Ein Blog über Religion und Politik

Another Brick in The Wall. Antisemitismus und Pop-Kultur

Von 28. Januar 2013 um 12:52 Uhr

Cartoon-Sunday-Times

Dieser Cartoon ist am Sonntag in der Londoner Sunday Times erschienen - am internationalen Holocaust-Gedenktag, mit dem der Befreiung des Lagers Auschwitz gedacht wird.

Benjamin Netanjahu baut eine Mauer, in der arabisch aussehende Menschen elendig zugrunde gehen. Der Zement dieser Mauer ist das Blut dieser (palästinensischen?) Opfer. Die Darstellung des wahrscheinlich auch nächsten israelischen Premiers erinnert an alte antisemitische Klischees.

Es ist schockierend, dass eine einstmals seriöse Zeitung wie die Times ein solches Stück Hasspropaganda veröffentlicht. Nachdem einige jüdische Organisationen protestiert haben, verteidigt sich die Times mit dem merkwürdigen Argument, es handele sich zwar um eine "typisch robuste" Karikatur von Gerald Scarfe, aber ihr Erscheinen am Holocaust-Gedenktag sei "rein zufällig". Schwer zu glauben, denn die Times enthält einen anderen Beitrag zum Gedenktag (in dem der Antisemitismus des Holocaustleugners David Irving kritisiert wird). In Wahrheit sei das hier ein Beitrag zu den israelischen Wahlen in der Vorwoche.

Es gibt aber überhaupt keinen Bezug zu den Wahlen. Dass Netanjahu durch das Ergebnis geschwächt hervorgeht und eine neue Koalition bilden muss, ist nicht Thema. Nein, er baut eine Mauer mit dem Blut der Palästinenser. Das ist eine kranke Verdrehung der Tatsachen: Die israelische Sperrmauer ist errichtet worden, um nach der Erfahrung der "Zweiten Intifada" das Einsickern palästinensischer Terroristen nach Israel zu verhindern - ganz offenbar erfolgreich, wie die Bilanz der letzten Jahre zeigt. Dass der Verlauf dieser Mauer auch teilweise problematisch ist, weil sie palästinensisches Gebiet durchkreuzt ("land grab") ist wohl wahr. Aber auch das ist hier nicht Thema.

Nein: Das Thema "Mauerbau" wird hier mit einer der ältesten antisemitischen  Legenden vermischt, mit dem Ritualmordmythus vom  "Blut in den  Matzen". Die Times hätte diese Karikatur nicht drucken dürfen.

Gerald Scarfe ist ein Promi unter den Karikaturisten. Er ist weltberühmt durch die Cover Art für Pink Floyds "The Wall". Offensichtlich hat er hier seine eigene Ideenkiste geplündert : "Another Brick in the Wall", ein Emblem der Popkultur, ist nun verschmolzen mit antisemitischer Propaganda. Man kann hier musterhaft sehen, wie "linker" Antizionismus mit schierem, altmodischem Antisemitismus fusioniert.

Roger Waters, der Pink-Floyd-Kopf, hat in den letzten Jahren seinerseits durch ein Spiel mit antisemitischen Symbolen auf sich aufmerksam gemacht, das natürlich im Geiste politisch korrekter Israelkritik daherkam. Die Animation zum Lied "Goodbye, Blue Sky" aus "The Wall" zeigte Flugzeuge, die (neben anderen totalitären oder religiösen Symbolen) Davidsterne und Dollarzeichen als Bomben abwarfen.

Ich muss sagen, dass ich "The Wall" immer abstoßend und dumm fand, und die Animationen von Gerald Scarfe abscheulich. Die Glorifizierung der unschuldigen Kindheit, das krude anti-zivilisatorische Ethos ("education=thought control"), die primitive Faschismustheorie (mother built a wall around me), das Schillern zwischen Faszination durch den Totalitarismus und primitiv-anarchistischer Ablehnung jeglicher Autorität: ein unerträglich pompöses, humorloses und dämliches Machwerk des Art Rock in seiner Spätphase.

Gerald Scarfes Entgleisung mit seiner Netanjahu-Karikatur bestätigt diese Abneigung. Aber was heißt schon Entgleisung? Eigentlich war der Hass schon in seiner Arbeit für Pink Floyd angelegt. Antizivilisatorisches Ressentiment endet allzu oft im Antisemitismus.

Kategorien: Israel, Judentum
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Erinnert im Stil an die antisemitischen Karikaturen in arabischen Zeitschriften, die man während der Diskussion des Karikaturenstreites ab und an bewundern konnte.

    • 28. Januar 2013 um 12:57 Uhr
    • Mamas Liebling
  2. 2.

    @ Lau

    guter Artikel – ja, sehe es genau so (obwohl ich einmal Fan von Pink Floyd war und gerade auch den Animaionsfilm zu ‚The Wall‘ sehr schätzte – so mit 18-20 aus einem Elternhaus stammend wo die Mutter schon sehr, sehr ‚fürsorglich‘ war, wurde ich damit damals sehr angesprochen).

    Ich denke, wir haben es hier auch mit einem lebensgefühl einer bestimmten gesellschaft zu tun, die sich im Rebellischen, im Auflehnen und daraus auch im Auflehnen gegen jegliche ‚autorität‘, staatlichkeit etc. empfindet. Israel als Staat quasi wie eben die repräsentanz der Autorität udn die Palästinenser als ‚die kleinen Opfer‘ – und dabei wird jede fraghe nach schuld und verantwortung, ursahce ausgeklammert – ähnlich wie bei pubertierenden und Jugendlichen, die irgendwie ‚nur‘ sehen oder sehen wollen, wie SIE gedrückt udn kontrolliert werden, und dabei nicht wahrhaben wollen,d ass es auch an ihren Taten und verhaltensweisen liegen könnten, dass sie selbst auch unrecht begehen.

    Man denke nur, wie sich dies:
    „Die israelische Sperrmauer ist errichtet worden, um nach der Erfahrung der “Zweiten Intifada” das Einsickern palästinensischer Terroristen nach Israel zu verhindern – ganz offenbar erfolgreich, wie die Bilanz der letzten Jahre zeigt.“
    ihre völlig richtige anmerkung zumr Ursache des Mauerbaus gewandelt hat darin, wie die mauer angesehen wird: nämlich als ein gefängnis, als ‚einsperren‘ der armen Palästinenser und nicht ein aussperren vpon selbstmordattentätern eben aus diesen reihen.

    • 28. Januar 2013 um 13:09 Uhr
    • Zagreus
  3. 3.

    @ Zagreus: Die Mauer nimmt halt ein paar merkwürdige Kurven.

    • 28. Januar 2013 um 13:37 Uhr
    • Jörg Lau
  4. 4.

    Sehr guter Artikel.

    • 28. Januar 2013 um 13:49 Uhr
    • Joerg J.
  5. 5.

    Beachtlich, wie manche Leute nach ein paar Schienbeintritten zu alter Form zurückfinden…

    • 28. Januar 2013 um 13:52 Uhr
    • MRX
  6. 6.

    Im November und Dezember 2012 hat Roger Waters vor den UN Israel mal wieder mit den Nazis verglichen und behauptet, dass die Hamas permanenten Frieden mit Israel anböte.
    Irgendwie hat R.W. wohl zuviel Hatedope genommen.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=hb0y7mFti4U#!

    • 28. Januar 2013 um 13:53 Uhr
    • Roland
  7. 7.

    @ JL

    Die isr. Rechte war übrigens gegen den Sperrzaun, weil er die Teilung vorwegnimmt.

    Ansonsten: Ein wirklich guter Artikel!

    • 28. Januar 2013 um 13:59 Uhr
    • Serious Black
  8. 8.

    erinnert mich irgendwie auch an die mohammed-karikaturen

    • 28. Januar 2013 um 14:33 Uhr
    • Sb12&S900IP
  9. 10.

    @ TK #10

    Wurden etwa schon ausländische Botschaften gestürmt und Flaggen verbrannt?

    • 28. Januar 2013 um 14:34 Uhr
    • Serious Black
  10. 11.

    erinnert mich irgendwie auch an die mohammed-karikaturen

    Welche konkret?

    Siehe hier

    http://web.archive.org/web/20080209153538/http://blog.newspaperindex.com/2005/12/10/un-to-investigate-jyllands-posten-racism/

    • 28. Januar 2013 um 14:50 Uhr
    • Mamas Liebling
  11. 12.

    @ lau

    stimt: „Die Mauer nimmt halt ein paar merkwürdige Kurven.“

    und diese Kurven zu thematisieren wäre absolut legitim und richtig. Nur irgendiwe geschieht das gar nicht, sondern die Existenz der mauer selbst (als mauer) wird beklagt – die Mauer selbnst wäre die Unterdrückung und das ‚Einsperren‘.

    • 28. Januar 2013 um 14:54 Uhr
    • Zagreus
  12. 13.

    @ Sb12&S900IP 11:

    Gibt es irgend einen thematischen Bezug zu Jörg Laus verdienstvollem Artikel. (off topic: Derzeit findet wie Sie wissen seitens der israelischen Regierung eine Aktion statt, um die letzten Äthiopischen Juden nach Israel zu holen. Diese solle Ende 2013 abgeschlossen sein) Dann wird es keine Juden mehr in Äthiopien geben. In die gerade gewählte Knesset wird für Lapids Partei Yesh Atid-Partei erstmals ein athiopische Jüdin einziehen. Die Rechtsanwältin und frühere Fernseh-Moderatorin Penina Tamnu –Shata kam in der 80er Jahren im Alter von 3 Jahren im Zuge der „Operation Moses“ nach Israel)

    • 28. Januar 2013 um 14:54 Uhr
    • Joerg J.
  13. 14.

    ein unerträglich pompöses, humorloses und dämliches Machwerk des Art Rock in seiner Spätphase.

    @ Jörg Lau

    Herr Waters ist in der Tat von sehr schlichtem Gemüt:

    „Vielleicht sollte man doch den Wissenschaftlern die Welt überlassen. Ich denke, eine Regierung, die nur aus Wissenschaftlern bestünde, würde sich von empirischen Fakten leiten lassen.

    Als Erstes müsste sie das größte Problem der Menschheit lösen: die Umverteilung des Reichtums. Sie müsste uns, die Reichen, davon überzeugen, unser Geld und unser Wissen mit den Armen zu teilen. Dann könnten wir gemeinsam eine Welt der Gleichberechtigung schaffen. Davon sind wir heute weiter denn je entfernt. Kurz nach der Französischen Revolution und der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika Ende des 18. Jahrhunderts schien es, als ob sich die Lücke zwischen Arm und Reich schließen würde. Die französische Menschenrechtserklärung und die amerikanische Verfassung stellten fest, dass alle Menschen gleich seien. Das war damals revolutionär: zu entdecken, dass alle Menschen Rechte haben, und das auch noch aufzuschreiben. Das war der erste Schritt weg vom Höhlenmenschen. Leider ist der Abstand seit dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgerissen. In Amerika muss jeder selbst sehen, wie er zurechtkommt, es gilt das Recht des Stärkeren. Die Amerikaner scheinen das akzeptiert zu haben. Belohnt wird, wer viel anhäuft und nichts abgibt. Diese Ideologie – und hier sind wir wieder bei der Religion – wird von Bush und der christlichen Rechten forciert. Ihnen geht es nur darum, Kontrolle zu gewinnen und mehr und mehr Reichtum anzuhäufen – während alle anderen Länder immer weniger besitzen.

    Ich beobachte das in ähnlicher Form auch in England. Ich wollte sowieso nach Amerika ziehen, um meinem Sohn nahe zu sein. Das Verbot der traditionellen Fuchsjagd voriges Jahr hat mich endgültig dazu gebracht, mein Geburtsland zu verlassen. Was für eine schreckliche Attacke auf fleißige, vorbildliche Leute. Die Landbevölkerung verkörpert das Herz Englands. Ich habe zwar selbst nie aktiv an der Fuchsjagd teilgenommen. Als Kind bin ich oft zu Fuß mitgegangen – und mein Faible für die Jagd ist bis heute geblieben. Ich bin gelegentlich mit der Flinte zur Vogeljagd unterwegs, und ich liebe Fliegenfischen. Was die traditionelle Fuchsjagd angeht, da erinnere ich mich an Boxing Day, dem zweiten Weihnachtstag, bei meinen Großeltern. Jedes Jahr versammelten sich zwanzig, dreißig Reiter am Rathausplatz in einem kleinen Ort in der südenglischen Grafschaft Surrey. Man stand zusammen, trank etwas Portwein zum Aufwärmen, die Hunde waren schon ungeduldig. Dann stiegen die Reiter in den Sattel, und die Hunde wurden losgelassen. Die gesunden Füchse kamen davon, und die Schwachen wurden sofort totgebissen. Da litt niemand. Fuchsjagd ist eine vernünftige Art, die Population zu kontrollieren. Getötet werden müssen die Tiere sowieso. Aber Tony Blair und die Stadtleute werden das niemals verstehen.“

    http://www.zeit.de/2006/08/Traum_2fRoger_Waters

    • 28. Januar 2013 um 14:59 Uhr
    • N. Neumann
    • 28. Januar 2013 um 15:06 Uhr
    • MRX
  14. 16.

    @ NN

    Als Erstes müsste sie das größte Problem der Menschheit lösen: die Umverteilung des Reichtums. Sie müsste uns, die Reichen, davon überzeugen, unser Geld und unser Wissen mit den Armen zu teilen. Dann könnten wir gemeinsam eine Welt der Gleichberechtigung schaffen.

    ***hüstel***

    Pink-Floyd-Alben sind auf Spotify nicht verfügbar…

    • 28. Januar 2013 um 15:07 Uhr
    • MRX
  15. 17.

    Vielleicht sollte man doch den Wissenschaftlern die Welt überlassen. Ich denke, eine Regierung, die nur aus Wissenschaftlern bestünde, würde sich von empirischen Fakten leiten lassen.

    Empirisch belegt ist allerdings, dass behalten angenehmer ist als teilen.

    • 28. Januar 2013 um 15:17 Uhr
    • Mamas Liebling
  16. 18.

    Auch voll gut:

    Shakira und Roger Waters Musiker teilen sich Bahamas-Insel

    Den Tourimus neu zu erfinden, kein geringeres Ziel haben sich offenbar Shakira und Roger Waters gesetzt, als sie jetzt gemeinsam eine Bahamas-Insel kauften. Anstelle von Motorbooten und Golfplatz soll die Insel durch ein künstlerisches Flair mit Galerien und Ateliers geprägt sein.

    http://www.stern.de/lifestyle/leute/shakira-und-roger-waters-musiker-teilen-sich-bahamas-insel-1733030.html

    • 28. Januar 2013 um 15:18 Uhr
    • N. Neumann
  17. 19.

    @ NN

    Woher weißt du so Zeug?

    • 28. Januar 2013 um 15:20 Uhr
    • MRX
  18. 20.

    keine konkrete, mamas liebling
    sondern an die frage, wem welches gesicht gegeben wird/werden darf

  19. 21.

    „Vielleicht sollte man doch den Wissenschaftlern die Welt überlassen. Ich denke, eine Regierung, die nur aus Wissenschaftlern bestünde, würde sich von empirischen Fakten leiten lassen.“

    Empirisch belegt ist allerdings, dass behalten angenehmer ist als teilen.

    @ FSML

    Ein Glück für den Briten Waters, dass er sich nicht dazu gezwungen sieht, gleich russischer Steuerbürger zu werden.

    Empirisch belegt ist daneben, dass sich Wissenschaftler in verschiedenerlei Hinsicht über einige Fakten streiten und dabei zu keinem oder wenig Konsens gelangen.

    • 28. Januar 2013 um 15:30 Uhr
    • N. Neumann
  20. 22.

    was ich auch nicht verstehe: wieso sehen die menschen in der mauer ‚arabisch‘ aus?
    mir machen die gesichter eher einen leidenden eindruck.

  21. 23.

    — OT

    Schon gelesen?

    ‚Pakistanischer Atomphysiker: „Muslimische Gesellschaften sind kollektiv gescheitert“‚

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/interview-mit-dem-pakistanischen-atomphysiker-pervez-hoodbhoy-a-879319.html

    • 28. Januar 2013 um 15:31 Uhr
    • Findeling
  22. 24.

    @ NN

    Woher weißt du so Zeug?

    @ MR

    Eher durch Zufall, durch Google.

    • 28. Januar 2013 um 15:33 Uhr
    • N. Neumann
  23. 25.

    @ NN

    Eher durch Zufall, durch Google.

    In fünf Worten den Geist der Zeit auf den Punkt gebracht.

    • 28. Januar 2013 um 15:38 Uhr
    • MRX
  24. 26.

    # 16

    „Ich denke, eine Regierung, die aus Wissenschaftlern bestünde, würde sich von empirischen Fakten leiten lassen.“

    Fürwahr ein Komiker. Ich kenne keine andere Personengruppe (insbesondere Naturwissenschaftler (!)) mit einem höherem Anteil an Esoterikern.

    • 28. Januar 2013 um 15:39 Uhr
    • Lionel
  25. 27.

    „Eher durch Zufall, durch Google.“

    In fünf Worten den Geist der Zeit auf den Punkt gebracht.

    :-)

    • 28. Januar 2013 um 15:45 Uhr
    • Mamas Liebling
  26. 28.

    @ Lionel

    Sie haben heute wieder negative Schwingungen in Ihrer Aura.

    • 28. Januar 2013 um 15:46 Uhr
    • MRX
  27. 29.

    sondern an die frage, wem welches gesicht gegeben wird/werden darf

    Jedes jedem, wenn es Meinungsfreiheit gibt.

    Und dann muss man sich Kritik gefallen lassen. Aber keine abgefackelten Botschaften und gemurkste Entwicklungshelferinnen, und keine Typen, die mit einer Axt in Ihr Haus einbrechen um sie zu zerhacken.

    • 28. Januar 2013 um 15:48 Uhr
    • Mamas Liebling
  28. 30.

    Wenn jetzt weltweit die Juden den englischen Julius Streicher von der Sunday Times mit einer Fatwa belegen würden, Attentate auf Engländer und Bombenattentate gegen englische Einrichtungen machen würden, dann hätten unsere antisemitischen Israelkritiker sicher nicht dasselbe Verständnis wie seinerzeit in den gesteuerten islamistischen Mord-und-Hetzversuchen gegen die dänische Zeitung.

    • 28. Januar 2013 um 15:49 Uhr
    • islamkritiker
  29. 31.

    .. um Sie zu zerhacken

    • 28. Januar 2013 um 15:51 Uhr
    • Mamas Liebling
  30. 32.

    na na, mamas liebling!
    mordgelüste?

  31. 33.

    @ MRX

    Eigentlich erinnere ich nur den Eingangsbereich der Mensa der Uni Bochum.
    Da wurden magische Steine und Wünschelruten feilgeboten – zwischen Zentnern von esoterischer Literatur.
    Hasenpfoten habe ich aber nicht entdecken können – waren wohl etwas versteckt…

    • 28. Januar 2013 um 16:03 Uhr
    • Lionel
  32. 34.

    # 33

    Ergänzung
    Die Hasenpfoten wurden vermutlich komplett vom Institut von Fr. Foroutan gekauft.

    • 28. Januar 2013 um 16:06 Uhr
    • Lionel
  33. 35.

    @thorner kathrinchen

    Es ist auf diesem Blog üblich, Korrekturen zu Schreibfehlern nachzureichen.

    Der Angriff auf Westergaard dürfte Ihnen bekannt sein.

    • 28. Januar 2013 um 16:09 Uhr
    • Mamas Liebling
  34. 36.

    @ Lionel

    Helfen Hasenpfoten bei Rechnen?

    • 28. Januar 2013 um 16:10 Uhr
    • Mamas Liebling
  35. 37.

    @ ML

    Eher durch Zufall, durch Google.

    Können Sie mal Frau F. in Ruhe lassen?

    • 28. Januar 2013 um 16:11 Uhr
    • MRX
  36. 38.

    @ ML

    Helfen Hasenpfoten bei Rechnen?

    Können Sie mal Frau F. in Ruhe lassen

    • 28. Januar 2013 um 16:12 Uhr
    • MRX
  37. 39.

    @MRX

    Ich sehe mich eher als Adler. :-)

    • 28. Januar 2013 um 16:14 Uhr
    • Mamas Liebling
  38. 40.

    @ ML

    Hasenpfoten sollen Glück beim Kartenspiel bringen…

    • 28. Januar 2013 um 16:18 Uhr
    • Lionel
  39. 41.

    @ ML

    Ich sehe mich eher als Adler.

    Falsch, das heißt, Sie visualisieren sich.

    • 28. Januar 2013 um 16:21 Uhr
    • MRX
  40. 42.

    @MRX

    Hm, das wär mir zu anstrengend, mich zu visualisieren.

    (Der Bericht von der Front im August: Die Soldaten schwitzen wie die Schweine und die Offiziere transpirieren fürchterlich)

    • 28. Januar 2013 um 16:28 Uhr
    • Mamas Liebling
  41. 43.

    Hasenpfoten sollen Glück beim Kartenspiel bringen…

    Ich denke sie spielt eher Zahlenlotto.

    • 28. Januar 2013 um 16:30 Uhr
    • Mamas Liebling
  42. 44.

    @ JL

    “ Die Glorifizierung der unschuldigen Kindheit, das krude anti-zivilisatorische Ethos (“education=thought control”)“

    Ganz ähnlich Herbert Grönemeyer mit seinem „Kinder an die Macht!“

    • 28. Januar 2013 um 17:15 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  43. 45.

    man könnte, wenn man wollte, diese karikatur auch als eine zur „festung Europa“ lesen.
    dann wäre sie womöglich weniger erregeungsträchtig – oder etwa doch?

  44. 46.

    ich meinte: erregungsträchtig.
    schreib ich, weil man hier rechtschreibfehler ausdrücklich verbessert.

    ob 1x reicht?

  45. 47.

    Antisemitisch oder anti-Netanyahu?

    Ich habe letzte Woche den folgenden Haaretz-Beitrag von Bradley Burston (senior editor of Haaretz.com) verlinkt:

    http://www.haaretz.com/blogs/a-special-place-in-hell/if-you-re-in-israel-today-vote-as-if-your-life-depended-on-it-it-does.premium-1.495485

    Er beginnt mit den Worten:
    „I intend to vote the hell out of this election. I intend to vote us the hell out of the occupation. I intend to kick Netanyahu in his kitsch and his slime and his cowardice and the way he’ll hold on to the leather chair until we the people pry it from his cold, dead hands.“

    Anti-Netanyahu, nicht anti-semitisch.

    Und anti-Kahane-Erben:

    „Kahane’s heirs are drunk with the stuff of tyranny. One after another of these people is telling you that democracy, universal human rights, freedom for minorities, are all subordinate to a narrow, sexist, callous, smilingly contentedly vociferously racist, minority strain of extreme Orthodoxy which presumes, obscenely so, coercively so, brutally so, to speak for all Jews.“

    Der Beitrag endet mit dem Satz
    „If you’re in Israel, vote as if your life depended on it. It does.“

    • 28. Januar 2013 um 17:30 Uhr
    • Miriam G.
  46. 48.

    Ist das jetzt ein soziales Experiment? Mit KC und TK versucht dieselbe Person die reaktion auf zwei verschiedene Formen von Doofheit auszukundschaften?

    • 28. Januar 2013 um 17:32 Uhr
    • MRX
  47. 49.

    Jetzt finde ich schon Lau-Artikel gut… 😉

    ein Emblem der Popkultur, ist nun verschmolzen mit antisemitischer Propaganda. Man kann hier musterhaft sehen, wie “linker” Antizionismus mit schierem, altmodischem Antisemitismus fusioniert.

    Exzellent beobachtet und beschrieben.

  48. 50.

    @thorner kathrinchen

    man könnte, wenn man wollte, diese karikatur auch als eine zur “festung Europa” lesen.

    Man könnte darin auch eine Kritik an Ulbricht sehen. Den Bart hat er nicht, weil er ja bauen liess. Aber immerhin hat Ihre Idee einen Bart.

    • 28. Januar 2013 um 17:55 Uhr
    • Mamas Liebling
  49. 51.

    na, dann erklären Sie mir doch mal, wo genau ich in dieser karikatur die getaggten „Israel, Judentum“ finde!
    in den segelohren von dem typ mit der kelle?
    im kontrast von weißem stein und rotem mörtel?

    die frage, woran die „arabisch aussehenden Menschen“ als solche zu erkennen sind, hat mir bislang auch noch kein eines *wein beantwortet!

    man fängt an, all dieses (und noch viel mehr)hineinzusehen, wenn man liest: „In Wahrheit sei das hier ein Beitrag zu den israelischen Wahlen in der Vorwoche.“

    und wenn das so wäre?
    dann muß Lau zur verteidigung der mauer ansetzen?

  50. 52.

    Ist das jetzt ein soziales Experiment? Mit KC und TK versucht dieselbe Person die reaktion auf zwei verschiedene Formen von Doofheit auszukundschaften?

    @ MR

    Wobei sich KC und TK bei Grass treffen.

    • 28. Januar 2013 um 18:10 Uhr
    • N. Neumann
  51. 53.

    @ NN

    Ja, krass.

    • 28. Januar 2013 um 18:14 Uhr
    • MRX
  52. 54.

    „The Wall“ hat mich damals auch ein wenig genervt, zumal das Anno 79 auf jeder Party rauf und runter lief. Allerdings hat die Scheibe tatsächlich insofern einen gewissen Einfluss auf meine heutige Pädagogik, als dass ich mich gelegentlich frage, ob mein Verhalten den Schülern gegenüber möglicherweise so etwas wie „thought control“ oder „dark sarkasm“ enthalten könnte. Das ist gar kein so schlechtes Kriterium zur Selbstprüfung hinsichtlich der Frage, wo ich bestimmte Grenzen überschreite und meine „Machtposition“ als Lehrer missbrauchen könnte.
    Die Karikatur finde ich bei aller gestalterischen Freiheit, die man gerade Karikaturisten zugestehen muss, auch ein wenig überzeichnet. Andererseits ist die „Times“ ja nicht der „Stürmer“. Wenn in der gleichen Nummer Antisemitismus kritisiert wird, dann würde ich es mal wohlwollend als formal unglückliche, aber in der Sache berechtigte Kritik an der gegenwärtigen Siedlungspolitik Netanjahus bezeichnen.

    • 28. Januar 2013 um 18:20 Uhr
    • cwspeer
  53. 55.

    @KC

    1. Wem gelicht der Maurer?
    2. Welchen Hut trägt der oberste Bärtige?

    • 28. Januar 2013 um 18:25 Uhr
    • Mamas Liebling
  54. 56.

    .. gleicht ..

    • 28. Januar 2013 um 18:25 Uhr
    • Mamas Liebling
  55. 57.

    keine ahnung!
    da gibt es reiche auswahl..
    erzählen Sie mir, was Sie sehen? und warum?

  56. 58.

    @ cwspeer

    Andererseits ist die “Times” ja nicht der “Stürmer”.

    Richtig, der Westend-Stürmer heißt „Guardian“.

    • 28. Januar 2013 um 18:34 Uhr
    • MRX
  57. 59.

    @thorner kathrinchen

    Alles klar, danke.

    • 28. Januar 2013 um 18:40 Uhr
    • Mamas Liebling
    • 28. Januar 2013 um 18:40 Uhr
    • MRX
  58. 61.

    ´@MRX

    In December 2003 columnist Julie Burchill cited „striking bias against the state of Israel“ as one of the reasons she left the paper for The Times

    http://en.wikipedia.org/wiki/The_Guardian#Accusations_of_anti-Semitism_and_bias_in_coverage_of_Israel

    Wenn wird es eng für Journalisten, die keinem führenden Nazipresseorgan angehören wollen.

    • 28. Januar 2013 um 18:52 Uhr
    • Boothby
  59. 62.

    mamas liebling – es ist garnichts klar.
    bezüge beginnt man herzustellen, wenn man dies dazuliest
    “Israeli Elections … Will Cementing Peace Continue?”

    und beim herstellen von bezügen sollte man doch vorsichtig sein und nicht den eigenen antisemitismus/antijudaismus hinlesen. oder?

  60. 63.

    Jetzt wird es eng…sry

    • 28. Januar 2013 um 18:53 Uhr
    • Boothby
  61. 64.

    55 etc
    Hier haben sich ja wieder einige der Forenpöbler versammelt um ihren geballten Frust auf Nicht-Anwesende zu projizieren.
    Wie arm!

    @ML, Sie sind ja ein ganz schlaues Kerlchen!
    Da haben Sie mit Ihrer 55er Frage und der Antwort dieses „thorner kathrinchens“, dessen ZO-Seite sich im Übrigen wie die meine einsehen läßt, jetzt detektivisch ermittelt, daß es sich um dieselben Blogger handelt!?
    Das wär‘ der Tag!
    Wenn Sie mehr über das @thorner kathrinchen erfahren wollen, dann googeln Sie doch einfach mal „rahab – ZEITOnline“ oder „rahab – derFreitag“ oder „treueliebe“ oder oder oder

    Das Verhalten von @MRX und @NN ist ja nicht neu – daß Sie, @ML, sich dem nun anschließen, finde ich bedauerlich.

  62. 65.

    “rahab – derFreitag”

    Hihi… keine weiterne Fragen! 😆

  63. 66.

    ?

    • 28. Januar 2013 um 19:06 Uhr
    • MRX
  64. 67.

    @ KC

    Das Verhalten von @MRX und @NN ist ja nicht neu –

    Lassen Sie sich gefälligst was einfallen, Miezriex, Neumännle oder sowas in der Richtung. Ist ja lasch, wir sind anderes gewohnt.

    • 28. Januar 2013 um 19:07 Uhr
    • MRX
  65. 68.

    @kc

    @ML, Sie sind ja ein ganz schlaues Kerlchen!
    Da haben Sie mit Ihrer 55er Frage und der Antwort dieses “thorner kathrinchens”, dessen ZO-Seite sich im Übrigen wie die meine einsehen läßt, jetzt detektivisch ermittelt, daß es sich um dieselben Blogger handelt!?

    Bitte? You bark up the wrong tree.

    • 28. Januar 2013 um 19:12 Uhr
    • Mamas Liebling
  66. 69.

    Lassen Sie sich gefälligst was einfallen, Miezriex, Neumännle oder sowas in der Richtung. Ist ja lasch, wir sind anderes gewohnt.

    Sie müssen jetzt nehmen was kommt, mich holt in diesem Leben hier niemand mehr ein.

    • 28. Januar 2013 um 19:16 Uhr
    • Boothby
  67. 70.

    @KC

    in 55 habe ich tatsächlich KC geschrieben. Da habe ich Sie natürlich eingeladen meinen Baum anzubellen. Dass ich Sie für die Pseudoemanze halte, trifft nicht zu.

    Und MRX sollten Sie seinen Humor nachsehen.

    • 28. Januar 2013 um 19:16 Uhr
    • Mamas Liebling
  68. 71.

    @ ML

    KC fragt jetzt „Was ist das?“.

    • 28. Januar 2013 um 19:17 Uhr
    • MRX
  69. 72.

    68
    @ML, dann erklären Sie’s mir.

    MRX schreibt:

    48.
    Ist das jetzt ein soziales Experiment? Mit KC und TK versucht dieselbe Person die reaktion auf zwei verschiedene Formen von Doofheit auszukundschaften?

    @NN schreibt:

    52.
    Ist das jetzt ein soziales Experiment? Mit KC und TK versucht dieselbe Person die reaktion auf zwei verschiedene Formen von Doofheit auszukundschaften?

    @ MR

    Wobei sich KC und TK bei Grass treffen.

    MRX schreibt:

    53.
    @ NN

    Ja, krass.

    @ML schreibt:

    55.
    @KC

    1. Wem gelicht der Maurer?
    2. Welchen Hut trägt der oberste Bärtige?

    @thorner kathrinchen schreibt:

    57.
    keine ahnung!
    da gibt es reiche auswahl..
    erzählen Sie mir, was Sie sehen? und warum?

    @ML schreibt:

    59.
    @thorner kathrinchen

    Alles klar, danke.

    Wenn ich da etwas fehlinterpretiert habe, was Sie betrifft, tut es mir leid.

    PS You are barking …
    Macht man ja nicht non-stop. :)

  70. 73.

    ist Benjamin Netanyahu echt so fett?

  71. 74.

    Ich kann zwar mit der Charikatur nichts anfangen und finde Ihre Botschaft vollkommen falsch. Trotzdem ist es eine Charikatur gegen Netanyahu und nicht gegen alle Juden. Deswegen ist der Antisemitismus-Vorwurf falsch. Der Vorwurf ist auch furchtbar abgedroschen. Niemand nimmt das noch ernst.

  72. 75.

    @ „tk“ #79

    Who cares?

  73. 77.

    @14 nn

    danke für das aufschlussreiche zitat.
    mal schaun, was die vinyl-platten auf dem markt noch für preise erzielen. sollte der unter dem einkaufspreis liegen:
    dann werd ich einfach das zitat dranhängen und verschenken. vielleicht findet man dann ja noch einen abnehmer.

  74. 78.

    „Die Times hätte diese Karikatur nicht drucken dürfen.“
    Wir freuen uns von Herzen, dass diese Karikatur nicht in Deutschland erschienen ist:-) Was wäre das wieder für ein aufgeregtes Geschrei über den „deutschen“ Antisemitismus geworden!

    „Man kann hier musterhaft sehen, wie “linker” Antizionismus …“
    Yep, die „Times“ war ja schon immer ein Hort der linken Publizistik.

    „Ich muss sagen, dass ich “The Wall” immer abstoßend und dumm fand“
    Da muss ich (ausnahmsweise) mal wieder zustimmen. Pink Floyd hat da ganz billig eine Marktlücke gesucht, gefunden und proftträchtig besetzt. Aber das ist nun wirklich „verdammt lang her“.

    • 28. Januar 2013 um 21:57 Uhr
    • AM
  75. 79.

    @77 bf87

    der link tauchte jetzt schon mehrfach auf; so, what’s new?
    fällt jetzt in china ein reissack um?

  76. 80.

    @79 am

    wenn schon denn schon

    https://www.youtube.com/watch?v=80xZVgwbT14

  77. 81.

    @ Zagreus
    „Obwohl ich einmal Fan von Pink Floyd war und gerade auch den Animaionsfilm zu ‘The Wall’ sehr schätzte – so mit 18-20 aus einem Elternhaus stammend wo die Mutter schon sehr, sehr ‘fürsorglich’ war, wurde ich damit damals sehr angesprochen.“
    Ach nee. So eine harte Kindheit prägt halt doch irgendwie.

    Andererseits dürfte es für Ihre Mutter auch ein hartes Brot im Alter bedeuten, wenn sie Ihre Rechtschreibung mitansehen muss.

    • 28. Januar 2013 um 22:24 Uhr
    • AM
  78. 82.

    @ Findeling – # 23 – Danke für Ihren relevanten Hinweis und Link!

    OT
    Schon gelesen?
    ‘Pakistanischer Atomphysiker: “Muslimische Gesellschaften sind kollektiv gescheitert”‘

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/interview-mit-dem-pakistanischen-atomphysiker-pervez-hoodbhoy-a-879319.html

  79. 83.

    Das Stichwort zu den Mohamedkarkaturen finde ich gut. Es gilt das Gleiche, wie auch da.

    Damals konnte die Welt nicht verstehen, warum man denn auf eine Karikatur so stark reagiert. Es sei ja nur eine Karikatur.
    Und nun sollte man aber auf die Barrikaden gehen, weil eben irgendein Karikaturpromi was Ähnliches gegen Juden ablässt ?
    Verstehe ich nicht. Wer solchen Bildchen zu viel Aufmerksamkeit schenkt und dann noch die Texte und Handlundlungen einer Rockband interprtiert, ist selbst schuld.
    Sowohl die Juden, als auch die Moslems, stehen heutzutage ständig in der Kritik, die einen sind Verschwörer und die anderen seelenlose Radikale.
    Was provoziert dieser Artikel denn weiter, als Hass auf irgendjemanden ? Ist es entscheidenen, dass es in einer renomierten Zeitung erschienen ist ? Gilt denn derenMeinung mehr als anderere ? Nein ? Warum wird dem dann so viel Beachtung geschenkt ?
    In einer Welt mit solch monotheistischen Religion, kann es nur polarisierende Meinungen geben, denn was anderes geben diese Religionen nicht her.
    Also ob nun Mohamed, Jesus oder Netanjahukarikaturen … who cares ?

    • 29. Januar 2013 um 09:10 Uhr
    • Asif
  80. 84.

    @ Asif

    Keiner geht auf die Barrikaden, keiner fackelt die Times ab, keiner geht mit der Axt auf den Zeichner los – aber es darf kritisiert werden, was der gezeichnet hat, genauso wie kritisiert werden durfte, was die Dänen zeichneten.

    Das ist genau der Unterschied.

    • 29. Januar 2013 um 09:30 Uhr
    • Mamas Liebling
  81. 85.

    @ AM

    “verdammt lang her”.

    Das ist noch schlimmer.

    • 29. Januar 2013 um 09:31 Uhr
    • MRX
  82. 86.

    aha. ein atom-physiker sagt….. und das dient jetzt zur begründung für was genau?

    • 29. Januar 2013 um 09:39 Uhr
    • MRX
  83. 88.

    @ TK

    Dass sie das nicht kapieren sagt alles.

    • 29. Januar 2013 um 09:40 Uhr
    • MRX
  84. 89.

    Asif:

    Dass sich ein solch antijüdische Karrikatur in einer westlichen Zeitung findet, die sich ansonsten für aufgeklärt hält, ist sicher eher ungewöhnlich. Änliches hat man beispielsweise auch an der „Kölner Klagemauer“ des Angry Old Man Walter Herrmann.

    Jene Karrikatur wird zurecht von Journalisten hart kritisiert. Es wird aber keinesfalls dazu aufgefordert, „auf die Barrikarden zu gehen“. Es sind nach dem Erscheinen der Karrikatur, meines Wissens auch keine britischen Flaggen verbrannt oder Botschaften gestürmt worden. Bisher habe ich keinen Mob aufgebrachter Menschen gesehen, weder vor der Redaktion der Sundaytimes noch vor Einrichtungen des britischen Staates, der ja genau wie der dänische Staat – nebenbei gesagt – auch nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann, was in seiner freien, unabhängigen Presse abgedruckt wird. Anders sieht es aus in den Staatsmedien der arabischen Staaten und des Iran, wo regelmäßig und ganz bewusst solche und noch schlimmere antijüdische Karrikaturen im Stürmer-Stil abgedruckt werden. Aber auch, das führt nicht dazu, dass Juden wie wild geworden Botschaften des Irans, Ägyptens, Jordaniens, Saudi-Arabien,Syriens oder palästinensische Vertretungen stürmen. Wenn es mal wieder überhand nimmt, weist die israelische Botschaft gelegentlich auf solche antijüdische Schmierereien und Propagandafilme hin, aber ansonsten passiert nichts. Und das ist auch gut so.

    • 29. Januar 2013 um 09:51 Uhr
    • Joerg J.
    • 29. Januar 2013 um 09:53 Uhr
    • MRX
    • 29. Januar 2013 um 10:06 Uhr
    • MRX
  85. 92.

    @ TK

    Stellen Sie sich strohdumm oder sind Sie es wirklich?

    • 29. Januar 2013 um 10:08 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  86. 93.

    strohdumm?

    wo bitte ist in der karikatur „Judentum“ zu finden?

    ich fürchte, wer diese karikatur zu einer antijüdischen erklärt, ist selbst strohdumm!

  87. 94.

    ich kann mich auch nicht erinnern, dass am 22.1.2013 in Israel „Judentum“ zur wahlurne gegangen wäre. sondern die wahlberechtigten bürger Israels (oder auch nicht gegangen, aus welchen gründen auch immer).

    also wessen antisemitische deutungsmuster schießen hier eigentlich ins kraut?

  88. 95.

    MRX – ich habe schon wesentlich bessere kritik an islam wie islamismus gelesen. und geteilt.
    deshalb noch mal meine frage: für was genau dient dieses angeschleppte interview als begründung?
    und: wem eigentlich für was genau?

  89. 96.

    @ TK

    Lesen.

    • 29. Januar 2013 um 10:46 Uhr
    • MRX
  90. 97.

    thorner kathrinchen:

    Wenn Sie vielleicht Jörg Laus Artikel noch einmal lesen möchten, dort wird eine Erklärung geboten, es ist überdeutlich, dass hier auf die Ritualmordlüge angespielt wird.Der Zement für die Mauer ist das Blut der Palästinenser. Warum die Sperranlage gebaut wurde und dass die Sperranlage und auch ihr Maueranteil dazu geführt hat, Blutvergießen auf beiden Seiten zu minimieren, wird vollkommen ausgeblendet

    Darüberhinaus wird Israel in diesem Karrikatur in schlimmster Weise dämonisiert. Der Moderne Antisemitismus-Begriff wird heute etwas weiter gefasst. Es gibt in der Wisssenschaft anerkannt so etwas wie Israel-bezogenen Antisemitismus. (Vgl dazu auch Antisemtismus-Bericht der Bundesregierung).

    • 29. Januar 2013 um 10:52 Uhr
    • Joerg J.
  91. 98.

    @ Marriex

    Upsasa – zwei sehr interessante Links – Danke!

    Zum zweiten Link (das Interview mit Daniel Wildmann) noch etwas – da es gerade hier im Treat mit dem oben gezeigten Bild sehr wichtig mir erscheint, da es die Frage, warum dieses Bild antisemitisch ist, beantwortet.
    Warum ist das Bild also antisemitisch?
    Zuerst würde man ja denken, dass es dies nicht ist – denn: es geht hier explizit um einen Israelischen (SApitzen-)Politiker, der sehr ambivalent beurteilt wird.
    Die Mauer spielt wohl – wie Lau ja richtigerweise bemerkte – ideengeschichtlich auf Pink Floyds Animationsfilm zu „The Wall“ an, vor allem, soweit ich mich erinnere, dort auch eine ‚Blut-‚schwitzende Mauer gezeigt wird.
    Die Eingemauerten Figuren sind vor allem Kinder und (als muslimisch qua Kopftuch erkennbare) Frauen. Bis auf eine Ausnahme, die Figur links könnte Obama repräsentieren sollen.
    Von daher könnte man meinen, dass diese Karrikatur ein politisches Statement zur Israelischen Regierungspolitik darstellt ohne irgendwelchen antisemitischen Bezug.
    Ich denke aber trotzdem, dass es ein antisemitisches Plakat ist (oder zumindest mit antisemitischen Stereotypen spielt – und entsprechende Emotionen befeuert).
    Zuerst einmal ist die Art und Weise der Darstellung dieser Karrikatur eine, die sich an den Plakaten der 290er und 30er Jahre künstlerisch anlehnt – und damit diese Zeitperiode kontextual dem Betrachter öffnet.
    Der Maurer (Netanjahu) mauert nun diese Leute ein – die schreiend mit verzerrten Gesichtern noch aus der Mauer herauslucken. Symbolisch steht hier das einmauern für mehrere Verweise:
    – zum einen für eine absolute Kontrolle.
    Ähnlich wie eine Fliege hilflos in einem Spinnennetz verwickelt der Spinne ausgeliefert ist, so sind hier die Eingemauerten völlig Netanjahu ausgeliefert, der quasi eine absolute Macht über diese Leute hat. Sie sind analog zur Fliege-Spinne ihm hilflos ausgeliefert. Diese Darstelung von Machtverteilung und Ausgeliefert sein ist aus vielen Plakaten und Karrikaturen der 20-30er jahren bekannt – nur, dass dort nicht ein einzelner konkreter Politiker, sondern der ‚Jude‘ schlechthin als absoluter Machthaber dargestellt wurde: Es sei an die Karrikaturen erinnert, in denen eine ‚Jüdische Spinne‘ die Welt umgreift oder die ‚Jüdische (Finanz-)Krake‘ die Welt in ihren Fangarmen hält.
    – Zum anderen haben wir hier das Motiv das die Lebensgrundlage raubenden Juden – das Blut, dass der Mörtel bildet. Seine Entsprechung findet sich (wie oben ja richtig angegeben) in diversen Blut-Matze-Legenden. Aber ist auich ein wichtiges Motiv im Film ‚Jud‘ Süß‘ – Der Jude, der aufgrund seiner Macht über den (württenbergischen) Fürsten diese missbraucht, indem er dem Schmied genau die Hälfte seines Hauses abreisst, um dort eine Straße entlang führen zu können. Esgeht dabei nicht um das motiv der absoluten Macht, sodnern um das Motiv der langsamen Tötung, indem den menschen ihre Lebensgrundlagen langsam entzogen werden.
    Auch dieses Motiv ist aus den 20-30er jahren bekannt – gerade auch aus völkischen und nationalsozialistischen Kreisen.
    – Als letztes Motiv, das ebenfalls eng mit den vorhergehenden zusammenhängt, ist das der Kontrolle zu nennen. Die EWingemauerten sind nicht nur ausgeliefert, sondern sie sind bewegungsunfähig und dies steht symbolisch dafür, dass all ihre Lebensregungen von netanjahu abhängen. Dieses Bild entstammt ebenfalls den antisemitischen Kontext der 20-30er jahre, und bedeutet die allmacht der Juden, die quasi ganze Staaten konktrollieren bis hin zu den einzelnen Menschen, indem sie diese ‚einmauern‘ oder ‚verstricken‘ -meist in finanzielle Abhängigkeiten.

    Und das ist auch das perfide und antisemitische dieser Karrikatur:
    durch die Rückbindung der künstlerischen Ausführung an die 20-30er Jahre und an die damaligen antisemitischen Metaphern, werden diese in den modernen Kontext übertragen in die Figur des Netanjahus, der für die israelische Regierung und für Israel steht – mithin für die Juden. Das ist die Analogieebene dieser Karrikatur – und damit werden die entsprechenden emotionalisierten Bilder wiedererweckt und führen zu äöhnlichen ablehnungs-emotionen, wie damals die antisemitischen Karrikaturen gegen die Juden hervorbringen sollten. Wir haben es in dieser karrikatur nicht mit einemmodernen Antisemitismus zu tun, sondern mit dem klassischen – denn hier herrschen Bilder des klassischen Antisemitismus vor.

    Nochmal auch der verweis auf den Zusammenhang zwischen Emotionalität und Bildhaftigkeit von Wildmann , wie er Dank marriex Link in Kurzfassung uns vorgestellt wird:
    https://www.bpb.de/veranstaltungen/154121/die-verbindung-von-koerper-und-emotion

    • 29. Januar 2013 um 10:56 Uhr
    • Zagreus
    • 29. Januar 2013 um 10:58 Uhr
    • MRX
  92. 100.

    @ TK

    Zagreus zeigt Ihnen, wie man Zusammenhänge erkennt.

    • 29. Januar 2013 um 10:59 Uhr
    • MRX
  93. 101.

    verbesserung: der erste verweis ist nicht (wie fäschlich diort geschrieben): absolute kontrolle, sondern absolute macht – ein kleiner, aber feiner unterschied.
    Letztlich sind die drei punkte:
    – absolute Macht, langsamer lebensentzug und absolute Kontrolle.

    • 29. Januar 2013 um 10:59 Uhr
    • Zagreus
    • 29. Januar 2013 um 11:23 Uhr
    • Boothby
  94. 103.

    @ Z

    Exzellenter Kommentar, danke!

    • 29. Januar 2013 um 11:26 Uhr
    • Serious Black
  95. 104.

    Btw., den Jpost-Artikel von Rubin halte ich für ziemlich inkonsistent, aus mehreren Gründen.

    • 29. Januar 2013 um 11:26 Uhr
    • Boothby
  96. 105.

    ich staune immer wieder, wie lebendig in manchen die anti-jüdisch-semitischen ressentiments noch sind.
    und manche scheinen wirklich die besagten protokolle zu glauben.
    nicht zu fassen!

    die karikatur halte ich für eine der nicht-gelungenen. ein abklatsch vom festung-Europa-motiv.
    vermutlich würde hier eine solche karikatur allerdings bejubelt – im sinne von: ja! sollen sie doch alle ersaufen!

    da man dies aber zur darstellung von palästinenserinnen (und Obama? echt?) nicht so unverhohlen äußern darf, wendet man es in kritik am zeichner um und ruft: antisemit!

  97. 106.

    Einigkeit zwichen Rechts- und Linksaußen in Dänemark: Steigende Scheidungsrate unter Türken belegt Integration.

    http://www.b.dk/politiko/df-og-el-flere-tyrkiske-skilsmisser-vidner-om-integration

    • 29. Januar 2013 um 11:42 Uhr
    • MRX
    • 29. Januar 2013 um 11:44 Uhr
    • MRX
  98. 108.

    @tk:

    ein abklatsch vom festung-Europa-motiv.

    Selbst wenn man es so interpretiert, ist es eine ungeheure Verkennung der Situation. Israel baut die Mauer ja nicht etwa, um Flüchtlinge fernzuhalten und das Asylwesen damit zu entlasten.

    @MRX/Autobahn auf feministisch:

    Ich möchte an dieser Stelle Ijoma Mangold zitieren (notabene derselbe, der in der Kinderbuchnegerdebatte als Fürsprecher der politischen Korrektheit und Antipode zu Ulrich Greiner aufgetreten ist):

    Die Adenauerzeit mag prüde gewesen sein. Das Dritte Reich war es ganz gewiss nicht. Vielleicht verkörperte Beate Uhse eine Form sexualmoralischer Lässigkeit, wie sie vor 1945 bereits geherrscht hatte. Zwischen Ehehygiene und Eugenik mag es mehr Parallelen geben, als einem lieb ist. Die Muffigkeit der fünfziger Jahre wäre dann vielleicht gar der Versuch, den Geist der erotischen Freizügigkeit, weil er NS-belastet war, wieder zurück in die Flasche zu bringen. Die Geschichte des moralischen Fortschritts schillert jedenfalls in vielen Farben.

    http://www.zeit.de/2011/41/Fernsehfilm-Beate-Uhse/komplettansicht

    • 29. Januar 2013 um 11:48 Uhr
    • Arjen van Zuider
  99. 109.

    @ By

    Care to elaborate?

    • 29. Januar 2013 um 11:56 Uhr
    • Serious Black
  100. 110.

    @ AvZ

    Das Problem liegt ja nicht darin, dass die Befunde falsch wären, sondern, in der Sprache in der sie verkauft werden.

    Interessant ist ja umgekehrt, dass dies alles ja in den 1950er Jahren präsent war, 1968ff. aber geleugnet wurde. Schauen Sie nur mal „Des Teufels general“ an.

    • 29. Januar 2013 um 11:58 Uhr
    • MRX
  101. 111.

    @ TK

    vermutlich würde hier eine solche karikatur allerdings bejubelt

    Steile These.

    • 29. Januar 2013 um 12:02 Uhr
    • Serious Black
  102. 112.

    @tk:
    und manche scheinen wirklich die besagten protokolle zu glauben.
    nicht zu fassen!

    An die Wirkmächtigkeit einer Legende zu glauben ist nicht dasselbe wie die Legende selbst zu glauben. Sind Sie tatsächlich so naiv oder wollen Sie uns verarschen?

    • 29. Januar 2013 um 12:06 Uhr
    • Arjen van Zuider
  103. 113.

    verarschen? nö. ist nicht nötig. das besorgen hier manche an und mit und in sich selbst.

    zur tödlichkeit von besatzung, mauer siehe hier
    http://972mag.com/new-report-details-idf-crowd-control-measures-that-can-kill/64964/

    bei 972mag kann man sich auch ganz gut über das flüchtlings-unwesen in Israel informieren. wie auch darüber, dass die grenzanlage im süden (und nicht nur da) auch zur flüchtlingsabwehr dient. oder haben Sie etwa gehört, dass im golan die grenze geöffnet wurde, um drusen und anderen menschen den weiten weg nach Jordanien zu ersparen?

    • 29. Januar 2013 um 12:27 Uhr
    • Serious Black
  104. 115.

    114 tk
    Wäre es nicht einfacher drusen, sunniten, alaviten, aleviten, schiieten und christen würden sich vertragen ? Sie wissen doch wie es geht. erklären sie es vorort, dann brauchen die menschen nicht flüchten und andere keine mauern bauen. Ist doch in europa auch kein problem. Oder ?

    • 29. Januar 2013 um 12:33 Uhr
    • ernsthaft
    • 29. Januar 2013 um 12:36 Uhr
    • Mamas Liebling
  105. 117.

    ernsthaft oder einfalt?

  106. 118.

    @ ML

    Dort hat sich Mario Draghi vom italienischen Finanzminister Vittorio Grilli über die sich zuspitzende Situation rund um die Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) unterrichten lassen. Montis Besuch war nicht angekündigt worden. Gemäss «Financial Times» gab der EZB-Präsident nicht Auskunft über die Gründe seines Besuches.

    […]

    Monte dei Paschi hat politisch enge Verbindungen zur linksliberalen demokratischen Partei, die bisher in den Wahlumfragen in Führung liegt.

    Ich sage ja immer, Berlusconi ist schlimm aber die Kommunisten*/ Rente-mit50-Gwerkschafter sind halten noch schlimmer, und deshalb wurde er immer gewählt.

    * Im zitierten Artikel euphemistisch ‚linksliberal‘.

    • 29. Januar 2013 um 12:43 Uhr
    • MRX
  107. 119.

    @SB

    Der arabische Frühling wurde keineswegs nur von „western leftists“ begrüßt, schon gar nicht waren, wie im Iran, die Protestierenden irgendwie vor den Karren gespannte „Agenten“ der islamistischen Hintermänner, sondern die MB wurde kalt erwischt, konnte sich aber dennoch auf die bessere Infrastruktur stützen. Was will er damit eigentlich sagen? Das western leftists für den Sieg der MB verantwortlich wären?

    Wenn ein so dermaßen kruder Konnex hergestellt wird zwischen Islamisten und „western leftists“, die es ja offenbar kaum abwarten können, bis die schariatische Gerechtigkeit für alle über das Volk kommt, und zwar weil sie „ihr eigenes System hassen“, könnte man umgekehrt genausogut „western righties“ unterstellen, diese seien Mubarak und Gadaffi-Kumpels. Das Issa unter Anklage steht, soll jetzt ein Beispiel wofür sein? Und wenn säkulare Kritiker eingeknastet werden, entspricht das den Zielvorstellungen von „western leftists“?

    Rubin wollte nchts erhellen, der wollte hier nur sinnlos bashen.

    • 29. Januar 2013 um 13:08 Uhr
    • Boothby
  108. 120.

    @Btw., SB,

    was wurde eigentlich aus Rezas tipps bezüglich Fodor/Schäden an Nukleareinrichtungen im Iran, man hat weiter nichts gehört.

    • 29. Januar 2013 um 13:12 Uhr
    • Boothby
  109. 121.

    @ By

    Rubin wollte nchts erhellen, der wollte hier nur sinnlos bashen.

    Wenn Sier meinen er hätte b gewollt, hat er wohl a getan.

    • 29. Januar 2013 um 13:20 Uhr
    • MRX
  110. 122.

    Jörg Lau:
    „Die israelische Sperrmauer ist errichtet worden, um nach der Erfahrung der “Zweiten Intifada” das Einsickern palästinensischer Terroristen nach Israel zu verhindern – ganz offenbar erfolgreich, wie die Bilanz der letzten Jahre zeigt.“

    Realität:
    http://lawrenceofcyberia.blogs.com/news/2007/09/one-thousand-tw.html
    http://www.telegraph.co.uk/expat/6155823/Israels-illegal-Palestinian-workforce.html

    Und ja, diese Artikel sind schon einige Jahre alt, aber bereits zur Erscheinungszeit hatte sich die Anzahl der Attentate praktisch auf 0 reduziert. 2007 gab es drei Opfer von Selbstmordanschlägen, 2008 eines und 2009 kein einziges – im Vergleich zu 238 Opfern im Jahre 2002.
    Man kann sachlich darüber diskutieren, was diesen Rückgang verursacht hat. Eine Sperranlage, die problemlos von zigtausenden illegalen Arbeitern überwunden werden kann, offensichtlich nicht.

    • 29. Januar 2013 um 13:25 Uhr
    • TobyR
  111. 123.

    @ By

    Now Arab leftists are repeating that pattern. In Egypt, the Left provided a youthful, pseudo-democratic cover at the revolution’s beginning that fooled the Western governments, journalists, and “experts.” Now the Muslim Brotherhood doesn’t need them anymore.

    Da steht nix von ‚all‘. Außerdem unterscheidet Rubin zwischen western und Arab leftists.

    kruder Konnex

    Hmm? Rubin moniert, daß die westliche Linke den arabischen Kollegen die Solidarität verweigert und so die Klerikalfaschisten faktisch unterstützt.

    Zu Fordo:

    Offenbar hat es eine Explosion gegeben. Das Ausmaß ist strittig, zumal Reza Khalili in der Vergangenheit nicht immer die zuverlässigste Quelle war.

    http://www.elderofziyon.blogspot.de/2013/01/wnd-publishes-more-details-on-fordow.html

    • 29. Januar 2013 um 13:26 Uhr
    • Serious Black
  112. 124.

    117 tk
    Einfältge sind oft sehr ernsthaft. Sie argumentieren (so verstehe ich sie) für offene grenzen ? Auf diese einfalt zielt meine ernsthafte frage.

    • 29. Januar 2013 um 13:49 Uhr
    • ernsthaft
  113. 125.

    @ Toby R: Dass die Sperranlage „problemlos“ überwunden werden kann, steht in dem zitierten Artikel nicht, sondern dass man jedes mal sein Leben riskiert, wenn man es versucht.
    Sie ist nicht mit Sicherheit nicht der einzige Grund für das Ende des Selbstmordterrors aus der Westbank: Die hervorragende Kooperation der PA mit dem Schin Bet ist sicher auch entscheidend. Die läuft besser, als beide Seiten öffentlich sagen, um die jeweils andere Seite und sich selbst zu schützen.
    Aber ohne Zweifel hat der Sperrwall seinen Anteil. Er wird ja übrigens seit 2003 gebaut – was erklärt, warum zum Erscheinungspunkt der von Ihnen zitierten Artikel bereits eine Wirkung da war: „bereits zur Erscheinungszeit hatte sich die Anzahl der Attentate praktisch auf 0 reduziert. 2007 gab es drei Opfer von Selbstmordanschlägen, 2008 eines und 2009 kein einziges – im Vergleich zu 238 Opfern im Jahre 2002.“ qed

    • 29. Januar 2013 um 13:55 Uhr
    • Jörg Lau
  114. 126.

    Beachtlich, dass offensichtlich niemand Israel kritisieren darf ohne gleich als Antisemit zu gelten… Die von Isreal errichtete Mauer schützt nicht nur – sie ist gleichzeitig Teil des ungelösten Übels. Hilfreich zur Beendigung des Konfliktes ist sie sicher nicht.

    • 29. Januar 2013 um 13:56 Uhr
    • Martin
  115. 127.

    Das ist die Terrorbilanz 2012: Sie behandelt auch – keine Angst – jüdische Extremismus:
    http://www.charismamag.com/blogs/standing-with-israel/16620-israel-terrorist-attacks-decreased-in-2012

    • 29. Januar 2013 um 14:00 Uhr
    • Joerg J.
    • 29. Januar 2013 um 14:27 Uhr
    • MRX
  116. 129.

    Die politische „Klasse“ wieder:

    http://jungle-world.com/von-tunis-nach-teheran/2036/

    • 29. Januar 2013 um 14:31 Uhr
    • MRX
  117. 130.

    @MRX

    Mind reading! Das er b wollte, schließe ich nur daraus, das er b gemacht hat.

    @SB

    Da steht nix von ‘all’. Außerdem unterscheidet Rubin zwischen western und Arab leftists.

    Da steht zunächst mal, die arab leftists wären ein „cover“ gewesen, das nun nicht mehr von der MB benötigt würde. Das ist (nach meinem persönlichen Medienkonsum zumindest) eine sehr originelle Interpretation, auf Kosten der gesamten Opposition.

    Rubin moniert, daß die westliche Linke den arabischen Kollegen die Solidarität verweigert und so die Klerikalfaschisten faktisch unterstützt.

    Dazu der Meister:

    The Western Left has sided with the reactionaries because they hate their own countries’ systems more.

    Das geht schon in Richtung VT. Welche westliche Linke hat sich den hinter Mursi gestellt?

    • 29. Januar 2013 um 14:36 Uhr
    • Boothby
  118. 131.

    @ By

    Welche westliche Linke hat sich den hinter Mursi gestellt?

    Obama

    • 29. Januar 2013 um 14:38 Uhr
    • MRX
  119. 132.

    „Dass die Sperranlage “problemlos” überwunden werden kann, steht in dem zitierten Artikel nicht, sondern dass man jedes mal sein Leben riskiert, wenn man es versucht.“

    Die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber so gering, dass a) es besagte zigtausende Arbeiter sie in Kauf nehmen und b) sie trotzdem nicht in einer nennenswerten Anzahl Todesfälle resultiert.

    Dass eine so geringe Chance, sein Leben zu verlieren, ausgerechnet einen *Selbstmordattentäter* vom Grenzübertritt abhält, halte ich gelinde gesagt für einen Trugschluss. Der Attentäter hat es auch noch einfacher als der Arbeiter, weil er sich lediglich für einen viel kürzeren Zeitraum tarnen muss.

    „Aber ohne Zweifel hat der Sperrwall seinen Anteil.“

    Sie reden hier wider die Vernunft. Eine Korrelation ist keine Kausalität, das sollte man doch wissen. Da müssen Sie schon eine kausale Verbindung nachweisen, und nachzuweisen, dass der Sperrwall sozusagen semipermeabel Leute mit Attentatsabsichten ausfiltern kann, dürfte schwer werden.

    Sie sollten sich jetzt außerdem folgendes ehrlich selber fragen: ‚Habe ich vor TobyRs Einwand die Durchlässigkeit des Sperrwalls überhaupt zur Kenntnis genommen und in meine Überlegungen mit einbezogen? Und wenn nicht: Blocke ich vielleicht einfach neue Informationen ab, weil sie nicht zu meiner bereits gefassten Meinung passen?‘

    • 29. Januar 2013 um 14:45 Uhr
    • TobyR
  120. 133.

    @ By

    Sie wollen doch nicht bestreiten, daß eine gewisse Fixierung auf sog. ‚Facebook-Kids‘, viele westliche Journalisten von der Muslimbruderschaft abgelenkt haben?

    • 29. Januar 2013 um 14:47 Uhr
    • Serious Black
  121. 134.

    @MRX

    Obama

    Antiamerikanismus!

    @SB

    Sie wollen doch nicht bestreiten, daß eine gewisse Fixierung auf sog. ‘Facebook-Kids’, viele westliche Journalisten von der Muslimbruderschaft abgelenkt haben?

    Diese facebookkids haben aber auch zunächst die MB ziemlich überrascht. Zumal Zustimmung zu den Antimubarakprotesten nicht identisch ist mit Mursizustimmung. Da hätte ich gern Klartext: Hätte man Mubarak stützen sollen, weil man hätte wissen können, wie sich die Dinge entwickeln? Wie soll ich das denn bitte deuten?

    Oder hätte man das Wahlergebnis international einfach nicht anerkennen sollen? Präziser: Was hätte getan werden müssen, damit Rubin nicht in dieser Weise rumnölen bräuchte?

    • 29. Januar 2013 um 15:06 Uhr
    • Boothby
  122. 135.

    @ Horst

    das eroberte und noch zu erorbernde Gebiet mit einer Mauer absperrt.

    Müßte die Barriere dann nicht das gesamte PA-Gebiet umschließen?

    • 29. Januar 2013 um 15:08 Uhr
    • Serious Black
  123. 136.

    @MRX

    Obama

    Antiamerikanismus!

    Gut, Scherz beiseite, Rubin nimmt natürlich implizit Bezug auf die Islamismusapologie unter einscglägigen amerikansichern Akademikern, und von denen ist Er ja nich ganz unbeeinflusst.
    Konstruktive Vorschläge macht Rubin nicht, da haben Sie recht, aber ist deswegen die Diagnose falsch?

    • 29. Januar 2013 um 15:13 Uhr
    • MRX
  124. 137.

    @MRX

    Konstruktive Vorschläge macht Rubin nicht, da haben Sie recht, aber ist deswegen die Diagnose falsch?

    Sie ist zumindest unvollständig, wenn er Handlungsspielräume impliziert, die für niemanden gegeben sind. Wenn Obama Mursi anruft, und Mursi bleibt stur, ist es westlich-linke Nachgeberei, wenn nun Romney denselben anruf gemacht hätte, wäre es genau was? Das ist ein bischen westlich-rechte Träumerei.

    Ich würde diesbezüglich an die Faktenerfinderei denken, die anlässlich der Botschaftsgewaltakte in Bengasi denken. Sie hatten damals (u.A.) Mark Steyn verlinkt, der sich seinen Antiobamanismus mit völlig ausgedachten Statements unterlegte. Ab einem bestimmten Punkt ist das Politikunfähigkeit. Das ist Romney, btw., im wahlkampf dann ja auf die Füsse gefallen.

    • 29. Januar 2013 um 15:24 Uhr
    • Boothby
  125. 138.

    @ By

    Sie wollen doch nicht bestreiten, daß eine gewisse Fixierung auf sog. ‘Facebook-Kids’, viele westliche Journalisten von der Muslimbruderschaft abgelenkt haben?

    @ SB

    Es wäre nichts dagegen einzuwenden, nüchtern zu sagen, dass manche westliche Journalisten während und kurz nach der Revolution die Stärke der Muslimbruderschaft unterschätzt haben. Die war nämlich schwer einzuschätzen. Deshalb schrieben es manch andere auch sinngemäß so. Noch andere wiederum haben sie eher nicht unterschätzt, darunter nicht nur solche, die, wie Rubin, als ausgesprochen konservativ gelten können (der immerhin nicht so ein Schwachkopf ist wie Ledeen, den du hier auch schon verlinkt hast).

    Als ob ein Großteil der westlichen Journalisten geschrieben hätte, dass nach Mubaraks Sturz alles gut werden und die Islamisten schon keine Rolle spielen würden. Das ist nichts anderes als die beknackte Selbststilisierung und Rechthaber-Attitüde von Leuten, die nicht-islamistische Ägypter, die beim Sturz Mubaraks ihr Leben riskiert haben, despektierlich als „Facebook-Kids“ zu bezeichnen, weil sie (mal mehr, mal weniger offen) Mubarak nachtrauern.

    • 29. Januar 2013 um 15:43 Uhr
    • N. Neumann
  126. 139.

    @ By

    Es hätte durchaus in der Macht Obamas gelegen, die Übergangsphase vom Mubarakregime auf die nächste Regierung geordneter zu gestalten, bzw. dahingehend einzuwirken.

    Vor allen Dingen hätte er amerikanische Unterstützung an politische Auflagen knüpfen können.

    Stattdessen gibt er Ägypten F-16 Jets und Panzer.

    • 29. Januar 2013 um 15:48 Uhr
    • Serious Black
  127. 140.

    @ NN

    In Nahost geht es auch um den Schein. Mubarak wie eine heiße Kartoffel fallenzulassen, hinterließ den Eindruck amerikansicher Schwäche.

    Was hätte es gekostet von Mubaraks Nachfolger politische Kontinuität zu fordern (statt der MB quasi einen politischen Blankoscheck auszustellen)?

    • 29. Januar 2013 um 15:55 Uhr
    • Serious Black
  128. 141.

    @ NN

    Die war nämlich schwer einzuschätzen.

    Das würde Rubin nun nicht behaupten, und recht behalten hat er ja.

    die, wie Rubin, als ausgesprochen konservativ gelten können

    Er ist in Amerika bei den Demokraten eingeschrieben. Oder war es zumindest.

    “Facebook-Kids”

    Bezieht sich auf die Darstellung in weslichen Medien.

    • 29. Januar 2013 um 16:04 Uhr
    • MRX
  129. 142.

    @ NN

    In Nahost geht es auch um den Schein. Mubarak wie eine heiße Kartoffel fallenzulassen, hinterließ den Eindruck amerikansicher Schwäche.

    @ SB

    Mubarak wurde deiner Ansicht nach wirklich wie eine heiße Kartoffel fallengelassen?

    Was hätte es gekostet von Mubaraks Nachfolger politische Kontinuität zu fordern (statt der MB quasi einen politischen Blankoscheck auszustellen)?

    Allem Anschein nach verhält sich Mursi außenpolitisch nicht so, wie er noch 2010 geschwätzt hat.

    Abgesehen davon wäre es sehr dumm von den USA, von Mursi zu fordern, dass er die mehr oder minder säkulare Opposition bitte so gründlich unterdrücken möge wie Mubarak.

    • 29. Januar 2013 um 16:33 Uhr
    • N. Neumann
  130. 143.

    @ TobyR: Die „Separation Barrier“ ist ein gigantischer land grab. Daran zweifele ich nicht. Ist auch von israelischen Gerichten immer wieder festgestellt worden, und dann musste der Verlauf korrigiert werden. Diese Mauer/Sperranlage dient nicht nur einem Ziel. Sie macht das Leben vieler Palästinenser kaputt. Aber ihr Schluss, dass sie überhaupt keine Sicherheitswirkung hat, halte ich für falsch. Nicht einmal BTselem behauptet sowas (nur, dass diese Mauer „die extremste Lösung“ für ein reales Sicherheitsproblem ist und die Menschenrechte der Palästinenser unerträglich einschränkt). Keine Mauer ist völlig unüberwindlich, das wissen wir.
    Aber sie erhöht extrem die Kosten für jede Transgression – (sie wirkt in Kombination mit Checkpoints, Informanten, Night Raids).
    Warum sonst sollte es so sein, dass in Gegenden ohne Zaun mehr Anschläge waren als in denen mit Zaun (als noch nicht so viel gebaut war wie heute)?
    Die Mauer dient auch dem Ziel, die großen Siedlungsblöcke schon heute de facto zu annektieren. Es war einer der größten Fehler der Zweiten Intifada, mit der Terrorwelle dafür den Vorwand geliefert zu haben. Abbas sieht das so, er hat das bei uns im Interview klar eingestanden.

    • 29. Januar 2013 um 18:37 Uhr
    • Jörg Lau
  131. 144.

    @SB

    Es hätte durchaus in der Macht Obamas gelegen, die Übergangsphase vom Mubarakregime auf die nächste Regierung geordneter zu gestalten, bzw. dahingehend einzuwirken.

    Mir ist nicht klar, wie er das hätte bewerkstelligen können, zumal maßgeblich nicht die „Übergangsphase“ ist, sondern das Ergebnis der Wahl. Davor hätte man ehesten den Militärrat beeindrucken müssen, was sich im Nachgang als nachteilig heraustellen hätte können. Ich denke, wir sind uns einig, dass das Problem deren Ergebnis ist, und das dies bei allen negativen Perspektiven von weiten Teilen der Bevölkerung vor Ort mittlerweile ähnlich gesehen wird.

    Stattdessen gibt er Ägypten F-16 Jets und Panzer.

    Und U-Boote aus Deutschland*, mit deren Auslieferung die derzeitige deutsche Linke vermutlich größere Probleme hätte als die regierenden Konservativen. Erst recht, wenn sie damit auf linke/linksliberale Presse anspielen. Meinen sie, SZ/Freitag/Zeit würden das beklatschen?

    Nun wäre eine Einstellung der Militärhilfe für Ägypten, die bestimmt ursprünglich kein linkes Wunschprojekt gewesen ist, ein eindeutiges Signal: Das Mubarak förderungswürdiger war als es die derzeitige gewählte Regierung ist. Während andere verbündete wie Israel oder SA verstärkt aufgerüstet werden.

    Mir ist ihr Adressat bei der Kritik nicht wirklich klar.

    * http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-07/aegypten-usa-clinton

    • 29. Januar 2013 um 18:44 Uhr
    • Boothby
  132. 145.

    stimmt das wirklich?
    „Es gibt aber überhaupt keinen Bezug zu den Wahlen.“
    Israel betreibt seit über 30 jahren offensiv eine politik der „Iron Wall“ (Jabotinsky) <- selbst der räumte ein, dass mit gegenwehr zu rechnen sei.
    und der sog wahlgewinner, Yair Lapid, schreibt auf der plattform von yeshatid unmißverständlich, wie er sich das mit friedensgespräch, besiedlung und besatzung vorstellt
    http://yeshatid.org.il/programs/national/main
    und es ist immer noch kein bezug zu den wahlen erkennbar?
    oder will da wer einfach nicht wahrhaben, dass mauer-bau nun mal nicht ohne die abgeht, die an ihr zu tode kommen?

    was ist das für eine doppelmoral?!
    noch heute wird der im DDR-grenzstreifen verbluteten und ertrunkenen gedacht, denen man leider nicht helfen konnte, weil man sonst den 3.weltkrieg provoziert hätte – und andererseits ist jedes kind, das an einer israelischen grenzanlage zu tode kommt ein selbstmordattentäter?
    wer hat denn da welche scheren im kopf?!

    und dem serious black empfehle ich mal ne reise ins land und die besichtigung sämtlicher grenzanlagen! was meint der pappnas denn, was passiert, wenn sich ein mensch aus der westbank den grenzanlagen am Jordan nähert? oder ein mensch aus dem golan den grenzanlagen zu Syrien?

    kurzum, das wahlergebnis ist: Israel mauert sich ein.
    und die eingemauerten könnten genausogut israelis darstellen. jüdische wie arabische. und ashkenasische wie arabische wie kushitische juden.

  133. 146.

    @SB

    „Es hätte durchaus in der Macht Obamas gelegen, die Übergangsphase vom Mubarakregime auf die nächste Regierung geordneter zu gestalten, bzw. dahingehend einzuwirken.“

    Mir ist nicht klar, wie er das hätte bewerkstelligen können, zumal maßgeblich nicht die “Übergangsphase” ist, sondern das Ergebnis der Wahl.

    Offenbar schätzen westliche Obama-Gegner Obamas außenpolitische Handlungspotenziale sogar noch höher ein als seine größten Fans.

    • 29. Januar 2013 um 18:59 Uhr
    • N. Neumann
  134. 147.

    @ SB, Boothby, MR

    Inzwischen habe ich mal nach den besagten F-16 und Abrams gegoogelt. Es hat mich in der einhelligen Empörungssoße einige Klicks gekostet, bis ich auf das gestoßen bin, was ich vermutet habe:

    In fairness to the Obama Administration, that deal was inked in 2010 while Hosni Mubarak was still president, but that didn’t stop Republican lawmakers from erupting over it this week.

    http://www.forbes.com/sites/richardbehar/2013/01/25/there-he-goes-again-egypts-morsi-stuns-u-s-senators-in-meeting-with-jews-control-media-slur/

    • 29. Januar 2013 um 19:25 Uhr
    • N. Neumann
  135. 148.

    @NN:

    In fairness to the Obama Administration, that deal was inked in 2010 while Hosni Mubarak was still president

    Man könnte sich natürlich darauf berufen, dass ein Regierungswechsel, zumal ein gewaltsamer, einen Wegfall der Geschäftsgrundlage darstelle.

    • 29. Januar 2013 um 19:40 Uhr
    • Arjen van Zuider
  136. 149.

    @NN:

    In fairness to the Obama Administration, that deal was inked in 2010 while Hosni Mubarak was still president

    Man könnte sich natürlich darauf berufen, dass ein Regierungswechsel, zumal ein gewaltsamer, einen Wegfall der Geschäftsgrundlage darstelle.

    @ AvZ

    Könnte man natürlich. Das wäre aber eine ziemlich dumme Begründung, zumal so nicht ersichtlich wäre, wo Ägypten nach dem Regierungswechsel den USA außenpolitisch ans Bein gepisst haben soll.

    Daneben gibt es noch ganz andere interessenpolitische Hintergründe:

    http://www.nytimes.com/2012/03/24/world/middleeast/once-imperiled-united-states-aid-to-egypt-is-restored.html

    • 29. Januar 2013 um 20:01 Uhr
    • N. Neumann
  137. 150.

    Noam Sheizaf hat das

    wie folgt übersetzt:
    1. Israel and the Palestinian Authority will return to the negotiating table out of good will and the desire to reach a final agreement.

    2. During the negotiations no new settlements will be built, but until a final agreement has been reached, the natural growth in the settlements will be taken into consideration.

    3. The goal of the negotiations is to reach two nation-states with recognized international borders that have no demands from each other.

    4. These borders will take into account Israel’s security considerations and the reality that has been created since 1967. Both sides will recognize that it is in their mutual interest to leave the settlement blocs in Israel’s hands. If necessary, there will be negotiations over land swaps.

    5. The refugees will be settled within the future Palestinian state.

    6. Jerusalem is the eternal capital of Israel and its unification is a national symbol of the first measure. Jerusalem will remain united under Israeli sovereignty because Jerusalem is not just a place or a city, but the center of the Jewish-Israeli ethos and the holy place for which Jews longed throughout all generations.

    7. The complete halt of incitement against Israel in the Palestinian education system will be part of any future agreement.

    8. Israel will not conduct negotiations with Hamas as long as it won’t change its charter and recognize Israel and the right of the Jewish people to exist on its land.

    9. The war on terror will continue at all time, without any regards to the negotiations. Israel reserves the right to act for its security in the areas of the future Palestinian state to the extent it deems fit.

    10. The world’s nations will provide guarantees for the fulfillment of the future agreement with clear sanctions in the case of violations.

    http://972mag.com/lapids-platform-no-compromise-over-jerusalem-no-settlement-freeze/64847/

    worauf man erst mal kommen muß, ist, dass er auf die übersetzung der überschrift verzichtet hat. diese lautet
    עקרונות המשא ומתן המדיני

    vielleicht bitten Sie mal einen israelischen kollegen (gern auch weiblich) um übersetzung.
    meine lautet: grundsätze zur verhandlung des politischen

    bedeutet: alles andere, was nicht mit den gebieten und mit territorium zu tun hat, ist nicht politisch.
    schreibt herr Lapid.
    der vielleicht nicht weiß, was er da schreibt.
    was ich mir aber nicht vorstellen kann, sondern nur, dass er nicht weiß, woher das, was er da schreibt, kommt.

  138. 151.

    @ TK

    Wahrscheinlich ist es Zufall, daß Sie für Juden den Bewährungshelfer machen…

    Die Sperranlagen mit dem Todesstreifen/Eisernen Vorhang zu vergleichen, ist idiotisch, weil die eine Anlage ‚Republikflucht‘ unterbinden sollte, die andere dagegen Leben rettet.

    Ansonsten dürfen Sie gern hochrechnen, wie viele israelische und palästinensische Leben die Sperranlage zum Westjordanland gerettet hat.

    • 29. Januar 2013 um 20:05 Uhr
    • Serious Black
  139. 152.

    ups!
    da sollte nach
    Noam Sheizaf hat das
    eigentlich dieses
    http://yeshatid.org.il/programs/national/main
    zu stehen kommen.

  140. 153.

    Ägypten – Obama Administration –

    Verwechselt wird – sei es offenbar im Rubin-Artikel, sei es auch hier seitens einiger Foristen – die politische Haltung einer Partei und die Außenpolitik eines Staates.

    Ein Staat hat, mag auch die regierende Partei dieser oder jener Ansicht anhängen, die außenpolitischen Interessen des eigenen Landes zu berücksichtigen. Darum ist es gerade die Außenpolitik, die im Wesentlichen – unabhängig von und auch bei Wechsel einer regierenden Partei oder Koalition – ähnlich oder eher gleich bleibt, bei möglichen Akzentverschiebungen.

    Eine Interesse wie das der USA oder das der Bundesrepublik Deutschland ist es, die Beziehungen zu einem anderen Staat aufrechtzuerhalten, um sich die Möglichkeit eines Einflusses zu erhalten, mag auch die gerade regierende Equipe der einen oder anderen regierenden Partei der USA oder Deutschlands die gerade regierende Administration eines anderen Staates, z.B. Ägypten oder oder … nicht besonders wertschätzen.
    Auch eine Hallstein-Doktrin musste irgendwann beiseite gelegt werden. Auch eine Ostpolitik mustte irgendwann, von welcher Partei auch immer, praktiziert werden.

    Die Unterstützung demokratischer Kräfte in einem Land wie Ägypten läuft also i.d.R. weniger, kaum oder nur in extremen Ausnahmefällen über die Außenpolitik ab, sondern über Unterstützungs- u. Austausch- und Finanzierungssubventions-programme jeglicher vorstellbarer Art – oft via NGOs (bzw. Stiftungen)- ab.

  141. 154.

    @ NN

    Danke für den Link zur NYT.

    Es ist keineswegs so, daß ich Obamas außenpolitische Handlungspotenziale überschätze. Höchstens die seines Amtes.

    • 29. Januar 2013 um 20:19 Uhr
    • Serious Black
  142. 155.

    @katrinchen:

    bedeutet: alles andere, was nicht mit den gebieten und mit territorium zu tun hat, ist nicht politisch.
    schreibt herr Lapid.
    der vielleicht nicht weiß, was er da schreibt.
    was ich mir aber nicht vorstellen kann, sondern nur, dass er nicht weiß, woher das, was er da schreibt, kommt.

    Worauf genau wollen Sie hinaus? Dass Lapid ein verkappter Carl-Schmitt-Jünger sei, weil er einen israelischen Begriff verwendet, den Sie als „das Politische“ übersetzen? Oder dass Lapid bloß die Palästina-Politik als „politisch“ ansehe (was Unsinn ist; Lapid befasst sich vorwiegend – für einige palästinenserfixierte Westler sogar allzu sehr – mit innen- und sozialpolitischen Fragen)? Oder dass Israel mit den Palästinensern neben Gebiets- auch noch andere „politische“ Fragen zu klären habe? Dann würde mich aber wundern, was die Ihrer Ansicht nach denn wären (übrigens wird neben den Gebietsfragen auch zB die Hetze im palästinensischen Erziehungswesen angesprochen).

    • 29. Januar 2013 um 20:29 Uhr
    • Arjen van Zuider
  143. 156.

    @ TK

    Überschrift: google autotranslate hilft weiter.

    • 29. Januar 2013 um 20:32 Uhr
    • Serious Black
  144. 157.

    – Rubin-Artikel –

    Der Artikel geht von einem korrekten historischen Beispiel aus (Iran), als es weder in einem islamisch geprägten Land noch im Westen Erfahrungen mit der Polit-Religiösität des Islamismus gab.

    Dass die arabische ‚Linke‘ oder die westliche ‚Linke‘, wer immer das im Einzelfall sein mag, den Islamismus im 21. Jahrhundert unterstützen würde oder unterstützt hätte, ist eine pure, unbelegbare und von Rubin daher auch gar nicht belegte Stimmungsmache-Behauptung.

    Die Arabellion war keinesfalls – wie Rubin insinuiert – eine von aabischen oder gar westlichen ‚Linken‘ geplante und in Szene gesetzte Aktion mit dem Ziel oder mit der beifällig in Kauf genommenen Folge einer Machtübernahme der Islamisten. Die Islamisten in Ägypten versuchten zu Beginn den Schulterschluss
    mit dem herrschenden Regime gegen die Arabellion, dann mit dem Militär – letztlich mit demselben Ziel, die Arabellion in ihrem Sinne zu ‚bändigen‘.
    Ressentimentgetrieben und jenseits der beobachtbaren Relitätsabläufe erscheinen mir daher Sätze wie
    In recent years, though, the Arab Left has also hitched its star to the far more powerful Islamists, reasoning that they, too, were against the regime and the West.
    oder
    Now Arab leftists are repeating that pattern. In Egypt, the Left provided a youthful, pseudo-democratic cover at the revolution’s beginning that fooled the Western governments, journalists, and ‚experts.‘
    Keine Macht der Welt – außer ein militärischer Krieg gegen das eigene Volk à la Assad mit (offenbar von Rubin insinuiert?) Unterstützung des nicht-linken Westens – hätte die Arabellion in Tunesien oder Ägypten aufhalten können.

    Weitverbreitete Ansichten sowohl in Ägypten als auch im ‚Westen‘ gingen in der Tat von gegenüber den MBs stärkeren nicht-islamistischen politischen Strömungen aus bzw. hielten die Islamisten für wesentlich schwächer als sich dann bei den Parlamentswahlen herausstellte. Diese Annahmen basierten jedoch keinesfalls – wie Rubin insinuiert – auf einer Sympathie für die Islamisten. Es waren schlicht die von zahlreichen seriösen Meinungsforschungsinstituten ermittelten Meinungsumfragen, die zu dieser Fehleinschätzung führten.*)

    Konnten die Islamisten bei den ersten Parlamentswahlen in Ägypten also wieder der Erwartung vieler Experten in und außerhalb Ägyptens noch die Merhheit erringen,
    so entschied der Wähler – inzwischen nicht ganz unerfahren mit nun politisch frei handelnden und politisch frei redenden Islamisten – schon deutlich zurückhaltender und zunächst mehrheitlich anti-islamistisch:

    beim ersten Präsidentschafts-Wahlgang hatte
    Sabahi (links-nasseristisch) ca. 22%,
    Moussa ca. 11% (Ancien Regime),
    Shafiq ca. 24% (Ancien Regime)
    – insgesamt ca. 57% der Wählergunst erreicht,
    gegenüber Mursi mit ca. 25%.
    Abul-Fotouh (Ex-MB, von der MB nicht unterstützter vermutet-gemäßigter Islamist, Revolutionsaktivist) hatte 18% der (wohl revolutionsorientierten) Stimmen erhalten.

    Im zweiten Wahlgang, der Stichwahl, war nun die Quadratur des Kreises zu lösen: ein Militärvertreter des gerade gestürzten Regimes (Shafiq) stand zur Wahl an gegenüber einem Islamisten (Mursi). Nur eine politische Gruppe oder Partei mit langfristigen ‚Selbstmordgedanken‘ hätte zur Wahl von Shafiq aktiv mobilisieren können und dürfen. Was geschah, war: die (nichtislamistischen) Parteien äußerten sich i.d.R. gar nicht oder unbestimmt-unidentifizierbar; einige bekannte Individuen riefen aktiv zur Wahl Mursis als das kleinere Übel auf. Das Ergebnis der Stichwahl war: ca. 52% für den islamistischen Kandidaten Mursi,
    ca. 48% für den nicht-islamistischen Kandidaten Shafik. Auch hier gibt es Stimmen, die das tagelange Hinauszögern der Bekanntgabe des Wahlergebnisses sowie die Verheimlichung eines eigentlich von Shafiq errungenen knappen Wahlsieges mit Hinter-Kulissen-Schiebereien zwischen MBs und Militärrat erklären.

    ___________________________________________

    *) Die Meinungsumfrage des IPI (International Peace Institute) ergab im März 2011 folgende Wahlprognose:
    • Wafd-Partei (älteste liberal-säkulare Partei; seit Ende des 1. Weltkrieges). 23%
    • MB-Partei Freiheit-und Frieden: 12%
    • NDP (ehemalige Regierungspartei): 10%

    Die Meinungsumfrage des Pew Research Center ergab im April 2011 folgende Wahlprognose:
    • Wafd-Partei: 20%
    • MB-Partei: 17%
    • Al-Ghad-Partei (gemäßigt-liberal-säkular): 16%
    • Tagammu-Partei (demokratisch-sozialistisch; seit 1976): 11%
    • NDP: 10%

    Die Meinungsumfrage von Gallup ergab im Juni 2011 folgende Wahlprognose:
    • MB-Partei: 15%
    • NDP: 10%
    • Wafd-Partei: 9%
    • Wasat-Partei (gemäßigt islamistisch): 5%
    • Noch nicht festgelegt: über 60%

    Die Meinungsumfrage von Al Jazeera ergab Anfang Juli 2011 folgende Wahlprognose:
    • MB-Partei: 46%
    • Salafisten-Partei (Al-Nour): 27%
    • Wasat-Partei: 6%
    • Gerechtigkeits-Partei (Hizb El-Adl; säkulare Jugend, El Baradei): 5%

    Die Meinungsumfrage des Newsweek-Magazin ergab Ende Juli 2011 folgende Wahlprognose:
    • MB-Partei: 17%
    • Wafd-Partei: 11%
    • NDP: 7%
    • Freie-Ägypter-Partei (Naguib Sawiris): 7%
    • Gerechtigkeits-Partei: 5%
    • Freiheit-Ägypten-Partei (liberal; säkulare Jugend): 4%
    • Noch nicht festgelegt: 29%

    Die Meinungsumfrage des Al-Ahram Centre for Political and Strategic Studies (ACPSS) und des Danish-Egyptian Dialogue Institute (DEDI) ergab August 2011 folgende Wahlprognose:
    MB-Partei: 31,5%
    Koalition der revolutionären Jugend (religionsübergreifend): 17,2%
    Wafd-Partei: 14,8%
    Freie-Ägypter-Partei (Sawiris): 7,5%
    Salafisten (Al-Nour-Partei): 6%
    Noch nicht festgelegt: 57,1%

    Quellen:
    a – http://en.wikipedia.org/wiki/Egyptian_parliamentary_election,_2011%E2%80%932012

    • 29. Januar 2013 um 20:50 Uhr
    • Publicola
    • 29. Januar 2013 um 20:51 Uhr
    • Publicola
  145. 159.

    serious black
    ich brauche google translate nicht.
    im unterschied zu manch anderen…..

    im übrigen übersetze ich nicht einfach mal eben so wie ich lustig bin, sondern ich übersetze ‚medini‘ so, wie Lapid es an dieser wie auch an anderen stellen verwendet.

    palästinenserfixiert? mir kommt es manchmal so vor, als sei dies ein sehr gut zu den best friends of Israel passendes attribut.

  146. 160.

    @p

    Ein guter Bekannter, der Ägypter und Moslem ist, sagte auf meine vorsichtige Frage hin, dass die MB&Co sowieso nur 15% machen würden.

    Tja.

    • 29. Januar 2013 um 21:01 Uhr
    • Mamas Liebling
  147. 161.

    … wider der Erwartung …

    • 29. Januar 2013 um 21:08 Uhr
    • Mamas Liebling
  148. 163.

    @ FSML – btw: ich meine mich diesbezüglich ebenfalls zu erinnern, dass der eine oder andere islam(istisch)-kritische Forist, der herkunftmäßig aus dem islamischen Kulturkreis stammte und insofern ein gewisses Maß an eigenkultureller Expertise und Glaubwürdigkeit beanspruchen konnte, relativ bzw. ähnlich realistisch (wie von Ihnen geschildert) die politischen Mehrheits-Strömungen einzuschätzen wusste.
    Andererseits standen diesen Erfahrungsbewertungen die Meinungsumfragen diverser Meinungsumfrageinstitute entgegen.
    Und wem wohl glaubt der moderne rational-denkende Mensch eher, sei es in Ägypten, sei es in Deutschland?

  149. 164.

    @katrinchen:

    Meine Kenntnisse in hebräischer Grammatik reichen leider nicht aus, um abschließend feststellen zu können, ob die Überschrift nun „Grundsätze zur Verhandlung des Politischen“ oder „Grundsätze für politische Verhandlungen“ lautet. Ich frage mich allerdings immer noch, worauf Sie hinauswollen.

    Ich weiß nicht, wen Sie mit den angeblich palästinenserfixierten „best friends of Israel“ meinen, ich meinerseits habe angespielt auf jene westlichen Kommentatoren wie zB Lau, die Lapid vorwerfen, er befasse sich zu sehr mit innenpolitischen Fragen und zu wenig mit den Palästinensern.

    • 29. Januar 2013 um 21:15 Uhr
    • Arjen van Zuider
  150. 165.

    @Publicola

    Immerhin haben jetzt ein paar moderne Muslime gelernt, was im Islam ad fontes bedeutet, wie es auch die MB praktizieren: Sag‘ A, mach‘ B. Oder einfacher: Taqiya.

    • 29. Januar 2013 um 21:20 Uhr
    • Mamas Liebling
  151. 166.

    @ FSML – …. das ist zumindest der (vielleicht) nicht mehr umkehrbar-korrigierbare, definitiv nachhaltige Eindruck,
    den das Handeln der MB-Regierung hinterlassen hat
    – sei es in, sei es außerhalb Ägyptens, –
    und diesen Eindruck, ja eigentlich: Erkenntnisgewinn hat die MB-Regierung global, ‚coram publico‘ (sowie kostenfrei im Westen jedenfalls) allen und jedem vermittelt!

  152. 167.

    @ P

    Artikel lesen und nicht nur einzelne Sätze aus dem Kontext reißen.

    Die (arabische) Linke tendierte im Falle Ägyptens dazu die eigene Stärke zu über- und die Stärke der Islamisten zu unterschätzen. Das ist die von Barry Rubin angeführte Parallele zur Islamischen Revolution in Iran.

    Der MB war die Position im Windschatten säkularer Proteste durchaus recht und stärkte deren Verhandlungsposition erfolgreich gegenüber dem SCAF, der ja auch die meisten Forderungen der MB erfüllte.
    Hier spielte die MB beide Seiten meisterhaft gegeneinander aus.

    Interessanterweise profitiert nun wieder das Militär von der offensichtlichen Schwächung der Mursis. Die MB hat es bislang nicht geschafft, eine vom Militär unabhängige Machtposition zu erringen.

    Rubins Hauptthema ist in diesem Artikel die mangelnde Unterstützung der westlichen Linken für die säkularen Kräfte Ägyptens gegen die Muslimbruderschaft.

    Prognosen sind nicht in Stein gemeißelte Wahrheiten. Es kommt drauf an, wer, wen, wann und wie fragt. Deswegen war eine gewisse Skepsis von Anfang an angebracht.

    • 29. Januar 2013 um 21:30 Uhr
    • Serious Black
  153. 168.

    Die Sperranlage dient einzig und alleine dem Schutz israelischer Bürger und ihrer Besucher. Dabei ist nachrangig, ob jene Bürger nun diesseits oder jenseits der Grünen Waffenstillstandslinie leben. Sie dient dazu, das unkontrollierte Einreisen von potentiellen Terroristen zu verhindern. Demgleichen Zweck dienen die Checkpoints. Gäbe es sich nicht hätte Lau in der ZEIT auch im Jahr 2012 mehrfach über schlimme, vom Westjordanland ausgehende Terroranschläge berichten nüssen. Dennoch ist unbestiritten, dass sich die Sicherheitlage gegenüber dem ersten Jahrfünft des 21. massiv verbessert hat, und dass viele Westbank-Palästinenser eingesehen, dass sie mit der mordbrennerei der 2. Intifada vor allem sich selbst geschadet haben. In der Tat haben die Israelis mit dem Bau der Sperranlage den Terroristen das Töten sehr schwer gemacht. Deshalb hat man im letzten Jahr einen Trend festgestellt, dass Israelis im Ausland vermehrt Ziel von Terrorangriffen geworden sind. Auch hier versucht der israelische Staat oft aber nicht immer erfolgreich seine Bürger zu schützen und kann Terroranschläge oft schon im Vorfeld aufgrund nachrichendienstlicher Erkenntnisse verhindern. Mir jedenfalls nötigt das Respekt ab. Dass auch Mauer und Checkpoints keinen 100%igen Schutz bieten, ist noch lange kein Grund, sie ganz abzuschaffen. Auch nach der Gründung eines Palästinenserstaates werden die Grenzen natürlich befestigt sein und es wird scharf kontrolliert werden…Es gibt auch kein Menschenrecht auf unkontrollierte Israel-Einreise.

    • 29. Januar 2013 um 21:36 Uhr
    • Joerg J.
  154. 169.

    on topic,

    Erinnert sich noch jemmand an den „Skandal“ bzw. den Aufruhr in den die Dixie Chicks gerieten? Folgendes trug sich zu: so um zwotausendvier, fünf oder sechs, meinten die Damen sich in der Öffentlichkeit kritisch zu G.W. Bushs Irakfeldzug äußern zu müssen (In der Art Wir schämen uns für Bush) und ernteten dafür ihrerseits Kritik seitens ihres meist eher konservativen „Country music“ Publikums, die sich in dem überaus gelungenen und philosophisch wertvollen Zuruf Shut up and sing! zusammenfassen lässt.

    Gleiches möchte man auch Pink Floyd zurufen.

    Es gibt wirklich keinen Grund anzunehmen, dass gerade Musikanten besonders geeignete politische Kommentatoren seien und daher halte ich mich an den Grundsatz, dass ich Liedtexte grundsätzlich ignoriere. Einer der Gründe, warum Konstantin Wecker dem leidgeprüften Hörer so dermassen auf den selbigen geht, ist der Umstand, dass er das unmöglich macht, zum einen weil man als Deutscher seine Texte immer noch besser versteht, als Engliche oder gar andere Fremdsprachen, zum anderen, weil er gar nicht singen kann und daher eher spricht.

    Noch bescheuerter als Hobbypolitiker, die ihre Meinung musikalisch untermalen, sind eigentlich nur noch jene Hörer, die auf diesen simplen Suggestionsmechanismus reinfallen. Mag sein, dass es an meiner nicht gerade stilvollen Neigung zu musikalischem Bombast liegt, aber der sound von The Wall wird bei mir immer einen inneren Reichparteitag auslösen.

    • 29. Januar 2013 um 21:45 Uhr
    • Saki
  155. 170.

    @167 sb

    ich reiß jetzt auch einige sätze aus dem kontext

    „“The continuation of the struggle of the different political forces … over the management of state affairs could lead to the collapse of the state,” Chief General Abdel Fattah al-Sissi wrote on the army’s Facebook page.

    Chief General Sissi, who is also the defense minister, said that the political and economic challenges represent “real threat” to Egypt’s security, adding that the protection of Suez Canal was an essential reason for the army’s deployment.

    On Monday, Egyptian protesters defied an overnight curfew in restive towns along the Suez Canal, attacking police stations after Islamist President Mohammed Mursi imposed emergency rule to end days of clashes that have left at least 52 people dead.

    After Sissi’s statement, the salafist Nour party said that no one political faction can rule Egypt and that an investigation was needed over the violence that left dozens of people killed across the country.“

    http://english.alarabiya.net/articles/2013/01/29/263198.html

    heißt das: also, jetzt benehmt euch mal gefälligst alle, und wenn nicht, dann kriegt ihe alle einen auf die mütze? und das haben sogar die salafis verstanden?

  156. 171.

    Rubins Hauptthema ist in diesem Artikel die mangelnde Unterstützung der westlichen Linken für die säkularen Kräfte Ägyptens gegen die Muslimbruderschaft.

    @ SB – Nein.

    Zitieren Sie bitte den Ihr Posting betreffenden Satz aus dem Rubin-Artikel!

  157. 172.

    @Arjen van Zuider
    ja ja, dieser verflixte status constructus aber auch!

    das ha’medini am ende ist nicht mehr teil des status constructus sondern ein simpler genitiv (deutsch gedacht) und hebräisch ein objekt, also das, was verhandelt wird.
    in dem fall: das politische.

    sicher, das erinnert an Carl Schmitt, im deutschen kontext sowieso. aber das ist nicht mehr auf den deutschen kontext beschränkt, sondern findet sich mittlerweile auch anderswo wieder. abgesehen davon, dass dies verständnis des politischen auch damals nicht auf deutschland beschränkt war.
    es könnte natürlich auch an Walter Benjamin erinnern, aber …. soweit ich weiß, war der kein glühender verfechter von nationalstaat und stand auch dem zionistischen projekt ablehnend gegenüber.

  158. 173.

    PS – Artikel lesen und nicht nur einzelne Sätze aus dem Kontext reißen.

    @ SB

    Vielleicht könnens Sie sich (nicht) vorstellen, dass man vor einem ausführlichen Beitrag, der sich abschnittsweise mit den einzelnen Thesen eines kontroversen Artikels befasst, einen solchen Artikel gründlich analysiert.

    Wie gesagt, nach mehrmaliger gründlicher Durchsichtnahme komme ich zu dem Schluss, dass Rubins Ziel die Erzeugung von Stimmung, nicht jedoch eine seriöse Analyse ist.

  159. 174.

    katrinchen:

    sicher, das erinnert an Carl Schmitt, im deutschen kontext sowieso. aber das ist nicht mehr auf den deutschen kontext beschränkt, sondern findet sich mittlerweile auch anderswo wieder. abgesehen davon, dass dies verständnis des politischen auch damals nicht auf deutschland beschränkt war.
    es könnte natürlich auch an Walter Benjamin erinnern, aber …. soweit ich weiß, war der kein glühender verfechter von nationalstaat und stand auch dem zionistischen projekt ablehnend gegenüber.

    Und ich frage Sie nochmal – worauf wollen Sie hinaus? Warum messen Sie dem „Politischen“ in der Überschrift eine derartige Bedeutung zu? Was sagt die Überschrift in Ihren Augen aus, was aus dem Text nicht direkt hervorgeht? Sparen Sie sich vage Andeutungen und Namedropping.

    • 29. Januar 2013 um 22:44 Uhr
    • Arjen van Zuider
  160. 175.

    # 170 @ aj – Ihrem Zitat lese ich insbesondere drei bemerkenswerte Sätze:

    1 – The continuation of the struggle of the different political forces … over the management of state affairs could lead to the collapse of the state,” Chief General Abdel Fattah al-Sissi wrote

    2 – Egyptian protesters defied an overnight curfew in restive towns

    http://english.alarabiya.net/articles/2013/01/29/263198.html

    Danke für Zitat, Link und Hinweis auf diesen relevanten Artikel!

    3 – the salafist Nour party said that no one political faction can rule Egypt

  161. 176.

    … In Ihrem Zitat …

  162. 177.

    thorner kathrinchen
    »das ha’medini am ende ist nicht mehr teil des status constructus sondern ein simpler genitiv (deutsch gedacht) und hebräisch ein objekt, also das, was verhandelt wird.
    in dem fall: das politische.«

    medini ist ein Adjektiv, kein Substantiv, das massa‘ u-mattan modifiziert. Letzteres ist insofern interessant, weil es eigentlich aus zwei Substantiven besteht („massa'“ und mattan“), aber in der Wendung wie ein einiges Nomen behandelt wird, und zwar mit der Bedeutung „Verhandlung“. Der Phrase massa‘ u-mattan geht ein Artikel voran, also kongruiert auch medini damit. Die ganze zusammengesetzte Phrase modifiziert wiederum als Genitivverbindung ‚eqronot, das im Status constructus steht. Also heißt es wörtlich: „die Prinzipien der politischen Verhandlung(en).

    Ich denke nicht, dass das jemanden, der/die Hebräisch spricht in irgendeiner Weise an Carl Schmitt erinnert.

    Aber wie auch immer …

    • 29. Januar 2013 um 22:55 Uhr
    • Trivialistiker
  163. 178.

    @ aj – Ein 4. und 5. Satz aus Ihrem verlinkten Artikel sind ebenfalls von beträchtlichem Gewicht:

    4 – ElBardei and other front leaders said they would only accept his invitation to join a national dialogue to resolve the crisis if he agreed first to form
    a national unity government and
    a commission to rewrite what they see as contentious parts of an Islamist-backed constitution adopted in a referendum last month.

    5 – The rejection of Mursi’s offer is likely to lend more weight to ElBaradei and his colleagues in the Salvation Front
    at a time when protesters on the streets are increasingly showing their independence from politicians,
    voicing a wide range of non-political grievances.

    http://english.alarabiya.net/articles/2013/01/29/263198.html

    Nochmal, danke!

  164. 179.

    PS – @ aj – … aber hallo….:

    The Salafi-oriented Nour Party has demanded the formation of a „national salvation government,” an end to the state of emergency President Mohamed Morsy has imposed on a number of provinces, as well as constitutional amendments.

    http://www.egyptindependent.com/news/nour-party-demands-national-salvation-government

    Soll man lachen oder weinen?

  165. 180.

    @Bulut:

    Was wollen Sie, Lau hat den Verlauf der Mauer doch ausdrücklich kritisiert. Die Karikatur befasst sich aber gerade eben nicht mit dem Verlauf der Mauer, sondern sie könnte genauso dastehen, wenn die Mauer völkerrechtskonform auf oder hinter der Waffenstillstandslinie von 1949 verlaufen würde. Dass jemand gegen ein Gesetz verstößt, heißt noch lange nicht, dass man im Kampf gegen ihn nun alle Hemmungen fahrenlassen kann.

    • 29. Januar 2013 um 23:24 Uhr
    • Arjen van Zuider
  166. 181.

    Arjen van Zuider:
    „Die Karikatur befasst sich aber gerade eben nicht mit dem Verlauf der Mauer, sondern sie könnte genauso dastehen, wenn die Mauer völkerrechtskonform auf oder hinter der Waffenstillstandslinie von 1949 verlaufen würde.“

    Na klar doch! Die Karikatur stellt sehr explizit dar, dass die Mauer auf den Köpfen der Palästinenser errichtet wird. Man kann sich ja wahrscheinlich zu Recht über die Bildsprache empören. Aber ihre Deutung ist doch an den Haaren herbeigezogen.

    • 29. Januar 2013 um 23:31 Uhr
    • Trivialistiker
  167. 182.

    # 169 – @ Saki – … in diesem Zusammenhang sei auch erinnert an den Song
    We don’t need no education … no thought control…
    – … – … – ? !

  168. 183.

    @ NN

    Danke für den Link zur NYT.

    Es ist keineswegs so, daß ich Obamas außenpolitische Handlungspotenziale überschätze. Höchstens die seines Amtes.

    @ SB

    Da du in der Lage bist, die Limitationen des politischen Handelns des amerikanischen Präsidenten zu reflektieren, solltest du das auch bei der Lektüre des einen oder anderen Artikels aus dem republikanischen Lager im Hinterkopf behalten.

    Daraus folgt nicht, dass Obama meiner Ansicht nach keine Fehler macht. Auch gibt es sicher Argumente gegen die Lieferung von F-16 und Abrams an ein Ägypten unter Präsident Mursi. Es ist aber nicht so, dass der Verzicht darauf keine Nachteile beinhaltet hätte. Wenn man von Mursi die Einhaltung von zwischenstaatlichen Verträgen und Abmachungen einfordert, die er selber nicht geschlossen (wenn nicht: früher bekämpft) hat, würde es sich umgekehrt schwer gestalten, sich seinerseits nicht oder nicht richtig daran zu halten, weil sie mit Mubarak zustande kamen.

    Und auch wenn es gute Gründe dafür gibt, Mursi grundsätzlich zu misstrauen, so hat er es bislang noch nicht darauf angelegt, es sich mit westlichen Staaten außenpolitisch zu verscherzen.

    Mursis Deutschland-Besuch findet zwar nur stark verkürzt statt:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/aegyptens-praesident-mursi-muss-sich-bei-besuch-in-berlin-rechtfertigen-a-880332.html

    Es ist aber davon auszugehen, dass Mursi nicht nur von der Bundesregierung keinen Blankoscheck ausgestellt bekommt.

    • 30. Januar 2013 um 00:50 Uhr
    • N. Neumann
  169. 184.

    @P.

    # 169 – @ Saki – … in diesem Zusammenhang sei auch erinnert an den Song
    “We don’t need no education … no thought control…”
    – … – … – ? !

    Wer sich über diese Scheibe aufregt, hat niemals Ummagumma* gehört.

    * Wobei das Umma… hier keine einschlägige Bedeutung hat. Was auch immer: Eine unhörbare Platte. Auch Kiffer hatten Alternativen.

    • 30. Januar 2013 um 01:37 Uhr
    • Boothby
  170. 185.

    Herr Lau,

    wenn ie für ich und vielleicht den anderen beantworten können, warum Sie in Ihrer Cartoondarsellung den essentiellen Teil des Cartoons abschneiden,

    hxxp://mondoweiss.net/2013/01/apologizes-netanyahu-obstructionist.html

    kommen Sie vielleicht auch auf Gedanken, weshalb Sie nicht in der Lage sind, die in dem Cartoon dargestellte Mauer als Symbol für den von Israel praktizierten Landraub wahrnehmen können.

    Wenn Nethanjahu die Politik weiter betreibt, die Palästina nach wie vor von den Landkarten wischt, wird es auch eine dritte Intifada geben. Das, was Sie in Wirklichkeit an dem Cartoon stört, ist die Nähe zur Realität, die Sie mit Haarstreubenden Interpretationen rund um die Mauer verklären wollen. Nethanjahu als Gefahr für den Frieden, so auch in Worten vom Zeichner auf dem Cartoon festhalten ist. Aber für wirre Interpretationen lässt man auch schon mal Sachen im Cartoon verschwinden.

    • 30. Januar 2013 um 02:16 Uhr
    • Erol Bulut
  171. 186.

    http://www.washingtontimes.com/news/2013/jan/29/morsi-aide-holocaust-american-fabrication/

    „A top aide to Egyptian President Mohammed Morsi said U.S. intelligence made up the Holocaust in order to wreck Germany’s public image during World War II, according to various media reports.
    So what happened to the reported 6 million Jews who were killed by the Nazis? In a Fox News report, Fathi Shihab-Eddim, a senior aide to Mr. Morsi who’s authorized to appoint editors at the state-run newspapers, answered: They moved to the United States.
    “The myth of the Holocaust is an industry that America invented,” he said in the Fox News report. “U.S. intelligence agencies in cooperation with their counterparts in allied nations during World War II created it to destroy the image of their opponents in Germany, and to justify war and massive destruction against military and civilian facilities of the Axis powers, and especially to hit Hiroshima and Nagasaki with the atomic bomb.”
    This is not the first time a top Egyptian aide has made the outlandish claims.
    In an exclusive interview with The Washington Times in July 2011, Ahmed Ezz El-Arab, the vice chairman of Egypt’s Wafd Party, called the Holocaust a “lie” and Jewish author Anne Frank’s firsthand account of her family’s hiding from the Nazis a “fake.”“

    Ausladen und viel Geld sparen.

    • 30. Januar 2013 um 05:00 Uhr
    • Thomas Holm
  172. 187.

    http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/palestinian-stabs-jewish-teen-in-northern-west-bank.premium-1.500124

    „“If security checkpoints had not been removed throughout Judea and Samaria, including at Tapuah itself, the terrorist would not have been able to reach the place armed with a knife. The government must reestablish deterrence.” Mesika added that the first obvious step would be to restore the checkpoints at Tapuah and Hawara junctions near Nablus.“

    • 30. Januar 2013 um 05:07 Uhr
    • Thomas Holm
  173. 188.

    https://twitter.com/zaidbenjamin/status/295788333211209728/photo/1

    Vor und nach einem Aufenthalt in einer syrischen Behördenunterkunft.

    • 30. Januar 2013 um 05:22 Uhr
    • Thomas Holm
  174. 189.

    Maliki schießt Sunniten zusammen; Scheichs: ‚Schlimmer als Amis‘

    Death of young Iraqis ignite rage in Fallujah

    http://www.youtube.com/watch?v=wjPOb0EF94A

    • 30. Januar 2013 um 06:04 Uhr
    • Thomas Holm
  175. 190.

    # 168

    Seltsamerweise haben die Schreier, die lauthals das Freiluftgefängnis Gaza beklagen, sich noch nicht über das sehr viel größere Freiluftgefängnis Israel aufgeregt (das Land ist ja nunmehr komplett umzäunt).
    Sie könnten ja bei Gelegenheit die Insassen in Gaza darauf hinweisen, dass es unhöflich ist, die Kollegen der benachbarten Anstalt mit „Feuerwerkskörpern“ zu erschrecken.

    Im Ernst: Sperranlagen wirken sicher nicht anheimelnd, aber es ist das Recht eines souveränen Staates auf seinem Territorium für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen.
    Die Berliner Mauer verletzte das Menschenrecht auf Emigration – aber es gibt kein Menschenrecht auf Einreise in ein bestimmtes Land.

    • 30. Januar 2013 um 07:23 Uhr
    • Lionel
  176. 191.

    Publicola

    “We don’t need no education … no thought control…”

    ich bin kein Lehrer, mich kann sowas nicht schokieren. Ich hielt diese Zeile immer für den Ausdruck einer typischen und mithin zeitlosen Pennälerrenitenz, die man sowieso nur dann ernstnehmen kann, wenn man sich in dem entsprechenden Alter befindet.

    Irgend ein schlauer Mensch hat mal gesagt, Lyrik und Poesie sei jener Moment, in dem die Sprache opak wird und die Musikalität der Worte ihren Sinn eher verschleiert und verbirgt als ihn zu offenbaren. Die konsequentesten Liedtexte dichtet daher wahrscheinlich jemand wie Helge Schneider.

    • 30. Januar 2013 um 08:16 Uhr
    • Saki
  177. 192.

    Die konsequentesten Liedtexte dichtet daher wahrscheinlich jemand wie Helge Schneider

    Erzgebirgemännchenschnitzerblu-ues.

    • 30. Januar 2013 um 08:51 Uhr
    • Boothby
  178. 193.

    @ P #171

    Wie wärs mit der Überschrift: The Arab Left?

    Direkt drunter (Fett):

    The Western Left has sided with the reactionaries because they hate their own countries’ systems more. This is a mistake and their compatriots will pay for it in blood.

    Oder ganz ausführlich in den letzten beiden Absätzen des Artikels:

    There has been a major failure on the part of the Western Left. Can’t they imagine themselves living in such places and being punished for saying or doing all the things they take for granted? Once upon a time they would have shown solidarity with their murdered, imprisoned and repressed counterparts. They would have been outspoken about what’s going on, for instance, in Tunisia where the level of crackdown is gradually increasing and at least one leftist party leader has been murdered by Islamists. They would be jumping up and down to protest the withdrawal of women’s rights. And the Marxists would be throwing around the phrase “clerical fascists.”

    Sure, they were long apologists for repression carried out by leftist regimes, but not for repression carried out against leftists. Now things have changed. The Western Left has sided with the reactionaries because they hate their own countries’ systems more. This is a mistake and their compatriots will pay for it in blood.

    (emphasis mine)

    http://www.jpost.com/Opinion/Columnists/Article.aspx?id=301156

    • 30. Januar 2013 um 09:17 Uhr
    • Serious Black
  179. 194.

    Jetzt aber völlig OT

    Ich wollte mir den Weblog Sicherheitspolitik anschauen, oben Blogroll. Die hatten entweder keinen Bock mehr, oder die Sicherheitsvorkerungen sind erheblich verschärft worden.

    • 30. Januar 2013 um 11:12 Uhr
    • Boothby
  180. 195.

    Es hieß immer, Land für Frieden. Oder? Die Fatah hat doch schon lange keinen Terror veranstaltet. Oder? Man hat sogar gemeinsam mit den Israelis versucht die Hamas im Gaza zu vernichten.

    Trotzdem wurde doch weiter Land „enteignet“ Oder?

    Das heiß die Israelis haben die West-Jordland Palis verarscht.Oder? Trotzdem kooperieren die Sicherheitskräfte weiter tadelos

    Hmmmmmm

    Klingt alles irgendwie unlogisch.

    Transparenz wäre angebracht und ich würde gerne die geheimen Bankkonten der Fatah Funktionäre und ihrer Angehörigen sehen die seit Jahren Fett geworden sind

    Wir wohl nichts draus, ob man erkennen kann, wie sie den Reichtum erwirtschaftet haben oder doch nur einfach das Pali-Land wie ihre Vorväter verkauft haben.

    Aber weiter kreischen und rum heulen, damit der beknackte Westen weiter seine Alimentationen zahlt und die 1000 Hilfsorganisationen die Oliven Bäume von Machmoud retten oder die getötete Ziege ersetzen

    • 30. Januar 2013 um 11:33 Uhr
    • cem.gülay
  181. 196.

    „…Was wollen Sie, Lau hat den Verlauf der Mauer doch ausdrücklich kritisiert. Die Karikatur befasst sich aber gerade eben nicht mit dem Verlauf der Mauer…“

    Und wie kommen Sie (mit Lau) auf die Idee, dass sich diese Karikatur primär auf den Mauerbau bezieht? In den letzten Wochen und Monaten ist die erste Assoziation, die einen einigermaßen unvoreingenommenen Beobachter bei einem solchen Motiv erfassen müsste, doch der Siedlungsbau. Was soll also diese relativierende Nebelkerze mit der Mauer? Ist die Darstellung in diesem Kontext zu drastisch? Angesichts der Tatsache, dass es sich beim Siedlungsbau formal um ein Kriegsverbrechen handelt, wohl kaum. Die Illustration ist treffend. Sie enthält keinerelei unangemessene Pauschalierungen. Fast scheint es gar so, als ob der Zeichner bewusst auf jede Symbolik verzichtet hat, die Israel oder gar das Judentum im allgemeinen zum Gegenstand hat. Im Mittelpunkt steht ein bis aufs Unterhemd entblößter Netanjahu. So what?

    • 30. Januar 2013 um 12:02 Uhr
    • fse69
  182. 197.

    @ Cem

    Die Fatah-Abußenstelle in Gaza hat noch jüngst Raketen nach Israel geschossen.

    das Pali-Land wie ihre Vorväter verkauft haben.

    Offiziell geht das nicht, weil der Verkauf von Land an Juden unter Todesstrafe verboten ist.

    Üblicherweise werden arabische Strohmänner zwischengeschaltet. Das fällt nur auf, wenn mal nicht genug Schmiergeld gezahlt wurde, oder aus irgendeinem Grund offizielles Interesse geweckt wurde.

    • 30. Januar 2013 um 12:12 Uhr
    • Serious Black
  183. 198.

    Außenstelle

    • 30. Januar 2013 um 12:13 Uhr
    • Serious Black
  184. 199.

    Angesichts der Tatsache, dass es sich beim Siedlungsbau formal um ein Kriegsverbrechen handelt,

    wenn nicht gar um Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Tateinheit mit Vorbereitung eines Angriffskrieges.

    • 30. Januar 2013 um 12:50 Uhr
    • Saki
  185. 200.

    „….wenn nicht gar um Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Tateinheit mit Vorbereitung eines Angriffskrieges….“

    Art. 8.2.b. viii) des Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofes bezeichnet als Kriegsverbrechen u.a.:

    … die unmittelbare oder mittelbare Überführung durch die Besatzungsmacht eines Teiles ihrer eigenen Zivilbevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet …

    Was glauben Sie denn, warum Netanjahu und co. einen solchen Eiertanz wegen der Anerkennung einer palästinensischen Staatlichkeit durch die Generalversammlung der UN veranstaltet haben?

    • 30. Januar 2013 um 12:58 Uhr
    • fse69
  186. 201.

    … die unmittelbare oder mittelbare Überführung durch die Besatzungsmacht eines Teiles ihrer eigenen Zivilbevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet …

    Was dem Türken auf Zypern recht ist, ist dem Juden in Palästina billig.

    • 30. Januar 2013 um 13:09 Uhr
    • unlimited
  187. 202.

    @fse69

    Was glauben Sie denn, warum Netanjahu und co. einen solchen Eiertanz wegen der Anerkennung einer palästinensischen Staatlichkeit durch die Generalversammlung der UN veranstaltet haben?

    No offense, but…

    Ich nehme nicht an, die haben den gemacht, weil die nun nach Den Haag gezerrt werden, wo sie sofort belangt und danach alles zurückgeben werden. Der Eiertanz beruht evtl. auch darauf, das Palästinenser dadurch (und ich meine das wirklich wertfrei) zur Aufrechterhaltung von Maximalforderungen ermuntert werden, was einen wie auch immer gearteten Friedensprozess nicht erleichtert.

    Sie müssen bedenken. Es lässt sich begründet annehmen, das der Rückerwerb der Siedlungsgebiete für die Palästinenser oder wesentliche Teile von ihnen durchaus nicht das Ende der Fahnenstange ist.

    Ein Gedankenexperiment: Israel muss nach Den Haag, es wird verknackt zur Rückgabe, und es gibt alles Siedlungsgebiet, oder meinethalben nur die Outposts, auch zurück: Wieviele Palästinenser werden darin die Bestätigung sehen, des es sich bei Israel generell um ein zionistisches Unrechtsregime ohne Existenzrecht handelt?

    • 30. Januar 2013 um 13:18 Uhr
    • Boothby
  188. 203.

    # 201: Zusammenhang? Fehlanzeige. Aber um diesen unsinnigen Vergleich nicht unkommentiert zu lassen:

    a) … gibt es keine Siedlungspolitik der Türkei in Nordzypern (Für mich als türkischen Staatsangehörigen ist es faktisch unmöglich, mich über die obligatorischen drei Monate mit dem Status eines Touristen hinaus rechtmäßig in Nordzypern niederzulassen. Ausnahmen temporärer Natur gibt es bspw. für Studenten, zivile Angehörige der Streitkräfte, etc. Darüber entscheiden allerdings die nordzypriotischen Behörden, nicht die Türkei).

    b) … gründet sich die Präsenz der türkischen Streitkräfte in Nordzypern auf dem erklärten Willen der zypriotischen Türken, die lt. Zürcher und Londoner Verträge explizit nicht Minderheit in einem hellenischen zypriotischen Staatswesen waren, sondern Teilsouverän in einem binationalen Staatswesen.

    c)… ob nun vom Rest der Welt anerkannt oder nicht, es gibt unstrittig einen intakten nordzypriotischen de facto-Staat, mit voll funktionsfähigen Strukturen und Institutionen einer parlamentarischen Demokratie.

    d)… somit ist auch die Natur des Zypernkonfliktes – dessen Lösung im Jahre 2004 übrigens an der Ablehnung des Annan-Planes durch die Hellenen gescheitert ist, das nur nebenbei – auch grundsätzlich anders gelagert, dergestalt, dass es in Zypern um einen völkerrechtlich nicht anerkannten separatistischen Anspruch einer Volksgruppe geht, als deren Schutzmacht die Türkei fungiert, während Israel Besatzungsmacht über ein fremdes Volk ist.

    e) … daraus folgt, dass in der Zypernfrage rechtstheoretisch durchaus legitim kontroverse Standpunkte vertreten werden können, die auf zwei kollidierende Rechtsgüter des modernen Völkerrechts rekurrieren: Recht auf territoriale Integrität vs. Selbstbestimmungsrecht der Völker. In der Tat ist es in solchen Fällen zumeist eine Frage der jeweiligen politischen Großwetterlage, was als Recht oder Unrecht durchgeht – anders als in der Israel-Palästinafrage.

    f)… nicht alles was hinkt, ist also ein Vergleich;

    • 30. Januar 2013 um 13:47 Uhr
    • fse69
  189. 204.

    „Teilsouverän in einem binationalen Staatswesen“

    Um sich sowas zu erarbeiten, darf man sich vorher nicht assimiliert haben.

    • 30. Januar 2013 um 13:53 Uhr
    • Thomas Holm
  190. 205.

    @fse69

    Was soll also diese relativierende Nebelkerze mit der Mauer?

    Eigentlich ganz einfach. Herr Lau reagiert mit seinen von der Israelischen Besatzungspropaganda geprägten Scheuklappenblick mit einem paranoiden Reflex und meint die Besatzungspropaganda wiedergeben zu müssen. Nicht zuletzt, weil die Hauptdarsteller seines Blogs ihm vorwerfen, nicht genug Besatzungspropaganda zu verbreiten.

    Das dabei bei der versuchten Diffamierung und Verleumdung des Cartoonzeichners zur Stützung der Besatzungspropaganda textenthaltende Teile des Cartoons weggeschnitten werden, wo der Bezug auf die Besatzung eindeutig hergestellt wird, ist entweder Herr Laus bedingungsloser Übernahme der Argumentation der Besatzungsunterstützer zurückzuführen, oder unheimlicher Naivität gepaart mit gewollter Ignoranz.

    Wie man an seinen Kommentaren erkennen kann, besteht er darauf, dem gesunden Menschenverstand trotzend, dass die Mauer Sicherheitsinteressen dienen würde. Hinweise auf Nachweise zur Durchlässigkeit der Mauer und auf die dadurch irrationale Behauptung, Attentate auf die Besatzer würden wegen der Mauer nicht stattfinden, ignoriert er beharrlich, gefangen in seinen Scheuklappen.

    Dass er dabei Sicherheitsinteressen für die Begeher von Straftaten während dem Begehen vom Straftaten einklagt, ist ein weiterer hinweisender Umstand, welches Moralverständnis gegeben ist und wie Herr Lau die Besatzernation über internationales Recht zu stellen bereit ist. Abgesehen davon, dass er im Israelartikel zuvor explizit beklagt, dass Abbas „unilateral“ Besatzungsverbrechen Israels vor den IStGH bringen will, also ohne sich die Erlaubnis der Bestzungsverbrecher zu holen.

    Wenn man bei so einem Verhalten mit so einer eingeschränkten Wahrnehmung sich noch einreden will, weder dem Rassismus in Israel noch den israelischen Verbrechen an Palästinensern zuzuarbeiten, liegt es Nahe, gerade jene, die wirklich sich an humanistischen Werten orientieren, diskreditieren zu wollen. Da müssen dann auch Blendgranaten her, wo die Interpretationen willkürlich werden und die Landraubmauer nicht als Symbol für die Besatzung und das von Israel praktizierte Auslöschen Palästinas von den Landkarten gesehen werden kann, weil es do wirre Erklärungen braucht, um die Gegebenheiten sich zurecht reen zu können. In dem Fall ist es der Cartoonist, zuvor war es schon eine Naomi Klein oder ein Grass. Alle, die die Besatzungsverbrechen zu deutlich und humanistisch bewerten, fallen bei Ihm unter die von seinen Bloghauptdarstellern präferierte Titulierung

    „wie “linker” Antizionismus mit schierem, altmodischem Antisemitismus fusioniert.“

    Aber das ist der Preis, wenn man als Reporter in der ersten Reihe stehen will. Da muss man Sprachrohr sein, auch wenn man damit die hier herrschenden Gesetze mit Füßen tritt.

    So geht es auch den anderen Bersatzungsunterstützern hier im Blog.

    Und weil meine Worte zuviel Realität und Transprenz beinhalten, und statt Moslems die von so vielen hier unterstützten israelischen Besatzer genauso wie das Gutachten des IGH den begangenen Verbrechen zuordnen, ist die Zensur eine Notwendigkeit. Die herrschenden Gesetze stören nur, wenn man Opfer und Täterrolle wie im obigen Artikel zu verdrehen sucht.

    • 30. Januar 2013 um 13:54 Uhr
    • Erol Bulut
  191. 206.

    „…Ich nehme nicht an, die haben den gemacht, weil die nun nach Den Haag gezerrt werden, wo sie sofort belangt und danach alles zurückgeben werden. Der Eiertanz beruht evtl. auch darauf, das Palästinenser dadurch (und ich meine das wirklich wertfrei) zur Aufrechterhaltung von Maximalforderungen ermuntert werden, was einen wie auch immer gearteten Friedensprozess nicht erleichtert….“

    Vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag werden keine Staaten sondern Individuen angeklagt. Und selbstredend sind damit auch keine rückwirkenden Ahndungen möglich.

    Nichtsdestotrotz dürfen Sie die Bedeutung nicht unterschätzen: durch die Anerkennung einer palästinensischen Staatlichkeit und einem dadurch möglich gewordenen (noch ausstehenden) Beitritt Palästinas zum Römischen Statut haben die Palästinenser zum ersten Male eine eigene, ihnen unmittelbar zur Verfügung stehende politisch-juristische Druckoption, während sie bislang vergeblich auf das Wohlwollen des UN-Sicherheitsrates zur Durchsetzung ihrer Anliegen angewiesen waren, da dort das Veto der amerikanischen Türsteher jeden Zugang zu politisch-juristischen Instrumentarien zur Durchsetzung palästinensischer Ansprüche zu verhindern wusste.

    • 30. Januar 2013 um 13:58 Uhr
    • fse69
    • 30. Januar 2013 um 13:59 Uhr
    • Thomas Holm
  192. 208.

    „…Um sich sowas zu erarbeiten, darf man sich vorher nicht assimiliert haben….“

    Verstehe gerade Ihren Einwand nicht. Sowohl die Unabhängigkeit Zyperns im Jahre 1960, als auch jede bislang debattierte Überwindung der Teilung baut(e) unabdingbar auf dem Grundsatz zweier Staatsvölker auf. So sehr sich die Türkei mit ihrer Unterstützung der nordzypriotischen Eingestaatlichkeit auch außerhalb des gegenwärtigen Rechts bewegt, so unrechtmäßig ist auch der Anspruch der Hellenen auf ein hellenisch-zypriotisches Staatswesen mit einer türkischen Minderheit.

    • 30. Januar 2013 um 14:10 Uhr
    • fse69
  193. 209.

    @Boothby

    Ein Gedankenexperiment: Israel muss nach Den Haag, es wird verknackt zur Rückgabe, und es gibt alles Siedlungsgebiet, oder meinethalben nur die Outposts, auch zurück: Wieviele Palästinenser werden darin die Bestätigung sehen, des es sich bei Israel generell um ein zionistisches Unrechtsregime ohne Existenzrecht handelt?

    Die Palästinenser sehen Israel sowieso als Unrechtsregime und bdingt durch internationale Gesetze auch der IGH. Sie können gern wie die anderen hier auf die für uns durch das Rome Statut gegebenen Gesetze pfeiffen. So wie andere ebenfalls auf gegebene Gesetze bei Straftaten pfeiffen, und irrational sich damit beschäftigen, wie Palästinenser zu einem israelischen Existenzrecht stehen, dass ohnehin von keiner Macht der Erde angegriffen werden kan. Sie können auch gern mit Ihren Zweifeln umgehen, dass Sie wie andere Scheinheilige ein angeblich gefährdetes Existenzrecht Israels schützen wollen, als Grund, das von Ihnen ignorierte Existenzrecht Palästinas und vor allem, die Vernichtung Palästinas nicht verurteilen zu müssen. Ihr Ding! Genauso wie den Unsinn von „Maximalforderungen“ zu nennen, wenn es nur um Minimalforderungen geht.

    Ein anderes Gedankenexperiment:
    Die Palästinenser klagen die Verantwortlichen für das Cast Lead Massaker in Den Haag an und die werden verurteilt. Wie steht Deutschland dann da, als Unterstützer von Cast Lead ?

    Wie die Palästinenser über ihre Besatzer und ihre kolonialen jüdischen Eroberer denken, das sollte uns sonstwo vorbei gehen können, solange die im wesentlichen durch die deutschen Nazis verursachte jüdische Massenkolonisation endlich in einen Frieden mit einem Existenzrecht für Palästina gemäß internationalem Recht mündet.

    Was die Deutschen denken, wenn Sie von ihrer Regierung zu Unterstützern von Massenmord gemacht werden, ist viel wichtiger.

    PS: Und natürlich hat Israel auch ein moralisches Existenzrecht in Palästina, wenn es nicht das Existenzrecht Palästinas so wie bisher zu zerstören sucht. Durch die Aufnahme der arabischen Israelis ist es wohlverdient, wenn es eben nicht für die Fortsetzung der nun über 40 Jahre andauernden unmenschlichen Besatzungsverbrechen missbraucht wird.

    • 30. Januar 2013 um 14:16 Uhr
    • Erol Bulut
  194. 210.

    Erol, zur Ehrenrettung von Lau sei angemerkt, dass er die Rechtswidrigkeit des Mauerverlaufs ja selber einräumt. Was ich nach wie vor nicht verstehe – vielleicht übersehe ich da ja was – ist die Frage, wieso er den Perzeptionsrahmen dieser Karikatur auf die Mauer verengt. Netanjahu baut – bei dem Motiv denke ich, auch und gerade angesichts der Debatten der letzten Wochen und Monate, zunächst einmal an den Siedlungsbau, nicht an die Mauer.

    • 30. Januar 2013 um 14:23 Uhr
    • fse69
  195. 211.

    @fse69

    Nichtsdestotrotz dürfen Sie die Bedeutung nicht unterschätzen: durch die Anerkennung einer palästinensischen Staatlichkeit und einem dadurch möglich gewordenen (noch ausstehenden) Beitritt Palästinas zum Römischen Statut

    Zunächst mal danke wg. der Korrektur, gemeint war das eher allegorisch.

    Mir ging es eher um die Sicherheitsgarantien, und derzeit sieht es nicht so aus, als ob ein anerkanntes palästinensisches Staatswesen solche Garantien gewähren kann, wie es normalerweise Teil der staatlichen Souvernätität ist. Und das ist für die israelische Seite maßgeblich.

    • 30. Januar 2013 um 14:27 Uhr
    • Boothby
  196. 212.

    @fse69

    Die Rechtswidrgkeit des Mauerbaus kann man auch schwer bezweifeln, wenn man noch ein bissl Hirn im Kopf hat. Das Mauergutachten gibt es ja vom IGH. Ein paar geistig Verwirrte oder Anspruchlose sprechen zwar davon, dass das Gutachten nicht „verbindlich“ wäre, aber nur kognitiv Minderbemittelte sind nicht in der Lage, das Gutachten als Maß für die gegebene Rechtssituation zu ignorieren.

    Herr Lau will sich als Humanist verkaufen und dementsprechend ist er gefangen in Scheuklappendenke. Da kann er nicht sehen was tatsächlich ist und gleichzeitig sich für die Anliegen der Besatzer stark machen. Er braucht Vernebelungen, in diesem Fall die Diskreditierung und Verleumdung gegen den Cartoonzeichner, um die Aussage des Cartoons nicht in der Diktion sehen zu müssen, wie es verstanden werden soll. Dass dabei ein wesentlicher Teil des Cartoons abgeschnitten wird, um die Diskreditierungsarie gegen den Cartoonzeichner mit mehr scheinbarer Glaubhaftigkeit unterlegen zu können, ist ein interessanter Teil der Zusammenhänge. Ein anderer interessanter Teil ist es, wie Herr Lau die Denkmuster der Besatzungsunterstützer hier adaptiert oder ergänzt, selbst wenn er in einem humanistischen Reflex sich kurz Klarsicht genehmigt. Aber wer als Reporter in der ersten Reihe stehen will, darf nicht so viel Klarsicht haben, wenn er nicht Redakteur eines eigenen Blattes ist. Dann ergeht es ihm wie dem Cartoonzeichner, dass eine Horde Besatzungsunterstützer ihm allen möglichen Unsinn nachsagen.

    • 30. Januar 2013 um 14:49 Uhr
    • Erol Bulut
  197. 213.

    Was ich nach wie vor nicht verstehe – vielleicht übersehe ich da ja was – ist die Frage, wieso er den Perzeptionsrahmen dieser Karikatur auf die Mauer verengt. Netanjahu baut – bei dem Motiv denke ich, auch und gerade angesichts der Debatten der letzten Wochen und Monate, zunächst einmal an den Siedlungsbau, nicht an die Mauer.

    @Fatti Sultan

    Erstens sieht man auf der Karikatur nur eine Mauer, keine Siedlung oder ein Haus, von denen man mit gutem Grund annehmen kann, dass der Karikaturist sie graphisch darstellen könnte, wenn er es denn so gewollt hätte.

    Zweitens haben Sie anscheinend einen direkten Hinweis auf den Zeichner von „The Wall“ in Jörg Laus Artikel überlesen: Gerald Scarfe ist ein Promi unter den Karikaturisten. Er ist weltberühmt durch die Cover Art für Pink Floyds “The Wall”. Offensichtlich hat er hier seine eigene Ideenkiste geplündert : “Another Brick in the Wall”

    Es spricht hier also wenig für den Perzeptionsrahmen, der Ihnen lieber wäre, weil Netanyahu für den fortgesetzten Bau und Ausbau von Siedlungen einfacher angreifbar ist als für jenen der Mauer bzw. des Zauns. So ist die Sperranlage größtenteils keine Mauer, sondern ein Zaun.

    • 30. Januar 2013 um 14:53 Uhr
    • N. Neumann
  198. 214.

    @Boothby

    Mir ging es eher um die Sicherheitsgarantien, und derzeit sieht es nicht so aus, als ob ein anerkanntes palästinensisches Staatswesen solche Garantien gewähren kann, wie es normalerweise Teil der staatlichen Souvernätität ist. Und das ist für die israelische Seite maßgeblich.

    Von welchen Sicherheitsgarantien reden Sie? Das Israel weiter Völkerrechtsverbrechen begehen und die Freiheit der Palästinenser unterdrücken kann, ohne dabei gestört zu werden?

    Immer diese Phrasen, mit denen man sich selber blenden will, um die eigene Position sich nicht einzugestehen.

    Ich weiß natürlich, dass Sie damit meinen, dass ein von Besatzungsgewalt und Landraub befreites Palästina versuchen würde, Israel anzugreifen, so unsinnig das auch ist. Als Argument dafür ist ja Gaza beliebt, wo man kognitiv Schwachen die Kassams vorhält, die nach dem angeblichen Abzug Israels aus Gaza „trotzdem“ fliegen würden. Tatsache ist aber, dass nur kognitiv sehr schwache Menschen ignorieren können, dass Gaza von Israel nach wie vor abgeriegelt ist und nach wie vor um seine Freiheit kämpfen muss, zumal in der westlichen Welt es zumeist als „Gnade“ gewertet wird, unter israelischer mörderischer Gewalt leben zu dürfen. Da sind die kognitiv Minderbemittelten besonders gern damit beschäftigt, das durchschnittliche Sterbealter hervorzuheben, als ob ein Gefängnis mit israelischen Wärtern dadurch angenehmer werden würde.

    Aber wissen Sie denn selber, welche Sicherheitsgarantien von den Palästinensern nicht gewährleistet werden können sollen.

    Meinen Sie wirklich, dass ein von israelischer Gewalt befreites Palästina riskieren würde, seine erstmalige Freiheit zu verlieren, in einem Krieg, den es nicht gewinnen kann?

    • 30. Januar 2013 um 15:05 Uhr
    • Erol Bulut
  199. 215.

    Für mich als türkischen Staatsangehörigen

    Aber, aber. Für einen guten, regimetreuen türkischen Staatsangehörigen gehörte es sich doch eigentlich, vollstes Verständnis dafür zu haben, dass man sich dem Internationalen Strafgerichtshof lieber nicht ausliefern möchte. Aus gutem Grund hat schließlich auch die Türkei bis heute davon abgesehen, das Römische Statut zu ratifizieren – nicht, dass das in der Kurden-Frage noch jede Menge Ärger gibt.

    • 30. Januar 2013 um 15:10 Uhr
    • NKB
  200. 216.

    Meinen Sie wirklich, dass ein von israelischer Gewalt befreites Palästina riskieren würde, seine erstmalige Freiheit zu verlieren, in einem Krieg, den es nicht gewinnen kann?

    @ Horst

    Auch wenn das nicht in Ihre elaborierten Zwangsgedanken passt: Die Hamas hat mit ihrer Freiheit in Gaza mehrere Kriege riskiert, die sie in ihrer eigenen Darstellung alle gewonnen hat.

    • 30. Januar 2013 um 15:13 Uhr
    • N. Neumann
  201. 217.

    @Neumann

    Es spricht hier also wenig für den Perzeptionsrahmen, der Ihnen lieber wäre, weil Netanyahu für den fortgesetzten Bau und Ausbau von Siedlungen einfacher angreifbar ist als für jenen der Mauer bzw. des Zauns. So ist die Sperranlage größtenteils keine Mauer, sondern ein Zaun.

    Nunja, abgesehen davon, dass die Mauer sehr wohl als Symbol für die Ausgrenzung der Palästinenser auf ihrem eigenen Land, und damit dem insbesondere der von Nethanjahu angestrebten Fortsetzung dazu dienen kann, findet sich auf der originalen Karikatur noch ein schriftlicher Text, der diese Intension wiedergibt.

    http://mondoweiss.net/2013/01/apologizes-netanyahu-obstructionist.html

    Aus verständlichen Gründen wird der Text aber gerade von jenen ausgeblendet, die mit wirren Interpretationen die Intension zu leugnen suchen und per Diffamierung des Cartoonzeichners die Auseinandersetzung mit dem Inhalt verhindern wollen.

    • 30. Januar 2013 um 15:13 Uhr
    • Erol Bulut
  202. 218.

    „Palästina riskieren würde, seine erstmalige Freiheit zu verlieren, in einem Krieg, den es nicht gewinnen kann?“

    Die Araber haben bisher kein Risiko gescheut, sich immer wieder neu ins Knie zu schießen.

    An irgend ein Risikomanagemant haben die sich jedenfalls nicht assimiliert.

    • 30. Januar 2013 um 15:16 Uhr
    • Thomas Holm
  203. 219.

    @Neuspeechdenker

    Welcher Freiheit in Gaza ?????

    Wollen Sie mich verarschen oder sich selber?

    So doof wie die anderen können Sie sich doch nicht stellen, oder doch?

    • 30. Januar 2013 um 15:17 Uhr
    • Erol Bulut
  204. 220.

    @Holm

    Die Araber haben bisher kein Risiko gescheut, sich immer wieder neu ins Knie zu schießen.

    Laberbäckchen 😉

    Es ist nunmal ein wesentlicher Bestandteil der hier mitgetragenen Besatzungspropaganda, dass Araber insbesondere Palästinenser notorische Selbstmörder sind. Rassisten nehmen solche Propaganda gern auf. Aber das Beispiel des letzten israelischen Libanonkrieges sollte weniger minderbemittelten oder heuchlerischen Menschen zeigen, was einem arabischen Land blüht, dass Israel nur mit Nadelstichen zu reizen bereit ist. Israel ist in der Lage sich zu wehren, was es aber nicht bräuchte, wenn es den Palästinensern endlich ein Existenzrecht zugestehen könnte.

    • 30. Januar 2013 um 15:22 Uhr
    • Erol Bulut
  205. 221.

    @Neusppechmann

    Aha, Sie meinen sicher die Freiheit in Gaza, sich von den Besatzern Palästinas nach wie vor ermorden lassen zu dürfen

    http://old.btselem.org/statistics/english/casualties.asp?sD=19&sM=01&sY=2009&filterby=event&oferet_stat=after

    was auch sonst. Oder meinen Sie die Freiheit in Gaza, vor der Küste von der israelischen Marine oder Luftwaffe angegriffen zu werden, wenn man sich selber zu versorgen versucht?

    • 30. Januar 2013 um 15:34 Uhr
    • Erol Bulut
  206. 222.

    @ EB

    „Araber insbesondere Palästinenser notorische Selbstmörder sind.“

    Von einem absonderlichen Abtreibungswahn gegen die eigenen Chancen könnte man historisch sprechen.

    Selbstmord physisch überwiegend phasenweise; mit allerdigns akut eingetretener Dauerphase.

    „was einem arabischen Land blüht, dass Israel nur mit Nadelstichen zu reizen bereit ist“

    Arabische Siege einfach so kleinzureden …

    Es wirkt unglaubwürdig, wenn Sie sich beim Lügen plötzlich so eine Pause gönnen. Stehen die Dinge so schlecht zwischen dem Iran und der Türkei ?

    • 30. Januar 2013 um 15:41 Uhr
    • Thomas Holm
  207. 223.

    @EB

    Genauso wie den Unsinn von “Maximalforderungen” zu nennen, wenn es nur um Minimalforderungen geht.

    Sie wissen, was die Maximalforderungen sind, noch maximaler geht ja wohl kaum. Und die werden, neben anderen durchaus berechtigten Mininalforderungen, auch erhoben, sie sind in Teilen wohl auch Mehrheitsfähig.

    Ein anderes Gedankenexperiment:
    Die Palästinenser klagen die Verantwortlichen für das Cast Lead Massaker in Den Haag an und die werden verurteilt. Wie steht Deutschland dann da, als Unterstützer von Cast Lead ?

    Es hat Cast Lead nicht durchgeführt, es stände demnach da wie vorher auch. Es ist auch niemand gezwungen, IGH-Urteile juristisch für korrekt zu halten, let alone moralisch oder politisch.

    Also noch ein Gedankenexperiment: Der Zauberer von Oz würde die militärischen Machtpotenziale über Nacht umdrehen, plötzlich hätten die Palästinenser die Nase vorn: Würden die dann sanften Druck ausüben, damit eine 2-Staatenlösung endlich realisiert?

    Möglicherweise sehen sie das anders, ich stelle das nicht in Frage, aber: Wenn einige davon ausgehen würden, das die Gegend innerhalb von 14 Tagen komplett Zionismusbefreit wäre, können sie nicht sagen, da gäbe es überhaupt keine Indikatoren für. Mit Riskmanagement haben sie sich ja auseinandergesetzt, wenn ioch das richtig erinnere.

    Wie die Palästinenser über ihre Besatzer und ihre kolonialen jüdischen Eroberer denken, das sollte uns sonstwo vorbei gehen können, solange die im wesentlichen durch die deutschen Nazis verursachte jüdische Massenkolonisation endlich in einen Frieden mit einem Existenzrecht für Palästina gemäß internationalem Recht mündet.

    Wenn es nur um „das Denken“ ginge, hätten sie einen Punkt. Die Israelis sehen das aber etwas existenzieller, und sie können doch nicht beständig so tun, als gäbe es dafür nun überhaupt keinen Grund.

    Feinheiten der jüdischen Emmigration nach Palästina besprechen sie am Besten mit Kompetenteren hier, es muss nicht zwangsläufig ein Hardcore-Transatlantiker sein (zumindest halte auch ich die Argumentation, es hätte vorher kein richtiges Palästina gegeben, für kaum zielführend). Nur sollten sie, anstatt zweckfrei Schuddebatten zu führen, die Realität Israels endlich akzeptieren. Selbst wenn ihnen die israelische Genese nicht schmeckt, sollten sie von denen keine suizidalen Tendenzen verlangen.

    Und wenn sie sagen, OK, kein Problem, Israel „an sich“ akzeptiere ich ja auch: Dann halten sie ihr eigenes Camp sauber.

    Was die Deutschen denken, wenn Sie von ihrer Regierung zu Unterstützern von Massenmord gemacht werden, ist viel wichtiger.

    Ich beende das hier mal, EB, vlt. später mal wieder. Das „die Anderen“ halt ein Logikproblem haben, zu doof sind, einfach unter kognitiver Dissonanz leiden oder nicht bis drei zählen können, ist mir ehrlich gesagt wurscht, ich halte das in ihrem Sinne nicht für zielführend. Das die dann aber immer gleich den Massenmordschuh anziehen sollen, ist da schon etwas weitreichender.

    Vlt. liegt da bei ihnen ein Problem, das sie mit Teilen der palästinensischen Öffentlichkeit teilen: Es scheint ihnen völlig schnurz, ob sie was erreichen oder nicht; hauptsache Recht gehabt.

    • 30. Januar 2013 um 15:48 Uhr
    • Boothby
  208. 224.

    Witzbold, merken Sie was?

    Neumann, die erste:

    „…Erstens sieht man auf der Karikatur nur eine Mauer, keine Siedlung oder ein Haus, von denen man mit gutem Grund annehmen kann, dass der Karikaturist sie graphisch darstellen könnte, wenn er es denn so gewollt hätte….“

    Neumann, die zweite:

    „… So ist die Sperranlage größtenteils keine Mauer, sondern ein Zaun. …“

    Ihrer Logik folgend, könnte man genauso gut fragen, wieso er dann keinen Zaun malt (weil Teile des Zauns auch gemauert sind? Um Siedlungen zu bauen, muss man auch Mauern bauen). Was Sie hier als relevanten Einwand erachten, ist an sich völlig belanglos. Ebenso der witzlose Versuch, meine Kritik an der Lauschen Lenkung und Verengung des Deutungsrahmens mit der Lauschen Begründung erklären zu wollen. Weitaus relevanter als die künstlerische Vergangenheit des Zeichners scheint mir da doch der Bulutsche Hinweis auf den abgeschnittenen Text unter der Karikatur zu sein. Auch daraus sollte man als unvoreingenommen denkender Mensch eigentlich schließen können, dass hier symbolische Doppeldeutigkeiten illustriert werden – und nicht die (sorry) typisch idiotisch deutsch-prokuristische Frage nach gegenständlichen Zäunen oder Mauern. Im Mittelpunkt steht ein Netanjahu, der auf Kosten der Palästinenser baut und damit auch den Frieden zubetoniert. Und da Netanjahu nicht nur in meinem „Wunschdenken“, sondern höchst real auch als Person für eine forcierte systematische Siedlungspolitik steht, scheint mir die Assoziation hierzu doch deutlich näherliegender. Das anders zu sehen, steht Ihnen selbstredend frei. Ich jedenfalls habe diese Karikatur zuerst in einer türkischen Zeitung gesehen und spontan an Israels Siedlungspolitik gedacht. Hätten Sie womöglich auch, wenn Ihnen der Lausche Deutungskontext nicht die Mauer vorgegeben hätte.

    • 30. Januar 2013 um 15:54 Uhr
    • fse69
  209. 225.

    @EB

    Das Israel weiter Völkerrechtsverbrechen begehen und die Freiheit der Palästinenser unterdrücken kann, ohne dabei gestört zu werden?

    Das es für Israel unmöglich ist, einen palästinensischen Verhandlungsführer für eine Einigung zu finden.

    Immer diese Phrasen, mit denen man sich selber blenden will, um die eigene Position sich nicht einzugestehen.

    Möglich. Ich sehe leider wenig mehr, als immer die gleiche Leier, das man mitteilen könnte. Ich bezweifle mittlerweile sogar, das sie an mehr überhaupt interessiert wären.

    dass ein von Besatzungsgewalt und Landraub befreites Palästina versuchen würde, Israel anzugreifen, so unsinnig das auch ist.

    Wtf.? Das kann ja wohl nicht ihr Ernst sein.

    Als Argument dafür ist ja Gaza beliebt, wo man kognitiv Schwachen die Kassams vorhält, die nach dem angeblichen Abzug Israels aus Gaza “trotzdem” fliegen würden.

    Ich denke mal, mit den kognitiv Schwachen ist nicht die Hamas gemeint: Die Kassams sind bestimmt ein fürchterlicher pain in the ass. In toto herrscht aber wohl die Frage vor, was die hamas machen würde, wenn sie könnten wie sie wollte, und sich nicht auf so Kassams beschränken müsste.

    • 30. Januar 2013 um 16:15 Uhr
    • Boothby
  210. 226.

    Assads Rechnung geht auf: Wo er nicht ist, da kommt Al Kaida hin.

    http://www.trust.org/alertnet/news/eastern-syrian-town-lives-under-al-qaeda-rules

    „MAYADIN, Syria, Jan 30 (Reuters) – In a small town in Syria’s east, Islamist militants have taken unclothed mannequins they see as sexually enticing out of the shops.

    Members of the al-Nusra Front, al Qaeda’s Syria affiliate, have also prevented women from wearing trousers, preferring that they adopt the shapeless head-to-toe black veil.

    The town of 54,000 on the Euphrates river offers a snapshot of what life could be like if Islamist rebels take control of significant areas of Syria as President Bashar al-Assad loses further ground.

    Of all the hundreds of rebel units, al-Nusra is considered the most effective. Its fighters, who seek out death in battle as a form of martyrdom, have achieved victories in attacks on several military bases across the country. …

    Their militants, bolstered by veteran Iraqis who battled U.S. forces, …

    Now al-Nusra, the Free Syrian Army, local militia and tribal groups have carved the town into fiefdoms. Residents say there are around 8,000 armed men in total.

    Insurgents with long Sunni-Muslim-style beards patrol the streets enforcing a strict interpretation of Islam. … Daily religious teaching is provided for Mayadin’s children, who get free loaves of bread if they attend. …

    Al-Nusra fighters … envision a caliphate and a return to the lifestyle of the 7th century. …

    Al-Nusra .. took control of the nearby al-Ward oil and gas field and also went straight for the grain silos. They control the resources, which gives them power.

    In the streets of Mayadin, oil can be bought at marked up prices and al-Nusra will even trade with the enemy if it means extra cash.“

    • 30. Januar 2013 um 16:30 Uhr
    • Thomas Holm
  211. 227.

    „Europa sollte imperialistischer werden

    Frankreich kämpft in Mali gegen Islamisten, Deutschland mischt mit. „Endlich müssen wir amerikanischen Trottel den Job nicht mehr allein machen“, findet Eric T. Hansen.“

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/amerika-mali-vietnam/komplettansicht

    • 30. Januar 2013 um 16:33 Uhr
    • Thomas Holm
  212. 228.

    Sie wissen, was die Maximalforderungen sind, noch maximaler geht ja wohl kaum. Und die werden, neben anderen durchaus berechtigten Mininalforderungen, auch erhoben, sie sind in Teilen wohl auch Mehrheitsfähig.

    Von welchen Maximalforderungen reden Sie ?????

    Es ist kryptisch und bleibt es wohl, der Rechthaberei/Selbsttäuschung wegen.

    Es hat Cast Lead nicht durchgeführt, es stände demnach da wie vorher auch.

    Unsinn! Deutschland hat Cast Lead in jeglicher Hinsicht unterstützt. Durch langjährige Finanzierung von Waffen und der Verbreitung zugehöriger Propaganda. Es steht Ihnen natürlich frei, die Urteile des IGH ebenso wie Kriegsverbrecher aus dem Jugoslawienkrieg abzulehnen, aber die Regierung Deutschlands steht dann moralisch genauso auf der Anklagebank wenn man die Identität Deutschlands an verurteilten Kriegsverbrechern messen muss.

    Also noch ein Gedankenexperiment: Der Zauberer von Oz würde die militärischen Machtpotenziale über Nacht umdrehen, plötzlich hätten die Palästinenser die Nase vorn: Würden die dann sanften Druck ausüben, damit eine 2-Staatenlösung endlich realisiert?

    Es ist ja schon bezeichnend, wenn sich so viele über Achmadineschads vermeintliche Äußerung, das zionistische Besatzerisrael von der Landkarte wischen zu wollen, aufregen können und Strafmaßnahmen fordern, aber der real von Israel praktizierten Auslöschung Palästinas mit einem müden Lächeln begegnen. Aber wieso sollte ich denn im umgekehrten Fall nicht für die Einhaltung des Völkerrechts zum Schutz Israels und der Juden eintreten? Ich bin doch kein Rassist wie jene, die umgekehrt, also der Realität entsprechend Menschenrechte für Palästinenser ablehnen.

    Wenn einige davon ausgehen würden, das die Gegend innerhalb von 14 Tagen komplett Zionismusbefreit wäre, können sie nicht sagen, da gäbe es überhaupt keine Indikatoren für.

    Unverständlich! Wer erwartet denn von Israel, dass es Zionismusbefreit sein soll. Einhaltung des Völkerrechts und ein Existenzrecht für Palästina ist das Thema.

    Die Israelis sehen das aber etwas existenzieller, und sie können doch nicht beständig so tun, als gäbe es dafür nun überhaupt keinen Grund.

    Wie existentieller? Die Palästinenser, wenn sie denn mal Freiheit von Israelischer Besatzungsgewalt haben sollten, so wie der Libanon, werden dann nicht wie der Libanon abgefertigt werden, wenn die Palästinenser irgendeinen Angriff wagen?

    die Realität Israels endlich akzeptieren

    Dass Israel über internationalem recht steht und das Existenzrecht Palästinas zerstören darf?
    Dass Israel sich nach dem in Israel von Palästinensern gestohlene Land nun auch Völkerrecht brechend das Land Palästinas stehlen kann? Ist Ihre Realität. Ich sehe da noch große Probleme auf Israel und seine Unterstützer wie Deutschland zukommen, zumindest den beanspruchten Humanismus aufgeben und sich moralisch auf die Stufe „gewöhnlicher Arabnationen“ stellen zu müssen.

    sie von denen keine suizidalen Tendenzen verlangen

    Wenn man wieder hergeben soll, was man im WJL gestohlen hat, suizidal? Wird sehr wirr!

    ich halte das in ihrem Sinne nicht für zielführend. Das die dann aber immer gleich den Massenmordschuh anziehen sollen, ist da schon etwas weitreichender.

    Was in meinem Sinne Zielführend ist, die individuellen Kognitionsbremsen zu analysieren. Ich bin Universen davon weg, mir irgendwie nur ein wenig einzubilden, dass ich irgendwas gegen die Besatzung bewirken kann. Allerdings kann ich für mich behaupten, dass ich keine Massenmorde zwecks der Vernichtung des Existenzrechtes irgendeiner Nation zu unterstützen bereit bin. Wer sich wie Frau Merkel uneingeschränkt für die Unterstützung von Cast Lead bekennt, der Unterstützt nun mal die Bestrafung in Form eines Massenmordes, für das fehlende Stillhalten der Opfer beim Raub der Menschenrechte.

    Und was kann ich schon erreichen wollen, neben dem Studium psychologischer Verhaltensweisen? Ich bin zwar ein Gutmensch und helfe gerne Bewusstsein für Verhalten zu schaffen, was mir nicht selten gelingt, aber wer sollte hier denn schon bereit sein, seinen Intellekt nicht einem Gefühl zu opfern?

    • 30. Januar 2013 um 16:51 Uhr
    • Erol Bulut
    • 30. Januar 2013 um 16:52 Uhr
    • Serious Black
  213. 230.

    Herr Lau, ich bin hier auch raus. Entweder Sie raffen, wo Ihre Denkfehler liegen, oder nicht.

    PS: Solange einseitig gelöscht wird und Diffamierungen mir gegenüber stehen bleiben oder in meiner Abwesenheit erstellt werden, sollten Sie meine unwerwünsche Präsens in diesem Licht betrachten. Abgesehen davon, dass Ihre sehr parteisische Sicht in diesem Konflikt intellektuelle und neutrale Hilfe bedarf.

    • 30. Januar 2013 um 16:54 Uhr
    • Erol Bulut
  214. 231.

    @ EB

    Machen Sie keine Versprechungen, die Sie ohnehin nicht halten.

    • 30. Januar 2013 um 17:38 Uhr
    • Serious Black
  215. 232.

    Antike Römische Infrastruktur; die letzte Zuflucht für syrische Flüchtlinge.

    The civil war in Syria has driven civilians to seek shelter amidst Roman ruins.

    http://www.youtube.com/watch?v=1J10KyWLf10

    Monthy Pytons Kalauer von der misslungenen Verlästerung der Römer wird wahr.

    • 30. Januar 2013 um 18:44 Uhr
    • Thomas Holm
  216. 233.

    Gegen den Meinungsstrom in den Kommentaren, bin ich überhaupt nicht mit dem Artikel einverstanden.
    Besagte Mauer in Israel zeigt Netanjahus Einstellung zu Frieden und Verständigung. Er lehnt genau diese grundsätzlichen Bedingungen zum beieinander, nebeneinander oder auch miteinander Leben schlichtweg ab. Steigert mit der unbedingten Förderung des widerrechtlichen Siedlungsbaus und eben auch mit dieser Mauer den Hass auf beiden Seiten.
    Dass sich die Hamas und sonstige Palästinensische Organisationen mit Attentaten und Raketenterror nicht besser verhalten, vielleicht sogar noch schlimmer, ändert nichts an dieser Tatsache.

    Herr Laus weitschweifige Kritik an der Karikatur geht mMn am Thema vorbei. Dadurch, dass er noch lobende Worte über die Nützlichkeit dieser unmenschlichen Mauer findet, ist er weit über das Ziel hinausgeschossen.

    Was mMn nach auch überhaupt nicht mehr geht, ist jeden Kritiker, egal wie er seine Kritik gestaltet, gleich als Antisemiten zu verunglimpfen.
    Polemik dieser Art beleidigt diejenigen, die die Israelis mögen und das Judentum achten, aber nicht die teilweise völkerrechtlich bedenkliche Politik des Staates Israel, also auch mich.
    Wenn vermeintliche Kämpfer gegen den Antisemitismus nicht darauf achten, Religion, Politik und Menschenrechte auseinanderzuhalten, werden kontraproduktiv mehr immer mehr Ablehnung anstatt Verständnis für Israels große Probleme entstehen.

    • 30. Januar 2013 um 20:15 Uhr
    • H.P.Barkam
  217. 234.

    Jedes Forum brauch einen Narren, der närrisch daherreden darf.
    Erol Bulut hat diesen Part hier sehr gut ausgefüllt.Er ist der Spiegel, in den wir schauen, um uns entsetzt abwenden zu können. Möglicherweise würde jemand die Rolle übernehmen wollen, dem diese Narrenfreiheit schlechter zu Gesicht stünde.
    Bleiben Sie also, um Himmels Willen.Es könnte sonst übel für uns werden.

    • 30. Januar 2013 um 20:16 Uhr
    • Marit
  218. 235.

    http://www.dw.de/syrian-tv-israel-strikes-syrian-targets/a-16563213

    Zweiter Angriff; Syrien beschwert sich wegen Luftraumverletzung; sind wohl etwas abgelenkt zur Zeit. Mal gucken, wer das wohl alles verurteilen wird.

    • 30. Januar 2013 um 20:48 Uhr
    • Thomas Holm
  219. 236.

    Erdogan* schpasstet seinen Laden total ins abseits:

    http://www.hurriyetdailynews.com/maaloufs-samarkand-investigated-by-turkish-education-board.aspx?pageID=238&nID=40142&NewsCatID=339

    „French-Lebanese writer Amin Maalouf’s historical novel Samarkand is being investigated by Turkish authorities for allegedly “being vulgar and insulting Islam.”“

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Samarkand_(novel)

    Und Hürriyet schreibt von wikipedia ab.

    *Der fehlt in Davos genauso bitterlich, wie uns der Horst fehlen würde.

    • 30. Januar 2013 um 20:56 Uhr
    • Thomas Holm
  220. 237.

    Syrienstämmige Migranten demonstrieren mit Assad-Bildchen und chinesischen Fahnen in Australien*. Wahrscheinlich sind sie gerade deswegen nach Australien migriert. Ein unglaublich dekadenter Anblick.

    Und vorgestellt wird das ganze von einer ultrachristlichen Bürgerinitiative.

    Schade, dass man da als Atheist nicht mit voller Inbrunst ausrufen kann:

    „Fahrt zur Hölle !“

    „Pro Assad Demo in Sidney, Australien – Bürgerinitiative für Frieden in Syrien“

    http://www.youtube.com/watch?v=Kh1s-bOkzdg

    *wo man auch bereits mit gegenseitigen Überfällen begonnen hat

    • 30. Januar 2013 um 21:53 Uhr
    • Thomas Holm
  221. 238.

    @235 th

    nun, hatten wir nicht mal vor ein paar monaten einen austausch über isrealische interessen in der region?

    „Israel’s Vice Premier Silvan Shalom said on Sunday that any sign that Syria’s grip on its chemical weapons was slipping, as President Bashar al-Assad fights rebels trying to overthrow him, could trigger Israeli intervention.

    Israeli sources said on Tuesday that Syria’s advanced conventional weapons would represent as much of a threat to Israel as its chemical arms should they fall into the hands of Syrian rebel forces or Hezbollah guerrillas based in Lebanon.“

    die zeit scheint gekommen.

  222. 239.

    Kurden beschlagnahmen türkischen Waffentransport für ‚Erdogans Afghanen‘, der als französisches Ambulanzfahrzeug getarnt war.

    http://www.diekurden.de/news/syrien-waffentransport-in-franzoesischem-ambulanzwagen-2720609/

    „Vor einigen Tagen konnten YPG-Einheiten beobachten, wie der türkische Staat von der Grenze zu Syrien mit Waffen beladene Rettungsfahrzeuge in die Stadt Serekaniye schickte, um die Angriffe der dortigen arabischen Banden auf Kurden zu unterstützen bzw. die befreiten kurdischen Gebiete zu destabilisieren. YPG-Quellen zufolge hatten die Banden auch Güter in dem Fahrzeug transportiert, welche man zuvor man in der kurdischen Stadt geplündert hatte.“

    Die PKK sieht sich zum Bandenkampf gegen Destabilisierungsversuche durch Terroristen mit Verbindung zum Nachbarland gezwungen; wer hätte das gedacht. Auf einmal ist alles wie in AfPak und Waziristan ist überall.

    • 30. Januar 2013 um 22:10 Uhr
    • Thomas Holm
  223. 240.

    @235 th

    ups, hier der link
    http://english.alarabiya.net/articles/2013/01/30/263469.html

    scheint wichtig zu sein:

    „Israel has sent its national security adviser, Yaakov Amidror, to Russia and its military intelligence chief Major-General Aviv Kochavi to the United States for consultations, Israeli media said.“

  224. 241.

    @ arizonajunior

    Die Teheraner Ideenschmiede hielt einen kleinen Waffengang unter Verheizung des Libanon zur Ablenkung von Syrien für angezeigt. Und damit dabei nicht als allererstes die Hisbollah komplett verheizt wird, sollte diese mit den in Israel sehr unbeliebten SA-17 FlaRak ausgestattet werden.

    Der Angriff auf das Institut bei Damaskus galt auch der Hisbollah:

    „The Syrian statement was detailed: It said that the “Military Research Institute” had been helping Hizballah upgrade its military capabilities“

    http://debka.com/article/22722/Syria-Israeli-jets-strike-Jamaraya-arms-depot-near-Damascus-leaving-casualties

    • 30. Januar 2013 um 22:16 Uhr
    • Thomas Holm
  225. 242.

    @ arizonajunior

    Die Israelis sehen die Missionen von Amidror und Kochavi als gescheitert an. Assad sollte eine letzte Warnung bekommen; der aber war entweder nicht mehr zu erreichen, desinteressiert, oder bereits festgelegt, mit der Hisbollah ein Ding zu drehen.

    „By publishing the Israeli air raid, Bashar Assad seems to be treating it with all the seriousness of an act of war. His next step may well be to fight back.“

    Gute Hypothesenarbeit bei debka; könnte sein, dass Batta jetzt auch direkt was machen will. Sollen sie versuchen, die Schpassten.

    • 30. Januar 2013 um 22:26 Uhr
    • Thomas Holm
  226. 243.

    @241 th

    im von mir verlinkten artikel direkt zu beginn:

    „Among Israeli security officials‘ chief fears is that Hezbollah could get its hands on Syrian chemical arms and SA-17 anti-aircraft missiles. If that were to happen, it would change the balance of power in the region and greatly hinder Israel’s ability to conduct air sorties in Lebanon.“

    von ihnen zitiert:
    “The Syrian statement was detailed: It said that the “Military Research Institute” had been helping Hizballah upgrade its military capabilities”

    und ebenso in dem von ihnen verlinkten artikel:
    “ debkafile’s military and intelligence sources report the message was sent out too late and soon overtaken by events:
    1. Assad has passed the point of being accessible to outside influence or receptive to international condemnation. He no longer listens even to the advice of allies, such as President Vladimir Putin.
    2. The Syrian ruler is no longer interested in how the sophisticated weapons owned by Hizballah and stored in Syria are disposed of. For years they were stored in Syrian military storehouses and kept from crossing the border into Lebanon by Israeli threats. Now, as far as Assad is concerned, Hizballah can collect the weapons systems or leave them where they are, whatever they wish. But they will have to take charge of keeping them secure since the Syrian army has no manpower to spare for this task.
    3. On the other hand, Assad acknowledges his debt to Hizballah for the great assistance it has rendered his war against the Syrian insurgency. He will therefore not deny his Lebanese ally assistance in preparing for war with Israel.
    For all these reasons, the Kochavi and Amidror missions were a wasted effort.“

    nun gut, dann werden wahrscheinlich noch weitere bomben auf syrisches gebiet fallen.

    ps: sie sind einfach gut im auftreiben von infos.

    • 30. Januar 2013 um 23:35 Uhr
    • Miriam G.
  227. 245.

    Und hier noch ein Haaretz-Beitrag zum Thema

    http://www.haaretz.com/opinion/criticize-israel-but-without-the-vile-and-offensive-cartoons-1.500395

    Fazit: vile and offensive but not anti-Semitic

    • 30. Januar 2013 um 23:37 Uhr
    • Miriam G.
  228. 246.

    @ Miriam

    dein Fazit gilt aber nur für diese beiden Autoren – und im Text von R. Shabi wird am Anfang auch explizit darauf hingewiesen, dass es durchaus andere positionen gibt, die diese karrikatur sehr wohl für Anti-semitisch halten.
    Das hauptargument von Shabi, dass netanjahu nicht mit irgendeinem jüdischen Symbol markiert wurde, und es deshalb nicht alle Juden betreffen könne, sondern nur die ‚Rechten‘, halte ich nicht wirklich für tragfähig. Denn die Karrikatur wurde nicht in israel veröffentlicht, sondern in einem davon sehr weit entfernten land – england. DerUnterschied ist, dass dort aus eienr externen Perspektive heraus der Nah-ost-Konflikt weniger als Konflikt zwischen palästinensern und ‚rechten‘-Israelis angesehen wird, sondern als Konflikt zwischen Palästinensern udn Israelis, allen israelis. Darum steht für viele Netanjahu auch als Vertreter der israelis udn er mit den anderen Israelis wiederum – als Vertreter der Juden.
    Man muss bei netanjahu keinen Judenstern hinmalen, damit die ‚sundaytimes‘-leser udn die mehrzahl der übrigen gebildeten Europäer Netanjahu als Juden erkennen.
    Und damit diese gleichsetzung auch erfolgt – sprich, dass man Netanjahu als Juden auch wahrnimmt, dient ein anderen mittel – nämlich die Künsteriche Ausführung der Karrikatur: von Stil her ist sie angelehnt an karrikaturen und Plakate der 20-30er jahre, wie sie auch als antisemitische Karrikaturen den meisten bekannt sein dürften. Hier wird die ‚analogieebene‘ aufgebaut mMn. – und hheir finden auch die verweise statt: auf dieser Ebene setzt die Bildsprache ein. Siehe dazu meine weiter vorne (in diesem treat) seiende Analyse der Bildsprache dieser karrikatur.

    Liebe grüße -und schön von dir wiedereinmal was zu lesen (ich habe dich als mitdiskutantin vermisst)

    Miriam

    • 31. Januar 2013 um 08:27 Uhr
    • Zagreus
    • 31. Januar 2013 um 09:44 Uhr
    • MRX
  229. 248.

    @ Miriam G.

    Das Geschäftsmodell von Ha-aretz ist es, Europäern Abbitte zu verkaufen. Drum mag die Lau ja auch so.

    • 31. Januar 2013 um 09:48 Uhr
    • MRX
    • 31. Januar 2013 um 09:54 Uhr
    • MRX
  230. 250.

    @ fse69

    Wie ist das nochmal mit Nordzypern?

    • 31. Januar 2013 um 10:04 Uhr
    • MRX
  231. 251.

    Wow – sehr guter und erhellender Artikel von E. Trager, der das Wesen der Muslim Brüder zusammenfasst – vielen Dank marriex!
    Eswar mir bisher nicht so klar, dass diese Struktur vor allem eine ist, die man ähnlich wie einen mittelalterlichen Kriegerorden auffassen kann. Unten die ganzen Fußsoldaten, bei denen sich Kampf, hier vor allem: politischer kampf, und Glaube vermischt. Darüber die Oberen, die die politische Richtung vorgeben, sehr gerne als jeweils dasjenige, was Gott will. Und das ganze mit einer sehr rigiden Moral ummantelt, bei der ein absoluter Gehorsam der einzelnen Ordensbrüder gegenüber ihren jeweiligen Vorgesetzten als auch dem Orden(Ordensobrigkeit) verlangt (und durchgesetzt) wird.
    Hier wirken so ziemlich alle ‚netten‘ kollektivistischen Gruppendynamiken, die man sich so vorstellen kann – eine weitere Analogie dazu wäre neben Kriegerorden und wie im text die Bolschewiki vor allem die SS als Weltanschauungskrieger-gemeinschaft und politisch-kämpferischer Orden.

    • 31. Januar 2013 um 10:05 Uhr
    • Zagreus
    • 31. Januar 2013 um 10:09 Uhr
    • MRX
  232. 253.

    @ Z

    Das schlimme ist haæt unsere politische ‚Klasse‘ rafft das nicht und schmeißt Geld.

    • 31. Januar 2013 um 10:09 Uhr
    • MRX
  233. 254.

    … ist halt …

    • 31. Januar 2013 um 10:28 Uhr
    • MRX
  234. 255.

    @ marriex

    „Das schlimme ist haæt unsere politische ‘Klasse’ rafft das nicht und schmeißt Geld.“

    unsere politische Klasse hat dabei auch ein paarproblemchen dazu:

    – das zu raffen hiesse zuzugeben, dass man da nicht allzuviel machen kann; sprich: ihr ‚Geschäft‘ der Verhandlung und Kompromisfindung wird im angesichts von ‚Überzeugungstätern‘ und solchen Weltanschauungsorden wie die MB es sind, ziemlich wertlos – und damit werden sie selbst als eben dem, wie sich viele nur allzugerne wahrnehmen, nämlich als Mediatoren und Vermittler, nutzlos.

    – das zu raffen hiesse ferner auch einzusehen, dass man nicht jeden udn alles mit geld kaufen oder mit ‚argumenten‘ überzeugen kann – und ich denke, dass sich diese leute das erst gar nicht vorstellen können oder wohl zutreffender: vorstellen wollen.

    – und dies zu raffen hiesse auch vor dem eigenen Publikum, der einen Wählerschaft, dann in der konsequenz ganz anders als die zumidnest in den mainstreammedien kolportierte ‚Ethik‘ es sagt, zu handeln. Mit einem Mal wird die suche nach den gemäigten Talibans und Hamasmitführern (=MB) nicht nur sinnlos, sondern greift einen in Europa weitverbreiteten, sehr selbstgerechten Pseudo-Pazifismus, wie er gerade auch im gemäßigten linken und im kirchlichen-christlcihen Spektrum gepflegt wird, als letztlich sogar menschenfeindlich an. Und ich glaube, das trauen sich die meisten nciht noch können sie es sich leisten.
    Man sollte nicht vergessen, dass für so gut wie uns alle die Konflikte in den arabischen Ländern vor allem eines sind: Nachrichtenereignisse, zu denen fast keiner einen reellen Bezug hat, weil er weder die Motivationen noch die Handlungsarten und Situationen der dortigen Menschen nachvollziehen kann. Das kennen die leute nur als meidale ereiognisse, als narrative und bestenfalls – und wie viele sind das schon – weil mal jemand im Urlaub ein Elendsviertel als Touri besuchte.
    Die Analogien die angesetzt werden, um religion, religiöse Bewegungen und solche Weltanschauungsgemeisnchaften wie die MB zu verstehen, entstammen darum keinen äquivalenten Erfahrung, sondern entstammen den Erfahrungen unseres Alltages – nämlich demjenigen,w as wir mit religion assoziieren, mit religiöser Bewegung, mit Parteiung etc. Bei den Gebildeteren und etwas freier Denkenden unter uns entspammen sie meist historischen Wissens und der daraus abgeleiteten Analogien – wie bei mir zum Beispiel: ich war nie in solch einem Land wie Ägypten; ich weis es nicht, was es praktisch-empirisch heisst, dermaßen leitenschaftlich für einen Glauben einzutreten; ich kenne aus meienr Lebenserfahrung heraus keine Weltanschauungsgemeinschaft in dieser absolutheit – und muss in meiner Erfahrung dafür auf meine Mitgliedschaft mit 18-20 bei der Friedensbewegung und den Grünen, auf sowas wie mein demoerlebnis in Wackersdorf etc. zurückgreifen. Das heisst: letztlich habe ich nur auf einer intellektuellen Ebene einen zugang, ein emotionalen-praktischer Zugang zur Bedeutung der beschrieben Tatsachen fehlt mir letztlich. Und ich denke, dass geht so gut wie allen Europäern so – nur das bei den meisten ein viel größere historische Ignoranz und schlichtwegs Nicht-wissen vorherrscht, und zugleich eine ziemlich oberflächliche emotionaler Wunsch nach Harmonie und Friedfertigkeit, der sich in diversen (christlich) religiösen und semireligiösen Befindlichkeiten äußert und maximal die Ebene von Kirchentagen und Friedensmärschen erreicht.

    • 31. Januar 2013 um 10:38 Uhr
    • Zagreus
  235. 256.

    ##tset**

    • 31. Januar 2013 um 10:42 Uhr
    • Thomas Holm
  236. 257.

    Eine Analogie, die mir hier einfällt, ist die in GB kurz in den Jahren bis zum ausbruch des WKII.
    Wir haben dort eine sehr friedenswillige Bevölkerung, deren politischer Vertreter Chamberlain ist – und in einer sehr randständischen Ecke der Opposition einen Polterer udn Scharzseher, der die ganze zeit vor Nazi-deutschland warnt und sich damit erst einmal ziemlich unbeliebt auch macht: Churchill. Erst mit den Überfall auf Polen fasst Churchill wieder politisch Fuß, indem er von Chamberlain ins Kabinett berufen wurde. Und erst mit dem Eintritt (automatischen Kriegseintritt GB aufgrund des Schutzabkommens mit Polen (und Frankreich)) wurde er letztlich wirklich für einen Großteil der Bevölkerung wählbar und zum rechten Mann zur rechten Zeit. All die jahre vorher hatte er aber keine Chance mit seinen Rufen, einfach weil zu viele glaubten, dass man mit Hitler verhandeln und ihn ‚einhegen‘ könne – ein irrtum, den auch die Konservativen Eliten in Deutschland unterlagen.

    • 31. Januar 2013 um 10:47 Uhr
    • Zagreus
  237. 258.

    Karsten Voigt: „Materiell tun wir für Palästinenser mehr, als die Arabische Welt.“

    KenFM im Gespräch mit: Karsten Voigt & Jürgen Elsässer (Teil 2)

    http://www.youtube.com/watch?v=2KS7n6KKcLc Min 39.40-39.50

    • 31. Januar 2013 um 10:51 Uhr
    • Thomas Holm
  238. 259.

    Ausgezeichnet zagreus. Es geht um lebenslügen, grausame wahrheiten die man nicht akzeptieren kann/will und ein sich daraus ergebendes weltbild das zu falschen einschätzungen des möglichen führt.

    • 31. Januar 2013 um 10:58 Uhr
    • ernsthaft
  239. 260.

    @ Z

    Churchill galt BTW als Rechtspopulist!

    • 31. Januar 2013 um 10:58 Uhr
    • MRX
  240. 261.

    @ Ernsthaft

    danke für die Blumen 😀

    @ marriex

    ist mittlerweile nicht jeder, der etwas weniger idealistisch verklärt sich die Welt anschaut, nicht eine spaßbremse udn ein Rechter bzw. Rechtspopulist?
    Rechtspopulist ist doch so schön unspezifisch – kann man so gut über jeden, der irgendwie von Schwierigkeiten, Problemen, Verschwendung etc. spricht, drüberstülpen.
    Solche Begrifflichkeiten brahct man – sie sind so schön praktisch und ersparen einen so gut das ernsthafte nachdenken über die argumente und fakten des Spaßverderbers. 😀

    • 31. Januar 2013 um 11:03 Uhr
    • Zagreus
  241. 262.

    Fußnote @ Z

    In intention, at any rate, the English intelligentsia are Europeanized. They take their cookery from Paris and their opinions from Moscow. In the general patriotism of the country they form a sort of island of dissident thought. England is perhaps the only great country whose intellectuals are ashamed of their own nationality. In left-wing circles it is always felt that there is something slightly disgraceful in being an Englishman and that it is a duty to snigger at every English institution, from horse racing to suet puddings. It is a strange fact, but it is unquestionably true that almost any English intellectual would feel more ashamed of standing to attention during ‘God save the King’ than of stealing from a poor box. All through the critical years many left-wingers were chipping away at English morale, trying to spread an outlook that was sometimes squashily pacifist, sometimes violently pro-Russian, but always anti-British. It is questionable how much effect this had, but it certainly had some. If the English people suffered for several years a real weakening of morale, so that the Fascist nations judged that they were ‘decadent’ and that it was safe to plunge into war, the intellectual sabotage from the Left was partly responsible. Both the NEW STATESMAN and the NEWS CHRONICLE cried out against the Munich settlement, but even they had done something to make it possible. Ten years of systematic Blimp-baiting affected even the Blimps themselves and made it harder than it had been before to get intelligent young men to enter the armed forces. Given the stagnation of the Empire, the military middle class must have decayed in any case, but the spread of a shallow Leftism hastened the process.

    http://wikilivres.ca/wiki/The_Lion_and_the_Unicorn/Part_1

    • 31. Januar 2013 um 11:05 Uhr
    • MRX
  242. 263.

    @ marriex

    tja, Orwell hat schon vor dem WKII die Sache richtig eingeschätzt – frabierend, wie seine Analyse auch heutzutage als Analyse der Intellektuellen Europas, gerade Nordeuropa (inc. Skandinawiens) auch gelesen werden können.

    • 31. Januar 2013 um 11:11 Uhr
    • Zagreus
  243. 264.

    So, und nun muss ich mal was arbeiten – aristoteles de anima wartet ^^ – bis heute abend an alle.

    • 31. Januar 2013 um 11:14 Uhr
    • Zagreus
  244. 265.

    „An army of unemployed led by millionaires quoting the Sermon on the Mount—that is our danger.“

    http://wikilivres.ca/wiki/The_Lion_and_the_Unicorn/Part_2

    • 31. Januar 2013 um 11:17 Uhr
    • Thomas Holm
  245. 266.

    Man meint, der Text sei gestern geschrieben worden.

    • 31. Januar 2013 um 11:23 Uhr
    • MRX
    • 31. Januar 2013 um 11:39 Uhr
    • MRX
  246. 268.

    # 247 – @ MRX – Danke für den wichtigen Artikel über die MBs von Eric Trager.

    http://www.foreignpolicy.com/articles/2013/01/28/think_again_the_muslim_brotherhood_egypt?page=0%2C1&wp_login_redirect=0

    BTW hatte unlängst auch SB einen anderen Text über die MBs von Eric Trager hier verlinkt, der ebenfalls von Relevanz war.

    • 31. Januar 2013 um 12:16 Uhr
    • MRX
  247. 270.

    @Zagreus

    Siehe dazu meine weiter vorne (in diesem treat) seiende Analyse der Bildsprache dieser karrikatur.

    Ich habe deine Analyse gelesen und fand sie hervorragend und sehr überzeugend. Obwohl ich eher Anshel Pfeffers Meinung teile, hat deine Analyse auf jedenfall in mir Zweifel ausgelöst, ob ich mit meiner Position richtig liege.

    • 31. Januar 2013 um 12:17 Uhr
    • Miriam G.
    • 31. Januar 2013 um 12:20 Uhr
    • MRX
    • 31. Januar 2013 um 12:25 Uhr
    • MRX
    • 31. Januar 2013 um 12:26 Uhr
    • MRX
  248. 274.

    @ Z

    Das schlimme ist haæt unsere politische ‘Klasse’ rafft das nicht und schmeißt Geld

    @ MR, Z

    Mit dieser Aussage wäre ich doch etwas vorsichtiger:

    Mursi sprach auch mit Wirtschaftsminister Philipp Rösler über die ökonomische Lage seines Landes. Die Schulden Ägyptens gegenüber Deutschland belaufen sich auf 2,5 Milliarden Euro. Auf einen schon vereinbarten Erlass von insgesamt 240 Millionen Euro Schulden konnte Mursi wegen der aktuellen Lage fürs Erste nicht hoffen. Allenfalls eine kleinere Tranche von etwa 30 Millionen Euro, so hieß es in Berlin, könnte zur Umwandlung freigegeben werden. Offen ist, was mit etwa 350 Millionen Euro Entwicklungshilfe geschehen soll, die Deutschland bis Ende 2014 eigentlich bereitstellen will.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/besuch-in-berlin-mursi-verspricht-ende-des-ausnahmezustands-12044724.html

    • 31. Januar 2013 um 13:17 Uhr
    • N. Neumann
  249. 275.

    Herr Lau,

    meinen Sie nicht auch, dass wir das Rome Statut schnell kündigen solten?

    Immer diese bösen Antisemiten, die den armen jüdischen Israelis nicht bei den Verbrechen gegen die Palästinenser helfen wollen.

    Können wir Deutsche nicht einfach das Rome Statut kündigen, damit wir uns nicht mit Moral und Menschenrechten beschäftigen müssen und unbeschwert der Schaffung von Erez Israel dienen können?

    Wie sieht das denn aus, wenn die Antisemiten (also jene, die jüdisch Israelische Gewaltverbrechen nicht unterstützen) entsprechend unserer Gesetze der „Leitkultur“ folgen und die Freunde der jüdisch israelischen Gewalt gegen über 40Jahre menschenrechtsberaubte Palästinenser der beanspruchten „Leitkultur“ nicht folgen ???

    Wie sieht das denn aus, wenn man über ungewünschte Einwanderer hetzt, weil die nicht unsere Gesetze achten, und man selber genauso die hier geltenden Gesetze bespuckt?

    Ach was scheren schon Gesetze, wenn es um die Befriedigung durch den Genuss von Menschenquälerei geht.

    Wer war der Feind?

    Ach ja, die bösen Antisemiten, die die Herrenmenschenkultur jüdisch israelischer Besatzung nicht unterstützen und Mauern Zeichnen, die symbolisch den gewaltgetragenen Menschenrechts- und Landraub an Palästinensern darstellen. Diese bösen Judenfeinde !!!

    Weg mit Rome, damit die Unterstützung jüdisch Israelischer Gewaltverbrechen unserer Blogteilnehmer endlich der „Leitkultur“ entspricht, die so gern als Maß für Integration genommen wird.

    Sonst müssen wir uns ja Gedanken machen, wie wir Deutsche Gesetze missachtenden Migranten klarmachen, was Integration sein soll, wenn wir unsere eigenen Gesetze nicht achten. Wie soll das denn gehen?

    • 31. Januar 2013 um 13:30 Uhr
    • Erol Bulut
  250. 276.

    @ Horst

    Der Gang der PA zum ICC dürfte problematischer werden, als Sie vielleicht annehmen.

    1) The ICC can only act when the home state refuses to investigate crimes; that is not the case for any Israeli acts in Gaza or the territories.

    2) ICC has never prosecuted a case referred by a country against nationals of a non-member state. Such an action would terrify US officials and permanently sour American relations with the Court, as it would expose U.S. military and civilian officials to liability for U.S. armed action anywhere in the world, and particularly for the controversial drone strikes program of President Obama.

    3) The ICC has never even considered taking a case that does not involve killing and personal violence; a settlements suit would be far outside the kind of things they’ve dealt with in the past.

    4) The relevant actions would have to be on the territory of Palestine, which is a problem since they do not have defined territory, and most of what the op-ed talks about precedes their nominal statehood, so that would be out of bounds.

    5) The ICC would also have jurisdiction over all Palestinian war crimes.

    http://www.elderofziyon.blogspot.de/2013/01/whos-afraid-of-big-bad-icc.html

    • 31. Januar 2013 um 13:40 Uhr
    • Serious Black
    • 31. Januar 2013 um 13:43 Uhr
    • Serious Black
  251. 278.

    Es kommt mir vor, als wenn unter Mursis Herrschaft mehr Demonstranten krepieren.

    Natürlich wird die Gutmenschen Presse es hartnäckig ignorieren und sind ja eh Hooligans und keine säkularen Muslime die kein Bock haben auf einen Sharia- Staat.

    Unsere Mehrheit der Intellektuellen arbischischen Frühlingsfans die Mursi an die Macht gehievt haben werden schon einen Weg finden, um ruhig schlafen zu können, wo in jeder Nacht Dutzende Jugendliche um ihre Freiheit kämpfen und sterben

    • 31. Januar 2013 um 13:45 Uhr
    • cem.gülay
    • 31. Januar 2013 um 13:51 Uhr
    • N. Neumann
  252. 280.

    Grünen-Chefin Claudia Roth wählte mahnende Worte. „Mursi trägt als frei gewählter Präsident eine Verantwortung für alle Ägypter. Er muss sich für die Einbeziehung der Opposition, für gleiche Rechte, Gewaltlosigkeit und eine Verbesserung der sozialen Lage einsetzen“, sagte sie der Rheinischen Post. Und genau diese Themen müsse Merkel auch knallhart ansprechen.

    http://www.taz.de/Mohammed-Mursi-besucht-Deutschland/!110043/

    • 31. Januar 2013 um 13:57 Uhr
    • N. Neumann
  253. 281.

    @ Cem

    Zudem werden mehr Leute wegen Beledigung des Islam und/oder des Präsidenten eingeknastet.

    • 31. Januar 2013 um 13:59 Uhr
    • Serious Black
  254. 282.

    SB

    In der Türkei auch

    • 31. Januar 2013 um 14:02 Uhr
    • cem.gülay
  255. 283.

    @ NN

    Imponierend! Floskeln, die halt immer abgesondert werden.

    • 31. Januar 2013 um 14:03 Uhr
    • MRX
  256. 284.

    SB/ Neumann

    Mursi braucht Geld.

    Warum wohl?

    Um seine SA Hisbollah Polizei zu bezahlen.

    • 31. Januar 2013 um 14:05 Uhr
    • cem.gülay
  257. 285.

    @Propagandablacky

    Mit Cast Lead verantwortet die IDF und die damalige Israelische Regierung zumindest einen ausreichend großen Massenmord. Insbesondere weil das neuerliche israelische Minimassaker in Gaza mit dem anschließenden Waffenstillstand gezeigt hat, wie einfach der große Massenmord zu verhindern gewesen wäre, wenn nicht Massenmord die Absicht gewesen wäre.

    Lassen wir uns überraschen, ob das Gericht die Verbrechen von Israelis anders zu bewerten bereit ist, als die Verbrechen anderer. Das Gutachten von 2004 gibt zumindest die Richtung vor, dass wir nicht unbedingt Entscheidungen erwarten müssen, die der Rechtsauffassung der Gewaltbesatzer entspricht.

    Böse Falle! Wenn man die der jüdisch Israelischen Gewalt ausgelieferten Palästinenser nun nicht erpressen kann, ihnen bei einer Anklage gegen verbrecherischen Peiniger das „Wasser und Brot“ zu entziehen, nutzen die wahrscheinlich schon ihr Recht, Verbrecher entsprechend derer Verbrechen anzuklagen, zumal es für die Palästinenser keinen anderen Weg gibt, gegen die von den USA und Deutschland und der EU mitfinanzierten Verbrechen vorzugehen.

    Übrigens sehr geschickt, die Völkerrechtsverbrecher aus Israel mit Waffen, Geld, politischer Propaganda zu unterstützen und die Opfer der israelischen Verbrechen ebenfalls, auch wenn es nur ein Bruchteil dessen ist, was die Völkerrechtsverbrecher an Unterstützung bekommen. Da kann man für kognitiv Schwache den Gönner raushängen lassen und bei Bedarf auch die Opfer erpressen, wenn die sich gegen ihre Unterdrückung auflehnen.

    • 31. Januar 2013 um 14:11 Uhr
    • Erol Bulut
    • 31. Januar 2013 um 14:11 Uhr
    • MRX
  258. 287.

    NN

    Frau Roth und Merkel sollen Mursi den rechten Weg zeigen.

    Der hört bestimmt auf auf das weibliche Geschlecht, seine Frau ist bestimmt total gleicherechtigt. upps haben noch Westerwelle vergessen, aber der ist eh auf Mursi Seite.

    Slapstick pur

    • 31. Januar 2013 um 14:13 Uhr
    • cem.gülay
  259. 288.

    @ Porno Hotte

    Wenn Sie so sehr gegen Massenmord revoltieren, warum kümmern Sie sich dann nicht um Syrien?

    • 31. Januar 2013 um 14:15 Uhr
    • MRX
  260. 289.

    Das man – aus nicht abweisbaren schlechten Gründen – Syrien einfach so laufen lässt, erzeugt doch zunehmendes Unbehagen:

    „The fate of Syria may be settled by armed conflict within its borders, but it is also shaped by a range of global political interests. Iran, Turkey, Saudi Arabia, Israel, England, France, China, Russia and the US all have competing stakes.“

    Bei: Empire : Syria and the US: The complicity of silence

    http://www.youtube.com/watch?v=gezA1X3gThE

    geht es natürlich darum, dass alles Übel herrühre von:

    „The US has a long history of involvement in Syria“

    Aber beim ausklamüsern von:

    „what’s at stake for international powers and for the country itself, with a special focus on opposition fighters in Syria, especially Jabhat al-Nusra.“

    überschatten doch inzwischen Bammel und Unbehagen die Selbstgefälligkeit.

    Guests:
    Bassam Haddad, director of the Middle East studies programme at George Mason University
    David Pollock, senior fellow at the Washington Institute for Near East Policy
    Juan Cole, professor of Middle East history at the University of Michigan
    Stephen Starr, journalist and author of ‚Revolt in Syria: Eyewitness to the Uprising‘

    • 31. Januar 2013 um 14:34 Uhr
    • Thomas Holm
  261. 290.

    @Riexischmalhirni

    Gibt es hier denn Persönlichkeitsdegenerierte Menschen, die eine Identität suchen, indem die für Assad oder die Revoltierenden ein Recht auf Massenmord einklagen, sodass ich dagegen revoltieren könnte?

    Gibt es hier irgendwelche Freaks, die meinen, Massenmord der einen unterstützen zu müssen, während die gleichzeitig das Freiheitsbestreben von Menschenrechtsberaubten verurteilen?

    Wo sind denn hier die Unterstützer von Völkerrechtsverbrechen, die unsere Gesetze bespucken, um die Gewalt gegen Menschenrechtsberaubte erhalten sehen zu dürfen?

    Aber wie soll man denn persönlichkeitsdegenerierten Blitzbirnis erklären, dass man hier nur gegen etwas revoltieren kann, wenn hier dieses etwas Unterstützung erfährt?

    Wie kann man beispielsweise hier gegen jene Verleumdungen revoltieren, denen jene ausgesetzt sind, die Gegebenheiten an den für uns geltenden Gesetzen messen und nicht nach dem Bedürfnis, Verbrechen zu unterstützen, wenn es die im Fall von Syrien hier nicht gibt?

    Können Sie mir einen einzigen hier zeigen, der Assads Gewaltregierung genauso einen Freibrief für Gewalt auszustellen bereit ist, wie Sie einen Freibrief für Völkerrecht bespuckende Besatzungsgewalt auszustellen bereit sind?

    • 31. Januar 2013 um 14:47 Uhr
    • Erol Bulut
  262. 291.

    @ Rex Dildo

    Können Sie mir einen einzigen hier zeigen, der Assads Gewaltregierung genauso einen Freibrief für Gewalt auszustellen bereit ist, wie Sie einen Freibrief für Völkerrecht bespuckende Besatzungsgewalt auszustellen bereit sind?

    Wasunternimmt, den hiesige politische ‚Klasse‘, um Asad an seinem Tun zu hindern. Abgesehen davon, dass sie dessen Protektor hofiert.

    • 31. Januar 2013 um 14:57 Uhr
    • MRX
  263. 292.

    Herr Lau,

    sorry wenn ich nerve, aber vielleicht wollen Sie Ihre Blogleser doch mal aufklären, warum Sie in dem Artikel schreiben:

    Es gibt aber überhaupt keinen Bezug zu den Wahlen

    obwohl der Bezug in Textform auf der Originalkarikatur eindeutig festgelegt ist?

    Klar können Sie die manipulierte Karikatur zur Täuschung verwenden, aber meinen Sie wirklich, dass ihre Leser nicht zufällig die Originalkarikatur sehen und den von Ihnen geleugneten und abgeschnittenen aber doch sehr offensichtlichen Bezug entdecken?

    Wie meinen Sie, dass neutralere Leser, diese
    (Um es in Ihren Worten zu sagen)

    kranke Verdrehung der Tatsachen

    aufnehmen, wenn die die Methodik der Verdrehung verstehen?

    • 31. Januar 2013 um 15:01 Uhr
    • Erol Bulut
  264. 293.

    @ EB

    „der Assads Gewaltregierung … einen Freibrief für Gewalt auszustellen bereit ist“

    Aber hallo, weite Kreise des linksnationalistischen (oder so) Friedensspektrums überschlagen sich in Begeisterung für Assad.

    Natürlich nur wegen seiner Allianz mit der Hisbollah als Lager von Würde und Widerstand.

    Aber bis zum letzten Palästinenser verteidigen sie diese Konstellation.

    Meine Empfehlung für den Einstieg: Der pro-Assad-blog mit Herz, der immer wieder zeigt, dass alles gar nicht so übel ist und schlecht läuft:

    http://urs1798.wordpress.com/

    Mit Ihrem „genauso“ haben Sie natürlich die Fragestellung vergiftet, denn „genauso“ ist es halt nicht.

    • 31. Januar 2013 um 15:08 Uhr
    • Thomas Holm
  265. 294.

    Aber Herr Augstein wird vom Wiesenthal-Zentrum unter den 10 Top-Antisemiten geführt. Was für eine Ironie…

    • 31. Januar 2013 um 15:18 Uhr
    • matosch
  266. 295.

    @riexschmalspürli

    Oh, das Blitzbirnchen will immer noch einen auf schlau machen :)

    Soll ich Ihnen nun den Unterschied zwischen „miteinander reden“ und „Positionen unterstützen“ erklären?

    Oder wollen Sie wissen, was ein Verlangen nach einem „Freibrief für Gewalt“ ist, obwohl Sie das so beharrlich unsere Gesetze bespuckend für die Besatzernation tun?

    • 31. Januar 2013 um 15:20 Uhr
    • Erol Bulut
  267. 296.

    @ Horst

    Soll ich Ihnen nun den Unterschied zwischen “miteinander reden” und “Positionen unterstützen” erklären?

    Sie sind ja fast so leutselig wie Neumann.

    • 31. Januar 2013 um 15:23 Uhr
    • MRX
  268. 297.

    @ EB

    Sie glauben also auch, dass Steinbrück zu Vorträgen eingeladen wird, damit man Neues erfährt?

    • 31. Januar 2013 um 15:30 Uhr
    • MRX
  269. 298.

    @ Horst

    Ihr guter Vorsatz hielt nicht lange, hmm?

    • 31. Januar 2013 um 15:42 Uhr
    • Serious Black
  270. 299.

    @ SB

    ?

    • 31. Januar 2013 um 15:43 Uhr
    • MRX
  271. 300.

    „the longer it goes on, the nastier it gets, the more complicated it gets. But at the same time, anybody who’s saying that Bashar’s regime has got weeks to live, really doesn’t know the reality on the ground. They still have capability. So I give them a strong showing, at least for the first half of 2013. …

    the new Taliban that we’re going to have to deal with is actually going to be in Syria.“

    http://globalpublicsquare.blogs.cnn.com/2013/01/30/king-abdullah-new-taliban-likely-to-be-in-syria/

    Es dauert also noch hinreichend lang, damit es maximal katastrophal enden kann.

    Dann ist nur noch die Frage, von wem sich die neuen Taliban gegen wen weiter in Marsch setzen lassen werden. Für die alten übrigens dito.

    @ MRX

    Die angekündigte Enthaltsamkeit könnte gemeint sein.

    • 31. Januar 2013 um 15:56 Uhr
    • Thomas Holm
  272. 301.

    @ TH

    Die angekündigte Enthaltsamkeit könnte gemeint sein.

    Wenn jemand so potent ist, muss ihm das ja schwerfallen.

    • 31. Januar 2013 um 16:00 Uhr
    • MRX
  273. 302.

    @ TH, MR

    Die angekündigte Enthaltsamkeit könnte gemeint sein.

    Exakt.

    • 31. Januar 2013 um 16:05 Uhr
    • Serious Black
  274. 303.

    293 holm
    Die auf den aufnahmen zu sehenden menschenreste wurden respektvoll behandelt, man hat sie ernst genommen. Wenn die israelis im gaza streifen einen hamasführer killen und hinterher tausende von menschen durch die straßen ziehen, in die luft schießen und rache und mord und den untergang israels beschwören passiert nichts. Nichts. einfach nichts. Kein kampfbomber wirft ein par bomben, keine raketen, nichts. Da ziehen , angekündigt tausende von todfeinden israels durch die gegend und israel macht einfach nichts. Das ist an respektlosigkeit nicht zu überbieten. Wie soll man sich da ernstgenommen fühlen ? Oder selbstbewußtsein entwickeln ? Ich denke das ist es was erol und co umtreibt, diese respektlosigkeit. Den israelischen palästinensern gehts glaub ich besser als arabern in anderen arabischen staaten, obwohl sicher noch verbesserungswürdig.

    • 31. Januar 2013 um 16:08 Uhr
    • ernsthaft
  275. 304.

    – Ägypten / USA –
    „the jury’s out – it’s not what somebody says; it’s what they do“

    Outgoing United States Secretary of State [Die aus dem Amt scheidende Außenministerin] Hillary Clinton gave her opinion on President Mohamed Morsy during an interview with Fox News, saying: “the jury’s out [Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen]… it’s not what somebody says; it’s what they do
    [nicht, was jemand sagt, sondern was er tut, ist entscheidend].”

    http://www.dailynewsegypt.com/2013/01/30/clinton-jurys-out-on-morsy/

  276. 305.

    @Holm

    wenigstens geben Sie sich nicht so heftig die intellektuell Blöße, wie es die üblichen Blitzbirnchen tun, sondern beschränken sich auf die charakterliche.

    Aber ich kann nirgends erkennen, dass in Ihrem verlinkten Blog jemand das Töten von syrischen Zivilisten genauso verteidigt, wie zum Beispiel hier im Blog oder durch die Kanzlerin in Namen von Deutschland das Töten von palästinensischen Zivilisten verteidigt wird.

    Meinen Sie diesen Punkt, warumn es nicht „genauso“ ist?

    Oder meinen Sie, dass die Palästinenser z.B.bei Cast Lead nicht „genauso“ grausam gestorben wären, weil sie vorher ein Flugblatt lesen durften oder angerufen worden sind, dass sie gleich ermordet werden?

    Allerdings können wir uns auch ihr Affentheater sparen, dass über asymmetrische Vergleiche einen Freibrief für israelische Gewalt zu erreichen sucht. Assad hat es zu weit getrieben und anderen Radikalen das Recht gegeben, für die eigene Freiheit zu kämpfen, anstatt sowas mit Reformen zu delegitimieren.

    Ich bin mir Sicher, dass Sie den Unterschied zwischen einem innernationalen Bürgerkrieg und fremdnationalen Eroberungskriegen kennen. Gehören Sie zu den Leugnern des Existenzrechtes von Palästina, moralisch entsprechend den Leugnern des Existenzrechtes Israels, oder versuchen Sie sich nur sehr viel weniger geschickt (als so viele hier) blöd zu stellen?

    • 31. Januar 2013 um 16:18 Uhr
    • Erol Bulut
    • 31. Januar 2013 um 16:21 Uhr
    • MRX
  277. 307.

    @ Rex Dildo

    asymmetrische Vergleiche

    Vergleiche dienen gerade dazu, herauszufinden, ob Asymmetrien vorliegen.

    • 31. Januar 2013 um 16:27 Uhr
    • MRX
  278. 308.

    @ernstblubberer

    wenn die Israelis in Massen die „Vernichtung Palästinas“ feiern, so wie hier,

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=gTwWKdfi8G8&feature=related

    sollen dann die Palästinenser Bomben auf die Israelis werfen, oder finden Sie das nur bedauerlich, wenn Israelis auf Palästinenser keine Bomben werfen, wenn die nach 40 Jahren ertragenem israelischen Menschenrechtsraub ihren Gewaltunterdrückern das wünschen, was so alle Menschen unter permanent erlittener Gewalt in Ohnmacht ihren Vergewaltigern wünschen?

    Die bösen „respektlosen“ Menschenrechtsberaubten.

    • 31. Januar 2013 um 16:27 Uhr
    • Erol Bulut
  279. 309.

    308 erol
    Die palästinenser können keine bomben auf israel werfen, sonst ..?
    Offensichtlich verlassen sich die palästinenser darauf, das die israelis sie nicht ernst nehmen bzw. human sind. sonst würden sie nicht auch noch kleinkinder auf solche demos mitnehmen.

    • 31. Januar 2013 um 16:33 Uhr
    • ernsthaft
  280. 310.

    @Propblack

    galt für gestern 😉

    @Riexsmalspürli

    Es ist putzig, dass Sie so deutlich demonstrieren, welche Symmetrien Sie zu erkennen glauben.

    • 31. Januar 2013 um 16:35 Uhr
    • Erol Bulut
  281. 311.

    @ernst

    Die palästinenser können keine bomben auf israel werfen, sonst ..?

    Blödsinn! Können Sie und tun sie auch, wenn Israel immer mal wieder Palästinenser für deren Freiheitskampf gegen die israelische Gewaltbesatzung ermordet. Dann gibts natürlich wieder israelische Vergeltung, weil die Untermenschenrolle nicht angenommen wird. Nach 40 Jahren Besatzungsvergewaltigung hat man aber wenig zu verlieren und nimmt sowas in Kauf. Auch die von Ihnen offensichtlich begehrte Massenermordung, weil die Besatzungsvergewaltiger nicht „respektiert“ werden.

    Die Palästinenser haben sehr wohl gelernt, auf wen Sie sich nicht verlassen können. Und zwar auf jene, die Humanismus als ihre „Leitkultur“ ausgeben, sich aber nur daran erinnern, wenn das Morden „zu“ heftig wird. Aber wie man sieht, ist da noch Spielraum.

    • 31. Januar 2013 um 16:46 Uhr
    • Erol Bulut
  282. 312.

    @ Horst

    Riexsmalspürli

    Ich habe mich noch nicht so weit assimiliert, dass ich kein sch mehr vor einem Konsonanten aussprechen könnte.

    • 31. Januar 2013 um 17:01 Uhr
    • MRX
  283. 313.

    @ Rex Dildo

    Gewaltbesatzung

    In Jordanien unterdrückt ein Expeditionskorps aus dem Hejaz die indigene palästinensische Bevölkerung, in Syrien schlachtet eine obskure Sekte unschuldige Sunniten, im Irak morden sich Sunniten und Schiiten gegenseitig…

    Zählt das nicht zur arabischen Folklore?

    Besatzungsvergewaltigung

    Gabs da nicht mal nen Rassismusvorwurf, weil isr. Soldaten keine Palästinenserinnen vergewaltigen?

    jene, die Humanismus als ihre “Leitkultur” ausgeben

    Die pflegen immerhin aus schlechtem Gewissen die Scheckbuchdiplomatie. Die anderen (=die arabischen ‚Brüder‘) noch nicht mal das.

    • 31. Januar 2013 um 17:20 Uhr
    • Serious Black
  284. 314.

    @ SB

    Rechtspopulist!

    • 31. Januar 2013 um 17:25 Uhr
    • MRX
  285. 315.

    @SB

    Und ja, unterdrückt wird an vielen Orten der Erde. Nur welche rassistisch motivierte Unterdrückung wird abgesehen von der jüdisch israelischen von unserer Kanzlerin im Namen Deutschlands protektioniert? Tibet/China ist zwar auch so ein Fall, entspricht aber eher der innerisraelischen Gegebenheiten, denen auch Juden in arabischen Ländern ausgeliefert sind. Da ist es nicht unbedingt unsere Aufgabe, einen Aufstand zu machen, solange Transfer (=Deportation) nicht zur Staatsdoktrin gemacht wird.

    @Riexschmalspürli

    Ihnen sei das „ch“ gegönnt, zumal Sie sich auf die Einwände besinnen, die ihrem Leistungsvermögen entsprechen.

    • 31. Januar 2013 um 17:41 Uhr
    • Erol Bulut
  286. 316.

    @ Porno Hotte

    wird abgesehen von der jüdisch israelischen von unserer Kanzlerin im Namen Deutschlands protektioniert?

    Hab’s heute schon mal gesagt: Unterstützung für Türkei trotz Nordzypern.

    • 31. Januar 2013 um 17:45 Uhr
    • MRX
  287. 317.

    @ Horst

    denen auch Juden in arabischen Ländern ausgeliefert sind

    Der Prozess der ethnischen Säuberung der arabischen Welt widmet sich -mangels Juden- seit einiger Zeit den Christen.

    Dazu braucht es keine Staatsdoktrin, ein gewisser gesellschaftlicher Konsens (minus der Betroffenen) scheint auszureichen.

    • 31. Januar 2013 um 18:00 Uhr
    • Serious Black
  288. 318.

    In zettelsraum gibt es eine interessante analyse der sicherheitslage israels.

    • 31. Januar 2013 um 18:00 Uhr
    • ernsthaft
  289. 319.

    Ja es gibt Blogs, die nicht nur wegen des Kommentarbereichs Beachtung verdienen.

    • 31. Januar 2013 um 18:08 Uhr
    • MRX
  290. 320.

    The Andrews Sisters

    http://www.youtube.com/watch?v=PPJZTRqQ1Xw

    – der Vater war gebürtiger Grieche, Familienname Andreos;
    – die Mutter stammte aus Norwegen

  291. 321.

    Doch erstaunlich, wie schnell und nachhaltig manche schweigen…

    • 31. Januar 2013 um 18:18 Uhr
    • MRX
  292. 322.

    @Riexschmalspürli

    da sind wieder die Grenzen ihres Leistungsvermögens. Sonst wären auch Sie in der Lage zu erkennen, dass man den Nordzyrioten nicht unbedingt nachsagen kann, dass die mit Gewalt Südzypern zu einem Apartheidsbantustanstaat machen wollen. Aber wem es nicht gegeben ist, der versagt auch öfter mal beim Aufstellen von Symmetrien.

    @SB

    Ja, die arabische Welt scheint auch nicht viel besser als die Zionistische zu sein. Da haben Sie schon recht!

    • 31. Januar 2013 um 18:18 Uhr
    • Erol Bulut
  293. 323.

    @ Horst

    Ja, die arabische Welt scheint auch nicht viel besser als die Zionistische zu sein.

    Schmeißt Israel Christen (oder allgemein Araber) raus?

    • 31. Januar 2013 um 18:24 Uhr
    • Serious Black
  294. 324.

    @ Z (#255)

    Dieser Beitrag gehört in jedes Lehrbuch für politisches Handeln.
    Es ist sicher grundsätzlich richtig, sich einem Phänomen wie dem politischen Islam der Muslimbruderschaft nicht nur auf einer intellektuellen Ebene, sondern auch auf einer emotional-praktischen (empathischen) Ebene zu nähern.

    Aber hier liegt auch eine große Gefahr: Eigene persönliche Erfahrungen und Narrative werden völlig unreflektiert auf gänzlich andersartige Modelle und Sozialstrukturen übertragen.
    Ergebnis ist dann eine Aussage wie: „Der jetzige politische Islam ist eigentlich harmlos, er ist vergleichbar mit dem Katholizismus kurz vor dem zweiten vatikanischen Konzil.“

    Gegen den subjektiven Idealismus der in diesem Beispiel zum Ausdruck kommt, hat Karl Marx sein bekanntes „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ gesetzt.

    Leider scheint das vielen Entscheidern nicht klar zu sein, die glauben aus einer eurozentrischen Perspektive einen politisch konformen Islam schnitzen zu können.

    • 31. Januar 2013 um 18:26 Uhr
    • Lionel
  295. 325.

    – Ägypten –

    The National Salvation Front (NSF) said on Thursday masses of Egyptians will protest on Friday to announce their rejection of a regime that wants to impose its individual will on the people …

    The Front affirmed that the protests will be peaceful and will be raising
    six demands including
    – the formation of a national rescue government and
    – the formation of a committee to amend the constitution.

    The opposition group is also demanding
    – the dismissal of Tala’at Abdallah, the current prosecutor general,
    – forming a judicial committee to investigate the recent deaths of protesters, and
    – ending the state of emergency which was imposed on the governorates overlooking the Suez Canal.

    The NSF said Friday’s planned protests will be
    an expression of the people’s anger
    against Morsy and the Muslim Brotherhood.

    http://www.dailynewsegypt.com/2013/01/31/opposition-calls-for-friday-marches-across-egypt/

  296. 326.

    @ Porno Hotte

    nicht unbedingt nachsagen kann, dass die mit Gewalt Südzypern zu einem Apartheidsbantustanstaat machen wollen.

    Ich sach nur mal, dass die einen Transfer durchgeführt haben.

    • 31. Januar 2013 um 18:41 Uhr
    • MRX
  297. 327.

    324 lionel
    Ich habe kürzlich eine diskussion über die situation in mali gesehen. Eine dame von der „linken“ und ein anderer diskutant waren reichlich aufgebracht und meinten das musterland mali hätte doch alles richtig gemacht. Das man offensichtlich nicht alles richtig gemacht hat, wenn 2-3 tausend bewaffnete in der lage sind den ganzen staat in seiner existenz zu bedrohen paßte nicht in ihr weltbild. So gehts hier auch vielen, es ist doch so gut gemeint…

    • 31. Januar 2013 um 18:46 Uhr
    • ernsthaft
  298. 328.

    @Riexschmalspürli

    Tja Transfer und Mord, so wie auch die Südzyprioten, die damit begonnen haben. Und nun ist Zypern schon lange geteilt und in der Gegenwart versucht keiner von beiden die anderen raus zu werfen.

    Aber in einer verqueerten Welt voller logischer Unfähigkeit sieht man das schon als Symmetrie zu den von Israel gegenwärtig begangegen Völkerrechtsverbrechen.

    @SB

    das starke religiösität etwas wirr und selbstgefällig macht, sieht man sowohl bei den Moslems als auch bei Juden und Christen.
    Herr Lau hat ja bei seiner Recherche über die Christen wohlbedacht die Lage der Christen in Israel ausgeblendet.

    hxxp://www.kirche-in-not.de/downloads/israel-palaestina.pdf

    Die Christen in der Türkei hat er dramatischer bedrängt gesehen.

    Was das Rausschmeissen betrifft:
    hxxp://www.haaretz.com/print-edition/news/israel-admits-it-covertly-canceled-residency-status-of-140-000-palestinians-1.360935

    • 31. Januar 2013 um 19:15 Uhr
    • Erol Bulut
  299. 329.

    Geniale Konstellation: Regierung und Aufständische suchen sich in Syrein gegenseitig an Feindschaft zu Israel zu übertreffen:

    „Syria’s foreign ministry said Israel „and the states that protect it“ are responsible for the air strike, and „affirms Syria’s right to defend itself and its territory and sovereignty,“ state news agency SANA reported. …

    „Shame on you, O regime of Bashar al-Assad, that the Israeli warplanes have come and your jets are only focused on destroying mosques and universities, and to kill civilians,“ Syrian National Coalition chief Moaz al-Khatib said.

    „Your planes are watching and they do not stop the Israeli jets,“ he told Al-Jazeera television.“

    http://www.hurriyetdailynews.com/opposition-condemns-syria-inaction-after-israel-air-strike.aspx?pageID=238&nid=40234&NewsCatID=352

    Da sieht man Israels Dilemma: sobald es gegen Israel geht, versuchen die blutig zerstrittenen Flügel der Arabischen Straße sich sofort wieder zusammenzuraufen.

    Das Engagement im Machtkampf wird nicht zuletzt damit begründet, die Gegenseite lasse es an effektiver Feindseligkeit gegenüber Israel mangeln.

    Das müßte jetzt wohl einen krassen Dämpfer für die Unterstützung des Aufstand auslösen.

    • 31. Januar 2013 um 19:27 Uhr
    • Thomas Holm
  300. 330.

    – Mali: Zahlen –

    wenn 2-3 tausend bewaffnete in der lage sind, den ganzen staat in seiner existenz zu bedrohen

    1 – Die Armee Malis verfügte im Hahre 2009 über eine Stärke von 7400 – maximal 8000 Mann (letzteres inkl. Luftwaffe).

    2 – Die Armee wurde innerlich geschwächt durch die Eingliederung von bewaffneten Kräften der Tuareg-Aufständischen seit dem Jahre 1992

  301. 331.

    im Jahre

  302. 332.

    # 269 – @ MRX – Danke für die Verlinkung eines relevanten Textes zu den MBs:

    http://www.nybooks.com/articles/archives/2013/feb/07/egypt-rule-brotherhood/?pagination=false

  303. 333.

    tja, wenn 2-3 tausend derartige typen in der stadt, in der ich irgendwo im niemandsland wohne, so mir nichts dir nichts auftauchen würden, würde mir wahrscheinlich auch anders

    http://www.youtube.com/watch?v=RTLo-IjM7po

  304. 334.

    # 247 – @ MRX – Der Relevanz wegen hier auch nochmals der von Ihnen verlinkte Text von Eric Trager zum Thema MBs:

    http://www.foreignpolicy.com/articles/2013/01/28/think_again_the_muslim_brotherhood_egypt?page=0%2C1&wp_login_redirect=0

    Beide Texte sind glücklicherweise eine adäquate Kompensation für den kürzlich hier ebenfalls verlinkten unseriösen Flachwitz-Artikel von Barry Rubin.

  305. 335.

    PS – der Vollständigkeit und Relevanz halber hier auch nochmals ein weiterer – kürzlich dankenswerterweise von SB verlinkter – Text ebenfalls aus der Feder von Eric Trager über die MBs:

    http://www.fpri.org/articles/2013/01/lecture-transcript-what-every-american-should-know-about-egypts-muslim-brotherhood-delivered-eric-trager

  306. 336.

    @ miriam

    danke für 270

    ein gedanke noch, warum man diese karrrikatur als antisemitisch einordnen kann:

    Netanjahu erkennt man am gesicht – nirgends im Plakat steht, dass das Netanjahu wäre.
    Ich denke, es gibt hier aber noch eine Figur, die man am gesicht erkennen kann – und zwardas in der Mauer auf der linken Seite oben: das ist ein schwarzer mit der typischen gesichtsmimik von Obama.
    Falls du diese Deutung mitgehen solltest – oder für möglich hällst – würde mit einem mal das Plakat mehrere Interpretationsebenen bedienen: es wäre nicht nur ausdruck der momentanen situation der reellen mauer, die die palästinenser einsperren würde. Und es wäre auf einer zweiten Ebene auch nicht mehr einfach nur ein Symbol dafür, dass netanyahu die mauer = hürde für einen erfolgreichen Friedensabschluss zwischen Palästinenser udn Israelis hochuiehen würde. Sondern es wäre drittens über die Figur des amerikanischen präsidenten, der hier wie alle anderen auch in dieser mauer gefangen wäre, ein symbol dafür, dass zuerst einmal netanjahu alle in seiner Mauer gefangen hält und somit unter seiner Kontrolle hätte. Nur ist es nun wirklich nicht netanjahu erst, wenn man die Mär der ‚Juden als diejenigen, die die ganze Welt ‚am Gängelband eines anschwellenden kriegsgesanges‘ führen würde – sondern dies wäre etwas, was schon viel früher ansetzen müsste – und warauch die Israelische regierung und den staat israel übersteigen würde hin zur legende, dass die juden die welt unter ihrer Kontrolle hätten.
    Und hier zumidnest sehe ich durchaus einen antisemitischen Kern.

    Liebe grüße

    Zagreus

    • 31. Januar 2013 um 22:26 Uhr
    • Zagreus
  307. 337.

    ab ca 19:45 wirds interessant

    https://www.youtube.com/watch?v=dL3iuVZsJuY

    another brick in the wall

  308. 338.

    @ arizonajunior

    „2-3 tausend derartige typen“

    Nicht verzagen, einfach die Assad-Feuerwehr anrufen; 2-3.000 machen die in 7 bis 10 Tagen klar. Express-Versandt ins Jenseits gegen Eilzuschlag verhandelbar. Noch haben die Gemäßigten den Overkill und auch in Mali dürften die Brunnen tief genug sein.

    Spuren einer Nacht am Fluss – pfeifen sich die Dawa-Jünglinge sicher wonnevoll rein.

    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=KuOTQxd84VQ

    • 31. Januar 2013 um 22:28 Uhr
    • Thomas Holm
  309. 339.

    @ Lionel

    danke dir!

    „Es ist sicher grundsätzlich richtig, sich einem Phänomen wie dem politischen Islam der Muslimbruderschaft nicht nur auf einer intellektuellen Ebene, sondern auch auf einer emotional-praktischen (empathischen) Ebene zu nähern.“

    Mein gedanke lief ja darauf hinaus, ob man sich einem Phänomen wie z. b. den politischen Islam oder sonstigen weltlichen überhaupt nähern könnte, ohne das dabei (meist völlig unbewusst) vorstellungen udn verständnisse der eigenen Erfahrungs- und Lebenswelt auf diese zumindest partiell draufprojeziert werden.

    • 31. Januar 2013 um 22:32 Uhr
    • Zagreus
  310. 340.

    @ e (#327)

    Mali ist ein gutes Beispiel. In den Kommentarbereichen zu Artikeln über die dortige Situation tummeln sich die (kenntnisfreien) Gesinnungsethiker.
    TH käbbelte sich mit einem Sigurd 99, der fest daran glaubte im Jahr 1881 zu leben (Beginn des „Wettlaufs um Afrika“) und dass die imperialistischen Franzosen sich nur die Rohstoffe von Mali einsacken wollten.
    Als ob Frankreich fürchten würde, die seit Jahrmillionen dort schlummernden Rostoffe könnten sich in den nächsten 4 Wochen in Luft auflösen.

    Es dauert einige Jahre, bis ein Bergwerk errichtet ist und fördern kann, und mitten in der Wüste ohne die erforderliche Infrastruktur ist es völlig nutzlos.
    Aber solche Überlegungen – und vor allem dass die Freiheitskämpfer, die die Bevölkerung terrorisieren, das eigentliche Problem darstellen – sind dem Gesinnungsethiker völlig fremd.

    Natürlich konnte Mali auf eine für diese Region überraschende demokratische Entwicklung verweisen.
    Dass solche Staaten dennoch sehr fragil sind, weil sie von einer Räuberbande gekapert werden können, verstehen die Gutmeinenden nicht.

    • 31. Januar 2013 um 22:40 Uhr
    • Lionel
  311. 341.

    so kann man die problamatik auch sehen

    https://www.youtube.com/watch?v=cpqWL9RDK6g

    cool

    wo hat der nur sein skript her?

  312. 342.

    @338 th

    nun, da funktioniert die hotline nicht mehr, andauernd besetzt.

    die brunnenbilder hab ich für mali gesehen, find sie aber leider nicht mehr. war irgendwo auf al jazeera oder so.

  313. 343.

    @ Z

    Wem es gebührt…

    Es ist wohl nicht unmöglich, aber sicher sehr schwierig, sich vom eigenen „Stallgeruch“ der Sozialisation weitgehend zu befreien und eine völlig fremde Perspektive einzunehmen.
    Um an das Beispiel der Muslimbrüder anzuknüpfen: Um sich wirklich ein umfassendes Bild von ihnen machen zu können, müsste man eigentlich mehrere Monate in einem von ihnen dominiertem Viertel Kairos gelebt haben.

    Analogien aus der eigenen Gesellschaft und Geschichte sind zwar verführerisch, können aber sehr leicht auf den Holzweg führen.

    • 31. Januar 2013 um 22:55 Uhr
    • Lionel
  314. 346.

    @ Lionel

    „Um sich wirklich ein umfassendes Bild von ihnen machen zu können, müsste man eigentlich mehrere Monate in einem von ihnen dominiertem Viertel Kairos gelebt haben.

    Analogien aus der eigenen Gesellschaft und Geschichte sind zwar verführerisch, können aber sehr leicht auf den Holzweg führen.“

    ja – wobei es durchaus auch andere organisationen gibt, die ähnlich vorgehen und ein ähnliches Verständnis haben – nur nicht mehr bei uns in Europa bzw. zumindest nicht in meiner Erfahrungs- und Lebenswelt in berlin.

    Analogien werden meist unbewusst getroffen. Religion – ein begriff, mit dem vie assoziiert wird, und bei dem mehr oder wenger viele eigene Erlebnisse sich untermischen. Mit einem mal wird über die religion X gesprochen, von der man nur wenig weis und die in eienr ganz anderen gesellschaft eine ganz andere rolle als religionen bei uns spielen. Das weis man – zugleich hat man einfach über den begriff ‚religion‘ assoziationen und gefühle, ein verständnis, das nur zum teil aus einem benennbaren wissen besteht – und es ist sehr, sher schwer davon nicht intuitiv einfach etwas auf jenes andere gebilde, das doch auch unter den begriff religion fällt, hinüberschwabben zu lassen.

    • 31. Januar 2013 um 23:06 Uhr
    • Zagreus
  315. 347.

    Terror-Veteranin Leila Khaleds Sicht der Dinge:

    http://www.pslweb.org/liberationnews/news/palestinian-hero-leila-khaled.html

    „The Middle East has been a region of conflicts for centuries. The peoples in the region are waging liberation wars. European colonialists have come and gone from the Palestinian land, Ottomans, the same. Now Israel has come. …

    Israel has brought Turkey to her knees. … The real defense of Israel is accomplished via Turkey. The biggest military base that belongs to the U.S.A. in the region is the Incirlik Base.

    Turkey is an unconditional supporter of imperialism. In Turkey, the Kurds do not have the same rights as the Turks. … Whatever Israel is doing to the Palestinians, Turkey is doing the same to the Kurds. …

    We stand by the Syrian Army and the people of Syria. …

    I can say that PFLP is in good shape. And we played an important role in the last Gaza war.“

    • 31. Januar 2013 um 23:51 Uhr
    • Thomas Holm
  316. 348.

    mali
    Wenn ein staat mit ca 18 (?) mio einwohnern nicht in der lage ist einen eroberungsfeldzug(was anderes als guerillia krieg) von einer truppe von 2bis 3 tausend bewaffneten abzuwehren dann hat er nicht alles richtig gemacht. Er hat seine verteidigungsfähigkeit vernachlässigt. Das ist für pazifistisch bewegte eben schwer zu verstehen, das die welt eben nicht so ist wie sie es wünschen.

    • 1. Februar 2013 um 00:11 Uhr
    • ernsthaft
  317. 349.

    348 israel
    Wenn israel auf der westbank einen hamas staat akzeptiert macht es auch alles richtig….
    Glauben erol und co…

    • 1. Februar 2013 um 00:19 Uhr
    • ernsthaft
  318. 350.

    – Mali: Zur Erklärungsdimension des Begriffes ‚Gutmensch‘ –

    Guatemala hat derzeitig eine Bevölkerung von ca. 13 Mio.

    Im Jahre 1954 betrug die Bevölkerungszahl von Guatemala 3 Mio.

    Im selben Jahr (1954) war eine Streitmacht von 480 Mann in der Lage, sich des Landes zu bemächtigen, den gewählten Präsidenten Arbenz zu stürzen und eine Diktatur zu errichten.

    Ein Begriff wie ‚Gutmensch‘ bietet eine recht geringe Erklärungsdimension für dergleichen Ereignisse.

  319. 351.

    – Mali –

    Der französische Orientalist Gilles Kepel analysierte und prognostizierte im April 2012 die sich rapide entwickelnde Problemlage in Raume Mali:

    In Frankreich ist man sehr besorgt, weil die Auswanderung aus Mali nach Frankreich wohl zu der am schlechtesten integrierten zählt. Diese Auswanderung findet erst seit kurzem statt und umfasst eine Menge von Familien großer Armut mit einer noch häufigeren Polygamie, mit Schulabbrecher-Kindern.
    Wenn wir dieses Problem dann dort mit AQIM [Organisation al-Qaida des Islamischen Maghreb] haben, die sich dort einmischt, ist das ein explosives Rezept. Deshalb denke ich, wird es ein sehr starkes französisches Interesse geben …

    Aber es ist … ein Thema für die gesamte Region, weil der sehr rasche Sieg der Tuareg und Islamisten, die eine sehr bizarre Mischung darstellen, weitgehend mit der Rückkehr von ‚Kadhafi-Söldnern‘ nach Mali zu erklären ist,
    die ausgerüstet und ausgebildet worden waren,
    die Krieg führen konnten und
    die die Armee Malis vor sich hertreiben konnten, die ihrerseits selbst sehr damit beschäftigt war, einen Staatsstreich zu vollziehen.
    Es ist also in gewisser Weise ein Nebenprodukt der Zersetzung eines arabischen Systems, in vorliegendem Fall des libyschen Systems … Dabei handelt es sich um ein erstes Element.

    Das zweite Element ist, dass sich hier für Algerien offenbar ein großes Problem darstellt,
    denn dieser nicht anerkannte Tuareg-Islamisten-Staat ist ein wenig wie Irakisch-Kurdistan für die Türkei.
    Das heißt, er stellt gleichzeitig ein Zentrum der Berber und Islamisten dar, die zwei größten Probleme Algeriens …

    Die Tatsache also, dass Mali eine Art Schurkenstaat wird, ist natürlich ein riesiges Problem, und
    es wird hier sicherlich eine Zusammenarbeit in dieser Frage
    zwischen den Staaten der Sahel-Zone, den Staaten Nordafrikas und Europa geben.
    Es ist eine Bombe, deren Folgen auch innerhalb des Landes zu spüren sein werden …

    Aus: „L’Arabie Saoudite est en train de transformer le wahabisme en une sorte d’église de l’Islam“
    Interview mit dem französischen Orientalisten Gilles Kepel
    La Presse de Tunisie – 11.04.2012
    http://www.lapresse.tn/11042012/48126/larabie-saoudite-est-en-train-de-transformer-le-wahabisme-en-une-sorte-deglise-de-lislam.html

  320. 352.

    @ Publicola

    Eine Operetten-Lametta-Generalität, die ihre Ausrüstung an üppig bezahlende, weil mit Drogen und Entführten lukrativ Handel treibende latent-Jihadisten vertickt, um dann irgendwelche zwangsrekrutierten Opfer mit diffuser ordre barfuß in Marsch zu setzen: nicht komplett* zu erschießen, das ist schon verdammt gutmenschlich.

    *aus der Perspektive eines gepflegten Osteuropastudiums: samt erweiterten Familienkreises übrigens

    Krieg führt man in der Dritten Welt entweder schmutzig, oder man sollte besser die Finger davon lassen, bzw. seine Leute dafür haben, die man aber natürlich gar nicht kennt (Plausible deniability).

    • 1. Februar 2013 um 01:00 Uhr
    • Thomas Holm
  321. 353.

    @Zagreus

    bevor Sie sich in vom ihrem Wahn geleiteten Interpretationen verlieren, schauen Sie sich lieber die ganze Karikatur an, die nicht manipuliert wurde, um die gewohnt pathologischen Antisemitismusverleumdungen nicht ganz so bescheuert wirken zu lassen. Ob das aber bei Ihrem Wahn helfen wird, weiß ich nicht.

    • 1. Februar 2013 um 01:02 Uhr
    • Erol Bulut
  322. 354.

    Ach Ernstl, was verstehen Sie schon von Zusammenhängen, wenn Sie den Hass gegen die eigenen Besatzer und Menschenrechtsräuber wenigge Kommentare zuvor als Grund für Massenmord nennen.

    Herr Lau kann zwar den Hamas Leuten auch nicht verzeihen, dass die nach 40 Jahren Völkerrecht brechender Gewalt ihre Besatzer hassen und denen die Vernichtung wünschen, aber ich verwette meine Hand, dass Sie und Herr Lau nach 40 Jahren erlittener und un Jahre zu ertragender Gewalt, betrogen um ihr Leben, ihre Peiniger genauso hassen würden.

    • 1. Februar 2013 um 01:08 Uhr
    • Erol Bulut
  323. 355.

    Kepel kreativ-produktiv gemacht:

    Sollen die Franzosen ihre polygamistischen Schulabbrecher-Kinder in robust verfasste Erlebnis-Wehrdörfer als Dorfwächter ansiedeln.

    Vorbild: NATO-Partner Türkei, die muss ja auch noch zu was gut sein.

    Zumal die Ähnlichkeiten mit Kurdistan eh auf der Hand liegen.

    „Die Tatsache also, dass Mali eine Art Schurkenstaat wird, ist natürlich ein riesiges Problem .. Es ist eine Bombe, deren Folgen auch innerhalb des Landes zu spüren sein werden …“

    Die Franzosen sollen sich mal nicht so anstellen, die haben schließlich den Anti-Guerilla-Krieg gegen die katholischen Fanatiker in Spanien erfunden und später zum guerre sale verfeinert.

    • 1. Februar 2013 um 01:11 Uhr
    • Thomas Holm
  324. 356.

    Herr Lau,

    ich weiß, dass ich nerve. Aber wollen Sie nicht erklären, warum Sie eine manipulierte Karikatur präsentieren?

    Nicht mir, aber ihren Lesern.

    • 1. Februar 2013 um 01:24 Uhr
    • Erol Bulut
  325. 357.

    http://www.zeit.de/news/2013-02/01/tunesien-polizisten-in-tunesien-demonstrieren-gegen-instrumentalisierung-01002604

    „Hunderte Polizisten haben in Tunesien gegen eine Instrumentalisierung der Sicherheitskräfte durch die Politik demonstriert. Die Sicherheitskräfte dienten nicht den regierenden Islamisten und wollten nicht für deren Ziele missbraucht werden, skandierten die Demonstranten am Donnerstagabend in Tunis.“

    In Mali hätte das schon dicke für zwei Putsche gereicht.

    • 1. Februar 2013 um 01:25 Uhr
    • Thomas Holm
  326. 358.

    # 350 – Guatemala –

    # 352 – Eine Operetten-Lametta-Generalität, die ihre Ausrüstung an üppig bezahlende, weil mit Drogen und Entführten lukrativ Handel treibende latent-Jihadisten vertickt, um dann irgendwelche zwangsrekrutierten Opfer mit diffuser ordre barfuß in Marsch zu setzen: nicht komplett* zu erschießen, das ist schon verdammt gutmenschlich.

    @ TH

    – ? – Wen und Was genau meinen Sie mit „Operetten-Lametta-Generalität“ „nicht komplett zu erschießen“ „das ist schon verdammt gutmenschlich“ – ? –

    Warum so dunkel, opak, nicht klar erkennbar formuliert – ? –

    Meinen Sie vielleicht damit Guatemala,
    im Gegensatz etwa zu
    (was und wen denn sonst im von Ihnen bevorzugten Zusammenhang?)
    der Blutrünstigkeit islamistischer Unholde – ? –

    1954 wurde Arbenz … gestürzt und durch den Diktator Carlos Castillo Armas ersetzt … Er wurde 1957 ermordet.

    Ydígoras, ebenfalls aus den Reihen des guatemaltekischen Militärs, … verantwortlich für zahlreiche Massaker und die brutale Niederschlagung verschiedener Aufstände in Guatemala, wurde sein Nachfolger.
    In Guatemala herrschte ab 1960 ein Bürgerkrieg, der erst 1996 … für beendet erklärt wurde.
    Der Krieg hatte bis zu diesem Zeitpunkt
    – mehr als 200.000 Menschen das Leben gekostet und
    – über eine Million Flüchtlinge geschaffen.
    … bekam die Bekämpfung der indigenen Bevölkerung durch die Diktatur Züge eines Genozids.
    Ganze Landstriche wurden flächendeckend bombardiert …

    http://de.wikipedia.org/wiki/Guatemala#Milit.C3.A4r

  327. 359.

    … Er*) wurde 1957 ermordet. …
    *) Er = Diktator Carlos Castillo Armas

  328. 361.

    publicola / Mali /israel
    Danke für die ausführungen. Bitte lesen sie nocheinmal meine kommentare
    348 / 349.

    • 1. Februar 2013 um 08:44 Uhr
    • ernsthaft
  329. 362.

    354 erol
    Und daraus schließen sie, das israel mit denen die sie hassen was machen soll ? Einen frieden schließen , der sich wahrscheinlich schon nach kurzer zeit als naiv erweist ? Bei allem verständnis für die palästinenser, als israeli würde ich mir das sehr, sehr gut überlegen.

    • 1. Februar 2013 um 08:56 Uhr
    • ernsthaft
  330. 363.

    @ P

    Flachwitz-Artikel

    Was nur daran liegt, daß Sie ihn nicht verstanden haben (oder nicht verstehen wollen?).

    • 1. Februar 2013 um 09:06 Uhr
    • Serious Black
    • 1. Februar 2013 um 09:18 Uhr
    • Serious Black
  331. 365.

    @ Horst

    Einfache Lösung: israelischen Pass beantragen.

    Machen schließlich immer mehr:

    Examples of this trend are legion. They include: increasing numbers of applications for an Israeli ID card; more high-school students taking the Israeli matriculation exams; greater numbers enrolling in Israeli academic institutions; a decline in the birthrate; more requests for building permits; a rising number of East Jerusalem youth volunteering for national service; a higher level of satisfaction according to polls of residents; a revolution in the approach to health services; a survey showing that in a final settlement more East Jerusalem Palestinians would prefer to remain under Israeli rule, and so on.

    oder dies:

    2. Housing and water

    There are hardly any water meters in East Jerusalem, because most of the homes were built without a permit, and it is prohibited to supply water or install a meter in an illegal structure. About two years ago, again after an appeal by ACRI, the municipal water corporation, Hagihon, came up with a creative legal solution. Instead of calling it a “water meter,” it’s now called a “control device.”

    The change of name made it possible to circumvent the law and install water meters and a water supply system in thousands of homes − and to start charging for the service. About 10,000 of the devices have been installed in the past two years. Hagihon has also received hundreds of requests from families that want to disconnect from the Palestinian water network, which still supplies water to some of the northern sections of East Jerusalem, and tap into the Israeli grid. The reason: The water supply by the Palestinian company is sometimes erratic.

    http://www.haaretz.com/weekend/magazine/a-surprising-process-of-israelization-is-taking-place-among-palestinians-in-east-jerusalem.premium-1.490367

    Btw, Christen verlassen arabische Länder (und die Westbank), die cristliche Gemeinde Israels wächst.

    • 1. Februar 2013 um 09:43 Uhr
    • Serious Black
  332. 366.

    Was nur daran liegt, daß Sie ihn nicht verstanden haben (oder nicht verstehen wollen?).

    @ SB – Über Ägyptens politische Szene bin ich – (wenn) auch als Nicht-Experte – zu sehr und zu gründlich informiert, als dass man mir mit kunterbunten Ammenmärchen unter dem Etikett der Wissenschaft kommen kann.

  333. 367.

    @ P

    Ich warte noch auf Ihre Widerlegung meiner Aussage, daß es Barry Rubin in diesem Artikel um die von westlichen Linken versagte Unterstützung der arabischen Linken ging.

    • 1. Februar 2013 um 10:10 Uhr
    • Serious Black
  334. 368.

    @ SB

    „die cristliche Gemeinde Israels wächst.“

    Man muss einfach mal life erlebt haben:

    „Israel … 80% Juden;

    aber …..

    ich will Ihnen was sagen:

    es geht !“

    • 1. Februar 2013 um 10:12 Uhr
    • Thomas Holm
  335. 369.

    @ Pubicola

    „# 350 – Guatemala – “

    Da gab es doch tatsächlich auch mal libanesische Dimensionen, sieh‘ an!

    • 1. Februar 2013 um 10:16 Uhr
    • Thomas Holm
  336. 370.

    @EB

    Herr Lau kann zwar den Hamas Leuten auch nicht verzeihen, dass die nach 40 Jahren Völkerrecht brechender Gewalt ihre Besatzer hassen und denen die Vernichtung wünschen, aber ich verwette meine Hand, dass Sie und Herr Lau nach 40 Jahren erlittener und un Jahre zu ertragender Gewalt, betrogen um ihr Leben, ihre Peiniger genauso hassen würden.

    Ist das jetzt final die Zustimmung, das sich Israel gegen die völlige Vernichtung wehrt?

    Sie könnten sich auch überlegen, was die palästinensischen Führungsfiguren, die das zum offiziellen Endziel erklären, damit ihren Leuten antun.

    Sie sollten folgendes Bedenken: Die Palästinenser könnten, was den Siedlungsbau oder die 2-Staatenlösung als solche angeht, jederzeit auf Protestformen umsteigen, denen Israel nichts entgegensetzen könnte*. Aber es scheint, als würden die Leute, die lieber tod-den-Juden spielen wollen, mit den Folgen ihres handelns ganz gut klar kommen. Das nennt man dann wohl einen voll etablierten Gewaltmarkt.

    * Das hatten wir ja schon mal: http://blog.zeit.de/joerglau/2010/02/18/die-avatar-intifada_3451

    Und erzählen sie mir nicht, das wäre ja eh zwecklos; Kassams bringen es weniger als gar nicht. Sollen sie wohl auch gar nicht.

    • 1. Februar 2013 um 10:30 Uhr
    • Boothby
  337. 371.

    @TH

    …libanesische Dimensionen…

    Das ist nix gegen die…Sikhs!

    http://exiledonline.com/war-nerd-classic-in-praise-of-sikhs-the-coolest-warrior-tribe-around/

    Sehen sie dem Autor nach, das er es nicht so mir Victor Davis Hansen hat.

    • 1. Februar 2013 um 10:44 Uhr
    • Boothby
  338. 372.

    @ SB – [Begreifen Sie bitte, dass es Dinge gibt, die unter meinem Niveau liegen]

  339. 373.

    @ EB

    „@SB – Ja, die arabische Welt scheint auch nicht viel besser als die Zionistische zu sein. Da haben Sie schon recht!“ #322

    Ja wenn das so ist, dann sollten wir vielleicht doch die Patentstatistik als Beuteilungsgrundlage wählen.

    • 1. Februar 2013 um 10:51 Uhr
    • Thomas Holm
  340. 374.

    @ P

    You picked that fight.

    • 1. Februar 2013 um 11:01 Uhr
    • Serious Black
  341. 375.

    @ by

    Den Herren bei Min. 16.39 kennen Sie bestimmt.

    http://www.youtube.com/watch?v=S4kEnzhsXIw

    • 1. Februar 2013 um 11:15 Uhr
    • Thomas Holm
  342. 376.

    @Zagreus

    Ich glaube Scarfe wäre fasziniert, und erschrocken, was man alles in seine Karikatur hineininterpretieren kann, und zwar so begründet und überzeugend, wie in deiner Analyse. Ich weiß nur, dass ich nicht weiß, ob du richtig liegst.

    Gerade ist der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland Avi Primor zu Gast bei SWR1 Leute.
    http://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/-/id=1895042/nid=1895042/did=10845698/akkxuj/index.html
    Er macht aus seiner Distanz gegenüber Netanyahu und dem rechten Lager keinen Hehl. Die Art von Palästinenserstaat, die die Rechten vorsähen, bezeichnete er als „zwei kleine Bantustane“. Aus seiner Sicht kommt nur eine Zweistaatenlösung infrage. Der Teil von Jerusalem (Ost), wo die Palästinenser leben, müsse palästinensisch werden; das Westjordanland müsse geräumt werden.

    • 1. Februar 2013 um 11:31 Uhr
    • Miriam G.
  343. 377.

    @ By

    „the start. All the little traditions people know about them started out as in-your-face rebel yells in the Punjab. Like those beards: only the Mughal were allowed to wear long hair and beards. So the Sikh all let theirs grow longer than John and Yoko’s. That name, “Singh,” every Sikh guy has? It means “Lion” but the real point is that it replaced all the caste names they had before.“

    Zeitlich ungefähr parallel zu den Bauernkriegen das ganze.

    HistMat-technisch zwar auch chancenlos, aber doch nicht unsympathisch.

    • 1. Februar 2013 um 11:32 Uhr
    • Thomas Holm
  344. 378.

    Unvollständig gepastest; das gehört bei #377 drüber:

    Then along comes the founder of Sikhism, Nanak, and says, “There is no Muslim, there is no Hindu.” Meaning the Hell with both of you. Sikhs were radicals from the start.

    • 1. Februar 2013 um 11:35 Uhr
    • Thomas Holm
  345. 379.

    „Anschlag oder Unfall beim Ölkonzern Pemex?“

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-02/explosion-mexiko-stadt-ursachen

    Bei den Latinos sind auch noch nicht alle Drops gelutscht.

    • 1. Februar 2013 um 11:47 Uhr
    • Thomas Holm
  346. 380.

    Beim ‚Rise of the rest‘ (BRICS-Euphoriker Fareed Zakaria) geht es nach Magnaten-Art zu; auch im Katholizismus-Raum. Aber nicht überall in der Welt der Wall-Street-Verächter wird man es zu einem Putin bringen.

    • 1. Februar 2013 um 11:52 Uhr
    • Thomas Holm
  347. 381.

    @TH

    HistMat-technisch zwar auch chancenlos, aber doch nicht unsympathisch

    Ich wußte, sie würden es mögen. Als ich den Namen „war nerd“ las, dachte ich sofort an sie.

    • 1. Februar 2013 um 11:55 Uhr
    • Boothby
  348. 382.

    @ TH

    That name, “Singh,” every Sikh guy has? It means “Lion” but the real point is that it replaced all the caste names they had before.

    http://www.sikhcastes.faithweb.com/whats_new.html

    • 1. Februar 2013 um 11:57 Uhr
    • MRX
  349. 383.

    @ Miriam

    Die Begriffe ‚links‘ und ‚rechts‘ sind nicht so universal einsetzbar, wie man glaubt.

    Welcher isr. Politiker hat folgendes gesagt?

    „We view the permanent solution in the framework of [the] State of Israel which will include most of the area of the Land of Israel as it was under the rule of the British Mandate, and alongside it a Palestinian entity which will be a home to most of the Palestinian residents living in the Gaza Strip and the West Bank.

    We would like this to be an entity which is less than a state, and which will independently run the lives of the Palestinians under its authority. The borders of the State of Israel, during the permanent solution, will be beyond the lines which existed before the Six Day War. We will not return to the 4 June 1967 lines.

    And these are the main changes, not all of them, which we envision and want in the permanent solution:

    A. First and foremost, united Jerusalem, which will include both Ma’ale Adumim and Givat Ze’ev — as the capital of Israel, under Israeli sovereignty, while preserving the rights of the members of the other faiths, Christianity and Islam, to freedom of access and freedom of worship in their holy places, according to the customs of their faiths.

    B. The security border of the State of Israel will be located in the Jordan Valley, in the broadest meaning of that term.

    C. Changes which will include the addition of Gush Etzion, Efrat, Beitar and other communities, most of which are in the area east of what was the „Green Line,“ prior to the Six Day War.

    D. The establishment of blocs of settlements in Judea and Samaria, like the one in Gush Katif.“

    • 1. Februar 2013 um 12:02 Uhr
    • Serious Black
  350. 384.

    @TH

    Beim ‘Rise of the rest’ (BRICS-Euphoriker Fareed Zakaria) geht es nach Magnaten-Art zu

    Sicher. Es rised nur trotzdem ziemlich heftig, Miegel meint, chinesische Lohnpolitik kann man auch als Vorbild sehen.

    • 1. Februar 2013 um 12:11 Uhr
    • Boothby
  351. 385.

    @TH wg. #375

    Ich habe mich nicht anmelden wollen; Wen sieht man bei 16:39?

    • 1. Februar 2013 um 12:20 Uhr
    • Boothby
  352. 386.

    @OT

    Im DLF läuft gerade was mit „Dirndlgate“. 2013 wird ein pressemäßig interessantes Jahr.

    • 1. Februar 2013 um 12:23 Uhr
    • Boothby
  353. 387.

    @ MRX

    Der Brar-Fund war im falschen Fred gelandet.

    Die missratene (und/oder sabotierte*) Kooptierung des Jarnail Singh Bhindranwale durch Indira scheint ja Mutter aller Verschwörungspannen zu sein; von den ‚Heranzüchtungen‘ der Hamas und Hisbollah (durch Israel) Saddams (durch den Westen) etc.

    Wild und ungestüm wolle man sie naiverweise gegen den einen unliebsamen Mainstream ausspielen und dann tickten sie aus.

    *Ex BBC-Korrespondent Sir Marc Tully erzählt, die goons hätten ihm die Niederschriften seiner Predigten (‚children‘) abgefackelt und das war zuviel für ihn. Min. 13.50-14.20

    1984 – A Sikh Story

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=HPFwxY9hiaY Min.

    Hätte Schiller drüber schreiben können; Verbrecher aus verlorener Ehre 2.0, oder so.

    @ by

    16.39

    http://www.guardian.co.uk/world/gallery/2010/jul/25/afghanistan-us-military#/?picture=365171692&index=36

    „General Hamid Gul, director general of Pakistan’s ISI agency between 1987 and 1989″

    In der Causa ist auch noch ein Fliegerabsturz offen.

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Air_India_Flight_182

    • 1. Februar 2013 um 12:35 Uhr
    • Thomas Holm
  354. 388.

    @ By

    Ich halte diesen Leuten durchaus zugute, in gewisser Weise eine Art Renaissance-Fürsten zu sein. Aber das heißt doch nicht, dass wir uns von denen so krass verarschen lassen müssen.

    • 1. Februar 2013 um 12:43 Uhr
    • Thomas Holm
  355. 389.

    @TH

    Fareed meint ja, die BRICS würden sich dadurch auszeichnen, das sie sich für uns viel weniger interessieren, als wir annehmen würden. Mithin auch dafür, ob wir uns verarscht fühlen.

    Und Graf Lambsdorf meinte mal, die Selbstauflösung des europäischen Blocks würde man in Moskau und Peking mit schallendem Gelächter quittieren.

    • 1. Februar 2013 um 13:03 Uhr
    • Boothby
  356. 390.

    @ Pubicola

    “# 350 – Guatemala – ”

    Da gab es doch tatsächlich auch mal libanesische Dimensionen, sieh’ an!

    @ TH

    Auch in El Salvador wurde sehr kräftig gemetzelt.

    • 1. Februar 2013 um 13:24 Uhr
    • N. Neumann
  357. 391.

    @ By

    „Mithin auch dafür, ob wir uns verarscht fühlen.“

    Damit meinte ich speziell solche Leute wie Gul* – würden Sie doch auch sagen, dass der es ist, der da bei 16.39 um die Ecke lugt ?

    *denen hier auch heftigst gehuldigt wurde:

    „Heute morgen gab es ein interessantes Hintergrundgespräch mit pakistanischen Militärs, Geheimdienstlern und Politikern in Berlin.“

    hxxp://blog.zeit.de/joerglau/2011/10/26/pakistans-kampf-gegen-den-terrorismus_5169

    Den Sikhs haben sie damals ihren Mekka-Vatikan platt gemacht, weil ein durchgeknallter Extremist sich in dem Tempel festgekrallt hatte, wie fünf Jahre zuvor die Saudi-Ikhwan bei der

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Grand_Mosque_Seizure (1979)

    Die Hinrichtung der überlebenden Mekka-Aufständischen ersparte man sich, indem man sie nach Afghanistan den Russen auf den Hals schicke. Um die kulturell sensiblen Einzelheiten kümmerten sich Guls Leute, während sich die CIA-Experten einen oder mehrere blasen ließen nach gewohntem Saigon/ Bangkok-Standard (wenn eine Stadt schon so heißt).

    Nach den Amis und den Afghanen haben dann einige der Gentlemen auch noch die Sikhs verarscht, wobei sie die Karrieren von Mullah Omar und Pak-Pop-Guru Bhindranwale wohl sowohl zeitlich wie in einzelnen Details ziemlich parallel gemanagt haben dürften.

    Die BRICS-Welt wirkt auf mich so etwas, wie eine Clique ungestümer Studienabbrecher, die ihr Glück machen wollen. Also durchaus sehr menschlich …

    Allerdings die einen mit maskulin überhängender Jugendblase im Antrieb (Indien) und die anderen mit Gasprom Oberscheich-Ayatollah Putin im Nacken.

    Und dazwischen dann: Latino-Magnaten, Zulu-Häuptlinge und Chinas Kommunisten.

    … und mithin allzu heterogen menschlich auch.

    Für all‘ diese Studienabbrecher sehe ich das Wort des Russen- und Orientkritikers:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pjotr_Jakowlewitsch_Tschaadajew

    „Wir haben keinerlei Tradition, keine Geschichte, die unser Volk erzogen hätte. Wir sind ohne Vergangenheit und ohne Zukunft. Isoliert von der übrigen Menschheit, fehlt uns jede eigene Entwicklung, jeder wirkliche Fortschritt. Von den Ideen der Pflicht, der Gerechtigkeit und der Ordnung, welche die Atmosphäre des Westens ausmachen, sind wir ganz unberührt […] Konfusion ist ein allgemeiner Zug in unserem Volk […] Die Vorsehung scheint uns völlig übergangen zu haben. Wir besitzen ein riesengroßes Land – aber geistig sind wir vollständig unbedeutend, eine Lücke in der Weltordnung.“

    Christian Schmidt-Häuer hat Tschaadajew ein schönes Denkmal gesetzt.

    hxxp://www.zeit.de/1994/24/acht-briefe-gegen-sklaverei-und-tyrannei/komplettansicht

    Wenn man heute daraus zitiert, dann wird man bei ZON gelöscht.

    Wandel der Zeiten; heute sind wir halt tolerant und nicht mehr so arg kritisch.

    @ NN

    „Auch in El Salvador wurde sehr kräftig gemetzelt.“

    Ich war an Geheimverhandlungen in Westberlin beteiligt, um bei Stupa-Abstimmungen El Salvador-Solidarität UND Afghanistan-Einmarsch-Verurteilung zum Zorne (eben: fast) aller Fraktionsführer einzustielen.

    • 1. Februar 2013 um 13:45 Uhr
    • Thomas Holm
  358. 392.

    Etwas über Tschaadajew auf englisch:

    „Russia belongs neither to the West nor to the East. It is simply a country in the north, a country which was till then outside the great world civilisations, and that is why it has never till now had a truly historical past.“

    http://www2.unil.ch/slav/ling/textes/Koyre27.html

    Und von Tschaadajew auf französisch:

    hxxp://www2.unil.ch/slav/ling/textes/ChaadaevPremlettrephilo.html

    aus der: bibliothèque des introuvables der Uni Lausanne-Slavistik.

    Auf deutsch nach meiner Recherche nur noch antiquarisch:

    hxxp://www.amazon.de/gp/offer-listing/3379014222/ref=dp_olp_0?ie=UTF8&condition=all

    • 1. Februar 2013 um 14:05 Uhr
    • Thomas Holm
  359. 393.

    http://www.hurriyetdailynews.com/two-dead-in-suicide-bomb-attack-on-us-embassy-in-turkish-capital-ankara.aspx?pageID=238&nID=40298&NewsCatID=341

    Zwei Tote bei Selbstmordanschlag auf US-Botschaft in Ankara.

    Kräftige Begleitmusik zu Erdogans Abschied von der NATO UND den Uiguren.

    Zu den Aufnahmeritualen zum BRICS-Club gibt es immer viele Gestaltungvorschläge.

    • 1. Februar 2013 um 14:30 Uhr
    • Thomas Holm
  360. 394.

    http://uk.news.yahoo.com/unhcr-reaches-rebel-held-northern-area-syria-first-110647955.html#xD7xqcN

    Das erste mal. Die Spenden vom Golf und aus dem Westen sind wohl Überwiegend bisher in Assad-Gebiet versackt. Soviel auch mal zur Unterstützung des Aufstandes, an der sich die pazifistisch-patriotische Linksintelligenz, der gemäßigte Islam und das Ethos der Weltreligionen von Flensburg bis Antakya hochzieht.

    Den Papst habe ich wohl noch vergessen.

    • 1. Februar 2013 um 14:39 Uhr
    • Thomas Holm
  361. 395.

    @TH

    Damit meinte ich speziell solche Leute wie Gul* – würden Sie doch auch sagen, dass der es ist, der da bei 16.39 um die Ecke lugt ?

    Ich vertraue da ganz auf ihren inneren Spürhund. Aber ist es nicht seltsam: bis 2008 war es ein aufstrebender junger demokratischer Senator, der, in Deutschland gerne falsch verstanden, anstatt sich im Irak zu verausgaben, den Vorschlag machte, vlt. doch mal in Pakistan anzuklopfen. Auch unter dem Kostengesichtspunkt, in beiden Ländern. Hätten sie dem ihre Stimme gegeben?

    Die Verarschten entsprechen nicht dem Bild vom Selbstverleugner, das ich bei ihnen raushöre. Verarscht wird man nicht nicht nur auch, sondern gerne wegen der Cojones. Beim war nerd einfach mal „Hansen“ suchen.

    “Heute morgen gab es ein interessantes Hintergrundgespräch mit pakistanischen Militärs, Geheimdienstlern und Politikern in Berlin.”

    Ja, übrigens unter Teilnahme indischer Vertreter. Ist doch besser, als via Grenztruppenbschuss zu kommunizieren. Und wir sind auch noch selbst zugegen, das gibt ein bischen Spiel wenn das Thema auf die Unterstützung für die Nuklearprogramme gleich beider Länder kommt. Das Gespräch ist die Seele des Lebens*

    *Altes arabisches Sprichwort eines zeitgenössischen amerikanischen scriptwriters für mittelmäßige Abenteuerfilme.

    Die BRICS-Welt wirkt auf mich so etwas, wie eine Clique ungestümer Studienabbrecher, die ihr Glück machen wollen. Also durchaus sehr menschlich

    Nehmen sie einfach mal an, man bietet ihnen und ihrem Kollegen den Posten head of irgendwas in einem globalen Unternehmen aus der Autoagrarhalbleiter-Industrie. Wenn der andere den job in Fernost kriegt: Seien sie der erste, der gratuliert, sie stehen sonst als schlechter Verlierer da. Die Studienabrecher machen dieselben Wachstumskurven wie wir, nur ohne „0,…“ davor.

    Zumindest mein Eindruck: Wenn sie denen mit Gönnerattitüde kommen, wird es schwer, lets‘ face the facts. Und die wissen auch sehr genau, worauf es ankommt.

    …Chinas Kommunisten….

    Machen noch in Manchestercapitlism, während wir uns durchaus über den Tottenhamstyle Gedanken machen sollten. Und wenn die dann auch bei Tottenham sind: Da haben die die weitaus besseren Skills für.

    Für all’ diese Studienabbrecher sehe ich das Wort des Russen- und Orientkritikers

    Also, das war jetzt echt mal ein schöner Link von ihnen, habe ich sehr gern gelesen.

    Ich lasse es mir durch den Kopf gehen. Aber China** ohne Tradition oder Kultur? Das ist schon gewagt.

    **Ich kann mich sehr gut an lange Streitereien Mitte-Ende der 80er erinnern, die Investments in C von BMW und Co. zum Thema hatten***. Da standen die Nicht-so-toll-finder grundsätzlich in der anachronistisch-utopistischen Altlinkenecke rum, die würden halt nicht schnallen, wie die Welt läuft. Genießen sie möglicherweise die Gnade der späten Geburt?

    ***Ich mach den Sack dann mal zu: Das waren auch so Theokratieversteher, damals war aber noch Tibet enn wok.

    • 1. Februar 2013 um 14:48 Uhr
    • Boothby
  362. 396.

    @TH

    Kräftige Begleitmusik zu Erdogans Abschied von der NATO …

    You’re kidding?

    • 1. Februar 2013 um 14:51 Uhr
    • Boothby
  363. 397.

    @Boothby (@ernstl)

    Ist das jetzt final die Zustimmung, das sich Israel gegen die völlige Vernichtung wehrt?

    Quälen Sie mich doch nicht immer mit so einer erbärmlichen Doppelmoral, mit der Sie sich erklären wollen, warum Sie der von Israel ausgeübten Gewalt gegen seit 40 Jahren Menschenrechtsberaubte so zugetan sind.

    Im Libanon haben die Israelis auch gewütet und nicht nur einmal. Dort wünscht man sich auch die Vernischtung Israels. Nach ihrer wenig schlauen Logik müsste Israel den Libanon gleichermaßen knechten, wie es Palästina geschieht, weil man mit denen genausowenig Frieden haben können müsste, wie mit einem endlich aus der Israelischen Gewlt befreiten Palästina.

    Die Palästinenser könnten, was den Siedlungsbau oder die 2-Staatenlösung als solche angeht, jederzeit auf Protestformen umsteigen, denen Israel nichts entgegensetzen könnte*.

    Und das zeigt, wie wenig Ahnung Sie haben, was da unten vorgeht und wie dämlich sie die israelische Propaganda nachlabern. Tatsache ist, dass es den Unterstützern Israels der die Israelischen Völkerrechtsverbrechen sonstwo vorbei gehen, wenn keine Palästinenser ermordet werden. Menschenrechtsraub, der schon über 45 Jahre dauert, wird mit Geld, Waffen und Propaganda unterstützt, auch von vermeintlichen Gutmenschen wie Herrn Lau, aber erst wenn man als Unterstützer Morde mitverantwortet, zeigt sich etwas wie ein Gewissen.

    Was die Kassams bringen, scheint Ihnen auch nicht klar zu sein. Die bezwecken auch nicht, unbedingt Juden zu töten. Die Palästinenser haben auch gerafft, dass tausend ermordete Palästinenser nicht einen ermordeten Juden in den Augen der Unterstützer Israelischer Menschenrechtsraubgewalt aufwiegen.

    Die stellen so eine Art „Unbequemlichkeit“ dar, die als Reaktion für die israelische Ghettohaltung und die ständigen Ermordungen von Palästinensern in Gaza dar. Auch eine Provokation, die Israel zur Ausübung der gewohnt unverhältnismäßigen Gewalt verleiten soll, damit die Geldgeber und Unterstürtzer Israelischer Gewaltbesatzung, so wie Sie, nicht wie gewohnt gleichgültig dem Menschenrechtsraub zusehen. Bei ihnen hilft es nicht, aber Obama wollte kein zweites Cast Lead und konnte sich diesmal von der Mittäterschaft am nächsten Massenmord etwas schützen. Deshalb gab es jetzt einen Waffenstillstand, den es auch bei Cast Lead hätte geben können. Aber da haben sich ja die Unterstützer der Völkerrechtsverbrechen Israels die Augen zugehalten und sich ein Brandmal wie Fr. Merkel für Deutschland gesetzt. Auch bei der Gaza Flottilla mussten erst Hilfgüterliferanten von der IDF ermordet werden, bevor sich die US&EU&Ger Finanzierer der Besatzung ermutigt gefühlt haben, Israel bei seiner Aushungerung von Gaza doch etwas einzuschränken.

    Wenn Sie mir zeigen wollen, wie sie die Völkerrechtsverbrechen Israels begrüßen, ohne die geringste Ahnung über Zusammenhänge zu haben, machen Sie das vorzüglich. Dieses Geschwätz, einzig aus israelischer Propaganda bestehend, hilft ihnen vieleicht, die Genugtuung über von Israel ermordete Palästinenser zu genießen. Es kann aber keinen, der sich jenseits der israelischen Propagandanachrichten bewegt, mehr als nur Verachtung für die vorlaute kognitiv sehr beschränkte Arroganz darin abgewinnen.

    Sie können gern weiter Israel zujubeln, wenn die Palästina von der landkarte wischen und sich damit blenden, dass ein von Israelischem Herrenmenschentum und Menschenrechtsraub befreites Zwergenpalästina die Existenz Israels bedrohen würde, obwohl das nicht mal der Libanon ansatzweise tun kann. Wundern Sie sich aber nicht, wenn kognitiv weniger beschränkte Sie dann für einen Schwätzer halten, der sich an ermodeten Untermenschen erfreuen kann, wenn Sie schon das israelische schon über 40 Jahre dauernde von mörderischer Gewalt begleitete Herrenmenschentum so frei von Logik und Geist verteidigen.

    • 1. Februar 2013 um 14:54 Uhr
    • Erol Bulut
  364. 398.

    @ SB @ P – You picked that fight.

    Sollte das der Fall sein, was ich nicht auszuschließen wage, so tut es mir leid.

    [Es gibt halt einfach Dinge, die sich angesichts des benötigten Zeitaufwandes nicht lohnen]

  365. 399.

    – Guatemala – ”
    Da gab es doch tatsächlich auch mal libanesische Dimensionen, sieh’ an!

    @ TH
    Auch in El Salvador wurde sehr kräftig gemetzelt.

    @ N.N., TH – es hat fast den Anschein, als ob so ca. alle 5 Dekaden mindestens (irgend)ein Kulturkreis sich mit blutrünstigen Metzeleien (oft unvorstellbaren Ausmaßes) hervortun zu müssen meint.

  366. 400.

    – Ägypten –

    Popular Current member Mohamed al-Gendy, who disappeared near Tahrir Square on 28 January 2013, has been found in a hospital in serious condition.
    The party
    — founded by former presidential candidate and National Salvation Front leader Hamdeen Sabbahi —
    issued a statement on Thursday saying
    Gendy had been found at al-Helal al-Ahmar Hospital in the Ramses district.
    He … was in the intensive care unit and
    … in serious condition following a violent assault.

    Gendy’s colleagues searched for him
    over the past four days
    in police stations, hospitals and Central Security Forces‘ camps,
    but all denied any knowledge of his whereabouts …

    Mohamed Abdel Aziz, a human rights lawyer … said he filed a complaint … accusing a police officer of assaulting and torturing Gendy.
    „We received information that a police officer arrested Gendy and assaulted him.
    We found him suddenly today in al-Helal Hospital without his family or friends being informed,“ … The lawyer accused the hospital of changing the date of Gendy’s arrival to hide the crime, and said that torture marks were clear on his body.

    Abdel Aziz accused President Mohamed Morsy, Prime Minister Hesham Qandil and the interior minister and his aides for responsibility for Gendy’s assault and attempted murder.

    http://www.egyptindependent.com/news/popular-current-member-found-hospital-critically-injured-party-accuses-police-torture

  367. 401.

    @ By

    „Ich vertraue da ganz auf ihren inneren Spürhund.“

    Ein bisschen Gesichtserkennung hätte ich Ihnen schon zugetraut.

    „ein aufstrebender junger demokratischer Senator, der, … den Vorschlag machte, vlt. doch mal in Pakistan anzuklopfen.“

    An dem Punkt ist Obama von seinen Kritikern nicht hinreichend gewürdigt worden.

    Ich dagegen habe das bei vielen Gelegenheiten breitgetreten.

    „Beim war nerd einfach mal “Hansen” suchen.“

    Meinen Sie unter den 238 Treffern sowas hier ?

    „Victor Hanson: Portrait of an American Traitor“

    Haben Sie dazu eine Leseempfehlung ?

    „Ja, übrigens unter Teilnahme indischer Vertreter“

    Bei dem Gespräch ? Fehlanzeige; wo haben Sie das her ?

    „Aber … ohne Tradition oder Kultur?“

    Alles so wie Griechenland oder Saddam/Babylonien; abgerissen, verkitscht, protzig verlogen; oder wie beim Schah mit seinem Antiken-Perser Tick.

    Der Dalai Lama ist wenigstens ehrlich, was die Brauchbarkeit von dem Nippes angeht.

    „Erdogans Abschied von der NATO … You’re kidding?“

    Einzelheiten hier: „Russia likely to welcome Turkish bid for Shanghai membership“

    http://todayszaman.com/news-305746-.html

    … und nicht etwa aus der Prawda.

    @ Publicola

    „es hat fast den Anschein, als ob so ca. alle 5 Dekaden mindestens (irgend)ein Kulturkreis sich mit blutrünstigen Metzeleien (oft unvorstellbaren Ausmaßes) hervortun zu müssen meint“

    Bangladesh toppte bisher keiner im post-WKII (außer dem damals verschlossenen China).

    Jugendblase, Abgeschlagenheit, Auflösung von Brüderlichkeits-Konstrukten, Fälligkeiten von ethnischen Abrechnungen und konfessionellen Wahr-Machungen können etwas Licht in das fatale Dunkel eines 50-Jahre Taktes werfen.

    Aber dann kommen sofort die Nebelwerfer mit gelehrten urbanierten Modernisierungshemmnissen.

    • 1. Februar 2013 um 15:34 Uhr
    • Thomas Holm
  368. 402.

    – Ägypten – 3 types of stupidity –

    The definition of stupidity is: repeating the same action several times and expecting a different outcome every time. This is the attitude we have been facing since the new rulers of Egypt came to power …

    1 – The ruling clique has since the first moment been following one single technique that has proven to achieve its goals: totally ignoring the opposition and not paying any attention to public opinion …

    2 – Another tactic the ruling group has been using whenever faced with a crisis is self-victimization accompanied by constant reference to some conspiracy to topple the state. This conspiracy, which thanks to their diligence and dedication is always aborted, is only known to them and they keep threatening to expose the people behind …

    3 – A third tactic the group has been using is those romantic invitations extended to political factions to engage in a dialogue with the regime with the aim of saving the nation. This dialogue is, however, to be held under conditions for its parties do not have the right to tackles issues that might in any way undermine the group’s plan to monopolize power. But they can discuss other things like whether the president should use his right or left finger in his speeches and if he needs to wear ties with certain colors …

    http://english.alarabiya.net/views/2013/02/01/263742.html

  369. 403.

    @EB

    Quälen Sie mich doch nicht immer mit so einer erbärmlichen Doppelmoral…

    Es war eine schlichte Frage. Und der Libannon hätte gerne Jerusalem für sich alleine, ist das so?

    Nochmal für sie zum Mitschreiben: Es ist für Israel nicht möglich, einen palästinensischen Verhandlungsführer zu finden, der seinerseits verbindlich Zusagen auch im Namen derjenigen Palästinenser machen kann, die derzeit gerne Israel vernichtet sehen würden. Stimmen sie dem zu

    Tatsache ist, dass es den Unterstützern Israels der die Israelischen Völkerrechtsverbrechen sonstwo vorbei gehen, wenn keine Palästinenser ermordet werden. Menschenrechtsraub, der schon über 45 Jahre dauert, wird mit Geld, Waffen und Propaganda unterstützt

    Im Vgl. zu Palästinenserführern, denen wie ihnen offenbar völlig schurz ist, ob sich die gewünschte Haltung der Israelis für diese als suizidal herausstellt oder nicht, können sich die Israelis dem Urteil der Weltgemeinschaft nicht einfach entziehen. Israel wird unterstützt, weil es sonst weg wäre. Daran zweifelt kein vernünftiger Kritiker. Es gäbe durchaus legitime Wege für die Palästinenser, ihre Ansprüche geltend zu machen. Und es tut mir für die Palästinenser ernsthaft leid, das sie diesen Weg ablehnen.

    Was die Kassams bringen, scheint Ihnen auch nicht klar zu sein. Die bezwecken auch nicht, unbedingt Juden zu töten.

    Quatsch. die haben einfach keine größeren Teile. Was glauben sie, wie gerne die das ändern würden.

    Die Palästinenser haben auch gerafft, dass tausend ermordete Palästinenser nicht einen ermordeten Juden in den Augen der Unterstützer Israelischer Menschenrechtsraubgewalt aufwiegen.

    Also: Es bringt nix, es es macht einen nur unbeliebt, und der einzige erkennbare Zweck liegt in der Märtyrerproduktion, die wiederum als Vehikel zum Machterhalt einer im Friedensfall völlig überflüssigen Wortführer-Mischpoke zu dienen.

    Btw., wenn es mal wieder einen Gefangenenaustausch gibt, machen es die Palästinenser bei einem Israeli auch nicht unter ein paar hundert Palästinenser, how’s that? Im Ernst: Vorher verhandeln die nicht. Wahrscheinlich, weil die israelische Knäste für viel schlimmer als ihre eigenen halten?

    Die stellen so eine Art “Unbequemlichkeit” dar, die als Reaktion für die israelische Ghettohaltung und die ständigen Ermordungen von Palästinensern in Gaza dar. Auch eine Provokation, die Israel zur Ausübung der gewohnt unverhältnismäßigen Gewalt verleiten soll, damit die Geldgeber und Unterstürtzer Israelischer Gewaltbesatzung, so wie Sie, nicht wie gewohnt gleichgültig dem Menschenrechtsraub zusehen

    Echte Whopper heute. Erst stimmen sie mit dem Ziel der völligen Vernichtung Israels überein, und dann geben sie mirnixdirnix zu, das der ganze Mummenschanz nur den Zweck hat, Israel zu provozieren, damit man anschließend Grund zum öffentlichkeitswirksamen Flennen hat, unfassbar. Sie werden es in diesem Leben nicht mehr begreifen: Aber das ganze ist ein Witz, und die Pointe hat so einen Bart. Es lacht nur keiner, weil es tatsächlich Tote Menschen zur Folge hat.

    Der Feind der Palästinenser sind nicht die Israelis; Das sind ihre Anführer und vorgeblichen Freunde aus der Anrainerschaft. Und Fürsprecher wie sie.

    Wenn Sie mir zeigen wollen, wie sie die Völkerrechtsverbrechen Israels begrüßen, ohne die geringste Ahnung über Zusammenhänge zu haben, machen Sie das vorzüglich. Dieses Geschwätz, einzig aus israelischer Propaganda bestehend, hilft ihnen vieleicht, die Genugtuung über von Israel ermordete Palästinenser zu genießen

    Früher wurde so eine Haltung luzid mit „alles fotzen außer Mutti“ umschrieben. Ich begrüße gar nichts, und ich verspüre auch keine Genugtuung.

    Sie können gern weiter Israel zujubeln, wenn die Palästina von der landkarte wischen und sich damit blenden..</i<

    Irre, das sie gerade diese Formulierung verwenden. Ich verrate ihnen jetzt mal was: Wenn die Palästina von der Landkarte wischen wollten, was hat sie eigentlich die ganze Zeit abgehalten?

    wenn Sie schon das israelische schon über 40 Jahre dauernde von mörderischer Gewalt begleitete Herrenmenschentum so frei von Logik und Geist verteidigen.

    Die Nazikiste fehlte heute noch, alles klar. Sie sind so öde. Ihr Gehetze ist völlig sinnfrei, wenn es um vernünftige politische Ziele ginge. Ihr feuchter Traum kommt aus Hamasproduktion: Das Israel verschwindet, das würden sie beklatschen, nechwahr?

    Machenn sie sich eine Sekunde klar, wer eigentlich am meisten darunter zu leiden hat, das die Israelis sich mit Vernichtungswünschen konfrontiert sehen.

    Sie haben hier den allerletzten Grund, sich als Palästinenserfreund aufzuspielen. Die sind auch nur Futter für ihre Fixation.

    • 1. Februar 2013 um 15:47 Uhr
    • Boothby
  370. 404.

    @TH

    Ein bisschen Gesichtserkennung hätte ich Ihnen schon zugetraut.

    Die sehen alle gleich aus für mich…just kiddin‘. Ich sag doch, ich bin nicht angemeldet.

    Haben Sie dazu eine Leseempfehlung ?

    Sogar etwas seriöser: http://www.theamericanconservative.com/articles/its-all-greek-to-victor-davis-hanson/

    Aber noch saftiger ist er auf seinem Blog, ich dachte, sowas liegt ihnen.

    Bei dem Gespräch ? Fehlanzeige; wo haben Sie das her ?

    Von Teltschik heute Mittag im DLF. Doch doch: Indien und Pakistan treffen sich da informell.

    Alles so wie Griechenland oder Saddam/Babylonien; abgerissen, verkitscht, protzig verlogen; oder wie beim Schah mit seinem Antiken-Perser Tick.

    China???

    Einzelheiten hier: “Russia likely to welcome Turkish bid for Shanghai membership”

    Sie Schlawiner. Wir werden sehen.

    Aber zusammen mit der pazifischen Offensive der USA heißt das eigentlich für Europa: Verstärkte Pettingofferten bitte. Mein Gott, was ham wir für ein beschissenes Timing hier.

    • 1. Februar 2013 um 16:03 Uhr
    • Boothby
  371. 405.

    @ By

    „Gary Brecher writes the War Nerd column for the eXile, a Moscow-based weekly newspaper.“

    Werd‘ ich aber trotzdem mal lesen.

    „Indien und Pakistan treffen sich da informell.“

    Die älteren Militärs haben eh alle die gleichen Schulbänke in Sandhurst gedrückt, aber das hat sie von Waffengängen nicht abgehalten, sondern diesen vielmehr noch eine Art Pennäler-artige Turnier-Note verliehen.

    verkitscht: in Bollywood-Verfilmungen wird ‚For Krishna, Allah & Jesus‘ sich auf die Pakistaner geworfen.

    verkitscht; China: Die ‚Roten Mandarine‘ … Tschu En Lai sagte ja wenigstens noch, dass über die Französische Revolution das Urteil der Geschichte noch nicht gesprochen sei, aber jetzt meinen die Kommunisten, Marx hätte ein Urteil über Toyota, den Tenno, Taiwan und das Südchinesische Meer gesprochen …

    Das passt doch alles vorne und hinten nicht zusammen.

    Türkei/Shanghai … Der Weg zu den Turkvölkern sollte 1914 über Berlin und Wien gehen und heute soll er wohl über Moskau und Peking gehen; die sind schon wild entschlossen, sich nochmal zu verheben.

    Demographie: Die Anatolischen Türken sind in den persischen Wechseljahren angelangt und da greift der Sultan, der immer auch etwas Khan ist und nicht nur gerne Kalif sein würde, nach der letzten Chance zur Größe im Volkstum.

    Und da ist er bei Putin genau an der richtigen Adresse; und bei den Chinesen natürlich auch.

    Europa sehe ich in dem ganzen Drama außen vor; sozusagen bis auf die Französische Garantie für den Libanon. Israel hilft sich selbst; aber natürlich nicht soweit, dass sich alle seine Feinde wieder vertragen, sondern nur soweit, dass sie keine Ablenkung davon hinkriegen: sich weiter gegenseitig umzubringen.

    Und die Welt wird Israel dafür verurteilen – bis zum letzten Levantiner.

    • 1. Februar 2013 um 16:49 Uhr
    • Thomas Holm
  372. 406.

    http://www.todayszaman.com/news-305799-report-bin-ladens-son-in-law-caught-in-ankara.html

    Von den Amis bedrängt festgenommen – wird er an den Iran überstellt.

    „After being informed by the CIA of the whereabouts of Suleiman, MİT captured him … he was released by the court into the custody of the Security General Directorate …

    The US, seeking to interrogate Suleiman regarding al-Qaeda, demanded that he be extradited, but Turkey will reportedly deport him back to Iran in accordance with Turkish laws on illegal entry.“

    9/11 vs. illegale Einreise; bye, bye, Türkei.

    • 1. Februar 2013 um 17:05 Uhr
    • Thomas Holm
  373. 407.

    @TH

    aber jetzt meinen die Kommunisten, Marx hätte ein Urteil über Toyota, den Tenno, Taiwan und das Südchinesische Meer gesprochen …

    Also bezüglich chinesischer Marineansichten dürfte sich der Tenno insbesondere jetzt derbe in die Hose machen, ich bin mir ziemlich sicher, die Japaner haben bei einem Exportvolume von 340mrd $ ins Reich der Mitte auch jeden Grund dafür. Und da reden wir nur über nichtmilitärisches Geplänkel.

    Und das Marx jetzt gerade die Blaupause für chinesische Wirtschaftspolitik abwirft: Wo haben sie sich seit den späten 80ern eigentlich so rumgetrieben?

    Demographie: Die Anatolischen Türken sind in den persischen Wechseljahren angelangt und da greift der Sultan, der immer auch etwas Khan ist und nicht nur gerne Kalif sein würde, nach der letzten Chance zur Größe im Volkstum.

    Sie sind zu gut für mich, ich frage mich, ob sie gerade mehrere Postings simultan schreiben und da etwas… Ein Vorschlag: Da gab es hier mal den Möhling, Veterane werden sich erinnern. Sein Blog war etwas schnarchig, aber hier bei Lau ist der gelaufen wie beim Kentucky Derby.

    http://bluetenlese.wordpress.com/

    Sie beide gemeinsam wären die Speerspitze der deutschen Islamkritik, sprechen sie bei dem mal vor, vlt. Gastposts oder so. Allerdings obacht: Sein yt-Gebrauch ist wirklich erschreckend. Der Klabüstert nicht nur beiliegende Linkempfehlungen für die Zweitpostverwertung raus, sondern der kennt jedes, ischschwör, jedes vid, das da jemals hochgeladen wurde. Und der haut sie ihnen alle um die Ohren. Ganz im Ernst: Sie werden sich lieben. An die Achse wird sich in einem Jahr keiner mehr erinnern.

    Und da ist er bei Putin genau an der richtigen Adresse; und bei den Chinesen natürlich auch.

    Wo er doch sieht, wie gerne die beide sich haben, wird er direkt Bock auf einen Dreier kriegen.

    Israel hilft sich selbst; aber natürlich nicht soweit, dass sich alle seine Feinde wieder vertragen, sondern nur soweit, dass sie keine Ablenkung davon hinkriegen: sich weiter gegenseitig umzubringen.

    Israel wird auf Zusammenarbeit mit dem Westen angewiesen, um Kopf über Wasser zu bleiben. Ich fürchte, die Anrainer ihrerseits benötigen derzeit keine israelische Hilfe um sich zu kloppen.

    Die sagen zwar immer, das läge alles nur an Israel, und ohne würde die Brüderlichkeit obsiegen. Jedoch, ich fürchte: Die labern Scheiße.

    • 1. Februar 2013 um 17:28 Uhr
    • Boothby
  374. 408.

    Die Palästinenser werden doch durch den Verlauf der Mauer ihres Landes beraubt.Landbesitz hat doch was Existentzielles.So gesehen ist die Karikatur keine Entgleisung einer durchaus nach wie vor seriösen britischen Zeitung.Herr Lau,Sie müssen „the wall“ nicht mögen und Sie dürfen es sogar äussern,aber es ist ein gewaltiger Unterschied ob ich öffentlich verbreite „Lau ist ganz klar lau“oder ob ich sage „ich halte den Lau für etwas lau“

    • 1. Februar 2013 um 17:57 Uhr
    • Tarnkappe
  375. 409.

    @ by

    “ seit den späten 80ern“

    Das war ‚ursprüngliche Akkumulation'; da war auch nach Kalle die Brechstange ok. Aber mit Kalle auch maritime Mandarin-Politik machen; Anbauflächen bei Despoten leasen, deren Länder dann zerkrachen ?

    Da kann man aber lange suchen, in den ‚Theorien über den Mehrwert‘ wie das geht.

    Natürlich ist gegenüber Japan erstmal Handels- und Kultur-Hick-Hack angesagt.

    Das steckt alles erst noch in den Anfangsschuhen:

    „Since 1985, China has acquired four retired aircraft carriers for study, the Australian HMAS Melbourne and the ex-Soviet carriers Minsk, Kiev and Varyag. Reports state that two 50,000–60,000 ton Type 089 aircraft carriers based on the Varyag, are due to be finished by 2015.“

    http://en.wikipedia.org/wiki/Chinese_aircraft_carrier_programme

    Ich bin nun wirklich der letzte, der wegen sowjetisch unvollendeter Flugzeugträger Alarm schlagen würde. Aber konzeptionell ist bereits jetzt alles ein Scherbenhaufen.

    Wollen die ihre Kupferinvestments in Afghanistan abschreiben, nur weil die Leute da wirklich sind, wie die Amis immer gesagt haben ?

    „Speerspitze der deutschen Islamkritik“

    Ich halte den zuvorderst für unter aller Kritik; ein Thema für Indianerpolitik – wenn nicht der Westen innerlich so zum Selbstmord gestimmt wäre.

    Aber vielleicht ist das alles nur ein Trick den ich nicht durchschaue.

    Erdogan „Bock auf einen Dreier kriegen.“

    Die Selbstwahrnehmung von Osmanenhämmern wird ja hier immer wieder neu aufgetischt. Die Türkei rennt in ihr Unglück; ich sage es ja nur; aufhalten will ich sie gar nicht.

    Die Optik (z.B. auf der Sicherheitskonferenz in München) ist genau anders rum, wie die Lage. Al Kaida in offener Feldschlacht, davon haben die Marines 10 Jahre geträumt; Hisbollah und Al Kaida murxen sich gegenseitig ab; ja da kann man wohl selbst im Talmud lange nach suchen, wie man sowas hinkriegt.

    Das haben die Betreffenden halt alles selber soi hingekriegt.

    Aber rumjammern in München, wie schlimm es um unsere Sicherheit steht.

    Gucken, wie wir die Leute aus den ganze Flüchtlingen finden, die auch mal ausnahmsweise zu uns passen, das wäre mal ne Aufgabe.

    Und für Frankreich eine Ausrede ausdenken, wegen der Libanon-Garantie.

    Die Griechen nötigen, dass sie den Chinesen ein paar akzeptable Inseln andienen, die dann von der EU bei den Chinesen zurück-geleast werden zur Verwahrung von Ausrottungs-bedrohten Nahost-Minderheiten.

    Und dort das Chaldäer- und Aramäertum, etc. neu gründen, frei von baathistische Verstickungen. Und dann auf Lesbos mit den Fittesten Französische Abiturprüfungen abhalten. …

    • 1. Februar 2013 um 17:58 Uhr
    • Thomas Holm
  376. 410.

    Türkisches Selbstbewusstsein:

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/02/467365/us-geheimdienste-tuerkei-auf-dem-weg-zur-weltmacht/

    Sofort nach Teheran schicken den Schinken:

    hxxp://www.dni.gov/files/documents/GlobalTrends_2030.pdf

    Die Griechen sollten vielleicht mal mit ein paar russischen Analysten auf Zypern reden.

    • 1. Februar 2013 um 19:02 Uhr
    • Thomas Holm
  377. 411.

    Assad-Truppen dezimieren Flüchtlinge vor Jordanischer Grenze und ballern nach Jordanien hinein.

    „They shoot at us a lot,” said the major. „That’s why we had to build the berms.“

    „Do you fire back?“

    „No. This is not our job,“ he said. „Our duty is to rescue refugees. They also shoot the refugees.

    http://www.channel4.com/news/syrian-refugees-tonight-we-died-many-deaths

    • 1. Februar 2013 um 19:45 Uhr
    • Thomas Holm
  378. 412.

    Wer noch kein Sicherheitsproblem hat, der sollte sich dringend die Türkei zum Verbündeten nehmen:

    Die Kamera konnte nicht aufnehmen, wegen Stromausfalls …

    … eine Nachricht, die man eher mit Blick auf Pakistan erwarten würde.

    Ob Linksextremisten jetzt schon solch einen Einfluss in der Türkei haben ?

    „Turkey’s Hurriyet newspaper reported that security cameras at the embassy were not recording at the moment of the blast due to a power outage in the area.“

    http://www.washingtontimes.com/news/2013/feb/1/blasts-kill-2-us-embassy-turkey/?page=all#pagebreak

    Dafür erlangt die Idee, eine Flugverbotszone geschaffen zu bekommen, wieder Auftrieb durch eine prominente Stimme:

    „Why, then, can’t the U.N. consider declaring a safe haven or humanitarian corridor, enforced by a no-fly zone in Syria?“

    hxxp://www.hurriyetdailynews.com/can-srebrenitsa-be-forgotten.aspx?pageID=449&nID=40254&NewsCatID=425

    Genau, warum eigentlich nicht.

    Die Antwort heißt natürlich Iskander.

    Linksextremisten … Wo sind sie, wenn man sie braucht ?

    „An einer solchen zeitnahen Erkenntnis von einem doch glücklicherweise spannungsneutralen Tathintergrund fehlte es z.B. in Europa einmal sehr bitterlich: im Juli 1914.“

    hxxp://www.zeit.de/politik/ausland/2013-02/explosion-us-botschaft-ankara?commentstart=33#cid-2580881

    • 1. Februar 2013 um 20:35 Uhr
    • Thomas Holm
  379. 413.

    Türkei entdeckt Humor:

    „Erdoğan thinks that it is a Western hypocrisy to militarily engage radical Islamist militants in Mali while not bombing the Evil Man of Damascus.

    As U.S. President Barack Obama said this week, “there are thousands who are currently being killed in Syria but there are also thousands who are currently being killed in the Congo.” Why, really, has Mr. Erdoğan not even once mentioned the tragedy in the Congo?

    Mr. Erdoğan once famously remarked that “he went to Darfur himself and saw no genocide there,” hence, no war crimes whatsoever. …

    It is so amusing that the Turks have had a genuine but bizarre passion about encouraging the United States to strike Syria, and now France. It is bizarre indeed, especially when you think that Foreign Minister Ahmet Davutoğlu’s masterpiece, “Strategic Depth,” was pilloried for the idea of “warding off the major powers from our backyard.” It must be a simple twist of fate that Mssrs. Erdoğan and Davutoğlu and their cheerleaders in the media now want major powers right in our backyard with their warplanes and bombs and rockets.“

    Die Opposition beginnt, einen Sinn für Ironie zu entwickeln.

    Wahrscheinlich guter Deutschunterricht – kommt aber noch besser.

    http://www.hurriyetdailynews.com/mideast-muslims-love-hate-relationship-with-satan.aspx?PageID=238&NID=40258&NewsCatID=398

    • 1. Februar 2013 um 20:43 Uhr
    • Thomas Holm
  380. 414.

    Türkei erklärt Muslim-minds (also jetzt, wie sie wirklich ticken):

    „Why, really, are Sunni Muslims, who for decades dreamed of the day when they would victoriously oust the “Satan” and the “imperialist West” from the Middle East, now inviting the same Satan and the imperialist West to a bomb party in Syria?

    At this pace of hypocrisy, one might even imagine the Arab League appealing to Israel to bomb Damascus. In fact, that would be the ideal scenario for the Sunni pact: Get rid of Bashar al-Assad and, as a bonus; sit back and watch the Zionists and the “perverted Shiite Iranians” bomb each other, preferably with nuclear weapons; and meanwhile redesign Syria under the rule of a coalition of various shades of Islamists/jihadists.

    We probably have a new set of rules for the increasingly unpleasant game in this increasingly unpleasant part of the world:

    Rule #1: “We can ward off major powers from our backyard” is a dream;

    Rule #2: “Without the major powers in our backyard, Muslims in this part of the world would live happily ever after” is a bigger dream;

    Rule #3: “The biggest obstacle to peace in the Middle East is Israel” is a lie;

    Rule #4: “Israel – only Israel and not Muslims – is killing Muslims in the Middle East” is a bigger lie;

    Rule #5: “Various degrees of sectarian war among Muslims, from cold, to tepid, to warm, to hot,” are a fact, and,

    Rule #6: “You just cannot ward off the Satan and the imperialist West from your backyard and call them back to hit your enemies with their military might at your convenience” is a bigger fact.“

    • 1. Februar 2013 um 20:45 Uhr
    • Thomas Holm
  381. 415.

    „At this pace of hypocrisy, one might even imagine the Arab League appealing to Israel to bomb Damascus“

    Der Kommentator hat es erfasst; allerdings ist Damaskus zu kurz gegriffen.

    Ich habe vor ca. 12 Monaten zum ersten mal gesagt, dass es die sunnitischen Araber nötig haben werden, dass jemand dem Iran ein Bein stellt.

    • 1. Februar 2013 um 21:01 Uhr
    • Thomas Holm
  382. 416.

    Jetzt wird gepokert:

    Papst-Attentäter nennt Ajatollah Chomeini als Drahtzieher

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-02/papst-attentat-ayatollah-khomeini

    • 1. Februar 2013 um 21:14 Uhr
    • Thomas Holm
  383. 417.

    Jedes Mal, wenn ich einen Türken finde, der nicht komplett bescheuert ist, male ich mir das dick im Kalender an: Burak Bekdir #413/4 dito

    „Letzten Endes hat das wunderbare aussenpolitische Kalkül Professor Davutoğlus aus einem unberechenbaren, unbeständigen, mysteriösen und unruhigen Nahen Osten ein perfektes Enigma gemacht:

    Die Türkei und Israel haben einen gemeinsamen Feind: Syrien.

    Die Türkei und ihr Feind Syrien haben ebenfalls einen gemeinsamen Feind: Israel.

    Die Türkei befindet sich im Krieg gegen ihre eigenen Kurden, verbündet sich aber mit den irakischen Kurden gegen Bagdad;

    die Türkei und ihr Feind Israel haben einen weiteren gemeinsamen Feind: Iran – wenngleich die Feindschaft im Falle der Türkei ein offenes Geheimnis ist, während es sich im Falle Israels um einen Krieg um die Existenz handelt;

    die Türkei befindet sich in offener Feindschaft mit Israel –
    und in geheim-offener mit Israels benachbarten Feind, Libanon;

    die Türkei, spricht, wenn nötig, mit ihrem Feind Israel,
    unterhält aber keinen Dialog mit dem jüdischen Staat …

    die Türkei verbündet sich sowohl mit den USA als auch mit der Hamas, die ihre amerikanischen Verbündeten als terroristisches Gebilde ansehen, während die Türkei den jüdischen Verbündeten ihres amerikanischen Verbündeten als einen terroristischen Staat betrachtet.“

    http://www.audiatur-online.ch/2012/12/05/tuerkei-was-solls/

    Die Türkei ist voll psycho und einer merkt es, Wahnsinn !!

    • 1. Februar 2013 um 22:57 Uhr
    • Thomas Holm
  384. 418.

    http://todayszaman.com/news-305854-davutoglu-hints-at-secret-israeli-syrian-deal-after-attack.html

    “Why doesn’t [Bashar al-Assad] throw a stone at the Israeli planes while they fly over his palace and insult his nation’s honor? Why doesn’t he do anything against Israel while he drops bombs on the innocent people of his country? Is there a secret agreement between Israel and Assad?”

    According to Davutoğlu, Syria should “do whatever a country that comes under attack should do.” He suggested the Israeli air strikes might serve interests of the Syrian government, saying Assad is “exploiting” the attack to bolster support for his regime among Muslim countries. …

    Davutoğlu was … saying Turkey cannot remain a bystander in the face of an Israeli attack on a Muslim country. …

    Davutoğlu … speaking to a group of journalists en route to Serbia.“

    Da müssen sie ihm was eingeschenkt haben.

    • 1. Februar 2013 um 23:41 Uhr
    • Thomas Holm
  385. 419.

    @TH

    Das war ‘ursprüngliche Akkumulation’; da war auch nach Kalle die Brechstange ok.

    Kann schon sein, das die Kalle vor den späten 80ern in den falschen Hals gekriegt haben; danach ganz sicher. Sie wissen das.

    Natürlich ist gegenüber Japan erstmal Handels- und Kultur-Hick-Hack angesagt.

    So leger passt das nicht zu ihrem sonst gepflegtem Apokalyptik-Barometer. Wenn das das knallt, steht etwas anderes an als eine Neuauflage vom Wüstenfuchs. Auch das wissen sie.

    Das steckt alles erst noch in den Anfangsschuhen

    Drum fragte ich ja: Wo waren seit den late 80ies?

    “Speerspitze der deutschen Islamkritik”

    Ich halte den zuvorderst für unter aller Kritik; ein Thema für Indianerpolitik

    Versuchen sie mal, so einen Standpunkt konsistent außerhalb der ich-piss-dich-jetzt-mal-an-Bubble zu verkaufen. Auf dem Blog sieht der scheiße aus, aber vlt. täten sie das auch, auf so einem eigenem Blog? Wenn es um mehr als einfach nur den Reflex geht?

    Hier konnte der echt Feuer machen, und es wirkte auch noch so nebenher.

    Hier im Haus kam der genauso schlau rüber wie sie. My best guess: Der war so schlau wie sie. Glauben sie, die Dattel würde andernorts irgendeinen Unterschied zum Weiten Feld des Wald-und-Wiesen-Talmudzitierens abgeben? Guggeln sie Claus Nordbruch: 1:1.

    Aber vielleicht ist das alles nur ein Trick den ich nicht durchschaue.

    Kein Trick, Offensichtlichkeit rulez.

    Die Selbstwahrnehmung von Osmanenhämmern wird ja hier immer wieder neu aufgetischt. Die Türkei rennt in ihr Unglück; ich sage es ja nur; aufhalten will ich sie gar nicht

    Dem Überflüssigkeitsstatus, den sie der Türkei andichten, kann ich meinerseits nix abgewinnen. Fast würde ich sagen: Schade. Verpasste Chancen allerorten.

    Gucken, wie wir die Leute aus den ganze Flüchtlingen finden, die auch mal ausnahmsweise zu uns passen, das wäre mal ne Aufgabe.

    Und was für eine. Wir sind wohl nicht so sexy wie Kanada. Wenn ich ein Aspirant wäre, und ich könnte in englisch so gut wie in deutsch: Ich würde als Zweitsprach umgehend französisch lernen, da hätte ich das ganze Land für mich. In good old Germany feiern wir derweil den Braundrain ab.

    Die Griechen nötigen, dass sie den Chinesen ein paar akzeptable Inseln andienen, die dann von der EU bei den Chinesen zurück-geleast werden zur Verwahrung von Ausrottungs-bedrohten Nahost-Minderheiten.

    Des einen Freud, des anderen Leid. Mit Gadaffi konnte man wenigsten vernünftige Abkommen schließen. Nicht billig, aber im Zweifelsfall durchgreifend. Eine Verlegung der HKL nach Griechenland könnten Hartgesottene als Nachgeben interpretieren; was würden sie denen sagen?

    • 2. Februar 2013 um 00:39 Uhr
    • Boothby
  386. 420.

    Ehrlich Holm,

    Jedes Mal, wenn ich einen Türken finde, der nicht komplett bescheuert ist, male ich mir das dick im Kalender an

    wie richtig soll man sie denn verstehen?

    • 2. Februar 2013 um 00:44 Uhr
    • Boothby
  387. 421.

    @ by

    Die haben nicht Kalle in den falschen Hals gekriegt, die haben gemerkt, dass die Russen sie (und den Rest der Welt) mit der Bestimmung der Epoche verarscht haben und da haben sie ihre eigene Epoche HistoMat-technisch vorverlegt. Für die war es immer ok, Dritte Welt zu sein; und das hatte seinen guten Grund, nämlich für deren Mannövierfähigkeit.

    So nennt man das, wenn man 50 Mio. Leute verrecken lässt, aber lieber noch offen halten will, weswegen eigentlich.

    Hat Stalin persönlich gegenüber der KPD festgelegt, dass man das so nennt.

    „Apokalyptik-Barometer“

    Das müssen Sie endlich mal richtig ablesen lernen:

    Levante, Golf, Zentral- und Südasien …

    „Wo waren seit den late 80ies?“

    Was soll diese dämliche Frage ?

    “ Auf dem Blog sieht der scheiße aus“

    Hä, jetzt, wo Mursi gerade zum Superstar wird ? Außerdem bin ich derjenige, der auch noch sagt, dass die hools auch nicht besser sind.

    „Überflüssigkeitsstatus, den sie der Türkei andichten“

    Das Davutoglu eine Israelisch-Syrische Verschwörung im Flieger nach Serbien enthüllt hat, haben Sie mitgekriegt ?

    „In good old Germany feiern wir derweil den Braundrain ab.“

    Mit einem Grund dafür gebe ich mich gerade ab.

    „wie richtig soll man sie denn verstehen?“

    So, wie Burak Bekdil das meint.

    „Vielleicht sollte ich Herrn Türkmen etwas Argumentationshilfe geben, falls er einen weiteren wissenschaftlichen Artikel für eine internationale Zeitung schreiben will: Der größte Mensch der Welt ist Türke. Übrigens auch der Mann, der auf den Papst geschossen hat. Wir können uns auch rühmen, an der Spitze zu stehen bei der Einschränkung von Frauen- und Bürgerrechten. Wir sind die Nummer eins in Europa bei tödlichen Verkehrs- und Arbeitsunfällen. Unsere Wirtschaft mag ja schneller wachsen, aber wir sind noch immer am unteren Ende in Europa, was das Pro-Kopf-Einkommen betrifft. Immerhin können wir stolz darauf sein, dass von den 35.000 weltweit wegen Terrorismus Verurteilten 15.000 in türkischen Gefängnissen sitzen.

    Aber Vorsicht, Herr Türkmen, mit Ihren stolz präsentierten demografischen Daten und Fakten: Bevor Europa türkisch wird, könnte die Türkei kurdisch geworden sein. Und, eine Bitte noch: Sehen Sie sich doch nicht zu viele Filme wie „Die Eroberung (von Konstantinopel; Anm.) 1453“, „Süleyman der Prächtige“ oder „Tal der Wölfe“ an. Kollektives Ruhmgefühl – speziell, wenn es unbegründet ist – hat den Türken kein Glück gebracht.“

    http://diepresse.com/home/meinung/diesedeutschen/743226/Diese-Tuerken-von-Burak-Bekdil

    Nehmen Sie mal zur Kenntnis, dass es meine Prognosen sind, die hier so zutreffen.

    • 2. Februar 2013 um 01:10 Uhr
    • Thomas Holm
  388. 422.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-auf-der-sicherheitskonferenz-in-muenchen-wird-assad-diskutiert-a-881042.html

    „Münchner Sicherheitskonferenz: Gut, dass wir mal wieder über Syrien reden …

    Als man das letzte Mal in München über Syrien sprach, waren nach einem Jahr über 5000 Menschen ums Leben gekommen. Nun, ein weiteres Jahr später, sind es über 60.000.“

    Vorschläge für Hochrechnungen nimmt das NATO-Sekretariat entgegen.

    • 2. Februar 2013 um 01:15 Uhr
    • Thomas Holm
  389. 423.

    Dass noch ein Flieger runter kommt bevor es offiziell zum Gas übergeht, hatte ich vor ca. 8 Monaten gesagt

    „Syria FSA Al Qaeda terrorists attack civilians airplane Jan 31 2013″

    http://www.youtube.com/watch?v=I72m032RWug

    Bisschen üben noch, dann schaffen die das schon.

    • 2. Februar 2013 um 01:28 Uhr
    • Thomas Holm
  390. 424.

    So tickt diese ganze widerwärtige Volkshochschule-Kanaille

    „Die Terror-Zyniker – Von JÜRGEN TODENHÖFER

    Die seit Jahrhunderten andauernde aggressive Politik des Westens gegenüber der muslimischen Welt ist schließlich Hauptursache dieser Seuche. Palästina, Afghanistan und Irak sind nur die letzten Beispiele dieser verhängnisvollen Politik.“

    http://www.fr-online.de/politik/mal-i-und-syrien-einsaetze-die-terror-zyniker,1472596,21596690.html

    • 2. Februar 2013 um 01:47 Uhr
    • Thomas Holm
  391. 425.

    Da hat er recht …

    „Assad kann den Krieg noch lange führen. Alle, die seinen Sturz seit fast zwei Jahren „für übermorgen“ verkünden, haben sich geirrt. Sie täuschen sich möglicherweise auch über seine Zukunftspläne“

    … und wenn man Assad überleben lässt, dann ist nur noch die Frage, warum überhaupt so ein Hype um die dämlichen NGO-verführten Araber, die auf den US-Trick mit den bunten Revolutionen reingefallen sind.

    Autoritarismus wird halt outgesourced in der Globalisierung und da ist ein ganz breites Spektrum für; nicht nur die MLPD, die man dann „aber sischer dat“ als Kasper der Irrelevenz vorgeführt kriegt.

    • 2. Februar 2013 um 01:54 Uhr
    • Thomas Holm
  392. 426.

    @Boothby

    auf soviel Blödsinn kann ich nicht eingehen, sorry. Ihr elementares kognitives Versagen findet sich in in diesem Satz wieder

    Erst stimmen sie mit dem Ziel der völligen Vernichtung Israels überein, und dann geben sie mirnixdirnix zu, das der ganze Mummenschanz nur den Zweck hat, Israel zu provozieren, damit man anschließend Grund zum öffentlichkeitswirksamen Flennen hat, unfassbar.

    Unfassbar würe einzig, dass Sie es als abfällig „Flennen“ bezeichnen, wenn Menschen aus einer über 40 Jahre andauernden Untermenschenexistenz zu entfliehen versuchen. Das gibt durchaus die faschistoide Einstellung wieder, die auch in der israelischen Gesellschaft notwendig ist, um einen solchen Menschenrechtsraub zu praktizieren.

    Ihre Argumentation für den Menschenrechtsentzug an Palästinensern gleicht der eines islamistischen Vaters, der für die Käfighaltung seiner Tochter genauso begründet, dass die Tochter ihn Umbringen würde, wenn er der Tochter Rechte gewähren würde.

    Zum Glück haben wir das Rome Statut unterschrieben und dass die Palästinenser erstmalig(!) sich einen Weg schaffen konnten, die westliche Moralheuchelei und die Unterstützung für die Besatzungsapartheid effektiv gewaltfrei zu untergraben. Nach und nach werden die von Deutschland moralisch voll mitgetragenen Völkerrechtsverbrechen Israels vor dem IStGH verhandelt werden und Urteile werden folgen, die die bisherige Propaganda in den Medien ins richtige Licht rücken werden.

    Noch können beispielsweise auch Sie so tun, als ob es um „öffentlichkeitswirksamen Flennen“ frecher Jungs gehen würde, die für Streiche abgewatscht werden würden. Wenn unsere Gerichte gemäß der von uns beanspruchten Moral dokumentieren werden, dass es sich um Opfer von Massenmorden handelt, wird möglicherweise auch Ihnen die Schamlosigkeit des Menschenbildes Ihrer Argumentation bewusst werden. Ich glaubs aber nicht, weil ihre Toleranz für die Auslöschung Palästinas die gleiche Ignoranz gegenüber Gesetzen und der Leitkultur implizieren lässt, mit der retadierte Eltern ihre Kinder zwangsverheiraten und ebenfalls wie die Unterstützer der Besatzung auf die Leitkultur pfeiffen.

    • 2. Februar 2013 um 02:38 Uhr
    • Erol Bulut
  393. 427.

    @ By

    „Jedes Mal, wenn ich einen Türken finde, der nicht komplett bescheuert ist, male ich mir das dick im Kalender an –

    Ehrlich Holm, wie richtig soll man sie denn verstehen?“

    Ja bitte nicht: als Euphemismus; der hier war schon wieder keiner:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/yavuz-baydar-reagiert-auf-thesen-von-hoodbhoy-zum-islam-a-880432.html

    Hatte aber eine faire Chance gehabt.

    • 2. Februar 2013 um 07:54 Uhr
    • Thomas Holm
  394. 428.

    Shabiha, this ist the Arabic name of those kind of cars – Mercedes Benz

    „Syria and Israel: What’s Next?“

    Andrew Tabler a senior fellow in the Program on Arab Politics at The Washington Institute, where he focuses on Syria and U.S. policy in the Levant.

    Die Amis wissen schon, was sie an uns haben.

    http://www.youtube.com/watch?v=R165MGXakkk Min 18.25-18.35

    • 2. Februar 2013 um 08:03 Uhr
    • Thomas Holm
  395. 429.

    # 427

    „Der höchste Wert im Islam sei deshalb die Freiheit.“
    Autsch…, jetzt ist es nicht mehr der Frieden, sondern die Freiheit.
    Baydar meint wohl die zur Selbstbespaßung. Komiker.

    • 2. Februar 2013 um 08:15 Uhr
    • Lionel
  396. 430.

    Soziale Wandlungsfähigkeit des sunnitischen Islam erneut beeindruckend unter Beweis gestellt:

    http://www.thenational.ae/thenationalconversation/comment/traditional-temporary-marriages-are-now-a-permanent-problem

    Kaufleute wissen: Konkurrenz belebt das Geschäft; religiös weiterhin alphabetisierte Menschen wissen darüber hinaus:

    Konfessionelle Konkurrenz belebt die soziale Kreativität !

    … und die ethische Elastizität !

    • 2. Februar 2013 um 08:25 Uhr
    • Thomas Holm
  397. 431.

    @ Lionel

    Gemeint ist die Freiheit, sich gegen die Hölle zu entscheiden, die man aus Barmherzigkeit keinem Menschen, dem man nahe steht, nicht dicht genug ans Herz legen kann.

    Auch erscheint es angezeigt, unter diesem Vorzeichen möglichst vielen Menschen in der sozialen Umgebung, verwandschaftlich möglichst nahe zu stehen – zur Vermeidung eines Klimas von KÄLTE, welches entstünde, den Menschen als (auch biologisch) FREMDEN so indifferent-westlich (Freiheit zur Hölle, etc.) begegnen zu müssen.

    Das ist alles schon doch etwas umsichtiger geregelt, als im Christentum.

    Da ist jeder angehalten, päpstlicher, als der Papst zu sein – auch Renaissance-päpstlicher übrigens. Und das macht das ganze sogar auch wieder attraktiv.

    Zumindest, solange andere die Arbeit tun und die Kosten tragen.

    Man merkt, wie dieses ganze Herz-, Eier-, Kälte- und von sonst was Gequassel weiter Kreise unserer Migranten: doch sehr tiefe – eben bis ins spirituelle – reichende Wurzeln aufweist.

    • 2. Februar 2013 um 08:36 Uhr
    • Thomas Holm
  398. 432.

    Eintracht-Fanclub in Dubai gegründet – Bembel-Beduinen drücken die Daumen

    Irgendwas von Hessisch-halal auch …

    http://www.hr-online.de/website/radio/hr-info/index.jsp?rubrik=54163&key=standard_document_47424057

    • 2. Februar 2013 um 09:30 Uhr
    • Thomas Holm
  399. 433.

    AJE zeigt die inzwischen vielfach überholte Mutter aller Schamkulturen

    „Minami Minegishi shaved her head after breaking her management company’s most important rule – no dating.“

    Säure im Gesicht ist schamkulturell ein wesentlich glaubhafteres Statemant

    http://www.youtube.com/watch?v=mNNvE5Olf-0

    • 2. Februar 2013 um 09:38 Uhr
    • Thomas Holm
  400. 434.

    @ by

    „Ehrlich Holm, wie richtig soll man sie denn verstehen?“

    Es sind schnodderige Doktrinäre (wie Sie) einer elenden geistigen Fron-Vogtei (wie hier streckenweise) denen es zu danken ist, dass mit gefühlter 70% er Wahrscheinlichkeit der nächstbeste Abkömmling der prophetisch gesegneten Patronatsregion des Vereinten Gutmenschentums, der einem über dem Weg läuft, ein gottverdammtes Arschloch ist.

    Und stellen Sie sich vor: Ich wünschte, es wäre anders.

    • 2. Februar 2013 um 10:18 Uhr
    • Thomas Holm
  401. 435.

    „“Syrien ist auf dem Weg in die Hölle“, so sieht es der UN-Sondergesandte Brahmi. Es drohe die „Somalisierung“. Bis Ende des Jahres werde die Zahl der Toten die Marke von 100.000 überschreiten.“

    Da kann er aber locker noch ‚ne Null ‚dranmachen.

    „Daran hat die Weltgemeinschaft ihren Anteil. Die Uneinigkeit im Sicherheitsrat“ …

    welche durch das Ensemble des outgesourcten Neo-Autoritarismus des vereinten Gutmenschentums hierzulande perfekt reflektiert wird,

    „hat die Brutalisierung erst möglich gemacht.“

    Ihr erst Raum gegeben; ansonsten ist sie durchaus dortselbst zu hause.

    „Und je länger dieser Krieg dauert, desto schwerer ist er zu stoppen. Derzeit sehe es so aus, so formulierte es Brahimi kürzlich in einem UN-Bericht, als gebe es keine Lösung, die Syrien nicht komplett zerstören würde.“

    Korrekt. Komplett zerstören, ist korrekt.

    „Die Konfliktparteien, sagte Brahimi, seien inzwischen so sehr in den Kampf verstrickt, sie könnten das Problem nicht lösen.“

    Absolut korrekt.

    „Ebensowenig könnten dies die regionalen Mächte.“

    Aber den Versuch werden sie gleichwohl zu unterlassen nicht vermögen … und dann kommt das eigentlichen Popcorn-Programm.

    „Oppositionsführer al-Chatib machte der internationalen Gemeinschaft schwere Vorwürfe: Sie handle nicht, sie messe bloß die Länge der Bärte der Rebellen, rede von Dschihadisten und Terroristen, anstatt Assads Massaker zu thematisieren.“

    Während man auf Kirchentagen davon schweigt und den Arabischen Frühling bejubelt: und so sieht das ganze dann aus, wie eine Falle. Kann man verstehen.

    „Der Oppositionsführer sagte, man sei bereit, unter bestimmten Bedingungen mit dem Assad-Regime über einen friedlichen Wandel zu verhandeln.“

    Bingo. Und die Zukunft des tafsir liegt in Moskau.

    „Zu viele Fraktionen kämpfen inzwischen um Einfluss, sie haben zu viel investiert und zu viele Opfer gebracht und zu viele Verbrechen begangen, um einfach aufzugeben.“

    Ja. Exakt – und das sieht man schon nach 30 Sekunden Youtube.

    Aber nur, wenn man nicht völlig blind ist.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-02/syrien-krieg-sicherheitskonferenz/komplettansicht

    • 2. Februar 2013 um 10:33 Uhr
    • Thomas Holm
  402. 436.

    @mrx (#250), denken Sie, dass Sie der erste sind, der es in dieser Angelegenheit mit Bauernschläue versucht? Zur TRNZ hatte ich deutlich weiter vorne schon geschrieben. Blättern Sie sich halt nach vorne durch, wenn es Sie interessiert, auch wenn es nervig und umständlich ist. Beschwerden richten Sie bitte an diejenigen, die durch km-lang aneinandergereihte sinnfreie Einzeiler und zusammenhanglose links das Lesen im Kommentarbereich dieses Blogs regelmäßig zu einem Fall für die Antifolter-Kommission der UN machen.

    • 2. Februar 2013 um 10:58 Uhr
    • fse69
  403. 437.

    #276 (SB)

    „…Der Gang der PA zum ICC dürfte problematischer werden, als Sie vielleicht annehmen….“

    Nö. Dass der IStGh erst zum Zuge kommen kann, wenn die nationale Strafverfolgung ausbleibt, ist zwar richtig, ist allerdings gerade hinsichtlich der Siedlungspolitik kein Thema, da diese Teil der Staatsräson ist und nicht gegen nationales israelischen Recht verstößt, so dass es in dieser Frage auch keine nationale Strafverfolgung gibt, der Vorrang eingeräumt werden müsste.

    Israel muss auch nicht dem Rom-Statut angehören, es reicht vollends, wenn das Territorium desjenigen, auf dem das mutmaßliche Verbrechen begangen wird, diesem angehört (in diesem Punkt liegt die eigentliche Bedeutung der Anerkennung einer wie auch immer gearteten Staatlichkeit durch die UN-Vollversammlung).

    Drei und Vier sind vollkommen irrelevant. Der Art. des Rom-Statuts, der Siedlungspolitik in besetzten Gebieten dezidiert als Kriegsverbrechen definiert, wurde hier bereits zitiert. Selbstredend müsste der IStGh dann auch solche Fälle verhandeln, so denn die übrigen Voraussetzungen zur Begründung seiner Zuständigkeit erfüllt wären.

    Der Punkt fünf ist prinzipiell richtig. Natürlich könnten theoretisch auch von Palästinensern begangene Kriegsverbrechen vor dem IStGh landen. Praktisch sehe ich nicht so ganz, wo da ein Hindernis für einen etwaigen palästinensischen Beitritt zum Rom-Statut liegen soll. Um jemanden in Den Haag vor Gericht zu stellen, muss man seiner erst einmal habhaft werden. Und ob nun die PA oder die israelische Institutionen selber: es ist wohl kaum davon auszugehen, dass ein mutmaßlicher Terrorist, wenn man erst einmal seiner habhaft geworden ist, in den vorgeschalteten nationalen Instanzen unbehelligt bleiben würde.

    • 2. Februar 2013 um 11:32 Uhr
    • fse69
  404. 438.

    Natürlich kann man über die gezeigte Karikatur von Gerald Scarfe streiten. Was Herr Jörg Lau aber über Pink Floyd und Roger Waters schreibt, zeigt, dass er sehr wenig bis gar nichts von „The Wall“ verstanden hat. Mit diesem Werk wird jegliche Form von Gewalt radikal abgelehnt, egal von welcher Seite sie ausgeht. Aus den erwähnten Bombern bei „Goodbye, Blue Sky“ werden eben auch Kreuze und arabische Halbmonde abgeworfen, die Davidsterne und Dollarzeichen sind demgegenüber in keiner Weise besonders hervorgehoben. Um seinen eigenen Standpunkt zu untermauern, setzt Herr Lau aber in Klammern: „..(neben anderen totalitären oder religiösen Symbolen)..“ Die Botschaft von „Goodbye Blue Sky“ ist meiner Meinung nach ganz eindeutig: Es führt immer in eine Katastrophe, wenn Menschen versuchen, ihre Ideologien anderen aufzuzwingen. Ich halte „The Wall“ für ein sehr beeindruckendes Werk. Freilich läßt Kunst immer Spielraum für jeden, sich seine eigenen Gedanken zu machen. So ist meine ganz persönliche Auslegung von „The Wall“, dass in diesem Werk, tief berührend gezeigt wird, was alles passiert, wenn sich der Mensch von Gott abwendet, (wie gesagt, meine persönliche Auslegung). Übrigens, Herr Lau, der Satz „mother built a wall around me“, kommt so im gesamten „The Wall“- Album nicht vor, also: Setzen, Sechs. und falls Sie „humorvolleres“ als Pink Floyd suchen: Schauen Sie doch einfach „Wetten Dass?“ an, kleiner Tipp von mir, am Rande.

    • 3. Februar 2013 um 18:15 Uhr
    • Staltmeir Christian
  405. 439.

    @ Sultan

    1. Der betreffende Staat muß unwillig sein, den Fall zu verfolgen.
    2. Der Staat ‚Palästina‘ hat kein definiertes Territorium und dessen international anerkannten Vertreter haben nicht die volle Kontrolle darüber.
    3. und 4. Werden sehen.
    5. Hamas hat bislang nicht ein einziges Kriegsverbrechen verfolgt. Können Sie sogar im Goldstone-Report nachlesen.

    • 3. Februar 2013 um 20:19 Uhr
    • Serious Black
  406. Kommentar zum Thema

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