551764/2012-08-14-sk-vertrag.html

  72. 77.

    @ kc

    es ist sowieso irre – zudem ist der Artikel von Ulrich Tocqu eine intellektuelle zumutung – und spricht mehr von den aus den fugen geratenen normen-vorstellungen der autoren als von irgendeinem reel ablaufenden geschehen das da metaphorisch heisst: wie schiesse ich mir und meienr gesellschaft am besten ins kniee.

    ihr zitat hat bereit einen wesentlichen fehler – es sind ahalt die ‚üblichen Ungenauigkeiten‘, die letztlich ins verderben stürzen:

    „Das Terrain, daß u.a. die Frau dem weißen Mann zur Zeit abgetrotzt hat, wenn man Bernd Ulrich und seinem journalistischen Mündel Özlem Topcu im oben verlinkten Artikel* folgen soll, könnte ihr der ein wenig weniger weiße Mann in ein, zwei Generationen wieder aberkennen.“

    die Frau steht wem gegenüer: dem weisen Mann.
    Das attribut ist nur bei mein mann, der wird exakter bestimmt als weis, womit gemeint ist: ein westlicher mann, wie er im 19. und 20. jh. erfolgreich in europa und der westl. welt war.
    Aber – und das ist der denkfehler: – steht denn da wirklich die frau allgemein, also die weise, die schwarze, die braune, die gelbe usw… (als kulturzuordnungen) ihm, den weisen, gegenüber?
    Oder müste es hier nicht viel mehr heissen: die weise frau steht dem weisen mann gegenüber – also zwei individuen derselben kultur bzw. gesellschaft? Die konsequenz ist, dass es mit einem mal nicht mehr ein globales ereignis ist, sodnern ein lokales – etwas was vor allem in den westlichen geselslchaften – intern – sich ereignet.

    ‚Umerzogen‘ als ausdruck von neuen normen, die der Frau eine bessere stellung und möglichkeiten innerhalb der gesellschaftlichen hierarchien zuspricht, findet innerhalb der westlichen gesellschaften primär statt – nicht global in allen gesellschaften.

    Dann den zweiten Nutznieser nach Ullrich: die Migranten. Diese werden u. a. hier näher definiert:
    „Er kann sich nicht entscheiden, ob er die Migranten mögen soll, weil sie oft noch so patriarchalisch sind, wie er selbst sein möchte. Oder ob er sie ablehnen soll, weil sie Fremde sind.“

    Nun, da fällt auf: es sind nicht migranten gemeint per se – sondern sie sind als migranten erkennbar. Das erkennungsmerkmal ist: sie sind patrarchalisch (wie der weise mann es gerne wäre… welch behauptung, gerade wenn man diese diversen Formen von patrarchalischen Gesellschaften, sie zu uns kommen, ansieht), und sie sind ‚Fremd‘. Ein synonym für ‚Fremd‘, dass hier past ist: ‚anders‘ – und ergänzt sich ein stück weit mit dem ‚patriarchalisch‘.
    Man könnte also sagen: ein migrant st nicht ein migrant, weil er einen anderen pass hat, und er ist nicht ein migrant, weil er eine andere sprache spricht, und er ist es nicht,w eil er eine andere hautfarbe hätte, sondern er sit es von seinen normen und lebensweisen her.
    Da wir in unseren gesellschaften verschiedene migranten nach z. b. dem Pass nach haben, müssten wir diese menge nach dem kriterium ‚fremd’/’anders‘ (kontinuierlich) auffteilen in: weniger fremd und mehr fremd.
    Die Fremdheit besteht darin, dass sich manche mehr als andere weniger assimilieren. Also desto weniger angepasst: desto fremder – desto mehr ‚migrant'(da migrant-sein über das attribut ‚fremd‘ definiert wurde).
    Doch dazu später, vorher ein anderer Denkfehler noch:

    „Der allmähliche Machtverlust des weißen Mannes gegenüber Migranten und Frauen findet zu alledem auch noch eine globale Entsprechung. Die Dominanz des Westens geht in diesen Jahrzehnten zu Ende, Schwellenländer wie Indien, Brasilien und China gewinnen an Bedeutung, ökonomisch wie politisch. Und die Fähigkeit des Westens, durch militärische Interventionen die Welt nach seinen Wünschen umzugestalten, ist in den vergangenen zehn Jahren schroff an ihre Grenzen gestoßen.

    Die Bilanz ist also eindeutig, dreifacher Machtverlust, gegenüber den Frauen, den Migranten, dem Rest der Welt. Ist sie auch deprimierend? Und wenn ja: für wen?“

    Nun, es stehen also dem weisen mann drei ‚gruppen‘ gegenüber, an dem sein machtverlust deutlich würde:
    die Frauen,
    die Migranten, und
    dem Rest der Welt.

    Und da sind zwei Denkfehler drin:
    erster: die frauen sind eben nicht alle frauen weltweeit, sondern nur: die weisen frauen, und die migranten sind nciht alle migranten, sondern die migranten in der westlichen gesellschaft. Beide: die frauen als auch die migranten haben ein gemeinsames merkmal mit dem weisen mann: sie gehören alle derselben – der westlichen – gesellschaften an.
    Und diesen gesellschaften (also auch den in ihnen lebenden frauen und migranten), staaten, steht nun – was? – der nächste fehler: der rest der Welt entgegen?
    Der zweite feler – denn es steht eben nicht der rest der Welt entgegen, sondern bestimmte teile der Welt – exakter: bestimmte Schwellenländer „wie Indien, Brasilien und China.“

    Und hier steltl sich die Frage worin machen sie konkurrenz: ökonomisch und politisch.
    Ökonomisch und politisch-militärisch(technisch) – war das nicht die basis, worauf sich die Hegenmonie des weisen mannes gründete?
    Ist diese hegemonie vom Himmel gefallen? oder hatte die wiederum Ursachen? Nun, sie hatte Ursachen – die nicht im weissein lagen, sondern in all dem, was eben eine technisch-wirtschaftlich-politische Überlegenheit des wesien mannes über den rest der welt erst ermöglichte: in wissenschaft, in technik- und erfindungsfreude, in rationalisierungsmaßnahmen, in bürokratisierungen, in kollektiven formen von bezugs- und verantwortungsnahme usw… (die vorstellung von ‚nation‘ bedingt als moralische konsequenz, für den national-angehörigen als nächsten da zu sein).
    Und genau das übernehmen eben die länder, die in der lage sind, dem westen paroli zu bieten. Korrekterweise zuerst einmal ein teil derer, die wir heute zum westen zählen – ein teil der alten kolonien: USA, Kanada, Australien, Neuseeland. dann länder, die relativ aufgeschlossen für übernahmen una angelichungen waren wie Japan, Korea usw….
    Und dann schwellenländer: wobei süd- und mittelamerika quasi aus europäischen kulturen entstammen. Indien, China usw…
    Was aber nicht zum rest der welt, der die stellung des weisen mannes streitig machen würde, dazu gehört, sind all die länder, die een dazu nicht in der lage sind aus irgendwelchen internen gründen heraus – udn das sind vor allem auch die ganzen afrikanischen staaten (bis auf südafrika) – und dazu gehören auch die nordafrikanischen staaten, und es sind die ganzen arabischen staaten usw… – all die, die nicht in der lage sidn wissenchaft zu fördern, erfolgreich zu adapieren, industrien aufzubauen usw…
    Es besteht hier also ein ungleichgewicht – der angebliche rest der welt, sind bestimmte gesellschaften, im ausschluss von andeen gesellschaften.
    Und deren merkmal ist, dass sie die basis der ‚hegemonialmacht‘ des wesien mannes relativ erfolgreich übernehmen können.

    Kommen wir nun nochmal zum migranten zurück – der zweiten gruppe.
    Migrant wurde näher als fremd bestimmt – als migrant, zumindest im negativen sinne, wird nämlich nicht die erfolgreiche gruppe der ostasiaten angesehen, auch nciht die russen(deutche), un auch nicht irgendwelche europäer, (süd-)amerikaner, sondern vor allem: muslime (leute, aus entsprechenden ländern mit einem entsprechenden kulturellen hintergrund). und unter diesen vor allem diejenigen, die besonders religiös sind oder die in verbindung mit religion ihre lebensweisen aus den ländern, aus denen sie kamen, beibehalten wollen (entsprechende normen, familienstrukturen usw…). Also all die im grunde, die eben nicht bereit sind, sich zu asimilieren , sprich: dasjenige normativ zu übernehmen, was letztlich eben ‚die hegemonialstellung des weisen mannes‘ gründete.

    Und somit tragen diese Migranten (im gegensatz zu anderen) dazu bei, dass eben die gesellschaften des weisen mannes (und somit auch die weisen frauen und sie selbst) teile von gesellschaften sind, die dasjenige, was ihre hegemonialstellung gründete, verloren geht – udn somit eben diese hegemonialstellung.
    Und wofür? – das dann andere geselslchaften wie z. b. die Indische, Chinesische, brazilianische diese Stellungen einnehmen.
    Wer das will oder ok findet, sollte sich aber darüber klarsein, das erst aufgrund der möglichkeiten zu einer hegemonialstellung es überhaupt möglich war, in so breiten umfang alle innerhalb dieser ‚wesien‘ gesellschaften an den gütern der vormacht teilhaben zu lassen. Nur wer ökonomisch an der spitze steht, hat auch das geld übrig, alle innerhlab der geselslchaft entsprechen dgut zu versorgen – angefangen von den ganzen sozialhilfen bis eben hin zur medizinischen versorgung.
    Nur wer im außenhandel viel erwirtschaftet, kann auch wo anders her viel einkaufen letztlich. und nur wer viel arbeit, die gut bezahlt wird, hat, kann auch einen breiten hohen lebensstandard in der gesellschaft haben.
    Und nur wer über die entsprechenden techniche überlegenheit verfügt, hat gute chancen einen krieg zu gewinnen, und kann somit darüber bestimmen, wo die grenzen seiner geduld sind. Der, der am falschen ende eines gewehrlaufs steht, hat keine wahl, sondern ist darauf angewiesen wie sich derjenige, der den finger am abzug hat, entscheidet: ob er schiesst oder nicht.

    Letztlich ist der artikel von ullrich und Topcu ein freudenbericht über den eigenen gesellschaftlichen suizid – die freude und das gutheissen dafür, dass der ast, auf den man sitzt, bald abgesägt ist und man auf die fresse fliegt…. – und sowas nennt man ausgesprochene dummheit oder einfach nur noch: krank.

    • 29. November 2012 um 23:23 Uhr
    • Zagreus
  73. 78.

    zu 74
    Das hier z.B. ist ein Artikel, den die Print-ZEIT schon heute am Tag des Erscheinens für ZO freigegeben hat:
    http://www.zeit.de/2012/49/Streitgespraech-Religion-Vizepraesident-Bundestag-Wolfgang-Thierse

  74. 79.

    Mal ein Stammtisch-Einwurf: Wo steht die arabische Welt, namentlich Ägypten (politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich)?
    Rein gefühlsmäßig sollte man meinen – in Bezug auf die europäische Historie – irgendwo zwischen 1914/17 und 1936 (europäischer Bürgerkrieg, linksrevolutionäre Bewegungen, rechtsrevolutionäre Bewegungen, Wirtschaftskrise, Faschismus und Volksfront).

    Kein sonderlich frühlingshafter Zeitabschnitt – daraus eine notwendige Übergangsphase zur demokratischen Rechtsstaatlichkeit zu fabulieren, ist wohl ziemlich frivol…

    Der WK II kommt ja noch.

    • 29. November 2012 um 23:44 Uhr
    • Leon;
  75. 80.

    76 zagreus
    Stark.

    • 29. November 2012 um 23:45 Uhr
    • ernsthaft
  76. 81.

    @ ernsthaft

    danke

    @ leon

    Rein gefühlsmäßig sollte man meinen – in Bezug auf die europäische Historie – irgendwo zwischen 1914/17 und 1936

    Aber nicht: technisch, wissenschaftlich, industrialisierungsmäßig… und auch nicht militärisch 8auch wenn sie ein paar panzer udn flugzeuge haben, so haben sie nicht die entsprechende militärische maschinerie, wie sie frankreich, GB und deutschland zu dieser zeit schon hatten [oder in der lage waren sich aufzubauen]).

    • 29. November 2012 um 23:49 Uhr
    • Zagreus
  77. 82.

    @Zagreus, dann haben Sie sich den ärgerlichen Artikel ja doch noch zur Brust genommen! Gut so!

    Vorweg: wenn die Welt so einfach wäre, wie sie dieser Artikel darstellt, dann würde selbst ich sie verstehen. :)
    Da haben sich zwei, von denen man nicht weiß, ob sie in einer arrangierten Ehe oder in einer journalistischen Liebesheirat zusammen fanden – ich vermute das erste, tüchtig verhoben.

    Sie haben natürlich recht, daß es die weisse (!) Frau ist – „weise“ sind sie ja ohnehin alle! :) – die dem Mann am Territorium knabbert. (In der heutigen ZEIT habe ich zum ersten Mal das Wort „Vorständin“ im Wirtschaftsteil gelesen.)
    Aber ich würde das nicht ganz so strikt limitieren wie Sie, denn, ob in den USA im Zuge und im Gefolge des Civil Rights Movements die schwarzen Frauen oder ob in Deutschland die Migrantenfrauen, die neuen Deuschen – Deutschinnen? – es sind die Frauen wohl doch die sozial Flexibleren und schulisch-akademisch-beruflich erfolgreicher als die Männer ihrer Gruppe – jedenfalls für ein paar Generationen.
    In den USA war das in den 70er/80er Jahren ein in/extensiv beschriebenes Thema, das zum einen mit der Geschichte der Sklaverei begründet wurde. Für Deutschland kenne ich da keine Zahlen, falls es sie gibt, kann mir aber ein ähnliches Phänomen vorstellen.

    Und im Übrigen stimme ich Ihnen – nicht nur wegen der späten Stunde – einfach in Bausch und Bogen zu und sage Gute Nacht!

  78. 83.

    @Holm

    „Nihilist“ ? So billig versuchen Sie es? Wenn man die Position von jemandem, der Rassismus konsequent ablehnt, nihilistisch nennen muss, schalten schon merkwürdige Bahnen im Gehirn. Nihilistisch wäre ihre Persönlichkeit, wenn man den philosemitischen Einsatz von Ihnen für eine jüdische Dauerknechtung von Palästinensern mit Ihrer nahezu entgegengesetzten Verurteilung von Juden bei ihrem Beschneidungsrital aufwiegt und dabei ihr Bedürfnis, sich mit ihrer Meinung zu präsentieren, vernachlässigt.

    So schwach setzen Sie ihre hilflose Unterstellung noch fort

    „Irgendwann würden die Islamisten, für deren Anwandlungen Sie hier freie Bahn fordern, natürlich auch Ihnen an den Kragen gehen.“

    Als ob ich jemals irgendwas getan hatte, was irgendwie in die Nähe kommt. Nicht mal im Fall von Gaza ist dies der Fall. Wenn man Freiheit von jüdischer Gewalthunterdrückung für Gaza verteidigt, könnte man meinen, dass die Hamas dann freie Hand hätte, sich Raketen zu beschaffen und diese einzusetzen, und wenn man etwas schwach im Denken ist, bezeichnet man das als „freie Bahn“, aber mit weniger Dummheit sieht man im befreiten Gaza erstmals eine Bevölkerung, die einen Grund hat, Raketenangriffe zu verurteilen, bzw. eine Hamas, die sich für provokationen Verantworten muss, weil sie keine Siege gegen Israel mehr erzielen kann . Bisher sind die Aktionen der Hamas nur Gegenwehr, gegen jene, die Palästinas Existenzrecht Mit Raub und Gewalt zu zerstören versuchen.

    Und „Freiheit VON“ ist sicher keine Fiktion!

    • 30. November 2012 um 00:05 Uhr
    • Erol Bulut
  79. 84.

    @ kc

    „Aber ich würde das nicht ganz so strikt limitieren wie Sie, denn, ob in den USA im Zuge und im Gefolge des Civil Rights Movements die schwarzen Frauen oder ob in Deutschland die Migrantenfrauen, die neuen Deuschen – Deutschinnen? – es sind die Frauen wohl doch die sozial Flexibleren und schulisch-akademisch-beruflich erfolgreicher als die Männer ihrer Gruppe – jedenfalls für ein paar Generationen.“

    das ‚weise‘ (Frau wie der weise mann) steht hier als chiffre für: westliche – und damit für : frauen innerhalb der westlichen gesellschaft (die auch dazu gehören qua eigentidentifizierung). Ob die dann von der hautfarbe her schwarz, braun, gelb, weis sind,. ist egal – es geht um den ‚westlichen‘ habitus dabei.

    • 30. November 2012 um 00:11 Uhr
    • Zagreus
  80. 85.

    Im Übrigen bricht gerade eine interessante Zeit an. Palästina hat es entgegen dem Willen der Gewaltbesatzer und der Besatzungsunterstützernationen geschafft, sich endlich Zugang zu den Gerichten zu verschaffen, wo man Besatzungsverbrecher anklagen kann. Jetzt ist nur die Frage, wie man als Besatzungsunterstützernation die eigene Bevölkerung weiter mit israelischer Propaganda zuschütten kann, ohne von den eigenen Gerichten um die Nase gehauen zu bekommen, dass man Besatzungsverbrechen mitfinanziert. Nur noch Erprssung der niederträchtigsten Art knn das verhindern. Wenn man den Palästinensern droht, die notwendige US&EU Unterstützung für die von der Raubbesatzung verursachten Not zu enziehen. So wie jemandem, der bei einem Gewalttäter im Keller dahinvegetieren muss, die Nahrungsmittel zu entziehen sobald er es wagt, seinen Übeltäter dem Gesetz auszuliefern. Schon Pervers und Geschichtsbücher werden es festhalten.

    • 30. November 2012 um 00:15 Uhr
    • Erol Bulut
  81. 86.

    Eine abscheuliche Koalition aus verbliebenen Dritte-Welt-Verbrechern und Regierungen, die es besser wissen; und die es aber vorgezogen haben, aus Niedertracht, Feigheit und Berechnung gegen Israel zu stimmen, hat einer der korruptesten und künstlichsten Bürokratien der Weltgeschichte zu einer demagogisch schillernden internationalen Bühnenpräsenz für die Promotion mutwillig erzeugter und sorgsam gehegter Luxus-Asozialität verholfen.

    Eine Schande für Gewissen, Geschmack und Instinkt; ein Hohn auf all‘ diejenigen, die ohne großes eigenes Zutun zu den Mühseligen und Beladenen dieser Welt zählen.

    Stellvertretend für den erbärmlichen Zustand dieser post-imperialistischen BRICS-Koalitionäre sei hier ein Beitrag darüber angeführt, wie eine gut Hundert Jahre alte und nach Millionen zählende Migrationsgemeinde von Levantinern in Brasilien über das Zerbrachen der Lebenslügen der Verhältnisse, denen sie entronnen ist, heute zerrissen wird. Dieses Verhängnis wird alle Feinde Israels ereilen.

    Brazil’s Syrians divided over Syrian conflict

    Brazil is home to four million people of Syrian descent. However, there is a split in political ideology between the older generation of Syrians that favour President Bashar al-Assad and the younger generation that stand opposed.

    http://www.youtube.com/watch?v=-uTZJi7N18g

  82. 87.

    Ohne den Strom westlicher Gelder zur Kolonialismus-Abbitte, hätten die Palästinenser die gleichen Veranlassungen sich über den allseitigen gesellschaftlichen Bankrott ihrer Verblendungen gegenseitig umzubringen, wie die Syrer.

    Dort wurden etwa zum Zeitpunkt der Abstimmung in der UNO alle technischen Verbindungen zum Ausland abgeschnitten.

    Syrians fear more outbursts of violence

    There are signs a new offensive may be beginning in Syria.

    The road to the international airport has been closed and two US companies confirm that internet access across the country has been interrupted.

    The Syrian Information Minister says terrorists were responsible for cutting the lines. People fear the worst is coming.

    http://www.youtube.com/watch?v=tFKjG4HWbCs

  83. 88.

    Während der Palästina-Abstimmung:

    „the Jihadi gangs were exterminated in the airport battle yesterday. They were lured to come from different sides (Haran/Awamied, Eastern Goutta, and Hutaitet Elturkman) they could pass the seventh bridge on the highway to Damascus airport then the Arabic Syrian Army heroes surrounded them and opened “napalm and white phosphorus” burning them alive.

    More than 250 Jihadists were burned to death, and Damascus city council (mohafaza) cleaning trucks were called to clean the leftover of their flesh and blood, and still operating till now.

    The Airport Battle will be remembered for long.

    la 3aynaki ya Souria“

    Kommentar 3 zu Bericht 16842; der Levante-Quelle, deren Nennung zur Blockierung führt

  84. 89.

    @ TH

    Jumblatt will seine Leute schützen, indem er die Salafisten dran erinnert, was für großartige Leute Drusen sind. Quasi als Brückenbauer.

    Was soll daran ‚disgusting‘ sein? Die Drusen haben jedenfalls nicht genug Waffen, um sich alle anderen vom Hals zu halten. Also muß Jumblatt Opportunist sein.

    • 30. November 2012 um 07:47 Uhr
    • Serious Black
  85. 90.

    @ SB

    Hiervor gibt es keinen Schutz:

    Russische Physik kombiniert mit Koran; Bilder aus der eroberten Schaltzentrale des Staudammes am Lake Assad; ein lokaler Pierre Vogel in Tschernobyl vor türkischer Haustür quasi …

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=XyMpOy0xUrs

    Das mit dem ‚disgusting‘ hatte ein Kommentator gefragt, der darauf gesetzt hatte, dass das Pendel der Angst zugunsten von Assad ausschlägt.

  86. 91.

    Herr Lau,

    Gestern dieser Blogeintrag und heute ein ZEIT-Artikel, in em Sie die Enthaltung Deutschlands begrüßen? Ich hab schon konsistentere 15 jährige kennengelernt.

    Gruß,
    Thorsten Haupts

    • 30. November 2012 um 08:34 Uhr
    • haupttho
  87. 92.

    @ TH

    Jumblatt ist die politische Wetterfahne der Levante und er hatte sich recht bald nach Beginn des Aufstands gegen Assad gestellt.

    So überraschend es damals war, so konsequent ist es heute.

    Der Assad-Clan hat Jumblatts Vater auf dem Gewissen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kamal_Jumblatt

    • 30. November 2012 um 09:08 Uhr
    • Serious Black
  88. 93.

    @ ThorHa

    ?

    JL ist konsistent: Wann immer die PA sich selbst auf die Verliererstraße schickt, muß Israel Abbitte leisten.

    Abbas eilt von einem ‚diplomatischen Erfolg‘ zum nächsten, aber er gewinnt nichts dabei. Im Gegenteil, er verliert gegenüber Hamas. Die letzten Wahlen hatte er schon verloren und regiert seit Jahren auch ohne Mandat weiter.

    Die Israelis werden weiteres Land nur für einen echten und endgültigen Frieden geben. Da herrscht Konsens vom Golan bis Eilat.

    Was JL bis heute nicht kapiert: Wer soll Hamas die Fähigkeit nehmen, einen Friedensschluß zwischen Israel und Ost-Palästina zu torpedieren?

    • 30. November 2012 um 09:29 Uhr
    • Serious Black
  89. 94.

    UNDOF-Soldaten geraten ins Kreuzfeuer:

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/162695

    • 30. November 2012 um 09:43 Uhr
    • Serious Black
  90. 95.

    Thomas Holm
    „85.
    Eine abscheuliche Koalition aus verbliebenen Dritte-Welt-Verbrechern und Regierungen, die es besser wissen; und die es aber vorgezogen haben, aus Niedertracht, Feigheit und Berechnung gegen Israel zu stimmen, hat einer der korruptesten und künstlichsten Bürokratien der Weltgeschichte zu einer demagogisch schillernden internationalen Bühnenpräsenz für die Promotion mutwillig erzeugter und sorgsam gehegter Luxus-Asozialität verholfen.

    Eine Schande für Gewissen, Geschmack und Instinkt; ein Hohn auf all’ diejenigen, die ohne großes eigenes Zutun zu den Mühseligen und Beladenen dieser Welt zählen.“

    Das ist deutlich!
    Und hervorragend formuliert!

    Ob JL da auch mal was zu sagen möchte!?

  91. 96.

    Herr Lau unterscheidet zwischen jenen, die eine Zweistaatenlösung bevorzugen, und jenen, die Israel vernichten wollen. Ist es nicht denkbar, dass viele die Zweistaatenlösung als ersten Schritt zur Vernichtung sehen?

    • 30. November 2012 um 10:10 Uhr
    • pinetop
  92. 97.

    SB

    „Wer soll Hamas die Fähigkeit nehmen einen Friedensschluß zwischen Israel und Ost-Palästina nehmen.“

    Darum geht es Jörg Lau nicht

    Die Aufnahme Palästinas in den UN-Beobachter Status ist ein Erfolg für Abbas, der dem Volk zeigt, dass man auch ohne Raketen Erfolge erzielen kann.Wobei die Raketen der Hamas Abbas sicherlich geholfen haben.

    Hier geht es um die Symbolik, die absolute Mehrheit der UNO hat sich auf die Seite der Palis gestellt und wenn man so will gegen die Juden und die USA.

    Die Palis sehen jetzt offiziell, sie sind nicht alleine.

    Für die Israelis war es eine schallende Ohrfeige

    • 30. November 2012 um 10:19 Uhr
    • cem.gülay
  93. 98.

    @SB – Lau:

    War nicht mein Punkt (und ich bin auch anderer Auffassung). Lau hatte in diesem Blogeintrag die Meinung vertreten, Deutschland hätte in der UNO zustimmen sollen (der Meinung bin ich auch). Nur 2 Tage später erscheint ein Artikel von ihm auf ZO, in dem er die deutsche Enthaltung begrüsst. Für einen erwachsenen, reflektierten Menschen ist das ein atemberaubender Positionswechsel.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 30. November 2012 um 10:23 Uhr
    • haupttho
  94. 99.

    Thora

    Zwei Tage später…..begrüsst Lau die deutsche Haltung.(Wenn dem so ist)

    Er hat wohl nicht mit so vielen Nachrichten gerechnet seitens seiner jüdischen „Freunde“, mit der Nachricht

    „Jörg, hiermit kündige ich meine Freundschaft“ ???

    • 30. November 2012 um 10:28 Uhr
    • cem.gülay
  95. 100.

    #76 (P)

    „Freudenbericht (der Artikel von Ulrich/Topcu: Weißer Mann…) über den eigenen gesellschaftlichen Suizid (…)“ – ein solcher pathologischer Masochismus ist vor allem (aber nicht nur )in Deutschland anzutreffen.

    Das scheint mir das Kernproblem der westlichen Gesellschaften zu sein: Nicht nur die Unfähigkeit das Eigene zu bewahren und zu verteidigen – sondern geradezu eine Lust an der Selbstaufgabe.

    • 30. November 2012 um 10:45 Uhr
    • Leon;
  96. 101.

    #99

    Sorry, nicht P, sondern Zagreus

    • 30. November 2012 um 10:47 Uhr
    • Leon;
  97. 102.

    @ Cem

    Für die Israelis war es eine schallende Ohrfeige

    und wenn man so will gegen die Juden und die USA.

    Wann war das mal anders? Die einzige judenfreundliche UN-Resolution war kurz nach dem Holocaust beschlossen.

    • 30. November 2012 um 10:52 Uhr
    • Serious Black
  98. 103.

    @ Cem, ThorHa

    Das ist jetzt bereits das dritte Mal, daß Palästina von der UN anerkannt wird. Auch jetzt wird kein Staat vom Himmel fallen.

    Der Weg zu einem eigenen (wenn auch durch Hamas und Israel kastrierten) Palästinenserstaat geht über Jerusalem, nicht New York. Die PLO muß mit Israel verhandeln.

    Diese UN-Abstimmung belegt nur den Relevanzverlust der UN, des ‚Völkerrechts‘ und internationaler Abkommen.

    • 30. November 2012 um 11:09 Uhr
    • Serious Black
  99. 104.

    „The exact method being used to cut off the internet in Syria is unknown, one security expert said, but there are clues.

    „It looks like they are using the same approach as Libya did,“ explained Rik Ferguson, vice president of security research at Trend Micro.

    „Requests for Syrian addresses are simply timing out – so it’s likely to be ‚blackholing‘ or even breaking connections physically by cutting cables or switching things off.“

    Blackholing is a tactic which involves sending internet traffic into a dead end – rather than its intended destination. …

    117. Publius
    29TH NOVEMBER 2012 – 23:50
    Here is a dark interpretation of what the communications cut off means: Assad is preparing to use chemical weapons. To use chemical weapons is so evil that the Assad regime will deny using them even as they use them. If no one can tell the world that chemical weapons are being used in real time, the regime has deniability.“

    http://www.bbc.co.uk/news/technology-20546302

  100. 105.

    SB

    Du musst verstehen, der Schmach der Moslems ist groß. Ein kleines Volk der Juden, widersetzte sich nicht nur den Palis, sondern der ganze arabische Welt.

    Die hadern die ganze Zeit mit ihrem Schicksal, warum Gott ihnen nicht hilft die Juden zu vernichten. Mehrmals hatten sie es ja versucht.

    Den anderen Nationen( paar Ausnahmen) gehen die Israelis am Arsch vorbei. Glaube mir, die wollen am liebsten Israel selbst weghaben, wenn es damit Frieden in der Region gibt und die Öl und Gas Preise stabil bleiben, und kein Terror mehr in ihren Ländern stattfindet. Alles andere wäre Heuchelei

    • 30. November 2012 um 11:16 Uhr
    • cem.gülay
  101. 106.

    99
    @Leon
    Zu diesem Lemmingsyndrom paßt aus dem oben bereits auszugsweise zitierten aktuellen ZEIT-Artikel von Seyran Ates „Im Schatten des deutschen Rechtsstaats entsteht islamische Paralleljustiz“:

    „Dies alles geschieht unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit. Selbst ernannte Friedensrichter müssen sich weder vorm Richter noch vorm Verfassungsschutz fürchten, denn der deutsche Staat und die deutschen Gerichte sehen nicht, dass es eine Paralleljustiz, auch Schattenjustiz genannt, überhaupt gibt. Sie kennen die muslimischen Milieus nicht, in denen Allahs Gebote mehr gelten als das Grundgesetzt. Weil sie die Kultur der Migranten nicht kennen und deren Sprache nicht sprechen, können sie nur schwer beurteilen, ob eine echte Bedrohung für den Geltungsanspruch unseres Rechtsstaates vorliegt.
    Tatsächlich ist die islamischen Schattenjustiz bedrohlich. …“

    PS Wobei Özlem Topcu m.E. nicht vom „eigenen gesellschaftlichen Suizid“ schreibt: Ich denke als eine der „Neuen Deutschinnen“ sieht sie sich eher – irrigerweise – als eine cer erfolgreich Überlebenden.

  102. 107.

    @ Haupts: Lieber Herr Haupts, deutsche Enthaltung = Zustimmung. Zustimmung als solche nicht möglich, da mit bisheriger dt. Haltung nicht vermittelbar. Also gilt: Enthaltung größtmöglicher Schwenk, ohne völlig inkonsistent zu wirken. Daher meine positive Wertung.
    Auf meiner Seite ist da eigentlich keine Inkonsistenz, oder? (Zum Hintergrund der deutschen Wendung und wie sie in Israel bewertet wird, lesen Sie die Artikel von Barak Ravid in Haaretz.)

    • 30. November 2012 um 11:38 Uhr
    • Jörg Lau
  103. 108.

    @ Cem

    wenn es damit Frieden in der Region gibt

    Dann gäbs ein weiteres Holocaust-Denkmal und die deutschen Gutis könnten sich weiterhingegenseitig versichern, wieviel man doch aus der Geschichte gelernt habe.

    Am Tag danach würde die arabische Welt sich wieder gegenseitig masskrieren und den einen oder anderen Anschlag im Westen durchziehen.

    • 30. November 2012 um 11:39 Uhr
    • Serious Black
  104. 109.

    «In der Scharia haben wir die perfekten Menschenrechte»

    (Da muss einer von PI einen Bart umgehängt haben – sowas kann gar nicht wahr sein)

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/In-der-Scharia-haben-wir-die-perfekten-Menschenrechte/story/24716398

    • 30. November 2012 um 11:46 Uhr
    • Mamas Liebling
  105. 110.

    Syriens Norden fällt:

    The city of Aleppo was the anvil on which the situation in Syria turned. When the government set out to regain control of the city in August, it still looked possible that the regime could prevail and defeat the insurgency. Its failure in Syria’s largest city means that this is no longer an option.

    http://pjmedia.com/blog/syrian-rebels-may-soon-take-countrys-north/?singlepage=true

    • 30. November 2012 um 11:53 Uhr
    • Serious Black
  106. 111.

    @ FS

    ad 108

    ja, da hat PI es eindeutig geschafft jemanden mit stürzenbergers Islamverständnis in die Verfasungsgebende Versammlung in Ägypten zu installieren – denn ein muslim kann das ja nicht sein, da wir alöle wissen, dass islam Freide freude, gleicherechigung, Freiheit udn Händchenhalten bedeutet… Schon erstaunlich, wie die PI-ler es geschafft haben, die wahlen in Ägypten derartig zu manipulieren, dasss für ihr islamverstädnis 64% der Stimmen herausgekommen ist – udn niemand ist es isher aufgefallen, dass das noch nur die spinner von PI waren, und nciht das islamverständnis, dass primär in ägypten vorzuherrschen scheint.

    • 30. November 2012 um 12:04 Uhr
    • Zagreus
  107. 112.

    @ ML

    „Die Scharia empfiehlt als Strafe auch das Steinigen.
    Ja, das wird aber kaum je praktiziert. Die Strafe des Steinigens droht bei Ehebruch. Um aber die Strafe anzuwenden, muss der Kläger vier Zeugen beibringen, die den ehebrecherischen Geschlechtsverkehr gesehen haben. Ist das je zu beweisen? Nein. Darum frage ich mich, warum man im Westen derart Angst hat vor der Scharia.“

    Das ist der Trick: Strafprozessual hoch angelegte Hürden zur Strafvermeidung …

    „bei den Muslimen müssen wir sie nur in drei bis vier Fällen anwenden – dann kennt die ganze Gemeinschaft deren abschreckende Wirkung, und das Leben der Gemeinschaft ist stabilisiert.“

    … unter ständigem Ausnahmevorbehalt.

    Allgegenwart von Angst, Lüge und Heuchelei als – Ehrensache-Lebensform.

    Erst mal den eigenen Laden auf Jenseits-Kurs bringen …

    „Auf Christen oder Juden würden wir die Scharia-Strafen sowieso nicht anwenden. … die Strafe den Menschen läutert. Er tritt dann vor Gott ohne böse Lasten. Für uns ist das Jenseits wichtiger als dieses Leben. Ich weiss, im Westen hat man nur eine vage Idee des Jenseits und des Jüngsten Gerichts.“

    … und – mit Focus auf die Außenwirkung – im Griff behalten:

    „Einfache Apostasie ist, wenn jemand den Islam verlässt, ihn aber nicht schlechtmacht. Er sollte nicht getötet werden. Wer aber dem Islam abschwört, um ihn zu verraten und als schlechte Religion darzustellen, soll getötet werden.“

    Beispiel gefällig:

    „Salman Rushdie?
    Ein sehr gefährlicher Mann. Diese Art Apostasie ist vergleichbar mit Landes- und Hochverrat, wenn jemand das eigene Land ausspioniert.“

    Und immer weider das Vatikan/Dalai Lama/Tenno Missverständnis:

    „Ägypten ist also ein islamischer und religiöser Staat?
    Nein, nicht religiös im Sinne eines theokratischen Staates. Ägypten ist ein ziviler Staat, der einen Bezug zum Islam hat und islamische Gesetze anwendet.“

    Ein Leben ohne heuchlerische Fiktionen:

    „Feministinnen behaupten, Frauen und Männer seien gleich. Tatsächlich aber schuf Gott Mann und Frau komplementär. Wir sollten nicht alle Unterschiede wegreden. Die völlige Gleichschaltung ist ein Irrweg. …

    Und warum kann ein Muslim immer noch vier Frauen haben?
    Ja, das ist unser islamisches Gesetz. Es löst viele moralische Probleme wie Ehebruch und stärkt die Rechte der Frau. … Im Islam ist es auch undenkbar, dass ein verheirateter Mann eine Geliebte hat. Besser, er hat zwei Frauen als eine Geliebte.“

    Samir al-Sheikh lehrt an der Al-Azhar-Universität Scharia Wissenschaften in englischer Sprache. … und was er sagt, ist mainstream. So funktioniert dieses kollektivistische Ehren-Heuchel-System und frisst sich durch die Errungenschaften der Freiheit – bis sie weg sind.

  108. 113.

    @104 Cem:

    Auf den Punkt gebracht!

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 30. November 2012 um 12:15 Uhr
    • haupttho
  109. 114.

    @109 SB – Assad kann nicht mehr gewinnen:

    :-). Das sage ich bereits seit Monaten, nur TH war anderer Auffassung.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 30. November 2012 um 12:18 Uhr
    • haupttho
  110. 115.

    @111 Thomas Holm:

    Ich erinnere mich vage an die Einführung der Scharia in einem afrikanischen Staat und die deutsche Aufregung darüber. Die in dem Moment verdampfte, als Frauen aus der Gegend glasklar machten, dass Scharia > Rechtlosigkeit. Also allemal besser, als der vorhergehende Zustand.

    Wir haben in Ägypten eine ähnliche Situation, weil Mubaraks Diktatur = Rechtlosigkeit für alle anderen. Und wer erwartet, dass es ein Volk aus dem späten Mittelalter direkt in die Moderne schafft, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

    Selbtverständlich ist das nach meinem Verständnis noch immer ein Unrechtsstaat. Aber ich kann mir den Hinweis nicht verkneifen, dass man die heutige deutsche Rechtsstaatlichkeit mit Millionen von Toten regelrecht herbeibomben musste …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 30. November 2012 um 12:23 Uhr
    • haupttho
  111. 116.

    @ ThorHa

    Der Ausgang war klar als Jumblatt gegen Assad setzte.

    Dennoch: Assads unabwendbare Niederlage bedeutet nicht automatisch einen Sieg der Gegenseite. Mit seinem B- und C-Waffen-Arsenal könnte Assad dafür sorgen, daß alle verlieren.

    • 30. November 2012 um 12:32 Uhr
    • Serious Black
  112. 117.

    108
    @ML
    Aus dem verlinkten Interview:

    „Der Islam ist mit dir, wenn du aufwachst am Morgen, und begleitet dich, bis du zu Bett gehst.“

    So geht’s mir auch inzwischen – allerdings weit weniger als Verheißung denn als Bedrohung.

    Das letzte Stückchen aus dem Ates-Artikel:
    „Tatsächlich ist die islamische Schattenjustiz bedrohlich. Wie der Name schon sagt, bewegen wir uns im Schatten unserer Gesellschaft. Rechtsprechung wird ins Private verlagert. Weil dieser Bereich aber weder der Polizei noch den Gerichten problemlos zugänglich ist, bleibt das Ausmaß der Gefahr undiskutiert. Nach guter deutscher Manier warten wir stattdessen auf Zahlen und Statistiken als Beweis für ein neues gesellschaftliches Phänomen, bevor wir uns mehrheitlich aufregen und etwas unternehmen. Derweil protestieren einige wenige Menschenrechtler auf verlorenem Posten und arbeiten sich an dem Thema ab.
    Sobald genügend krasse Fälle von Paralleljustiz vorliegen, wird sicher irgendein Ministerium eine Studie in Auftrag geben, um dann rückblickend zu sagen, was man vorbeugend hätte tun können. In der Zwischenzeit aber werden im Namen Allahs weitere Strafverfahren vereitelt, Zeigen beeinflußt und Scheidungen verhandelt. Noch gibt es in Deutschland zum Glück keine offiziellen Scharia-Schlichter und keine Scharia-Courts, wie sie in Großbritannien üblich sind.
    Aber weit entfernt davon sind wir nicht, wenn sich außerhalb der deutschen Rechtsprechung Straftaten einfach erledigen und Ehen nur noch vor dem Imam geschlossen werden, damit spätere Konflikte dem Einspruch der Justiz entzogen bleiben….“

  113. 118.

    Assad kann nicht mehr gewinnen

    Wie sollte er auch! Sein Volk macht nur 18% der Bevölkerung aus. Du kannst nicht 70% beherrschen, vor allem nicht wenn sie militärisch aufgerüstet wurden und andere Islamisten sie im Kampf unterstützen. Geographisch gar nicht machbar

    Die Frage ist, ob Assad und seine Gefolgsleute aus Feigheit wegrennen, weil sie Mrd haben und gerne ihr Leben genießen wollen, und damit die armen Alawiten und Christen opfern.

    Der Bürgerkrieg wird noch andauern, auch wenn die Pro-islamistischen Medien Deutschlands den Sieg der Demokraten anpreisen

    • 30. November 2012 um 12:36 Uhr
    • cem.gülay
  114. 119.

    @115 SB – Assads B- und C-Waffen:

    Das Unwahrscheinliche angenommen, Assad und sein Clan wollten unbedingt Selbstmord begehen. Dann setze ich noch immer darauf, dass die Leute, die diese Waffen einsetzen müssten, das nicht tun werden.
    Kurz – ich halte die Gefahr für sehr gering, solange keine Islamisten das Zeug in die Finger bekommen. Die haben nämlich denselben Todeskult, mit dem ein Hitler Deutschland in den Untergang führte.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 30. November 2012 um 12:41 Uhr
    • haupttho
  115. 120.

    So langsam habe ich das Gefühl, dass ne Menge Petro-Dollar in einigen Zeitungsverlagen geflossen sind, so wie man die Islamisten als wahre Demokraten feiert

    • 30. November 2012 um 12:41 Uhr
    • cem.gülay
  116. 121.

    @ Cem

    Der Bürgerkrieg wird noch andauern

    Zumal Putin keinesfalls den Mittelmeerhafen und über 30.000 russische Staatsbürger den Islamisten überlassen wird.

    Die Saudis möchten keinen Sieg der MB und bewaffnen die Salafisten. Andere bewaffnen die MB und die Kurden sind auch noch im Spiel.

    Dumm für alle anderen.

    Nur die Drusen versäumen es nicht daran zu erinnern, daß sie immer loyal zur Siegerseite halten.

    • 30. November 2012 um 12:44 Uhr
    • Serious Black
  117. 122.

    „Eine abscheuliche Koalition aus verbliebenen Dritte-Welt-Verbrechern und Regierungen, die es besser wissen; und die es aber vorgezogen haben, aus Niedertracht, Feigheit und Berechnung gegen Israel zu stimmen, hat einer der korruptesten und künstlichsten Bürokratien der Weltgeschichte zu einer demagogisch schillernden internationalen Bühnenpräsenz für die Promotion mutwillig erzeugter und sorgsam gehegter Luxus-Asozialität verholfen.“

    Oh der Holm ist empört. Alle haben sich gegen Israel verschworen… und alle sind pöse ganz toll pöse. 138 Länder… zum Glück gibt es ja noch aufrechte Menschen in USA, Canada und vor allem MIKRONESIEN(echt war).
    Außerdem war das doch keine Abstimmung gegen Israel, die Regierung ist doch nur mit der Einseitigkeit nicht ganz einverstanden, viel lieber hätten sie zusammen mit den Palästinensern die Zweistaatenlösung gefeiert. Wer der Abstimmung als gegen Israel gerichtet auslegt, der behauptet doch unterschwellig, dass Israel überhaupt nicht an einer Lösung interessiert ist und quasi der Welt seit 20 Jahren Lügen auftischt. Das ist eine völlig weltfremde und israel-feindliche Auslegung. Netanjahu hat ja selbst gesagt, dass sich dadurch vor Ort nichts ändert.

    Man kann das auch als Chance sehen: fast alle Länder der Welt sind genau für die Lösung die Netanjahu auch anstrebt. Die Empörung von dir ist also unangebracht.

    • 30. November 2012 um 12:44 Uhr
    • Brick
  118. 123.

    Scharia – vor Ort

    „Scharia an der Uni Heidelberg
    An die
    Universität Heidelberg
    Rektor der Universität
    Prof. Dr. Bernhard Eitel

    30. November 2012

    Stoppen Sie islamistischen Auftritt an der Uni

    Sehr geehrter Herr Dr. Eitel,

    eine in die Standards universeller Menschenrechte (AEMR) oder ins beibehaltene deutsche Grundgesetz integrierbare Frömmigkeit darf nicht zur geheiligten Verachtung der Nichtmuslime, muslimischen Säkularen oder unverschleierten Frauen oder zur schariagemäßen familienrechtlichen sowie bereits koranisch vorgesehenen erbrechtlichen Ungleichbehandlung von Mann und Frau führen. Daran jedoch, das islamische Familienrecht und Erbrecht durchzusetzen, lassen die weltweit vernetzten muslimbrudernahen Islamaktivisten oder Revivalisten keinen Zweifel: „opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law“ (Mustafa Cerić).[1]

    Wie Ihnen spätestens seit unserem Protest gegen den Auftritt des Yusuf al-Qaradawi treu ergebenen Islamaktivisten Wolfgang Borgfeldt genannt Muhammad Siddiq bekannt ist (unser Schreiben vom 26. November), veranstaltet die Muslimische Studierendengruppe (MSG) in den Räumen der Heidelberger Universität mit ihren »III. Heidelberger Islamwochen – Islam unverhüllt« seit Montag, dem 26. November 2012 eine Vortragsreihe zum Islam, die bis zum 12. Dezember 2012 andauern soll.

    Heute protestieren wir gegen den Auftritt der Referenten Nadir Moubarrid, Bacem Dziri und Cefli Ademi in der Neuen Universität; Termine und Vortragstitel:
    ……
    Weiter lesen hier:
    http://schariagegner.wordpress.com/2012/11/30/scharia-an-der-uni-heidelberg/

  119. 124.

    @ haupts

    Wir haben in Ägypten eine ähnliche Situation, weil Mubaraks Diktatur = Rechtlosigkeit für alle anderen. Und wer erwartet, dass es ein Volk aus dem späten Mittelalter direkt in die Moderne schafft, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

    Zum einen hatten wir unter muaraks diktatur keine rechtlosigkeit für alle – sondern nur für bestimmte leute, idR. den (aktivisten und deutlich hervorstechenden) aus den oppositionen – und auch da nur, sofern die opposition wirklich auch als radikal oder gefährlich eingestuft wird.
    Ansonst – o strafrecht oder zivlrecht usw…. – hatten wir in Ägypten eine mehr oder weniger gut funktionierendes rechtssystem, wie es auch in anderen arabischen/muslimischen staaten mehr oder weniger gut funktioniert.
    Und was anderes wir nun durch die Scharia und den islamisten auch prinzipiell nicht herauskommen. Was sich unterscheiden wird, das wird auf der graduellen ebene stattfinden – udn da dürfte es voraussichtlich um einige Zacken schlimmer werden als unter mubarak.
    Warum? Weil Muarak udn seine leute ‚nur‘ einfach die macht im Staat haben wollten – und nicht mehr, und darum nur halt alle kämpften, die diese Macht gefährteten.
    Und die MB und ihre Veründeten Salafisten wollen nicht einfach ‚nur‘ die Macht haben, sondern eine ideologie (halt ihr religionsverständis) gesamtgesellschaftlich durchsetzen – da ist ein ‚erziehungsabsicht‘ dabei, ein wille, die gesellschaft auf ein Ziel hin zu formen – und somit wird nicht nur einfach die verfolgt, die ihre Macht gefährten, sondern auch alle, die sich diesem Erziehungs-Ziel in den Weg stellen oder als störend oder als Hinternis wahrgenommen werden.
    Es gibt eine Differenz zwischen Diktaturen, dei einfach einen IST-Zustand bewahren wollen, an dem sie halt an der Macht sind, zu Diktaturen, die einen SOLL-Zustand herbeiführen wollen, und dafür bereit sind ihre Macht einzusetzen. Und der Unterschied drückt sich praktisch in Blut und Unterdrückung sehr oft aus.

    • 30. November 2012 um 12:45 Uhr
    • Zagreus
  120. 125.

    @118 Cem:

    Wäre ich Alawit oder Christ, wäre ich angesichts der Alternativen auch für Assad. Trotzdem war die Rebellion ebenso notwendig wie unvermeidbar, nur kann man auch in Bürgerkriegen keine Torten backen, ohne Eier zu zerschlagen.

    Dass es sich bei den Eiern hier um Menschen handelt und dass ein Sieg für die Rebellen wahrscheinlich eine Katastrophe für religiöse Minderheiten bedeutet – dumm gelaufen. Deshalb unterstütze ich noch lange keine Menschenschlächter wie die vom Assad-Clan.

    Arabien hat langfristig nur eine Zukunft, wenn es die Diktaturen abschüttelt und sich danach durch die unvermeidbare Phase religiösen Wahnsinns durchmanövriert. Da mussten, mit wenigen Ausnahmen, alle anderen Völker auch durch, bevor sie so lebenswerte Umgebungen schufen, wie Europa heute.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 30. November 2012 um 12:46 Uhr
    • haupttho
  121. 126.

    Thora

    Ja

    Danach sind die Juden dran

    • 30. November 2012 um 12:48 Uhr
    • cem.gülay
  122. 127.

    Echos auf das Interview von Samir al-Sheik
    http://hpd.de/node/14492

  123. 128.

    @ ThorHa, SB

    „@109 SB – Assad kann nicht mehr gewinnen:

    Das sage ich bereits seit Monaten, nur TH war anderer Auffassung.“

    Ein „gewinnen“ und „verlieren“ gibt es in Syrien nicht so klar abgegrenzt, wie etwa in Libyen, wo man zwar auch nicht so ganz sicher sein kann, wer nun genau gewonnen hat, aber wo zumindest klar ist, wer sich für einige Zeit bedeckt halten muss.

    Syrien als Staat ist nicht wiederherstellbar. Das ist krasser als in Libyen. Libyen kann da noch aufholen, aber erstmal ist Syrien – was das angeht – krasser als Libyen. Die Regierbarkeit von Bevölkerung und Territorium ist in Syrien dahin; wo gekämpft, oder wo bestraft wird, da wird komplett eingeebnet.

    Millionen Binnenflüchtlinge; Hunderttausende Schwerstverletzte; gut 40.000 gezählte (!) Tote und kein Ende.

    Ein Assad in einem syrisch modifizierten Nasrallah-status hätte halt weder gewonnen noch verloren; Syrien ist da wie Schrödingers Katzenklo.

    Hier mal eine Andeutung über die Tiefe der aufgeworfenen identitären Fragen:

    Die Alawiten „may have to move back to Persia,where they originally came from, they are not True Syrian, and some of them have their root from Qaramita, but most came from Persia.” …

    if the Alawis were related to the Qaramita: it is an honor. The Qaramita knew the value of women, established a state that gave its citizens equal rights (they used to sit men and women and make decisions)…the list to list the great things the Qaramitah have done is long ya dude… “

    Artikel 16640, Kom. 462 beim Guru, dessen Adresse hier geblockt wird.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Qarmatians

    Es geht um die aktuelle Besetzung von historischen Revolutionsrollen für Reenactments.

    @ CG

    Wer versuchen würde, wegzurennen, der würde auf der Flucht erschossen werden – ohne Anführungsstriche. Dafür ist vorgesorgt; die Familien von Piloten und hohen Funktionären sind kaserniert; ein 1918, oder 1989 passiert denen nicht, soviel habe die sehr gezielt auch aus der deutschen Geschichte studiert und gelernt. Immer die coolen Sachen, wo RAF und NSU übereinstimmen.

  124. 129.

    @cem.gülay

    Petrodollars, ja. Nicht unbedingt direkt, sondern durch Reisen, Essen, Kredite, Studienaufträge.
    Und gleichzeitig Einschüchterungen, wenn jemand etwas Unschönes aufzeigte.

    Beides sind gemäss der von Al Azhar (!) zertifizierten Gesetzes-Sammlung* Anwendungen für Zakat.
    http://minarett.blogspot.ch/2009/11/armensteuer-von-wegen.html


    * Reliance of the Traveller.

    • 30. November 2012 um 12:52 Uhr
    • Mamas Liebling
  125. 130.

    @ cem

    Wie sollte er auch! Sein Volk macht nur 18% der Bevölkerung aus. Du kannst nicht 70% beherrschen, vor allem nicht wenn sie militärisch aufgerüstet wurden und andere Islamisten sie im Kampf unterstützen. Geographisch gar nicht machbar

    Ganz so ist es nicht – es gibt auch noch ein paar minoritäten, die zu assad halten wie z. b. die syrischen christen etc… – letztlich haben wir vor allem einen aufstand der gruppe, die die stärkste in dieser bevölkerung ist, die sunniten – und die bildet knapp die hälfte (nur) der bevölkerung. Asad würde ich so schnell also noch ncith aschreiben – und wir sollten uns gut überlegen, ob wirklich nach assad aller wahrscheinlichkeit /voraussicht nach wirklich etwas besseres, weniger diktatorischeres an diemacht gelangen wird, oder ob vielleicht trotz all seiner morde udn folterkeller er nicht die humanere, bessere altenative ist.
    Zudem sollten wir uns auch überlegen, ob nicht ein sich an die schiiten anlehendes systren mitten unter den sunnitischen ländern vielleicht insgesamt nicht besser für uns nicht-muslime ist, als ein quasi mächtigen block bestehend aus ländern die von radikalen sunniten geführt werden. Uneinigkeit begünstigt meist den daneenstehenden dritten – und das sind wir nunmal.

    • 30. November 2012 um 12:53 Uhr
    • Zagreus
  126. 132.

    Aber ich kann mir den Hinweis nicht verkneifen, dass man die heutige deutsche Rechtsstaatlichkeit mit Millionen von Toten regelrecht herbeibomben musste

    Bullshit. Man musste nur den Zustand von vor 12 Jahren wiederherstellen. Oder wollen sie behaupten, dass es vor 33 keinen Rechtsstaat gab?

    • 30. November 2012 um 12:55 Uhr
    • unlimited
  127. 133.

    @ FS

    GOIL! – Ich hätte nicht gedacht, dass ich im 21. Jh. nochmal allen ernstes die Begründung für hexenverbrennung lesen dürfte – udn das ist noch nicht einmal ein spinnerter aussenseiter ohne einfluss in seiner gesellschaft:

    „Das Gefängnis vermag Kriminelle nicht zu heilen. Kommt dazu, dass die Strafe den Menschen läutert. Er tritt dann vor Gott ohne böse Lasten. Für uns ist das Jenseits wichtiger als dieses Leben.“

    ‚Verbrennt ihn, auf das er durch die reinigenden flammen des Feuers geläutert werde – (und so dann vielleicht vor Gott doch noch gnade findet)‘

    Das ist so Mega-Gaga, das es schon wieder was hat! 😀
    Und um sicher zu gehen, dass dieser typ auch wirklioch geläutert vor seinen Gott tritt, wäre ich ja dafür, dass er auch verbrannt oder gesteinigt wird…. so als proüphylaktische Maßnahme und als liebesbeweis…. muahaha!

    • 30. November 2012 um 13:00 Uhr
    • Zagreus
  128. 134.

    Mamas Liebling

    Petro-Dollars nicht unbedingt….

    Haben Sie schon mal von schweizer Nummernkonten gehört

    • 30. November 2012 um 13:00 Uhr
    • cem.gülay
  129. 135.

    @124 zagreus:

    Ihre Verteidigung einer Verbrecherbande finde ich ziemlich komisch, wo Sie doch sonst immer so auf Menschenrechte pochen.

    Mubaraks System als Rechtsstaat zu bezeichnen ist ungefähr dasselbe, wie Gaddafis, Mussolinis oder Pinochets Staaten als Rechtsstaaten zu kennzeichnen. Das hervorstechende Merkmal von Rechtsstaaten ist die Durchsetzung von Recht auch gegen den Staat und seine Administration, nichts sonst.

    Und ob aus dem Verfassungsentwurf der Muslimbrüder eine Diktatur hervorgeht, werden wir noch sehen. Er muss zuerst angenommen werden und sieht weiterhin eine Wahldemokratie vor. Der Umschlag in eine Theokratie wie im Iran ist keineswegs zwingend oder zwangsläufig.

    Aber selbst wenn, ich wäre noch immer für die Arabellion gewesen. Auch die Islamisten müssen ihren Völkern praktisch beweisen, dass ihre Regierung in den Untergang führt, und dazu müssen sie auch die Chance bekommen. Sonst verbindet sich mit der spirituellen Heilserwartung an sie auch immer eine praktische, die sie aber nie einlösen müssen.

    Bin froh, dass es in einigen Völkern keine Mehrheit Ihres Schlages gegeben hat. Sie hätten jeden herrschenden, oberflächlich stabilen, Zustand jeder Revolution vorgezogen. Und wir könnten hier nicht diskutieren.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 30. November 2012 um 13:01 Uhr
    • haupttho
  130. 136.

    @ Brick

    Die Botschaft der Weltgemeinschaft an die Araber hätte lauten müssen:

    ‚Lernt – um Himmels willen – erstmal Staat zu machen‘

    Statt dessen den Arabern zu bestätigen, dass Israel ihr Problem sei, ist einerseits gegen Israel gerichtet; trifft die Araber selbst aber faktisch-materiell härter. Das ist dann auch wohl der Hintergrund von Bibis Gelassenheit.

  131. 137.

    @CG

    Haben Sie schon mal von schweizer Nummernkonten gehört

    Gab’s früher mal. Wenn Sie heute eines wollen, müssen Sie nach Österreich. In der CH gibt’s das nicht mehr.

    • 30. November 2012 um 13:09 Uhr
    • Mamas Liebling
  132. 138.

    Bei ZO können sich einige KommentatorInnen vor Glück über die Entwicklung in Ägypten nicht fassen:

    „15. Besser gehts nicht
    Ich finde es super, daß sich das ägyptische Volk für die Schariah entschieden hat.
    Dieses islamische Rechtssystem ist auf jedes Land, in jedem Jahrhundert anwendbar. Es ist so unveränderlich wie die 10 Gebote bei den Christen.
    Davon kann sich so manch westlicher Gummiparagraph eine Scheibe abschneiden!

    England hat seit Jahren Teile des Zivilrechts aus der Schariah integriert, und es hat sich bestens bewährt.

    Besonders genial finde ich das Wirtschaftsrecht der Schariah.
    Das Verbot von Ausbeutung und Spekulation, das Verbot von Glücksspiel, Luftgeschäften und Zinsverbot ist perfekt!

    Deshalb sind auch viele islamisch angehauchte Länder von der Finanzkrise verschont geblieben.
    Frau Prof. LORETTA NAPOLEONI bringt es in ihrem Buch und in diesem Kurzvideo auf den Punkt:..
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-11/aegypten-verfassung-entwurf-abstimmung?commentstart=9#cid-2457674

  133. 139.

    Thora

    Haben Sie mitbekommen, dass in Ägypten, ein Gerichtsurteil gefällt wurde, wonach 7 koptische Christen zum Tode verurteilt wurden, weil sie direkt und indirekt am Schmäh-Video beteiligt waren.

    Mich würde interessieren, ob es Mohammed Mursi-Loyale Richter waren oder die die streiken

    • 30. November 2012 um 13:11 Uhr
    • cem.gülay
  134. 140.

    Mamas Liebling

    Also gibt es kein Schwarzgeld mehr in der Schweiz? Was ist mit den alten Konten und seit wann gibt es das Gesetz?

    • 30. November 2012 um 13:13 Uhr
    • cem.gülay
  135. 141.

    @ Zagreus

    „Und um sicher zu gehen, dass dieser typ auch wirklioch geläutert vor seinen Gott tritt, wäre ich ja dafür, dass er auch verbrannt oder gesteinigt wird“

    Das ist halt die Probe auf die Glaubensfestigkeit – bei der selbst die artigsten Kichgänger in den Augen auch einfacher Muslime: durchfallen.

    „Mursi hat seine umstrittenen Vollmachten erneut verteidigt. In einer Fernsehansprache am späten Abend sagte er, er habe keine andere Wahl gehabt, da es seine Pflicht sei, „Gefahren“ von seinem Land abzuwenden. Worin genau diese bestehen und wer dahinter steckt, sagte er nicht, meinte lediglich, dass diese „von außerhalb Ägyptens“ drohten.“

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-11/mursi-aegypten-dekrete-islamisten-scharia

    Er braucht maximale Mannövrierfähigkeit, um seinen Laden durch die Klippen der Saudisch-Iranischen Rivalität zu bugsieren. Diese Rivalität wird zwar vor seiner Haustür via Hamas gegen Israel ‚über Bande gespielt‘, aber der Elefant im Raum ist die größere Saudisch-Iranische Rivalität, zu der sich Ägypten – noch relativ indirekt – aber irgendwann dann auch mal direkt: verhalten muss.

    Ob er sein Land denn vor einer zweiten Schlacht von Kadesch sehe, hätte da ja mal ein Reporter nachfragen können.

    Aber in diesen Kreisen gilt weiter: ‚Don’t know much about history, geography‘ …

  136. 142.

    @ haupts

    Ihre Verteidigung einer Verbrecherbande finde ich ziemlich komisch, wo Sie doch sonst immer so auf Menschenrechte pochen

    Hier bin ich einfach pragmatisch – wenn ich nicht zwischen etwas gutem und etwas schlechtem auswählen kann, sondern nur zwischen zwei üblen, dann wähle ich dasjenige, was ich für das weniger üble halte (ohne damit aber leugnen zu wollen, dass es übel ist).

    Sie hätten jeden herrschenden, oberflächlich stabilen, Zustand jeder Revolution vorgezogen.

    Da irren sie sich – aber ich hätte manche herrschende, oberflächlich stabile Zustände, die nicht so esonders tolle sind, bestimmten revolutionen vorgezogen – nämlich revolutionen, bei denen abzusehen ist, dass sie gruppen hochbringen, die noch übler sind.

    Das ‚neue‘ ist nicht per se gut, sondern es kann gut sein oder eben schlecht. Sie sind viel zu sehr einem moralischen ‚fortschrittsdenken‘ verhaftet, nach dem das neue auch das bessere wäre.
    In ihrer welt scheint s keine Revolution gegen ein Unterdrückerregime zu geben, bei dem ein noch schlimmeres Unterdrückersystem von den Revolutionären installiert würde. Erstaunlich, wenn man sich die geschichte ansieht , gerade auch im zusammen mit dem Kommunismus/sozialismus, dann haben wir genau das schon ein paarmal (wohlgemerkt: nicht immer) gehabt.

    uch die Islamisten müssen ihren Völkern praktisch beweisen, dass ihre Regierung in den Untergang führt, und dazu müssen sie auch die Chance bekommen. Sonst verbindet sich mit der spirituellen Heilserwartung an sie auch immer eine praktische, die sie aber nie einlösen müssen.

    Hier stimme ich ihnen ausdrücklich zu. Rein theoretisch (und vielleicht sogar praktisch auf lange sicht) trägt gerade auch eine machtergreifung in all diesen ländern durch Islamisten dazu bei den ‚religiösen Mythos‘ zu entmachten – nämlich dann, wenn die islamisten ihre heilsversrechen nicht einlösen können udn diktatorisch ihre völker unterdrücken.

    Hier bin ich wirklich egoistisch: mir ist das – als eine breite, viele staaten üergreifendes ‚erlebnis‘ egal, auch wenn es letztlich zum guten führen mag, weil es erst einmal zu einem sehr breiten, großen Block von Islamistischen regimen führen wird, gegen die wir in europa proleme haben werden anzugehen, wenn sie geschlossen auftreten. Da ist mir ein zersplitterter naher osten realpolitisch lieber, in dem man manchmal einen staat gegen den anderen ausspielen kann. und es ist mir auch lieber, wenn das bedeutet, dass mehr menschen dabei leid zugefügt wird – denn hier denke ich zuerst einmal an mich und meine gesellschaft und deren wohl, und nur in zweiter linie an das wohl-ergehen dieser menschen.

    • 30. November 2012 um 13:16 Uhr
    • Zagreus
  137. 143.

    #yallasouriya 1:14 pm on November 30, 2012
    This is Anadan in Aleppo – with jabhat Nusrat flag
    No one dared say it before:
    They want the cleansing of the FSA that is infiltrated by the regime.
    They want the cleansing of the revolution –

    http://yallasouriya.wordpress.com/

    So sieht es bei Assads Feinden aus; mit solchen Feinden hat man immer noch Chancen.

  138. 144.

    @ KC

    dort steht wirklich der ausdruck Luftgeschäften ?

    Das ist megainteressant, da ‚Luftgeschäfte‘ ein antisemitische metapher ist – mit ihr wurde das angebliche finanzgebaren der Juden vor und während des dritten reiches bezeichnet. Die jüdischen Spekulanmten, dei Luftgeschäfte tätigen, udn sich so unmoralsich geld dem einfachen deutschen handwerker udn bauern wegnehmen und ihn ins elend stürzen, der doch sich eines bodenständigen geschäftsgebaren befleissigt.

    • 30. November 2012 um 13:21 Uhr
    • Zagreus
  139. 145.

    @cem.gülay

    Schwarzgeld = Geld, das durch den Eigner dem Fiskus nicht gemeldet wurde.

    Nummernkonto = Konto, bei dem kein Banker (ausser einem) den Bezug zum Eigner machen kann.

    Nummernkonti sind nicht illegal, aber sie werden nicht mehr praktiziert, aus praktischen Gründen: Da gab es einen Banker, der den Bezug Nummer-Konti machen konnte. Wenn der unter die Strassenbahn geraten wäre, dann wär’s schwierig geworden. Wie es die Österreicher machen, weiss ich nicht.

    • 30. November 2012 um 13:25 Uhr
    • Mamas Liebling
  140. 146.

    Korrektur:

    Schwarzgeld = Geld, das durch den Eigner dem Fiskus nicht gemeldet wurde, und von dem der Fiskus auch nichts kriegt, wenn er gemäss Steuerrecht Anspruch darauf hätte.

    • 30. November 2012 um 13:28 Uhr
    • Mamas Liebling
  141. 147.

    @CG

    Wenn Sie Geld verstecken wollen, müssen Sie in Länder gehen, die Trusts kennen. Da kann der Nutzniesser verschleiert werden. In der Schweiz gibt es die aber nicht.

    • 30. November 2012 um 13:31 Uhr
    • Mamas Liebling
  142. 148.

    @ kc

    noch ein wort 8dann muss ichl leider weg):

    Ich finde es super, daß sich das ägyptische Volk für die Schariah entschieden hat.
    Dieses islamische Rechtssystem ist auf jedes Land, in jedem Jahrhundert anwendbar. Es ist so unveränderlich wie die 10 Gebote bei den Christen.
    Davon kann sich so manch westlicher Gummiparagraph eine Scheibe abschneiden!

    England hat seit Jahren Teile des Zivilrechts aus der Schariah integriert, und es hat sich bestens bewährt.

    Interessant ist doch in anlehnung an den von ihnen verlinkten artikel von Ullrich und Topcu, dass dieser Kommentar, aus dem sie zitieren, von eienr Frau geschrieben wurde – also eine, die selbst unter der scharia nicht als gleichberechtigt behandelt würde. Und das diese zustimmenden Kommentare woher stammen: aus einem angelich akademisch-linken Milieu (für dieses glaubt die zeit zu schreiben – udn es wird wohl so sein).
    Also was linke akademikerInnen erbeit sind zu bejubeln – das sind keine durchgeknallten katholischen nonnen, die da frohlocken…. – man(n) könnt’s aber denken.

    • 30. November 2012 um 13:43 Uhr
    • Zagreus
  143. 149.

    http://yallasouriya.files.wordpress.com/2012/11/kafranbel30-1_11_12.jpeg

    Assad als Ziehkind von Israel und Iran – in der Karikatur der Aufständischen.

    Krawall-Alarm bei AJE: Dan Schueftan als Gast bei:

    Inside Story – Palestine: The meaning of a status upgrade

  144. 150.

    Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu will travel to Germany next week for talks with Chancellor Angela Merkel notably about the situation in the Middle East, Berlin said on Friday.

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=462147

  145. 151.

    148
    @Zagreus,
    vielleicht sehen Sie’s noch:
    ich glaube eher nicht, daß dieser „Maneater“ eine Frau ist – ohne konkrete Anhaltspunkte.
    In jedem Fall ist diese Person überzeugter Muslim mit Überzeugungsmission.

    „81. Regierungen lassen sich ungern kritisieren, unabhängig von Reli
    Ich denke wir stimmen überein.
    Man kann übrigens im Islam offen und frei die Regierenden kritisieren.
    Das tat Jesus (Friede sei mit ihm) und das tat Mohammed (Friede und Segen auf ihm).

    Genau deshalb wurden die beiden schlimmen Verfolgungen ausgesetzt.

    Im ISLAM ist Regierungskritik möglich, ja sogar eine religiöse Pflicht, wenn die Politiker unethisch handeln.

    Daß Kritik in SAUDI-ARABIEN teilweise abgewürgt wird, liegt nicht am Islam, sondern daran daß die Regierung dort aus einem Beduinen-Clan besteht, der zu schnell reich geworden ist.

    In Deutschland darf man auch nicht alles sagen. Wir haben keine Zensur, aber Medienpropaganda und den Straftatbestand „Meinungsdelikt“.“
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-11/aegypten-verfassung-entwurf-abstimmung?commentstart=81#cid-2458085

  146. 152.

    @ ML

    Selbstverständlich lagern Abermilliarden SFr an Schwarzgeld auf Schweizer Konten.
    Allerdings ist das für Deutsche ziemlich doof, vor allem wenn sie an das Geld ran wollen.
    a) Sowohl an den Grenzen als auch vor den einschlägigen Banken lauern deutsche Fahnder.
    b) Das Geld im Inland zu waschen ist mit einigem Aufwand verbunden
    c) Die Schweizer Banken zocken die Konteninhaber mit horrenden Gebühren ab, so dass das Versteuern in Deutschland kaum teurer kommt.
    d) Man läuft Gefahr, auf einer Steuer-CD zu landen.

    • 30. November 2012 um 14:00 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  147. 153.

    Ein weiterer Kommentar aus derselben Feder:
    „47. Demokratie ist die Umsetzung des Volkswillens – auch in Ägypten
    Ich verstehe nicht, warum hier immer wieder Demokratie als Gegenpol zur Scharia gesetzt wird.
    Die Scharia bremst den Volkswillen doch nur da, wo er unethisch ist.

    Beispiel:
    Wenn eine große Mehrheit beschließt alle Juden zu vergasen, dann ist das vielleicht demokratisch, aber trotzdem ist es verwerflich.
    Deshalb würde so ein Gesetz in einem Scharia-Staat niemals durchgehen.
    Das ist aber noch lange keine Diktatur.

    Die Meinungsfreiheit ist durch die Schariah garantiert, Beleidigung ist ein Straftatbestand (genau wie in Deutschland).“
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-11/aegypten-verfassung-entwurf-abstimmung?commentstart=41#cid-2457938

    Schon erstaunlich!

  148. 154.

    Auch das ist von „Charlottetiger“:
    „251. Systemfehler
    Die Reaktion der Griechen ist mehr als verständlich, aber Frau Merkel kann auch nichts dafür. Es MUSS einfach schiefgehen. Warum das so ist, zeigt dieses kurze Video:
    http://dawa-news.net/2012…“
    Damit scheint mir ziemlich klar, daß hier ein Salafist fröhlich seine Kommentare bei ZO verbreitet.

  149. 156.

    @HJS

    „Selbstverständlich lagern Abermilliarden SFr an Schwarzgeld auf Schweizer Konten.“

    Habe ich was anderes gesagt?

    Bei Beträgen über 10’000 SFR Bargeld besteht in CH Meldepflicht. (Geldwäscherei – die in D bekanntlich nicht verfolgt wird)

    • 30. November 2012 um 14:07 Uhr
    • Mamas Liebling
  150. 157.

    @Haupts

    „Wir haben in Ägypten eine ähnliche Situation, weil Mubaraks Diktatur = Rechtlosigkeit für alle anderen. Und wer erwartet, dass es ein Volk aus dem späten Mittelalter direkt in die Moderne schafft, dem ist eh nicht mehr zu helfen.“

    Ägypten war schon mal weiter, das Mittelalter haben ja gerade die besonders korantreuen Moslems gebracht. In der islamischen Tradition alles nicht-islamische abzulehnen, haben Moslembrüder und deren Vordenker wie Sayyid Qutb (hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Sayyid_Qutb) gerade westliche Werte, Freiheiten und Lebensweisen abgelehnt und ideologisch bekämpft. Dinge die in nicht unerheblichem Maße in den 50er, 60er und 70er Jahre in Ägypten vorhanden waren, daher ist es Unsinn so zu tun als ob Ägypten schon immer ein mittelalterlicher Unrechtsstaat war, wo jetzt ein Scharia Verbesserung bedeuten würde. Hier mal eine Filmaufnahmen aus Ägypten der 60er Jahre: http://www.youtube.com/watch?v=–TvgAuWNuU

    „dass ihre Regierung in den Untergang führt, und dazu müssen sie auch die Chance bekommen. Sonst verbindet sich mit der spirituellen Heilserwartung an sie auch immer eine praktische, die sie aber nie einlösen müssen.“

    Islamische Führer steuern schon sehr lange regelmässig zusammen mit der Bevölkerung ihre Länder in den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und militärischen Untergang. Dabei sind sich diese Leute über vieles uneinig, aber eines wissen sie, Islam ist nicht verantwortlich für ihre Misere. Und im Zweifel ist Armut und Rückständigkeit eine schöne Prüfung von Allah. Die Chance das diese Leute irgendwann aufwachen und begreifen was ihr eigentliches Problem ist, ist sehr gering.

    • 30. November 2012 um 14:08 Uhr
    • Bellfruta87
  151. 158.

    Und ein letzter Kommentar:
    „58. Mursi und Merkel
    Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi rief im staatlichen Fernsehen zur Ruhe auf.
    Das war richtig, denn zum Islam gehört Gewaltfreiheit.
    Als der Prophet Mohammed (saws) verspottet und bedrängt wurde (ähnlich wie heute), ging er um des Friedens Willen von Mekka nach Medina.
    Gut, daß Mursi daran erinnert hat.

    Ich wünsche mir von Frau Merkel, daß auch öffentlich rechtlichen Staatsfernsehen zu Ruhe aufruft, und endlich der Anti-islamhetze Einhalt gebietet.“
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-09/vereinte-nationen-botschaften-reaktion?commentstart=57#cid-2313162

    Ich tippe auf Konvertit oder Konvertitin.

  152. 159.

    142
    @Zagreus
    „Sie sind viel zu sehr einem moralischen ‘fortschrittsdenken’ verhaftet, nach dem das neue auch das bessere wäre.“

    Unter dem Einfluß seiner religiösen muslimischen Bevölkerungsanteile entwickelt sich GB zurück. Viele Franzosen werden es ähnlich empfinden, was ihre Lebensverhältnisse angeht.

  153. 160.

    Und das Ganze rundet noch ein Film eines israelischen Filmemachers mit dem Titel „Eroberung Europas durch den Islam“ ab.
    http://www.mrctv.org/videos/die-eroberung-europas-durch-den-islam-folge-14

  154. 161.

    Ist ja geil, wie gierig sich hier die Leute outen, die Palästinenser Rechtlos unter Israelischer Gewaltherrschaft ausgeliefert wissen zu wollen.

    Wieso sollte man auch nicht seinen rassistischen Gelüsten nachgeben, jüdische Raubkolonialisten und Besatzungsverbrecher vor der Justiz schützen zu wollen, die wir hier als unsere zivilisatorische Errungenschaft preisen. Hat ja bisher keinen gestört, dass das Opfer hilflos ausgeliefert war.

    Besonders niedlich wird es, wenn diese Rassisten dann noch als Integrationsleistung verlangen, unsere Gesetze zu achten, während man zumindest mit worten diese Gesetze anzupissen bereit ist.

    Trauriges Schauspiel für die Betroffenen. Süffisant, wenn man das outing an sich nimmt.

    • 30. November 2012 um 14:37 Uhr
    • Erol Bulut
  155. 162.

    „He began shouting “you mean you don’t want an Islamic state??” My answer was this is not an issue that I and you decide. It is determined by the people. First let’s bring down the killers and then resort to elections and it is the people. I did not have the chance to finish my sentence that my banner was in small pieces“

    #yallasouriya 2:48 pm on November 30, 2012

    http://yallasouriya.wordpress.com/

    Zustände bahnen sich jetzt schon an, wie zwischen Fatah und Hamas beim Machtkampf im Gazastreifen. Die Araber werden soviel Souveränität bekommen wie sie brauchen – um sich gegenseitig umzubringen – nur eben nicht auf Kosten der Sicherheit Israels.

    Alle anderen werden sich sicherlich aus antirassistischer Prinzipientreue gerne zwischen den Mühlsteinen zerreiben lassen.

  156. 163.

    Mursis Machtpolitik ruft auf den Plan …

    „UN human rights chief Navi Pillay has urged Egyptian President Mohamed Morsi to reconsider a decree handing himself sweeping powers, cautioning it clashed with international rights conventions, her office said Friday.

    Pillay had sent a letter to Morsi, stressing that a number of measures laid out in his declaration last week „are incompatible with international human rights law,“ her spokesperson Rupert Colville told reporters in Geneva.“

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=462168

    … in Syrien putschen die Islamisten mit einem eigenen Aufstand im (gegen ?) den eigentlichen Aufstand, noch bevor der Tyrann weg ist – aber Israel soll mal darauf vertrauen, dass beim nächsten arabischen Staat alles viiiiel besser wird.

    Wer nicht einsieht, dass Scharia menschenrechtlicher ist, als die Menschenrechte, der ist islamophob und wer versteht, dass die Israelis das nicht einsehen, der ist Rassist.

    Und das soll nun von ’68 übrig geblieben sein.

  157. 164.

    Herr Lau,

    so sehr sie in ihrem Zeit Artikel bemüht sind, die den Hass der Hamas gegen Israel herauszuheben und deren Ablehnung des Existenzrechtes von Israel, sind sie auch gleichermaßen bemüht zu verschleiern, dass die mitregierende Shas in Israel der Hamas in nichts nachsteht, die Likud kein Existenzrecht für ein freies Palästina vorsieht, und Israel noch nie ernsthafte Friedensverhandlungen geführt hat. Es sei denn, man bezeichnet die Erpressung an jemandem, dem man beide Beine abgeschnitten hat, dem man ein Gewehr an den Kopf setzt und droht die Arme abzuschneiden, wenn er den Diebstahl und die Verbrechen gegen sich nicht absegnet, als Verhandlung.

    Was meinen Sie, wie lange noch die Lüge einer israelischen Friedensbereitschaft zugunsten der unverkennbaren israelischen Absicht, begangene und aktuell immer noch fortgesetzte israelische Völkerrechtsverbrechen durch die ausgelieferten Palästinensern mit mafiaartiger Erpressung absegnen lassen zu wollen, aufrecht gehalten werden kann. Nicht vor Menschen die denken. Ich meine jene, die so heucheln wie Sie.

    Tatsache ist, dass Sie genau wissen, dass Israel nichts, aber auch gar nichts getan hat, was einer Friedensabsicht in Form von gerechten Verhandlungen (Völkerrecht entsprechend) nahe kommt. Weit weniger als sogar die Hamas! Insofern ist es doch sehr schizophren, für eine Beendigung der palästinensischen Rechtlosigkeit gegen israelische Besatzungsverbrechen einzutreten, aber wider besseren Wissens die bisherige Propaganda für die unterstützung israelischer Gewalt an Palästinensern weiter zu führen. Es ist zwar die logische Fortsetzung der Schizophrenie, sich „neutralen“ Anstand bei der Bewertung der Zusammenhänge in diesem Konflikt zuzusprechen, aber aus Solidarität eine Naomi Klein bereitwillig verlogen zu verleumden und darauf angesprochen von dieser Verleumdung keinen Deut zurückzurudern.

    Herr Lau, irgendwie hat Thorhaupts schon recht, wie Sie als Fähnchen im Wind rumschlagen, wenn auch nicht so, wie er denkt. Aber immerhin, auf der Welle minimaler Annährung zur humanistischen Sicht in diesem Konflikt tippeln Sie ganz langsam in die richtige Richtung.

    • 30. November 2012 um 15:26 Uhr
    • Erol Bulut
  158. 165.

    1968 II: Das Erschrecken vor den eigenen Überlebensinstinkten:

    „Denn so schlimm die Raketen auch waren, hat er trotzdem etwas aus der Erfahrung gelernt. „Als der Alarm losging, habe ich wenig an die Menschen in Gaza gedacht, sondern nur an mich“, sagt er. Das habe ihn erschreckt, aber er könne die Furcht der Israelis auch besser nachvollziehen. “

    http://www.zeit.de/studium/uni-leben/2012-11/auslandssemester-israel-gaza/komplettansicht

  159. 166.

    @ ML, Zagreus (Seite 14) (OT)

    Und die Menschen die heute aus den Moscheen zum Tahrir-Platz bzw. andernrots zu zentralen Plätzen kamen um gegen den Verfassungsentwurf zu protestieren; die haben ihre Religion falsch verstanden, oder?
    😉

    • 30. November 2012 um 15:54 Uhr
    • MM
  160. 167.

    Beleg @ 166

    The first march arrived in Tahrir in the afternoon, having started at Al-Fatah Mosque in Ramses Square after prayers. State newspaper Al-Ahram said thousands participated.(..)

    Sheikh Mohamed Abdallah delivered the Friday sermon in Tahrir, saying the revolution would continue until all demands raised by protesters on 25 January last year are achieved, according to Al-Masry Al-Youm.

    Thousands of protesters meanwhile marched after prayers from Mostafa Mahmoud Mosque in Mohandiseen to Tahrir, to protest the Constituent Assembly and the constitutional declaration. Protesters chanted several anti-regime slogans.(..)

    Marches were set to start after the Friday prayer from main mosques to squares in each city to protest the declaration, which exempts Morsy’s decisions from judicial supervision and prohibits the disbandment of the Constituent Assembly and the Shura Council.

    http://news.egypt.com/english/permalink/163940.html

    • 30. November 2012 um 15:59 Uhr
    • MM
  161. 168.

    166, @MM
    Aha! Der wahre Islam ist also doch der gute!
    Und die Muslimbrüder und die Salafisten haben alles falsch verstanden, oder?
    Dann überzeugen Sie die mal davon. Vor Ort vielleicht?

  162. 169.

    PS
    Im Übrigen dürfte so eine Moschee am Freitag nachmittag für die eine wie die andere Seite schlicht ein „Ort der Sammlung“ sein.

  163. 170.

    Nachtrag #167: Es geht doch um ganz andere Dinge.

    He (Sheikh Abdallah, [who] said the deputy supreme guide of the Muslim Brotherhood, Khairat al-Shater*, resembles Mubarak-era steel tycoon Ahmed Ezz**, but the only difference is the beard.

    Abdallah criticized the application of a capitalized economic system like that of the former regime, saying it would increase poverty, and said there were rumors that Salafis led by Assem Abdel Maged, a member of the Jama’a al-Islamiya Shura Council, and Tarek al-Zomor, a Jama’a al-Islamiya member who had been convicted in President Anwar Sadat’s assassination, would storm the square.

    (Quelle: Artikel in #166)

    *
    El-Shater has led a successful furniture and textile business with branches in Cairo’s luxurious shopping malls, which earned him a fortune of several millions.[2][3][4] He is considered a main financier[3][5] and chief strategist of the Brotherhood. (..)
    The Middle East researcher Avi Asher-Schapiro considers El-Shater to be a strong advocate of privatization and free market.
    en.wikipedia.org/wiki/Khairat_El-Shater

    **
    en.wikipedia.org/wiki/Ahmed_Ezz

    It’s all about da money; aber da steig ich nicht durch…(und medial wird’s lediglich über das bekannte Vokabular Religion, Säkularismus, Menschenrechte etc.pp. chiffriert gewissermaßen).

    Es gab da letztes Jahr einen Artikel, (ich meine) im Economist. Grundaussage: Es geht letztlich nicht darum, ob Islam mit Demokratie vereinbar ist, sondern dass Islam mit Kapitalismus vereinbar ist.

    • 30. November 2012 um 16:14 Uhr
    • MM
  164. 171.

    Gestern kam es in Tunesien zu Protesten gegen die Ennahdha-Regierung. Getragen werden diese Proteste auch vom Gewerkschaftsbund. Es scheint sich eine neue Revolution anzukündigen, diesmal von Weltlichen gegen die Religiösen.

    • 30. November 2012 um 16:29 Uhr
    • pinetop
  165. 172.

    @ MM

    Ein homogenes Falschverständnis gibt es halt ebenso wenig, wie eine homogene Rechtleitung. Alles eigentlich kein Problem, wenn man nur nicht immer wieder die Außenwelt für eigene Versäumnisse verantwortlich machen würde und bei mangelnder Präsenz von (irgendwann auch mal entnervter) Außenwelt sich halt untereinander zerlegt.

    Anders, als in der hitzigen Levante und am Schlaraffenland-Golf klappt es in Malaysia nicht nur mit dem Kapitalismus, sondern sogar mit der Sklaverei – und zwar produktiv; und eben nicht nur, um sich bedienen lassen.

    „Thousands of foreign workers have died in Malaysia in recent years from accidents, illnesses and suicide. They work in so-called ‚3D‘ conditions – dirty, dangerous and difficult. Critics say the death rate is a result of slack safety standards, poor housing conditions and weak enforcement of laws to protect them. Last year, more than 1,000 foreign workers died from accidents, illnesses and suicide. Malaysia is the largest importer of labour in Asia. Migrant workers provide cheap labour in construction, manufacturing and plantation industries. There are more than three million foreign workers“

    http://www.youtube.com/watch?v=3vtgOiUbhAs

    Bei denen sind Menschenrechte nicht nur wegen Scharia-Asabiya haram.

    Muss man anerkennen; da sind wohl auch die asiatischen Pflicht-Werte noch im Spiel, von denen viele elder statesmen so sehnsüchtig sprachen.

    Über Singapur damals.

  166. 173.

    @ kc

    als Bedrohung. (aus Ihrem #117)

    Mein Güte, ganz schön verschreckter „Haufen“ (nicht bös gemeint) hier z.T. Haupts bleibt cool.

    Aha! Der wahre Islam ist also doch der gute!

    (Wollte ich Sie ärgern, sagte ich:) Ja. 😀

    Und die Muslimbrüder und die Salafisten haben alles falsch verstanden, oder?

    Das sagen nun Sie. Ich meine: Jedem das Seine.

    Dann überzeugen Sie die mal davon. Vor Ort vielleicht?

    Lustig, dass Sie das schreiben. Bin möglicherweise Anfang 2013 tatsächlich 9 Wochen in Kairo. Werde meine Zeit dann aber sicher nicht mit „Überzeugungsarbeit“ verschwenden.

    • 30. November 2012 um 16:29 Uhr
    • MM
  167. 174.

    @172 TH – Malaysia:

    Langsam schmeissen Sie alles in einen Topf und rühren durch? Hauptsache Islam kommt unten raus? Die Lebens- und Arbeitsbedingungen in sich entwickelnden Ländern waren noch nie rosig, nur sind sie der einzige erfolgreiche Entwicklungspfad, der erfolgreich ausprobiert wurde. Was genau hat das mir Islam zu tun? Oder glauben Sie, die Bedigungen in Südkorea vor 30, in Japan vor 80 oder in Frankreich vor 120 Jahren waren soviel besser? Dann lesen Sie besser mal ein gutes Buch – Wirtschaftshistorie. Ich empfehle Landes …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 30. November 2012 um 16:53 Uhr
    • haupttho
  168. 175.

    – Ägypten: Verfassungsentwurf –

    • … da in den vergangenen Wochen mehr als zwanzig linke, liberale und christliche Mitglieder das im Sommer gebildete Gremium verlassen hatten,
    fehlt es dem Gründungsorgan der zweiten ägyptischen Republik an Repräsentativität.
    • Weder Gewerkschaftsvertreter
    • noch Mitglieder der revolutionären 6.-April-Bewegung oder
    • Kirchenfunktionäre
    wollten noch an den Beratungen des Verfassungsrats teilhaben …
    Außer den Vertretern der ihm nahestehenden Partei für Freiheit und Gerechtigkeit (FJP) der Muslimbrüder
    stellen nur noch Salafisten eine nennenswerte Gruppe in der Versammlung …

    Die Forderung des früheren ägyptischen Außenministers Amr Musa,
    eine Dreiviertelmehrheit zur Grundlage für die Verabschiedung zu machen,
    hatten die Islamisten schon vor Wochen abgelehnt …

    • … die zweite Parlamentskammer, der Schura-Rat, [soll] nach Annahme der Verfassung bis auf weiteres die gesetzgebende Macht ausüben … Wie die verfassunggebende Versammlung ist auch der Schura-Rat von Islamisten dominiert.
    • Die Regelung solle so lange gelten, bis die im Sommer aufgelöste Volkskammer, die Maglis al Schab, wieder eingesetzt sei. Das kann nach dem jüngsten Dekret Mursis erst der Fall sein, wenn die Verfassung angenommen ist …

    … Brief Manal al Tibis … , in der die Menschenrechtsaktivistin ihren Rücktritt aus der Versammlung begründete.
    „Schlimmer als alle bisherigen Verfassungen in der Geschichte Ägyptens“ sei der Entwurf,
    der darauf abziele, die vor der Revolution geltenden Herrschaftsstrukturen wiederherzustellen, schrieb sie … „einer bestimmten Gruppe“, die versuche, „der Idee eines religiösen Staates Geltung zu verschaffen“ …
    … der Fundamentalkritik der Menschenrechtlerin Manal al Tibi im September [schlossen sich] bald Kirchenvertreter sowie weitere Menschenrechtsaktivisten und Frauenrechtlerinnen an …

    Anders als Mursis FJP angekündigt hatte,
    • wurde keine öffentliche Diskussion über die Verfassungsartikel ermöglicht.

    • die nun zur Bestätigung per Referendum vorgesehene Verfassung [schränkt] die Religionsfreiheit ein …
    • Anerkannt werden nur Muslime, Christen und Juden –
    • die Bahai etwa dürften nach dem Verfassungsentwurf keine Gotteshäuser bauen.
    • Auch Schiiten werden diskriminiert, weil Artikel 9 auf die „rechtsgeleiteten Kalifen“ Bezug nimmt, die nur für sunnitische Muslime von Belang sind …

    Kritik … :
    • Frauenrechte würden eingeschränkt,
    • die Kompetenzen der Justiz beschnitten und
    • Religionsgelehrten werde Einfluss auf den Gesetzgebungsprozess gegeben … „Die Ansichten des Al-Azhar-Rates der Großen Gelehrten soll bei Fragen der Islamischen Scharia berücksichtigt werden“, heißt es in Artikel 4.
    • Eine ursprünglich vorgesehene Klausel, die das Mindestheiratsalter für Mädchen auf 18 Jahre hochgesetzt hätte, wurde gestrichen.
    • Außerdem werden alle früheren Mitglieder der Nationalen Demokratischen Partei Husni Mubaraks mit einem politischen Betätigungsverbot für zehn Jahre belegt.

    • Die Judikative … würde … dauerhaft geschwächt.
    • Das Recht, über ein neues Wahlgesetz nach dessen Verabschiedung zu entscheiden, würde die Verfassung dem Verfassungsgericht entziehen.
    • Auch soll künftig nicht der Vorsitzende des Verfassungsgerichts, sondern der des Hohen Rats der Justiz einem Sondergericht vorstehen …

    http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/neuerfindung-der-republik-im-hauruckverfahren-11976654.html

    • 30. November 2012 um 16:55 Uhr
    • Publicola
  169. 176.

    @MM
    173
    „Bin möglicherweise Anfang 2013 tatsächlich 9 Wochen in Kairo.“
    Na, ich bin gespannt. Dann werden Sie ja sicher auch hier darüber schreiben.
    Und prophylaktisch schon einmal jetzt das gern erinnerte „God bless!“ von Lady L. Irgendeiner wird sich schon angesprochen fühlen! :)

  170. 177.

    @ ThorHa

    Da will man einmal zeigen, dass auch ein muslimisches Land es anscheinend „schaffen“ kann; aber eben unter ganz anderen Bedingungen als unter denjenigen, die auf den Fahnen von Arabischem Erwachen, etc. stehen, oder die uns als ‚Politischer Islam‘ vorgegeigt werden, da wird das schon wieder missverstanden.

    Millionen quasi versklavte Gastarbeiter in Japan … ?
    Sind die da nicht zu rassistisch zu (gewesen) ?

    In der Behandlung namentlich ‚des Fremden‘ scheinen islamische Gesellschaften – im Erfolgs- ebenso wie im Mißerfolgsfall – doch gewisse Alleinstellungsmerkmale behaupten zu wollen.

    @ MM

    Das ist der Unterschied zum Schamanismus …

    „Young FSA fighter had a Quran in his pocket. He was shot and the bullet went right through the Quran and killed him.“

    http://twitter.com/SyrianSmurf/status/274144597976952833

    … bei den Burjaten hätten sie nach sowas wohl den Zauber gewechselt.

  171. 178.

    Egypt’s new constitution: An unofficial translation

    http://www.egyptindependent.com/news/egypt-s-draft-constitution-translated

    Im Endeffekt sind das m.E. viele Worte, aber es wird wenig gesagt, wenig Inhalt. Oder was soll das denn z.B. bedeuten:

    Article 11
    The State shall safeguard ethics, public morality and public order, (..)

    Da kann man zunächst von „Religionspolizei“ bis einer Art „Erhaltung der öffentlichen Ordnung“ vieles hineinlesen. Aber dann kommt’s: all as shall be regulated by law.


    Das ginge dann wohl eher in Richtung Ersteres…

    (Wenn jemand „was Besseres“, (einen ausführlicheren Wortlaut) o.Ä. hat, immer her damit…)

    @ TH

    Ein homogenes Falschverständnis gibt es halt ebenso wenig, wie eine homogene Rechtleitung.

    Wohl wahr…

    • 30. November 2012 um 17:10 Uhr
    • MM
  172. 179.

    – Ägypten: die Massen und der Islam (MBs) –

    Tens of thousands gathered Friday in Tahrir Square, the birthplace of the 25 January revolution that ousted President Hosni Mubarak last February. They chanted slogans against President Mohamed Morsy, the Muslim Brotherhood and the Constituent Assembly …
    Many protesters also decried the final constitutional draft, finished by the Islamist-dominated Constituent Assembly early the same morning … In Tahrir, demonstrators chanted slogans rejecting the final constitutional draft, which was passed early Friday morning by the Islamist-dominated Constituent Assembly …

    Demonstrators call for canceling the new constitutional declaration, canceling the referendum on the current draft constitution, restructuring the Constituent Assembly to write a constitution that reflects the views of all Egyptians, and providing retribution for the martyrs of the revolution who have died since 25 January 2011 …

    Among the most prominent participants are the Free Egyptians, Strong Egypt, Egyptian Social Democratic, and Constitution parties, as well as the April 6 Youth Movement Democratic and Ahmed Maher fronts, the Coalition of Egypt’s Copts, the Popular Democratic Movement, the Maspero Youth Union, the Voice of Freedom Movement, the Free Front for Peaceful Change, the Coalition of the Lotus Revolution and the Revolutionary Youth Union …
    The Popular Current Party called on all citizens to rally in Tahrir Square in protest against “attempts to abort the revolution and empower tyranny.” …

    http://www.egyptindependent.com/news/update-thousands-converge-tahrir-opposition-protests

    • 30. November 2012 um 17:12 Uhr
    • Publicola
  173. 180.

    @ ThorHa

    Die Härten der Europäischen Industriealisierung – nebst befremdlicher sakral-ideologischer Begleiterscheinungen – sollen hier keineswegs geleugnet werden. Auch als Nachtrag zur Abtreibungsdebatte; inkl. youth-bulge:

    „Every Sperm is Sacred“

    http://www.youtube.com/watch?v=fUspLVStPbk

    @ MM

    Alles nur eine Frage von Dissenz-Management.

  174. 181.

    „Sie muss diesen Kredit einsetzen“

    Über Deutschlands ‚Kredit‘ lacht man sich in Israel wie üblich kaputt. Denn natürlich wurden gleich erst mal neue Siedlungen, die das Territorium der West Bank zerteilen sollen, angekündigt.

    Interessant ist: Frankreich hat einfach mit ‚Ja‘ gestimmt, und der israelische Botschafter beeilt sich, die trotzdem bestehenden guten Beziehungen zu loben. Deutschland enthält sich – und es gibt keine derartigen Bekundungen.

    Israel, d.h. seine maßgebliche politische Elite, zeigt Respekt nur vor Ländern, die sich nicht bestechen oder herumschubsen lassen. Willfährige Duckmäuser wie Deutschland bekommen keinen ‚Kredit‘, die werden benutzt und gleichzeitig verachtet.

    • 30. November 2012 um 17:18 Uhr
    • TobyR
  175. 182.

    Anger at Morsi even spilled over into a mosque where the Islamist president joined weekly Friday prayers. In his sermon, the mosque’s preacher compared Morsi to Islam’s Prophet Muhammad, saying the prophet had enjoyed vast powers as leader, giving a precedent for the same to happen now.

    „No to tyranny!“ congregants chanted, interrupting the cleric. Morsi took to the podium and told the worshippers* that he too objected to the language of the sheik and that one-man rule contradicts Islam.

    http://www.cbsnews.com/8301-202_162-57556428/egypt-protesters-erupt-upon-constitutions-passage/?pageNum=1

    * Das soll hier zu sehen sein: Aussagekraft des Videos geht aber gegen 0.
    facebook.com/photo.php?v=539653126063341

    arab. Artikel zu dem Vorfall: alarabiya.net/articles/2012/11/30/252649.html

    @ P. Danke für den FAZ-link.

    • 30. November 2012 um 17:34 Uhr
    • MM
  176. 183.

    181 toby
    Benutzt und gleichzeitig verachtet.
    Das trifft wohl nicht nur auf die israelis zu.
    Wer achtet schon menschen die sich selbst nicht achten ?
    Und wer möchte zu solchen menschen gehören ? Sich integrieren ?

    • 30. November 2012 um 17:40 Uhr
    • ernsthaft
  177. 184.

    @183 ernsthaft – „Wer achtet schon menschen die sich selbst nicht achten ?“

    Sollte das auf die Deutschen gemünzt ein, wäre es ein gefährliches Fehlurteil. Die behaupten nämlich nur, sie würden sich selbst nicht achten. In Wirklichkeit sind sie (wir) zutiefst davon überzeugt, im besten Land der Erde zu leben, das wird immer dann deutlich, wenn es um irgendein Band ausserhalb von Deutschland geht. Briten? Arrogante Europafeinde und US-Speichellecker. Amerikaner? Ungebildete, rüpelhafte, religiös irre Barbaren. Franzosen? Hinterfotzige, intrigante Froschfresser. Und so weiter …

    Deutsche versichern sich ihrer Selbstachtung über die Verachtung aller anderen. Das ist natürlich pathologisch, aber keineswegs ein zeichen mangelnder Selbstachtung.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 30. November 2012 um 17:46 Uhr
    • haupttho
  178. 185.

    @ ernsthaft

    Nachträglich noch einen Dank für das „Bonmot“ im Nachbarthread („Polit. Islam). Gefällt mir. :)

    http://scienceblogs.de/naklar/2012/11/29/meine-heizung-und-das-bewusstsein/
    (Sie haben das aber nicht von da?)

    • 30. November 2012 um 17:49 Uhr
    • MM
  179. 186.

    185 MM
    Nein, den spuch habe ich in einem töpferladen in einem hamburger
    szene viertel(ottensen) entdeckt.. Freut mich das er gefiel.

    • 30. November 2012 um 17:57 Uhr
    • ernsthaft
  180. 187.

    184 TH
    Ja schon, aber ist der anteil der engländer, amis oder franzosen die auf ähnlichem niveau über uns denken nicht mindestens ebenso groß ? Mir fällt aber schon auf das wir in teilen doch sehr selbstkritisch sind zum teil vrächtlich über die eigene gesellschaft reden. Fallen ihnen viele staaten ein, in denen man als normalbürger deutlich besser lebt als in deutschland ?
    Finden sie das wir unsere (berechtigten?) interessen zb. gegenüber
    migranten klar definieren und ggf. durchsetzen ? Haben wir nicht immer noch ein ziemlich verquastes nationalgefühl ?

    • 30. November 2012 um 18:09 Uhr
    • ernsthaft
  181. 188.

    @MM

    Und die Menschen die heute aus den Moscheen zum Tahrir-Platz bzw. andernrots zu zentralen Plätzen kamen um gegen den Verfassungsentwurf zu protestieren; die haben ihre Religion falsch verstanden, oder?

    Wie kommen Sie darauf, dass die als Muslime demonstrieren und nicht als Bürger?

    • 30. November 2012 um 18:37 Uhr
    • Mamas Liebling
  182. 189.

    Internationale Austauschprogramme

    Das geht so: Bulgarien hilft ein wenig nach, damit sich ein Teil seiner Bürger nicht allzu ungern auf den Weg in Richtung Westen, gerne auch nach Deutschland macht, wo eine 6köpfige Familie neben Unterkunft, Betreuung, „Bildungspaket“ für die Kinder und Krankenfürsorge 1480 Euro monatlich in bar erhält, bis nach ca. einem halben Jahr und wenn der Winter vorüber ist, festgestellt wurde, daß sie keinen Anspruch auf Asyl haben, aber vermutlich weiterhin geduldet werden, da sie ja ohnehin mit dem nächsten Bus wieder zurückkommen.

    Währenddessen füllt Bulgarien die freiwerdenden Plätze mit Menschen auf, die gegen eine Investition von ca. 511 000 Euro und nach einem Aufenthalt in Bulgarien von einem Jahr und einem Tag rumänische Staatsbürger, also Europäer werden wollen.

    Ob Deutschland von diesem Austauschprogramm lernen kann?
    Dafür müßte man allerdings erst einmal ein Land finden, in dem arme Menschen aus Deutschland zu den hier gegebenen Bedingungen als Asylanten aufgenommen werden.

  183. 192.

    Ein „Gott-sei-bei-uns“der Öffentlichkeit hält eine Lobesrede auf einen anderen:

    „Ich bin viel in der Welt herumgekommen,
    aber ich kenne keine Demokratie,
    in der von der Mehrheitsmeinung der sogenannten Elite
    abweichende Minderheitsmeinungen
    so totgeschwiegen und teilweise so gnadenlos verfolgt werden,
    wie bei uns.

    Die Folgen einer verfehlten Zuwanderungs- und Integrationspolitik werden unter den Teppich gekehrt
    und wenn sie diskutiert werden,
    dann nur mit einer Schere im Kopf.
    Konfrontiert man diese Elite mit unbequemen Fakten
    und Alternativen,
    wird man in die Ecke von Rassisten geschoben.

    Seit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“,
    kann unser Preisträger ein Lied davon singen.

    Thematisiert man die verheerenden Auswirkungen des Euro
    auf die Wettbewerbsfähigkeit der Eurozone,
    auf das gedeihliche Zusammenleben zwischen potenziellen Geber- und potenziellen Nehmerländern innerhalb der Eurozone,
    auf den immer breiter werdenden Graben zwischen Ländern in und Ländern außerhalb der Eurozone,
    gilt man als antieuropäisch, chauvinistisch oder geschichtsvergessen….“
    http://ethischer-realismus-workgroup.blog.de/2012/11/30/hans-olaf-henkel-ehrt-thilo-sarazzin-beim-mittelstandspreis-15265504/

  184. 193.

    Anger at Morsi even spilled over into a mosque where the Islamist president joined weekly Friday prayers. In his sermon, the mosque’s preacher compared Morsi to Islam’s Prophet Muhammad, saying the prophet had enjoyed vast powers as leader, giving a precedent for the same to happen now.

    “No to tyranny!” congregants chanted, interrupting the cleric. Morsi took to the podium and told the worshippers* that he too objected to the language of the sheik and that one-man rule contradicts Islam.

    http://www.cbsnews.com/8301-202_162-57556428/egypt-protesters-erupt-upon-constitutions-passage/?pageNum=1

    @ MM – Danke für CBS-Text + CBS-Link! – incredible!

    • 30. November 2012 um 19:58 Uhr
    • Publicola
  185. 194.

    … Adel Rabie, a member of the Higher Council of the Egyptian Social Democratic Party, comments:
    “If the declaration is not withdrawn we will call for civil disobedience. As for the constitution,
    we will call for a no vote if it is is put to referendum.”
    “How can we pass a constitution written in the absence of representatives of 80 per cent of Egyptians – workers and farmers?” he asked …

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59520/Egypt/Politics-/Live-Updates–Protesters-gather-for-antiMorsi-demo.aspx

    • 30. November 2012 um 20:01 Uhr
    • Publicola
  186. 195.

    Islamists led by the ruling Muslim Brotherhood announced Thursday night that they would move their rally Saturday from Tahrir Square to Cairo University. The rally aims to support President Mohamed Morsy’s recent constitutional declaration.
    http://www.egyptindependent.com/news/brothers-and-comrades-street-politics

    • 30. November 2012 um 20:05 Uhr
    • Publicola
  187. 196.

    @192 kc – „totgeschwiegen“:

    Ja klar. Die armen Verfolgten. Wer das in Deutschland am lautesten behauptet, sind übrigens Rechtsextremisten. Die armen deutschen Eichen.

    1,5 Millionen verkaufte Bücher, hunderte von Presseartikeln, Sondersendungen im Fernsehen, millionenfache Zustimmung im Netz, ständiger Rückbezug auf sein Buch über Jahre – Mann, wären viele Leute froh, derart totgeschwiegen zu werden.

    Und ausgerechnet Henkel, der Mann, der seine Standpunkte schneller wechselt als seine Hemden und seine Berühmtheit ausschliesslich der Gier der Medien nach dem Schrillen verdankt. Der Dieter Bohlen der gehobenen Schichten. Der in gefühlt jeder zweiten Talkshow das Leid der 200.000+ Euro-Verdieners (Jahr) über den ausufernden deutschen Sozialstaat ausbreitete. Der als ausschliesslich Oberbürokrat und Angestellter eines Grossunternmehmens gedient habender den Tod des deutschen Unternehmertums beklagte.

    Da haben sich dann ja die Richtigen gefunden. Und werden von den Richtigen beklatscht.

    Mit solchen Weicheiern wird das allerdings nie was mit der Integration. Einwanderer suchen sich keine Heulsusen als Vorbilder.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 30. November 2012 um 20:07 Uhr
    • haupttho
  188. 197.

    196
    „Mann, wären viele Leute froh, derart totgeschwiegen zu werden.“
    Korrekt!
    Sie wollen aber mehr: sie wollen von den Meinungsführern der „Eliten“ bestätigt und „geliebt“ werden.
    Und der Fall tritt nicht ein.
    Meine Interpretation.

    Und wer sind so die Vorbilder der Einwanderer?

  189. 198.

    – Ägypten – Petition für Blogger Albert Saber:

    Petitioning President of Egypt

    This petition will be delivered to:
    Mohamed Morsi, President of Egypt
    Hisham Mohamed Qandeel, Prime Minister of Egypt
    Heiner Bielefeldt, United Nations Special Rapporteur on Freedom of Religion or Belief
    Hillary Clinton, United States Secretary of State
    Anne W. Patterson, United States Ambassador to Egypt
    Free Alber Saber!

    http://www.change.org/petitions/free-alber-saber

    • 30. November 2012 um 20:18 Uhr
    • Publicola
  190. 199.

    PS – # 198 – Albert Saber –

    The trial of Alber Saber, a Coptic activist accused of insulting Islam, has been postponed until 12 December due to a partial strike by Egypt’s judges …

    Saber, who is accused of posting the controversial film, ‚The Innocence of Muslims‘ … on his Facebook page, will remain in detention until his trial. Saber, 27, was arrested on 13 September and has been held in custody ever since.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59347/Egypt/Politics-/Alber-Saber-trial-postponed-due-to-judges-strike.aspx

    • 30. November 2012 um 20:25 Uhr
    • Publicola
  191. 200.

    http://blog.zeit.de/open-data/2012/11/30/bmi-vermisst-aktion-ifg/

    Ich weiß schon, was ich sage, wenn Friedrich, die Stück Scheiße, sich irgendwann verpisst. Damals war es Friedrich!

    • 30. November 2012 um 20:36 Uhr
    • SoC
  192. 201.

    Die hier sind auch am vermissen, statt einfach mal nur erleichtert zu sein:

    „Swedish security service Säpo has expressed concerns that Swedes fighting in Syria may commit war crimes after a militant group’s recent YouTube recruitment video called on Swedes to join the war effort in Syria.“

    http://www.muslimnews.co.uk/news/news.php?article=24045

  193. 202.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-11/Islam-Moschee-fuer-Homosexuelle

    Jetzt haben wir hier in Europa unsere erste Tunten-Moschee. Das ist doch mal eine Reform. Die Blog-Tunte ist da herzlichst eingeladen. Da ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten im Gebet. Ohhhhh ihr Sünder, preiset den Herrn.

    • 30. November 2012 um 20:53 Uhr
    • SoC
  194. 203.

    http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article111732826/Schalom-Falastin-Salam-Israel.html

    Professor, was hat denn ihr fettes Idol genommen? Hamed? Muehehehe

    • 30. November 2012 um 21:08 Uhr
    • SoC
  195. 204.

    „“It was hell. Every village we went into we got a group of men wearing makeup coming up, stroking our hair and cheeks and making kissing noises.“ …“I like boys, but I like girls better. It’s just that we can’t see the women to see if they are beautiful. But we can see the boys, and so we can tell which of them is beautiful.“

    …Loving a man would therefore be unacceptable and a major sin within this cultural interpretation of Islam, but using another man for sexual gratification would be regarded as a foible -undesirable but far preferable to sex with a ineligible woman,“

    http://www.atimes.com/atimes/South_Asia/MA11Df03.html

    Ehyy, nich‘ so eng sehn‘, Alda, das ist jetzt hier und bleibt da !

    „Ohhhhh ihr Sünder, preiset den Herrn“

    MACHEN sie doch !

  196. 205.

    Da fragt man sich doch tatsächlich, warum sich Tuttifrutti so gegen des Islam wehrt! Tuttifrutti, come to the bright side.

    „MACHEN sie doch !“

    Trottel!

    • 30. November 2012 um 21:24 Uhr
    • SoC
  197. 206.

    Von den Mundschenk-Knaben zitiert BF87 kaum was,
    nicht das da hintenrum schon was am laufen ist …

  198. 207.

    @206 TH:

    Zuviel getrunken?

    • 30. November 2012 um 21:35 Uhr
    • haupttho
    • 30. November 2012 um 21:40 Uhr
    • SoC
  199. 209.

    Die Blog-Tunte ist da herzlichst eingeladen.

    Sagt der Türke.

    • 30. November 2012 um 21:42 Uhr
    • Mamas Liebling
  200. 210.

    @ ThorHa

    Dabei ist in Wirklichkeit alles ganz anders:

    Sure 76: al-Insan (Der Mensch)

    http://islam.de/13827.php?sura=76

    Wird eher selten zitiert, weil es darin so lieblich zugeht, dass es in kein dummes Klischee passt:

    14
    Nahe über ihnen sind seine Schatten, und seine Früchte sind ihnen (zum Pflücken) sehr gefügig gemacht.

    15
    Herumgereicht werden ihnen Gefäße aus Silber und Trinkschalen, die (wie) aus Glas sind,

    16
    Gläser aus Silber, die sie im rechten Maß bemessen.

    17
    Und zu trinken gegeben wird ihnen darin ein Becher, dessen Beimischung Ingwer ist,

    18
    aus einer Quelle darin, die Salsabīl genannt wird.

    19
    Und unter ihnen gehen ewig junge Knaben umher. Wenn du sie siehst, hältst du sie für ausgestreute Perlen.

    20
    Und wenn du dort hinsiehst, wirst du Wonne und ein großes Reich sehen.

    21
    Auf ihnen werden grüne Gewänder aus Seidenbrokat sein und schwerer Brokat, und geschmückt werden sie sein mit Armreifen aus Silber. Und zu trinken wird ihr Herr ihnen ein reines Getränk geben.

    22
    „Dies ist ja der Lohn für euch, und euer Bemühen wird gedankt sein.“

    Original Klischee vom fast vergessenen persischen Männerpuff; hat der Volksmund mal ein völlig unverkrampftes Verhältnis zu gehabt. Ob man wegen der Ingwerbrause mal vielleicht was machen kann, sollte jemand aber schon mal nachfragen.

  201. 211.

    @ ThorHa

    Ingwerbrause geht wohl doch in Ordnung:

    Sure 56: al-Waqia (Die eintreffen wird)

    http://islam.de/13827.php?sura=56

    15 auf (mit Gold) durchwobenen Liegen

    16 lehnen sie sich darauf einander gegenüber.

    17 Unter ihnen gehen ewig junge Knaben umher

    18 mit Trinkschalen und Krügen und einem Becher aus einem Quell –,

    19 von ihm bekommen sie weder Kopfschmerzen noch werden sie dadurch benommen, –

  202. 214.

    Yuahahahaha, unfassbar!

    • 30. November 2012 um 22:29 Uhr
    • SoC
  203. 215.

    Bei den Persern ist das Türkentum unten durch (no pun intended).

  204. 216.

    @Thomas Holm

    Ist halt eine ziemlich verknorzte Männlichkeit, oder Angst, nicht als männlich zu gelten. Lachnummer, die sich verzweifelt hart zu geben versucht.

    • 30. November 2012 um 22:53 Uhr
    • Mamas Liebling
  205. 217.

    @ ML

    gegenseitige Unbeliebtheit wurde durch das angesprochene Phänomen von verdrängter Knabenerwartung allerdings recht nachhaltig erwirkt:

    „This clip is from a Syrian drama called „The Dust Brothers“. It was produced in 1996. The tensions at that time between Syrian and Turkey rose and we were about to start a war in 1999.

    This movie describes the last days of the ottoman occupation and focuses on one of the execution methods that the Turks were so good and creative with. The execution by a metal or wooden stake. They stick it inside the victim body and use a hammer to push it deeper. They try not to hit the heart so the victim suffers for the longest possible duration.“

    Bei Min 3.00 ist es dann – im christlichen Sinne – vollbracht.

    http://www.youtube.com/watch?v=7O6V0LTMSiY

  206. 218.

    215
    Nicht nur das:
    „Der Islam ist das größte Gefängnis der Frauen und die Mohammedaner sind ihre Gefängniswärter. Darüberhinaus stellt die Verschleierung der Mädchen und Frauen nichts anderes, als das Berauben ihrer individuellen Freiheiten und das Beschneiden ihrer Eigenständigkeit als Mensch dar…..“
    http://tangsir2569.wordpress.com/islam/teil-3/

  207. 219.

    Tunesien – Qatar: Doublespeak –

    Wegen Ehrung der tunesischen Revolution zu lebenslanger Haft verurteilt

    Mohammed al-Ajami, alias Ibn al-Dhib, hatte 2011 ein Gedicht als Hommage in Würdigung der tunesischen Revolution geschrieben.

    Ein Gericht in Qatar hat am Donnerstag, den 29. November, einen Dichter zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt, der angeklagt war wegen Hetze gegen das Regime und Verunglimpfung des Kronprinzen dieser Golf-Monarchie, die die Anti-Regierungs-Aufstände in den Ländern des arabischen Frühlings unterstützt, sagte sein Anwalt .

    Mohammed al-Ajami, alias Ibn al-Dhib wurde in Hinblick auf drei Anklagen vor Gericht gestellt, hat Me Néjib al-Naïmi der Nachrichtenagentur AFP gegenüber erklärt: „Hetze gegen das Regime, Verleumdung des Kronprinzen,“ Tamim Bin Hamad Al-Thani, und „Verstoß gegen die Verfassung. “

    Er sagte, er würde in der nächsten Woche Berufung einlegen gegen das Urteil, das „nach sechs – meist geheimen – Anhörungen“ gefällt worden war. Der Anwalt sagte, er habe vergeblich Vorbehalte hinsichtlich der Zusammensetzung des Gerichts geltend gemacht, dessen Vorsitzender, ein Sudanese, in der Sache seines Mandanten „selbst Untersuchungsrichter war“ .

    Wegen der gegen ihn erhobenen Vorwürfe musste der Dichter mit einer Gefängnisstrafe von maximal fünf Jahren rechnen, ergänzte Me Naimi, ein ehemaliger Justizminister von Qatar, und betonte, dass „die lebenslängliche Gefängnisstrafe nur im Falle des Versuchs eines Staatsstreichs anwendbar sei“.

    „Wir sind alle Tunesier“

    Amnesty International protestierte sofort gegen das Urteil, das „alle Merkmale einer unerhörten Verletzung der Meinungsfreiheit“ aufweist, und forderte die Freilassung des Dichters, „eines wegen seiner Meinung inhaftierten politischen Gefangenen.“ „Es ist bedauerlich, dass Qatar, das sich der Welt als ein Land präsentieren möchte, das das Recht auf freie Meinungsäußerung fördert, eine derartig offenbar eklatante Verletzung dieses Rechtes betreibt“, sagte der Regionalvorstand von Amnesty, Philip Luther, in einer Erklärung.

    Der Dichter wurde am 16. November 2011 unter der Anklage der „Anstiftung zum Sturz“ des Regimes und der „Beleidigung des Emirs,“ Scheich Hamad bin Khalifa Al-Thani, hatte Amnesty Ende Oktober erklärt und seine Freilassung gefordert. Die NGO hatte erklärt, dass die Justiz des Staates Qatar ihn angeklagt habe, im Jahre 2010 ein Gedicht geschrieben zu haben, das den Emir kritisiertr habe, dass aber laut Informationen aus Aktivistenkreisen der Golfregion der wahre Grund für seine Festnahme sein „Gartengedicht“ sei, verfasst im Jahre 2011, als der arabische Frühling begonnen hatte.

    Dieses Gedicht würdigt die tunesische Revolution und äußert die Hoffnung auf Wandel in den anderen arabischen Länder und betont:

    „Wir sind alle Tunesier
    unter einer repressiven Elite.“

    Der steinreiche Gas-Golfstaat Qatar blieb von der Welle der Proteste, der über die arabische Welt spülte, verschont.

    Artikel: „Condamné à la perpétuité pour avoir rendu hommage à la Révolution tunisienne“
    in: Espace Manager – 30.11.2012
    http://www.espacemanager.com/international/condamne-a-la-perpetuite-pour-avoir-rendu-hommage-a-la-revolution-tunisienne.html

    • 30. November 2012 um 23:12 Uhr
    • Publicola
  208. 220.

    Auch hier ein paar schöne Videos für Sie, Thomas Holm:
    http://tangsir2569.wordpress.com/about/poetry/

  209. 221.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=hTheVwj64k8
    Technisch-ästhetisch hervorragend gemacht.

  210. 222.

    … Der Dichter wurde am 16. November 2011 … festgenommen, hatte Amnesty Ende Oktober erklärt …

    • 30. November 2012 um 23:15 Uhr
    • Publicola
  211. 223.

    @ Publicola

    Am Golf, und sogar in Katar: liegt die eigentliche, ‚nicht getane Arbeit‘ des Arabischen Erwachen; so kann man das auch sehen.

    In Syrien beginnen die Aufständischen sich über jihadistische Übergriffe zu beschweren, die Jihadisten kündigen an, die FSA von Assad-Agenten säubern zu wollen; die Alawiten werden plötzlich als Wiedergeburt der revoluzzerischen halbpersichen Karmatensekte ins Spiel gebracht. …

    Die Halbinsel wird ins Fadenkreuz kommen und man wird versuchen, die Front zu drehen. Veranlassung gibt es genug mit den Verhältnissen am Golf.

  212. 224.

    @ karolachristiane

    der gute tangsir … damit die Perser wieder auf die Füsse kommen können: hatte man m.E. davon abgesehen, dem Mubarak freie Hand zu geben, den Assad schon in Kairo zu machen. …

    … was natürlich heute viele* bereuen, aber nur streng vertraulich.

    *ich übrigens nicht, ich bin da weniger konservativ als reaktionär; von mir aus können die Verhältnisse ruhig tanzen – wenn sie halt unbedingt wollen

    Das aus Angst vor einem jihadistischen Aufwuchs vor der Haustür das Iranische Regime eher noch mal die Leute zu einem Burgfrieden zusammen zwingen kann, könnte natürlich auch sein.

    Aus Sicht eines 25-jähigen Iraners würde ich vielleicht sagen: Laß‘ die alten Knacker ruhig noch so viele wie möglich von diesen jungen, verrückten sunnitischen Arabern töten; DIE sind nachhaltig gefährlich; unsere alten Knacker werden wir quasi von selbst wieder los, weil ihnen kaum einer mehr nachfolgt bei uns.

    Umsturz im Kulturland machen, während die Barbaren vor der Haustür toben: macht man nur, wenn man sicher ist, dass die Barbaren einen großen Krieg verlieren, wie den WK I. an dessen Ende die Bolschewiken putschten.

    Zwischen dem Iran und den Sunniten gibt es auch eine Asymmetrie der Generationen. Türkei statistisch genau mittendrin; aber nur statistisch; die Kurden demographisch eher wie die Araber (obwohl die sich tierisch hassen) und die Türken eher so wie die Perser (obwohl die sich tierisch hassen).

    Passt irgendwie alles ganz wunderbar.

    • 1. Dezember 2012 um 00:01 Uhr
    • Publicola
    • 1. Dezember 2012 um 00:11 Uhr
    • Publicola
  213. 227.

    Versuch über ein Panorama entnervter Landschaften:

    Die Gutmenschen meinen, man könne der MB gut zureden.

    Klassisch-Konservative* (McCain) wollen den Salafis gut zureden.

    *und BHL … suchen Fundis aller Art durch edle westliche Waffentaten zu beeindrucken und zu mäßigen (Libyen)

    Ex-Gutmenschen haben Assad zu ihrem Helden erkoren.

    Ex-Klassisch-Konservative – sind (un-heimlich) islamophob geworden.

    Was ihnen allen fehlt: ist der Sinn für die verzweifelte Tragik aus Abgeschlagenheit, Jugendüberhang, verblendet-irrationalem Weltbild und einer heillosen Binnnenverfeindung, die diesem Weltbild inhärent ist.

    Rückschritt ist möglich und Katastrophen sind möglich und mit der harten Realität dieser Möglichkeiten kommen sie alle nicht klar – weil sie irgendwie; jeder auf seine Art: den Westen für allmächtig halten, für allmächtig böse, oder für zumindest potentiell vernünftig-überzeugend mit Blick auf ‚Interessen‘.

    Dass die Vernunft aber bei den Feinden des Westens kein Standing hat; das ist gerade die Chance des Westens. Für Israel war das schon immer klar: ‚die Araber haben nie eine Gelegenheit ausgelassen, eine Chance zu vermasseln.‘ Diese Wahrheit muss man nur auch mal ernst nehmen.

    • 1. Dezember 2012 um 01:40 Uhr
    • Publicola
  214. 229.

    @P

    „Illegitimate“ – jetzt ist es gesagt.

    Da bleibt Mursi nur noch die Gewalt als Mittel sich durchzusetzen.

    • 1. Dezember 2012 um 08:18 Uhr
    • Mamas Liebling
  215. 230.

    @ ML

    Scheint ein Antinom zu recht Edlem zu sein, mithin eher derbe …

    „the protesters chanted “batil”, the Arabic word for “Illegitimate.”“

    Fatima wird unter anderem als al-Batul („die Jungfrau“) und als „Königin der Frauen des Paradieses“ bezeichnet.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hand_der_Fatima

  216. 231.

    @Publicola

    Tag der Wahrheit, heute bringen die Islamisten ihre Leute auf die Strasse.

    • 1. Dezember 2012 um 10:13 Uhr
    • Freeway
  217. 232.

    Nach zweijährigem Warten auf ein Wunder der Wiedereintritt in die Laufbahnen profaner Normalität:

    Violent clashes have continued in the Tunisian town of Siliana, where a police crackdown on protests has left hundreds of people wounded this week, as political instability in the north African country mounts. Policemen, backed by armoured cars, fired warning shots and tear gas at hundreds of protesters on Friday evening. The demonstrators hurled rocks and petrol bombs at the security forces, erecting barricades in the town centre and setting some structures on fire.“

    http://www.youtube.com/watch?v=H36xWrLvZfI

    Der Glaube an blühende Landschaften hält sich allein noch mit Blick auf Palästina.

  218. 233.

    Tag der Wahrheit, heute bringen die Islamisten ihre Leute auf die Strasse. – … in der Tat … man darf gespannt sein …!

    • 1. Dezember 2012 um 10:45 Uhr
    • Publicola
  219. 234.

    „Jingle bells“ in Aleppo, extra um den Christen die Angst vor einem politisch regierendem Islam zu nehmen; rührend gemeint und gemacht.

    Dann aber dominieren wieder fett die Islamisten.

    Um keine Verlegenheit verlegen die Erklärung: ‚Aber in einem Islamischen Staat wird doch jeder seine Rechte haben …‘ ab 0.45

    http://www.youtube.com/watch?v=VepIkNrvobo

    Millionen im Demagogiegestrüpp von dialügischem Talkshowgeschwafel (vulgo: ‚Taqiyya‘) Die Salafis verjagen ein paar Christen – kein Problem, sie* haben ja nur etwas falsch verstanden – oder es sollte eine Warnung sein. Dann kommen Assad Jagdbomber und zerfetzen den Salafis und den Christen ein paar Kinder: kein Problem, es geht nur darum, dass die Einheit der Glaubensrichtungen gegen deren Missbrauch aus dem Ausland verteidigt wird.

    *einer von beiden halt

    Wenn ein Land aus den sowjetische Siebziger Jahren hinter die Steinzeit katapultiert wird, dann ist das aus religiös tolerant alphabetisierter Talkshow-Perspektive: Definitiv kein Problem.

    Tag der Wahrheit …

    The marches of „Islamist and nationalist revolutionary forces“ will set off from mosques in Cairo and head for Al-Nadha square, said the Freedom and Justice Party, the Brotherhood’s political wing.

    The Islamist protests were originally to be held in Tahrir Square, the scene of vast anti-Morsi demonstrations on Friday, but the location was changed to avoid confrontation, the Brotherhood said.

    hxxp://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=462394

    Klingt nicht unraffiniert.

  220. 235.

    Universelle religiöse Toleranzformel in Syrien gefunden !

    „Every Alawi is a Sunni and every Sunni is an Alawi, that’s our Syria.“

    Und jeder, der was anderes sagt, ist ein Agent der arroganten Seemächte und deren Handlanger von konfessionellen Extremisten.

    Kommentar 19 zu Artikel 16852 auf hier geblockter Durchblickerseite.

  221. 237.

    Absolute Pflichtlektüre; bin erstaunt über vereinzelte Durchblickerphänomene bei den Amis. Die Seite ist tatsächlich hier geblockt. Lächerlich, wirklich lächerlich.

  222. 238.

    Der Link stößt bei Google auf tabe Ohren.
    Testweise Twitter:
    twitter.com/joshua_landis

  223. 239.

    taube
    Geht auch nicht.

    Das hier geht, auch wenn’s gar nicht geht, oder kein Mensch weiß, wie’s gehen soll:

    „…43 Prozent der unter 15-jährigen Berliner kommen jetzt schon aus Einwandererfamilien. In Kreuzberg, Wedding, Nord-Neukölln sind es 70 Prozent. Auch nur die Hälfte von ihnen zu verlieren, kann sich eine Gesellschaft nicht leisten.“

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kontrapunkt-wir-brauchen-schultypen-fuer-bildungsnahe-und-bildungsferne-schichten/7458482.html

    Für mich ist das immer noch so, als ob ich mich mal kurz zu einem Mittagsschlaf hingelegt hätte – und als ich wieder aufwachte, waren da ganz viele andere Menschen um mich herum als vorher. Fremde Menschen. Mir fremd erscheinende Menschen.
    Geschlafen hab‘ ich sicherlich. :) Vermutlich auch etwas länger – aber der doch eigentlich zu erwartende Prinz mit der Rosenschere ist nicht aufgetaucht.

  224. 240.

    Die Sternchen ‚raus machen, sind Platzhalter … ich empfehle das runterzuladen, kann sein dass es wegen Urheberrechtsstreß von Landis wieder weggenommen werden muss. Ansonsten Landis bei bei youtube zwei mal eine Stunde Vortrag & Q&A zum Durchblick beim bügeln, oder so.

    „The dominant Alawite narrative today is “kill or be killed.”“

    Das klingt doch schon recht Literaturpreis-verdächtig.

  225. 241.

    @ karolachristiane

    „43 Prozent der unter 15-jährigen Berliner kommen jetzt schon aus Einwandererfamilien. In Kreuzberg, Wedding, Nord-Neukölln sind es 70 Prozent.“

    Durch Untermischung mit Deutschland-begeisterten Südländ’lern aus den Pleite-Siesta-EU-Staaten wird sich das wieder einpegeln müssen. Die Südeuropäische Wirtschaftspleite muss man komplementär zu dem Migrationsdesaster betrachten. Wenn nichts normales mehr hilft, dann bleibt nur noch, dass das eine Problem des anderen Lösung sein muss.

  226. 242.

    227 holm
    „Die verzweifelte tragik aus abgeschlagenheit, jugendüberhang, verblendet_irrationalem weltbild und einer heillosen binnenverfeindung, die diesem weltbild inhärent ist“.
    Warum stehen derartige analysen, so treffend formuliert nicht in der ZEIT ?

    • 1. Dezember 2012 um 12:06 Uhr
    • ernsthaft
  227. 243.

    218 karola
    Mit dem text ihres links sollten sich möglichst viele menschen auseinandersetzen. Gern auch pädagogen und journalisten.

    • 1. Dezember 2012 um 12:11 Uhr
    • ernsthaft
  228. 244.

    @ ernsthaft

    „Sehr geehrter Herr Holm,

    vielen Dank für Ihren Leserartikel. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir ihn nicht auf ZEIT ONLINE veröffentlichen werden. Auch hier haben wir das gleiche Problem wie bei den anderen Artikeln: Die Zusammenhänge, denen Sie sich widmen, bedürfen einer deutlich ausführlicheren Erörterung, für die ein Leserartikel nicht das geeignete Format darstellt.

    Beste Grüße,“

    Das Zentralorgan des PensionistInnenüberhangs schließt entweder – in Abgrenzung zur FAZ-Konkurrenz – kategorisch aus, dass in der LeserInnenschaft kluge Köpfe verborgen sein könnten; oder es fürchtet um die Performance der Herzschrittmacher im – bis dato erfolgreich gehegten – Lesepublikum.

    Oder beides.

  229. 245.

    Die leser/kunden sind zu blöd zu begreifen ?
    Zu träge sich mit einer intelligenten provokation auseinanderzusetzen ?
    Na dann schnarcht weiter bis zum hals im warmen, kuscheligen einheitsbrei.

    • 1. Dezember 2012 um 12:19 Uhr
    • ernsthaft
  230. 246.

    @ernsthaft, dann stelle ich den Link auch gerne noch einmal ein.
    http://tangsir2569.wordpress.com/islam/teil-3/

    In Ergänzung fand ich das hier aus der gestrigen Diskussion zu Homosexualität interessant, bzw. sehr einleuchtend:
    „It’s just that we can’t see the women to see if they are beautiful. But we can see the boys, and so we can tell which of them is beautiful.” K. 204 v. Thoms Holm)

    Die allermeisten Menschen erkennen doch Schönes. Die einen bewundern es von Ferne, die anderen wollen es besitzen, manche wollen es zerstören …
    Aber diese Manie, eine bestimmte Schönheit, die der Frauen, und insbesondere der jungen Frauen zu verstecken und sie nur dem „Besitzer“ sichtbar zu machen, hat etwas „Exclusives“ und etwas „Asoziales“.
    Wie der reiche Kunstliebhaber, der sich einen Munch oder einen Rembrandt stehlen läßt, um ihn dann allein zu bewundern, wenn er ihn aus dem Safe nimmt.

    Und ganz egoistisch gehen mir die vielen weniger aus Not denn aus eigener oder männlicher Überzeugung mausgrau verhüllten und „unansehnlichen“ Frauen in den Städtebildern auf den Geist, der gerne „Schönes“ um sich sähe.

    Und natürlich heißt das nicht, ehe es jemand erwähnt, daß ich jeden „heimischen“ Auftritt gelungen fände – aber die finde ich etwas weniger deprimierend.

  231. 247.

    @ ernsthaft

    Eine verlegerisch-marktwirtschaftlich erfolgreich benutzte Pressefreiheit besteht halt leider auch wesentlich in dem Vermögen, einem Lesepublikum nach dem (vorliegend: Kamillentee-) Gusto zu schreiben.

    Nicht nur die Springer-Leute haben das grundsätzlich ‚drauf (gehabt zumindest; als sie noch für die anti-68-ger Wutbürger schrieben).

    Wo die einen unterkomplex bleiben, das bleibt DIE ZEIT sub-dramatisch.

    Wer will eine üppig nachfragende StammleserInnenschaft schon leichtfertig an den Herzinfarkt heran schreiben. Kerngeschäft ist heilig.

  232. 248.

    @ karolachristiane

    Eine kulturelle Botschaft dieser Verhüllerei ist auch:

    ‚Als Muslim-Mann darfst Du Dir eine auspacken (oder vier, wenn Du es ‚drauf hast …)‘

    Etwas “Exclusives” und etwas “Asoziales” … bedingt; Mann soll hat überlaufen.

    Der beliebte Argumentations-Konter:

    ‚Aber die Kloster-Nonnen …‘

    wird dabei in seiner Unverschämtheit auch nicht ansatzweise erkannt.

    Ansonsten ist Verhüllung natürlich auch eine prima Versicherung gegen Handtaschenraub, etc.

  233. 249.

    244
    Thomas Holm, ich denke, diejenigen, die das „Leserartikel-Casting“ vornehmen, kennen sich nur in einem überschaubaren Bereich aus, was de erste Sperre darstellt. Die zweite ist die Risikoscheu, die die meisten haben, die heute einen Job im journalistischen Bereich haben.

    zu 241
    Meine Wunschmitbürger, wenn schon neue hier einziehen sollen, wären Briten gewesen, vorzugsweise Engländer.
    Ich bin mir aber nicht sicher, ob die so scharf auf das Heimatangebot gewesen wären und ob das eine glücklichere Verbindung geworden wäre, weiß man auch nicht.
    Nachher hätte das Wasser keinen guten Tee ergeben oder der Schul- und Arbeitsbeginn so früh am Tage hätte sie verschreckt …
    Ein kürzlich von MRX zu Europa verlinkter Artikel endete mit dem Satz:
    „Good fences, good neighbours.“

  234. 250.

    Al Jazeera’s Hoda Abdel-Hamid reports from Cairo, where thousands have gathered to rally in support of Mohamed Morsi, Egyptian president, at Cairo University.

    Hoda Abdel-Hamid hat es echt ‚drauf, mit offenem Haar in solch einer Gemeinde. Vor gut einem Jahr entkam sie einem Gegenangriff eines Gaddafi-Trupps nur mit einem telegenen Hechtsprung. Sensation Seeking im Arabischen Erwachen.

    http://www.youtube.com/watch?v=P-VXsYUdjNA

    @ karolachristiane

    Wohl das Original der ‚good fences':

    „“Sometimes good fences do eventually make good neighbors.” Timothy Garton Ash on Montenegro’s vote for independence from Serbia.“

    hxxp://www.hoover.org/publications/hoover-digest/article/5997

    Für EU-Europa aber heikel, wegen doch verbliebenen Potentials zur Nationalstaatenrivalität (Kroatienanerkennung, Viertes Reich, etc.) …

    und, so würde ich ergänzen: mit womöglich in Zukunft dem einem Nationalstaat: Hüh, und dem anderen: Hott, in Sachen, ob der Islam nun dazu gehört, oder nicht.

    Deswegen gehöre ich hier zur raren Spezies der nicht ganz so Europa-Skeptischen.

  235. 251.

    @250 TH – Europa:

    So haben alle ihre vor sich selbst verborgenen Wahrheiten. Die Wahrheit der Nationalstaatsromantiker ist, dass sie sich mit dem Untergang ihrer Nationen abgefunden haben, weil er ja nach ihrem Tod stattfindet. Auch eine Form von Nihilismus.

    Gruß,
    Thorsten Haupts

    • 1. Dezember 2012 um 14:08 Uhr
    • haupttho
  236. 252.

    @ haupts

    may, haupts, denken sie doch einmal nach vor sie so einen krampf schreiben:

    Die Wahrheit der Nationalstaatsromantiker ist, dass sie sich mit dem Untergang ihrer Nationen abgefunden haben, weil er ja nach ihrem Tod stattfindet.

    Angenommen, das Konzept ‚nation‘ als solche (aufgrund: nationalstaatsromantiker) würden wirklich als untergehen können – was kommt danach? Das große heia-popeia-wir-haben-uns-lieb-ringentanzen, auch genannt die große klassenlose Weltgemeinschaft?
    Was iost denn ihre alternative – ohne träumereien und ideologische verblendungen, die sie anzubieten haben?

    • 1. Dezember 2012 um 14:41 Uhr
    • Zagreus
  237. 253.

    251 haupts
    Katalanen und flamen ? Kosovaren ? Gibt es nicht immer mehr nationen, auch in europa, die ihren eigenen nationalstaat wollen ?

    • 1. Dezember 2012 um 14:56 Uhr
    • ernsthaft
  238. 254.

    @ SB

    Ein Richelieu bekennt sich !

    GLENN E. ROBINSON empfiehlt tatsächlich, was die Assad-Fans in den Foren die ganze Zeit anklagen: einen verdeckten Special Forces Krieg der USA gemeinsam mit der Türkei in low intensity – bis die syrischen Parteien einsehen, dass sie sich irgendwie Libanon-mäßig einigen müssen.

    Gemeinsam mit der Türkei, damit diese sich wegen des Fliegerabschusses rächen kann (ist auch wichtig …) Secial forces; d.h. Stingers nicht aus der Hand geben; low intensity; d.h. immer verhindern, dass einer gewinnt, denn das wäre die Katastrophe.

    Robinson meint, wenn beide Seiten spürten, dass sie auch verlieren könnten – und was das heißt – dann würden sie sich schon zusammenraufen. Ich meine dagegen, dass sich das ausweiten wird, bevor sich irgendwer zusammenrauft.

    Aber interessant, dass es doch Leute gibt, die wagen, das unangenehme zu denken.

  239. 255.

    @kc

    zu
    http://www.mrctv.org/videos/die-eroberung-europas-durch-den-islam-folge-14

    bedrückend.

    was mich interessieren würde:
    welche macht üben diese radikalen innerhalb der islamischen gemeinden aus?
    welche möglichkeiten haben diejenigen, die mit diesen radikalen nichts zu tun haben wollen und ihnen dann trotzdem, evtl aufgrund fehlender finanzieller möglichkeiten, permanent ausgesetzt sind, da sie es sich nicht leisten können wegzuziehen?
    gibt es untersuchungen im hinblick darauf,
    – wie stark in solchen parallelgesellschaften antidemokratische tendenzen ausgeprägt sind?
    – wie stark in solchen parallelgesellschaften fremdenfeindlichkeit ausgeprägt ist?

    ich nehme mal an, da gibt es nichts.

    zu charlottetiger: da bleibt nur kopfschütteln

  240. 256.

    @SoC

    „Jetzt haben wir hier in Europa unsere erste Tunten-Moschee. Das ist doch mal eine Reform. Die Blog-Tunte ist da herzlichst eingeladen.“

    Ich trau mich aber alleine nicht, komm wir gehen da zusammen hin. Ich hol dich auch mit meinem pinken Twingo vom Fußball ab, spielst ja bestimmt bei Türkiyemspor oder sowas. Da wir uns ja noch nicht kennen komm ich zum Abpfiff gegen BSV Hürtürkel vorbei und rufe dann laut in die Runde: „Hey Canakale mein Süßer, du wolltest mir doch die Tunten-Moschee in Paris zeigen, wo und wer bist du?“ Und du hebst dann die Hand und sagst: „Hier!“ Ok? Hab mir extra schon eine Tarkan CD gekauft, damit uns auf dem Weg nach Paris nicht langweilig wird. Das wird ein Spaß. Ick freu mir. 😀 Bussi! http://www.youtube.com/watch?v=EklB4pauXmU

    • 1. Dezember 2012 um 17:22 Uhr
    • Bellfruta87
  241. 257.

    „Jetzt haben wir hier in Europa unsere erste Tunten-Moschee. Das ist doch mal eine Reform. Die Blog-Tunte ist da herzlichst eingeladen.“

    @SoC

    Ich trau mich aber alleine nicht, komm wir gehen da zusammen hin. Ich hol dich auch mit meinem pinken Twingo vom Fußball ab, spielst ja bestimmt bei Türkiyemspor oder sowas. Da wir uns ja noch nicht kennen komm ich zum Abpfiff gegen BSV Hürtürkel vorbei und rufe dann laut in die Runde: „Hey Canakale mein Süßer, du wolltest mir doch die Tunten-Moschee in Paris zeigen, wo und wer bist du?“ Und du hebst dann die Hand und sagst: „Hier!“ Ok? 😀 Hab mir extra schon eine Tarkan CD gekauft, damit uns auf dem Weg nach Paris nicht langweilig wird. Das wird ein Spaß. Ick freu mir. 😀 Bussi! http://www.youtube.com/watch?v=EklB4pauXmU

    • 1. Dezember 2012 um 17:23 Uhr
    • Bellfruta87
  242. 258.

    Hasiktir! Gerate hier mal nicht in Extase, du Lümmel.

    • 1. Dezember 2012 um 18:06 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  243. 259.

    @Tuttifrutti

    Ach, lange Leitung.

    Ich habe tatsächlich gegen so aller Hand Blondköpfe gespielt und verlassen Sie sich darauf, so eine Nummer können Sie mit denen genauso wenig abziehen.

    • 1. Dezember 2012 um 18:59 Uhr
    • Spirit of Canakkale
    • 1. Dezember 2012 um 19:02 Uhr
    • Mamas Liebling
  244. 261.

    SoC

    „Blondköpfe “

    Rassist?

    • 1. Dezember 2012 um 19:08 Uhr
    • Mamas Liebling
  245. 262.

    Nein,

    Schwarzkopf.

    • 1. Dezember 2012 um 19:17 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  246. 263.

    „Schwarzkopf“

    Definieren Sie sich über ihre Haarfarbe?

    • 1. Dezember 2012 um 19:29 Uhr
    • Mamas Liebling
  247. 264.

    # 231 – @Publicola – Tag der Wahrheit, heute bringen die Islamisten ihre Leute auf die Strasse
    # 233 – “ … in der Tat … man darf gespannt sein …!“

    Vor der Kairoer Universität versammelten sich am Samstag
    mehr als Zehntausend Islamisten,
    um in Sprechchören Präsident Muhammad Mursi ihre Unterstützung zuzusagen.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa-warnt-mursi-einen-staatsstreich-koennen-wir-nicht-gutheissen-11978657.html

    • 1. Dezember 2012 um 19:38 Uhr
    • Publicola
  248. 265.

    @MT

    Das ist wohl eine Fangfrage. Jetzt werden Sie es mir wahrscheinlich geben.

    Ja, ich definiere mich über meine Haarfarbe. Nun?

    • 1. Dezember 2012 um 19:42 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  249. 266.

    PS – Der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz (SPD) … drohte dem ägyptischen Präsidenten mit einem Ende der Kooperation.
    „Die Europäische Union muss unmissverständlich klarmachen,
    dass es ohne plurale Demokratie in Ägypten weder wirtschaftliche noch politische Zusammenarbeit geben kann.
    Der Staatsstreich ist nicht das, was wir gutheißen können“, sagte Schulz …
    „Das einzige, was solch ein Regime versteht, ist ökonomischer Druck.“

    … Er fuhr fort:
    „Europa ist gut beraten,
    den Machtwillen dieses Mannes ernst zu nehmen.“
    Bei der Muslim-Bruderschaft, der Mursi angehört,
    handele es sich um eine „radikalpolitische Bewegung“ und
    nicht um eine primär religiöse.
    „Die Muslim-Brüder instrumentalisieren religiöse Gefühle zu politischen Zwecken“, sagte Schulz …

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa-warnt-mursi-einen-staatsstreich-koennen-wir-nicht-gutheissen-11978657.html

    • 1. Dezember 2012 um 19:43 Uhr
    • Publicola
  250. 267.

    „The numbers swelled through the afternoon, peaking in the early evening at at least 200,000, said Reuters witnesses, basing their estimates on previous Cairo rallies. The authorities declined to give an estimate for the crowd size.“

    http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2012/12/2/worldupdates/2012-12-01T164515Z_29_BRE8AR0BJ_RTROPTT_0_UK-EGYPT&sec=Worldupdates

    Ich tue mich schwer mit einer Einschätzung, aber für eine landesweite Mobilisierung scheint mir das so nicht so wirklich der Hit zu sein.

    Die wissen wohl, dass sie sich bedauerlicherweise auch ein bisschen benehmen müssen:

    „And Egypt’s quest to replace the basic law that underpinned Mubarak’s 30 years of army-backed one-man rule would also return to square one, creating more uncertainty in a nation in dire economic straits and seeking a $4.8 billion loan from the IMF.“

    „http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2012/12/2/worldupdates/2012-12-01T164515Z_29_BRE8AR0BJ_RTROPTT_0_UK-EGYPT&sec=Worldupdates

    Vor ein paar Tagen sollte es einen Millionen-Marsch für die Scharia von den Salafis geben und das war auch nicht so der Hit.

  251. 268.

    The numbers swelled through the afternoon, peaking in the early evening at at least 200,000, said Reuters witnesses (Reuters)
    – in der Tat allerdings eine beachtliche Zahl!

    Andererseits hieß es vor einigen Tagen über die Anti-Islamisten-Demonstration:
    Bei der bislang größten Protestwelle seit dem Sturz von Präsident Husni Mubarak riefen am Dienstag zehntausende Ägypter Parolen gegen Präsident Mohammed Mursi. Am Abend versammelten sich nach Schätzungen von Teilnehmern der Protestaktion mehr als 300 000 Menschen auf dem Tahrir-Platz und in den angrenzenden Straßen.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/aegypten-zehntausende-demonstrieren-gegen-praesident-mursi/7445066.html

    [Die beiden zitierten Zahlen entsprechen in etwa der Entwicklung der Wählerentscheidungen seit Ende 2011:
    – die Parlamentswahlen 2011 erbrachten die folgende Sitzverteilung im Parlament:
    70% Islamisten (Democratic Alliance, ein MB-Bündnis + Islamist Bloc),
    30% Nicht-Islamisten

    – die Parlamentswahlen 2011 erbrachten die folgende Wählerstimmen-Entscheidung:
    ca. 65% Islamisten (siehe obige Parteiiungen)
    ca. 35% Nichtislamisten

    – die Präsidentschaftwahlen 2012 (erster Wahlgang) erbrachte die folgenden Wählerstimmen-Proportionen:
    ca. 43% für die islamistischen Kandidaten Mursi (ca. 25%) und Fotouh (ca. 18%)
    ca. 56% für die nicht-islamistischen Kandidaten Shafik (ca. 24%), Sabahi (ca. 21%), Moussa (ca. 11%)

    – die Präsidentschaftswahlen 2012 (zweiter, entscheidender Wahlgang: Stichwahl zwischen den zwei Kandidaten Mursi/Shafik) erbrachte die folgenden Wählerstimmen-Proportionen:
    ca. 52% für den islamistischen Kandidaten Mursi,
    ca. 48% für den nicht-islamistischen Kandidaten Shafik]

    • 1. Dezember 2012 um 19:55 Uhr
    • Publicola
  252. 269.

    PS – ElBaradei: The Muslim Brotherhood received their votes under dubious circumstances.
    The country is fractured.
    If the moderate forces no longer have a voice,
    a civil war threatens to erupt in Egypt.
    I fear that.
    And I fear that this incompetent government will ruin the economy.

    http://www.spiegel.de/international/world/spiegel-speaks-with-elbaradei-on-the-situation-in-egypt-a-869309.html

    • 1. Dezember 2012 um 20:12 Uhr
    • Publicola
  253. 270.

    Das ist wohl eine Fangfrage. Jetzt werden Sie es mir wahrscheinlich geben.

    Ja, ich definiere mich über meine Haarfarbe. Nun?

    War ja wohl klar nach Ihrer Blond-Bemerkung, dass Sie so funzen.

    • 1. Dezember 2012 um 20:43 Uhr
    • Mamas Liebling
  254. 271.

    Heute wird’s ernst, bzw. heute wird’s lustig. Vielleicht.

    wdr-TV überträgt heute um 21.45 aus Duisburg „Kabarett am Minarett“.
    http://www.wdr.de/tv/comedy/sendungen/fernsehen/baustelle_deutschland/index.jsp
    Um 21.45 beschäftigt sich der Physiker und Kabarettist Vince Ebert mit der Freiheit: „Freiheit ist alles!“

  255. 272.

    @252/253 zagreus/ernsthaft:

    Zagreus, können Sie von 12 bis Mittag denken? Aufgrund ihrer niedrigen Geburtenraten und ihres relativ schnell abnehmenden Gewichts in der Welt sind die Nationalstaaten Europas tatsächlich in jedem Fall zum Untergang verurteilt. Nationalstaatseuphoriker nehmen das resigniert hin, Europabefürworter plädieren deshalb zu Recht für einen europäischen Bundesstaat.
    Mit Ihrer dämlichen Frage – Motto: Wann haben Sie aufgehört, Ihre Frau zu schlagen – kann ich nichts anfangen.

    ernsthaft, mir ist bekannt, dass manche Regionen ihre Unabhängigkeit haben wollen, normalerweise die, denen es zufällig gerade besonders gut geht. Testen wir doch mal, wie stark der Nationalstaatsgedanke dahinter ist – und verweigern ihnen automatisch die EU-Mitgliedschaft … Dann werden der katalanische und wahrscheinlich auch der flämische „Nationalismus“ sehr schnell in sich zusammenfallen, ebenso der schottische.

    Der kosovarische ist die Reaktion auf eine bereits Jahrhunderte andauernde, echte Diskriminierung seiner derzeitigen albanischstämmigen Mehrheitsbevölkerung. Und der Kosovo würde sich morgen Albanien anschliessen, wenn die internationale Gemeinschaft ihn liesse.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 1. Dezember 2012 um 21:21 Uhr
    • haupttho
  256. 273.

    Rumour is now going around that Bashar al Assad has been killed, source of rumour: Cairo university (chanting in protest) #Syria #Egypt

    Gerüchte sollen ja auf Wünsche hindeuten … 8.57 pm heute

    http://yallasouriya.wordpress.com/page/2/

  257. 274.

    Today’s rumor is of a senior Syrian official taking off from a closed airport in Damascus and heading straight to Moskow on flight SYR411, which landed at 11:00 PM on Saturday.

    This rumor says the passenger is none other than Assad himself.

    http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/rumors-from-syria/2012/12/01/

  258. 275.

    В Египте объявили что Башар Асад мертв или бежал

    Übers: In Ägypten wurde verkündet Baschar Assad tot oder geflüchtet

    Jedenfalls Jubel bei Nennung seines Namens – min 0.09 – in der Konstellation: Prediger – Gemeinde; Prediger bricht zusammen – min 0.16 – kommt aber wieder auf die Füsse – min 0.40

    Kommentare: Mutterflüche und sakrale Lobpreisungen; die übliche Mischung

    http://www.youtube.com/watch?v=_YaFPggowsY

    Unverified info about #Assad talking at 09,30am gmt / intensive ongoing fighting in #Aleppo and #Damascus #Syria

    #NorthRegionRAFAirCadets Currently following this aircraft as there is believed to be a person of interst on board. #SYR441

  259. 276.

    274
    Von der Seite der Jewish Press:
    http://www.touro.edu/summer-berlin/

    …Spend your summer:
    exploring the historical sites of the Holocaust
    Experiencing Berlin’s many museums, galleries and cafes
    meeting people from all over the world
    participating in the many social and cultural activities…

  260. 277.

    272 t haupts
    Sortieren wir doch mal.
    Nationalstaaten werden aufgrund abnehmender bevölkerungszahlen , weltweit gesehen an bedeutung verlieren, das heißt aber nicht das sie dem untergang geweiht sind. Auch klein bzw. mittelstaaten überleben, manchmal sogar sehr gut.
    Ein europäischer bundesstaat oder staaten bund besteht aus nationalstaaten, Oder ? Wie groß die rechte/befugnisse der „zentrale“ bzw. der „unterorganisationen (nationalstaaten) seien werden, werden wir sehen.
    Gegen „nationalisten“ in katalonien oder zb. schottland wollen sie „parteiisch“ machtmittel einsetzen weil ihnen diese bewegungen nicht gefallen. In einer demokratie sollte eine bevölkerung aber wohl ohne willkürlichen druck eine solche entscheidung selbst treffen dürfen.
    Warum gibt es nationalstaaten ? Weil es national gefühl gibt ?
    Was ist nationalgefühl ? Ein gefühl einer besonderen zusammengehörigkeit ? Ist das gut ? oder schlecht ?
    Die spd operiert im moment mit dem begriff steuerpatriotismus. Das soll wohl bedeuten, das wohlhabende deutsche doch bitte ihre steuern in deutschland zahlen sollen und nicht zb. ganz legal in der schweitz. Warum sollte ein wohlhabender steuerzahler das tun wenn deutschland ihm nichts bedeutet ? Warum interessiert mich ob im jemen deutsche entführt wurden ? Ob bei einem schiffsunglück auf dem nil deutsche unter den opfern waren oder ein deutscher sportler irgendwo erfolgreich war ? Mit dem nationalgefühl nehmen sie auch ein stück solidarität und darauf sind wir weiterhin angewiesen. Der nationalstaat bündelt natürlich auch die interessender nationalstaatsangehörigen, denken sie zb. an den eu haushalt, da gehts um viel geld und die frage wer bekommt bzw, bezahlt wieviel. Ich meine man wird auf absehbare zeit auch in europa nationalstaaten geben, die, wollen sie in der welt der großen mitspielen, einen teil ihrer souveränität abgeben müssen.
    (Außenpolitik/Verteidigung)

    • 1. Dezember 2012 um 23:32 Uhr
    • ernsthaft
  261. 278.

    zu 271
    Kabarett am Minarett
    Nun ja.
    Was mir auffiel: die Leiterin der Begegnungsstätte in der Moschee Frau Yilmaz hatte gerade das Buch von Khorchide gelesen und war offenkundig noch immer angetan von dem Perspektivwechsel, Gott nicht wie in den Koranschulen als den Strafenden zu sehen, der das Höllenfeuer für die Ankommenden anheizt, sondern als den Barmherzigen.
    Da hat wohl auch schon Khorchides „Gott ist die Liebe“ seine Wirkung getan, über das sich die Salafisten so aufregen. Vielleicht ist auch ein Studium der Germanistik und der evangelischen Theologie nicht spurlos geblieben.
    Ansonsten: locker ist anders!
    Schaumerma!

    Am Ende der Veranstaltung trat Ozan Akhan als „Ne kölsche Jung“ auf.
    Hier ist er mit seinem Partner Tunc Denizer in einer „Nummer“ zu sehen, die dem gerade zu Ende gehenden AIDS-Tag gewidmet sei: der durch keine genitale Veränderung zu ersetzende und schützende Gebrauch von Kondomen ist leider immer noch ungenügend verbreitet und für das Gros der Neuansteckungen verantwortlich.
    http://www.youtube.com/watch?v=k0_AUCkxCtg
    An ein oder zwei Stellen der Darbietung fühlte ich mich an einen Kommentator dieses Blogs erinnert. :)

  262. 279.

    T haupts
    Nachgelegt. Denken sie mal an israel. Ein vergleichsweise gutfunktionierender nationalstaat, wirtschaftlich erfolgreich mit starkem gemeinschaftsgefühl. Mit wachsender bevölkerung ? dann schauen sie auf das umfeld, mit stark wachsender bevölkerung, witschaftlich nicht erfolgreich unruhig und bettelarm überall wo es kein öl gibt. Europa wie auch seine nationalstaaten haben kein feindliches umfeld wie israel. Europa ist noch vergleichsweise wirtschaftlich stark und eine größere bevölkerung würde europa zzt nich mächtiger machen, sondern die menschen materiell ärmer-

    • 1. Dezember 2012 um 23:48 Uhr
    • ernsthaft
  263. 280.

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/11/463993/ende-des-regimes-assad-erdogan-will-putin-in-die-pflicht-nehmen/

    Diese größenwahnsinnigen Irren; ich hab‘ schon wieder keinen Bock mehr auf die Patriot-Raketen.

  264. 281.

    Ägypten – Zahlen –

    More than a three hundred thousand demonstrators took to the streets of Cairo on Saturday to support the constitutional declaration issued by President Mohamed Morsi last week, and to voice their demand for the implementation of Islamic sharia law.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59586/Egypt/Politics-/Huge-proMorsi-rally-challenges-opponents-to-ballot.aspx

    • 2. Dezember 2012 um 04:37 Uhr
    • Publicola
    • 2. Dezember 2012 um 07:52 Uhr
    • Publicola
  265. 283.

    Dass sich die MB einen Assad-hoax gegönnt hat, finde ich kann man irgendwo verstehen; die anderen – al Manar – haben sofort mit einem neckischen gegen-hoax gekontert und gesagt, Baschar spreche mit Putin, was auch wieder mal zeigt, wohin die Reise geht.

    Hier eine Studie in gefälschtem und nicht gefälschtem zur allegemeinen Weiterbildung:

    this video from Ras Al-Ain, the Kurdish majority town captured by Jihadis from Jabhat Al-Nusrah two weeks ago, we see loyalist soldiers caught by the Jihadis pleading for their lives, asserting that they are Sunnis. One claims to be a Sunni from Daraa. But the Jihadis keep ignoring their pleas. At one point they shoot the arm of one of the most insistent interlocutors, the shooting takes place when the interlocutor conveniently goes off-camera, then returns with what appears to be blood on his arm and falls to the ground. Eventually, one of the Jihadis seem to be executing all prisoners even as they lie on the ground asserting that they are Sunnis and chanting “God bless the Free Syrian Army.” As the Jihadis were preparing to leave, one of them says: “you should have known you were messing with Al-Qaeda, with Jabhat Al-Nusra.” This gratuitous signature statement volunteered at the end, among other inconsistencies, threw doubts on the clip in the minds of many of the activists who reviewed it. Another problematic feature is the fact that the assertive interlocutor to whom we alluded above seems to have sprung back to life near the end (3:57) and is “shot” again repeatedly, but doesn’t seem to die. There is no blood anywhere coming out of the bodies after being shot. Jabhat Al-Nusrah has a deservedly bad reputation among activists and its affiliation with Al-Qaeda is known, but activists refused to be fooled and many believe this video to be a fabrication, awaiting the opinion of experts http://youtu.be/ubLVetmxJug

    This video, on the other hand, is genuine. It shows a couple of rebels roughing up a pro-Assad colonel whom they arrested. He, too, is shouting “God bless the Free Syrian Army,” to no avail hxxp://youtu.be/qPOgFOe7vF4

  266. 284.

    @ MM

    Das zweite, als echt bestätigte Video zeigt auch einen Generationenkonflikt.

    Zwar werden die Richtigen verprügelt, aber bedauerlicherweise von den Falschen. Und so sieht es doch von der Grundkonstellation her überall aus.

    Was muss da los sein, wenn die es schon mitten in ihrem Triumph in Kairo für nötig halten, sich so einen hoax zu gönnen; wurde schließlich von AJA breit berichtet.

    Ansonsten funktioniert die Rollbahn via Irak natürlich wie geschmiert; alles voll auf großen clash programmiert, oder sehen Sie noch irgendwo Hoffnung für die religiös Erleuchteten ? Die Dialektik der Fehlverständnisse steuert mit schlafwandlerischer Sicherheit auf eine Katastrophe zu.

  267. 285.

    Arabern geht aus Angst vor Selbstzerstörung Arsch auf Grundeis:

    http://www.thenational.ae/news/world/middle-east/syrias-war-exposes-fault-lines-of-sectarian-divisions#ixzz2DpYdayYg

    Westen: Macht Euch keinen Kopp Jungs, wir sind weiter an allem schuld:

    hxxp://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/dec/02/wests-failure-to-live-by-its-values

    (Symptomatisch hier nur die Überschrift; der Artikel geht)

    Aber keine Sorge: Multi-kulti Kicker sind weiter stramm gegen Israel:

    „Dozens of leading footballers have signed a statement protesting UEFA’s decision to stage the European under-21 championship in Israel next year following the country’s recent military offensive in the Gaza Strip.“

    Alles in Butter, oder nicht ?

    hxxp://english.alarabiya.net/articles/2012/12/01/252716.html

  268. 286.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/saudi-arabien-will-hunderte-boxer-panzer-kaufen-a-870459.html

    Gott sei dank, wir bleiben mitschuldig, das war aber knapp; bisher wurde die action ja von Russenschrott und BRICS-self-made TNT-Nagelfässern, deren Lunten mit Zigarettenstummeln entzündet werden müssen, dominiert.

    Dritte Welt hilft sich endlich selbst:

    „Sri Lanka will purchase oil from Iraq after the United States imposed new sanctions on Iran, the island’s main supplier of crude oil, a report said Sunday citing a senior official.“

    Jeder verarscht jeden – catch as catch can*.

    hxxp://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=462630

    *Falls man das erklären muss: der demokratische Irak ist halt nicht nur die Einkaufs- und Lieferdrehscheibe für Assad, sondern auch die Absatzplattform für den Iran.

  269. 287.

    @TH

    Wir als europäische Fußballer…. meint wohl eher: Wir als muslimische Fußballer. Demnächst also Boykottaufruf zur WM in Katar:Wir als christliche Fußballer…..

    • 2. Dezember 2012 um 10:28 Uhr
    • unlimited
  270. 288.

    Endlich auch mal ordentlicher Klassenkampf beim Islamismus – dem populärsten Umweg zum Kapitalismus seit dem Ende des Kommunismus.

    (soviel ist dran an der aggressiven Not des Westens zu neuen Feinden)

    Violent clashes in Tunisia rage on

    Mit selbstgemixtem Tränengas, schlimmer als das von den Zionisten – min 0.35

    Alles fing bekanntlich damit an, dass man französisches Tränengas für Ben Ali damals so skandalös fand; jetzt sind sie da wohl autark geworden.

    http://www.youtube.com/watch?v=dEAUjNqvik4

  271. 289.

    Thora 196

    Zu KC

    Gut gekontert.

    Genau diese Realitätsverweigerung der Grauhaarigen Bevölkerung macht das Leben hier zum kotzen.

    Diesen grauhaarigen Genrationen ist es doch zu verdanken, dass die Scheiße am Dampfen ist, aber sie versuchen sich zu winden und haben sich millionenfach solidarisiert wie Islamisten und heucheln, das nicht es ihre Scheiße ist die überall stinkt.

    Keine Aufrichtigkeit, verlogen, jammernd.

    Dann unterstützen sie Bücher von Sarrazin und beklagen sich, dass keine Aufmerksamkeit in den Medien stattfindet.

    Es gibt wohl kein Buch, das mehr Aufmerksamkeit von den Medien bekam.

    Trotzdem sind sie nicht zufrieden, weil sie in ihre eigenen Kacke ertrinken werden, weil keine Lösungen in Sicht sind und ihr Held sie auch nicht liefert

    • 2. Dezember 2012 um 10:29 Uhr
    • cem.gülay
  272. 290.

    289 cem
    Ich habe das werk von sarazin nicht gelesen, nur die auszüge in zeit und spiegel, habe mal reingeblättert und gesehen, daß es zu einem guten teil aus steuer finanzierten statistiken besteht.
    Du und andere reagieren auf dieses werk immer als wenn es teufelswerk wäre. Die empörte linke rief rassismus und teile der guten alten tante spd wollten ihn aus der spd werfen. Hat nicht geklappt weil man offensichtlich nicht wirklich was gefunden hat. Schon erstaunlich diese langanhaltende „empörung“.
    Kleinkinder müssen in die kita. Ua. weil es die migrantenkinder sonst nicht packen. Migranten sacken das betreuungasgeld ein statt ihren kindern etwas gutes zu tun. Soll ich weitermachen ? Warum empört sich niemand über diesen „rassismus“ ?

    • 2. Dezember 2012 um 11:07 Uhr
    • ernsthaft
  273. 291.

    Guten Morgen, Cem – auch Dir einen schönen ersten Adventssonntag! :)

    „Genau diese Realitätsverweigerung der Grauhaarigen Bevölkerung macht das Leben hier zum kotzen.“

    Ich schließe aus Deinen Worten, daß Du noch keine grauen Haare hast?
    Dezent verteilt hab‘ ich um die 100 – könnten aber mehr werden angesichts solcher Kommentare! :)

    Und bist Du sicher, daß „die (heute) Schwarzhaarigen“ und morgen Grauhaarigen das Leben weniger Dir Übelkeit erregend gestalten werden?

    Und wer sind so die Vorbilder der Einwanderer?

  274. 292.

    @ Türken-Bescheidwisser

    Kult-Islamist Harun Yahya beklagt, dass alles irgendwie nicht so gut läuft – kann man gut verstehen; überall Sozialisten, Marxisten, Stalinisten …

    CHP Beşar Esad’ı Türkiye’ye veya Lübnan’a gitmeye ikna edebilir – Adnan Oktar

    Aber was hat der da für einen schrägen Klon-Tussen-Kick ?

    Min 0.24; 1.51; 2.18; 2.37

    http://www.youtube.com/watch?v=9swuThdt0AY

    @ SoC

    Und warum sind die so schräg blondiert ??

  275. 293.

    292 t holm
    Bemerke ich da ein rassistisch(blond) geprägtes schönheitsideal ?

    • 2. Dezember 2012 um 11:22 Uhr
    • ernsthaft
  276. 294.

    Ernsthaft

    Wenn es katastrophale Verhältnisse gibt, wer ist daran Schuld?

    Wer regiert das Land seit 49? Die Ausländer? Mainzelmänner? Aliens?

    Nein, die Kartoffeln. Also ist es ihre Scheiße.

    Wenn ich ein Unternehmen führe, bin ich dafür verantwortlich und nicht meine türkische Klofrau.

    Endlich kapiert?

    • 2. Dezember 2012 um 11:26 Uhr
    • cem.gülay
  277. 295.

    292
    Thomas Holm, was für eine Freak-Show ist das denn!?
    Ich tippe, ein plastischer Chirurg preist den Damen nach erfolgtem Einsatz von Brustimplantaten (geschätzte Körbchengröße E bis G), Aufspritzen der Lippen und Jochbeinakzentuierung weitere modische Modifikationen des Unterleibs an.
    Richtig?

  278. 296.

    Voll die Freakshow. (2.16: Boa, das ja ekelhaft. 😀 )

    Machen die Damen auch mal mehr als mit dem Kopf zu nicken und „Evet“ zu sagen?

    • 2. Dezember 2012 um 11:27 Uhr
    • MM
    • 2. Dezember 2012 um 11:30 Uhr
    • MM
  279. 298.

    294
    „Wer regiert das Land seit 49? Die Ausländer? Mainzelmänner? Aliens?

    Nein, die Kartoffeln. Also ist es ihre Scheiße.“

    Na, dann erzähl‘ mal noch ein bißchen von Regierenden und Regierten nach 49. „Germany according to Cem“. Könnte spannend werden.

  280. 299.

    OT – Graffiti in Tunisia: art or crime?


    These were the slogans they had written:

    – Where are the rights of the poor?
    – The revolution is not a revolution of secularism or Islamism. It is rather the revolution of the poor.
    – The poor are claiming their rights.
    – Gabes is revolting.
    – Your constitution is superior to everybody and everybody is superior to the poor.
    – Proud to be from Gabes.
    – Long lives Tunisia, Death to colonialism.
    – Citizens claim the rights of the poor.

    http://www.yourmiddleeast.com/columns/article/graffiti-in-tunisia-art-or-crime_11412

    • 2. Dezember 2012 um 11:39 Uhr
    • MM
  281. 300.

    – Ägypten – eine Bewertung der politischen Folgen des Mursi-Dekretes –

    Mursi and the Brotherhood did not take into consideration is how united the opposition can be. If you managed to go to Tahrir Square in the past week, you will have realized that it is not just political forces that oppose the Muslim Brotherhood, there are social classes rising up against their lawless and self-consumed political behavior. The heavy presence of the middle class in these demonstrations proves that there is an anti-Brotherhood social alliance on the rise.

    Mursi’s miscalculated political adventure with these recent decisions will have long-lasting effects. If the opposition alliance continues as it is now, it will be very difficult for the Brotherhood to secure the same political winnings they earned under the military rule.

    http://english.alarabiya.net/views/2012/12/02/252937.html

    • 2. Dezember 2012 um 11:50 Uhr
    • Publicola
  282. 301.

    294 cem
    Was meinst du in diesem zusammenhang mit „katastrophale“ verhältnisse ?
    Wo ist es besser ? hast du vorschläge ?
    Ist die türkische klofrau für ein sauberes klo verantwortlich ?
    Ist das klo sauber ?
    Wenn nicht, darf ich ihr das klartext sagen ?
    Ihrem mann, der sie zur arbeit fährt, auch ?
    Oder bin ich dann der böse rassist ?

    • 2. Dezember 2012 um 11:54 Uhr
    • ernsthaft
  283. 302.

    282
    @Publicola, danke für die Verlinkung des FAZ-Artkels.
    Hier ergänzend der Link zur Studie:
    http://www.swp-berlin.org/de/publikationen/swp-studien-de/swp-studien-detail/article/jihadismus_und_internet.html

  284. 303.

    @ karolachistiane

    Abul Hussain über Harun Yahya (lustig) Big Cat :-) Adnan Oktar

    „very big cat – Türke“ 0.23-0.28

    Enthüllungen 0.40-1.10 auf deutsch; danach wohl unanständiges auf arabisch

    http://www.youtube.com/watch?v=66md_FuHxl8

    So sieht es aus mit der Völkerfreundschaft; Kommentare:

    „Schaut euch einfach mal all diese türkischen blonden bzw. gebleichten Huren in all seinen Sendungen an!!!!! HAHAHAHA!!! …

    ich würde so gerne diesen türken sein kopf abhacken. tag und nacht macht er propaganda über uns kurden das sie keine muslime sind aber selbst ist er der größte kafir überhaubt“

    Hussain, alis Hassan Dabbagh, Syrienstämmig und (noch)nicht jihadistischer Salafist …

    Weitere erschreckende Enthüllungen bei:

    „Dawa Stuttgart- Die Warheit über Harun Yahya“

    Jochbeinakzentuierung, blondiert … eigentlich das russische Schöhnheitsideal; Wickinger mit Mongolen

    @ MM

    Hock-Klo mit Dusche kombiniert; gibt’s das nur in Syrien (=Ostblock Dreiraum-Neubauwohnung) oder ist das allgemein die Hygiene-Sunna ?

    „Long lives Tunisia, Death to colonialism“

    Ist in Afrika schon ein großes Thema, wer eigentlich der Kolonialherr ist.

    Bei dem BRICS-Investment-Run.

  285. 304.

    Ernsthaft

    Breivik hat es verstanden. Die politischen Eliten sind für sein Land verantwortlich und nicht die Ausländer in seinem Land.

    Hier meint man die Migranten wären verantwortlich und die Deutschen sind die Opfer. Wer so denkt, hat selbst Schuld an der Misere, die seinen Höhepunkt noch gar nicht erreicht hat.

    Beispiele

    Intensiv-Täter: Wenn man sie jahrzehntelang betüddelt, selbst Schuld

    Migranten-Schulen: Keine Chance auf Integration

    Einführung der Islamkonferenz, mit dem Ergebnis Null und Verstoß gegen den Laizismus

    Anreize des Sozialstaates

    Ausgrenzung auf dem Arbeitsmarkt( lange Zeit), Darum sind über 100 Tausend Top-Fachkräfte aus dem türkischen Kulturkreis vertrieben worden und fehlen als Identifikationsfiguren. Und und und und und

    Ob Sie eine Rassist sind. Nein! Weil wir ein Bier zusammen trinken würden

    • 2. Dezember 2012 um 12:16 Uhr
    • cem.gülay
  286. 305.

    – Rechtsstaat und Gerechtigkeit –

    Was anderes sind also Staaten bzw. Reiche, wenn ihnen Gerechtigkeit fehlt, als große Räuberbanden?

    Sind doch auch Räuberbanden nichts anderes als kleine Reiche.
    Auch da ist eine Schar von Menschen,
    die unter Befehl eines Anführers steht, sich durch Verabredung zu einer Gemeinschaft zusammenschließt und
    nach fester Übereinkunft die Beute teilt …

    … dies üble Gebilde … nimmt ohne weiteres den Namen Staat bzw. Reich an,
    einen Namen, der diesem Staat bzw. Reich offenkundig nicht etwa infolge geschwundener Habgier,
    sondern infolge der Erlangung von Straflosigkeit zukommt.

    »Remotā itaque iustitiā quid sunt regna nisi magna latrocinia?

    quia et latrocinia quid sunt nisi parva regna?
    manus et ipsa hominum est,
    imperio principis regitur, pacto societatis adstringitur,
    placiti lege praeda dividitur.

    hoc malum … evidentius regni nomen adsumit,
    quod ei iam in manifesto confert non dempta cupiditas,
    sed addita inpunitas. «

    Augustinus. De civitate Dei, IV, 1, 4
    („Vom Gottesstaat“),
    verfasst 413-426 n.Chr.

    http://www.hs-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lspost05/Augustinus/aug_cd04.html#01

    • 2. Dezember 2012 um 12:16 Uhr
    • Publicola
  287. 306.

    @ KC – gracias

    • 2. Dezember 2012 um 12:17 Uhr
    • Publicola
  288. 307.

    @Holum

    Auf sowas Irres sollten Sie doch wohl stehen, blondierte Tittenmonster bei einem sogenannten Islamisten.

    http://www.youtube.com/watch?v=TRkJZ4931TQ

    Apropos, bei Frauen spielt die Haarfarbe keine Rolle. Wir nehmen alle.

    • 2. Dezember 2012 um 12:18 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  289. 308.

    Ägypten – Auflösung der Gewaltenteilung –

    Gamal Tag Eddin, legal adviser of the Freedom and Justice Party, warned the Supreme Constitutional Court on Saturday that a verdict against the Shura Council and Constituent Assembly would spell “the end of the court.”

    http://www.egyptindependent.com/news/fjp-member-constitutional-court-verdict-against-constituent-assembly-would-be-end-court

    • 2. Dezember 2012 um 12:20 Uhr
    • Publicola
  290. 309.

    Hinweise auf bevorstehenden Giftgaseinsatz verdichten sich;
    hier mal kombiniert mit Plattdütsch-Kulturkompetenztest:

    hxxp://www.welingelichtekringen.nl/politiek/98692/overgelopen-brigade-generaal-assad-is-bereid-om-gifgas-te-gebruiken.html

    Ich tippe aber, dass vorher noch ein Zivilflieger ‚runterkommt, den sie sich – gegenseitig glaubhaft – in die Schuhe schieben werden:

    Conspiracy-theory hits back home:

    „“I hope no one use the Airport in Damascus as Assad security ordered their troops to down Civilian plane and acuse the FSA of doing it.”

    For God sake why on earth Bashar wants to down a civilian plane?Are you out of mind? If it happens then no airline, even the Persian one, will operate in Syria and that’s exactly what your FSA Jihadists are dreaming of for the last 20 months. Jihadists have anti aircraft and they’re solely responsible for such an attack.“

    Landis, Sure 16852 Ayat 78

    Amis können immer noch nicht fassen, dass Sunniten wie Sunniten und Schiiten wie Schiiten sind; die denken noch, dass das doch alles Muslime und Demokraten seien …

    „To the disappointment of the Obama administration, American efforts to persuade the Iraqis to randomly inspect the flights have been largely unsuccessful.“

    Zu den Chemiewaffen auch hier:

    “But they’re doing some things that suggest they intend to use the weapons. It’s not just moving stuff around. These are different kind of activities.”

    http://www.nytimes.com/2012/12/02/world/middleeast/us-is-stumbling-in-effort-to-cut-syria-arms-flow.html?_r=0

  291. 310.

    303
    Thomas Holm
    „Hussain, alis Hassan Dabbagh, Syrienstämmig und (noch)nicht jihadistischer Salafist …“
    Die Jungs aus der Szene wechseln die Namen gerne und häufig, scheint mir.
    Aber auch das bekommt das Netz mit.

  292. 311.

    304 cem
    Das klingt ziemlich gut.Aber ein rest von eigenverantwortung bleibt doch oder ? Und wenn auf mißstände, zb im bereich bildung, hingewiesen wird, kann man nicht die verantwortung komplett abgeben. Ich habe mal gelesen das über 90% der türkischen bzw. türkischstämmigen eltern der meinung sind, daß ihre kinder in der schule benachteiligt werden. Von wem ? Rot/grünen lehrern ? Im diktat ? mathe ?……. Gleiches ergebnis schlechtere zensur ?
    Was trinkst du/sie ? Holsten oder astra ?

    • 2. Dezember 2012 um 12:28 Uhr
    • ernsthaft
  293. 312.

    Ägypten – einige Stimmen der Opposition –

    In a statement late Saturday, the liberal Constitution Party, headed by reform advocate Mohamed ElBaradei, said
    Morsy “ignored objections by large segments of the Egyptian society to the farcical way the draft had been completed.”
    The party reiterated its demands to form a new, consensual Constituent Assembly to prepare a different constitution, arguing that the current document lacks legitimacy.

    Former presidential candidate and Strong Egypt Party head Abdel Moneim Abouel Fotouh*) tweeted on Sunday that Morsy’s call for a referendum reflects
    an “insistence to divide the nation.” He accused Morsy of failing to keep his pledge to achieve a consensual constitution.

    Former presidential nominee Amr Moussa, who had dropped out of the Constituent Assembly, called for an urgent meeting of the National Salvation Front, an alliance of liberal and secular political parties, to discuss Morsy’s call for a referendum. He said in press statements late Saturday that the draft has been introduced with “unprecedented speed,” adding that the people have not had the chance to debate its content.

    http://www.egyptindependent.com/news/mixed-reactions-morsy-s-call-constitutional-referendum

    ______________________

    *) Abdel Moneim Abouel Fotouh,
    ehemals Präsidentschaftskandidat,
    ehemals Mitglied der MB,
    gemäßigter Islamist,
    Vorsitzender der von ihm gegründeten Partei ‚Strong Egypt Party‘

    • 2. Dezember 2012 um 12:32 Uhr
    • Publicola
  294. 313.

    Herr Schäuble kriegt inzwischen schon beim Wort „Europa“ Pickel:

    ab. 5.45 https://www.youtube.com/watch?v=XeDlaSQ99sM

    • 2. Dezember 2012 um 12:34 Uhr
    • MM
  295. 314.

    Leute aus Braunschweig hier?

    http://www.youtube.com/watch?v=HftHmYsZ-W4

    (Wir wollen die Freakshow ja am Laufen halten…)

    • 2. Dezember 2012 um 12:46 Uhr
    • MM
  296. 315.

    @ SoC

    “bei einem sogenannten Islamisten.”

    Ich gehöre nicht zu denen, die meinen, die Psychopathologie des Orients beschränke sich auf den Islamismus im engeren Sinne.

    Im Obskurantismus gibt es durchaus auch einen antizivilisatorischen Pluralismus.

    “Harun Yahya ließ in der Türkei mehrfach Webseiten verbieten, die ihn seiner Meinung nach diffamierten. Es ist bekannt, dass so per Gericht der Zugriff auf 63 Seiten verboten worden ist. Prominente Opfer waren die Homepages von Richard Dawkins, von Turan Dursun, Seiten wie hxxp://www.ateizm.org, hxxp://www.egitimsen.org.tr (türkische Gewerkschaft für Bildung) sowie auch die Zeitung Vatan.”

    http://de.wikipedia.org/wiki/Harun_Yahya

    Hauptsache verbieten.

    @ MM

    “Freakshow”

    Nun ja, bei den einen sind die Freaks in der Fußgängerzone und bei den anderen Teilen sie sich die Medien, die Macht, den Einfluss auf die Massen. Das Bild vom Islamismus täuscht viel zu sehr darüber hinweg, dass der Orient von einem Haufen verkrachter Witzfiguren beherrscht wird; um deren Verkrachung es jetzt so richtig ernst wird. Ummah, das sind in Wirklichkeit nie die anderen Geschwister.

    Die Yahya Fans dürften ja wohl auf Assads Seite stehen; während der Braunschweiger Prediger wohl nicht so schnell eine Miliz zusammengetrommelt bekommt.

  297. 316.

    @Cem

    „Wenn es katastrophale Verhältnisse gibt, wer ist daran Schuld?

    Wer regiert das Land seit 49? Die Ausländer? Mainzelmänner? Aliens?

    Nein, die Kartoffeln. Also ist es ihre Scheiße.

    Wenn ich ein Unternehmen führe, bin ich dafür verantwortlich und nicht meine türkische Klofrau.“

    Schuld sind mal wieder die anderen und vorallem der Staat. Kaum etwas spiegelt orientalisches Denken besser wider als diese Einstellung. Der Wohlstand des Westens beruht nur zu einem überschaubaren Teil auf Politikern. Er ist vorallem einer freien, selbstverantwortlichen und engagierten Zivilgesellschaft zu verdanken die etwas tut, auch ohne politische Begleitung und Anleitung. Dafür braucht es kluge, mutige, freie und selbstdenkende Leute in vielen Bereichen der Gesellschaft. Jammerlappen wie Sie Cem Gülay, die zu allererst die Verantwortung für das scheitern türkischer Kinder in der Schule dem deutschen Staat zuschieben und nicht den Eltern und der Kultur dieser Kinder, sind da nicht hilfreich. Mit dieser Einstellung kriegt man langfristig arabisch-islamische Verhältnisse.

    • 2. Dezember 2012 um 13:16 Uhr
    • Bellfruta87
  298. 317.

    PS zu # 312 – Ägypten – NZZ-Interview mit Amr Hamzawy –

    Amr Hamzawy: … Scheinbar war es das Ziel des Präsidenten oder vielmehr der Muslimbruderschaft, welche im Moment die eigentliche Entscheidungsträgerin ist, diese Verfassung jetzt durchzudrücken.
    Trotz grossen Zweifeln vonseiten der Opposition, aber auch der Zivilgesellschaft.
    Die Versammlung war von Anfang an dominiert von den Islamisten, deswegen haben sie viele von uns Liberalen boykottiert, ebenso die christliche Kirche …

    … . Es gibt mehrere Stellen, die klar undemokratisch sind – im Hinblick auf die Rechte und Freiheiten der Bürger werden uns viele Grenzen auferlegt, und das in einer pseudomoralischen und pseudoreligiösen Sprache.
    • … der Artikel zur Religionsfreiheit: Sie wird auf die drei Weltreligionen Islam, Christentum und Judentum beschränkt und schliesst etwa Buddhisten und Bahais aus.
    • … So wird etwa der Schutz der Kinder vor Arbeit nicht gewährleistet.
    • Die internationalen Konventionen für Frauenrechte und
    • die Bekämpfung der Diskriminierung
    • finden sich nicht in der ägyptischen Verfassung.
    • Menschenhandel beispielsweise wird nicht ausdrücklich verboten.
    • Auch im Hinblick auf sozioökonomische Rechte, Bildung, Gesundheit: Die ägyptische Verfassung erreicht nicht das Niveau, das man nach einer demokratischen Revolution erwarten könnte.

    • Der Präsident hat weiterhin unangefochtene Autoritäten, die Verfassung macht nicht klar, wie man ihn zur Rechenschaft ziehen kann.
    • Ausserdem erhält das Militär wiederum eine Sonderstellung. Es hat ein Vetorecht hinsichtlich der Gesetzgebung, die militärische Angelegenheiten betrifft, auch bezüglich des Budgets. Die parlamentarischen Kompetenzen werden hier beschnitten.
    • Schliesslich wird auch der Zentralismus gefördert, Dezentralisierung wird als antidemokratisch gedeutet auf lokaler Ebene.
    • … kraft der Verfassung ist er [Mursi / der Präsident] ohnehin übermächtig, und das wird nicht temporär sein!

    Ich glaube … , sie [die neue Verfassung] ebnet den Weg zu einer Neuerrichtung des autoritären Staats … Sie ebnet den Weg zu einer Gesellschaft, in welcher Rechte und Freiheiten der Bürger eingeschränkt werden, je nachdem, wie die «Werte des Staates und der Gesellschaft» gedeutet werden. Damit hat man in Deutschland in den dreissiger und vierziger Jahren katastrophale Erfahrungen gemacht.

    … . Im … Interview [im amerikanischen «Time Magazine»] sagt Mursi, er wisse mehr als sein Volk. Das deutet darauf hin, dass der Präsident wenig demokratisches Verständnis hat.
    Er sieht sich über dem Volk stehend, er weiss mehr als das Volk, er entscheidet für das Volk – das hat mit Demokratie nichts zu tun …

    NZZ: Mursi behauptet, gegen 90 Prozent der Bevölkerung stünden hinter ihm.

    Amr Hamzawy: Das ist … Quatsch. Mursi wurde mit einer Mehrheit von gut 51 Prozent der Bürger gewählt.
    Was er in den letzten Monaten gemacht hat, hat sicherlich nicht zu seiner Popularität beigetragen, im Gegenteil.

    Alle, die im vergangenen Juni für ihn gestimmt haben, um einen Vertreter des alten Regimes zu verhindern, sind heute gegen Mursi.
    Sonst liesse sich die grosse Mobilisierung der vergangenen Wochen nicht erklären.

    Und wenn ein demokratisch gewählter Präsident behauptet, 90 Prozent der Bevölkerung stünden hinter ihm, dann zeugt das auch von einem undemokratischen Verständnis.
    Wo stehen schon 90 Prozent hinter dem Präsidenten? In Deutschland, Amerika, Frankreich?

    Das gibt es nicht. Mursi ignoriert die Realität, nämlich den Widerstand und die Opposition gegen ihn.

    NZZ: Wie gross ist das politische Potenzial der liberalen, säkularen Opposition? Selbst wenn Hunderttausende demonstrieren, sind das doch wenige, bei einer Bevölkerung von über 80 Millionen.

    Amr Hamzawy: Nein, am Dienstag haben wir in mehreren Städten viel mehr Leute auf die Strasse gebracht.
    Das waren in Kairo allein anderthalb Millionen Bürger.
    Die Mobilisierung lässt sich gut mit derjenigen der Muslimbrüder vergleichen.
    Da ist neues Potenzial vorhanden – insofern können wir dem Präsidenten dankbar sein, dass er die liberalen Kräfte geeint hat.

    Ich gehe davon aus, dass wir, wenn wir uns als liberale Kräfte vereinigen, unseren Kampf demokratisch und friedlich angehen werden.
    Wir werden weiter darauf hinarbeiten, dass das despotische Dekret zurückgenommen wird.
    Falls uns kein Weg angeboten wird, um die Krise in den Griff zu bekommen, gehen wir weiter auf die Strasse und boykottieren den politischen Prozess …

    NZZ: Wie … Rechnen Sie damit, dass es zu Gewaltausbrüchen kommt?

    Nein, damit rechne ich nicht. Aber wenn die politische Krise andauert und die Polarisierung der Gesellschaft weitergeht, wird es sicherlich gefährlich, was das Gewaltpotenzial betrifft. Ich hoffe deshalb, dass Mursi zuhört – das ist schliesslich auch seine Aufgabe als demokratisch gewählter Präsident. Die Gesellschaft ist gespalten, die Politik ist polarisiert. Und dafür gibt es Gründe. Mursi muss nun im Sinne seiner demokratischen Legitimität handeln. Tut er das nicht, wird er seine Legitimität verlieren. Auch gewählte Präsidenten können gestürzt werden.

    Quelle:
    Interview mit Amr Hamzawy
    NZZ – 02.12.2012

    http://www.nzz.ch/aktuell/international/mursi-ignoriert-die-realitaet-1.17863850

    Der 44-Jährige Amr Hamzawy ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Kairo und der American University in Cairo. Doktoriert hat er an der Freien Universität Berlin. Amr Hamzawy ist auch Vorsitzender der liberalen Freiheitspartei und war Abgeordneter im aufgelösten Parlament. Ausserdem sitzt er im Menschenrechtsrat und war an der Revolution von 2011 aktiv beteiligt.

    • 2. Dezember 2012 um 13:16 Uhr
    • Publicola
  299. 318.

    Ernsthaft

    Eigenverantwortung? Passiert auch mehrheitlich

    Natürlich, ist aber für viele hier, in D, eine „faschistische Ideologie,“ und mit einem so extremen Sozialstaat nicht machbar dazu die langjährigen Ausgrenzungsmechanismen. Eine katastrophale Mischung

    Sehen sie die EU Südländer und Frankreich, die Menschen wollen nicht die Ärmel hochkrempeln, verzichten, schuften usw. Brüssel war ein sozialistisches Programm, Kredite und Wohlstand für alle und was ist passiert, Deutschland zahlt für fast alle, die Zeche. Schauen Sie sich die Türkei an, ohne die sozialistischen Hilfsprogramme hat man sich hoch gekämpft. Also sind die Türken mehrheitlich keine Versager. Deutschland hat die hiesigen Türken dahin getrieben und das merken die Eltern jetzt. Die Grünen sind nur Heuchler die die Ausländer gerne in der Opfer-Rolle sehen, damit sie sich später um sie kümmern können. Siehe Deniz Yücels Kolumne über den Ausländer-Beauftragten

    Migrantenschulen sind katastrophal, wissenschaftlich erwiesen und in meinem neuen Buch erwähnt. Ja die Wissenschaft, nur wenn sie einem nützt, um die Schuld auf andere zu wälzen( Sarrazin) dann wir sie erwähnt. Wenn ich Thesen im ersten( Ausgrenzung auf dem Arbeitsmarkt und daher unproduktiv) und zweiten Buch bringe, werden sie ignoriert, nicht mal angegangen, oder später kurz abgehandelt und schnell geschreddert.

    Nee mein lieber, die Bigotterie ist nicht mehr zu ertragen und Oliver Welke von der Heute Show, ist super, weil er den Heuchlern zeigt

    • 2. Dezember 2012 um 13:26 Uhr
    • cem.gülay
  300. 319.

    PPS – … Die Opposition hat prominente Unterstützung seitens des Politikers Mohammed Al-Baradei.
    Dieser bezeichnete
    die Verfassung als
    «Staatsstreich gegen die Demokratie».
    Liberale und laizistische Kräfte hatten die Arbeit der Verfassunggebenden Versammlung boykottiert …

    … Amnesty International kritisierte indes, dass in der Verfassung
    Frauenrechte sowie
    die Meinungsfreiheit
    im Namen der Religion
    beschnitten würden.

    Kritiker fürchten, dass religiöse Minderheiten künftig diskriminiert werden könnten,
    weil der Entwurf nur die Religionsfreiheit von Islam, Christentum und Judentum explizit erwähnt.

    Zudem soll die zivile Militärgerichtsbarkeit aufrechterhalten bleiben.
    Diese Gerichte dienten während Mubaraks Herrschaft oft zur Unterdrückung von Oppositionellen.

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Aegypten-In-zwei-Wochen-werden-die-Weichen-gestellt/story/27228522

    • 2. Dezember 2012 um 13:27 Uhr
    • Publicola
  301. 320.

    Bellafrutta

    Ich Jammerlappen?

    Da kennen Sie meine Vita nicht!

    Ich bin ein Raubtier und besorge mir meine Nahrung selbst Sie Rotzlöffel.

    • 2. Dezember 2012 um 13:29 Uhr
    • cem.gülay
  302. 321.

    @Holm

    „dass der Orient von einem Haufen verkrachter Witzfiguren beherrscht wird“

    Ja, dieser Haufen Witzfiguren ist allerdings ein Spiegelbild der Gesellschaft dieser Länder.

    • 2. Dezember 2012 um 13:36 Uhr
    • Bellfruta87
  303. 322.

    @Cem Gülay

    „Ich bin ein Raubtier und besorge mir meine Nahrung selbst Sie Rotzlöffel.“

    Das hindert nicht daran ein Jammerlappen zu sein.

    • 2. Dezember 2012 um 13:40 Uhr
    • Bellfruta87
  304. 323.

    Bellafrutta

    Jammere ich für mich? Nein!

    Habe ich was davon, mich für die Migranten einzusetzen? Nein!

    Deren Eliten haben auch nichts für mich übrig oder hat eine Türkin aus einem Verlag mit mir ein Interview gemacht.

    Ich verachte sie „alle“, aber, ich verwehre mich gegen die Heuchler, was das mit Jammern zu tun hat, ist Ihr Geheimnis

    • 2. Dezember 2012 um 13:45 Uhr
    • cem.gülay
  305. 324.

    HOLM und Bellefrutta
    Witzfiguren

    Ja, und die Brüsseler Regierenden, sind das Non Plus Ultra. Das ich nicht lache

    • 2. Dezember 2012 um 13:47 Uhr
    • cem.gülay
  306. 325.

    700.000 Auslandsflüchtlinge bis Januar; ca. 2,5 Mio Binnenflüchtlinge; erste Kinder am erfrieren; kaum Zugang der Hilfsorganisationen zu den Flüchtlingen im Land; im Norden müssen sich Aktivisten um Versorgung kümmern und haben das ganze Elend ohne Hilfe auf dem Hals. So werden die Kapazitäten von Protest und Kampf weg-gelenkt.

    Davon zeigen sie natürlich nichts in den trompetenhaften Jihadistenvideos.

    Assads Rechnung geht auf; die ‚befreite Bengasi-Zone‘ wird zu einem Elendsstreifen, in dem erfroren, verhungert und an Verletzungen und Krankheiten gestorben wird. Kilometertief vor der türkischen Grenze – das Elend. Die türkischen Aufnahmelimits wurden bereits mehrfach übertroffen und viele werden zurückgewiesen.

    Zwischendurch Bombardierungen aus der Luft und natürlich die Propaganda, dass die Opfer alles Terroristen seien.

    Das Haben die Levantiner nun von ihrem Stolz, die Wiege aller Religionen zu sein.

    Die NATO wird sich monatelang mitansehen müssen, wie Menschen, die die Türkei meint, nicht mehr aufnehmen zu können, zerbombt werden und verrecken. Sobald sie es nicht mehr mitansehen will, ist sie der Aggressor und hat den Schwarzen Peter, die Türkei und den Weltfrieden kaputt zu machen.

    Trittin und Gysi sind schon eingespielt als Interview-Geber bei PressTV.

    Kreativ die Saudis: Sie liefern mobile Unterkünfte nach Jordanien, die man zusammenklappen, mitnehmen und weider aufbauen kann.

    Muss man das erklären ? Für die Gegenoffensive natürlich.

    Inside Syria – The human cost of Syria’s war

    http://www.youtube.com/watch?v=gSgA2UiJOsM

    @ SoC

    „Apropos, bei Frauen spielt die Haarfarbe keine Rolle. Wir nehmen alle.“

    Das ist bekannt, auch blonde Flüchtlingskinder kommen bestens bei solventen Scheikhs unter, von denen einige darüber sogar den Jihad zu verpennen scheinen.

    @ Bellfruta87

    „Ja, dieser Haufen Witzfiguren ist allerdings ein Spiegelbild der Gesellschaft dieser Länder.“

    Alle sind um das Nachahmen von historisch-hybriden Figuren bemüht mit dem Mo. als großen Starter, was aber: ab einer gewissen Stufe von Schwäche nur noch zu Binnenkrach darüber führt, welche Mo. Nachfolge-Periode und welcher Mo. Nachfolgeanführer richtungweisend sein soll; und somit zerfällt alles ins Ethno-sektiererische.

    Nur noch etwas zentrale Protz- und Verarschungs-Rhetorik bleibt intakt.

    Klar, würden sie gerne auf unseren Gräbern tanzen und mit den Schädeln der Juden an die Pforten des Himmels klopfen. Nur reicht’s dazu nicht ganz.

  307. 326.

    @ CG

    „HOLM und Bellefrutta – Witzfiguren … Ich bin ein Raubtier“

    Aber vergessen Sie nicht Ihre Bewährungsauflagen.

  308. 327.

    Schuld sind mal wieder die anderen und vorallem der Staat. Kaum etwas spiegelt orientalisches Denken besser wider als diese Einstellung. Der Wohlstand des Westens beruht nur zu einem überschaubaren Teil auf Politikern. Er ist vorallem einer freien, selbstverantwortlichen und engagierten Zivilgesellschaft zu verdanken die etwas tut, auch ohne politische Begleitung und Anleitung. Dafür braucht es kluge, mutige, freie und selbstdenkende Leute in vielen Bereichen der Gesellschaft.

    *unterschreib*

    Die Staatsgläubigkeit ist schon verblüffend, hat aber den Vorteil, dass man dann immer jammern kann.

    • 2. Dezember 2012 um 13:55 Uhr
    • Mamas Liebling
  309. 328.

    @SoC

    “Apropos, bei Frauen spielt die Haarfarbe keine Rolle. Wir nehmen alle.”

    Frauen als Gebrauchsartikel. Passt.

    • 2. Dezember 2012 um 13:57 Uhr
    • Mamas Liebling
  310. 329.

    @Cem Gülay

    „Jammere ich für mich? Nein!“

    Ein bisschen, ja! Aber gut das Sie zumindest schon mal erkennen das Sie jammern.

    • 2. Dezember 2012 um 14:01 Uhr
    • Bellfruta87
  311. 330.

    316 und 327
    @Bf und @ML
    „Kaum etwas spiegelt orientalisches Denken besser wider als diese Einstellung. Der Wohlstand des Westens beruht nur zu einem überschaubaren Teil auf Politikern. Er ist vorallem einer freien, selbstverantwortlichen und engagierten Zivilgesellschaft zu verdanken die etwas tut, auch ohne politische Begleitung und Anleitung. Dafür braucht es kluge, mutige, freie und selbstdenkende Leute in vielen Bereichen der Gesellschaft.“

    Ich unterschreibe ebenfalls.
    Das ist das Denken, daß Autokraten generiert um sie dann irgendwann mit großem Tamtam und mit einigem Blutverlust gegen andere Autokraten auszutauschen.
    Wenn es keine zivilen Strukturen außer denen religiöser Gruppen wie z.B. den Muslimbrüdern gibt, geht das wohl nicht anders.
    Und diese Institutionen und Strukturen, die im Einvernehmen und in der
    Auseinandersetzung von demokratischer Politik und Zivilgesellschaften entstehen, fallen nicht von heute auf morgen vom Himmel.

  312. 331.

    330 karola
    So isses.

    • 2. Dezember 2012 um 14:14 Uhr
    • ernsthaft
  313. 332.

    Bellafrutta

    Ausgerechnet Sie, der oder die Jammertante hier, werfen mir jammern vor.

    Ich bin genau das Gegenteil, ich vertrete den Slogan, hilf dir selbst, behalte deine Würde, sei aufrecht und stark. Kämpfe selber und lass deine Kämpfe nicht andere austragen.

    Ein “ Mihigru Faschist“ wie ich, ist der Horror der Hilfsindustrie

    • 2. Dezember 2012 um 14:17 Uhr
    • cem.gülay
  314. 333.

    Cem
    In bezug auf die grünen okay, aber das gegenteil, sarrazien ist auch ganz furchtbar ? Der zeigt anhand von statistiken fehlentwicklungen auf. Mag sein, das er im detail mal schief liegt aber grundsätzlich hat er wohl recht.

    • 2. Dezember 2012 um 14:17 Uhr
    • ernsthaft
  315. 334.

    325 t holm
    Die türkei kann doch die flüchtlinge einwandern lassen. Etwas finanzielle unterstützung und die migranten suchen sich eine unterkunft, einen job und bereichern die türkische kultur. So özil mäßig. Wär doch toll.

    • 2. Dezember 2012 um 14:21 Uhr
    • ernsthaft
  316. 335.

    Rnsthaft

    Sarrazin zeigt Fehlentwicklungen auf

    Ja, aber lässt die Ursachen weg.

    Selbst ML gab mir recht in Bezug auf den Vorwurf der Unproduktivität der Türken. Was sollten die 100 Tausend machen, wenn man sie von der Produktivität ausgrenzt?

    Das ist doch krank

    • 2. Dezember 2012 um 14:21 Uhr
    • cem.gülay
  317. 336.

    Selbst ML gab mir recht in Bezug auf den Vorwurf der Unproduktivität der Türken.

    Wüsste nicht wie. Sarrazin schreibt übrigens sinngemäss, dass ihm jeder Türke willkommen ist, der hier einen positiven Beitrag leistet.

    • 2. Dezember 2012 um 14:30 Uhr
    • Mamas Liebling
  318. 337.

    Was sollten die 100 Tausend machen, wenn man sie von der Produktivität ausgrenzt?

    Das ist eben Gejammer.

    • 2. Dezember 2012 um 14:30 Uhr
    • Mamas Liebling
  319. 338.

    cem
    Klar cem, jeder ist willkommen und alle werden gebraucht. Das ist die offizielle wilkommenskultur, für diejenigen die drinn sind. Ist aber leider nicht so. Der arbeitsmarkt gibt es nicht her und ein großer teil der einheimischen siehts, zum teil inoffiziell, anders.Das merkt dann auch der migrant. Sind mit den 100 tausend die hochqualifizierten türkeirückwanderer gemeint ? Ich war selbst in einem teil eines konzerns für die einstellung von hochqualifizierten verantwortlich. Von diskriminierung habe ich nichts gemerkt. Mag sein das es in weniger weltoffenen unternehmen anders ist, mag aber auch sein, daß man in der türkei mit deutscher ausbildung bessere chancen sieht.

    • 2. Dezember 2012 um 14:35 Uhr
    • ernsthaft
  320. 339.

    @holum

    Der arabische Scheich hat seinen Saustall bei sich zu Haus. (Der hat da durchaus weitaus mehr.) Der deutsche Hans verlegt seinen Saustall nach Thailand. Das ist eine Frage der äußeren Umstände.

    @MT
    Bei Ihnen sind Frauen natürlich keine Gebrauchsobjekte. Päh, man kann hier kaum was kaufen, ohne dass irgendwo eine Titte runterhängt.

    • 2. Dezember 2012 um 14:35 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  321. 340.

    ML

    „Die Türken sind Unproduktiv außer im Obst und Gemüsehandel.“

    Wenn 100 Tausend gehen mussten, trotz Top Qualifikation und nach Millionen von Bewerbungen, dann kann man ihnen keine Unproduktivität vorwerfen, weil sie es jetzt im Ausland in Top-Jobs beweisen.

    Das ist im höchsten Maße heuchlerisch und pauschlisierend

    Da hatten Sie zugestimmt, wenn Sie sich jetzt nicht mehr erinnern wollen, Ihr Character.

    • 2. Dezember 2012 um 14:36 Uhr
    • cem.gülay
  322. 341.

    Zuvor hatte das Gericht seine erwartete Entscheidung über eine Auflösung der verfassungsgebenden Versammlung auf unbestimmte Zeit verschoben. Tausende Anhänger von Präsident Mohammed Mursi hatten das Verfassungsgericht in Kairo umstellt, um die Richter am Betreten des Gebäudes zu hindern.

    So ging’s doch auch bei der Machtübernahme der N****

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Aegyptische-Richter-erliegen-dem-Druck-der-Islamisten-/story/13524147

    • 2. Dezember 2012 um 14:37 Uhr
    • Mamas Liebling
  323. 342.

    338
    …..für die einstellung auch von hochqualifizierten……

    • 2. Dezember 2012 um 14:41 Uhr
    • ernsthaft
  324. 343.

    @Gülay

    Die Adolfs hier wissen selbst, dass das so ist. Deswegen dürfen Sie den Begriff „Gejammer“ lesen. Also, „Das ist Daytschland! Halt die Schnauze und leb damit“.

    • 2. Dezember 2012 um 14:41 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  325. 344.

    ML 337

    Gejammer, Nein

    Fakten

    Die Leute jammern nicht, oder hören Sie sie hier.

    Es geht einzig um Fakten und der Wahrheit

    Wenn die Wahrheit ein Synonym für jammern ist. Okay

    Dann jammern alle, über die EU, Energiewende, Politiker, zu wenig Hartz 4, Kriminalität, Steuern usw und auch Sie Freespeech, über die deutsche Einwanderer, die ihren Lebensraum nehmen

    Macht euch nicht lächerlich

    • 2. Dezember 2012 um 14:41 Uhr
    • cem.gülay
  326. 345.

    Es gibt zu viele juristen. Die jammern wenn sie nicht klagen können

    • 2. Dezember 2012 um 14:46 Uhr
    • ernsthaft
  327. 346.

    SOC

    Genau

    Und deswegen muss man es immer wieder sagen, vor allem der deutschen Jugend, damit sie die Lügen der Grauhaarigen nicht verinnerlichen können.

    Dafür wurden meine Bücher publiziert. Sonst nehmen sie ihre Halbwahrheiten und Heucheleien mit ins Grab.

    Dieses Land wird von den Grauhaarigen regiert, aber bald wie Buschkoswky sagte, 2100 gibt es weniger Bios als Migranten

    • 2. Dezember 2012 um 14:47 Uhr
    • cem.gülay
  328. 347.

    Wenn 100 Tausend gehen mussten, trotz Top Qualifikation und nach Millionen von Bewerbungen, dann kann man ihnen keine Unproduktivität vorwerfen, weil sie es jetzt im Ausland in Top-Jobs beweisen.

    Sind bestimmt dieselben. Und das mit den Millionen Bewerbungen möchte ich sehen.

    (Wie schon früher machen Sie aus meinen Aussagen das, was Ihnen gefällt, und dann ist mein Charakter daran schuld, dass Sie halluzinieren.)

    • 2. Dezember 2012 um 14:54 Uhr
    • Mamas Liebling
  329. 348.

    2100 gibt es weniger Bios als Migranten

    Werden die sich als Migranten sehen?

    • 2. Dezember 2012 um 14:55 Uhr
    • Mamas Liebling
  330. 349.

    Zu den migranten gehören dann aber auch die nachfahren von konrad stieglitz und robert lewandowsky und von milan und francesco und alfonso oder ?

    • 2. Dezember 2012 um 14:55 Uhr
    • ernsthaft
  331. 350.

    „Zuvor hatte das Gericht seine erwartete Entscheidung über eine Auflösung der verfassungsgebenden Versammlung auf unbestimmte Zeit verschoben. Tausende Anhänger von Präsident Mohammed Mursi hatten das Verfassungsgericht in Kairo umstellt, um die Richter am Betreten des Gebäudes zu hindern.“

    So ging’s doch auch bei der Machtübernahme der N****

    @ FSML

    Also, Richter am Reichsgericht in Leipzig hatten nichts gegen die Machtübernahme der Nazis eingewendet.

    • 2. Dezember 2012 um 14:57 Uhr
    • N. Neumann
  332. 351.

    ML

    Rechen könne Sie auch nicht-

    100 Tausend mal 20 Bewerbungen sind schon 2 Millionen, multiplizieren Sie es mit ca. 300 pro Person

    • 2. Dezember 2012 um 14:59 Uhr
    • cem.gülay
  333. 352.

    @ SoC

    „man kann hier kaum was kaufen, ohne dass irgendwo eine Titte runterhängt.“

    zuvor:

    „bei Frauen spielt die Haarfarbe keine Rolle. Wir nehmen alle.“

    Damit wären Sie im Modus von

    http://en.wikipedia.org/wiki/Sayyid_Qutb

    angelangt, wo auf orientalisch originelle Art und Weise das Begehren mit dem Hassen verbunden wird:

    „Qutb noted with disapproval the sexuality of American women:

    the American girl is well acquainted with her body’s seductive capacity. She knows it lies in the face, and in expressive eyes, and thirsty lips. She knows seductiveness lies in the round breasts, the full buttocks, and in the shapely thighs, sleek legs—and she shows all this and does not hide it“

    Genau diese Einstellung – trennt Sie und weite Kreise des Orients von der humanistischen Dimension der menschlichen Zivilisation.

    In den Puff* gehen und aber die Mädels verachten – das die ist wahre orientalische Mannbarkeit.

    *oder bei Titten nicht weggucken können, sich verfolgt fühlen …

    Das ist auch der letzte Grund dafür, warum das bei vielen nie etwas werden wird mit der Integration und warum diese Leute eine sich ewig plagende Dauer-Jammer-Plage bleiben werden.

    Im übrigen lässt der Irak grüßen; eine Gemeinde boykottiert, die andere langt zu; schuld ist natürlich der Entzweiung-bringende Westen:

    hxxp://www.spiegel.de/politik/ausland/kuwait-schiiten-legen-bei-parlamentswahl-dank-boykott-zu-a-870489.html

  334. 353.

    Ernstahaft

    Ja

    Man müsste den muslimischen Anteil dann errechnen.

    Bei den Sinti und Romas( sehr kinderreich, auch)

    • 2. Dezember 2012 um 15:01 Uhr
    • cem.gülay
  335. 354.

    Dann jammern alle, über die EU, Energiewende, Politiker, zu wenig Hartz 4, Kriminalität, Steuern usw und auch Sie Freespeech, über die deutsche Einwanderer, die ihren Lebensraum nehmen

    @ Cem

    FS ist für einen Züricher sehr deutschfreundlich.

    • 2. Dezember 2012 um 15:03 Uhr
    • N. Neumann
  336. 355.

    @Holum

    Nein, mein lieber Holum, ich bin nirgendwo angekommen. Ich finde durchaus Gefallen an den heraushängenden Titten. Das einzige was mich anwidert ist ihre und die ihrer Adolfs Scheinheiligkeit.

    • 2. Dezember 2012 um 15:05 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  337. 356.

    353 cem
    Bei vergleichbaren lebensumständen paßt sich die fertilitätsrate ziemlich schnell an.

    • 2. Dezember 2012 um 15:07 Uhr
    • ernsthaft
  338. 357.

    SOC

    Die Scheinheiligkeit ist eine deutsche Tugend, genauso der Neid.

    Also integriere Dich, genauso wie Bülent Ceylan, Necla kelek, kaya Yanar, Sebille kekeli die Roberto Blanco Türken

    • 2. Dezember 2012 um 15:07 Uhr
    • cem.gülay
  339. 358.

    “bei Frauen spielt die Haarfarbe keine Rolle. Wir nehmen alle.”

    Damit wären Sie im Modus von

    http://en.wikipedia.org/wiki/Sayyid_Qutb

    angelangt, wo auf orientalisch originelle Art und Weise das Begehren mit dem Hassen verbunden wird:

    @ TH

    SoC steht ziemlich auf Titten. Bei Qutb spricht alles dafür, dass er noch nicht mal auf durch wallende Gewänder verhängte Titten gestanden hat. Er blieb Junggeselle und war maximal verklemmt, wenn nicht verkappt homosexuell.

    P.S.: Elaborierte Beschneidungskritiker können jetzt die super spitzfindige Frage stellen, ob vielleicht bei Qutbs Beschneidung schief gelaufen ist und er deshalb soviel hasste.

    • 2. Dezember 2012 um 15:10 Uhr
    • N. Neumann
  340. 359.

    Neumann

    „Freepeech ist für einen Züricher sehr deutschfreundlich“

    Ja, nennt man auch im Jargon, Arschlecken, vor allem wenn man es von den Schweizer Bergen betrachtet

    • 2. Dezember 2012 um 15:11 Uhr
    • cem.gülay
  341. 360.

    @ NN

    „SoC steht ziemlich auf Titten.“

    Außer beim einkaufen.

    “man kann hier kaum was kaufen, ohne dass irgendwo eine Titte runterhängt.”

    Ich weiß nicht, was es an dieser kombinierten Einstellung zu beschönigen gibt.

  342. 361.

    SOC

    Die Scheinheiligkeit ist eine deutsche Tugend, genauso der Neid.

    Also integriere Dich, genauso wie Bülent Ceylan, Necla kelek, kaya Yanar, Sebille kekeli die Roberto Blanco Türken

    @ Cem

    Genau, du bist nämlich neidisch, dass du nicht so prominent bist wie die genannten Personen.

    • 2. Dezember 2012 um 15:13 Uhr
    • N. Neumann
  343. 362.

    Neumann

    Nein

    Und wer mich persönlich kennt, weiß das auch.

    Ich habe abgeschlossen mit dem ganzen Scheiß, habe einige Lesungen abgesagt.

    Trotzdem bleibe ich in diesem Forum.

    • 2. Dezember 2012 um 15:16 Uhr
    • cem.gülay
  344. 363.

    @ NN

    “SoC steht ziemlich auf Titten.”

    Außer beim einkaufen.

    “man kann hier kaum was kaufen, ohne dass irgendwo eine Titte runterhängt.”

    Ich weiß nicht, was es an dieser kombinierten Einstellung zu beschönigen gibt.

    @ TH

    Der Punkt war wohl eher der, dass die Tittenquote in den trashigen Gefilden der deutschen und der türkischen Kulturindustrie nicht sonderlich divergiert.

    • 2. Dezember 2012 um 15:18 Uhr
    • N. Neumann
  345. 364.

    360 t holm
    Was es zu beschönigen gibt ? Etwas weniger hängend vieleicht ?

    • 2. Dezember 2012 um 15:20 Uhr
    • ernsthaft
  346. 365.

    @N. Neumann

    Vielleicht ist es auch so, dass er einfach überall Titten sieht.

    • 2. Dezember 2012 um 15:21 Uhr
    • Mamas Liebling
  347. 366.

    @NN

    Also, Richter am Reichsgericht in Leipzig hatten nichts gegen die Machtübernahme der Nazis eingewendet.

    Ich meinte die Einschüchterungen der Parlamentarier.

    • 2. Dezember 2012 um 15:24 Uhr
    • Mamas Liebling
  348. 367.

    Neumann

    “Freepeech ist für einen Züricher sehr deutschfreundlich”

    Ja, nennt man auch im Jargon, Arschlecken, vor allem wenn man es von den Schweizer Bergen betrachtet

    @ Cem

    Zürich liegt im Tal.

    Und viele Schweizer Bergbewohner sind gegenüber Zürichern und Deutschen gleichermaßen misstrauisch.

    Für deutsche Gastarbeiter, die in weniger urbanen Regionen der Schweiz wohnen oder zu tun haben, bedeutet das Gleichbehandlung.

    • 2. Dezember 2012 um 15:25 Uhr
    • N. Neumann
    • 2. Dezember 2012 um 15:28 Uhr
    • Mamas Liebling
  349. 369.

    @NN

    „Also, Richter am Reichsgericht in Leipzig hatten nichts gegen die Machtübernahme der Nazis eingewendet.“

    Ich meinte die Einschüchterungen der Parlamentarier.

    @ FSML

    Das war jedoch Ihrem Zitat und Ihrem Kommentar nicht zu entnehmen, da in Ägypten Richter eingeschüchtert werden sollen, und nicht oder zumindest doch erheblich weniger Parlamentarier.

    Ich möchte nun die Ambitionen von Mursi und Co. nicht beschönigen, aber selbst die Parallele zum Iran 79’/’80 geht, was den konkreteren Ereignisablauf angeht, empirisch weitgehend fehl. Die ägyptischen Nicht-Islamisten scheinen durchweg überhaupt nicht amused zu sein. Chomeinei und Co. wurden im Iran dagegen längere Zeit als unbedenklich angesehen.

    Geschichte kann sich, wenn man so will und die Machtergreifung von autoritären Regimen im Hinterkopf hat, durchaus nicht nur als Farce wiederholen, aber die Abläufe und die Gemengelagen sind dann doch ziemlich unterschiedlich.

    • 2. Dezember 2012 um 15:39 Uhr
    • N. Neumann
  350. 370.

    @NN

    Das war jedoch Ihrem Zitat und Ihrem Kommentar nicht zu entnehmen

    Das ist mir nach Ihrer Reaktion klar geworden.

    Parallelitäten sehe ich übrigens nur da: Totalitärer Anspruch, Durchsetzung mit Gewalt (-androhung). Und das Ergebnis, das so herauskommt, wenn sich die durchsetzen: EIn totalitäerer Staat.

    Es ist für mich allerdings noch nicht gar so sicher, dass die MB sich wirklich durchsetzen.

    • 2. Dezember 2012 um 15:44 Uhr
    • Mamas Liebling
  351. 371.

    @MT

    Titten sehe ich nur da, wo sie auch hingehören. Überall sehen, tue ich nur Idioten.

    • 2. Dezember 2012 um 16:02 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  352. 372.

    @SoC

    Das muss an den Spiegeln liegen.

    • 2. Dezember 2012 um 16:07 Uhr
    • Mamas Liebling
  353. 373.

    @Neumann

    um es besser zu verstehen, was Cem an der verheuchelten und verlogenen Integrationsdebatte ankotzt, bedarf es vielleicht eines Beispiels über die Institutionalisierung dessen hier in Deutschland.

    www .zeit. de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-11/verwaltungsgericht-integrationskurs

    h t tp://lrbw.juris. de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&nr=16234

    Dass ein Gericht eine 60 Jährige, die 5 Deutsche Staatsbürger großgezogen hat und sich um deren kinderbetreuung kümmert, deren Familie nie Sozialhilfe beantragt hat, für eine Ausweisung erkoren ist, spricht für sich und die Integrationsheuchelei in diesem Land.

    • 2. Dezember 2012 um 16:09 Uhr
    • Erol Bulut
  354. 374.

    Es ist für mich allerdings noch nicht gar so sicher, dass die MB sich wirklich durchsetzen.

    Allerdings – man könnte z.B. rein sachlich die Präsidentschaftswahlergebnissen analysieren:

    hätte sich das säkulare Lager auf einen Kandidaten nicht anti-revolutionärer Reputation einigen können
    (wie es ja z.B. einem hochbegabten Politiker in Libyen gelungen ist),
    dann … —

    … — beim ersten Präsidentschafts-Wahlgang hatte
    Sabahi (links-nasseristisch) ca. 22%,
    Moussa ca. 11% (Ancien Regime),
    Shafiq ca. 24% (Ancien Regime)
    – insgesamt ca. 57% der Wählergunst erreicht,
    gegenüber Mursi mit ca. 25%.

    Abul-Fotouh (Ex-MB, von der MB nicht unterstützter gemäßigter Islamist, Revolutionsaktivist) hatte 18% der (wohl revolutionsorientierten) Stimmen erhalten.

    http://www.jadaliyya.com/pages/index/5723/analyzing-egyptian-presidential-election-vote

    Leider wird bzw. wurde eine derartig statistisch abgestützte Analyse durch das allgemeine Gequassel
    über ‚(den) Ägypter‘ an uns für sich,
    über ‚(den) Islamisten‘ an und für sich,
    über ‚(den) Araber‘ an, für sich und im Besonderen,
    sowie durch eine Empörungs-Abundanz von Koranzitaten
    ins intellektuelle Blog-Nirwana entsorgt.

  355. 375.

    @ NN

    „die Tittenquote in den trashigen Gefilden der deutschen und der türkischen Kulturindustrie“

    Bei der New-age-sakralen Kulturindustrie hat die Türkei mit ihren 3 d Animations-Nachbildungen bei Harun Yahya eindeutig Vorsprung. Da kommt selbst der deutsche Autoersatzteilhandel nicht mit; ganz zu schweigen von dem asketisch fehl-geborenen Christentum.

    Assad-Fans vermarkten ihren Schützling offensiv als gründlich tätigen Salafismus-Entsorger:

    http://urs1798.wordpress.com/2012/11/30/speech-of-syrian-representative-to-the-un-142-foreign-fighters-were-killed-in-syria-30112012/

    Ein ganz neuer Gesichtspunkt zu der Plakat-Kampagne.

    Statt: Wir vermissen Dich: ‚Bleib‘ bloß weg und fahr‘ zur Hölle !‘

  356. 376.

    … an und für sich …

  357. 377.

    @MT

    Ja, als 5-Jährige hatten wir immer die Hand nach vorne gehoben und „Spiegel“ gerufen, wenn wir uns gegenseitig beschimpften. Immernoch sehr gewitzt, muss ich sagen.

    • 2. Dezember 2012 um 16:12 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  358. 378.

    Is joot Holum. Die Türken sind schlimmer. Alles ok!

    • 2. Dezember 2012 um 16:15 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  359. 379.

    „5 Deutsche Staatsbürger großgezogen“ – mit keinem Wort deutsch !!

    Ein rassistisches* Verbrechen an den jungen Menschen sowas jahrelang durchgehen zu lassen. Niemand hat es verdient, so auf die Schiene zu einem Kulturversager gesetzt zu werden.

    *Türke muss nicht so früh schon lernen, was man so spricht im Land

    Was bei dieser Sorte (junge) Menschen verachtender Toleranz aus blanker Feigheit bei den Behörden herauskommt, das sieht man ja u.a. auch hier sehr deutlich.

  360. 380.

    @P

    Mursi und die Verfassung sind seit dem Dekret wohl nur noch bei den MB legitimiert. Das ändert auch eine Abstimmung nicht mehr.

    Nun sind passiver Widerstand und Demos zu erwarten. Für mich ist nur die Frage, ob und wann Mursi Gewalt anwendet. Sobald er das macht – nun, da wird uns Thomas Holm sagen, was dann abgeht.

    • 2. Dezember 2012 um 16:25 Uhr
    • Mamas Liebling
  361. 381.

    @SoC

    Bei ihnen scheint die Tastatur kaputt zu sein. Mein Nick kürzt sich ML, nicht MT

    • 2. Dezember 2012 um 16:27 Uhr
    • Mamas Liebling
  362. 382.

    373
    @EB
    Wenn Sie der Fall der Türkin so sehr interessiert, dann lesen Sie doch mal das ganze Urteil, das Sie da verlinkt haben!

    „VG Karlsruhe Urteil vom 10.10.2012, 4 K 2777/11

    Zumutbarkeit der Teilnahme an Integrationskurs für 62-jährige Analphabetin

    Leitsätze

    Eine 1951 in der Türkei geborene und seit 1981 im Bundesgebiet lebende mit einem türkischen Staatsangehörigen verheiratete türkische Frau ist grundsätzlich in besonderer Weise integrationsbedürftig, wenn sie nicht über das Sprachniveau A1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen verfügt. Ihr ist die Teilnahme an einem Integrationskurs, zu dem sie nach § 44 a Abs. 1 Nr. 3 AufenthG aufgefordert wurde, nicht deshalb unmöglich und unzumutbar, weil sie Analphabetin ist und einer Verpflichtung dazu nicht nachkommen will.

    Tenor

    1. Die Klage wird abgewiesen.

    2. Die Klägerin trägt die Kosten des Verfahrens.

    Tatbestand….“

    Niedlich ist das hier z.B. diese Passage hier:

    „…Dagegen legte die Klägerin am 11.02.2011 Widerspruch ein und ließ mitteilen, sie sei in der Lage, sich in sehr einfacher Art und Weise auf Deutsch zu unterhalten. Sie verstehe Begriffe wie Kartoffel, Tomate, Haus, Wohnung und Kindergarten, so dass sie sowohl beim Einkauf, mit Nachbarn und bei Behörden Gespräche führen könne. Auch in der Klinik habe sie sich verständigen können…“

    Sie versteht „Kartoffel“! Was will man mehr?

    „Dass sie in besonderer Weise integrationsbedürftig ist, ist auch nicht dadurch weggefallen, dass sie im Bundesgebiet sechs Kinder zur Welt brachte, die die deutsche Staatsangehörigkeit und eine Ausbildung besitzen. Die Integration der Klägerin ist deshalb nicht entbehrlich geworden, weshalb dem Vorbringen der Klägerin, ihre Kinder besäßen einen Universitätsabschluss nicht nachgegangen werden muss. Dies ist im Übrigen nicht ansatzweise belegt und in der Beschreibung des schulischen Werdegangs der einzelnen Kindern in der Widerspruchsbegründung ist nicht von einem Universitätsabschluss, sondern u.a. von einem Realschulabschluss die Rede. Durch die Schulbildung und berufliche Bildung ihrer Kinder mag die Klägerin zwar mit dem Bildungswesen im Bundesgebiet in Berührung gekommen und über ihre Kinder über Bildungsinhalte an den jeweils besuchten deutschen Schulen informiert worden sein. Für eine kulturelle und gesellschaftliche Integration reichen solche Berührungspunkte aber nicht aus…“
    http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&nr=16234

    Das sieht alles nur nach „Ich will Rechte, keine Pflichten!“ aus.
    Wobei die Frau und ihre Familie froh sein sollte, daß jemand noch kostenlos versuchen will, ihr Lesen und Schreiben beizubringen.

    Aber nicht verwunderlich, daß Frau Baspinar den Fall nutzte, um bei ZO die über die „alten Deutschen“ kopfschüttelnde „Neue Deutschin“ heraushängen zu lassen.

  363. 383.

    Migrant workers in Russia face language test

    Tadschiken lernen kein russisch mehr, Wahnsinn !

    Wie wollen die die Usbeken beschimpfen, wenn sie keine gemeinsame Sprache mehr haben ? Richtige Mutterflüche können ohne korrekte Grammatik recht leicht nach hinten losgehen.

    Russia’s economy relies heavily on immigrant workers but starting from December all immigrants will have to sit a Russian language test in order to receive a work permit.

    Experts estimate that one third of all possible applicants are likely to fail.

    http://www.youtube.com/watch?v=cXJrG4-wXoI

    Kurden im Irak lernen seit ca. sieben Jahren auch kein arabisch mehr …

    Da sind einige doch sehr des-integrative Megatrends unterwegs, die man mal zur Kenntnis nehmen sollte, auch wenn sie sich nicht in spektakulären, nachrichtenfähigen Einzelereignissen niederschlagen.

  364. 384.

    Jihadisten führen Kinder vor, die sich ihr eigenes Märtyrergrab graben.

    http://www.youtube.com/watch?v=3cMl0IcalDg

    Das ist millionenfacher Befreiungs-Realislam – gegen den tyrannischen Toleranzislam des Regimes. Der hiesige Religionsunterricht soll auf der Linie des Toleranzislams liegen. Das kann irgendwie alles nicht gut gehen.

  365. 385.

    @ KC, EB

    Was 1 Integrationskurs für eine seit 30 Jahren in Deutschland lebende 61-jährige bringen soll, ist schleierhaft.

    Kaum weniger schleierhaft ist jedoch der Umstand, dass sie sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt. Schaden kann so ein Kurs nämlich auch nicht.

    Der Zeit-Artikel ist übrigens insoweit irreführend, als es heutzutage, ganz anders als vor 30 Jahren, auch Integrationskurse für türkische bzw. türkisch-kurdische Analphabetinnen gibt.

    • 2. Dezember 2012 um 17:12 Uhr
    • N. Neumann
  366. 386.

    @Neumann

    „Kaum weniger schleierhaft ist jedoch der Umstand, dass sie sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt.“

    Nein, ist es keineswegs.

    • 2. Dezember 2012 um 17:20 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  367. 387.

    @Neumann

    „Schaden kann so ein Kurs nämlich auch nicht.“

    Es droht der Entzug des Aufenthaltsrechts, wenn Sie nicht besteht!

    Das als Dank dafür 5 Steuerzahlende deutsche Bürger großgezogen zu haben.

    Wie groß ihr Bedürfnis sein wird, sich mit Deutschen nach dieser Schamlosigkeit zu unterhalten, kann man leicht ermessen. und wenn Sie gleichermaßen wie die sonstigen Blitzbirnchen denken sollten, dass sie sich eh nicht unterhalten könnte, denken Sie daren, dass diese Frau auf Kinder und Enkel und Familie zurückgreifen kann, die ihr gern dolmetschen, wenn sie es will. Dass dies dumme Islamophobe nicht vertehen, ist klar.

    @Holm
    „Dümmer geht es nimmer“ denke ich mir bei Ihren Kommentaren an mich aber Respekt, sie sind echt schmerzfrei darin.

    @KC
    Die Mühe, mir zu zeigen, dass Sie nichts verstehen, hätten Sie sich sparen können.

    • 2. Dezember 2012 um 17:25 Uhr
    • Erol Bulut
  368. 388.

    Schwerverletzter liegt ewig (typisch min. 2.20-2.35 ) in Einwirkungswinkel von Scharfschützen, kann nicht geborgen werden, betet, verreckt halt so.

    Dann versuchen sie eine Bergungsaktion – 2.55-3.05 – und prompt wird er von mehreren Salven zersägt.

    Das ist Stalingrader Intimfeindschafts-Niveau und das läuft da von Nachbar zu Nachbar. Auch daran sollte man denken, wenn man seinem Gemüsehändler ein besinnliches Opferfest (oder was gerade angesagt ist, aber Opfer ist wohl nie falsch) wünscht.

    Oberkrass. Sowas macht man nur, wenn man garantiert nicht aufhören will.

    In Deir e Zorr, auf den Knochen der Armenier spielt sich das übrigens ab.

    http://www.youtube.com/watch?v=9xtrLbCXefU

  369. 389.

    @373 eb

    so einfach scheint’s ja nicht zu sein. da geht’s um einen bestimmten aufenthaltstitel (niederlassungserlaubniss); und da der ein bestimmtes ausmaß deutscher sprachkenntnisse voraussetzt, hat das gericht wohl entsprechend entschieden. siehe k155 zum zo-artikel oder
    http://www.aufenthaltstitel.de/aufenthaltsg.html#9 (§9 (2) 7.

    mal sehen, wie die nächste instanz, in die es wohl gehen wird, entscheidet.

  370. 390.

    @387 eb

    können sie auch sachlich?

  371. 391.

    387 @RB
    „@KC
    Die Mühe, mir zu zeigen, dass Sie nichts verstehen, hätten Sie sich sparen können.“

    Wer wird denn so unfreundlich sein!?
    Und daß, wo ich nicht zuletzt zu Ihren Ehren gestern hier ein Video verlinkt habe!
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/11/28/warum-deutschland-fur-palastinas-anerkennung-stimmen-sollte-aber-es-naturlich-nicht-tun-wird_5816/comment-page-35#comments
    K. 278

  372. 392.

    384, 388
    Thomas Holm, haben Sie manchmal Alpträume?
    Oder immer?
    Oder wie nicht?

  373. 393.

    @KC

    ich finde es sehr freundlich ihnen zu sagen, dass es überflüssig ist, mich mit Empfindungen zu quälen, auch wenn ein deutsches Gericht diese Empfindung zur Schande der Deutschen Justiz dokumentiert. Wenn Sie sich nicht wie das Gericht vorstellen können, dass eine Frau anscheinend über 30Jahre gut damit leben konnte, auf ihre Familie bei Notwendigkeit vom Deutschwissen zurückgreifen zu können, wird jetzt eine Notwendigkeit auch nicht begründet.

    Faktisch ist das ein guter Beleg, was für ein krankes Integrationsverständnis unter Islamophoben existiert, und wie sehr das sogar institutionalisiert ist.

    @Arizona
    Ja, diesmal hat die nächste Instanz die Gelegenheit, das institutionalisierte Moslembashing zu korrigieren, nachdem es aus formalen Gründen im Beschneidungsprozess nicht die Möglichkeit dazu hatte.

    • 2. Dezember 2012 um 18:11 Uhr
    • Erol Bulut
  374. 394.

    393 erol
    Moslembashing ?
    Würden sie sich auch so empören wenn die dame aus armenien oder kolumbien stammen würde ?
    Sie scheinen mir nicht sehr objektiv zu sein.

    • 2. Dezember 2012 um 18:19 Uhr
    • ernsthaft
  375. 395.

    Das als Dank dafür 5 Steuerzahlende deutsche Bürger großgezogen zu haben.

    Woher wiisen Sie, dass die mehr Steuern zahlen als sie gekostet haben? Wenn überhaupt.

    (Man muss schon recht viel Steuern bezahlen/ gut verdienen, um für den Staat eine positive Bilanz zu bringen)

    • 2. Dezember 2012 um 18:25 Uhr
    • Mamas Liebling
  376. 396.

    @393 eb

    für den fall institutionalisiertes muslimbashing anzunehmen: gewagte hypothese

  377. 397.

    Eine andere Perspektive aus der deutschen Region der türkischen Klägerin:

    „24.12.2010 09:54
    Links-Fraktion: „Integrationswillige in Karlsruhe werden blockiert“ [26]
    Karlsrhue (ps/dac) – Die Fraktion der Linkspartei im Gemeinderat kritisiert die Integrationspolitik der Bundesregierung, die ihrer Meinung nach die Bemühungen Integrationswilliger in Karlsruhe blockieren. So weigere sich die Berliner Koalition, das nötige Geld für die nachgefragten Integrationskurse bereitzustellen.
    Betroffen seien Bürger mit Migrationshintergrund, die freiwillig einen Integrationskurs absolvieren wollen, erläutern die Gemeinderats-Linken. Unter Berufung auf ein Schreiben der Stadtverwaltung seien allein an der Volkshochschule Karlsruhe (vhs)
    120 potentielle Teilnehmer von einer dreimonatigen Sperrfrist betroffen. Zudem habe man acht Integrationskurse verschieben müssen.

    Etwa 20 Teilnehmer sollen aufgrund verschärfter Zulassungsvoraussetzungen durch den Bund die Option auf einen Wiederholungskurs verloren haben. Teilzeitkurse könnten außerdem nur noch mit einer besonderen Begründung durchgeführt werden.
    Da die vhs solche Integrationskurse als einer von zwölf Trägern in Karlsruhe durchführe, dürfte die Zahl der in Karlsruhe von den Verschärfungen Betroffenen laut der Links-Fraktion um ein Vielfaches höher liegen.

    „Die Bundesregierung muss sich bewegen und sofort die notwendigen Mittel für die Integrationskurse zur Verfügung stellen. Dafür setzt sich die Linke im Bundestag bereits seit Monaten ein“, fügt die Karlsruher Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Karin Binder, hinzu.“
    http://www.buergerhefte.de/region/karlsruhe/Links-Fraktion-Integrationswillige-in-Karlsruhe-werden-blockiert;art6066,534021,8-pg1

    Ja, natürlich kann man nicht davon ausgehen, daß bei der lernunwilligen Frau irgend etwas von einem Kurs hängenbleibt. Vielleicht hat aber auch ihr Mann gar kein Interesse daran, daß seine Frau mehr Selbständigkeit gewinnt und vielleicht nutzt mal wieder irgendeiner der türkischen Verbände das Gerichtsverfahren um die Hürden für die „Importbräute“ abzubauen.

  378. 398.

    @Bulut

    Alte Leute haben schon die pure Panik vor einer neuen Waschmaschine, wenn’s anfällt. Und dann können sie sich nicht vorstellen, warum die Frau sich so dagegen wehrt. Für einen alten Menschen, der sich nicht traut, Lesen, Schreiben und auch noch eine Sprache zu lernen, diese unter Zwang zu tun, ist das die pure Folter -und bringt nix. Laßt mal wenigstens die Alten in Ruhe, ihr emphatieloses Pack.

    • 2. Dezember 2012 um 18:37 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  379. 399.

    393
    @EB
    Für Ihren ersten Satz wäre MRX zuständig: ich versteh‘ den nicht.

    Was bei Ihnen bei Ihrer großen Anteilnahme für die Türkin auf der Strecke bleibt, ist eine Wahrnehmung für das Recht auf Bildung.
    Wenn der Frau schon in ihrer Heimat dieses versagt blieb und sie noch nicht einmal lesen und schreiben lernen konnte, dann sollten Sie doch froh darüber sein, daß sie eine späte Chance dazu erhält. Wer weiß, vielleicht lernt sie dann ja auch noch mit ihren Enkelkindern Türkisch zu lesen und zu schreiben.
    Aber wenn sich das eigene Interesse an Frauen darin erschöpft, Ihnen einen beschnittenen Penis in den Mund zu legen (Ihre Posts!), dann kann man natürlich dafür auch auf Analphabetinnen zurückgreifen.

  380. 400.

    397/8
    Wie hoch ist wohl der anteil der importbräute und wieviel & der paare ziehen ein leben in der türkei dem leben beim emphatielosen pack vor ?

    • 2. Dezember 2012 um 18:44 Uhr
    • ernsthaft
  381. 401.

    @398 soc

    „Alte Leute haben schon die pure Panik vor einer neuen Waschmaschine, wenn’s anfällt. Und dann können sie sich nicht vorstellen, warum die Frau sich so dagegen wehrt.“ ?????

    ansonsten: tränendrüse und altersdiskriminierung

  382. 402.

    @SPC

    ich finde die Kommentare dazu interessant, zumal die sehr gut zeigen, was für mitleidsbedürftige Persönlichkeiten sowas verteidigen können.

    @Liebling
    Purzelchen, sie gehören zu der Fraktion an, mit denen bestimmte Gespräche einfach nicht möglich sind. Gespräche über Volkswirtschaft gehören dazu.

    @KC
    es ist eine gefühlte Begründung des Gerichtes genauso wie von Ihnen. Wieviele Jahre bräuchte es denn noch, damit man annehmen kann, dass die Frau sich auch mit sehr reduzierten Sprachfähigkeiten zurecht finden kann. 30 Jahre sprechen eigentlich für sich, wenn man keinen Schaden in der Birne hat. Ich spreche von so einem Schaden, der Ihnen aufnötigt, mir blödeste Unterstellungen nachzusagen.

    Ich lege gerne meinen beschnittenen Penis in Frauenmund. In der Regel tun das die Frauen selber die Ästhetik liebend und voller ungebremster Leidenschaft in freudiger Erwartung, auf das, was danach kommt. manche stehen darauf, wenn Mann es tut. Aber das sich mein Interesse darin erschöpfen soll, entspricht deutlich Ihrem Wunschdenken und keiner meiner Worte.

    Ich habe es doch deutlich niedergeschrieben. Der Frau droht nach 30Jahren die Ausweisung und die erhebliche Kontakteinschränkung zur Familie. Wenn Sie das als netten Zug auffassen und Befreiung von was auch immer, versteht sich auch ihre Ignoranz gegen 30Jahre funktionierende Existenz in Deutschland.

    • 2. Dezember 2012 um 18:56 Uhr
    • Erol Bulut
  383. 403.

    Aah, jetzt sind wir wieder beim Gejammer.

    Deutscher unser,
    der du bist in der Kneipe,
    geheiligt werde deine Rasse,
    dein Land verbleibe,
    dein Wille geschehe,
    wie in der Kneipe
    so an der Wurstbude.

    Unser tägliches Brot gib uns heute,
    Und vergib uns unsere Schuld,
    Wie auch wir
    bezahlen unsere Schuld,
    Und führe uns nicht in Versuchung
    Sondern erlöse uns von dem Nicht-Deutschen,
    Denn Dein ist das Land
    Und die Kraft und die Herrlichkeit
    In Ewigkeit.

    • 2. Dezember 2012 um 19:04 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  384. 404.

    Ägypten – Parteineugründung: Ahmed Shafiq, ehemaliger Präsidentschaftskandidat, Mitbewerber gegen Mursi in der Stichwahl um das Präsidentenamt, startet die säkulare Partei NEMP (National Egyptian Movement Party) –

    The National Egyptian Movement Party (NEMP) organised a press conference on Sunday,
    during which the launch of the party was announced …

    Ibrahim Darwish, constitutional expert … was pronouncedd acting head of the NEMP … until the first electoral conference is held …

    The newly-born party also includes
    Sa’ad Al-Din Ibrahim as the party’s general co-ordinator,
    Abdel Rehim Aly as the secretary general and
    Lamis Gaber as the party’s media secretary and official spokesperson.

    Aly … claimed that Shafiq would have come out of the run-off election victorious had it not been for forgery.

    “We shall unite with all political powers on the ground, whether leftist, socialist, communist, liberal or even Islamists (who aren’t aligned with the Muslim Brotherhood) in order to face the predominance exercised by the Muslim Brotherhood and to drop not only Morsy’s constitutional declaration, but the constitution recently drafted as well.”

    The party is built upon ten main pillars;
    preserving the civilian nature of the society and state,
    providing equal opportunities for all,
    achieving social justice,
    advocating the people’s right to know,
    pushing forward democracy as a way of life,
    free elections on all state levels,
    the right to establish groups and unions and enabling youth.

    http://dailynewsegypt.com/2012/12/02/national-egyptian-movement-party-launches/
    _________________________________________________________________

    Der (linksnasseristische) Ex-Präsidentschaftskandidat Hamdin Sabahi war 2011 Vorsitzender der säkularen ‚Partei der Würde‘ (Dignity Party) (seit 1996 von der ADNP abgespalten), die inzwischen wieder mit der säkularen Arabisch-Demokratischen Nasseristischen Partei (ADNP) in der Partei-Allianz ‚Nasseristische Partei‘ zusammenarbeitet.

    Der gemäßigt-islamistische Ex-Präsidentschaftskandidat Abdel Moneim Abul Futuh gründete inzwischen die ‚Partei Starkes Ägypten‘ (Strong Egypt Party).

    Der Ex-Präsidentschaftskandidat Amr Mussa (ancien regime) gründete inzwischen die säkulare ‚Konferenzpartei‘ (Conference Party).

    Der Politiker, Ex-Diplomat und Friedenspreisträger Mohammed el-Baradei gündete inzwischen die säkulare ‚Verfassungspartei‘ (Constitution Party).

  385. 405.

    403
    Gejammer ? klingt eher nach verunglimpfung eines gebetes. Man könnte mangelnden respekt vor religion/kultur vermuten aber wir wollen ja nicht jammern, wir freuen uns ja über die bereicherung unserer kultur.

    • 2. Dezember 2012 um 19:13 Uhr
    • ernsthaft
  386. 406.

    PS – Ägypten – Parteienlandschaft

    1 – Auch der Ex-Präsidentschaftskandidat Hamdin Sabahi (Linksnasserist) hat inzwischen eine eigene Partei gegründet, die ‚Popular Current Party‘

    2 – Gegen das Dekret des Präsidenten Mursi, das die Gewaltenteilung aufhebt, hat sich nach dem Tage der Dekreterklärung, dem 22. November 2012, eine Parteien-Allianz gegründet, die ‚National Salvation Front‘ (Front der nationalen Rettung):

    Nasserist Party
    Egyptian Social Democratic Party
    Freedom Egypt Party
    New Wafd Party
    Free Egyptians Party
    Farmers General Syndicate
    Constitution Party
    Egyptian Popular Current
    Socialist Popular Alliance Party
    National Association for Change
    National Progressive Unionist Party
    Egyptian Current Party
    Democratic Front Party
    http://en.wikipedia.org/wiki/National_Front_for_Salvation_of_the_Revolution

  387. 407.

    Wir freuen uns alle, tagtäglich. Mich hingegen interessieren die Originalstrophen nicht. Ist halt eine schöne Vorlage zum schnellen Umbauen.

    • 2. Dezember 2012 um 19:32 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  388. 408.

    407
    Ah ja. Viel emphatie spüre ich da aber nicht.

    • 2. Dezember 2012 um 19:37 Uhr
    • ernsthaft
  389. 409.

    Viel emphatie spüre ich da aber nicht.

    Der Typ wabert halt seit 100 Jahren übers Wasser.

    • 2. Dezember 2012 um 19:44 Uhr
    • unlimited
  390. 410.

    @ernsthaft

    Nun, ich entschuldige mich in aller Form. Der Lau möge den Kommentar entfernen.
    Wenn ich mal Zeit habe, schreibe ich ein eigenes Gedicht um die Herrlichkeit des Deutschen zu ehren.

    • 2. Dezember 2012 um 19:46 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  391. 411.

    407 soc
    Übrigens sollten sie sich ein beispiel an belfruta nehmen.
    Der kennt viele „strophen“ aus der religion der anderen. Er zitiert sie sogar im wortlaut mit schöner regelmäßigkeit.
    Vorbildlich, finden sie nicht ?

    • 2. Dezember 2012 um 19:47 Uhr
    • ernsthaft
  392. 412.

    410 soc
    Da haben sie aber viel zu tun. Lassen sie uns doch an ihrem ehrenwerten versuch teilhaben aber da reicht der platz wohl nicht und lau könnte das als endlose selbstbeweihräucherung mißverstehen.

    • 2. Dezember 2012 um 19:52 Uhr
    • ernsthaft
  393. 413.

    @eh

    Er zitiert sie sogar im wortlaut mit schöner regelmäßigkeit.
    Vorbildlich, finden sie nicht ?

    Offenbar finden es die Islamkenner unter den regulars nicht so vorbildlich, zumindest machen sie es ihm nicht nach, bei viel besserer Vorlagenauswahl. ein Jammer, soviel ungenutzte Chancen.

    Und dann immer Voltaire, der olle Antisemit, lol.

    • 2. Dezember 2012 um 19:53 Uhr
    • Boothby
  394. 414.

    Zumindest sehr vorbildlich im Bestreben.

    • 2. Dezember 2012 um 19:56 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  395. 415.

    # 380 Nun sind passiver Widerstand und Demos zu erwarten. Für mich ist nur die Frage, ob und wann Mursi Gewalt anwendet. Sobald er das macht – nun …

    @ FS
    Oui.

  396. 416.

    414 soc
    Zumindest ? Warum diese einschränkung ? Seien sie doch nicht so negativ. Ist doch toll ernstgenommen zu werden. Was falsch ist kann man ja korrigieren. Kann doch einem ungläubigen mal passieren.

    • 2. Dezember 2012 um 20:08 Uhr
    • ernsthaft
  397. 417.

    @ernsthaft

    Hönk?

    Soll ich Ihnen jetzt Deutsch beibringen oder was?

    • 2. Dezember 2012 um 20:20 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  398. 418.

    Sie mich ?

    • 2. Dezember 2012 um 20:22 Uhr
    • ernsthaft
  399. 419.

    „Sie, mir?“ heißt das.

    • 2. Dezember 2012 um 20:27 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  400. 420.

    Ach was.

    • 2. Dezember 2012 um 20:29 Uhr
    • ernsthaft
  401. 421.

    @ Karolachristiane

    Albträume …

    Ich sehe dort schön-schlimm bunt, wo für andere nur unterschiedloses Grau(en) zu(m weg)sehen ist.

    Ich habe vor über einem Jahr geschrieben, dass die Türkei mit Chemiewaffen* bedroht werden wird und deswegen um Hilfe schreien wird.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/assad-regime-in-syrien-tuerkei-fuerchtet-einsatz-von-chemischen-waffen-a-870536.html

    *vielleicht auch mit denen, die sich im Irak nicht mehr finden ließen; Putin hatte ja gesagt, dass er sie gefunden hätte … da kann noch was kommen !

    Als ich das geschrieben hatte, da wurde von unserer kleinen sensiblem Schreihälsen hier noch empört geleugnet, dass die Türkei überhaupt mit dem Konflikt etwas zu tun haben, oder kriegen könne.

    Man muss sich auch vorstellen, dass unsere lieben Freunde, wären sie am Ursprungsort ihrer Familien – nicht zögern dürfen, sich lebhaft gegenseitig umzubringen; allein schon um nicht als Eier-freie und herzlose Almancis dazustehen.

    Deren Welt geht kaputt (schon seit längerem) – und da wollen sie halt dass es unserer Welt nicht besser ergeht.

    So eine Kain – Abel – Geschichte, würde ich sagen.

    Daher dieser ganze unbändige innere Hass auf die Bedingungen von ja auch deren eigenem Wohlergehen. Wer wird noch BMWs bauen, wenn sie dieses Land kaputt gemacht haben ? Aber so weit denken sie nicht.

    Der gebieterische Wille dazu, dass es einem anderen nicht besser gehen dürfe, als es dem eigenen Gesangsverein ergeht: das ist das Böse; das Böse ist ‚das Gute‘, das durch die Prüfung der Tragik gerasselt ist.

    Die Bibel warnt vor dieser Klippe, aber mit nicht sehr durchschlagendem Erfolg, wie wir sehen.

  402. 422.

    417 bis 420
    Bitte mehr davon! :)

  403. 423.

    422 karola
    Gern, wenn soc wieder mitmacht.

    • 2. Dezember 2012 um 20:38 Uhr
    • ernsthaft
  404. 424.

    @ boothby

    „die Islamkenner unter den regulars“

    Islamkenner und Urbanisierungsoptimisten; erst in dieser Kombination ergab das monatelang einen wohlgelaunten unkritischen Sinn, bei welchem man Anekdoten über Schnurbärte in Aleppo vortrug.

  405. 425.

    # 413 – die Crux der interpretatorischen Reichweite von Anordnungen, Vorschriften und Gesetzen –

    1 – “ … kennt viele “strophen” aus der religion der anderen. Er zitiert sie sogar im wortlaut mit schöner regelmäßigkeit. Vorbildlich, finden sie nicht ?“

    2 – Offenbar finden es die Islamkenner unter den regulars nicht so vorbildlich, zumindest machen sie es ihm nicht nach …

    @ By, @ eh

    Die Interpretation von (vergangenen, z.B. antiken) Texten von Gesetzen und religiösen Vorschriften sowie insbesondere von darauffolgend häufiger wiederholten Neuerlassungen, Neufassungen oder (Neu-)Formulierungen lässt die Ambiguität von (verschriftlicht beleg- und nachweisbaren) Verhaltensansweiungen (der Vergangenheit, der Antike etc.) erkennen:

    die (durch Wiederholung intensivierte) Insistenz auf bestimmte Verhaltensweisen bzw. gesetzliche Regelungen ist

    a – entweder dafür, dass diese Vorschriften die von der Allgemeinheit allgemein geübte Praxis widerspiegeln

    b – Beweis dafür, dass i.d.R. diese Anordnungen und Regelungen nicht oder nur (sehr) ungenügend befolgt oder beachtet wurden, was ja genau auch die Insistenz und wiederholte Neuauflage dieser Vorschriften belegt.
    oder

  406. 426.

    … ist

    a – entweder Beweis dafür, dass diese Vorschriften die von der Allgemeinheit allgemein geübte Praxis widerspiegeln

    b – oder Beweis dafür, dass i.d.R. diese Anordnungen und Regelungen nicht oder nur (sehr) ungenügend befolgt oder beachtet wurden, was ja genau auch die Insistenz und wiederholte Neuauflage dieser Vorschriften belegt.

  407. 427.

    Wer so etwas schreibt ist jedenfalls biblisch hervorragend geschult:

    „L’armée syrienne a ouvert depuis jeudi matin les portes de l’enfer à tous ceux qui songent à s’approcher de Damas ou à lancer une attaque contre la capitale“, poursuivait le journal.“

    http://tempsreel.nouvelobs.com/monde/20121202.AFP6637/raids-pres-de-damas-la-presse-pro-regime-promet-l-enfer-aux-rebelles.html

    @ Publicola

    „i.d.R. diese Anordnungen und Regelungen nicht oder nur (sehr) ungenügend befolgt oder beachtet wurden“

    Stellen wir also die ganze Religionsfreiheit unter den Vorbehalt der Heuchelei. Ich wäre sofort dafür.

  408. 428.

    PS – z.B. ‚Taboos‘ wie Tötungsverbote,etrugsverbote, Diebstahlverbote, etc. etc. etc. etc. in juristischen oder religiösen Formulierungen

  409. 429.

    @ernsthaft

    Gern, wenn soc wieder mitmacht.

    Einfach ein wenig drauf herumreiten, dass er die Vorhaut mit Grossmäuligkeit zu kompensieren versucht.

    • 2. Dezember 2012 um 20:52 Uhr
    • Mamas Liebling
  410. 430.

    … Betrugsverbote …

  411. 431.

    425/6
    publicola

    WOW Bin beeindruckt.

    • 2. Dezember 2012 um 20:53 Uhr
    • ernsthaft
  412. 432.

    @ eh – ich auch, und zwar hinsichtlich des Argumentationsniveaus einiger Beiträge und einiger Kommentatoren

  413. 433.

    @ eh – Sie sind nicht damit gemeint, eh!

  414. 434.

    Stellen wir also die ganze Religionsfreiheit unter den Vorbehalt der Heuchelei.

    Heisst das, Heuchelei gilt nicht, oder heitsst das, Religionsfreieheit ist Heuchelei?

    Clarification is appreciated

    • 2. Dezember 2012 um 20:56 Uhr
    • Mamas Liebling
  415. 435.

    Analphabetin
    Ich habe mir das Urteil des Karlsruher Verwaltungsgericht noch einmal durchgelesen und kann danach nicht erkennen, daß der Frau ein himmelschreiendes Unrecht geschieht.
    Es erscheint zwar etwas verwunderlich, wieso die Frau nicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt zu einem solchen Kurs aufgefordert wurde – ich kenne aber die Entwicklung der Rechtssprechung in diesem Bereich nicht.
    Ich denke, daß das Gericht weiß, warum es so entschied und einen Ermessensspielraum zugunsten der Klägerin, sollte es ihn überhaupt geben, nicht nutzte: dort wird man wissen, warum die Klägerin mit dem Mehrfachen an Energie, die sie für die Teilnahme an einem speziellen Integrationskurs für Analphabetinnen benötigen würde, ein Verfahren betreibt, bzw. betreiben läßt.

    Die schon länger andauernden Bemühungen der Türkei um Visumsfreiheit bei der Einreise nach Deutschland, bzw. in die EU, sowie der Widerstand gegen die geforderten Nachweise von Deutschkenntnissen von „Importbräuten“ vor der Einreise sind sicher in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen.
    Das Gericht darf z. B. keine Präzedenzfälle für weitere zuziehende Ausländer ohne Sprachkenntnisse schaffen, die hier möglicherweise für Hilfsdienste im Verwandtenkreis ausgebeutet werden – auch wenn Präzendenzfälle im deutschen Rechtssystem wohl nicht die Bedeutung haben wie im angelsächsischen.

    Hier noch eine Passage aus dem Urteil:
    „18
    Die Klägerin ist in besonderer Weise integrationsbedürftig (§ 44a Abs. 1 Nr. 3 AufenthG). Nach der Vorstellung des Gesetzgebers beruht Integration auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit und des Austauschs zwischen dem zuziehenden Ausländer und der ihn aufnehmenden Gesellschaft. Der Zuzug aus dem Ausland führt nicht nur für den Ausländer zur Notwendigkeit, sich in einer neuen und ungewohnten Umgebung einzuleben, sondern fordert auch von der Gesellschaft zusätzliche Hilfen zur Orientierung. Die Nutzung der verfügbaren Bildungsangebote ist ein notwendiger, aktiver Eigenbeitrag zur Integration (s. BT-Drucksache 15/420 zu § 43 S. 86). Der Gesetzgeber hat in Kapitel 3 des Aufenthaltsgesetzes die Integration geregelt. Sie wird zur Eingliederung von rechtmäßig auf Dauer im Bundesgebiet lebenden Ausländern in das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Bundesrepublik Deutschland gefördert und gefordert (§ 43 Abs. 1 AufenthG). Ein Grundangebot stellt dabei der sog. Integrationskurs dar (§ 43 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 3 AufenthG), mit dem ausreichende deutsche Sprachkenntnisse und Kenntnisse von Rechtsordnung, Kultur und Geschichte in Deutschland vermittelt werden sollen (§ 43 Abs. 2 Satz 2 AufenthG). Ausländer sollen dadurch mit den Lebensverhältnissen im Bundesgebiet so weit vertraut werden, dass sie ohne Hilfe oder Vermittlung Dritter in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens selbständig handeln können (§ 43 Abs. 2 Satz 3 AufenthG). Die Bundesregierung wurde zur Regelung von Einzelheiten durch eine Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates ermächtigt (§ 43 Abs. 4 AufenthG); dies ist durch die sog. Integrationskursverordnung vom 13. Dezember 2004, BGBl I S. 3370 f. – IntV – geschehen. Im Hinblick auf das in § 43 Abs. 1 AufenthG formulierte Ziel der Integration und das eines Integrationskurses (s. § 43 Abs. 3 Satz 1 AufenthG, §§ 3 Abs. 2, 17 Abs. 1 Nr. 1 und 2 IntV) ist von einer Integrationsbedürftigkeit dann auszugehen, wenn der Ausländer keine ausreichenden Kenntnisse der deutschen Sprache hat, wie es §§ 43 Abs. 3 Satz 1 AufenthG, 3 Abs. 2, 17 Abs. 1 Nr. 1 IntV verlangen. Denn umgekehrt besteht der Anspruch auf Teilnahme am Integrationskurs nicht (§ 44 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 AufenthG), wenn der Ausländer bereits „über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt“. Dafür verlangt der Abschlusstest Sprachkompetenzen in den Fertigkeiten Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen auf den Stufen A2 bis B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (§ 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 IntV). Für die Integration fordern §§ 43 Abs. 3 Satz 1, 44 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 AufenthG neben der Teilnahme am Orientierungskurs ausreichende Sprachkenntnisse, die in § 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 IntV mit Sprachkompetenzen auf den Stufen A2 bis B1 nachzuweisen sind.“

  416. 436.

    433 publicola
    Danke für die klarstellung. Ich nehms also so wie es gemeint ist.

    • 2. Dezember 2012 um 21:00 Uhr
    • ernsthaft
  417. 437.

    @ Publicola

    Man oszilliert, oder eiert halt um einen bestimmten antiken Text herum und kommt dabei – tragisch, tragisch – nie genau zum Punkte. Aber die Flugbahnen der diversen sündigen Satelliten lassen sich nicht annähernd verstehen, ohne diesen magischen Punkt von Oszillation zu kennen.

  418. 438.

    PS – @ eh – hatte mich in der Vergangenheit blog-öffentlich bereits positiv über Art und Formulierung Ihrer Beiträge geäußert

  419. 439.

    @ ML

    Sich mit den Gläubigen darauf zu einigen, dass sie es eh‘ zu nicht mehr als zu Heuchelei bringen können. Ferner muss klar sein, was sie beim Oszillieren (ein post zuvor) alles nicht zerdeppern dürfen.

  420. 440.

    438 publicola
    Hab ich auch so verstanden. Trotzdem danke.

    • 2. Dezember 2012 um 21:09 Uhr
    • ernsthaft
  421. 441.

    @KC

    Sie brauchen sich doch nicht so viel Mühe zu machen. Sagen Sie doch einfach, dass Sie es gut finden, wenn als „Integrationsmaßnahme“ eine über 60Jährige Frau ihrer Familie entrissen wird. Das wird den Enkeln und Kindern ohnehin helfen, sich in Deutschland beheimatet zu fühlen.

    • 2. Dezember 2012 um 21:25 Uhr
    • Erol Bulut
  422. 442.

    „Sagen Sie doch einfach, dass Sie es gut finden“

    Mit Konsequenzen leben zu lernen, ist auch so ein Kapitel …

  423. 443.

    @442 TH – Konsequenzen:

    Sie haben eb´s Absicht nicht verstanden. An einem – unvermeidlichen – Einzelfall die brutale Härte des Gesetzes demonstriert und schon kann man dessen Abschaffung fordern.
    Ich weiss, schon, warum ich
    a) für Preussens kalte Gerechtigkeit schwärme
    und
    b) fallgenaue Einzelfallgerechtigkeit für das grösste Scheunentor halte, dass für die Bilanzen von Rechtsanwälten je geöffnet wurde

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 2. Dezember 2012 um 21:43 Uhr
    • haupttho
  424. 444.

    @EB
    „eine über 60Jährige Frau ihrer Familie entrissen wird.“
    Machen Sie sich nicht gänzlich lächerlich!

    Die Frau hätte wahrscheinlich erstmals Kontakte zu Menschen außerhalb ihres Familienkreises und könnte sich mit Frauen aus ähnlichen Situationen wie der ihren austauschen, was sie vermutlich nach einem Überraschungsmoment durchaus zu schätzen wissen würde.

    Lesen Sie auch das einmal zur Erweiterung ihres Horizonts:
    http://www.zeit.de/cds-berlin/2010-08/gastarbeiter-migration-debatte/komplettansicht
    „Ja, wir können immer noch nicht so gut Deutsch wie unsere Kinder und Enkel“, sagt Topaloglu. „Aber dafür gibt es doch auch Gründe: Niemand hat uns damals einen Deutschkurs angeboten.“

    Topaloglu war 1968 einer der letzten türkischen Gastarbeiter, ließ Frau und Kinder und seine Stellung als Beamter nur deshalb zurück, weil sein Sohn schwer krank wurde und er glaubte, in Deutschland genug Geld für die Behandlung verdienen zu können. Er schleppte Gipssäcke, hatte Sehnsucht nach der Familie, wollte nur zwei, drei Jahre in Berlin bleiben.

    „Ich habe gedacht, Geld ist das Wichtigste“, sagt er. „Wenn man aus der Armut herauswill, ist das so. Heute weiß ich, dass ich mich lieber um die Beziehungen zu meinen Kindern hätte kümmern sollen. Ich habe viel falsch gemacht. Aber jetzt will ich den Jungen helfen, ihren Weg in Deutschland zu finden.“

    Deshalb hat Topaloglu sein Schicksal in dem eben erschienenen Buch von Isabella Kroth „Halbmondwahrheiten“ geschildert, deshalb geht er in Schulen und in die Vätergruppe zu Kazim Erdogan.

    Erdogan kam selbst 1974 mit nur 100 D-Mark in der Tasche aus der Türkei nach Berlin. Er hat selbst Tag und Nacht in allen erdenklichen Jobs gearbeitet, um sich sein Psychologiestudium zu finanzieren. Der 57-Jährige, der seit 30 Jahren Integrationsprojekte leitet, stellt Sarrazins Äußerungen den legendären Spruch des Schweizer Schriftstellers Max Frisch über die italienischen Gastarbeiter entgegen: „Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen“.

    Genau das habe die deutsche Öffentlichkeit zu spät erkannt. Erdogan ist froh, dass es jetzt anders ist, dass Geld für Integration da ist. Er könne den Begriff „Bildungsferne“ nicht ausstehen, sagt er. „Fast alle Menschen blühen auf, wenn sie die Möglichkeit erhalten, sich weiterzubilden.“

    Wie Süleyman Topaloglu und Dursun Güzel. Sie geben das, was sie in der Vätergruppe lernen, inzwischen an andere türkische Männer weiter. Sie kümmern sich um ihre Enkel und besuchen, weil sie zwar Deutsch verstehen, aber Hemmungen beim Sprechen haben, im Herbst sogar noch einmal einen Sprachkurs. „Dann können sie Herrn Sarrazin bald auch auf Deutsch die Meinung sagen“, freut sich Kazim Erdogan.“

  425. 445.

    Und mit der Ablehnung von Selbstverständlichkeiten füttert man diese Seiten:
    http://sosheimat.wordpress.com/2011/03/09/deutschkurse-sind-fur-uns-turken-eine-provokation/

  426. 446.

    Vom Leben unter Dardanellen-Schprittis doppel-schiel Frauenverständnis:

    http://uprising.blogsport.de/2012/12/02/aegyptens-frauen-wehren-sich/

  427. 447.

    @Torha

    ich bin ja Bullshit von ihnen gewöhnt. Aber es geht nur um die Ausweisung einer Frau, die seit über 30 Jahren hier in Deutschland lebt und die juristische Begründung, dass es um Integrationsbemühung des Staates geht, in diesem Fall so schwachsinnig ist, wie KCs Einwand, damit Zwangsehen verhindern zu wollen.

    Wie schon gesagt, das Gericht fördert sicher die Integrationsbereitschaft der Kinder und Enkel dieser Frau. Die werden sich hier richtig beheimatet fühlen!

    Im übrigen kann man dann gleich mit meiner Mutter fortfahren. Die ist über 40Jahre schon hier und über 70 und kann auch so gut wie kein Deutsch.

    • 2. Dezember 2012 um 22:10 Uhr
    • Erol Bulut
  428. 448.

    Ein Blick in die Folterhölle:
    http://www.youtube.com/watch?v=hJrfzcyp5PU

  429. 449.

    „Wir haben einfach ein sehr starkes nationalbewußtsein“ heißt es in dem beitrag. Man stelle sich einmal vor wir hätten das auch.
    Was erwarten „die türken“ eigentlich von „den deutschen“ ?

    • 2. Dezember 2012 um 22:12 Uhr
    • ernsthaft
  430. 450.

    447
    „Aber es geht nur um die Ausweisung einer Frau, die seit über 30 Jahren hier in Deutschland lebt “

    Was schreiben Sie denn für einen Quatsch!
    Die lieben „deutschen“ Kinder dieser Frau müßten dieselbe nur mal ermutigen, einen längst überfälligen Schritt zu tun, damit sie nicht länger „taubstumm“ durch das Land läuft, in dem sie sich seit 30 Jahren aufhält!
    Und nicht stattdessen alle Kreativität und Verbandshilfe, so mein Eindruck, dafür nutzen, um ihr Mutter auch weiterhin in der Rolle der aufopferungsvollen Frau und Mutter festzuhalten!

    Und was haben Sie unternommen, um Ihrer Mutter ein direktes Verständnis ihrer Umgebung zu ermöglichen!?

  431. 451.

    „Im übrigen kann man dann gleich mit meiner Mutter fortfahren. Die ist über 40Jahre schon hier und über 70 und kann auch so gut wie kein Deutsch.“

    Da hat aber jemand ein verdammtes Glück, sonst würde er sich wohl kaum trauen, so unfein-derbe Sachen hier zum besten zu geben.

    Das Mutti nicht mitlesen kann, scheint das tiefer Geheimnis des Abitur-migrantischen Flirts mit der Alters-Bildungsferne zu sein.

    Erst die Eltern wegen Diskriminierung bedauern; und dann darin bestärken, sich bloß weiter zu diskriminieren.

    Russia Today legt sich einen PI-Drall zu; die Überschrift:

    Inter-ethnic tension rises in France as natives fear to become ‚white minority‘

    ist eher irreführend; Multikulti wird voll als bescheuert vorgeführt.

    Mit Tarik Yildiz, der mit Le racisme anti-blanc Ne pas en parler : un déni de réalité, les Éditions du Puits de Roulle, 2010 wohl so eine Art Sarrazin-Buch geschrieben hat.

    hxxp://fr.wikipedia.org/wiki/Racisme_antiblanc

    http://www.youtube.com/watch?v=U_RbM97FJTw

    Zum Schluss dann so ein Multi-kulti-Schpakko, der meint, dass es das alles gar nicht geben könne, weil man es schließlich nicht so definiert habe.

  432. 452.

    451
    Thomas Holm
    „a worrying trend“ – wie in GB, wie in Belgien, wie in Holland, wie in Deutschland …

    Und der Sprecher für Europa kann nichts sehen.

    Was nützt es den „Bio-Franzosen“, daß sie landesweit in der Mehrheit sind, wenn sie es eben in einigen Regionen, in einigen Städten oder Quartieren nicht mehr sind, aus denen sich die Polizei zurückzieht!?

  433. 453.

    @KC

    ob Sie es raffen oder nicht, ist nicht mein Problem. Die Konsequenz wäre, wenn sie den Kurs nicht besteht, der Entzug der Aufenthaltserlaubnis und praktisch gesehen der Zwang, für die Herreise sich Visa zu besorgen, was ein Spießrutenlauf Sondergleichen ist.

    Und wenn Sie so ein gestörtes Familienverhältnis haben, ist das auch ihr Ding. Manche Menschen freuen sich für Ihre Kinder und Enkel da sein zu können.

    Was meine Mutter betrifft, mag es Sie ja zu unverschämten Spekulationen reizen, aber manche Leute haben einfach keinen Bock zu lernen, was sie nicht brauchen. Insbesondere wenn sie älter werden. Sie wollen ja auch nicht lernen, dass es hier um Ausweisung geht und sonst um nichts.

    • 2. Dezember 2012 um 23:04 Uhr
    • Erol Bulut
    • 2. Dezember 2012 um 23:08 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  434. 455.

    @ karolachristiane

    Immerhin haben die Bio-Franzosen einen netten Miranten, der es ihnen erklärt:

    Tarik Yildiz sur le racisme anti blanc

    http://www.youtube.com/watch?v=4GO5NY9DLhc

    Wenn sich die Salatkisten die Hisbollah auf deren eigenem Gebiet vorknöpfen, dann geht’s aber ab. Ob Frankreich dann noch weiß, was da genau zu retten ist ?

    „Al-Manar television quoted sources as saying that “heavy clashes took place between LAF troops and armed men belonging to the rebel Free Syrian Army in Mashari al-Qaa.”“

    hxxp://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=462810

  435. 456.

    453
    Das glauben Sie doch nicht im Ernst, daß die Frau je ausgewiesen würde, selbst wenn sie den Grundlagenkurs nicht bestände!

    Und das ist ja wohl das Problem – daß man 40 Jahre in Deutschland leben kann ohne Deutsch zu „brauchen“.

    Hier noch eine Extra-Lektion für Sie:
    http://www.youtube.com/watch?v=20sjNKNXLW4

  436. 457.

    @ SoC

    Wenn Yıldız Tilbe schon singt, dann braucht man doch nicht Wassermelonen zu zeigen; und schon gar nicht mit blondem Kind, das einen Halbmond vertilgt (min 1.34 im SoC-video)

    Ben Senin Var Ya (Yıldız Tilbe) mit 1,4 Mio Hits,
    da waren sich die Kurden wohl einig

    http://www.youtube.com/watch?v=8d6JXwdTHgo

    Türkei schwelgt unverdrossen in Groß-Geographie:

    hxxp://todayszaman.com/news-299947-turkish-minister-says-reviving-silk-road-trade-route-remains-turkeys-goal.html

    und scheint mit dem Preis dafür, noch kein Problem zu haben:

    hxxp://todayszaman.com/news-299990-turkey-russia-set-aside-syria-focus-on-boosting-business.html

    Islamismus hin, Islamismus her, dafür werden Euch die Araber lieben !

  437. 459.

    @KC

    wenn es nicht um das bestehen ginge, würde sie es einfach absitzen, als renitente Schülerin.

    Allmählich begreifen vielleicht auch Sie die Dimension der gerichtlichen „Integrationsaufforderung“. Weit haben Sie es nicht mehr, aber es würde schneller gehen, wenn Soie mal Denken würden, anstatt sich ihre Meinung bestätigen zu wollen.

    • 2. Dezember 2012 um 23:36 Uhr
    • Erol Bulut
  438. 460.

    @Holum

    Sie bilden sich wirklich ein, Sie hätten den Durchblick, wie? Jeder psychisch normale Mensch sieht da ein Kind, dass in eine Wassermelone reinbeißt. Der Holum sieht tatsächlich einen Halbmond.
    Und worüber Kurden bezüglich Yildiz Tilbe einig sein sollen, ist mir auch schleierhaft. Die Frau kann kein Stück tanzen und kokettiert schon seit Jahren damit. Bringen Sie ne Wassermelone Holum, ich werd’s essen.

    Und kümmern Sie sich erst um andere Schwänze, wenn Sie den griechischen aus euren Ärschen habt. Die Franzosen liegen da auch schon auf der Lauer. Bald habt Ihr ein Arschloch, so groß wie der Titicacasee.

    • 3. Dezember 2012 um 00:04 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  439. 461.

    „Egypt and Turkey have signed 27 agreements and may have begun coordinating intelligence as the Egyptian intelligence chief recently visited Turkey in a formal mission.

    This is despite Turkey’s commitments to the west and Egyptian commitments to peace with Israel. Yet Turkey is still propping up Hamas, which the US’s main ally, Israel, detests. Egypt and Iran are trying to smooth things out between themselves despite their conflicting goals in the region. While Egypt and Turkey are at odds with Iran, they do not support Israeli/American military aggression against it.“ Noch nicht, aber die Saudis werden es intern verlangen.

    http://dailynewsegypt.com/2012/12/02/middle-east-and-the-global-chess-game/

    Imran Khan versucht den jihadistischen Tiger nicht gegen den Iran zu reiten, das gefällt den Saudis natürlich gar nicht.

    „Question: Let me be honest, many of your critics say you avoid criticizing President Bashar Al-Assad in public, is this true?

    Answer: … I again repeat, the problem with Syria is not a clear cut case because the mollified intentions, because Syria was perceived to be pro Iran and hence there’s talk of intervention. I’m a democrat, I will always back democracy.“

    Putin-Linie; Augen zu und ab durch die Mitte, de facto (nicht von
    der Rhetorik her wie Erdogan) kann jeden Augenblick schief gehen.

    hxxp://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&contentid=20121203144773

  440. 462.

    @ SoS

    Warum so aufgeregt ? Das Management maroder Kunden muss sicherlich verbessert werden, aber immerhin stehen keine griechischen Giftgasraketen und Cuise Missiles vor deutschen Bevölkerungszentren und Gigantomaniestaudämmen und schon gar nicht benötigt Deutschland NATO-Hilfe, um sich einer drittklassigen Russenschrott-Miliz zu erwehren, die damit droht, mal so eben das lokale ethnische Gefüge in die Luft zu sprengen.

    Eigentlich sollte so ein bewährtes DutchBat. zum Schutz der Türkei vollkommen ausreichen.

    Ein paar Zigtausend wirklich nette Migranten aus Südeuropa so als Gegengewicht zu Schpakkos, wie Ihnen, sind mir schon einiges wert.

    Gross-Sultan Erdogan dagegen muss wider willen erstmal den Gas-Gerd machen:

    „the two countries bid to increase the $32 billion annual bilateral trade to an ambitious $100 billion.“

    Ach ja, mal so eben Handel verdreifachen … nicht ganz freiwillig:

    „Russian Energy Minister Alexander Novak’s remarks on the eve of Putin’s arrival today indicated that Russia remains the largest alternative for energy-hungry Turkey as it seeks to replace the declining oil exports from Iran. …

    Russia is also building Turkey’s very first nuclear plant in the southern province of Mersin. Novak said in a press meeting with Yıldız that “Russia would like to be involved in the construction of other nuclear plants in Turkey.”“

    Gerade war ich noch am überlegen, was man in Russland überhaupt kaufen kann – richtig: Kernkraftwerke natürlich … hätte ich fast vergessen.

    „Some 3.5 million Russian tourists have visited Turkey this year.

    “No one should take serious a scenario that Turkey and Russia will experience tension over Syria.”“

    Klar, sonst bleiben die Touris weg.

    „The two countries are working to overcome these differences, Davutoğlu said. “At the point where we cannot overcome [these splits] we come to a point where Turkish-Russian relations are more important than all these fluctuations.” …

    “They agree with us that the bloodshed should stop and that things need to change in Syria, but they do not see an alternative to the al-Assad regime yet,” the official added.“

    http://www.hurriyetdailynews.com/turkey-eyes-russia-fuel-to-make-up-for-iran-loss.aspx?pageID=238&nID=35977&NewsCatID=348

    So sieht es aus, wenn man gefickt ist:

    Superasigen AKW-Schrott einkaufen müssen, um den leider weggebrochenen Orientabsatz ausgleichen zu können, den man an die Russen verhökern muss, damit daheim die Bude nicht kalt wird. Und Syrien; halt Pech gehabt Geschwister …

    Da subventioniere ich doch lieber je Hundert Käse- und Salamisorten.

  441. 463.

    Hoffentlich kann das türkische Ingenieurswesen den Russischen Energieschrott etwas beschwichtigender besprechen, als die Iranischen Kollegen das vermögen:

    „Russian experts estimated that an explosion at the Bushehr reactor had the potential for causing a million Iranian deaths and hundreds of thousands of radiation victims in the Persian Gulf“

    http://debka.com/article/22577/Alarm-in-Tehran-and-Moscow-over-Bushehr-nuclear-reactor%E2%80%99s-near-explosion-in-mid-October

    Deswegen konnte Bibi so überraschend zurückrudern in der Persercausa.

  442. 464.

    ZDF – Türkei verhindert Integration – Frontal21 Sendung 27.11.2012

    Seit 2010 gibt es in der Türkei ein Ministerium, das sich um die Belange türkischstämmiger Menschen im Ausland kümmert. Vordergründig geht es Ankara darum, seine Auslandstürken vor „Rassismus“ zu schützen. Jedoch verbreitet diese Behörde eine reaktionäre Ideologie von völkischer Zusammengehörigkeit und verhindert die Integration der türkischstämmigen Mitbürger in der BRD.

    Über „Gefahr, dass Kinder christlich aufgewachsen werden“ (2.30) –
    in einer Kölner Super-Villa: der Erdogan-Auslandswahlverein (1.00)

    Zum Schluss – 6.00 – keine Passverlängerung ohne Wehrdienstkohle; und Ausbürgerung aber auch nicht; also Aussperrung aus der Türkei – ohne Wehrdienst.

    Die Türkei will eine Türkentumsbevölkerung in Europa, die durch ihren Wehrdienst gegangen ist.

    Ein durch und durch rassistisch-militaristisches Grundverständnis.

    http://www.youtube.com/watch?v=P_Iy_5ccF3c

  443. 465.

    @Holm

    Sie haben das Prinzip vom Rassismus offensichtlich nicht verstanden. Die Türkei mag zar schwerst nationalistisch sein, aber bekennende Staatsbürger sind jenseits der Herkunft alle im weitesten Sinne „gleich“. Rassismus ist es, wenn man für verschiedene Bevölkerungsgruppen unterschiedliche Gesetze schafft, bzw. unterschiedliche Verpflichtungen verlangt. So wie, dass Nichtmoslems und Nichtjuden an ihren Kindern Rumschnippeln lassen dürfen, und Moslems&Juden nicht.

    Außerdem Überschätzen Sie den Militärdienst für Auslandstürken. Der geht drei Wochen lang und 50% der zeit wird damit verbracht, sich irgendwo ufzustellen und durchzählen zu lassen. „Propagandistisch“ wird man zu Filmvorführungen gebracht. 2 Stunden verhaltensregeln (kein dreck, sei anständig, fick keinem in den Arsch, …) 3Stunden Armenienmassenmaord“leugnung“, wobei die mörderischen Fakten des türkischen Massenmordes ausgespart werden und die Massaker von Armeniern an Türken gelistet und die Kollaboration mit den Russen und als Grund genannt werden. Und ca 9 Stunden Atattürkfilm, der historisch ziemlich korrekt ist.
    Man verlässt aber den Militärdienst ehrfürchtig dem entgangen zu sein, was der gewöhnliche Soldat im gegensatz zu den Privilegierten leisten muss.

    Es bleibt dabei, der türkische Nationalismus im Ausland, also in der Heimat der Migranten, ist weit mehr in der Ausgrenzung in den Heimatstaaten begründet, als in irgendeiner Treue zum Staatsapparat. Jeder, der das türk. Kosolat in FFM verlässt, lässt erstmal tausend Flüche auf den türk. Staat.

    • 3. Dezember 2012 um 02:37 Uhr
    • Erol Bulut
  444. 466.

    @ EB

    Interessante Sachen.

    „Prinzip vom Rassismus“ – ein immer wieder neu betrachtungswürdiges Thema.

    Bekir Bozdag, immerhin Vize-Premier und Chef des Amtes für Auslandstürken sagt bei der Einweihung des Büros der Auslands-AKP-Organisation in Berlin, man wolle da sein „wo es einen Menschen aus unserer Rasse gibt“ min. 0.35.

    Er hätte ja auch sagen können, ‚wo es einen Türkei-stämmigen Menschen gibt‘, was vielleicht auch ansprechender für Kurden hätte wirken können. Aber … nun ja, wer es durchgemacht hat, sich nur auf allen Vieren einer Amtsperson nähern zu dürfen, der wird da auch wohl kaum viel Sensibilität erwarten.

    Die völkische Extrawurst wird hier wesentlich für den Außenverkehr eingefordert, hat aber natürlich ihre Basis in einer Einforderung von ethnischer Homogenität, die Sie mit der Formulierung „bekennende Staatsbürger“ ein wenig untertrieben wiedergeben.

    Der Wille zur Brauchtumspflege umfasst nach den Worten des Kölner Villenbewohners Hasan Özdogan ausdrücklich die Einforderung, auch im Zerrüttungsfall, eine muslimische Erziehung des anzuleitenden Nachwuchses zu gewährleisten – sonst: Assimilation = ‚Rassismus‘.

    Ich respektiere den Willen, die Dinge so verstehen zu wollen, lege dann aber wert auf die Akzentuierung der Differenz zum hierzulande multikulturell verbreiteten gutmenschlichen Vulgärverständnis der Dinge.

    Staatlich und staatsparteilich betriebene Politik zu einer Brauchtumspflege mit dem Ziel einer Gewährleistung von Herkunftsidentität auf Dauer; ist nun mal eine völkische Extrawurst-Forderung im Diskurs über Migration.

    Dass solch Auslands-völkisches Kontinuitätbestreben auch noch über einen kaum als wesensgerecht zu erkennenden Gebrauch einer sich als universell empfehlenden Religion verläuft, liegt auf der allgemeinen Linie dessen, was dem ‚dem Islam‘ halt so alles passiert ist und passiert.

    Ethnisches Utopieschicksal halt; die Reste des Kommunismus standen auch kurz vor einem traurigen Ende im Russentum in der Breschnew-Zeit.

    Die Wehrdienstangelegenheit mit ihren angehobenen Zahlungsverpflichtungen ist ebenfalls immer wieder eine Betrachtung wert.

    http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkische_Streitkr%C3%A4fte#Die_Wehrpflicht_f.C3.BCr_im_Ausland_befindliche_t.C3.BCrkische_Staatsangeh.C3.B6rige

    Interessant wäre es mal zu erfahren, wie sich die Anzahl von vollumfänglich türk. Wehrdienstabsolventen in Deutschland entwickelt hat; und wie das wird, wenn sie doch in Anatolien gebraucht werden sollten (statt in Europa).

    „tausend Flüche auf den türk. Staat“ – da hört man immer wieder von.

    Der türkische Staat scheint in der Tat kein großes Zutrauen hinsichtlich seiner Kompetenz zu genießen, das erwünschte Türkentum ordentlich zu organisieren, weswegen das auch viele lieber privat, kriminell und sozusagen ‚freier‘ tun.

    Die Idee, den Zusammenhalt des Türkentums auf einen staatsdekretierten Türkei-Islam abzustellen, der ideologisch originellerweise sehr frei definiert irgendwo jenseits des Zwistes zwischen der Gefolgschaft zu den Gefährten – versus einer Gefolgschaft zum Haushalt des mutmaßlichen Propheten wabert, dürfte ein Symptom derselben Organisationskrise sein.

    Eine völkisch bezweckte und staatlich verbindlich organisierte ‚Zivilreligion‘ als Antwort auf ein jahrzehntelanges Staatsversagen auf dem Gebiete ethnischer Selbstüberanspruchung – so würde ich die Konstellation bilanzieren.

    Dass Aufnahmegesellschaften von diesem protzendem Gestrampel zwischen Kriminalität, Militarismus und Frömmelei genervt sind, bleibt kaum aus.

    Kennen Sie ein Nicht-Turkophobes Migrationsland auf dieser Welt?

    Außer Nordzypern ?

  445. 467.

    So herzlos geht es nur in echten Einwanderungsländern zu:

    „The US government has separated thousands of children from their parents, who were deported because they were in the United States illegally.“

    Aber AJE hat einen Fall von Aufweichung ausgemacht:

    „For Felipe Montes, his long legal battle to reunite with his kids has ended on a happier note.“

    Man schmeißt die illegalen Alten ‚raus und behält die Kinder, wenn sie in den USA geboren sind; Extrawürste mit Blick auf eine neo-Aztekische Erziehung; ‚Ethnic Studies‘ genannt, gibt es logischerweise auch schon.

    Deported dad wins custody of kids

    http://www.youtube.com/watch?v=KVCLkrYcW0c

  446. 468.

    … Militärdienst für Auslandstürken. Der geht drei Wochen lang und 50% der Zeit wird damit verbracht, sich irgendwo aufzustellen und durchzählen zu lassen.
    “Propagandistisch” wird man zu Filmvorführungen gebracht.
    2 Stunden Verhaltensregeln (kein Dreck, sei anständig, fick keinem in den Arsch, …)
    3 Stunden Armenienmassenmaord”leugnung”,
    wobei die mörderischen Fakten des türkischen Massenmordes ausgespart werden und die Massaker von Armeniern an Türken gelistet und die Kollaboration mit den Russen und als Grund genannt werden.
    Und ca 9 Stunden Atatürkfilm, der historisch ziemlich korrekt ist.

    Man verlässt aber den Militärdienst ehrfürchtig dem entgangen zu sein,
    was der gewöhnliche Soldat im gegensatz zu den Privilegierten leisten muss.

    @ EB – interessante Information/Darstellung – Danke!

  447. 469.

    PressTV macht sich über die Furcht bei Libanons Nicht-Terroristen vor Mord, Terror und Krieg lustig; die patriotischen Angehörigen des ermordeten Sicherheitschefs seien sogar gegen die Trauerfeier gewesen.

    Muss man noch extra sagen, dass das alles nur noch böse enden kann ?

    „A ceremony was held in Northern Lebanon’s city of Tripoli to commemorate the death of the assassinated Lebanese Intelligence Bureau chief General Wissam Al Hassan. Hassan died in a car bombing that rocked central Beirut in mid October.“

    http://www.youtube.com/watch?v=iAE2YOj9QOE

  448. 470.

    @ Publicola

    „Ein Käfig voller Kurzzeit-Helden
    Vorm Militär sind alle gleich. Und jeder Türke muss hin, auch wenn er seit über 30 Jahren in Deutschland lebt, wie stern-Grafiker Ibrahim Kepenek. In seinem Buch „Rühr dich, Kanake!“ beschreibt er seine Zeit mit anderen Exiltürken. Von Ibrahim Kepenek“ höchstselbst.

    http://www.stern.de/politik/ausland/tuerkisches-militaer-ein-kaefig-voller-kurzzeit-helden-596868.html

  449. 471.

    Habe ich selbst noch nicht gesehen, sieht aber nach Pflicht aus:

    „Studies show that some 2.5 million young men in Turkey who completed tours of duty in the country’s southeast may be suffering from „Southeastern Anatolia Syndrome“. This is a powerful film about how the war veterans‘ are living with psychological wounds of war that often go unnoticed by society.

    Al Jazeera World : The Smell of Gunpowder“

    2,5 Mio PTSD-Kaputte nur wegen der PKK, hört man auch nicht überall von.

    http://www.youtube.com/watch?v=dTCUSgkSzQg

  450. 472.

    Russen, Chinesen und Muslime* wollen globale Internet-Zensur durchboxen

    *Machthaber

    „Internet giant Google says web freedom could be curbed by a UN regulatory body meeting in Dubai.

    The International Telecommunication Union has been imposing controls for more than five decades.“

    Alles für den Frieden – gerade auch der Religionen und zum Schutz vor Arroganz (Iran-Jargon), Provokationen (Russen-Jargon) und Respektlosigkeit (Multi-kulti-Jargon).

    Immerhin: Google schlägt Alarm.

    Die Erpressung besteht allerdings wesentlich aus einer Drohung der Betreffenden mit deren Missgeschicken im Falle fortdauernder Freiheit.

    ITU Dubai: Internet regulation in focus

    http://www.youtube.com/watch?v=qiALwkN8lTI

    • 3. Dezember 2012 um 10:26 Uhr
    • Publicola
  451. 474.

    @472 TH – ITU Dubai:

    Wollen Sie einen Verein mit paranoiden US-Repblikanern aufmachen? Wer an Fakten interessiert ist:

    http://www.itu.int/en/wcit-12/Pages/WCIT-backgroundbriefs.aspx

    Mann, Mann – wo Verstörung über Tragik und menschliche Idiosynkrasien einen Historiker hinführen kann …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 3. Dezember 2012 um 10:33 Uhr
    • haupttho
  452. 475.

    @ ThorHa

    „Verein mit paranoiden US-Repblikanern “

    Google schlägt Alarm; dabei sind die aus dem China-Geschäft doch schon recht erfahren in der Zuarbeit zu staatlichen Sonderwünschen.

    Aus welchem der 15 pdf-Dokumente soll nun hervorgehen, dass alles halb so wild ist ?

  453. 476.

    Thomas Holm 466

    „Kennen Sie ein Nicht-Turkophobes Migrationsland auf der Erde, außer Nord-Zypern“

    Sag mal, haben Sie nicht alle im Kopf. Machen hier ein auf Experten und stellen so eine geistig behinderte Frage.

    Sie dämlicher Rassist

    • 3. Dezember 2012 um 11:00 Uhr
    • cem.gülay
  454. 477.

    http://www.youtube.com/watch?v=P_Iy_5ccF3c

    Thomas Holm, danke für die Verlinkung dieses aufschlußreichen Frontal21 Berichts.
    So viel „Integrationsarbeit“ kann gar niemand leisten wie die Türkei durch ihre Einmischung in Deutschland zunichte macht!
    Und ein Herr Kolat hält es für völlig zwangsläufig, daß, wenn Deutschland die Probleme der türkischen Migranten nicht löst, die Türkei in „das Loch“ springt. Und der Kotzbrocken in der Kölner Villa soll’s richten!
    Auch das wieder ein Beispiel für orientalisch-autokratische Denken, das gestern hier Thema war.
    Und einzig von zwei Frauen der LINKEN mit türkischen Wurzeln ist Kritik zu hören! Vertreter anderer Parteien waren vermutlich alle gerade verhindert.

  455. 478.

    476
    „Sie dämlicher Rassist“

    Aber Cem, Contenance!
    Seit gestern sind Sie gar nicht gut drauf!

  456. 479.

    Karola

    Den Holm habe ich schon lange durchschaut, ein kleines mieses rassistischen Schwein, der es hinter einer intellektuellen Akademiker Fassade versteckt.

    Habe seine alevitische Hetze hier nicht vergessen.

    Die Türken sind nicht nur die AKP oder Islamisten

    466 enthält rassistische Thesen.

    Ich bin gegen jeden Rassisten und wenn ein Türke rassistisches schreibt, kriegt er auch sein Fett weg

    • 3. Dezember 2012 um 11:20 Uhr
    • cem.gülay
  457. 480.

    Kennen Sie ein Nicht-Turkophobes Migrationsland auf der Erde, außer Nord-Zypern”

    Japan.

    • 3. Dezember 2012 um 11:28 Uhr
    • unlimited
  458. 481.

    Und immer wieder“Bildung“:

    Im Vorfeld des fünften Integrationsgipfel der Bundesregierung fordern türkische Elternvereine weitere Reformen im deutschen Erziehungssystem. Bislang sei in vielen Bundesländern der Wille noch nicht vorhanden, mit veränderten Konzepten Sprach- und andere Defizite von Migrantenkindern zu beheben, sagte die Bundesvorsitzende der Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland, Berrin Alpbek.
    Dazu gehöre etwa ein verbindlicher Schulunterricht „Deutsch als Fremdsprache“ und ein Ausbau der zweisprachigen Erziehung beispielsweise durch staatliche Europaschulen. Die Förderung der Muttersprache von Migrantenkindern in der Schule diene erwiesenermaßen zugleich auch der Förderung ihrer deutschen Sprachkompetenz, sagte Alpbek. Die Berliner Integrationssenatorin Dilek Kolat plädierte für eine bessere Nutzung der interkulturellen Kompetenz, um die Muttersprache als Potenzial zu nutzen. Kolat und Alpbek sprachen sich zudem für eine interkulturelle Öffnung von Gesellschaft und Institutionen aus. Berlin sei Vorreiter, sagte Kolat. „Der Bund und andere Bundesländer müssen jetzt nachziehen.“
    http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/news/160121/index.html

    Türkisch wird den „Türkischen Elternvertretern“ zufolge auch noch in der 10. Generation Muttersprache sein und Deutsch wie in der dritten Generation „Frendsprache“.

    Abgesehen davon gibt es wohl kaum ein Land, daß wie die meisten Länder der BRD auf Staatskosten den Migrantenkindern „muttersprachlichen Ergänzungsunterricht“ erteilt und deren Sprachen ins Curriculum aufnimmt.

  459. 482.

    Muttersprache ist die Sprache des Landes, in dem man aufwächst. Wenn nicht, dann stimmt etwas nicht mit dem Elternhaus.

    • 3. Dezember 2012 um 11:42 Uhr
    • Mamas Liebling
  460. 483.

    @ul:

    George Friedman prophezeiht ja einen dritten Weltkrieg in Form einer türkisch-japanischen Allianz gegen die USA (und Polen, das nach dem endgültigen Zusammenbruch Russlands wieder zur Großmacht aufsteigt wie einst zur Zeit der Jagiellonen).

    http://en.wikipedia.org/wiki/The_Next_100_Years

    Aber: Japan und Migrationsland? Die Japaner sind wohl das einzige rapide alternde Volk auf dieser Welt, das sich im Alter lieber von Robotern als von Immigranten pflegen läßt.

    • 3. Dezember 2012 um 11:43 Uhr
    • Arjen van Zuider
  461. 484.

    Vielleicht brauchen die türkischen Eltern ein anderes Sprachkonzept.

    • 3. Dezember 2012 um 11:43 Uhr
    • Mamas Liebling
  462. 485.

    479
    Cem
    „466 enthält rassistische Thesen“
    Ich nehme an, Du meinst das Zitat aus dem Frontal21-Bericht:

    „Bekir Bozdag, immerhin Vize-Premier und Chef des Amtes für Auslandstürken sagt bei der Einweihung des Büros der Auslands-AKP-Organisation in Berlin, man wolle da sein “wo es einen Menschen aus unserer Rasse gibt” min. 0.35.“

    Ich finde es gut, daß in diesem Blog freier geschrieben werden kann als bei ZO zum Beispiel, aber die Abwesenheit einer Moderation sollte nicht zum Verlust jeder Mäßigung des Ausdrucks führen – von Sachverhalten völlig abgesehen.

  463. 486.

    @475 TH:

    Google schlägt Alarm? Klar, solange es aus seinem de facto Informationszugangsmonopol im Netz satte Profite erwirtschaften kann. Erste Regel bei Alarmschreien von Unternehmen – Portemonnaie festhalten.

    Was die pdfs angeht – versuchen Sie´s mit der pptx über Mythen oder der FAQ.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 3. Dezember 2012 um 11:48 Uhr
    • haupttho
    • 3. Dezember 2012 um 11:53 Uhr
    • Mamas Liebling
  464. 488.

    484
    „Vielleicht brauchen die türkischen Eltern ein anderes Sprachkonzept.“

    Die brauchen wahrscheinlich vor allem weniger Betüddelung durch deutsche Behörden zum einen und weniger Patronisierung durch den türkischen Staat.

    Das zeigt diese Staatsangehörigkeits- und Wehrdienstsituation ja sehr deutlich, daß der türkische Staat auch einiges an Geld investiert, um „seine“ Auslandstürken im Griff zu behalten. Wenn das Recht, Oma und Opa zu besuchen an Staatsbürgerschaft und Wehrdienst gekoppelt sind, kann man nur von emotionaler Erpressung sprechen.

  465. 489.

    Irgendwo steht „daß“ statt „das“ und in 488 muß es „gekoppelt ist“ heißen.
    Kaffeepause!

  466. 490.

    Karola

    Natürlich ist die Schieflage der Bildung nicht der Aufnahmegesellschaft alleine geschuldet( Außer die Migrantenschulen)

    Aber Kinder können und dürfen nicht wegen verantwortungslosen Eltern bestraft werden.

    Auch empfinde ich Aversion gegen die Islam-Verbände, die einzig allein, seit Jahrzehnten ausschließlich religiöses Empfinden forderten

    Das die türkischen Kinder so schlecht sind, ist ihre Mit-Schuld und peinlich für eine wirtschaftliche Großmacht wie die Türkei.

    Aber das Gutmenschentum ist auch Schuld, da es „alles“ falsch macht was man falsch machen konnte und die sind nun mal in der Verantwortung im Bildungsbereich.

    und es bringt auch nichts, den Kindern das Abitur hinterher zu werfen, nur um eine bessere gutmenschliche Quote zu erreichen.

    Nein, es ist eine Symbiose aus Inkompetenz, Scheinheiligkeit, religiösen Wahn und Ausgrenzung, die diese katastrophalen Ergebnisse gebracht haben.

    Ein Desaster

    • 3. Dezember 2012 um 12:02 Uhr
    • cem.gülay
  467. 491.

    Mamas Lieblieng

    Muttersprache des Landes

    Welche ist die in der CH

    Deutsch, französisch oder italienisch

    • 3. Dezember 2012 um 12:12 Uhr
    • cem.gülay
  468. 492.

    @CG

    Bei mir deutsch, da ich im deutschsprachigen Teil aufgewachsen bin.

    • 3. Dezember 2012 um 12:15 Uhr
    • Mamas Liebling
  469. 493.

    Mamas Liebling

    Also hat die Schweiz drei Muttersprachen?

    • 3. Dezember 2012 um 12:22 Uhr
    • cem.gülay
  470. 494.

    Ja, sogar vier.

    • 3. Dezember 2012 um 12:28 Uhr
    • Mamas Liebling
  471. 495.

    AVZ

    Turkophobe Länder nur japan nicht

    Italien, Spanien, Norwegen, USA, England, Luxemburg, Korea, Lichtenstein, Holland, Schweiz, Australien, Neuseeland, Schweden, Kanada

    Alles Turkophobe Länder, klar

    Die einzigen Länder die strikt gegen eine EU-Aufnahme sind oder waren.

    Deutschland, Österreich und Frankreich

    Deutschland lenkte als Letzter ein, als Österreich unter Schüssel den Beitrittsgesprächen zustimmte.

    Die CSU verfluchte die Österreicher damals

    • 3. Dezember 2012 um 12:34 Uhr
    • cem.gülay
  472. 496.

    Mamas Liebling

    Können sie alle 4 Sprachen

    • 3. Dezember 2012 um 12:35 Uhr
    • cem.gülay
  473. 497.

    @CG

    Nach der Kolat-Logik wäre meine Muttersprache übrigens Rätoromanisch, da meine Grosseltern so sprachen. Und meine Mutter, in Süddeutschland aufgewachsen, müsste auch Rätoromanisch als Muttersprache haben, obschon sie nur ein Wort Rätoromanisch konnte: Pizokls (die bei hr hervorragend schmeckten)

    • 3. Dezember 2012 um 12:35 Uhr
    • Mamas Liebling
  474. 498.

    @CG

    Können sie alle 4 Sprachen

    Nein, wieso?

    • 3. Dezember 2012 um 12:36 Uhr
    • Mamas Liebling
  475. 499.

    490
    Cem, dem stimme ich allem zu.
    Von den 60er bis zu den 80er Jahren hat sich vieles in Deutschland in positiver Weise geändert, wenn man es mit den 50er Jahren, denen davor ohnehin, vergleicht.
    Die Vorstellungen und Konzepte, die sich in dieser Zeit gebildet haben, paßten auf einen von der Bevölkerungsstruktur relativ homogenen Staat.
    Das Selbstverständnis, daß man Teil einer Bundesrepublik Deutschland war, reichte von Flensburg bis nach Oberbayern.
    In diesen beiden m.E. recht entscheidenden Jahrzehnten waren die Arbeitsmigranten zwar schon vorhanden, aber sie wurden zunächst nicht „mitgedacht“.
    Wie sich ein Staat verhält, wenn er Zuwanderung von Menschen mit nach wie vor starkem Zugehörigkeitsgefühl zum Herkunftsland erhält, war nicht Bestandteil der Konzepte dieser 2 Jahrzehnte gewesen – somit auch nicht, daß diese Konzepte für eine Zuwanderumgsgesellschaft nicht nur nicht hilfreich sondern sogar kontraproduktiv sein könnten.

    Wie ich es sehe, sind somit überall „von-der-Hand-in-den-Mund“-Konzepte entstanden, um auf Fehlentwicklungen zu reagieren, die in ihrer Gesamtheit kein vernünftiges Konzept ergeben.
    Das Meiste, was geschieht, wirkt wie Pazifierungsangebote an Menschen, die einem nicht ganz geheuer sind.

  476. 500.

    @ 490 cem – „Nein, es ist eine Symbiose aus Inkompetenz, Scheinheiligkeit, religiösen Wahn und Ausgrenzung, die diese katastrophalen Ergebnisse gebracht haben.“

    Das kann man als erste Näherung so stehen lassen :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 3. Dezember 2012 um 12:57 Uhr
    • haupttho
  477. 501.

    Übrigens geht die Kolat’sche Logik noch weiter: Ich hätte also erst Rätoromanisch lernen müssen, um Deutsch lernen zu können.

    Da ist bei mir etwas schief gelaufen. Ich habe einfach Deutsch gelernt.

    • 3. Dezember 2012 um 13:00 Uhr
    • Mamas Liebling
  478. 502.

    MamasLiebling
    4 Sprachen
    Nein, wieso?

    Neugierde, keine Angst, stelle nicht nur Fallen.

    • 3. Dezember 2012 um 13:07 Uhr
    • cem.gülay
  479. 503.

    Karola

    Meine Generation hat starke Bildungserfolge, unabhängig ob religiös oder nicht. Niemand bekam was geschenkt. Und es wären mehr gewesen, wenn man begriffen hätte, dass sie hier bleiben.

    • 3. Dezember 2012 um 13:17 Uhr
    • cem.gülay
  480. 504.

    @ ML

    Vielen Dank für den NZZ-Artikel.

    „Viele Teilnehmer kommen aus der Welt der Telekommunikation und versuchen nun, ihre Erfahrungen und Konzepte aufs Internet zu übertragen. Dabei sind sie aber vielfach in alten Monopolzeiten hängengeblieben.“

    Und Stasi-Zeiten halt.

    „aus der Sicht der Kritiker wäre es nur logisch, dass die Uno die führende Rolle übernimmt.“

    Räusper …

    Für Vertiefungsinteressierte:

    „Russian Federation PROPOSALS FOR THE WORK OF THE CONFERENCE …

    Internet governance shall be effected through the development and
    application by governments, the private sector and civil society of shared principles, norms, rules, decision-making procedures and programmes that shape the evolution and use of the Internet“

    Klingt wie eine Friedensresolution aus dem Kalten Krieg, der zur Folge man die Warschauer Pakt-Panzer selbst in die Hauptstadt gerufen hätte.

    hxxp://files.wcitleaks.org/public/S12-WCIT12-C-0027!R1!MSW-E.pdf

    Hier glaubt jemand sogar entdeckt zu haben, dass sich die EU FÜR FREIHEIT einsetze; Glaubwürdigkeit kann ich nicht beurteilen, aber allein der Gedanke klingt total revolutionär …

    http://techcrunch.com/2012/11/30/if-it-aint-broke-dont-fix-it-eu-adds-its-voice-to-the-chorus-opposing-more-internet-regulation-ahead-of-key-itu-dubai-meeting/

    @ ThorHa

    „satte Profite erwirtschaften“

    Da meine antikapitalistischen Zeiten schon ein paar Tage vorbei sind, habe ich diesen Aspekt bedauerlicherweise nicht beachtet.

    Zu den Schweizer Sprachverhältnissen:

    da wurde bestimmt klammheimlich Latein gelernt, um mitzukriegen, was die Romanen so erzählen; und dann haben die unheimlich deutsch gelernt und trotzdem nichts verstanden, war es so ungefähr ?

  481. 505.

    @CG

    Auf f und i kann ich mich gut durchschlagen, habe die aber erst in der Schule (f) und für mich (i) gelernt. (ich pflege die Sprachen einigermassen regelmässig, bin ein völliger Sprachen-Narr)

    • 3. Dezember 2012 um 13:52 Uhr
    • Mamas Liebling
  482. 506.

    @TH

    da wurde bestimmt klammheimlich Latein gelernt, um mitzukriegen, was die Romanen so erzählen; und dann haben die unheimlich deutsch gelernt und trotzdem nichts verstanden, war es so ungefähr

    :-)

    Rätoromanen können alle deutsch, weil sie das spätestens ab der Sekundarschule als Schulsprache haben (der Kanton Graubünden hat italienisch- und rätoromanischsprachige Minderheiten, die Oberstufe ist aber immer deutsch).

    Der Schellen-Ursli sprach rätoromanisch, die Bücher waren aber deutsch.

    Für Frauen der sich besser fühlenden Gesellschaft gehört ein Haus im Engadin dazu, und damit auch etwas Sprachkenntnisse, man hält ja etwas auf sich.

    Die jungen Leute wachsen durchaus noch ohne viel Deutsch auf. Ich hatte vor ca 10 Jahren eine Schulklasse der Oberstufe vor mir, die verstanden zwar alles, sprachen auch deutsch mit dem obercharmanten Bündner Akzent, aber alles war etwas langsamer, wie es eben ist in der zweiten Sprache.

    • 3. Dezember 2012 um 13:58 Uhr
    • Mamas Liebling
  483. 507.

    Analphabetin
    Ich habe mir das Urteil des Karlsruher Verwaltungsgericht noch einmal durchgelesen und kann danach nicht erkennen, daß der Frau ein himmelschreiendes Unrecht geschieht.
    Es erscheint zwar etwas verwunderlich, wieso die Frau nicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt zu einem solchen Kurs aufgefordert wurde – ich kenne aber die Entwicklung der Rechtssprechung in diesem Bereich nicht.

    @ KC

    Es geht hier auch nicht allein um die Rechtsprechung. Die Frau ist 1981 nach Deutschland gekommen. Zu dieser Zeit gab es – ich sage das ganz wertfrei – noch keine Integrationskurse für türkisch-kurdische Analphabetinnen. Sie kann also nicht nur für ihren Analphabetismus nichts, sondern sie kann auch nichts dafür, dass es in der Zeit, in der es für sie – rückblickend wohlgemerkt – hätte normal sein sollen, Deutsch zu lernen, weder entsprechende Angebote noch entsprechende Pflichten für sie gab.

    Zudem sollte man menschlich-küchenpsychologisch in Betracht ziehen, dass die Hemmschwelle für nicht-deutschsprechende Analphabeten, an ihrem Analphabetismus ganz allein aus eigenem Antrieb etwas zu ändern, meistens wohl recht hoch ist. So schämen sich auch deutschsprechende Analphabeten für ihren Analphabetismus.

    Abgesehen davon kann man als wahrscheinlich annehmen, dass die Frau in dem Bewusstsein nach Deutschland gekommen ist bzw. die ersten Jahre in Deutschland mit dem Bewusstsein gelebt hat, dass sie nicht dauerhaft hier bleibt. Auf Seiten der deutschen Politik und der deutschen Behörden dachte man zu dieser Zeit im Prinzip auch nicht anders. Insofern ist es eben nicht verwunderlich, dass sie zu keinem früheren Zeitpunkt dazu aufgefordert wurde, an einen Integrationskurs für Analphabeten teilzunehmen.

    Ich kann nun auch nicht erkennen, dass der Frau durch das Urteil himmelschreiendes Unrecht widerfahren ist, aber der Fall ist doch deutlich anders gelagert, als der einer nicht-analphabetischen türkischen Staatsbürgerin, die es anno 2011 für eine Zumutung hält, sich vor ihrem Zuzug nach Deutschland rudimentäre Deutschkenntnisse aneignen zu müssen.

    • 3. Dezember 2012 um 14:01 Uhr
    • N. Neumann
  484. 508.

    Neumann 507

    Ausgezeichnete Analyse

    • 3. Dezember 2012 um 14:12 Uhr
    • cem.gülay
  485. 509.

    @ AvZ

    Friedmans Dritter Weltkrieg; „The Next 100 Years is a 2009 non-fiction book“; 2009 war nun aber auch das zweit-bescheuerteste Jahr, um eine Prognose zu wagen.

    Entfernte Parallelen sind allerdings erkennbar zu dem hier bereits behandelten:

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Metal_Fırtına

    wo Russen und Türken die Europäischen Migranten vom Faschismus befreien.

    George Friedman hat Stratfor’s Vice President of Global Analysis Reva Bhalla an seiner Seite, die dort das allerschlimmste verhindert.

    Völlig hilflos den Elementen ausgesetzt hat sich dagegen Flachwelt-Thomas F.

    http://www.chron.com/news/article/Friedman-There-s-more-at-stake-in-Syria-than-the-4085383.php

    „Syria – The scene is almost biblical. … The helicopters … dropped barrels with nails and explosives …

    „Without the help of Iran and Hezbollah, he would be gone by now, … It will take five or six years,“ he adds, because the Islamist parties „want Shariah, and we want democracy.“ …

    A Christian businessman from Aleppo tells me that … the besieged Assad would still win „with 75 percent of the vote,“ …

    young Syrian Sunni Muslim men … spoke about the deep unfairness of the Syrian system and how Alawites were getting an unfair share of the pie.“

    Also; Syrien: voll die Bibel, überall Plagen von oben und Wirrnis von unten.

    Jetzt Türkei, das gemäßigt-islamisch-moderne Land von Hoffnung und Honig:

    Antakya: „a poster of more than 20 different churches, mosques and even a synagogue still operating in his town. … I met two Turkish logistics experts. They spoke about the „Arab foreign legion“ of Islamist fighters from as far away as Chechnya and Libya to join the battle in Syria. They scoffed at the idea that Syria will emerge as a democracy from a war in which its main arms suppliers are the Islamic-oriented monarchies of Saudi Arabia and Qatar. The main Saudi and Qatari desire is that Syria shift from being an Iranian-Shiite-dominated country to a Sunni-dominated one. Democracy per se is not their priority.“

    Die ganze Region scheint einen westlich kolonialistisch-orientalistischen Blick total verinnerlicht zu haben.

    T. Friedmans Resümee: Ohne einen lokalen Adolf …

    „Without a strong, galvanizing Syrian leader with a compelling unifying vision, backed by the international community, getting rid of Assad will not bring order to Syria.“

    … kriegen die das volle T. Holm-Horror-Programm ab:

    „Syria’s civil war could go regional and challenge all the old borders – as the Shiites of Lebanon seek to link up more with the Alawite/ Shiites of Syria, the Kurds in Syria, Iraq, Iran and Turkey try to link up with each other and create an independent Kurdistan, and the Sunnis of Iraq, Jordan and Syria draw closer to oppose the Shiites of Lebanon, Syria, Iran, Iraq, Saudi Arabia and Bahrain.“

  486. 510.

    # 507 – @ N. Neumann – Korrekt – Danke!

    • 3. Dezember 2012 um 14:28 Uhr
    • Publicola
  487. 511.

    http://www.theatlantic.com/international/archive/2012/12/israel-asked-jordan-for-approval-to-bomb-syrian-wmd-sites/265818/

    „but the Jordanians have so far declined to grant such permission.“

    Meine Theorie: Die fragen nur, weil sie keinen Bock haben und davon ausgehen, dass sich die Syrer das Zeug allenfalls gegenseitig über die Köppe kippen können. Oder in die Türkei ‚reinkicken, aber dafür ist ja die NATO, oder Allah zuständig.

  488. 512.

    @509 – „T. Holm-Horror-Programm ab“:

    Weshalb westliche „Menschenfreunde“ schon seit Monaten für ein schnelles Eingreifen agitieren sollten, das aber aus pazifistischen Feigheitserwägungen heraus nicht können.
    Während die Realisten annehmen, dass je länger die Verrückten des Nahen Ostens mit sich selbst beschäftigt sind und sich gegenseitig massakrieren, desto besser (für den Rest der Welt).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 3. Dezember 2012 um 14:52 Uhr
    • haupttho
  489. 513.

    @ ThorHa

    Vorabmeldung, krasse Sache:

    @ NN

    In: Talk to Al Jazeera : Ahmadinejad: ‚You can’t rule with war‘

    diskutiert der Mahmoud meine Katastrophen-Thesen und meint, dass auf beiden lokalen Seiten über eine Intervention in Syrien nachgedacht werde und dass dies aber zu keinem Ende des Konfliktes führen könnte, weil die Syrer alle „of differenet tribes“ seien.

    7.15-8.15

    Total depri, der Mahmoud, völlig fertig der Mann.

    10.00 „a majority is going after war …“ und er sei in der Minderheit.

    Fortsetzung folgt.

    http://www.youtube.com/watch?v=NEAPUocUDL0

    • 3. Dezember 2012 um 15:03 Uhr
    • Thomas Holm
  490. 514.

    @Cem

    reg dich nicht über den Holmi auf. So wie er in Wohlgefühl zerfließt, wenn die IDF Palästinenser oder sonstige Arabs abschlachtet sind seine scheinheiligen Verurteilungen von Assad nur einem Spieltrieb geschuldet, seine Menschenverachtung hier mit anderen teilen zu dürfen.

    Bei der Neumann-Analyse sollten sie nicht vergessen, dass der Frau die Abschiebung durch das Gericht und Vereinsamung in der Türkei droht. Die hiesigen Blitzbirnen haben ein seltsames Verständnis für Umwelt, in dem familie eine arg untergeordnete Rolle spielt und mit Gefühlskälte behaftet ist.

    @Holm

    Kennen Sie ein Migrationsland für Deutsche, dass nicht Deutschphobisch ist? Spanien und Schweiz bieten sich ja da nicht an.

    • 3. Dezember 2012 um 15:14 Uhr
    • Erol Bulut
  491. 515.

    … alle Syrer haben sich eigentlich lieb, Libyen sei schon so dumm gelaufen, zu Hunderttausenden pilgertn Perser schon ewig nach Syrien und alle hatten sich dabei immer nur lieb …

    fasel, stammel, salbader .. aber jetzt geht’s los:

    14.30 Was sich die Türkei und die Leute vom Persischen (!) Golf und ‚some from Iran‘ (!?) einbilden …

    morgen könne es doch schon in Jordanien, bei den Saudis, in Katar und den Emiraten losgehen … soll das ein Krieg werden ? Er sei dagegen.

    Waffen, Geld für Assad ? ‚Kann sein, von irgendwem – aber nicht vom Präsidenten‘

    Schlüsselszene:

    F. Arabische Friedenstruppe ? – A. Soll ich Krieg unterstützen ? 16.40

    Arabische Truppen sollten sich woanders hinbegeben.

    Bombardieren, Köpfe abhacken, alles furchtbar … gespenstische Pausen

    Alle Muslime (bis Pakistan und Indonesien) an einen Tisch – statt Stammeskrieg, der die Türkei, den Irak, Libanon verschlingt min. 20.00

    Joker Ägypten: Ja bitte, und dann sollen sich alle Muslime wieder lieb haben, und wer wird ihnen dann noch widerstehen mögen.

    Eine Schamane am Ende seines Zaubers. Krass.

    Ganz zu Anfang meinte er noch, dass alle sich etwas reformieren müssten, nur Israel sei völlig am Ende, so Erol-mäßig, wegen Rassismus.

    @ EB

    Die Slowakei, Ungarn und Kroatien sind deutsch-freundlich.

    • 3. Dezember 2012 um 15:27 Uhr
    • Thomas Holm
  492. 516.

    Erol Bulut

    Neumann Analyse sagt nicht, dass er die Abschiebung will.

    Das er den Rechtsstaat als Rechtstaatverheerlicher nicht heftig kritisiert, darf man nicht erwarten

    • 3. Dezember 2012 um 15:27 Uhr
    • cem.gülay
    • 3. Dezember 2012 um 15:35 Uhr
    • MRX
  493. 518.

    @ TH

    Wollen Sie in die Slowakei auswandern?

    • 3. Dezember 2012 um 15:36 Uhr
    • MRX
  494. 519.

    Syrien:

    There are also worrying hints that Hezbollah operatives might be camped out near Syria’s chemical weapons facilities. Whether they are there to protect the weapons or to help move them is unclear. Suffice it to say that from an American point of view, any association of a dangerous terrorist organization and a chemical weapons stockpile is a potential cause of war. (Perhaps our European friends will explain to us that the Hezbollah camps merely contain members of the organization’s ‘political wing’ and are not a security problem at all.)

    If there is enough of this kind of news, America could get a new war sometime before Christmas.

    http://blogs.the-american-interest.com/wrm/2012/12/03/is-assad-preparing-chemical-weapons/

    • 3. Dezember 2012 um 15:45 Uhr
    • Serious Black
  495. 520.

    Zurück zum Thema!

    Eine interessante Zeit bricht an, zumal offensichttlich ein Wendepunkt in der Aussenwahrnehmung von Israelischem „Friedenswillen“ erreicht ist. Nach und nach werden sich wohl die Unterstützernationen der Besatzung bewusst, dass man die bisherigen Lügen über israelischen Friedenswillen vor den eigenen Bevölkerungen nicht mehr aufrecht halten kann. Auch wenn die israelische Propaganda bezüglich dem Friedenswillen Israels noch so offensichtlich verlogen war -man muss da echt recht blöd sein- , hat wohl Israels Faschoregierung das Fass zum überlaufen gebracht.

    Eine Kettenreaktion ist anzunehmen, in der die bisherigen Lügen Israels zu dem Landraub kritischer überprüft werden und die Beteiligung der Unterstützerstaaten an der israelischen Apartheid kritischer ins Licht gerückt werden.

    Nach und nach werden instrumentalisierte Antisemitismusbeschuldigungen gegen Besatzungsgegner zwecks dem Vollzug von Völkerrechtsverbrechen auf die Waagschale gelegt werden. Freunde Israels werden sich mit der Erkenntnis israelischer Verlogenheit sich betrogen fühlen und es ist leider ein antisemitischer Schub in den Europäischen Gesellschaften zu befürchten, weil doch viele Juden der Diaspora wie der Zentralrat als loyale Pressesprecher der Besatzungsverbrecher aufgetreten sind.

    Alle die, die die Gerwalt gegen Menschenrechtsberaubte Moslems bejubelt haben, statt Israel zu einen zivilisatorisch angemessenen Moral zu ermutigen, können sich in der Verantwortung dessen wähnen, was nun kommt. Nachdem Nethanyahu den letzten Baustein legen will, der ein existenzfähiges Palästina vollkommen unmöglich macht, tritt der ganze Rassismus der israelischen Gesellschaft hässlich in den Vordergrund. Dass keine Lösung jenseits einer Untermenschenexistenz von Israel für die Palästinenser vorgesehen ist, wird den europäischen Unterstützerstaaten der israelischen Raubgewalt zu denken geben. Insbesondere was den palästinensischen Israelis droht, wenn die Demographie die bisherige demokratische Entrechtung der indigenen Bewohner nicht mehr gewährleistet.

    Die angeblichen Freunde haben es geschaft. Israel ist wohl auf den letzten Metern auf dem Pfad zum Pariastaat, anstatt auf einen zukunftsfähigen Weg zu wechseln. Die Antisemiten in Europa, die in der Regel auch islamophob sind, jubeln doppelt. Zum einen, wegen der Gewalt an Moslems, die durch den zu erwartenden Kampf gegen die von Israel zugewiesene menschenrechtsberaubte Untermenschenexistenz droht und zum anderen wegen dem zu erwartenden ansteigen des Antisemitismus, wenn die auf die Lügerei Israels basierende Einbindung in die Knechtung der Palästinas immer transparenter wird.

    Den meisten von hier kann ich traurigerweise bestätigen, im Kampf für den Antisemitismus durch völlig unkritische Übernahme und Verbreitung israelischer Lügen erfolgreiche Dienste geleistet zu haben.

    • 3. Dezember 2012 um 15:48 Uhr
    • Erol Bulut
  496. 521.

    @ Porno Hotte

    Kennen Sie ein Migrationsland für Deutsche, dass nicht Deutschphobisch ist?

    Jeg kan ikke beklager mig.

    • 3. Dezember 2012 um 15:50 Uhr
    • MRX
  497. 522.

    @ Horst

    Gefühlskälte

    Die kann man Ehrenmördern definitiv absprechen.

    • 3. Dezember 2012 um 15:52 Uhr
    • Serious Black
  498. 523.

    @Holm

    in welchen Ländern trifft man „häufiger“ deutsche Migranten?

    • 3. Dezember 2012 um 15:57 Uhr
    • Erol Bulut
  499. 524.

    @ MRX

    „Wollen Sie in die Slowakei auswandern?“

    Ich wollte sachlich auf eine Frage eingehen, die natürlich trickreich gestellt war.

    Die Tschechen vertreten die USA in Damaskus diplomatisch; daher wohl Hillary von Prag aus:

    „I’m not going to telegraph in any specifics what we would do in the event of credible evidence that the Assad regime has resorted to using chemical weapons against their own people. But suffice it to say, we are certainly planning to take action if that eventuality were to occur.“

    http://www.heraldonline.com/2012/12/03/4456083/official-syria-moving-chemical.html

    Ansonsten korrekt beobachtet, für die Tschechen sind die Palästinenser so eine Art Volksdeutschen-Bedrohung. Schon aus reinem Trotz bei den Slowaken halt umgekehrt.

    Der Iran soll einen Rückzieher vor einem Plan gemacht haben, sich in Port Sudan mit einem Pakistanischen Nikolausschiff zu treffen; würde zu Mahmouds depri-Auftritt passen. Quelle wie üblich bei sowas.

    @ EB

    Bieten Sie dem Mahmoud ein Coaching an, der macht wirklich so einen fertigen Eindruck.

    • 3. Dezember 2012 um 15:58 Uhr
    • Thomas Holm
  500. 525.

    @Holm @Riexmiez

    locker bleiben. Was meint ihr, was mehr Unmut erzeugt. Freunde, die ewigkeiten Lügen erzählt haben, um Betreffende zur Mordunterstützung anzuregen, oder Feinde, die man hasst, weil es Feinde der nun erkennbar falschen Freunde sind?

    • 3. Dezember 2012 um 16:06 Uhr
    • Erol Bulut
  501. 526.

    @ Geographieexperte

    letzten Baustein

    E-1 liegt zwischen Jerusalem und dem noch weiter östlich gelegenen Maale Adumim.

    • 3. Dezember 2012 um 16:06 Uhr
    • Serious Black
  502. 527.

    Mrx

    Ausland das Deutschphobisch ist

    „Ja ikke ken beklager mi“

    Sie sind doch auch Deutschfeindlich ,-)

    • 3. Dezember 2012 um 16:14 Uhr
    • cem.gülay
  503. 528.

    @ TH

    Die Slowakei hat sich wie alle osteuropäischen EU-Mitglieder außer Tschechien enthalten. Man kennt Sie halt als Hätschelkinder der Kommunisten, nur will man aus mir unerfindlichen Gründen die mediterrane Pleitefraktion nicht brüskieren.

    • 3. Dezember 2012 um 16:16 Uhr
    • MRX
  504. 529.

    @ CG

    Aber trotzdem Deutscher.

    • 3. Dezember 2012 um 16:16 Uhr
    • MRX
  505. 530.

    … beklage mig.

    • 3. Dezember 2012 um 16:17 Uhr
    • MRX
  506. 531.

    @ EB

    „die Demographie die bisherige demokratische Entrechtung“

    Vielleicht Zeit, es mal ‚rauszulassen:

    „betrug 2009 die juedische Total Fetility Rate (TFR) im Raum Jerusalem (..) 4.16 Kinder pro Frau und war damit weiter gewachsen, waehrend die arabsiche TFR weiter auf 3.87 Kinder pro Frau gefallen ist. Noch deutlicher faellt es in Judea und Samaria (‘Westbank’) aus, … Hier kommen die Araber auf eine TFR von 3.12 Kindern pro Frau (und weiter fallend), waehrend wir boesen Siedler auf ganze 5.06 Kinder pro Frau (weiter steigend). Leute wenn es so weiter geht, werden wir in der ‘Westbank’ alleine die Araber bald ‘uebervoelkern’…“

    http://aro1.com/wider-den-demographischen-fatalismus-juedisch-oder-demokratisch-ist-eine-luege/

    Ich habe das nicht nachgerechnet, aber die scheinen sich ziemlich sicher zu sein und Demographie ist ja wohl so ähnlich wie Zinseszins.

    „in welchen Ländern trifft man “häufiger” deutsche Migranten?“

    Expatriates sagt man dort meistens, habe ich nicht durchgezählt, aber sobald keine Amis oder Franzosen mehr in der Nähe sind, kommen die locals plötzlich alle mit ihren Deutschkenntnissen an.

    Sicher können Sie vergleichbar erfreuliche Erfahrungen in Turkmenistan, oder Kirgisien machen. Bei Ihnen wahrscheinlich sogar, auch wenn Amis dabei sind. Die denken dann: Great guys, die Türken löten das für uns hier, so mit Islam, KGB, Korruption, Demokratie und allem hier.

    @ MRX

    „osteuropäischen EU-Mitglieder“

    Auf gar keinen Fall ‚osteuropäisch‘ sagen; immer mittel-, oder zentral-europäisch, am besten: historisch Kern-europäisch.

    Wenn die ‚Osten‘ hören, dann hören die ‚München‘, oder Hitler-Stalin-Pakt und kriegen Panik, dass Gas-Gerd sie an die Mongolen verhökern will und werden total depressiv.

    Mahmoud hat selbst da nicht ‚Arabischer Golf‘ gesagt, als er anfing, über die Golfaraber herzuziehen. Also Geographie ist total sensibel, aber wissen Sie ja.

    • 3. Dezember 2012 um 16:47 Uhr
    • Thomas Holm
  507. 532.

    Bei der Neumann-Analyse sollten sie nicht vergessen, dass der Frau die Abschiebung durch das Gericht und Vereinsamung in der Türkei droht. Die hiesigen Blitzbirnen haben ein seltsames Verständnis für Umwelt, in dem familie eine arg untergeordnete Rolle spielt und mit Gefühlskälte behaftet ist.

    @ Horst

    Auch wenn es wirklich Gründe gibt, das Urteil für Unfug zu halten, sollten Sie die Kirche im Dorf lassen.

    Die Frau ist zu keiner Strafe verurteilt worden, sondern dazu, ihre Sprachkenntnisse in einem für sie, wenn auch nicht lebensnotwendigen, so doch geeigneten Kurs aufzubessern. Es gibt noch dümmere Verwaltungsakte, und sie ist bzw. wäre nicht die einzige, die in so einem Kurs sitzt. Die Frau ist zwar nicht mehr die Jüngste, sie ist aber auch noch nicht im Rentenalter. Und es kann als unwahrscheinlich gelten, dass der Kursleiter oder die Kursleiterin an sie dieselben Maßstäbe anlegt wie an eine 30-jährige.

    Ich sage Ihnen was: Die Mutter eines Freundes, dessen Eltern ursprünglich aus einem Kaff bei Diyarbakir kommen, ist auch Analphabetin, hat hier vier Kinder großgezogen und hat daher Zeit ihres Lebens alles andere als Däumchen gedreht. Als sie Mitte/Ende der 70er nach Deutschland kam, gab es noch keine Integrationskurse für Analphabetinnen. Da sie genug zu tun hatte und sich für ihren Analphabetismus geschämt hat, hat sie daran auch später nichts geändert. Wenn jedoch später, als die Kinder groß waren, irgendein blöder Bürokrat auf die Idee gekommen wäre, ihr auf einmal so einen Kurs ans Bein zu binden, hätte sich sich wahrscheinlich auch gefreut.

    • 3. Dezember 2012 um 16:58 Uhr
    • N. Neumann
  508. 533.

    ‚München‘, Hitler-Stalin-Pakt – Panik jetzt auch bei den Arabern:

    „The problem with the current US administration is that the carpet merchants, i.e. the Iranians, understand full well that Washington is not trying to change what has already changed; rather it is seeking to coexist with the new status quo, even if this status quo is the result of a coup, as can be seen in Egypt now! The problem with the current US administration is that it has ignored the most important piece of political advice, namely … “Speak softly and carry a big stick”. This is what the Iranians understand, and of course something that the current US administration has failed to grasp….

    Regarding direct negotiations between Washington and Tehran, the news agency reported that one option could be “for each side to put more on the table – both in terms of demands and possible rewards – than in previous meetings in a bid to break the stalemate”! It is important to note the expression “demands and possible rewards” here because it is very accurate, and the most important demand and reward that Iran is seeking is to have a greater role in the region, at the expense of our security and interests.“

    http://www.asharq-e.com/news.asp?section=2&id=32019

    Teppichhändler, jetzt geht’s zur Sache.

    Das entspricht meiner vor ca. sechs Monaten geäußerten Vorstellung von einem nicht auszuschließenden Plan ‚B‘, dass der Iran ernsthaft bestrebt sein könnte, dem Westen die (Golf-)Araber als noch asozialer als er selbst zu präsentieren. Nicht komplett chancenlos, aber wohl ziemlich ätzend, wie man bei Mahmoud sehen konnte.

    • 3. Dezember 2012 um 17:03 Uhr
    • Thomas Holm
  509. 534.

    @Holm

    schön, dass Sie die andere Alternative aufzeigen. Religionsfaschistische Siedler, zu denen Sie sich gern mitzählen, die die israelische Zukunft bestimmen.

    Bürgerkrieg oder Deportation inkl. Massenmorde, so vorhersehbar wie der Zerfall israelischer Lügen auch bei den kognitiv Minderbemittelten.

    Israel der Sieger?

    Ich sehe da eine ganz traurige Zukunft für das israelische Judentum die eine traurige Wiederbelebung des Europäischen Antisemitismus bedingen wird. Ein Jubeltag für die Bestzungsunterstützer.

    • 3. Dezember 2012 um 17:10 Uhr
    • Erol Bulut
  510. 535.

    @Neumann

    wenn es nur darum ginge, einen Kurs zu besuchen, sollten Sie in der Einschätzung der Kognitiven Fähigkeiten von „Türken“ so konsequent sein, dass die nicht nur clever genug zum Sozialbetrug in den Ämtern sind, sondern einfach mal so einen Kurs absitzen können. Ist immer noch deutlich billiger als sich in Unkosten für Gerichtsverhandlungen und Anwalt zu stürzen. Die Türken sind nicht unbeding Prozesshansels.

    Ne, es geht nicht darum, irgendeinen Kurs zu machen, sondern um die berechtigte Furcht, nach 30 Jahren in diesem Land mit einer kranken Begründung ausgewiesen werden können. Als ob nicht über 30 Jahre Existenz in Deutschland schon gezeigt hätte, dass Sie sich hier doch entgegen der mutwillig falschen Interpretation des Gerichtes zurechtfindet.

    Glücklicherweise sind die meisten Mitarbeiter in den Ausländerämtern pragmatischer.

    • 3. Dezember 2012 um 17:26 Uhr
    • Erol Bulut
  511. 536.

    „Pro-Hezbollah Al-Manar TV on Monday reported that the Syrian Foreign Ministry’s spokesperson Jihad Makdisi was dismissed …

    NEW TV reported that Makdisi left for London through Beirut’s Rafiq Hariri International Airport following tension with the regime.“

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=463131

    Außerdem soll der syrische Konsul in Kairo stiften gegangen sein.

    hxxp://www.zeit.de/news/2012-12/03/syrien-al-arabi-rechnet-mit-sturz-der-syrischen-regierung-unter-assad-03154605

    Desertationen und Rhetorik gegen:

    hxxp://www.dailystar.com.lb/News/Middle-East/2012/Dec-03/197056-putin-says-russia-turkey-fail-to-agree-on-syria.ashx#axzz2E0QZZ6yH

    hxxp://www.dailystar.com.lb/News/Middle-East/2012/Dec-03/197053-syria-troops-push-into-islamist-held-district-of-aleppo.ashx#axzz2E0QZZ6yH

    knallharte Abfuhr und Offensive – scheint eine ausgewachsene Kraftprobe zu werden.

    @ EB

    Religionsfaschistisch – was sind denn das für Ausdrücke ?

    Die Sunniten machen wieder so ein Theater, wie im Juni bei der Aleppo-Damaskus-Offensive, aber das geht wieder total dilettantisch zu, die rennen ins offene Messer und Putin lässt Erdogan eiskalt abblitzen.

    Sogar die Integrationsindustrie kriegt schon Muffensausen:

    hxxp://de.qantara.de/Wettlauf-gegen-die-Zeit/20280c22129i0p147/

    „Ein Jubeltag für die Bestzungsunterstützer.“

    Bei aufgeklärten Arabern ja; stellen Sie sich mal vor, Assad hätte Atomwaffen (Reaktor nicht zerdeppert) und Fatah und Hamas jeweils Russenpanzer, was dann los wäre. Nur wegen der Besatzung sind Hunderttausende Araber am leben geblieben.

    Bis jetzt immerhin.

    • 3. Dezember 2012 um 17:27 Uhr
    • Thomas Holm
  512. 537.

    Mursi hatte gedacht, die hören wegen ihm auf, sich um den Flughafen zu kloppen:

    http://www.greenwichtime.com/news/world/article/Egyptian-jet-reroutes-to-avoid-Syria-violence-4085928.php

    • 3. Dezember 2012 um 17:41 Uhr
    • Thomas Holm
  513. 538.

    – Syrien – Syrian foreign ministry spokesman Jihad Makdissi has defected and has left Beirut to settle in London
    http://english.alarabiya.net/articles/2012/12/03/253157.html

  514. 539.

    Ma’ale Adumim, located immediately east of Jerusalem, and the E-1 corridor that connects it to the city, have always been (as Jonathan noted) part of the “Everyone Knows Two-State Solution”–“everyone knows” it will remain in Israel while the Palestinians get close to 95 percent of the disputed territory

    http://www.commentarymagazine.com/2012/12/03/maale-adumim-e-1-and-the-two-state-solution/

    • 3. Dezember 2012 um 17:54 Uhr
    • Serious Black
  515. 540.

    Horstismus in der Presse.

    • 3. Dezember 2012 um 18:05 Uhr
    • MRX
  516. 541.

    – Integrationskurse – Sprachtests –

    … Ergebnisse einer vergleichenden Studie zur Integrationserfahrung von Zuwanderern aus Drittstaaten in sieben EU-Staaten: trotz hoher Arbeitslosigkeit von Zuwanderern ist in Deutschland ein überdurchschnittlich hoher Anteil der Zuwanderer aus Drittstaaten entsprechend ihrer Qualifikation beschäftigt …

    … Zuwanderer aus Drittstaaten bewerten Integrationskurse und Sprachtests überwiegend positiv …

    … In Deutschland gelingt es im europäischen Vergleich überdurchschnittlich gut, Zuwanderer aus Drittstaaten ihrer Qualifikation entsprechend zu beschäftigen. 85 Prozent der befragten Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten in Deutschland gaben an, ihre Tätigkeit entspreche ihrer Qualifikation bzw. ihren Fertigkeiten. In den anderen sechs EU-Ländern passte die Qualifikation nur bei zwei Drittel bis drei Viertel der Befragten zur ausgeübten Tätigkeit …

    Ein … überraschendes Ergebnis ist die positive Bewertung von Integrationskursen und Deutschtests. Insbesondere Letztere werden in der Öffentlichkeit häufig als zu hohe Hürde für Zuwanderung kritisiert, weil sie Voraussetzung für den Ehegattennachzug sind.
    Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten bewerten verpflichtende Integrationsmaßnahmen wie Integrationskurse positiv. 95,8 Prozent der Befragten beantworteten die Frage, wie hilfreich sie verpflichtende Integrationskurse für eine gelingende Integration finden, zustimmend: Knapp zwei Drittel finden sie sehr hilfreich, ein weiteres Drittel etwas hilfreich. Dabei fällt die Einschätzung von Kursteilnehmern noch positiver aus als von Befragten, die selbst keinen Kurs absolviert haben.

    Auch Sprachtests für nachziehende Familienangehörige stoßen auf ein hohes Maß an Zustimmung: 96,7 Prozent finden, dass sie neu zuwandernden Familienmitgliedern helfen, sich von Anfang an in Deutschland besser zurechtzufinden (69,8°% helfen „sehr“; 26,9°% helfen „etwas”).
    Befragte türkischer Herkunft unterscheiden sich in dieser Einschätzung nicht von den nicht-türkischen Befragten …

    http://www.svr-migration.de/content/?p=4166

  517. 542.

    @ P # 541

    Rechtspopulismus!

    • 3. Dezember 2012 um 18:27 Uhr
    • MRX
  518. 543.

    Tja Mieziriexi,

    irgendwann wird man sich hier wieder der Horste besinnen, vorausgesetzt dass Selbstachtung Verlogenheit und Heuchlerei ersetzen kann und gelebte Dummheit nicht so populär ist.

    • 3. Dezember 2012 um 18:46 Uhr
    • Erol Bulut
  519. 544.

    @Neumann

    wenn es nur darum ginge, einen Kurs zu besuchen, sollten Sie in der Einschätzung der Kognitiven Fähigkeiten von “Türken” so konsequent sein, dass die nicht nur clever genug zum Sozialbetrug in den Ämtern sind, sondern einfach mal so einen Kurs absitzen können. Ist immer noch deutlich billiger als sich in Unkosten für Gerichtsverhandlungen und Anwalt zu stürzen. Die Türken sind nicht unbeding Prozesshansels.

    Ne, es geht nicht darum, irgendeinen Kurs zu machen, sondern um die berechtigte Furcht, nach 30 Jahren in diesem Land mit einer kranken Begründung ausgewiesen werden können. Als ob nicht über 30 Jahre Existenz in Deutschland schon gezeigt hätte, dass Sie sich hier doch entgegen der mutwillig falschen Interpretation des Gerichtes zurechtfindet.

    Glücklicherweise sind die meisten Mitarbeiter in den Ausländerämtern pragmatischer.

    @ Horst

    Wenn ich Ihre Antwort richtig interpretiere, gehen Sie fest davon aus, dass die Klägerin nicht in erster Linie deshalb vor Gericht gezogen ist, weil sie das Absolvieren des Kurses, den man ihr überflüssigerweise ans Bein gebunden hat, vermeiden will, sondern deshalb, weil sie fürchtet, im Falle eines Nicht-Bestehen dieses Kurses ausgewiesen zu werden.

    Ich halte Ihre Annahme für gewagt.

    • 3. Dezember 2012 um 19:29 Uhr
    • N. Neumann
  520. 545.

    #yallasouriya 7:46 pm on December 3, 2012
    DSyrer
    “Engineers working for the Assad regime in Syria have begun combining the two chemical precursors needed to weaponize sarin gas” #PT

    http://yallasouriya.wordpress.com/2012/12/03/dsyrer-engineers-working-for-the-assad-regime/

  521. 546.

    Wenn ich Ihre Antwort richtig interpretiere, gehen Sie fest davon aus, dass die Klägerin nicht in erster Linie deshalb vor Gericht gezogen ist, weil sie das Absolvieren des Kurses, den man ihr überflüssigerweise ans Bein gebunden hat, vermeiden will, sondern deshalb, weil sie fürchtet, im Falle eines Nicht-Bestehen dieses Kurses ausgewiesen zu werden. – Ich halte Ihre Annahme für gewagt.

    @ N.N, @ EB

    Einige Anmerkungen zu der Diskussion Sprachtest – Integrationskurs – Aufenthaltsrecht

    1 – Soweit ich die gesetzlichen Regelungen als Nichtjurist verstehe, ist es durchaus möglich, zunächst alle drei Jahre eine neue Aufenthaltserlaubnis zu bekommen.

    2 – Bei deutscher Staatsangehörigkeit des Ehepartners gibt es nach drei Jahre eine Niederlassungserlaubnis nach § 28 Abs 2 AufenthG.

    3 – Es müssen einfache Deutschkenntnisse nachgewiesen werden gemäß der Stufe A1 des europäischen Sprachenzertifikat.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Familienzusammenf%C3%BChrung#cite_note-6
    Anderswo wird – verwirrenderweise – von Deutschkenntnissen gemäß der Stufe A2 gesprochen.

    4 – Zum Verständnis ein Vergleich mit an deutschen Schulen erwarteten Englisch-Kenntnissen:
    Hier handelt es sich derzeitig im wesentlichen um Sprachkenntnisse im Englischen, die am Ende der Klasse 4 (Grundschule) erreicht werden (Kernlehrpläne Englisch Sekundarstufe I – NRW).
    Die Englisch-Sprachkenntnisse am Ende der Klasse 6 umfassen beispielsweise zwar noch Englisch-Kenntnisse auf dem Niveau A1, gehen jedenfalls aber hier bereits über A1 hinaus, indem hier schon Anteile des nächsthöheren Niveaus A2 erreicht werden.

    5 – Der Integrationskurs umfasst ja zunächst 600 Stunden Unterricht und anschließend die Prüfung. Niemand hindert einen, z.B. die letzte Einheit (100 Stunden) zu wiederholen etc. Eine Verpflichtung bezieht sich m.E. immer nur auf die Teilnahme an einem Kurs, nie auf das Bestehen einer Prüfung. So lange man also nicht unentschuldigt fehlt, ist alles im grünen Bereich.

    6 – Für präzisere, verlässlichere Auskünfte wäre hier ein Jurist vonnöten, der sich mit diesem rechtlichen Bereich berufsmäßig auseinanderzusetzen hat.

  522. 547.

    Zum Putinbesuch Bombenangriffe so in Grenznähe, dass auf türkischer Seite zumindest die Scheiben kaputt gehen; raffinierte Wendung in Assad-Propaganda: Die USA würden gar keinen Umsturz wollen, sondern nur soviel Chaos wie möglich* (kreatives Aufgreifen der radikal-sunnitischen Fama, Assad sei eine West-Marionette) und Lavrov musste in Ankara wegen gebrochenen Arms ins Krankenhaus. Islamisten fangen an, sich zu wundern, warum in der Türkei alles immer islamischer wird, aber die Geschwister in Syrien verrecken müssen.

    *Luthersche Bauernkriegslogik: Der Herausforderer, der nicht weiterkommt, muss halt aufhören, sonst wird er zum Chaoten …

    Alles hier schon dreimal durchgekaut.

    Wallenstein an Katholiken: ‚Richelieu verarscht Euch‘

  523. 548.

    507 @NN
    plus weitere posts zu „Analphabetin“

    Ohne alle Beteiligten hier zum Interview einzubestellen, kann es in dem Fall hier letztlich nur Spekulationen geben: männliche, weibliche, einheimische, zugewanderte, gutwillige, böswillige, juristische, „menschliche“, …

    Ein Faktor in all dem ist „Angst“:
    – die Angst der Frau vor einer unbekannten Situation
    – die Angst der Familie vor der zeitweisen Entbehrung der immer verfügbaren Hilfskraft
    – die Angst der Familie vor einer möglichen Veränderung der Frau/Mutter im Sinne größerer Selbständigkeit
    – die Angst der Familie vor Problemen bei der Reisetätigkeit zwischen der Türkei und Deutschland
    – die Angst der Behörden/der Justiz vor Nutzung dieses Falls zur Aufweichung des Visumszwangs (ein weiterer Fall einer Türkin, die ungehinderte Besuche bei ihrer Mutter in Deutschland einklagt, ging kürzlich durch die Presse)
    – die Angst der Behörden/Justiz vor Nutzung dieses Falls zur Aufweichung der Regelung für „Importbräute“ – in etwa: kein Zwang zum Deutschkurs bei Analphabetismus

    „Auffällig“ geworden sind die mangelnden Deutschkenntnisse der Frau wohl im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung/OP in Deutschland: man kann sich vorstellen, daß die Behandlung dadurch nicht gerade erleichtert wird und immer sind die Verwandten auch nicht greifbar.

    Genauso wie sich einige vorstellen, die Behörden hätten „zugeschlagen“ wollen, um eine hilflose Frau einer Tortur zu unterwerfen und sie nach Möglchkeit danach auszuweisen – was ich für völlig an den Haaren herbeigezogen halte – kann man sich auch vorstellen, daß die behandelnden Ärzte oder Ärztinnen der Frau zu mehr Selbständigkeit und Orientierung in ihrer Umgebung verhelfen wollten.
    Es ist bekannt, daß viele türkische Migrantinnen (der 1. Generation) durch ihre isolierte Situation gesundheitlich labil sind und ein Integrations-/Sprachkurs ist dann ja eine sinnvolle Maßnahme.

    Genauso gut können bei dem Fall Gedankenlosigkeit und der Amtsschimmel eine tragende Rolle gespielt haben.
    Ärgerlich finde ich das mediale Hochkochen des Falls (bei ZO) und die Behörden-/Gerichtsschelte ohne genauere Kenntnisse zum Hintergrund, wobei aus dem Blickpunkt gerät, daß ein Sprach-/Integrationskurs eine sinnvolle Maßnahme darstellt, die die meisten Nutzer (s.o., @P.) auch zu schätzen wissen.

  524. 549.

    @466
    „Rassismus ist es, wenn man für verschiedene Bevölkerungsgruppen unterschiedliche Gesetze schafft, bzw. unterschiedliche Verpflichtungen verlangt. So wie, dass Nichtmoslems und Nichtjuden an ihren Kindern Rumschnippeln lassen dürfen, und Moslems&Juden nicht.“
    warum noch die aufregung?
    demnächst dürfen doch alle schnippeln, oder?

  525. 550.

    @549 kc

    das urteil sowie dessen begründung ist für jeden nachlesbar.
    nachlesbar ist auch im internet der gemeinsame europäische referenzrahmen.
    vielleicht sollten manche wirklich mal in beides reinschauen.

    mein fazit: miserable rechtsberatung der frau.

    und das führt mich zu der frage: was will hier von wem demonstriert werden?

  526. 553.

    Hallo, @arizonajunior!
    „nachlesbar ist auch im internet der gemeinsame europäische referenzrahmen.“
    Können Sie dazu bitte noch etwas sagen?

  527. 555.

    @554 KC

    ich setz hier keinen link mehr, auch nicht auf „gemeinsamer europäischer referenzrahmen“. jedoch kurz und knapp:
    Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen teilt alle aufgelisteten europäischen Sprachtests in sechs Schwierigkeitsstufen ein, um Angebote von unterschiedlichen Anbietern vergleichbar zu machen, …

    und ich setz hier auch keinen link mehr auf gerichtsurteile, die jedermann leicht finden kann, wenn er denn will.

    und ich setz hier auch keinen link mehr auf internetangebote zum erlernen der xhosa-sprache, in der klicklaute verwendet werden.

  528. 556.

    People in Golan Heights hold sit-in to slam terrorism in Syria

    Unter Israelischer Besatzung dürfen Araber sogar der dortselbst etwas ausgefallenen Überzeugung Ausdruck verleihen, dass islamistische Extremisten konfessionelle Zwietracht im Lager des antizionistischen Widerstandes sähen wollten.

    In der Türkei würde man da immer nur gesagt kriegen, dass Islam von Natur aus gemäßigt sei und Punkt, aus, Schluss, keine weiteren Fragen mehr.

    Kennen wir ja von Erdogan. Bei den Zionisten darf man dagegen sagen, dass es da aber auch Risiken geben kann, manchmal so wenigstens, hier und da …

    An Israel kann es also nicht liegen, wenn antizionistische Bestrebungen irgendwie zu nichts führen.

    PressTV hat sogar einen Kronzeugen für die Gefahren des Extremismus gefunden, der ein original Gebetskäppi trägt; ist das nicht rührend ?

    PressTV berichtet von den besetzten Golan-Höhen über das Engagement der Menschen, für die Erhaltung der Bedingungen des Widerstandes; das ist alles noch viel krasser, als ich gedacht habe.

    http://www.youtube.com/watch?v=aMQesb2WEPk

  529. 557.

    @ NN

    Wenn ich Ihre Antwort richtig interpretiere, gehen Sie fest davon aus, dass die Klägerin nicht in erster Linie deshalb vor Gericht gezogen ist, weil sie das Absolvieren des Kurses, den man ihr überflüssigerweise ans Bein gebunden hat, vermeiden will, sondern deshalb, weil sie fürchtet, im Falle eines Nicht-Bestehen dieses Kurses ausgewiesen zu werden.

    Muss denn das Eine das Andere zwangsläufig (bei jedem) ausschließen?

    btw., publicola schreibt:

    Eine Verpflichtung bezieht sich m.E. immer nur auf die Teilnahme an einem Kurs, nie auf das Bestehen einer Prüfung.

    Was EB widerspricht.

    Hier wird nur vom „Besuch“ des Kurses geredet:

    Besucht sie den Kurs nicht, kann die Ausländerbehörde die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis verweigern (§ 8 Abs. 3 AufenthG), obwohl die Frau einen Anspruch darauf hat.

    http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/vg-karlsruhe-urteil-10-10-2012-4k277711-integrationskurs-deutschkenntnisse-tuerkin-sprache-aufenthaltserlaubnis/

    Soll die Frau also zum Besuch oder zum Bestehen des Kurses verdonnert werden? Oder wie schaut’n das allg. so aus?

    • 3. Dezember 2012 um 21:55 Uhr
    • MM
  530. 558.

    @ NN; P

    Ihr wisst schon, was da im #557 nicht passt.

    (Im Folgenden kurzes muikalisches Dreierlei)

    http://www.youtube.com/watch?v=jC2ZY2loo74

    • 3. Dezember 2012 um 22:01 Uhr
    • MM
    • 3. Dezember 2012 um 22:04 Uhr
    • MM
    • 3. Dezember 2012 um 22:05 Uhr
    • MM
  531. 561.

    @558 MM

    im urteil heißt es unter entscheidungsgründe 30:

    „Die Verpflichtung zur Teilnahme am Abschlusstest ist ebenfalls rechtmäßig. Zutreffend hat die Widerspruchsbehörde die Ausgangsentscheidung abgeändert und nur zur Teilnahme am Abschlusstest verpflichtet, nicht zur erfolgreichen Teilnahme. Die Teilnahme am Abschlusstest ist Teil des Integrationskurses, der abgeschlossen wird durch den skalierten Sprachtest „Deutsch-Test für Zuwanderer“, der die Sprachkompetenzen in den Fertigkeiten Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen auf den Stufen A2 bis B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachweist, und den bundeseinheitlichen Test zum Orientierungskurs (§ 17 Abs. 1 Nr. 1 und 2 IntV).“

  532. 562.

    @ aj.

    thx!

    • 3. Dezember 2012 um 22:09 Uhr
    • MM
  533. 563.

    @ 563 MM

    welcome!

  534. 564.

    555
    @aj
    ?????
    Ooops, ch wollte Sie nicht inkommodieren!

    Ich dachte, unter dem Stichwort „gemeinsamer europäischer Referenzrahmen“ würde noch irgend etwas von Belang für diesen Fall auftauchen. Ich sehe, daß das nicht der Fall ist.

  535. 565.

    @554 kc

    bitte meine antwort nicht persönlich nehmen.
    ich bin einfach stinkig, weil ein simpler kommentar meinerseits mit den entsprechenden links immer noch auf freischaltung wartet.
    ich fühl mich so als hätte ich auf seiten verlinkt, die das absolute böse in sich tragen.

  536. 566.

    @ MM

    „Now just clear. Putin seriously ill. Besides Lavrov fell and broke his arm“

    Antirussische Demos in der Türkei; gute Bilder unten auf der Seite.

    http://kavkazcenter.com/eng/content/2012/12/03/17057.shtml

    Putin hat eine Rückenzerrung von einem Judounfall; bestimmt machen sie daraus, dass ihn ein türkischer Koch vergiften wollte, Putin das aber überlebt hat, weil er als Ungläubiger soviel Dreck verträgt.

    Na, und den Armbruch … Teppich auf der Treppe weggezogen, oder so.

    „Lavrov. Painful in the truest sense of the word. He fell down the stairs at the hotel. Rolled over several times and broke his arm.“

  537. 567.

    @kc

    das ist schon für den fall interessant, da im urteil mehrfach a1 auftaucht. das sprachniveau scheint bei der frau nicht vorhanden zu sein.
    dazu direkt zu beginn des urteils:
    „Eine 1951 in der Türkei geborene und seit 1981 im Bundesgebiet lebende mit einem türkischen Staatsangehörigen verheiratete türkische Frau ist grundsätzlich in besonderer Weise integrationsbedürftig, wenn sie nicht über das Sprachniveau A1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen verfügt.“
    und jetzt kann man eben im gemeinsamen eurpäischen referenzrahmen nachlesen, was a1 bedeutet.

    nochmals sorry.

  538. 568.

    565
    @aj
    Das Stichwort ist vermutlich „links“:
    Sie können hier immer nur einen Link je Kommentar einstellen – es sei denn, Sie kleiden den so ein wie Thomas Holm das häufig tut.

    Und danke für 567.

  539. 570.

    ‚Iran & Russia next NATO targets after Syria

    Germany is considering deploying up to 170 soldiers as part of the NATO mission to set up Patriot air defence missiles on the Turkish border with Syria despite more than 60% of Germans being against the move, according to a poll last week.‘

    Herr Hörstel hat von den Taliban zur Rafidah* rüber gemacht, riskantes Manöver.

    *radikalsunnitische Schmähbezeichnung für Schiiten/ bzw. politisch: Iran

    http://www.youtube.com/watch?v=REykXPCnFCs

  540. 571.

    @MM

    ich habe mir das Urteil nochmal durchgelesen.

    Punkt 30

    Zutreffend hat die Widerspruchsbehörde die Ausgangsentscheidung abgeändert und nur zur Teilnahme am Abschlusstest verpflichtet, nicht zur erfolgreichen Teilnahme.

    http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&nr=16234

    Insofern wahrscheinlich doch nur Rechtsbeugung und eine 600 Stündige Zwangsbestrafungsaktion zusätzlich der Fahrzeit zum Kurs. Also zirka 1000 Stunden Zwangsintegration. Nicht schlecht. Für einen Autoradiodiebstahl habe ich als Jugendlicher nur 20 Sozialstunden ableisten müssen.

    Ich weiß aber nicht, welche rechtlichen Möglichkeiten sich durch das Ausländergesetz ergeben, wenn ein nicht-bestehen als Integrationsverweigerung ausgelegt wird.

    @Neumann
    Die direkte Ausweisung scheint nicht zu direkt drohen, stimmt. Ich hatte einen aneren Artikel gelesen meine ich.
    Aber wenn das meiner Mutter geschehen würde, wäre das mit enormen Stress und gesundheitlichen Auswirkungen verbunden, und das als Nichtanalphabetin.

    @Karola
    ist die eigene offensichtlich nicht vorhandene Familienwärme Grund für grenzdebile Vermutungen?

    „Angst der Familie vor einer möglichen Veränderung der Frau/Mutter im Sinne größerer Selbständigkeit“
    „60 Jährige Importbräute“?
    „Visum nach 30 Jahren“ ?

    Ich habe noch keine einzige türkische Omi gesehen, die sich nicht über das zusammensein mit ihren Enkelkindern freut.

    • 3. Dezember 2012 um 22:58 Uhr
    • Erol Bulut
  541. 572.

    @569 kc
    danke für den hinweis.
    das war mir nicht bekannt.

  542. 573.

    @572 eb

    passt gut zur adventszeit: nebel und kerzen

  543. 574.

    @572 eb

    „Ich habe noch keine einzige türkische Omi gesehen, die sich nicht über das zusammensein mit ihren Enkelkindern freut.“

    hab ich doch schon mal geschrieben: miserable rechtsberatung

  544. 575.

    @ karolachristiane

    Revolt in Syria: Eye-Witness to the Uprising with Stephen Starr,

    junger Kerl, fünf Jahre in Damaskus direkt nach Journalistenstudium, kann sehr gut erklären, angenehmes Englisch.

    Über das Regime: House of cards – collapsed – but not outwards – rather kind of inwards – into a more nimble, solidified structure. genial der Mann, fühle Geistesverwandtschaft, in aller Bescheidenheit.

    http://www.youtube.com/watch?v=7q95bZITX_w 15.55-16.30

  545. 576.

    @arizona

    …die Ausgangsentscheidung abgeändert…

    Ja ja, sehr viel Nebel. Bei dem Anderen müssen Sie mir den zusammenhang erläutern. „Rechtsberatung“ und „Liebe zu Enkeln“?

    • 3. Dezember 2012 um 23:39 Uhr
    • Erol Bulut
  546. 577.

    575
    Thomas Holm, danke – hör‘ ich morgen.

  547. 578.

    @577 eb
    ich versuchs mal, obwohl kein jurist

    http://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__9.html

    „Im Übrigen kann zur Vermeidung einer Härte von den Voraussetzungen des Satzes 1 Nr. 7 und 8 abgesehen werden.“

    und damit hätte ich im zusammenhang mit „liebe zur familie“ (also nachkommen und nicht nur enkel), z.b. für den fall plötzlicher schwerer krankheit, argumentiert.

    aber vielleicht liege ich auch komplett daneben.
    bitte nicht vergessen, dass das alles im rahmen von §9 stattfindet.

  548. 579.

    571
    @EB
    Es wird nicht besser:

    „ich habe mir das Urteil nochmal durchgelesen.“
    Was Sie mal besser getan hätten, ehe Sie hier Ihre unverschämten Behauptungen aufstellten!

    „Insofern wahrscheinlich doch nur Rechtsbeugung und eine 600 Stündige Zwangsbestrafungsaktion zusätzlich der Fahrzeit zum Kurs. Also zirka 1000 Stunden Zwangsintegration. Nicht schlecht. Für einen Autoradiodiebstahl habe ich als Jugendlicher nur 20 Sozialstunden ableisten müssen.“

    „Rechtsbeugung“!? Wissen Sie überhaupt was das ist!?
    Über die Wirkung Ihrer „Sozialstunden“ mag ich nicht spekulieren!

    „@Neumann
    Die direkte Ausweisung scheint nicht zu direkt drohen, stimmt. Ich hatte einen aneren Artikel gelesen meine ich.
    Aber wenn das meiner Mutter geschehen würde, wäre das mit enormen Stress und gesundheitlichen Auswirkungen verbunden, und das als Nichtanalphabetin.“

    Sie haben das gelesen, was Sie lesen wollten!
    Und tun Sie bitte nicht so, als sei das Erlernen der Sprache des Landes, in dem man seit Jahrzehnten lebt, mit einer Folter 3. Grades vergleichbar! Das ist lächerlich. Allerdings würde derart dummes Gerede wohl tatsächlich eine gesundheitliche Belastung für Ihre Mutter darstellen.

    „@Karola
    ist die eigene offensichtlich nicht vorhandene Familienwärme Grund für grenzdebile Vermutungen?

    “Angst der Familie vor einer möglichen Veränderung der Frau/Mutter im Sinne größerer Selbständigkeit”
    “60 Jährige Importbräute”?
    “Visum nach 30 Jahren” ?“

    Klar, Sie großer Durchblicker: ich komm‘ hier immer in den Blog zum Kuscheln!
    Den Rest haben Sie als türkischer Macho und ohne die Fähigkeit zu abtsraktem und juristischen denken natürlich nicht verstanden. Ist auch egal.

    „Ich habe noch keine einzige türkische Omi gesehen, die sich nicht über das zusammensein mit ihren Enkelkindern freut.“

    Ja, und!?

    Um Antwort wird nicht gebeten, steht Ihnen aber natürlich frei.

  549. 580.

    Ägypten – MB-Dekret (Aufhebung der Gewaltenteilung); die Zivilgesellschaft formiert sich –

    Twelve Egyptian newspapers and five TV channels announced that they will go on strike for one day to object to both recently issued constitutional declaration and the draft constitution.

    The newspapers will not print on Tuesday and the TV channels will go off-air on Wednesday.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59726/Egypt/Politics-/-newspapers-and–TV-channels-strike-for-freedom-of.aspx

  550. 581.

    PS – The Cairo University Law School has submitted a formal request to suspend all work and lectures at the school to protest against what they call President Mohamed Morsy’s attack on the judiciary.
    http://www.egyptindependent.com/news/cairo-university-law-school-requests-closure-protest-morsy

  551. 582.

    „Di Giovanni, whose on-the-ground reporting on the war was recently featured in The New York Times, Granta and Newsweek, is a contributing editor at Vanity Fair, has won five major journalistic awards, was one of the only reporters to witness the fall of Grozny, Chechnya, and has written five books, the last of which recently won Memoir of the Year in Britain. She currently lives in Paris and served as the President of the Jury of the Prix Bayeux for War Reporters in 2010.“

    Kennt sich aus die Frau, sinnvoller Vergleich mit Serbien hinsichtlich: True believers in complete denial; Konsequenz:

    „I think the Alawites will fight till the last man“ 0.11.15

    Mein Vorschlag vor sechs Monaten: evakuieren nach Griechenland.

    http://www.youtube.com/watch?v=XByNIkRguEQ

  552. 583.

    PPS – Ägypten – The opposition has called for another mass protest on Tuesday in Cairo’s Tahrir Square
    http://www.egyptindependent.com/news/supreme-judicial-council-agrees-supervise-vote-constitution

  553. 584.

    Ägypten – das Verfassungs-Referendum (Volksentscheid) und die Justiz –

    – deep divisions amongst the judiciary (tiefe Spaltungen innerhalb der Justiz)
    – judges club (Richterverein)
    – supreme judicial council (Oberster Justizrat)
    – members of public prosecution bzw. public prosecutors (Mitglieder der Staatsanwaltschaft bzw. Staatsanwälte) –

    Egypt’s supreme judicial council will oversee a mid-December referendum on the draft constitution,
    despite calls for a boycott from other parts of the judiciary.
    Even though the council is the highest judicial body,
    its declaration puts it on a collision course with the Judges Club, a broader body that counts the majority of Egypt’s judges among its members.

    The Judges Club said its members would not supervise the referendum – mandated by law –
    until a constitutional decree issued by the president, Mohamed Morsi, which granted him immunity from judicial oversight
    was revoked.

    However, it is the council that is the official representative of the judiciary,
    the Judges Club being an unofficial body,
    and therefore the 15 December referendum on the constitution will take place with judicial supervision.

    „The Judges Club does not speak for the Egyptian judiciary, but the council does,
    but this does show the deep divisions amongst the judiciary
    because the council members are also members of the Judges Club,“
    said Amr Fathy of the Arab Centre for Judicial Independence.

    The council also delegated
    members of the public prosecution
    alongside judges
    to oversee the referendum,
    which means that conceivably
    any shortage from judges who remain on strike
    can be made up with public prosecutors.

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/dec/03/egypt-judicial-council-referendum-boycott

    • 4. Dezember 2012 um 09:46 Uhr
    • Serious Black
  554. 588.

    Halb OT

    Doch schon 1935 begann für Goslar und seine „nicht arischen“ Kollegen ein unvorstellbarer Leidensweg. An die 10.000 haupt- und nebenamtliche evangelische Kirchenmusiker wurden von der Reichsmusikkammer überprüft. Dem kurz zuvor in die Reichsmusikkammer zwangseingegliederten Julio Goslar wurde jetzt eine Zwangsbeurlaubung verordnet, und als er 1936 in der Lutherkirche zu Köln-Nippes wieder seinen Dienst aufnehmen wollte, trat ein Teil des Presbyteriums aus Protest zurück. Zahlreiche Nationalsozialisten drohten sogar, die Kirche zu stürmen, sollte sich jener Organist noch einmal vor den Kirchenchor oder gar an die Orgel wagen. Auf die Not der Familie Goslar achtete dabei niemand, auch nicht der zuständige Berliner Oberkirchenrat.

    http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article111791037/Wie-braun-sind-deine-Blaetter.html#ixzz2E4NUbQm6

    • 4. Dezember 2012 um 09:52 Uhr
    • MRX
  555. 589.

    MRX

    Spanien will 40 MRD Hilfskredite

    Juncker will aufhören! Wieder ein feiger Kapitän der das Schiff vor den Passagieren verlässt.

    • 4. Dezember 2012 um 10:38 Uhr
    • cem.gülay
  556. 590.

    Analphabetin Oma

    Natürlich hat Erol recht.

    Es ist wohl einer der absurdesten Fälle des neueren Integrationsfiaskos.

    Es geht unter keiner Kuhhaut, aber ist auch sicherlich ein Ergebnis durch SSarrazinische Ideologie.

    Hier in Deutschland haben Millionen keine vernünftige ausreichende Bildung, vor allem die Jugend, und man kümmert sich um ne Oma, damit sie germanisch lernt.

    Unfassbar, diese interkulturellen Defizite, seitens deutscher Behörden.

    Mein Bruder wurde auch von einem Germanen(Ossi) Beamten, dass Deutschsein (Staatsbürgerschaft)in Frage gestellt.

    Wenn Deutschland seine Rassisten nicht in den Griff bekommt, dann selbst Schuld

    • 4. Dezember 2012 um 10:47 Uhr
    • cem.gülay
  557. 591.

    @ CG

    Europa hält in seinem Lauf…

    • 4. Dezember 2012 um 10:51 Uhr
    • MRX
  558. 592.

    Cossack Invasion: March to Paris (RT Documentary)

    Russia Today im Querfront-Metallsturm-Fieber … voll am vertürken

    1.00 Borodino ? – unentschieden, aber ehrenvoll (auch 8.30) – 1.32 hats off for prayer und das Wassilijs Schlachtross heißt ‚Istanbul‘ 1.55; alle Männer sind Krieger, wie erklär‘ ich’s meiner Frau – 3.45; es tut so weh, wenn Leute schlecht über Kosaken reden 6.18 – in Leipzig 13.20 über Frankfurt Richtung Paris 14.40 – dann droht die Truppe im Rotlichtviertel zu versacken (no pun intended) 20.55

    http://www.youtube.com/watch?v=I4JWR8NaChs

    Frankreich muss gerettet werden – vor Katar

    Russia Today wider die schandbare Allianz von Kapital, Koran und Katar:

    Qatar’s French Connection: Cash flow fuels extremism fears

    … the Gulf state’s generosity is now being met with increasing high-level suspicion.

    Fußballclubs und muslimische Kleinunternehmer lassen sich hemmungslos aufkaufen; Leila Leghmara durchschaut das ganze noch nicht so recht: ohne Job: Pipool go into relidschon, zey go into vaiolenz …

    Aber das sollen sie mit Job ja auch gerade.

    Unter Hollande erwache Frankreich aus dem Sarko-Dämmern und kommt den Scheichs auf die Schliche. Ein Verschwörungsexperte darf sich auslassen und das große Schlusswort hat ein Sprecher des Le Pen-Vereins.

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=gNXVDanoYbA

    Putins europäische Querfront steht. Gas marsch für Aleppo.

  559. 593.

    @ TH

    Gas marsch für Aleppo.

    Was zählt ist, wo Judn Häuser bauen.

    • 4. Dezember 2012 um 11:08 Uhr
    • MRX
  560. 594.

    SB

    Die Israelis haben auch gemerkt, dass sie auf sich alleine gestellt sind.

    Die glauben nicht mehr an die Gutmenschendoktrin.

    Haben die Amis und Europäer Mohammed Mursi als lumpenreinen Demokraten verkauft und sie vollgesülzt, das der arabische Frühling auch eine Chance für Israel wäre, in Frieden zu leben.

    Die Antwort haben sie gegeben, noch mehr Land und Geld Enteignung.

    Couragiert die Juden, allemal.

    • 4. Dezember 2012 um 11:11 Uhr
    • cem.gülay
  561. 595.

    590
    Cem
    „Wenn Deutschland seine Rassisten nicht in den Griff bekommt, dann selbst Schuld“

    Tja, was soll „Deutschland“ machen, wenn jemand in einem Forum einem deutschen Gericht „SSarrazinische Ideologie“ unterstellt und gleich die deutsche Sprache durch die Bezeichnung „germanisch“ ebenfalls in Nazi-Nähe rückt!?

    Es heißt übrigens: „Es geht AUF keine Kuhhaut!“
    Soviel „germanisch“ muß sein!
    http://www.sprichwoerter-redewendungen.de/redewendungen/das-geht-auf-keine-kuhhaut/

    PS Vielleicht sollten die interkulturell defizitären deutschen Behörden 60jährige „Germaninnen“ zukunftweisend schon mal zum Türkisch-Kurs schicken?

  562. 596.

    590 cem
    Sarazin ? Der hätte wohl zuerst gefragt wovon die dame und ihre familie in den letzten jahrzehnten gelebt hat. Hat sie, ohne deutschkenntnisse dem arbeitsmarkt zur verfügung gestanden ?
    Evtl. hätte sie nach sarazin art schon vor 30 jahren deutschgelernt. Wär ein ganz anderes leben gewesen, für die ganze familie. Nun wird sie halt bürokratisch bearbeitet wie soviele andere auch und sicher nicht ausgewiesen.

    • 4. Dezember 2012 um 11:41 Uhr
    • ernsthaft
  563. 597.

    „If Russia were to sell Syria out … then Syria …
    .. has the capability to start a world war by herself … that’s called the Samson**-option.“

    In letzter Instanz werden wir dafür gehasst, dass wir solch einem nihilistischen Welt-Trotz nichts* mehr abgewinnen können.

    *fast nichts, siehe NSU
    **geht es auch ohne Bibel – Nein !

    Mal ist flagranter Schlachthaus-Negationismus das Konzept solchen Nihilismus'; mal blind-kosmisch eifernder Fanatismus der tiefere Gehalt jener ‚bubbles of arrogance‘, ohne die man nicht in Selbstachtung* leben könne.

    *Schlüsselbegriff bei Kanak Attack

    The West Cant Pay Syria’s Price – Syrian Girl

    http://www.youtube.com/watch?v=uVOKNyaPEVg min. 9.00

    a geat game to play: 10.10 …

    hopefully that Putin and the Russian government have the foresight to see that not backing Syria now is gonna eventually lead to their destruction …

    Querfront marsch !

  564. 598.

    @ marriex

    ad 588

    In den Jahren unmittelbar nach der Machtergreifung gab es tausende von verordnungen, direktiven, vermerken, sonderbestimmungen usw…. – die ‚jüdisches‘ leben aus der deutschen Kultur und gesellschaft herausextrahieren sollten.

    Dabei ist die von ihnen und dem Welt-Artikel angespielte bereinigung des christlichen Kultus von ‚jüdischen Bezügen‘ sowieso ein ziemlicher Balanceakt der NS-Führung gewesen.

    Man muss dazu wissen, dass ursprünglich die völkisch-antisemitische Bewegung aus zwei Quellen sich speiste. Eine davon war eine völkisch-religiöse, die sehr mit okkulten und esoterischen Elementen aufgeladen war, und sehr zu einem Sektierertum neigte. Diese richtugn hat auch ganz am Anfang von Hitlers Karriere maßgeblich viele seine Mitstreiter und die NSDAP geprägt. Maßgebliche Ideengeber waren:
    – Jörg Lanz von Liebenfels, Theozoologie, Wien, Leipzig u. a. (1906),
    – Theodor Fritsch, Der falsche Gott, Leipzig (1916),
    – Artur Dinter, Die Sünde wider das Blut. Ein Zeitroman, Leipzig (1917),
    – Dietrich Eckart, Der Bolschewismus von Moses bis Lenin. Zwiegespräch zwischen Adolf Hitler udn mir, München (1924) [posthum].
    aber auch viele andere noch wie zum Beispiel Rudolf von Sebottendorff und überhaupt seine Thule-Gesellschaft
    (siehe näheres dazu:
    – Michael Hesemann, Hitlers Religion. Die fatale Heilslehre des Nationalsozialismus, München 2004.
    – Claus-Ekkehard Bärsch, Die politische Religion des Nationalsozialismus. Die religiöse Dimension der NS-ideologie in den Schriften von Dietrich Eckart, Joseph Goebbels, Alfred Rosenberg und Adolf Hitler, München 2002.
    – Hermann Gilbhard, Die Thule-Gesellschaft. Vom okkulten Mummenschanz zum Hakenkreuz, München 1994.)

    Ein wichtiger Grund für Hitlers Erfolg sieht nun Gross (Raphael Gross, Anständig geblieben. Nationalsozialistische Moral, Franfurt/M. 2010) vor allem darin, dass Hitler nach seiner Festungshaft diesen Flügel ins abseits stellt.
    So schrieb er im Völkischen Beobachter am 26. 03. 1925 (zitiert nach Gross 2010, S. 61):
    „Ich muss mich an dieser Stelle besonders gegen den versuch wenden, religiöse Streitigkeiten in die Bewegung hineinzerren zu wollen, ja, die Bewegung damit gleichzustellen. […] Wenn heute von verschiedenen Seiten der Versuch unternommen wird, die völkische Bewegung in religiösen belangen anzusetzen, so sehe ich darin den Beginn ihres Endes.“

    In einem Rundschreiben 1927 an alle offiziellen Parteiorgane zum Beispiel wies Hitler darauf hin, dass „Angriffe gegen religionsgemeinschfaten und deren Institutionen unbedingt untersagt“ seien und „Auseinandersetzungen über diese nicht in die reihen der NSdAP getragenwerden“ dürften.

    Erst diese Entscheidung, sich von diesen religiösen Flügel zu distanzieren, machte die NSdAP üerhaupt wählbar für die meisten Protestanten udn Katholiken – und unterstützbar für viele Kirchenvertreter.
    Dbei war das für Hitler immer ein Balance-Akt, da viele wichtigen Führer und erste Anhänger diesem religiös-völkischen gedankengut zuneigten. Zu nennen sind da eben Hitlers Mentor Eckart (der aber bereits 1923 starb), Ludendorff und seine Frau Mathilde von Kemnitz, Himmler usw…
    Interessantin diesen zusammenhang ist der Fall des Parteiausschlusses von Artur Dinter, Parteimitglied Nr. 5, Verfasser von ‚Die Sünde wider das Blut‘ und von Hitler 1924 zum gauleiter der NSdAP in Thüringen ernannt. Erwurde in einem Untersuchungs- und Schlichtungsverfahren 1927 aus der NSdAP ausgeschlossen, weil er die „jüdisch-römische“ und die „jüdisch-evangelische“ Kirche offen angegriffen hat. Sämtliche Gauleiter bis auf einen stimmten dann im Schiedsverfahren für seinen Ausschluss. Der gauleiter von Schleswig-Holstein, Hinrich Lohse, bemerkte dazu, „dass ich erstens selbst evangelisch bin, und zweitens, dass hier in den evangelischen gebieten uns die größten Schwierigkeiten entstehen.“ (Klaus Scholder, Die Kirche und das Dritte Reich. Bd. 1: Vorgeschichte und Zeit der illusionen 1918 – 1934, Frankfurt/M., Berlin, Wien 1977, S. 120).

    Wie Christlich sich Hitler gerne gab, wird aus einer Rede vom 27. Okt. 1928 exemplarisch deutlich:
    „Wir sind verschieden gläuig im Volke, sind aber eins.
    Welcher Glaube den andern besiegt, das ist nicht die Frage, vielmehr ob das Christentum steht oder fällt, das ist die Frage! […] In unseren Reihen dulden wir keinen, der die Gedanken des Christentums verletzt, der einem anders Gesinnten Widerstand entgegenträgt, ihn bekämpft oder sich als Erbfeind des Christentums provoziert [sic]. Diese unsere Bewegung ist tatsächlich christlich. Wir sind erfüllt von dem Wunsche, dass Katholiken und Protestanten sich einander finden mögen in der tiefen Not unseres eigenen Volkes. Wir werden Versuche unterbinden, den religiösen Gedanken in unserer Bewegung zur Diskussion zu setzen.“
    (Scholder 1977, S. 123)
    Die Nazis waren so,mit offen, ja regelrecht den christlichen Konfessionen zugeneigt – und diese, vor allem die protestanten , aber auch viele katholiken (inc. würdenträger!) dankten es ihnen zumindestinsofern, als sich in den Kirchen und gemeinden ein dezitiert nationalsozialistisch christliches Verständnis durchsetzte – in Form von eben einem antisemitisch-völkischen Verständnis und bereinigung des christlichen ritus und christlicher sitten, bräuche und gedankengütern (wie eben hier die kirchenlieder). Aber auch indem christliche Organisationen und Würdenträger/Intellektuelle bei den Begründungen und den Anfängen der Euthanasie mitmischten.
    (Im folgenden zitiert bzw. paraphrasiert nach Ernst Klee, „Euthanasie“ im NS-Staat. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“, Frankfurt/M. 2009 (12))
    Da schreibt der Magdeburger Professor Karl Weidel in seinem Buch „Jesus Persönlichkeit“:
    „Er hält […] die Pflege unheilarer, lödsinniger Kinder für genauso zwecklos wie das Tun der ägyptischen Mönche, die, um sich in Selbstverleugnung zu üben, dürre Stecken in die Erde stecken und sie täglich wässerten.“
    Der Religionspädagoge Ernst Thrändorf meinte, es sei doch sicher zu weit gegangen, wenn man leistungsfähige Menschen zugunsten völlig leistungsunfähiger Menschen verkommen lasse und ihnen auch noch Paläste baue. Der Berliner Theologieprofessor Titius, fand es richtig, die „Idioten“ ebenso zu beseitigen, „wie irgendwelche sonstige, die Aufgabe störende Naturkeime“. Der Heidelberger Theologieprofessor Ludwig Lemme meint, der einzene Christ dürfe nicht töten, eine Staatsbehörde habe aber das recht – wie bei der Todesstrafe – „unterwertiges“ leben, das anderen nur zur Last falle, auszulöschen.
    Aber nicht nur geistig und örperlich Behindert sind betroffen davon, sondern viele andere.
    Zum Beispiel der im Jahre 1925 gegründete „Deutsche Verein für Psychische Hygiene“, bei dem Alfred Grotjahn, von 1921 – 1924 Reichstagsabgeordneter der SPD, ein Propagandist der Sozial-Hygiene, in seinen „Leitsätzen zur sozialen und degenerativen Hygiene“ jenen Personenkreis benennt, der 8 Jahre später vor der Ausmerzung bedroht sein wird:
    „[…] das Heer der Landstreicher, Alkoholiker, Verräter und Prostituierten, der Bodensatz der Bevölkerung, den der Volkswirt als Lumpenproletariat bezeichnet, Epileptiker, Geisteskranke und Geisteschwache, Sonderlinge und Krüppel […].“
    Aber nicht nur die Sozialdemokraten haben in der Weimarer Republik einen (durchaus einflussreichen) Flügel, der sich zur „Sozial-Hygiene“ bis hin zur Sterilisierung, Asylierung, Beseitigung ‚unwerten- und assozialen Lebens‘ aufschwingt (siehe dazu auch dei in schweden bis weit nach dem WKII noch politisch einflussreiche, von sozialdemokraten propagierte ‚Volksheim‘-Bewegung).
    Auch diverse Vereine für Armenpflege und eben auch die Kirchen machen da partiell mit zw. haben entsprechende Flügel und Propagandisten.
    Ein Beispiel: Der „Centralausschuß der evangelischen Inneren Mission“ bildete 1931 eine Fachkonferenz „Eugenik und Wohlfahrtspflege“. Auf dessen ersten Tagung sprechen sie sich wohl gegen die Vernichtung unwerten Lebens eindeutig aus. Die Begründung in der Erklärung hat es aber in sich dafür:
    „Erschütternd wie kaum etwas mahnt der Anblick dieser Sichen und Elenden den Gesunden, seinen Lei unversehrt und rein zu erhalten und sich der tiefen Verantwortung bei der Familiengründung bewußt zu werden. Wir wollen nicht die Opfer von Schuld und Sünde beseitigen, sondern sie zu verhüten trachten […]“.
    Aha – also Behinderte (‚Siche und Elende‘) sind Produkt von ‚Schuld und Sünde‘ – und unter ‚Schuld und Sünde‘ ist hier Blutschuld gemeint.

    Man sollte ich einfach darüber klar sein, dass wir in den meisten Teilen der weimarer Gesellschaft – also auch in den Kirchen und ein den Sozialdemokraten – akzeptierte anschauungen haben, die entweder direkt menschen in lebenswertes/unwertes Leben unterteilten und mehr oder weniger antisemitisches gedankengut plegten, oder Gedankengut vorfinden, welches zum Beispiel über Metaphoriken anschlussfähig für solches Gedankengut war.
    Esist eine riesige (selbst-)Täuschung diverser parteien, Institutionen, Firmen, Gruppierungen – wie eben SPD-ler, Kommunisten, diverse Behörden, die Wehrmacht, Banken, Zeitungsverläge usw., die Kirchen …- zu erzählen, dass ‚man‘ anständig geblieben wäre.
    IdR. findet man in Zeit der Weimarer Republik eben leute und Flügel in all diesen Gruppierungen, die ansichten veröffentlichten, die sehr wohl völkisch-eugenisches Gedankengut propagierten. Die NS-ewegung war eine Massenbewegung, die nicht aus nichts entstand, sondern fast überall, in allen gesellschfatlichen gruppierungen und institutionen, auf anschlussstellen traff bei ihrer ausbreitung, an die sie erfolgreich ankoppeln konnte. D. h. aber: sie traff dort auf gedankengut udn leute, die dieses vertraten, dass in irgendeienr Hinsicht bereits dem der NS-bewegung sehr ähnlich war bzw. sich sehr oft aus ähnlichen oder gar gleichen quellen speiste, wie das der NS-Ideologie.
    Genauso wie die NS-bewegung unter Hitler erfolgreich sein konnte, indem sie bereit war, störende Elemente in ihrer bewegung zurückzustellen wie eben völkisch-religiösen Esoteriken, und so sich weiten kreisen öffnete, waren diese weiten (Bevölkerungs-)kreise auch von entsprechenden gedankengütern bereits ofen bzw. demgegenüber offen.

    • 4. Dezember 2012 um 12:02 Uhr
    • Zagreus
  565. 599.

    Ernsthaft/ Karo

    Nach den Begriff Döner-Morde, muss ich doch nicht Kultur sensibel sein.

    • 4. Dezember 2012 um 12:09 Uhr
    • cem.gülay
  566. 600.

    Sorry, 599 galt nur Karo

    • 4. Dezember 2012 um 12:10 Uhr
    • cem.gülay
  567. 601.

    598 zagreus
    Toller beitrag. Danke.

    • 4. Dezember 2012 um 12:13 Uhr
    • ernsthaft
  568. 602.

    @ ernsthaft

    gerne doch 😀

    • 4. Dezember 2012 um 12:18 Uhr
    • Zagreus
  569. 603.

    Football Linesman Dies After Attack

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded

    „the german press says just „youth“

    Hoffentlich behalten die Holländer die Nerven und gründen keine Rif-kiff-killer SoKo.

  570. 604.

    599/600
    „Nach den Begriff Döner-Morde, muss ich doch nicht Kultur sensibel sein.“

    Und warum eigentlich nicht!?

    Da ist etwas passiert, was nicht hätte passieren sollen – was genau, hoffe ich nach dem Prozess genauer zu wissen, denn bis jetzt hat der parlamentarische Untersuchungsausschuß auch noch kein klares Bild. Daß da Übles zum Vorschein kommen wird, ist ziemlich klar.

    Aber wir haben hier keinen „tiefen Staat“ und ich werde nicht meinen Vertrauensvorschuß in ALLE Institutionen dieses Landes beerdigen, weil diese Morde passiert sind!

    PS
    „Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat seine Landsleute in Deutschland zu einem aktiven Beitrag zur Integration aufgerufen. „Wir wollen, dass die Türken in Deutschland fließend Deutsch sprechen“, sagte er am Dienstag bei der Eröffnung der neuen türkischen Botschaft in Berlin. „In diesem Sinne müssen sie Doppelsprachler sein und sich mehr und mehr am Leben beteiligen.“ Die in Deutschland lebenden Türken sollten nicht nur türkische Autoren kennen, „sondern auch Hegel, Kant und Goethe verstehen“.“
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/eroeffnung-der-tuerkischen-botschaft-erdogan-lernt-deutsch-11944454-l1.html

  571. 605.

    „Sportministerin Edith Schippers reagierte entsetzt. „Das hat nichts mit Sport zu tun“

    DOCH, womit denn sonst ?? – Himmel, Herrgott bewahre !!!

    Mit Migration hat das nichts zu tun, ich sag’s: die Holländer verlieren die Nerven.

    http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/pruegelattacke-fussball-linienrichter-stirbt-11981230.html

  572. 606.

    „Anfang des Jahres hatte ein Spieler eines inzwischen aufgelösten Amsterdamer Vereins einen 77 Jahre alten Zuschauer mit einem Karatetritt tödlich verletzt.“

    Ja und jetzt, ihr Penner; wusstest Ihr etwa nicht dass:

    http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/niederlaendischer-fussball-gewalt-und-aggression-sind-alltag-11981694.html

    Migranten haben uns von diesem Sachverhalt lediglich in Kenntnis gesetzt.

    Holland auf der Kippe:

    „Vor allem Schieds- und Linienrichter sind zunehmend Opfer von Gewalt und Aggressionen, ergab eine Studie des KNVB von diesem Frühjahr. Zwölf ehrenamtliche Schiedsrichter hatten daher beschlossen, kein Spiel mehr zu leiten.

    Dennoch erklärte der KNVB am Dienstag nach dem Tod des 41 Jahre alten Linienrichters: „Die Gewalt beim Amateurfußball hat abgenommen.“ Allerdings kann der Bund dafür keine Zahlen vorlegen.“

    Braucht er auch nicht, denn Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen !

  573. 607.

    „Es waren drei Marokkaner! (Telegraaf)“

    Holland in Not – wo bleibt die russisch-türkische Interventionstruppe, um das arme kleine Land noch aus den Fängen des mörderischen Rassismus herauszureissen ??

    http://www.faz.net/aktuell/sport/pruegelattacke-fussball-linienrichter-stirbt-11981230.html Nr. 265

  574. 608.

    „drie Marokkaanse spelers van Nieuw Sloten“
    und der Schiedsrichter war nicht Marokkaner.
    http://www.telegraaf.nl/binnenland/21128364/__Wat_een_kutvoetbal__.html

    Und diese ständige Nicht-Nennung von der genaueren Identität von Tätern führt nur dazu, daß man irgendwann JEDE solcher Gewalttaten Migranten zuschreibt.

    Wie sagte Orwell? „Sport is war minus the shooting.“

  575. 609.

    Wie sagte Orwell? “Sport is war minus the shooting.”

    kannte ich noch nicht. Ich kannte nur:

    ‚Diplomatie ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln‘.

    DIPLOMATIE, nicht Migration!

  576. 610.

    „sondern auch Hegel, Kant und Goethe verstehen“.”

    ***hüstel*** Welcher Deutsche tut das?

    • 4. Dezember 2012 um 13:10 Uhr
    • MRX
  577. 611.

    609 T holm
    Nicht ???

    • 4. Dezember 2012 um 13:20 Uhr
    • ernsthaft
  578. 612.

    @ Z #598

    Danke für diesen wertvollen Beitrag und die Literaturhinweise!

    • 4. Dezember 2012 um 13:20 Uhr
    • Serious Black
  579. 613.

    @Arizona

    sollte so Begründbar sein, stimmt. Allerdings ist das ein separates Verfahren, meine ich. In diesem Verfahren scheint es doch nur um die Abwendung von 1000 Stunden Strafverpflichtung zu gehen, die unabhängig vom Aufenthaltsverfahren aufgebürdet werden sollen.

    danke für den Einwand

    • 4. Dezember 2012 um 13:27 Uhr
    • Erol Bulut
  580. 614.

    @ ernsthaft

    „Nicht ???“

    Rhetorische Ansprache von mutmaßlich Gedachtem.

    Gibt’s nen Fachbegriff für, fällt mit aber gerade nicht ein.

  581. 615.

    Mrx 610

    Hegel, Kant und Goethe verstehen

    Welcher Deutsche tut das?

    Na ja, die Grauhaarigen schon

    • 4. Dezember 2012 um 13:33 Uhr
    • cem.gülay
  582. 616.

    615 cem
    ich nich

    • 4. Dezember 2012 um 13:35 Uhr
    • ernsthaft
  583. 617.

    Ernsthaft

    Sie sind ja kein Intellektueller

    Ich glaube, die intellektuellen Grauhaarigen verstehen Kant und Goethe

    • 4. Dezember 2012 um 13:37 Uhr
    • cem.gülay
  584. 618.

    die intellektuellen Grauhaarigen verstehen Kant und Goethe …

    Aber jeder anders; und das gehört dazu (§%()=/&/%/&$

  585. 619.

    Karo

    Erdogan und Kant, Hegel und Goethe.

    Entweder hat er die Deutschen verarscht oder er wollte sagen, dass er Goethe, Hegel und Kant verteht

    • 4. Dezember 2012 um 13:40 Uhr
    • cem.gülay
  586. 620.

    @KC

    Blub Blub Blub !

    Wenn Sie aufgebürdet bekommen würden, zwangsweise 1000 Stunden aufwenden zu müssen, Kaukasisch zu lernen, würden Sie sicher es auch „nicht so schlimm“ finden, gelle?

    Für eine Omi, die sich 30Jahre „erfolgreich“ gewunden hat, Deutsch zu lernen, ist der Zwangsunterricht eine gleichgeartete Strafe, auch wenn es sicher Vorteile hat, Deutsch hier zu können. Und 1000 Stunden sind 125 Arbeitstage!!!

    Aus ihrer einfältigen Sicht, wo türkische Frauen grundsätzlich Zwangsverheiratet sind und wie Sklaven zuhause gehalten werden, ist natürlich nur die wenig schlaue Empörung zu erwarten, die Sie mir entgegen schleudern. In einer Familie gibt es „Zwangs“ausbeutung, auch wenn ihre offensichtliche familiere Gefühlskälte das für was Schlimmes hält. kinder nutzen ihre Eltern aus, indem sie sich erziehen lassen, Enkel ihre Großeltern und Großeltern ihre Kinder, wenn Sie alt werden. Im gegensatz zu Ihrem Verständnis Familie ein geben und Nehmen. Seien Sie sicher, dass diese Omi nicht in ein Altersheim abgeschoben wird und sich dafür gern etwas ausnutzen lässt.

    Ich lese, was da steht und was ich zitieren kann! Im Gegentum zu ihren gnadenlos unverschämten Unterstellungen und der wirklich wenig intelligenten Einfalt.

    Schon peinlich, wenn das Bedürfnis, auf Grundlage der eigenen Einfalt Leute zu ihrem Glück „zwingen“ zu wollen den VCharakter bekommt, wie Beispielsweise Zwangskoranunterricht durch einfältige Mullahs.

    • 4. Dezember 2012 um 13:41 Uhr
    • Erol Bulut
  587. 621.

    @ Cem #594

    Die glauben nicht mehr an die Gutmenschendoktrin.

    Wär ja auch dämlich bei solchen Nachbarn.

    noch mehr Land

    Al Jazeera zitiert dazu die ‚Palestine Papers':

    Rice: I don’t think that any Israeli leader is going to cede Ma’ale Adumim.

    Qurei: Or any Palestinian leader.

    Rice: Then you won’t have a state!

    http://www.aljazeera.com/palestinepapers/2011/01/2011122112512844113.html

    Geld

    Israel verrechnet nun die fälligen Steuerauszahlungen an die PA mit deren Stromschulden (800 Mio. NIS). Eine Rückforderung der bereits gezahlten Vorschüsse scheint aber nicht angedacht zu sein.

    Komisch, daß die PA noch nicht versucht hat unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen.

    • 4. Dezember 2012 um 13:51 Uhr
    • Serious Black
  588. 622.

    @Cem – Grauhaarige verstehen Hegel, Kant und Goethe:

    Also die letzten beiden vielleicht. Hegel ist vollkommen unverständlich, kein Wunder, dass aus seiner Schule Marx oder Adorno entsprangen :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 4. Dezember 2012 um 13:51 Uhr
    • haupttho
  589. 623.

    Ich glaube, die intellektuellen Grauhaarigen verstehen Kant und Goethe

    Die verstehen höchstens Bahnhof. Deswegen hat Grass seine Matte auch gefärbt.

    • 4. Dezember 2012 um 13:54 Uhr
    • unlimited
  590. 624.

    @620 eb:

    Sie wissen auch nicht, wann Sie verloren haben? Natürlich ist das Urteil bei einer Zweiundsechzigjährigen aus rein praktischen Gründen völlig idiotisch. Aber genauso selbstverständlich ist es, dass Deutschland bei seinen Einwanderern zunehmend – auch mit Zwang – die Grundlage dafür legt, dass sie und ihre Kinder erfolgreich sein können. Deutsch ist dafür die wohl wichtigste Voraussetzung.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 4. Dezember 2012 um 13:55 Uhr
    • haupttho
  591. 625.

    Cem
    Der ausgangspunkt hegelschen denkens ist kant und zwar dort wo der zu früh haltgemacht hat.
    Glaube nicht das erdogan das versteht und mit menschen die es verstehen könnte er nichts anfangen.

    • 4. Dezember 2012 um 13:55 Uhr
    • ernsthaft
  592. 626.

    @KC

    sich erst über einen umfassenden Begriff „germanisch“ aufregen, was eigentlich aufzeigt, dass Sie mehr über die Kultur dieses Landes lernen müssen, und dann sind sie doch so speziell „germanisch“ nach zu verlangen Deportation, ganz in der Diktion, die Sie verurteilen wollten.

    Haben Sie noch mehr Heuchelei?

    • 4. Dezember 2012 um 14:00 Uhr
    • Erol Bulut
  593. 627.

    Ernsthaft

    Ausgangspunkt hegelschisches Denken ist Kant…..

    Du verstehst es ja doch ,-)

    Habe ich Deinen Stolz gekitzelt? ,-)

    • 4. Dezember 2012 um 14:05 Uhr
    • cem.gülay
  594. 628.

    @Thorha

    wundert es mich, dass Sie es schaffen, mir in ihrem Kommentar recht zu geben und dennoch vom „Verlieren“ zu sprechen?

    Nein! Genauso wenig wundert es mich, dass Sie mir wenig Intelligent unterstellen, in meiner Kritik gegen die schwachsinnige Drangsalierung einer hier schon 30Jahre lebenden Oma sei eine grundsätzliche Ablehnung gegen Deutschunterricht zu erkennen.

    Geben Sie sich doch mal etwas Mühe, damit nicht immer Schrott rauskommt.

    • 4. Dezember 2012 um 14:08 Uhr
    • Erol Bulut
  595. 629.

    627 cem
    Klar. Aber nur um das gefühl zu haben das mich mal jemand versteht. Nicht immer nur kant, hegel und so…

    • 4. Dezember 2012 um 14:11 Uhr
    • ernsthaft
  596. 630.

    Karo

    Germanen und Nazi-Nähe, die Sie mir vorwerfen.

    Haben Sie SSarazin gelesen

    Ich 150 Seiten, und da kommen die Germanen sehr oft vor und das Glorifizierend.

    • 4. Dezember 2012 um 14:19 Uhr
    • cem.gülay
  597. 631.

    Die Hörer der Hegelschen Vorlesungen haben nach eigenem Bekunden aber auch nie etwas verstanden…

    • 4. Dezember 2012 um 14:21 Uhr
    • Leon;
  598. 632.

    630 cem
    Hat er tacitus zitiert ?

    • 4. Dezember 2012 um 14:23 Uhr
    • ernsthaft
  599. 633.

    @Rieximiezi

    die einen finden es OK, wenn Schwule geklatscht und ausgeraubt werden, die anderen, wenn es Biodeutsche sind, wiederum andere, wenn es Reiche sind und manche sogar, wenn es Penner sind, die ohnehin nichts haben.

    Ich weiß, es mach Sie stolz, sich da ganz hinten einreihen zu können!

    @Propagandablacky

    Ich weiß, es ist gerade eine gute Zeit für den Vollzug von Völkerrechtsverbrechen zu werden und es ist gut wenn Quellen genannt werden, wie sich USA als größter Unterstützer und Mittäter bei diesen Verbrechen einbringt. Die Internetforen sprudeln gerade über vor denjenigen, die ihren Zionistischen rassismus verkünden und die Onlineredakteure sind ganz klar unterstützend dabei, zumal die Fakten zu gern zensiert werden.

    Aber bald wird es Anklagen in Den Haag geben, weil den Palästinensern keine Wahl gelassen wird. Dann werden die Verbrecher wenigstens nicht mehr in Zivilisierte Länder kommen können und die zivilisierten Länder werden dann auch nicht mehr so billige PR Gags machen können, wie gerade. Als ob die scheinheilige Beschwerde einiger europäischer Regierungen gegen ausgerechnet diese Siedlung, nachdem hunderte zuvor toleriert worden sind, ernst genommen werden könnte.

    Ja, es wird interessant, wenn dann Urteile da sind, und Leute wie Sie und Riexihasi und die anderen weiter für Völkerrechtsverbrechen werben und keine superdumme Propaganda verwenden können. Für dumme Propaganda wird da immer Platz bleiben, zuml es hier auch genug Rassisten gibt. Aber wie gesagt, wenigstens wird man hier auf juristischer Ebene Fakten schaffen, die der Deutschen Regierung erschweren werden, die israelische Gewalt und Völkerrechtsverbrechen weiter wie bisher unterstützen zu können. Aber schön wird es, dass die halt nicht mehr hierher kommen werden können!

    • 4. Dezember 2012 um 14:23 Uhr
    • Erol Bulut
  600. 634.

    @cg

    Ich 150 Seiten, und da kommen die Germanen sehr oft vor und das Glorifizierend.

    Sind Sie sicher, dass Sie dasselbe Buch wie ich gelesen haben?

    • 4. Dezember 2012 um 14:26 Uhr
    • Mamas Liebling
  601. 635.

    Goethe ok. Kant nicht unbedingt die Kritiken, ok.
    Hegel siehe Haupts.

    • 4. Dezember 2012 um 14:27 Uhr
    • MRX
  602. 636.

    @ Porno-Hotte

    Ich weiß, es mach Sie stolz, sich da ganz hinten einreihen zu können!

    Nø, hinten einreihen ist doch eher Ihre Sache.

    • 4. Dezember 2012 um 14:28 Uhr
    • MRX
  603. 637.

    „NEW:Evidence of chemical weapon use by Syrian Assad govt.“

    Was ist wahr dran ? Ich würde sagen, die Wölkchen um Qualmspuren der ausgestoßenen Hitzefackeln (zur Flugkörperablenkung) – werden dichter.

    http://www.youtube.com/watch?v=pZZr-nmB0do ab 0.25

    „A Syrian army helicopter dispersing strange gases that’s believed to be chemical weapons targeting the Syrian people. This video was shoot above the village of Salma, in the area of Al-Akrad Mountain (Jabal Al-Akrad), which is in the region of Al-Lathiqiya coast, on December 2, 2012.“

    Der Westen soll in dieser Angelegenheit vorgeführt werden:

    hxxp://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-planen-fuer-militaerische-intervention-in-syrien-a-870876.html

    Die Botschaft müsste eigentlich sein: ‚Ihr seid* nicht zu retten‘.

    *von mir aus auch: ‚leider‘

  604. 638.

    Mamas Liebling

    Kommen die Germanen nicht vor? Das er behauptete, die Germanen hätten die Römische Kultur bereichert

    • 4. Dezember 2012 um 14:38 Uhr
    • cem.gülay
  605. 639.

    @Riexi

    sind wir wieder bei Ihren Wunschvorstellungen. Ich weiß ja, hier in dieser Gesellschaft gibbet die merkwürdigsten Weiber, die richtig Geil werden, wenn sie erniedrigt werden und sich Ohnmächtig ausgeliefert fühlen. Dass Sie einen ähnlichen Trieb immer wieder demonstrieren müssen, um meine Gunst zu gewinnen, zeugt zwar von einer masochistischen Ader, aber mehr als Mitleid ist da leider nicht drin. Als ob mich das anmachen könnte. Sie müssen für ihre Triebbewältigung noch einiges lernen.

    • 4. Dezember 2012 um 14:40 Uhr
    • Erol Bulut
  606. 640.

    @ ML

    Sind Sie sicher, dass Sie dasselbe Buch wie ich gelesen haben?

    Das hat er wohl kaum. Das gleiche dagegen wahrscheinlich schon. (Pardon the Klugschiss, nicht bös gemeint; aber wenn wir’s schon von der deutschen Sprache haben…).
    😉

    • 4. Dezember 2012 um 14:41 Uhr
    • MM
  607. 641.

    @ Horst

    Quellen zu benennen ist ja nicht gerade Ihre Stärke.

    • 4. Dezember 2012 um 14:42 Uhr
    • Serious Black
  608. 642.

    MM

    Nicht so hart. Freespeech ist eben auch nur ein Migrant, auch wenn er glaubt, Deutsch wäre seine Muttersprache.

    • 4. Dezember 2012 um 14:44 Uhr
    • cem.gülay
  609. 643.

    #590
    „Es ist wohl einer der absurdesten Fälle des neueren Integrationsfiaskos.

    Es geht unter keiner Kuhhaut, aber ist auch sicherlich ein Ergebnis durch SSarrazinische Ideologie.“

    Ich glaube nicht, dass das was mit Sarazin zu tun hat.
    Dieser kaputte Staat und seine unfähigen Büttel, die sich weigern, Intensivtäter und Tottreter aus dem Verkehr zu ziehen, kühlen halt gerne ihr Mütchen an Omas und andere harmlose Zeitgenossen. Grotesk!

    • 4. Dezember 2012 um 14:45 Uhr
    • rheinischer Separatist
  610. 644.

    Cem
    Der ausgangspunkt hegelschen denkens ist kant und zwar dort wo der zu früh haltgemacht hat.

    Wat?!

    • 4. Dezember 2012 um 14:46 Uhr
    • N. Neumann
  611. 645.

    639
    Das ist er wieder, unser emphatischer erol. Der versteht nicht nur omas. Großartig.

    • 4. Dezember 2012 um 14:47 Uhr
    • ernsthaft
  612. 646.

    „Freespeech ist eben auch nur ein Migrant, auch wenn er glaubt, Deutsch wäre seine Muttersprache.“

    Das gilt für fast alle Deutschen. Ist nur eine Frage, wie weit man zeitlich zurückgehen will.

    Weshalb die Einwanderungsfrage auch schlicht ein Kampf aller Zugewanderten um Ressourcen ist. Die früher Zugewanderten wollen nix abgeben, die später Eingewanderten was haben. Das versteckt sich hinter allen Kultur-, Glaubens- und Religionskämpfen, auch wenn die Kämpfer subjektiv noch so davon überzeugt sind, es ginge um (beliebiges einsetzen).

    Weshalb ich Zuwanderung zwar nicht unbedingt begrüsse, daraus aber auch keine Glaubensfrage mache.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 4. Dezember 2012 um 14:49 Uhr
    • haupttho
  613. 647.

    @ TH

    Hamas hat chinesische WS-1E Raketen abgefeuert:

    Because launch vehicle is bulky, Israeli defense officials were intrigued as to how the weapons were transported into the highly monitored Gaza.

    http://www.worldtribune.com/2012/12/03/report-hamas-fired-chinese-made-ws-1e-rockets-into-israel/

    • 4. Dezember 2012 um 14:50 Uhr
    • Serious Black
  614. 648.

    @cem.gülay

    Und was ist denn meine Muttersprache?

    • 4. Dezember 2012 um 14:51 Uhr
    • Mamas Liebling
  615. 649.

    Goethe ok. Kant nicht unbedingt die Kritiken, ok.
    Hegel siehe Haupts.

    @ MR

    Wobei Faust I und II auch keine Bettlektüren sind.

    • 4. Dezember 2012 um 14:51 Uhr
    • N. Neumann
  616. 650.

    @625 ernsthaft – Hegel hat Kant weiterentwickelt.

    Ja, das hat Hegel erfolgreich behauptet. Wer beide gelesen hat, weiss, dass es die klassische Behauptung eines hochstapelnden Betrügers war. Weshalb sich Hegel hoher Beliebtheit in den Geisteswissenschaften erfreute – man kam mit Schwurbeln im dialektischen Nebel überall hin. Kant dagegen ist – mit ein bisschen Mühe – wie Popper von jedem zu verstehen. Eignet sich deshalb nicht so zum Angeben.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 4. Dezember 2012 um 14:52 Uhr
    • haupttho
  617. 651.

    @ NN

    auch keine Bettlektüren sind.

    Kommt drauf an, wie man’s meint: Faust II vielleicht gerade, Die Walpurgisnacht ist wiederum nicht ganz jugendfrei, aber da wären v.a. die Römischen Elegien zu empfehlen.

    • 4. Dezember 2012 um 14:54 Uhr
    • MRX
  618. 652.

    @cem.gülay

    Und was ist denn meine Muttersprache?

    Ich sach jetzt mal: ein germanischer Dialekt 😉

    • 4. Dezember 2012 um 14:54 Uhr
    • N. Neumann
  619. 653.

    @MM

    Stimmt, danke.

    In meinem Dialekt unterscheidet man das nicht, und schon falle ich rein. (‚s gliich ist das gleiche und dasselbe)

    • 4. Dezember 2012 um 14:55 Uhr
    • Mamas Liebling
  620. 654.

    650 t haupts
    Deshalb bevorzuge ich hegel.

    • 4. Dezember 2012 um 14:56 Uhr
    • ernsthaft
  621. 655.

    @NN

    Ich sach jetzt mal: ein germanischer Dialekt

    Sehe ich auch so. Hochsprache ist immer ein wenig Fremdsprache.

    • 4. Dezember 2012 um 14:57 Uhr
    • Mamas Liebling
  622. 656.

    Mal ernsthaft :hegel/kant ich dilettiere, wenn überhaupt.

    • 4. Dezember 2012 um 14:57 Uhr
    • ernsthaft
  623. 657.

    @ ML

    Wird nicht mit Muttersprache in der Schweiz der Dialekt im Ggs. zum Schriftdeutschen gmeint?

    • 4. Dezember 2012 um 14:58 Uhr
    • MRX
  624. 658.

    @ ML

    Isch Ihna dös nüt gliich?

    • 4. Dezember 2012 um 14:59 Uhr
    • MRX
  625. 659.

    640
    @MM
    „Sind Sie sicher, dass Sie dasselbe Buch wie ich gelesen haben?!

    Zwiebelfisch! :)

    Wer eine Sprache wirklich beherrscht, der beherrscht halt auch ihre verbreitetsten Fehler!

    http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-abc-dasselbe-das-gleiche-a-311593.html

  626. 660.

    @ NN

    „auch keine Bettlektüren sind.“

    Kommt drauf an, wie man’s meint

    @ MR

    Ich meine es so, dass das Verstehen von Faust I und II, anders als das bloße Durchlesen, vom Leser ein weitaus höheres Maß an Aufmerksamkeit erfordert als z.B. der meinem Empfinden nach ömmelige Werther.

    • 4. Dezember 2012 um 15:02 Uhr
    • N. Neumann
  627. 661.

    @ cg

    Ich sage manchmal, wenn’s mir nicht so hingefallen wäre, dass meine Muttersprache eben das Deutsche ist; es wäre nicht die Sprache, die ich freiwillig gelernt hätte…(und daher habe ich Respekt vor jedem, der sie sich (mal mehr, mal weniger) aneignet; was allerdings widerum für viele Sprachen gilt.)

    Und sowas wie dasselbe/das Gleiche wird sowieso gerne und oft falsch gemacht (auch wenn’s da irgendwie erst interessant wird.)

    ML
    In meinem Dialekt unterscheidet man das nicht, und schon falle ich rein. (‘s gliich ist das gleiche und dasselbe)

    :) Da sieht man mal…

    • 4. Dezember 2012 um 15:02 Uhr
    • MM
  628. 662.

    @Propagandablacky

    als ob Sie die Betreffende Quelle (Rice) nicht selber in Ihrem Kommentar genannt hätten und nicht oft genug von mir ihre Propagandalügen um die Ohren gehauen bekommen hätten, noch so ein dummer Kommentar.

    Wie wärs mal hiermit:

    www . youtube . com/watch?v=TOaxAckFCuQ&feature=player_embedded

    Zu blöd, dass immer mehr israelische Juden aus der vordersten Front sich gegen den auch von Ihnen propagierten Rassismus mit der Wahrheit wehren und die auch von Ihnen in die Welt getragenen Propagandalügen für die Unterstützung von Raubmord transparenter werden.

    • 4. Dezember 2012 um 15:03 Uhr
    • Erol Bulut
  629. 663.

    Mamas Liebling hat einen hohen IQ, aber ist der deutschen Sprache nicht mächtig.

    Lustig

    • 4. Dezember 2012 um 15:05 Uhr
    • cem.gülay
  630. 664.

    PS.: Und warum meine ich, den „rheinischen Separatisten“ zu kennen (unter anderem Namen, ohne einen zu nennen)?

    Jedenfalls hatter recht.

    • 4. Dezember 2012 um 15:05 Uhr
    • MM
  631. 665.

    MM

    Hat er recht. Rheinischer Separatist

    Sieht unsere Zuchtmeisterin Karo aber anders.

    Die will die muslimische Kopftuch-Oma kreuzigen und andere geben ihr zt recht

    • 4. Dezember 2012 um 15:07 Uhr
    • cem.gülay
  632. 666.

    MM

    Rheinischer Separatist alias Freeway, vielleicht?

    • 4. Dezember 2012 um 15:09 Uhr
    • cem.gülay
  633. 667.

    Alias PUPS.

    • 4. Dezember 2012 um 15:13 Uhr
    • MRX
  634. 668.

    @MRX

    Wird nicht mit Muttersprache in der Schweiz der Dialekt im Ggs. zum Schriftdeutschen gmeint?

    Jein. Generell wird deutsch als die Muttersprache gesehen, aber dann muss man sich von Zeit zu Zeit gegen Neunmalkluge verwahren, und dann sieht man den Dialekt als eigenständig an (was wissenschaftlich nicht sonderlich gut zu halten ist)

    Und für CG habe ich auch noch einen:

    Hochdeutsch ist ein geografischer Begriff und bezieht sich auf den Rhein. Es ist eher so, dass 80% der Deutschen nicht richtig Deutsch können. 😉

    (köstlich ist daran, dass es schwer zu widerlegen ist)

    • 4. Dezember 2012 um 15:15 Uhr
    • Mamas Liebling
  635. 669.

    @MM

    Stimmt, danke.

    In meinem Dialekt unterscheidet man das nicht, und schon falle ich rein. (‘s gliich ist das gleiche und dasselbe)

    @ FSML

    Übrigens hat gleich (zeitlich) in deutschen Regiolekten nicht die gleiche Konnotation. Im Fränkischen bedeutet gleich eher „jetzt gleich“, während es im Rheinischen soviel wie „irgendwann bald“, wenn nicht „später“ bedeutet.

    • 4. Dezember 2012 um 15:15 Uhr
    • N. Neumann
  636. 670.

    Zu Deutsch als Muttersprache: Generell werden die die Dialekte eben zur Sprache gezählt. Das, was wir hier schreiben, ist die Standardsprache. Da hat wohl jede von euch ein paar regional bedingte Marotten drin, und merkt es erst, wenn ihn einer mit ratlosem Blick ansieht.

    • 4. Dezember 2012 um 15:17 Uhr
    • Mamas Liebling
  637. 671.

    Hochdeutsch ist ein geografischer Begriff und bezieht sich auf den Rhein. Es ist eher so, dass 80% der Deutschen nicht richtig Deutsch können.

    Die hochkorrekte Bezeichnung wäre Standarddeutsch.

    • 4. Dezember 2012 um 15:17 Uhr
    • N. Neumann
  638. 672.

    jeder

    • 4. Dezember 2012 um 15:17 Uhr
    • Mamas Liebling
  639. 673.

    @NN

    Was meinen Sie, warum ich Hochdeutsch geschrieben habe? :-)

    • 4. Dezember 2012 um 15:18 Uhr
    • Mamas Liebling
  640. 674.

    Anatolen Oma vor Gericht, mangels deutsch Kenntnisse

    Man sollte alle in Alanya lebende deutschen Omis und Opis zum Türkischkurs verdonnern.

    Mallorca. Auch da müssen die Deutschen alle Spanisch können, sonst Ausweisung

    Dieser Fall ist nicht nur grotesk, wie unser nicht gerade Linksliberaler Freeway meint, es ist sowas von eine menschliche Schande, das einem die Worte fehlen, es zu äußern.

    • 4. Dezember 2012 um 15:19 Uhr
    • cem.gülay
  641. 675.

    @ ML

    Vollentwickeltes Schweizerdeutsch unterscheidet sich (wie manch anderer deutscher Dialekt) kaum weniger vom Schriftdeutschen als das Niederländische. Wissenschaftliche Kriterien dafür, was eine Sprache ist, gibt es ohnehin nicht.* Es hat halt letztlich die Konsequenz gefehlt, das Schweizerdeutsche z.B. auf der Grundlage des Zürcher Dialektes zu vereinheitlichen.
    Zum Vergleich Skandinavien: Dänisch und Schwedisch unterscheiden sich in der Grammatik weniger als deutsche Dialekte. Dänisch und Bokmål sowieso, dort gilt das auch für den Wortschatz. Phonetisch sind dafür Schwedisch und Bokmål sehr ähnlich.

    * Scherzhaft: „a dialect with an army“

    • 4. Dezember 2012 um 15:23 Uhr
    • MRX
  642. 676.

    @ CG

    Mallorca. Auch da müssen die Deutschen alle Spanisch können, sonst Ausweisung

    Das könnte Stress geben, weil Sie mit dieser Forderung de Mayorquí-Fraktion gegen sich aufbringen.

    • 4. Dezember 2012 um 15:24 Uhr
    • MRX
  643. 677.

    MRX

    Sie sind Professor.

    Was sagen Sie zu diesem Fall

    • 4. Dezember 2012 um 15:26 Uhr
    • cem.gülay
  644. 678.

    auf der Grundlage des Zürcher Dialektes zu vereinheitlichen.

    LOL – wenn ich das ausserhalb des Kantons sage, bin ich tot.

    • 4. Dezember 2012 um 15:27 Uhr
    • Mamas Liebling
  645. 679.

    @ CG

    Ich halte die Sanktionierung nicht für unberechtigt, aber im Ausmaß für übertrieben.

    Bin aber in Jura auch nur Laie.

    • 4. Dezember 2012 um 15:36 Uhr
    • MRX
  646. 680.

    @ Vollhorst

    Gucken Sie mal auf diese Karte der Clinton Parameters(2000), bereits dort ist Maale Adumim via E-1 mit Jerusalem verbunden:

    http://jpundit.typepad.com/jci/2006/12/carters_maps_wo.html

    • 4. Dezember 2012 um 15:36 Uhr
    • Serious Black
  647. 681.

    @ ML

    LOL – wenn ich das ausserhalb des Kantons sage, bin ich tot.

    Drum hab ichs ja geschrieben.

    • 4. Dezember 2012 um 15:37 Uhr
    • MRX
  648. 682.

    674
    „Anatolen Oma vor Gericht, mangels deutsch Kenntnisse“

    Cem, nun reechdichapp!
    Die ältere türkische Dame hat meines Wissens in Revision gehen lassen: man muß sich also noch etwas Luft für die nächste Empörung aufheben!

    PS
    Einstweilen kannst Du Dich aber hierüber aufregen – oder auch nicht:
    http://www.stern.de/wirtschaft/job/bericht-der-oecd-zuwandererkinder-haben-gute-jobchancen-1936050.html

  649. 683.

    @ ML

    Vollentwickeltes Schweizerdeutsch unterscheidet sich (wie manch anderer deutscher Dialekt) kaum weniger vom Schriftdeutschen als das Niederländische. Wissenschaftliche Kriterien dafür, was eine Sprache ist, gibt es ohnehin nicht.* Es hat halt letztlich die Konsequenz gefehlt, das Schweizerdeutsche z.B. auf der Grundlage des Zürcher Dialektes zu vereinheitlichen.

    @ MR

    Der Versuch der Durchsetzung hätte wahrscheinlich zu innerschweizerischem Separatismus geführt.

    Die sozialkontextabhängige mündliche Verwendung des Schweizer Hochdeutsch (auch ohne deutsches Publikum) geht wohl nicht zuletzt auf die Gleichrangigkeit Unterdialekte zurück.

    • 4. Dezember 2012 um 15:42 Uhr
    • N. Neumann
  650. 684.

    @ ML

    „LOL – wenn ich das ausserhalb des Kantons sage, bin ich tot.“

    Drum hab ichs ja geschrieben.

    Gestern gab es bei Kalkofes Mattscheibe diesen schönen Dialog:

    – „Du bist aber wirklich ein dummes Arschloch!“

    – „Ja, denn sonst wäre ich doch nicht mit dir befreundet!“

    • 4. Dezember 2012 um 15:46 Uhr
    • N. Neumann
  651. 685.

    @Propagandadepp

    Sagt der eine Mafiaboss zum anderen:

    „Ja, das Diebesgut ist Deins“

    Sie sind echt putzig. Ob es die Palästinenser wiederbekommen, mal sehen. kommt darauf an, wie sehr man hier und in den USA die verbrechen Israels weiter zu unterstützen bereit sein wird. Ich meine, dass mittelfristig ein Schicksl wie das vom Apartheidssüdafrika zu erwarten ist. Wenn die Leute hier erstmal mitbekommen, mit welcher unverschämten Lügerei von Menschen wie Ihnen die Unterstützung für Rassismus abgenötigt worden ist, wird ein Boykott gegen Israels nicht lange auf sich warten lassen.

    Dann wird sich Zeigen, ob der Rassismus Israels stärker ist, oder Israel doch zu den zivilisierten Nationen aufzuschließen bereit ist und dreist gestohlenes Diebesgut zurückzugeben bereit ist.

    • 4. Dezember 2012 um 15:46 Uhr
    • Erol Bulut
  652. 686.

    Karo

    Zuwandererkinder haben gute Job Chancen.

    Sage ich seit Jahren jeden Jugendlichen und das haben sie auch Türken-Sam zu verdanken!

    • 4. Dezember 2012 um 15:47 Uhr
    • cem.gülay
  653. 687.

    @ NN

    Die sozialkontextabhängige mündliche Verwendung des Schweizer Hochdeutsch (auch ohne deutsches Publikum) geht wohl nicht zuletzt auf die Gleichrangigkeit Unterdialekte zurück.

    Na, Schweizkenner bist du nicht.

    • 4. Dezember 2012 um 15:48 Uhr
    • MRX
  654. 688.

    MRX

    Übertrieben

    Darum geht es

    • 4. Dezember 2012 um 15:48 Uhr
    • cem.gülay
  655. 689.

    @ CG

    Nø, die Horst meinen dass sei prinzipiell unrecht, die Karolas meinen ‚immer feste druff‘.

    • 4. Dezember 2012 um 15:49 Uhr
    • MRX
  656. 690.

    Die ältere türkische Dame hat meines Wissens in Revision gehen lassen: man muß sich also noch etwas Luft für die nächste Empörung aufheben!

    @ KC

    Ja, in Sachen Empörung sind sie wirklich Expertin.

    • 4. Dezember 2012 um 15:49 Uhr
    • N. Neumann
  657. 691.

    Sunniten vs. Schiiten oder Pakistans Niedergang ins Chaos:

    http://www.nytimes.com/2012/12/04/world/asia/pakistans-hazara-shiites-under-siege.html?pagewanted=all&_r=0

    El Baradei fürchtet einen Bürgerkrieg in Ägypten:

    hxxp://blogs.the-american-interest.com/wrm/2012/12/04/el-baradei-warns-egypt-on-the-brink-of-civil-war/

    • 4. Dezember 2012 um 15:52 Uhr
    • Serious Black
  658. 692.

    MRX

    Die Karolas und Grauhaarigen wollen ihre Fehler vor 30 Jahren wieder wettmachen.

    Damals hätte man die heutige Oma zum Deutsch-Kurs zwingen müssen

    • 4. Dezember 2012 um 15:58 Uhr
    • cem.gülay
  659. 693.

    @ NN

    „Die sozialkontextabhängige mündliche Verwendung des Schweizer Hochdeutsch (auch ohne deutsches Publikum) geht wohl nicht zuletzt auf die Gleichrangigkeit Unterdialekte zurück.“

    Na, Schweizkenner bist du nicht.

    @ MR

    Ich lasse mich gerne korrigieren.

    Für die Verwendung gibt es sicher auch rein funktionale Gründe (vor allem: Möglichkeit der Verschriftlichung im Standarddeutsch). Aber das Verlesen der Nachrichten auf Züridütsch wäre wahrscheinlich nicht landesweit beliebt.

    • 4. Dezember 2012 um 15:58 Uhr
    • N. Neumann
  660. 694.

    @ Vollhorst

    Mafiaboss

    Die PA hat Oslo II unterschrieben und leidet nun (wie die UN) unter Amnesie.

    Ging übrigens Hitler nach dem Münchner Abkommen genauso.

    • 4. Dezember 2012 um 15:59 Uhr
    • Serious Black
  661. 695.

    @ MR, FSML

    Ein Deutscher, der Schweizer Nachrichten in einem unbeholfenen Züridütsch verliest, das wär’s! 😉

    • 4. Dezember 2012 um 16:01 Uhr
    • N. Neumann
  662. 696.

    Die Vorstellung ist so grausig, dass sie nur mit reichlich Barndütsch erträglich ist:

    http://www.youtube.com/watch?v=1jZg_PR4dBc

    • 4. Dezember 2012 um 16:11 Uhr
    • MRX
    • 4. Dezember 2012 um 16:13 Uhr
    • MRX
  663. 698.

    695
    cem zb.

    • 4. Dezember 2012 um 16:19 Uhr
    • ernsthaft
  664. 699.

    Fremdsprachentest-Integrationskurs
    http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=ZOb0bErcDyg

  665. 700.

    @Miezimäuschen

    mit dummen Unterstellungen wird es auch nicht wahr, dass ich den Integrationskurs hier für „prinzipielles Unrecht“ halte. Auch wenn Ihr Gehirn nur sehr selektiv Informationen speichert, kognition braucht es ja nicht für das zitieren, habe ich mich nur gegen den instrumentalisierten Deutschkurs im Ausland ausgesprochen, weil man das besser hier machen kann.
    Aber wenn man ihre Worte jenseits ihrer mit Verleumdungsabsicht geschaffenen Diktion versteht, ja, ich halte es für prinzipielles Unrecht nach 30 Jahren Existenz und unabhängigkeit vom Staat hier eine Oma mit 125 Tagen Zwangsarbeit unter dem Vorwand einer Integrationsabsicht zu drangsalieren.

    • 4. Dezember 2012 um 16:24 Uhr
    • Erol Bulut
    • 4. Dezember 2012 um 16:27 Uhr
    • Serious Black
  666. 702.

    In zettels raum gibt es einen schönen kommentar über die berichterstattung in der tagesschau zur situation in ägypten-

    • 4. Dezember 2012 um 16:32 Uhr
    • ernsthaft
  667. 703.

    @Propagandadepp

    Abgesehen davon, dass Israel mit seinem Siedlungsbau selber die Osloverträge bepuckt und wertlos gemacht hat, muss man schon schwer vertrottelt sein, daraus eine palästinensiche Abtretung des israelischen Raubdiebesguts abzuleiten.

    Ich weiß dass philosemitische Rassisten es genauso Rechtens halten, das mit Blut behaftete von Palästinensern geraubte Diebesgut zu behalten, wie es Prügelgeile Pennerschläger unbeanstndbar finden, den Pennern ihre paar Euros noch wegzunehmen.

    Wie schon gesagt, sie können weiter mit ihren Auslegungen jüdischen Herrenmenschentums und ihren Lügen daran mitarbeiten, dass hier der Hass dann gegen ein Israel umso größer wird, wenn hier die menschen merken, mit welchen Lügen den Menschen hier abgenötigt wurde, Massenmord wie in Gaza gutzuheißen. Ich bezweifle, dass wenn es zu Anklgen gegen die israelischen Raubbesatzer kommt, dass Europa sein Justizsystem zugunsten israelischer Raubbesatzung aufgeben wird. Das Gutachten von 2004 zeigt, was auf Israel zukommen wird.

    • 4. Dezember 2012 um 16:34 Uhr
    • Erol Bulut
  668. 704.

    – Ägypten –

    The president’s office is considering „suspending“ President Mohamed Morsy’s recent constitutional declaration, according to the Anadolu news agency. In exclusive comments to an Anadolu correspondent, a political source close to the president’s office said that Vice President Mahmoud Mekky will declare the declaration, which has led to fierce protests and bitter political division, „inactive.“

    The same source, speaking on condition of anoymity, also said that the vice president’s statements will be published as part of an interview Wednesday with an Egyptian daily.

    http://www.egyptindependent.com/news/anadolu-vice-president-may-suspend-constitutional-declaration

  669. 706.

    – Ägypten –

    Hundreds of journalists and other protesters demonstrated in front of their syndicate on Tuesday to express their rejection of the articles on journalism and freedoms in the new constitution, scheduled to be put to a nationwide referendum on 15 December.

    The protesters chanted,

    “Down with the rule of the [Muslim Brotherhood] supreme guide,”
    and

    “The people want to bring down the regime.”


    http://www.egyptindependent.com/news/journalists-protest-draft-constitution

  670. 707.

    Erol Bulut

    Du glaubst doch nicht wirklich, dass die Klagen seitens der Palis gegen die Israelis was bringen werden.

    Die Bush-Regierung hat mit Lügen, einen Krieg im Irak begangen.( O-Ton Fischer “ IM not convinced) Ich sehe keine Klagen gegen Bush. Cheney und Konsorten, wie bei den Serben Milosovic.

    Einen Frieden erreicht man nur durch Kampf( siehe Süd-Afrika) und nicht durch Ban Ki Mo gequatsche. Beide Seiten müssen bluten bis zum geht nicht mehr. Dann wenn sie müde sind des Blutes, dann vielleicht, gibt es Frieden.

    • 4. Dezember 2012 um 16:47 Uhr
    • cem.gülay
  671. 708.

    – Ägypten –

    Protest participants:
    1) National Rescue Front (Al-Dostour Party, Popular Current, Egyptian Social Democratic Party)
    2) 6 April Youth Movement
    3) Revolutionary Socialists
    4) Egypt Copts’ Coalition
    5) Strong Egypt Party
    6) Shia’a representatives

    Non-participants:
    1) Freedom and Justice Party
    2) Al-Nour Party
    3) Building and Development Party
    4) Al-Azhar
    5) Al-Sha’ab Party
    6) Al-Wasat Party

    Marching to the presidential palace:
    1) National Democratic Front (excluding Al-Dostour Party)
    2) Al-Dostour Party Students
    3) 6 April Youth Movement
    4) Egypt Copts’ Coalition

    Marching to Tahrir Square:
    1) Al-Dostour Party
    2) Strong Egypt Party

    Occupying Tahrir Square after both marches:
    1) National Democratic Front
    2) Strong Egypt Party
    3) Egypt Copts’ Coalition
    http://dailynewsegypt.com/2012/12/04/participants-parties-and-protests/

  672. 709.

    @ Cem Gülay

    „Damals hätte man die heutige Oma zum Deutsch-Kurs zwingen müssen“

    Damals war ich auf meinen ersten noch-nicht-latsch-Demos:

    „Celalettin Kesim (* 7. Juli 1943 in der Türkei; †* 5. Januar 1980 in Berlin) war ein türkischer Kommunist, Lehrer und Sekretär des Berliner Türkenzentrums. Er wurde am 5. Januar 1980 in Berlin bei einer Aktion gegen die damals drohende Militärdiktatur in der Türkei von türkischen Faschisten und religiösen Fanatikern ermordet.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Celalettin_Kesim

    *unsensibel, der Genosse war, wenn ich mich recht entsinne, Atheist.

    Vor Ihrer Zeit, gab es auch schon eine Zeit.

  673. 710.

    „O-Ton Fischer ” IM not convinced“

    Inzwischen ist er aber immerhin davon überzeugt, dass die ganzen anti-imperialistischen Findelkinder seiner Jugend sich alle nur noch gegenseitig umbringen wollen.

    „In the emerging struggle between the region’s Shia and Sunni powers, the old Middle East conflict has become a sideshow.“

    Und das Schreibt er dort, wo man genau damit spielt.

    http://todayszaman.com/news-300029-the-new-middle-easts-new-problems-by-joschka-fischer*.html

  674. 711.

    @707 Cem – „Einen Frieden erreicht man nur durch Kampf( siehe Süd-Afrika) und nicht durch Ban Ki Mo gequatsche. Beide Seiten müssen bluten bis zum geht nicht mehr. Dann wenn sie müde sind des Blutes, dann vielleicht, gibt es Frieden.“

    Völlig richtig, leider. Nur gibt´s da ein Problem mit Palästina/Israel – zur Zeit können Palästinenser jeden angefangenen Kampf nur verlieren. Und zwar richtig gründlich. Die aktuellen Machtverhältnisse sind anders als in Südafrika, wo die (waffentechnisch, logistisch) unterlegene Seite sich auf die grosse Mehrheit der Bevölkerung stützen konnte.

    Deshalb kämpft der etwas realistischere Teil der Palästinenser (Westbank) ja auch um die Weltöffentlichkeit, nur die Irren im Gazastreifen träumen ihre Vernichtungsphantasien weiter.

    Im übrigen irrt eb, wenn er glaubt, mit Klagen etwas ausrichten zu können. Die Messlatte für Verbrechen gegen die Menschheit liegt ziemlich hoch, sie sind weder im aktuellen noch im letzten Gazakrieg auch nur annähernd erfüllt worden.

    Vor Gericht erwischt man nur die reinrassigen Schlächter wie Milosevic oder Karadzic. Beide haben in Israel kein auch nur annäherndes Äquivalent.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 4. Dezember 2012 um 16:58 Uhr
    • haupttho
  675. 712.

    Thomas Holm

    Links-Faschist der zum Rassisten mutiert ist?

    Schön Heterogen Ihr Leben

    • 4. Dezember 2012 um 16:59 Uhr
    • cem.gülay
  676. 713.

    @ SB

    „El Baradei fürchtet einen Bürgerkrieg in Ägypten:“

    Wichtig dabei: den Eindruck im Westen zu pflegen, dass es sich nur um minimale Differenzen beim Streben nach einer Jeffersonian democracy handeln kann.

    Oder um die Erhaltung der Voraussetzungen für eine solche zumindest.

  677. 714.

    @ Vollhorst

    Siedlungsbau ist nach den Oslo Accords als Teil von Endstatusverhandlungen von selbigem Abkommen ausgeklammert.

    von Palästinensern geraubte Diebesgut

    ‚Palästina‘ hat heute immer noch kein Land, weil die Palästinenser seit 1947 keinen eigenen Staat neben einem jüdischen haben wollen.

    • 4. Dezember 2012 um 17:03 Uhr
    • Serious Black
  678. 715.

    @ SB

    @ Vollhorst

    Siedlungsbau ist nach den Oslo Accords als Teil von Endstatusverhandlungen von selbigem Abkommen ausgeklammert.

    von Palästinensern geraubte Diebesgut

    ‘Palästina’ hat heute immer noch kein Land, weil die Palästinenser seit 1947 keinen eigenen Staat neben einem jüdischen haben wollen.

    Sie sind aber gemein zu Lau.

    • 4. Dezember 2012 um 17:09 Uhr
    • MRX
  679. 716.

    @ TH

    Der Artikel von Fischer ist lesenswert. Kann sich Westerwelle mal ne Scheibe abschneiden.

    • 4. Dezember 2012 um 17:14 Uhr
    • Serious Black
  680. 717.

    @Cem

    unterschätz mal das nicht, wenn die Verbrechen Israels offiziell als solche dokumentiert werden und die Menschen merken, mit welchen Lügen sie für dumm verkauft worden sind, und verführt worden sind, bei Mord und Totschschlag Hurra zu schreien, wird das sicher Folgen haben.

    So wie mein Rieximiezi in seinem Kommentar verniedlicht, dass doch die „Judn“ nur Häuser bauen würden, bewusst ausspaart, dass dafür menschenrechtberaubte Menschen bestohlen gar ermordet werden, wenn Sie sich gegen den von meinem Rieximiezi befürworteten Raub wehren, wird das dann nicht mehr möglich sein.

    Im gegenteil, jene Deppen, die sich einreden auf der gerechten Seite zu stehen, die bisher jede Lüde der Raubokkupanten glauben, sei sie noch so schwachsinnig, werden dann für die eigene Idiotie den philosemitischen Propagandisten die Schuld geben und die für ihre Geilheit auf Gewalt gegen Palästinenser verantwortlich machen.

    Was meinste, wieso mein Miezi schon länger seinen Klarnamen nicht mehr verwendet. Er ist schon ziemlich oft sehr deppert, wenn er mir was erwidern will, aber dass solche selbst gesetzten Brandmale im netz Folgen haben können, ist ihm schon bewusst.

    • 4. Dezember 2012 um 17:18 Uhr
    • Erol Bulut
  681. 718.

    Erol
    Was macht ein schwuler adler ?

    • 4. Dezember 2012 um 17:19 Uhr
    • ernsthaft
  682. 719.

    @714 SB:

    Wenn Israel mit dem neuesten Siedlungsbau ernst macht, können die Palästinenser nur noch eines von zwei Dingen tun: Wieder zur Waffe/Bombe greifen oder/und auf die Apartheiddiskussion umschalten. Und die kann Israel langfristig nur verlieren, wenn die Zweistaatenlösung auch landkartentechnisch für jedermann sichtbar gestorben ist.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 4. Dezember 2012 um 17:20 Uhr
    • haupttho
  683. 720.

    718 erol
    Er fliegt zu seinem horst.

    • 4. Dezember 2012 um 17:25 Uhr
    • ernsthaft
  684. 721.

    Erol

    Ich bin nur Realist und pragmatisch veranlagt.

    Auch gibt die Historie gute Erkenntnisse.

    Aber was willst du manchmal machen, es gibt Menschen, wie in Deutschland, die Glauben, sie kennen die Islamisten besser als Menschen, die seit 1000 Jahren mit ihnen leben.

    Siehe Mohammed Mursi, ich hatte vor ihn eindringlich gewarnt und gesagt, man werde seine Quittung bekommen.

    Ging schneller als gedacht. Die Menschen, vor allem die Intellektuellen sind und bleiben eine ständige Gefahr für die Menschheit. Ihrer Ideologischen Verbohrtheit sind schon Millionen zum Opfer gefallen

    • 4. Dezember 2012 um 17:33 Uhr
    • cem.gülay
  685. 722.

    @Propagandadepp

    ich habe ja manchmal Spaß daran, wenn Trottel nicht mal merken, wie blöd sie sich darstellen.

    Es ist Raub nach wie vor, bestätigt vom Internationalen Gericht in Den Haag in Form eines Gutachtens. Demnächst mit rechtsverbindlichen Urteilen, die die Länder des Rome Status umzusetzen haben, wenn die Besatzungsverbrecher unter zivilisierte Leute wollen.

    Auch wenn die Siedlungsfrage ausgeklammert worden ist, macht der fortgesetzte Annektionssiedlungsbau nunmal jegliche angebliche Friedensbetrebung zur Propaganda für Idioten.

    • 4. Dezember 2012 um 17:37 Uhr
    • Erol Bulut
  686. 723.

    717 erol
    An was für folgen ihren mitzi denken sie?

    • 4. Dezember 2012 um 17:38 Uhr
    • ernsthaft
  687. 724.

    Thora

    Es ist schon lange keine Sache zwischen den Palis und den Israelis, sondern eine Fehde zwischen Islamisten und Israelis

    Um Deutschland zu besiegen brauchte es letztendlich die Amerikaner

    • 4. Dezember 2012 um 17:43 Uhr
    • cem.gülay
  688. 725.

    @ernstl

    ich habe nichts gegen Schwule, und auch keine Berührungsängste jenseits meines Anus.

    Aber ich habe Verständnis dafür, wenn Menschen ihre schwulen Triebe mit wenig schlauen Witzen über Schwule zu kaschieren suchen.

    • 4. Dezember 2012 um 17:50 Uhr
    • Erol Bulut
  689. 726.

    724 cem
    Ist es nicht grundsätzlicher ? Zwei „völker“ die sich nicht mögen/traun beanspruchen den selben raum. Würden sie zb als angehöriger der herrschenden tutsi minderheit in ruanda freie wahlen befürworten ? Wie friedlich ist es denn jetzt in südafrika ? Ich denke die israelis haben schlicht angst vor der zukunft und müssen aufpassen, da hat erol recht, daß sie nicht den rückhalt bei ihren historischen freunden verlieren.

    • 4. Dezember 2012 um 17:51 Uhr
    • ernsthaft
  690. 727.

    725 erol
    ernstl erinnert mich an happel. Damit kann ich gut leben, ansonsten ging der schuß vorbei, ich lebe meine erotischen fantasien nicht hier aus.

    • 4. Dezember 2012 um 17:54 Uhr
    • ernsthaft
  691. 728.

    @ Publicola 7o8 u.a.

    Ob es noch die Chance gibt, dass die Ägypter das Verfassungsreferendum scheitern lassen?

    • 4. Dezember 2012 um 17:55 Uhr
    • Marit
    • 4. Dezember 2012 um 17:57 Uhr
    • MRX
  692. 730.

    Ernsthaft

    „Ich lebe meine erotischen Fantasien nicht hier aus“

    Vielleicht in Thailand(Pattaya) ,-)

    • 4. Dezember 2012 um 17:58 Uhr
    • cem.gülay
  693. 731.

    MRX 729

    Marrokanische Täter

    Rechtspopulist

    • 4. Dezember 2012 um 18:00 Uhr
    • cem.gülay
  694. 732.

    Wahnsinn – ich hab‘ ne Redaktionsempfehlung für meine Terrorismus-im-Wandel-Theorie, die ich hier schon Siebenundzwanzig Tausendmal ausgebreitet habe.

    @ Jörg Lau

    Ich bin bereit, Ihnen zu bestätigen, dass ich mich in Ihrem blog
    stets vollkommen unverständlich und erschreckend ausgedrückt habe.

    Ferner haben Sie nie einen Papierkorb besessen.

    Kennt sich jemand aus, was dann passiert, wird man eingeladen, muss man sich benehmen ?

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-12/global-terrorism-index?commentstart=1#cid-2466136

  695. 733.

    @ CG

    Rechtspopulist! ist das einzige deutsche Wort zudem zwingend ein Satzzeichen gehört. Nachsitzen.

    • 4. Dezember 2012 um 18:04 Uhr
    • MRX
  696. 734.

    730 cem
    Thailand ? da ist es mir zu käuflich. Damit hab ichs nich so.
    .

    • 4. Dezember 2012 um 18:08 Uhr
    • ernsthaft
  697. 735.

    MRX

    Na Professor, gehen Ihnen die Araber in AArhus auch schon auf den Sack. Mussten Sie schon mit gesenkten Kopf die Straßenseite wechseln.

    Wenigstens halten die Rockerbanden noch einigermaßen das Gleichgewicht in Dänemark, sonst würde es der Links-Grünen Jugend noch dreckiger gehen.

    Bei mir trauten sie sich nicht aufzumucken, sonst wäre auch übel für den einen oder anderen ausgegangen.

    • 4. Dezember 2012 um 18:11 Uhr
    • cem.gülay
  698. 736.

    @ CG

    Na Professor, gehen Ihnen die Araber in AArhus auch schon auf den Sack. Mussten Sie schon mit gesenkten Kopf die Straßenseite wechseln.

    Nø, wieso?

    • 4. Dezember 2012 um 18:12 Uhr
    • MRX
  699. 737.

    ,,es…

    • 4. Dezember 2012 um 18:12 Uhr
    • cem.gülay
  700. 738.

    732 t holm
    Glückwunsch zu dieser auszeichnung eines meisterwerks holmscher formulierkunst.
    Ne flasche schampus müßte drinn sein, oder ? herr lau ?

    • 4. Dezember 2012 um 18:13 Uhr
    • ernsthaft
  701. 739.

    Ob es noch die Chance gibt, dass die Ägypter das Verfassungsreferendum scheitern lassen?

    @ Marit – die (von mir nicht beantwortbare) 1000-Dollar-Frage! – jedenfalls hat die Aufhebung der Gewaltenteilung das Streben der säkularen und liberalen Kräfte hin zum Zusammenrücken, hin zu gemeinsamen Aktionen und hin zu verstärkten ernsthaften Allianz-Bemühungen gestärkt – eine Zivilgesellschaft wird sich ihrer Notwendigkeiten und Möglichkeiten bewusst, formiert sich und erstarkt:

    – ebenfalls scheint das Selbstbewusstsein dieser Kräfte gestärkt;

    – ebenfalls wird jedem Ägypter, wessen Ansicht auch immer er sei, vorstellbar und deutlich, dass man durchaus massenhaft gegen die MBs und gegen den Islamismus auftreteten kann.

    Die Frage ist deshalb schwierig, ja unmöglich zu beantworten,
    weil

    – wie ja die Wahlergebnisse der zwei Präsidentschaftswahlrunden belegten –

    die islamistischen Strömungen vergleichbar stark sind wie die säkular-konservativen, säkular-liberalen, säkular-sozialistischen bzw. säkular-sozialdemokratischen und ancien-regime-Strömungen, also ‚pari – pari‘.

    Die Frage ist gleichbedeutend u. gleichwertig mit der (ebenfalls von hier auch nicht zu beantwortbaren) Frage,
    in welche Richtung sich dieses gleich-proportionale Stimmungsverhältnis kurz-, mittel- und langfristig verändern, kippen mag.

    Jedenfalls ist den Demokraten in Ägypten sowie der Entwicklung der Demokratie dort
    – wenn nicht kurzfristig, so doch zumindest mittel- und langfristig –
    Erfolg zu wünschen – from the bottom of our heart!

  702. 740.

    MRX
    Nö, wieso

    Weil Sie 729 verlinkten

    • 4. Dezember 2012 um 18:14 Uhr
    • cem.gülay
  703. 741.

    Was hat Holm gewonnen, dass er sich aufführt wie ein Junge, der seine Unschuld verloren hat

    • 4. Dezember 2012 um 18:17 Uhr
    • cem.gülay
  704. 742.

    @ CG

    Mir ging es bei # 729 v.a. um den Umgang mit dem Fall im Zentralorgan des Gutitums (auch „Prantl-Blatt“).

    • 4. Dezember 2012 um 18:19 Uhr
    • MRX
  705. 743.

    @ernst

    „Schwuler Adler“ … sie leben hier ihre erotischen Träume nicht … Aha :)

    Mein Rieximiezi hat auch so manchen freudschen Einsatz hier schon gebracht. Er hätte auch genau das zu befürchten, was der guten Miriam in ihrer Einfältigkeit schon passiert ist. Auf Randgruppen bzw. überall pauschal und einfältig druffkloppen ohne fundierte Belege zu liefern bringt in akademischen Kreisen schon des öfteren mal berufliche Nachteile mit sich. hat sich Miriam auch schon drüber beklagt. Und das, obwohl sie das nicht mal ansatzweise so bösartig bie mein Riexihasi macht, wenn auch oft mit extrem einfältiger Dummheit.

    • 4. Dezember 2012 um 18:20 Uhr
    • Erol Bulut
  706. 744.

    cem/mrx
    War lange nicht in arhus. Fühlen sich die araber da schon zu hause ?

    • 4. Dezember 2012 um 18:21 Uhr
    • ernsthaft
  707. 745.

    – Linienrichter-Tötung in den NL –

    @ MRX – Danke für den Link zum relevanten Blog-Kommentar
    @ CG – Danke für den Hinweis auf diesen Blog-Kommentar

    http://www.suedwatch.de/blog/?p=9645

  708. 746.

    @ P, die Frage war jenseits aller Erwartungen auf Beantwortbarkeit gestellt.Ein sichtbarer Gedanke, der dem Wünschen entspringt.Danke für die Ausführungen.

    • 4. Dezember 2012 um 18:22 Uhr
    • Marit
  709. 747.

    Ernsthaft
    AArhus

    Ob sich die Araber zu Hause fühlen? Und ob, aber die Dänen nicht mehr

    • 4. Dezember 2012 um 18:24 Uhr
    • cem.gülay
  710. 748.

    @ Hotte

    Mein Rieximiezi hat auch so manchen freudschen Einsatz hier schon gebracht.

    Was is den dat?

    • 4. Dezember 2012 um 18:26 Uhr
    • MRX
  711. 749.

    747 cem
    Palästina im kleinformat ? Na es kann ja noch werden.

    • 4. Dezember 2012 um 18:26 Uhr
    • ernsthaft
  712. 750.

    @ ernsthaft

    „Zwei “völker” die sich nicht mögen/traun beanspruchen den selben raum“

    Krasser noch; sie beanspruchen DIE legitime Abkunft vom gleichen Ur-Stammvater Abraham. Der hatte sich halt auch einmal ‚illegitim‘ beholfen, was bei so einer wirk-mächtigen Gestalt ja eigentlich kein Problem sein dürfte. Ist es aber doch.

    Für den muProMo* wurde dahingehend wohlweislich mit erweiterten Kopulationsvollmachten nachgebessert.

    *mutmaßlichen Propheten Mohammed, so mein Respekt-Kompromissvorschlag

    Aber unter den Söhnen Abrahams (auch ein US-Panzer übrigens …) ist nun mal einer der ‚Bastard‘, ‚Hurensohn‘ und Sie wissen schon: die ganze derbe Literaturpreisleier.

    Wenn man denen das verklickern könnte, dass dieser Anspruch eigentlich tribalistisch, Machismo-chauvinistisch, oder sonstwie ein monotheistisch unwürdiger Schwachsinn ist, dann wäre der Drops gelutscht.

    Aber: Gucken Sie sich die Menschen an, wie sie sind …

    Der wiedererweckte religiös-ethnisch vermengte Unverträglichkeits-Kick ist, wie SB auch sehr richtig sagte, neben (kursiv) einem jüdischen Staat leben zu sollen.

    Neben einer Koscher-nostra Volksrepublik wäre überhaupt kein Problem.

    Im Gegenteil wahrscheinlich.

    „Glückwunsch zu dieser auszeichnung“

    Danke schön, ja man freut sich …

    Ich dreh‘ das ganze jetzt noch gegen Putin, mal gucken, was dann passiert.

    @ Cem Gülay

    „Was hat Holm gewonnen“

    Da bin ich ja auch gespannt drauf; normalerweise gibt es sogenannte Leserempfehlungen; können Sie sich sicher vorstellen, wie es da zugeht: Gutmensch empfiehlt Halbislamisten und umgekehrt.

    Redaktionsempfehlung dagegen ist von ganz oben, Verzeihung, unsensibel: von fast ganz oben.

  713. 751.

    Ernshaft

    MRX kann Dir mehr sagen, deswegen haben ihn die Dänen doch nach Dänemark gelockt, um den Muslim verstehen zu lernen

    • 4. Dezember 2012 um 18:29 Uhr
    • cem.gülay
  714. 752.

    Was für eine Auszeichnung? In Hochdeutsch bitte

    • 4. Dezember 2012 um 18:31 Uhr
    • cem.gülay
  715. 753.

    @ CG

    Ob sich die Araber zu Hause fühlen? Und ob, aber die Dänen nicht mehr

    Wovon reden Sie? Beispiel?

    • 4. Dezember 2012 um 18:31 Uhr
    • MRX
  716. 754.

    Verrät mrx einem dänen fan was er in danmark macht ?

    • 4. Dezember 2012 um 18:32 Uhr
    • ernsthaft
  717. 755.

    @NN

    Ein Deutscher, der Schweizer Nachrichten in einem unbeholfenen Züridütsch verliest, das wär’s!

    Schweizer haben panische Angst davor. (Fragen Sie ihre Fast- oder Ganz-Schweizer). Lieber bundesdeutsches Deutsch.

    Viele Zuwanderer reden unterdessen ganz zufrieden ihren Dialekt, sofern er hier verstanden wird. Aber ich mag offen gestanden ein sauberes Hochdeutsch schon sehr gern hören.

    • 4. Dezember 2012 um 18:34 Uhr
    • Mamas Liebling
  718. 756.

    689
    „die Karolas meinen ‘immer feste druff’.“
    .. und was genau meinen die MRXe damit?

  719. 757.

    @ Marit – Ihre Frage ist absolut sinnvoll!
    – als zum Optimismus neigender Mensch neige ich
    – auf Basis der vorliegenden Informationen (!) –
    zu einem (subjektiven) Ja
    (gründend auf begrenzter Kenntnis objektiver Gegebenheiten und auf analytischer Beobachtung historischer Prozesse der Vergangenheit):

    man wird es voraussichtlich schaffen, die MB-Radikal-Lösung zum Strauchelnn zu bringen und zumindest zu relativieren !

  720. 758.

    @P

    Wär schon schön, wenn das Dekret „suspendiert“ würde. Und wenn dann das Verfassungsgericht … aber ich träume.

    • 4. Dezember 2012 um 18:36 Uhr
    • Mamas Liebling
  721. 759.

    @Cem

    das Problem ist, dass die ehemals vom Westen&Russland unterstützten arabischen Diktatoren für den Islamismus hervorragende Bedingungen geschaffen haben. Mit Sozialarbeit und Gegenwehr haben die sich als Widerstand gegen die korrupten Diktatoren etabliert.

    Die Arabs müssen da durch und sich dann von denen befreien oder hoffen, dass die sich zumindest Erdoganscher Regierungsform annähern müssen, um wirtschaftliche Minimalstandards erreichen zu können.

    Ich weiß nicht, wie es sich da unten entwickeln wird, aber mal schauen. Den Israelis steht ein ähnliches Schicksal in ein paar Jahrzehnten bevor, wenn dann nicht nur Nationalisten da sind, sondern die jüdischen Religionsfaschisten die säkulären Juden beherrschen. Die müssen dann darauf hoffen, die Arabisraelis irgendwie einbinden zu können, wenn die gemäßigt genug werden. Zumindest ist diese Entwicklung ganz Ok, messbar an der zunehmenden Bildung derer Frauen, auch wenn arabisraelis noch lange nur Bürger zweiter Klasse sein werden.

    http ://brookdale . jdc. org .il/_Uploads/dbsAttachedFiles/Myers-JDC-Brookdale-Facts-and-Figures-on-Arab-Israelis-March-2012 . pdf

    • 4. Dezember 2012 um 18:37 Uhr
    • Erol Bulut
  722. 760.

    @ ThorHa #719

    1. Hat Bibi seit 2009 Terroristen freigelassen, den Likud nach links gerückt, ein zehnmonatiges Siedlungsmoratorium erlassen, die Leichen von Terroristen zum Begräbnis nach Ramallah freigegeben, Gaza während des Raketenbeschusses weiter mit Strom, Wasser und Lebensmitteln versorgen lassen, etc. ohne daß Abbas sich zu Verhandlungen herabgelassen hätte.

    Welche Gegenleistung kam von der anderen Seite? Raketen!

    2. Die PA hat nicht die Fähigkeit einen vollen Frieden zu garantieren, weshalb Israel garantiert kein weiteres Angebot wie 2000, 2001 oder 2008 auf den Tisch legen wird.

    Das Hamas-Problem kann die PA nicht lösen.

    3. Wenn die PA die eigenen Regeln brechen kann, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, wird das Bibi nicht davon überzeugen, Risiken eingehen zu müssen.

    Sadat wollte Land und bot Frieden. Venünftige Idee.
    Die PA will Land ohne Frieden. Dumme Idee.

    • 4. Dezember 2012 um 18:37 Uhr
    • Serious Black
  723. 761.

    Erol

    „Wenn die religiösen Juden das Land Israel demographisch übernehmen“

    Im Grunde weißt Du die Antwort schon, jetzt schon sind sie mächtig.

    1 und 1 macht nun mal 2

    Ein biblischer Krieg wird kommen, egal was die Gutmenschen auch machen.

    Er wird leider kommen

    • 4. Dezember 2012 um 18:42 Uhr
    • cem.gülay
  724. 762.

    754 mrx
    Ziehe meine frage als offensichtlich zu indiskret zurück. Sorry.

    • 4. Dezember 2012 um 18:43 Uhr
    • ernsthaft
  725. 763.

    Ernsthaft

    Du kannst Martin Rixinger googeln. Es gibt auch Fotos von ihm.

    Er verkauft sicherlich keine Bratwürste dort

    • 4. Dezember 2012 um 18:45 Uhr
    • cem.gülay
  726. 764.

    @ Publicola, Marit

    Auch ein knapper Sieg Mursis bei der Abstimmung über die Verfassung wäre wohl kein richtiger Erfolg für ihn. Ein mit knapper Mehrheit gewählter Präsident ist das eine, eine mit knapper Mehrheit angenommene Verfassung das andere.

    Für riskanter halte ich das Vorhaben von Teilen der Opposition, nicht an der Abstimmung teilzunehmen. Eine relativ geringere Wahlbeteiligung mit einem vergleichsweise höheren Sieg ließe sich im Sinne der Muslimbrüder einfacher zu einem Erfolg umdeuten.

    • 4. Dezember 2012 um 18:45 Uhr
    • N. Neumann
  727. 765.

    @Cem

    der Holm hat unter einem Artikel in der Zeit einen Kommentar verfasst, in dem er geschrieben hat, dass die Araber alle prinzipiell Israels bedrohen und angreifen wollen. Dafür hat dann die Redaktion der Kommentarforen seinen Kommentar mit dem Merkmal „Redaktionsempfehlung“ ausgezeichnet. Dass dies nur die von Israel geknechteten Palästinenser tun und dass es Übersetzungslügen wie bei Achmadineschad bedarf, interessiert dabei keinen.

    • 4. Dezember 2012 um 18:46 Uhr
    • Erol Bulut
  728. 766.

    das Problem ist, dass die ehemals vom Westen&Russland unterstützten arabischen Diktatoren für den Islamismus hervorragende Bedingungen geschaffen haben

    Am schlechten Wetter sind wir übrigens auch schuld.

    • 4. Dezember 2012 um 18:46 Uhr
    • Mamas Liebling
  729. 767.

    @NN
    „690.
    Die ältere türkische Dame hat meines Wissens in Revision gehen lassen: man muß sich also noch etwas Luft für die nächste Empörung aufheben!

    @ KC

    Ja, in Sachen Empörung sind sie wirklich Expertin.“

    Sie können’s nicht lassen – was, @NN!?
    Wobei Ihnen entgangen ist, daß die Empörung auf „der anderen Seite“ bei @EB lokalisiert ist, wo sie mit Hereinschleppen der Meldung auch begann (K. 373), als er sich indirekt dafür stark machte, der Frau das Deutsche Mutterkreuz zu verleihen, weil sie „5 Deutsche Staatsbürger großgezogen“ hat.

    Mich empört das Urteil nicht – ob’s weise ist, ist eine andere Frage. Und nach der Revision wird man mehr wissen.
    Aber vielleicht meinten Sie ja, daß ich Expertin für anderer Leuts Empörung bin – so wie die regelmäßige Ihre über mich.

  730. 768.

    Riexinger

    • 4. Dezember 2012 um 18:47 Uhr
    • MRX
  731. 769.

    Erol

    Den Scheiß hat doch Holm von mir abgeschrieben

    • 4. Dezember 2012 um 18:47 Uhr
    • cem.gülay
  732. 770.

    Was für eine Auszeichnung? In Hochdeutsch bitte

    @ CG

    Kennste nisch den Online-Pokalorden am Bande?

    • 4. Dezember 2012 um 18:50 Uhr
    • N. Neumann
  733. 771.

    NN

    Ausgerechnet der Wirre Holm mit seinen Fehl-Analysen ,-)

    • 4. Dezember 2012 um 18:52 Uhr
    • cem.gülay
  734. 772.

    @Cem

    der Holmsche Kram, scheiss drauf, auch wenn manches ganz interessant ist.

    Und es war nicht nett von Dir, das Outing vorzunehmen. Dat hat mein Süßer nicht verdient. Außerdem ist er so so niedlich, wenn er hier den Bösmensch rauslässt und uneingeschränkten EInblick in seinen Charakter gewährt.

    • 4. Dezember 2012 um 18:53 Uhr
    • Erol Bulut
  735. 773.

    @ Horst

    Jetzt müßten Sie nur noch verstehen, was TH geschrieben hat.

    • 4. Dezember 2012 um 18:54 Uhr
    • Serious Black
  736. 774.

    #745 (P)

    Wenn es um Gewalttätigkeiten im Amateurfußball am Niederrhein (es gab hier in letzter Zeit wieder einmal eine Häufung) weiß hier jeder ohne nähere Beschreibung um die mutmaßlichen Beteiligten.

    Das schamhafte Verschweigen der Qualitätspresse (SZ, FAZ) ist nur noch peinlich: Die Leser haben die Hintergründe schnell herausgefunden und veröffentlicht.

    Meine Güte, ist es denn so schwer, nicht nur allein die berühmten sozialen Umstände als mögliche Ursache von Gewalttätigkeit zu benennen, sondern auch kulturelle und/oder ethnische Konflikte?

    Die Leserschaft ist reif und erwachsen genug, um zu wissen, dass nicht alle marokkanischen Fußballspieler Tot-Treter sind.

    Kampagnen wie „Respekt! – Kein Platz dem Rassismus“ werden berechtigterweise ohne Hemmungen gefahren, aber diese Problematik wird schamhaft-unbeholfen verschleiert.
    Werden keine konstruktiven Lösungen gewollt?

    • 4. Dezember 2012 um 18:55 Uhr
    • Leon;
  737. 775.

    Erol

    Outing MRX Fotos

    Hast recht, aber ehrlich gesagt, bin ich mir bei Dir auch nicht ganz sicher.

    Das mit euch beiden, ist ein klein wenig suspekt

    • 4. Dezember 2012 um 18:56 Uhr
    • cem.gülay
  738. 776.

    @KC

    eine Empörung gegen 125 Tage Zwangsarbeit für eine Rentnerin ist ws anderes als die Empörung darüber, dass die Rentnerin die 125 Tage Zwangsarbeit nicht als nette Geste auffasst.

    • 4. Dezember 2012 um 18:56 Uhr
    • Erol Bulut
  739. 777.

    Wär ich wirklich Bösmensch und technisch begabt würde ich eine Horstgenerator programmkieren, ähnlich wie den ‚Postmodern Generator':

    http://www.elsewhere.org/pomo/

    • 4. Dezember 2012 um 18:57 Uhr
    • MRX
  740. 778.

    @ CG

    ein paar Mal habe ich Porno-Hotte in einer Form nachgemacht, die manche täuschend echt empfanden. Aber im Normalfall ist es zumindest jemand anders als ich.

    • 4. Dezember 2012 um 18:58 Uhr
    • MRX
  741. 779.

    Leon

    Jeder Hansi weiß doch, wenn die Täter-Namen nicht genannt werden, sind es Migranten.

    Dieser gutmenschliche Einfall ist so sinnvoll, wie eine Eisbude in der Antarktis

    • 4. Dezember 2012 um 18:59 Uhr
    • cem.gülay
  742. 780.

    770 neumann/lau
    Wird der online pokalorden gefaxt ?

    • 4. Dezember 2012 um 19:01 Uhr
    • ernsthaft
  743. 781.

    @ CG

    Jeder Hansi weiß doch, wenn die Täter-Namen nicht genannt werden, sind es Migranten.

    Dass die aber auch den Link zum Telegraaf löschen, weil die Dinge dort beim NAmen genannt werden, ist mega-peinlich.

    • 4. Dezember 2012 um 19:03 Uhr
    • MRX
  744. 782.

    Jeder Hansi

    Wenn wir schon dabei sind: Ist der Sauer verbittert?

    • 4. Dezember 2012 um 19:04 Uhr
    • MRX
  745. 783.

    Leon

    Kein gutmenschlicher Einfall ist die Bestrafung von kriminellen Gewalttätern, indem man ihnen den Führerschein wegnimmt.

    Das kommt von CDU-Innenminister

    So einen hohler Einfall Leon.

    Ja ihr Pappnasen, nehmt ihnen den Führerschein weg, dann werden sie Bus und Bahn fahren und dort ihre Gewalt ausleben und noch intensiver, da richtig genervt, weil ihre „Ehre“ angeknackst ist. „Ey, Susi hol dich mit dem Bus ab“

    Leon, wir tragen das gleiche Leid. Sie als Bio-Deutscher und ich als migrant

    • 4. Dezember 2012 um 19:06 Uhr
    • cem.gülay
  746. 784.

    @NN

    „Ein Deutscher, der Schweizer Nachrichten in einem unbeholfenen Züridütsch verliest, das wär’s!“

    Schweizer haben panische Angst davor. (Fragen Sie ihre Fast- oder Ganz-Schweizer). Lieber bundesdeutsches Deutsch.

    @ ML

    Mir ist schon klar, dass ich hier ein schreckliches Szenario entworfen habe.

    Viele Zuwanderer reden unterdessen ganz zufrieden ihren Dialekt, sofern er hier verstanden wird.

    Welche? Die Deutschen? Einigen ist bewusst, dass man in Schweiz deutsche Dialekte mehr schätzt als normales Hochdeutsch. Aber diejenigen deutschen Zuwanderer/Gastarbeiter, die in der Schweiz kein reines Hochdeutsch sprechen, sprechen genau genommen keinen (oder nur sehr selten) tieferen Dialekt, sondern Hochdeutsch mit Sound / regionaler Einfärbung.

    Auch wenn man als Deutscher einen tieferen Dialekt kann, fällt es schwer, ihn gegenüber (eben nicht: mit) Menschen zu sprechen, die ihn nicht können. Das liegt u.a. daran, dass die deutschen Dialekte in Deutschland zusammengenommen weiter voneinander entfernt sind als die Untergruppen des Schweizerdeutschen.

    Ich kann zwar auch jenseits von Köln so reden, dass man meine Herkunft hören kann. Wenn ich aber, soweit ich ihn beherrsche, tieferen Dialekt spräche, würde ich mir selber komisch vorkommen. Zumal würden bestimmte Wörter andernorts nicht verstanden.

    Aber ich mag offen gestanden ein sauberes Hochdeutsch schon sehr gern hören

    Sie sind schon ein kleiner Paradiesvogel.

    • 4. Dezember 2012 um 19:07 Uhr
    • N. Neumann
  747. 785.

    In „wichtigen spielen“ wurden Südländische kicker von kühlen norddeutschen kickern gern mal verbal provoziert. Die körperliche attacke mit folgendem platzverweis oft kalkül. Tja so ist das mit dem“ehrgefühl“. Cem kennts von grün weiß, oder ?

    • 4. Dezember 2012 um 19:09 Uhr
    • ernsthaft
  748. 786.

    NN

    ML wäre gerne Deutscher, dafür tut er auch einiges hier im Forum

    leider hapert es an der Sprache.

    Da war MM richtig fies und für ML ein kleiner Weltuntergang

    • 4. Dezember 2012 um 19:10 Uhr
    • cem.gülay
  749. 787.

    @Süßschnorres

    wann habe ich denn jemals behauptet, dass Sie technisch begabt seien. Als Logikversager traue ich das Ihnen ohnhin nicht zu. Klar, Sachen die man auswendig lernen kann, da sind sie echt gut und es ist auch immer wieder löblich, wenn Sie sich mangels alternative an meinen Rechtschreib- und Satzbaufehleren abarbeiten. Süß finde ich auch, dass Sie mich Imitiert haben wollen, wo sich das doch mit dem von mir immer wieder aufgezeigtem Logikversagen bei Ihnen ausschließt. Aber ich will Ihnen ihren Glauben nicht nehmen, den Sie mit Zustimmung unserer üßesten Blitzbirnen aufrecht erhalten.

    Bussi für Sie, nun gehts zum Sport :)

    Viel Spaß für die anderen.

    • 4. Dezember 2012 um 19:10 Uhr
    • Erol Bulut
  750. 788.

    Ernshaft

    Kenne ich, aber sehr selten. Ich war sehr beliebt, auch bei meinen Gegnern.

    • 4. Dezember 2012 um 19:11 Uhr
    • cem.gülay
  751. 789.

    774
    @Leon, im „Gott-sei-bei-uns“-Blog wird darüber schon länger berichtet und nun scheint das Thema so langsam auch den übrigen Lesern aufzufallen.

    Besonders ärgerlich ist es dann, wenn auch noch der Fahndungserfolg der Polizei darunter leidet, daß keine Täterbeschreibung veröffentlicht wird, obwohl man entsprechende Informationen hat.
    Das hier ist so ein Fall:
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12727/2369249/polizei_lippe?search=Detmold

  752. 790.

    All

    Schönen Abend noch

    • 4. Dezember 2012 um 19:13 Uhr
    • cem.gülay
  753. 791.

    zu 789
    In einem anderen Blog ist dann folgendes zu lesen:
    „Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass in der Pressemeldung der Polizei etwas ganz Entscheidendes fehlt: die Täterbeschreibung. Obwohl es doch in diesem Fall drei vernehmbare Zeugen gibt, die die Angreifer aus unmittelbarer Nähe erlebt haben, gibt es keine weiteren Angaben als „zwei unbekannte Männer“. Reichlich dürftig, aber nicht untypisch für ähnlich gelagerte Fälle. Natürlich sind sämtliche Presseberichte in den lokalen Zeitungen gleichlautend, da die Pressemeldung der Polizei die einzige Quelle ist. Ein Kartell des Schweigens der offiziellen Stellen!

    Dabei kursieren unter Detmoldern an Details weitaus reichere und durchaus glaubwürdige Darstellungen des Vorfalls: die Täter seien zwei Türken oder Kurden und hätten die jungen Frauen Fellatio [1] fordernd sexuell bedrängt (das ist jetzt die geschönte Wortwahl). Als ihr Freund verbal eingriff, wurde er niedergeschlagen und die Täter trampelten auf seinem Kopf herum. Die Zeugin, die mit ihrem Wagen anhielt um zu helfen, wurde aufgefordert, wieder in ihren Wagen zu steigen und weiterzufahren, andernfalls würde man sie töten.“
    http://islamnixgut.blogspot.de/2012/12/detmold-24-jahriger-von-zwei.html

  754. 792.

    In den heute nachrichten wurde eben sehr ausführlich über den vorfall in holland berichtet.Allerdings nicht so ausführlich, daß man die herkunft der brutalen täter nannte.

    • 4. Dezember 2012 um 19:17 Uhr
    • ernsthaft
  755. 793.

    #789

    Toll, 3 potentielle Zeugen sind vorhanden, wenigstens 2 müssten eine genauere Täterbeschreibung gemacht haben (können) und gesucht wird nach 2 unbekannten Männern…

    Nur noch peinlich.
    Entweder der Pressekodex wird überarbeitet oder es sollte künftig auf Berichterstattung zu Straßenkriminalität etc. verzichtet werden.

    • 4. Dezember 2012 um 19:22 Uhr
    • Leon;
  756. 794.

    793 leon
    Eine zensur findet nicht statt.
    Man könnte ja auch generell auf berichterstattung verzichten.

    • 4. Dezember 2012 um 19:30 Uhr
    • ernsthaft
  757. 795.

    @641 MM

    „@ML
    ‚Sind Sie sicher, dass Sie dasselbe Buch wie ich gelesen haben?‘

    Das hat er wohl kaum. Das gleiche dagegen wahrscheinlich schon. (Pardon the Klugschiss, nicht bös gemeint; aber wenn wir’s schon von der deutschen Sprache haben…).“

    mein k kommt wahrscheinlich etwas spät, aber hier scheint mir das nicht so einfach (haben vielleicht andere nach k641 auch schon angemerkt). ist eben die frage, wie „dasselbe buch“ in dem kontext zu verstehen ist. sehr wahrscheinlich wurde nicht dasselbe exemplar gelesen (es sei denn, dasselbe exemplar wurde weitergegeben, wofür die wahrscheinlichkeit extrem gering ist). die interpretation macht m.e. keinen sinn.
    vielmehr ist in dem kontext wohl mit „dasselbe buch“ der inhalt des buches gemeint und nicht das spezifische exemplar; und so macht die frage m.e. durchaus sinn, und die verwendung von „dasselbe“ ist für mich in ordnung.
    vielleicht ein anderes beispiel mit einem anderen medium: x und y unterhalten sich über filme. x erzählt über den letzten film, den er gesehen hat. y sagt: ja, den hab ich auch gesehen, und schildert seine eindrücke. x merkt, dass y wohl über einen anderen film erzählt, der demjenigen den er selbst gesehen hat recht ähnlich ist (so was könnte ja mal vorkommen), und fragt y: sag mal, reden wir eigentlichen über denselben film? ist die frage korrekt formuliert oder nicht?

  758. 796.

    arizona

    Mit gleich und selb hat die ganze Sprachdiskussion begonnen :-)
    In meinem Dialekt gibt’s die Unterscheidung nicht, darum bin ich auf die Schnelle reingefallen – bin Sprachnarr und freue mich darum auch über solche Einwürfe.

    Was ich bis heute nicht kann: scheinbar und anscheinend richtig unterscheiden, ausser in sehr klaren Fällen. (Das ist scheinbar unterscheidbar, jedoch halten das anscheinend ein paar Leute für unterscheidbar)

    • 4. Dezember 2012 um 19:42 Uhr
    • Mamas Liebling
  759. 797.

    @arizona

    Wenn ich „denselben Text“ gesagt hätte, wär’s gegangen.

    • 4. Dezember 2012 um 19:43 Uhr
    • Mamas Liebling
  760. 798.

    795
    @arizonajunior
    „mein k kommt wahrscheinlich etwas spät“
    Nein, tut er gar nicht!
    Denn jetzt habe ich eine sehr ermutigende Begründung dafür, daß ich ebenso gesagt hätte: „Sind Sie sicher, dass Sie dasselbe Buch wie ich gelesen haben?“, ohne daß mein Sprachgefühl revoltiert hätte.
    Danke! :)

  761. 799.

    @karolachristiane

    Ich denke, wenn man an den Inhalt denkt, dann geht’s, wenn man aber an das gebundene Ding denkt, dann geht es nicht.

    • 4. Dezember 2012 um 19:51 Uhr
    • Mamas Liebling
  762. 800.

    Bei der Kindle-Ausgabe wär’s dann eher „dasselbe“ als „das gleiche“ – das wird immer amüsanter.

    • 4. Dezember 2012 um 19:54 Uhr
    • Mamas Liebling
  763. 801.

    @644 rheinischer separatist

    falls es noch kein anderer bisher getan hat:

    darf ich als gebürtiger rheinländer die frage stellen: was möchte denn ein rheinischer separatist denn heute so alles separieren, und auf welchem weg sollte das dann geschehen?

  764. 802.

    @797 ML

    „Das ist scheinbar unterscheidbar, jedoch halten das anscheinend ein paar Leute für unterscheidbar“

    Das ist anscheinend unterscheidbar, jedoch halten das scheinbar ein paar Leute für unterscheidbar.

    😉

  765. 803.

    @799 kc
    gerne.
    mal sehen, ob noch gegenwind kommt.

  766. 804.

    zu Berichterstattung über Gewalt- und Straßenkriminalität

    Wie so manches, will und wird die EU es richten: dort hat man nun den Begriff „hate crime“, gegen den sich die Fachleute in den USA vergeblich wehren, die den Begriff „bias crime“ bevorzugen, übernommen, um kriminelle Akte neu zu sortieren und dann in einen großen Sack mit der Aufschrift „hate crime“ zu stopfen.
    http://fra.europa.eu/en/publication/2012/making-hate-crime-visible-european-union-acknowledging-victims-rights
    Damit wäre dann u.a. Jörg Lau bestätigt, der in seinen Artikeln mit dem Begriff „Hass“ ja auch nicht sparsam umgeht.

    Liest man bei „Deutsch Türkische Nachrichten“ über die EU-Arbeit in diesem Zusammenhang, dann gewinnt man den Eindruck, daß grundsätzlch nur Angehörige von Minderheiten Opfer eines „Hassverbrechens“ werden können.
    Zu welcher Minderheit gehören unauffällige vietnamesisch-deutsche Jugendliche? Niederländische Schiedsrichter? Detmolder spätabendliche Spaziergänger?

    PS In der ARD wurde eben ausführlich über den Fall des niederländischen Schiedsrichters berichtet – die Täter sind 15- und 16-Jährige Spieler eines Gastclubs.

  767. 805.

    Doku aus meinem Geburtsjahr:

    http://www.youtube.com/watch?v=oi4aI9L_jh4

    • 4. Dezember 2012 um 20:18 Uhr
    • MRX
  768. 806.

    Auch in der tagesschau ein ausführlicher bericht über gewalt auf holländischem fußballplatz. Auch hier, natürlich, kein hinweis auf die herkunft der täter.

    • 4. Dezember 2012 um 20:18 Uhr
    • ernsthaft
  769. 808.

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/12/464137/landung-verweigert-tuerkischer-energieminister-in-arbil-unerwuenscht/

    Putins Lieferbereitschaft hinsichtlich Energie scheint für die Türkei ergänzungsbedürftig zu sein. Doch über den Luftraum des nahe gelegenen Erbil (in dessen Nähe man gelegentlich zu bombardieren pflegt) herrscht der Assad- und Iran- Verbündete Schiiten-Saddam Maliki.

    „Yıldız entschied darauf hin, zunächst nach Bagdad zu fliegen und erst dann nach Arbil weiter zu reisen. Eine Verzögerung in der Antwort führte jedoch am Ende dazu, dass Yıldız weder in Arbil noch in Bagdad landen konnte. Letztlich flog die Crew in die zentralanatolische Stadt Kayseri.“

  770. 809.

    807 karola
    Wenn es nicht so traurig wäre……

    • 4. Dezember 2012 um 20:32 Uhr
    • ernsthaft
  771. 810.

    # 764 – Auch ein knapper Sieg Mursis bei der Abstimmung über die Verfassung wäre wohl kein richtiger Erfolg für ihn. Ein mit knapper Mehrheit gewählter Präsident ist das eine, eine mit knapper Mehrheit angenommene Verfassung das andere.

    Für riskanter halte ich das Vorhaben von Teilen der Opposition, nicht an der Abstimmung teilzunehmen. Eine relativ geringere Wahlbeteiligung mit einem vergleichsweise höheren Sieg ließe sich im Sinne der Muslimbrüder einfacher zu einem Erfolg umdeuten.

    @ N. Neumann – exakt – bonissmimo! – volle Zustimmung

  772. 811.

    Korrektur: … buonissimo …

  773. 812.

    „Jugendliche“ oder „Berliner“, „Kölner“ ohne näheren Hinweis genügt mittlerweile um die Täterherkunft zu erahnen – sonst wird geschrieben:Der 16-Jährige Sven K. oder der der Berliner Franz C.

    • 4. Dezember 2012 um 20:36 Uhr
    • Leon;
  774. 813.

    @Publicola,Neumann
    Das Ausscheren aus der „Verfassungsgebenden Versammlung“ fand ich sinnvoll, da die Islamistische Übermacht zu keinerlei Zugeständnissen hinsichtlich Pluralität bereit war und die Opposition den Verfassungsentwurf so nicht mittragen konnte.
    Verhängnisvoll fände ich dagegen die Entscheidung, der Abstimmung darüber fern zu bleiben. Hier wäre die Verweigerung wirklich kontra-produktiv.Ich hoffe, die Opposition findet zu einer klugen,nicht selbstschädigenden Haltung und vertritt sie möglichst geschlossen.

    • 4. Dezember 2012 um 20:40 Uhr
    • Marit
  775. 815.

    @karolachristiane

    Der Kampf gegen „hate crime“ wird denen um die Ohren fliegen, die sich gerne als Opfer darstellen, die aber die Mehrheit der Täter stellen.

    • 4. Dezember 2012 um 20:48 Uhr
    • Mamas Liebling
  776. 816.

    # 813 – @ Marit – Oui!

  777. 817.

    #807 (kc)

    Hassverbrechen ist eigentlich zutreffend für die Art von Gewalttaten, die man im Bereich Amateurfußball oder bei der Straßenkriminalität findet.

    Es geht ja nicht um materiellen Zugewinn, sondern um Beleidigung, Demütigung und Erniedrigung von Personen einer bestimmten Gruppe bzw. weil sie einer bestimmten Gruppe angehören.

    Dass EU genau die aber nicht im Blick hat, zeigt einmal mehr der Kontext Rassismus, Fremdenfeindlichkeit etc.

    • 4. Dezember 2012 um 20:54 Uhr
    • Leon;
    • 4. Dezember 2012 um 20:57 Uhr
    • MRX
  778. 819.

    814 junior
    Zum kotzen was die bilder zeigen Aber darüber wird berichtet, es wird demonstriert es gibt offizielle kampangnen es werden hohe strafen gefordert, finde ich auch alles richtig ich habe nur keine lust zwischen den verschieden formen (Ausländer/rechte/linke) zu unterscheiden und unterschiedliche maßstäbe anzulegen.

    • 4. Dezember 2012 um 20:58 Uhr
    • ernsthaft
  779. 820.

    818 mrx
    Über den zettel sollten h. lau & co. mal in ruhe nachdenken. Der mann hat recht.

    • 4. Dezember 2012 um 21:04 Uhr
    • ernsthaft
  780. 821.

    814
    @arizonajunior
    Es ist gut, das hier in den Blick mit einzubeziehen – leider nicht zuletzt, weil es, wie @ernsthaft schreibt, den Unterschied im öffentlichen und medialen Umgang mit Taten und Tätern deutlich macht.

    Zynisch könnte man vielleicht auch sagen: „wir“ sind es noch nicht gewohnt, in dem zunehmenden Ausmaß „Opfer“ zu sein. Das „wir“ Täter sind, überrascht uns nicht so sehr.

  781. 822.

    820
    Falls JL den Link übersieht:

    „Diese ja gängige Praxis, über Alter, Wohnort, Beruf usw. eines Tatverdächtigen zu berichten, aber nicht über seine Herkunft, erreicht das genaue Gegenteil dessen, was man offenbar beabsichtigt: Da diese Information in der Regel nicht gegeben wird, denkt sich der Leser, denkt sich der TV-Zuschauer seinen Teil.

    Der Leser, der Zuschauer merkt, daß ihm Informationen vorenthalten werden. Ein Mangel an Information ist der beste Nährboden für Gerüchte, für Vorurteile, für Klischees. Nirgends blüht Dergleichen so wie in einer geschlossenen Gesellschaft, in der nicht frei und vollständig berichtet werden darf.

    Wer in Deutschland Ausländerfeindlichkeit schüren will, der muß es exakt so machen wie diese Journalisten und es verschweigen, wenn ein mutmaßlicher Täter Ausländer oder ausländischer Herkunft ist. Der Erfolg in Gestalt wachsender Ausländerfeindlichkeit wird nicht ausbleiben.
    Das ist die eine Seite einer solchen unehrlichen Informationspolitik: Zunehmende Ausländerfeindlichkeit. Die andere ist ein wachsendes Mißtrauen, was die Medien angeht. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, sagt das Sprichwort. Wer einmal verschweigt, dem nimmt man auch sonst nicht mehr ab, daß er wahrheitsgemäß und ohne Zensur berichtet.

    Daß immer mehr Menschen sich lieber aus dem Internet informieren statt aus den klassischen Medien, hat nicht nur diesen Grund; aber er ist auch ein Faktor.“

    Mein Reden. Schreiben.
    Das Veröffentlichen aller Informationen ist kein Selbstzweck, denn dann geht erst „die Arbeit“ los: was tun?

  782. 823.

    # 818 -http://zettelsraum.blogspot.dk/2012/12/zettels-meckerecke-das-elend.html

    @ MRX – Zustimmung

    Eine derarttige (in dem Blog-Beitrag ‚Zettels Meckerecke‘ decouvrierte) Negativ-Einstellung zur Objektivitätspflicht eines Berichtswesen und einer Berichtspflicht verstößt eklatant gegen die Aufgabe der Presse, als 4. Gewalt in einer Demokratie kontrollierend wirksam zu werden bzw. zu sein.

    Bekanntlicherweise ist (siehe Habermas) Öffentlichkeit bzw. der öffentliche Diskurs von zentraler Bedeutung für eine funktionierende Demokratie.
    Erst eine öffentliche, nicht (z.B. durch Macht- oder Hierarchie-Gebote) verzerrte und (durch derartige Macht- bzw. Hierarchie-Gebote) nicht eingeschränkte Kommunikation kann rational und somit demokratie-affin sein:
    das Motiv der Wahrheitssuche und damit die Kraft des besseren Arguments können ihre heilsame Wirkung entfalten.

    Ein solch rationaler, demokratie-affiner Diskurs setzt idealiter prinzipielle Problematisierbarkeit aller Themen und Meinungen sowie prinzipielle Unausgeschlossenheit des Publikums voraus.

  783. 825.

    Was ist journalismus ?
    Die erziehung von kunden ?
    Zum guten ?
    Zu dem was der journalist/verleger für “ gut“ hält ?
    Weil man es besser weiß ?
    Weil man so allwissend ist ?
    Weil die masse der kunden doof und daher gelenkt werden muß ?
    Kommt mir das irgendwie bekannt vor ?

    • 4. Dezember 2012 um 21:37 Uhr
    • ernsthaft
  784. 827.

    Eine Kicker-Quelle mit Ethno-Hinweis:

    „Bei den Tätern soll es sich um marokkanische Staatsangehörige handeln, sie werden später in der Stadt aufgespürt und vorerst festgenommen.“

    http://www.4-4-2.com/singlenews/unfassbar-linienrichter-von-3-jugendlichen-totgepruegelt/4958b378775bf6b0f3fcd5bdef47ba75.html

    habe ich von hier:

    hxxp://www.maroczone.de/forum.php?forum_url=/forum/ unter aktuelles

    gibt es durchaus ein Bedürfnis aus zu fragen, wieso Teile der Gemeinde so herunterkommen können. Das Vertuschungsbedürfnis kommt nach meinem Eindruck keineswegs aus ‚der Mitte der Migranten‘.

    Islamisten skandalisieren so etwas zum Beispiel auch durchaus.

    Ist dann natürlich prima, wenn die mit dem Bescheid-wissen, was so abgeht, auch noch Enthüllerstatus bekommen.

    Während das Bedürfnis, das sowas auf gar keinen Fall herauskommen darf, sowas Assad-mäßiges hat.

    Demokratur:

    „das Vorhaben von Teilen der Opposition, nicht an der Abstimmung teilzunehmen.“

    Im Kern ein latent putschistisches Politikmuster, das wohl auf die Delegitimation der betreffenden Institution zielen soll und die Einnahme einer Haltung, dass man ‚damit nichts zu tun hatte‘ wenn der ganze Laden mal abgeräumt werden sollte.

    Das Spiel mit der ‚Optik‘ von Mehrheiten, bzw. auch Beschlussfähigkeit ist eine vor-demokratische Schrulle, die ich spontan auf den Leninschen Räteputschimus* zurückführen würde; vielfach als Farce auch weiter gepflegt in Studentenparlamenten, etc. eigentlich dort wohl zum abgewöhnen gedacht.

    Auf Wahl-Ebene zuletzt in Kuwait geübt, wo das Parlament zwar nichts zu sagen hat, man sich aber gleichwohl zu so einem alles-oder -nichts-Spiel auftaktet.

    Vielleicht braucht man ja StuPa-Vorerfahrungen für eine abgeklärte demokratische Politikerkaste.

    *bzw. allgemeiner noch: Sektenkultur

  785. 828.

    Lachhaft, wenn’s nicht zum Heulen wäre!
    Nachdem die Redaktion gelöscht hat, was das Zeug hält, ließ es sich letztlich nicht mehr verheimlichen, daß mehr über die Töter bekannt ist als ZO veröffentlicht:

    REDAKTION
    Nachrichtenredaktion
    04.12.2012 um 19:36 Uhr
    47. Zum persönlichen Hintergrund der mutmaßlichen Täter
    Sehr geehrte Kommentatoren,

    in unserer Berichterstattung über Kriminalität berücksichtigen wir üblicherweise Nationalität oder Herkunft eines mutmaßlichen Täters nur dann, wenn diese direkt im Zusammenhang mit der Tat stehen könnte. Darüber hinaus kann die Nennung derartiger Angaben das Persönlichkeitsrecht verletzten, solange die Betroffenen nicht rechtskräftig verurteilt sind.

    Mit freundliche Grüßen,
    Die Redaktion“

    http://www.zeit.de/sport/2012-12/linienrichter-fussball-tot-niederlande-BuitenBoys?commentstart=73#comments

  786. 829.

    Auch das ZDF kommt in einem Bericht über den Vorfall ohne weitere Informationen über die Täter aus – von Altersangabe und Geschlecht einmal abgesehen.

  787. 830.

    Ägypten – die Massenbewegung gegen das MB-Dekret der Aufhebung der Gewaltenteilung: ‚a Zionist plot‘ –

    Prosecutor General Talaat Ibrahim Abdallah on Tuesday referred a complaint accusing former presidential candidates and politicians of spying and inciting the overthrow of the government to the State Security Prosecution for investigation.

    Hamed Sadeq, a lawyer who filed the report, accused former presidential candidates Amr Moussa and Hamdeen Sabbahi, Constitution Party leader Mohamed ElBaradei, Wafd Party president Al-Sayed al-Badawy and Judges Club head Ahmed al-Zend of espionage and sedition.

    Sadeq claimed that Moussa met with former Israeli Foreign Minister Tzipi Livni and agreed with her
    to fabricate internal crises, and
    that all of the politicians named in his complaint
    then met at the Wafd Pary headquarters
    to implement the “Zionist plot.”

    http://www.egyptindependent.com/news/elbaradei-sabbahi-and-others-be-investigated-espionage

  788. 831.

    es tut mir sehr leid um RN.
    wie so viele im amateurbereich auch hat er wohl seine freizeit geopfert, um fußballspiele im jugendbereich und in den unteren amateurligen überhaupt möglich zu machen. wer weiß, wieviele ehrenamtlich engagierte nach diesem ereignis ihr engagement in frage stellen und dann auch davon abstand nehmen werden.
    was ist nur in den köpfen mancher menschen los, dass ihnen in bestimmten situationen jegliche empathie für ihre mitmenschen derart abhanden kommt?

  789. 832.

    Schwere Panzerartillerie mit C-Waffenfähigen Ferngeschützen von Damaskus aus heute Abend mit vermutetem Ziel Aleppo in Marsch gesetzt.

    Marsch unter Deckung von schwerem Wetter; erwartete Einsatzbereitschaft zur Ausbringung von Kampfstoff Sarin nach Wetteraufklaren im Raum Aleppo: Donnerstag.

    So würde man das, glaube ich, ordentlich melden.

    http://debka.com/article/22583/Assad%E2%80%99s-chemical-weapons-units-head-out-of-Damascus-toward-Aleppo

  790. 833.

    @808 kc
    lobbyistisch geprägte schieflage?
    wer sponsort den laden eigentlich?

  791. 834.

    @ SB

    gerne doch – wenigstens zwei, die erkennbar meine Mühen zu schätzen wussten!

    Übrigens hegel ist sehr wohl zu verstehen (genauso auch wie heidegger) – man muss sich nur auf einen ganz bestimmten sprach- und argumentationsstil einlassen dafür. Am anfang etwas mühsam und gewöhnungsbedürftig, aber nach eienr weile geht es. Und vor allem ist hegel in seienr argumentation wie ind er Phänomenologie des geistes konsistenter als zum beispiel kant in seiner Kritik der reinen Vernunft.
    Denn nur weil etwas au den ersten Blick so schön verständlich aussieht, heisst das noch lange nicht, dass es nicht über riesige probleme und Lücken verügen würde.
    Hinzu kommt, dass so der ein oder andere keine hnung hat, welchen gewaltigen Unterschied es zwischen Kants drei kritiken und den Bemühungen der nachkantianer, der dt. idealisten besteht. kants kritiken beschieben keine prozesse, sondern mit ihnen versucht Kant ‚nur‘ die Grenzen des verstandes zu bestimmen. Die Idealisten hingegegen versuchen auf der basis dieser kantischen Bestimmungen des erkenntnisvermögens die möglichkeiten einer erkenntnis a priori auszuloten und entwerfen dazu teilweise programme von menschlicher entwicklung, an deren ende die prinzipielle Unerkennbarkeit des ‚Dings-an-und-für-sich-selbst-etrachtet‘ überwunden werden könne – z. b. wie bei hegel in form der ‚selbsterkenntnis des absoluten geistes‘ – was man auch ganz profan lesen könnte als die über wissenschaft geleistete vollständige erklärbarkeit der welt der Phänomene, die dann derart wäre, dass es keine irrtümer mehr gäbe, udn somit die welt des ‚Dings-an-sich‘ prinzipiell vollständig erfasst worden wäre unter der prämisse, dass die grundsätzlichen Gesetzmäßigkeiten der Welt der Phänomene und die des ‚Dings-an-sich‘ identisch wären.

    • 4. Dezember 2012 um 22:48 Uhr
    • Zagreus
  792. 835.

    @835 zagreus

    ???

    ist mir heute irgendwie untergekommen:

    http://imgc.allpostersimages.com/images/P-473-488-90/61/6180/J131100Z/posters/rene-magritte-magritte-images-1928-9.jpg

    gehört das auch zum thema?

  793. 838.

    1 – Statement from Morsi or VP Mekki expected soon

    2 – Monica Hanna, an academic, … claims she saw the presidential convoy actually run over Central Security Forces soldiers guarding Morsi as it fled the presidential palace.
    No such collision appears in video of the motorcade. Hanna says collision happened later. The tweet says: „From the painful things I saw. The presidential convoy was running over central security soldiers. May God burn you Morsi!“

    [The CSF soldiers are by and large conscripts from impoverished backgrounds. Even though they are the forefront of clashes with protesters, protesters have a lot of sympathy for them and there isn’t antagonism against them as much as there is against higher ranking police officers.]

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/dec/04/syria-obama-chemical-weapons-warning-live

  794. 839.

    Bel Trew sees a change in the flavor of the protests from a week ago:
    Bel Trew – بل ترو @Beltrew
    Significant change tonight- a lot of „leave ya #morsi‘ and calling for the end of the regime, rather than just about the #egyconstitution.

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/dec/04/syria-obama-chemical-weapons-warning-live

  795. 840.

    The New York Times‘ David Kirkpatrick notes the participation of the upper crust in tonight’s protest:

    David D. Kirkpatrick @kirkpatricknyt
    revolt of the elites: there is a protest tonight even in Maadi, the affluent enclave just up the Nile where I happen to live

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/dec/04/syria-obama-chemical-weapons-warning-live

  796. 841.

    Sarah El Deeb is an AP correspondent:

    Sarah El Deeb @seldeeb
    Marching around the palace. Chants: we don’t want military rulers or brotherhood to rule in name of religion pic.twitter.com/w501csQj

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/dec/04/syria-obama-chemical-weapons-warning-live

  797. 842.

    @839 publicora

    wieder mal zeit für’s militär?

  798. 843.

    833
    @arizonajunior
    Die Deutsch Türkischen Nachrichten?
    Einen Wikipedia-Eintrag hab’ich nicht gefunden.
    Dieses hier sagt auch nicht viel:
    http://www.swop-exchange.de/konferenzen/talent-und-vielfalt-2012/partner/medienpartner/deutsch-turkische-nachrichten.html

    Was Sie zur mangelnden Empathie sagen, finde ich wichtig.
    Ich kann mich nicht entsinnen, vor 10 Jahren schon so häufig davon gehört zu haben, daß Menschen so zusammengetreten wurden, daß man ihnen buchstäblich das Gesicht, den Kopf zertritt.
    Mir fällt dabei immer der Satz aus Orwell’s „1984“ ein:
    „If you want a vision of the future, imagine a boot stamping on a human face – forever.

    Was ist da los, daß sich keine Spiegelneuronen entwickelt haben?

  799. 845.

    The anticipated presidential announcement appears to be off.
    Presidential spokesman Yasser Ali says: „There is no truth to rumors of an upcoming presidential action/decision in the next few hours,“ according to Al-Masry al-Youm.

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/dec/04/syria-obama-chemical-weapons-warning-live

    …. na ja, in der Gerüchteküche wird auch gekocht …

  800. 846.

    Schiedsrichter
    Ein Kommentator im ZO-Thread verlinkte den heutigen Artikel im „Tagesspiegel“. Man kann also auch anders berichten – ohne bei der Information über den Hintergrund der Täter hängenzubleiben.

    „Jugendgewalt auf dem Fußballplatz
    Tod eines Linienrichters

    17:50 Uhr
    von Sven Goldmann
    Einen Tag nach der tödlichen Prügelattacke auf den Linienrichter eines Jugendfußballspiels stehen die Niederlande unter Schock. Dass es sich bei den Tätern um junge Marokkaner handelt, wirft Fragen auf.
    Gewalt auf dem Fußballplatz ist keineswegs ein Minderheitenproblem
    Dass es sich bei den festgenommenen Schlägern laut „Algemeen Dagblad“ um drei Marokkaner handelt, macht den Fall nicht unbedingt leichter. Nach einem Bericht des Innenministeriums vom November 2011 wurden 40 Prozent aller marokkanischen Einwanderer im Alter zwischen 12 und 24 Jahren innerhalb der letzten fünf Jahre wegen Verbrechen in den Niederlanden verhaftet, verurteilt oder angeklagt. In Stadtvierteln mit mehrheitlich marokkanischstämmigen Einwohnern erreiche die Jugendkriminalität bereits 50 Prozent. Es stand schon mal besser um das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen…..“
    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/jugendgewalt-auf-dem-fussballplatz-gewalt-auf-dem-fussballplatz-ist-keineswegs-ein-minderheitenproblem/7477430-2.html

  801. 847.

    @844 kc

    ja, die dtn meinte ich.
    vielleicht sollte man da mal nachforschen, wer dahinter steht.

    das orwell-zitat ist beeindruckend.

    zu den spiegelneuronen: ich halte das eher für eine fehlentwicklung des frontalhirns (obwohl es da überschneidungen zum spiegelneuronensystem geben könnte)

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-52417856.html

  802. 848.

    Koranzitate ?

  803. 849.

    @849 publicora

    ???

  804. 850.

    @ karolachristiane

    „Spiegelneuronen“

    Aus Anlass der Jugoslawischen Gräuel gab es mal etwas Ethno-Mutmaßungen rund um den serb. Bergriff ‚Inat‘ welcher führt zu:

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Spite_(sentiment)

    und von dort literarisch weiter zu:

    „The Underground Man, in Fyodor Dostoevsky’s novella Notes from Underground, is an example of spite. His motivation remains constantly spiteful, undercutting his own existence and ability to live.“

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Notes_from_Underground

    „Unlike most people, who typically act out of revenge because they believe justice is the end, the Underground Man is conscious of his problems, feels the desire for revenge, but he does not find it virtuous; this incongruity leads to spite and spite towards the act itself with its concomitant circumstances.“ und via incongruity zu:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Carl_Rogers#Incongruence

    „Rogers suggested that the incongruent individual, who is always on the defensive and cannot be open to all experiences, is not functioning ideally and may even be malfunctioning. They work hard at maintaining/protecting their self concept. Because their lives are not authentic this is a difficult task and they are under constant threat. They deploy defense mechanisms to achieve this. He describes two mechanisms: distortion and denial. Distortion occurs when the individual perceives a threat to their self concept.“

    Das hier finde ich – gerade auch bei unseren Protagonisten – leicht beobachtbar:

    They distort the perception until it fits their self concept.“

    Sie wissen alle, dass sie lügen und sie wollen damit nichts anderes, als verletzen.

    Das ist völlig anders, als gewöhnlicher Fanatismus.

    Der hier hat mit Russland auch den Orient durchschaut:

    „„Wir haben keinerlei Tradition, keine Geschichte, die unser Volk erzogen hätte. Wir sind ohne Vergangenheit und ohne Zukunft. Isoliert von der übrigen Menschheit, fehlt uns jede eigene Entwicklung, jeder wirkliche Fortschritt. Von den Ideen der Pflicht, der Gerechtigkeit und der Ordnung, welche die Atmosphäre des Westens ausmachen, sind wir ganz unberührt […] Konfusion ist ein allgemeiner Zug in unserem Volk […] Die Vorsehung scheint uns völlig übergangen zu haben. Wir besitzen ein riesengroßes Land – aber geistig sind wir vollständig unbedeutend, eine Lücke in der Weltordnung.“
    – Erster Philosophischer Brief, erschienen in: Teleskop, Nr. 15, Moskau 1836″

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Pjotr_Jakowlewitsch_Tschaadajew

    Begründer der Schule der ‚Westler'; die Schpassten heißen ‚Slawophile‘.

  805. 851.

    Secretary-General of the Muslim Brotherhood’s guidance bureau Mahmoud Hussein told Al-Ahram’s Arabic-language news website that the protesters consisted of „small groups with no political weight whatsoever and whose numbers do not exceed 2,000 protesters.“

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59779/Egypt/Politics-/Egyptian-Islamist-figures-slam-protests-at-preside.aspx

  806. 855.

    gerade bei m lanz: reinhold, the future of mankind

  807. 856.

    Genug Lektüre – für morgen – danke allerseits!
    „Incongruity“ ist spannend.
    Als erstes fielen mir dazu die ZO-konformen Kommentatoren ein.
    Mal sehen, ob das paßt.

  808. 857.

    @ karolachristiane

    Es kommt noch dicker:

    Was wir heute als ‚Rassismus‘ verhandeln hat auch eine linke Vorgeschichte …

    http://www.mlwerke.de/me/me06/me06_165.htm

    „Es ist kein Land in Europa, das nicht in irgendeinem Winkel eine oder mehrere Völkerruinen besitzt, Überbleibsel einer früheren Bewohnerschaft, zurückgedrängt und unterjocht von der Nation, welche später Trägerin der geschichtlichen Entwicklung wurde. Diese Reste einer von dem Gang der Geschichte, wie Hegel sagt, unbarmherzig zertretenen Nation, diese VÖLKERABFÄLLE werden jedesmal und bleiben bis zu ihrer gänzlichen Vertilgung oder Entnationalisierung die fanatischen Träger der Kontrerevolution, wie ihre ganze Existenz überhaupt schon ein Protest gegen eine große geschichtliche Revolution ist. …

    So in Östreich die panslawistischen Südslawen, die weiter nichts sind als der Völkerabfall einer höchst verworrenen tausendjährigen Entwicklung. Daß dieser ebenfalls höchst verworrene Völkerabfall sein Heil nur in der Umkehr der ganzen europäischen Bewegung sieht, die für ihn nicht von Westen nach Osten, sondern von Osten nach Westen gehen sollte, daß die befreiende Waffe, das Band der Einheit für ihn die russische Knute ist – das ist das Natürlichste von der Welt.“

    … was nicht passt zum HistoMat, wird platt gemacht, klare Ansage von Kalle.

    Die Balten haben das aus Anlass ihres EU-Beitritts ausgegraben, um beweisen zu können, dass sie mit Russland als Nachbarn echt Pech hatten und in einer ganz guten Schocker-Doku zusammengefasst.

    Die Sowjet Story german / deutsch.flv

    hxxxp://www.youtube.com/watch?v=2R2bNqT4tII

    Daraufhin drohte ein russischer Minister die Litauische Botschaft in Moskau in die Luft sprengen.

    Was machen wir nun mit Leuten, die vorne und hinten nicht zum Westen, zur FdGO, etc. passen (wollen !) ?

    Obama streicht fast jeden Tag auf einer Liste Namen aus, die nicht von der nächsten Drone getötet werden sollen. Bzw. manchmal streicht er auch wohl keinen Namen aus.

  809. 858.

    @855 publicora

    herzlichst gedankt !!!

  810. 859.

    @Publicola
    Danke für das Betthupferl! :)

    http://sheikyermami.com/wp-content/uploads/2008/03/hatecrime.jpg

  811. 860.

    @ Publicola

    http://floppingaces.net/wp-content/uploads/2011/04/Muslim_Hate_political_cartoon.jpg

    sieht so lächerlich aus, aber der deal ist ernst gemeint:

    Ihr hört auf unsere Glaubensüberzeugung zu diffamieren* –
    und wir hören auf, uns an Euch zu versündigen.

    *“wie Holocaust-leugnen“

    Das ist nicht nur ernst gemeint, sondern m.E. auch authentisch so empfunden.

    Klingt doch gut der deal; das unraste räsonieren hört auf und Friede kehrt ein.

    Psychodelische Weihnachtsbesinnlichkeit als Dauerzustand.

    So kann man empfinden.

  812. 861.

    @ aricoranjunion herzlichst gedankt !!! :)

    btw:
    ist heute in Ägypten ein schlechter Tag
    für JL-Blog-Koranzitierer ?

  813. 862.

    … junior … natürlich … hasta la vista – bis morgen

  814. 863.

    Früher fand ich sowas tröstlich:
    ein bißchen Eskapismus.
    http://www.youtube.com/watch?v=fopc4exF4D0

  815. 864.

    @862 publicora

    ich bin gespannt auf morgen

  816. 865.

    Ägypten – Finale für heute:

    In Egypt, a huge crowd of protesters forced President Morsi from the palace of the republic. The protests grew and spread as the evening wore on. AP estimated the number of protesters at at least five sites in Cairo at 100,000.

    Protests also played out in Alexandria and elsewhere around the county.

    The demonstrators called for a repeal of Morsi’s decree granting himself broad new powers to push through the draft constitution. A referendum on the constitution is to take place on 15 December.

    But tonight’s protests were large enough
    to cast doubt on that date.

    Tonight for the first time, protesters in great numbers also called for Morsi to step down.

    Disappointment over his victory in the presidential election has to this point churned mostly beneath the surface.
    Until his decree on 22 November, the opposition raised repeated objections to Morsi’s leadership.
    But now the popular ire has turned on the man himself.

    Neither Morsi nor the Freedom and Justice Party made a statement about the huge new protests.

    The big question:
    will the president try to skate through to the referendum,
    which he is likely to win?

    Opposition groups announced a sit-in outside the palace to last all week and more big protests on Friday.

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2012/dec/04/syria-obama-chemical-weapons-warning-live

  817. 866.

    Ich kann mich nicht entscheiden. Soll ich es interessant finden, dass die, die sich so über die Nichtnennung von muslimischen Namen bei Gewalttaten so empören können, und fehlende Empathiefähigkeit bei den Tätern beklagen, bei dem Cast Lead Massaker nicht die geringste Empathie zu empfinden vermochten. Stimmt nicht ganz. Da war es das Mitgefühl für die Bombenwerfer.

    Aber ich habe mich gerade entschieden. Die Konstanz der Doppelmoral langweilt.

    • 5. Dezember 2012 um 00:37 Uhr
    • Erol Bulut
  818. 867.

    hxxp://www.zeit.de/news/2012-12/04/tunesien-zehn-verletzte-bei-angriff-auf-gewerkschaftsdemonstration-in-tunis-04211205

    „Bei einem Angriff von Islamisten auf eine Demonstration des größten tunesischen Gewerkschaftsbunds sind in der Hauptstadt Tunis zehn Menschen verletzt worden. Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde die Demonstration anlässlich des 60. Jahrestags des Mords an Farhat Hached, dem Gründer des Gewerkschaftsbunds UGTT, von dutzenden Gewalttätigen angeriffen, die der islamistischen Regierungspartei Ennahda nahestehen. Obwohl die Polizei eingeschritten sei, seien zehn Demonstranten verletzt worden, teilte der UGTT mit.“

    ATTAQUE CONTRE LE SIEGE DE L’UGTT LE 04/12/2012

    http://www.youtube.com/watch?v=I8s753ywrjs

    Diese Salatkisten sind wie die Faschos bei Cost Gravas

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Z_(Film)

    Muss man als Ex-Linker, der sich seine Erinnerungen auch nicht aussuchen kann, einfach mal so feststellen. Auch wenn es sicher nicht korrekt ist.

  819. 868.

    ach ja,

    They distort the perception until it fits their self concept.”

    Sie wissen alle, dass sie lügen und sie wollen damit nichts anderes, als verletzen.

  820. 869.

    @ eb

    ach wissen sie, manche sind jung und andere älter.
    und manche werden früher wach und andere später.

    @all

    wünsch einen angenehmen schlaf

  821. 870.

    “Jugendliche” oder “Berliner”, “Kölner” ohne näheren Hinweis genügt mittlerweile um die Täterherkunft zu erahnen – sonst wird geschrieben:Der 16-Jährige Sven K. oder der der Berliner Franz C.

    @ Leon

    Jein.

    Teilweise gibt es über besonders rohe Gewaltdelikte zunächst bzw. technisch bedingt sehr spärliche Informationen. Bei den ersten Meldungen über die Gewaltorgie gegen den Rentner in der Münchner U-Bahn oder im Fall Brunner hat sich der eine oder andere vertan.

    Abgesehen davon besteht die Blödheit des teilweise gezielten Verschweigens des Migrationshintergrunds von Tätern bei gleichzeitiger Nennung anderer sozialer Merkmale derselben und/oder von gekürzten Namen von Opfern zusätzlich darin, dass der Migrationshintergrund spätestens im Nachgang öffentlich wird.

    • 5. Dezember 2012 um 01:51 Uhr
    • N. Neumann
  822. 871.

    Ägypten – National Salvation Front – 3 demands:

    After Tuesday’s mass protests, Egypt’s National Salvation Front has agreed on three main demands to be put before President Mohamed Morsi to be met before Friday.

    The National Salvation Front is a recently-formed umbrella group led by former presidential candidates Hamdeen Sabbahi and Amr Moussa, along with reform campaigner Mohamed ElBaradei

    The front – which includes the Constitution Party, the Egyptian Popular Current, the Social Democratic Party and the Socialist Popular Alliance Party, amongst others – will demand

    that Morsi’s recent constitutional declaration be reversed;

    that the constitutional referendum slated for mid-December be scrapped; and

    that a new Constituent Assembly be drawn up
    to draft a constitution „more reflective“ of the popular will.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59781/Egypt/Politics-/Egypts-National-Salvation-Front-issues–demands-fo.aspx

  823. 872.

    Ägypgen – National Salvation Front?

    Gegen das Dekret des Präsidenten Mursi, das die Gewaltenteilung aufhebt,
    hat sich nach dem Tage der Dekreterklärung, dem 22. November 2012,
    eine Parteien-Allianz gegründet,
    die ‘National Salvation Front’ (Front der nationalen Rettung):

    Nasserist Party – Egyptian Social Democratic Party – Freedom Egypt Party – New Wafd Party – Free Egyptians Party – Farmers General Syndicate – Constitution Party – Egyptian Popular Current
    Socialist Popular Alliance Party – National Association for Change – National Progressive Unionist Party – Egyptian Current Party – Democratic Front Party

    http://en.wikipedia.org/wiki/National_Front_for_Salvation_of_the_Revolution

  824. 873.

    @ MM, Publicola

    http://www.youtube.com/watch?v=88tA5zql6CQ

    (Auch stammen bekanntere Songs wie „Cocaine“ oder „After Midnight“ aus der Feder von JJ Cale. Diesen hier hat wohl noch niemand, der bekannter ist, verwurstet.)

    • 5. Dezember 2012 um 01:59 Uhr
    • N. Neumann
    • 5. Dezember 2012 um 02:07 Uhr
    • N. Neumann
  825. 875.

    (Es ist wirklich langsam zum Kotzen, was die GEMA alles sperren lässt. Zumal führt es eher nicht dazu, dass einige Künstler mehr alte Aufnahmen verkaufen.)

    • 5. Dezember 2012 um 02:13 Uhr
    • N. Neumann
  826. 876.

    @ MR

    Diese wunderbaren Interpretationen gibt es nicht auf CD, 1 Schande:

    http://www.youtube.com/watch?v=J9tNFkJNTE8

    • 5. Dezember 2012 um 02:22 Uhr
    • N. Neumann
  827. 877.

    Hier noch ein noch nich tfreigegebener Beitrag von mir von woanders, auch mit ein paar neuen Gesichtpunkten:

    Die Abgesänge auf Assad liegen nahe, täuschen aber.

    Man muss sich die Alawiten vorstellen, wie die Serben zu ihren ‘besten Zeiten’; nur als Minderheit gegenüber den Albanern, ohne Aussicht auf Demokratie, EU, etc. dafür aber mit einem militanten, statt einem bankrotten Russland im Rücken.

    Den betreffenden debka-Artikel habe ich mal so zusammengefasst: ‘Schwere Panzerartillerie mit C-Waffenfähigen Ferngeschützen von Damaskus aus heute Abend mit vermutetem Ziel Aleppo in Marsch gesetzt.

    Marsch unter Deckung von schwerem Wetter; erwartete Einsatzbereitschaft zur Ausbringung von Kampfstoff Sarin nach Wetteraufklaren im Raum Aleppo: Donnerstag.’

    Die wollen durchaus Israel möglichst unprovoziert lassen; allein den Westen demütigen und die Menschen zur Verzweiflung treiben, auf dass sie sehen, dass keiner ihnen hilft.

    Wenn sie im Land mit Sarin-Granaten herumschießen, recht weit entfernt von Israel und ohne Wirkung nach der Türkei (aber demütigend nah vor der NATO Haustür) – dann ist die Wirkung optimal und Obama hat das Problem, den Syrern entweder ihre Verlorenheit durch Nichtstun zu beglaubigen – oder: hineinzugehen.

    Das würde natürlich der Auftakt zu einem Irak 2.0 und einem sofortigen Aufstand in Jordanien sein.

    Israel dagegen sollte eigentlich kein Problem haben, solange es nicht direkt eins gemacht bekommt.

    Assad wird jede Provokation Israels sorgsam vermeiden; auch wird ihn der Iran dazu anhalten.

    Für die Hisbollah würde der Iran sich selbst opfern können (wegen der damit verbundenen Erwartung einer ‘kosmischen Fanal-Wirkung’) – nicht so für Assad !

    Assads einige Chance ist, dass die Aufständischen aufgeben – und das werden sie müssen, wenn die Krankenpflege als Aufgabe Millionenfach um sich greift.

    Zu Zigtausenden ist bereits der Fall, dass versorgt statt gekämpft werden muss; UNHCR, etc. bestätigen diese Logik im AJE Gespräch mit James Base.

    • 5. Dezember 2012 um 03:31 Uhr
    • Thomas Holm
  828. 878.

    Ausgleichstreffer für Assad:

    http://www.kansascity.com/2012/12/04/3948592/us-might-name-syrian-rebel-nusra.html

    … a foreign terrorist group

    Die Aufständischen sind eben keineswegs ‚liebenswert‘. Assad hat noch Karten im Ärmel. Sowas kann er natürlich jederzeit beschleunigen.

    • 5. Dezember 2012 um 03:55 Uhr
    • Thomas Holm
  829. 879.

    @ NN

    Heiszt das Internet jetzt Nachgang?

    • 5. Dezember 2012 um 06:39 Uhr
    • MRX
  830. 880.

    @ N. Neumann – Danke für die drei Musik-Links (JJ Cale; Trevor Pinnock, Cembalo, mit Bach)

  831. 881.

    Es ist wirklich langsam zum Kotzen, was die GEMA alles sperren lässt. Zumal führt es eher nicht dazu, dass einige Künstler mehr alte Aufnahmen verkaufen.

    @ NN

    Man sollte sich in der Tat in der GEMA einmal ernsthaft Gedanken darum machen, inwiefern die GEMA-Blockungen den Künstlern schaden.
    Die letzten Musik- und Kabarett/Comedy-CDs habe ich mir i.d.R. nach Ansicht von Internet-Video-Clips käuflich erstanden.

    Denn im Prinzip und im Allgemeinen gilt die Regel:
    Nur das, was medial das Licht und das Gehör der Öffentlichkeit erreicht, existiert – Ausnahmen bestätigen die Regel.

  832. 882.

    Neumann
    Nach epikur ist das wecken von bedürfnissen nicht gerade ein freundschaftsdienst, trotzdem dank für die geile mucke.
    Kennen sie jordi saval ?

    • 5. Dezember 2012 um 08:58 Uhr
    • ernsthaft
  833. 883.

    Neumann
    Nach epikur ist das wecken von bedürfnissen nicht gerade ein freundschaftsdienst, trotzdem dank für die geile mucke.

    • 5. Dezember 2012 um 08:59 Uhr
    • ernsthaft
  834. 884.

    @ MRX

    „Ist der Sauer verbittert?“

    Nö. Nur von den immergleichen Kommentaren gelangweilt.

    • 5. Dezember 2012 um 09:03 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  835. 885.

    @ NN

    „Einigen ist bewusst, dass man in Schweiz deutsche Dialekte mehr schätzt als normales Hochdeutsch“

    Schwaben sind in der Schweiz ähnlich unbeliebt wie in Baden und in Berlin. Vermutlich weil ihre Mentalität der schweizerischen am ähnlichsten ist.

    • 5. Dezember 2012 um 09:05 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  836. 886.

    @ HJS

    Jein, man nennt in der Schweiz halt alle Deutschen Schwaben, aber die Schwaben haben nach Auskunft ausgewanderter Mitschüler anders als corlaute Norddeutsche, Rheinländer oder gar Balliner kaum Integrationsprobleme.

    • 5. Dezember 2012 um 09:17 Uhr
    • MRX
  837. 887.

    Den Euro hält in seinem Lauf # 732

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/korruption-griechenland-stuerzt-in-transparency-international-index-ab-a-870866.html

    Wofür die in der UNO gestimmt haben, braucht man nicht eigens erwähnen.

    • 5. Dezember 2012 um 09:18 Uhr
    • MRX
  838. 888.

    SB

    Die UNO verlangt von Israel den Zugang zu ihren Atomanlagen.

    • 5. Dezember 2012 um 09:30 Uhr
    • cem.gülay
  839. 889.

    Thomas Holm

    Obama warnt Syrien eindringlich vor den Einsatz von Chemie-Waffen

    Patriot-Raketen sind bewilligt für die Türkei.

    Sieht nach einer Nato-Invasion aus.

    Fehlt nur noch eine Gas Bombe im Sunniten-Viertel. Bush lässt grüßen

    • 5. Dezember 2012 um 09:33 Uhr
    • cem.gülay
  840. 890.

    @ Cem

    Verlangt werden kann vieles.

    Da aber Israel den NPT nicht unterschrieben hat, fehlt die rechtliche Grundlage.

    Aber wen schert das schon?

    • 5. Dezember 2012 um 10:27 Uhr
    • Serious Black
  841. 891.

    Game over.

    • 5. Dezember 2012 um 11:07 Uhr
    • MRX
  842. 892.

    MRX

    Lächerlich

    Griechenland könnte doch Costa Cordalis schicken

    • 5. Dezember 2012 um 11:10 Uhr
    • cem.gülay
  843. 893.

    @ p. 872

    National Salvation Front

    Interessant, dass die „Revolutionary Socialists“ da mit von der Partie sind. Hier ein Video ihres Protests von gestern:
    http://www.youtube.com/watch?v=Xefxs94Fnso

    Erwähnenswert m.E.: ab 0.33 (auf der Fahne) ist das Konterfei von Emad Effat zu sehen:

    Sheikh Emad Effat (c. 1959 – 2011) was a senior Egyptian Sunni Islamic cleric at al-Azhar Mosque who was shot and killed during protest demonstrations 15 December 2011. Effat had participated in the Arab Spring demonstrations in Egypt since the January uprising.

    en.wikipedia.org/wiki/Emad_Effat

    Vll. erinnert sich jemand an das „little experiment“ (mit Effat) in diesem Artikel:
    bigpharaoh.org/2012/01/02/islam-needs-a-revolution/

    ab ca. 4.20 kommt Hossam al-Hamalawy zu Wort:
    en.wikipedia.org/wiki/Hossam_el-Hamalawy

    He is regarded as „influential“ according to a diplomatic cable sent by US Ambassador Francis J. Ricciardone, Jr. in 2007.(..)

    El-Hamalawy was detained and tortured by deposed Egyptian president Hosni Mubarak’s State Security Investigations Service (SSI) in 2000, allegedly with the institution’s complicity. Because of his student activism, the Egyptian government maintained a security file on el-Hamalawy. As a result, he was refused employment as a professor by Egyptian universities and he was banned from entering the AUC campus for a year after he finished his MA in 2002. A picture of him was also left with the AUC security guards for several years later with instructions not to be let into campus if there were any ongoing protests.

    (just btw:)

    Hossam supports a one-state solution (one secular, democratic, non-denominational state) to resolve the Israeli-Palestinian conflict, rather than the politically mainstream two-state solution.

    Er betreibt diesen blog:
    arabawy.org/

    zu den RS:

    In the aftermath of Mubarak’s resignation as President, the RS is calling for permanent revolution. On May Day 2011, they chanted „A workers’ revolution against the capitalist government“, while marching to Tahrir Square. They argue that the working class, particularly of Cairo, Alexandria and Mansoura were the key players in ousting Mubarak, rather than the Egyptian youths‘ use of social networking sites, such as Facebook and Twitter, as has been widely reported. The RS sees the role of the Muslim Brotherhood post-Mubarak as „counter-revolutionary“.

    en.wikipedia.org/wiki/Revolutionary_Socialists#Post_Mubarak

    Schauen Sie sich die weiteren Positionen an (der Laden ist „straight“ anti-zionistisch). Oder lesen Sie diesen Text:
    socialistworker.org/2011/03/02/solidarity-from-egyptian-socialists

    Irgendwie klar, dass dem System die MB nur lieber sein kann. Manchmal scheint(!) das Ganze logisch; ist es anscheinend aber nicht.

    Und ich muss(!), nicht dass ich das unbedingt wollte, an diesen Typen denken, der mit der „verratenen Revolution“, Werner P… oder irgendwas in die Richtung.

    Aber vll. seh ich’s ja auch nur viel zu einfach…

    • 5. Dezember 2012 um 12:07 Uhr
    • MM
  844. 894.

    *hüstel*

    Fuck Morsi – ACAB (ganz schön pauschalisierend, das Letztere)

    http://twitter.yfrog.com/z/h7m0tbjfj

    • 5. Dezember 2012 um 12:17 Uhr
    • MM
  845. 895.

    @ Z & All

    Symbolpolitik wurde aber nicht nur vor 1945, sondern auch danach betrieben, jetzt vor allem mit der Moderne. Moderne Kunst wurde von Kultur, Wirtschaft und Politik bereits in den fünfziger Jahren gekauft, gesammelt und ausgestellt, lange b
    evor deutsche Banken ihre Geschichte aufarbeiteten, Firmen Zwangsarbeiter entschädigten oder Museen Gemälde restituierten. Die Kunst wurde zum symbolischen Austragungsort der Vergangenheitsbewältigung; die Rehabilitierung von Avantgarden war die Form der Wiedergutmachung, auf die sich alle einigen konnten.

    Julia Voss
    „Ablasshandel Moderne: Wie Deutschland die »entartete Kunst« hinter sich brachte“

    Merkur 12/2012

    http://www.klett-cotta.de/media/14/MR_2012_12_1171-1178_Julia_Voss_Moderne_entartete_Kunst_Deutschland_LP.pdf

    • 5. Dezember 2012 um 12:23 Uhr
    • MRX
    • 5. Dezember 2012 um 12:23 Uhr
    • Serious Black
  846. 897.

    @ p.

    Die ägyptische Revolution aus Sicht eines „Revolutionary Socialist“ (Interview, May 27, 2011):
    http://www.swp.ie/node/4487

    • 5. Dezember 2012 um 12:42 Uhr
    • MM
  847. 898.

    >Game over

    The volume of retail trade in the 17 countries using the euro fell 1.2 percent in October from September, the biggest drop since April, the EU’s statistics office Eurostat said on Wednesday. That was worse than the 0.1 percent fall forecast by economists in a Reuters poll.

    In a further sign of the difficult times for euro zone households, September’s reading was revised down to -0.6 percent from an earlier -0.2 percent estimate.

    ——————

    Klappt irgendwie nicht so, wie sich die Zentralplaner das vorstellen

    • 5. Dezember 2012 um 13:10 Uhr
    • Ariel Jassier
  848. 899.

    Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel das gesamte Einzelhandelsvolumen in sechzehn Mitgliedstaaten und stieg in fünf. Die stärksten Rückgänge verzeichneten Portugal (-4,5%), Finnland (-3,0%) und
    Deutschland (-2,8%).

    :-)

    • 5. Dezember 2012 um 13:14 Uhr
    • Ariel Jassier
  849. 900.

    @ Cem Gülay

    „Fehlt nur noch eine Gas Bombe im Sunniten-Viertel. Bush lässt grüßen“

    Schade, dass Saddams Kurdische Opfer von Halabscha nicht einfach so wieder aufstehen konnten, wie die Darsteller in so manchem Pallywood-Video.

    Noch scheint sich ja Assad behelfen zu können; seine Feinde sind so ungeduldig, dass Obama sie schon zu Terroristen scheint erklären zu müssen. Und falls doch noch nicht, fällt Assad bestimmt noch was ein, was er noch nachlegen kann.

    Hier ein Assad-Fan-Video mit Volltreffer-Salafiresten zu Italo-Westernmusik:

    „Wahhabistisch-zionistische Terroristen nach einem Hinterhalt der syrischen Armee in Abukamal bei Deir ezZor* getötet.“**

    *auf den Knochen der Armenier, wo man hinschaut – nur Geschichte

    **endlich ein pro-Assad-blog, der wirklich von Herzen zu kommen scheint: hxxp://urs1798.wordpress.com/2012/12/04/warum-keinen-waffenstillstnd-und-verhandlugen/

    Also; aber nur für hartgesottene Freunde von Italo-Western bitte !

    Weicheier weggucken und Kindersicherung in die Tonne getreten.

    So überwindet der Islam den Salafismus und findet mit Putins Hilfe zu seinem toleranten Kern zurück !

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=i2TKVBfP4_Y&has_verified=1

    0.37 wahrscheinlich eh kurz vor ‚ner Anabolika-Vergiftung

    Das ‚bye-bye‘ zum Schluss verrät noch fortdauernden westlichen Einfluss; ‚Hasta la vista baby‘ müsste das BRICS-korrekt heißen.

    Gas wird dann sauberer, es schäumt dann einfach aus den Leuten heraus, oder sie werden plötzlich scheckig, oder so, aber kaum Blut und nicht diese ekeligen offenen Knochenbrüche am Kopp …

    Der Kanal zeigt auch bekannte westliche Salafi-Aktivisten erst in NGO-Posen und dann bei Terrorismus porträtiert und z.Tl. wie sie umkommen.

    Das russische Gun-Camera Video von der T-72 125-mm-Glattrohr zeigt, dass sich seit dem Finnischen Winterkrieg doch was getan haben muss.

    Andere Videos von dem Kanal werfen die Frage auf, ob die Salatkisten auch schon so korrupt sind, Videos von Operationen, die nicht so gut gelaufen sind, an die Shabiha zu verticken, oder ob die Assad-Leute die alle erbeuten … oder ob die Übergänge eh fließend sind, was ich ein Stück weit vermute.

  850. 901.

    @870 (NN)

    Generell sollten die Medien eine etwas gelasseneren Umgang mit der Nennung oder Nichtnennung der Täterherkunft.
    Die Zeiten reißerischer Überschriften wie „Türke biss deutschen Schäferhund“ sind lange vorbei.

    Auch hat sich eine Zivilgesellschaft etabliert, die mit den unangenehmen Seiten des Pluralismus umzugehen versteht – die sachlichen Kommentare des einschlägigen Zeitartikels zum Tod des Schiedsrichters in NL stehen dafür.

    Gouvernantenhafte Volkspädagogik ruft nur Ärger hervor.
    Der Tagesspiegel, der als einzige Zeitung die Täterherkunft nannte, hat es vorgemacht, wie unverkrampfte konstruktive Berichterstattung gehen kann.

    Welches Bild müssen manche Redaktionen von ihren Lesern haben?
    Glauben die wirklich, sie würden sich bei einem „falschen“ Wort in einen wütenden mit Heugabeln und Fackeln bewaffneten Haufen verwandeln, der Pogrome veranstaltend durch die Lande zieht?

    • 5. Dezember 2012 um 14:02 Uhr
    • Leon;
  851. 902.

    @ NN

    Heiszt das Internet jetzt Nachgang?

    @ MR

    Ich schrieb spätestens im Nachgang.

    Es gibt, wie gesagt, teilweise Gewalttaten, über deren nähere Umstände alle Journalisten, die etwas dazu schreiben bzw. melden, zunächst noch nicht viel wissen. Sofern also (zunächst) auch nichts über den Migrationshintergrund / Nicht-Migrationshintergrund von Tätern bekannt ist, folgt daraus, dass sich sogar die üblichen Verdächtigen nicht darüber ausschweigen (können).

    Wenn sich die üblichen Verdächtigen (dann) in so einem oder einem anderen Fall über den Punkt Migrationshintergrund ausschweigen, wird er von einer oder mehreren anderen Zeitungen aber erwähnt. Die besagte Information ist natürlich über das Internet leichter zugänglich – „öffentlicher“ -, aber es sind nicht irgendwie das Internet oder Leute, die sich vorzugsweise auf Täter mit Migrationshintergrund beziehen, die ggf. den Migrationshintergrund bekannt machen, sondern normale Tageszeitungen, die auch in Printform erscheinen.

    Das hat in einigen Fällen wiederum die umso absurdere Folge, dass die üblichen verdächtigen Zeitungen, die sich ggf. lieber über den Migrationshintergrund von Tätern ausschweigen, denselben später dann doch auch selber erwähnen.

    • 5. Dezember 2012 um 14:10 Uhr
    • N. Neumann
  852. 903.

    @ Leon

    Ich hörte in der Mittagspause SWR1.
    Auch dort wurde die Täterherkunft benannt. btw: zu dem Schlägertrupp gehörten außer marokkanisch- auch antillen-stämmige.
    Der betreffende Verein fiel schon öfter durch Gewalttätigkeiten und Morddrohungen seitens seiner Jugend(!)spieler auf. Anstatt ihn vom Spielbetrieb zu suspendieren, wurde er dafür lediglich mit geringen Geldstrafen belegt.

    • 5. Dezember 2012 um 14:22 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  853. 904.

    Ethno-Namen-Nennungen …

    Es gibt Migranten aus der: Wie heißt das seit Hohmann korrekt ?

    „Täterethnie“ – oder – „Ethnie der Täter“ – habe den Überblick verloren

    die ernsthaft erörtern (und mithin auch erörtern wollen !) wie es in Teilen ihrer empfundenen Communitiy zu solchen Darbietungen von Verkommenheit kommen kann. Wie sollen solche lobenswerten Menschen von solchen Ereignissen überhaupt erfahren, wenn alle Ethno-infos weg-geschwiegen werden. Von Parallel-gesellschaftlichen Sonderkanälen ?

    Daran wird m.E. zuwenig gedacht. Das Verschweigebedürfnis kommt nicht aus der Mitte der Migranten; es entsteht allerdings eine Suggestion dahingehend.

    Ich will das nicht bei ZON posten, um meine Redaktionsempfehlung nicht zu gefährden. Wer den Gedanken gut findet und keinen Ruf mehr zu verlieren hat, kann die Idee gerne klauen und versuchen bei den Liienrichternachrufen unterzubringen.

    http://www.zeit.de/sport/2012-12/linienrichter-fussball-tot-niederlande-BuitenBoys?commentstart=193#comments

    Klauen ist ja eh Trend.

    „770.
    Erol

    Den Scheiß hat doch Holm von mir abgeschrieben …

    772.
    NN

    Ausgerechnet der Wirre Holm mit seinen Fehl-Analysen ,-)“

    Genau.

  854. 905.

    Eine Nicht-Nennung der Herkunft des Täters ist eher Kontraproduktiv.

    Aber wie soll man das dem Gutmenschen erklären. Wenn man die Herkunft nicht bennent, dann denkt der Leser zuerst an den Türken. So war es früher immer.

    Dunkele Haare= Türke. Vielleicht war es aber ein Armenier, Albaner, Kurde, Aramäer, Iraki, Afghane, Pole, Rumäne, Bulgare, Serbe, Afrikaner, Russe, Kasache, Georgier

    Eigentlich muss man die Herkunft benennen, um letztendlich Vorurteilen vorzubeugen, nämlich, es sind nicht immer nur Türken die Schläger.

    Also tun die Gutmenschen den Menschen aus dem türkischen Kulturkreis keinen gefallen, sondern schadet ihnen insgesamt nur.

    Aber die Volldeppen machen eben alles falsch, was man nur falsch machen kann.

    Es ist wirklich zum verzweifeln

    • 5. Dezember 2012 um 14:25 Uhr
    • cem.gülay
  855. 906.

    @ HJS

    Geringe Strafen? Wundert mich eigentlich, bei Auftritten niederländischer Mannschaften am Niederrhein wurde immer betont, dass es bei Tätlichkeiten in NL sehr restriktiv eine lebenslange Sperre gibt.

    • 5. Dezember 2012 um 14:31 Uhr
    • Leon;
  856. 907.

    Neumann
    Nach epikur ist das wecken von bedürfnissen nicht gerade ein freundschaftsdienst, trotzdem dank für die geile mucke.
    Kennen sie jordi saval ?

    @ ernsthaft

    Na klar kenne ich Jordi Savall. Falls Sie ein Bedürfnis nach Gambenmusik haben, möchte ich Ihnen aber den Sampler „Music for Viols“ des englischen Ensembles „Fretwork“ empfehlen (5 CDs). Nach meinem Dafürhalten besser als Savall und allemal preiswerter.

    http://www.amazon.de/Music-Viols-Fretwork/dp/B001BSH0YO/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1354713422&sr=8-1

    Insofern wäre das Wecken von Bedürfnissen kaum vergiftet.

    • 5. Dezember 2012 um 14:31 Uhr
    • N. Neumann
  857. 908.

    Zusatz
    Täter-Herkunft

    Und wenn man es immer schön weglässt, dann kommt ein Buch-Autor und bringt Statistiken die die Herkunft benennen und schub die wubs, ist der Autor Millionär, dank der Gutmenschen Journalie, weil der Leser gespannt ist, ob er denn recht hat mit seinen Vorurteilen.

    Vielen Dank ihr Mülti-Külti Beschützer

    • 5. Dezember 2012 um 14:32 Uhr
    • cem.gülay
  858. 909.

    Geil ist auch der, aber der kommt von den Roma

    Asyl bitte, wail isch Roma und verfülgt.

    Gleicher Roma wurde beim klauen erwischt

    Polizist: Woher kommen sie

    Roma: Ig Serbe

    Polizist: Sind sie Roma

    Roma: Ja, was hat zu tun du Nazii, bin Sirb. Gucken Pass

    • 5. Dezember 2012 um 14:38 Uhr
    • cem.gülay
  859. 910.

    „mit einem Schraubenzieher attackiert“ – spricht eher für Klassenkampf

    http://www.bild.de/news/inland/news-inland/angriff-auf-chef-der-provinzial-versicherung-27532672.bild.html

  860. 911.

    @ NN

    “Einigen ist bewusst, dass man in Schweiz deutsche Dialekte mehr schätzt als normales Hochdeutsch”

    Schwaben sind in der Schweiz ähnlich unbeliebt wie in Baden und in Berlin. Vermutlich weil ihre Mentalität der schweizerischen am ähnlichsten ist.

    @ HJS

    Das könnte sein. Hinzu kommt aber, dass die Schwaben den Schweizern a) geographisch und b) sprachlich am nächsten sind.

    Das Schwaben-Bild in Berlin, das manchmal über die Medien ventiliert wird, halte ich für teilweise wirklich schief. Da ist meistens von fleißigen Schwaben die Rede, die in Berlin Häuser kaufen. Die gibt es bestimmt auch. Eher sind zugezogene Schwaben in Berlin aber mehr oder weniger Teil der linken Szene und machen etwa in Kreuzberg mit freundlicher Unterstützung von Hans-Christian Ströbele völlig idiotisch gegen einen McDonalds mobil. Ein veritabler schwäbischer Yuppie ist mir hier in all den Jahren noch nie untergekommen.

    Generell fallen einige Schwaben in Berlin deshalb auf, weil sie häufiger und stärker als andere zugereiste Deutsche Dialekt reden. So wurde ich beispielsweise mal als „Pienzer“ bezeichnet. Als ich dies mit „Do Funz em Trikot“ quittierte, wurde ich gefragt, was das genau bedeutet.

    • 5. Dezember 2012 um 14:57 Uhr
    • N. Neumann
  861. 912.

    @ Leon

    „immer betont, dass es bei Tätlichkeiten in NL sehr restriktiv eine lebenslange Sperre gibt.“

    Lebenslang wurde sodann aber als zu grausam erkannt – für die Lebenden zumindest.

    „„Nach vielen Reaktionen der Vereine haben wir beschlossen, den Jugendlichen noch eine zweite Chance zu geben“, begründete der KNVB diese Entscheidung. Jugendliche können nicht mehr lebenslang, sondern höchstens drei Jahre gesperrt werden.“

    http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/niederlaendischer-fussball-gewalt-und-aggression-sind-alltag-11981694.html

  862. 913.

    @ HJS

    Jein, man nennt in der Schweiz halt alle Deutschen Schwaben, aber die Schwaben haben nach Auskunft ausgewanderter Mitschüler anders als corlaute Norddeutsche, Rheinländer oder gar Balliner kaum Integrationsprobleme.

    @ MR

    Zumal die Nicht-Schwaben durchschnittlich weniger über Schweizer Eigenheiten wissen.

    Abgesehen davon wird norddeutscher Sound von einigen Schweizern für ein besonders deutliches Hochdeutsch gehalten. Dagegen wurde ein in der Schweiz lebender und arbeitender Freund von Zürichern schon mehrmals aufgefordert, Kölsch zu sprechen.

    • 5. Dezember 2012 um 15:04 Uhr
    • N. Neumann
  863. 914.

    Islamoptimistische Gutmenschen voll im Depri-Modus bei der BBC:

    „Twenty-five-year-old Magdulien Abaida, who was involved in organising aid for the rebels fighting Colonel Muammar Gaddafi, has just been given asylum here by the UK government.

    Now the city on the edge of the North Sea, where she knows no-one, has become her temporary home.“

    Flucht Mutterseelen-alleine auf eine Dreckswetter- Junk-Food-Insel …

    http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-20584573

    nach mehrfachen Entführungen zu Ehren-problematischen Entladungen bei Vernehmungen, etc. min. 3.00 – 4.00

    Sehenswert; Gutmenschen treten eher rein Alibi-mäßig auch noch auf; hier noch vertreten durch:

    Activist Sacher-Masoch, Verzeihung; Sara Maziq says Libyan women are achieving more now than they did under Gaddafi

    aber irgendwie alles nur noch Feigenblatt.

    Vor ca. 18 Monaten hatte ich gesagt, wenn der Islam endlich machen kann, was er will – DANN kriegen wir die richtigen Migranten nach Europa.

    Sieht nicht schlecht aus.

  864. 915.

    http://www.zeit.de/news/2012-12/05/deutschland-gericht-keine-schulverweigerung-wegen-neomarxistischen-lehrplans-05151216

    Da müssen die Kids alle durch, finde ich:

    „Kennst Du den Feind und kennst Du Dich selbst, Tausend Schlachten ohne Schlappe.“

    Wo er recht hat, hat er recht, der Mao.

  865. 916.

    @ NN

    b) sprachlich am nächsten sind.

    Nein, das sind die Südbadener, Elsässer (so sie noch elsässisch sprechen) und Gsiberger.

    • 5. Dezember 2012 um 15:45 Uhr
    • MRX
  866. 917.

    @ NN

    Dagegen wurde ein in der Schweiz lebender und arbeitender Freund von Zürichern schon mehrmals aufgefordert, Kölsch zu sprechen.

    Solange sie ihn nicht auffordern, Kölsch zu trinken, ist das ja human.

    • 5. Dezember 2012 um 15:47 Uhr
    • MRX
  867. 918.

    @ NN

    Ein veritabler schwäbischer Yuppie ist mir hier in all den Jahren noch nie untergekommen.

    Was sollte der auch dort. Der geht wohl eher nach Frankfurt.

    • 5. Dezember 2012 um 15:50 Uhr
    • MRX
  868. 919.

    Dem Kenner müsste so etwas doch sehr zu denken geben:

    „Akhi erst mal mögen wir keine Nachkommen der Bani Ummaya la. (also Salafisten), möge Allah swt. sie verfluchen“

    Als Bannerträger des Mo.family-mordenden Umayyadentums werden also die Saudis-Wahabiten verortet – und keineswegs die verbündeten Damaszener Machthaber, obwohl diese sich doch nach Kräften als solche zu empfehlen suchen. Von wem wird das so verortet; ach so:

    http://www.shia-forum.de/index.php?/topic/55441-aegypten-in-zukunft-ein-islamischer-staat/

    Wenn liebe Umayyaden in Damaskus herrschen und böse aber über den sakralen Sand gebieten, dann gibt es da aber einiges aufzuräumen.

    Irgendwie für alle.

    Ferner: Selbstredend negativ zu Ägypten:

    „und 2. wird in Ägypten gerade nicht ein Staat nach der Scharia Muhammads (s.) installiert, sondern ein weitere Diktatur von amerikanischen Gnaden. Lies mal wo Mursi und seine Kinder aufgewachsen sind und leben und frag dich, wieso er Hillary Clinton mit einem strahlenden Lächeln empfängt.
    Was denkst wer mit den Israelis über den einen Waffenstillstand mit der Hamas verhandelt hat? Mursi wusste, dass er aufliegen würde, wenn die unterdrückten Palästinenser wieder in den Blickpunkt der Medien rücken. Und informier dich mal, wer bis heute das ägyptische Millitär finanziert.“

    Genau, wo sie recht haben, haben sie recht.

    „Inshallah werden dann deine Augen geöffnet Akhi.“

    Auf dass die Akhis nur noch Feinde erblicken.

  869. 920.

    – … ganz schön pauschalisierend … –

    @ MM – Herzlichen Dank für die Hinweise und Links (‚Revolutionary Socialists‘). Die verlinkten betreffenden Websites hatten schwerpunktmäßig mit der trotzkistischen Gruppe ‚International Socialists‘ bzw. ‚Socialist Workers Party‘ (begründet Tony Cliff) in GB (Zeitung: ‚Socialist Worker‘) oder in Irland zu tun.

    Einem dem unerbittlichen Alterungsprozess unterworfenen Zeitgenossen und in der persönlichen Rückschau erinnert ein derartiges Theorie- und Erkenntnis-Instrumentarium
    einer Gruppierung wie ‚International Socialists‘ – früher jedenfalls mit einer Wochenzeitung, die vertrieben werden wollte –
    oder gar
    einer trotzkistischen Gruppierung ‚Workers Revolutionary Party‘ – in den 70er Jahren jedenfalls mit einer Tageszeitung (!), die ja vertrieben (!) werden wollte – (begründet von Gerry Healy; prominentes Mitglied übrigens (einst): Vanessa Redgrave)
    doch sehr an eine ‚oversimplify-your-life‘-Maschine.

    I.d.R. tritt dann irgendwann im Leben ein – nicht nur im politischen Bereich allokierbarer – Prozess der Differenzierung und der Akzeptanz komplexer Gegebenheiten ein,
    den Wilhelm Busch wohl recht treffend wie folgt beschreibt:

    Früher, da ich unerfahren
    Und bescheidner war als heute,
    Hatten meine höchste Achtung
    Andre Leute.

    Später traf ich auf der Weide
    Außer mir noch mehr Kälber,
    Und nun schätz ich, sozusagen,
    Erst mich selber.

  870. 921.

    …. (begründet von Tony Cliff) …

  871. 922.

    @ NN

    b) sprachlich am nächsten sind.

    Nein, das sind die Südbadener, Elsässer (so sie noch elsässisch sprechen) und Gsiberger

    @ MR

    Vorschlag zur Güte: Ich schlage die Südbadener nie wieder den Schwaben zu und du unterlässt es von nun an, den zur westoberdeutschen Dialektgruppe gehörenden Elsässern und Vorarlbergern hinterrücks einen deutschen Migrationshintergrund anzudichten.

    • 5. Dezember 2012 um 16:56 Uhr
    • N. Neumann
  872. 923.

    http://www.aargauerzeitung.ch/international/assads-chemiewaffen-sind-innert-weniger-stunden-einsatzfaehig-125735449

    „Beim Neutralisieren der Waffen kommt es darauf an, wie schnell es gehen soll und für wie wichtig der Schutz der Umwelt erachtet wird.

    Nämlich?

    Je umweltverträglicher die Substanzen entschärft werden, desto länger dauert es. Im schlimmsten Fall werden sie im Meer versenkt, aber das löst das Problem nicht, denn Senfgas etwa neutralisiert sich nicht von selber.“

    Aber klar, dass da wieder gepfuscht werden wird; und wir wissen auc schon von wem. In einem solchen Meinungsklima hätte ich als US-Präsident aber exakt null Bock, mich darum zu kümmern, wer das über wen in Syrien auskippen wird.

    Aber bitte umweltverträglich; und wehe Ihr macht einen Fehler …

  873. 924.

    902 NN
    Danke für den tip.

    • 5. Dezember 2012 um 17:08 Uhr
    • ernsthaft
  874. 925.

    @ NN

    „Ein veritabler schwäbischer Yuppie ist mir hier in all den Jahren noch nie untergekommen.“

    Was sollte der auch dort. Der geht wohl eher nach Frankfurt.

    @ MR

    Jein, dann wohnt er aber im zwar sehr gepflegten, jedoch untrendigen Taunus, weil die Frankfurter Innenstadt mehr asi und weniger hip ist als Mitte oder Prenzlberg.

    Und in der Beratungsbranche und Kanzleien gibt es auch ein paar Jobs in Berlin. Oder er macht hier irgendwas mit Immobilien.

    • 5. Dezember 2012 um 17:08 Uhr
    • N. Neumann
  875. 926.

    Bahá’is haben sich erfolgreich verkirchlicht:

    „Bahá’i-Gemeinde mit derzeit 5600 Mitglieder erhält den Status der Körperschaft des Öffentlichen Rechtes“

    Die Transzendenz-vergessene, islamophobe, rassistische und religiös barbarisch ent-alphabetisierte Bundesrepublik ist allerdings weiterhin des Tatbestandes schuldig, den Muslimen, die nicht wissen was sie wollen, nicht einfach auch so etwas schönes zu Weihnachten zu backen:

    „Zum anderen ist bisher noch keine annähernde Reglung geschaffen worden, wie mit den knapp 4 Mio Muslimen hierzulande verfahren werden soll. Muslime mit ihren Religionsgemeinschaften erfüllen allemal den Tatbestand einen Körperschaft, doch die Politik hat dazu bisher keinen Willen gezeigt, dieses Thema strukturiert anzugehen.“

    http://islam.de/21503

    Mosern, um sich unwohl zu fühlen

  876. 927.

    Oder er macht hier irgendwas mit Immobilien.

    @ HJS

    Nachtrag: Und wenn er irgendwas mit Immobilien/Architektur zu tun hat, dann ist er natürlich Gentrifizierer, also der Feind. Weil sein Binnen-Migrationshintergrund mehr als bei anderen Gentrifizierern herausgehört wird, glauben die Gentrifzierungskritiker, dass viele Gentrifizierer Schwaben sein müssen, die es ja sowieso immer mit Häusles haben (es sei denn, sie tragen Wursthaare und leben im hinteren Kreuzberg).

    • 5. Dezember 2012 um 17:22 Uhr
    • N. Neumann
  877. 928.

    @ NN

    Könnte der Anti-Gentrifizierungsdiskurs in Berlin somit teilweise als innerschwäbische Auseinandersetzung gewertet werden?

    Abgesehen davon, habe ich allerdings nicht den Eindruck, dass Balliner verschiedene süddeutsche Dialekte auseinanderhalten können. Vor vielen, vilen Jahren musste ich mir mal einen ablschen als ein TAZ-Autor über einem Monnemer schrieb, er habe ihm etwas in schwäbischen Dialekt erklärt.

    • 5. Dezember 2012 um 17:29 Uhr
    • MRX
    • 5. Dezember 2012 um 17:31 Uhr
    • N. Neumann
  878. 930.

    Mursis Basis schlägt los:

    „Several thousand supporters of President Mohamed Morsi on Wednesday chased opposition protesters from a camp they had set up outside the presidential palace in Cairo, an AFP correspondent said.

    The Islamists rallied to the call of the Muslim Brotherhood, chanting „the people want to cleanse the square“ of opposition demonstrators, and „Morsi has legitimacy.”“

    hxxp://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=463837

    Erste Bilder vom Zelte-abreißen, etc.:

    http://www.youtube.com/watch?v=qziHbQXKhz8

  879. 931.

    @ NN

    “Pienzer”

    Was soll’n das sein?

    • 5. Dezember 2012 um 17:40 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  880. 932.

    @ HJS

    So genau möchte man das vielleicht gar nicht wissen.

    • 5. Dezember 2012 um 17:47 Uhr
    • MRX
  881. 933.

    @ NN

    Könnte der Anti-Gentrifizierungsdiskurs in Berlin somit teilweise als innerschwäbische Auseinandersetzung gewertet werden?

    @ MR

    Ja, wobei ich mit einiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehe, dass es in Berlin mehr schwäbischstämmige Gentrifizierungskritiker als veritable Gentrifizierer gibt.

    Schwaben bzw. noch nicht lange nach Berlin migrierte Schwaben sind, wie gesagt, wahrscheinlich deshalb zu Hassfiguren eines Teils der linksradikalen Szene geworden, weil sie durch ihren Dialekt unter den Zugezogenen vergleichsweise häufig auffälliger sind.

    Abgesehen davon muss man im gegebenen Zusammenhang berücksichtigen, dass doofe Linke mit Zuschreibungen wie „Yuppie“ oder „Gentrifizierer“ sehr inflationär umgehen. Das können demnach auch Leute sein, die sich etwa in Kreuzkölln eine sanierte 70qm-Mietwohnung leisten können, wozu es nach normalem Ermessen keines besonderen Wohlstandes bedarf.

    Abgesehen davon, habe ich allerdings nicht den Eindruck, dass Balliner verschiedene süddeutsche Dialekte auseinanderhalten können. Vor vielen, vilen Jahren musste ich mir mal einen ablschen als ein TAZ-Autor über einem Monnemer schrieb, er habe ihm etwas in schwäbischen Dialekt erklärt.

    Ja, zumindest Badener werden in Berlin häufig den Schwaben zugeschlagen.

    Neulich hatte ich es mit einem gebürtigen Karlsruher zu tun, bei dem ich komischerweise weniger badisches Singsang, sondern mehr schwäbischen Sound heraushörte.

    • 5. Dezember 2012 um 17:47 Uhr
    • N. Neumann
  882. 934.

    – Syrien –

    The embattled Syrian President Bashar al-Assad is considering the possibility to claim political asylum for himself, his family and his close circle in Latin America if he has to cede power, a newspaper reported Wednesday.
    http://english.alarabiya.net/articles/2012/12/05/253495.html

  883. 935.

    @ NN

    Schon bei Fontane in „Effi Briest“ heißt es, dass manche eine Mietwohnung wieder aufgegeben hätte, „wegen lauten Klavierspiels oder Schwaben“.

    • 5. Dezember 2012 um 17:52 Uhr
    • MRX
  884. 936.

    @ NN

    “Pienzer”

    Was soll’n das sein?

    @ HJS

    Ein Weichei/Jammerlappen. Wenn ich mich richtig erinnere, kam der betreffende Migrant aus Bruchsal, was zumindest nicht weit von der schwäbisch-badischen Grenze liegt.

    Auch Badener sprechen in Berlin mitunter wie in einer Karlsruher Kneipe.

    • 5. Dezember 2012 um 17:55 Uhr
    • N. Neumann
  885. 937.

    @ NN

    Politisch ist Mannheim auch Baden, wenngleich sie stets weiter als Kurpfälzer betrachtet haben. War ja auch demütigend aus dem Kaff Kallsruh regiert zu werden.

    • 5. Dezember 2012 um 17:55 Uhr
    • MRX
  886. 938.

    Bruchsal ist tief badisch.

    • 5. Dezember 2012 um 17:57 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  887. 939.

    @ NN

    Schon bei Fontane in “Effi Briest” heißt es, dass manche eine Mietwohnung wieder aufgegeben hätte, “wegen lauten Klavierspiels oder Schwaben”.

    @ MR

    Hegel!

    • 5. Dezember 2012 um 17:58 Uhr
    • N. Neumann
  888. 940.

    hxxp://marketdailynews.com/2012/12/05/syrian-rebels-when-we-finish-with-assad-we-will-fight-the-u-s/

    „”it didn’t appear to be much of a laughing matter when Syrian rebels were shown on camera proudly burning U.S. flags on two separate occasions recently. …

    Another opposition fighter recently spoke of his desire to see the Al-Qaeda flag fly over the White House once the rebels are victorious across the region. Suffice to say, he didn’t appear to be joking.“

    Erst hatten die Amis tatsächlich gedacht, die machen doch nur Spaß.

    A video for our Geog 160 class at Penn State about the Conflict in Syria.

    mit sehr gutem Kartenmaterial zum geographischen Überblick:

    http://www.youtube.com/watch?v=FfCt_c_KNyQ

    Hören sich so an, die jungen Leute, als würden sie sich nicht so schnell einreden lassen, dass sie an allem schuld seien.

  889. 941.

    Einen besonderen Status haben die Einwohner der Stadt Bad Wimpfen bei Heilbronn. Der Ort gehörte nämlich bis 1945 als Exklave zu Hessen und lag danach genau auf der Grenze zwischen Baden und Württemberg. Allerdings sprechen sowohl Badener als auch Württemberger in dieser Gegend einen fränkischen Dialekt, weshalb sich die Wimpfener selbst als „Franken“ bezeichnen.

    http://www.google.de/search?num=10&hl=de&site=imghp&tbm=isch&source=hp&biw=964&bih=565&q=Bad+wimpfen&oq=Bad+wimpfen&gs_l=img.12..0l10.1016.3500.0.5000.11.9.0.2.2.1.359.1501.0j1j4j1.6.0…0.0…1ac.1.hfeFFLnKAz4

    • 5. Dezember 2012 um 18:00 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  890. 942.

    # 728 – „Ob es noch die Chance gibt, dass die Ägypter das Verfassungsreferendum scheitern lassen?“

    # 757 – “ … man wird es voraussichtlich schaffen, die MB-Radikal-Lösung zum Strauchelnn zu bringen und zumindest zu relativieren“

    A breakthrough to resolve Egypt’s crisis over disputed constitution articles was imminent, the country’s Vice President Mahmoud Mekky said in a news conference in Cairo on Wednesday.
    Mekky urged for amendments to be made until consensus is reached ahead of Dec. 15 referendum, and said “consensus” is mandatory.
    “There must be consensus,” he said, expecting a dialogue to begin soon with the opposition to end the crisis.

    “The demands of opposition protesters must be respected,” he advised, adding “I am completely confident that if not in the coming hours, in the next few days we will reach a breakthrough in the crisis and consensus.”

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/12/05/253516.html

  891. 943.

    Nachtrag:

    Das Bekannteste an Bruchsal ist neben dem Schloss der Knast.

    • 5. Dezember 2012 um 18:04 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  892. 944.

    Bruchsal ist tief badisch.

    @ HJS, MR

    Das Wort Pienzer ist, wie ich gerade gegoogelt habe, kurpfälzisch. Die sprachliche Kurpfalz wiederum grenzt an den Regierungsbezirk Nordbaden an, zu dem auch Bruchsal gehört.

    • 5. Dezember 2012 um 18:05 Uhr
    • N. Neumann
  893. 945.

    @ NN

    Nein, es handelt sich um einen damals wohl in Ballin üblichen Ausdruck für Kakerlaken.

    @ HJS

    Bruchsal: Seit 1803. Es war davor Residenz des Fürstbischofs von Speyer (Speyer selbst war lutherische Reichssatdt).

    Bad Wimpfen: Ich weiß nicht, wie es sich bei den Evangelen verhält, die Katholiken gehören daher immer noch zum Bistum Mainz.

    Franken: Interessant sind die Dialektverhältnise in Heilbronn, dass ich schwäbisch-fränkischen Übergangsgebiet liegt. Die ‚besseren Kreise‘ spre(a)chen eher mit schwäbischem Tonfall (‚Papa Heuss‘), bei den unteren Schichten klingts schon deutlich nach Mannheim.

    • 5. Dezember 2012 um 18:08 Uhr
    • MRX
  894. 946.

    PS – Ägypten –

    Egyptian protesters demonstrating against Mohamed Morsi’s assumption of sweeping powers have clashed with the president’s supporters in Cairo, as Morsi’s deputy predicted a imminent breakthrough in resolving the crisis over the country’s draft constitution.

    The US secretary of state, Hillary Clinton, expressed concern about the unrest, urging urgent dialogue between the sides.

    … Muslim Brotherhood supporters stormed a sit-in by about 300 opponents of Morsi outside the presidential palace, beating participants and destroying tents. Rocks were thrown and people fought with sticks.

    The Nobel laureate Mohamed ElBaradei … accused Morsi’s supporters of a „vicious attack“ on peaceful protesters, who he said were afforded no protection by police. He said that the president should protect protesters to preserve „what remains of his legitimacy“.
    It was ElBaradei’s Constitution party that had announced the sit-in outside the palace, and another mass rally is planned for Friday.

    The Brotherhood’s political arm, the Freedom of Justice party, had called on its Facebook page for a counter-protest in response to the sit-in …

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/dec/05/morsi-supporters-opponents-clash-cairo

  895. 947.

    PPS – 19:00 Molotov cocktail bombs fly around the presidential palace, fireworks lit up the sky and gunshots were heard as clashes flurred up minutes before 7pm at the presidential palace in Cairo on Wednesday between supporters of President Mohamed Morsi and his opponents, who had been holding a protest sit-in at the site since Tuesday night.
    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59852/Egypt/Politics-/LIVE-UPDATE-Violent-clashes-explode-between-pro-an.aspx

  896. 948.

    Einen besonderen Status haben die Einwohner der Stadt Bad Wimpfen bei Heilbronn. Der Ort gehörte nämlich bis 1945 als Exklave zu Hessen und lag danach genau auf der Grenze zwischen Baden und Württemberg. Allerdings sprechen sowohl Badener als auch Württemberger in dieser Gegend einen fränkischen Dialekt, weshalb sich die Wimpfener selbst als “Franken” bezeichnen.

    http://www.google.de/search?num=10&hl=de&site=imghp&tbm=isch&source=hp&biw=964&bih=565&q=Bad+wimpfen&oq=Bad+wimpfen&gs_l=img.12..0l10.1016.3500.0.5000.11.9.0.2.2.1.359.1501.0j1j4j1.6.0…0.0…1ac.1.hfeFFLnKAz4

    @ HJS, MR

    Mich würde interessieren, ob sie wirklich Fränkisch klingen und das sprachliche Umfeld nicht deutlich abgefärbt hat. In Dialektkarten steht nämlich manchmal auch etwas Stuss. So wird z.B. Andernach am Rhein der moselfränkischen Dialektgruppe zugeschlagen. Man merkt dort zwar auch sprachlich, dass man sich nicht mitten in Köln befindet, der allgemeine Sound klingt jedoch mehr rheinisch als moselfränkisch.

    Im Nord-Rheinland-Pfälzischen Bad Neuenahr-Ahrweiler wiederum spricht man noch heute ziemlich kölsch, weil das Gebiet lange zum Kurfürstentum Köln gehörte.

    • 5. Dezember 2012 um 18:19 Uhr
    • N. Neumann
  897. 949.

    – Ägypten – aus der Gerüchteküche?:

    Vice President Mahmoud Mekky also told Al-Ahram that he was in Pakistan when the declaration was announced, and only learned of it through media reports …
    Mekky also denied that his brother, Justice Minister Ahmed Mekky, helped write the declaration …
    Mekky also responded to rumors he had tried to resign …
    Mekky also criticized the Muslim Brotherhood, saying the group was mistaken in taking so many stances and issuing so many statements regarding the declaration that only added to the political tension …
    Mekky also said he has not fulfilled his duties as vice president to sponsor national dialogues and bring about a consensus among political forces.

    http://www.egyptindependent.com/news/vp-morsy-vows-not-use-declaration-powers

  898. 950.

    @ NN

    Das liegt unteranderem daran, dass die Dialektkarten schon recht alt sind. Im Schwäbischen (eigentlich besser Württembergischen) Dialektatlas vom Anfang des vergangegen Jahrhunderts liegt der südwestlichste Ort meines Heimatkreises bereits jenseits der Alemannischen Dialektgrenze. Heute sagt man dort auch gsei statt gsî.
    Aber es gibt einen etwa vom württembergischen Nordschwarzwald bis über Heilbronn hinausreichenden Streifen, indem sich Württembergisch und Südrheinfränkisch überlappen, wobei mal das eine mals das andere Element überwiegt. So spricht mein Vater der aus dem württ. Nordschwarzwald stammt SChwäbisch mit leich nordbadischem EInschlag, währen meine Nechten und Niffen, die seit ein paar Jahren nicht weit aber auf der anderen Seite der alten Landesgrenze wohnen, sich Nordbadisch mit schwäbischem EInschlag angewöhnthaben: „Du Obba, die Chrischdbaumkeaze sinn runnerbrannt!“

    • 5. Dezember 2012 um 18:26 Uhr
    • MRX
  899. 951.

    @ P 946/ 947

    Nun scheint es, dass die Muslimbruderschaft allmählich die Nerven verliert.
    Die Attacken auf friedliche Demonstranten waren sicher nicht im Sinne eines „reibungslosen“ Durchmarsches.Die Lage scheint sich zuzuspitzen.

    • 5. Dezember 2012 um 18:28 Uhr
    • Marit
  900. 952.

    Apropos Gsiberger:

    Die Vorarlberger Handballer spielen in der Landesliga Württemberg mit.

    • 5. Dezember 2012 um 18:29 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  901. 953.

    @ HJS

    Balingen-Weilstetten dafür nicht 😉

    • 5. Dezember 2012 um 18:34 Uhr
    • MRX
  902. 954.

    @ MR

    Ich bin als Jugendlicher mal von Köln bis Straßburg mit dem Fahrrad mehr oder weniger direkt am Rhein lang gefahren. Da nimmt man solche Mischzonen deutlich war bzw. fragt sich teilweise, was sich manche Leute am Wegesrand da so alles zusammenkauderwelschen.

    Bemerkenswert fand ich z.B. die Frage von jemandem, der uns in Ludwigshafen freundlich den Weg zeigte und daneben fröhlich von Kloppereien auf Fußballturnieren erzählte: „Kschahs Männm?“ (oder so ähnlich).

    • 5. Dezember 2012 um 18:40 Uhr
    • N. Neumann
  903. 955.

    @ NN

    “Kschahs Männm?”

    Naja, ich vermute, ein bisschen was von ‚komm‘ dürfte schon noch zu hören gewesen sein.

    • 5. Dezember 2012 um 18:51 Uhr
    • MRX
  904. 956.

    David Ben-Gurion(1955):

    We’re in a difficult situation with the Arabs, because when they wish to destroy or murder, they don’t have to kill hundreds of us at a time. Instead, they make our life miserable day by day. Maybe they can’t do otherwise, since they’re afraid to send an entire military unit against us. So they send a small squad, and the squad crosses the border and waits for nightfall. Under cover of darkness they wander around until they find an object or a person, and they destroy it or kill the person. Their intention is to do this for years and wear us down…
    We can’t do what they do, even if we wished to, because we can’t kill civillians, say to start killing Arab civilians we meet along the way..

    http://israelsdocuments.blogspot.de/2012/12/whats-proportional-response.html

    • 5. Dezember 2012 um 19:00 Uhr
    • Serious Black
  905. 957.

    ризнание иракского рафидита из „армии махди“, что пришел убивать суннитов в Сирии. По его словам убил 50 мусульман.

    Geständnis eines Angehörigen der Irakischen Mahdi-Armee, nach Syrien zum Sunniten-töten gekommen zu sein, 50 soll er geschafft haben.

    Viele Pierre-Vogel Wörter und Namen von Organisationen und Politikern kann man verstehen. Der möglicherweise nicht ganz Herrschafts-freie Dialog endet bei 1.50 final.

    http://www.youtube.com/watch?v=Zibj-PmKdSQ

  906. 958.

    @ NN

    “Kschahs Männm?”

    Naja, ich vermute, ein bisschen was von ‘komm’ dürfte schon noch zu hören gewesen sein.

    @ MR

    Nee, ich weiß nicht, ob ich es annähernd korrekt wiedergegeben habe, aber auch das „Komm(st)“ im „Kommst du auch aus Mannheim“ war maximal verschliffen.

    • 5. Dezember 2012 um 19:06 Uhr
    • N. Neumann
    • 5. Dezember 2012 um 19:10 Uhr
    • MRX
  907. 961.

    Jahreszeitlich etwas passender:
    http://www.youtube.com/watch?v=4OtXJjcowq8
    Ein Kommentarbei yt, der wohl auf einige hier zutreffen könnte:
    „Deutscher durch Geburt, aber Schwabe durch Gottes Gnade!!!

  908. 962.

    „ElBaradei calls on Morsi to enter into talks about the constitution and stop the bloodshed.

    The tweet, in Arabic, reads roughly:

    „Dr. Morsi: drop the constitutional decree and the referendum, stop the bloodshed and take up direct dialogue with the opposition. History will not forgive and the people will not forget. …“

    Mubarak regime loyalists & remnants r arming thugs to attack protestors, spread violence & chaos, Egyptian ppl won’t allow this to happen …

    ElBaradei announces unconfirmed reports of fatalities
    At the end of his news conference this evening, Mohamed ElBaradei said that two protesters had been killed outside the presidential palace.“

    http://marketdailynews.com/2012/12/05/syrian-rebels-when-we-finish-with-assad-we-will-fight-the-u-s/

    Thugs scheint es für jede Gelegenheit reichlich zu geben.

  909. 964.

    Die Einzelheiten der Ägyptischen Katastrophe überschlagen sich

    Daher nur Hinweis auf zwei Umstände, die man vielleicht nicht überall vorgesetzt bekommt:

    Die ‚Provinz‘, bzw. ist Quatsch, sind ja auch Millionenstädte:

    „Heliopolis is a disaster. Broken glass, destroyed cars and shop windows. Neighborhood checkpoints up, just like in 18 days.“

    guardian

    Die MB verlinkt nicht nur durchaus relevante Fragen, wie die,
    ob sie da unten nicht vielleicht alle ein Rad ab haben:

    „Is There an Egyptian Nation?
    The current protests aren’t about the President Mohamed Morsi’s power grab — this fight is over something far more basic.“

    http://www.ikhwanweb.com/article.php?id=30454

    Ihre Anhänger legen auch wert auf die Feststellung, dass die anderen angefangen hätten – was ich im übrigen gar nicht mal ausschließen würde:

    „Result of first round:
    So-called liberals were kicked out in just one afternoon and their squating camp removed completely.

    However, it was the so-called liberals who began the escalation. The first one to fall was an MB woman“

    vom hier gesperrten Syrien-blog.

  910. 965.

    http://www.worldtribune.com/2012/12/05/egypt-steps-up-suez-security-for-u-s-ships-after-threats/

    Jetzt fehlt nur noch, dass sie sich alle wieder zusammentun und den Hafen stürmen.

    Warum stellt man nicht einfach die Auslandshilfe für Ägypten ein und sagt den Chinesen, dass sie sich für ihre Dollars die Pyramiden und die Tourismusrechte kaufen sollen ?

  911. 966.

    Entweder killen sie das gleich wieder, oder es gibt bei ZON eine LeserInnen-Volksabstimmung über die Psychopathologie des Orients.

    “ Mein Vorschlag würde dahin gehen …
    und zwar angesichts von mir aus der Berichterstattung nicht absehbarer Hoffnungselemente: die Auslandshilfe für Ägypten einzustellen und den chinesischen Globalisierungspartnern nahe zu legen, sich für ihre Dollars die Pyramiden und die Tourismusrechte zu kaufen.

    Und dann auch selbst darauf aufzupassen“ 20 Uhr 32 gepostet.

  912. 967.

    @MRX

    Jein, man nennt in der Schweiz halt alle Deutschen Schwaben, aber die Schwaben haben nach Auskunft ausgewanderter Mitschüler anders als corlaute Norddeutsche, Rheinländer oder gar Balliner kaum Integrationsprobleme.

    Trifft. Wobei Zürcher den Humor letzgenannter sehr schätzen, sofern sie ihn verstehen.

    Man hat hier was gegen Grossmäuler. Man hat ein Problem mit allzuschneller und zahlreicher Immigration. Wie überall. Aber grundsätzlich hat man hierzulande die Haltung: Wer mitmacht ist ok. Und er soll gopferteckel nicht seine Identität verleugnen.

    • 5. Dezember 2012 um 20:45 Uhr
    • Mamas Liebling
  913. 968.

    Schröder dürftein der Schweiz mithin unbeliebt gewesen sein.

    • 5. Dezember 2012 um 21:10 Uhr
    • MRX
  914. 969.

    Doch wohl nicht wegen seiner zurückhaltenden Art?

    • 5. Dezember 2012 um 21:25 Uhr
    • Leon;
  915. 970.

    Die Attacken auf friedliche Demonstranten waren sicher nicht im Sinne eines “reibungslosen” Durchmarsches.Die Lage scheint sich zuzuspitzen.

    @ Marit

    Oui. Und einer der MBs – der Vizepräsident – scheint bemerkt zu haben, dass da in der Tat etwas ‚anbrennen‘ mag.
    Drum sollte er für die Verleihung des Titels ‚MB-Rauchmelder honoris causa‘ vorgeschlagen werden.

  916. 971.

    @ MM – 22:10 The Revolutionary Socialists have said that one of its members was killed by Muslim Brotherhood supporters during clashes today. “We are mourning the death of Taha Magdy, who was killed by Brotherhood thugs.
    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59852/Egypt/Politics-/LIVE-UPDATES-Violent-clashes-explode-between-pro,-.aspx

  917. 972.

    20:55 … The anti-Morsi protesters, also in the hundreds, are facing the opposite direction …
    … both sides keep chanting.

    ‚The people endorse the president’s decision,‘
    is repeated by the Brotherhood’s supporters,

    while protesters on the other side chant
    ‚The people want the fall of the regime‘ …

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59852/Egypt/Politics-/LIVE-UPDATES-Violent-clashes-explode-between-pro,-.aspx

  918. 973.

    Meinen Rat, Ägypten der aufsteigenden BRICS-Welt zu überlassen, haben sie stehen lassen – eine Leserzustimmung und fünf so-so-la-la Beiträge.

    Ich gehe jetzt aufs Ganze und riskiere Papierkorb und Aberkennung meiner Redaktionsempfehlung:

    „. Die allgemein krisenhafte Entwicklung bei der Etablierung

    von demokratisch gewählten Mehrheits-sunnitischen Regierungen, die sicherlich im bevölkerungsreichen und an Ressourcen armen Ägypten mit am prägnantesten hervortritt, birgt allerdings auch Chancen, die man nicht übersehen sollte:

    Unter den Aktivisten des Arabischen Erwachen bilden sich zwei unterschiedliche Stimmungsmilieus heraus: Enttäuschung bei eher säkular eingestellten Trägern der Bewegung gegenüber einer auch nicht zu übersehenden Entschiedenheit bei den eher religiös Motitivierten. Diese heraufziehende Polarität bietet Chancen, das Migrationsgeschehen mehr zu einem beiderseitigen und nachhaltigeren Gefallen zu gestalten.

    Stark religiös motivierten Menschen ist die Chance zugewachsen, in einem (jedenfalls nicht von religiös kontroversen) Tyrannen belastetem Umfeld nach ihrer Facon zu leben.

    Umgekehrt erhält Europa eine gewisse Chance auf einen Zuzug von eher säkularen und westlichen Werten zugetanen MirantInnen – nach gemachten Erfahrungen und sorgfältiger Abwägung von deren Seite.

    Stellvertretend sei hier aus einer BBC-Reportage das Beispiel einer jungen Libyschen Aktivistin angeführt, die nach reiflicher Überlegung über ihre Aussichten in einem für sie nicht vollumfänglich zufriedenstellenden post-revolutionärem Umfeld – sich für England entscheiden hat. Eine Wahl,die sich sicherlich weder von der klimatischen noch der kulinarischen Seite empfahl.

    ‚Libya rebel flees to UK as revolution sours for women‘

    http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-20584573

    Eigentlich müsste ich in zwei Stunden die Störungsmelder auf dem Hals haben, mal sehen.

  919. 974.

    20:20 The Freedom and Justice Party’s official website claims a Muslim Brotherhood member, Mohamed Assem, has just been killed by live ammunition.

    21:22 Ahram Online reporter Ahmed Feteha spots a man using a firearm against the Brotherhood supporters. „It seems he is not adept at using firearms, but he has been using it recklessly,“ Feteha says.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59852/Egypt/Politics-/LIVE-UPDATES-Violent-clashes-explode-between-pro,-.aspx

  920. 975.

    22:20 Ahram Online’s Osman El-Sharnoubi says hundreds of anti-Morsi protesters and pro-Morsi supporters are debating the ongoing political crisis in small circles, in the nearby Salah Salem Boulevard. „The environment is friendly here,“ El-Sharnoubi added.
    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59852/Egypt/Politics-/LIVE-UPDATES-Violent-clashes-explode-between-pro,-.aspx

  921. 976.

    22:25 United States State Department Deputy Spokesperson Mark Toner spoke about the events in Cairo reports MENA: “Our message is clear, we want to see an end to the violence and efforts made towards a truly inclusive process.”
    Toner argued that the referendum set to take place on 15 December should be held peacefully and monitored by “neutral observers,” adding that it was important for Egyptians “to express their views in a peaceful manner”, and to be allowed to protest peacefully.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59852/Egypt/Politics-/LIVE-UPDATES-Violent-clashes-explode-between-pro,-.aspx

    … mhmhm … mhmhm … ??? …

  922. 977.

    @ Publicola

    „It seems he is not adept at using firearms, but he has been using it recklessly,“

    Ja, ja, schöne Scheiße, Stasi und korrupte Folterbullen im gehobenen sechsstelligen Bereich, eine knappe Millionenarmee mit halb-kommerzialisiertem Obristentum und Generalität, nebst Tagelöhner-Totschlag-Schurken ohne Ende – und das ganze bei recht weit offen stehender Weiter-Finanzierungsfrage …

    … und ein paar Amateure krakeelen darum, wer die Strasse frei machen soll.

    Wenn wir jetzt nicht die richtigen Migranten kriegen, dann möge uns der Teufel holen !

  923. 978.

    Rechtspopulismus!

    According to the New York Times, which is never wrong, building more houses makes peace impossible. Peace, which is not in any way obstructed by rockets, suicide bombers, unilateral statehood bids and declarations of war, comes up against only one obstacle. The stout unyielding wall of the Israeli house.

    http://sultanknish.blogspot.de/2012/12/the-deadly-israeli-house.html

    • 5. Dezember 2012 um 22:03 Uhr
    • Serious Black
  924. 979.

    Kuba-stämmige Ultra-Florida-Republikanerin bekundet Sondierungen zur Exilierung von Assad bei üblichen Verdächtigen in Lateinamerika:

    (halte ich für gut gemeinte, aber eben nur: psychologische Kriegführung)

    „El viceministro de Relaciones Exteriores de Siria, Fayssal Mekdad, mantuvo la semana pasada reuniones en Venezuela, Cuba y Ecuador, según la jefa de la comisión de Relaciones Exteriores de la Cámara de Representantes estadounidense, la republicana Ileana Ros-Lehtinen.“

    http://www.reforma.com/libre/online07/preacceso/articulos/default.aspx?

  925. 980.

    „Beide Seiten nahmen Gefangene, malträtierten sie mit äußerster Gewalt, Autos wurden angezündet“

    Der Spiegel ist staatsbürgerlich auch schon voll verwahrlost; der Mob nimmt „Gefangene“ … Geiseln sind das natürlich; alles Symptome einer schleichenden kulturellen Selbstabschaffung.

    „Es dauerte nur etwa eine Stunde, bis ein großer Zug von Oppositionellen ebenfalls den Schauplatz erreichte. Doch es waren nicht mehr die Studenten, die einst die Revolution anführten: Bewaffnet mit Holzknüppeln und ausgerüstet mit Gasmasken und Motorradhelmen zog ein Mob von hasserfüllten Jugendlichen auf die Straßensperren zu. Dann brach Chaos los. …

    Statt die beiden Gruppen zu trennen, hatte sich die „riot police“ zurückgezogen “

    Wenn hier bei uns mal Hisbollah und Salatkisten nahe aneinander geraten, wäre eine solche Polizeitaktik dann insbesondere Religions-pädagogisch sicher von sehr aufschlussreichem Effekt.

    „Drei Berater von Präsident Mursi haben aus Protest ihren Rücktritt erklärt. Der Politologe Seif Abdel Fatah verkündete diesen Schritt am Abend in einem Interview mit al-Dschasira live. Er erklärte unter Tränen, die komplette Elite des Landes sei eigennützig und habe nicht die Interessen der Bevölkerung im Blick.“

    Rassist !!

    „In Kairo kursieren bereits Gerüchte, dass Mursi bald sogenannte Revolutionsgerichte einführen will“

    Ich glaube, ich sprach vor ca. 12 Monaten davon, dass wer Ägypten regieren wolle, einen: ‚Schmutzigen Krieg‘ führen müsse.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/gewalt-in-aegypten-tote-und-verletzte-bei-strassenschlacht-in-kairo-a-871236.html

  926. 981.

    Ein Ausblick auf den Tag nach Assad?

    Hezbollah and its patron Iran have been supporting its other patron, the Syrian dictatorship. The opposition, which includes the Muslim Brotherhood and Salafist Sunnis, is outraged. If the current Syrian government is overthrown, and this is already on the horizon, the opposition is going to go after the Lebanese regime.

    Not only will it support the Sunni Muslims there against the Shi’ites, it is likely to sponsor a transformation of the Sunni side with radical Islamists replacing moderates. A sign of that coming civil war has been several days of fighting in the Lebanese city of Sidon. The Sunni Salafist leader demanded that Hezbollah banners be taken down, then tore down a poster of Hezbollah’s leaders.

    Gunfire followed and people were killed. With the home front so insecure – and likely to be more so – Hezbollah isn’t going to have the forces to spare to go after Israel.

    http://www.jpost.com/Opinion/Columnists/Article.aspx?id=294338

    • 5. Dezember 2012 um 22:50 Uhr
    • Serious Black
  927. 982.

    @SB:

    Raketenangriffe einzustellen ist – zumindest in der Theorie – einfacher und billiger, als Häuser wieder abzureißen (oder zumindest die derzeitigen Bewohner aus denselben zu vertreiben). Umgekehrt sind sie auch schneller wieder aufgenommen. Das ist auch das ganze Elend, das in der Formel „Land gegen Frieden“ liegt: Die Konzessionen, die von Israel verlangt werden, sind langfristig und irreversibel (Abtretung von Land, Räumung von Siedlungen); dagegen steht ein palästinensischer Gewaltverzicht, der bei Gelegenheit schnell wieder gebrochen ist. Dazu muss man den Palästinensern nichtmal irgendwelche dämonischen Qualitäten unterstellen; es reicht die rationale Verfolgung des strategischen Langfristziels „Palästina vom Jordan bis zum Meer“.

    • 5. Dezember 2012 um 23:05 Uhr
    • Arjen van Zuider
  928. 983.

    Weiterer Testfall Berichterstattung über Gewaltverbrechen

    Es wird überregional berichtet, nah dran am Tatort mit diesem Hinweis:
    „Die Familie stammt aus der Provinz Erzurum in der Türkei, der Vater und die Kinder wurden in der Stadt Karayazı geboren, die Mutter in Hınıs.“

    Die Bild-Zeitung gibt zusätzlich die Vornamen an – 6 weitere geprüfte Berichte machen keinerlei genauere Angaben zu der Familie.

    http://www.derwesten.de/staedte/hattingen/motiv-fuer-familiendrama-in-hattingen-ist-noch-unklar-id7361253.html

  929. 984.

    @ SB

    „An attack from Lebanon on Israel is increasingly unlikely because that country is moving toward a civil war of its own.“

    Sagt jetzt die JP, vor ein paar Monaten, bei irgendeiner Nix-Blicker-Reise von Herrn Lau sagte ich mal, dass Israel aus dem Schneider sei und darauf dann natürlich: Nein .. er habe Gasmasken gesehen, etc.

    Ja, alles prima; für die tektonischen Dimensionen, um die es jetzt geht, ist Israel praktisch wirklich aus dem Schneider, weil die ganzen Schpassten nicht mehr via Israel über Bande um die Straße spielen, sondern sich jetzt selbst auf der Straße prügeln. Gut das die JP das auch blickt; nehme ich wenigstens an, wenn sie das drucken.

    Habe an anderer Stelle ergänzend klar gestellt:

    ‚Israel wird sicherlich mobilisieren müssen; eher gehoben als moderat fünfstellig und das wohl über einen längeren Zeitraum.

    Grob geschätzte Folge hieraus:

    Alle, die etwas helfen können, werden benötigt werden, um mobilisierte Reservisten an Arbeitsplätzen wenigstens notdürftig zu ersetzen. Auch Pensionäre; und gute Zeiten für Praktika.‘

    Als Ungedienter rafft man wohl einfach solche Unterschiede nicht:

    Die einen killen sich ihre Blagen um die Wette und die anderen (Israelis) werden allerdings wohl Urlaubssperre haben und die Gasmaske dabei.

    Haben Sie einen Einblick, wie sich Syrien auf Abbas und seine sieben Super Sonder Extra Spezial-Bataillone auswirkt; rein mechanisch, als contra-Hamas müssten die pro-Assad enden, oder sich selbst zerlegen, oder ?

  930. 985.

    „Türkischer Vize-Premier Bozdağ: Deutschland muss Deutsch-Türken besser schützen!
    Deutsch Türkische Nachrichten | Veröffentlicht: 03.02.12, 17:57
    Deutschland muss Menschen mit Einwanderungsgeschichte besser schützen, so der türkische stellvertretende Ministerpräsident Bekir Bozdağ. Und zwar gegen Neo-Nazis wie gegen Mitglieder der PKK…“
    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/02/376022/tuerkischer-vize-premier-bozdag-deutschland-muss-deutsch-tuerken-besser-schuetzen/

    Und wie soll Deutschland Deutsch-Türken vor Deutsch-Türken schützen, wenn diese mit schöner Regelmäßigkeit ihre Familienmitglieder abschlachten?
    Gibt’s da auch Appelle aus der Türkei oder von den türkischen Verbänden im Lande.
    Vielleicht wissen sie aufgrund der geheimnisvollen Berichterstattung ja gar nichts von solchen Fällen?

  931. 986.

    Was kann dabei herauskommen als noch Schlimmeres?

    „Amsterdam pfercht Unruhestifter in „Abschaum-Dörfer“
    Holland greift zu rabiaten Mitteln, um gegen Unruhestifter und Gewalttäter vorzugehen. Ab Januar sollen „anti-soziale Bürger“ in spezielle Wohnviertel abgeschoben werden – den „Abschaum-Dörfern“. Von Niels Kruse…“
    http://www.stern.de/politik/ausland/plan-gegen-anti-soziale-buerger-amsterdam-pfercht-unruhestifter-in-abschaum-doerfer-1937282.html

  932. 987.

    – Ägypten – die Zivilgesellschaft gewinnt massiv an Selbstbewusstsein, formiert sich relativ rapide und ist nachweisbar in der Lage, spürbaren politischen Druck zu entfalten –

    Photo: Egyptian politicians
    Hamdeen Sabahy(L),
    Mohamed ElBaradei (C) and
    Amr Moussa (R)
    speaking on Wednesday at the opposition alliance’s conference.

    Text: … “Today what is happening in the Egyptian street, polarization and division, is something that could and is actually drawing us to violence and could draw us to something worse,” said opposition politician Mohamed ElBaradei. “We hold President Mursi and his government completely responsible for the violence that is happening in Egypt today,” said ElBaradei, coordinator of the National Salvation Front alliance … “Our opinion was, and still is, that
    we are ready for dialogue
    if the constitutional decree is cancelled … and
    [if]the referendum on this constitution is postponed,” ElBaradei said.
    He said Mursi should appear on television to say he accepts the “foundations of dialogue.”

    Another opposition politician Hamdeen Sabahy said at the news conference, attended by senior figures in the alliance, that
    Mursi had lost his “moral legitimacy,” saying
    Mursi was “pushing Egypt towards division that may lead to civil conflict.”

    … an attempt by Vice President Mahmoud Mekky to calm the political crisis. He said amendments to disputed articles in the draft constitution could be agreed with the opposition.
    A written agreement could then be submitted to the next parliament,
    to be elected after a referendum on the constitution on Dec. 15.

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/12/05/253546.html

  933. 988.

    – Ägypten – Finale für heute:

    23:20 Bloody clashes near the presidential palace are still on and off, gunshots heard intermittently, at least 126 injured in the bloody confrontations and unconfirmed reports of two deaths, while President Morsi and the presidential office have yet to comment on the ongoing turmoil.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59852/Egypt/Politics-/Bloody-confrontations-at-Egypts-presidential-palac.aspx

  934. 989.

    – Ägypten – zur Organisation der pro-demokratisch-säkularen, anti-islamistischen Opposition gegen die Aufhebung der Gewaltenteilung:

    Nobel Laureate Mohamed ElBaradei,
    in his new position as general coordinator of the National Salvation Front,
    threatened nationwide protests until President Mohamed Morsy responds to calls for national dialogue over the draft constitution and retracts his recent constitutional declaration.

    The leader of the Popular Current Hamden Sabbahi
    announced Tuesday night
    that the front decided to appoint ElBaradei as its general coordinator.

    ElBaradei’s warning
    came at a press conference Tuesday night
    attended by the leaders of the National Salvation Front, including
    Sabbahi and former presidential candidate Amr Moussa.

    The National Salvation Front is a coalition of political powers opposing Morsy’s 22 November constitutional declaration, which gave him the ability to override judicial decisions.

    The front brings together
    ElBaradei of the Constitution Party,
    Sabbahi of the Popular Current Party,
    Moussa of the Conference Party,
    Al-Sayed al-Badawy of the Wafd Party,
    and other political figures.

    http://www.egyptindependent.com/news/elbaradei-appointed-general-coordinator-opposition-group-threatens-nationwide-protests

  935. 990.

    #986

    Passt doch vorzüglich zum niederländischen Säulenmodell.
    Die „Abschaum-Dörfer“ wären dann die fünfte Säule der Gesellschaft.

    • 5. Dezember 2012 um 23:41 Uhr
    • Leon;
  936. 991.

    @ karolachristiane

    Waaaaahnsinn!

    Türken schaffen endlich deutsche Familientragödie, so richtig auch mit Vater gegen Sohn, wie bei Schiller, totaler Integrationserfolg !

    „Die Familie stammt aus der Provinz Erzurum in der Türkei, der Vater und die Kinder wurden in der Stadt Karayazı geboren, die Mutter in Hınıs.“

    sogar mit verkrüppeltem Ethno-ı geschrieben, voll korrekt.

    Hier: Schiller, Shakespeare, Kurosawa, Kagemusha:

    „Als gesichert gilt, dass sich der 17-jährige Sohn gewehrt und versucht hatte, seinen Vater im Kampf zu überwältigen.“

    Und nicht mehr: Familienrat guckt aus, wer es hinterrücks macht.

    Der Anwalt wird bestimmt sagen, es lag am Straßennamen: Otto-Hue-Straße

    Bei so einem Schiller, Shakespeare, Kagemusha Drama können sie von mir aus auch alle Infos weglassen, weil das Muster ist (leider, aber tatsächlich) NORMAL, Abendland.

    Ich möchte nur nicht, dass es so aussieht, als wenn irgendwelche deutschen Provinzdödel auch schon anfangen würden, der Schwester die Kehle durchzuschneiden, nur weil die versammelten Omas und Onkels das so meinen.

    Irgendwas war hier mit Omas und Gefühlskälte, aber nicht weiß nicht mehr genau; was von Erol? wahrscheinlich wieder nur was Unanständiges …

    Ich nehme das ernst, mit dem Unterschied zwischen Fam-Tagödie und Ehrenmord.

    Kann natürlich sein, dass es auch in dem Fall Züge von Ehrenmord, also Gerüchte, Ehre bla, bla gab, aber entscheidend ist, dass ein Sohn dagegen war, damit ist die betreffende Pädagogische Aussendung dementiert und sabotiert und das ist kulturell für Europa wichtig, damit wir uns jedenfalls nicht vor denen abschaffen.

    Denn das wäre gemein zu den Chinesen.

    Vor der PKK schützen … jetzt hört’s aber auf !

    Die sollen das gefälligst austragen da unten. Wir haben die 1848-er Revolution auch nicht an die Osmanen delegiert; also wirklich.

  937. 992.

    #988

    In Ägypten ist, wie es scheint, High-Noon,

    Die Möglichkeit einer friedlichen demokratischen Entwicklung darf nun gestrichen werden.
    Es bleibt:
    a) Islamistische Diktatur
    b) Militärdiktatur
    c) Chaos, Anarchie und Bürgerkrieg

    • 5. Dezember 2012 um 23:49 Uhr
    • Leon;
  938. 993.

    Sie sind wieder von erlesener bosheit, großartig herr holm.

    • 5. Dezember 2012 um 23:51 Uhr
    • ernsthaft
  939. 994.

    – Ägypten – einige gravierende Probleme der säkular-anti-islamistischen Demokratie-Opposition:

    Mohamed Abbas, a revolutionary youth figure,
    founder of the Egyptian Current Party, and
    a former member of the Muslim Brotherhood movement
    who was sacked among dozens of youth who opposed the organization’s post-revolution policies,
    explained …
    why Egypt’s secular and revolutionary powers are deflating
    and almost incapable of trashing the constitution
    in a referendum scheduled to take place on Saturday, Dec. 15.

    The appearance of Mubarak-era figures and affiliates of the former military government in Tahrir Square was used by the Islamist current in waging a powerful smear campaign against the opposition,” said Abbas.
    He referred specifically to
    – Sameh Ashour, head of the Lawyers Syndicate who chaired an advisory council to the interim military government that ruled between Hosni Mubarak’s ouster in February 2011 and Morsi’s inauguration in June 2012, and
    – Sayyed El-Badawi, chairman of Wafd Party that struck several electoral deals with Mubarak’s National Democratic Party in 2005 and 2010.

    “In addition to their [i.e. the MBs‘] claim of defending Islamic Shariah,
    which sounds very appealing to millions of impoverished citizens
    who are illiterate or politically uncultured
    but naturally conservative,” said Abbas.

    He admits there are
    major divisions among the opposition bloc,
    which is apparent in the National Salvation Front
    that doesn’t include
    his Egyptian Current Party,
    the powerful April 6 Youth Movement
    and other revolutionary movements,
    but includes Amr Moussa, Mubarak’s long-time Minister of Foreign Affairs.

    Some political parties delusionally
    believe they can cancel the referendum
    while others continue to call for boycotting,
    a policy that failed miserably during the March 2011 referendum and the parliamentary elections.”

    http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2012/al-monitor/morsi-opponents-constitution.html#ixzz2EDiPLu2F

  940. 995.

    Die Möglichkeit einer friedlichen demokratischen Entwicklung darf nun gestrichen werden.
    Es bleibt:
    a) Islamistische Diktatur
    b) Militärdiktatur
    c) Chaos, Anarchie und Bürgerkrieg

    @ Leon

    Es mag für den (‚en-passant‘-)Beobachter oberflächlich so erscheinen;
    ich denke jedoch (realistischerweise):
    ein klares Nein zu diesen drei (vier?) hier offerierten Optionen!

  941. 997.

    @ ernsthaft

    „erlesener bosheit, großartig“

    Sehen Sie einen Markt für Neo-reaktionäre Comedy ?

    Ich würde gerne öffentlich solche Dinge sagen wir:

    ‚Ohne Rassismus versteht man gar nichts‘

    Kunstpause, vereinzelte Entsicherungsgeräusche … und dann

    ‚Man irrt sich nur so leicht in der Adresse –
    und dann ist man hinterher blöder als vorher‘

    Und dabei soll mich dann mal irgend so ein Oberspasst erschießen und mir Siechtum und Altersdemenz ersparen, am besten einer, der sowie so in den Knast gehört, na ich will mal besser keine Namen nennen.

    Würden sonst auch zu viele.

    Übrigens: Broder und HAS waren in Auschwitz – köstlich !

    sagt der Broder irgendwo zwischendurch und für den Hamed bricht voll eine Respektwelt zusammen (wegen Jude und älter als er und so) – so muss das sein.

    Entweder Broder – Die Europa-Safari! – Folge 3

    http://www.youtube.com/watch?v=xIWKCoZSwbg

  942. 998.

    PS zu # 995

    Zaghloul El-Balshi, the general secretary of the supreme committee on the constitutional referendum, announced his resignation in a televised interview Wednesday night. “I will not participate in a referendum that spilled Egyptian blood,” he said as cited by Ahram Online daily.
    “I call on Morsi to cancel the constitutional declaration immediately.”­ …
    The volatile situation led to the resignation of at least three more advisors to Morsi including Dr. Seif Abdel Fattah, Ayman Sayyad and Amr Leithy….

    http://rt.com/news/clashes-egypt-palace-morsi-345/

  943. 999.

    @ P

    Eine mögliche fünfte Option macht mich jetzt sehr neugierig…

    • 6. Dezember 2012 um 00:09 Uhr
    • Leon;
  944. 1000.

    PPS – Bestätigung dazu seitens nicht-russischer Quellen:
    http://en.aswatmasriya.com/news/view.aspx?id=c5f5e6c8-62d9-45e5-8e1f-2d2089a945a4

  945. 1001.

    @ Leon – die fünfte Option?

    das überwätigende Gros (so mein Eindruck zumindest) der JL-Blog-Foristen unterschätzt recht maß- und grundlos die nicht- bzw. anti-islamistisch orientierten Strömungen in Ägypten

  946. 1002.

    … überwältigende …

  947. 1003.

    991
    Thomas Holm
    Das ist auch eine Art von Integrationstest: sage mir, welches Verbrechen Du begehst und ich sage Dir, wie integriert Du bist!

    Und das, obwohl der Vater nicht deutsch spricht,
    „weil der Angeklagte noch nicht so lange in Deutschland lebt“.
    Also integriert ganz ohne Integrations- und Sprachtest?

    In einem anderen Bericht stand, daß der Vater ein halbes Jahr nicht bei seiner Familie war – vielleicht erleichterte das dem Sohn den Abschied vom Mannesbund der Familie? Alles sehr spekulativ.

    Ergänzung zur Ehre: da stolperte ich kürzlich über etwas:
    Was ist „Ehre“?
    Da kann man schon ins Grübeln kommen.
    http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=Zv3OJ5jUatE&NR=1

  948. 1004.

    @ P

    Es ist schade, aber deren Möglichkeiten habe ich unter c) subsumiert.
    Sie wollen natürlich nicht den Bürgerkrieg – aber das wäre das Optimum ihrer Möglichkeiten: Bürgerkriegspartei zu sein.
    Von einer Machtübernahme sind sie weit entfernt.

    • 6. Dezember 2012 um 00:22 Uhr
    • Leon;
  949. 1005.

    … time will tell … and that very soon …

  950. 1006.

    @ Leon

    immer versuchen, auch in kranken Symbiosen zu denken:

    a) Islamistische Diktatur
    b) Militärdiktatur

    Jeder will Ressourcen und Jubel, aber keiner Verantwortung; deswegen:

    c) Chaos, Anarchie und Bürgerkrieg

    aber mit Maß, nicht dass dabei alles auf einmal den Bach runter geht.

    Ägypten wird zu einer türkisch-pakistanischen Symbiose mit:

    halb-autarkem Miltärsektor; korrupt, unfähig, großspurig, jähzornig

    und

    Islamismusparteien, die für soviel Verdummung, Straßenterror, Inkompetenz und Absurdität sorgen, so dass sie sich erhoffen können, im Ausland durch Mitleid und Furcht Punkte aus Fremdschämen zu machen.

    So richtig eine krasse Missgeburt von einer Kreuzung aus Erdogan und Musharraf.

    @ Publicola

    Immer wenn ein Interviewer Besorgnis wegen Islamismus äußert, dann sagt die betreffende MB-Flitzpiepe, dass sie immer schon Scharia in der Verfassung drin gehabt hätten und dass das alles gar nicht neu sei.

    Dieser ganz Islamismus ist natürlich auch ein Pudding, den keiner an die Wand genagelt kriegt.

    Dem hier gegenüber – Ist Ahmadinejad mit Esprit, Augenmaß und Präzision gesegnet.

    Talk to Al Jazeera : Amr Darrag on Egypt’s ‚perfect‘ constitution

    http://www.youtube.com/watch?v=s-9fb8vLeUs

    Wer bei dem nicht zuviel kriegt, der … ich weiß auch nicht, ich sag’s lieber nicht …

  951. 1007.

    @ TH

    Ein (letztes?) Plus der Ägypter: Sie scheuen den Bürgerkrieg.

    Tatsächlich, Islamisten und Miltärs könnten ihr Arrangement ausbauen.

    Bald ist die Orakelei vorbei…

    • 6. Dezember 2012 um 00:43 Uhr
    • Leon;
  952. 1008.

    Ägypten wird zu einer türkisch-pakistanischen Symbiose … So richtig eine krasse Missgeburt von einer Kreuzung aus Erdogan und Musharraf

    @ Thomas Holm

    Nein – aus dem derzeitigen Geschehen ist aus mittel- und lang-fristiger Sicht eher bzw. ganz das Gegenteil heraus zu lesen.

  953. 1009.

    … d.h. eine (entstehende) Demokratie
    mit allen Problemen,
    die mit der Entstehung und Entwicklung einer Demokratie halt verbunden sind
    (siehe vergleichsweise z.B.
    seit den 80ern sich demokratisierende asiatische Staaten;
    siehe vergleichsweise z.B.
    einige seit den 90ern sich demokratisierende europäische Ex-Ostblock-Staaten ),
    selbstredend mit islamischer Tönung bzw. Prägung

  954. 1010.

    PS – übrigens wird sehr wahrscheinlich die derzeitige Phase mittel- bzw. langfrisitg zu einer (mit den derzeitigen Quantitäten) vergleichsweise deutlichen Abnahme der Relevanz der MB führen (man dar so etwas auch ruhig ‚Selbstzerstörung‘ nennen).

  955. 1011.

    … fristig …

  956. 1012.

    … darf …

  957. 1014.

    @ TH #984

    Gasmasken helfen nur begrenzt. Einige Kampfstoffe benötigen nicht den direkten Weg durch die Lunge, sondern können auch über die Haut aufgenommen werden.

    AFAIK haben manche Israelis ihre Gasmasken zurückgegeben, damit es im Fall des Falles schneller geht.

    Syrien:
    Je nachdem wie heftig es noch wird, könnten Assad-treue Palästinenser Loyalitätskonflikte bekommen.

    • 6. Dezember 2012 um 07:43 Uhr
    • Serious Black
  958. 1015.

    @ P

    Die Situation in den ägyptischen Großstädten spiegelt nur zum Teil die Gesamtsituation ab. Wieviel Rückhalt haben die Anti-Islamisten im ländlichen Teil?

    Sie haben keine Waffen, keine straffe Organisation und damit kaum Macht.
    Ernsthaft gefährden kann Mursis Macht nur eine Allianz der Säkularen mit dem Militär. Aber danach sieht es derzeit nicht aus. Die MB hat das Militär erfolgreich gekauft.

    • 6. Dezember 2012 um 07:51 Uhr
    • Serious Black
  959. 1016.

    1015 sb
    Ob die mb das militär gekauft haben kann ich nicht beurteilen, ansonsten haben sie, fürchte ich, recht.

    • 6. Dezember 2012 um 08:48 Uhr
    • ernsthaft
  960. 1017.

    t holm
    ….türkisch/ pakistanischen symbiose…
    oder anders herrum ?

    • 6. Dezember 2012 um 08:53 Uhr
    • ernsthaft
  961. 1018.

    997 holm
    Broder ist super, hab ich gesehen. Sind sie neu auf dem markt ?
    Sind sie auf der bühne so gut wie an der tastatur ? Ich meine so präsäns äh präsenzmäßig ?

    • 6. Dezember 2012 um 08:57 Uhr
    • ernsthaft
  962. 1019.

    @Publicola:

    siehe vergleichsweise z.B.
    einige seit den 90ern sich demokratisierende europäische Ex-Ostblock-Staaten ),
    selbstredend mit islamischer Tönung bzw. Prägung

    Sowas wie… eine islamische Variante der Jobbik?

    • 6. Dezember 2012 um 09:25 Uhr
    • Arjen van Zuider
  963. 1020.

    Garfinkle über die MENA-Region:

    Irak/Kurdistan:

    The leg that is falling off, and falling off fast, is the Kurdish leg, leaving the Sunni and Shi’a Arabs to contemplate their respective circumstances. As they do so, they hear a deafening regional echo from their respective counterparts. This will not end like a June Allyson movie. Actually, in a sense, the problem is that it won’t really end at all.

    Ägypten:

    Broadly speaking, Egypt faces three alternative futures. The current regime could collapse and the country fall back into the arms of the military bureaucracy. Democratic forms might be retained, as they were before, but very little democratic substance. Or the Muslim Brotherhood regime could eventually consolidate itself, declare a populist-propelled but socially regressive and intolerant “democracy in one country”, and create a regional foreign policy as aggressive and disruptive as was Nasser’s pan-Arabism of a generation ago. Or the country could muddle about, being neither military fish nor Islamist fowl, for rather a long time, with democratic norms (with Egyptian characteristics, of course) being used as a bludgeon by all sides to prevent its rivals from emerging triumphant.

    The first outcome would insult our values but not necessarily our interests. The second outcome would insult both our values and our interests. The third outcome would be as indeterminate as the situation itself is indeterminate. We would just draw a psychological fence around the place and hope that it did not contaminate its neighbors, its weakness more or less ruling out aggressive forms of danger.

    Syrien:

    Am I suggesting that nothing has changed in the region between the 1840s and today? That would be preposterous. Of course not. Today, nearly everyone has a cell phone.

    http://blogs.the-american-interest.com/garfinkle/2012/12/04/what-a-day/

    @ ernsthaft

    ‚Gekauft‘ ist nicht ganz korrekt. Mursi ließ die Pfründe des Militärs unangetastet.

    • 6. Dezember 2012 um 09:39 Uhr
    • Serious Black
  964. 1021.

    Der für seine radikalen Ansichten bekannte Fernsehprediger Abdullah Badr sagte in einer Talkshow des ägyptischen Islam-Senders Al-Hafez, es seien die Christen, die den Protest gegen Präsident anführten: „Und wenn ihm auch nur ein Haar gekrümmt wird, dann reißen wir ihnen die Augen aus.“

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-12/aegypten-tote-gewalt

    Solange die Islamisten nicht auf die Idee kommen Häuser in Jerusalem zu bauen und anschließend Juden einziehen zu lassen, wird die EU darüber kein Wort verlieren.

    • 6. Dezember 2012 um 10:02 Uhr
    • Serious Black
  965. 1022.

    Keine Muslimbrüder, keine Salafisten, sondern: Dschihadisten …

    endlich mal Islamisten, die bereit sind, sich an die westlich-orientalistische polit-korrekte Dreifaltigkeits-Einteilung halten.

    Das Land der Pyramiden, Pharaonen und Plagen kann auf eine altehrwürdige Tradition zurückblicken, immer wieder stabil auf Sand gebaut zu haben.

    Hierzu ist jedoch eine saubere Übersicht unabdingbar.

    Aus Brandenburgisch Preußischer Streusandbüchse könnten da wertvolle Impulse der Ordnung rieseln …

    Irgendwie ist das alles schon von selbst viel zu billig, was sich da so direkt aufdrängt.

    Brauchen die noch Comedy; braucht ZON noch Comedy ?

    Wo Ein-jeder: der Tyrannisierte seines unmittelbar letzten Einfalls ist, da braucht eigentlich schon keiner mehr irgendwas, sondern jeder nur noch die Visage seines Nächsten in guter Reichweite.

    ZEIT, auch mal von pädagogischer Seite was dazu zu sagen.

    @ Publicola

    Sie meinen, Ägypten wird zum Gegenteil einer türkisch-pakistanischen Missgeburt; ich meine … hm, … das war als ein Vorschlag zur Güte meinerseits gedacht …

    Ich finde, die Opfer jedes guten Willens verdienen einen tüchtigen Einklage-Anwalt für dessen Grenznutzen und Kalkulatorischen Kosten.

  966. 1023.

    @982 AvZ – „Palästina vom Jordan bis zum Meer“

    Nur rein zufällig ist das auch die Parole der israelischen Siedlerbewegung und ihres parlamentarischen Arms. Mit dem Siedlungsbau setzen sie das auch konsequent um.
    Irre auf beiden Seiten. Die einzigen, die möglicherweise ein Interesse an einer langfristig tragfähigen Friedenslösung haben, scheinen im Moment die Westbank-Palästinenser zu sein. Genau dafür werden sie von Israel ja auch bestraft …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 6. Dezember 2012 um 10:06 Uhr
    • haupttho
  967. 1024.

    Ist das überleben israels nicht von der unterstützung europas und der usa abhängig ?
    Daran könnte der von h.lau u.a. vorhergesagte demografische wandel einiges ändern.

    • 6. Dezember 2012 um 10:15 Uhr
    • ernsthaft
  968. 1025.

    „al-nusrah is not a terrorist organization. the terrorists are the ones who bombed korea, vietnam, afghanistan, iraq“

    Kommentar von Anti-Assad-Aktivisten (und zwar den publizistisch aktivsten Aktivisten von yallasuriya) zu Meldungen, Obama werde die al-nusrah wohl auf die böse Liste setzen.

    Kann man es leichter gemacht bekommen, diese Leute fallen zu lassen ?

    Gibt es schönere Einladungen zur Suizid-Sterbehilfe; kann man sich denen widersetzen? Wo ist der titanische Gut-Wille, der das schafft ?

  969. 1026.

    @ ThorHa

    Interesse an einer langfristig tragfähigen Friedenslösung

    Weshalb hat Abbas seine Maximalforderungen in die UN Aufnahme-Resolution reingeschrieben?

    Das ist wie mit Obamas Forderungen in 2009: Weniger als das kann Abbas nun nicht mehr akzeptieren. Da aber keine israelische Regierung (noch nicht mal Olmert/Livni) diese Positionen in diesem Umfang erfüllen wird, ist die Sache gelaufen.

    • 6. Dezember 2012 um 10:41 Uhr
    • Serious Black
  970. 1027.

    @ ernsthaft

    „Sind sie neu auf dem markt ?“

    Ich laboriere noch an meinem Marktauftritt.

    Soll auf das T-shirt:

    ‚Schiess‘ doch Voll-Schpasst‘, oder ‚Heul‘ doch Gutmensch‘

    Auf jeden Fall: ‚Geschponsert von Jüdischer Bausparkasse, Alda‘.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/59896/Egypt/Politics-/Egypt-protests-example-of-freedom-of-expression-Mo.aspx

    „Überholen, ohne einzuholen“; das Programm allen Real(Utopie bitte einsetzen) ismus‘. Hier den Assad überholen, ohne einzuholen.

  971. 1028.

    Kultursensibilität(tm) ist offenbar nur geboten, wenn es einen in Gefahr bringen könnte:

    http://www.telegraph.co.uk/history/world-war-two/9723912/Swedish-artist-uses-Jewish-Holocaust-victims-ashes-for-painting.html#

    Schätze es wird niemand die Galerie anzünden, schwedische Flaggen verbrennen, oder dem Künstler ne Todes-Fatwa anhängen.

    • 6. Dezember 2012 um 10:49 Uhr
    • Serious Black
  972. 1029.

    RT Enthüllt: Islamisten an die Macht lassen – ohne gleichzeitigen Schlaraffenland-Blankoscheck; das ist zionistisch-imperialistische Islamophobie !

    EGYPT REVOLUTION: Hijacked by West backed govt 1.20-2.20

    http://www.youtube.com/watch?v=lvHoma8xqxo

    Könnte man eine grüne Parteitagsresolution draus machen.

  973. 1030.

    Jetzt sind’s 4 Tote

    «Keine Diktatur» riefen die Gegner Mursis. «Mursi verteidigen heisst, den Islam verteidigen», riefen seine Anhänger.

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Armee-rueckt-in-Kairo-mit-Panzern-aus/story/23493577

    • 6. Dezember 2012 um 11:12 Uhr
    • Mamas Liebling
  974. 1031.

    ML 1030

    Im Artikel werden 3 Namen genannt

    Mohammed Mursi

    Rabi Mohammed

    Mohammed Abu Samra

    Erstaunlich wie viele Menschen sich den Namen des Propheten geben.

    Blasphemie!

    • 6. Dezember 2012 um 11:22 Uhr
    • cem.gülay
  975. 1032.

    SB

    Weißt Du, wie das Gespräch zwischen Frau Merkel und Nethanjahu ablief

    • 6. Dezember 2012 um 11:25 Uhr
    • cem.gülay
  976. 1033.

    @ Cem

    Laut Niebel kommen die kontroversen Sachen erst heute auf den Tisch.

    • 6. Dezember 2012 um 11:31 Uhr
    • Serious Black
  977. 1034.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/aerger-belastet-gespraeche-zwischen-netanjahu-und-merkel-a-871245.html

    „Von einem „ausführlichen Meinungsaustausch in gegenseitigem Respekt“ war nach dem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel mit Benjamin Netanjahu die Rede.“

    Bereichert, wie wir sind, wissen wir ja, was das heißt.

    Besser keiner weiteren Fragen.

    So nah‘ an Neukölln kann die Angie schlecht sagen: Laßt Euch nichts gefallen, zeigt’s denen, keinen Fußbreit dem Feind – ¡No Pasarán!

    obwohl sie das ja mal gelernt hat.

  978. 1035.

    SB

    Kibuz-Teppich- Niebel als Vermittler also ,-)

    • 6. Dezember 2012 um 11:33 Uhr
    • cem.gülay
  979. 1036.

    @ ernsthaft

    Auf der Bühne würde ich das bringen und ich würde mich schponsoren lassen, von dem Flügel der Rüstungsindustrie, die die krasseste Explosiv-Reaktiv-Panzerung zu bieten hat.

  980. 1037.

    Thomas Holm

    Die Kanzlerin könnte doch mal in das Dorf Jamel bei Wismar mit ihm fahren

    • 6. Dezember 2012 um 11:36 Uhr
    • cem.gülay
  981. 1038.

    Kontrovers ist, ob das wirklich schlimm ist, wenn in Syrien Gasgranaten krepieren.

  982. 1039.

    Thomas Holm

    Sagen Sie mal, für was stehen Sie eigentlich. Was wollen Sie für Syrien, Israel, Pali-Land, Ägypten.

    Butter bei den Fischen bitte

    • 6. Dezember 2012 um 11:40 Uhr
    • cem.gülay
  983. 1040.

    „Die Kanzlerin könnte doch mal in das Dorf Jamel bei Wismar mit ihm fahren“

    Der Bibi würde die Challenge bestimmt annehmen; der würde denen verklickern: ohne jüdische Patente: kein elektronisches Störtebeker-Weltnetz, liebe Kameraden …

    Er müsste allerdings klarstellen:

    ‚Das mit der Muslim-Migration war nicht unsere Idee und es gibt keine Rabbi-Fatwa, dass Ihr deswegen den Holocaust nicht mehr am Bein hättet.‘

    Ich wäre bereit, Bibi in diesem Abu Jamel-Kaff zu vertreten.

  984. 1041.

    @CG

    Blasphemie!

    Treffer – aber andererseits ist ja nur Blasphemie, was andere machen.

    http://amboytimes.typepad.com/the_amboy_times/2007/02/the_list_of_thi.html

    • 6. Dezember 2012 um 11:44 Uhr
    • Mamas Liebling
  985. 1042.

    ML

    Blasphemie

    Ehrlich. Den Namen des Propheten zu verschandeln, von mickrigen Erdenbewohnern, kann nur mit der Todesstrafe gesühnt werden.

    Unglaublich

    • 6. Dezember 2012 um 11:54 Uhr
    • cem.gülay
  986. 1043.

    Große Anfrage des Bundeslandes Hamburg:

    „Was wollen Sie für Syrien, Israel, Pali-Land, Ägypten.

    Butter bei den* Fischen bitte“

    Grammatik sinnlos, da ethno; Fehler (bei die Fische) ist Identitäts-Pflicht.

    Den Dingen ihren Lauf lassen und das aber auch noch offen sagen.

    Sagen:

    Wir sind pleite und haben einen Haufen eigener Probleme.

    Lernt mit China klar zukommen, die haben bald mehr Dollars als wir und von denen kommt sowieso das meiste, was man sich dafür kaufen kann.

    Ihr wollt Krieg mit Israel ? Tut es einfach, wir haben keine Einwände.

    Euch geht es dreckig ? –
    Uns auch; Hollywood verarscht uns auch, wissen wir, danke schön.

    Und machen:

    Streichung der Auslandshilfen und dafür Austauschprogramme:

    Tausche Islamisten (West) gegen Islamisten-Opfer (Orient)

    Übersetzung von Pierre Vogel ins Arabische und Ausstrahlung via Deutsche Welle zu den Arabern mit Kommentar: für jeden von der Sorte wollen wir 100 Stück von Euren Opfern, aber unversehrt bitte.
    Sagen Sie mal, für was stehen Sie eigentlich.

  987. 1044.

    @ Cem #1035

    Ich meinte eher den ‚Ich darf nicht rein nach Gaza‘-Niebel. 😉

    @ TH #1038

    Giftgas hat die dumme Eigenschaft, daß man es nach Freisetzung nicht mehr kontrollieren kann. Wer weiß schon, was Assad alles aus dem Giftschrank holen kann und wem er es gibt?

    Eine Horrorvorstellung.

    • 6. Dezember 2012 um 11:58 Uhr
    • Serious Black
  988. 1045.

    „Sagen Sie mal, für was stehen Sie eigentlich.“

    Für klare Aussprache von dem, was nahe liegt.

    Die 100 oder 150 Jahre, die die Araber meinetwegen genauso brauchen, wie die Europäer sie gebraucht haben – liegen heute in der Gnade von Chinesen und Indern – oder es gibt.

    Mit denen muss auch ein neuer arabisch erwachter Mittelstand erstmal konkurrieren – viel Spaß.

    Wir machen derweil (bessere) Logistik-Software und Rüstungs-Hochtechnologie, sowie Computerspiele und Pornographie, damit es niemandem zu langweilig wird.

  989. 1046.

    Thomas Holm

    Bei die Fische. Danke

    • 6. Dezember 2012 um 12:03 Uhr
    • cem.gülay
  990. 1047.

    Es lohnt mal wieder ein blick in zettels raum. Interessant die ausführungen zu syrien, danach siehts übel aus für assad & co.

    • 6. Dezember 2012 um 12:21 Uhr
    • ernsthaft
  991. 1048.

    @ SB

    „Giftgas hat die dumme Eigenschaft, daß man es nach Freisetzung nicht mehr kontrollieren kann“

    Nicht zu unrecht spricht man in Fachkreisen von „Ausbringung“.

    An anderer Stelle von mir hierzu:

    „Die wollen durchaus Israel möglichst unprovoziert lassen; allein den Westen demütigen und die Menschen zur Verzweiflung treiben, auf dass sie sehen, dass keiner ihnen hilft.

    Wenn sie im Land mit Sarin-Granaten herumschießen, recht weit entfernt von Israel und ohne Wirkung nach der Türkei (aber demütigend nah vor der NATO Haustür) – dann ist die Wirkung optimal und Obama hat das Problem, den Syrern entweder ihre Verlorenheit durch Nichtstun zu beglaubigen – oder: hineinzugehen.

    Das würde natürlich der Auftakt zu einem Irak 2.0 und einem sofortigen Aufstand in Jordanien sein.

    Israel dagegen sollte eigentlich kein Problem haben, solange es nicht direkt eins gemacht bekommt.

    Assad wird jede Provokation Israels sorgsam vermeiden; auch wird ihn der Iran dazu anhalten.

    Für die Hisbollah würde der Iran sich selbst opfern können (wegen der damit verbundenen Erwartung einer ‘kosmischen Fanal-Wirkung’) – nicht so für Assad !

    Assads einzige Chance ist, dass die Aufständischen aufgeben – und das werden sie müssen, wenn die Krankenpflege als Aufgabe Millionenfach um sich greift.

    Zu Zigtausenden ist bereits der Fall, dass versorgt statt gekämpft werden muss; UNHCR, etc. bestätigen diese Logik im AJE Gespräch mit James Base.“

    So sehe ich die kosmische Rationalität in Teheran, Assads nicht unintelligent berechnet brutales Kalkül und Israels vergleichsweise (!!) moderate Molestierung dadurch.

    Unbenommen:

    „Israel wird sicherlich mobilisieren müssen; eher gehoben als moderat fünfstellig und das wohl über einen längeren Zeitraum. Einzelheiten zu den Umständen noch bei:

    hxxp://arprin.wordpress.com/2012/11/30/zwei-staaten-fur-zwei-volker/#comment-3371 2 Uhr 16

    Grob geschätzte Folge hieraus:

    Alle, die etwas helfen können, werden benötigt werden, um mobilisierte Reservisten an Arbeitsplätzen wenigstens notdürftig zu ersetzen. Auch Pensionäre; und gute Zeiten für Praktika.“

    Auch der Zionismus hat es nicht verdient, gänzlich unberaten zu bleiben. Ein paar Hemden sind bei denen auch zu nervös:

    hxxp://aro1.com/assads-syrien-offenbar-kurz-vor-fall/

    „und wem er es gibt?“

    Restrisiko; man dürfte schon so Drohnen-technisch kommunizieren können, dass Tod ist, wer es ohne Vier-Assad Sterne auf der Schulter anfasst.

    Technik-Demo hierzu:

    Israeli missiles and ‚roof knocking‘

    http://www.youtube.com/watch?v=iqoo8fbYtHE

    (um die seelische Grausamkeit für die, die gewarnt wurden und nicht wissen warum, geht es. Solle man auf Flugblätter schreiben und über der Nachbarschaft abwerfen)

    Halbsatz vergessen:

    „Die 100 oder 150 Jahre, die die Araber meinetwegen genauso brauchen, wie die Europäer sie gebraucht haben – liegen heute in der Gnade von Chinesen und Indern – oder es gibt SIE NICHT.

    @ Cem Gülay

    „Bei die Fische. Danke“

    Das ist die böse Identitätsfalle für Abitur-Türken.

    Manchmal ist richtiges deutsch genau falsch; man sieht ja über was für einen Humbug unsere Professoren-Riege hier seit Tagen herum salbadert.

    Die wollen da nichts falsches richtig machen.

  992. 1049.

    @ Cem Gülay

    Herr Gülay, es wird ernst mit den Vorwürfen wegen der Abschreiberei:

    Wenn ich von Ihnen abgeschrieben haben soll, dann schreibt jetzt Lau-Kollege Ulrich Ladurner von mir ab:

    „Die besondere Tragik des seit eineinhalb Jahren andauernden syrischen Bürgerkrieges besteht darin, dass zwar bisher keine der beiden Seiten in der Lage war, die andere militärisch zu besiegen, dass aber gleichzeitig beide glauben, dass dies möglich sei. Es besteht de facto ein Patt, das keiner anerkennen will. Das gilt nicht nur für die in Syrien Kämpfenden, es gilt auch für die ausländischen Mächte, die mitmischen. Die Türkei, Saudi-Arabien und Katar unterstützen die Aufständischen in dem Glauben, dass mittels Gewalt ihre Interessen gewahrt werden können; der Iran unterstützt Assad, weil der Sturz des Diktators iranische strategische Interessen beschädigen würde. Aus all diesen Gründen gibt es keinen politischen Spielraum für eine Lösung.“

    Dynamisch eskalierendes Patt mit endlosen Schassten-Ressourcen hatte ich geschrieben und jetzt haben wir den Salat; neben

    @ ernsthaft

    hat das auch Herr Ladurner kapiert und bringt das wie von und zu Gutti.

    Keine Party in Erdogans Bengasi – voll der Holm:

    „Sie verzichtete darauf, die von Rebellen gehaltenen Stadtteile zurückzuerobern, und setzte auf ihre Waffenüberlegenheit. Kampfbomber, Artillerie und Raketen richten seither schlimme Verheerungen an. Die Armee schlägt ohne Rücksicht zu. Wo immer sich eine Menschenansammlung im Rebellengebiet bildet, läuft sie Gefahr, bombardiert zu werden. Assad ist nicht mehr der unumschränkte Herrscher Syriens, aber in der Luft ist seine Macht ungebrochen. …

    Die Aufständischen schießen Flugzeuge ab – damit zerbricht Assads stärkste Waffe. Was bleibt ihm also? Könnte Assad dann zum letzten Mittel greifen?“

    http://www.zeit.de/2012/50/Syrien-Assad-Chemiewaffen/komplettansicht

    Wir könnten einen Deal machen: Ich anerkenne (nur schriftlich geheim, damit Sie keinen Ärger bekommen) dass ich von Ihnen abgeschrieben haben – und Sie verzichten aber auf Ansprüche an mich. Und dann verklagen Sie die Zeit auf entgangenes Honorar; 18 Monatsgehälter von Herrn Ladurna, würde ich vorschlagen und den Reibach teilen wir uns dann – mit Notar, damit Sie mir nicht begegnen müssen.

    Handeln Sie schnell, bevor Herr Lau Copyright für seinen ganzen blog anmeldet.

  993. 1050.

    @ TH

    Wenn sie im Land mit Sarin-Granaten herumschießen, recht weit entfernt von Israel und ohne Wirkung nach der Türkei (aber demütigend nah vor der NATO Haustür) – dann ist die Wirkung optimal und Obama hat das Problem, den Syrern entweder ihre Verlorenheit durch Nichtstun zu beglaubigen – oder: hineinzugehen.

    Guter Punkt, nur hatte Saddam auch nichts davon, ein paar konventionell bestückte Scuds nach Israel rüberzuballern. Er tat es trotzdem.

    Auf die Rationalität der Akteure kann man sich -gerade in Nahost- nicht verlassen. Zahal wird keine unnötigen Risiken eingehen.

    • 6. Dezember 2012 um 12:48 Uhr
    • Serious Black