Ein Blog über Religion und Politik

Warum Hisbollah endlich auf die EU-Terrorliste gesetzt werden muss

Von 7. Februar 2013 um 12:24 Uhr

Meine Analyse aus der ZEIT von heute:

Erst war es nur ein Verdacht, als letztes Jahr im Juli sechs israelische Touristen und ein bulgarischer Busfahrer ermordet wurden: Dahinter steckt die libanesische Hisbollah, und hinter ihr wahrscheinlich der Iran.

Jetzt ist die erste Vermutung bestätigt worden: Im Touristenort Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste haben zwei Hisbollah-Agenten das Attentat vorbereitet. Der Innenminister Tzvetan Tzvetanov hat das in Sofia verkündet. Das wird Folgen haben – für die europäische Nahoststrategie und auch für die deutsche Antiterrorpolitik.

Dass die libanesische Islamistengruppe in Europa Israelis umbringt, macht eine stillschweigende Abmachung hinfällig. Sie ging so: Wir setzen euch nicht auf die Terrorliste. Ihr haltet euch dafür in Europa zurück.

Hisbollah hatte zwar schon vorher außerhalb des heimischen Libanon Anschläge begangen: Zwei Mal wurden in den neunziger Jahren in Buenos Aires verheerende Attentate auf israelische beziehungsweise jüdische Einrichtungen verübt: über 100 Tote und 500 Verletzte waren die Folge. Seither wuchs der Druck vonseiten der Israelis und der Amerikaner auf die Europäer, Hisbollah auf die Liste der Terrororganisationen zu setzen. Deutschland, Frankreich und Spanien haben sich dem aber bisher immer widersetzt: mit dem Argument, Hisbollah habe eine doppelte Natur; als militante Gruppe einerseits, die man bekämpfen müsse, und als legitime Partei andererseits (im Libanon), mit der man reden und verhandeln könne.

Das war nie ganz überzeugend: Denn verhandeln kann man – siehe Hamas – auch mit verbotenen Organisationen (wenn auch nur heimlich). Und die Vorstellung, bei Hisbollah zwischen militärischem und friedlichem Flügel unterscheiden zu können, war naiv: Hisbollah verhielt sich hier nur darum ruhig, weil sie Deutschland als Rückzugsraum nutzen konnte – um Propaganda zu treiben und Spenden zu sammeln. Als gemeinnützige Vereine getarnt (»Waisenkinderverein Libanon«), können Hisbollah-Gruppen hierzulande bis heute Geld eintreiben. Etwa tausend Aktivisten leben in Deutschland. Die Behörden beobachteten sie –und ließen sie gewähren, weil sie vermeintlich keine Gefahr »für uns« darstellen. Diese Haltung stand merkwürdig quer zum deutschen Bekenntnis, der Sicherheit Israels verpflichtet zu sein.

Nach den Enthüllungen über das Attentat von Burgas ist der faule Deal mit Hisbollah geplatzt. Eine Gruppe, die in Europa Menschen in die Luft sprengt, gehört auf die Liste der Terrororganisationen. Ausreden gibt es jetzt nicht mehr, und Deutschland wird das Mauern aufgeben müssen.

Und damit auch die bequeme Theorie über die doppelte Natur von Hisbollah: Sie sei militante Gruppe und zugleich Wohlfahrtsorganisation und Partei, mit erheblichem Einfluss auf die libanesische Regierung. Um den fragilen Frieden des Libanons nicht zu gefährden, dürfe man die Schiitenmiliz nicht in die Ecke treiben.

Da hat sie sich nun selbst hinbefördert. Es geht bei all dem übrigens nicht nur um Israel, die »zionistische Einheit«, der Hisbollah Vernichtung geschworen hat. Der Arabische Frühling und seine regionalen Folgen haben längst gezeigt, dass Hisbollah auch jenseits des Konflikts um Israel eine destruktive Kraft ist. Im syrischen Bürgerkrieg stellt Hisbollah sich ohne jede Rücksicht auf die Seite von Baschar al-Assad. Sie unterstützt seinen Krieg gegen das eigene Volk mit Kämpfern und Material, so wie Assad Hisbollah immer unter Waffen gehalten hat.

Deutschland verurteilt Assads terroristische Methoden der Kriegsführung. Es wird nun auch Hisbollah ächten müssen, die ihrem Paten zur Seite steht.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Zunächst einmal: die Verweigerung der Einstufung der Hisbollah als Terrororganisation folgte lange Zeit keineswegs einem stillschweigenden Deal, der sich auf die „doppelte Natur“ dieser Organisation bezog. Die längste Zeit war sie auch in ihrer Natur als paramilitärische Organisation völkerrechtlich legal und weithin als legitime bewaffnete Widerstandsbewegung gegen Israels Besatzung im Libanon anerkannt.

    Desweiteren wüsste ich gerne mehr über diesen Anschlag in Bulgarien. Es klingt weder glaubwürdig, noch plausibel, dass Hisbollah aus heiterem Himmel Jagd auf israelische „Touristen“ auf dem Balkan macht. Wer waren diese „Touristen“? Dieser Anschlag fiel in eine Zeit, in der Israel auf der Suche nach alternativen Flugrouten für einen Angriff auf Iran war (ist). Eine dieser Planungen sah eine Route über Griechenland, Bulgarien, quer über das Schwarze Meer in den Kaukasus (Georgien?), von dort auf einen gepachteten Luftwaffenstützpunkt in Aserbaidschan vor, der als Ausgangspunkt für etwaige Angriffe auf den benachbarten Iran angedacht war (ist).

    Wenn tatsächlich Hisbollah hinter diesem Attentat steckt – womöglich im Auftrag Irans – würde ich mal darauf tippen, dass ein Zusammenhang zwischen diesen Planungen und besagten „Touristen“ besteht. Terror? Meinetwegen. Dann fällt er allerdings womöglich in die gleiche Kategorie von Terror, wie die Ermordung iranischer Nuklearwissenschaftler im israelischen Auftrag. Wenn Sie sich dazu durchringen können, dies als Staatsterrorismus zu brandmarken, habe ich keine Probleme mit Ihrem Artikel. Falls nicht, sollten wir – in Anlehnung an die Kriterien des SWZ – mal über inverse 3-D-Logik reden.

    • 7. Februar 2013 um 13:01 Uhr
    • fse69
  2. 2.

    wenn beteiligung am krieg in Syrien zum maßstab wird – dann wird die liste der terrororganisationen aber sehr lang!
    und wenn quasi-geheimdienstliche operationen im ausland – dann ebenfalls.

    die eigentlich idiotische 3-D-regel ist auf den fall angewandt vielleicht mal zu was nutze. denn das ergebnis ist: doppelter standard

  3. 3.

    @ fse69: Gibt es Ihnen zu denken, dass das Attentat von Burgas genau 18 Jahre nach dem Attentat auf das Jüdische Gemeindezentrum in Buenos Aires geschah? Siehe: http://en.wikipedia.org/wiki/AMIA_bombing
    Sind Israelis nicht Touristen, wenn sie in Burgas unterwegs sind, sondern als solche immer legitime Anschlagsziele? Vergleichbar mit Atomwissenschaftlern, die an einem illegalen Waffenprogramm arbeiten? Ich sehe Unterschiede. Israel tötet keine libanesischen Touristen, das wäre die Parallele.

    • 7. Februar 2013 um 13:19 Uhr
    • Jörg Lau
  4. 4.

    sorry, aber diese zuschreibung von Amia zu Iran/Hisbollah riecht doch stark nach rat Knarrpanti: den täter haben wir, die tat werden wir schon noch finden.

  5. 5.

    Wennn es tatsächlich Beweise für eine Täterschaft der Hisbollah gäbe, dann würden Politik & Medien sie dem Publikum gewiss nicht vorenthalten.
    So bleibt der Eindruck einer gesteuerten Kampagne, und das arme Bulgarien ist sicherlich über jeden Dollar froh, den es auf diese Weise erhält.

    • 7. Februar 2013 um 14:42 Uhr
    • H.Körner
  6. 6.

    Hisbollah hatte zwar schon vorher außerhalb des heimischen Libanon Anschläge begangen: Zwei Mal wurden in den neunziger Jahren in Buenos Aires verheerende Attentate auf israelische beziehungsweise jüdische Einrichtungen verübt: über 100 Tote und 500 Verletzte waren die Folge.

    @ Jörg Lau

    Die Hisbollah war in den neunziger Jahren auch in das Berliner Mykonos-Attentat verwickelt:

    Drahtzieher des Attentats war der seit Beginn der 1980er Jahre in Deutschland lebende Iraner Kazem Darabi. Er spähte Gegner des Teheraner Regimes in Deutschland aus und leitete die Berliner Filiale der Hisbollah. Die Mörder trafen sich zu Absprachen in einer Moschee in Berlin-Kreuzberg und in Darabis Wohnung in der Detmolder Straße. Die Bekämpfung der Opfer war von dem damaligen Minister für Nachrichtendienste und Sicherheitsangelegenheiten der Islamischen Republik Iran, Ali Fallahian, angekündigt worden, nachdem schon der Vorgänger im Amt des Vorsitzes der Demokratische Partei Kurdistan-Iran, Dr. Abdul Rahman Ghassemlou, 1989 in Wien ermordet worden war. Gegen den von Interpol gesuchten Ali Fallahian bestehen Haftbefehle Deutschlands, der Schweiz und Argentiniens wegen mutmaßlichen Mordes. Mohammed Atris sowie zwei weitere vom Kammergericht verurteilte Libanesen werden der Hisbollah zugerechnet. Offensichtlich spannten iranische Stellen Hisbollah-Mitglieder oder Sympathisanten für ihre Zwecke ein, ohne dass die Führung der libanesischen Schiiten-Miliz in Beirut immer eingeweiht war.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mykonos-Attentat

    • 7. Februar 2013 um 16:36 Uhr
    • N. Neumann
  7. 7.

    Wer waren diese “Touristen”?

    @ Fatti Sultan

    War darüber in der Milli Gazete nichts zu lesen?

    Das Ganze ist jedenfalls noch viel irreführender: Der Mossad-Busfahrer wurde als Bulgare, Busfahrer und Muslim getarnt:

    The names of those killed are Maor Harush, 24, and Elior Price, 25, from Acre; Itzik Kolangi, 28, and Amir Menashe, 28, from Petah Tikva; Kochava Shriki, 42, from Rishon Letzion. The sixth victim was the Bulgarian bus driver, Mustafa Kyosov, 36.

    http://www.haaretz.com/news/national/israel-names-five-victims-of-bulgaria-terror-attack-1.452308

    • 7. Februar 2013 um 17:16 Uhr
    • N. Neumann
  8. 8.

    Es ist ein wenig naiv zu ignorieren, dass das Attentat von Burgas nach den bisherigen Ermittlungen (Zuordnung Verdächtiger zur Hisbollah) mit höchster Wahrscheinlichkeit eine Vergeltung für die Ermordung Imad Mughniyah gewesen ist. Der Jahrestag des Argentienienattentats, der wohl von Mughniyah organisiert worden ist, sieht schon sehr nach „Rache“ (oder wie auch immer das man nennen mag) aus.

    Klar, wer Zivilisten ermordet, gehört als Terrororganisation eingestuft !!! Dementsprechend ist die Hisbollah eine Terrororganisation, und zwar eine, die das Baby der israelischen Gewalt im ersten Libanonkrieg gewesen ist.

    Doch wenn man keine doppelten Standards anlegt und unter den israelischen Opfern des Attentats in Burgas mindestens ein israelischer Soldat gewesen ist, der im zweiten Libanonkrieg mit 1200 ermordeten libanesischen Zivilisten teilgenommen hat, wird es Problematisch mit den gewohnten doppelten Standards. Dann kann man die weiteren israelischen Zivilisten-Opfer des Attentats genauso als Kollateralschaden verkaufen, wie es hier allzuleicht mit den von Israel ermordeten Zivilisten in Gaza und Libanon getan wird. Dann müsste man entweder das Attentat in Burgas als das ansehen, was Israelischer Gewalt von den Unterstützern der Besatzung immer zugestanden wird, kein Terror zu sein, oder Israelische Gewalt an Zivilisten ebenfalls als Terror ansehen und die israelische Regierung als Terrororganisation einstufen.

    Das nur zu den doppelten Standards, ohne die religionsfaschistische Hisbollah verniedlichen zu wollen, wie man es bei der Verniedlichung der Gewaltbesatzung Israels von den Besatzungsunterstützern gewohnt ist.

    Herr Lau,
    wäre es eigentlich OK, wenn Iranische Staatskiller israelische Atomwaffenphysiker ermorden, oder dürfen das dann doch nur die Israelis?
    Ich finde ihren Hinweis auf die „Illegalität“ des Iranischen Atomphysikers schon bemerkenswert hergeleitet. Ihr Einsatz für das „Israelische Recht“ auf Ermordung des Iraners bdarf schon einen näheren Blick. Die „Illegalität“ des Ermordeten Iraners wäre mit einer Kündigung des Atomwaffensperrvertrages durch den Iran aufgehoben. Für eine von Ihnen verteidigte Todesstrafe schon ein hartes Urteil. Nur wird es in dem Punkt merkwürdig, wo Israel , dass dem Atomwaffensperrvertrag nicht angehört, nach Ihren Worten als Vollstrecker einese so harten Todesurteils legitimiert sein soll. Wenn schon, müssten andere dem Atomwaffensperrvertrag angehörige Staaten so ein Todesurteil vollstrecken. Dürften dann auch Iranische Agenten andere Wissenschaftler ermorden, die einem Land angehören, dass sich nicht an den Atomwaffensperrvertrag halten. Die USA hat ja, wenn ich mich richtig erinnere, auch ihre Probleme damit.

    Tja Herr Lau, wie man es dreht, die Israelische Regierung steht der Hisbollah wohl in nichts nach, was die Ermordung von Zivilisten betrifft, zu dem auch der Iranische Physiker aus israelischer Sicht zu zählen ist. Dementsprechend sind dann konsequent beide als Terrororganisationen zu betrachten.

    Warum Sie hervorheben müssen, dass der Atomwphysiker angeblich Illega gewesen wäre, erklärt sich auch aus abgeschnittenen inhaltsverfälschenden Cartoondarstellungen und sonstiger sehr geblendet parteiischer Sich, die konsequent mit Zensur beschützt wird.

    Wieso Sie meinen,

    • 7. Februar 2013 um 17:32 Uhr
    • Erol Bulut
  9. 9.

    @ Horst

    wäre es eigentlich OK, wenn Iranische Staatskiller israelische Atomwaffenphysiker ermorden,

    Nø.

    • 7. Februar 2013 um 18:33 Uhr
    • MRX
  10. 10.

    @Riexschmalpürli

    psssst !

    Bei Ihnen wissen wir ja, dass Sie eine offene Doppelmoral leben, wo Sie ohne zu heucheln sich eindeutig zu rassistischen Sichtweisen bekennen.Wie zum Beispiel, dass Palästinenser als Untermenschen der jüdischen Israelis Vogelfrei sind.

    Ich frage jemanden, der noch voheuchelt, seiner Doppelmoral nicht bewusst zu sein.

    • 7. Februar 2013 um 19:13 Uhr
    • Erol Bulut
  11. 11.

    @ Porno Hotte

    , dass Sie eine offene Doppelmoral leben,

    Logikversager.

    • 7. Februar 2013 um 19:18 Uhr
    • MRX
  12. 12.

    Wird der Mossad jetzt auch zur Terrororganisation ernannt und in Europa verfolgt? Und Israel müßte bei der Logik von Jörg Lau ja auch zum Terrorstaat ernannt werden, da es auch in Bombenattentate verwickelt ist. Für die Ermordung iranischer Atomwissenschaftler hätte Israel die gleiche Behandlung wie die Hisbollah verdient. Aber leider haben wir ja unsere Dopelstandards und nur die Hisbollah wird angegriffen, während wie Israel weiterhin Waffen liefern.

    • 7. Februar 2013 um 19:49 Uhr
    • Hein Fragt
    • 7. Februar 2013 um 20:01 Uhr
    • MRX
  13. 14.

    – Ägypten – Islam –

    An Egyptian Salafi preacher said raping and sexually harassing women protesters in Cairo’s Tahrir Square is justified, calling them “crusaders” who “have no shame, no fear and not even feminism.”

    … Ahmad Mahmoud Abdullah, known as “Abu Islam” and owner of the private television channel of “al-Ummah,” said … “They tell you … that naked women — who are going to Tahrir Square because they want to be raped — are a red line! …”
    Abu Islam added that these women activists are going to Tahrir Square … to be sexually abused because they had wanted to be raped …

    http://english.alarabiya.net/articles/2013/02/07/264982.html

  14. 15.

    – Tunesien – anti-islamistische Protest-Unruhen –

    Judges and lawyers began a two-day strike Thursday in protest at the murder of Chokri Belaid, himself a trained lawyer, and vented anger at Tunisia’s ruling Islamist party’s perceived interference in the judiciary.
    At the court of first instance in Tunis, men and women dressed in black robes chanted the national anthem at the top of their voices before angrily denouncing the assassination of Belaid, who was a virulent critic of Ennahda, the ruling party.

    Text + Video:

    http://english.alarabiya.net/articles/2013/02/07/264972.html

    • 7. Februar 2013 um 20:11 Uhr
    • MRX
  15. 17.

    @Riexmiez

    touche. Ausnahmweise muss ich Ihnen mal Recht geben. Keine Doppelmoral! Bei Ihnen herscht offene Befürwortung des Untermenschentums ohne wenn und aber.

    • 7. Februar 2013 um 20:16 Uhr
    • Erol Bulut
  16. 18.

    Wieder Logikversager. Übermenschentum hätten Sie schreiben müssen.

    • 7. Februar 2013 um 20:31 Uhr
    • MRX
  17. 19.

    nun, hier mein k zu dem artikel von jl auf zo:

    soweit zur assad-hisbollah connection:

    lobpreiset den herrn

    https://www.youtube.com/w

    und das kann man dann auch noch wunderschön mit vielen worten umschreiben:

    hxxps://www.youtube.com/w…

    was aber nicht davon ablenken sollte, dass da einige auf der anderen seite auch extrem ideologieverhaftet sind.
    lässt sich leicht durch kurze suche im internet verifizieren (pbuh).

  18. 20.

    @Publicola

    Hat nichts mit dem Islam zu tun.

    • 7. Februar 2013 um 21:37 Uhr
    • Mamas Liebling
  19. 21.

    Terror betreiben da unten doch wohl ausnahmslos alle und zwar bei jedem Konflikt und bei jedem Waffengang, natürlich auch der Staat Israel. Weder die eine noch die andere Seite hat sich irgendwann an die ethischen Maßstäbe gehalten, die wir aus westlicher Sicht dort anlegen und das seit hundert Jahren. Kritisieren wir dann die einen, sind wir Zionisten oder Rassisten, kritisieren wir die anderen, sind wir natürlich sofort Antisemiten. Aus diesem völlig sinnfreien Kommunikationsspiel sollte sich der Westen endlich ausklinken. Entweder, wir haben das Ziel, da unten alle Beteiligten zu ihrem Glück zu zwingen oder wir unterliegen tatsächlich der hier von mehreren Kommentatoren bemängelten Doppelmoral. Daher ist die Fragestellung in diesem Zusammenhang m.E. weniger eine moralische als eine ganz pragmatische: ist es dem Ziel einer stabilen Zweistaatenlösung sachdienlich wenn wir Hisbollah auch offiziell als Terrorgruppe deklarieren oder nicht?

    • 7. Februar 2013 um 22:18 Uhr
    • cwspeer
  20. 22.

    @ cwpeer

    „Terror betreiben da unten doch wohl ausnahmslos alle und zwar bei jedem Konflikt und bei jedem Waffengang“

    Sind wir hier jetzt auf dem Brettergymnasium gelandet ?

    „natürlich auch der Staat Israel“

    Ach so, deswegen.

    „Weder die eine noch die andere Seite hat sich irgendwann an die ethischen Maßstäbe gehalten, die wir aus westlicher Sicht dort anlegen“

    Man könnte argumentieren, dass die Araber nur auf Ziele halten, die für sie groß genug sind, um sie nicht zu verfehlen, daher die vielen Krankenhaustreffer in Libyen und Syrien, was zugleich erlauben würde, die hochstehenden westlichen Maßstäbe als elitär-arrogant und neo-kolonialistisch zu denunzieren. Dazu würde dann auch passen, dass Israel bei den westlichen Maßstäben mit dabei ist.

    „kritisieren wir die anderen, sind wir natürlich sofort Antisemiten.“

    Als Ungedienter wären Sie bei der Beurteilung von Militaria vom Risiko des Antisemitismus freigestellt.

    „Entweder, wir haben das Ziel, da unten alle Beteiligten zu ihrem Glück zu zwingen“

    Es handelt sich um Wirkungsstätten von Propheten !

    „dem Ziel einer stabilen Zweistaatenlösung sachdienlich“

    Am besten wir erkennen die HB diplomatisch an, das würde eine drei, vier, viele: neue Staatenlösung für die Levante (frei nach Che Guevara) beschleunigen.

    Das hier wollte ich noch los werden an einen wirklich gottesfürchtigen Menschen:

    „Abkehr von der Schia im Iran – “Ein Tsunami des Atheismus““

    http://de.qantara.de/Ein-Tsunami-des-Atheismus/20624c22743i0p18/index.html

    Die machen jetzt auch New-age; ob da Beschneidung noch mit bei ist, ist wohl nicht nicht ausgemacht.

    • 8. Februar 2013 um 01:22 Uhr
    • Thomas Holm
  21. 23.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-verteidigungsminister-pentagon-warfuer-bewaffnung-syrischer-kaempfer-a-882118.html

    „US-Präsident Barack Obama habe sich aber letztlich gegen die Bereitstellung von Waffen entschieden.“

    Die Technokraten wollten noch mal ein Herz haben; Obama aber beschloss, die Sunniten verrecken zu lassen. Er ist doch cooler, als viele sagen.

    • 8. Februar 2013 um 03:00 Uhr
    • Thomas Holm
  22. 24.

    @ Logikversager #8

    da palästinensische Menscherechtsorganisationen Hamasleute nur dann als Terroristen zählen, wenn Sie mit der Waffe in der Hand sterben, bin ich gespannt, wie Sie einen hypothetischen Libanon-Veteranen auf Urlaubsreise zu einem ‚legalen‘ Ziel umdeuten wollen.

    • 8. Februar 2013 um 08:59 Uhr
    • Serious Black
  23. 25.

    @ SB

    Das ist der Unterschied:

    Der Jude ist immer im Dienst,

    während beim Araber:

    Dienst Dienst und Schnaps Schnaps ist.

    So wirkt genau die falsche Seite völlig unfanatisch.

    • 8. Februar 2013 um 09:36 Uhr
    • Thomas Holm
  24. 26.

    @ TH

    Schnaps

    Das war jetzt aber (kultur)unsensibel!

    • 8. Februar 2013 um 09:42 Uhr
    • Serious Black
    • 8. Februar 2013 um 09:49 Uhr
    • Serious Black
  25. 28.

    @ SB

    Dachte ich mir doch, dass wieder irgendwas nicht passt. Also noch mal:

    Anders als der Russe, trinkt der Araber keinen Schnaps im Dienst, denn da ift er Ffeige.

    • 8. Februar 2013 um 09:52 Uhr
    • Thomas Holm
  26. 29.

    But one of the dangers in the Gulf is that Iran’s Supreme Leader will get his Washington analysis wrong and think we are bluffing when we mean business. News of planned Pentagon cuts in the Gulf will stiffen his spine and makes war just a little more likely. A better political class would know this and act accordingly. We seem to be passing through one of those recurring eras in American history when, despite the presence of some outstanding individuals, our national leadership class is not quite up to its job.

    http://blogs.the-american-interest.com/wrm/2013/02/07/what-washingtons-budget-battle-means-for-mullahs-in-iran/

    • 8. Februar 2013 um 10:16 Uhr
    • Serious Black
  27. 30.

    @ cwspeer # 21

    Wer will noch mal wen auslöschen?

    • 8. Februar 2013 um 10:45 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  28. 31.

    @ SB

    Einn Plädoyer gegen Gemeinschaftelei, da kriegt der Jefe aber die Krise.

    • 8. Februar 2013 um 11:11 Uhr
    • MRX
  29. 32.

    30 hjs
    Die sunniten die alaviten ?
    Die christen in den libanon, die alaviten ins grab. Ist das nicht eine parole in syrien ?

    • 8. Februar 2013 um 11:12 Uhr
    • ernsthaft
  30. 33.

    @ JL

    Während hier im Blog und im ZO-Index schon die Überschrift Ihres Artikels klar macht, daß Deutschland Hizb’Allah auf die Liste setzen sollte, wird bei ZO eine Frage draus:

    Muss Deutschland Hisbollah auf die Terrorliste setzen?

    • 8. Februar 2013 um 11:20 Uhr
    • Serious Black
  31. 34.

    @SB
    „Meine Analyse aus der ZEIT von heute:..“
    trägt auch in der Print-ZEIT als Überschrift die von Ihnen zitierte Frage.
    —————–

    http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article113460873/54-Millionen-Scheck-wird-von-US-Behoerden-geprueft.html

    • 8. Februar 2013 um 11:25 Uhr
    • MRX
  32. 37.

    @ e

    Nein, die Parole lautet: Jeder schnappt sich was er bekommen UND behalten kann.

    Die Jihadisten wollen nicht nur die Ungläubigen (Assad-Regime, dessen Verbündete und alle syrischen Alawiten) abmurksen, sie machen auch keinerlei territoriale Kompromisse. D.h. die nicht mit Assad verbündeten Kurden (Sunniten, aber keine Araber) müssen auch in die Schranken gewiesen werden.

    Wieder ein Beispiel dafür, daß der uns vernünftig erscheinende Ansatz ‚Der Feind eines Feindes ist mein Freund‘ nicht überall auf der Welt gilt.

    • 8. Februar 2013 um 11:29 Uhr
    • Serious Black
  33. 38.

    meines…

    • 8. Februar 2013 um 11:30 Uhr
    • Serious Black
  34. 39.

    37 sb
    Sehr richtig. Und welche bevölkerungsgruppen in nahost sind am stärksten in ihrer existenz bedroht ?

    • 8. Februar 2013 um 11:41 Uhr
    • ernsthaft
  35. 40.

    Ernsthaft

    Alawiten bitte

    • 8. Februar 2013 um 11:45 Uhr
    • cem.gülay
  36. 41.

    Heute schrieb die Süddeutsche, die Islamisten wären Legal an die Macht gekommen.

    Das war Hitler auch

    Und nun.

    Was machen wir mit den Anti-Demokraten in Tunesien und Ägypten.

    Warum hat man denen nicht gleich die Macht ausgehändigt und sich die Farce der Wahlen erspart.

    Was mach die Gutmenschenschickeria jetzt in Europa. Unterstützt sie die „Terroristen“(wahren Demokraten) oder nicht?

    • 8. Februar 2013 um 11:50 Uhr
    • cem.gülay
  37. 42.

    OT

    Hahn, FDP, zweifelt Röslers Deutschtum an. Er meint Deutschland wäre noch nicht bereit für einen längerfristigen vietnamesischen Vizekanzler.

    Endlich mal einer mit Cohones

    • 8. Februar 2013 um 11:53 Uhr
    • cem.gülay
  38. 43.

    Cojones

    • 8. Februar 2013 um 11:54 Uhr
    • MRX
  39. 44.

    Ein spanisches Wort, das Horst sicher kennt.

    • 8. Februar 2013 um 11:54 Uhr
    • MRX
  40. 45.

    Hisbollah

    Auch perfide,

    Macht keine Anschläge in Europa und wir lassen euch in Ruhe.

    Wenn die Juden woanders sterben, ist es Okay

    • 8. Februar 2013 um 11:55 Uhr
    • cem.gülay
    • 8. Februar 2013 um 11:56 Uhr
    • MRX
  41. 47.

    MRX

    Cojones

    Danke.

    • 8. Februar 2013 um 11:56 Uhr
    • cem.gülay
  42. 48.

    MRX

    Cojones der Hahn

    Anders gesagt, ein Hahn mit Eiern

    • 8. Februar 2013 um 12:04 Uhr
    • cem.gülay
  43. 49.

    Sie meinen kein Kapaun.

    • 8. Februar 2013 um 12:09 Uhr
    • MRX
  44. 50.

    Mrx

    Nee, Integrationsminister Jörg Uwe Hahn aus Hessen

    Ich lach mich weg.

    Integrationsminister!

    • 8. Februar 2013 um 12:15 Uhr
    • cem.gülay
  45. 51.

    Mrx

    Kapaun

    Hi, hi

    Ich dachte so heißt jemand

    • 8. Februar 2013 um 12:19 Uhr
    • cem.gülay
  46. 52.

    @ e #39

    Wer nicht kämpfen kann, wird Opfer. Homo homini lupus.

    • 8. Februar 2013 um 12:20 Uhr
    • Serious Black
  47. 53.

    @ Cem

    Der Kapaun ist ein kastrierter Hahn.

    • 8. Februar 2013 um 12:22 Uhr
    • Serious Black
  48. 54.

    Halb OT

    „UN DISCOURS D’INCITATION À LA HAINE DANS LES MOSQUÉES“

    „En arrière-fond, l’on a un discours d’incitation à la haine dans les mosquées et même venant de personnalités connues“, condamne encore la responsable d’HRW. Lors du „Printemps des arts“ à Tunis, l’imam de la mosquée de la Zeitouna, à Tunis, placée sous la supervision de l’Etat, a déclaré que les personnes qui avaient fait ces œuvres offensaient l’islam et devaient être tuées. Des vidéos ont circulé dans lesquelles des prédicateurs de l’île de Jarzis ont appelé au meurtre de Chokri Belaïd et d’Ahmed Nejib Chebbi, le chef du Parti républicain. Ces appels au meurtre ont été lancés contre eux car ils avaient soutenu cette manifestation et s’y étaient rendus. Ahmed Nejib Chebbi a par ailleurs déclaré, jeudi 6 février, qu’il figurait „sur une liste de personnalités à assassiner“ et qu’il bénéficiait d’une protection officielle.

    http://www.lemonde.fr/tunisie/article/2013/02/07/la-tunisie-en-prise-a-un-climat-deletere-de-haine-et-de-violence_1828631_1466522.html

    • 8. Februar 2013 um 12:47 Uhr
    • MRX
  49. 55.

    @MRX #35 Claudias grüne Kleider,

    Einen ausgesprochenen zufriedenen Eindruck machte die grüne Bundesvorsitzende Claudia Roth am Wochenende auf der Münchener Sicherheitskonferenz, als sie den iranischen Botschafter Ali Reza Sheikh Attar schon von weitem begrüßte, einen jovialen Knicks vor seiner Exzellenz tätigte um schließlich, „High-Five“ rufend mit dem fröhlich lachenden Gesandten der “Islamischen Republik” einzuschlagen.
    (…)
    In Zeiten, da anzügliche Dirndlsprüche unter Sexismusverdacht geraten, ganz selbstverständlich hinzunehmen, dass ein Mann Frauen prinzipiell nicht die Hand nimmt, hat etwas Heuchlerisches.

    Wieso heuchlerisch? Das grenzdebile, deutsche Sexismusgekeife atmet doch geradezu den Geist der Scharia. Die islamische Republik Iran erweist sich vor diesem Hintergrund als wegweisend für den modernen Himmelreich-Feminismus. Ganz in diesem Sinne sollte man Claudia Roth mit 50 Peitschenhieben in Erinnerung rufen, dass eine derart plumpe Anmache eines rechtgläubigen Mannes heutzutage einfach nicht mehr geht.

    • 8. Februar 2013 um 13:05 Uhr
    • Saki
  50. 56.

    Cem,
    gemach, gemach*:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fdp-roesler-hahn-ist-ueber-jeden-rassismusverdacht-erhaben-12055596.html

    *“Mal langsam! Keine Panik! Nichts überstürzen!“

  51. 57.

    @Riexschmalspürli

    da hatten Sie mal einen lichten Moment und dann wieder das Gewohnte Versagen in logischen Belangen. Wo es Untermenschen gibt gibt es logischerweise auch den Übermenschen. Ein „Muss“ ist nur ihr devotes Verhalten mir gegenüber.

    @Propagandablacky

    Veteranen, Reservisten und sonstige aktive Teilnehmer an dem tödlichen Angriffen auf die Libanesische Zivilbevölkerung während des zweiten Libanonkrieges sind nicht weniger oder mehr legitim, als die Ermordung jener Mörder, die das Attentat in Argentien durchgeführt haben, wenn man die Taten zugrunde legt.
    Das ist das blöde an einer Rachekultur, der Israel genauso anhängt, wie die von Israelischer Gewalt Betroffenen.
    Israel ist nunmal ein Militärstaat, der seine Bevölkerung in Geiselhaft nimmt, um den Völkerrecht brechenden gewaltbelasteten Landraub wie die letzten 40 Jahre fortzusetzen.

    Gut, die Hisbollah ist nur noch eine Zecke, die sich an dem von Israel gegen die Palästinenser ausgeübten Verbrechen nährt und somit eigentlich leicht ausgehungert werden könnte, wenn Israel nicht im Sinne hätte, sich als Apartheidsstaat sich zu verewigen. Aber das traurige ist, dass Israel geringe Opfer in Kauf zu nehmen bereit ist, um mit dieser Zecke Nullchecker wie HJS zu blenden.

    @HJS

    es ist immer wieder faszinierend wie gleichgültig oder unterstützend Menschen wie Sie das seit 40Jahren real(!) praktizierte permanente Vernichten Palästinas hinnehmen 7und fördern, und die „gewollte“ aber unmöglich durchführbare Vernichtung Israels so verdammen können.

    @CWSPEER

    Ein Fehler bei der Betrachtung des Nahostkonflikts ist, dass es nicht ein Konflikt ist. Der Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel ist ein anderer als zwischen Palästina und Israel. Die Libanesen haben unter israelischer Gewalt gelitten und tun es immer noch (z.B. wegen der Massen an israelischen Streubomben, derer nach der Vereinbarung zu Waffenstillstand im letzten Krieg noch eine Million vor dem Inkrafttreten von Israel abgeworfen wurde – in den Augen der Nibelungentreuen Besatzungsunterstützer natürlich keine Aktion eines Terrorstaates). Aber im Gegensatz zu den Palästinenser ist deren Heimat nicht durch eine praktizierte Vernichtung durch Israel betroffen.

    Es ist Palästina, dass immer noch um seine Existenzrecht kämpfen muss. Im Hisbollah-Libanon ist Israel vorerst nur ein ideologischer Feind. Zwei verschiedene Feinde mit denen Israel separat „Frieden“ schließen könnte, wenn es wollte. Aber solange Israel den Palästinensern deren Existenzrecht raubt, hilft die Zecke Hisbollah dabei, weil Israel darauf aufbauend die Propaganda verbreiten kann, dass deren Konflikte sich nicht im einzelnen, sondern nur gesamt lösen lassen.

    • 8. Februar 2013 um 13:50 Uhr
    • Erol Bulut
  52. 58.

    „Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.“

    „Schon so weit“ kann man auf zwei völlig unterschiedl. Art und Weisen lesen. Hier ist’s aber rehc tklar (wenngleich ich gestehe, dass ich den Spruch in der Tagesschau gestern noch anders verstand.)

    Ich meine, Hahn wird missverstanden, wenn man ihm Rassismus vorwirft. Es ist geradezu andersrum: im Grunde unterstellt er „unserer Gesellschaft“, eben möglicherw. noch nicht „so weit“ zu sein; und also ein Rassismusproblem zu haben. PI müsste sich drüber aufregen – falls sie ihn richtig verstanden haben.

    • 8. Februar 2013 um 14:14 Uhr
    • MM
  53. 59.

    „BANDAS NAIKE (DJ_THE_…) – 08.02.2013 12:25 Uhr
    Die Berufsempörten
    Wenn ein Grüner Politiker genau das gleiche gesagt hätte wie Hahn, wären die Medien und die Gesellschaft zutiefst schockiert über die immer noch so ausländerfeindlich gesinnte deutsche Bevölkerung. Um diese Ressentiments zu verringern gäbe es dann eine Talk Show nach der anderen zu diesem Thema und es würden mehr Aufklärungskurse sowie weitere Förderungsmaßnahmen für Mitbürger mit Migrationshintergrund usw. gefordert.“
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fdp-roesler-hahn-ist-ueber-jeden-rassismusverdacht-erhaben-12055596.html

  54. 60.

    Terror betreiben da unten doch wohl ausnahmslos alle und zwar bei jedem Konflikt und bei jedem Waffengang, natürlich auch der Staat Israel. Weder die eine noch die andere Seite hat sich irgendwann an die ethischen Maßstäbe gehalten, die wir aus westlicher Sicht dort anlegen und das seit hundert Jahren. Kritisieren wir dann die einen, sind wir Zionisten oder Rassisten, kritisieren wir die anderen, sind wir natürlich sofort Antisemiten. Aus diesem völlig sinnfreien Kommunikationsspiel sollte sich der Westen endlich ausklinken. Entweder, wir haben das Ziel, da unten alle Beteiligten zu ihrem Glück zu zwingen oder wir unterliegen tatsächlich der hier von mehreren Kommentatoren bemängelten Doppelmoral. Daher ist die Fragestellung in diesem Zusammenhang m.E. weniger eine moralische als eine ganz pragmatische: ist es dem Ziel einer stabilen Zweistaatenlösung sachdienlich wenn wir Hisbollah auch offiziell als Terrorgruppe deklarieren oder nicht?

    @ CWSpeer

    Gott sei Dank ist nicht der ganze Westen ein protestantischer Pfarrer und handelt und redet nach Maßgabe der déformation professionnelle der politisch-moralischen Äquidistanz. Schon zu Zeiten des Kalten Kriegs hatten tatsächliche oder geistige Ostermarschierer nichts zu entscheiden und haben praktisch niemanden zum Friedensglück gezwungen.

    Die Hisbollah hat inzwischen jeden Anspruch gegenüber Israel verwirkt, Israel hat sich längst aus dem Libanon zurückgezogen, auch gibt es keine Hisbollah-Gefangenen in Israel mehr. Die Bundesrepublik Deutschland, der man keine politisch-moralische Äquidistanz zwischen Israel und der Hisbollah nachsagen kann, hatte vor noch nicht allzu langer Zeit einen Gefangenenaustausch vermittelt. Trotzdem zählt es nach wie vor zu den höchsten Zielen der Hisbollah, Israel zu vernichten. Glücklicherweise kann sie das nicht und wird es auch in Zukunft nicht können. Was jedoch nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass sie ebendies tun würde, wenn sie denn nur könnte. Und sie ist, als eine Partei, die den ganzen Libanon in ihrem Zangengriff hält, ganz sicher nicht Teil einer Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts, sie will nämlich alles andere als eine solche.

    Und noch etwas: Sie mögen hier gerade eine gute Portion weltfremden Stuss abgesondert haben, es wird sich aber trotzdem keine Sau finden, die Sie einen Antisemiten nennt.

    • 8. Februar 2013 um 14:39 Uhr
    • N. Neumann
  55. 61.

    OT – Egypt

    Tahrir Imam holds Morsi accountable for ‚betraying revolution‘

    Mazhar Shaheen gave the Friday sermon at Omar Makram mosque on the edge of Tahrir Square, condemning calls for violence against opposition figures.

    http://english.ahram.org.eg/News/64324.aspx

    @ TH

    Hier ein Video (der Imam beim Besuch einer Kirche zum koptischen Weihnachtsfest), zu dem Sie sich wieder aufregen können:
    youtube.com/watch?v=CxTAOEkzUCs&

    Randnotiz: Sowohl Mazhar Shaheen als auch Mahmoud Shaaban (der mit der „Fatwa“ gegen NSF-Kräfte, el-Baradei etc.) sind (angeblich; Shaheen sagt es im Video selbst bei ca. 2.07, von dem andern hab ich es bisher nur in den Medien gelesen:) Professor bzw. Doktor für „religiöse Rhetorik“ (al-balagha al-qur’aniyya) an der Azhar…

    • 8. Februar 2013 um 15:02 Uhr
    • MM
  56. 62.

    Im Bewusstsein, dass man heute eigentlich eher nach Tunesien schauen müsste…

    http://english.ahram.org.eg/News/64326.aspx

    (Schaue erst heute abend wieder rein.)

    • 8. Februar 2013 um 15:28 Uhr
    • MM
  57. 63.

    # 54 – @ MRX – Danke für Hinweis und Link anlässlich der Ermordung des tunesischen Oppositionspolitiker Chokri Belaid.

    [Da vermutlich nicht viele Menschen französischkundig sind, habe ich das von Ihnen angeführte Zitat zusätzlich auf Deutsch übersetzt:]

    „Anstachelung zum Hass in den Moscheen“

    „Im Hintergrund gibt es einen Diskurs der Anstachelung zum Hass in den Moscheen und sogar seitens bekannter Persönlichkeiten,“ lautet der Vorwurf auch des Verantwortlichen der Menschenrechtsorganisation ‚Human Rights Watch‘ HWR.

    Während des “Printemps des arts” (‚Frühling der Künste‘) in Tunis erklärte der Imam der Moschee Zeitouna in Tunis, die unter der Aufsicht des Staates steht, dass die Menschen, die diese Kunstwerke erstellt hätten, den Islam beleidigen würden und getötet werden müssten.

    Videos waren im Umlauf, in denen die Prediger der Insel Jarzis zum Mord an Chokri Belaïd und an Ahmed Nejib Chebbi, dem Chef der Republikanischen Partei, aufriefen. Diese Aufrufe, sie zu ermorden, seien ergangen, weil sie diese Veranstaltung unterstützt und sich dorthin persönlich begeben hätten.
    Ahmed Nejib Chebbi erklärte am Donnerstag, den 6. Februar , auch, dass er „auf einer Liste von zu ermordenden Personen“ aufgeführt werde und dass er offiziellen Schutz genieße. …

    http://www.lemonde.fr/tunisie/article/2013/02/07/la-tunisie-en-prise-a-un-climat-deletere-de-haine-et-de-violence_1828631_1466522.html

  58. 64.

    60 neumann
    Ist der lauf der weltgeschichte zufall oder einfach nur unsinnig ?(nach a.schmidt) Der pfarrer predigt wahrscheinlich das es besser um die weltgeschichte bestellt wäre wenn es im westen mehr ostermarschierer geben würde. Soetwas in der art wird er wohl predigen.

    • 8. Februar 2013 um 15:57 Uhr
    • ernsthaft
  59. 65.

    – Tunesien –

    Reuters puts the turnout at the funeral at 50,000.
    „The people want a new revolution,“ mourners shouted.
    In Sidi Bouzid, the southern town where the revolt against former dictator Zine al-Abidine Ben Ali began, about 10,000 marched to mourn Belaid and shout slogans against Ennahda and the government.

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2013/feb/08/tunisia-turmoil-funeral-general-strike-live

  60. 66.

    @ Neuman No 60

    Vielen Dank für die sinnvolle und verständliche Antwort auf meine Frage, den Anhang mit „weltfremdem Stuss“ usw. hätten Sie sich aber sparen können. Es reicht doch, wenn Sie sagen, mein Kommentar sei Ihnen zu überspitzt oder wirke uninformiert. Kein Problem! Deshalb habe ich ja auch eine Frage in die Runde gestellt, weil ich hoffe, hier meinen Horizont in Sachen Aupenpolitik zu erweitern. Sehen Sie das doch als Zeichen, dass ich offensichtlich dem Klischee vom „weltfremden protestantischen Pfarrer“ nicht enstpreche.

    • 8. Februar 2013 um 17:26 Uhr
    • cwspeer
  61. 67.

    @ NN

    Gott sei Dank ist nicht der ganze Westen ein protestantischer Pfarrer und handelt und redet nach Maßgabe der déformation professionnelle der politisch-moralischen Äquidistanz. Schon zu Zeiten des Kalten Kriegs hatten tatsächliche oder geistige Ostermarschierer nichts zu entscheiden und haben praktisch niemanden zum Friedensglück gezwungen.

    Wenn du in Hochform bist, hätte ich gern einen Preis für politische Prosa zu vergeben.

    • 8. Februar 2013 um 18:00 Uhr
    • MRX
  62. 68.

    PS – #65 – Tunesien

    Laut Angaben aus dem Innenministerium haben sich ca. 1.400.000 Trauernde zu der Beerdigung des Märtyrer der Natio Chokri Belaid eingefunden. Die Ermordung der Galionsfigur der Opposition hat ganz Tunesien zutiefst erschüttert. Die von der Mehrheit der Parteien und der Gewerkschaft UGTT beschlossene Bestattung findet derzeitig statt (Freitag, 08.02.2013, 16h). Nicht zu vergessen die Tunesier der anderen Städte des Landes, die sich auf die Straßen begeben haben, um Chokri Belaid die letzte Ehre zu erweisen.

    http://www.espacemanager.com/actualites/1-400-000-tunisiens-assistent-aux-funerailles-de-chokri-belaid.html

  63. 69.

    @ cwspeer

    „…Es reicht doch, wenn Sie sagen, mein Kommentar sei Ihnen zu überspitzt…“

    Ihr Kommentar ist nicht zu überspitzt, sondern zu weichgespült. Gut und Böse (Demokratie und Faschismus; Israel und die Hisbollah) sind eben nicht gleich – das sollten Sie als Pfarrer wissen!

    • 8. Februar 2013 um 18:07 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  64. 70.

    Nation

  65. 71.

    PS – Tunesien –

    Trauernde anlässlich der Bestattung des Oppositionspolitiker Chokri Belaid

    Ines Fezzani @TunisianAmazigh
    in #Tunisia , women generally don’t attend funerals.
    But today, at #ChokriBelaid funeral,
    there are as much women than men
    12:13 PM – 08 Feb 13

    FidaAJ @FidaAJou
    #tunisia :) RT @sasoukee
    Many many women at the funerals,
    as if the practice of women not attending has never existed. #ChokriBelaïd
    12:17 PM – 08 Feb 13

    http://www.guardian.co.uk/world/middle-east-live/2013/feb/08/tunisia-turmoil-funeral-general-strike-live#block-5114ee82b5790c5937938bd5

  66. 72.

    @ HJS

    Nun vielleicht ist das Erbe Stoecker nicht gänzlich überwunden.

    • 8. Februar 2013 um 18:19 Uhr
    • MRX
  67. 73.

    cwspeer
    Ich glaube das viele menschen von der kirche, die sich immer wieder moralisierend zu weltlichen themen meldet, genervt sind. Vorallem deshalb
    weil sie ihren eigenen ansprüchen nicht gerecht werden und keine alternativen aufzeigen können.

    • 8. Februar 2013 um 18:23 Uhr
    • ernsthaft
  68. 74.

    PS – Bestattung von Chokri Belaid –

    A military vehicle will carry his body to El Jallaz cemetery,
    where he will be buried in the Martyr’s Square

    http://www.tunisia-live.net/2013/02/08/tunisia-mourns-slain-opposition-leader-today/

  69. 75.

    @Cwspeer

    ja, der Wunsch jemanden zu Frieden zwingen zu können, entspringt einem lobenswerten Wesen. Doch wenn man von „zwingen“ spricht, ist man meist schon zu weit vorgelehnt. In der Außenpolitik von Deutschland (&EU) gilt es erstmal nur ein Maß einzuhalten. Und zwar dem, gegenüber man sich moralisch verpflichtet hat, konkret mit der Unterzeichnung des Rom Statuts, auch gerecht zu werden. Das gilt für den Nahen Osten wie auch sonstwo.

    Deutschland hat sich zu entscheiden, ob es Israel weiter bei seiner Auslöschung Palästinas wie bisher zuarbeitet, bis hin zur bekennenden Unterstützung bei Massenmord wie in Cast Lead, oder ob es endlich Abstand von der Mittäterschaft bei den Völkerrechtsverbrechen Israels nimmt. Wenn sich israelische Juden „gezwungen“ sehen, bei fehlender Unterstützung durch die EU & USA & Deutschland, den Palästinensern ein Existenzrecht einzuräumen, kann die folge sein. Muss es aber nicht.

    Was das andere Morden zwischen Hisbollah und Mossad betrifft, das mit den Attentaten, da wechseln sie sich ab. Israel könnte der Hisbollah ihre Ideologie untergraben, wenn es seinen seit 40 Jahren verfolgten „Plan“ aufgibt, Palästina von den Landkarten zu tilgen. Den Preis mag Israel aber noch nicht Zahlen, weil es zu viele nibelungentreue Freunde besitzt, die tolerant und zusprechend gegenüber dem Morden an denen sind, die im Kampf die Befreiung von der Israelischen Apartheid und um ihr Existenzrecht von Israel ermordet werden.

    So auch oben im Artikel, wo für den Status Terrorist aller Hisbollah Mitglieder geworben wird, sodass Israelische Exekutionen so wie die gegen Hamasler unschuldig erscheinen. Ob dieser Status den Opfern helfen wird, die dann der Gewalt und Gegengewalt geschuldet sind, ist eher Zweifelhaft. Bei der Hamas hat dieser Status und der Freibrief für israelisches Morden an Hamaslern nur geholfen, die Gewalt bis zum Massenmord eskalieren zu lassen. Erst zuletzt, nach der Eskalation welches durch die israelische Ermordung des aktuellen Friedensverhandlungführers der Hamas eröffnet wurde, haben die USA erstmals der Eskalation ein Riegel vorgeschoben, wohl ahnend, dass sich die Mittäterschaft beim Morden nicht mehr verbergen lässt.

    Die Hamas hat nun erreicht, dass Israelische Mörderei von Hamaslern erstmal pausiert, wie bei einigen Abkommen zuvor. Israel hat sich aber nie wirklich lange an irgendeine Abmachung gehalten.
    Die Palästinenser arbeiten offensichtlich mehr oder weniger wieder zusammen. Abbas hat wohl in bitteren Lektionen gelernt, dass er und die Palästinenser auf keine Hilfe in ihrem Existenzkampf hoffen können. Deshalb ist er anscheinend dabei, die neugewonnene Option zu Nutzen und Israelische Völkerrechtsverbrecher vor dem IStGH anzuklagen. Deutschland und die USA werden wahrscheinlich dann Palästina mit Entzug von Hilfsgeldern bestrafen, aber den Preis werden die Palästinenser wohl bezahlen. Der einzige Weg zu deren Freiheit führt über ein internationales Gewissen, dafür sorgt, nicht mehr die Besatzung mitfinanzieren zu wollen. ZUnd um dieses Gewissen zu wecken, gegen die israelische Propaganda anzukommen, braucht es Urteile unserer Gerichte, die die Schamlosigkeit bisheriger Propaganda aufdeckt.
    Ein Beispiel dafür ist beispielsweise die Antisemitismusverleumdung gegen den Cartoonzeichner von Herrn Lau. Als funktionierendes Rädchen hat er wohl von irgendwo sich von der pathologischen Verleumdungshysterie leiten lassen und ein abgeschnittenes Cartoon zur Grundlage seiner Verleumdung gemacht. Er behauptet ja im Artikel dazu, dass auf dem Cartoon kein Bezug zur isralischen Wahl gegeben wäre. Nur ist interessanterweise im Cartoon genau das Stück abgeschnitten, wo der Cartoonist in geschriebenen Worten der israelischen Wahl zugeordnet hat. Man könnte es ja als tolpatschige Fehldeutung erklären, aber bei Herr Lau ist es wie mit den anderen Besatzungsunterstützern exemplarisch, auf solche Hinweise der Verbreitung von verleumdender Propaganda gar nicht mehr eingehen zu können. Und genau an diesem Punkt werden unsere Gerichte vielen ignoranten Menschen aufzeigen, was wir in den Gesetzen stehen haben und welchen Verbrechen wir zuarbeiten.

    • 8. Februar 2013 um 18:59 Uhr
    • Erol Bulut
    • 8. Februar 2013 um 19:06 Uhr
    • MRX
  70. 77.

    Karola

    Hahn-Rösler

    Sie haben mich missverstanden. Ich habe Herrn Hahn keinen Rassismus vorgeworfen.

    Wir hatten die Rösler Debatte schon hier, und ich sagte damals Rösler ist für mich kein Deutscher, da er hier nicht geboren wurde und seine leiblichen Eltern nie in D gelebt haben.

    Vom Typ her scheint er ein netter zu sein. Er tut mir aber auch leid, weil er sicherlich niemals damit gerechnet hat, dass diese Debatte ihn jemals erreichen wird.

    Irgendwie finde ich es aber einwenig inhuman, was man mit ihm macht.

    Aber damals wußte ich, dass es so kommen wird, I know the Germans well my lady, niemand anders hier hätte damit gerechnet

    „Maul Cem, selbstlob stinkt.“

    Bin nun mal einer der besten Experten im Interkulturellen Bereich.

    Wichtigtuer!

    Na und

    • 8. Februar 2013 um 21:25 Uhr
    • cem gülay
  71. 78.

    – Tunesien – Frankreich –

    … Frankreich muss „die Demokraten unterstützen“ in Tunesien, damit die „Werte der Jasmin-Revolution nicht verraten werden“, erklärte am Donnerstag der [französische] Innenminister Manuel Valls nach der Ermordung eines führenden Kopfes der Opposition am Mittwoch.
    „Chokri Belaïd war einer jener Demokraten, die für Werte, die universell sind, kämpfen.
    Wir müssen diese Demokraten unterstützen, damit die Werte der Jasmin-Revolution nicht verraten werden“, so das Urteil des Minister auf dem Sender Europa 1.

    „Es gibt einen islamischen Faschismus, der fast überall zunimmt und dieser Obskurantismus (…) muss eindeutig verurteilt werden (…), da man die Rechtsstaatlichkeit negiert, diese Demokratie negiert,
    Ziele, für die das Volk Libyens, Tunesiens, Ägyptens gekämpft hat“, warnte er.
    Manuel Valls versicherte ebenfalls, dass „Frankreich niemals kooperieren werde, wenn es sich darum handele, ein Volk zu unterdrücken.“

    Der Innenminister sagte jedoch, man setze die „Hoffnung auf die Wahlen, dass die demokratischen und säkularen Kräfte, diejenigen, die die Träger der Werte der Jasmin-Revolution seien, sich morgen durchsetzen werden.“
    „Das ist es, worum es im Wesentlichen geht (…), nicht nur für Tunesien, sondern für den gesamten Mittelmeerraum und damit auch für Frankreich,“ fügte er hinzu …

    http://www.lepoint.fr/politique/tunisie-valls-la-france-doit-soutenir-les-democrates-07-02-2013-1624831_20.php

  72. 79.

    “Maul Cem, selbstlob stinkt.”
    Bin nun mal einer der besten Experten im Interkulturellen Bereich.
    Wichtigtuer!
    Na und

    … scharf! :)

  73. 81.

    @CG:

    Wir hatten die Rösler Debatte schon hier, und ich sagte damals Rösler ist für mich kein Deutscher, da er hier nicht geboren wurde und seine leiblichen Eltern nie in D gelebt haben.

    Mit diesem Verständnis von „deutsch“ stoßen Sie heutzutage aber höchstens noch bei einigen Burschenschaften auf Beifall. Rösler hat die prägenden Jahre seiner Kindheit und Jugend in Deutschland bei einer deutschen Familie verbracht und war nicht mehr ausländischen kulturellen Einflüssen ausgesetzt als der Durchschnittsdeutsche. Und damit ist er – auch wenn ihnen das nicht gefallen mag – deutscher als ein Deutschtürke, der zwar in Deutschland geboren ist, bei dem zuhause aber türkisches Fernsehen geschaut und der Urlaub bei den Großeltern in der Türkei verbracht wurde.

    Wer behauptet, Röslers vietnamesisches Aussehen stelle aufgrund rassistischer Wähler eine Hypothek für die FDP dar, der sollte auch irgendwelche Belege dafür haben. Es gibt ja weiß Gott auch ohne Rassismus genug Gründe, sich von der FDP und speziell von Rösler abzuwenden.

    • 8. Februar 2013 um 22:32 Uhr
    • Arjen van Zuider
  74. 82.

    @ MM

    „Hier ein Video … zu dem Sie sich wieder aufregen können.“

    Für Sie immer gerne.

    Interessanter ägyptischer Ableger, den die Assadsche Integrismuskirche des Panarabismus da hat. Nach vier vergeigten Kriegen gegen Israel (auf die er ja zur Gemeinschaftsstiftung Bezug nimmt).

    Realpolitisch ist der schiitische Machtbogen der strategische Tiefen-Raum eines solchen Integrismus‘ als Minderheitsströmung im Sunnitentum.

    Eine Krücke mithin, weil man etwas behindert ist – in mancher Gegend jenseits der Halbinsel. Für die ägyptischen Christen* ist klar: Die Muslime, die bereit sind es mit ihnen auszuhalten, werden pro-Teheran sein (müssen).

    *Und dem ägyptischen Militär wird das auch klar sein.

    Eigentlich für mich also kein Grund zur Aufregung, weil sich doch alles wunderbar in die allgemeine Verhängnis-Aufstellung einfügt.

    Technisch verhält sich Ägypten zwischen Iran und Saudis, wie ein vergrößertes Afghanistan zwischen Briten und Russen im Great Game.

    Die Player meinen, sie hätten Parteien bei Hofe, wo doch in Wirklichkeit der Hof nie etwas anderes gemacht hat, als dem einen damit zu drohen, dass der andere ihn aufkaufe.

    • 9. Februar 2013 um 01:09 Uhr
    • Thomas Holm
  75. 83.

    @ karolachistiane

    Vielen Dank für die Verlinkung von:

    http://www.zeit.de/2013/06/Interview-Islamist-al-Sawahiri?commentstart=1#cid-2597174

    Totgeschwiegen; von der kritischen Kritik der ZON-Foristen !

    • 9. Februar 2013 um 03:27 Uhr
    • Thomas Holm
  76. 84.

    @ Jörg Lau

    Wie ich bei ZON aus Platzgründen nur andeuten konnte …

    hxxp://www.zeit.de/2013/07/Analyse-Hisbollah-Terrorliste?commentstart=81#cid-2597172

    … geht es hier um das Eingemachte.

    Sie sagen: Die HB ist terroristisch UND pro-Assad-tyrannisch, was Sie als zwei Argumente gegen die HB anführen.

    Im Lichte eines wieder erwachten westlichen Stabilitätsgeists sieht das aber anders aus:

    Der eigentliche Horror ist der Sawahiri-Salafismus und der wächst in der den Sunnitischen Jugendblase nach Osamas Tod stärker auf, als dieser träumen konnte.

    Ein maßgebliches westliches Interesse gilt der Frage, wie diese Bedrohung aufgehalten werden kann. Und hier kommt die HB (und Assad noch gleich mit) auf einmal als Aktivposten ins Spiel. Akteure, die man zumindest nicht behindern dürfe – bei der Eindämmung der Jihadistischen Flut im allgemeinen und der Abschirmung des Libanon, etc. aktuell.

    Der politische Islam hat mithin zwei Machtkampf-Akteure hervorgebracht, beide in Endsieg-Aufladung (nicht über uns, sondern gegen den anderen !)

    Sie haben sich davon den „zweit-schlimmsten“ vorgeknöpft und stehen als weltfremder Moralist da.

    Für die Gegenposition zu der Ihrigen, formuliert von Julien Barnes-Dacey, ist die HB (funktional zusammen mit Assad) so etwas, wie ein wiedergeborener Gaddafi in seiner von diesem gerne angedienten Rolle eines Abschirmers einer Festung Europa gegen Fluten aller Art aus dem Süden.

    Bedauerlicherweise (auch) terroristisch, aber welche Wahl hat man schon ?

    Neben der Südflanke gilt es jedoch auch, eine Ostflanke zu sichern:

    „The Caucasus Emirate Goes Global“

    http://www.stratfor.com/other-voices/caucasus-emirate-goes-global

    Die Demokratisierung Russlands wäre in dem Zusammenhang nicht unbedingt eine gute Idee, meint der Stratfor-Autor.

    So weitreichend ist der Preis, den uns ein neues virulent gewordenes Sicherheitsbedürfnis abverlangt, weil der Islam eben nicht nur in AfPak nicht ganz so ist, wie wir ihn gerne haben wollten.

    Und da der Islam politisch leider doch nicht ganz so ist, wie wir ihn uns anmalen wollten, dienen sich den frischen Macht-Vakanzen des Westens für den Raum ausgerechnet die Protagonisten der Teheraner Machtachse an.

    Und das natürlich nicht ohne ein zwar ziemlich angerostetes aber immer noch – für Europäische Maßstäbe: – Supermacht-formatiges Backing durch Putin-Russland.

    Die Achse RussiaToday-PressTV ist leider mehr mehr als nur eine Lachnummer.

    Putin ist der lachende Dritte einer doktrinären westlichen Verkennung der Intransigenz des Islam.

    • 9. Februar 2013 um 04:09 Uhr
    • Thomas Holm
  77. 85.

    – Tunesien: Al Jazeera –

    Tunesien – Al Jazeera – eklatante mediale Manipulation

    Der Satellitenkanal aus Qatar bewies am Freitag seine erstklassige Qualität.

    Erstklassige Qualität in der mdialen Manipulation.

    Obwohl jeder wusste, dass diese Medien-Kette zum Profi im Umgang mit der Manipulation zu Diensten dunkler internationaler politischen Agenden geworden ist,
    so wird die heldenhafte Meisterleistung an diesem Freitag sicherlich als Schul-Fallstudie in Erinnerung bleiben.

    Die TV-Kette ist von der allzugroben Videomontage übergegangen zur Überlagerung von Bildern von zwei Protestdemonstrations-Ereignissen in Tunis.

    Da die von Qatar „gutgeheißene“ Veranstaltung nur ein paar Dutzend Menschen versammelte,
    hat sich die TV-Kette erlaubt,
    dem Video der gigantischen Protest-Demonstration gegen Ennahdha und der mit machtvoller Energie unterstützten Beerdigung von Chokri Belaid, die ein Rekordhoch der Beteiligung von Menschen sah,
    den Soundtrack der pro-Ennahdha-Demonstration mit den dortigen Slogans zu unterlegen.

    Wenn man keine Angst vor Spott hat, und
    wenn man der Überzeugung ist, sich an Menschen begrenzter Hirnfähigkeit zu wenden,
    kann man sich alles erlauben!

    http://www.tunisienumerique.com/tunisie-al-jazeera-flagrant-delit-de-manipulation-mediatique/164727

  78. 86.

    83
    Thomas Holm,
    ich habe das Interview in 2 anderen ZON-Artikeln verlinkt, damit es vielleicht doch noch den ein oder anderen Leser findet.

  79. 87.

    Shadi Hamid Speaks About Political Islam in Tunisia (08.02.2013)
    http://www.youtube.com/watch?v=NAq_2d8llDI

  80. 88.

    @ Publicola

    Vielen Dank für: Shadi Hamid Speaks About Political Islam in Tunisia

    Nüchterner und angenehmer Mensch. Mit großer Gelassenheit spricht er aus, dass man halt in islamischen Gesellschaften ein Segment hat, dass ‚the real thing‘ will und dann wird es in der Kombination brisant:

    ohne dass irgendwas darin eine falsifizierbare Realität hätte. Wenn die Ennahda nicht dafür stehen würde, würde irgendwer anders damit ankommen und absahnen und vom progressiven Scheitern der ganzen Veranstaltung profitieren die zuverlässig Extremisten.

    Ich sehe das ganze vielleicht einen Zacken weniger Programm-getreu und funktional-mechanischer, als BF87 – aber im Zweifel als noch tödlicher für eine Gesellschaft.

    40, 50, 60% wissen nicht genau, was das ist, was sie wollen, aber das wollen sie mit aller Kraft und unverdrossen und immer wieder neu, noch stärker und noch mehr davon.

    Borderline in toto; hysterisch im Kern.

    Es handelt sich um eine doktrinäre Utopie mit einem hysterisch-nihilistischen Kern, der stets mit großer Vitalität auf jedes Scheitern reagiert – ein krasses dystopisch-absurdes Potential; und insofern viel eher eine Alternative zu Faschismus, als eine Variante davon.

    Viel eher und ohne viel Umstände auch direkt zur Selbstzerstörung tendierend.

    Da scheitern nicht speziell bestimmte Bereiche, wie in die Landwirtschaft in der Sowjetunion, sondern da kommt – außer Machtkämpfen – erst gar nichts zustande. Der grollende Geist der Opposition bleibt ewig erhalten und Verantwortung – um deren Abwehr es in erster Linie auch geht – kommt nicht zustande.

    Das Taliban-Emirat war insofern trügerisch, als die gar nicht ‚Scharia‘, sondern ihren eigenen Ethno-Klim-bim gemacht haben, was anfänglich einen gewissen identitären Schwung mit sich brachte.

    Sawahiri ist in diesem Spektrum keineswegs so marginal, wie man meinen könnte. Jetzt nicht, dass die alle so radikal, wie Sawahiri wären; vielmehr ist Sawahiri auch im Kontext dieser Märchenbuch-haften Verträumtheit, die den sunnitisch-politischen Islam so kennzeichnet.

    http://www.zeit.de/2013/06/Interview-Islamist-al-Sawahiri

    • 9. Februar 2013 um 12:33 Uhr
    • Thomas Holm
  81. 89.

    P.S.

    @ Publicola

    Bei Ihrer nächsten Pauschalverdammung von Islamismus-Skeptikern unter den hiesigen Foristen möchte ich gerne namentlich aufgeführt werden.

    • 9. Februar 2013 um 12:36 Uhr
    • Thomas Holm
  82. 90.

    @ NN

    Meine dritte Redaktionsempfehlung habe ich ausgerechnet zu meiner Anwendung der Jugendüberhangs-Theorie erhalten, allerdings ohne eine einzige Leserempfehlung, was ich für eine besonder Auszeichnung halte.

    Die Jugendüberhang-Hypothese hat ja den Charme, den Islam aus der Höhenluft einer Ursache herauszuhalten und ihn in der erdnahen Welt der Symptome zu verorten. Die Redaktion hält das für eine Entlastung und den LeserInnen das für würdelos bis unverständlich, einigen (kaum gelittenen) vielleicht gar als Verharmlosung.

    Ein schönes Beispiel für die liebe Not meiner Position mit Popularität, welcher Art auch immer.

    „102. Ein beobachtbarer Hintergrund von Verrohung könnte das
    Phänomen des sog. Jugendüberhangs (youth bulb) sein, welches ein ungünstiges Verhältnis zum Ererben, bzw. Erarbeiten sozialer Chancen in einer Gesellschaft beschreibt.“

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-02/aegypten-sexueller-missbrauch-revolution?commentstart=97#cid-2584816

    • 9. Februar 2013 um 12:49 Uhr
    • Thomas Holm
  83. 91.

    Die Redaktion hält das für eine Entlastung und den LeserInnen GILT das für würdelos bis unverständlich, einigen (kaum gelittenen) vielleicht gar als Verharmlosung.

    Eine sehr schöne Karikatur zur globalen Verortung der Syrien (in. HB) Problematik:

    http://grafikdesign.files.wordpress.com/2013/02/112.jpg?w=1000&h=

    Weitere Illustrationen durch Vorblättern bei der „112“.

    • 9. Februar 2013 um 12:55 Uhr
    • Thomas Holm
  84. 92.

    Worüber lacht eigentlich der ausgemachte Iran-Fan ?

    „Welt in Sorge: Iran kurz vor Fertigstellung von Ratingagentur …

    „Das iranische Volk hat genauso wie die USA, Kanada, Japan oder China ein Recht auf eine eigene Ratingagentur, die wir natürlich nur dazu nutzen werden, unsere eigenen Banken zu bewerten. Sollte es aber irgendjemand wagen, den Iran zuerst herabzustufen, dann scheuen wir uns nicht, seine Kreditwürdigkeit von Tripel-ألف sofort auf Ramschniveau zu senken!““

    http://www.der-postillon.com/2012/01/welt-in-sorge-iran-kurz-vor.html

    • 9. Februar 2013 um 13:05 Uhr
    • Thomas Holm
  85. 93.

    90
    Thomas Holm
    haben Sie diesen Kommentator hier inspiriert?

    „205. Zauberhafter Orient!
    Was war Fakt in der Vergangenheit der arabischen Welt: Von 100 Männern konnte EINER die nötigen Kamele oder Ziegen aufbringen, um eine Frau aus deren Familie rauszukaufen.
    Der Rest beschränkte sich auf Selbstbefriedigung oder erging sich in Sodomie; eben mit jenen Kamelen und Ziegen etc..
    Durch die globale Welt und die damit verbundene westlich freie Sichtweise u.a. auch beim Sex, sind die Koran-isten auf den Geschmack gekommen und wollen fürderhin nicht zurückstehen.
    Da es aber für einen schlecht situierten Araber immer noch schier unmöglich ist, an eine attraktive junge Frau zu kommen, verlegt sich der Pöbel eben auf Gewalt und holt sich gelegentlich das, was er freiwillig nicht geboten kriegt von den Frauen und Mädchen ohne deren Einverständnis.
    Solche Kalamitäten kann man bei uns durch den Gang in den Puff abfedern, aber auch das ist für die meisten Männer da unten unbezahlbar.-glückauf-“
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-02/aegypten-sexueller-missbrauch-revolution?commentstart=201#cid-2596704

    PS „youth bulb“? Nicht mehr „youth bulge“?

  86. 94.

    Eine Erkenntnis, die auch auf Euphoriker des politischen Islam Anwendung finden könnte:

    „Durchschnittlicher Rollenspieler würde keine 24 Stunden im Mittelalter überleben“

    http://www.der-postillon.com/2011/12/durchschnittlicher-rollenspieler-wurde.html

    • 9. Februar 2013 um 13:09 Uhr
    • Thomas Holm
  87. 95.

    OT-Aus dem Leben demokratisch sublimierter Warlords:

    „Wie es ihn geärgert hat, dass sich Giscard ’74 auf HS (Helmut Schmidt – die Red.) berufen konnte“, notierte Brandt später und fügte hinzu: „Gefühl, er würde sich rächen. Das bekam allerdings nicht mehr HS, sondern seine Partei auf den Kopf.“

    Herz- und Eierfaktor ist doch noch knapp über Null.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/notizen-aus-dem-nachlass-von-willy-brandt-kritik-an-mitterand-a-882242.html

    • 9. Februar 2013 um 13:16 Uhr
    • Thomas Holm
  88. 96.

    kc:

    PS “youth bulb”? Nicht mehr “youth bulge”?

    Bulb. Denn so wie die Glühbirne („light bulb“) die Finsternis niederreißt, so ist die youth bulb die Abrissbirne der etablierten Ordnung.

    • 9. Februar 2013 um 13:16 Uhr
    • Arjen van Zuider
  89. 97.

    96
    @AvZ
    :)

  90. 98.

    @ AvZ,kc

    „Denn so wie die Glühbirne (“light bulb”) die Finsternis niederreißt“

    Dann war die Redaktionsempfehlung vielleicht ein Irrtum ?

    Womöglich hat die Redaktion gedacht, diese Theorie erklärte den Islam zu einem Symptom-Phänomen höherer Erleuchtung von Aufklärung, welches dann aber leider die bedauerlichen Folgen aller Aufklärung zeitige.

    Erstaunlich, dass die Nr. 205 sehen bleiben konnte.
    Eine Quellenangabe wäre sicher legitim, einzufordern.

    • 9. Februar 2013 um 13:38 Uhr
    • Thomas Holm
  91. 99.

    http://ojihad.wordpress.com/2013/02/07/bombenbastler-keramat-g-vor-gericht/

    „Sein Vater sei oft streng gewesen, … Als “Loser” habe er sich gefühlt, so Keramat. …

    Er habe sich zunehmend für die Religion interessiert, … so stieß Keramat G. im Internet irgendwann auf radikal-islamische Inhalte … Darunter auch eine Bombenbau-Anleitung der Al-Qaida. …

    Das knapp 230 Gramm schwere Gemisch explodierte. Wie die Polizei später nachmessen konnte, hob sich durch die Explosion am 13.Februar 2011 sogar die Küchendecke um mehrere Zentimeter. …

    Der Traum vom Dschihad war wohl vorerst geplatzt. …

    Verhaftet wurde G. jedoch nicht. Und so gelang es dem Bombenbastler nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus aus Deutschland zu verschwinden. Keramat G. setzte sich nach Erkenntnissen der Ermittler nach Pakistan ab. …

    Kurz vor Weihnachten 2012 reiste Keramat G. nach Deutschland ein und wurde prompt festgenommen. Die Staatsanwaltschaft erließ umgehend Anklage gegen ihn. …

    Mit drei Verteidigern an seiner Seite muss sich der Bombenbastler nun in Frankfurt verantworten. … In Wahrheit habe Keramat G. lediglich ein “Tischfeuerwerk” basteln wollen. Dabei sei der Unfall passiert.“

    Sowas läuft bei der Hisbollah allerdings professioneller ab.

    • 9. Februar 2013 um 13:54 Uhr
    • Thomas Holm
  92. 100.

    @ ernsthaft

    ..kann ich verstehen, dass die Öffentlichkeit genervt ist von manchem, was die Kirchen veranstalten. Vielleicht sind unsere Versuche (evangelischer und katholischerseits) moralische Orientierung zu bieten, oft nicht besonders geglückt, aber das einfach mit dem stereotypen Klischeebild vom bösen, heuchlerischen Bischof abzutun, der sich an Steuergeldern mästet, nervt ebenfalls. Allerdings gibt es ja auch positive Beispiele. Unsere Ex-Bischöfin hat mit ihrem zeitnahen Rücktritt damals einen Standard für den Umgang mit Fehlern in öffentlichen Ämtern gesetzt, der bis heute von allen Medien respektiert wird und seitdem von keinem Politiker mehr erreicht wurde.

    Zu meiner Formulieung „zum Frieden zwingen“. Was ich damit meinte ist, der Westen sollte wissen, was er will und dann auch mit den gegebenen Mitteln energisch darauf hinarbeiten. Der Konflikt im Nahen Osten ist doch schon lange auf einer Eskalationsstufe, auf der Konflikte nun mal nur noch von außen gelöst werden können. Und da bin ich inzwischen durchaus der Meinung, dass man auch Isreal gegenüber einen etwas schärferen Ton anschlagen könnte. Die sind in der Wahl ihrer Mittel schon seit der Staatsgründung ziemlich skrupellos gewesen. Man schlage mal in den Geschichtsbüchern nach, wie die damals mit den Briten umgesprungen sind, die sich jahrzehntelang sehr für sie eingesetzt hatten, angefangen bei der Belfour-Erklärung 1917, von den Palästienensern ganz zu schweigen. Sicher, die haben Vernichtungsphantasien, die sie mit besseren Waffen sofort versuchen würden umzusetzen, keine Frage, aber sie sind nun mal in der schwächeren Position und brauchen logischerweise daher auch mehr Unterstützung. (natürlich nicht für die Vernichtungsideen). Aber die gibt es doch auch auf der isrealischen Seite. Speziell die Siedler sind doch bekannt für ihre Endlösungsrhetorik und ihre klare Menschenverachtung gegenüber ihren palästinensischen Nachbarn. Die Kritik daran ist aber meist sehr verhalten und darin liegt schon eine Asymmetrie, deren moralische Grundlage ich nicht erkennen kann.

    Wenn ich das übrigens in einer exponierteren Position sagen würde, gäbe es jetzt garantiert eine Antisemitismusdebatte, erst in den isrealischen Medien und dann hier und ich meine, von solchen gezielten rhetorischen Einlassungen sollte sich unsere westliche Vision für den Nahen Osten nicht beeinflussen lassen.

    • 9. Februar 2013 um 13:54 Uhr
    • cwspeer
  93. 101.

    Israelische Luftwaffe als Joker im syrischen Terroristen-Krieg:

    http://debka.com/article/22752/Israel-Air-Force-now-holds-key-to-fate-of-Damascus-Assad-regime

    „The Syrian ruler for his part is busy hatching schemes for keeping this arms traffic out of the electronic sight of the Israel Air Force, whereas the Syrian rebels are laying plans for provoking a clash between the Syrian army and the Israeli air force to provide them with an opportune moment for bringing their “great confrontation” in Damascus to a successful conclusion.“

    • 9. Februar 2013 um 14:01 Uhr
    • Thomas Holm
  94. 102.

    @ cwspeer

    aber sie sind nun mal in der schwächeren Position und brauchen logischerweise daher auch mehr Unterstützung. (natürlich nicht für die Vernichtungsideen).

    Und so hielten die Europäer den ganzen abrahamitischen Araber-Wahnsinn am Köcheln, bis diese schließlich dazu übergehen, sich unter der Führung von Hisbollah und Al Kaida gegenseitig umzubringen.

    In der sakral übrigens ebenfalls „begünstigten“ Gegend Bilad as-Scham, die die Levante umfasst und nicht nur „Palästina“ im engeren Sinne.

    „Speziell die Siedler sind doch bekannt für ihre Endlösungsrhetorik“

    Werden bereits Duschen errichtet ?

    Manchmal kommt man sich vor, wie unter völlig Durchgeknallten.

    „eine Asymmetrie, deren moralische Grundlage ich nicht erkennen kann.“

    Dann wird das wohl auch nichts mehr.

    Bleiben Sie um Himmels Willen gottesfürchtig und werden Sie bloß nie Atheist.

    „wie die damals mit den Briten umgesprungen sind, die sich jahrzehntelang sehr für sie eingesetzt hatten“

    OMG.

    • 9. Februar 2013 um 14:14 Uhr
    • Thomas Holm
  95. 103.

    Bei Ihrer nächsten Pauschalverdammung von Islamismus-Skeptikern

    @ TH – Beleg ! ?

  96. 104.

    @ Publicola

    Ich korrigiere zu:

    Bei Ihrer nächsten Pauschalverdammung von Skeptikern hinsichtlich des politischen Islam.

    Viele Ihrer Beiträge – etwa zur Entwicklung der ägyptischen Wahlergebnisse – sollen nicht gewürzt gewesen sein, von Vermerken, wie falsch die Skeptiker liegen würden ?

    • 9. Februar 2013 um 14:31 Uhr
    • Thomas Holm
  97. 105.

    100 cwspeer
    Warum ist denn die ex bischöfin zurückgetreten ?
    Weil sie alkoholisiert auto gefahren ist und damit sich und andere gefährdet hat ?
    Oder ist sie zurückgetreten weil sie von der polizei erwischt wurde ?
    Oder ist sie zurückgetreten weil sie von der polizei erwischt wurde und dieses in die öffentlichkeit gelang ?
    Variante 1 : respekt.
    Variante 2&3 : nun ja , ich sach ma so doll nun auch wieder nich, daß man sich dafür als vorbild feiern läßt.
    Sehen sie das wirklich anders ?

    • 9. Februar 2013 um 14:54 Uhr
    • ernsthaft
    • 9. Februar 2013 um 14:54 Uhr
    • mrx
  98. 107.

    Verwandte bestätigen das volle Märtyrer-Programm für Sunniten – auch wenn sie Schiiten-Schreine in die Luft sprengen. RT findet zwar immer wieder Leute, die das Gegenteil bestätigen – aber nicht mit knackiger Demo dazu.

    Selbstzerstörung – auch in Tunesien.

    „The Funeral of Yosri Trigui-Sfax“

    http://www.youtube.com/watch?v=0USpzDDE-Yw

    Wie sind es ja gewohnt, diese Märtyrer-Theologie für eine islamophobe Legende zu halten, aber dass das auch bei Konflikten untereinander gelten soll, wird für manchen doch noch eine klammheimliche Hoffnung nähren, dass doch noch nicht alles zu spät ist – für uns.

    „Salafists, who have framed his death as martyrdom and raised their voices up calling for martyrdom for themselves as well“

    DAS ist der Kontext, in dem man sich überlegen kann, die Hisbollah zur terroristischen Organisation zu erklären. Israel weiß sich zu helfen, aber ob wir noch zu retten sind, erscheint demgegenüber viel fraglicher.

    • 9. Februar 2013 um 14:54 Uhr
    • Thomas Holm
  99. 108.

    Viele Ihrer Beiträge – etwa zur Entwicklung der ägyptischen Wahlergebnisse – sollen nicht gewürzt gewesen sein, von Vermerken, wie falsch die Skeptiker liegen würden ?

    @ Thomas Holm

    Offensichtlich bewerten und benennen Sie den gründlichen Verzicht auf statistisch korrekte Wahrnehmung, Berechnung und Darstellung (von z.B. Wahlergebnissen) als typischen Ausweis und charakteristisches Kennzeichen von ‚Islamskeptikern unter den hiesigen Foristen‘.

    O.K.

  100. 109.

    @ ernsthaft

    „Warum ist denn die ex bischöfin zurückgetreten ?“

    Variante Null fehlt: weil das Antlitz der Frau Bischöfin im Angesicht des Allmächtigen vor Scham errötete, so rot wie der Wein, der den Anlass gab.

    • 9. Februar 2013 um 14:57 Uhr
    • Thomas Holm
  101. 110.

    @Holmpsych

    Werden bereits Duschen errichtet ?

    Sie wissen doch wie das läuft. Da die israelischen Völkerrechtsverbrechen mit Spenden aus Deutschland & USA und dem Gewinnen aus dem Handel mit EU finanziert werden und zu viele Tote dann doch nicht tolerierbar sind, ist sogar ein weiteres Massaker wie Cast Lead mit „nur“ 1400 ermordeten Palästinensern damit verbunden, dass die EU & US finanzierung der israelischen Völkerrechtsverbrechen gefährdet werden würde. So konnte Obama anscheinend verhindern, mit der Drohung von Geld- und Waffenentzug, dass diesmal nach den Morden an Hamas Freiheitskämpfern (Leider sind es Freiheitskämpfer, so wie die faschistische jüdische Irgun es gewesen ist) „nur“ 100 Palästinenser und auch ein paar Juden gestorben sind und Israel vorerst dazu verpflichtet wurde, Palästinenser nicht nach belieben in Gaza zu ermorden.

    Also, „Vergasung“ ist so nicht möglich, auch wenn am Jerusalemtag Horden von jüdischen Faschisten nach dem Tod von Palästinensern schreiend vom Staat protektioniert durch Ostjerusalems marschieren.
    hxxp://www.youtube.com/watch?v=gTwWKdfi8G8&feature=related

    Aber Sie wissen doch auch, was unter einer „Endlösung“ in Israel zu verstehen ist. Israelische Juden nennen das „Transfer“, um nicht mit „Deportation“ die historischen Parallelen sofort in die Sinne zu rufen. Weg sollen sie, die Palästinenser, von dort, wo sie geboren sind, weil Erez Israel das Ziel jener ist, die Palästinenser bisher immer von uns unterstützt ihre Menschenrechte nehmen. Wenn es soweit ist, werden zwar sicher nicht wenige Palästinenser sterben, wenn sie sich gegen den Raub ihrer Menschenrechte wehren, aber stets im Rahmen der großen US & EU Toleranz für die Gewalt durch Israel, welche als Selbstverteidigung propagiert werden kann. Wenn man hier den Blog zugrunde legt, darf die Schaffung von Erez Israel mit sehr viel Toleranz rechnen. Das ist die „Endlösung“, von der in Israel die Rede ist, auch wenn sie polemisierend wieder über jemanden herfallen wollen, nur weil er Palästinenser nicht so ohne Menschenrechte sehen muss, wie ein Mann ohne leben, dessen Bestimmung es erscheint, in Blogs sich eine Identität suchen zu müssen, zu der er im wirklichen Leben genauso unfähig ist, wie sonstige, denen es so schwer fällt, Palästinanser als Menschen zu sehen und eine Persönlichkeit jenseits über Verachtungsgelüste zu entwickeln.

    • 9. Februar 2013 um 15:05 Uhr
    • Erol Bulut
  102. 111.

    @ ernsthaft

    Da lässt sie sich nicht feiern, sondern das findet bis heute Anerkennung ohne ihr Dazutun. Noch kürzlich hörte ich einen entsprechenden Kommentar im Radio von einem Kommentator, der mir nicht als Kirchenlobbyist bekannt ist. Es ging um das lange Zögern von Frau Schavan, das ja nunmehr beendet ist.
    Dem Justizminister von Niedersachsen ist ja kürzlich das Gleiche passiert. Der denkt aber gar nicht an Rücktritt. Das macht den Unterschied.

    • 9. Februar 2013 um 15:08 Uhr
    • cwspeer
  103. 112.

    Kleiner struktureller Vorgeschmack auf das ganz große Catch as catch can:

    „Bei einem Raketenangriff auf das Lager einer iranischen Oppositionsgruppe im Irak hat es zahlreiche Tote und Verletzte gegeben. … Für den Angriff ist laut MEK eine auf Auslandseinsätze spezialisierte Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden verantwortlich. Das Camp Liberty genannte Lager wurde nach Angaben irakischer Sicherheitskreise am Morgen mit rund 50 Raketen und Mörsergranaten angegriffen.“

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-02/irak-oppositionsgruppe-angriffe

    Die Opfer sind immerhin keine Terroristen mehr und die Täter hat man sich noch nicht so recht getraut, so einzustufen.

    • 9. Februar 2013 um 15:11 Uhr
    • Thomas Holm
  104. 113.

    @ Thomas Holm

    Soviel ich weiß waren es ein Glas Prosecco und zwei Gläser Weißwein. Das war dann entgegen ihrer Selbsteinschätzung schon über der Grenze. Weiterer Aussetzer: Sie wollte ihren Dienstwagen unbedingt noch in der Garage haben, damit er da sicher ist und hat sich deshalb kein Taxi genommen. Tja, hinterher ist man immer klüger und die Holms dieser Welt auch.

    Aber auch so ist der Gag mäßig. Würde beim Kirchenkabarett wohl nicht gerade den großen Schenkelklopfer darstellen.

    • 9. Februar 2013 um 15:13 Uhr
    • cwspeer
  105. 114.

    AVZ

    Hahn hat Bedenken. Was machst Du mich an.

    Fakt aber ist, dass die FDP im Osten kein Bein auf die Erde bringt und dort die Vietnamesen auch nicht die Lieblingsausländer repräsentieren.

    Rösler wurde nie vom Volk gewählt

    Auf der anderen Seite, wählt man die FDP jetzt erst recht.
    Aus Mitleid und weil man auch seinen Mini Obama haben will, damit man sich in der Welt als Weltoffen zeigen möchte un nicht als Naziiie

    Wäre auch krass, denn 93% der Bios hätten Obama gewählt.

    Vielleicht war das auch ein super Schachzug vom Hahn ,-) Schlauer Fuchs

    • 9. Februar 2013 um 15:16 Uhr
    • cem.gülay
  106. 115.

    cwspeer
    Gemästeter, böser, heuchlerischer bischof……
    In meiner unmittelbarer nachbarschaft steht eine wunderschöne alte kirche.
    Sie ist fast immer geschlossen. Warum ? Angst vor diemstahl oder vandalismus ? Kann ich gut verstehen.
    Aber dann über gottvertrauen predigen, zb beispiel wenn es um zuwanderung und das friedliche zusammenleben mit muslimen geht…..
    Oder soziale probleme anprangern, sehr schön….
    Nur wie sieht es in kirchlichen einrichtungen aus ?
    Ja, viele menschen haben den eindruck, daß kirchen moral predigen die sie nur sehr begrenzt vorleben. Das normale leben, ich schließe die kirche ab oder ich muß mich gegen meinen feindlichen nachbarn behaupten oder die erkenntnis das wirtschaftliches handeln in konkurenzsituationen nicht immer so einseitig moralisch zu bewerten ist findet aus den kirchen heraus nur wenig reflektierte stellungnahmen. Man moralisiert an den realitäten vorbei, ganz nah an den grünen und der linkspartei.

    • 9. Februar 2013 um 15:16 Uhr
    • ernsthaft
  107. 116.

    111 cwspeer
    Die exbischöfin also als ein kleines vorbild ? Ich wurde erwischt und stehe dazu ? Na gut.
    Frau schavan ist übrigens auch zurückgetreten. Ob aus taktischen notwendigkeiten oder aus inhaltlichen gründen kann ich nicht beurteilen. Da gehen die meinungen auseinander (siehe zettelsraum). Es gab auch schon minister die sind ohne persönliche schuld, in übernahme von verantwortung ihres ressorts zurückgetreten (seiters/bad kleinen wenn ich recht erinnere). Für sie ein großes vorbild ?

    • 9. Februar 2013 um 15:26 Uhr
    • ernsthaft
  108. 117.

    @ cwspeer

    Weißwein – dann eben erblasst im Angesicht des Herren.

    „Würde beim Kirchenkabarett wohl nicht gerade den großen Schenkelklopfer darstellen.“

    Bringen Sie was besseres. Hier hat es einen Versuch gegeben und nach drei Stunden war aber schon wieder Schicht im Schacht.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-02/katholische-kirche-meisner-kritik?commentstart=169#comments

    Kommentar Nr. 2 ist gut drauf.

    „Vielen Dank für Ihre Beiträge. Wir haben diese Debatte an dieser Stelle beendet. Herzliche Grüße, die Redaktion/sh“

    • 9. Februar 2013 um 15:28 Uhr
    • Thomas Holm
  109. 118.

    Morgen ab 11 Uhr quatsche ich eine Stunde im saarländischen Rundfunk.

    2 Frage des Moderators

    „Ich glaube, es ist den meisten immer noch nicht klar, wie bedrohlich die Lage ist-sonst würde mehr getan. Wie sieht die Zukunft aus, wenn wir die Spaltung unserer Gesellschaft weiter zulassen und ca.305 der Jugendlichen aufgeben.“

    Wenigstens ist er kein Gutmensch.

    • 9. Februar 2013 um 15:34 Uhr
    • cem.gülay
  110. 119.

    „Stratfor Middle East analyst Ashley Lindsey discusses the Syrian rebels‘ recent offensive in the Damascus suburbs and their reliance on weapons from external benefactors.“

    Sehr schöne Darstellung der Bruchstelle zur regionalen Ausweitung des Konfliktes unter den ganzen pro- und anti-tyrannischen Terroristen dort mit einer endlich mal richtig zugeschnittener Landkarte bei Min. 2.10.

    http://www.youtube.com/watch?v=GzaaP1lMQ1w

    Wohl erstmals Saudisches Heavy-duty Material direkt durch Jordanien hindurch nach Syrien – so sieht eine Einladung zu einer größeren Party aus. Beim Libanon hat die HB zu sehr den Daumen drauf und aus der Türkei heraus wird der Nachschub auch kritisch gefilzt.

    • 9. Februar 2013 um 15:35 Uhr
    • Thomas Holm
  111. 120.

    @ Holm

    Okay, ich sehs ein!

    Für heute muss ich mich leider ausklinken. Die Predigt für morgen ist noch nicht fertig. Lösen Sie bitte inzwischen das Problem mit Hisbollah! Ich schaue dann morgen nachmittag mal nach was draus geworden ist!
    NICE WE @ alle

    • 9. Februar 2013 um 15:36 Uhr
    • cwspeer
  112. 121.

    -Tunesien: die für heute angekündigkte Pro-Enahdha-Demonstration-

    … die Ennahdha-Unterstützer begaben sich heute, 9. Februar, am frühen Nachmittag zu der Avenue Habib Bourguiba für einen Protestmarsch gegen die Gewalt, aber auch als Zeichen der Unterstützung für die islamistische Partei Ennahda, die Ziel aller Anschuldigungen für die zunehmenden Gewalt in Tunesien war …
    Die ersten Fotos und Videos von dem Marsch der Anhänger Ennahda zeigen eine eher unbedeutende Zahl von Demonstranten. Man kann von kaum einhundert Leuten reden …

    http://www.businessnews.com.tn/Nombre-insignifiant-de-manifestants-nahdhaouis-%C3%A0-l%E2%80%99avenue-Habib-Bourguiba,520,36199,3

    [Zahlen: Hinsichtlich der aus Tunesien eintreffenden Zahlen wäre derzeitig grundsätzlich eine größere Einheitlichkeit bzw. Zuverlässsigkeit der Berechnung schon hilfreich zwecks realistischer Einschätzung bzw. Vermeidung jeglichen sachfremden Triumphalismus oder jeglicher sachfremden Niedergeschlagenheit
    – so liegen für die gestrigen Trauerkundgebungen einerseits eine in der tunesischen Presse allgemein kolportierte Zahl von 1Mio400Tausend vor, andererseits in der westlichen Presse eine allgemein kolportierte Zahl von ca. 40-50Tausend vor.
    Dieser Widerspruch wäre wünschenswerterweise von Tunesienkennern oder Statistik-Kundigen aufzuklären]

  113. 122.

    angekündigte

  114. 123.

    Publicola

    Gestern zum zweiten mal 28 Minuten auf Arte gesehen.

    Thema Tunesien und die Ermordung des Oppositionsführer.

    Die Sendung ist sehr empfehlenswert. Dieses Niveau an interkultureller Fachkompetenz ist der deutschen Intellektualität weit voraus.

    Da wir die Enhada als das bezeichnet was sie ist, eine islamistische Terror Regierung, die die Säkularen abschlachtet.

    Hier denkt man immer noch an den Frühling

    • 9. Februar 2013 um 15:53 Uhr
    • cem.gülay
  115. 124.

    Frühlingsdemo im Gebiet Idlib mit interner Klopperei bei

    Min 0.50-1.20; Jihadisten treten Revolutionsfahne in den Staub.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=R_1xdQX33pM

    Beschissener kann man politisch überhaupt nicht aufgestellt sein;
    Tyrann im Nacken; Verrückte vornweg.

    @ cwspeer

    Bauernkrieg hoch Drei, oder was sagt das Lutheranertum dazu ?

    „wider die mörderischen und räuberischen Rotten der Bauern […] man soll sie zerschmeißen, würgen, stechen, heimlich und öffentlich, wer da kann, wie man einen tollen Hund erschlagen muss.“

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Bauernkrieg#Martin_Luther

    Laden Sie mich mal eine für eine Disputation; Sie würden nach Minuten Ihre Gemeinde nicht wieder erkennen.

    • 9. Februar 2013 um 16:18 Uhr
    • Thomas Holm
  116. 125.

    124 holm/speer
    „wieder die die ausgebeuteten und entrechteten leibeigenen…..“
    Das ist die pragmatische seite der religion der nächstenliebe, nur rechte backe, linke backe funktioniert halt im richtigen leben nicht, aber man kanns ja trotzdem zur erbauung(besonders der eigenen?)
    predigen. Oder ist es andersheraum ? Predigt man (heute) aus lauter selbsthaß den untergang des weißen mannes herbei ? Weil er besser sein muß als alle anderen und es nicht ist ?

    • 9. Februar 2013 um 16:50 Uhr
    • ernsthaft
  117. 126.

    @ ernsthaft

    „nur rechte backe, linke backe funktioniert halt im richtigen leben nicht“

    Genau, aber Hallo.

    Hierzu: Frommer Teutonengesang („Christ ist erstanden“) als Ausweis imperialistischer Aggressivität im episch-polnischen Schlacht-Schmacht-Schinken:

    „The battle was one of the largest battles in Medieval Europe and is regarded as the most important victory in the history of Poland and Lithuania.“

    http://www.youtube.com/watch?v=L4DrZPSlp2I

    „aber man kanns ja trotzdem zur erbauung(besonders der eigenen?)
    predigen.“

    Jawolll !

    „Oder ist es andersheraum ?“

    Henne – Ei. Ein sich selbst verstärkender Kreislauf.

    Erst großer Katzenjammer – und dann wieder die Sau raus lassen.

    „Predigt man (heute) aus lauter selbsthaß den untergang des weißen mannes herbei ? Weil er besser sein muß als alle anderen und es nicht ist ?“

    Das scheint die ultimative Idee zur Busse für alles zu sein.

    Und das alles, nur weil die Leute im Orient irgendwann mal keinen Bock mehr auf Menschenopfer hatten. Wirklich eine krasse Fehlentwicklung eines sinnvollen Grundmotivs.

    @ cwspeer

    Ernsthaft, laden Sie mich mal ein, ich bring‘ ihnen Schwung in die Bude, dann kommen die Leute wieder.

    • 9. Februar 2013 um 17:07 Uhr
    • Thomas Holm
  118. 127.

    Selbstvertrauen hat er.

    • 9. Februar 2013 um 17:38 Uhr
    • mrx
    • 9. Februar 2013 um 17:44 Uhr
    • Serious Black
  119. 129.

    @ CG – die Vorwürfen gegen die Ennahdha sind (insofern) berechtigt, als ja eine Regierung, die die Herrschaft des Rechts befürwortet, intensiv und nachweislich sich darum bemühen müsste, per (schon bestehendem oder per zu schaffendem) Gesetz jegliche Morddrohungen zu unterbinden und jeden, der mit Mord droht bzw. dazu aufruft, nachweisbar staatsanwaltlich-strafrechtlich zu verfolgen.

    Das ist in den bislang weithin bekannt gewordenen Fällen*) unter dieser Regierung nicht geschehen.

    Die unter dem Mantel der Religion des Islam operierenden und geschützten terrorbefürwortenden, terrorpredigenden bzw. terrorverantwortlichen Kleriker genießen weiterhin das einem Kleriker gewöhnlich entgegenbrachte öffentliche Vertrauen eines Leitbildes sowie die ungebremste volle Freiheit zu weiterem schändlichen Predigen und Tun.

    Natürlich bedeutet eine solche Lage für jeden ‚rechtgläubigen‘ Taugenichts eine Einladung zu aktivem Mord und Terror.
    _________________________________

    *) siehe # 63;
    Während des “Printemps des arts” (‘Frühling der Künste’) in Tunis erklärte der Imam der Moschee Zeitouna in Tunis, die unter der Aufsicht des Staates steht, dass die Menschen, die diese Kunstwerke erstellt hätten, den Islam beleidigen würden und getötet werden müssten.
    Videos waren im Umlauf, in denen die Prediger der Insel Jarzis zum Mord an Chokri Belaïd und an Ahmed Nejib Chebbi, dem Chef der Republikanischen Partei, aufriefen.

    http://blog.zeit.de/joerglau/2013/02/07/warum-hisbollah-endlich-auf-die-eu-terrorliste-gesetzt-werden-muss_5883/comment-page-8#comments

  120. 131.

    Es handelt sich um eine doktrinäre Utopie mit einem hysterisch-nihilistischen Kern,

    @ TH (88., 90.)

    Was am Islamismus nihilistisch sein soll, ist äußerst erläuterungsbedürftig:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nihilismus

    Dagegen ist der folgende Satz ebenso gut formuliert wie verständlich:

    Die Jugendüberhang-Hypothese hat ja den Charme, den Islam aus der Höhenluft einer Ursache herauszuhalten und ihn in der erdnahen Welt der Symptome zu verorten. Die Redaktion hält das für eine Entlastung und den LeserInnen das für würdelos bis unverständlich, einigen (kaum gelittenen) vielleicht gar als Verharmlosung.

    Der faktische Jugendüberhang bzw. genauer: Jungmänner-Überhang trägt ganz sicher seinen Teil zur manifesten Unruhe in den postrevolutionären arabischen Staaten (oder im „Staat“ Libyen) sowie zum Ausmaß der Explosivität in Syrien bei.

    Allerdings gehören eben bei weitem nicht alle jüngeren männlichen Trouble-Teilnehmer zum islamistischen Spektrum.

    Und hinter Heinsohns kausaler Verabsolutierung der Youth Bulge als materieller Alles-Beweger, in der alles Ideelle beliebiger Nachklapp ist, lauert die linksliberal-sozioökonomische Überinterpretation derselben, die da sinngemäß lautet, dass fast alle arabischen und/oder islamistischen Trouble- und/oder Gewaltteilnehmer deshalb so drauf sind wie sie drauf sind, weil der regionale Arbeitsmarkt sie nicht aufnehmen kann und sie keinen Perspektive haben. Da ist einerseits schon etwas dran.

    Andererseits ist sie empirisch nicht voll haltbar. Obwohl es im islamistischen Spektrum natürlich den Sozialtypus des ungebildeten Kleinkriminellen gibt, der sich, nach Sinn und Ziel suchend, mehr oder weniger militant dem Islam zugewandt hat, wimmelt es dort von Akademikern und anderen Sozialtypen, denen sich nur schwer eine sozioökonomische Perspektivlosigkeit nachsagen lässt. Und damit ist eben nicht allein das banale Gefälle der formalen Qualifikation innerhalb von islamistischen Organisationen beschrieben, das so oder so ähnlich auch innerhalb von ganz anderen Organisationen existiert, in denen man ohne irgendeinen akademischen Abschluss nur selten auf die obere Hierarchieebene gelangt.

    Nehmen Sie im Zusammenhang mit dem militanten Islamismus mal Gilles Kepels „Der Prophet und Pharao“ oder Marc Sagemans „Understanding Terror Networks“ zur Hand. Hier finden Sie jeweils solide empirische Untersuchungen, die mittelbar der Youth-Bulge-Theorie und/oder der linksliberalen Sozioökonomik ganz deutlich widersprechen. So ergab die Untersuchung der Biographien von Dschihadisten eine positive Korrelation zwischen der Teilnahme am Dschihad und Bildung/formaler Qualifikation. Die überwiegende Mehrheit der Akteure (bei Kepel Ägypter in den 80ern, bei Sageman Dschihadisten unterschiedlicher Nationalität in den Jahren nach 2001) zeichnet sich entsprechend eher nicht durch sozioökomomische Perspektivlosigkeit aus, gerade Personen mit einer vergleichsweise guten herkömmlichen Lebensperspektive haben auf dieselbe gepfiffen.

    Ich denke nun nicht, dass sich das Ergebnis dieser Untersuchungen oder der Umstand, dass es sich bei den Attentätern des 11. September um mehr oder weniger begüterte Akademiker handelte, 1:1 etwa auf die Gewaltakteure in Syrien oder gar auf afghanisch-talibanische Verhältnisse übertragen lässt. Doch auch für den Islamismus gilt zumindest teilweise, was für den europäischen Linksextremismus der 70er, 80er und 90er galt: Man muss mindestens Abitur haben, um in einer militanten Ideologie seine Erfüllung sehen und Propaganda der Tat zu betreiben.

    Und auch der militantere Flügel der Salafistenszene in Deutschland, der neben der Propaganda auch zur militanten Tat schreitet und sich nicht mit einem rein sektenhaften Dasein begnügt, besteht nicht nur aus klassischen Volllosern und drei Abiturienten als Foren-Webmastern: Untern den Gefährdern und Afpak-Touristen gibt es eine sehr stattliche Reihe von abgebrochenen Studenten. Beobachter mit Hang zum politisch Nicht-Korrekten und Linksliberale mögen hier, wenn auch nicht in wörtlicher, so doch in seltener interpretatorischer Einhelligkeit sagen, dass die Betreffenden eben fürs Studium zu doof waren bzw. Schwierigkeiten und eine Sinnkrise hatten (wie viele junge Männer hatten das nicht?!). Aber vieles spricht dafür, dass die ideologische Militanz vieler Salafisten eben nicht in einer Art objektiven Scheitern auf dem konventionellen Lebensweg begründet liegt oder begünstigt wurde. Vielmehr sind die Betreffenden deshalb nach konventionellen Maßgaben gescheitert, weil sie schon ideologisiert waren. Es soll mir keiner erzählen, dass für die Mehrheit derjenigen, die die Energie dafür aufgebracht haben, ins pakistanisch-afghanische Grenzgebiet zu reisen, etwa der nächste Schein in einem Ingenieursstudium eine per se nicht zu meisternde Hürde gewesen wäre.

    • 9. Februar 2013 um 18:00 Uhr
    • N. Neumann
  121. 132.

    @ cwspeer #100

    Der Konflikt im Nahen Osten ist doch schon lange auf einer Eskalationsstufe, auf der Konflikte nun mal nur noch von außen gelöst werden können.

    Insbesondere die Intervention von außen wirkte im Nahostkonflikt als realpolitischer und emotionaler Brandbeschleuniger.

    1937 holte GB die arabischen Nachbarn an den Verhandlungstisch um die Palästinafrage zu lösen. Aber eine Teilung zu Gunsten Jordaniens (+ der palästinensischen Anti-Mufti-Opposition) war für den Mufti und Saudi Wahhabien* absolut inakzeptabel. Plötzlich war die Palästinafrage ein großer Hebel im arabischen Game of Thrones geworden und verkomplizierte die Interessenlage.

    *Die Saudis hatten gerade erst den Haschemitenpaten aus dem Hejaz rausgeworfen und fürchteten einen Haschemitenblock aus Irak, Jordanien mit Palästina könnte die eigene Machtposition gefährden.

    • 9. Februar 2013 um 18:06 Uhr
    • Serious Black
  122. 133.

    ein Haschemitenblock aus Irak und ein um Palästina erweitertes Jordanien könnte die eigene Machtposition gefährden.

    • 9. Februar 2013 um 18:08 Uhr
    • Serious Black
  123. 134.

    @ cwspeer #100

    „Der Konflikt im Nahen Osten ist doch schon lange auf einer Eskalationsstufe, auf der Konflikte nun mal nur noch von außen gelöst werden können.“

    Insbesondere die Intervention von außen wirkte im Nahostkonflikt als realpolitischer und emotionaler Brandbeschleuniger.

    @ SB

    Das mag in verschiedenerlei Hinsicht so (gewesen) sein.

    Doch zumal durch das Bündnis mit den USA ist Israel ganz allgemein nicht in einer schlechteren Verhandlungsposition. Und der Druck, der von den USA und den Europäern auf Israel ausgeübt wird, die Siedlerei wenigstens einzufrieren, gehört ganz sicher nicht zu jenen Ratschlägen und Meinungen, an denen Israel gut getan hat bzw. tut, sie nicht zu beherzigt zu haben oder zu beherzigen.

    • 9. Februar 2013 um 18:19 Uhr
    • N. Neumann
  124. 135.

    Islamische Glaubensgemeinschaft entschuldigt sich für das Herumzeigen der Muhammadkarikaturen:

    http://mobil.dr.dk/smartphone/#artikel/nyheder/indland/2013/02/09/132718.htm

    • 9. Februar 2013 um 18:40 Uhr
    • mrx
    • 9. Februar 2013 um 19:07 Uhr
    • NKB
  125. 137.

    Islamische Glaubensgemeinschaft bereut nun die Entsendung von Delegationen mit den Muhammadkarikaturen:

    http://mobil.dr.dk/smartphone/#artikel/nyheder/indland/2013/02/09/132718.htm

    • 9. Februar 2013 um 20:02 Uhr
    • mrx
  126. 138.

    # 137

    Die Islamische Glaubensgemeinschaft scheint nach 7 Jahren gemerkt zu haben, dass sie sich in Dänemark und nicht in einem arabischen Land befindet.

    • 9. Februar 2013 um 20:48 Uhr
    • Lionel
  127. 139.

    Immerhin. Und nebenbei desavouieren sie die Gutis.

    • 9. Februar 2013 um 21:25 Uhr
    • mrx
  128. 140.

    PS – # 121 – Tunesien: die für heute angekündigkte Pro-Enahdha-Demonstration – Text + Video:

    … gingen am Samstag deren Anhänger [der tunes. Regierung; der Ennahdha-Partei] in Tunis auf die Straße.

    Rund 6000 Menschen folgten einem Aufruf der islamistischen Ennahda-Partei.

    Unterdessen hat Ministerpräsident Hamadi Jebali mit seinem Rücktritt gedroht, sollte die von ihm geplante Regierungsneubildung scheitern.
    Seine Ennahda-Partei lehnt die Expertenregierung ab …

    Die Demonstranten verurteilten auch die französische Militäroffensive in Mali …

    http://de.euronews.com/2013/02/09/tunesien-regierungschef-jebali-droht-mit-ruecktritt/

  129. 142.

    Na, dann ist „Die Unschuld der Islame“ doch noch zu was nütze. 😉
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/aegypten-sperrt-youtube-wegen-mohammed-film-a-882405.html

  130. 143.

    @ NN #134

    Das ist wie im Dreißigjährigen Krieg. Die europäische Dimension(Frankreich, Schweden) machte eine ‚kleine‘ Friedenslösung unmöglich.

    Gleichzeitig erlaubte der Zug Großbritanniens, dem Mufti ‚kostenlos‘ eine Hardlinerposition einzunehmen. Das Kalkül, das Arabische Hochkommitee durch den externen Druck der arabischen Staaten zu moderieren, ging aber nicht auf.

    Heutzutage ist die Lage natürlich eine andere.

    Das grundlegende Problem ist aber immer noch gleich. Wenn der US-Präsident die PLO rechts überholt, kann Abbas nicht weniger verlangen (ohne das Gesicht zu verlieren). Damit hat Obama ohne Not und vor allem ohne Gegenleistung jeglichen Verhandlungsspielraum verbaut.

    Was war der Sinn? Netanjahu hat ein Siedlungsmoratorium ausgerufen und die PLO kam trotzdem nicht zu Verhandlungen.Kurz vor Ablauf des Moratoriums bat Abbas um eine Verlängerung, ohne von Obama in die Mangel genommen zu werden.

    Botschaft an die Welt (wie schon 1937): Die pal. Führung kann ‚kostenlos‘ Maximalpositionen einnehmen, ohne dafür in der Verantwortung zu stehen.

    Im Hinblick auf die eskalierende Lage in Nahost, steigert das nicht das zu Konzessionen notwendige Vertrauen. Zumal Abbas nicht im Sinn hat die große Geste von Sadat zu wiederholen, die ihm Israels Vertrauen sichern würde.

    • 10. Februar 2013 um 09:14 Uhr
    • Serious Black
  131. 144.

    @karolachristiane

    hxxp://www.rferl.org/content/daghestan-death-in-custody-disappearance-doctors-family/24835033.html

    „Jailed Daghestani Doctor’s Wife Appeals To Putin, Denounces ‚Meat Grinder‘ …

    The young woman has not seen her husband, a well-respected anesthesiologist from Daghestan, since law-enforcement officers burst into his hospital in the regional capital, Makhachkala, last November.

    Interrupting surgery on a patient, the masked officers dragged Marat Gunashev out of the operation room and bundled him into a vehicle in his medical scrubs and slippers.

    He is now jailed without trial in another North Caucasus republic, accused of colluding with Islamic militants in the 2010 assassination of Makhachkala’s police chief.

    Gunasheva, who dismisses the accusations as absurd, has been unable to obtain any more information about her husband after being cold-shouldered by police, prosecutors, and the Federal Security Service (FSB).

    Vladimir Putin, she says, is her last hope.

    „Of course, I hope that his letter will have some effect,“ Gunasheva says. „What else can I do in my situation?“

    The family’s ordeal does not end here.

    Many Discrepancies

    Gunashev’s brother-in-law, surgeon Shamil Gasanov, was detained on the same day in the same hospital, also on charges of helping murder the city’s police head.

    Gasanov, however, did not survive the arrest. His body was returned to his relatives decapitated and bearing signs of torture, with multiple bruises and both his knees shattered by bullets.

    Police say the surgeon was killed after attacking law-enforcement officers with a hidden gun during a search of his apartment — a claim at odds with witness accounts suggesting he had been blindfolded and handcuffed.

    The case has caused dismay in Makhachkala, where the doctors were widely admired.

    Relatives, friends, and colleagues insist on their innocence, saying both come from secular, middle-class families with no known ties to the Islamic insurgency.

    „He is a respected person, he holds three different jobs,“ Gunasheva says of her husband. „He not only heads intensive-care units, he is also frequently flown out to treat patients. He often treats law-enforcement officers wounded in counterterrorism operations. He brings them to his unit and puts them back on their feet. So for us, this is all completely crazy.“

    Gunasheva also accuses police of planting drugs in her 8-year-old daughter’s bedroom, next to her schoolbooks, during a search of her apartment.

    An attempt by Gunashev’s colleagues to hold a protest rally was quashed after the local health minister reportedly threatened to fire any hospital staff who spoke out in support of either Gunashev or Gasanov.

    ‚In Detention, And That’s All‘

    The family’s plight reflects the mounting violence and lawlessness in Daghestan since the Islamic insurgency spilled out of Chechnya following two separatist wars with Moscow. …

    In a report published last year, Amnesty International warned that the complex and „opaque“ structure of law-enforcement agencies in the North Caucasus allowed authorities to victimize the population with almost complete impunity.

    „They detained him over fabricated accusations,“ Magomed Zaur, a lawyer representing Gunashev, says. „Not only was he immediately arrested and falsely accused, he was also taken to another republic, where he is being detained far away from his home. There are no attempts to determine whether Gunashev is guilty or not. He is in detention, that’s all.“ …

    For now, their suspicions fall on a former girlfriend of Gasanov who they say never forgave him for marrying Gunashev’s sister.

    They say the woman had harassed the newlyweds and threatened to use her contacts in law-enforcement agencies to exact revenge.

    Gunasheva is convinced this woman is the single, anonymous witness whose testimony appears to be at the heart of the case against the two doctors.

    She says her husband’s jailing and Gasanov’s horrific death are a painful reminder of how vulnerable civilians remain to abuse perpetrated in the name of the war against Islamic insurgents in the North Caucasus.

    „If they took him away and tainted his name, then no one is safe in this republic,“ Gunasheva says. „People who know me — relatives and friends — actually cry when they come to visit me. I no longer have the strength to cry over the injustice, the helplessness, the fact that anyone can end up in this meat grinder.“

    Schamkultur im Verbrecherstaat – das kann nicht gut gehen. Und mit Syrien fliegt ihnen jeder bisherige Kitt auseinander. Andererseits könnte man auch sagen: Putin spielt diesen Kulturen die Töne ihrer eigenen Melodien vor; aber das sehen die natürlich nicht so.

    Aus der Suchfunktion von rferl:

    Policeman Shot In Daghestan – 08.02.2013 10:07

    Putin Replaces President Of Daghestan – 28.01.2013 13:41

    Putin has named former Russian Nationalities Minister Ramazan Abdulatipov, an Avar from Daghestan, acting Republic of Daghestan head to replace Magomedsalam Magomedov. Following a week of leaks, rumors, disclaimers, and denials …

    Gunman Kills Supreme Court Judge In Daghestan – 15.01.2013 19:48

    Police Ambushed, Five Wounded In Daghestan – 18.12.2012 11:57

    A top-ranking official in Russia’s Republic of Daghestan in the North Caucasus has been killed.

    Two policemen and a civilian have been killed after a bombing in Russia’s North Caucasus Republic of Daghestan.

    Interior Ministry officials in Russia’s North Caucasus republic of Daghestan say a long-wanted militant leader has been killed. Taimas Taimasov, the alleged leader of a terrorist cell …

    https://www.youtube.com/watch?v=WgoGDiLCoxY

    2.44 Anklagen gegen die Syrienpolitik (arab. Ausdruck sham für Syrien) bei Kundgebung wegen Verschwundener

    2.51 Wir sind nicht gegen die Verfassung (konstituzija), wir sind nicht gegen Russland (Rossija) – wir sind gegen Strukturen … mit Glaubensabtrünnigen (mutardy russ. Plural an arab. Begriff)

    3.18 bez naroda net gosudarstva* – ohne Volk habt Ihr auch (bald) keinen Staat mehr – sehr griffig formuliert.

    *politische und demographische Dimension.

    Eigentlich nicht unbedingt die geborenen Revoluzzer – aber Russland: die konkurrierende russische und muslimische Korruption und die Syrienpolitik entfremden unaufhaltsam die Muslime dem Russischen Staat.

    Und da will Erdogan sich dranhängen.

    Dagestan; 3 Mio. Einwohner; 100.000 davon Russen; 14 offizielle Sprachen (mehr als in Südafrika) ca 30 de facto.

    Kleine Erinnerung an sowjetische Zeiten:

    4.21 der alte Knabe mit komplettem Gold-Gebiss; irgendwann haben sie dann herausgefunden, dass es Quatsch ist, Rohstoffe zu verarbeiten und viel schlauer ist, sie einfach nur zu verkaufen.

    • 10. Februar 2013 um 09:49 Uhr
    • Thomas Holm
  132. 145.

    @ SB

    „Das ist wie im Dreißigjährigen Krieg.“ – Dito Syrien:

    Die regionale Dimension(GCC, IraNK) machte eine ‘kleine’ Friedenslösung unmöglich.

    • 10. Februar 2013 um 09:55 Uhr
    • Thomas Holm
  133. 146.

    @ NN

    „Was am Islamismus nihilistisch sein soll, ist äußerst erläuterungsbedürftig:“

    Eine in Prädestinationswahn gegründete Verantwortungs-Phobie:

    „Heute stellen nicht weniger als drei arabischsprachige Nachrichtenseiten – von Ägypten über die Westbank (Fatah) bis nach Österreich – Storys über eine angebliche neue US-Studie, die beweisen soll, dass Israel hinter 9/11 steckte. Zum Zeitpunkt, da dies geschrieben wurde, waren es die Top-Storys auf jeder der Seiten.“

    http://heplev.wordpress.com/2013/02/09/arabische-medien-starten-neuen-blitzkrieg-israel-steckt-hinter-911/

    Eine bedenkenlose Bereitschaft, sich an der Barrikade zur Dystopie auf die andere Seite zu stellen. 1984 ist für die völlig normal.

    Was nicht so gut gelaufen ist, das wird umstandslos der anderen Seite zugeschustert. Nur Pleiten Pech und Pannen gehabt ? Kein Problem, bisher waren nur Agenten und Marionetten am Werk.

    Verantwortungsabwehr, nihilistisch, Märchen-romantisch.

    „Allerdings gehören eben bei weitem nicht alle jüngeren männlichen Trouble-Teilnehmer zum islamistischen Spektrum.“

    Zu Gewalt führt Jugendüberhang; nicht zu einer homogenen Legitimation; weil es sich aber um Gewalt handelt, bildet sich so etwas wie eine dominante Gewalt-Legitimation heraus; natürlich auch wieder mit diversen inneren Fronten.

    „lauert die linksliberal-sozioökonomische Überinterpretation derselben“

    Deshalb darf nichts dran sein, weil sonst der Liberalismus materialistisch daher kommt. So, so.

    „wimmelt es dort von Akademikern und anderen Sozialtypen, denen sich nur schwer eine sozioökonomische Perspektivlosigkeit nachsagen lässt.“

    In den Gesellschaften sind sie auch gut ausgebildet weitgehend chancenlos; das Versprechen einer Besserung durch Bildung ist im Zeithorizont der betreffenden Generation nicht einlösbar.

    „Man muss mindestens Abitur haben, um in einer militanten Ideologie seine Erfüllung sehen und Propaganda der Tat zu betreiben.“

    Die Jugendüberhangs-Gesellschaft erzeugt eine Atmosphäre von einem Bedarf an „Heilung“ und erweckte allerlei „Berufene“ – auch, oder gerade unter Leute, die persönlich gar kein Problem haben.

    „Aber vieles spricht dafür, dass die ideologische Militanz vieler Salafisten eben nicht in einer Art objektiven Scheitern auf dem konventionellen Lebensweg begründet liegt oder begünstigt wurde.“

    Nur im Eindruck einer kollektiven Gekränktheit durch die Lage, als Generation (und darüber hinaus als Gesellschaft, bzw. Kultur) verdammt zu sein.

    “ etwa der nächste Schein in einem Ingenieursstudium eine per se nicht zu meisternde Hürde gewesen wäre.“

    Die können alle Maschinenbau; aber es mach sie nur glücklich, wenn sie Höllenmaschinen bauen als Rächer der Enterbten.

    Der Marxismus wurde auch nicht von dem Proletarier mit dem größten Hunger aufgeschrieben, bzw. dessen Vorkämpfer waren fast alles „Stellvertreter-Politiker“.

    Also etwas, wogegen die Spontis immer waren.

    • 10. Februar 2013 um 10:14 Uhr
    • Thomas Holm
  134. 147.

    Blockt wieder, der blog …

    hxxp://pa*rse*undparse.wordpr*ess.com/2013/01/31/alia-majida-al-mahdi-der-verkorperte-zorn/

    http://www.elle.fr/Societe/Les-enquetes/Aliaa-Magda-Elmahdy-la-rage-au-corps-2305974

    • 10. Februar 2013 um 10:24 Uhr
    • Thomas Holm
  135. 148.

    144
    Thomas Holm

    Danke dafür.

    In den frühen Morgenstunden sah ich auf einem TV-Sender den letzten Teil eines Berichts über das „Zusammenleben“ von Sowjetarmee und DDR-Bürgern bis zum Jahr 1989, bzw. 1991(?).

    !989 waren die Tausende von Straftaten der Sowjetarmisten, viele auch von körperlicher Gewalt wie z.B. 40 bis 60 Vergewaltigungen pro Jahr, in der DDR nicht mehr unter den Teppich zu kehren, hieß es, und ebensowenig der Zorn der DDR-Bürger.

    Ebenso wurde aber auch vermittelt, daß die Soldaten mit menschenverachtender Härte von Offizieren wie „Kameraden“ behandelt wurden – von „Kameraden“ besonders dann, wenn verschiedene Ethnien in ungünstigen Zahlen- oder Machtverhältnissen aufeinenderstießen.

  136. 149.

    @ karolachristiane

    Der russische Stil: Wie man eine Regierung auswechselt:

    https://www.youtube.com/watch?v=S5QYkrQ_3yA

    4.45-5.10 Der auszuwechselnde Präsident Amin ist schon mal an-vergiftet.

    Danach General nur auf russisch mit skandinavischen Untertiteln

    6.15-6.35 Die Einsatztruppe

    6.55-7.10 Beschuss des Palastes (bis heute kaputt)

    7.50 Im Palast – viel friendly fire, wie bei den Amis

    8.21 die Gattin taucht auf und alle werden umgelegt.

    9.19 Resümee aus westlicher Sicht: Sehr professionell gemacht.

    „Before resorting to killing Amin by brute force, the Soviets had tried to poison him (but nearly killed his nephew instead) and to kill him with a sniper shot on his way to work … They even tried to poison Amin just hours before the assault on the Presidential Palace. Amin had organised a lunch for party members … he boasted that the Soviet divisions had already crossed the border, and that he and Gromyko always kept in contact with each other. During the meal, Amin and several of his guests lost consciousness as they had been poisoned. Luckily for Amin, but unfortunately for the Soviets, he survived his encounter with death. …

    The assault on the palace began shortly afterward. During the attack Amin still believed the Soviet Union was on his side, and told his adjutant, „The Soviets will help us,“ The adjutant replied that it was the Soviets who were attacking them; Amin initially replied that this was a lie. Only after he tried but failed to contact the Chief of the General Staff, he muttered, „I guessed it. It’s all true.“.“

    So geht Imperialismus richtig.

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Hafizullah_Amin#Death

    Da erinnert sich anscheinend keiner mehr dran.

    • 10. Februar 2013 um 12:41 Uhr
    • Thomas Holm
  137. 150.

    So macht man das II

    „Chattab starb am 19. März 2002 durch einen vergifteten Brief, der ihm von einem Agenten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB überreicht wurde. Viele seiner Anhänger verließen Tschetschenien und kämpfen seither im Irak“ … und jetzt in Syrien. (T.H.)

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_al-Chattab#Tod_durch_Gift

    Der Brief: Persönlich, vertraulich … Min. 2.58

    und Exitus … Min. 4.35

    http://www.youtube.com/watch?v=nUBJ4fjYnhU

    • 10. Februar 2013 um 12:59 Uhr
    • Thomas Holm
  138. 151.

    @ Black, Neumann

    Danke, ich merke, Euer Geschichtswissen geht weit über meine Halbbildung hinaus. Was ihr sagt, klingt auch plausibel.
    Aber wie will man denn dann auch nur theoretisch bei diesen asymmetrischen Machverhältnissen eine Basis für Verhandlungen herstellen? Irgendwer muss doch den Israelis irgendeine Art Feuer unterm Hintern machen können, denn ich habe den Eindruck, die haben inzwischen eine geheime Agenda, besagend: „Gut, dass wir die besseren Waffen und die stärkeren Verbündeten haben. Also lasst uns weiter Siedlungen bauen, bis die Palästinenser so marginalisiert sind, dass sie keine wirkliche Rolle mehr in der Region spielen und gut ist.“ Was wäre denn da die Rolle des Westens? Zugucken, ab und zu ein paar verbale Streicheleinheiten und hier und da ein paar Dollars, damit sich die PLO-Spitzenfunktionäre neue SUV´s kaufen können (wie bisher!!)????

    • 10. Februar 2013 um 15:16 Uhr
    • cwspeer
  139. 152.

    Schon seltsam, dass man meint darüber diskutieren zu müssen, ob Hisbollah eine Terrororganisation ist. Die Partei Allahs verübt seit Jahrzehnten weltweit Anschläge gegen jüdische Einrichtungen und gegen Juden. Insofern ist diese Einstufung als Terrororganisation selbstverständlich.

  140. 153.

    151 cwspeer
    Sie fragen gleich nach dem wie. Fragen sie doch erstmal nach dem ob.
    Ist es sache des westens die israelis zu etwas zu bewegen, das sie nicht wollen ? Wir wissen besser was für euch gut ist ? Ist das nicht anmaßend ?

    • 10. Februar 2013 um 17:07 Uhr
    • ernsthaft
  141. 154.

    CWspper

    „Irgendwer muss doch den Israelis irgendeine Feuer unterm Hinter machen können“

    Na, na na, aus einem deutschen Mund und auch noch Priester

    • 10. Februar 2013 um 17:10 Uhr
    • cem.gülay
  142. 155.

    „Iran ruft seinen Botschafter aus Bulgarien zurück“
    http://german.ruvr.ru/2013_02_10/104234824/

  143. 156.

    Art Feuer

    • 10. Februar 2013 um 17:12 Uhr
    • cem.gülay
  144. 159.

    @ CG und ernsthaft

    Ich versuche meine Position mal etwas grundsätzlicher zu erläutern. Ich bin auf alle Fälle für das Existenzrecht Israels. Mein eigener Großvater, der ebenfalls Pfarrer war, hat, wie es aussieht, sogar im dritten Reich jüdischen Mitbürgern geholfen. Er hat darum nie viel Aufsehens gemacht. Erst nach seinem Tod fanden wir einen Brief in seinem Nachlass, der besagt, dass man ihm dafür in Israel einen Baum gepflanzt hat. Ich bin stolz auf diese Familiengeschichte und ich habe mich noch vor kurzem in Boston mit einem amerikanisch – jüdischen Geschäftsmann darüber unterhalten, dessen gesamte Familie in Israel lebt. Er war erst mal ein Stück auf Distanz gegangen, als ich mich als Deutscher vorstellte, lud mich dann aber spontan in sein Herkunftsland ein. Ich bin dem bisher noch nicht nachgekommen, aber irgendwann werde ich mir das Bäumchen mal anschauen. Im Übrigen bin ich absoluter Antirassist und zwar WEIL ich davon ausgehe, dass alle Geschöpfe Gottes das gleiche Existenzrecht haben, wie es ja auch die Menschenrechtscharta fordert, auf deren Boden wir doch wohl hier alle bloggen (hoffe ich).
    Vor diesem Hintergrund fällt es mir trotz aller Sympathie für Israel schwer, mit anzusehen, wie ein Volk seit 100 Jahren von jüdischen Auswanderern verdrängt, vertrieben und gedemütigt wird, das selbst keine Schuld an der dramatischen Geschichte der Juden trägt, einfach aus simplem, menschlichem Gerechtigkeitssinn.
    Und DESHALB bin ich der Meinung, dass der Westen, der Israel als Partnerdemokratie betrachtet, hier mehr Nachdruck darauf legen sollte, dass das nicht so weitergehen kann. Die Scharfmacher und Krakeeler auf beiden Seiten sollten uns dabei nicht weiter irritieren, sondern einfach unser grundsätzliches Interesse daran, unseren Einfluss für mehr Menschlichkeit auf diesem Planeten geltend zu machen. Das können wir zwar nicht ständig und überall tun, aber hier wird es wirklich mal Zeit dass da Tacheles geredet wird und endlich mal was passiert, was aus diesem ewigen Dilemma herausführt und die Sache weiterbringt.

    • 10. Februar 2013 um 18:53 Uhr
    • cwspeer
  145. 160.

    Zwischenruf: cwspeer ist – andes als oft angenommen – nicht für alles Elend in der Welt verantwortlich

  146. 161.

    anders

  147. 162.

    @ cwspeer – Und DESHALB bin ich der Meinung, dass der Westen, der Israel als Partnerdemokratie betrachtet, hier mehr Nachdruck darauf legen sollte … – ich stimme Ihnen hinsichtlich der Kritik ‚cum granu salis‘ zu, allerdings unter der Bedingung, dass die Staaten, die Kritik üben, ernsthaft und nachweislich bereit und überzeugend in der Lage sind, absolute (militärische!) Sicherheitsgarantien für die Existenz des Staates Israel abzugeben

    [Diese Bedingung erfüllen m.E. derzeitig nur die USA, GB und Frankreich.
    Deutschland ist allerdings nachweislich nicht bereit und in der Lage, aus welchen Gründen auch immer, für militärische Sicherheitsgarantien faktisch einzustehen. Eine deutsche Kritik staatlicherseits ist insofern aus dieser Perspektive heraus recht fragwürdig]

  148. 163.

    @ Publiciola

    D´accord, das sollte klar sein, denn die haben natürlich ständig Angst, dass das mal irgendwie zu deren Ungunsten umkippt. Ich glaube, manche Überreaktion in den vergangenen Waffengängen ist darauf zurückzuführen, (manches aber, seien wir ehrlich, auch auf puren antiarabischen Rassismus), aber auf der anderen Seite würde ich mir wünschen, dass es mal eine Vision gibt, wenigstens auf dem Papier, die skizziert, wo und wie ein Staat Palästina konkrete Formen annehmen könnte.

    • 10. Februar 2013 um 19:33 Uhr
    • cwspeer
  149. 164.

    160 publicola
    Alles elend dieser welt…….
    Da wird der pfarrer dann wohl für seinen chef mit haftbar gemacht. Kommt vor, obwohl es natürlich nicht gerecht ist.

    • 10. Februar 2013 um 19:44 Uhr
    • ernsthaft
  150. 165.

    cwspeer
    Ich habe keine ahnung wie ich als israeli oder palästinenser die verfahrene geschichte sehen würde. Vielleicht wäre ich auch radikal. Ich weß es nicht. Sie ? Wissen sie wie sie als betroffener reagieren würden ?
    Ob da druck oder „garantien“ helfen ? In afghanistan haben wir (mit gutem willen ?) auch eingegriffen. Und ? Denken sie an ihre ex bischöfin.

    • 10. Februar 2013 um 19:53 Uhr
    • ernsthaft
  151. 166.

    @ ernsthaft

    Dass man in den Augen der Umwelt irgendwie eine komische Figur darstellt und eine Projektionsfläche bildet für alle möglichen berechtigten und unberechtigten Kritikpunkte an Kirche, Kirchengeschichte und Religion im Allgemeinen, damit muss man in diesem Amt leben. Wer nichts dergleichen einstecken kann ohne gleich beleidigt zu sein, sollte den Job nicht antreten.

    • 10. Februar 2013 um 19:56 Uhr
    • cwspeer
  152. 167.

    die haben natürlich ständig Angst, dass das mal irgendwie zu deren Ungunsten umkippt.

    Iran – Zu den ermittelbaren offiziösen politischen Stellungnahmen des iranischen Staatsapparates ist herauszufinden:

    a – Wie steht der Oberste Führer Irans, Khamenei*, zu Israel?
    “Iran’s stance has always been clear on this ugly phenomenon (Israel). We have repeatedly said that this cancerous tumor of a state should be removed from the region”
    http://archives.cnn.com/2000/WORLD/meast/12/15/mideast.iran.reut/

    b – Wie steht der Präsident Irans, Ahmadinejad*, zu Israel?
    “Dieses Besatzerregime stellt tatsächlich einen Brückenkopf der Welt der Arroganz im Herzen der islamischen Welt dar … eine Festung …, von der sie ihre Herrschaft auf die gesamte islamische Welt ausdehnen wollen. Darüber hinaus gibt es weder Grund noch Zweck für dieses Land.”

    • 10. Februar 2013 um 21:24 Uhr
    • mrx
  153. 170.

    169
    „The Arab countries are now struggling with what Eberstadt calls their “youthquake.” But the coming dilemma, he notes, is “how these societies will meet the needs of their graying populations on relatively low income levels.”

    Kicher!

    Da werden wir in Deutschland mit unseren wachsenden reichen Erfahrungen dann sicherlich wertvolle Ratschläge erteilen können!

    Da wäre z.B. die Zuwanderung von Fachkräften aus allen Ländern dieser Welt zu empfehlen.
    Und vielleicht sind ja die Kinder aus den zugewanderten muslimischen Familien in Deutschland und anderen europäischen Ländern, wo die Fertilitätsraten im Schnitt keine derartigen Einbrüche zu verzeichnen haben, gerade im passenden Fachkräfterückwanderungsalter, wenn sie in den vergreisenden muslimischen Ländern am meisten gebraucht werden. 😉

    PS

  154. 172.

    Noch ein wenig Demographie in Deutschland von Ralph Ghadban:

    „Ein weiterer Abschottungsfaktor stellt die Familiengröße dar. Sie lag Mitte der 90er Jahre bei 7,76 Personen bei den Mhallami 8,07 Personen. Das ist enorm. Im Libanon ist die Familiengröße von 5,2 Personen im Jahre 1970 auf 4,76 im Jahre 1997 zurückgegangen. Nur 11% der Familien zählen 8 Personen, in Berlin ist es die Regel. Der Anteil der Personen unter zwanzig Jahren im Libanon ist in derselben Zeit von 50% auf 38% gefallen. In Berlin bildet der Anteil der Personen unter fünfzehn Jahre 48,37% der Gesamtgruppen“

    Das mit dem Fachkräftestatus entwickelt sich noch:

    „Die 42 Familien der drei untersuchten Gruppen haben 242 Kinder davon 144 im Schulalter. Von den Schülern haben 2,8% die Schule mit Abitur, 1,3% mit Realabschluss und 9,7% mit Hauptschulabschluss verlassen. D.h., dass 86,2% keinen Schulabschluss besitzen. Zusätzlich werden 14 ausgebildet oder haben ihre Ausbildung beendet und zwei studieren an der Universität.
    Es wundert unter diesen Umständen nicht, dass die überwiegende Mehrheit der Personen dieser Gruppen ihr Leben mit der Sozialhilfe plant. Ohne Ausbildung und ohne Arbeit heiraten die Jungs mit zwanzig und die Mädchen mit sechzehn. Für die Aufstockung ihres Einkommens greifen sie auf die illegalen Ressourcen der Infrastruktur zurück, die ihre Gruppe inzwischen geschaffen hat.“

    http://www.ghadban.de/de/wp-content/data/die-libanon-fluchtlinge2.pdf

  155. 173.

    – Parteienkonzentration in Tunesien –

    On January 29, Nidaa Tounes*) signed a joint statement with two other opposition parties – Al Joumhouri**) and Al Massar***) – agreeing to form a united electoral and political front under the name of “Alliance for Tunisia.”
    http://www.tunisia-live.net/2013/02/10/ennahdha-party-rallies-supporters-in-downtown-tunis/

    _______________________

    *) = ‚Call for Tunisia‘, French: ‚Appel de la Tunisie‘, is a secularist political party in Tunisia founded by the former prime minister Beji Caid el Sebsi. The party gathers representatives of the RCD-regime of former president Ben Ali, secular liberals, and leftists. They believe that Tunisia’s secular forces have to unite to counter the dominance of the Islamist Ennahda Movement.

    **) = ‚The Republican Party‘ is a centrist liberal party in Tunisia, formed on 9 April 2012 as a merger of
    the ‚Progressive Democratic Party‘ (PDP), ‚Afek Tounes‘ and the ‚Tunisian Republican Party‘, several minor parties and independents.
    The party is led by Maya Jribi, previously the secretary-general of the PDP.

    ***) ?

    from: wikipedia

    • 10. Februar 2013 um 23:10 Uhr
    • Publicola
    • 11. Februar 2013 um 11:28 Uhr
    • MRX
  156. 175.

    Kolonialerfahrung – lächerlich.

    Der Westen hat sich darauf eingelassen, diese unregierbaren Unruhestifter auf die Unabhängigkeit (VB-Mandat) vorzubereiten und diese haben es damit gedankt, mit dem Faschismus zu paktieren. Gehören alle* unter eine spezielle Un-Feindstaatenklausel für krass behinderte Feindstaaten.

    Außer denen, die nachweislich nicht dabei waren

    • 11. Februar 2013 um 11:59 Uhr
    • Thomas Holm
  157. 176.

    Der Papst tritt zurück.
    Darf der das?

  158. 177.

    So, so, schummeln auch Theologen bei der Doktorarbeit?

    • 11. Februar 2013 um 12:08 Uhr
    • MRX
  159. 178.

    Logikversager:

    The problem associated with consuming the goods of the occupying authority has two faces at least. Israeli products are high-priced, and, with few alternatives in place, Palestinians are forced to pay more for products that could be much cheaper if produced locally. A report released by the Palestinian Bureau of Statistics on the eve of the International Population Day in November revealed a poverty rate of 38.8% among Palestinian individuals in Gaza in the first quarter of 2012.

    This means that 38.8% of Gazan people cannot afford the prices charged for the goods. For them, the siege is more than whether the supermarket shelves are crammed; it is the fact that it makes them poor and causes difficult life conditions.

    Due to the higher quality of Israel’s exports to Gaza, combined with restrictions on domestic production, local businesses can hardly compete and rapidly lose market share to their Israeli counterparts. With limited amounts of money going for domestic production, Palestinian factory owners do little to enhance the quality of their output.

    Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2013/02/israeli-goods-flood-gaza.html#ixzz2KaaU8LxC

    • 11. Februar 2013 um 12:30 Uhr
    • MRX
    • 11. Februar 2013 um 12:37 Uhr
    • MRX
  160. 180.

    Ein verdienter Grammy für „Mumford and Sons“:
    http://www.youtube.com/watch?v=sQpUs1qNxMM

  161. 181.

    – Tunesien –

    Ennahdha-Partei lehnt den Vorschlag des Regierungschefs Jebali (Ennahdha-Partei) der Bildung einer neuen Regierung von Technokraten ab

    Osama Bin Salem, Vorstandsmitglied des Schura-Rates von Ennahdha, teilte … am Sonntag, den 10. Februar 2013, mit, dass der Shura-Rat der Ennahdha-Partei den Vorschlag des Regierungschef Hamadi Jebali [Ennahdha] abgelehne, eine neue Regierung von Technokraten zusammenzustellen.
    Wenn Jebali den Rücktritt von seiner Regierung erkläre,
    könne Ennahdha sein Verbleiben im Amt möglicherweise verlängern,
    würde dann aber sicherlich einige Bedingungen daran knüpfen.

    http://www.businessnews.com.tn/Tunisie—Le-Conseil-de-la-Choura-d%E2%80%99Ennahdha-rejette-la-proposition-de-Hamadi-Jebali,520,36225,3

  162. 182.

    Ist das hier eigentlich ein Karnevalsverein und die sind alle beschäftigt?

    • 11. Februar 2013 um 13:53 Uhr
    • MRX
  163. 183.

    Im Münsterland geht karnvalsmäßig bekanntlicherweise wie üblich die Post ab !

    http://www.youtube.com/watch?v=wVUSZeStpAg

  164. 184.

    … karnevalsmäßig

  165. 186.

    @P.

    Was war der Ossensamstag für eine Tortur.

    • 11. Februar 2013 um 15:02 Uhr
    • Boothby
  166. 187.

    Ist das hier eigentlich ein Karnevalsverein und die sind alle beschäftigt?

    @ MR

    Selbst du wirst einräumen, dass Karneval ein guter Grund dafür ist, in Berlin mit etwas beschäftigt zu sein.

    • 11. Februar 2013 um 15:13 Uhr
    • N. Neumann
  167. 188.

    Ceasefire in a small Syrian town

    Abgeschnittene Aufständische machen Waffenstillstände. Sie können die eine oder andere Verbindungslinie des Regimes unterbrechen, aber selber kaum Verbindungen kontrollieren.

    Klar, wer sich da unter denen durchsetzt.

    CNN aber fällt auf den Charme der eigenen Nachricht herein.

    http://www.youtube.com/watch?v=Asv93i9Y3EY

    • 11. Februar 2013 um 15:14 Uhr
    • Thomas Holm
  168. 189.

    Selbstkorrektur bei Salafistens – Flintenweiber ohne Führerschein:

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/syria/9845535/Syria-the-former-English-teacher-turned-Aleppos-female-sniper.html

    „“I like fighting. When I see that one of my friends in my katiba [rebel division] has been killed, I feel that I have to hold a weapon and take my revenge,“ she said.
    Dressed in green khaki trousers, a grey jumper dress, tight fitting hijab and a camouflage combat jacket, Guevara*, 36, cleaned and loaded her gun, sitting in a half demolished building just metres from where government troops patrol.“

    *Da kotzen die Kamele von Sanaa bis Casablanca

    • 11. Februar 2013 um 15:17 Uhr
    • Thomas Holm
  169. 190.

    @ SB

    Legenden-Debunking-Service:

    „There is a story of the kidnapping of a Russian diplomat by a Lebanese militia in the 1980s anarchy of Lebanon. The Russians kidnapped the Lebanese Militia leader murdered and mutilated him and delivered his corpse to their headquarters.reply

    CBSNEWS_VIEWER replies: September 30, 1985, four Soviet diplomats were kidnapped by the Islamic Liberation Organization in Beirut, … released unharmed a month later after a relative of the terrorist leader’s was kidnapped and killed by the Soviet KGB.

    The terrorist leader’s relative was actually his four-year-old son. A Spetsnaz team took the boy from his home. They then delivered the boy’s cut off ear to his mother with a video of the cutting. On the video was a message that if the remaining three Soviets were not released unharmed, the next video would be of the boy’s castration. The Soviets promised that if the diplomats were released, the boy would not be castrated.

    The remaining diplomats were released. The Soviets then simply shot the boy in the back of the head in retaliation for the murder of Katkov. However, the KGB did keep its promise and the dead boy was not castrated.

    After that, no Soviet diplomat in Lebanon was ever threatened again.“

    http://www.cbsnews.com/8301-202_162-57394104/italy-angry-at-u.k-over-dead-hostages-in-nigeria/

    Westlicher Militärexperte bedauert, dass sowas nicht in Sandhurst unterrichtet wird – den westlichen Geiseln jagten keine entsprechenden Trupps hinterher.

    „you don’t learn in Sandhurst, how to cut people into pieces“

    hxxps://www.youtube.com/watch?v=3eRZA4X8PcQ 1.10-1.45

    Jetzt das Debunking:

    „According to Col. Yuri Perfilyev, the KGB resident agent in Beirut, the whole „counter-hostage“ thing was done not by the KGB, but by one of local militant organizations with which KGB was in contact, the so-called Progressive Socialist Party of Lebanon*. They did take one of the relatives hostage and executed him to send a message, but that really got KGB nowhere, because the hostage takers‘ leader, Imad Mughniyah, just went to ground instead.

    What finally resolved the situation, according to Col. Perfilyev, was when he spoke with Hezbollah spiritual leader at the time, Sheikh Mohammad Hussein Fadlallah, and basically obliquely threatened that if hostages are not released, a stray missile from USSR might „accidentally“ hit Qum, the Iranian home city of the Grand Ayatollah Khomeini.

    Perfilyev claims that he didn’t clear his „threat“ with Moscow Centre, but the Sheikh believed him, but the hostages were released soon after.

    All of this is from Perfilyev’s book „Terror. Beirut. Hot October““

    hxxp://www.militaryphotos.net/forums/showthread.php?179598-We-will-kill-all-Russians-said-chief-of-pirates-from-Somalia/page8

    *hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Progressive_Socialist_Party

    Jumblats Verein.

    • 11. Februar 2013 um 15:38 Uhr
    • Thomas Holm
  170. 191.

    „the next video would be of the boy’s castration.“

    Allerdings einmal hat Putin die Nerven verloren:

    „If you want to become an Islamic fundamentalist and be circumcised , come to Moscow , we are multiconfessional , we have very good specialists , I can recommend one for the operation.“

    Er war wohl gut unterrichtet.

    https://www.youtube.com/watch?v=QbJ1iqjWrJM

    • 11. Februar 2013 um 15:45 Uhr
    • Thomas Holm
  171. 192.

    Gülen soll Taqiyya (auch für Sunniten – oder nur für Türken ?) propagiert haben!

    „Die Anwesenheit unserer Schüler in der Justizverwaltung und dem übrigen Staatsapparat ist der Garant für unsere Zukunft. (…) Die Muslime dürfen nicht eilig handeln. Wer voreilig handelt, gerät in Gefahr, dass wie in Algerien, sein Kopf zerquetscht wird. (…) Ihr müsst, ohne aufzufallen und ohne auf Euch aufmerksam zu machen, an die Schaltstellen der Macht gelangen. Wir brauchen keine Märtyrer. Wenn Eure Kollegen im Amt Raki trinken, so müsst ihr sogar im Fastenmonat mit ihnen trinken, um nicht aufzufallen. Für unsere große Sache ist es euch erlaubt, euch zu verstellen.“

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16873

    • 11. Februar 2013 um 15:49 Uhr
    • Thomas Holm
  172. 193.

    Deutschland baut seit Jahren heimlich Irshad-Manji-, pardon, Ijhtihad-Kriegsschiffe für das gemäßigt muslimische Monaco Brunei.

    Wann werden wir die erste pakistanischen Schaluppen-Schabracke für Singapur unter dem Namen „Holy Spirit“ erwaten können ?

    „The first of a new class of patrol craft believed to be destined for the Royal Brunei Navy (RBN) has commenced sea trials from German shipbuilder Lürssen Werft’s Bremen yard.

    Named Ijhtihad … its construction has remained a closely guarded secret: neither Lürssen nor the Brunei government have ever acknowledged a contract for new vessels … However, information transmitted by the vessel’s automatic identification system identifies the craft as being under the Brunei flag.“

    http://www.janes.com/products/janes/defence-security-report.aspx?ID=1065927390

    Kam im neuesten „Keine Pötte für die Saudis“ Hype hoch.

    • 11. Februar 2013 um 15:55 Uhr
    • Thomas Holm
  173. 194.

    Der gescheiterte Schummel-Spoiler-Staat Pakistan will damit beginnen, Steuern einzutreiben, wo auch was zu holen ist. Das macht natürlich keinen Spaß.

    Pakistan cracks down on tax evaders

    http://www.youtube.com/watch?v=EteHHQLKhvI

    • 11. Februar 2013 um 15:59 Uhr
    • Thomas Holm
  174. 195.

    Der verdienstvoller weise unermüdlich beworbene Artikel:

    @ karolachistiane

    http://www.zeit.de/2013/06/Interview-Islamist-al-Sawahiri/komplettansicht

    hat nun doch nach gut 11 Tagen angemessene Leseraufmerksamkeit gefunden.

    Wohl zur Vertuschung der Peinlichkeit langer Nichtbeachtung wurde der Artikel um ca. 10 Tage vordatiert, sodass mein erster Kommentar* datiert ist VOR dem jetzigen Datum des Artikels.

    *aus Heiterem Himmel acht Leser-Empfehlungen

    Ein Studium der Kreml-Astrologie* behält in Zeiten eines Bedenken-freien und ahistorischen Gutmenschentums doch seine Relevanz.

    *Anglistik mit Orwell-Schwerpunkt auch.

    • 11. Februar 2013 um 16:10 Uhr
    • Thomas Holm
  175. 196.

    @ NN

    Selbst du wirst einräumen, dass Karneval ein guter Grund dafür ist, in Berlin mit etwas beschäftigt zu sein.

    Tja, die Woche im Jahr, in der Köln an Berlin und sogar Hannover vorbeizieht.

    @ TH

    nrhz.de

    Was lesen Sie denn fürn Scheiss. Die Geschichte wiederholt sich als Farce.

    • 11. Februar 2013 um 16:13 Uhr
    • MRX
  176. 197.

    Die von hier in die Welt hinaus gerufene Botschaft:

    hxxp://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/29/warum-nur-muslime-den-salafismus-besiegen-konnen_5581

    ist endlich angekommen:

    „Verflucht die Wahabiten!“

    Teherans Deutschland-Beauftragter bläst aus der Freien Hanse- und Teppichhändler-Stadt Hamburg zum Angriff auf die

    @ karolachristiane

    „Abus“.

    https://www.youtube.com/watch?v=Xz1WSx2nwUs

    Total schmutzige Wäsche, einer islamophober als der andere.

    Im neuen Deutschen Teppich-Handel tanzt der Bär – und der Papst tritt zurück.

    • 11. Februar 2013 um 16:19 Uhr
    • Thomas Holm
  177. 198.

    @ MRX

    „Was lesen Sie denn fürn Scheiss. Die Geschichte wiederholt sich als Farce.“

    Hiermit deklamiere ich für den Orient die Moritat als dominante Form der Farce.

    Und das hat den Gegenwarts-Historiker zu interessieren, denn Geschichte ist die Selbst-Verblendung über die Kultursoziologie der Leichenproduzenten.

    Und dabei spielen sich Produktion und Verblendung vor aller Augen ab.

    Bin dahin gelinkt worden, von wem sag‘ ich nicht; Quellenschutz.

    Der Autor ist so eine Art Samariter-Schimanski:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Klute

    „1989 wurde er zum Industrie- und Sozialpfarrer und Leiter
    des Sozialpfarramtes des Kirchenkreises Herne gewählt.“

    Vielleicht unser wackerer cwspeer ?

    @ Publicola

    „Zwischenruf: cwspeer ist – anders als oft angenommen – nicht für alles Elend in der Welt verantwortlich“

    Da er es aber auf dem Buckel braucht, will er zumindest wissen (machen), von wem er geschultert zu haben glaubt.

    • 11. Februar 2013 um 16:38 Uhr
    • Thomas Holm
  178. 199.

    @ TH

    Vielleicht unser wackerer cwspeer ?

    ***Prusssst****

    • 11. Februar 2013 um 16:39 Uhr
    • MRX
  179. 200.

    Korrektur:

    Jürgen Klute ist nicht der Autor, sondern wird lediglich zielführend zitiert.

    „Einer der AKP-Kritiker im Europaparlament: Jürgen Klute“

    • 11. Februar 2013 um 16:42 Uhr
    • Thomas Holm
  180. 201.

    @ By :)

  181. 202.

    @ MRX

    Ich bin noch halb taub von der Guggenmusik-Kapelle, die uns in einer kleinen Kneipe besucht hat. Es war so eng, dass man den Kopf einziehen musste, um nicht von einer Posaune am Kopf getroffen zu werden.

    • 11. Februar 2013 um 16:49 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  182. 203.

    @ cwspeer #159

    Wieso fragen Sie nach Gerechtigkeit? Es ging noch nie in der Geschichte der Menschheit um dieses heikle Konzept.

    Fakt ist, daß die Palästinenser immer den für sie selbst schlechtesten Weg einschlagen.

    Der Arabische Aufstand (’36-’39) legte unausweichlich den Grundstein für den 48er Krieg. Erstens legitimierten die Briten externe arabische Mitsprache. Für die anderen arabischen Führer ist ‚Palästina‘ seither simultan Zankapfel und beste Möglichkeit Einigkeit zu demonstrieren.

    Zweitens verschärfte diese externe Einmischung den Konflikt der Hardliner der Husseinis mit ihren moderaten Rivalen. Wodurch die palästinensische Elite das Land verließ.

    Drittens überzeugte es die Zionisten auf jüdische Autarkie zu setzen. Damit wurde die spätere Teilung forciert.

    Viertens versäumte die damalige arabische Politikergeneration Institutionen aufzubauen, die sich der Entwicklung von Land und Gesellschaft widmete. Hier wurde zuviel Zeit und Energie in letztlich fruchtlose Diplomatie gesteckt. Mehr Schein als Sein. Ist bis heute so geblieben.

    Eines sollte man bei der Palästinafrage nie vergessen:

    Der Westen war nie aktiv pro-zionistisch. Die Briten versuchten oft arabischem Druck zulasten der Juden nachzugeben.

    Die Araber hatten sich aus realpolitischen und psychologischen Gründen so in einem Wirbel von Anspruch und Ehre verstrickt, daß es zum Krieg keine Alternative gab.

    Maximalistische Rhetorik, führt zu maximalistischen Erwartungen und schließlich Handlungen.

    Nicht wenige arabische Herrscher hat die Enttäuschung dieser Erwartungen eigentlich schon das Leben gekostet.

    Wundert sich eigentlich niemand, wieso die arabischen ‚Brüder‘ Abbas finanziell hängenlassen?

    http://qudsnet.com/arabic/news.php?maa=View&id=237715

    Sehr richtig: Die Araber zahlen erst, wenn Abbas aufhört zu blockieren und endlich mit Israel verhandelt.

    • 11. Februar 2013 um 16:54 Uhr
    • Serious Black
  183. 204.

    @ TH #190

    Danke fürs Debunking. Dieser Legende sind wohl so manche auf den Leim gegangen.

    • 11. Februar 2013 um 17:02 Uhr
    • Serious Black
    • 11. Februar 2013 um 17:19 Uhr
    • Serious Black
    • 11. Februar 2013 um 18:34 Uhr
    • Serious Black
  184. 207.

    Wenn
    der Papst
    mal nicht aus Entsetzen über seinen treuesten Anhänger Kardinal Meissner zurückgetreten ist!

    Jetzt werden die Worte gesammelt, die von ihm bleiben werden:

    http://www.youtube.com/watch?v=2YyvsXgcjiU

  185. 208.

    – Ägypten: … Wes Geistes Kind … –

    Shura Council’s human rights committee members said on Monday that women taking part in protests bear the responsibility of being sexually harassed, describing what happens in some demonstrators’ tents as “prostitution.”
    Major General Adel Afify, member of the committee representing the Salafi Asala Party, criticized female protesters, saying that … “…By getting herself involved in such circumstances, the woman has 100 percent responsibility.”
    … Afify called for penalizing children, even if it does not conform to international charters to which Egypt is signatory, and criticized foreign-funded organizations, which adopt western thought …
    Reda Saleh al-Hefnawy, member representing FJP … called on women not to stand among men during protests…

    http://www.egyptindependent.com/news/shura-council-committee-says-female-protesters-should-take-responsibility-if-harassed

  186. 210.

    PS – #208 – Ägypten, Sandmonkey:

    … this has been the state of the country for years,
    and … while the incidents may have intensified or transformed into something worse … they have always happened.

    You just didn’t know Egypt.
    Now you do.

    And by the way, this is why we needed this revolution,
    because no one was doing anything about it and
    everybody was pretending that we lived in some safe and secure utopia where everyone was out of harm’s way.

    Now you know we don’t.

    Get over it.
    Get over it and do something other than blaming everyone else.
    Get over it and understand that blaming women for years for getting sexually harassed was bound to lead to this horror.
    Get over it and think of ways to save street children from the hands of their abusers, government officials or civilians, instead of always waiting for someone else to do something.

    Get over it, and stop blaming society, because you are the society, and
    unless you do something, it will always be this way.

    http://www.dailynewsegypt.com/2013/02/11/the-horror/

  187. 211.

    Libanon kennt keine Zivilehe: Ehen zwischen Muslimen und Andersgläubigen, zwischen Schiiten und Sunniten sind im Libanon nicht möglich.
    Wer’s sich leisten kann, heiratet auf Zypern – und trifft dort auch die ein oder anderen Hochzeiter aus – Israel.

    http://www.wdr5.de/nachhoeren/echo-der-welt.html

  188. 212.

    http://www.nw-news.de/owl/7861935_Morddrohungen_nach_Oezmen-Urteil.html

    Aus dem Vorgängerartikel
    „Jesiden kritisieren „politisches Urteil“ gegen Arzus Vater
    Religionsgemeinschaft wehrt sich gegen Generalverdacht: Tod war nicht geplant!
    VON EROL KAMISLI

    „…“Es ist sehr tragisch“, sagt ein jesidischer Geistlicher, der seinen Namen nicht nennen möchte. Die Familie Özmen sei Vorbild für andere Jesiden gewesen und nun sei alles kaputt. Dafür sei auch Fendi Özmen verantwortlich. „Er muss sich die Frage gefallen lassen, ob er durch sein Verhalten nicht die gesamte Familie auf dem Gewissen hat“, sagt der Geistliche. Trotz allem glaube er nicht, dass der Tod Arzu Özmens geplant gewesen sei. „Ich denke, dass es ein tragischer Unfall war.“ Sein Mitgefühl gelte nicht nur Arzu, sondern auch den Familienmitgliedern, die in Freiheit seien und mit der Situation leben müssten. Inzwischen seien die Brüder des inhaftierten Fendi Özmen und dessen Eltern ins Haus der Özmens nach Remmighausen gezogen.

    Solidarität mit allen Özmens fordert auch Ferhat Akman aus Lage. „In der jesidischen Gemeinde wird vor allem das Urteil gegen Fendi Özmen und der Umgang nach dem Urteil heftig kritisiert“, sagt Kommunikationstrainer Akman. Viele, vor allem Jugendliche, seien der Meinung, dass das Landgericht ein politisches Urteil getroffen hat. „Durch dieses Urteil ziehen sich die Jesiden weiter zurück, weil sie glauben, dass ihre Religion in den Dreck gezogen wird“, so Akman.

    Kein Unfall rechtfertige solch’ eine Vorverurteilung. Unfall? „Ja, der Tod von Arzu Özmen war ein tragischer Unfall. Niemand in der jesidischen Gemeinschaft glaubt an einen Mord“, so Akman. Er schließe sich dieser Meinung an.

    Seit dem Tod von Arzu Özmen stünden alle Jesiden unter Generalverdacht. „Wir wehren uns dagegen, dass unsere Religion als eine ‚finstere Sekte‘ angesehen wird“, sagt der sechsfache Vater. Seine Tochter verschweige inzwischen gegenüber Freunden, dass sie Jesidin sei. Auch in der Schuldfrage von Fendi Özmen hätten viele Jesiden eine klare Haltung: „Er hatte keinen Einfluss auf die Kinder“, sagt Akman. Viele haben daher auch einen Freispruch erwartet, da es keinen Beweis für eine Mitschuld des 53-Jährigen gebe….“

    Alles Opfer – außer der ermordeten jungen Frau.

  189. 213.

    Mit Humor geht alles besser!
    Senai Duczu:
    http://www.youtube.com/watch?v=jBnnLkkn8tM

  190. 214.

    Der Humor vergeht mir aber trotz des Rosenmontags, wenn ich immer wieder über die merkwürdigen Aktivitäten des Münchner Oberbürgermeisters und Möchtegern-Ministerpräsidenten „Cristian“ Ude lese, der für einen kleinen Provinzfürsten erstaunliche und überaus geldwerte Beziehungen zu Qatar pflegt.

    Für seine Willkommenskultur gegenüber den Qataris, ob bei Erwerb von Privatbanken, Fußballvereinen oder Islamzentren, scheint Ude aber gerade nicht in die Schlagzeilen zu geraten. Wie kommt’s?

    In die Schlagzeilen scheinen ihm nun aber seine arabischen Freunde verhelfen zu wollen, indem sie vom SPD-Aschermittwoch in Filzhofen auch in den Golf berichten.

    „Außer Ude wird auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zum Zug kommen. „Das wird eine Riesengeschichte“, jubelt SPD-Wahlkampfmanager Rainer Glaab. Seehofers He­rausforderer Ude meint bescheidener: „Ich glaube, das wird ein kraftvoller Auftakt des Wahljahrs.“ Sogar die Fernsehzuschauer von Nordafrika bis zum Persischen Golf werden auf dem Laufenden sein: Zur großen Überraschung der SPD hat sich der Fernsehsender Al-Dschasira in Vilshofen angesagt.“

    http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/politischer-aschermittwoch-haengt-ude-spd-csu-ab-2744253.html

    Aber was sollen die Qataris auch machen mit dem ganzen Geld?

  191. 215.

    Und immer schön ausgewogen auch noch ein Kommentar aus dem „Bayernkurier“, falls man auf den hier verlinken darf:
    „Kein Pardon – Militanter Islam will Scharia und Herrschaft – Christliche Europäer schweigen“
    Von Günther von Lojewski
    http://www.bayernkurier.de/zeitung/artikel/ansicht/8248-kein_pardon.html

  192. 216.

    @ Publicola
    Die ‚ sexual harrassments‘ von denen Frauen in Ägypten betroffen sind,die sich ohne den Schutz ihres Besitzers in die Öffentlichkeit wagen, sind Teil des Systems, das, wie sandmonkeys richtig bemerkt, schon etwas länger die Dinge regelt.

    • 12. Februar 2013 um 06:54 Uhr
    • Bredow
  193. 217.

    @ Bredow – so ist’s (leider)
    – die gute Botschaft: erfreulicherweise formiert sich gegen diese asozial-destruktive Einstellung öffentliche Gegenwehr
    http://english.ahram.org.eg/NewsContentMulti/64212/Multimedia.aspx
    – die schlechte Botschaft: ob überhaupt, wie erfolgreich und wie geschwind eine notwendige Verhaltensveränderung aufgrund der offenbar sich nun öffentlich aufbauenden Kritik erfolgen kann, ist nicht vorhersehbar:
    tief verwurzelte gesellschaftliche, zudem religiös und politisch abgestützte, Einstellungen ändern sich, wenn, dann nur sehr, sehr, sehr langsam.

    • 12. Februar 2013 um 08:22 Uhr
    • MRX
    • 12. Februar 2013 um 08:26 Uhr
    • MRX
  194. 220.

    Karola

    Ehen zwischen Suniten und Schiiten

    Auch in Deutschland ein Problem.

    Einer meiner Jungs aus dem Buch, Ali ein Schiite aus dem Libanon war 7 Jahre mit einer Sunitin zusammen. Er wollte sie unbedingt heiraten, aber der Vater war dagegen(eindringlich). Ein Schiite kommt nicht in Frage. Kuffar eben ,-) Wirklich traurige Geschichte.

    • 12. Februar 2013 um 09:15 Uhr
    • cem guelay
  195. 221.

    OT

    Schavan ist zurueck getreten. Sehr traurig, wie auch die Opposition findet.Mit den Worten, Hochanstaendig und kompetent wird sie verabschiedet.

    Na ja, irgendwie immer noch nichts gelernt, sagte man, man moechte Buergernaeher werden und dem Volke dienen.

    Einer der ihren aus dem elitaren Politikkluengel ist entlarvt. Sie hat getauescht, betrogen und gelogen. Doch sie bleibt eine Heldin.

    Scheiss Volk, die sie getuerzt haben.

    Wenn das nicht der letzte Beweis ist, dass die Politeliten eine gemeinsame Clique sind(FDP. CDU, CSU, Gruene,SPD), derjenige, ist der Duemmste und Naivste Geselle auf Erden.

    • 12. Februar 2013 um 09:26 Uhr
    • cem guelay
  196. 222.

    @ CG – um (sachinteressierte, politikinteressierte, gerechtfertigte oder ungerechtfertigte) Kritiken, Verdachtmomente bzw. Vorwürfe
    – wie Ihrerseits hier ausgedrückt –
    sachangemessen und wissenschaftlichen Interessen unterworfen zu bearbeiten,
    d.h. um eine Unabhängigkeit von (sich z.T. lawinenartig aufbauenden) politisch-medial interessierten Einflüssen und Abhängigkeiten zumindest in begrenztem Maße abzusichern,

    scheint m.E. die Einrichtung einer mit (hochkarätigen),
    ggflls. ausländischen, Wissenschaftlern besetzten Kommission
    zwecks Überprüfung und Aufklärung wissenschaftlichen Fehlverhaltens sinnvoll.

    So hat Österreich schon vor geraumer Zeit eine solche Kommission, die österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI) eingerichtet.

    http://www.fr-online.de/der-fall-schavan/umgang-mit-plagiaten-unis-pruefen–wie-es-ihnen-gefaellt,21666736,21672760.html

  197. 223.

    Korrektur:

    Jürgen Klute ist nicht der Autor, sondern wird lediglich zielführend zitiert.

    “Einer der AKP-Kritiker im Europaparlament: Jürgen Klute”

    @ TH

    Wohlgemerkt: Die Antiimps von der nrhz sind kleine Ahmadineschad-Fans. Gülen und die AKP, die zumal wegen Iran doch nicht so recht aus der NATO raus will, sind denen zu lasch und pro-westlich. Außerdem lebt Gülen noch immer im amerikanischen Exil. Das ist sehr verdächtig.

    • 12. Februar 2013 um 10:07 Uhr
    • N. Neumann
  198. 224.

    221 cem
    ….sie hat getäuscht, gelogen und betrogen….. Hat sie ?
    Ein blick in zettelsraum könnte bei der frage weiterhelfen.
    Es giibt dort mehrere beiträge zum fall schavan. Besonders die etwas älteren können bei der beantwortung der frage nützlich sein.

    • 12. Februar 2013 um 10:44 Uhr
    • ernsthaft
  199. 225.

    @ marriex

    danke für den sehr guten Artikel von Rainer Hank – nüchtern udn unaufgeregt zeigt er die Problematiken der EU auf!

    • 12. Februar 2013 um 11:03 Uhr
    • Zagreus
  200. 226.

    @ Z

    nüchtern udn unaufgeregt zeigt er die Problematiken der EU auf!

    Nein, das ist Rechtspopulismus!

    • 12. Februar 2013 um 11:05 Uhr
    • MRX
  201. 227.

    – Tunesien –

    Bewohner von Sfax protestieren gegen die Existenz eines parallelen Polizei

    Eine Demonstration fand am Montag, 11. Februar 2013, vor dem Bezirksgericht für nationale Sicherheit der Stadt Sfax … statt, um die Existenz eines parallelen Polizei, die Terror in der Stadt verbreitet, anzuprangern „und die Polizei aufzurufen, ihre Aufgaben zu erfüllen und die Einwohner der Stadt zu schützen“.

    Hunderte von Menschen, Mitglieder der politischen Parteien und der Zivilgesellschaft, versammelten sich vor dem Bezirks der staatlichen Sicherheit in Sfax, um ihrem „Überdruss an den von einigen regierungsparteinahen Milizen orchestrierten Gewalttätigkeiten“ Ausdruck zu verleihen. Die Demonstranten protestierten gegen die Existenz einer „bewaffneten Parallel-Polizei, die die Einwohner von Sfax terrorisiert und auf öffentliches und privates Eigentum übergreift“ und gegen die „Laxheit der Ordnungskräfte gegenüber diesen Milizen, die sich insbesondere aus Mitgliedern der Liga zum Schutz der Revolution (LPR – Ligues de Protection de la Révolution) zusammensetzen.“

    Unter den skandierten Parolen: „Es reicht uns mit den Milizen, es reicht uns mit den LPR, wir wollen eine republikanische Gerechtigkeit.“
    Die Demonstranten forderten auch „die Auflösung der Ennahdha-Regierung und die Bildung einer Regierung der nationalen Rettung, die das Land aus der Krise führen wird.“ …

    businessnews.com.tn – 11.02.2013
    http://tinyurl.com/b3q8wkn

  202. 228.

    einer

  203. 229.

    218/225/226 mrx/zagreus
    Zu dem interessanten rechtspopulistischen beitrag fällt mir ein, das zon einen linkspopulistischen beitrag veröffentlicht hat. 30 stundenwoche bei vollem lohnausgleich. Dazu noch ein bedingungslosesgrundeinkommen (außer für mütter von kleinkindern, die sollen arbeiten und karriere machen.) und wir haben die schöne heile welt. 100 „promis“, auch aus den kirchen, cwspeer, sind angeblich dafür.

    • 12. Februar 2013 um 11:55 Uhr
    • ernsthaft
  204. 230.

    @ marriex & Ernsthaft

    jup, man glaubt wirklich, man ist in bekloppistan. Und der nächste Schildbürgerstreich darf nicht fehlen – verbindet sich so gut mit der geforderten 30-stunden-woche:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/auch_spd_will_erdgasfoerderung_mittels_fracking_verhindern/

    SPD (zumindest dieser Kreisverband) sind auch gegen’Frackung‘ – damit Energie ja nicht wieder billiger wird. Und diese Partei war mal lange Zeit für Innovtion und Fortschritt, aber mittlerweilen sind sie mit den Grünen zusammen konservativer und fortschrittsfeindlicher als die preussischen Junker im Kaiserreich.
    Im Grunde amüsiert es mich nur noch mianzusehen, wie sich ein einst stolzes und wiisenschaftlich-technisch an der Weltspitze stehenes Volk selbst zugrunde richtet, auch wenn ich selbst davon teil und somit betroffenener bin. Ich lese im rahmen einer Arbeit atm ziemlich viele Reden der deutschen Naturforscher und Ärzte Versammlungen rund um die Gründung des Kaiserreiches – und in diesem Breich auch viele Aufsätze und Schriften, die sich im Rahmen der Virchow-Haeckel-Auseinandersetzung 1877 mit der Verbindung von Sozialdemokratie und Darwinismus beschäftigen. Welch Fortschrittspathos dort von allen Seiten (mal von den reaktionären Junkern und Katholiken abgesehen) ertönt; welch Hoffnungen auf eine für alle bessere Zukunft dort an Wissenschaft, Technik und Erfindungsgeist herrschte. Und wenn man das mit heutzutage – und nicht nur mit den Stimmen der SPD und Grünen, sondern auch der Liberalen und Konservativen – vergleicht: was für ein peinlicher, reaktionärer Haufen von ängstlichen, rückwärtsgewendeten Trantüten. Es wär zum heulen, wenn es nicht so absurd-lachhaft wäre.

    • 12. Februar 2013 um 12:10 Uhr
    • Zagreus
  205. 231.

    Aber das sind die guten zagreus. Völlig harmlos.Unsere wirtschaft wird nicht fitter aber“ gerechter“. All dieser unsinn über quoten, einwanderung jetzt, frieden schaffen ohne waffen etc., das sind die guten.
    Artikel wie den von hanke hätte ich gern mal in der zeit gelesen, oder was zettel über fracking schreibt.

    • 12. Februar 2013 um 12:24 Uhr
    • ernsthaft
  206. 232.

    @ ernsthaft

    Zettel scheint für Sie ein Halbgott zu sein.

    • 12. Februar 2013 um 12:45 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  207. 233.

    232hjs
    Nö. Ich teile durchaus nicht all seine positionen, man liest dort aber argumente und meinungen die in den leitmedien rar geworden sind. Haben sie einen anderen tipp ?

    • 12. Februar 2013 um 12:52 Uhr
    • ernsthaft
  208. 234.

    Ich laß mal den zettel rechts liegen und empfehle einen blick auf den neuesten beitrag im störungsmelder. Eine freude für alle rechtspopulisten und islamophoben. Ist das verkappte werbung für die identitären ?

    • 12. Februar 2013 um 13:13 Uhr
    • ernsthaft
  209. 235.

    @ e

    Artikel wie den von hanke hätte ich gern mal in der zeit gelesen, oder was zettel über fracking schreibt.

    Oder auch nur die Artikelserie aus erster Hand über Mali.

    • 12. Februar 2013 um 13:31 Uhr
    • MRX
  210. 236.

    Ich habe mal einen ironischen kommentar für den störungsmelder verfaßt. Mal sehen ob er der zensur zum opfer fällt.

    • 12. Februar 2013 um 14:01 Uhr
    • ernsthaft
  211. 237.

    Lieber herr lau,
    bitten sie doch mal ihren kollegen arne zillmer vom störungsmelder um einen gastbeitrag in ihrem blog zum thema „identitäre probleme in nahost“. Das gebe eine muntere diskussion. Ich hätte meinen spaß daran und viele andere foristen sicher auch.
    Das derzeitige und künftige zusammenleben mit muslimen in deutschland könnte das thema wunderbar abrunden. Ich würde mich freuen.

    • 12. Februar 2013 um 14:27 Uhr
    • ernsthaft
  212. 238.

    – Tunesien: avisierte Neubildung einer Technokraten-Regierung –

    Entgegen weitverbreiteter Ansicht unterstützt Rached Ghannouchi, Chef der Ennahdha, den Regierungschef Hamadi Jebali [Ennahdha] in seiner Initiative, eine Regierung der nationalen Kompetenzen zu bilden

    http://www.espacemanager.com/actualites/ghannouchi-apporte-son-soutien-a-jebali.html

  213. 239.

    @ ernsthaft

    super Themenvorschlag!- leider mit einem hacken versehen: „ihren kollegen arne zillmer“ ist kein Kollege von Lau, sondern ein sehr idealistischer, sehr junger Jungsozialist, der im Landesverband von Niedersachsen als einer von mehreren Stellvertretern des Landesvorsitzenden, sich als Schwerpunkt ‚Antifa‘ ausgesucht hat…

    http://www.jusos-nds.de/content/80999.php

    • 12. Februar 2013 um 16:42 Uhr
    • Zagreus
  214. 240.

    Celebrity Death Match in Iran (Ahmadinejad vs. Larijani Bros.)

    http://blogs.the-american-interest.com/wrm/2013/02/12/the-looming-battle-for-iran/

    • 12. Februar 2013 um 17:57 Uhr
    • Serious Black
  215. 241.

    239 zagreus
    Danke für die info. Der scheint ja wirklich noch seeeehr jung zu sein, daher absenkung des wahlalters auf 16 in den ländern ?
    Vielleicht traut er sich ja als forist seine meinung zu vertreten ?
    Oder wäre das zu gemein ? Andererseits wenn er meint mit seiner meinung in die öffentlichkeit treten zu müssen….
    Mein beitrag wurde übrigens nicht zensiert. Entweder sie haben die ironie nicht bemerkt oder sie sind liberaler geworden.

    • 12. Februar 2013 um 18:38 Uhr
    • ernsthaft
  216. 242.

    ‚Mursi ist nicht das Problem, er ist der Präsident des Problems.‘

    http://www.weeklystandard.com/articles/egypt-against-itself_700502.html?nopager=1

    • 12. Februar 2013 um 18:42 Uhr
    • Serious Black
  217. 243.

    @ MR

    Rainer Hanks Europa-Kritik ist glänzend geschrieben.

    Jene Schwärmer, die bereitwillig nationale Souveränität aufgeben wollen (sie lassen sich gerne „leidenschaftliche“ oder „glühende“ Europäer nennen), begeben sich ohnehin nicht gerne hinab in die Niederungen fiskalischer Selbstbestimmung in der Demokratie. Ihre Manifeste richten sich lieber appelativ an die Leser: „Vollende, was die europäischen Pioniere einst begonnen haben!“ (Daniel Cohn-Bendit). Wem davor graut, wer warnt, aus der Fehlkonstruktion des Euro drohe eine noch schlimmere Fehlkonstruktion Europas zu werden, wird alsbald als Nationalist denunziert, der nicht nur Schlagbäume, sondern wahrscheinlich auch andere schlimme Dinge (und Kriege!) in Kauf zu nehmen bereit ist. Wer nicht für „mehr“ Europa ist, der kann nur ein Zurück in den Egoismus der Kleinstaaterei und des „monetären Nationalismus“ (Jürgen Habermas) wollen. Die „abschirmend-souveränitätsversessene Argumentationslinie“ (Habermas) des Bundesverfassungsgerichts gilt folgerichtig als gestrig und wird ausgemustert.[5] Solch hohen Ton nennt der Soziologie Hans Joas „Sakralisierung“: Ihn lasse das Tremolo in den Europa-Reden schaudern, sagt er. Denn das Sakrale, ursprünglich das von den Religionen gehütete Heilige, sei seit der religionskritischen Aufklärung ausschließlich der universalen Menschenwürde reserviert: Nur die Person ist unantastbar heilig, nichts anderes.[6] Europa zu sakralisieren, idealisiert, romantisiert und immunisiert eine Staatengemeinschaft, deren Geschichte bestenfalls durchwachsen, deren Gegenwart gespalten, deren Währung gescheitert und deren Zukunft mehr als ungewiss ist. Dabei merken die Euromantiker gar nicht, dass sie, bei aller antinationalistischen Rhetorik, deren nationalistische Struktur auf postnationaler, europäischer Ebene nur wiederholen. „Der Verzicht auf die europäische Einigung wäre auch ein Abschied von der Weltgeschichte“, lautet Habermas‘ zentraler Satz, wobei ihm offenbar dessen neoimperiale Größenphantasie verborgen blieb: Welche weltgeschichtlichen Aufgaben Deutschland in einem geeinten Europa übernehmen soll, wird nicht gesagt. Habermas bemüht dasselbe Raunen, das auch Dax-Manager anstimmen, wenn sie sagen, nur mit mehr Europa und der Abgabe nationaler Souveränität könne der Kontinent im Wettbewerb mit Amerika oder Asien Schritt halten. Das wiederholt den imperialen Gestus des späten 19. Jahrhunderts.

    http://www.eurozine.com/articles/2013-01-28-hank-de.html

    Wenn er jedoch die Geschichte der europäischen Staatengemeinschaft für bestenfalls durchwachsen hält und auf diesem Hintergrund nur den deutsch-französischen Kulturdialog positiv erwähnt sowie Jürgen Habermas und Dax-Manager im Gleichschritt einmacht, dann kann er die Abwehr des Vorwurfs der Kleinstaatlerei nicht glaubhaft geltend machen.

    Auch zeugt es nicht von nüchternem Realismus, auf diesem Hintergrund den europäischen Binnenmarkt, der für ganz unterschiedliche Wirtschaftssubjekte zu den lohnenden Seiten der europäischen Realität gehört, völlig unter den Teppich kehrt.

    • 12. Februar 2013 um 19:18 Uhr
    • N. Neumann
  218. 244.

    zu kehren.

    • 12. Februar 2013 um 19:19 Uhr
    • N. Neumann
  219. 245.

    http://freeirannow.wordpress.com/2013/02/12/die-grunen-und-der-iran/

    @ MR

    Der Umgang Claudia Roths mit Vertretern des iranischen Regimes und das Abkanzeln von iranischen Oppositionellen durch ihren widerlichen Büroleiter erinnert an die unästhetische Kumpelei von einigen Sozialdemokraten mit SEDlern und deren Distanz zu DDR-Oppositionellen.

    Allein – allen hässlichen Begleit- und Folgeerscheinungen von Brandts Ostpolitik zum Trotz kann man der Sozialdemokratie, mal abgesehen von anderen Vorteilen in diesem dialogisch-diplomatischen Kontext, attestieren, abertausende SED-Verfolgte aus dem Knast herausgekauft zu haben.

    Bei Teilen der Grünen, die sich DDR-Bürgerrechtlern ungleich mehr annahmen als die SPD dies tat, regiert dagegen mit Blick auf Iran der eitle Größenwahn des Selfemade-Diplomaten. So ist die Dialogisiererei von Roth und Co. mit dem iranischen Regime nicht nur hässlich, sondern auch völlig unnütz.

    • 12. Februar 2013 um 19:44 Uhr
    • N. Neumann
  220. 246.

    “Der Verzicht auf die europäische Einigung wäre auch ein Abschied von der Weltgeschichte”

    Geschwätz.

    • 12. Februar 2013 um 21:04 Uhr
    • Mamas Liebling
  221. 247.

    Frontal 21 berichtet heute über das, was in vielen türkischen Kulturvereinen tatsächlich geschieht und über das, was seitens der deutschen Behörden dort nicht geschieht.
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1838828/Vorschau-Frontal21-am-12.-Februar-2013#/beitrag/video/1841012/Illegales-Gl%C3%BCcksspiel-in-Kulturvereinen

  222. 248.

    Ich finde, die sollten sich „was schämen“!

    TITANIC bedauert Papst-Rücktritt

    „Verlieren unseren besten Mitarbeiter“ / Abo besteht weiter / Offene Anwaltsrechnung

    Mit Bedauern und Unverständnis hat die Redaktion des Frankfurter Satiremagazins TITANIC den angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt aufgenommen. „Wir verlieren einen geschätzten Kollegen, mit dem wir seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten“, so Chefredakteur Leo Fischer in einer ersten Stellungnahme. „Und wir hoffen, daß unser kleiner Rechtsstreit im letzten Jahr kein Grund für diese vorschnelle Entscheidung war.“ Es sei schade, daß sich Benedikt nicht an seinem Vorgänger orientiere. Papst Johannes Paul II. habe gezeigt, „daß man das Amt bis zum Schluß würdevoll und erhobenen Hauptes ausüben kann.“ Fischer dementierte Gerüchte, wonach ein im Herbst erscheinendes TITANIC-Enthüllungsbuch über Benedikt und seine Kirche mit der Entscheidung des Papstes zu tun habe….“
    http://www.titanic-magazin.de/newsticker.html

  223. 249.

    Wie sich Klein-Abu die Welt erklärt:

    „Annette Schavan tritt zurück – Was hat das mit dem Islam zu tun?
    Publiziert 9. Februar 2013 | Von Lawyers Of Truth

    Annette Schavan ist wegen Betrugs an ihrer Doktorarbeit zurückgetreten. Was das mit dem Islam zu tun hat?

    Sie war federführend beim Kopftuchverbot muslimischer Lehrerinnen an deutschen Schulen.

    Seinerzeit war sie baden-württembergische Kultusministerin und ging gegen Fereshta Ludin durch alle Instanzen bis vor das Verfassungsgericht vor, wo die Schwester verlor.

    Alle Bundesländer haben sich dem Urteil des Verfassungsgericht angeschlossen, ihre Landesgesetze dahingehend geändert, dass es muslimischen Lehrerinnen mit Kopftuch nicht erlaubt war, an Schulen zu unterrichten.

    Und ALLAH (t) hat sie jetzt gedemütigt – Allahu Akbar!“

    http://dawa-news.net/2013/02/09/annette-schavan-tritt-zuruck-was-hat-das-mit-dem-islam-zu-tun/comment-page-1/#comment-23164

  224. 250.

    Gas, aber kein russisches – Geld, aber kein zypriotisches – Kontrollen, aber keine europäischen:
    http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,882577-2,00.html

  225. 251.

    @ML: Hängt von der Definition von Weltgeschichte ab. Würden Sie sagen, die Schweiz hat einen Platz in der Weltgeschichte? Falls ja, hat auch Deutschland ohne EU einen Platz in der Weltgeschichte. Falls nicht… nicht.

    • 12. Februar 2013 um 23:59 Uhr
    • Arjen van Zuider
  226. 252.

    @ NN

    Warum Vorwurf?

    • 13. Februar 2013 um 07:25 Uhr
    • mrx
  227. 253.

    Karola

    „Glueckspiel in tuerkischen Kulturvereinen“

    Die Automatencasinos sind die Teufelshoehlen der Neu-Zeit

    Jahr fuer Jahr werden jugendliche Jahrgaenge, vor allem mit extrem reizvollen Automaten und Gewinnaussichten vernichtet.

    Die Novo Automaten sind das deutsche Crack der amerikanischen Gettos.

    Ein hoher Gewinn und du bist suechtig. Die Dunkelziffer der Suechtigen ist enorm. Selten, melden die Migranten aus Peinlichkeit die Spielsucht.

    Braucht man wirklich diese Teufelsautomaten als Steuereinahmen?

    In Saarbruecken ist das spielen erst mit 21 erlaubt. In der Hauptstadt mit 18 Jahren. Ausgerechnet in der Null Probleme Stadt macht die Jugend gleich ab 18 suechtig

    • 13. Februar 2013 um 08:58 Uhr
    • cem guelay
  228. 254.

    @ NN

    Den Sachverhalt, dass die Grünen im Solde Irans und die Sozen im Bunde mit Putin stehen halte ich primär mit Blick auf die Energiepolitik für relevant.

    • 13. Februar 2013 um 10:32 Uhr
    • mrx
    • 13. Februar 2013 um 12:19 Uhr
    • MRX
    • 13. Februar 2013 um 12:48 Uhr
    • Publicola
  229. 257.

    Roth, a vocal critic of Iran downplayed the incident.

    • 13. Februar 2013 um 13:02 Uhr
    • MRX
  230. 258.

    @ NN

    Den Sachverhalt, dass die Grünen im Solde Irans und die Sozen im Bunde mit Putin stehen halte ich primär mit Blick auf die Energiepolitik für relevant.

    @MR

    ?

    • 13. Februar 2013 um 13:33 Uhr
    • N. Neumann
  231. 259.

    Hizb’Allah rekrutiert menschliche Schutzschilde:

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4343397,00.html

    • 13. Februar 2013 um 14:10 Uhr
    • Serious Black
    • 13. Februar 2013 um 14:21 Uhr
    • Serious Black
  232. 261.

    … So let’s do what works, and make sure none of our children start the race of life already behind. Let’s give our kids that chance.
    Let’s also make sure that a high school diploma puts our kids on a path to a good job.
    Right now, countries like Germany focus on graduating their high school students with the equivalent of a technical degree from one of our community colleges,
    so that they’re ready for a job …
    We need to give every American student opportunities like this. Four years ago …

    http://www.nytimes.com/2013/02/13/us/politics/obamas-2013-state-of-the-union-address.html?_r=0&pagewanted=print

  233. 262.

    @ NN

    Fracking

    • 13. Februar 2013 um 15:02 Uhr
    • mrx
    • 13. Februar 2013 um 15:05 Uhr
    • Serious Black
  234. 264.

    MRX & Neumann,

    Wieso Vorwurf?

    Weil man sich wohl in Brüssel angewöhnt hat, imperial zu Denken, auch wenn man das nicht gerne zugibt. Dabei steht man vor dem Problem, dass die EU das erste Imperium der Weltgeschichte ist, das seine Macht nicht militärisch konstituiert (Herfried Münkler). Es stellt sich daher die Frage, wie die EU denn eigentlich Macht ausübt. Unter Eurokraten glaubt man, das läge daran, dass die EU überlegene Lösungen für verschiedenste politische und wirtschaftliche Probleme anböte, sozusagen superior governance, wobei im Zuge der Eurokrise dieses etwas eitle Selbstbildnis unter heftigen Glaubwürdigkeitsverlusten zu leiden hat.

    Tatsächlich dürfte der EU Binnenmarkt allein aufgrund seiner schieren Größe und der Möglichkeit zum Wohlstandserwerb durch Teilnahme an diesem Markt, der entscheidende Faktor sein, dem sich selbst Staaten wie die Schweiz oder Norwegen nicht entziehen können.

    • 13. Februar 2013 um 17:57 Uhr
    • Saki
    • 13. Februar 2013 um 18:56 Uhr
    • N. Neumann
  235. 266.

    Da Basiswissen und der Wille zur Kritik im gegebenen Zusammenhang nicht immer gleich verteilt sind:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Binnenmarkt

    • 13. Februar 2013 um 19:02 Uhr
    • N. Neumann
  236. 267.

    Neumann,

    Da Basiswissen und der Wille zur Kritik im gegebenen Zusammenhang nicht immer gleich verteilt sind …

    Na ja, Jemand wie David Cameron wird wohl nicht ganz unberaten gewesen sein, wenn er in seiner jüngsten EU-Grundsatzrede keinen zwingenden Konnex zwischen einem fair regulierten Binnenmarkt und zunehmendem Souveränitätsverlust der Nationalstaaten sehen will, wie es in Brüssel aus durchsichtigen Gründen sehr beliebt ist. Die Eurokraten streben ja nach zunehmender Regulierungsmacht ohne anzugeben, in wie fern sie in der Lage wären, sowas wie die Eurokrise besser bewältigen zu können. Da hat Hank durchaus eine gute Idee:

    Damit einhergehen müssten Regeln für die Insolvenz eines Staates, die – analog einer Insolvenzordnung im Privatrecht – bindende Vorgaben umfassen für einen Schuldenschnitt, die Bestimmung der Insolvenzquote und die Mechanismen, in welcher Reihenfolge die Gläubiger bedient werden.

    Unmittelbar folgend schreibt er aber etwas Widersprüchliches

    Das Solidaritätsverbot schützt gegen die Eingriffe anderer Staaten und wahrt am Ende die Souveränität eines Volkes. Keine Troika darf sich erdreisten, das Macht- und Fiskalmonopol eines souveränen Staates in Frage zu stellen, keine Staatengemeinschaft Parlamente unter Druck setzen, Solidarhilfe zu bewilligen. Der souveräne Staat und seine Bürger müssen ganz und gar Herr ihrer Ausgaben und Einnahmen bleiben. Beider Würde muss geschützt werden. All jene, die das Solidaritätsverbot als hartherzig denunzieren, müssten zumindest anerkennen, dass das Prinzip Selbstverantwortung (Souveränität) den Stolz eines Volkes stärkt.

    Nur dass ein insolventer Staat eben Souveränität verliert. Ein Staatsinsolvenzrecht wie es Hank sich wünscht, beinhaltet auch eine Institution wie den Insolvenzverwalter, der gegenüber dem insolventen Staat als Diktator auftritt und dessen Rolle eben genau die der Troika gegenüber Griechenland wäre. Zu bedenken wäre ferner, dass ein Staat nicht einfach liquidiert werden kann, wie eine insolvente GmbH. Er wird ja weiter existieren und es wäre zu klären, wie es nach der Insolvenz weitergeht. Durch Verrechtlichung alleine lässt sich der Kern des Problems nicht lösen. Ein Tausch von Souveränitätsrechten (mit gegebenenfalls starken Eingriffsrechten des Insolvenzverwalters in die nationale Gesetzgebung) gegen z.B. Haftungen ist möglicherweise keine schlechte Lösung.

    Wenn ich aber höre, die EU bräuchte eine gemeinsame Wirtschafts- und Sozialpolitik, ist das genau diese unbegründete Ausweitung der EU-Regulation, die tatsächlich alle von Hank und anderen geäußerte Kritik verdient, weil sie alle Staaten zu Souveränitätsverlusten zwingt, nicht nur die insolventen.

    • 13. Februar 2013 um 21:11 Uhr
    • Saki
  237. 268.

    @Saki:

    Wenn ich aber höre, die EU bräuchte eine gemeinsame Wirtschafts- und Sozialpolitik, ist das genau diese unbegründete Ausweitung der EU-Regulation, die tatsächlich alle von Hank und anderen geäußerte Kritik verdient, weil sie alle Staaten zu Souveränitätsverlusten zwingt, nicht nur die insolventen.

    Ein gemeinsamer Arbeitsmarkt ohne gemeinsame Wirtschafts- und Sozialpolitik wird zu Wanderungsbewegungen und entsprechenden sozialen Verwerfungen führen (denken Sie an ausgestorbene Dörfer im Osten und die Immobilienpreise in München – und das trotz riesiger finanzieller Transfers. Und jetzt rechnen Sie das mal auf Spanien hoch). Im Moment bieten die Sprachbarrieren noch einen gewissen Schutz davor, aber Deutschkurse werden immer beliebter.

    • 13. Februar 2013 um 22:30 Uhr
    • Arjen van Zuider
  238. 269.

    … an seinen Fakten führt kein Weg vorbei
    http://mitglied.multimania.de/sarkasmus/Schwarzbuch/f153.htm

    • 14. Februar 2013 um 02:38 Uhr
    • Publicola
    • 14. Februar 2013 um 06:53 Uhr
    • Publicola
    • 14. Februar 2013 um 09:53 Uhr
    • Serious Black
  239. 272.

    AvZ,

    denken Sie an ausgestorbene Dörfer im Osten und die Immobilienpreise in München – und das trotz riesiger finanzieller Transfers. Und jetzt rechnen Sie das mal auf Spanien hoch

    der Umstand, dass eine gemeinsame Wirtschafts- und Sozialpolitik in Deutschland den Kern der ökonomischen Probleme von 40 Jahren Sozialismus nicht lösen konnte, ist also der Grund, warum es das auf EU-Ebene braucht?

    • 14. Februar 2013 um 10:03 Uhr
    • Saki
  240. 273.

    P #269,

    Dass Linke die historischen Verbrechen ihrer ideologischen Vorbilder mit ausgesprochen großzügiger Nachsicht zu betrachten pflegen, ist jetzt eine Nachricht von begrenztem Neuigkeitswert. Welches ist der Kontext ihres Verweises?

    • 14. Februar 2013 um 10:30 Uhr
    • Saki
  241. 274.

    Dass Gysi der Doktortitel nicht aberkannt wurde, hat seinen Grund im Einigungsvertrag von 1990, in dem festgelegt wurde, dass die in der DDR verliehenen akademischen Grade in Kraft bleiben. Sogar die 347 Doktores der „Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit“ durften ihre Titel behalten.

    Da hat Annette Schavan eben Pech gehabt.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/doktor_der_ddr/

    • 14. Februar 2013 um 10:40 Uhr
    • Serious Black
    • 14. Februar 2013 um 11:06 Uhr
    • MRX
  242. 276.

    Dass Linke die historischen Verbrechen ihrer ideologischen Vorbilder mit ausgesprochen großzügiger Nachsicht zu betrachten pflegen

    Warum betonen Sie, dass Sie komplexere Texte nicht dekodieren (verstehen) können?

    • 14. Februar 2013 um 11:45 Uhr
    • Publicola
  243. 277.

    @ NN, Saki

    Auch zeugt es nicht von nüchternem Realismus, auf diesem Hintergrund den europäischen Binnenmarkt, der für ganz unterschiedliche Wirtschaftssubjekte zu den lohnenden Seiten der europäischen Realität gehört, völlig unter den Teppich kehrt.

    1. Der Binnenmarkt setzt die EU nicht voraus, den gab es – auf dem Papier – schon in der EG.
    2. Wurde auf die Durchsetzung des Binnenmarkts weniger Energie verwendet als auf die des Euros. So konnte in GR ein Konzessions- und Privilegienssystem fortbestehen, für den nun auch andere infolge eines eklatanten Vertragsbruchs haften.

    Tatsächlich dürfte der EU Binnenmarkt allein aufgrund seiner schieren Größe und der Möglichkeit zum Wohlstandserwerb durch Teilnahme an diesem Markt, der entscheidende Faktor sein, dem sich selbst Staaten wie die Schweiz oder Norwegen nicht entziehen können.

    Oder eben auch nicht, GB treibt inzwischen wieder mehr Handel mit Nich-EU-Ländern als mit der EU.

    Grundsätzlich gibt es aber in der EU immer weniger Markt, da ja über wirtschaftliche Aktivitäten nicht mehr Angebot und Nachfrage bestimmen,. sonden die Launen linker Gängler, die mit Klima, Gender etc. gerechtfertigt werden.

    • 14. Februar 2013 um 11:51 Uhr
    • MRX
  244. 278.

    Publicola

    Warum betonen Sie, dass Sie komplexere Texte nicht dekodieren (verstehen) können?

    Was ist Ihnen denn jetzt über die Leber gelaufen? Ich hätte halt gerne gewußt, warum Sie den Text verlinken, ganz ohne Kritik.

    • 14. Februar 2013 um 12:48 Uhr
    • Saki
  245. 279.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_integrierte_hat_das_wort/

    Nachdem ich gestern mit erheblicher Beklemmung auf ARTE den Film „Die Fremde“ der Regisseurin Feo Aladag gesehen habe, kommt der daweta-Kommentar auf ACHSE leider sehr passend.

    Wobei – wenn der Poster mit niemand außer mit Kurden zusammen sein möchte, respektiere ich das durchaus, denn ich möchte ebenso ganz sicherlich nicht mit einem Kurden zusammensein.
    Bedauerlich finde ich allerdings, daß solche Überlegungen überhaupt innnerhalb von Deutschland stattfinden und bedaure, daß es „das wilde Kurdistan“ nur bei Karl May gibt.

  246. 280.

    Die Ausstrahlung des Films bewegte auch dieses deutsch-türkische Forum:
    http://www.turkish-talk.com/showthread.php?p=1299896

  247. 281.

    http://www.migazin.de/2013/02/14/nrw-jedes-dritte-kind-unter-sechs-jahren-in-kita-hat-auslandische-wurzeln/

    Das ist ja nun bekannt und wird NRW in den kommenden Jahren deutlich verändern.

    Am Montag zeigte RTL Extra einen Bericht über „Integrationsprobleme in NRW“, am Beispiel von Bergkamen und u.a. am Beispiel eines Kindergartens.

    Der Bericht war in mehreren Foren verlinkt – nun ist er überall gelöscht.
    Von wem und warum?

    Weil er zeigte, daß von „Integration“ keine Rede sein kann, sondern daß die „türkische community“ im Gegensatz zur deutschen sehr wohl weiß, was ihre Leitkultur ist?

  248. 283.

    Ich hätte halt gerne gewußt, warum Sie den Text verlinken, ganz ohne Kritik.

    @ Saki

    Der Text ist der brilllante, überzeugende und peinlich genau geführte (gelungene Versuch des) Nachweis(es),
    dass die Opfer des kommunistischen (sowjetrussischen) Systems in gleichem Ausmaß intendiert und daher in gleichem Ausmaß zu evaluieren sind wie die Opfer des nationalsozialistischen Systems.
    Der Autor, (in der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik) durchaus kein Unbekannter, verstarb kürzlichst.
    Sein Tod war (gestern) in allen seriösen bundesdeutschen Medien Anlass zu ausführlicheren Kommentaren.
    Den Text darf man m.E. gut und gerne als eine fundierte und fundamentale Selbstkritik des Autors an seiner früheren Theorie und Praxis bewerten.

    • 14. Februar 2013 um 13:48 Uhr
    • Publicola
  249. 284.

    @Saki:

    „Wenn ich aber höre, die EU bräuchte eine gemeinsame Wirtschafts- und Sozialpolitik, ist das genau diese unbegründete Ausweitung der EU-Regulation, die tatsächlich alle von Hank und anderen geäußerte Kritik verdient, weil sie alle Staaten zu Souveränitätsverlusten zwingt, nicht nur die insolventen.“

    Ein gemeinsamer Arbeitsmarkt ohne gemeinsame Wirtschafts- und Sozialpolitik wird zu Wanderungsbewegungen und entsprechenden sozialen Verwerfungen führen (denken Sie an ausgestorbene Dörfer im Osten und die Immobilienpreise in München – und das trotz riesiger finanzieller Transfers. Und jetzt rechnen Sie das mal auf Spanien hoch). Im Moment bieten die Sprachbarrieren noch einen gewissen Schutz davor, aber Deutschkurse werden immer beliebter.

    @ Saki, AvZ

    Vielleicht sollte man erst einmal die Frage beantworten, ob und wenn ja, inwieweit die EU schon eine gemeinsame Wirtschafts- und Sozialpolitik hat und was eine gemeinsamere Wirtschafts- und Sozialpolitik beinhalten soll oder könnte und was nicht. Ich bin da jedenfalls nicht völlig im Bilde. Und die Diskussion darüber erschöpft sich jedenfalls nicht im Pro und Contra nationalstaatlicher Souveränitätsverluste. Soweit eine transatlantische Freihandelszone zur gemeinsamen EU-Wirtschaftspolitik gehört: ja bitte.

    Was die automatische Verquickung von Wanderungsbewegungen und sozialen Verwerfungen angeht, möchte ich jedoch auch unabhängig davon Skepsis anmelden. Ossis aus strukturschwachen Regionen gingen und gehen eben nicht alle nach München, sondern auch nach Dresden oder Ulm, auch dort werden deutlich mehr Arbeitskräfte nachgefragt als in Meckpomm. Und aussterbende Dörfer – wir hatten hier schon mehrmals darüber geredet -, hat es nach dem Zweiten Weltkrieg, im Zuge des Wirtschaftswunders und auch noch danach auch in Westdeutschland gegeben. All das mag für Zurückbleibende Dorfbewohner schmerzhaft (gewesen) sein, aber es war und ist ebenso normal wie heilsam.

    Wenn man das Ganze nun auf die europäische Ebene hebt, kann man größtenteils nur sagen: So what?! Es gibt schon jetzt einen teilweisen Fachkräftemangel und wir werden wahrscheinlich im übernächsten Jahrzehnt erleben, dass in der Bundesrepublik Deutschland mehr oder weniger Vollbeschäftigung herrschen wird.

    Es ist in diesem Zusammenhang an sich völlig legitim, darauf zu verweisen, dass namentlich aus Rumänien und Bulgarien auch Menschen kommen, die für den deutschen Arbeitsmarkt nicht qualifiziert sind. Aber auch die Mehrheit der EU-Binnenmigranten aus diesen Ländern migriert wegen der begründeten Aussicht auf einen Job.

    • 14. Februar 2013 um 14:09 Uhr
    • N. Neumann
  250. 285.

    P #269,

    Dass Linke die historischen Verbrechen ihrer ideologischen Vorbilder mit ausgesprochen großzügiger Nachsicht zu betrachten pflegen, ist jetzt eine Nachricht von begrenztem Neuigkeitswert. Welches ist der Kontext ihres Verweises?

    @ Saki

    Ich vermute mal, dass der Anlass von Publicolas Verweis auch darin besteht, dass der honorige Linke Christian Semler vor ein paar Tagen verstorben ist.

    • 14. Februar 2013 um 14:13 Uhr
    • N. Neumann
  251. 286.

    @ NN

    Und aussterbende Dörfer – wir hatten hier schon mehrmals darüber geredet -, hat es nach dem Zweiten Weltkrieg, im Zuge des Wirtschaftswunders und auch noch danach auch in Westdeutschland gegeben.

    Das Ausmaß der Entvölkerung ländlicher Gebiete war in Deutschland aber immer recht bescheiden, vergleicht man es z.B mit Frankreich. Das Dep. Lozère – zugegeben der Extremfall – hatte als es zur Zeit der Revolution eingerichtet wurde fast dreimal so viel Einwohner wie Ende des vergangenen Jahrhunderts.

    • 14. Februar 2013 um 14:21 Uhr
    • MRX
  252. 287.

    @ NN, Saki

    „Auch zeugt es nicht von nüchternem Realismus, auf diesem Hintergrund den europäischen Binnenmarkt, der für ganz unterschiedliche Wirtschaftssubjekte zu den lohnenden Seiten der europäischen Realität gehört, völlig unter den Teppich kehrt.“

    1. Der Binnenmarkt setzt die EU nicht voraus, den gab es – auf dem Papier – schon in der EG.

    @ MR

    Auf dem Papier, irgendwie. Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass es für den Binnenmarkt keine transnationalen bzw. supranationalen (oder wie immer man es auch nennen will) Regulierungsinstitutionen gebraucht hätte und braucht.

    „Tatsächlich dürfte der EU Binnenmarkt allein aufgrund seiner schieren Größe und der Möglichkeit zum Wohlstandserwerb durch Teilnahme an diesem Markt, der entscheidende Faktor sein, dem sich selbst Staaten wie die Schweiz oder Norwegen nicht entziehen können.“

    Oder eben auch nicht, GB treibt inzwischen wieder mehr Handel mit Nich-EU-Ländern als mit der EU.

    Wieder? Das dürfte, gemessen am Gesamtvolumen, seit dem ökonomischen Aufstieg Südostasiens nicht anders gewesen sein. Aber Großbritannien kann sich ja getrost vom EU-Binnenhandel verabschieden:

    „2011 erhöhte sich der britische Export in die 17 EWWU-Staaten um zwölf Prozent auf 166 Milliarden, der chinesische dagegen um nur vier Prozent auf 217 Milliarden Euro. Insgesamt lag das Außenhandelsvolumen der Briten mit den Euro-Mitgliedsländern bei 379 Milliarden Euro, weit vor den USA mit 337 Milliarden und China mit 332 Milliarden Euro. Gegenüber Deutschland war der Erfolg nicht minder beeindruckend: Der Export nach Deutschland stieg 2011 um 27 Prozent auf 63 Milliarden, der Import um 16 Prozent auf 84 Milliarden Euro.“

    http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/aussenhandel-britische-wirtschaft-kann-sich-behaupten/6573638.html

    Die britische Arbeitslosenquote liegt übrigens seit 2011 bei 8%, also etwas über der deutschen im selben Zeitraum.

    Grundsätzlich gibt es aber in der EU immer weniger Markt, da ja über wirtschaftliche Aktivitäten nicht mehr Angebot und Nachfrage bestimmen,. sonden die Launen linker Gängler, die mit Klima, Gender etc. gerechtfertigt werden.

    Nur blöd, dass der EU-Binnenhandel und die Launen linker Gängler kein Nullsummenspiel sind und einige linke Gängler mit der EU ungefähr genauso viel bzw. wenig anfangen können wie Kleinstaat-Fans.

    • 14. Februar 2013 um 14:50 Uhr
    • N. Neumann
  253. 288.

    http://www.zeit.de/2013/06/Bahman-Nirumand-Iran-Israel-Krieg#comments

    „… Angenehm nüchtern und für manche Leser vielleicht überraschend stellt Nirumand eingangs fest, dass es, objektiv betrachtet, keinerlei Anlass für Feindseligkeiten gebe – keine territorialen Konflikte, keine Grenzstreitigkeiten oder wirtschaftlichen Interessengegensätze, ja noch nicht einmal ideologische und religiöse Differenzen. Beide Staaten hätten früher sogar miteinander kooperiert. Die Wortgefechte dienten also vorrangig dazu, von internen Problemen abzulenken: Sowohl der Iran als auch Israel steckten in einer tiefen Identitätskrise. Israels Regierung wolle ihre Stellung als westlicher „Brückenkopf“ in der Region bewahren, während das iranische Regime mit der Hetze gegen Israel die arabischen Massen mobilisieren und seine Vormachtsstellung in der islamischen Welt ausbauen wolle…“

  254. 289.

    @ NN

    Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass es für den Binnenmarkt keine transnationalen bzw. supranationalen (oder wie immer man es auch nennen will) Regulierungsinstitutionen gebraucht hätte und braucht.

    Selbstredend braucht es die. Ich habe doch darauf hingewiesen, dass diese speziell im Falle GR nicht durchgesetzt wurden.

    mit den Euro-Mitgliedsländern bei 379 Milliarden Euro, weit vor den USA mit 337 Milliarden und China mit 332 Milliarden Euro.

    Schon erstaunlich, dass die in Länder exportieren, die nicht zum Binnenmarkt gehören. Laut Daniel Cohn-Bendit oder MArtin Schulz ist das doch unmöglich…

    einige linke Gängler

    Nicht alle, aber immer mehr. Die wissens schon, was ihnen der Kohl da geschenkt hat.

    • 14. Februar 2013 um 15:03 Uhr
    • MRX
  255. 290.

    AvZ,

    „denken Sie an ausgestorbene Dörfer im Osten und die Immobilienpreise in München – und das trotz riesiger finanzieller Transfers. Und jetzt rechnen Sie das mal auf Spanien hoch2

    der Umstand, dass eine gemeinsame Wirtschafts- und Sozialpolitik in Deutschland den Kern der ökonomischen Probleme von 40 Jahren Sozialismus nicht lösen konnte, ist also der Grund, warum es das auf EU-Ebene braucht?

    @ Saki

    Der Kern der ökonomischen Probleme von 40 Jahren Sozialismus ist schon gelöst: Die DDR gibt es nicht mehr. Und wenn aus strukturschwachen Regionen aus der ehemaligen DDR abgewandert wird, so ist das grundsätzlich zu begrüßen. Das hat die Arbeitslosenlosenquote etwa in Meckpomm zwar nicht nachhaltig gesenkt, aber schon seinen Teil zur Senkung der Zahl der Arbeitslosen in Deutschland und auch in Meckpomm beigetragen.

    • 14. Februar 2013 um 15:04 Uhr
    • N. Neumann
  256. 291.

    http://www.zeit.de/2013/03/Syrien-Aleppo-Justiz-Gericht
    „Im Namen der Rebellen
    Mitten im Krieg entstehen in Aleppo die Anfänge eines neuen syrischen Staates. In einem Wohnhaus haben Oppositionelle ein Gericht gegründet. Anwälte und Scharia-Gelehrte versuchen, Recht zu sprechen, wo es nicht mal Telefon gibt, selten Strom und keine Polizei….“

  257. 292.

    @ KC

    ja noch nicht einmal ideologische und religiöse Differenzen.

    Im Vergleich zum Schwiegerpapa ist Lau dann doch ein Durchblicker…

    • 14. Februar 2013 um 15:10 Uhr
    • MRX
  258. 293.

    @ NN

    Das hat die Arbeitslosenlosenquote etwa in Meckpomm zwar nicht nachhaltig gesenkt, aber schon seinen Teil zur Senkung der Zahl der Arbeitslosen in Deutschland und auch in Meckpomm beigetragen.

    Logikversager?

    • 14. Februar 2013 um 15:12 Uhr
    • MRX
  259. 294.

    Für den Binnenmarkt hätte man über den Stand der EWG (!) unter keinen Umständen hinausgehen müssen. Entsprechend war der Binnenmarkt denn auch praktisch bereits in jeder Hinsicht vollendet und gesichert (v.a. durch die Rspr. des EuGH*), als der Vertrag von Maastricht in Kraft trat.

    • 14. Februar 2013 um 15:16 Uhr
    • NKB
  260. 295.

    @ NKB

    Gut, dass Sie ihm das noch einmal erklären.

    • 14. Februar 2013 um 15:20 Uhr
    • MRX
  261. 296.

    @ NN

    „Das hat die Arbeitslosenlosenquote etwa in Meckpomm zwar nicht nachhaltig gesenkt, aber schon seinen Teil zur Senkung der Zahl der Arbeitslosen in Deutschland und auch in Meckpomm beigetragen.“

    Logikversager?

    @ MR

    Sei froh, dass du ein Fragezeichen dahinter gesetzt hast.

    • 14. Februar 2013 um 15:25 Uhr
    • N. Neumann
  262. 297.

    Hehe, wenn dir schon mal eine Formulierung missglückt, muss man das genießen.

    • 14. Februar 2013 um 15:33 Uhr
    • MRX
  263. 298.

    Publicola,

    Der Text ist der brilllante, überzeugende und peinlich genau geführte (gelungene Versuch des) Nachweis(es),
    dass die Opfer des kommunistischen (sowjetrussischen) Systems in gleichem Ausmaß intendiert und daher in gleichem Ausmaß zu evaluieren sind wie die Opfer des nationalsozialistischen Systems.

    Mein Gott, so kann man sich täuschen. Ich dachte dem Autor gehe es um die Unfähigkeit der Linken zur Selbstkritik. Wahrscheinlich hat mich der Abstract in die Irre geführt:

    Das „Schwarzbuch des Kommunismus“ rief bei seinem Erscheinen vor einem halben Jahr in Frankreich zahlreiche Kritiker auf den Plan, die die niederschmetternde Bilanz sozialistischer Regime zu relativieren suchten. Auch hierzulande haben linksradikale Kritiker viel Mühe darauf verwandt, die Verbrechen im Namen des Kommunismus zu bagatellisieren.

    • 14. Februar 2013 um 15:41 Uhr
    • Saki
  264. 299.

    284
    „Es ist in diesem Zusammenhang an sich völlig legitim, darauf zu verweisen, dass namentlich aus Rumänien und Bulgarien auch Menschen kommen, die für den deutschen Arbeitsmarkt nicht qualifiziert sind. Aber auch die Mehrheit der EU-Binnenmigranten aus diesen Ländern migriert wegen der begründeten Aussicht auf einen Job.“

    „… an sich … auch … aber auch …“ ?

    Für eine Mitlesende unverständlich.

  265. 300.

    http://www.zeit.de/2013/07/Schavan-Plagiat-Doktortitel-Kommentar

    „…Nun müssen die Scherben zusammengefegt werden. Die Wissenschaftsorganisationen müssen erklären, dass sie sich nicht von der Politik instrumentalisieren lassen und wie sie die Gleichbehandlung plagiatsverdächtiger Promotionen sicherstellen wollen. Die Uni Düsseldorf muss sich fragen lassen, warum ihr Verfahren so aus dem Ruder lief. Und Annette Schavan muss darüber nachdenken, wie sie ihre Klage gegen den Entzug des Doktortitels begründen will. Denn auch Margarita Mathiopoulos, Jorgo Chatzimarkakis und Silvana Koch-Mehrin haben geklagt – und sind vor Gericht alle gescheitert.“

  266. 301.

    @ ML

    Kennen Sie das?

    • 14. Februar 2013 um 15:57 Uhr
    • MRX
  267. 302.

    @ KC

    Was ist in D’dorf aus dem Ruder gelaufen?

    • 14. Februar 2013 um 15:59 Uhr
    • MRX
  268. 303.

    @ NN

    Sei froh, dass du ein Fragezeichen dahinter gesetzt hast.

    Das Ausrufungszeichen gehört ja auch hinter Rechtspopulist!

    • 14. Februar 2013 um 16:01 Uhr
    • MRX
  269. 305.

    @ MRX

    Wahrscheinlich bezieht sich der Artikel darauf, dass die Stellungnahme des Gutachters der Presse zugespielt wurde. Das ist ja auch einer der Gründe, weshalb Schavan sich vor Gericht Chancen ausrechnet – weil das Verfahren damit in formeller Hinsicht (vermeintlich) angreifbar ist (ihre Chancen sind natürlich trotzdem denkbar gering).

    Der verlinkte Text ist aber jedenfalls insofern Murks, als er in dem zitierten Abschnitt suggeriert, M., C. und K.-M. einerseits sowie Schavan andererseits spielten – rechtlich betrachtet – wohl doch in einer Liga. Schon allein weil es bei Schavan um eine grundständige Promotion geht, sind im Rahmen der Verhältnismäßigkeit andere Maßstäbe anzulegen.

    • 14. Februar 2013 um 16:11 Uhr
    • NKB
  270. 306.

    Und dieses noch – weil der Düsseldorfer Dekan so putzig ist:
    http://www.youtube.com/watch?v=4ekgbMr7qQ4

  271. 307.

    284
    “Es ist in diesem Zusammenhang an sich völlig legitim, darauf zu verweisen, dass namentlich aus Rumänien und Bulgarien auch Menschen kommen, die für den deutschen Arbeitsmarkt nicht qualifiziert sind. Aber auch die Mehrheit der EU-Binnenmigranten aus diesen Ländern migriert wegen der begründeten Aussicht auf einen Job.”

    “… an sich … auch … aber auch …” ?

    Für eine Mitlesende unverständlich.

    @ Horstiane

    Kein Wunder, tief sitzende Ressentiments beeinflussen die Lesekompetenz zuweilen negativ.

    • 14. Februar 2013 um 16:17 Uhr
    • N. Neumann
    • 14. Februar 2013 um 16:33 Uhr
    • Serious Black
  272. 309.

    Der verlinkte Text ist aber jedenfalls insofern Murks, als er in dem zitierten Abschnitt suggeriert, M., C. und K.-M. einerseits sowie Schavan andererseits spielten – rechtlich betrachtet – wohl doch in einer Liga. Schon allein weil es bei Schavan um eine grundständige Promotion geht, sind im Rahmen der Verhältnismäßigkeit andere Maßstäbe anzulegen.

    @ NKB

    Was die quantitative und qualitative Schwere des akademischen Foulspiels angeht, gibt es deutliche graduelle Unterschiede zwischen Schavan und den zuvor Genannten. Wieso aber der Verfasser einer grundständigen Promotion (Studienabschluss = Promotion) ggf. zwingend milder behandelt werden soll als jemand der mit einem vorangegangenen Abschluss in einer Promotion denselben Mist macht, erschließt sich mir nicht ganz.

    Die Uni Düsseldorf muss sich allerdings die Frage gefallen lassen, wieso sie auch die offen ersichtlichen unter den Zitationsfehlern Annette Schavans nun zum Nachteil ihrer Doktorandin auslegt. So wurden gemäß Studien- und Prüfungsordnungen Fußnoten in akademischen Arbeiten zwar auch vor 30 Jahren nicht durch die bloße Nennung eines Autors (soweit eingehender auf ihn abgestellt wird) im Fließtext obsolet. Die Uni hat die Promotion aber damals so angenommen und die besagten Schludrigkeiten in keiner Weise beanstandet hat.

    Wobei diejenigen, die im Fall Schavan für Härte plädiert haben, in einer Hinsicht sicher Recht haben: Wenn man es bei einer bloßen Rüge belassen hätte (die wohl verfahrenstechnisch überhaupt nicht vorgesehen ist), könnte sich jeder studierende Hanswurst, der akademische Arbeiten mit schweren Mängeln von mindestens formaler Natur mit Grund um die Ohren gehauen bekommt, auf den Umgang mit Promotion der Bundesministerin für Bildung und Forschung berufen.

    • 14. Februar 2013 um 17:14 Uhr
    • N. Neumann
  273. 310.

    Mein Gott, so kann man sich täuschen. Ich dachte dem Autor gehe es um die Unfähigkeit der Linken zur Selbstkritik. Wahrscheinlich hat mich der Abstract in die Irre geführt

    @ Saki

    Vergessen Sie das in der Tat (z.T. verwirrend-nebulöse) erste Drittel oder die (für einen unvorbereiteten Leser z.T. recht unklar-opake) erste Hälfte des Textes.

    In den restlichen zwei Dritteln bzw. in der zweiten Hälfte seines Textes weist der Autor (überzeugend, weil exakt nachgewiesen und belegt) nach, dass – für den Durchschnittsbeobachter i.d.R. bislang – als unbeabsichtigt-bedauerliche Folge z.B. bürgerkriegsähnlicher Wirren oder als nichtintendiert-entschuldbare Folge z.B. von Hungerkatastrophen darstellbare und bislang dargestellte Massen-Opfer des kommunistischen (sowjetischen) Regimes in der Tat Resultat brutal intendierter kaltblütiger Vernichtungs-Strategien war(en).

    • 14. Februar 2013 um 17:27 Uhr
    • Publicola
  274. 311.

    @ NN

    Wieso aber der Verfasser einer grundständigen Promotion (Studienabschluss = Promotion) ggf. zwingend milder behandelt werden soll als jemand der mit einem vorangegangenen Abschluss in einer Promotion denselben Mist macht, erschließt sich mir nicht ganz.

    Weil der Eingriff damit ungleich schwerer wiegt (derjenige hat dann eben gar keinen Studienabschluss mehr) und es sonst praktisch immer Ausschlussfristen gibt, welche einem Entzug des Studienabschlusses entgegenstünden Hätte Schavan etwa ein Staatsexamen durch Täuschung erlangt, könnte ihr der Abschluss inzwischen nicht mehr genommen werden. Dies muss bei der Frage, ob ein Entzug tatsächlich verhältnismäßig ist, auf jeden Fall zu ihren Gunsten berücksichtigt werden, zumal es inzwischen wohl h.M. ist, dass derartige Ausschlussfristen (eigentlich) verfassungsrechtlich determiniert sind (daher auch zuweilen die Anregung, das Problem im Wege eines Analogieschlusses zu den bestehenden Vorschriften „lösen“). Im Übrigen ist nicht von der Hand zu weisen, dass Schavan auch insofern z.T. Opfer der Umstände geworden ist und sie nicht vordringlich Titelhuberei antrieb (anders etwa als im Fall zu Guttenbergs).

    Wobei diejenigen, die im Fall Schavan für Härte plädiert haben, in einer Hinsicht sicher Recht haben: Wenn man es bei einer bloßen Rüge belassen hätte (die wohl verfahrenstechnisch überhaupt nicht vorgesehen ist), könnte sich jeder studierende Hanswurst, der akademische Arbeiten mit schweren Mängeln von mindestens formaler Natur mit Grund um die Ohren gehauen bekommt, auf den Umgang mit Promotion der Bundesministerin für Bildung und Forschung berufen.

    Damit haben Sie völlig recht. Andererseits ist es ebenso richtig, darauf hinzuweisen, dass dann in vielen Fällen – guckt man nur genau genug hin – auf einen Entzug erkannt werden müsste.

    • 14. Februar 2013 um 17:33 Uhr
    • NKB
  275. 312.

    @ NKB

    Können Sie mir erklären, warum eine Plagiatsleistung à la Carl Theodor von und zu nicht als Urkundenfälschung gewertet wird?

    • 14. Februar 2013 um 18:08 Uhr
    • MRX
  276. 313.

    @ Horstine

    Und dieses noch – weil der Düsseldorfer Dekan so putzig ist:

    Seien Sie nicht so dummfrech.

    • 14. Februar 2013 um 18:14 Uhr
    • MRX
  277. 314.

    @ MRX

    Weil die Urkundendelikte nach ganz h.M. (i.d.R.) nicht die inhaltliche Richtigkeit einer Urkunde schützen. Eine Urkunde, die im vom Gesetz gemeinten Sinne „unecht“ oder „verfälscht“ wäre, liegt daher (jedenfalls nach der ganz h.M.) nicht vor. Allerdings hat zu Guttenberg sich zumindest nach § 106 UhrhG strafbar gemacht:

    http://dejure.org/gesetze/UrhG/106.html

    Das Verfahren wurde aber, soweit ich mich entsinnen kann, gegen Geldauflage nach § 153a StPO eingestellt. Betrug und Untreue, welche ebenfalls in Betracht gekommen wären, konnte die Staatsanwaltschaft, wie ich dunkel in Erinnerung habe, nicht nachweisen.

    • 14. Februar 2013 um 18:47 Uhr
    • NKB
  278. 315.

    # 312

    Möglicherweise schon deshalb, weil inhaltliche Lügen oder Plagiate nicht durch den Urkundsbegriff erfasst sind.
    Eine beglaubigte Lüge ist eine echte Urkunde.

    Hätte der Baron bspw. aus einem summa cum laude ein magna com laude gefälscht, träfe Urkundenfälschung zu.

    • 14. Februar 2013 um 18:48 Uhr
    • Lionel
  279. 316.

    310 publicola
    In nordkorea zeigt sich der kommunismus noch auf dem höhepunkt seiner entwicklung. Man kann auch sagen in vollendung.
    Ist saudiwahabien die vollendung des islamischen gottestaates sunnitischer prägung ? und iran die schiietische variante ? Oder gibt es noch unausgeschöpfte möglichkeiten der wahren umma näher zu kommen ?

    • 14. Februar 2013 um 18:49 Uhr
    • ernsthaft
  280. 317.

    302
    „Was ist in D’dorf aus dem Ruder gelaufen?“

    Dazu gab’s hier ja inzwischen schon viel Antwort.

    Vorweg: mir ist Frau Schavan mit ihrem gräßlich übertünchten „Kappes-Kölsch“ schon immer genauso egal gewesen wie ihre Dissertation, von deren Existenz ich erst erfuhr, als es um deren Aberkennung ging.
    Den Link „verdanken“ Sie hier auch nur meiner Durchsicht der alten Print-ZEIT-Ausgabe ehe sie zur nächsten Leserin wandert.
    So hatten Sie hier ja auch wieder mal ein anderes Thema.

    Was der Universität Düsseldorf an mehreren Stellen vorgeworfen wurde, ist, daß sie sich verfahrenstechnisch nicht mit Ruhm bekleckert hat. Darauf bezog sich der Schnabelsche Kommentar, der sich wiederum (auch) auf diesen Artikel von Martin Spiewak bezieht:
    http://www.zeit.de/2013/07/Selbstreflexion-Unis-Annette-Schavan-Doktortitel

    Aus diesem Artikel:

    „Man muss nur einmal die Plagiatsfälle Guttenberg und Schavan vergleichen: An der Uni Düsseldorf dauerte das ganze Verfahren rund neun Monate. Dass es dabei zu immer neuen Lecks kam und interne Papiere öffentlich diskutiert wurden, war verheerend. Zudem waren von den 17 Mitgliedern des Fakultätsrates sieben nicht selbst promoviert. Gleichzeitig saß in dem Gremium kein einziger Vertreter des Faches Erziehungswissenschaft, in dem Schavan vor 30 Jahren ihre Dissertation verfasst hat. Auf externe Experten hatte man verzichtet, jede Kritik von außen wurde abgewehrt. Im Laufe der Untersuchung hat sich eine ganze Hochschule eingebunkert.
    Wie es anders geht, hat seinerzeit die Universität Bayreuth vorgemacht. Eine Woche nachdem die Täuschungsvorwürfe gegen Karl-Theodor zu Guttenberg bekannt wurden, entzog ihm die Uni den Titel. Der ausführliche Abschlussbericht lag drei Monate später vor. In der Expertenkommission saßen nur Professoren, zwei von ihnen waren vom Fach. Und selbstverständlich hatte man externe Expertisen hinzugezogen. Gewiss: Das Guttenbergsche Plagiat war eindeutiger zu erkennen. Dennoch hätte das Bayreuther Vorgehen der Uni Düsseldorf leicht ein Beispiel geben können.

    Warum reflektieren sich Hochschulen so ungern selbst?

    Hat es aber nicht. Warum nicht? Allgemeiner gefragt: Warum ist die Bereitschaft zur Selbstreflexion an den Hochschulen so schwach ausgeprägt? Warum stellt man das eigene Arbeiten so selten auf den Prüfstand? Warum beschwört man stattdessen mit Hingabe Ideale, die weit in die Vergangenheit zurückreichen, am liebsten bis zu Wilhelm von Humboldt?…..

    Amateurhaft im Vorgehen, zerstritten in der Sache und gefangen in der internen Logik: Die deutsche Wissenschaft bietet im Umgang mit Plagiaten ein trauriges Bild. Dabei handelt es sich gerade beim Promotionsrecht um das höchste, ja, streng genommen, einzige Privileg der Universitäten, das sie mit Verve gegen die Fachhochschulen verteidigen. Man sollte annehmen, dass sie dieses Privileg mit größter Sorgfalt behandeln und Doktortitel nur nach strengen Qualitätskriterien vergeben.
    Dass dem nicht so ist, zeigen nicht nur die vielen zu Unrecht verliehenen Titel, die seit der Causa Guttenberg aufgedeckt wurden, das legt auch eine Studie des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) in Berlin nahe. Dieses fand heraus, dass bei der Bewertung von Doktorarbeiten eine Mischung aus Wohlwollen und Willkür herrscht. Zum einen werden die Bewertungen von Jahr zu Jahr immer besser. Es gibt fast nur noch exzellente und beinahe exzellente Arbeiten, was den Leiter des iFQ, Stefan Hornbostel, von einer »fortgeschrittenen Inflation der Bestnoten« sprechen lässt. Zum anderen scheint es weniger eine Frage der Leistung als der Geografie zu sein, ob ein Nachwuchswissenschaftler ein summa cum laude (entspricht der Note 1+) oder nur ein cum laude (gleich Note 2) für seine Arbeit erhält. …

    Die Autonomie der Wissenschaft ist ein hohes Gut, Hochschulen, Fakultäten, Professoren klagen es immer wieder zu Recht ein. Zu dieser Idee gehört jedoch auch Verantwortung, vor allem für das eigene Tun. Für die Universität Düsseldorf ist der Fall Schavan vorerst abgeschlossen. Jetzt muss an den Universitäten das Nachdenken über sich selbst beginnen.“
    Der Artikel lohn m.E. das Lesen in Gänze.

    Ich habe mir im Zusammenhang mit der Guttenberg-Dissertation Teile daraus im Netz angesehen und fand den Plagiatsvorwurf nachvollziehbar und zutreffend – von den Dissertationen aller anderen hier Genannten habe ich keinen eigenen Eindruck – und hab‘ auch keine Lust mir deren „olle Kamellen“ anzusehen.
    Ich gehe aber erst einmal davon aus, daß die Plagiatsvorwürfe in allen Fällen berechtigt sind und die Aberkennung des Titels damit zu Recht erfolgte, auch wenn das Procedere im Einzelfall kritikwürdig ist.

    Und um derartige Verfahren generell zu standardisieren – vielleicht nicht im ersten Schritt EU-weit – bräuchte es eigentlich eine Wissenschaftsministerin. Vielleicht kann Frau Wanka die kurze ihr verbleibende Zeit ja dazu nutzen! 😉 Zumal, wie ich denn heute hier erfuhr, ihre Dissertation als DDR-Gut ja auch nicht zur Disposition steht und sie sich ddieser Aufgabe ganz widmen könnte.

    Was mich allerdings ganz erheblich neben den Unzulänglichkeiten des Promotionsverfahrens an den bisher bekannten Aberkennungsfällen stört,
    ist die Art und Weise wie sie quasi durch Kopfjäger zustande gekommen sind, die zwar Suchmaschinen und Programme bedienen, aber – unterstellt – kaum einen originären Gedanken verfassen können! Und die sich auch nur mit solchen Dissertationen befassen, die „suchmaschinengeeignet“ sind.

    Im Fall von Gutenberg kann ich dieses Jagdfieber noch einigermaßen nachvollziehen, daß sich das nun aber auf „Promi-Dissertationen“ derartig ausweitet, finde ich schon ein bißchen eklig und fürchte, daß da auch ganz andere Motivationen als die Sorge um die Aufrechterhaltung wissenschaftlicher Standards eine Rolle spielen.
    Wenn einem das wichtig wäre, müßte man doch weit mehr darauf dringen, daß von nun an bestimmte Regularien aufgestellt und beachtet werden.

    Das ist das eine: was mich aber ebenso erheblich stört, ist die Ungerechtigkeit der Vorgänge.
    Wissenschaftliches arbeiten, bzw. ganz einfach Ehrlichkeit und Genauigkeit, muß doch wohl ein durchgehendes Prinzip sein, von der schulischen und der studentischen Hausarbeit über das Staatsexamen bis zur Promotions- oder Habilitationsschrift!
    Warum also nur einige Promotionsarbeiten herausfischen – warum nicht alle untersuchen? Und wie weit soll es dann zurückgehen?
    Und was ist mit den Staatsarbeiten, für die genau dieselben Regeln gelten?
    Wird z.B. das 1. Staatsexamen der PhilFak ungültig, hätte sich eine Referendarzeit zu Unrecht daran angeschlossen und eine Anstellung oder Verbeamtung als Lehrer wäre zu Unrecht erfolgt.
    Und wann tritt im Fall von Staatsexamen,wie ich oben lesen, eine Verjährung ein?

    Noch einmal zu Schavan: interessanterweise schreibt Wikipedia auf ihrer Seite:
    „Die Arbeit war im VroniPlag seit Dezember 2011 untersucht worden; eine knappe Mehrheit der Mitarbeiter hatte sich aber gegen eine Veröffentlichung auf VroniPlag entschieden.[16][17]“

    Daß eine Promitionsarbeit ohne vorausgehendes Staatsexamen in irgendeiner Weise anderen, nur weicheren Kriterien genügen müßte, @NKB, kann ich nicht nachvollziehen. Dieses Denken, was der Entzug für den Betroffenen bedeutet, eine solche Überlegung scheint mir nicht in die Fakultät oder die Universität zu gehören, sondern eben in den Gerichtssaal, wo das ganze Verfahren aber m. E. wieder eigentlich nicht hingehört.

    „Im Übrigen ist nicht von der Hand zu weisen, dass Schavan auch insofern z.T. Opfer der Umstände geworden ist und sie nicht vordringlich Titelhuberei antrieb (anders etwa als im Fall zu Guttenbergs).“

    „Titelhuberei“ vieleicht nicht, aber nachdem ich mir eben noch einmal Schavans Wikipedia-Seite angesehen habe, muß ich sagen: selten habe ich eine Karriere beschrieben gesehen, die so gezielt von Anfang an zwischen Politik und katholischer Kirche auf dem Weg nach oben verlief!

  281. 318.

    In der FAZ, „neben“ dem o. verlinkten Artikel über den Düsseldorfer Dekan, findet sich dieser Artikel, der den Untersuchungsvorgang „zu Ende denkt“.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/plagiatsvorwuerfe-und-jetzt-alle-12052315.html

    Das ist jetzt auch „so ein Fall“: ich hatte den Gedanken „wenn einer, dann alle“ schon vor Wochen und schrieb eben auch oben darüber.
    Kurz davor habe ich den FAZ-Artikel gelesen.
    Da hatten also zwei den selben Gedanken – auffindbar und nachprüfbar darüber geschrieben hat einer davon.
    Das ist bei Studenten, ich kann nur für die Phil-Fak sprechen, gar keine so seltene Situation, insbesondere zu Beginn des Studiums. Ich entsinne mich noch, daß ich eine Proseminararbeit über irgendwas in mehreren Dickens-Romanen schrieb und immer wieder auf Artikel stieß, wo ich das fand, was doch meine für mich ganz selbständigen und originären Gedanken waren!
    Das fand ich bedauerlich, habe mich dadurch aber nicht von korrekten Quellenangaben abhalten lassen. Aber ich würde meine Hand auch nicht dafür ins Feuer legen wollen, daß ich über irgendeinen Artikel, der etwas schreibt, was ich von der Sache her hätte zitieren müssen, gar nicht erst aufmerksam geworden bin oder eine Zeitschrift erst nach Wochen oder Monaten zu beschaffen war.

    Im Feuilleton der ZEIT schrieb Peter Kümmel mal über diesen Frust der Studenten, die gerade in den geisteswissenschaftlichen Fächern feststellen, das – fast – alles schon einmal gedacht wurde.
    Da muß man dann hieran arbeiten:
    „What oft was thought, but ne’er so well expressed!“
    Stammt von Pope.

  282. 319.

    313
    @Rixelchen,
    und ob der D-Dekan „putzig“ ist!
    http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00407/bleckmann_40799827.jpg

    Den von Ihnen verlinkten Artikel in der FAZ lese ich so, daß der Grat zwischen akribischem Wissenschaftler und Korinthenkacker nur ein schmaler ist.

  283. 320.

    307
    „“… an sich … auch … aber auch …” ?

    Für eine Mitlesende unverständlich.

    @ Horstiane

    Kein Wunder, tief sitzende Ressentiments beeinflussen die Lesekompetenz zuweilen negativ.“

    @Rollköfferchen, alles klar!
    Sie verstehen das also auch nicht, was Sie da geschrieben haben.

  284. 321.

    Und ansonsten, Jungs: schreibt Euch Euren Scheiß weiterhin alleine, wenn es Euch solche Mühe bereitet, meinen Nick zu verwenden!

  285. 322.

    @ kc

    Daß eine Promitionsarbeit ohne vorausgehendes Staatsexamen in irgendeiner Weise anderen, nur weicheren Kriterien genügen müßte, @NKB, kann ich nicht nachvollziehen. Dieses Denken, was der Entzug für den Betroffenen bedeutet, eine solche Überlegung scheint mir nicht in die Fakultät oder die Universität zu gehören, sondern eben in den Gerichtssaal, wo das ganze Verfahren aber m. E. wieder eigentlich nicht hingehört.

    Ich hatte ja auch nicht geschrieben, dass eine Promitionsarbeit ohne vorausgehendes Staatsexamen in irgendeiner Weise anderen, nur weicheren Kriterien genügen müßte, sondern darauf hingewiesen, dass beim Entzug (!) eines Titels die Auswirkungen, die damit einhergehen, sorgfältig und situationsabhängig abzuwägen sind. Und im Falle einer grundständigen Promotion sind diese Auswirkungen nun einmal insofern besonders erheblich, als sie zum Verlust des Studienabschlusses führen (der unter anderen Umständen nach gesetzlicher Wertung eben auch bei einer nachgewiesenen Täuschung nicht mehr eintreten könnte).

    Der Entzug eines akademischen Titels ist ganz selbstverständlich Ausübung von Staatsgewalt, und wie jede Ausübung von Staatsgewalt ist er deshalb am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu messen. Insofern kann auch eine Universität sich nicht darauf berufen, für sie seien einzig wissenschaftliche Gesichtspunkte maßgeblich. Es wäre doch auch absurd, wenn die Universitäten bei ihrer Entscheidung etwas nicht berücksichtigen müssten oder gar dürften, was die Gerichte anschließend auf jeden Fall zu berücksichtigen haben.

    In der Regel gilt übrigens eine Ausschlussfrist von fünf Jahren. So etwa für die juristischen Staatsexamina in NRW (§ 22 Abs. 2 JAG NRW). Soweit ich gesehen habe, sieht nunmehr auch die Heinrich-Heine-Universität für Bachelor-Abschlüsse in den jeweiligen Prüfungsordnungen regelmäßig eine entsprechende Ausschlussfrist von fünf Jahren vor.

    • 14. Februar 2013 um 20:50 Uhr
    • NKB
  286. 323.

    322
    @NKB
    „Es wäre doch auch absurd, wenn die Universitäten bei ihrer Entscheidung etwas nicht berücksichtigen müssten oder gar dürften, was die Gerichte anschließend auf jeden Fall zu berücksichtigen haben.“

    Ja, richtig. Dem kann ich nicht widersprechen.
    Glücklich macht mich das dennoch nicht, daß im Falle zweier hypothetisch ähnlicher Plagiatsfälle der eine zum Entzug des Titels führen würde, weil ein vorheriges Staatsexamen vorliegt, während im Falle einer „grundständigen“ Dissertation der Titel verbliebe.

    Man sollte statt „grundständiger“ Promotionen halt besser „grundanständige“ Promotionen einführen! 😉

  287. 324.

    – Vorwürfe des Fehlverhaltens bei der Erstellung von Dissertationen –

    Bei der Überprüfung von (Fehlverhaltens-, Plagiats-)Vorwürfen bei Dissertationen scheint mir sinnvoll,
    den Eindruck bzw. den Vorwurf vermeiden zu sollen und zu müssen, dass (stärker personenbezogen oder politikinteressiert motivierte) Kritiken und Verdachtmomente die Untersuchungsergebnisse in ungebührlicher Weise färben könnten.
    In diesem konkreten Sinne hatte ich mich auch schon kürzlich in einer Entgegnung auf einen Beitrag von CG asuf diesem Thread geäußert.

    Um eine optimal-mögliche Unabhängigkeit
    – von Abhängigkeiten (zwischen z.B. Ministerien, Parteien, Universitäten, erwarteten bzw. gewünschten staatlichen Aufträgen und Förderungen),
    – von Rufverteidigungsstrategien (einer Universität) und
    – von sich z.T. lawinenartig aufbauenden politisch-medial interessierten Einflüssen
    zumindest in begrenztem Maße
    zu gewährleisten,

    scheint mir insofern die Einrichtung
    einer mit hochkarätigen,
    ggflls. ausländischen, Fachleuten und Wissenschaftlern besetzte Kommission
    sinnvoll,
    die unahbängig von einer bestimmten Universität,
    die insbesondere unabhängig von der jeweiligen dissertationsverantwortlichen Universität,
    funktioniert und quasi kontinuierlich ihre Aufgabe wahrnimmt.

    Alleinige bz. eigentlich-essentielle Aufgabe dieser mit Fachwissenschaftlern (und Juristen) besetzten Kommission
    wäre die Überprüfung und Aufklärung wissenschaftlichen Fehlverhaltens.
    Diese Kommission wäre dann so auch in der Lage, in ihren Reihen auf Dauer (nahezu ‚wasserdichte‘) Fach-, Recherche-, Kontroll- und Rechts-Expertise und entsprechende Sachorientiertheit gewährleistende ‚modi procedendi‘ zu entwickeln und anzusammeln.

    Ein mögliches Modell wäre da aus meiner Sicht beispielsweise Österreich,
    das schon vor geraumer Zeit eine solche Kommission,
    die österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI),
    eingerichtet hat.

    http://www.fr-online.de/der-fall-schavan/umgang-mit-plagiaten-unis-pruefen–wie-es-ihnen-gefaellt,21666736,21672760.html

    • 14. Februar 2013 um 21:34 Uhr
    • Publicola
  288. 325.

    auf diesem Threadf

    • 14. Februar 2013 um 21:36 Uhr
    • Publicola
  289. 326.

    … ohmigod … der Fehlergott oder Fehlerteufel …

    • 14. Februar 2013 um 21:37 Uhr
    • Publicola
  290. 327.

    @ Horstine

    Wenn schon Miezriex

    • 14. Februar 2013 um 22:36 Uhr
    • mrx
  291. 330.

    @ NN

    „Wieso aber der Verfasser einer grundständigen Promotion (Studienabschluss = Promotion) ggf. zwingend milder behandelt werden soll als jemand der mit einem vorangegangenen Abschluss in einer Promotion denselben Mist macht, erschließt sich mir nicht ganz.“

    Weil der Eingriff damit ungleich schwerer wiegt (derjenige hat dann eben gar keinen Studienabschluss mehr)

    @ NKB

    Dieses Argument liegt auf der Hand. Wenn man es im Fall Schavan jedoch zu Ende denkt, wird ein Schuh draus. Annette Schavan kann nämlich ein ehrbares und erfülltes Berufsleben vorweisen. Und wenn sie aufgrund der Aberkennung ihres Doktortitels nicht mehr Bundesministerin für Bildung und Forschung sein kann, dann ist das einerseits bitter, andererseits aber eben nicht wirklich tragisch. Zumal fällt sie materiell nicht ins Bodenlose oder gilt von nun an als persona non grata.

    Kurz gesagt: Der individuelle Härtefall, den Sie ins Feld führen, ist nicht ganz so hart, wie es zunächst scheint. Zusätzlich hätte Annette Schavan alles andere als eine Garantie dafür gehabt, ihr Ministeramt pünktlich bis zum Rentenalter auszuüben (oder das auch von sich aus überhaupt nicht angestrebt).

    und es sonst praktisch immer Ausschlussfristen gibt, welche einem Entzug des Studienabschlusses entgegenstünden Hätte Schavan etwa ein Staatsexamen durch Täuschung erlangt, könnte ihr der Abschluss inzwischen nicht mehr genommen werden. Dies muss bei der Frage, ob ein Entzug tatsächlich verhältnismäßig ist, auf jeden Fall zu ihren Gunsten berücksichtigt werden, zumal es inzwischen wohl h.M. ist, dass derartige Ausschlussfristen (eigentlich) verfassungsrechtlich determiniert sind (daher auch zuweilen die Anregung, das Problem im Wege eines Analogieschlusses zu den bestehenden Vorschriften “lösen”).

    Darin erkenne ich ein triftigeres Argument. Was für Delikte verjähren nicht?

    Zusätzlich vermute ich, dass das Überprüfungsverfahren der Universität Düsseldorf rein binär codiert ist. Es ging allein um die Schuld oder Unschuld der Angeklagten, beim Strafmaß waren und sind wohl rein technisch keinerlei Abstufungen vorgesehen.

    Man kann sagen, dass sich erst recht keine Doktorandin das leisten darf, was sich Studenten im Studium nicht leisten dürfen. Gleichwohl werden auffällige formale Mängel (über deren rein formalen Charakter man streiten kann) in Seminar- oder Abschlussarbeiten zuweilen eben nicht mit „nicht bestanden“ geahndet, sondern mit einer Herabsetzung der Note.

    Ob die Möglichkeit der graduellen Ahndung in den Studien- bzw. Prüfungsordnungen immer vorgesehen ist, bezweifle ich stark. An meiner Fakultät war sie es, soweit ich weiß, nämlich nicht. Trotzdem sind mir zwei Fälle bekannt, in denen die betreffenden Studenten zu Recht was auf die Finger bekommen haben, aber den Schein wiederum zu Recht nicht aberkannt bekamen. (Andere, die Arbeiten nach Methode Guttenberg verfassten, flogen ohne Diskussion durch.)

    Im Übrigen ist nicht von der Hand zu weisen, dass Schavan auch insofern z.T. Opfer der Umstände geworden ist und sie nicht vordringlich Titelhuberei antrieb (anders etwa als im Fall zu Guttenbergs).

    Das ist nicht von der Hand zu weisen. Doch sollte es in einem besseren Verfahren eine Rolle spielen, dass Annette Schavan de facto durch einen Promi-Malus zum „Opfer“ dieses Überprüfungsverfahrens wurde? Ich denke nein. Auch werden die schwer zu bezweifelnden Mängel in Annette Schavans Dissertation nicht dadurch geringfügiger, wenn die Dissertationen von Nicht-Politikern nachträglich wohl kaum auf akademisches Foulspiel überprüft werden.

    • 15. Februar 2013 um 02:22 Uhr
    • N. Neumann
  292. 331.

    @ NN

    Und wenn sie aufgrund der Aberkennung ihres Doktortitels nicht mehr Bundesministerin für Bildung und Forschung sein kann, dann ist das einerseits bitter, andererseits aber eben nicht wirklich tragisch.

    Sicher. Ich hatte ja auch ausdrücklich betont, dass die Chancen für Schavan im Rahmen einer Klage trotzdem schlecht stehen. Stünde sie nun vor dem Nichts, sähe das wohl anders aus. Aber innerhalb der genannten Vergleichsgruppe (Mathiopoulos, Chatzimarkakis, Koch-Mehrin) ist Schavan gleichwohl (nicht nur formal) am stärksten durch einen Entzug betroffen, weil ihr dadurch jeder Studienabschluss genommen wird. Das kann schlechterdings nicht unberücksichtigt bleiben, und insofern ist es eben nicht richtig, die Fälle M., C. und K.-M. mit dem Fall Schavan rechtlich gleichsetzen zu wollen.

    Zusätzlich vermute ich, dass das Überprüfungsverfahren der Universität Düsseldorf rein binär codiert ist. Es ging allein um die Schuld oder Unschuld der Angeklagten, beim Strafmaß waren und sind wohl rein technisch keinerlei Abstufungen vorgesehen.

    Falls die Prüfungsordnung, was ungewöhnlich wäre, in dieser Frage tatsächlich keinerlei Ermessen vorsehen sollte, hätte sich der Ausschuss wohl selbst eines einräumen müssen (gekonnt hätte er das). Eine rein binäre Codierung ist dort, wo Fragen der Verhältnismäßigkeit eine Rolle spielen, schließlich schwerlich akzeptabel. Insofern hätte man wohl auch auf den allgemein anerkannten Gedanken der Minus-Maßnahme rekurrieren können. Alternativ hätte man das Gewicht des Eingriffs in jedem Fall auch – technisch freilich unsauber – auf Tatbestandsebene bei der Frage berücksichtigen können, inwieweit tatsächlich eine „leitende Täuschungsabsicht“ vorliegt. Sehen Vorschriften (gezielt) kein Ermessen vor, wird dieser Weg einer tatbestandlichen Lösung von der Rspr. oft beschritten.

    Gleichwohl werden auffällige formale Mängel (über deren rein formalen Charakter man streiten kann) in Seminar- oder Abschlussarbeiten zuweilen eben nicht mit “nicht bestanden” geahndet, sondern mit einer Herabsetzung der Note.

    Das ist richtig. Nach meinem Eindruck ist es wohl sogar die Regel, dass in Seminararbeiten etc. selbst im Fall nachgewiesener Täuschung durch nicht kenntlich gemachte Übernahme fremder Texte nur ein (erheblicher) Abzug erfolgt – gerade weil der Rest einer Arbeit auch durch eine solche Täuschung (die u.U. eben nicht die Usurpation fremder Gedankeninhalte betrifft, sondern lediglich unsauberes „Referieren“ umfasst) oft nicht vollständig entwertet wird. Wie streng man hier sein sollte, kann man mit guten Gründen so oder so entscheiden. Dass bei Promotionen andere, deutlich strengere Maßstäbe angelegt werden, ist verständlich. Daraus erhellt aber wiederum, dass der Fall einer grundständigen Promotion speziell ist.

    Doch sollte es in einem besseren Verfahren eine Rolle spielen, dass Annette Schavan de facto durch einen Promi-Malus zum “Opfer” dieses Überprüfungsverfahrens wurde?

    Ich wollte insoweit nicht einen (gleichfalls nicht von der Hand zu weisenden) „Promi-Malus“ Schavans berücksichtigt wissen; das fände ich ebenfalls nicht sehr überzeugend. Doch sollte man in meinen Augen auch insofern in Rechnung stellen, dass Schavan auch insoweit schlicht Pecht hatte, als ihr Studiengang damals dieser sonderbaren Konstruktion (grundständige Promotion) unterlag. Ob es für sie überhaupt die Möglichkeit gab, in D mit ihrer Fächerwahl einen anderen Weg zu gehen, weiß ich nicht.

    Was für Delikte verjähren nicht?

    Im Prinzip ist die Täuschung bei der Promotion neben Mord das Einzige, was einer „Verjährung“ nicht unterliegt. Ob allerdings der Vergleich mit dem Strafrecht allzu glücklich ist, ist eine andere Frage. Doch findet findet man sonst praktisch überall entsprechende Ausschlussfristen. Nahe liegender erscheint mir etwa ein Blick auf das Disziplinarrecht (hier wie da geht es um Sonderrechtsverhältnisse). So können etwa auch dienstliche Verfehlungen Beamter nach Ablauf einer bestimmter Fristen nicht mehr geahndet werden. Freilich kann man insoweit wiederum einwenden, dass diese Grundsätze etwa für die Rücknahme einer durch Täuschung herbeigeführten Ernennung gerade nicht gelten.

    • 15. Februar 2013 um 05:09 Uhr
    • NKB
  293. 332.

    Nebenbei: In der „Zeit“ ist jüngst ein recht interessanter Artikel des berühmt-berüchtigten T. Fischer erschienen:

    http://www.zeit.de/2013/06/Kommissare-Rechtsmediziner-Richter-Krimiautoren

    • 15. Februar 2013 um 05:52 Uhr
    • NKB
  294. 333.

    @ NKB, L

    Mir ist schon klar, dass Plagiieren in Dissertationen nicht als Urkundenfälschung bestraft werden kann, weil Dissertationen nicht als Urkunden gelten.
    Meine Frage implizierte daher die Frage, warum Sie nicht als solche bewertet werden.

    • 15. Februar 2013 um 08:02 Uhr
    • MRX
  295. 334.

    MRX,

    Hmmm, lassen Sie mich nachdenken … Vielleicht weil ein Plagiat ja nichts fälscht? Eine Fälschung wäre z.B. „A. Einstein erkannte dass E=mc gilt.“ Ein Plagiat wäre dagegen: „Da erkannte ich: E=mc²“

    • 15. Februar 2013 um 09:55 Uhr
    • Saki
    • 15. Februar 2013 um 10:06 Uhr
    • mrx
  296. 336.

    @ MRX

    weil Dissertationen nicht als Urkunden gelten.

    Das ist so nicht richtig. Der Punkt ist, dass derjenige, der plagiiert, aber die Arbeit mit dem eigenen Namen versieht, trotzdem „Aussteller“ ist, insoweit eine zum Beweis im Rechtsverkehr bedeutsame Erklärung abgegeben wird. Ihm wird die Urkunde zugerechnet; darauf, wer etwas tatsächlich „hergestellt“ oder die eigentliche geistige Arbeit geleistet hat, kommt es prinzipiell nicht an, sondern allein darauf, wer die Urkunde (nach der Verkehrsanschauung) geistig zu seiner eigenen Erklärung gemacht, man kann auch sagen: zu verantworten hat. Da vermeintlicher und tatsächlicher Aussteller (derjenige, dessen Name angegeben ist) in diesem Fall übereinstimmen, liegt eine unechte Urkunde nicht vor. Es handelt sich vielmehr um einen Fall der „schriftlichen Lüge“. Da Sie sich mit der gängigen Kurzformel (kein Schutz inhaltlicher Richtigkeit) nicht zufrieden geben wollen: Die Unterscheidung zwischen Urkundenfälschung und „schriftlicher Lüge“ hat mit dem Schutzgut der Vorschrift (gesteigertes Vertrauen im Rechtsverkehr in die formale Zurechenbarkeit zu einem Aussteller) zu tun und lässt sich eigentlich nur anhand der historischen Entwicklung nachvollziehen:

    http://www.zis-online.com/dat/artikel/2008_11_282.pdf

    • 15. Februar 2013 um 10:08 Uhr
    • NKB
  297. 337.

    Mit einem Plagiat fälscht man aber die zu jeder akademischen Abshlussarbeit zur Einhaltung der Regeln wisenschaftlicher Redlichkeit.

    • 15. Februar 2013 um 10:09 Uhr
    • mrx
  298. 338.

    335 mrx
    Köstlich.

    • 15. Februar 2013 um 10:21 Uhr
    • ernsthaft
  299. 339.

    Schavan

    In meinem „gefühlten Rechtsverständnis“ kann eine Fakultät einen Doktorgrad verleihen, der auf Angaben von Doktorvater und Zweitgutachter mit einer bestimmten Note versehen ist – und sie kann diesen aufgrund völlig eindeutiger Mißstände (bei Guttenberg kam noch ein „Geständnis“ hinzu) wieder aberkennen.*

    Insofern: ja, binär!

    Anders geht das m.E. nicht. Eine Fakultät, eine Universität ist in der Tat kein Gerichtshof sondern hat nur ganz bestimmte Rechte.

    Ich sehe schon ein Problem, wenn eine Fakultät nach erfolgtem Verfahren im Nachhinein (!) die Note ändern wollte, denn diese hat der Empfänger ja auch im Vertrauen auf ein ordentliches Verfahren erhalten, auch wenn seine/ihre Arbeit Mängel enthält, die zum Zeitpunkt der Abfassung bewußt gewesen sein mögen oder nicht.

    Der „Knackpunkt“ im Falle eines später als ungerechtfertigt erkannten zu guten oder auch zu schlechten Prädikats ist m. E. der Doktorvater und dessen Ko-Referent – und allein dieses Verhältnis kann schon fachlich wie menschlich ein wenig heikel sein, um das nicht unerwähnt zu lassen.
    Wenn also eine Arbeit inhaltliche oder inhaltlich-formale Mängel enthält, dann ist m.E. die 1. Adresse der Doktorvater, der sich zu erklären hat und die 2. der Ko-Referent, der möglicherweise ins Stammeln kommt.
    Und man wird sich seitens der Universitäten auch überlegen müssen, ob jeder Emeritus bis ins höchste Alter noch Dissertationen betreuen kann oder soll. (Ich gehe davon aus, daß das (noch) so ist.)

    Im Fall von Guttenberg war von seinem Doktorvater kurze Zeit unter verschiedenen Aspekten die Rede – wenn ich es richtig wahrgenommen habe, nahm man ihn aber aus Altersgründen aus der Schußlinie und die Fakultät/Universität reagierte sehr schnell.

    Im Fall von Schavan habe ich bei meiner üblichen Lektüre nie etwas über oder von Schavans Doktorvater gelesen. Gibt’s ihn überhaupt noch?

    Nach meinem Rechtsverständnis kann jede Universität wie die „Universität Düsseldorf“ (klingt komisch 😉 ) nur schwarz oder weiß entscheiden – und den oder die betroffenen Kollegen rügen, abmahnen, was auch immer und/oder ein öffentliches Protokoll über den Sachverhalt verfassen.

    Wer aber als Empfänger der Note sich zur Klage gegen diese entschließt, der soll das natürlich auch tun können – vor einem ordentlichen Gericht (solange es keine inneruniversitären für solche Fälle gibt), das dann ggfs. Gutachter anderer Universitäten bestellen kann um die Note überprüfen zu lassen.
    Dasselbe gilt dann natürlich auch für die Aberkennung des Titels.

    Was mir nicht klar ist: inwievern müßte ein Gericht auch auf die Anzeige oder Klage einer anderen Person als der des Empfängers reagieren?
    Ist ein ungerechtfertigterweise zugesprochener Doktortitel, eine zu gut bewertete Arbeit ein Delikt, das nach Verdacht oder Kenntnis verfolgt werden muß?

    Und dementsprechend: sollte eine Universität es sich nicht zur Regel machen, auf anonyme Hinweise nicht zu reagieren?
    Immerhin geht es hier ja nicht um die Abwendung von Gefahren: die hingeschluderte Doktorarbeit meines Arztes z.B. kann mir relativ egal sein, solange er sein Studienfach ernst genommen und ein vernünftiges Examen gemacht hat und im Falle des Wissenschaftlers wird sich recht schnell herumsprechen, ob er was taugt.

    PS Frau Schavan konnte nach meiner Kenntnis sehr wohl mit ihrer Fächerkombination ein Staatsexamen ablegen: mit Erziehungswissenschaft und kath. Religion hätte sie an einem Gymnasium in NRW unterrichten können.
    Frau Schavans Vorstellungen waren aber durch ihr frühes Engagement in Politik und zunächst im Kusanuswerk der katholischen Kirche andere. Diese Standbeine hat sie als ebenso sicher eingeschätzt wie die einer Beamtenlaufbahn. Und Recht hatte sie.

    * Bisher nicht erwähnt wurden die angeblich gar nicht so seltenen Fälle fremdgefertigter und bezahlter Doktorarbeiten, die in sich ja völlig den Anforderungen und Regeln entsprechen können.

  300. 340.

    Aus meiner „Lobbycontrol-Post“:

    „Plagiate gibt es nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in der
    Politik: In Gesetzesvorlagen, Änderungsanträgen und Ausschussdokumentenfinden sich häufig wörtlich übernommene Passagen aus Dokumenteninteressierter Lobbygruppen. Selten ist für die Öffentlichkeit sichtbar,welche Formulierung von einem Abgeordneten oder Ministerialbeamtenstammt und welche nicht. Das am Wochenende neu gestartete Projektlobbyplag.eu möchte das ändern.“

    „Seit 2008 gibt es eine Kooperation zwischen der Universität Köln und demPharmakonzern Bayer. Wie diese Zusammenarbeit im Detail aussieht und inwelcher Form Bayer dabei Einfluss nimmt, ist jedoch unbekannt. DerKooperationsvertrag geheim ist. Solche Verbindungen zwischen Wirtschaftund Wissenschaft sind kein Einzelfall. Das neue Portal Hochschulwatchhat sich daher zum Ziel gesetzt, Beispiele für fragwürdige Einflussnahme an Hochschulen zu sammeln.“

  301. 341.

    Rosstäuscher wohin man blickt!

    Eine französische Firma importiert Pferdefleisch aus Rumänien, das dann in Stücken durch Europa geschoben wird.

    Which reminds me: eines meiner angeblichen Lieblingsthemen „Asylbewerber“ und Zuwanderer aus dem kurz-vor-EU-Status-Rumänien“.
    Schönes neues Ruhrgebiet:
    http://www.derwesten.de/politik/viele-roma-wohnen-zusammengepfercht-in-abbruchreifen-haeusern-page2-id7618999.html

  302. 342.

    Und wo kein Platz mehr ist, wird Platz gemacht: womit läßt sich mehr Geld – des Steuerzahlers – verdienen?
    Konsequenterweise müßten die Alten gleich nach Rumänien abgeschoben werden – als „Wirtschaftsflüchtlinge“ einer etwas anderen Art.

    http://www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article113516017/Pflegebeduerftige-muessen-Platz-fuer-Asylbewerber-machen.html

  303. 343.

    Und wo ist Thomas Holm während in Russland die Meteoriten einschlagen?

  304. 344.

    342
    Korrektur: im Fall der alten Pflegeheimbewohner dürfte es sich überwiegend um Menschen handeln, die selbst oder deren Angehörige in die Sozialkassen eingezahlt haben und ggfs von den anderen Versicherten aufgrund des Solidaritätsprinzips Unterstützung erhalten. Steuergelder fließen da indirekt über Zuschüsse des Staates zur Krankenversicherung und für den Träger der Einrichtung.

  305. 345.

    @ NKB

    Da Sie sich mit der gängigen Kurzformel (kein Schutz inhaltlicher Richtigkeit) nicht zufrieden geben wollen: Die Unterscheidung zwischen Urkundenfälschung und “schriftlicher Lüge” hat mit dem Schutzgut der Vorschrift (gesteigertes Vertrauen im Rechtsverkehr in die formale Zurechenbarkeit zu einem Aussteller) zu tun und lässt sich eigentlich nur anhand der historischen Entwicklung nachvollziehen:

    Was heißt nicht zufriedengeben, solch eine hist. Erklärung wollte ich doch gerade.

    • 15. Februar 2013 um 13:56 Uhr
    • MRX
  306. 346.

    @ Horstine

    Tja, es ist hart, erst kommen die Zigeuner, dann müssen wir noch das Fleisch ihrer Kläpper essen…

    • 15. Februar 2013 um 13:57 Uhr
    • MRX
  307. 347.

    @ e # 339

    Sach ich doch.

    • 15. Februar 2013 um 14:11 Uhr
    • MRX
  308. 348.

    Roma
    Man sollte die zuwanderer in den beliebten vierteln unterbringen. Drückt die immobilienpreise und mieten. Das wollen doch alle…..

    • 15. Februar 2013 um 14:27 Uhr
    • ernsthaft
    • 15. Februar 2013 um 14:29 Uhr
    • MRX
  309. 350.

    @ e

    Gegen G[g-ausgesprochen]entrifizierung in Prenzlberg?

    • 15. Februar 2013 um 14:29 Uhr
    • MRX
  310. 351.

    „Plagiate“

    interessant dürfte die Plagiatsdiskussion erst werden, wenn diese im Licht der „Horst“ & „Horstine“ Plagiation betrachtet.

    Ich persönlich finde es sehr interessant, wie meine Lieblingsäffchen versuchen ihre mir gewidmeten von intellektueller Arnmut geprägten Aufmerksamkeiten nachträglich mit scheinbarem Gehalt zu behaften.

    Lasst doch die KC nicht dafür büßen, dass ihr mir so wenig entgegensetzen könnt. „Horst“ habt ihr doch so erfolgreich als Markenzeichen derer etabliert, denen ihre Cochones in meiner Awesenheit zu Minierbschen schrumpfen und die dann in Panik darüber mich ansprechend vor keiner Erbärmlichkeit zurückschrecken. Das wird sich nicht ändern, wenn ihr euch nun mit „horstine“ suggeriert, dass die mich ansprechenden Kommentare weniger erbärmlich sind.

    Setzt eure Gewohnheit fort. Der unbedarfte Leser geht davon aus, das wenn er „Horst“ liest, wieder einer seine Minderwertigkeitskomplexe verarbeitet. So ein Warenzeichen könnt ihr doch nicht einfach zu verwässern versuchen, nur weil die Minicochones drücken.

    • 15. Februar 2013 um 14:33 Uhr
    • Erol Bulut
  311. 352.

    @ Horst

    Gehalt zu behaften

    Gehalt ist drin, was haftet ist dran. Logikversager.

    “Horst” habt ihr doch so erfolgreich als Markenzeichen derer etabliert, denen ihre Cochjones in meiner Awesenheit zu Minierbschen schrumpfen und die dann in Panik darüber mich ansprechend vor keiner Erbärmlichkeit zurückschrecken.

    Hatten die drei Urologen wieder schlechte Nachrichten?

    • 15. Februar 2013 um 14:52 Uhr
    • MRX
  312. 353.

    Der Rumäne, der Sinti, der Roma und sein Klepper
    – „das Böse ist immer und überall“ –

    Inzwischen wurde bekannt, dass das in Großbritannien entdeckte Pferdefleisch mit dem für Menschen verbotenen Schmerzmittel Phenylbutazon belastet ist.
    Bei Pferden wird das Medikament nach Auskunft von Veterinären zum Doping verwendet.

    http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/oldenburg/pferdefleisch109.html

    Der Rumäne, der Sinti, der Roma, führt seinen Klepper zum Tierarzt und lässt sein Zugtier dort mit Phenylbutazon behandeln, um es erst dann im erwünschten sportlichen Galopp zum Pferdeschlachter zu treiben.

    Mit dem resultierenden – durch die Doping-Behandlung allerdings beträchtlich geschmälerten – Budget bezahlt er nun die Fahrkarte nach Deutschland.

    • 15. Februar 2013 um 15:04 Uhr
    • MRX
  313. 356.

    @Riexmiezminicojones

    Gehalt ist drin, was haftet ist dran. Logikversager.

    Sagte ich doch, dass keine Erbärmlichkeit ausgelassen wird. Insbesondere wenn Sie versuchen, Logik zu ergründen. Naja, auf einen Highlight können Sie ja zurückblicken.

    Für andere Logikversager zum besseren Verständnis. Mein seine Cojones in meiner Gegenwart vermissender Süßriex meint, dass wenn er „Gehalt“ in Form von „Horst“ in die mir gewidmeten Kommentare schreibt, dass dann auch in seinen erbärmlichen Ausführungen mir gegenüber Gehalt in seinen Kommentaren „drin“ hätte. Deshalb ist ihm verwehrt zu erschließen, was mit „Gehalt zu behaften“ gemeint sein könnte, obwohl sicher viele ohne irgendeinen akademischen Abschluss nicht die geringsten Probleme mit solch einfacher Logik haben.

    Analog ist der gleiche Versuch von fehlendem Inhalt abzulenken mit dem Vokabular Gutmensch, Linker, Abbittejude und einigem anderen nicht nur bei ihm häufig zu beobachten. Wenn sich genug cojonessuchende Äffchen auf die Schulter bei bestimmten Äffchengehabe auf die Schulter klopfen, glauben auch die an Inhalt, die es eigentlich besser wissen müssten.

    • 15. Februar 2013 um 15:12 Uhr
    • Erol Bulut
  314. 357.

    @ Horst

    cojonessuchende

    Das bin ich zuweilen:

    http://www.youtube.com/watch?v=pVYElxUXuB4

    • 15. Februar 2013 um 15:20 Uhr
    • MRX
  315. 359.

    Hier mit Erklärungen auf Standard South Asian English:

    http://www.youtube.com/watch?v=sIvcQctdXXQ

    • 15. Februar 2013 um 15:32 Uhr
    • MRX
  316. 360.

    Ich sehe schon ein Problem, wenn eine Fakultät nach erfolgtem Verfahren im Nachhinein (!) die Note ändern wollte, denn diese hat der Empfänger ja auch im Vertrauen auf ein ordentliches Verfahren erhalten, auch wenn seine/ihre Arbeit Mängel enthält, die zum Zeitpunkt der Abfassung bewußt gewesen sein mögen oder nicht.

    Der “Knackpunkt” im Falle eines später als ungerechtfertigt erkannten zu guten oder auch zu schlechten Prädikats ist m. E. der Doktorvater und dessen Ko-Referent – und allein dieses Verhältnis kann schon fachlich wie menschlich ein wenig heikel sein, um das nicht unerwähnt zu lassen.
    Wenn also eine Arbeit inhaltliche oder inhaltlich-formale Mängel enthält, dann ist m.E. die 1. Adresse der Doktorvater, der sich zu erklären hat und die 2. der Ko-Referent, der möglicherweise ins Stammeln kommt.

    @ KC

    Es ist unfair von der Uni Düsseldorf, Schavan offen ersichtliche, rein formale Mängel im Nachhinein anzukreiden, die vor 30 Jahren von den Prüfern nicht moniert wurden: Schavan referiert irgendetwas, erwähnt in diesem Zusammenhang den Namen eines Autors, verzichtet aber auf die Fußnote mit den Angaben zur Veröffentlichung (das kann man allenfalls bei absoluten wissenschaftlichen Klassikern machen, und auch nur dann, wenn der konkrete Bezug nicht besonders speziell ist). Hier lässt sich keine Täuschung bzw. Täuschungsabsicht unterstellen.

    Die Mängel in Schavans Arbeit erschöpfen sich aber eben nicht in diesem bloßen unsauberen Zitieren. Andernfalls wäre ihr der Titel nicht aberkannt worden. Eine Täuschungsabsicht muss bereits dann zumindest in Erwägung gezogen werden, wenn z.B. irgendetwas mithilfe eines Fremdzitates referiert, dieses jedoch weder im Fließtext noch in der Fußnote als solches erkennbar gemacht wird.

    Und es ist völliger Kappes, die Prüfer für nicht ersichtliche Mängel bzw. Täuschungen in akademischen Arbeiten mit in die Verantwortung nehmen zu wollen. Prüfer sind Prüfer und keine Detektive, die für Fehlleistungen ihrer Prüflinge verantwortlich sind. An einer Hochschule geprüfte Personen wiederum sind aller Regel nach volljährig und wissen in der Regel genau, wie sie zu zitieren haben und wie nicht.

    Und man wird sich seitens der Universitäten auch überlegen müssen, ob jeder Emeritus bis ins höchste Alter noch Dissertationen betreuen kann oder soll. (Ich gehe davon aus, daß das (noch) so ist.)

    Gibt es irgendeinen Anhaltspunkt dafür, dass im Rahmen der in den letzten Jahren bekannt gewordenen Plagiatsfälle emeritierte Professoren, die nicht mehr ganz Herr ihrer geistigen Kräfte waren, die entsprechenden Arbeiten betreut bzw. geprüft haben?

    Im Fall von Guttenberg war von seinem Doktorvater kurze Zeit unter verschiedenen Aspekten die Rede – wenn ich es richtig wahrgenommen habe, nahm man ihn aber aus Altersgründen aus der Schußlinie und die Fakultät/Universität reagierte sehr schnell.

    Guttenbergs „Dissertation“ ist ein großes Kunstwerk von Plagiat, in dem durchgehend praktisch alle möglichen Varianten der Täuschung bzw. des Textklaus vorkommen. Verdachtsmomente für Plagiate ergeben sich häufig durch merkliche stilistische Brüche. Das war bei Guttenberg wohl nicht der Fall; der hatte, soweit ich Auszüge gelesen habe, alle seine fremden Textbausteine fein säuberlich arrangiert und wohl formuliert verbunden. Und wenn Guttenberg auch mündlich eines kann, dann ist es gut labern.

    Auf die Schliche gekommen ist ihm jemand mit einem sehr politischen Motiv, der sehr weit links stehende Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano von der Uni-Bremen und Herausgeber von „Kritische Justiz“. Er hat, soweit bekannt, einfach auf gut Glück Google-Stichproben von Guttenbergs Arbeit genommen.

    • 15. Februar 2013 um 16:24 Uhr
    • N. Neumann
  317. 361.

    @ mrx

    Schmeckt’s?

    • 15. Februar 2013 um 16:36 Uhr
    • MM
  318. 362.

    Ja.

    • 15. Februar 2013 um 16:39 Uhr
    • mrx
  319. 363.

    Ich find’s cool. Und die Cojones kommen für gewöhnlich vom Schaf?

    http://pinayinpakistan.blogspot.de/2010/05/pakistan-street-food-takatakkat-kat.html

    • 15. Februar 2013 um 16:42 Uhr
    • MM
  320. 364.

    Aber hallo. Pferdefleisch ist auf die Dauer langweilig.

    • 15. Februar 2013 um 16:54 Uhr
    • mrx
  321. 365.

    Nein, Ziegenbock.

    • 15. Februar 2013 um 16:55 Uhr
    • mrx
  322. 366.

    @ MRX

    „Tja, es ist hart, erst kommen die Zigeuner, dann müssen wir noch das Fleisch ihrer Kläpper essen…“

    Btw: Zigeuner essen kein Pferdefleisch. In der Pfalz soll es Gaststätten geben, die Pferdefleisch nur deshalb auf der ausgehängten Speisekarte haben, um Zigeuner abzuschrecken.

    • 15. Februar 2013 um 17:00 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  323. 367.

    Ein großartiger Kommentar von Jörg Lau. Jeden Satz kann ich dick unterstreichen.

    • 15. Februar 2013 um 17:10 Uhr
    • pinetop
  324. 368.

    366 hjs
    Zigeuner/pferdefleisch. Ich habe vor jahren aus zweiter hand gehört, daß auf einem lagerplatz in hh pferde von zigeunern geschlachtet wurden.
    hjs / halbgott/zettel
    Zettels vergleich von einschlagendem himmelskörper mit klima/kernkraft/pferdefleisch finde ich ausgesprochen dämlich.

    • 15. Februar 2013 um 17:12 Uhr
    • ernsthaft
  325. 369.

    Ich habe gehört, dass Deutsche alles fressen, auch Pferdefleisch. Also, was geht?

    • 15. Februar 2013 um 17:18 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  326. 371.

    369soc
    Solange der preis stimmt……
    Chinesen essen noch mehr“ alles“.

    • 15. Februar 2013 um 17:31 Uhr
    • ernsthaft
  327. 372.

    So, deshalb schmeckte kürzlich der Rheinische Sauerbraten wie ein Zigeunerschnitzel…

    • 15. Februar 2013 um 17:34 Uhr
    • Lionel
  328. 373.

    372 lionel
    Zigeunerschnitzel mit pilze ? Und hinterher eis mit früchte ?

    • 15. Februar 2013 um 17:36 Uhr
    • ernsthaft
  329. 374.

    @ e

    Diesmal war es verdächtig: Der Braten wieherte nicht wie üblich und beim Anschneiden hörte es sich an wie Geigenmusik…

    • 15. Februar 2013 um 17:45 Uhr
    • Lionel
  330. 375.

    374lionel
    Dann wars kein tinker. Die klingen immer etwas kratzig, so nach äh fidel.
    Aber tinker sind ja auch keine zigeuner. Oder gehts jetzt wieder um tinkerpferde ? Na egal, schlagen sie mich doch mal als dr hc in spe für angewandte tinkerkunde unter besonderer berücksichtigung …. vor.
    Würde mich mit ner einladung wahlweise zu zigeunerschnitzel oder sauerbraten erkenntlich zeigen.

    • 15. Februar 2013 um 17:53 Uhr
    • ernsthaft
  331. 376.

    Alte Hasen wie NN und HJS müssten sich an den legendären ‚Strange- Food-Thread‘ von vor vier oder fünf Jahren erinnern können. Schafft es jemand, den ausfindig zu machen?

    • 15. Februar 2013 um 19:02 Uhr
    • mrx
  332. 377.

    369
    @SoC
    „Ich habe gehört, dass Deutsche alles fressen, auch Pferdefleisch. Also, was geht?“

    Und ich hab‘ gehört, „Südländer“ laufen nur mit Messern rum und schneiden allem den Kopf ab, was sich bewegt.
    http://www.alertadigital.com/2013/02/14/suecia-cuatro-musulmanes-cuelgan-en-internet-la-decapitacion-de-un-gato-y-su-despellejamiento-con-un-gran-cuchillo/

  333. 378.

    Noch einmal „Rosstäuscher“ mit lebenden Pferden:
    http://www.youtube.com/watch?v=SmAOLt1QE4s

  334. 379.

    Einen guten Überblick über die „Pferdefleischsituiation“ gibt der SPIEGEL-Artikel:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/pferdefleisch-wie-mit-dem-equidenpass-getrickst-werden-kann-a-883703.html

    „…Seit 2009 braucht jedes Pferd in der Europäischen Union einen sogenannten Equidenpass. Darin werden zum Beispiel das Geburtsdatum, Impfungen und die Identität der Eigentümer eingetragen. Es muss dort aber auch festgelegt werden, ob ein Tier zum menschlichen Verzehr bestimmt ist oder nicht. Turnierpferde etwa sind in der Regel nicht zur Schlachtung geeignet, weil sie stärkere Medikamente bekommen als Freizeitpferde.

    Auch bei den Pferden, die später geschlachtet und gegessen werden sollen, müssen im Equidenpass die erhaltenen Medikamente vermerkt werden. Je nach Mittel gelten Wartefristen zwischen wenigen und mehreren Monaten, bis das Tier geschlachtet werden darf. So soll verhindert werden, dass Rückstände im verkauften Pferdefleisch bleiben.

    „Jeder kann sagen, er habe seinen Pass verloren“

    Ohne sauberen Pass darf kein Pferd geschlachtet werden. Doch was, wenn ein behandeltes Tier nicht mehr gesund wird? Wer den Tierarzt zum Einschläfern ruft, muss rund 150 Euro zahlen und kann das Pferd dann in der Abdeckerei loswerden. Auf der anderen Seite bringt ein Verkauf an einen Schlachtbetrieb vielleicht noch 100 oder 200 Euro ein. Genau hier ist das System anfällig – und wird nach Insider-Angaben auch regelmäßig manipuliert….“

    Eine Pferdekennerin erzählt mir, jedes Reit- oder Rennpferd bekommt im Laufe seines Lebens mehrfach „Tütchen“, d.h. eine schmerzstillende Ladung Phenylbutazon – und reichert den Stoff eher an als daß es ihn abbaute, da Pferde bekanntermaßen keine Nieren haben.

    Sie vermutet Nord- und südamerikanische Mustangs als Quelle, die eingefangen, genutzt und als wertlos gegen das nächste Pferd ausgetauscht werden. Das fleisch kommt dann mit dem Rindfleisch über den großen Teich und läuft vermutlich deswegen Rumänien an, weil’s da noch keine verbindlichen EU-Kontrollen gibt.

    Noch spekulativ, aber plausibel.

  335. 380.

    351
    @EB

    Freundlichen Dank für Ihre Intervention! :)
    Wird aber nix nützen: Diesinnso!

    Den Ausdruck „mit (scheinbarem) Gehalt (zu) behaften“ finde ich übrigens nicht nur verständlich sondern auch sprachlich durchaus kreativ.

    Die – nicht nett gemeinten – Verballhornungen von Nicks und die Korrektur von Rechtschreibefehlern u. ä., wenn nicht freundlich vorgebracht, gelten gemeinhin als Zeichen der zunehmenden Verzweiflung des Bloggers.

  336. 381.

    @karola

    Was soll ich sagen?! Die Südlander machen Scheiße und die Deutschen fressen Scheiße.

    Yuahahahahahahah

    • 15. Februar 2013 um 20:43 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  337. 382.

    Apropos karola,

    ich denke, Sie brauchen sich nicht bei Bulut zu bedanken. Seine wahre Motivation für seine „Intervention“ liegt wohl eher im folgendem Satz (mehr oder weniger) verborgen:

    „Das wird sich nicht ändern, wenn ihr euch nun mit “horstine” suggeriert, dass die mich ansprechenden Kommentare weniger erbärmlich sind.“

    • 15. Februar 2013 um 20:57 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  338. 383.

    360/339
    @NN

    In Hinblick auf Frau Schavan sehe ich keinen Dissens: wenn die Verstöße schwerwiegend genug sind, dann kann die Fakultät/Universität auch in meinem Verständnis den Titel aberkennen wie ich schrieb.
    Was sie m.E. nicht kann, ist die Note wieder abändern.

    „Und es ist völliger Kappes, die Prüfer für nicht ersichtliche Mängel bzw. Täuschungen in akademischen Arbeiten mit in die Verantwortung nehmen zu wollen. “

    Ah, ja!?
    Und was genau sind „nicht ersichtliche Mängel“?
    Die, die Sie da im Zusammenhang mit Schavans Arbeit andeuten, waren doch offensichtlich bei genauem Hingucken deutlich erkennbar!
    Diese pauschale Abwehr jeglicher Verantwortung finde ich völlig inakzeptabel.

    „Prüfer sind Prüfer und keine Detektive, die für Fehlleistungen ihrer Prüflinge verantwortlich sind. An einer Hochschule geprüfte Personen wiederum sind aller Regel nach volljährig und wissen in der Regel genau, wie sie zu zitieren haben und wie nicht.“

    Was immer nun die Volljährigkeit damit zu tun haben soll, denn auch ein 17jähriger darf bei Klassenarbeiten oder im Abitur nicht betrügen: die Prüfer sind nicht verantwortlich für die Fehlleistungen ihrer Prüflinge, sie sind aber sehr wohl für ihre eigene Leistung verantwortlich!
    Und sollten die Mängel der Arbeit, für die ein Titel wieder aberkannt wird, mit der gebotenen Sorgfalt auch erkennbar gewesen sein, dann hat auch der Doktorvater „gefehlt“, bzw. der, der als Ko-Korrektor diese Mängel ebenso wissentlich oder fahrlässig übersah.

    Die Betreuung von Dissertationen durch emeritierte Hochschullehrer ist mir aus meiner Studienzeit in Köln bekannt, sie ist aber auch heute offenkundig noch nicht unüblich:

    „Peter Häberle betreute an der Universität Bayreuth als Doktorvater von etwa 2000 bis 2007, somit über seine 2002 erfolgte Emeritierung hinaus, die Dissertation des CSU-Politikers Karl- Theodor zu Guttenberg.“ heißt es bei Häberles Eintrag bei Wikipedia.

    Mit der größtmöglichen Sorgfalt scheint sich Häberle der Dissertation seines akademischen Mündels nicht angenommen zu haben:

    „Am 9. März 2011 wurde bekannt, dass zu Guttenberg auch seinen Doktorvater in 29 Fällen plagiiert habe,[17][18][19] jedoch nur Quellennachweise aus Fußnoten. Daher wird Häberle vorgehalten, dass er hier jedenfalls das Abschreiben erkennen hätte müssen.[20]“

    „Hm, richtig gut! Könnte von mir sein.“ hat er sich da wahrscheinlich gedacht.:)

    Er hat der Arbeit von G.s vermutlich nicht allzuviel Aufmerksamkeit gezollt, denn:

    „Häberle wurde von der Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ der Universität Bayreuth, die den Plagiatsverdacht untersuchte, angehört. Die Kommission bewertete Häberles Gutachten als „solide erstellt und in sich plausibel“. Von den Gutachtern könne man „nicht erwarten, dass sie den Doktoranden ‚beaufsichtigen‘“, so dass diese keine Mitverantwortung für wissenschaftliches Fehlverhalten treffe. Auch sie seien getäuscht worden. Allerdings sei für die Kommission „nicht zu erkennen, welches die hervorstechenden Thesen oder die besonderen Ergebnisse der Arbeit sind, derentwegen die Vergabe der Höchstnote gerechtfertigt erschien.“[21]“

    Wenn Häberle zu dem Zeitpunkt dieses Urteils nicht bereits 9 Jahre emeritiert gewesen wäre, wäre das Urteil der Kollegen wohl noch etwas prägnanter ausgefallen!

    Ich gehe dabei nicht davon aus, daß allein das Alter einen Emeritus daran hindere, eine solche Aufgabe verantwortlich wahrzunehmen: „schlechte“ Doktorväter gibt’s in alen Altersstufen.
    Ob ein Emeritus nicht nur angefangene Arbeiten zu Ende betreuen sondern auch neue annehmen kann, wenn er z. B. auch noch weiterhin ein paar Veranstaltungen abhält, weiß ich so pauschal nicht, falls es mehr als individuelle Verhältnisse von Universität zu Universität gibt.

    Was weder in Guttenbergs noch in Häberles Wikipedia-Eintrag auftaucht, ist der Hinweis, daß die Universität Bayreuth eine größere Stiftungssumme erhielt, an der Guttenberg selbst nicht ganz unbeteiligt war.
    http://www.shortnews.de/id/878955/plagiatsaffaere-guttenberg-soll-uni-bayreuth-hohen-geldbetrag-gespendet-haben
    Einen solchen Doktoranden vergrätzt man nicht gerne.

    Nach seinem W-Eintrag macht Häberle den Eindruck eines ebenso exzellenten wie Widerspruch hervorrufenden Juristen.
    Diesem Satz hier werde ich noch einmal nachgehen:

    „Seine grundrechtsdogmatischen Thesen vertiefte Häberle im Rahmen seines Referates „Grundrechte im Leistungsstaat“ auf der Staatsrechtslehrertagung 1971 in Regensburg. Auch hier wurde ihm vorgeworfen, die abwehrrechtliche Seite der Grundrechte zu sehr zu vernachlässigen.“

  339. 384.

    382
    @SoC
    Jetzt nehmen Sie mir doch nicht sämtliche Illusionen!
    Nicht, daß Sie meinen, ich sein @EBs Erzählungen aus 1001 Nacht erlegen! :)

  340. 385.

    @kc

    da ich nicht den Dialog verfolge, der zu der Verwendung des Nicks bei Ihnen geführt hat, habe ich kein Urteil dazu. Ich habe nur dezent darauf hingewiesen, welchen Ursprungs die Verwendung des Nicks bei Ihnen ist. Eben Kompensation, weil das Abarbeiten an mir eher doch kein Vergnügen ist und den Betreffenden selber suggerieren soll, dass tatsächliche oder vermeintliche Überlegenheitsgefühle gegenüber einer Horstine die Fehlenden mir gegenüber aufwiegen.

    Insofern hat SPC die Zusammenhänge schon richtig erfasst. Außerdem wollen Sie mich gar nicht als Fürsprecher haben, zumal das über den Moment hinaus nicht Ihren Interessen dienen dürfte. Aber Danke, dass sie meinem LieblingslogikheldenMühelos demonstrieren, was seinen Verstand offenbar überfordert.

    • 16. Februar 2013 um 02:12 Uhr
    • Erol Bulut
  341. 386.

    @ SoC

    „Ich habe gehört, dass Deutsche alles fressen, auch Pferdefleisch. Also, was geht?“

    Araber fressen Kamel. So what?
    (Dachhasen sind inzwischen out, sogar gesetzlich verboten.)

    • 16. Februar 2013 um 08:23 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  342. 387.

    Horst, Horstine und der Rübengeist in trauter Eintracht!
    Deppen (und Deppinen) aller Länder, vereinigt euch!

    • 16. Februar 2013 um 08:27 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  343. 388.

    @Opa Sauer

    Anscheinend sind wir heute morgen etwas aufgewühlt. Was is’n los? Kommt etwa die Pferdescheiße hoch?

    • 16. Februar 2013 um 09:29 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  344. 389.

    Das müsste eigentlich allen gefallen – bis auf einige klammheimliche Ausnahmen vielleicht.

    So God Made A Liberal…

    http://www.youtube.com/watch?v=EUzMPlQb2G4

    • 16. Februar 2013 um 09:38 Uhr
    • Thomas Holm
  345. 390.

    Der Vorgeschichte ist ein bisschen altbacken:

    „on the eighth day, God looked down on his planned paradise and said, „I need a caretaker.“ So God made a farmer.“

    http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

    • 16. Februar 2013 um 09:40 Uhr
    • Thomas Holm
  346. 391.

    Das ist ja ein interessanter Kanal.
    An salad bowls und melting pots hat da jemand kein Interesse:
    „If anyone is going to be deported, it’s going to be you!“
    „The Azteq Al-Qaeda“

    http://www.youtube.com/watch?v=Zc1XAQc8hS8&list=PL782AAA9052E2EC11
    „immigrationwatchdog“ kann man bis Ende des Monats zu ersteigern versuchen.

  347. 392.

    385
    @EB
    Das war alles ein wenig „tongue in cheek“, denn in der Tat: hier einen „Fürsprecher“ zu haben, dürfte „es“ nur noch schlimmer machen.

    Entweder man hält das hier aus – oder man geht.
    Manchmal auch mehrfach hintereinander! 😉

  348. 393.

    Bundespräsident Gauck hat die Hinterbliebenen der „NSU-Opfer“ eingeladen.

    Offizielle Trauerfeiern gab es bis hin zu der Berliner im vergangenen Jahr, wo sich die Bundeskanzlerin bei den Angehörigen entschuldigte.
    Umbennennungen von Straßen und Plätzen inklusive.

    Es gibt einen Untersuchungsauschuß des Bundestags, den Herr Edathy gerade in die Türkei flog, um dort – ja, was eigentlich? – einen Bericht anzukündigen, den es dann selbstverständlich auch auf türkisch geben werde.

    Es gab ganz viel – aber es gab noch keinen Prozess gegen die überlebende Angeklagte und einige weitere Angeklagte, der das, was zu klären ist geklärt hätte und zu einem Urteil gekommen wäre.

    Sehr wichtig ist es mir nicht, wen sich Gauck einlädt, solange es keine üblen Schurken sind, aber wenn es seine solche Reaktion gibt, fällt das halt auf:

    „Die Angehörigen eines Hamburger Opfers der rechtsextremen Terrorzelle NSU haben die Einladung von Bundespräsident Joachim Gauck zu einem Gedankenaustausch ausgeschlagen. In einem Brief an Gauck, aus dem die „tageszeitung“ und tagesschau.de zitierten, formulierte die Schwester des ermordeten Süleyman Tasköprü Zweifel am Sinn des für Montag geplanten Gesprächs. Gauck müsse sich um Antworten bemühen, schrieb Aysen Tasköprü. „Da helfen aber keine emphatischen Einladungen, da würden nur Taten helfen.““

    An was für „Taten“ des Bundespäsidenten mag die Frau wohl denken?
    Das ist schon hoch symbolisch, wenn jemand die Einladung des offiziellen Oberhaupts eines Staates ausschlägt.
    In der Türkei würde man eine solche Brüskierung des Staatsoberhaupts sicher nicht vornehmen.

    Nun ja, Gauck wird natürlich auch dafür pastorales Verständnis zeigen.

    http://www.welt.de/newsticker/news1/article113679379/Hinterbliebene-von-NSU-Opfer-wollen-Gauck-nicht-treffen.html

  349. 394.

    Nachdem ich nun Teile des Briefs der Frau gelesen habe, gehe ich davon aus, daß sie traumatisiert ist.

    http://www.taz.de/Angehoerige-von-NSU-Opfer-sagt-Gauck-ab/!111170/

  350. 395.

    „Und wo ist Thomas Holm während in Russland die Meteoriten einschlagen?“

    Völlig normaler Vorgang; Autofahrer haben wegen sowas ständig die Kamera am laufen, weil immer wieder mal was quer-fährt, oder -fliegt.

    Russian Tank T90 in the open highway! ab Min. 0.15

    http://www.youtube.com/watch?v=3QpZTGXlqCw

    Putin ist nicht das Problem, sondern nur dessen Präsident !

    • 16. Februar 2013 um 10:58 Uhr
    • Thomas Holm
  351. 396.

    Wie alles anfing: The big Mesh of civilizations:

    Shereen El Feki: Popkultur in der arabischen Welt

    http://www.ted.com/talks/shereen_el_feki_pop_culture_in_the_arab_world.html

    • 16. Februar 2013 um 11:02 Uhr
    • Thomas Holm
  352. 397.

    @ TH

    „MAN“ fanden Sie total scheiße. Nina Paley’s „This Land is mine“ ganz groß (bin ich bei Ihnen). Was machen Sie mit „The Stork“?

    http://viz.cwrl.utexas.edu/content/nina-paley%E2%80%99s-stork

    • 16. Februar 2013 um 11:11 Uhr
    • MM
  353. 398.

    @ KC

    ad 394

    Nachdem ich den brief gelesen habe, gehe ich davon aus, dass das ein riesiges, nicht ernstzunehmendes Theater ist – dieses empfindsame Seelchen, das quasi am Leben gleich mehrfach zerbricht – auch nochein zweites Mal 10 Jahre danach und überhaupt….
    Was für ein Tränengedrücke doch dieser Wisch darstellt.

    • 16. Februar 2013 um 11:12 Uhr
    • Zagreus
  354. 399.

    @ KC

    „Bundespräsident Gauck hat die Hinterbliebenen der “NSU-Opfer” eingeladen.

    Offizielle Trauerfeiern gab es bis hin zu der Berliner im vergangenen Jahr, wo sich die Bundeskanzlerin bei den Angehörigen entschuldigte.
    Umbennennungen von Straßen und Plätzen inklusive.

    Es gibt einen Untersuchungsauschuß des Bundestags, den Herr Edathy gerade in die Türkei flog, um dort – ja, was eigentlich? – einen Bericht anzukündigen, den es dann selbstverständlich auch auf türkisch geben werde.“

    Das ganze ist sowieso in meinen Augen nur noch hochgradig albern udn lächerlich – symbolisch-nichtssagende Gefühlsergüsse an ihre Spitze getrieben. Diese ganze NSU-Sache wird hochgepusht als wenn wir gerade wieder neu KZs eingeführthätten mit armen Türken als neue Juden drin…
    So ein Mitleidstheater wurde nicht mal bei der Abfackelungen der Asylandenheime oder bei der RAF gemacht, die allesamt wesentlich schlimmer waren als diese paarMorde über mehrere Jahre verstreut mit ihrer doch so ungewöhnlichen Tatprofilen, dass bis zum schluss es quasi niemanden klar war, wer oder warum hier diese morde stattfanden.

    • 16. Februar 2013 um 11:19 Uhr
    • Zagreus
  355. 400.

    @ Zagreus

    Lese deine Kommentare oft gerne und durchaus mit Gewinn. Aber die #398 oder das hier:

    Diese ganze NSU-Sache wird hochgepusht als wenn wir gerade wieder neu KZs eingeführthätten mit armen Türken als neue Juden drin…

    is einfach nur BS.

    (Aber vll. war da auch nur der Wunsch Vater des Gedankens? – Sorry dafür im Vorhinein; ich weiß, is bissel unverschämt.)

    • 16. Februar 2013 um 11:41 Uhr
    • MM
  356. 401.

    (OT) Gestern im Kino gesehen (ging bislang völlig an mir vorbei) – guter Film!

    http://www.youtube.com/watch?v=VWpMt2-Z-fc

    • 16. Februar 2013 um 11:48 Uhr
    • MM
  357. 402.

    @ MM

    Jetzt wird es direkt wieder philosophisch:)

    „Nina Paley’s “This Land is mine” ganz groß“ …

    … als ein downing to earth des Narrativs von der „Wiege der Zivilisation“ etc. Ein gute Begleit-Illustration zu den ersten Kapiteln von:

    http://www.thessalonikisymposium.org/pdf/Ansary_Destiny_Disrupted.pdf

    wo die orientalische Besonderheit des Stiftens, Eroberns, Vergrößerns und wieder-neu-erobert-werden des Raumes der Südwest-Asiatischen Hochkulturen – im Unterschied zur Europäischen (späteren) Konkurrenz von Nationalstaaten deutlich gemacht wird.

    Wobei das Judentum darin nur als ein Akteur unter vielen anderen auftaucht, und noch nicht als Dissidenz-Veranstaltung zu dem Geschehen.

    Für eine solche „Entzauberung“ hat “This Land is mine” seinen Nutzen und wirkt auch ausgesprochen schockierend-ernüchternd auf Betrachter von einschlägigem Herkunfts-Hintergrund.

    „Was machen Sie mit “The Stork”?“

    “The Stork” dagegen sehe ich, wie „Man“, bzw. noch einen Zacken krasser:

    Bei “The Stork” ist der (ökologische) Sündenfall direkt das menschliche Leben: Babys als anti-natürlicher Bombenteppich auf die saubere Natur:

    Min. 1.40; sie fäkalisieren den Fischen das Wasser, sodass sie alle zu Gräten-Skeletten werden.

    Ökologische Kitsch-Romantik von heiler Naturwelt, die erst vom maßlosen Menschen gekillt wird; so als wenn nicht Myriaden von Arten lange vor dem Menschen untergegangen wären – an Veränderungen beim Klima, der Nahrungsbasis, etc.

    Humanizider Nihilismus – für was, für Gänseblümchen und Goldfische ?

    Wer ist es denn, der Kraut und Viech überhaupt niedlich finden kann ?

    Fehlt nur, dass am Ende ein schmollendes Panda-Bärchen verdeutlicht, dass es sowieso viel süßer ist, als so ein plärrendes Balg.

    Stellen Sie sich das Video mal mit einem Schwarzen Baby vor …

    … die Botschaft wäre eine völlig andere.

    Interessanter weise kann man diese humanophobe Propaganda wohl nur mit Weißen als Monster-Darsteller machen. Und dann mit Baby; das ist schon ein beachtlicher Enthemmungs-Beitrag.

    Todes-Sehnsüchtige Untergangspropaganda; „Gloomy Sunday“ als Imperativ der Ökologie …

    • 16. Februar 2013 um 11:48 Uhr
    • Thomas Holm
  358. 403.

    @ TH

    Pseudophil. vielleicht.

    Ihre Beurteilung von „The Stork“ teile ich eigentlich.

    Der ‚Vollständigkeit‘ zuliebe hier noch „This land is mine“.
    http://www.youtube.com/watch?v=E41_Jbh3J40

    Irgendwie trifft’s das eine ziemlich; und beim anderen liegt sie total daneben…

    • 16. Februar 2013 um 12:02 Uhr
    • MM
  359. 404.

    @ MM

    Die Sache ist die, dass diese NSU-Morde völig medial hochgepusht werden. Essind schlimme ereignisse, die aber relativ (im vergleich…) mit anderen taten doch ziemlich unbedeutend sind. Es sind
    weniger als ein mord pro jahr in einem Land, in dem pro Jahr rund 2000 Menschen ermordet werden (also weder totschlag noch unfall etc….).
    Das vielleicht jemand, wie diese Frau, eine absage an den BP schreibt, weil sie ihren anwalt (ihren seelentöster oder was ist der?) nicht mitbringen darf, ist eine sache. Eine andere ist aber, wie diese Nachricht, dieser Brief, medial ausgeschlachtet wird von den zeitungen. Und eben diese form das hochpushens, des quasi schon die zur symbolischen apokaplyse des Staates versteigernde berichterstattung und betroffenheits-artikeln, das machen nicht opfer, sondern zeitungen, journalisten, redakteuere – die im grunde damit so viel zu tun haben, wie sie mit irgendwelchen sonstigen nachrichten zu tun ahben, mit unfällen, kriegsberichterstattng usw… – udn da fragt man sich schon, warum die hier in diesen fall ssolche ‚berichts-geschütze‘ auffahren, die im Vergleich gesehen schon etwas arg ungewöhnlich sind (so meine wahrnehmung). Und viel mehr als eine politische Ausnutzung der Fälle kann ich offen und ehrlich nicht erkennen – udn damit einhergehend eine (gewollte ?) verschlimmerung der sowieso schon problematischen wahrnehmungen von Ausländern, speziell Türken – und zwarin beide richtungen: die deutsche gesellschaft bringt uns alle um, wir sind die neuen Juden in deutschland (das ist keine erfindung von mir, sondern wurde von türkischer seite so geäußert) etc… – und: die türken jammern rum ohne ende.

    • 16. Februar 2013 um 12:04 Uhr
    • Zagreus
  360. 405.

    @ MM

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lincoln_(2012)

    „Lincoln und seine Helfer versuchen einerseits mit direkter und indirekter Bestechung, andererseits mit Drohung und dem Appell an die Ethik, die fehlenden Stimmen zusammenzubekommen.“

    Da hätten wir es wohl mal wieder: Gewalt + Täuschung + „Ethik“-Gefasel = blanke Heuchelei.

    „Lincolns Weigerung, seinen ältesten Sohn in den Krieg ziehen zu lassen“

    Jede andere Entscheidung hätte wohl nichts anderes, als die Grausamkeit eines intriganten Fanatikers illustriert, zumal er schon ein Kind auf dem Gewissen hat:

    „die Ehe, die unter der Arbeitsbelastung und dem Tode eines gemeinsamen Kindes leidet“

    „Schließlich gelingt es Lincoln und seinen Helfern, die Mehrheit zustandezubringen. Dabei ist der Präsident gezwungen, eine Erklärung zu unterschreiben, in der er mit der Wahrheit etwas kreativ umgehen muss.“

    Wie George Bush, der seinem Volk auch nicht zutraute, dass es allein wegen des unstrittigen Sündenregisters Saddams in den Krieg ziehen würde und der deswegen etwas (BND-)Dramatik drauf gesattelt hat. Alles eine Sauce, die Amis.

    „Als der Zusatzartikel am 31. Januar 1865 schließlich angenommen wird, bricht die Mehrheit des Repräsentantenhauses in Jubel aus und stimmt ein patriotisches Lied an.“

    Wie beim Unterrichtsfilm über die Abstimmung zum Ermächtigungsgesetz, oder so ähnlich, oder bei den Kriegskrediten, oder irgendwelchen anderen Durcheinander-Bildern.

    „Der Abgeordnete Thaddeus Stevens, der mit seiner schwarzen Haushälterin eine heimliche Ehe führt, leiht sich das offizielle Dokument für eine Nacht aus und bringt es seiner Frau, die ihm die Worte des Gesetzestextes vorliest.“

    Na ja, da sieht man, um was es ging.

    Vielleicht als nächstes ein Film über die frommen russischen Bauern –

    („Als sie Ketten trugen, da haben sie noch Kathedralen gebaut“ Wessi-Touri auf dem Roten Platz 1976 neben mir stehend, hätte fast Schlägerei gegeben; waren aber zuviele KGB-„Revisionisten*“ da.)

    bevor das Elend der Freiheit über sie hereinbrach.

    *Ich war damals noch Maoist …

    • 16. Februar 2013 um 12:15 Uhr
    • Thomas Holm
  361. 406.

    Iran experimentiert mit Erdgas-Betankung:

    Who wants to drive a car in Iran? – Apparently a downside; Min 0.28

    http://www.youtube.com/watch?v=oW0-Y0zTbrk

    • 16. Februar 2013 um 12:19 Uhr
    • Thomas Holm
  362. 407.

    398/9
    @Z

    So wie Sie Ihre Reaktion darauf beschreiben, reagiert inzwischen ein Großteil der Vernünftigen und Gutwilligen der Bevölkerung ohne türkische Wurzeln – für die „mit“ kann ich nicht sprechen.

    You can do too much of a good thing!

    Wenn dieser Effekt eintritt, sind diese ganzen symbolischen öffentlichkeitswirksamen Handlungen nur noch gesamtgesellschaftlich kontraproduktiv – zumal es auf der Seite der türkischen Migranten nie „genug“ sein wird.

    Hier war schon einige Male über psychische Erkrankungen von Migranten, insbesondere Migrantinnen mit türkischen Wurzeln die Rede, wobei auch einiges an seriösen Statistiken und eine Dissertation (unplagiiert, hoffe ich!) herangezogen wurden.
    Aus der Erinnerung: psychische Erkrankungen sind überproportional vertreten, werden anders wahrgenommen und verbalisiert – d.h. man kann, insbesondere bei Frauen, insbesondere bei denen mit geringer Bildung, nicht davon ausgehen, daß sie Schicksalsschläge dieser Art so verarbeiten wie sich „unsereiner“ das heutzutage so vorstellt.
    Ich erinnere mich, daß auch „Rentenbegehr“ in dieser Gruppe als überproportional vertreten genannt wurde – vermutlich weil es den Rückzug in den schützenden Privat- oder Familienkreis gestattet.
    Und auch das scheint hier indirekt mit ein Thema des Briefes zu sein.

    Ich weiß nichts über den Bildungshintergrund der Frau und ob ein derartiger Brief allein aus ihrer Hand kommt, oder ob private, rechtsanwaltliche oder Verbandshilfe in Anspruch genommen wurde.

    „Die Sache“ scheint jedenfalls gut zu laufen: beim Eingeben des Namens der Frau hatte ich eine Seite von verschiedenen Meldungen und Artikeln zum Thema aus den letzten paar Stunden. Und von ganz alleine kommt ein Absagebrief an Herrn Gauck ja auch nicht in die Zeitung – wohl zuerst in die taz.

    Ich hab‘ die anderen Artikel nicht gelesen und weiß nicht, ob man nun den „unempathischen“ Herr Gauck beschimpft.
    Ich finde es richtig, daß er, bzw. seine Berater es abgelehnt haben, daß die Frau und ihre Familie mit rechtsanwaltlichem Beistand aufkreuzen. Das geht m.E. gar nicht. Psychologischer Beistand wäre vielleicht noch etwas anderes gewesen. Aber wer eine solche Pressekampagne lostritt, scheint mir auch nicht so verängstigt zu sein, daß er nur mit Beistand sich in die „Höhle des Bundespräsidenten“ begibt.

    Es geht aber demnächst wieder weiter: Im Artikel der ZEIT zum Thema steht, daß Frau Merkel sich vor den Neuwahlen ebenso noch einmal publikumswirksam mit den Angehörigen der „NSU-Opfer“ treffen wird – allerdings etwas anders formuliert.

    Daß man nun erst einmal den Prozess seine Gang gehen lassen sollte, gerät zunehmend in den Hintergrund.

    In 100 Jahren, wenn alle Geschichtsbücher umgeschrieben und alle Dokumente angepaßt sind, wird es heißen, daß die Türken nach Deutschland kamen um es aus den Trümmern wieder aufzubauen und daß die undankbaren Ureinwohner versuchten sie auszurotten o.s.ä. 😉

  363. 408.

    @ Zagreus

    Es sind
    weniger als ein mord pro jahr in einem Land, in dem pro Jahr rund 2000 Menschen ermordet werden

    Ich denke da greift eine Aret („natürlicher“) medialer Mechanismus. Sie haben im Grunde zwar Recht, aber die NSU-Sache kam dann halt doch mehr oder weniger „auf einen Schlag“ raus. Denken Sie an das Newton-Massaker und die mediale Aufmerksamkeit, die es (verständlicherweise, „natürlich“) erfuhr. Ich las/hörte einige Wochen später von der Zahl der Menschen, die seit dem Massaker in den Staaten durch Schusswaffen umgebracht wurden. Es war das zig-fache („natürlich“, könnte man nun wieder sagen.) Und von diesen Opfern hat man – obwohl es „mehr waren“ sozusagen – nichts gehört. Ist doch normal…

    Und der NSU ist halt schon so ein Fall, der in dem, was da noch so an „Begleitmusik“ (das Aktenschreddern etc.) zu hören war, etwas ist, wo ich schon denke, dass die Medien da zurecht „draufhalten“. Sonst müssten es andere übernehmen bzw. fühlten sich dazu veranlasst (wen man so will PI unter umgekehrten Vorzeichen.)

    • 16. Februar 2013 um 12:25 Uhr
    • MM
  364. 409.

    @ MM

    (übrigens noch danke für den ‚Lincoln‘-Tipp)

    „Ich denke da greift eine Aret (“natürlicher”) medialer Mechanismus. Sie haben im Grunde zwar Recht, aber die NSU-Sache kam dann halt doch mehr oder weniger “auf einen Schlag” raus. Denken Sie an das Newton-Massaker und die mediale Aufmerksamkeit, die es (verständlicherweise, “natürlich”) erfuhr. Ich las/hörte einige Wochen später von der Zahl der Menschen, die seit dem Massaker in den Staaten durch Schusswaffen umgebracht wurden.“

    Nicht nur das, sndern wir haben hier ja noch eine andere Ebene – die Art und Weise der erichterstattung.
    Vergleichen sie doch einfach einmal:
    Die Berichterstattung (häufikeit, dauer, art und wesie etc…) von:
    – Den NSU-Morden (wie sie sagten: einmaliges ‚Ereignis‘ insofern, als das die Ursache für die Morde auf einmal heraus kam).
    – den Newton-Massaker.
    – Die abfackelung des Asylantenheims in Hoyerswertha.

    Alle drei Ereignisse sind ja strukturell in ein paar Hinsichten ähnlich:
    – es sind einmalige Ereignisse bei denen Menschen durch ein oder wenige andere Menschen schwer zu schaden gekommen bzw. ermordet worden sind.
    – es wird dafür in einem bestimmten Umfang die Gesellschaft/Staat mit verantwortlich gemacht (in USA waffengesetze).

    Aktenvernichtung – sofern diese akten überhaupt relevant gewesen waren (was nämlich nicht in den zeitungen stand) – gab es nur bei den NSU-Morden – aber das allein kann es ja kaum sein, was den eklatanten Unterschied der berichterstattung, zum beispiel bzgl. des zeitraumes, anbelangt. Das newton-massaker war innerhalb einer guten woche aus dem Fokus der Medien wieder verschwunden.
    Das Abfackeln des Asylantenheims war – meienr erinnerung nach (bittee da nochmal genauer sich erkundigen) – auch nicht viel länger drin.
    Warum also diese überproportionale ‚aufmrksamkeitsschiene‘ der medien, genauer bestimmter medien (denn TAZ, Zeit, Tagesspiegel) berichten zum beispiel über den Brief, spon , welt und faz nicht….

    • 16. Februar 2013 um 13:01 Uhr
    • Zagreus
  365. 410.

    @ kc

    „In 100 Jahren, wenn alle Geschichtsbücher umgeschrieben und alle Dokumente angepaßt sind, wird es heißen, daß die Türken nach Deutschland kamen um es aus den Trümmern wieder aufzubauen und daß die undankbaren Ureinwohner versuchten sie auszurotten o.s.ä“

    die Mär, dass die Türken bzw. Migranten nach dem Krieg quasi Deutschland wieder aufbauten, hab ich tatsächlich schon vernehmen dürfen aus migrantischen Munde….

    • 16. Februar 2013 um 13:03 Uhr
    • Zagreus
  366. 411.

    @Zu spät Geborene

    wenn man so offen sich darüber belustigt, dass die „empfindsamen Seelchen“ trotz Mord nicht ihrer von Ihnen zugedachten Rolle gerecht werden, ist euer Jammern über eure Existenz, verpackt in Verachtung die ein Nichts an erstrebenswerten Charakter erheben soll, sehr natürlich. Pathologisch ist nur die Selbstwahrnehmung dabei.

    • 16. Februar 2013 um 13:10 Uhr
    • Erol Bulut
    • 16. Februar 2013 um 14:51 Uhr
    • Thomas Holm
  367. 413.

    http://www.youtube.com/watch?v=MbKqd7hbrFE

    Vollzug traditioneller islamischer Jurisdiktion in Syrien; die Ermittlungs-prozessuale Maxime der Straf-Vermeidung scheint hier in ihrer ganzen Frieden stiftenden Wesenhaftigkeit und schamkulturellen Verwurzelung noch nicht vollständig erfasst worden zu sein.

    • 16. Februar 2013 um 16:05 Uhr
    • Thomas Holm
  368. 414.

    Im Wesentlichen Dauerempörte unter sich:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-02/nsu-opfer-treffen-gauck?commentstart=217#comments
    Nicht gut für meine Nerven.

  369. 415.

    Interessant wie virtuos die Angehörigen einer Schamkultur auf der Klaviatur der Normen einer Schuldkultur zu spielen verstehen.

    Allerdings nur auf den ersten Blick. Bei näherem Hinsehen wird die Penetranz der Instrumentalisierung eines zwölf Jahre zurückliegenden Geschehens offensichtlich…

    • 16. Februar 2013 um 17:15 Uhr
    • Lionel
  370. 416.

    @ Lionel
    „Interessant wie virtuos die Angehörigen einer Schamkultur auf der Klaviatur der Normen einer Schuldkultur zu spielen verstehen.“

    Logisch können die das, nachdem sie seit jahren hier leben bekommt eigentlich jeder, der nicht völlig ohne verstand mit, wie er etwas anzugehen hat oder wie er seine Interessen durchsetzen kann.

    Aber: davon abgesehen sollte man eine sache nicht übersehen: egal, was diese eine frau will, denkt, sagt, empfindet – diese ganze tour ist vor allem etwas, was über eine riesige medienmaschinerie überhaupt derart bedeutung bekommt. Wissen sie: irgendjemand mit extremen ansichten – egal in welche richtung gehend – findet man eigentlich immer. Der eine leider an diesem an der welt, der nächste an jenem, und der dritte an noch mal was anderem…
    Entscheidender ist es da schon, wer warum bestimmtte meinungen aus dieser vielfalt von angeboten herausfiltert und dann eben pusht und warum bei wem dies auf fruchtbaren boden, auf resonsance trifft. Schauen sie sich doch einmal die mehrzahl der kommentare im dazugehörigen zeit-artikel an.

    • 16. Februar 2013 um 17:33 Uhr
    • Zagreus
  371. 417.

    Off topic, but I couldn’t resist it:

    Typical Irish!

    http://www.paddypower.com/bet/novelty-betting/current-affairs/pope-betting

    Cardinal Peter Turkson of Ghana 5/2
    Bono (U2) 1000/1

    • 16. Februar 2013 um 17:53 Uhr
    • Miriam G.
  372. 418.

    @ miriam

    du hast wie ich deine Wette auf den Kandidaten Richard Dawkins (UK) – Wettchance 666/1 – abgegeben?

    • 16. Februar 2013 um 18:27 Uhr
    • Zagreus
  373. 419.

    Schamkultur fährt mit westlicher Schuldkultur schlitten:

    Ex US-Botschafter in Damaskus zeigt nach dem 99,44% Ergebnis von Pappa Hafis, wie man es genau nicht macht: Min 7.50-8.45

    http://www.youtube.com/watch?v=TBAgUDSOdHM

    „American politicians would love to have numbers like this … he laughed …“

    Ironie verstehen sie nicht, aber Humor haben sie; das trifft den Ami auf dem falschen Fuß.

    • 16. Februar 2013 um 18:56 Uhr
    • Thomas Holm
  374. 420.

    Papst

    Ich bin für den hier:
    http://3.bp.blogspot.com/-LasfWWb_dN0/TpAaPG3NJtI/AAAAAAAAMY8/0wfQkwY_e5M/s400/Msgr-Ganswein.jpg

    Against all odds!
    Er muß ja nur Katholik sein – das reicht.
    So einen kann man doch nicht jetzt hinter Klostermauern verstecken, so sehr ich Ratzinger den vertrauten Begleiter gönne.

  375. 421.

    @Zagreus

    du hast wie ich deine Wette auf den Kandidaten Richard Dawkins (UK) – Wettchance 666/1 – abgegeben?

    Ich glaube ich setze lieber auf den Australier Cardinal George Pell (80/1), hier auf einem Podium mit Dawkins:

    http://www.youtube.com/watch?v=tD1QHO_AVZA

    • 16. Februar 2013 um 19:14 Uhr
    • Miriam G.
  376. 422.

    Kissinger über Putins Hauptsorge beim Start als Präsident:

    http://www.youtube.com/watch?v=TBAgUDSOdHM Min. 19.21

    Alles passt zusammen, über nichts muss man sich wundern.

    • 16. Februar 2013 um 19:17 Uhr
    • Thomas Holm
    • 16. Februar 2013 um 19:26 Uhr
    • Thomas Holm
  377. 424.

    @Karola

    Ich bin für den hier (Ganswein) … against all odds.

    Als fleischgewordenes Argument gegen das Zölibat?
    (Erinnern Sie sich noch an Richard Chamberlain in Dornenvögel?)

    • 16. Februar 2013 um 19:43 Uhr
    • Miriam G.
  378. 425.

    @miriam

    ja-der nachteil von dawkins & Co. ist leider, dass sie rhetorisch-geisteswissenshaftlich nicht wirklich gebildet sind und somit im direkten wortgefecht unterliegen. Das witzige ist ja, dass wir gerade in der katholischen Kirche diejenige institution auf erden haben, in deren Namen wohl historisch am meisten Menschen ermordet, ausgeraubt, geschändet wurden – halt im namen der liebe, jesus christus, gottes etc… – was aber weder kath. würdenträger davon abgehalten hat zu ‚fehlen‘ udn dann von der kirche gedeckt zu werden, noch diese kirche unrecht zu begehen wie z. B. in der verfolgung andersgläubiger.
    Die worte sind halt eines, die taten ein anderes.

    • 16. Februar 2013 um 19:45 Uhr
    • Zagreus
  379. 426.

    Msgr. Gänswein (scheint wirklich auf unergründlichen Pfaden mit einem gewissen G. Clooney verwandt zu sein) wurde erst im Januar zum Erzbischof ernannt.
    Papst wird er zwar nicht – kommt aber als Nachfolger von Meisner in Köln in Betracht; zurücktreten wie sein Chef kann er dann immer noch…

    • 16. Februar 2013 um 20:03 Uhr
    • Lionel
  380. 427.

    „In der Pufferzone an der Grenze Syriens zu Israel ist es wieder zu Kämpfen zwischen Rebellen und Truppen des Assad-Regimes gekommen. …

    Israelische Soldaten leisteten unmittelbar am Grenzzaun fünf verwundeten Syrern erste Hilfe. Anschließend seien die Männer in ein Krankenhaus in der Stadt Safed im Norden Israels gebracht worden, teilte eine Sprecherin der israelischen Armee weiter mit.“

    http://www.dw.de/k%C3%A4mpfe-auf-den-golan-h%C3%B6hen/a-16604400

    Wenn sich die Schpassten gegenseitig die Eier weg geschossen haben, dann wissen sie aber immer noch ganz genau, in welche Richtung sie jetzt krabbeln müssen. Hoffentlich quetscht Israel sie gut aus und macht das nicht nur aus Nächstenliebe, aus deren Ausnutzung im wesentlichen die Identität der Feinde Israels besteht.

    • 16. Februar 2013 um 20:06 Uhr
    • Thomas Holm
  381. 428.

    360/339
    @NN

    In Hinblick auf Frau Schavan sehe ich keinen Dissens: wenn die Verstöße schwerwiegend genug sind, dann kann die Fakultät/Universität auch in meinem Verständnis den Titel aberkennen wie ich schrieb.
    Was sie m.E. nicht kann, ist die Note wieder abändern.

    “Und es ist völliger Kappes, die Prüfer für nicht ersichtliche Mängel bzw. Täuschungen in akademischen Arbeiten mit in die Verantwortung nehmen zu wollen. ”

    Ah, ja!?
    Und was genau sind “nicht ersichtliche Mängel”?
    Die, die Sie da im Zusammenhang mit Schavans Arbeit andeuten, waren doch offensichtlich bei genauem Hingucken deutlich erkennbar!
    Diese pauschale Abwehr jeglicher Verantwortung finde ich völlig inakzeptabel.

    “Prüfer sind Prüfer und keine Detektive, die für Fehlleistungen ihrer Prüflinge verantwortlich sind. An einer Hochschule geprüfte Personen wiederum sind aller Regel nach volljährig und wissen in der Regel genau, wie sie zu zitieren haben und wie nicht.”

    Was immer nun die Volljährigkeit damit zu tun haben soll, denn auch ein 17jähriger darf bei Klassenarbeiten oder im Abitur nicht betrügen: die Prüfer sind nicht verantwortlich für die Fehlleistungen ihrer Prüflinge, sie sind aber sehr wohl für ihre eigene Leistung verantwortlich!
    Und sollten die Mängel der Arbeit, für die ein Titel wieder aberkannt wird, mit der gebotenen Sorgfalt auch erkennbar gewesen sein, dann hat auch der Doktorvater “gefehlt”, bzw. der, der als Ko-Korrektor diese Mängel ebenso wissentlich oder fahrlässig übersah.

    @ Horstiane

    Lesen Sie 360. nochmal. Ich habe erläutert, was im gegebenen Zusammenhang ein offen ersichtlicher und was ein nicht offen ersichtlicher Mangel ist und zum Ausdruck gebracht, dass in Schavans Dissertation sowohl das eine als auch das andere vorkommt.

    http://blog.zeit.de/joerglau/2013/02/07/warum-hisbollah-endlich-auf-die-eu-terrorliste-gesetzt-werden-muss_5883/comment-page-45#comments

    • 16. Februar 2013 um 20:07 Uhr
    • N. Neumann
  382. 429.

    @Rollköfferchen,

    auch bei raschem Überfliegen sehe ich, daß Sie nur auf einen Bruchteil der anstehenden Teilthemen eingehen – und dann noch an mir vorbeireden.

    Was mir aber auch wie Ihr Kommentar völlig egal ist, solange Sie nicht in der Lage sind @kc zu buchstabieren.

  383. 430.

    https://muslimklinikbewertung.wordpress.com/

    Derweil geifert der Westen darum, es diesen asozialen Erpressern auch bloß recht zu machen, damit um Himmels willen nichts vor die UNO kommt.

    • 16. Februar 2013 um 20:22 Uhr
    • Thomas Holm
  384. 431.

    Off topic, but I couldn’t resist it:

    Typical Irish!

    Cardinal Peter Turkson of Ghana 5/2
    Bono (U2) 1000/1

    @ Miriam

    Typical South Park:

    Bono is not the record holder, he is the record itself

    http://en.wikipedia.org/wiki/More_Crap

    • 16. Februar 2013 um 20:28 Uhr
    • N. Neumann
  385. 432.

    424
    @Miriam

    Erinnere ich mich an Richard Chamberlain!?
    Er war mir schon bei meinem Kommentar zu Gänswein, diesem „fleischgewordenen Argument gegen das Zölibat“ (sehr schön!) überaus präsent.

    Ich habe die „Dornenvögel“ bei der Erstausstrahlung und dann noch einmal ein paar Jahre später mit einer Inbrunst verfolgt, die ich heute leider für nix mehr aufbringe.
    Don’t they make films like these anymore?
    Oder wird man nur älter und unromantischer?
    Eigentlich kitschig hoch drei, aber ich fand’s wunderbar

  386. 433.

    426
    „Papst wird er zwar nicht – kommt aber als Nachfolger von Meisner in Köln in Betracht;“

    @Lionel, bei der nächsten Durchreise wär’ich bei einer Messe im Kölner Dom! :)

  387. 434.

    Und hier Gänsweins Empfehlungsschreiben:
    http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/30157711

  388. 435.

    http://www.youtube.com/watch?v=h_y4eNIcKVk

    Die Hisbollah ist die Salfo-Spassten tierisch am ficken,

    Bei Min. 9.41 ist die Schützenreihe noch intakt; um 12.40 kriegen sie einen Scharfschützen-Treffer nach dem anderen und ab 13.30 muss der Haufen raus seinen Löchern.

    Für jeden toten Salafisten eine Stunde Gnaden-Aufschub vor der bösen Liste; das müsste eigentlich ein faires Angebot für alle Beteiligten sein.

    Guckt Euch das mal an, damit Ihr überhaupt wisst, um was es hier geht.

    Gülay; Bulut; Raki-Sprit; warum seid Ihr alle nicht längst dort, wo es ab geht ?

    • 16. Februar 2013 um 20:46 Uhr
    • Thomas Holm
  389. 436.

    Und wenn sie dann einen Steckschuss in der Wirbelsäule haben, dann schleppen sie diese Typen wie selbstverständlich nach Israel.

    „IDF forces gave medical assistance on Saturday to seven injured Syrian nationals near the border in Israel’s north. The men, who are likely rebels wounded by pro-Assad forces, were then taken to a Safed hospital for further treatment.“

    http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/syrian-civil-war-edges-closer-as-seven-rebels-taken-to-israeli-hospital.premium-1.503880

    Ich hoffe, dass es bei den Israelis aber NULL christlichen Anteil in der angeblichen judäo-christlichen Irgendwas-Schwachsinns-Kultur gibt.

    • 16. Februar 2013 um 20:50 Uhr
    • Thomas Holm
  390. 437.

    Unterhaltung am Wochenende:
    BaWü meets iranische Migrantenfamilien.
    Der Mörder ist aber glücklicherweise Konvertit! :)
    http://www.wdr5.de/sendungen/krimi-am-samstag/s/d/16.02.2013-23.05.html

    Ganz „lustig“. Die haben nix ausgelassen.
    Um 23.05 oder zum Nachhören oder downloaden.

  391. 438.

    http://www.hurriyetdailynews.com/top-syrian-sunni-cleric-criticizes-turkish-pms-stance.aspx?pageID=238&nID=41266&NewsCatID=352

    Ankaras Säkularisten drohen Erdogan mit gemäßigtem Islam-Prediger:

    „Syria’s grand mufti … Ahmad Badreddin Hassoun, the top Sunni cleric in Syria, told Beirut-based al-Mayadin TV that Erdoğan’s stance surprised him given that he had earlier expressed his personal respect for Syrian President Bashar al-Assad. The cleric also said he did not understand why Turkey opened its borders “to allow murderers and thieves to cross into Syria.” …

    Meanwhile, Syria’s deputy foreign minister, Faisal Miqdad, told daily SoL that Erdoğan would pay the price for what he has done, adding that Erdoğan and Turkish Foreign Minister Ahmet Davutoğlu’s policies were “insane.” … adding that Turkey had shown its “true face” during the insurrection and claimed that there was close cooperation between Turkish and Israeli intelligence.

    Miqdad also warned Erdoğan that the Turkish people would call him to account, while adding that Syria had suggested that Turkey be added to the list of states that support terrorism.“

    So dämlich, wie der Erdogan ist, werden die Baathisten noch zum (konfessions-)politischen Gegenschlag auf die Türkei ansetzen.

    • 16. Februar 2013 um 21:18 Uhr
    • Thomas Holm
  392. 439.

    http://todayszaman.com/news-307203-woman-asks-for-authorities-help-in-fight-against-discrimination-in-australia.html

    „her neighborhood was largely populated by Armenians and Italians, and her daughter was often insulted at school by her classmates for being a Turk. “They used to call my daughter ‘barbarian Turk‘ and say ‘To back to your country.‘ I spoke about the issue with the school administrators, but they were unwilling to take action.” … and we decided to move back to Turkey. … “I am struggling for my daughter and myself. My daughter was born and raised in Australia. My family is there. I want the Turkish authorities to help me.“

    Ja, dann kümmert Euch mal und macht nicht soviel Terror bei Euren Null-Problemo-Nachbarn !

    • 16. Februar 2013 um 21:27 Uhr
    • Thomas Holm
  393. 440.

    Ich fürchte, der NSU-Prozess, bzw das „Drumherum“ wird den Abstand zwischen Bewohnern des Landes mit und ohne türkische Wurzel noch vergrößern:

    „… „Tiefer Staat“ in der Türkei – „Staat im Staat“ in Deutschland?

    Heute glauben viele türkische Bürger und auch führende Politiker, in der NSU-Mordserie und den angeblichen Verbindungen zum deutschen Sicherheitsapparat ein Phänomen aus dem eigenen Land wiederzuerkennen: den „tiefen Staat“- rechtsgerichtete Bürokraten, Soldaten und Geheimdienstler, die in der Türkei als selbst ernannte Retter der Republik etliche politische Morde und einige Putschversuche auf dem Gewissen haben sollen. In der Türkei laufen mehrere Gerichtsprozesse, die sich mit mutmaßlichen Umtrieben des „tiefen Staates“ befassen. „Auch wir mussten uns vieler ungeklärter Morde aus der Vergangenheit annehmen“, erklärte der türkische Justizminister Sadullah Ergin mit Blick auf die NSU-Verbrechen.
    Erst vergangene Woche wurde Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) bei einem Besuch in Ankara mit der Ansicht konfrontiert, der NSU-Komplex reflektiere den „tiefen Staat“ in der Bundesrepublik. Friedrich wies dies zurück…“

    Wie nennt man das nochmal? Kognitiven Ethnozentrismus? Egozentrismus?

    „Gewachsenes Misstrauen gegen Deutschland

    Künftig will Ankara den Deutschen etwas genauer auf die Finger schauen. Die türkische Regierung erklärte schon 2012 in einer offiziellen Pressemitteilung, die NSU-Verbrechen hätten das Vertrauen der in der Bundesrepublik lebenden Türken in den deutschen Staat erschüttert. Das türkische Parlament registriert inzwischen mit Akribie die Fälle von ausländerfeindlichen Aktionen in Westeuropa, die auf Türken zielten. Für das Jahr 2012 kamen die Parlamentarier dabei auf 15 verschiedene Angriffe, zehn davon in Deutschland. Die Dunkelziffer liege vermutlich sehr viel höher, berichtete Üstüns Menschenrechtsausschuss kürzlich….“

    10 Angriffe in Deutschland. Ich staune!
    Ich denke nicht, daß das 100fache ausreicht, um die „ausländerfeindlichen Aktionen“, besser gesagt die Straftaten von allein Türken und türkischen Migranten in Deutschland zu erfassen!

    Jedenfalls wird zum Prozessauftakt der „Menschenrechtsvorsitzende“ Üstun mit einigen Parlamentariern anreisen und sich davon überzeigen, ob hier alles „mit rechten Dingen“ (pun intended) zugeht.

    Vielleicht können ja auch ein paar der in der Türkei gefangen gehaltenen Jurnalisten mitkommen und vielleicht kommt sogar der Mörder von Jonny K. mit.

    http://www.dw.de/t%C3%BCrkei-nimmt-nsu-morde-st%C3%A4rker-unter-die-lupe/a-16601697

  394. 442.

    „Die Ankündigung, dass der deutsche Untersuchungsausschuss seinen im Sommer erwarteten Abschlussbericht auch in türkischer Sprache veröffentlichen will, wird in Ankara ebenfalls als Zeichen ernsthafter Bemühungen der Deutschen begrüßt. Der türkische Ausschussvorsitzende Üstün betonte jedenfalls, er hoffe, dass die türkisch-deutschen Beziehungen am Ende gefestigt aus der schwierigen Phase hervorgehen würden.“

    Boah, eyh, wer schreibt bloß so einen elenden hoffnungslos gutmenschlich verspassteten Dreck ?

    Sollen sie den Bericht auf armenisch veröffentlichen und auf deutsch geheim halten !

    • 16. Februar 2013 um 21:48 Uhr
    • Thomas Holm
  395. 443.

    442
    Thomas Holm, furchtbar, nicht!?
    Darauf hab’ich wirklich schon lange gewartet, daß türkische Abgeordnete anreisen um hier das mühsame Funktionieren demokratischer Vorgänge zu überprüfen.
    Und wenn Sie bei ZO lesen: dort sehen das nicht nur Migranten diese Erfordernis!

  396. 444.

    http://todayszaman.com/news-307199-fm-calls-for-un-resolution-to-gain-humanitarian-access-to-syria.html

    „and called on the UN Security Council to immediately accept a resolution that would allow humanitarian access to regions under shelling.“

    Die Welt soll für die Türkei in den Krieg ziehen – „under shelling“ …

    „The minister called on the UN Security Council to immediately take measures irrespective of the strategic calculations of the council member countries.“

    … und auch mal gleich die ganze post WWII-Ordnung über den Haufen werfen.

    „Davutoğlu drew attention to the fact that currently a total of 3.5 million Syrians are displaced in Syria under harsh winter conditions and that immediate aid to them is necessary. …

    While acknowledging that the territorial integrity of the states in conflict after the Arab Spring is important, Davutoğlu maintained that the international community should be ready for newly drawn borders in the Middle East.“

    Klar, ein paar Sultanate in der Levante, warum nicht ?

    „‘If Turkey was in the EU, it would now be the key actor in Arab Spring countries‘ … Davutoğlu stated that Turkey should already be in the EU now.

    “If Turkey was in the EU, the influence of EU countries in that crisis situation in Syria and all over the Mediterranean would certainly be more visible; it would not be so passive.“

    Gott sei dank, konnten wir es uns ersparen, der Türkei als EU ein solches Gewicht zu verleihen.

    „Davutoğlu said that Turkey can understand the hardship that EU states are going through due to the financial crisis,“

    Ehy, Fick‘ Dich Alda …

    „but he emphasized that those states should still take more action to help the economic development of the countries in a transitional period such as Tunisia, Libya and Egypt.“

    …fick Dich !

    „He also mentioned that Turkey is doing its best to help these countries, giving the example that it has already opened $2 billion in credit to Egypt.“

    Ja, zum Ankauf von türkischen Exportwaren, so eine freche Verlogenheit !

    „the number of Syrian refugees in 17 Turkish camps along the border has reached 182,000. Davutoğlu said that even though there are no clear statistics on it, the number of Syrians living in different towns in Turkey has reached 100,000.“

    Bei 100.000 war doch die Rote Linie zum Einmarsch der unbesiegbaren türkischen Armee ?!

    An schleimiger Verlogenheit und tückischer Feigheit nicht zu überbieten, dieses Türkentümliche Oberspasstentum – durch und durch ehrlos.

    • 16. Februar 2013 um 22:12 Uhr
    • Thomas Holm
  397. 445.

    @ karolachristiane

    „furchtbar, nicht!?“

    Das einzig positive sind die immer furchtbareren Weltenläufe für dieses verlogene ethno-sakrale Super-Orientalentum.

    Ok, dieses Land hier ist in einem Zustand, den Türken den krachenden Bankrott ihres ganzen Ethno-Wahns durch Bestätigungen ihrer Opferrolle edel zu quatschen und peinlich Indianer-mäßig krass zu verkitschen.

    Das kann man nicht ändern.

    Aber man kann erblicken, dass die Spassten nur umso krasser vor die Wand krachen.

    Auch diese 3Sat-Syrien-Doku vor drei Tagen hatte so was davon.

    Ist zwar den normalen Syrern (allen drei) gegenüber nicht ganz korrekt, und man landet gefährlich nahe bei Putin; aber das geht wohl nicht anders mit diesem völlig lächerlich bis in den letzten irrlichternden Aberwitz verkitschen Volk hier.

    • 16. Februar 2013 um 22:22 Uhr
    • Thomas Holm
  398. 446.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/pakistan-dutzende-tote-bei-bombenanschlag-auf-schiiten-a-883847.html

    „Bei einem Bombenanschlag in der Stadt Quetta sind an diesem Samstag mindestens 65 Menschen getötet und knapp 200 verletzt worden. Die Explosion habe sich auf einem belebten Gemüsemarkt in einem schiitisch geprägten Wohnviertel ereignet, teilte die Polizei mit. Die meisten Opfer seien Schiiten, unter den Toten seien auch Kinder.“

    Sobald die Amis da weg sind, fliegt der ganze AfPak-Raum auseinander; die Leute* können es ja schier kaum erwarten, bis es soweit ist.

    *Muslime !

    Aber bis dahin feste weiter wegen der Dronen zetern* !

    *uns meine ich natürlich, denen in AfPak vergeht schon das Zetern deswegen.

    • 16. Februar 2013 um 22:36 Uhr
    • Thomas Holm
  399. 447.

    Behördenkontakte sind in migrantischen Herkunftsgegenden traditionell von höherer Intensität, besonders im Bereich der menschlichen Empfindungen geprägt.

    http://www.youtube.com/watch?v=UxFb-tPlSgA

    Min. 0.35 weil wir sowas nicht (mehr) machen, dürfen wir uns über deren Kinder halt nicht wundern; klarer Fall, dass wir schuld sind.

    Und bei min. 1.00 überwinden sie gerade den Salafismus; schaffen wir auch nicht hier.

    • 16. Februar 2013 um 23:12 Uhr
    • Thomas Holm
  400. 448.

    http://www.youtube.com/watch?v=oEgkFSGq5os

    Krasser Volltreffer – mitten in der Pampa – min. 0.20.

    Ein hervorragend gefilmter Konflikt so insgesamt.

    • 16. Februar 2013 um 23:17 Uhr
    • Thomas Holm
  401. 449.

    447
    Das schau‘ ich mir jetzt lieber nicht an – und für Sie ist das auch so recht keine schlaffördernde Beschäftigung, fürchte ich.
    Gute Nacht!
    Mir reicht für heute der Blick in meine im Umbau befindliche Umgebung.

  402. 450.

    @ karolchristiane

    Fronterlebnis von literarischer Qualität:

    „he shows two shrapnel wounds on his head and pulls up his T-shirt to reveal a depression under his right shoulder blade where a machine gun bullet struck him. He is often referred to as the “majnoon” – the madman – for his reckless bravery….

    … After dinner he becomes reflective: “I mix everything. Filth with honesty. Street language with religion. I have mixed all the revolutions in me. I am the Bolshevik revolution, the French revolution. I am the modern Guevara.

    “Do you know, I am so special. My wife hates it when I say this, but I have had angels fight with me. Many times. In battle, I can feel myself flying,” he says. “Flying above the ground.”

    Hier der Akteur:

    „The commander is said to be one of the most secular leaders with no ties to the more extreme Islamists. “He lives in the district with his wife, Um Ali, three daughters, a son, and a cat named Sanjoob, or Squirrel,” wrote Ghaith Abdul Ahad. Fifty metres from Abu Ali’s sector, across the Saif al-Dawla Boulevard, an array of shattered buildings is occupied by government troops. They are close enough that during lulls in the shooting they can continue the conflict by shouting abuse.“

    http://www.joshualandis.com/blog/?p=17770

    Der Orient ist endlich bei sich selbst angelangt.

    • 16. Februar 2013 um 23:33 Uhr
    • Thomas Holm
    • 16. Februar 2013 um 23:47 Uhr
    • NKB
  403. 452.

    NSU

    Als ob die türkische Regierung der Maßstab für moralische Werte wäre. Erdogan AKP Freunde haben doch die Mörder von Sivas Amnestie gegeben und sie sogar verteidigt. „Töte einen Aleviten und du kommst in den Himmel“, ein spirituelle Losung.

    NSU Aufklärung

    Niemand außer Edaty will eine wirkliche Aufklärung. Was nützt es. Deutschland ist noch nicht so weit, nach 60 Jahren mühevolle Errungenschaften sein Mörder Gen zu besiegen.

    lieber Zagreus

    Du kannst das wirklich nicht mit der Raf-Zeit vergleichen und Du weißt das auch, dafür bist Du zu intelligent.

    • 17. Februar 2013 um 09:31 Uhr
    • cem.gülay
  404. 453.

    Borat-Land Kasachstan brilliert bei Berlinale mit Beitrag über Orientalen-Gewalt:

    „Bolat tyrannisiert seine Mitschüler. Er erpresst Geld und Markenartikel von ihnen, und wenn ihm einer nicht zu Willen ist, schickt er seine Buddys, um ihn zusammenzuschlagen. Auch den stillen Aslan drangsaliert er …

    Hilfe erwartet er dabei von niemandem. Am wenigsten von den Lehrern …

    Als Bolat sich auch darüber wieder lustig macht, ergreift der neue Mitschüler Mirsayin Partei für Aslan und schlägt Bolat kurzerhand nieder. Das Publikum im Kinosaal johlt – dieser Kerl verdient es nicht anders!“

    Aber das dusselige Publikum soll natürlich völlig anderweitig belehrt werden:

    „Welche Rolle spielen dabei politische und wirtschaftliche Systeme? …

    „Diese Geschichte könnte auch in einem russischen Dorf oder einem brasilianischen Slum spielen“, sagt er über seinen Film. „Der gemeinsame Nenner ist die wirtschaftliche Unterentwicklung einer Region.““

    http://www.zeit.de/kultur/film/2013-02/berlinale-harmony-lessons-kasachstan/komplettansicht#player0

    Bla, bla … typisch für die Zeit; untypisch für Kasachstan, so einen Film zu machen.

    • 17. Februar 2013 um 10:10 Uhr
    • Thomas Holm
  405. 454.

    „Britain warns of Western jihadists returning from Syria

    (AFP) LONDON — Islamic extremists from Western countries who have gone to fight in Syria could carry out terrorist attacks when they return home, British Foreign Secretary William Hague warned on Thursday.
    Hague said war-torn Syria had become the „number one destination“ for jihadists from around the world.

    „They may not pose a threat to us when they first go to Syria, but if they survive some may return ideologically hardened and with experience of weapons and explosives,“ he said.“

    http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hjYfIQCigPfWO5kCGSkESPAuAq6Q?docId=CNG.200c41405d2f3781026341e06ef3fe7a.21

    Hague meint natürlich, man solle den Konflikt stoppen; aber da das nicht geht, könnte man such fragen, wer denn dafür sorgen könnte, dass die Jihadisten nicht heimkehren. Zu überleben ist ja auch überhaupt nicht deren Ziel.

    • 17. Februar 2013 um 10:27 Uhr
    • Thomas Holm
  406. 455.

    451
    @NKB

    Integration leicht gemacht! 😉

    Bitter, aber nicht völlig überraschend – eher, daß man in Frankreich nichts von Drohungen dieser Art hörte. Oder doch?
    Vielleicht sind die pakistanisch-indischen Muslime in UK da auch noch „anders drauf“.

    Diese Auseinandersetzungen der Muslime in Europa über ihre Werte wird insgesamt vermutlich zunehmen in dem Maße wie mehr und mehr aus ihren Reihen politisch aktiv werden – hoffentlich nicht überall auf die beschriebene Weise.

  407. 456.

    435 holm
    Krieg im orient : Viel in der gegend rumballern, nochmehr rumschrein,
    weglaufen wenn es spannend wird und bei gelegenheit hilflose quälen.
    Erinnert mich an lawrence. In die sieben säulen der weisheit beschreicbt er ein „schlacht“ zwischen arabern und türken in weltkrieg I. Mittendrinn im chaos eine deutsche einheit die sich wie ein schlachtschiff durch das hysterische durcheinander bewegt. „Sie waren prachtvoll“ schrieb der englische „feind“ über die deutschen soldaten.

    • 17. Februar 2013 um 11:51 Uhr
    • ernsthaft
  408. 457.

    452
    Cem

    „NSU Aufklärung

    Niemand außer Edaty will eine wirkliche Aufklärung. Was nützt es. Deutschland ist noch nicht so weit, nach 60 Jahren mühevolle Errungenschaften sein Mörder Gen zu besiegen.“

    Bei allem Wohlwollen – geht’s noch!?

  409. 458.

    452 cem
    Mörder gen ?
    Rassist.

    • 17. Februar 2013 um 11:54 Uhr
    • ernsthaft
  410. 459.

    Aha, Landis wird nicht mehr blockiert.

    Mal was anderes:

    Take one guess at who owns this 4.8 million dollar jewel studded Mercedes
    https://twitter.com/ana_cherine/status/300593967567888384

    Demgegenüber z.B.: What’s wrong in this pic?
    twitter.com/jonamorem/status/302764366443454464

    Manchmal sagen Bilder immer noch mehr als 1000 Worte…

    • 17. Februar 2013 um 12:12 Uhr
    • MM
  411. 460.

    Jetzt hat er’s endlich auch gemerkt, der der Herr Arbeits-, zuvor Integrationsminister für NRW Guntram Schneider:

    2014 wird’s wirklich problematisch!
    In den wdr-nachrichten wird er zitiert, daß das Gros der Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien keine Ausbildung habe oder krank sei (natürlich ohne Krankenversicherung).
    http://www.derwesten.de/region/minister-schneider-warnt-vor-armutseinwanderung-id7625969.html

  412. 461.

    @ ernsthaft

    Das muss das Mördergen sein:

    „Eine Ausnahme allein machten die deutschen Abteilungen; und hier zum erstenmal wurde ich stolz auf den Feind, der meine Brüder getötet hatte.

    Sie waren zweitausend Meilen von ihrer Heimat entfernt, ohne Hoffnung im fremden, unbekannten Land, in einer Lage, verzweifelt genug, um auch die stärksten Nerven zu brechen. Dennoch hielten ihre Trupps fest zusammen, geordnet in Reih und Glied, und steuerten durch das wirr wogende Meer von Türken und Arabern wie Panzerschiffe, schweigsam und erhobenen Hauptes. Wurden sie angegriffen, so machten sie halt, nahmen Gefechtsstellung und gaben wohlgezieltes Feuer. Da war keine Hast, kein Geschrei, keine Unsicherheit. Sie waren prachtvoll.“

    http://gutenberg.spiegel.de/buch/1455/36

    Ohne Mördergen:

    „Ordnung und Zusammenhang hatten sich völlig gelöst; in verlorenen Haufen trieb die Masse der Türken im stürmischen Wind dahin, schoß unsinnig in die Luft und lief bei jedem Zusammenstoß mit Freund oder Feind blindlings auseinander … die Reste der weichenden Türken konnten der Landbevölkerung überlassen bleiben … ich überließ die Opfer ihrem Schicksal, denn es waren Türken von dem Polizeibataillon in Deráa, deren Ruchlosigkeiten unzählige Male Blut und Tränen über die Dorfbewohner der Umgegend gebracht hatten.“

    Das ganze spielt auch wohl ausgerechnet gerade in Syrien; es ist von Deráa und Damaskus die Rede. Unglaublich, es lohnt sich wohl, manches noch mal zu lesen.

    T.E. Lawrence hat ja einen romantischen Schlag für „seine“ Araber; gleichwohl ist er ein kritischer und wirklich nachvollziehbar sinnvoll unterscheidender Beobachter.

    Hatten die Amis 1945/6 auch mal ganz kurz so gesehen mit dem Mördergen – wegen Preußen, etc. – bis ihnen die Polen und Tschechen erklärt haben, woran man ein echtes Mördergen erkennt, nämlich beim „Uncle Joe“.

    Krass, wie das alles immer wieder hochkommt; krass und immer ver-querer.

    • 17. Februar 2013 um 12:24 Uhr
    • Thomas Holm
  413. 462.

    „Ich weiß, was Du letzten Sommer gesagt hast“:

    „“Wir brauchen eine Willkommenskultur, damit mehr Hochqualifizierte ins Land kommen“, sagte Schneider unserer Zeitung.“
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/Integrationsminister-Guntram-Schneider-wuenscht-eine-Willkommenskultur-article815736.html

    Aber da war er noch Integrations- und nicht Arbeitsminister. 😉

  414. 463.

    @ MM

    „What’s wrong in this pic?“

    Jahrzehntelang war Kentucky Schreit Ficken, u.ä. eine rein kulturelle Beleidigung für die Dritte Welt. Jetzt rücken verstärkt Probleme mit der Nahrungsversorgung in den Blickpunkt.

    The Impact of American Decadence on Sayyid Qutb

    Hier nur mit den Amis-Szenen, das entehrte und entehrende ägyptische Werbefernsehen finde ich nicht so schnell.

    http://www.youtube.com/watch?v=SFGzCRBlIVY

    Min. 2.00 mit so einer Rotzbremse zum den Amis reisen, und dann herumstänkern.

    • 17. Februar 2013 um 12:32 Uhr
    • Thomas Holm
  415. 464.

    @ NBK, karolachristiane

    „Vielleicht sind die pakistanisch-indischen Muslime in UK da auch noch “anders drauf”“

    Sind sie und zwar in mehrfacher Hinsicht.

    Als Schüler war ich 1974 in London und wunderte mich, warum dort „die Gastarbeiter“ alle Rolls Royce, oder noch viel aufregender: 007-Jaguar-Autos fuhren.

    Ich dachte mir, gleich kommt James Bond auf dem Tiger von Eschnapur um die Ecke.

    Bis dahin kannte ich nur Portugiesen als Gastarbeiter, die allesamt zu kleine Hüte trugen. (Münster)

    Spaß beiseite: Die Jugend der arrivierten Punjabischen Geschäftsleute hat einen hohen salafo-jihadistischen Anteil, der allerdings von dem gerissenen George Galloway bei Wahlen auch schon mal ins Anti-Impi-Assad/Teheran-Lager gekidnappt wird.

    Die Arrivierten fürchten (wie Hague) die Wiederkehr ihrer Blagen vom Jihad-Tourismus; weswegen der Wunsch, sie mögen besser dort draufgehen, wo der Pfeffer wächst, einen familien- und integrationspolitisch real-bitteren Hintergrund im UK hat.

    Bei uns empört man sich noch über die „Vermisst-Plakate“; im UK betet man längst für die Treffgenauigkeit der Dronen (aber nur heimlich natürlich).

    Das jovialste Symptom des Scheiterns des ganzen rückwärts-revanchistisch kolonialisierenden Identitäts-Projektes aus Südasien ist die Kalauer-Comedy von „Citizen Khan“.

    Ein großkotzig verlogenes Ekel-Alfred-Geschöpf; dargestellt aber von einem ehemaligen Identitäts-Radio-Trommler.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Adil_Ray#Citizen_Khan

    Da sind wir noch meilenweit von entfernt. Allerdings haben die Briten eine Konservativen-Chefin, die von „Asiatischen Familienwerten“ schwadroniert; selbst wenn sie sich vor jihadistischen Eierwürfen in einen moderaten Jihad-shop flüchten muss.

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Sayeeda_Warsi,_Baroness_Warsi#In_Government

    Insgesamt irgendwie „very British“ und wirklich meilenweit ironisch oberhalb unserer deutsch-türkischen „Verkrachte-Verbündete-Zustände“.

    • 17. Februar 2013 um 12:54 Uhr
    • Thomas Holm
  416. 465.

    Besuchertipp für Frankfurt/Main; auch wg. Unterschieden zum UK:

    SONDERAUSSTELLUNG – 27. SEPTEMBER 2012 BIS 7. APRIL 2013
    Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg – Ein vergessenes Kapitel der Geschichte

    „Allein Indien stellte 2,5 Millionen Kolonialsoldaten und China hatte mehr Opfer zu beklagen als Deutschland, Italien und Japan zusammen. …

    Bei der Befreiung der philippinischen Hauptstadt Manila von den japanischen Besatzern starben mehr Zivilisten als in Berlin, Dresden oder Köln. …

    Vom 27. September 2012 bis zum 7. April 2013 ist die Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg”, die vom Verein Recherche International und dem Rheinischen JournalistInnenbüro in Köln erarbeitet wurde, im historischen museums frankfurt zu sehen.

    Weitere Informationen auf der Ausstellungshomepage w*w*w.3www2.de

    • 17. Februar 2013 um 13:00 Uhr
    • Thomas Holm
  417. 466.

    464
    Thomas Holm,

    auch die gruseligste Geschichte entwickelt noch eine Portion Charme aus Ihrer Tastatur. 😉

  418. 467.

    # 442 (TH)

    Der nämliche Abgeordnete Üstün beklagt im Deutsch Türkischen Journal auch das furchtbare Schicksal von türkischen Pflegekindern, die sich einer „christlichen Erziehung“ unterwerfen müssten.
    Das sei ein Verstoß gegen die Menschenrechte – es könne nicht sein, dass die Kinder in Familien mit einer „völlig anderen Kultur“ unterkämen…

    • 17. Februar 2013 um 15:42 Uhr
    • Lionel
    • 17. Februar 2013 um 17:16 Uhr
    • NKB
    • 17. Februar 2013 um 17:22 Uhr
    • NKB
  419. 470.

    #460 (kc)

    Bei den Mehrausgaben (15 bis 16 Millionen für die Armutseinwanderer aus Rumänien) verwechselt Schneider etwas.
    Dortmund rechnet für die jetzigen 3000 Personen mit 33 Millionen, die jährlich für Unterkunft, Heizung und medizinische Versorgung von der Kommune aufgewendet werden müssten – die eigentlichen Hartz IV Leistungen, die nicht von der Stadt aufgebracht werden, sind da nicht eingerechnet.
    Bei derzeit 6200 Personen in Duisburg wären das 68 Millionen die aus dem kommunalen (Not-)Haushalt gezogen werden müssten.

    Schneider schimpft sich seit dem Regierungswechsel im Juli 2010 Arbeits-, Sozial- und Integrationsminister.
    Ursprünglich war ein eigenständiges Integrationsministerium vorgesehen, das von einer prominenten Dame aus dem Migrationsbereich geleitet werden sollte, vorgesehen.
    Die hat aber verzichtet.
    Da die vormalige Geschäftsführerin des Marxloher Wunders mit der kreativen Buchführung nicht ministrabel erschien, wurde sie als Staatssekretärin mitsamt der Integration dem Arbeitsministerium zugeordnet.

    • 17. Februar 2013 um 19:34 Uhr
    • Lionel
  420. 471.

    http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/4799159/Anjem-Choudary-urges-fanatics-to-scrounge-for-holy-war.html#ooid=xtOXdlOTpehcjgPfY0XtPXQr1jUD7rBj

    Eins der Choudary – Videos,wenn’s klappt.

    Aus seinem Twitter-Account:

    12. Dezember
    Implementing Shari’ah in Britain would make food, clothing & shelter free for all citizens & water, gas & electricity free for personal use.

    19. Januar:
    Lets praise those who work to implement the shari’ah wherever they are & who command good & forbid evil (eg democracy) & support the Muslims

    29. Januar
    Mali will be a graveyard for the French/British. They are fighting people who love death the way that they love life. Its a no win situation

    If the Shariah returns once more to North Africa then Europe is next under its foreign policy of removing all obstacles opposed to expansion

    10. Februar
    Dar ul Islam is where the authority is in the hands of Muslims & the shariah is implemented, even if majority of the people are non-Muslims!

    We must culture the masses about Islam as a complete way of life i.e DEEN & at the same time prepare the Muslims to 1 day take the authority

    11. Februar
    Pope Benedict XVI will be remembered by us for insulting the Messenger Muhammad (saw) for which he should stand trial before a Shariah Court

    If the Pope embraces Islam he could be forgiven for all the crimes he committed in his life & start fresh. That’s his only hope of salvation

    Actually the Papacy doesn’t have a good reputation Recall Pope Urban II who blessed the Crusades which saw Muslims slaughtered in Jerusalem!

    17. Februar
    Under an Islamic State able bodied non-Muslim young men will pay Jizya (certain amount of money) to the Islamic State in normal circumstance

    Als ich vor ein paar Monaten das erste Mal über das Herzchen im Netz stolperte, war das Echo hier, den müsse man gar nicht ernst nehmen.

    Vielleicht. Den Schaden, den er mit der Wirkung seiner letzten „Entgleisungen“ auf den normalen hard-working Briton hat, schon!

  421. 472.

    Am 9. Februar stellt Choudary diese Seite hier vor:
    http://www.islamicrevolution.net/

    Noch 13 Tage, 222 Stunden, 11 Minuten und 16 Sekunden – bis zu was?

  422. 473.

    22 Stunden natürlich.

  423. 474.

    470
    Danke für die Hinweise, @Lionel.
    Es müßte mal jemand die komplette Rechnung aufmachen!
    Von den Ermittlungen zu den Aktionen der Staatsekretärin habe ich nichts mehr gehört.

    http://www1.wdr.de/fernsehen/aks/themen/armutseinwanderer100.html

    „Zudem befürchtet Schneider, dass fremdenfeindliche Organisationen die Situation politisch ausnutzen könnten.“

    Wie feige!
    Daß Integrationsminister Schneider nun als Arbeitsminister Schneider aufwacht, muß dann schließlich noch nebulös „fremdenfeindlichen Organisationen“ angelastet werden.

    Rumänien und Bulgarien sind seit 2007 EU-Mitglieder – Verheugen sei Dank. Und die dortige Situation der Sinti und Roma ist wohl schon etwas länger bekannt.

  424. 475.

    Aus einem alten Thread bei ZO:
    es steht nicht zu befürchten, daß wirklich alle Roma aus Rumänien in den Westen wandern.
    http://www.morgenpost.de/vermischtes/article975262/Glaenzende-Prunkbauten-fuer-reiche-Roma.html

  425. 476.

    Aus der Region:
    http://waz.m.derwesten.de/dw/staedte/nachrichten-aus-meschede-eslohe-bestwig-und-schmallenberg/asylunterkunft-dorfverein-wimbern-verweist-nach-meschede-id7472561.html?service=mobile

    Wickede-Wimbern hat 850 Einwohner.
    500 Asylanten sollen hinzukommen.

    Wer der Lesenden würde da gerne wohnen?

  426. 477.

    Und weiter geht’s:
    „Zwei Millionen Menschen befinden sich innerhalb Syriens auf der Flucht und über 660.000 haben Zuflucht in den Nachbarstaaten Libanon, Türkei, Jordanien, Ägypten und Irak gefunden.

    „Eine Aufnahme und Integration von syrischen Flüchtlingen in Deutschland wäre auch ein Beitrag zur Entspannung der Situation in den Nachbarländern“, so Seiters.

    Das DRK schlägt der Bundesregierung zwei Maßnahmen vor: Zum einen, dass auf den heute notwendigen Nachweis der Sicherung des Lebensunterhaltes für die Familienangehörigen verzichtet wird. Dies sei vertretbar, wenn die in Deutschland schon lebenden Angehörigen bereit und in der Lage sind, für einen Teil des Lebensunterhaltes zu sorgen. Zweitens fordert das DRK eine humanitäre Aufnahmeaktion für Flüchtlinge, die auf Grund der großen Not in Syrien Schutz in Deutschland erhalten sollten.“
    http://www.drk.de/pressemeldungen/meldung/7583-drk-will-aufnahme-syrischer-fluechtlinge-erleichtern.html

    Vor dem Syrien-Krieg hätte ich die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen für selbstverständlich gehalten.
    Nach den Informationen über diesen Krieg kann ich mir kaum noch vorstellen, wie man zwischen Flüchtenden und Verfolgern, zwischen Opfern und Tätern unterscheiden will.
    Gibt man in A. Nr.1 Asyl und in B. Nr.2, der die Flucht von Nr.1 auslöste?
    Oder umgekehrt?

    Und wenn es noch einmal zu einer Erörterung um zum Überdenken der Asylgesetzgebung kommt, werden wahrscheinlich auch „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ und „Flucht aus wirtschaftlichen Gründen“ anerkannt werden.
    Und dann sind wir aber wirklich irgendwann alle gleich!
    Zumindest gleich arm. 😉

  427. 478.

    Rumänisch-bulgarische Zuwanderung

    Da hat man in den ARD-Nachrichten dem Richtigen das Mikrofon vor die migrationsforschende Nase gehalten:
    Prof Bader aus Osnabrück meint, das könne sich alles sehr vorteilhaft entwickeln. Man müsse nur die Zuwanderer gleich integrieren.

    Tja. Da hatte wieder keiner dran gedacht! 😉

  428. 479.

    #468

    Manche der britischen Kommentatoren scheinen jegliche Hoffnung verloren zu haben, dass die Aktivitäten des Herrn Choudry jemals sanktioniert werden.
    Erstaunlich viele spielen mit dem Gedanken der Auswanderung.

    • 17. Februar 2013 um 23:28 Uhr
    • Lionel
  429. 480.

    #478 (kc)

    Solche Schwätzer vor dem Herrn müssten nur einmal für 24 Stunden gezwungen sein, mit ihrer Klientel zu leben…

    • 17. Februar 2013 um 23:40 Uhr
    • Lionel
  430. 481.

    @ karolachristiane

    Das man Leute aufnimmt, deren Aufstand man aber lieber (! )verrecken lässt, ist nicht ganz koscher, um es zurückhaltend auszudrücken.

    • 18. Februar 2013 um 07:38 Uhr
    • Thomas Holm
  431. 482.

    480lionel
    Man sollte diese zuwanderer dort unterbringen wo die akzeptanz für neues und andere lebensformen am größten ist, also in stadtteilen mit einem hohen anteil an grün wählern. Der zu erwartende nebeneffekt auf mieten ist doch auch ganz positiv..

    • 18. Februar 2013 um 08:51 Uhr
    • ernsthaft
  432. 483.

    @ HJS

    Horst, Horstine und der Rübengeist in trauter Eintracht!
    Deppen (und Deppinen) aller Länder, vereinigt euch!

    Geile Querfront, oder?

    • 18. Februar 2013 um 09:21 Uhr
    • MRX
  433. 484.

    Machtkämpfe im EU- und NATO-Land Bulgarien:

    „TURKICH opposition leader escapes assassination attempt“

    http://www.youtube.com/watch?v=UJO9oZssf8M

    Auf den Ex-Stasi-Politiker

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Ahmed_Dogan#Attentatsversuch

    Chef der Korruptions-notorischen und als liberal angesehenen Minderheiten- (Türken, Roma, Pomaken) Partei „Bewegung für Recht und Freiheit“:

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Dwischenie_sa_Prawa_i_Swobodi

    „eine liberale Partei in Bulgarien … für mehrere Korruptionsfälle bekannt

    „Auf dem Parteitag waren zahlreiche in- und ausländische Gäste, darunter … Markus Löning in seiner Funktion als Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe auf diesem Parteitag anwesend.“

    „Der Attentäter ist ein ethnischer Türke aus Burgas. Er war früher bereits wegen Drogenbesitz, Raub und Vandalismus verhaftet worden. Während des Attentats trug er außer der Schreckschusspistole noch zwei Messer bei sich.“

    Wir sind mitten im Nation-Building in Europa.

    • 18. Februar 2013 um 09:45 Uhr
    • Thomas Holm
  434. 485.

    Chinese aus den USA wird von Freier Syrischen Armee islamisiert:

    SYRIA ,Chinese man joins the forces of good

    http://www.youtube.com/watch?v=hG5OR4O018E

    Kommentar:

    „haha nice, welcome brother“

    Wird interessant sein zu sehen, wie die Chinesischen Genossen mit diesen Umtrieben umgehen; ich sehe sie doch noch eine Zeit lang in Putins Ordnungslager, obwohl sie da ja krass verarscht werden. Aber wenn die Gegenseite so asozial ist …

    Marx hätte da wohl was unkorrektes zu zu sagen gehabt,

    • 18. Februar 2013 um 09:52 Uhr
    • Thomas Holm
  435. 486.

    Syria – Daisy chain* IED attack..

    *bezeichnet eine Anzahl Komponenten, welche in Serie miteinander verbunden sind

    http://www.youtube.com/watch?v=CbOhmIqoAMQ Min. 3.33

    So eine asymmetrische Einpendel-Balance kann sich noch Jahre halten.

    • 18. Februar 2013 um 10:07 Uhr
    • Thomas Holm
  436. 487.

    Syria – Rebels chilling out…

    Cant miss a Manchester United match between the fighting.
    Note the walkie talkie guy. Salahudin (Stadtteil von) Aleppo.

    Aufständische (Jihadisten ?) als Fußball-Fans – auch mit DFB-Germany-Transparent:

    http://www.youtube.com/watch?v=CmJYRBmTaVs

    • 18. Februar 2013 um 10:13 Uhr
    • Thomas Holm
    • 18. Februar 2013 um 10:21 Uhr
    • MRX
  437. 489.

    @ ernsthaft #482

    Wenn man alljährlich darüber befinden muss, dass wieder eine Stadtteilbibliothek geschlossen, die Straßenbeleuchtung von 23 Uhr bis 5 Uhr abgeschaltet und die Wassertemperatur des Hallenbades noch einmal um 2 Grad abgesenkt werden soll, nur um ein paar mickrige Euronen einzusparen – und andererseits diese selbstzerfleischenden Bemühungen durch eine verantwortungslose Zuwanderungspolitik der Regierung und der EU konterkariert werden, möchte man alles hinschmeißen…

    • 18. Februar 2013 um 10:35 Uhr
    • Lionel
  438. 490.

    Lionel

    Deutschland ist verpflichtet Flüchtlinge aufzunehmen. Nur weil es in Zentral Europa liegt, heißt es noch lange nicht, dass man es den Italienern, Spaniern und Türken aufbürden kann.

    Auch die Sinti und Roma muss man aufnehmen, aus den Gründen, ihr wisst schon.

    Bedanken Sie sich bei ihren Großvätern. Was sollen denn Siggi und Tritti machen, hatten Sie doch Nazi-Väter.

    Zigeuner nein danke rufen.

    Glauben Sie mir, es gibt keine wirkliche Multi-Kulti Front, außer ein paar geistig Minderbemittelten. Alles Show und Bigott.

    Sie finden nur keine Lösung, wie sie es sagen können, ohne Angst zu haben, das sie nach ihren Vätern klingen.

    Anderes Beispiel, als Angie in Griechenland als Nazi symbolisiert wurde, knickte ihre, wir sind so standhaft CDU kleinlaut ein und zückte die Euronen. Wo steht sie heute, bei ca.41%, vorher 36%. Also alles richtig gemacht

    • 18. Februar 2013 um 11:11 Uhr
    • cem gülay
  439. 491.

    489
    @Lionel

    Ich kann mir vorstellen, wie frustig das sein muß unter den Umständen noch eine Art von zivilen, von im besten Sinne bürgerlichen Zuständen aufrechterhalten zu wollen.

    Das ist schon merkwürdig auf einmal festzustellen, daß man in Zeiten von vergleichsweisem öffentlichem Reichtum mit intakten und funktionierenden Bildungs-, Kultur- und Sporteinrichtungen, ausreichend Polizei- Justiz- und Verwaltungskräften, einem funktionierenden Gesundheitssystem, gewarteten und reparierten Straßen samt nächtlicher Beleuchtung und was dergleichen Komfort mehr ist, Jahrzehnte gelebt hat – und daß dies, für die nächsten Jahrzehnte zumindest, vorbei ist.
    Aus die Maus.
    Und das, obwohl man nicht ausgewandert ist, obwohl es im Land keinen Krieg gegeben hat, auch keine globale Naturkatastrophe.
    Deutschland ist in keinen „internationalen“ Krieg verwickelt, der das hiesige Territorium erreicht hätte – oder doch?
    Und entwickelt sich das dann irgendwann zu einem „intranationalen“ Krieg?
    Oder zerbröselt alles langsam vor sich hin?
    Aber glücklicherweise haben wir ja eine umfangreiche Ablenkungsindustrie – bloggen inklusive. 😉

  440. 492.

    490
    „Sie finden nur keine Lösung, wie sie es sagen können, ohne Angst zu haben, das sie nach ihren Vätern klingen.“

    Cem, nach dem „Mörder-Gen“ ist das in der Tat eine vermutlich sehr treffende Beobachtung.

    Bei mir gibt’s keine Nazi-Väter, aber da meine Generation ihre tägliche Dosis Schuldbewußtsein von Schulzeiten an verabreicht bekommen hat, kann ich das gut nachempfinden.
    Oh Gott! Man kann doch nicht … Man darf doch nicht ….Nie wieder!

    Nein, man darf auch nicht rassistisch sein und man muß Verantwortung für seine jüngere und gut dokumentierte Geschichte übernehmen.
    Aber man muß sich auch nicht zum Deppen machen oder machen lassen.

    Ich hab‘ das erst durch Jüngere gelernt, daß ich zu bestimmten Themen nicht grundsätzlich schamvoll schweigen muß, weil es „das 3. Reich“ gegeben hat.

    PS Wetten, daß mir jetzt wieder jemand Grass und Augstein hinterher trägt!

  441. 493.

    @ KC

    Nø, den Walser.

    • 18. Februar 2013 um 12:53 Uhr
    • MRX
  442. 494.

    @ cg #490

    Wenn von Roma die Rede ist, kommt zwangsläufig die Nazi-Geschichte (geradezu zelebriert, wie jetzt vom Migrationsforscher Prof. Bade im Migazin) zur Sprache.
    Die Väter von Trittin und Gabriel gehörten eigentlich zu einer Minderheit. Götz Aly hat einmal versucht die Zustimungswerte für die Nazis in der Bevölkerung während des III. Reichs zu ermitteln.
    Selbst zu ihren „besten Zeiten“, also etwa 1936 oder 1940 waren es nicht ganz 50%.

    Direkt an den Morden des Holocaust beteiligt waren etwa 25 000 Personen.
    Die 4 Einsatzgruppen mit einer Mannstärke von 3 000 Personen kamen auf eine Zahl von 1 Mio. Ermordeter.

    Das nur einmal um den Anteil der direkten Beteiligung von 80 Mio. Deutscher am Holocaust aufzuzeigen.

    Meine Großeltern waren übrigens durchweg Anhänger des Zentrums; ein Großvater entging nur durch Glück kurz vor Kriegsende der Verhaftung durch die Gestapo.
    Soll keine Relativierung sein, aber auch das war Realität.

    • 18. Februar 2013 um 13:00 Uhr
    • Lionel
  443. 495.

    @ kc

    Kommunalpolitik unter den jetzigen Umständen ist wirklich frustrierend.
    Schließen, streichen, kürzen, sonst nichts.
    Wie muss das in den goldenen 70ern gewesen sein? Jedes Jahr ein neuer Park, ein neues Hallenbad…

    • 18. Februar 2013 um 13:07 Uhr
    • Lionel
  444. 496.

    @ NN

    Da meinte ich in etwa:

    Emmott: Eine Lösung ist sicherlich mehr Liberalisierung. Italien muss endlich einen funktionierenden Binnenmarkt schaffen. Handel zwischen Italien und einem europäischen Mitgliedsstaat ist oft einfacher als innerhalb Italiens. Der lokale Markt wird von der Mafia dominiert. Diese Barrieren müssen fallen, damit sich Kreativität und Innovation entfalten können.

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-02/interview-emmott/komplettansicht

    • 18. Februar 2013 um 13:16 Uhr
    • MRX
  445. 497.

    490 cem
    Die türken müssen lernen die flüchtlinge als chance zu sehen und nicht als konkurenten um arbeitsplätze , wohnungen usw….Da können unsere multikultis zb über beraterverträge doch helfen.

    • 18. Februar 2013 um 13:29 Uhr
    • ernsthaft
  446. 498.

    @ Lionel

    „Wie muss das in den goldenen 70ern gewesen sein? Jedes Jahr ein neuer Park, ein neues Hallenbad…“

    Damit wurde die Grundlage für die heutige Finanzmisere gelegt.

    • 18. Februar 2013 um 13:41 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  447. 499.

    Jetzt sind die ZO-Blogger endgültig durchgeknallt!
    http://www.zeit.de/gesellschaft/2013-02/gauck-treffen-familien-nsu?commentstart=1#comments

    Was in welcher Reihenfolge geschah, wer welche Aufgaben im Staat hat, alles völlig unerheblich – die Emotion regiert.

    Der ZEIT-Newsticker:
    „Gauck empfängt Angehörige von NSU-Opfern
    Berlin (dpa) – Bundespräsident Gauck hat den Angehörigen der NSU-Mordopfer umfassende Aufklärung der Verbrechen zugesichert. Deutschland dürfe nicht vergessen, was geschehen ist. Er wolle mithelfen, dass Ihr Leid weiter wahrgenommen und anerkannt werde. Dem Neonazi-Trio werden zehn Morde an türkisch- oder griechischstämmigen Menschen und einer deutschen Polizistin zugerechnet.“

    Leben wir in einem Staat, wo der Bundespräsident Bürgern versichern muß, daß Staat und Parlament ihre Arbeit tun?

  448. 500.

    @ MR #488

    Ob Hizb’Allah wirklich 60.000 Kämpfer in Syrien (ausgehoben?) hat?

    • 18. Februar 2013 um 14:16 Uhr
    • Serious Black
  449. 501.

    Bei mir gibt’s keine Nazi-Väter,

    @ Horstiane

    Da Sie das von sich aus nun zum x-ten Mal ohne konkreten Anlass herausstellen, ist es nicht glaubwürdig.

    aber da meine Generation ihre tägliche Dosis Schuldbewußtsein von Schulzeiten an verabreicht bekommen hat,

    Sie armes Hascherl.

    • 18. Februar 2013 um 14:18 Uhr
    • N. Neumann
  450. 502.

    @ SB

    „La milice syrienne du Bassidj est composée de 60.000 Hezbollahis auxquels l’armée a délégué les combats de rues.“

    http://www.ncr-iran.org/fr/communiques-cnri/terrorisme-a-integrisme/11562-declarations-chocs-en-iran-du-mollah-taeb-un-proche-de-khamenei-

    „la Syrie est notre 35e province stratégique. Si l’ennemi nous attaque et veut s’emparer de la Syrie ou du Khouzistan, la priorité pour nous est de conserver la Syrie, parce que si nous gardons la syrie, nous pourrons reprendre le Khouzistan, mais si nous perdons la Syrie, nous ne pourrons garder Téhéran. »“

    Damit wäre Syrien von beiden Seiten sakralisiert; die anderen meinen ja auch, dass man Bilad as Sham nicht an Schlangenbeschwörer und Feueranbeter vergeigen dürfe.

    • 18. Februar 2013 um 15:12 Uhr
    • Thomas Holm
  451. 503.

    „Leben wir in einem Staat, wo der Bundespräsident Bürgern versichern muss, dass Staat und Parlament ihre Arbeit tun?“

    Soll das eine ernst gemeinte Frage sein?

    • 18. Februar 2013 um 15:14 Uhr
    • Marit
  452. 504.

    @ SB

    Neue Entwicklung:

    „The Muslim factions of the Syrian revolt have received their first heavy weapons consignments, mostly Kornet and Fagot anti-tank missiles. …

    These arms are coming from two sources: radical Islamist organizations in Bosnia and Kosovo, some of them associated with al Qaeda – at least ideologically. It is hard to say who is organizing and bankrolling the new weapons sea route to Syria. According to one theory, it is the Albanian mafia.

    4. For the first time, Syrian rebels are taking in arms unsupervised by any of the Western or Arab agencies involved in the Syrian revolt.

    5. Most of the incoming weapons are destined for the Islamist Jabhat al-Nusra, the rebel faction identified with al Qaeda.

    6. The Jabhat al-Nusra, newly armed with hardware from Bosnia and Kosovo, have pushed across the border into Lebanon, our sources reveal, and are harassing Hizballah in its home bases in the Beqaa Valley. Night after night in the last ten days, small bands of Islamist fighters, weighed down by heavy loads of rockets, are attacking Hizballah strongholds and isolated guard and watch posts and ambushing military vehicles.

    Both are designated terrorist groups by the United States government.
    The Syrian conflict has indeed spilled over the border into Lebanon. It is also turning more and more into a sectarian confrontation between extremist Sunnis and radical Shiites.“

    http://debka.com/article/22773/Syrian-Islamists-meet-Hizballah-head-on-%E2%80%93-take-in-arms-from-Bosnia-Kosovo

    Da wurde also wohl der gemäßigte Balkan-Islam von den Reue- und Läuterungs-Bedürfnissen der Mafia ausgebremst.

    Der Hinweis bei Punkt 4 ist wichtig: bisher stand der Nachschub doch wesentlich unter Aufsicht; jetzt nicht mehr.

    Punkt 6 hatte ich auch schon prophezeiht: wenn man schon gegen Hisbollah/Bassijis Krieg führt, dann am besten gleich im Libanon, da fliegt Assads Luftwaffe (noch !?) nicht.

    So geht das also mit der regionalen Ausweitung.

    Mir waren die Golf-Scheichs schon etwas verdächtig verpennt; jetzt springt (wohl) die Albanische Mafia in die Lücke.

    Das dürfte auch für die Situation um Kosovo/Serbien/Albanien Auswirkungen haben.

    • 18. Februar 2013 um 15:25 Uhr
    • Thomas Holm
  453. 505.

    These arms are coming from two sources: radical Islamist organizations in Bosnia and Kosovo, some of them associated with al Qaeda – at least ideologically. It is hard to say who is organizing and bankrolling the new weapons sea route to Syria. According to one theory, it is the Albanian mafia.

    Die albanische Mafia ist zumindest ideologisch mit der Al Kaida verbunden?

    Oh baby, baby ballaballa.

    • 18. Februar 2013 um 15:35 Uhr
    • N. Neumann
  454. 506.

    http://brown-moses.blogspot.de/2013/01/are-yugoslavian-anti-tank-weapons-being.html

    „Smuggled Into Syria? … the M79 Osa anti-tank weapon, originally manufactured in Yugoslavia, and now manufactured in Serbia, the Republic of Macedonia, and in Croatia as the RL90 M95. … this leaves the question of how the Syrian opposition are getting their hands on them“

    Die ungefilterte Verfügbarkeit von Luft- und Panzerabwehrmitteln – soweit es halt die Globalisierung hergibt* – ist ein Ausgleichs-asymmetrischer Sprung nach vorn. Hatte ich alles schon vor 20 Monaten gesagt; geht nur etwas langsamer, als ich dachte, dafür aber todsicher.

    *die Hisbollah hatte zu der Runde mit Israel in 2006 auch voll un-diskriminiert international eingekauft.

    • 18. Februar 2013 um 15:37 Uhr
    • Thomas Holm
  455. 507.

    @NN

    „Die albanische Mafia ist zumindest ideologisch mit der Al Kaida verbunden?

    Oh baby, baby ballaballa.“

    Was sind Sie bloß für ein doktrinär-unverständiger Zeitgenosse !

    Kaum jemand mag Al Kaida, aber für so manchen birgt deren Geschäft; und namentlich beim Thema Syrien, eine Chance zur Reinwaschung, insbesondere für die, die es am nötigsten zu haben vermeinen könnten.

    Dass die Albaner jihadistisch betrachtet etwas abseits stehen, war schon in der Causa Arid U. als potentielles Scharte-Auswetz-Thema sichtbar geworden.

    Die Kinder der Balkan-Massaker-Krieger mobben sich in ihren (auch deutschen) Foren damit, wer die krasseste „Ami-Hure“ ist, und da gilt es für manche, einiges auszuwetzen; auch für die Bosnier übrigens.

    Es ist ein Trauerspiel mit Ihnen.

    • 18. Februar 2013 um 15:45 Uhr
    • Thomas Holm
  456. 508.

    Was sind Sie bloß für ein doktrinär-unverständiger Zeitgenosse !

    Kaum jemand mag Al Kaida, aber für so manchen birgt deren Geschäft; und namentlich beim Thema Syrien, eine Chance zur Reinwaschung

    Und ich Naivling dachte, Waffenhändlern ginge es um Kohle.

    • 18. Februar 2013 um 15:51 Uhr
    • N. Neumann
  457. 509.

    Streng genommen passt Al Kaida zu niemandem; nicht zum Balkanesischen Russen&Serben-Furcht-Islam, nicht zum Pakistanischen Sufismus, nicht zum Paschtunischen Traditionalismus, etc. und trotzdem konnten, bzw. können sie sich hier und da eine fatale Chance erschleichen.

    Vom Golf kriegen sie nur deswegen Kohle, damit sie sich bei der Jihad-Randale – bitte anderswo – (und möglichst) aufreiben; aber am Aufreiben, bzw. unpopulär Abblitzen sind sie nur in Westafrika.

    Mehr als alle Kreuzritter und Zionisten der Weltgeschichte verschafft ihnen die Allianz: HB/Assad/Maliki/Teheran die Gelegenheit zum großen Auftritt.

    Das müsste man doch langsam mal durchblicken.

    • 18. Februar 2013 um 15:56 Uhr
    • Thomas Holm
  458. 510.

    @ NN

    „Und ich Naivling dachte, Waffenhändlern ginge es um Kohle.“

    Es gibt Zeiten, da fliegt bei einer Knarre den Falschen die Hütte auf Zypern in die Luft; und es gibt Zeiten, da muss man auch mal an ganz übles Klientel liefern, wenn es denn gern gesehen wird, von Leuten, die man nicht auf Dauer komplett übergehen kann.

    Assad de facto gewinnen zu lassen, ist sunnitischer-seits doch eine größere Kröte. Aber das lässt Obama die Europäer ausbaden – wofür ich volles Verständnis habe.

    Beim Waffenhandel muss man über die Tektonik von Tabu-Zonen und Pflichtübungs-Geländen auf dem Laufenden sein.

    • 18. Februar 2013 um 16:02 Uhr
    • Thomas Holm
  459. 511.

    bei einer Knarre AN den Falschen

    • 18. Februar 2013 um 16:03 Uhr
    • Thomas Holm
  460. 512.

    OT

    Wie der Holocaust zur polit-moralischen Erpressung instrumentalisiert wird:
    http://www.migazin.de/2013/02/18/die-neue-roma-zuwanderung-hysterie-statt-engagement

    • 18. Februar 2013 um 16:05 Uhr
    • Lionel
  461. 513.

    @ TH

    Beim Waffenhandel muss man über die Tektonik von Tabu-Zonen und Pflichtübungs-Geländen auf dem Laufenden sein.

    Schätze die organisierte Kriminalität ist ideologiefrei und diskret genug, um alle Seiten zu beliefern.

    • 18. Februar 2013 um 16:08 Uhr
    • Serious Black
  462. 514.

    @ HJS # 498

    Alles was überhaupt gedacht werden kann, kann klar gedacht werden. Alles was sich aussprechen läßt, läßt sich klar aussprechen.

    http://www.gleichsatz.de/b-u-t/trad/witt.html

    • 18. Februar 2013 um 16:19 Uhr
    • MRX
  463. 515.

    @ SB

    „organisierte Kriminalität ist ideologiefrei und diskret genug, um alle Seiten zu beliefern.“

    Diskret so weit, wie es geht; und Ideologie spielt „nur“ insoweit eine Rolle, als sie das erforderliche Umfeld von Deckung und Duldung betrifft.

    Bei der Tektonik von Tabu-Zonen und Pflichtübungs-Geländen kommt es auch wesentlich auf die diesbezüglichen Sensitivitäten im Umfeld an.

    Einen peinlich frommen Sender zu sponsern, kann im Mafia-Geschäft z.B. eine gute Idee sein.

    Denken Sie auch an Saddams letzte Verrenkungen, wo er den Koran mit seinem Blut abpinnte, etc.

    • 18. Februar 2013 um 16:19 Uhr
    • Thomas Holm
  464. 516.

    „Faisal hat sich vor drei Monaten aus Safirah abgesetzt. „Uns wurde ursprünglich gesagt, dass wir für den Krieg gegen Israel produzieren. Doch diese Waffen setzt Assad nun gegen sein eigenes Volk ein. Das konnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.““

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-krieg-spurensuche-bei-assads-geheimlabor-nahe-aleppo-a-883599.html

    An wem diese Rote Linie wohl hängen bleiben wird ?

    • 18. Februar 2013 um 16:28 Uhr
    • Thomas Holm
  465. 517.

    #499 (kc)

    Typisches Beispiel eines (fehlgeleiteten) politischen Moralismus oder von Moralhypertrophie.
    Nietzsche und seine Genealogie der Moral sollten zur Pflichtlektüre werden.

    • 18. Februar 2013 um 16:35 Uhr
    • Lionel
  466. 518.

    Alles was überhaupt gedacht werden kann, kann klar gedacht werden. Alles was sich aussprechen läßt, läßt sich klar aussprechen.

    Populistischer Scheiß.

    • 18. Februar 2013 um 16:38 Uhr
    • unlimited
  467. 519.

    @ HJS #498

    Der Stadtkämmerer sagte jüngst, nach 60 Jahren Verschuldung (auf Kosten der nachfolgenden Generationen) begänne nun in den Kommunen ein allgemeines Umdenken…

    • 18. Februar 2013 um 16:39 Uhr
    • Lionel
  468. 520.

    Auch Wittgenstein war Rechtspopulist!

    • 18. Februar 2013 um 16:42 Uhr
    • MRX
  469. 521.

    Die ZEIT macht sich gedanken ob „soviele ethnien in timbuktu je wieder friedlich zusammenleben können „. Wie wärs mit der frage bezogen auf deutschland im jahr 2030 oder 2050 ? Wer von uns lebt dann noch ? Wer hat kinder oder enkelkinder die dann leben“ müssen“ ? Oder können wir es, ganz unrassistisch besser als die malier ? Wir können ja auch besser mit den roma leben als die völker südosteuropas. Wir , die deutschen, sind wirklich TOLL.

    • 18. Februar 2013 um 16:53 Uhr
    • ernsthaft
  470. 522.

    @ e

    Was die Deutschen machen, machen sie gut.
    Früher war es „über alles in der Welt“, jetzt sind sie die best(i)en Besser-Moralischen…

    • 18. Februar 2013 um 17:04 Uhr
    • Lionel
  471. 523.

    @ TH

    Einen peinlich frommen Sender zu sponsern, kann im Mafia-Geschäft z.B. eine gute Idee sein.

    Kein Dissens. Die schweren Jungs werden nicht unbedingt die Ideologien ihrer Kunden übernehmen, weil Fanatismus den potentiellen Kundenkreis einengt.

    • 18. Februar 2013 um 17:16 Uhr
    • Serious Black
  472. 524.

    522 lionel
    Während sich in nahost die menschen, schön sortiert nach „kultur“ abschlachten, sitzen unsere spezialisten für multikulti auf ihrem fetten a… zu hause rum und labern „schlau“ daher, statt ihr umfangreiches wissen den konfliktparteien für einen schnellen, nachhaltigen frieden zur verfügung zu stellen. Man müßte diese typen wegen unterlassener hilfeleistung vor gericht stellen. Spott zum gruße..

    • 18. Februar 2013 um 17:18 Uhr
    • ernsthaft
  473. 525.

    Syrien – Hizb’Allah Kämpfer greifen offenbar die Rebellen an:

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4346099,00.html

    • 18. Februar 2013 um 17:38 Uhr
    • Serious Black
    • 18. Februar 2013 um 17:53 Uhr
    • Serious Black
  474. 527.

    Gauck geht mir auf den geist. Die opfer des nsu sind opfer von verbrechern, aber keine helden. Der bp tut so als wenn sie etwas besonderes wären und die deutschen (eigentlich gibt es die ja nicht/özil ist auch deutscher und cem und erol) in ewiger schuld stehen und dieser opfer besonders gedenken müssen. Johnny k. wurde ermordet weil er helfen wollte (wenn ich recht erinnere), also wenn man zwischen opfern unterscheidet dann sollte man ihn hervorheben herr bp.

    • 18. Februar 2013 um 18:09 Uhr
    • ernsthaft
  475. 528.

    @ lachhaft

    Haben Sie was dagegen, dass Cem Deutscher ist?

    • 18. Februar 2013 um 18:15 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  476. 529.

    Es riecht nach Pipi.

    • 18. Februar 2013 um 18:18 Uhr
    • MRX
  477. 530.

    528 hjs
    Nö, Er ist deutscher und somit für alles genauso verantwortlich oder auch nicht wie sie und ich. Sehen sie das anders ?

    • 18. Februar 2013 um 18:21 Uhr
    • ernsthaft
  478. 531.

    529
    Dann empfehle ich dringend einen Wechsel Ihrer Pampers!

  479. 533.

    In berlin haben bei einer demo gegen eine sicherheitskonferenz linke „demonstranten“ „bullenschweine“ mit steinen und pyrotechnik angegriffen. Mehrere polizisten wurden verletzt. Wer ist verantwortlich ?
    Wer sind die geistigen drahtzieher von linker gewalt ? Wer verharmlost linke gewalt ? Wenn ein polizist zu tode gekommen wäre? Konnte man nicht ahnen ? Weder der nachbarblog noch richter die linke schläger nicht in haft nehmen ? Und der bp ? Würde der sich um die familie des opfers kümmern ? Aufklärung verlangen ? Zb ob der täter als steinewerfer bekannt war ? Warum er weiter machen konnte ?

    • 18. Februar 2013 um 19:04 Uhr
    • ernsthaft
  480. 535.

    „Es ist alles ein einziger Bullshit. Vom Anfang an stand für alle Besserwisser fest, dass die Polizei und die Behörden was falsch gemacht haben. Und dann ging es fleissig los mit dem Kaputttrollen der Behörden.

    Dass es allem deutschen Perfektionsnismus zum Trotz möglich sein kann, dass es eine solche Mordserie gibt, fällt gar nicht auf. Dass die Polizeo nicht an der Kriminalität schuld ist auch nicht. Dass Deutschland nicht an Mördern schuld ist auch nicht. Dass die Öffentlichkeit kein besserer Kriminalist ist als die Behörden, auch nicht….
    Wir haben jeden Maßstab verloren. Ich bin nicht schockiert durch die Taten, denn dass es gewalttätige Neonazis und andere Bekloppte gibt, dass weiss ich ja. Es kommen auch Menschen durch Blitzschlag, medizinische Fehler und vieles mehr um. Wer da in eine Betroffenheitspsychose ausbricht, oder seine eigene Propaganda zu glauben beginnt, ist politisch schwerlich nicht ernst zu nehmen.

    Man stelle sich vor, der 11. September habe in Deutschland stattgefunden, was hätten wir wohl für eine Rücktrittsshow durchgeführt. Nicht der Herr Atta sondern der Minister selbst wäre zum schuldigen Bösewicht gemacht worden. Es ist Zeit die Hysterie zu beenden und den Kopf wieder einzuschalten.
    http://www.freitag.de/autoren/gsfrb/gauck-empfaengt-angehoerige-von-nsu-opfern

  481. 536.

    501.
    „Bei mir gibt’s keine Nazi-Väter,

    @ Horstiane

    Da Sie das von sich aus nun zum x-ten Mal ohne konkreten Anlass herausstellen, ist es nicht glaubwürdig.

    aber da meine Generation ihre tägliche Dosis Schuldbewußtsein von Schulzeiten an verabreicht bekommen hat,

    Sie armes Hascherl.“

    @Rollköfferchen,

    Sie sind so unglaublich dumm!
    Wie Sie zuletzt wieder in der Diskussion über Schavan unter Beweis stellten.

    „Da Sie das von sich aus nun zum x-ten Mal ohne konkreten Anlass herausstellen, ist es nicht glaubwürdig.“

    Wieviel ist denn „x“?
    Und wann ist „konkreter Anlaß“ und wann nicht?

    Und wo haben Sie sich diese interessanten Kriterien für die Feststellung von „glaubwürdig“ angelesen?
    Oder war das eine nächtliche Eingebung?

    Ganz abgesehen davon: was fesselt Sie dermaßen an meinen Kommentaren, daß Sie sie immer wieder auf diese peinlich decouvrierende Weise kommentieren müssen?

    Sie wollen wissen, was decouvriert wird?
    Daß Sie dumm und böswillig sind.
    Leider keine seltene Kombination.

  482. 537.

    Jahrelang hieß es eine mysteriöse Frau habe ihre DNA Spuren an diversen Tatorten hinterlassen und müsse federführend an den Taten beteiligt sein. Im Stern, der ja immer alles weiß, war ein halbes Jahr vorm Auffliegen des NSU noch zu lesen daß man die Verwicklung der türkisch/kurdischen Halbwelt in die Fälle jetzt durchschaut habe- ein tödlicher Autounfall in der Türkei habe die Hinweise geliefert.
    Hinterher, nachdem zwei der drei Hauptverdächtigen tot sind, stellt man sich hin und behauptet immer auf die rechtsradikale Variante hingewiesen zu haben und ‚der Staat‘ sei es gewesen der alles habe vertuschen wollen. Lächerlich.
    Wenn jetzt alle Gewaltopfer und deren Angehörige mit gruppenbezogenem Hintergrung der letzten 10 Jahre nach Bellevue eingeladen werden sollen dann gibt’s da demnächst Bewirtungsbetrieb rund um die Uhr und sie müssen wahrscheinlich noch’n zweiten Bundespräsidenten einstellen.

    • 18. Februar 2013 um 20:42 Uhr
    • Bredow
  483. 538.

    Nachtrag:
    Die ‚mysteriöse Frau‘ entpuppte sich als eine in hygienischer Hinsicht etwas nachlässige Mitarbeiterin einer Herstellerfirma für Probenentnahmeutensilien.
    Der mir im Gedächtnis haften gebliebene Artikel erschien im Spiegel.

    • 18. Februar 2013 um 20:52 Uhr
    • Bredow
  484. 539.

    Hier wäre noch eine Organisation, deren Anteil am internationalen Terror dringend einer näheren Untersuchung bedarf:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/zygier-soll-mossad-geheimnisse-an-australien-verraten-haben-a-884111.html
    Sie bringen nicht nur Terroristen um, sondern absolut jeden, der ihnen in irgendeiner Weise in die Quere kommt!

    • 18. Februar 2013 um 21:10 Uhr
    • Fälscher
  485. 540.

    dank an alle, die hier fleißig links einstellen.
    ich hoffe, sie sind mir nicht böse, wenn ich die andernorts mal hier und da einstelle, ohne immer auf die „urheberschaft“ hinzuweisen.

  486. 541.

    @538 bredow

    dem war so.
    ich habe den fall verfolgt, und da gab es mehrere artikel zu.
    die „zielperson“ war nahezu überall.
    das dna-dilemma, was sich da abgespielt hat, war absolut frustig.

  487. 542.

    @ B #537

    Gerade die Leitmedien scheinen hier in ihrer Berichterstattung zu versagen.
    Statt sachlich-distanzierter Einordnung des NS-Mörder-Trios, das sich NSU nannte,ein Name, der erst post mortem überhaupt bekannt wurde, dazu vielleicht eine Handvoll Unterstützer, wird eine krakenartige, alle Staatsorgane infiltrierende riesige Terrororganisation halluziniert, die sich höchster Protektion erfreute.
    Sicher haben Teile von Polizei und Verfassungsschutz in der Aufklärung der Mordserie versagt.

    Aber es gilt doch auch, einmal die Relationen zu beachten.
    Im Vergleich zur 3-köpfigen NSU war die RAF mit ihren etwa 50 aktiven Mitgliedern die reinste Massenorganisation.

    • 18. Februar 2013 um 21:56 Uhr
    • Lionel
  488. 543.

    @Riexinger

    Wat für ne Querfront, Mann!? Ich habe mit der Ollen nichts gemein. Was kann ich denn dafür, wenn ihr Abkömmlinge von Affen – natürlich meine ich das jetzt rein wissenschaftlich – die tiefgründige Weisheit meiner unendlich wertvollen Beiträge nicht erfasst.

    Opa Sauer fing an mit „Ich habe gehört…“ Und dann kam der Idiot mit „Ich habe gehört…“ Ich habe dann bloß darauf hingewiesen, dass man viel hören kann. Und dann kam die Olle und hat mich geärgert. Vääääh!

    Jedenfalls habe ich keine Zeit mehr für den Quatsch. Soll jetzt kein pathetischer Abschied werden. Nur ein Hinweis, sollte irgendein SoC auftauchen und das passiert manchmal, dann bin nicht ich das. Over and Out!

    • 18. Februar 2013 um 21:57 Uhr
    • SoC
  489. 545.

    # 536 – Sie sind so unglaublich dumm!…
    Daß Sie dumm und böswillig sind.
    Leider keine seltene Kombination

    http://www.finanzfrage.net/frage/bekommt-man-fuer-einen-blindenhund-einen-steuererlass

  490. 546.

    die forumsteilnehmer erlegen reihum einen nach dem anderen, ist fast wie in syrien.
    mal sehen, wer übrig bleibt.
    da gibts nen krimi von agatha christie, der heißt „zehn kleine negerlein“. durchaus lesenswert, auch wenn der titel vielleicht nicht mehr pc ist.

  491. 547.

    Update, @arizonajunior:

    „Und dann gabs keines mehr ist der 26. Kriminalroman von Agatha Christie. Er erschien im Vereinigten Königreich am 6. November 1939[1] im Collins Crime Club unter dem Titel Ten Little Niggers.[2][3] In den USA erschien der Roman mit Rücksicht auf die afroamerikanische Bevölkerung im Januar 1940 bei Dodd, Mead and Company unter dem seit 1985 auch in Großbritannien und international verwendeten Titel And Then There Were None.[4] Die erste deutschsprachige Ausgabe erschien 1944 im Scherz Verlag (Bern) unter dem Titel Letztes Weekend in der Übersetzung von Anne Katherina Rehmann-Salten.[5] Seit 1982 wurde dann der Titel Zehn kleine Negerlein verwendet. 1985 wurde der Roman von Ursula Gail neu übersetzt.[6] Für die Neuübersetzung von Sabine Deitmer 2003 wurde dann der bis heute verwendete Titel gewählt Und dann gabs keines mehr.[7]…“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Und_dann_gabs_keines_mehr

    Auf Sie könnte ich gar nicht schießen! 😉

  492. 548.

    Komisch: vor einem Jahr hat das meines Wissens weiter niemanden bewegt.
    Warum kam der mediale Aufschrei (erst) jetzt?
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13887699/Wenn-Zehn-kleine-Negerlein-einfach-verschwinden.html

  493. 549.

    @547 kc

    die deutsche auflage mit dem titel scheint vergriffen, da gibt es wohl nur noch einige wenige exemplare:
    http://www.amazon.de/Zehn-kleine-Negerlein-Agatha-Christie/dp/3502510040/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1361227787&sr=8-3

    aber:
    hxxp://www.amazon.de/Agatha-Christie-Negerlein-Wochenende-Filmjuwelen/dp/B00AHN0FZ0/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1361227287&sr=8-1
    neuauflage angekündigt für den 8.3.2013

  494. 551.

    Ein Gute-Nacht-Märchen:
    http://www.maerchen.com/grimm/allerleirauh.php

  495. 552.

    „The president’s national security adviser Thomas Donilon wrote in an op-ed published in the New York Times on Monday that Europe „can no longer ignore“ the threat that Hezbollah poses.“

    http://security.blogs.cnn.com/2013/02/18/white-house-calls-on-eu-to-add-hezbollah-to-terror-list/

    Europa könnte ja antworten, dass die Hisbollah mehr (auch Europäische !) Jihadisten killt, als die Dronen – und das billiger. Das wäre mal punkig.

    • 19. Februar 2013 um 00:49 Uhr
    • Thomas Holm
  496. 553.

    The unanswered question is why the EU is moving at such a gingerly pace in responding to the Hezbollah threat—particularly given the fact that Bulgarian authorities claim the group murdered an EU citizen. Dr. Guido Steinberg, a Middle East expert with the Berlin-based Foundation for Science and Politics, told the Hamburger Abendblatt newspaper in February that, based on the EU preconditions for designating an organization a terrorist entity, “Hezbollah qualifies on all accounts.” Other European governments agree. The United Kingdom declared Hezbollah’s military wing a terrorist entity in 2008 because its members targeted British soldiers in Iraq for death. […]

    The EU’s reluctance to outlaw Hezbollah revolves around three core political and security issues. First, Germany, Cyprus, France, Sweden, Austria, Belgium and other EU states are wary of taking any action that might destabilize Lebanon’s fragile coalition government, in which Hezbollah largely plays the kingmaker role.

    Second, EU nations have troops on the ground in Southern Lebanon as part of the UNIFIL mission to monitor a cessation of hostilities between Israel and Lebanon and help demilitarize Hezbollah. There are serious question marks over the efficacy of the EU presence in southern Lebanon. As my colleague Jonathan Schanzer notes, “ Conservative estimates suggest that Hezbollah maintains an arsenal of some 70,000 rockets .”

    Third, Europe is worried about the possibility of new Hezbollah strikes in Europe if it stands up to the militant group and its Iranian backers. According to the most recent German domestic intelligence agency report, the number of Hezbollah members in the Federal Republic stands at almost 1000.

    http://nationalinterest.org/commentary/why-doesnt-europe-think-hezbollah-terror-group-8112

    • 19. Februar 2013 um 08:52 Uhr
    • Serious Black
  497. 554.

    @ AJ

    Geht man mal gut essen, gilt man schon als tot.

    • 19. Februar 2013 um 09:00 Uhr
    • MRX
  498. 555.

    @ SoC

    „Over and Out!“

    Dem Himmel sei’s gedankt!
    (Obwohl, ich traue dem Braten nicht. Die anderen Horste und Horstianen verabschieden sich ungefähr 3mal die Woche.)

    • 19. Februar 2013 um 09:01 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  499. 556.

    @ HJS

    Die anderen Horste und Horstianen verabschieden sich ungefähr 3mal die Woche.

    Der eine scheint aber gerade wieder bei seinen Ärzten zu sein.

    • 19. Februar 2013 um 09:05 Uhr
    • MRX
  500. 557.

    @ MRX

    „Geht man mal gut essen, gilt man schon als tot.“

    Spätfolge vom letzten Abendmahl der Umayyadischen Tafelrunde-Ritter.

    • 19. Februar 2013 um 10:45 Uhr
    • Thomas Holm
  501. 558.

    Vorsucht: Ihnen könnte beim Lesen übel werden!
    http://www.merkur-online.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/massenvergewaltigung-muenchner-wohnung-meta-2756596.html
    „Die nun Inhaftierten werden voraussichtlich in einigen Monaten mit größter Wahrscheinlichkeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit nach Jugendrecht verurteilt. Wenn Minderjährige straffällig werden oder Opfer einer derart massiven Tat werden, erfährt die Öffentlichkeit sehr oft nichts davon. Als Begründung dafür macht Peter Preuß, Sprecher der Münchner Staatsanwaltschaft, „den besonderen Schutz geltend, den minderjährige Opfer und Täter genießen“. Erst nachdem am Montag mehrere Zeitungen von dem Fall erfahren hatten, erkannte die Staatsanwaltschaft das öffentliche Interesse an und gab einen rudimentären Abriss des Falls bekannt.“

    Davon wird’s mehr und mehr geben, je mehr ins Land kommen oder aus ihren Parallelgesellschaften nicht herauskommen, die dieses Land nur als Aufenthaltsort und (noch) vergleichsweise gut ausgestatteten Sozialstaat betrachten.

  502. 560.

    Ein Fundstück aus überzeitlich-nachhaltig gegebenem Anlass sei hier unterbreitet:

    Der Faschist und Katholik (Reihenfolge variabel) B. Mussolini bekundete:

    “rispetto alle leggi del Profeta e vuole inolte dimostrare la sua simpatia all’ Islam”

    … mithin gar: vor den Gesetzen des Propheten, wofür ihm das „Schwert des Islam“ (arab. Sayf al Islam*) verliehen worden war.

    *auch als Eigenname gebräuchlich …

    http://www.ebay.it/itm/1937-IL-MESSAGGERO-LA-SPADA-DELLISLAM-AL-FONDATORE-DELLIMPERO-TRIPOLI-LIBIA-/110961198151#ht_1997wt_1163

    Kann man ersteigern, das Blatt für ca. 30 Euronen; den:

    IL MESSAGGERO NUMERO 67 DEL 19 MARZO 1937

    LA SPADA DELL’ISLAM AL FONDATORE DELL’IMPERO (Schwert des Islam ging an Gründer des Imperiums)

    IL DUCE AI MUSULMANI (Führer an Muslime)

    LA LEGGIBILITA‘ RIMANE BUONA (Lesbarkeit gut erhalten)

    Namentlich in liberalen Gazetten und auf Kirchentagen, möchte man ergänzen.

    Der Leitkommentar links unter dem Bild „Perche la spada“ (Warum das Schwert) – den würde man schon gerne lesen; aber niente zu trovare.

    • 19. Februar 2013 um 12:18 Uhr
    • Thomas Holm
    • 19. Februar 2013 um 13:22 Uhr
    • MRX
    • 19. Februar 2013 um 13:47 Uhr
    • Serious Black
  503. 563.

    Kläffer kläffen

    wie schon angekündigt klopfen sich die Äffchen uf die Schulter, wenn sie mit der Verwendung des Sammelbegriffs „Horst + x“ sich selber suggerieren, dass sie mir jemals mehr als dümmliches Geschwätz entgegengeworfen haben.

    Passen Sie auf KC. Sie sind auserkoren die Minderwertigkeitsgefühle auszubaden, die hier meine Äffchen mir gegenüber in sich tragen. Indem die Ihnen ihre Ausländerhetze um die Ohren hauen während Sie „Horstiane“ genannt werden, suggerieren sich meine kleinen Schwachköpfe, dass die mir was entgegen setzen würden.

    Ich weiß nicht, was erbärmlicher ist. So dumpfbackig wie Sie gegen Ausländer zu hetzen, oder wenn meine Äffchen sich suggerieren, mit Kommentaren die Ihnen gewidmet sind, mir was entgegensetzen zu wollen.

    Also meine lieben Äffchen. Nennt hier ruhig jeden „horst + X“ 😉

    Die Alternative wäre ja, mir Widerrede zukommen zu lassen. Und das mögt ihr ja nicht, wenn ich dann transparent mache, wie doof ihr das tut. Ihr wollt ja Opfer und mögt es gar nicht, wenn man eure Opferjagdt verkehrt. Und vergesst ja nicht, als Meute zu erscheinen. Das Schulterklopfen ist das einzige, was ihr anzubieten habt, da es an Inhalt fehlt.

    • 19. Februar 2013 um 14:07 Uhr
    • Erol Bulut
  504. 564.

    @ SB

    „Die Völker Syriens und des Libanon, so “Middle East Transparent” unter Berufung auf seine Quelle, erleiden unterdessen erhebliche materielle Not durch die Mafia-Connection aus syrischem Staat und Hisbollah“

    Jetzt geht es Mafia gegen Mafia, wenn die Berichte über die Nachschub-Route zu den Aufständischen via Balkan zutreffen (Jugo-Panzerfäuste für die Salafis als Busse für die Sünden von Bosnier- und/oder Albaner-Mafiosi).

    Ein gehobenes Peter Scholl-Latour Stadium mit extra Popcorn dürfte bevorstehen.

    • 19. Februar 2013 um 14:14 Uhr
    • Thomas Holm
  505. 565.

    @ EB

    Halten Sie das mal durch – bis zum letzten Levantiner.

    Ich werde mich mal bemühen, dass ein paar knackige Zitate von Ihnen Eingang in künftige Geschichtsbücher über den Untergang des Orients und die westliche Untätigkeit dazu finden.

    • 19. Februar 2013 um 14:19 Uhr
    • Thomas Holm
  506. 566.

    @ TH

    Mafia gegen Mafia

    Es ist jetzt schon mehr als das. Hizb’Allah nutzt ihre offiziellen und inoffiziellen Möglichkeiten, um Assad mit allen Mitteln zu unterstützen. Im Gegenzug investieren die Golfaraber erhebliche Mittel in die islamistische Opposition.

    Diesen Krieg kann man nicht mehr eindämmen.

    • 19. Februar 2013 um 14:31 Uhr
    • Serious Black
  507. 567.

    @ SB

    „Mafia gegen Mafia – Es ist jetzt schon mehr als das.“

    Logo, mir geht es um die speziellen PLS-Erkenntnisse, wonach Halunken und Verbrecher in Revolutionen den Ausschlag gäben (was, wenn man Stalins und Saddams Herkunft und Karriere-Auftakt bedenkt, nicht ganz von der Hand zu weisen ist)

    Jugendblase, Mafia-Engagement, tolle Ideologien, (ur)alte offene Rechnungen, Ressourcen dicke bis ohne (allzu schnelles) Ende, strategisch kriminelle Interessen (auf der einen Seite) und frustrierte bis halb entschlossene Interessen (auf der anderen Seite) Bammel, Leugnung und Verdrängung ring herum … was will man mehr vom Schlimmen* ?

    „Diesen Krieg kann man nicht mehr eindämmen.“

    Und damit ufert er aus. Allseits Richelieu in höchster Programmier-Form.

    Vom aussichtslosen Bauernkrieg direkt in den Dreißig-Jährigen Krieg.

    *Das Schlimme ist die Steigerungsform des Schlechten in Ermangelung des Bösen.

    „Schmutzige Zeiten“ – wenn es mit der Selbstkorrektur nicht in die Gänge kommt.

    • 19. Februar 2013 um 14:49 Uhr
    • Thomas Holm
  508. 568.

    http://www.timesofisrael.com/idf-said-to-plan-field-hospital-on-syrian-border/

    „in order to treat Syrian nationals wounded in the ongoing fighting and attempting to cross into Israel for medical assistance.“ … Derweil:

    hxxp://debka.com/article/22775/Assad’s-troops-retreat-from-Golan-leaving-Islamist-rebels-to-confront-Israel-

    PKK-Kurden für die Türkei und Jihadisten für Israel als neue Nachbarn, oder: die kunterbunten Toleranz-Tests für die Null-Probleme-Levante aus dem Hause Assad. Für Israel allerdings etwas heikler noch als für die Türkei:

    „The PKK took full advantage of this opportunity. Indeed, to curb the Kurdish offensive, Ankara was forced to enter into negotiations with PKK leaders for a settlement of their claims …

    Israel does not have that option because most of the Islamists fighting with the Syrian rebels are associated with al Qaeda and committed to jihad against the Jewish state.“

    Israel muss sogar verschweigen, wen es verarztet, damit es nicht mit dem Vorwurf der Parteilichkeit befeindet werden kann:

    „there was never any doubt that they were in fact Syrian conscripts wounded in the course of their unit’s withdrawal from the Golan. The argument against giving the soldiers medical treatment was that they were Bashar Assad’s troops and looking after them was tantamount to endorsing Assad’s hostile schemes and therefore unacceptable. It was settled by avoiding identifying the wounded men.“

    Dieser Assad ist wirklich der böse Hofnarr aller Aberwitz-Vorurteile des Gutmenschentums.

    • 19. Februar 2013 um 15:11 Uhr
    • Thomas Holm
  509. 569.

    @Holm

    wäre mal was Neues, wenn man sich hier nicht an meiner Person abarbeitet, sondern Aussagen zugrunde legt.

    Und Sie verdorbene Seele, der Untergang des Orients ist ein Weilchen her. Die Frage ist nur, ob es irgendwann eine Auferstehung gibt. Der Westen könnte helfen, wenn es auch hier nicht so viele Verkommene gäbe, die sich der Illusion hingeben, dass sie unter gleichen Bedingungen „besser“ wären. Als ob Menschen wie Sie nicht hier und in anderen Foren demonstrieren würden, wieviel Toleranz und Gier für Mord auch im Westen gepflegt wird.

    Solange dies so offesichtlich für jeden ist, auch für die im Orient, kann der Westen nur ein Beispiel sein, Mord nicht unter sich zu leben, sondern woanders mitzutragen. Dies sättigt die Gelüste, wie bei Ihnen und sichert gewissen Wohlstand. Moralisch nicht unbedingt ein vorbildliches Benehmen, aber der Nutzen ist nicht von der Hand zu weisen, wenn die Mordgelüste in anderen Regionen mitgelebt werden dürfen.

    • 19. Februar 2013 um 15:12 Uhr
    • Erol Bulut
  510. 570.

    569 eb
    Zb syrien. Wem soll der westen warum wie helfen ? Verraten sie es uns, dann machen wir weiter. Mit dem irak zb. ?

    • 19. Februar 2013 um 15:22 Uhr
    • ernsthaft
  511. 571.

    Da wird eine (selbst)mörderische Rivalität um den Orient ausgetragen:

    mit dem Potential zweier asozial-demagogisch-tyrannisch verblendeter/ verblendender Lemminge-Anführer-Schulen (von Wahabis und Khomeinis). Beide versuchen, sich als maximale Israel-Feinde zu profilieren und so ihr Spiel „über Bande“ zu betreiben. (wie beim Billard)

    Wer in einem solchen Spiel noch behauptet, dass „der Nahost-Konflikt“, oder „die Lage der Palästinenser“ … die Basis von dem ganzen Elend seien, der macht sich mitschuldig, an der Aufrechterhaltung einer fatalen Nebelwand, hinter der sich Zigtausende – mit allerbestem antisemitischen Gewissen – gegenseitig abschlachten.

    Es ist doch evident: Wenn diese Katastrophe einmal zu Ende geblutet sein wird (nach 10 bis 30 Jahren) dann wird man doch mal nachfragen (so 68-ger mäßig) wie es dazu kommen konnte (noch 10 bis 20 Jahre später). Das werden wir also nicht mehr alle erleben; aber an die Jüngeren:

    @ MM

    Sorgen Sie dafür, dass dieser Irrsinn abgerechnet wird, sobald sich da die Öffentlichkeit auch nur ein bisschen für interessiert !

    @ ernsthaft

    „Wem soll der westen warum wie helfen ? Verraten sie es uns, dann machen wir weiter. Mit dem irak zb. ?“

    Ist zwar nicht an mich gerichtet; aber trotzdem mein Senf dazu:

    Es ist alles zu spät. Seit wann genau, darüber mag und wird man streiten.

    Aber herauskommen wird, dass sich der Westen seine Handlungsfähigkeit selbst unterminiert hat UND hat unterminieren lassen.

    Weltkriege, Faschismus, Kommunismus, Kolonialismus, Kalter Krieg – alles völlig fatal falsch aufgearbeitet; alles in ein Großes Schwarzes Loch von (westlich-wissenschaftlicher) Zivilisation überhaupt als schuldig hinuntergespült.

    Übrig als das Gute, Reine, Wahre blieb die Dritte Welt und besonders eine Religiöse Erneuerung; und das von Anti-Impi-Links bis Konservativ.

    Die genaue Relation dazwischen wird länger ein Diskussionsthema bleiben.

    • 19. Februar 2013 um 15:41 Uhr
    • Thomas Holm
  512. 572.

    @e.haft

    Der „Westen“ befindet sich in Syrien in einer Situation, wo eine Hilfe für die einen Vernichtung für die anderen bedeutet. Da es dort auch nicht viele Bodenschätze zu sichern gilt, gibt es deshalb auch keinen Grund, „warum“ irgendeiner Partei dort geholfen werden sollte und dementsprechend auch kein „wie“.

    Das zu Syrien, was sich nur indirekt mit dem verbinden lässt, was ich gesagt habe. Der Westen könnte dem nahen Osten helfen, wenn er denn neben gewissen Wohlstand auch eine moralische Überlegenheit bieten würde, die man in vorbildlicher Weise lebt, so dass ein Nacheifern erstrebenswert wird. Eine, die nicht von Würstls untergraben wird, die hier den moralisch Überlegenen geben, aber nicht weniger barbarisch sind, als jene, die dort Kinder und Frauen abschlachten. Als ob es hier keine gäbe, die als Stütze von Massakern a la Cast Lead prahlen wollen.

    Verstehen Sie es zumindest, dass man als gutes Beispiel helfen kann. Dass Sie es nicht verstehen, ein gutes Beispiel zu sein, ist auch ein Grund, warum meine Worte ihnen fremd bleiben werden.

    • 19. Februar 2013 um 15:55 Uhr
    • Erol Bulut
  513. 573.

    @ Porno Hotte

    Indem die Ihnen ihre Ausländerhetze um die Ohren hauen während Sie “Horstiane” genannt werden, suggerieren sich meine kleinen Schwachköpfe, dass die mir was entgegen setzen würden.

    Hä?

    • 19. Februar 2013 um 16:18 Uhr
    • MRX
  514. 574.

    Ernsthaft 528

    Ich und verantwortlich für die Nazi-Massaker

    Ja, von mir aus. Wenn Du dann besser schlafen kannst

    • 19. Februar 2013 um 16:28 Uhr
    • cem gülay
  515. 575.

    @TH

    Da haben sie einmal die Gelegenheit, mal konkret zu werden, und dann sowas weaseliges:

    “Wem soll der westen warum wie helfen ? Verraten sie es uns, dann machen wir weiter. Mit dem irak zb. ?”

    Ist zwar nicht an mich gerichtet; aber trotzdem mein Senf dazu:

    Es ist alles zu spät. Seit wann genau, darüber mag und wird man streiten.

    Aber herauskommen wird, dass sich der Westen seine Handlungsfähigkeit selbst unterminiert hat UND hat unterminieren lassen.

    Weltkriege, Faschismus, Kommunismus, Kolonialismus, Kalter Krieg – alles völlig fatal falsch aufgearbeitet; alles in ein Großes Schwarzes Loch von (westlich-wissenschaftlicher) Zivilisation überhaupt als schuldig hinuntergespült.

    Alles klärchen, die Nahostpolitik ist schon immer in der Hand von Gutis gewesen. Kurios, das der Irak namentlich erwähnt wird; ihrem am Abgrund der Verständlichkeit schwebendem Statement* darf ich also entnehmen, das war so eine Taubennumer, oder was?

    *Schwebend selbstredend nur deshalb, weil es auf ihrer Seite des Abgrunds an festem Untergrund mangelt. Oder wo hat sich nahostpolitikrelevant für irgendein Kommunismus die westlich-wissenschaftliche Zivilisation als schuldig angedeihen lassen? Spielt das auf Antischahdemos in den 60ern an?**

    **Und wenn ja: Meinen sie, das hätte die westliche Nahostpolitik gesteuert?

    • 19. Februar 2013 um 16:36 Uhr
    • Boothby
    • 19. Februar 2013 um 16:49 Uhr
    • MRX
  516. 577.

    Lionel

    NSU- Grimms Märchen des 21 Jahrhunderts

    Da gebe ich Ihnen mal Logik Unterricht. Auch wenn es im Buch Kein Döner land schon von mir beschrieben wurden und meine Analyse nicht mal von den Bild Redakteuren in Frage gestellt wird, geschweige denn von PI oder Top-Journalisten alla Lau

    Die Versuche der absoluten Mehrheit aller Institutionen, die Morde als Pannen zu deklarieren ist unlogisch und für intelligente Menschen mit Migrationshintergrund eine Farce, natürlich auch für einige Bios.

    Ach, was bringt das schon

    • 19. Februar 2013 um 16:53 Uhr
    • cem gülay
  517. 578.

    Cela définit les dynamiques sociales du lieu, et c’est important pour l’Holocauste : si vous êtes Juif et que vous vivez dans un endroit où l’État-nation a été détruit, vos chances de survie sont très, très limitées ; mais si vous vivez dans un État – même si ce n’est qu’un État fantoche, un État allié, un État perverti – vos chances sont bien plus importantes. Les Juifs hongrois ont survécu jusqu’à ce que les Allemands arrivent et détruisent l’État hongrois. La Roumanie avait sa propre politique de massacre de Juifs, mais en tant qu’État souverain, elle a annulé cette politique en 1942. Les histoires roumaines et hongroises sont des histoires liées aux terres de sang, mais ce ne sont pas les mêmes histoires.

    http://www.laviedesidees.fr/Une-comprehension-authentique-du.html

    • 19. Februar 2013 um 17:01 Uhr
    • MRX
  518. 579.

    @Riexischmalspürli

    Ist niedlich, dass Sie ihr Penisunverständnis nochmal demonstrieren. Vor allem, dass Sie wieder was verlinken, was Sie mangels verstand selber wieder nicht verstehen.

    Ja, Erwachsenenbeschneidung ist das, worum es in der Studie geht. Wie sehr eine Onlinebefragung dafür geeignet ist, nachdem an der Beschneidung sich auch jene Internetgestörten abarbeiten, die die Herstellung einer Demagogie gegen Beschnittene für erstrebenswert halten, ist zumindest unter den weniger Demagogie Gierenden zweifelhaft. als ob es nicht genug Beispiele gäbe, wo sich solche Gestörten als Moslems ausgeben, um Klischees und Vorurteilen zuzuarbeiten.

    Darüber hinaus ist jede Wissenschaftliche Studie eher Zweifelhaft, die Erwachsenenbeschneidung zur Untersuchung nimmt und dann als Ergebnis Kinderbeschneidung zum Thema macht. Idioten mögen zwar ignorieren können, dass ein z.B. ein sehbehindertes Kind andere Sinne dann wesentlich mehr ausprägt, als ein im Erwachsenenalter einer Störung Ausgesetzter. Nichtidioten denken darüber nach und würden die Untersuchung an Erwachsenen nicht unwissenschaftlich transferieren.

    So bleibt Ihnen nur zu danken, dann Sie ein Buch verlinken, dass genau das bestätigt, was ich schon immer hier beanstandet habe. Durch das erzwingen der Verschiebung einer Beschneidung kann nur dem Ziel hingearbeitet werden, Beschnittenen (Moslems und Juden) damit Schaden zufügen zu wollen.

    Allerdings bleiben diese Studien nach wie vor sehr freudianisch oder politisch. Manche versuchen damit die Vorliebe von Frauen für beschnittene Penisse zu verarbeiten und andere wollen Moslems und7oder Juden einfach nur durch dümmliche Diffamierung schaden.

    Jeder der ein gesundes Sexualleben hat, weiß, dass der Sex mit der gleichen Frau mal himmlich intensiv und mal gnadenlos ungeil am Schwanz sein kann. Solange dieses Spektrum mit dem gleichen Penis (beschnitten oder unbeschnitten) möglich ist, ist es ohne spektrometrische Gehiraktivitätsmessungen wohl eher unmöglich, den Anteil der Vorhaut am Lustempfinden herauszufiltern.

    Dass sich erwachsene Männer mal etwas weniger Lustempfindlich sehen, wie in der von Ihnen verlinkten Studie oder mal Lustempfindlicher, wie in dieser Studie.

    hxxp://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3042320/

    Sex ist und bleibt im Wesentlichen subjektiv. Eine Online Studie bei einem so politisierten Thema mag zwar denen entgegen kommen, denen das Ergebnis gefällt, doch bei dem Stichprobenumfang (300 Beschnittene) zu anfällig für die Manipulationen derer, die sich in der eigenen Sexualität durch Vorhautlose bedroht fühlen. Die verlinken auch gern solche Studien, ohne zu verstehen, was sie tun und was sie selber von sich preisgeben. Zum Beispiel, von Sex nicht die geringste Ahnung zu haben.

    • 19. Februar 2013 um 17:02 Uhr
    • Erol Bulut
  519. 580.

    Die Rechte wir gewinnen. Erstmal müssen die traumatisierten Nachkriegsgenerationen mit ihren Nazi-Vätern sterben.

    Ihr werdet sehen. Sam wird recht behalten. Auch wenn es noch dauert.

    • 19. Februar 2013 um 17:03 Uhr
    • cem gülay
  520. 581.

    572 erol b.
    Das man ein gutes beispiel gibt setzt voraus das man etwas besser kann .
    Was kann der westen, genauer die menschen des westens besser ?
    Der germane ist nicht besser als der araber oder israeli. Das unterscheidet uns beide, sie erwarten vom westen mehr als von den menschen in nahost. So wie dort das zusammenleben verschiedener kulturen nicht wirklich gut funktioniert besteht diese gefahr auch bei uns. Weil wir es nicht besser können. Deshalb bin ich, ich wiederhole mich, skeptisch gegenüber einer stärkeren zuwanderung.

    • 19. Februar 2013 um 17:04 Uhr
    • ernsthaft
  521. 582.

    Ernsthaft

    Germanen und Ottomanen sind Brüder, beide mit dem Mörder Gen ausgestattet.

    • 19. Februar 2013 um 17:06 Uhr
    • cem gülay
  522. 583.

    574 cem
    Hab ich gesagt das du für die nsu morde verantwortlich bist ?
    Du bist deutscher ? Dann bist due genauso wie sauer oder ich entweder mitverantwortlich für nsu oder auch nicht. Für dich kannst du es dir aussuchen. Ich fühle mich nicht verantwortlich.

    • 19. Februar 2013 um 17:09 Uhr
    • ernsthaft
  523. 584.

    Ernsthaft

    Doch bist Du,

    Schuldig im Sinne der grimmischen Erzählungen und der Lügen für die Folge Generationen

    • 19. Februar 2013 um 17:11 Uhr
    • cem gülay
  524. 585.

    cem
    Mörder gen, nsu verschwörung, grimmsmärchen. Hast du die grüne fee kennengelernt ?

    • 19. Februar 2013 um 17:16 Uhr
    • ernsthaft
  525. 586.

    @Logikresistenten

    Purzelchen, indem Sie und andere mit „Horstiane“ KC in meine Nähe zu rücken Versuchen, dient das nur einem einzigen Ziel. Nämlich euch vorzugaukeln, dass eure echten oder vermeintlichen Zurechtweisungen ihr gegenüber auch mich treffen würden.

    Ich verstehe es ja auch. Jedes mal von mir abgewatscht zu werden, wenn ihr euch in dümmlichen Kommentaren mir gegenüber überbietet, schreit nach Kompensation.

    Aber wenn es euch hilft, euer Äffchengehabe mir gegenüber zu verdrängen, nennt KC ruhig weiter „Horstiane“. Es ist eure Entscheidung, wie sehr ihr darauf erpicht seid, die psychologischen Folgen eures Äffchengehabes zu dokumentieren.

    • 19. Februar 2013 um 17:17 Uhr
    • Erol Bulut
  526. 587.

    @ Porno Hotte

    Tja, da haben die Urologen mal wieder schlechte Nachrichten 😉

    Darüber hinaus ist jede Wissenschaftliche Studie eher Zweifelhaft, die Erwachsenenbeschneidung zur Untersuchung nimmt und dann als Ergebnis Kinderbeschneidung zum Thema macht.

    Von den Folgen von Beschneidungen bei Erwachsenen auf solche bei Kindern zu schließen ist – vorsichtig gesagt – zumindest methodisch weniger fragwürdig als negative Folgen ohne Belech zu leugnen. Logikversager.

    • 19. Februar 2013 um 17:18 Uhr
    • MRX
  527. 588.

    Aber wenn es euch hilft, euer Äffchengehabe mir gegenüber zu verdrängen, nennt KC ruhig weiter “Horstiane”. Es ist eure Entscheidung, wie sehr ihr darauf erpicht seid, die psychologischen Folgen eures Äffchengehabes zu dokumentieren.

    Ist da einer eifersüchtig?

    • 19. Februar 2013 um 17:19 Uhr
    • MRX
  528. 589.

    @ By

    Auf den Kalten Krieg geht zurück, dass man gar nicht auf die Idee kam, gegen das pro-faschistische Personal der Arabischen Putsch-Republiken so etwas wie eine Feindstaatenklausel anzuwenden.

    „Kurios, das der Irak namentlich erwähnt wird“

    Die ersten drei Wochen waren ganz ok. Die acht Jahre Verarschung hätte man sich sparen können; was jetzt nicht verhindert werden kann, hätte man auch schon damals als solches erkennen können. Sofern argumentiert wird, dass „sie aber eine („demokratische“) Chance verdient hätten“; bzw.: der Absicherung; würde ich halt sagen; na schön, aber das war das letzte Mal.

    Ist ja auch heute alles so, es geht „nur“ darum, wie man es sieht.

    „Spielt das auf Antischahdemos in den 60ern an?“

    Auf die Bereitschaft, einem „Persien-Bild des Bahman Nirumand“ …

    hxxp://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46197096.html

    … zu folgen und aus der Übung aus dem ganzen verlogenen Durcheinander eine Zweite Gründung der Bundesrepublik herbeizufeiern.

    http://books.google.de/books?id=9NWc19wyzVAC&pg=PA1574&lpg=PA1574&dq=cabora+bassa+kampagne&source=bl&ots=bwhzVbg4ri&sig=Z7dCGEn_sY2UFgqWZ-5wIvCHTlI&hl=de&sa=X&ei=oqMjUajcNIrCtQbJ1oGIDg&sqi=2&redir_esc=y#v=onepage&q=cabora%20bassa%20kampagne&f=false

    Anmerkung 10 auf S. 1574; Bundesregierung verunsichert, weil Blockfreie die vom SDS kolportierte Ostzonenpropagande aufgreifen beim Cabora Bassa Staudamm.

    Man hat diesem ganzen verlogenen und von NOWOSTI und ADN gesteuerten AntiFa/Ra-Morallmüll krass in sich hinein gefressen im Kalten Krieg.

    Anstatt zu sagen: Na gut Ihr Vollspassten, dann baut Ihr eben unter Erich Honeckers weiser Führung die Diktatur des Proletariats auf von Äthiopien bis Sambia; hat man herum gebuhlt, damit bloß nicht noch mehr von diesen Mengistus die Ostzone anerkennen.

    • 19. Februar 2013 um 17:20 Uhr
    • Thomas Holm
  529. 590.

    MRX

    Als Logiker Kollegen.

    Was sagen Sie zur angeblichen Pannenserie der NSU Aufklärung.

    Sie haben einen Gewissen Einfluss auf die „Konservativen“ hier

    • 19. Februar 2013 um 17:21 Uhr
    • cem gülay
  530. 591.

    590 cem
    Auch wenn nicht gefragt. Warum sollten x beamte ihren job riskieren ?
    Damit in 10 jahren 9 (?) türken ermordet werden können ?
    Und das heimlich still und leise ? So das unter den türken keine massenflucht zurück in die türkei einsetzt ?
    Also warum sollten sie die polizisten in x bundesländern ?

    • 19. Februar 2013 um 17:36 Uhr
    • ernsthaft
  531. 592.

    Ernsthaft

    Die Polizisten waren es nicht. Ihnen wurde verboten im rechten Milieu zu ermitteln. Am Ende waren es mutige Polizisten die den Scheiß der Verfassungsschützer aufgedeckt haben. Anonym! Auch die Aktenvernichtung Bundesweit wurde von ehrenhaften Beamten aufgedeckt.

    Die Rechte ist stark. Sie bleibt im Verborgenen, aber infiltriert haben sie etliche Institutionen.

    Das Neumann immer mit seinen wenigen Prozenten bei den Wahlen kommt, ist kein Beleg der Schwäche. Sie sind in der Nicht-Wählerschaft von ca 40% in Wartestellung.

    • 19. Februar 2013 um 17:43 Uhr
    • cem gülay
  532. 593.

    Ernstahft

    Für eine Ideologie riskiert man was. Solltest Du Wissen, wenn Du die Geschichte kennst oder aktuelles, vor allem in Nah-Ost ist doch ein Beleg.

    Mach hier nicht auf Naivling und dumm

    • 19. Februar 2013 um 17:45 Uhr
    • cem gülay
  533. 594.

    @e.haft

    Das unterscheidet uns beide, sie erwarten vom westen mehr als von den menschen in nahost.

    Natürlich erwarte ich mehr von Menschen, die nicht fürchten müssen, gleich eine Waffe an der Stirn zu haben.

    Ansonsten habe ich keinen Bock mit Ihnen über „Zuwanderung“ zu sprechen. Zu Komplex der Scheiß mit der Demoskopie und der Marktwirtschaft, wo die Abhängigkeiten von Markverhältnissen und Konsumenten nicht bewusst sind. Da müssten Sie schon bei Einfacherem mehr Durchblick haben und zwischen Vorbildfunktion und Zuwanderung nicht so sinnfreie Brücken bilden.

    • 19. Februar 2013 um 17:49 Uhr
    • Erol Bulut
  534. 595.

    Ernsthaft

    Und schau Dir die aktuelle Türkei an. Guck wer da wieder die absolute Macht hat, trotz des Versuches die Islamisten zu unterdrücken. Back to the Roots.

    • 19. Februar 2013 um 17:52 Uhr
    • cem gülay
  535. 596.

    cem
    Du stellst mutmaßungen an. Man sollte mutmaßungen als solche deutlich machen und sie nicht als fakten darstellen.
    Das deutlich mehr menschen rechts denken/fühlen als bei wahlen deutlich wird ist wahrscheinlich wahr. Das gehört aber in einem gewissen umfang in einer demokratie dazu. Viele menschen haben, ob zurecht oder nicht, ein unbehagen beim thema zuwanderung und das dürfen sie auch. Es ist ihr gutes recht auch wenn man immerwieder versucht sie umzuerziehen.

    • 19. Februar 2013 um 17:55 Uhr
    • ernsthaft
  536. 597.

    Ernsthaft

    Analysen sind legitim. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann kann jeder quatschen.

    Der Guru in dem. ist Sarrazin

    • 19. Februar 2013 um 17:58 Uhr
    • cem gülay
  537. 598.

    @Riexschmalspürli

    Von den Folgen von Beschneidungen bei Erwachsenen auf solche bei Kindern zu schließen ist – vorsichtig gesagt – zumindest methodisch weniger fragwürdig als negative Folgen ohne Belech zu leugnen. Logikversager.

    Der von Ihnen „Logikversager“ genannte muss Sie darauf hinweisen, dass es zwischen „leugnen“ und „nicht feststellbar“ Unterschiede gibt. Auch wenn Sie in Ihrem Äffchengehabe sich einem besseren Verständnis verwehren und mir Notgedrungen was zu unterstellen suchen, werden Si nichts anderes als Letzteres von mir zitieren können.

    Nicht ich bin es, der die Penisse von Beschnittenen schlechtreden musss, um mit meinen glücklich sein zu können. Es sind immer die Unbeschnittenen, die die Penisse von Beschnittenen als öffentliches Thema schlechtzureden versuchen. Wären Sie nicht so ein Logikvolldepp, könnten Sie aus diesem Umstand was lernen.

    • 19. Februar 2013 um 18:00 Uhr
    • Erol Bulut
  538. 599.

    Ernsthaft

    Ein weiteres Indiz für eine starke Rechte sind die Zahlen bei der Bio-Jugend, auch wenn es die Grauhaarigen nicht wahr haben wollen und in ihr Utopia leben

    • 19. Februar 2013 um 18:01 Uhr
    • cem gülay
  539. 600.

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/02/468911/syrien-christen-verteidige%E2%80%8Bn-moschee-muslime-beten-in-kirche/

    Ein Pendel-Schwenk auf Assad-Kurs; direkt bis Moskau:

    „Die russische Reporterin Anastasia der Online-Zeitung Vesti.ru hat im Jahr 2012 eine Dokumentation über den Syrien-Konflikt erstellt („Die Syrien-Tagebücher“). Es zeigt ein Volk im Befreiungskampf gegen ausländische radikale Islamisten und bewaffneten Rebellen, die damit beschäftigt sind Angst und Terror unter den Syrern zu verbreiten.“

    • 19. Februar 2013 um 18:02 Uhr
    • Thomas Holm
  540. 601.

    erol
    Kein bock ? okay-
    Nur soviel, das sie etwas nicht verstehen heißt nicht das es sinnfrei ist.
    Da gibt es noch andere möglichkeiten.

    • 19. Februar 2013 um 18:05 Uhr
    • ernsthaft
  541. 602.

    599 cem
    Bio jugend ? Welche zahlen ? Welche phänomene ?
    Trotz der leitmedien ?

    • 19. Februar 2013 um 18:16 Uhr
    • ernsthaft
  542. 603.

    Ernsthaft

    Um die 25%, mit steigender Tendenz und Du sagst selber, die Masseneinwanderung werden die Zahlen erhöhen. Deine Worte.

    Trotzdem würde mich Professor Rex Meinung interessieren, aber der quatscht nur mit seinem Liebling Erol

    • 19. Februar 2013 um 18:22 Uhr
    • cem gülay
  543. 604.

    Ernsthaft

    Nebenbei, habe ich letztens auf SR2 Kulturradio gegen eine weitere Eiwanderung plädiert.

    Also bin ich der Ober-Nazi

    • 19. Februar 2013 um 18:25 Uhr
    • cem gülay
  544. 605.

    Ernsthaft

    Das nennt man Cojones mit Verstand

    • 19. Februar 2013 um 18:27 Uhr
    • cem gülay
  545. 606.

    603 cem
    Meine worte. Richtig. Ich glaube nicht das eine starke zuwanderung, speziell von muslimen, (das thema ist zu belastet), konfliktfrei möglich ist. Verantwortung dafür tragen im wesentlichen auch die , die es uns anders darstellen wollen. Wir können es nicht besser als andere. Das ist eine ganz einfache, nicht rassistische position die ich schon länger habe.

    • 19. Februar 2013 um 18:30 Uhr
    • ernsthaft
  546. 607.

    Ernsthaft

    Es spielt keine Rolle ob Muslime, Zigeuner, Afrikaner( auch wenn alle Obama lieben) oder auch andere Kulturkreise. Wenn sie dem Staat nicht vorwärts bringen und auf der Tasche liegen oder die Öffentlichkeit nerven, dann ist es Kontraproduktiv.

    Nur müssen wir die „Linke“ Elite und ihr Trauma mit den Nazi-Verwandten aushalten.

    Wobei sie sich charakterlich ähneln, auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen.

    Stur und unnachgiebig bis zum Ende. Auch die Aggressivität ähnelt den Nazi-Vätern

    • 19. Februar 2013 um 18:36 Uhr
    • cem gülay
  547. 608.

    607 cem
    Für die „linke“ sind staat und gesellschaft voller nazis trotzdem glauben sie weiter an ihre träume , statt das zu realisieren was zum wohle der hier lebenden möglich ist.

    • 19. Februar 2013 um 18:40 Uhr
    • ernsthaft
  548. 609.

    Ernsthaft

    Verwechsele nicht die Kommunisten und die „Linksliberalen“

    Die Kommunisten sind die Rot lackierten Nazis oft aus kommunistischen Elternhäusern

    • 19. Februar 2013 um 18:43 Uhr
    • cem gülay
  549. 610.

    609 cem
    Zb beim thema globalisierung treffen sich rechts und links. Mittlererweise haben die rechten oft schon die stärkeren argumente. Das wird noch spannend

    • 19. Februar 2013 um 18:47 Uhr
    • ernsthaft
  550. 611.

    Ernstahaft

    War ein guter Austausch.

    Dieser Horst und Horstine Unsinn war ja nicht mehr auszuhalten

    • 19. Februar 2013 um 18:51 Uhr
    • cem gülay
  551. 612.

    @TH

    Man hat diesem ganzen verlogenen und von NOWOSTI und ADN gesteuerten AntiFa/Ra-Morallmüll krass in sich hinein gefressen im Kalten Krieg.

    Da rotze ich ein „Quatsch“ hin. Nicht, das es keine Idioten gegeben hätte, das die aber die Aussenpolitik gemanaget hätten, ist eher der von ihnen verorteten Frustausbeute zuzuordnen als tatsächlichen Realitäten. Man umschreibt das gerne luzid als „einen toten Gaul schinden“.

    Sie mögen keine Spontis, geschenkt, aber als die tatsächlich mal am Drücker waren, haben die ihre Pazifismusdoktrin in Warp 9,5 um den Term „Nie wieder Auschwitz“ ergänzt. Ging ratzfatz.

    Auf den Kalten Krieg geht zurück, dass man gar nicht auf die Idee kam, gegen das pro-faschistische Personal der Arabischen Putsch-Republiken so etwas wie eine Feindstaatenklausel anzuwenden.

    Auf den kalten Krieg vlt. schon, aber (OMG) doch nicht auf Gutis United. Das hat nix miteinander zu tun. Das Feindbild war damals noch a weng anders. Wissen sie doch besser als sonstwer. Über die Scheichs ham die sich ’73 erstmals wirklich aufgeregt. Dagegen können sie 68er-Randale voll kippen, das taugt für nicht viel mehr als den Rote-Socken-Kampagnen-Selbstbaukasten.

    Die ersten drei Wochen waren ganz ok.

    Über die ersten 100 Std. können wir gerne reden, aber schon erheblich früher als nach 3 Wo war das eine Scheißidee vor dem Herrn. Die Vielfalt, mit dem uns dieser Quatsch auf die Füsse gefallen ist, lässt sich kaum noch angemessen würdigen. Sind wir genaugenommen auch noch nicht mit durch.

    • 19. Februar 2013 um 18:51 Uhr
    • Boothby
  552. 613.

    611 cem
    Danke gleichfalls.

    • 19. Februar 2013 um 18:57 Uhr
    • ernsthaft
  553. 614.

    @Cem

    Die Rechte ist stark. Sie bleibt im Verborgenen, aber infiltriert haben sie etliche Institutionen

    Dann ist ja gut; wenn die den Marsch fertig haben, singen die vermutlich Hare Krishna. Märsche durch die Institutionen haben diese sonderbare Wirkung. Selbst Daniel la rouge warnt jetzt vor der Staatsverschuldung.

    Im Ernst: Dies Wochenende in DD wars so öde, das sich die Dödel von der Antifa aus lauter Langeweile zum Schluss von den Bullen haben rechts ran tragen lassen. Ich hatte andererseits schon länger keinen anständigen Ska mehr gehört.

    • 19. Februar 2013 um 18:59 Uhr
    • Boothby
  554. 615.

    Boothby

    Einfach zuwenig Sonne, da ist man auf Krawall aus.

    Gauck richtet es schon, der Papst geht ja ins Kloster

    • 19. Februar 2013 um 19:01 Uhr
    • cem gülay
  555. 616.

    @Cem

    Einfach zuwenig Sonne, da ist man auf Krawall aus.

    War ganz harmlos.

    Gauck richtet es schon

    Das sieht Kolat ja nun ganz anders.

    der Papst geht ja ins Kloster

    Ins Frauenkloster, dieser Lüstling. Der weiß, wie man kündigt.

    • 19. Februar 2013 um 19:15 Uhr
    • Boothby
  556. 617.

    Boothby

    Der Papst geht ins Kloster und der Katholizismus steht allgemein am Pranger.

    Da wollte man den Islam besiegen, kriegt es nicht hin und stürzt sich auf die Katholiken und macht sie in kürzester Zeit platt und Ratzinger geht heulend davon

    Slapstick pur

    • 19. Februar 2013 um 19:19 Uhr
    • cem gülay
  557. 618.

    @Cem

    Ach, dem Katholizismus geht es so schlecht nicht. Allerdings werden die sich hüten, noch mal so einen Intelektuellen zum Boss zu machen. So ein Seelsorger wäre vlt. eine gute Wahl. Und die Haare soll er schön haben.

    • 19. Februar 2013 um 19:36 Uhr
    • Boothby
  558. 619.

    @ NN

    Mrx war kaltbaden.
    Das Rechtsradikale in en ‚Diensten‘ (nicht bei der Polizedi ) Ermittlungen beihindert haaen möchte ich nicht völligtausschlieszen.
    Ihre 40% These ist Quatsch.

    • 19. Februar 2013 um 19:51 Uhr
    • mrx
  559. 620.

    @ cg
    Sorry

    • 19. Februar 2013 um 19:54 Uhr
    • mrx
    • 19. Februar 2013 um 20:34 Uhr
    • mrx
  560. 622.

    Das thema roma ist in der zeit angekommen. Die kommunen klagen über finanzielle belastungen. Ich dachte migranten machen arbeiten die deutsche nicht machen wollen und muß man migranten nicht als chance sehen ?
    Warum kommen die überhaupt ? Kennen die den armutsbericht nicht ? Wie schrecklich das leben der armen in d ist ?
    Warum klappt die integration in den anderen ländern nicht ? Warum sollte sie bei uns klappen ? Sind wir „besser“ als die menschen in südosteuropa ?
    Wir sollten die roma da unterbringen wo sie am meisten akzeptiert werden. In den „grünen“ stadtteilen.

    • 19. Februar 2013 um 20:49 Uhr
    • ernsthaft
  561. 623.

    563 etc

    @EB
    Daß wie zwei Hübschen angesichts gemeinsamer Fans dennoch nicht vom Schicksal zum Traumpaar dieses Blogs der Vielfalt auserkoren sind, war ja bereits bei unseren ersten Begegnungen zur Heiligen Vorhaut erkennbar.
    Worin diese Fans bei unseren ansonsten sehr überschaubaren thematischen Überschneidungen die Gemeinsamkeiten sehen, beschäftigt mich nicht weiter – ich find‘ diese „Nickerei“ nur recht arm und einfallslos.
    Ihre Vorgeschichte hier im Blog kenn‘ ich nicht und weiß insofern auch nicht, ob Ihr aufgeblasenes Ego aus meiner Sicht Aktion oder Reaktion ist – oder einfach Ihre Natur. 😉

    Sie bescheinigen mir bei der Gelegenheit „dumpfbackige Ausländerhetze“, was ich ungefähr so ernst nehme wie Ihre Erzählungen aus 1001 Nacht.

    Falls Sie sich aktuell auf diesen Fall hier beziehen:
    bei den Beteiligten handelte es sich durchaus nicht nur um Ausländer!
    http://www.merkur-online.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/massenvergewaltigung-muenchner-wohnung-meta-2756596.html
    Laut Angaben in der Münchner Abendzeitung waren außer dem 19jährigen aus Togo zwei türkische Staatsbürger (19 und 23) und 2 Deutsche, d.h., aus der Türkei und Afghanistan stammende 19jährige beteiligt, 1 Türke oder Türkin (19) und ein/e Deutsche/r (19) woher auch immer haben angeblich „nur zugesehen“.
    Ich weiß nicht, ob die beiden 15-, bzw. 16-jährigen Mädchen ebenso ihre Wurzeln im Ausland haben – einiges spricht eher dagegen.
    In jedem Fall ist es eine kaum vorstellbare schockierende Tat, die das Leben der Mädchen nachhaltig prägen wird.
    Daß man darüber dann seitens der Staatsanwaltschaft noch nicht einmal berichten will, und der Staatsanwalt erklärt, er mache „den besonderen Schutz geltend, den minderjährige Opfer und Täter genießen“, dann empfinde ich das als eine erneute Erniedrigung der beiden Mädchen.
    Und ebenso als eine Verletzung der Informationspflicht der Bevölkerung, die man durch Aufklärung vor solchen Verbrechen zu schützen versuchen muß. Denn einige der Beteiligten, teils sog, „Proper-Kids“ (welche Ironie!) dürften schnell wieder auf freiem Fuß sein und wie auch mögliche Nachahmer weiter Menschen gefährden.

    Die Münchner Behörden müssen den Bericht über diesen Vorfall wohl auch für „ausländerfeindlich“ gehalten haben und haben ihn vorsichtshalber zu unterdrücken versucht.

    Als „ausländerfeindlich“ sehe ich das an, was diese Jugendlichen getan haben – denn deutlicher kann man Zorn und Empörung der Bevölkerung nicht auf sich ziehen!

    „… Kaum angekommen, begann dort gegen 1.45 Uhr für die beiden jungen Mädchen ein Martyrium, das offenbar mehr als zwei Stunden lang andauerte. Mehrere der jungen Männer fielen über die Schülerinnen her: Die Opfer wurden von den Tätern festgehalten und sexuell missbraucht – sie wurden entkleidet, begrapscht und mindestens eine der Schülerinnen offenbar auch mehrfach vergewaltigt. Gegen 3.45 Uhr endlich gelang es beiden Opfern, aus der Wohnung zu entkommen. Sie flüchteten zu einem Nachbarn und baten diesen um Hilfe, der daraufhin die Polizei verständigte. Mehrere Streifenwagen eilten zu dem Wohnhaus in der Blumenau. Die Polizei konnte zunächst sieben aus der Täter-Gruppe noch an Ort und Stelle festnehmen. Der achte Beschuldigte konnte ermittelt und kurze Zeit später ebenfalls festgenommen werden….“

  562. 624.

    Hier geht’s weiter, @ernsthaft:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/armutseinwanderung-gefahr-fuer-den-sozialen-frieden-12085341.html

    „..Die Zahl der Armutseinwanderer aus Rumänien und Bulgarien nach Deutschland hat sich von 64000 im Jahr 2007 auf 147000 im Jahr 2011 mehr als verdoppelt. Im ersten Halbjahr 2012 stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 24 Prozent. Und wenn vom 1. Januar 2014 an die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bulgaren und Rumänen in Europa gilt, könnte die Zahl weiter steigen. Besonders betroffen sind Großstädte wie Frankfurt, Mannheim, München, Dortmund oder Duisburg. Sie alle fürchten von 2014 an eine weitere Steigerung der Sozialkosten. Allein Duisburg rechnet mit Mehrausgaben von mehr als 18 Millionen Euro im Jahr, in Mannheim rechnen die Stadt und das Jobcenter mit Mehrausgaben von knapp 30 Millionen Euro pro Jahr…“

    Das wird ab 1.Januar 2014 katastrophal werden!

    „..Die sozialen und kulturellen Konflikte, das Wohlstandsgefälle zwischen den Lebensverhältnissen in Osteuropa und einer deutschen Großstadt sind nun schon seit Jahren in nur wenige Quadratkilometer großen Stadtteilen Dortmunds, Offenbachs oder Mannheims zu besichtigen. Es beginnt beim fehlenden Impfschutz, dem vermehrten Auftreten von multiresistenten Tuberkulose-Infektionen und endet bei einem deutlichen Anstieg von Sozialausgaben und den Aufwendungen für die Krankenversorgung. „Kindeswohlgefährdung durch unzureichende Wohnverhältnisse“, heißt es in einer Tabelle mit einer Analyse der Situation in München. Die Antwort nicht nur der bayerischen Landeshauptstadt lautet: „Inobhutnahme“. In Dortmund mussten 2011 schon 45 rumänisch- oder bulgarischstämmige Kinder aus ihren Familien genommen werden, was alleine mit einer Million Euro zu Buche schlug. Nach der vollständigen Arbeitnehmerfreizügigkeit von 2014 an rechnet Dortmund mit hundert Fällen und Kosten von 2,2 Millionen Euro jährlich. Schon heute sind auch in Mannheim zehn Prozent der Einwanderer aus Bulgarien und Rumänien noch im Kindesalter…“

    Im letzten Winter hat die Stadt Berlin schon eine halbe Million ausgegeben, um die Kinder der eingewanderten Osteuropäer zu impfen.
    Diese geballte Armutszuwanderung kann auch medizinisch zu erheblichen Problemen führen.

    Jetzt warnen die Städte wie bereits zuvor der NRW-Minister Guntram:
    „Darüber hinaus nutzen inzwischen auch rechte Gruppen die Situation für ihre ideologischen Zwecke.“

    Als ob die in politischer Verantwortung wie der Bund und die EU das nicht seit Jahren hätten absehen können!
    Aber die Rechten sind’s schuld, weil die die Probleme nicht verschweigen. Grotesk!

    Ich habe 2 Freundinnen mit verwandschaftlichen, bzw. freundschaftlichen Beziehungen nach Rumänien: die lächeln nur gequält, wenn man sie auf die Integrationschancen rumänischer Armutsflüchtlinge anspricht.
    Angeblich haben sich einige Firmen, die dort Standorte aufgemacht hatten, inzwischen aufgrund der schlechten Arbeitsleistungen wieder zurückgezogen.
    Und dadurch, daß man die paar gut Ausgebildeten nach Westen lockt, verschlechtert man die Lebensbedingungen dort noch mehr – und löst weitere Armutsmigration aus.

  563. 625.

    Der Innenminister schreibt:
    „Die Migrationspolitik zählt mit der Asyl- und Flüchtlingspolitik, der Arbeitsmarkt und EU-Binnenmarktpolitik zu den zentralen Themen der Innenpolitik. Insbesondere die Gewährleistung des friedlichen und demokratischen Zusammenlebens von Menschen mit unterschiedlichem nationalen, religiösen und kulturellen Hintergrund spielt dabei eine besondere Rolle.“
    Noch einmal:
    „Insbesondere die Gewährleistung des friedlichen und demokratischen Zusammenlebens von Menschen mit unterschiedlichem nationalen, religiösen und kulturellen Hintergrund spielt dabei eine besondere Rolle.“
    So, so!
    Aussage?
    Null!
    http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Migration-Integration/migration-integration_node.html;jsessionid=186DFD0AC31738A5C568CBC80823AB09.2_cid287

  564. 626.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13437128/Merkel-beklagt-hohe-Zahl-von-Migranten-Straftaten.html

    „Jugendkriminalität und Gewalt sind aus Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel unter Migranten ein größeres Problem als unter deutschstämmigen Jugendlichen. „Wir müssen akzeptieren, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist“, sagte die CDU-Chefin in ihrer Internet-Videobotschaft . „Deshalb ist das Thema Integration eng verbunden auch mit der Frage der Gewaltprävention in allen Bereichen unserer Gesellschaft.“
    sagte Frau Merkel im Juni 2011.

    Seit dem November 2011 scheint sich dieses Problem auf wundersame Weise gelöst zu haben – jedenfalls höre ich nur noch vom Thema „NSU“.

  565. 627.

    Der BMI hat sich im Heutejournal zum Thema Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien zu Wort gemeldet.
    Die hohe Politik hat nach unzähligen Interventionen in den letzten 4 Jahren endlich Handlungsbedarf erkannt. Bravo!

    • 19. Februar 2013 um 22:23 Uhr
    • Lionel
  566. 628.

    – Städtetag –

    Der Städtetag kritisiert, dass nach den geltenden EU-Richtlinien und dem nationalen Freizügigkeitsgesetz
    die einreisenden Arbeitnehmer oder Selbständigen
    • weder „ausreichende Existenzmittel“
    • noch einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz nachweisen müssen.
    „So werden die betroffenen Kommunen, in denen sich die Menschen aufhalten, zum Reparaturbetrieb für die Regelungsdefizite der Bundesregierung bei den EU-Beitritten.“
    Die Kommunen müssen für die Armutseinwanderer
    • Notunterkünfte zur Verfügung stellen,
    • für eine medizinische Grundversorgung aufkommen sowie
    • andere Sozialleistungen übernehmen …

    Der Städtetag erwartet noch größere finanzielle Belastungen, wenn … von 2014 an die völlige Niederlassungsfreiheit in Kraft tritt.

    Der kommunale Spitzenverband schlägt Maßnahmen auf Landes-, Bundes- sowie auf europäischer Ebene vor:
    • So könnte zur Sicherung der Krankenversorgung ein Gesundheitsfonds eingerichtet werden.
    • Die Überprüfungsmöglichkeiten bei einem Verdacht auf Scheinselbständigkeit müssten verbessert werden.
    • Zudem müssten die Kommunen ein Mitspracherecht bei Fragen der EU-Erweiterung erhalten.
    • Der Städtetag schlägt ferner vor, „Integrationskommissare“ in die Herkunftsländer zu schicken. Um Diskriminierung zu bekämpfen und Armutsflüchtlinge zu integrieren, sei eine gesamteuropäische Strategie gemeinsam mit den Herkunftsländern notwendig.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/appell-an-bund-laender-und-eu-staedtetag-besorgt-ueber-armutseinwanderung-12080995.html

  567. 629.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/228#/beitrag/video/1846042/ZDF-heute-journal-vom-19-Februar-2013
    Ihre Duisburger Integrationstante, @leon, braucht „Töpfe“! Das Wort Geld nimmt man dann wohl irgendwann nicht mehr gerne in den Mund. 😉

    Der migrationsforschende Herr Bade zu Roma:
    „kleine Parallelgesellschaften, die nur geschlossenen integriert werden können“
    :) :) :)

    Wieviele Rumänen und Bulgaren denn nun schon insgesamt in den letzten 7 Jahre gekommen sind, verschweigt dieser Bericht sehr dezent.

    Ich glaube nicht, daß Friedrich was erreicht.
    Und in den nächsten 9 Monaten werden noch mehr kommen, die befürchten, daß die Freizügigkeit in irgendeiner Weise doch noch eingeschränkt wird.

    22.45 heute Maischberger zu Einbruch und Diebstahl.

  568. 630.

    jedenfalls höre ich nur noch vom Thema “NSU”.

    Man könnte mit ähnlich erstaunlichem Erkenntniswert feststellen oder behaupten:
    „jedenfalls höre ich nur noch vom Thema FDP…, jedenfalls höre ich nur noch vom Thema Immobilienpreisexplosion …, jedenfalls höre ich nur noch vom Thema Papstrücktritt …, jedenfalls höre ich nur noch vom Thema Iran-Europa …, jedenfalls höre ich nur noch vom Thema …“

  569. 631.

    Ja, die Töpfe – die Integrationstante darf sich schon einmal nach einem anderen Aufgabenbereich umsehen…, wurde mir geflüstert.

    Langsam kommt Dampf in den Kessel – nach Jahren der Ignoration. Unglaublich!

    • 19. Februar 2013 um 23:08 Uhr
    • Lionel
  570. 632.

    629 kc
    Einbruch und diebstahl ? Immer daran denken : wegsperren hilft nicht…..

    • 19. Februar 2013 um 23:09 Uhr
    • ernsthaft
  571. 633.

    630
    @P.
    Netter – hilfloser – Versuch.

  572. 634.

    633
    Und was sich Ihnen wohl nicht erschlossen hat:
    es geht natürlich um das, was man von Frau Merkel oder in anderen offiziellen Regierungsverlautbarungen hört.

  573. 635.

    Und was sich Ihnen wohl nicht erschlossen hat:
    es geht natürlich um das, was man von Frau Merkel oder in anderen offiziellen Regierungsverlautbarungen hört.

    Einrichtungen wie Fernsehen oder Tages-/Wochenzeitungen scheinen Ihnen unbekannt zu sein. Nur so jedenfalls lässt sich Ihre völlige Unkenntnis des (von mir zitierten recht kleinen Anteils des) von Merkel und Co. geäußerten weitgespannten (Dauer-)Themen-Kommentar-Spektrums erklären.

  574. 636.

    PS – es ist ergo offensichtlich davon auszugehen, dass – aus denkbaren deutlich ressentimentgeleiteten Gründen? – die Untersuchung der spektakulären ‚NSU‘-Pannen nicht recht ist?

  575. 637.

    … dass Ihnen – aus denkbaren deutlich ressentimentgeleiteten Gründen? – …

  576. 638.

    http://www.telegraph.co.uk/news/9875954/Muslim-preacher-urges-followers-to-claim-Jihad-Seekers-Allowance.html

    „Anjem Choudary was secretly filmed mocking non-Muslims for working in 9-5 jobs their whole lives, and told followers that some revered Islamic figures had only ever worked one or two days a year.
    “The rest of the year they were busy with jihad [holy war] and things like that,” he said. “People will say, ‘Ah, but you are not working’.
    “But the normal situation is for you to take money from the kuffar [non-believers]. …

    He went on to tell a 30-strong crowd: “We are going to take England — the Muslims are coming.”

    Ridiculing the daily lives of UK workers, Choudary said: “You find people are busy working the whole of their life. They wake up at 7 o’clock. They go to work at 9 o’clock.
    “They work for eight, nine hours a day. They come home at 7 o’clock, watch EastEnders, sleep, and they do that for 40 years of their life. That is called slavery.”

    Choudary, a father-of-four, claims more than £25,000 a year in benefits, £8,000 more than the take-home pay of some soldiers fighting the Taliban in Afghanistan, according to the Sun, which covertly filmed the preacher at three meetings.

    At another meeting in Slough infiltrated by the Sun, Choudary was filmed proclaiming that Islam was taking over Europe.

    “Now we are taking over Birmingham and populating it,” he said.
    “Brussels is 30 per cent, 40 per cent Muslim and Amsterdam. Bradford is 17 per cent Muslim.

    “These people are like a tsunami going across Europe. And over here we’re just relaxing, taking over Bradford brother. The reality is changing.”“

    • 19. Februar 2013 um 23:59 Uhr
    • Thomas Holm
  577. 639.

    http://www.dw.de/obama-blocks-help-for-syrian-rebels/a-16609732?maca=en-rss-en-world-4025-rdf

    „Assad feels comforted by US statements. „If a statement comes out of Washington saying, ‚The Pentagon has prepared plans for intervention in Syria to control chemical weapons in case Assad falls.‘ If I were Assad I would interpret this as a message of support,“ he said. „Because they are more worried about me falling than about me being there. As long as I am killing my people they don’t care. They would intervene if I fall, which means they would rather I hang in there.““

    • 20. Februar 2013 um 00:18 Uhr
    • Thomas Holm
  578. 640.

    @ Publicola
    Es ging bei kc’s #626 unschwer zu erkennen um die Art und den Umfang der Berichterstattung zum Thema ‚Gruppenbezogene Gewaltkriminalität‘.
    Meines Wissens hat keines der zahlreichen biodeutschen Gewaltopfer ausländischer Täter mit zumindest indirekter gruppenbezogener Motivation eine Einladung nach Bellevue bekommen. Ich wüsste auch nicht wozu das gut sein sollte.
    Sollte man das einführen dann hat Gauck einen richtigen full time job am Hals.

    • 20. Februar 2013 um 00:49 Uhr
    • Bredow
  579. 641.

    http://www.miamiherald.com/2013/02/19/v-fullstory/3242833/pro-assad-militia-now-key-to-syrian.html

    „“My cousin is 17. He drives a tank and can fire it,” Amal said. …

    Syrians familiar with the militia also say that some of its leaders have been sent to Iran for training, much the way Hezbollah fighters and Iraqi Shiite militias trained there in past years.

    The United States declared the group, known in Arabic as Jaish Shabi, a terrorist organization in December at the same time that it named a rebel faction, the Nusra Front, as an alias for al Qaida in Iraq. …

    “Iran would like to see something in place after Assad falls,” Fulton said. …

    the rise of the militia had led to a breakdown in law and order in her area, as it supplanted the authority of more traditional police forces. ..

    Many people volunteered because it’s a powerful position,” he said. “There are many teenagers in the militia. They are untouchable.”

    Alle wesentlichen Kriegsparteien sind glücklich von Westen als Terroristen anerkannt; da kann sich das Mitleid dann ja ganz auf die armen Kugeln konzentrieren, die leider auch daneben fliegen.

    Damit ist der politische Real-Islam zu etwas geworden, was sich nach der Bewertung des Westens (Obama-Amerikas !) am besten selbst komplett ausrottet. Man bräuchte es nur auch noch zu sagen und die Welt würde wieder stimmen.

    • 20. Februar 2013 um 01:12 Uhr
    • Thomas Holm
  580. 642.

    Ab jetzt sind syrische Opferzahlen Erfolgsmeldungen in der Überwindung von islamistischem Extremismus. Bis keiner mehr übrig ist; und das ohne einen westlichen Stiefel auf dem Boden. Der Obama hat’s drauf.

    • 20. Februar 2013 um 01:15 Uhr
    • Thomas Holm
  581. 643.

    Morgenmagazin schweigt gerade tot.

    • 20. Februar 2013 um 08:07 Uhr
    • mrx
  582. 644.

    holm
    Unterschätzen sie nicht den einfluß des militärisch/industriellen komplexes. Beispielsweise die hersteller von drohnen dürften ziemlich stinkig sein. Stellen sie sich mal vor das greift um sich, zb in und um afghanistan, kaum noch bedarf an drohnen. Kaufen wir die dann ? Das wird teuer.

    • 20. Februar 2013 um 08:24 Uhr
    • ernsthaft
  583. 645.

    643 mrx
    Die roma kommen mit kind und kegel. Aus der diskussion um das betzreuungsgeld wissen wir das 1jährige in die kita gehören. was machen wir nur mit den älteren roma kindern ? Und den erwachsenen ? Dürfen sie ihre identität bewahren ? Ist es nicht kulturimperialismus wenn wir ihnen unsere werte (gibt es die überhaupt ? eigentlich gibt es „uns“ ja garnicht)aufdrängen ? Wahrscheinlich ist es am wichtigsten das wir mit ihnen und ihren lebensformen leben lernen, wir müssen lernen ihre werte zu akzeptieren. Das machen wir bei anderen zuwanderern doch auch. Alles wird gut.
    Ich geh gleich mit meinem hund spazieren und dann zum yoga. Dann schau ich noch entspannter und lästerlicher was sich so abspielt.

    • 20. Februar 2013 um 08:39 Uhr
    • ernsthaft
  584. 646.

    @e

    Sie eulen nach Athen. Der Prof. befürwortet unkontrollierte Einwanderung.

    • 20. Februar 2013 um 08:44 Uhr
    • unlimited
  585. 647.

    @ ernsthaft

    „…und dann zum yoga“

    Multikulturalist!

    • 20. Februar 2013 um 08:44 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  586. 648.

    Der Kommentarbereich zu „EU-Osterweiterung“ wurde aus volkspädagogischen Gründen ausgesetzt und wird erst um 12 Uhr wieder geöffnet. 😉

    • 20. Februar 2013 um 08:46 Uhr
    • Lionel
  587. 649.

    Assad bekommt noch mehr Feinde:

    Gelangweilte Salafisten verlassen Gaza, um gegen das syrische Regime zu kämpfen.

    http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?id=303722

    • 20. Februar 2013 um 09:02 Uhr
    • Serious Black
  588. 650.

    648
    @Leon
    Danke für den Hinweis. Gestern hatte ich den Artikel noch gar nicht gesehen und eben nur überflogen.
    Ca. eine halbe Million Menschen sind demnach bis Ende 2011 aus Rumänien und Bulgaren eingewandert. Bis Ende 2013 dürfte man mitsamt der Illegalen bei knapp einer Million gelandet sein.

    „125. Dieser Kommentarbereich ist über Nacht geschlossen
    Liebe Damen und Herren,

    dieser Kommentarbereich wird Ihnen heute Nacht leider nicht zur Verfügung stehen. Morgen um 12 können Sie die Diskussion wieder aufnehmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    David Schmidt“

    Das ist wirklich süß!
    Threads kann man halt leichter schließen als nationale Grenzen innerhalb der EU!

  589. 652.

    # 640 ‘Gruppenbezogene Gewaltkriminalität’

    zwei klitzekleine Unterschiede:

    a – bei den NSU-Tötungen waren (indirekt) vermutlich / offenbar (subalterne Teile von) Staatsorgane(n) involviert;
    b – bei der Investigation der Verbrechen wurde den Getöteten bzw. deren Familienangehörigen über eine sehr lange Zeit die (Mit-)Schuld angelastet.

    • 20. Februar 2013 um 10:09 Uhr
    • Publicola
  590. 653.

    636//
    @P.

    „PS – es ist ergo offensichtlich davon auszugehen, dass – aus denkbaren deutlich ressentimentgeleiteten Gründen? – die Untersuchung der spektakulären ‘NSU’-Pannen nicht recht ist?

    dass Ihnen – aus denkbaren deutlich ressentimentgeleiteten Gründen? –“

    Nein, Sie „infames kleines Miststück“ – um meine warmen Worte von vor einigen Wochen zu zitieren – es ist vielmehr offensichtlich davon auszugehen, daß Sie aus „denkbaren ressentimentgeleiteten Gründen“ nicht davor zurückschrecken mir in schöner Regelmäßigkeit Auffassungen und Absichten zu unterstellen, die mich je nach Thema in irgendeiner Weise diskreditieren sollen.

    Auch wenn es Ihnen in Ihrer kleinen Welt aus Kursiv- und Fettdruck, eckigen und runden Klammern nicht vorstellbar ist: ich erwarte von Politik und Öffentlichkeit, daß sie sich sowohl mit der Aufklärung der NSU-Vorgänge als auch mit der hohen Gewaltbereitschaft unter jugendlichen Migranten beschäftigen können – und mit einer Vielzahl weiterer Themen – so wie ich das auch kann.

  591. 654.

    @ SB

    „most of the Palestinians who have joined the rebels in Syria were members of radical Salafi and Jihadi groups in the Gaza Strip.“

    Jugendblase. Bei jeder halbwegs funktionierenden Ideologie kämen da aber die Polit-Kommissare vorbei und es würde Genickschüsse nur so hageln.

    Die Spassten ziehen einfach in den nächsten Krieg, obwohl der, in dem sie stecken, noch gar nicht vorbei ist ? Schlachtenbummler, Marodeure sowas.

    Finde ich aber hochinteressant, dass der Hamas das ja keineswegs ungelegen kommen muss: die große Salafisten-Vertilgung in Bilad as Sham.

    Man produziert etwas*, um dessen Entsorgung man sich alsbald zu kümmern hat.

    *Menschen

    • 20. Februar 2013 um 10:41 Uhr
    • Thomas Holm
  592. 655.

    Sie “infames kleines Miststück“ … ich erwarte von Politik und Öffentlichkeit, daß sie sich sowohl mit der Aufklärung der NSU-Vorgänge

    @ KC – Nein. Bitte bei der Wahrheit der Fakten bleiben:
    Sie haben sich ganz offensichtlich darüber echauffiert und es übelgenommen, dass die NSU-Tötungen in der Öffentlichkeit von Repräsentanten des Staates debattiert werden.

    • 20. Februar 2013 um 11:09 Uhr
    • Publicola
  593. 656.

    Ich hatte mal ‚ne niedliche Postkarte mit dem Aufdruck:
    „Wenn Du mich mal verläßt, kann ich dann mitkommen?“

    Die sollte ich schon mal an Cameron schicken.

    Das hier schreibt ein britischer EU-Parlamentarier, dessen laut Wikipedia „rechtspopulistische“ Partei im EP mit 13 Sitzen (16,5% der UK-Wählerstimmen) vertreten ist.
    (Interessanterweise hat diese Partei bei nationalen Wahlen 3,1 % und keinen Sitz im Parlament erhalten, d.h. die Wähler wissen schon sehr wohl zwischen GB und EU zu unterscheiden.

    „.. The government is frightened to predict how many Bulgarians and Romanians will move here because the previous administration grossly underestimated the numbers in 2004. It predicted fewer than 20,000 eastern Europeans would arrive but Office for National Statistics figures show more than 600,000 were working in Britain last year. Already, statistics have shown that Romania’s population has fallen by more than 12 per cent since 2002 as hundreds of thousands leave the poverty-stricken nation for richer countries such as Britain….

    A recent investigation also claimed that large numbers of Romanians are working in the UK as Big Issue vendors while also claiming benefits. Almost one in three Big Issue sellers – 700 out of a nationwide force of 2,250 registered vendors according to the magazine – was said to have come from Romania. Currently 90 per cent of cash point fraud is allegedly perpetrated by Romanian gangs; a Romanian pick pocket gang committed over 180 robberies and organised crime is rife, transporting their gangs by bus. They are said to exploit children to beg and steal; they are dubbed the new ‚Fagins‘ by many…

    The Bulgarian administration is corrupt to the core, funded by the European Union. If the rot is at the top, that can filter down. The pure economics of these countries will dictate the migration numbers. Bulgaria has the lowest average income in the EU. Poland has a gross domestic product per capita of $13,000 but Bulgaria’s GDP per capita is just $7,300. There are 30 million inhabitants in Bulgaria and Romania….“

    Read more: http://www.publicserviceeurope.com/article/2686/uk-cannot-afford-eu-open-borders-any-longer#ixzz2LQpvdx30

    In der gestrigen ZDF-heute-Sendung erklärte der auf mich immer wie direkt aus einem Wölkchen gefallene Innenminister Friedrich, Deutschland könne nicht gleichzeitig Milliarden für den Aufbau von Rumänien und Bulgarien aufwenden und gleichzeitig einen erheblichen Teil der Bewohner hier im Lande unterstützen.
    Wie er das stoppen will?
    Die Briten haben sich auf Aufforderung einer Zeitung Plakate einfallen lassen, die das schlechte Wetter und sonstige negative Seiten der UK im Sinne negativer Werbung darstellen – was aber i.W. ein Ventil für schwarzen und etwas lichteren britischen Humor war.

    Irgendwo wohnt dem Ganzen ja auch eine Gerechtigkeit inne:
    wer meint, er müsse anderen Staaten ihre dort auf Kosten dieser Länder gut ausgebildeten Menschen diese abjagen, weil man meint, daß Expansion und Geld alles und ein Zugehörigkeitsgefühl und sowas wie der entwertete Begriff der Heimat nichts sei – weil man meint, eine Art Anspruch auf die gut Ausgebildeten und Arbeitswilligen zu haben – der muß halt auch die anderen nehmen, die sich einen Platz im – noch – fester gefügten sozialen Netz der Nachbarn suchen.

  594. 657.

    655

    „Sie haben sich ganz offensichtlich darüber echauffiert und es übelgenommen, dass die NSU-Tötungen in der Öffentlichkeit von Repräsentanten des Staates debattiert werden.“

    Das habe ich nicht!
    Und warum um alles in der Welt sollte ich das?
    Im Gegenteil warte ich darauf, daß endlich der Prozeß beginnt und hoffentlich zu mehr Klarheit führt – ebenso wie der parlamentarische Untersuchungsauschuß.

  595. 658.

    Später zum Nachhören:
    Mr. „gruppenbezogene Menschenfeindlchkeit himself“ Prof. Heitmeier im Gespräch:
    http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/s/d/20.02.2013-10.05/b/redezeit-der-chronist-der-deutschen-zustaende.html

  596. 659.

    @ ul

    Sie eulen nach Athen. Der Prof. befürwortet unkontrollierte Einwanderung.

    Iwo, er ist doch Rechtspopulist!

    • 20. Februar 2013 um 11:45 Uhr
    • MRX
  597. 660.

    HMB wieder at his best:

    Freilich: Die „Demutsgeste“ blieb ohne praktische Folgen. Drei Jahre später, im Jom-Kippur-Krieg 1973, als Israel um sein Überleben kämpfte, untersagte derselbe ikonische Kanzler den Amerikanern, militärischen Nachschub für Israel über deutsche Häfen zu verschiffen. Deutschland wollte in dem Konflikt „neutral“ bleiben. Zugleich machte Brandt klar: „Für uns Deutsche gibt es gegenüber Israel keine Neutralität des Herzens.“ Für die toten Juden ging Brandt in die Knie, für die lebenden rührte er keinen Finger.

    http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article113764831/Wie-der-feige-Westen-Assad-schuetzt.html

    • 20. Februar 2013 um 11:48 Uhr
    • MRX
    • 20. Februar 2013 um 12:02 Uhr
    • MRX
    • 20. Februar 2013 um 12:05 Uhr
    • MRX
    • 20. Februar 2013 um 12:08 Uhr
    • MM
  598. 664.

    @ Bredow #640

    Man kann über die wesentlichen Unterschiede natürlich auch einfach hinwegsehen…

    • 20. Februar 2013 um 12:10 Uhr
    • MM
  599. 665.

    # 675 @ KC – Offenbar doch nicht: in # 626 hatten Sie sich doch recht empört gezeigt über die im Vergleich zu Migrantenstraftaten intensivere öffentliche Debatte der NSU-Tötungen:

    “Wir müssen akzeptieren, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist”,…
    … sagte Frau Merkel im Juni 2011.
    Seit dem November 2011 scheint sich dieses Problem auf wundersame Weise gelöst zu haben
    – jedenfalls höre ich nur noch vom Thema “NSU”.

    • 20. Februar 2013 um 12:42 Uhr
    • Publicola
  600. 666.

    @635 P:

    Ach was, einfach selektives Sehen. Haben fast alle Leute, die sich überproportional für ein Thema interessieren und erwarten, dass die Medien dieses Spezialinteresse abbilden.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 20. Februar 2013 um 12:42 Uhr
    • Thorsten Haupts
  601. 667.

    # 657 …

    • 20. Februar 2013 um 12:42 Uhr
    • Publicola
  602. 668.

    16 Jahre im Knast davon 10 Jahre in Einzelhaft* – nur um in Freiheit an diesem Humbug zu scheitern …

    „Tunisia’s Prime Minister Hamadi Jebali is stepping down after failing to form a new government. His resignation comes after weeks of political turmoil, triggered by the assasination of an opposition figure“

    http://www.youtube.com/watch?v=pi2q9lP9sV8 *Min 1.50

    • 20. Februar 2013 um 13:29 Uhr
    • Thomas Holm
  603. 669.

    OT-US-Streitkräfte lassen durch russischen ‚mad scientist‘ das Zeppelin-Konzept breit wieder aufleben – nachdem man es in Deutschland weitgehend versenkt hatte.

    „Erste Pläne, ein Luftschiff zum Transport von Lasten zu konstruieren, verfolgte der Aeros-Corporation-Gründer Igor Pasternak bereits im Jahr 1989″

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Aeroscraft

    „US firm develops new airship for cargo …

    a new type of airship is being developed in the United States. It’s designed to carry large shipments to far away places that lack transport infrastructure like airports.“

    http://www.youtube.com/watch?v=EbUToNU67Us

    Eine eigentümliche Fertigkeit, manches doch schlechter als die Amis zu machen, ziert auch dieses Land.

    • 20. Februar 2013 um 13:52 Uhr
    • Thomas Holm
  604. 670.

    @Riexschmalspürli

    Wollen Sie uns sagen, dass Die BRD die damals auch schon internationales Recht brechenden Annexionsversuche des Sinai hätte unterstützen sollen? Dabei für die Israelischen Landraubaktivitäten einen kriegerischen Konflikt mit der UDSSR in Kauf hätte nehmen sollen?

    Es ist immer wieder bezeichnend, wenn Leute für die Unterstützung vom israelischen Landraub Partei ergreifen und Deutschland und Deutsche dafür verurteilen wollen, wenn die neutral beim israelischen Landraub bleiben wollen und Israelische Interessen nicht über Deutsche Interessen stellen.

    Broder ist ja in dieser Beziehung extrem Deutschlandfeindlich, wenn er die vom IGH als solche dokumentierten Verbrechen Israels nicht unterstützt sieht. Als Fan von Broder und israelischer Gewalt dürfte es Ihnen ja nichts ausmachen, wenn man herausstellt, dass Sie die gleiche Bereitschaft zeigen, Deutsche dafür zu verurteilen, wenn die keine Verbrechen Israels mit einhergehendem Schaden für Deutschland unterstützen wollen.

    Fühlen Sie sich auch Israel in der Art wie Broder verpflichtet, Israelische Landraubinteressen über Deutsche Interessen und internationales Recht stellen zu wollen? ( Rhetorische Frage 😉

    • 20. Februar 2013 um 14:34 Uhr
    • Erol Bulut
  605. 671.

    Wenn die Zionisten den Sinai annektiert hätten, dann wäre die Gegend heute nicht so eine menschlich und kulturell anrührende Begegnungsstätte von Afrikanern mit Arabern.

    Gut dass die Religiösen da nichts von Moses seinen Schrifttafeln, oder so, hin gefaket haben.

    Mal wieder was angenehmes:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/nato-treffen-usa-peilen-radikal-abzug-aus-afghanistan-an-a-884488.html

    Obama schmeißt die ganzen Nation-building-Katastrophen-Trümmer des vereinten asozial verträumten globalen Gutmenschentums vor die realen Konkurrenz-Geier und Hyänen der Nachbarschaft, die allesamt beim Wort Exit-Strategie nur den Revolver entsichern.

    • 20. Februar 2013 um 15:12 Uhr
    • Thomas Holm
  606. 672.

    SB 649

    gelangweilte Salafisten verlassen Gaza um gegen Assad zu kämpfen.

    Der dämliche Assad war doch immer für die Palästinenser. Selbst Schuld

    Gelangweilt? Trauen sich nur nicht im Nahkampf mit der IDF. Mursi kam den Palis gerade nochmal zu Hilfe, auch wenn die Gutmenschen Presse es so darstellte, als wenn die Juden kurz vor der Vernichtung standen, wenn es zum Bodenkrieg kommen würde und Mursi zum Retter von Nah-Ost ausriefen.

    Das Problem sind diese ekelhaften Königshäuser in den Emiraten. Zahlen Schutzgeld an die USA und wollen die Schiiten komplett vernichten und knechten.

    • 20. Februar 2013 um 15:16 Uhr
    • cem gülay
  607. 673.

    Mal wieder Phantomschmerzen?

    Wann wurde der Sinai annektiert?

    • 20. Februar 2013 um 15:16 Uhr
    • mrx
  608. 674.

    Thomas Holm

    USA peil den Rückzug aus Afghanistan.

    Danach werden Köpfe rollen, mal sehen wie lange der Karsai noch da bleibt.

    Ein paar MRD müsste er von der Gutmenschen-Mafia erhalten haben.

    Diese hirnlosen Gutmenschen.

    Es gibt kein Projekt was sie jemals hingekriegt haben, schaffen es nicht mal in Deutschland ein positives kulturelles Miteinander zu schaffen mit all ihren Gutmenschen Geschwafel, aber turnen in der ganzen Welt rum.

    Schaut euch Afrika an, höre immer nur, war ein Musterland, jetzt Bürgerkrieg.

    • 20. Februar 2013 um 15:32 Uhr
    • cem gülay
  609. 675.

    @Riexschmalspürli

    Das Sie oft genug nicht raffen, was Sier verlinken, ist nichts Neues. Ich bins ja nicht nur von Ihnen gewohnt.

    Broder kritisiert Deutschland und Brandt, die Rückeroberung des Sinai durch Israel nicht verhindert zu haben. Also einem Kriegsverbrechen, dem angestrebten Landraub im Sinai, nicht zugearbeitet zu haben.

    Warum Sie es so toll finden, wenn Deutschland und Brandt von Broder dafür kritisiert werden, Kriegsverbrechen (Landraub im Sinai) nicht zugearbeitet zu haben und dass Deutschland & Brandt nicht einen kriegerischen Konflikt mit der UDSSR in Kauf genommmen haben, um einen israelischen Landraub an Ägypten zu unterstützen, ist mir klar.

    Sie können aber gern den anderen erklären, warum es Sie begeistert, wenn Broder Israelische Interessen über die von Deutschland stellt und Deutsche dafür kritisiert, die Sicherheit der an der Sinai Besetzung unbeteiligten Deutschen nicht über die Sicherheit von Israelis gestellt zu haben, die sich auf Ägyptischen Gebiet so niederlassen wollten, wie im Westjordanland und ehemals in Gaza.

    • 20. Februar 2013 um 15:56 Uhr
    • Erol Bulut
  610. 676.

    @ Cem #672

    Der dämliche Assad war doch immer für die Palästinenser.

    Jetzt wohl nur noch für die Genossen von der PFLP-GC (und vielleicht die Shia-Konvertiten vom Islamischen Jihad). Hamas hatte schon frühzeitig das Hauptquartier von Damaskus nach Gaza verlegt.

    • 20. Februar 2013 um 16:28 Uhr
    • Serious Black
    • 20. Februar 2013 um 16:44 Uhr
    • Serious Black
  611. 678.

    SPÖ will nicht beim Juden kaufen
    Immer wenn die SPÖ Weltpolitik vortäuschen will, wird es peinlich bis unangenehm. Und immer, wenn die Ösi-Sozialdemokraten außenpolitisch dilettieren, fährt ihr Finger über die Weltkarte, an Dutzenden Diktaturen, Hunderten Krisenherden, 50 Kriegen und 30 Hungersnöten vorbei und landet verlässlich auf dem winzigen Klecks namens Israel.

    (gefunden beim Lindwurm)

    • 20. Februar 2013 um 16:49 Uhr
    • Serious Black
  612. 679.

    @ Rex Dildo

    Nur seltsam dass
    A) Israel zurückgegeben haben, nachdem Sadat gemerkt hat, dass Verhanfln irgendwie besser ist
    B) Die USA keine Angst vor sowjetischen Gegenmaßnahmen hatte.

    • 20. Februar 2013 um 16:50 Uhr
    • mrx
  613. 680.

    Israel den Sinai

    • 20. Februar 2013 um 16:51 Uhr
    • mrx
  614. 681.

    @Propagandablacky

    und wider wie gewohnt die üblichen Propagandalügen :)

    Wenn man Israel wegen seiner Völkerrechtsverbrechen boykottieren will, damit den Palästinenser nicht mehr ihre Menschenrechte von gewalttätigen Landräubern geraubt werden, kann man natürlich um Trottel zu beeinflussen lügen, dass der Boykott gegen Juden gerichtet wäre. Hat sich Herr Lau ja auch schon mal an solcher böswilliger Verleumdung von Naomi Klein daran beteiligt.

    Nur die nicht ganz verblödeten kennen den Unterschied zwischen

    „kauft nicht bei Juden“ (bösartig rassistischer Nazislogan“

    und

    „kauft nicht bei den Völkerrechtsverbrechern aus Israel, bis diese das Völkerrecht akzeptieren und den nun über 40Jahre andauernden Menschenrechtsraub an Palästinensern beenden“
    (Was von der SPÖ vertreten wird)

    Es ist schon klar, dass SIe den Menschenrechtsraub und die sonstigen Verbrechen Israels an Palästinensern begrüßen und den Holocaust mit einer verlogenen Zuordnung des Nazislogans instrumentalisieren versuchen, damit die Verbrechen Israels gegen die Palästinenser wie in den letzten 40 Jahren ungestört fortgesetzt werden können.

    Dass Sie sich dabei nicht schämen, dass Andenken an die Opfer des Holocaust zu missbrauchen, damit Menschenrechte gewaltvoll geraubt werden können, zeigt viel von Ihrem Charakter!

    • 20. Februar 2013 um 17:17 Uhr
    • Erol Bulut
  615. 682.

    Naomi Klein

    Er stand nicht von jeher auf Abbitte.

    • 20. Februar 2013 um 17:23 Uhr
    • mrx
  616. 683.

    @Riexschmalspürli

    a) Nunja, was Israel 67 zurückzugeben bereit gewesen ist, kann man unter anderem auch hier erfahren -> Nichts !

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=TOaxAckFCuQ&feature=player_embedded

    Sieht man ja auch daran, wie Palästina nach und nach von Völkerrechtsverbrechern von der Landkarte gewischt und um sein Existenzrecht von Israel betrogen wird.

    Ich sag es mal so. Nach 67 hätte Israel leicht mit allen Friedensverträge schließen können, wenn Israel nicht das Existenzrecht Palästinas zu vernichten gesucht hätte. Leider hat Yom Kippur gezeigt, dass Israel erst verhandelt (also auf verbrecherischen Landraub „verzichtet“), wenn es zu viele Tote Juden zu befürchten hat, wie beim Yom Kippur Krieg.

    b)
    In Militärkreisen wurde befürchtet, dass die Sowjetunion mit An-12-Transportflugzeugen bis zu vier Luftlandedivisionen nach Ägypten beordern würde. Bislang flogen die sowjetischen Transportflugzeuge nur Waffen, darunter auch Panzer vom Typ T-62, sowie weitere SA-6-Gainful-Flugabwehrraketensysteme und Munition nach Ägypten. US-Verteidigungsminister James R. Schlesinger und der Nationale Sicherheitsrat befahlen am 25. Oktober die Alarmstufe 3 (Defcon 3) und damit die Alarmierung zur Einsatzbereitschaft der Atomstreitkräfte. US-Truppen in der Bundesrepublik Deutschland wurden daraufhin ebenfalls in Alarmbereitschaft versetzt und nahmen Position an der Grenze zur DDR und ČSSR ein. US-Präsident Richard Nixon sah die Situation als „die schwerste Krise seit Kuba“.

    Rieximiezi, Sie können ja gern den Propagandaschwachsinn von Broder für toll befinden, aber ich glaube kaum, dass Broder im Interesse Israels handelt, wenn er Lügen verbreitet, um die Völkerrechtsverbrechen Israels vor einer Ahndung zu schützen. In Deutschem Interesse ist das ohnehin nicht, sich an den Völkerrechtsverbrechen Israels noch mehr zu beteiligen, als das es ohnhin der Fall ist.

    • 20. Februar 2013 um 17:35 Uhr
    • Erol Bulut
    • 20. Februar 2013 um 17:37 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  617. 685.

    @Rieximiezelchen

    Einer erbärmlichen Moral wohnt gewöhnlich auch erbärmlicher Sprachgebrauch inne.

    Die von Ihnen so genannten „Abbittejuden“ sind jene, die die schon über 40Jahre andauernden Israelischen Gewaltverbrechen gegen Palästinenser beenden wollen.

    Die Frage stellt sich, wovon und bei wem nun Abbitte von Juden geleistet wird, wenn die gegen die Ausführung von Israelischen Gewaltverbrechen an menschenrechtsberaubten Palästinensern Maßnahmen erzielen wollen und Israel weg von Völkerrechts- und Gewaltverbrechen endlich als eine zivilisierte Nation sehen wollen, anstatt die Apartheid gegen besetzte Palästinenser fortzuführen.

    Können Sie erklären, wovon und bei wem Abbitte geleistet sei, oder reiht sich das nahtlos in die anderen von Ihnen praktizierten Diffamierungsaktionen ein, die einzig zum Ziel haben, fehlende Argumentation durch Verleumdung zu ersetzen? Ist natürlich eine rhetorische Frage.

    • 20. Februar 2013 um 17:52 Uhr
    • Erol Bulut
  618. 686.

    Horst: Ich sag es mal so. Nach 67 hätte Israel leicht mit allen Friedensverträge schließen können

    Und der Mond besteht aus grünem Käse.

    The Khartoum Resolution of September 1, 1967 was issued at the conclusion of 1967 Arab League summit convened in the wake of the Six-Day War, in Khartoum, the capital of Sudan. The summit lasted from August 29 to September 1 and was attended by eight Arab heads of state.[1] The resolution called for: a continued state of belligerency with Israel, ending the Arab oil boycott declared during the Six-Day War, an end to the North Yemen Civil War, and economic assistance for Egypt and Jordan. It is famous for containing (in the third paragraph) what became known as the „Three No’s“: „no peace with Israel, no recognition of Israel, no negotiations with it.“

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khartoum_Resolution

    • 20. Februar 2013 um 18:07 Uhr
    • N. Neumann
  619. 687.

    @ HJS

    Der Artikel war Auslöser der Horstiade.

    • 20. Februar 2013 um 18:12 Uhr
    • mrx
  620. 688.

    @683 EB – „Nach 67 hätte Israel leicht mit allen Friedensverträge schließen können …“

    Das ist eine ziemlich dreiste Geschichtsfälschung und Neumann hat sie auch schon sauber widerlegt. Israel hatte für viele Jahre nach dem Sechstagekrieg keinen Partner für Friedensgespräche, weil sich die gesamte arabische Welt mit Israels Existenz nicht abfinden wolte.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 20. Februar 2013 um 18:14 Uhr
    • Thorsten Haupts
  621. 689.

    Publicola #652

    a – bei den NSU-Tötungen waren (indirekt) vermutlich / offenbar (subalterne Teile von) Staatsorgane(n) involviert;

    Soweit ich weis, handelt es sich dabei um reine Gerüchte, die zwar von der Presse breitgetreten wurden, aber eben trotzdem nur Gerüchte waren und es immer noch sind. Haben Sie als offizieller Recherche-Gott von JLs Blog andere Infos?

    b – bei der Investigation der Verbrechen wurde den Getöteten bzw. deren Familienangehörigen über eine sehr lange Zeit die (Mit-)Schuld angelastet.

    Sie meinen wohl eher, dass die Angehörigen verdächtigt wurden. Das ist aber ermittlungstechnisch unvermeidbar. Wenn zum Beispiel, was Gott verhüten möge, Ihre Frau ermordet werden sollte, dann wird die Polizei auch Sie verdächtigen, insbesondere wenn andere klare Verdächtige fehlen, denn es ist nun mal eine kriminalstatistische Binsenweisheit, dass man meistens von Leuten ermordet wird, die man kennt.

    Nimmt man hinzu, dass bei den NSU Morden jedes offensichtliche Motiv der wahren Täter fehlte, und auch keine Beziehung zwischen Opfern und Tätern bestand, dann wird man den Behörden zugestehen müssen, dass Sie eben unvermeidbar im Dunkeln tappten.

    Sicher ist es äußerst unangenehm, wenn man unschuldig in die Fänge von Leviathans Schergen gerät, fragen Sie mal Jörg Kachelmann, und es wäre gewiss angenehm, wenn sich die Polizei oder andere Repräsentanten des Staates bei allen entschuldigen würden, die im Zuge der Ermittlungen verdächtigt wurden, aber das ist meines Wissens unüblich.

    • 20. Februar 2013 um 18:23 Uhr
    • Saki
  622. 690.

    Horst: Nach 67 hätte Israel leicht mit allen Friedensverträge schließen können

    1979 wurde Ägypten aus der Liga ausgeschlossen, da dessen Präsident Anwar as-Sadat einen Friedensvertrag mit Israel geschlossen hatte. Das Hauptquartier wurde daraufhin nach Tunis verlegt, ehe zehn Jahre später Ägypten wieder aufgenommen wurde und der Sitz nach Kairo zurückkehrte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Liga#Entwicklung_seit_der_Gr.C3.BCndung

    • 20. Februar 2013 um 18:24 Uhr
    • N. Neumann
  623. 691.

    689 saki
    Danke, sie haben es sehr gut erklärt und es ist ein schönes beispiel wie aus gerüchten/mutmaßungen stimmungen erzeugt werden die dann dazu beitragen unser land zu spalten.

    • 20. Februar 2013 um 18:34 Uhr
    • ernsthaft
  624. 692.

    @Haupts&Neumann

    Das ist eine ziemlich dreiste Geschichtsfälschung und Neumann hat sie auch schon sauber widerlegt. Israel hatte für viele Jahre nach dem Sechstagekrieg keinen Partner für Friedensgespräche, weil sich die gesamte arabische Welt mit Israels Existenz nicht abfinden wolte.

    TH, widerlegt wurde nichts. Das Neumännchlein behauptet nur, dass mit(!) der Absicht, Palästina den Palästinensern zu stehlen, so wie man es die letzten 40 Jahre beobachten musste, mit den meisten Nachbarländern kein Friedensvertrag möglich gewesen ist.

    Wenn es Sie und das Neumännlein überfordert, meine Aussage dazu lesen zu können, kann ich für fehlenden Verstand, dümmliches und absichtlich falsches Zitieren nicht die Verantwortzung auf mich nehmen.

    Ich habe jedenfalls geschrieben:

    Nach 67 hätte Israel leicht mit allen Friedensverträge schließen können, wenn Israel nicht das Existenzrecht Palästinas zu vernichten gesucht hätte.

    Was es beweist, wenn mangels Argumente der wesentliche Teil der Aussage unterschlagen wird, und Sie diese dümmliche Vorgehensweise des Neumännlein honorieren, ist was gnz anderes.

    • 20. Februar 2013 um 18:49 Uhr
    • Erol Bulut
  625. 693.

    @692 eb:

    Können Sie eigentlich lesen? Die Khartoum Resolution lautet unter anderem:

    The Arab Heads of State have agreed to unite their political efforts at the international and diplomatic level to eliminate the effects of the aggression and to ensure the withdrawal of the aggressive Israeli forces from the Arab lands which have been occupied since the aggression of June 5. This will be done within the framework of the main principles by which the Arab States abide, namely, no peace with Israel, no recognition of Israel, no negotiations with it, and insistence on the rights of the Palestinian people in their own country.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Khartoum_Resolution

    „ensure the withdrawal … within the framework of the main principles … no peace with …“

    Klar genug. Im Rahmen eines weiter fortdauernden Kriegszustandes soll Israel zum Rückzug gezwungen werden, das man nicht anerkennt und mit dem man nicht redet. Kein Wort von Anerkennung und/oder Aufnahme von Verhandlungen nach dem Rückzug!
    Und damit können wir die Debatte beenden. Die arabischen Staaten wollten schon über die raelische Existenz nicht einmal reden, deren Problem, case closed.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 20. Februar 2013 um 19:15 Uhr
    • Thorsten Haupts
  626. 694.

    Die Ermittlungen zum NSU stellen alles in den Schatten, was an Pleiten, Pech und Pannen überhaupt denkbar und vorstellbar war.
    Das weiß inzwischen jedes Schulkind, und jedes Schulkind weiß, dass die hehren Institutionen von Verfassungsschutz, Polizei und Justiz nicht nur Migranten das Fürchten lehrten, sondern jeden, der bislang sein Vertrauen in die „Rechtskultur“ dieses Landes gesetzt hatte.Dieser Skandal war und ist der ultimative Supergau für jeden Staat, der sich demokratisch und rechtsstaatlich verstehen will.
    Dies ist kein Medienskandal, kein Mythos, keine Falschmeldung, kein künstlicher Hype, das ist schlichte Realität.Nur, wenn man das wirklich Demokratie – zersetzende Moment in dieser Affäre nicht erkennt, kann man anfangen, die Versäumnisse, Verstrickungen und Vertuschungen gegen Fälle migrantischer Kriminalitätsstatistiken aufzurechnen (gibt es die überhaupt?).

    • 20. Februar 2013 um 19:31 Uhr
    • Marit
  627. 695.

    Gibt es die überhaupt?

    Natürlich. Leider hat der türkenmordende Staat aber auch diese Statistiken gefälscht. Zum Nachteil der armen Migranten, versteht sich.

    • 20. Februar 2013 um 19:39 Uhr
    • unlimited
  628. 696.

    @CG

    „Diese hirnlosen Gutmenschen. – Es gibt kein Projekt was sie jemals hingekriegt haben“

    Die denken halt, sie* hätten Deutschland hingekriegt; aber: 1.) ist das noch nicht ausgemacht und 2.) war der Bammel vor Stalin im Spiel für den Westen.

    *bzw: sie seien selbst hingekriegt worden; und wie man selbst hingekriegt wurde, so würde man schon die ganze Welt hinkriegen.

    Die Rache der Stockholm-Kinder ist öfters: dass alle so gefickt werden sollten.

    „mal sehen wie lange der Karsai noch da bleibt.“

    Der meint wohl, er könne als Neo-Emir im Alt-Afghanischen Stil über die Runden kommen, mit überall die Hand aufhalten und aus Alarm betteln: …

    „Hilfe, die anderen wollen mich bestechen“

    … so wie sie das mit Russen und Engländern im sog. Great Game gemacht haben.

    Könnte aber sein, dass er entweder schnell den Assad machen muss und macht, oder dass er einem Vorgänger namens Nadschibullah nachfolgt (Russen-Hinterlassenschaft, aufgehängt an Panzerkanone mit eigenen Eiern zwischen die Wangen geschoben)

    „Das Problem sind diese ekelhaften Königshäuser in den Emiraten. Zahlen Schutzgeld an die USA“

    Schutzgeld zahlen die an die eigenen Kinder, von denen sie ekelhaft gefunden werden, damit sie woanders Jihad-Randale machen. Im Westen kaufen sie Rolex-mäßig Waffen ein, wo a) ein Schlagring genügen würde und sie den aber b) nicht mehr über ihre vollgefressenen Wurstfinger gezogen kriegen.

    „und wollen die Schiiten komplett vernichten und knechten“

    Das ist aber, was den politischen Schiitischen Islamismus (Iran & Hisbollah) angeht: auf Gegenseitigkeit.

    Hafis Assad hat seine ALAWITEN in dieses Spiel hineingezogen; die ALEVITEN werden dort hineingezogen, auch wenn sie gar nicht wollen.

    Weil der Iran beiden A-TEN anbieten, sie als Muslime zu sehen, damit sie halt nicht so alleine sind auf der großen, weiten und gefährlichen Welt.

    In Pakistan sprengen sie die Rest-Mongolischen Schiitischen Hazara monatlich zu Hunderten in die Luft; und der Iran schleppt schon die ersten von denen in die pro-Assad Front, damit sie sich da an den Jihadisten rächen können.

    Die Hazara sind solche typischen Komplett-Opfer, die keine Chance haben, egal, ob sie was überblicken (meistens ja eher nicht) – oder eben nicht.

    Aber der Assad ist noch lange nicht am Ende und die Hisbollah auch nicht.

    Beide haben sogar eine gewisse Chance, mit Iranischer Hilfe und unter Ausnutzung der Kurden, den Konflikt ihrerseits umgekehrt in die Türkei zu tragen, nach dem Motto …

    … dass der Erdogan eine viel größere Ami-Hure sei, als jemals ein Putsch-General zuvor … und dass die Araber alle schwul wären und die Propheten-Verwandten ermordet hätten, etc. und man deswegen die Türkei von einer „pro-arabischen“ Regierung Erdogan befreien müsse.

    Und wenn sich die Türken nicht von der pro-Araber-Herrschaft befreien lassen wollen, dann aber die Kurden von den Türken und die Freunde Alis von den Wahabi-Hörigen der Regierung in Ankara …

    Die Jihadisten drängen in den Libanon (im Irak sind sie sowieso) – und eine neo-baathistische Linksnationalistische Aliden-Front wird in die Türkei drängen.

    Die Kurden sollen von mir aus ihr Ding ausfechten, damit sie nicht der ewige Räuber Hotzenplotz der Gegend bleiben, aber von den Aleviten und Alawiten sollten alle da abhauen, die das durchschauen.

    Sonst Null Chance zwischen den Mühlsteinen von Iran-Front und Sunniten-Chaos.

    • 20. Februar 2013 um 19:44 Uhr
    • Thomas Holm
  629. 697.

    @TH

    Klar ist nur, dass ihr Spreachverständnis oder generelles Verständnis ungenügend ist.

    and to ensure the withdrawal of the aggressive Israeli forces from the Arab lands which have been occupied since the aggression of June 5.

    Welche Debatte Sie meinen, ist mir zwar klar, aber es ist keine „Debatte“ wenn das Neumännlein mir vorführt, welchen für Idioten bestimmten Kommentarverfälschungstrick er beim Zitieren benutzt, Sie darauf anspringen und auch einen einfachen englischen Text nicht verstehen. Das nennt man im besten Fall Shitstorm.

    Der Punkt ist, dass nicht nur 40 Jahre Gewaltbesatzung und Israelisches Bemühen, Palästina von der Landkarte zu wischen, Israels fehlende Verhandlungsabsichten für einen ausgewogenen Frieden mit den Palästinensern schon bewiesen haben, sondern dass auch die beteiligten Generäle oder Verwandte die Absicht Israels zu den Völkerrechtsverbrechen gegenüber Palästinensern oft genug verfasst haben. Z.B. der vorherig verlinkte Sohn von General Lebed oder in der Biografie von Dajan.

    Israel will Land stehlen, wie schon vom IGH dokumentiert ist und verzichtet dafür auf Frieden, den es praktisch seit 67 haben könnte. Sie haben ja zur Stützung meiner Behauptung die richtige Textstelle rausgesucht, auch wenn Sie es selber warum auch immer nicht verstehen. Andere haben nicht solche Leseschwächen, so dass ein manipuliertes Zitat und eindeutig formulierte Friedensbedingungen unverstanden bleiben.

    • 20. Februar 2013 um 19:49 Uhr
    • Erol Bulut
  630. 698.

    @ SB

    „Jetzt wohl nur noch für die Genossen von der PFLP-GC (und vielleicht die Shia-Konvertiten vom Islamischen Jihad).

    Aber insoweit für die Hamas die Salafisten ein echt unangenehmes Ordnungsproblem in Gaza darstellen, könnte die Erbitterung der Hamas über Assad sich auch wieder mäßigen.

    „Hamas hatte schon frühzeitig das Hauptquartier von Damaskus nach Gaza verlegt.“

    Sicher, aber das versichert nicht dagegen dass seine Gegner (und deren Anhang) sich als ein noch unangenehmeres Problem entpuppen könnten.

    In diesem ganzen orientalischen Islamismus steckt eine Stuten-beißerische Jähzorn- und Verrats-Zickigkeit, die vom Westen weder politologisch noch literarisch angemessen begriffen worden ist.

    Man versteht das ganze am besten, wenn man die alle für Karikatur-Klischee-Tuntig hält, das stimmt zwar nicht, erklärt aber das meiste.

    Und DAS haben bei den Israelis viele – hoffentlich die meisten gerafft – nämlich: wie man die fickt.

    Und das spüren solche Typen, wie unser Erol.

    @ MRX

    „Rex Dildo“

    Da Gildo sich nach der gefühlten zehnten Rechtschreibreform so anschaut, wie Kurden-Gerilla und „Guildo“ als Schreibweise um sich greift, schlage ich vor:

    „Rex Duildo“

    • 20. Februar 2013 um 20:06 Uhr
    • Thomas Holm
  631. 699.

    Dafür, um diese dreimal verschwulte Zicken-Tuntigkeit des Orients zu raffen (bzw. dafür: sie halt nicht so beschreiben zu müssen) …

    … haben wir nicht die richtigen Sagen und Märchen !

    Soviel ist dran, an der Mohren-Kritik.

    In unserer Tradition ist einfach alles viel zu edel, hilfreich aufrecht und gut.

    • 20. Februar 2013 um 20:10 Uhr
    • Thomas Holm
  632. 700.

    Von diesem ganzen real: Tunten-Spasstisch-Kanackigen des Orients – können wir uns nur mit dem allerschlechtesten Gewissen ein Bild machen, über welches wir uns allfällig alsbald tödlichst zerstreiten …

    … und dieses Zerstreiten ist das einzige Kapital dieser ganze Versager-Kultur in der Moderne.

    Insofern können sie auch noch gewinnen.

    • 20. Februar 2013 um 20:15 Uhr
    • Thomas Holm
  633. 701.

    594
    @Marit
    Wenn Sie doch freundlicherweise als Ihre Meinunf kennzeichnen, was Ihre Meinung ist.
    Ich z.B. werde mir eine endgültige zum Thema „NSU“ bilden, wenn der Bericht des Untersuchungsausschusses vorliegt und wenn der Prozess gegen Tzschäpe stattgefunden hat.
    Vorher habe ich nicht vor, mir oder anderen vorzumachen, hier habe ein „Supergau“ der Demokratie stattgefunden.

    „Nur, wenn man das wirklich Demokratie – zersetzende Moment in dieser Affäre nicht erkennt, kann man anfangen, die Versäumnisse, Verstrickungen und Vertuschungen gegen Fälle migrantischer Kriminalitätsstatistiken aufzurechnen (gibt es die überhaupt?).“

    Da widerspreche ich Ihnen ebenso energisch: „aufzurechnen“ gibt’s hier gar nichts! Jetzt nicht und später nicht!
    Es gibt das eine zu klären wie das andere – Konsequenzen zu ziehen wird allerdings im Falle „NSU“ vermutlich leichter sein.

  634. 702.

    Sehr schönes Video für einen Syrien-Eindruck mit Panzerfahren durch Geisterstädte, deren vorheriger Anblick von min. 1.00 – 2.50 eingeblendet wird.

    „Syria. Hard Fights in Darayya. February 2013. Subtitles.“

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ghsdo_d_4vw

    Von der Abkhazian Network News Agency – Putins Edel-Agentur für schwierige Lagen mit bunten Bergvolk-Revolutionen. Abkhazian ???

    Das ist die Minderheit, die Putin aus Georgien heraus gebrochen hat.

    Ein Antiimperialistisch politisch korrekt gekauftes Kleinvolk.

    Die Propaganda von dem Laden läuft übrigens 1:1 auf den Anti-Erdogan-Kanälen bis hin zu den diesen dreimal bekifften „Deutsch-Türkischen Nachrichten“ …

    … weswegen ich der Meinung bin:

    So wie es in dem Video aussieht, sieht in drei Jahren die halbe Türkei und halb Mittelasien aus und in fünf Jahren ca. ein Drittel von Russland. Ca. ein Viertel des Kaukasus sieht einfach auch heute noch, oder schon so aus; liegen gebliebene Trümmer von Armenien-Aserbajdschan und Georgien und ständig neue Trümmer in Russisch- Vorkaukasien.

    Der Westen steht da eher abseits; die Frage ist, wie lange sich Peking diesen asozialen Putin-Assad-Schuh anzieht.

    • 20. Februar 2013 um 20:48 Uhr
    • Thomas Holm
  635. 703.

    # 689 – @ Saki – Ihre Rückfragen und Hinweise sind durchaus berechtigt!

    Begründung: Wenn auch die ganze ‚Sache‘ zwar schon im parlamentarischen, politischen und medialen, also vorgerichtlichen Bereich, breit untersucht und diskutiert worden ist, so ist sie allerding bislang nicht und schon gar nicht in Gänze juristisch-gerichtsfest aufgearbeitet, untersucht und beurteilt worden:
    diesem Ihrerseits mit Recht betontem Umstand habe ich übrigens versucht, sprachlich durch Worte wie „indirekt“, „vermutlich“, „offenbar“, „(subalterne Teile von) Staatsorgane(n)“ (letzterer Begriff bezieht sich auf die mutmaßliche Involvierung verschiedener V-Leute) Ausdruck zu verleihen.

    zum Punkt a –
    »Am 21. April 2006 wurde in Kassel kurzzeitig ein Mitarbeiter der hessischen Landesbehörde für Verfassungsschutz wegen Verdachts der Beteiligung am Mord an Halit Yozgat festgenommen. Er war kurz vor der Tat in dessen Internetcafé gesehen worden und hatte sich trotz mehrfachen Fahndungsaufrufs nicht bei der Polizei gemeldet. Nachdem die Ermittler nach einer Hausdurchsuchung die Verdachtsmomente nicht erhärten konnten, wurden die Ermittlungen mangels Tatverdacht eingestellt. … Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Jörg-Uwe Hahn, nannte die Kommunikationspolitik des Innenministeriums „unerträglich“, da die Parlamentarier erst aus den Medien erfahren hätten, dass gegen einen Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes wegen Mordverdachts ermittelt worden war …

    Im Zuge der Ermittlungen ab November 2011 wird die Rolle des Verfassungsschützers von der Bundesanwaltschaft neu untersucht. Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 14. November 2011 gebe es neue Verdachtsmomente, unter anderem dass der Mann sich zum Tatzeitpunkt in dem Café aufgehalten und dieses nicht, wie zuvor angenommen, eine Minute zuvor verlassen habe. Zudem wurde bekannt, dass der Verfassungsschützer in seiner Jugend „eine stark rechte Gesinnung“ gehabt habe und dass bei einer Hausdurchsuchung 2006 rechtsextreme Schriften und mehrere Waffen sichergestellt wurden…

    … den früheren Präsidenten des Landesamts für Verfassungsschutz, Gerhard Forster … Dieser soll erneut Aussagen zu einem V-Mann aus Franken machen, der mutmaßlich Kontakt zur NSU hatte. Der Mann soll auch im Umfeld des Thüringers Tino Brandt agiert haben, der ebenfalls V-Mann des Thüringer Verfassungsschutzes gearbeitet hatte…

    Gegen einen Referatsleiter des Thüringer Verfassungsschutzes wurde im Juni 2012 ein Disziplinarverfahren in Gang gesetzt. Ihm wird vorgeworfen, im November 2011 die Anweisung zur Vernichtung von sieben Akten mit Informationen über thüringische Rechtsextremisten gegeben zu haben. Über Monate hinweg habe er der Behördenspitze verschwiegen, dass die Akten wenige Tage nach Bekanntwerden der Neonazi-Mordserie vernichtet worden waren….

    Noch im Februar 2012 Jahres diskutierten Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) in einem mehrwöchigen Schriftverkehr, ob Unterlagen eines mutmaßlichen Helfer des NSU gelöscht werden könnten. Danach wurde die Personenakte auf Anweisung innerhalb des BfV vernichtet…, obwohl das BKA erst fünf Wochen zuvor im Zuge der NSU-Ermittlungen die Wohnung des Verdächtigen durchsucht hatte. Der Verdächtige soll zeitweise mit Zschäpe liiert gewesen sein, nach dem Abtauchen noch Kontakt zu der Terrorzelle gehabt haben und dieser womöglich Sprengstoff besorgt haben. Von der früheren V-Mann-Tätigkeit des Beschuldigten für das Berliner LKA hatte die Bundesanwaltschaft laut Spiegel Online im März 2012 erfahren…

    Im Januar 2013 berichtete Spiegel Online von dem Verschwinden wichtiger Unterlagen über den V-Mann Thomas S., der als mutmaßlicher Unterstützer der NSU gilt…«

    zum Punkt b –

    »Lange Zeit hielt die Polizei an der These fest, es handele sich um ein Verbrechen im Rahmen der organisierten Kriminalität im Rauschgiftbereich mit Kontakten in die Türkei. Die Boulevardpresse sprach in diesem Zusammenhang von einer Türken-Mafia oder Halbmond-Mafia, die Nürnberger Sonderkommission, die nach dem Mord an Habil Kılıç 2001 einberufen wurde, nannte sich ebenso SoKo Halbmond, auch der Name der im Sommer 2005 eingerichteten SoKo Bosporus kann in diesem Sinne verstanden werden.
    Bereits nach der ersten Tat, dem Mord an dem Blumenhändler Enver Şimşek in Nürnberg im September 2000, wurde die Vermutung ausgesprochen, als regelmäßiger Einkäufer auf dem holländischen Blumenmarkt könne das Opfer in Rauschgiftgeschäfte verstrickt gewesen sein.«

    Quelle der Zitate:
    wikipedia – Neonazi-Mordserie
    wikipedia – Nationalsozialistischer Untergrund

    subjektiver Epilog: ich persönlich bezweifele übrigens angesichts des Umfangs, der Brisanz und des Tiefgangs des ‚Falles‘, dass es je eine abschließend klärende, umfassende gerichtsfest-juristische Aufarbeitung geben wird bzw. geben kann. Die bisherigen wiederholten (zuweilen höherenorts angeordneten) Aktenvernichtungsaktionen mögen als ein recht kleines, doch wohl aussagekräftiges Indiz für die Wahrscheinlichkeit dieser meiner Vermutung dienen.

  636. 704.

    # 701 – Da widerspreche ich Ihnen ebenso energisch: “aufzurechnen” gibt’s hier gar nichts! Jetzt nicht und später nicht!

    @ KC

    Das gegenüber den NSU-Tötungen und der Debatte darüber kritische Aufrechnen hatten Sie ja bereits in Ihrem Beitrag #626 unmissverständlich vollzogen:
    Wir müssen akzeptieren, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist”,…
    … sagte Frau Merkel im Juni 2011.
    Seit dem November 2011 scheint sich dieses Problem auf wundersame Weise gelöst zu haben
    – jedenfalls höre ich nur noch vom Thema “NSU”.

  637. 705.

    PS – @ Saki – betrachten Sie meine Ausführungen bitte nicht als Schuldzuweisung oder als Vorwurf (z.B. rechtsradikaler Gesinnung) gegenüber einer ganzen Behörde, an die vielen diesbezüglich tätigen Institutionen etc.

    Die in diskutiertem ‚Falle‘ involvierten Ämter, Behörden, Institutionen bestehen halt aus sehr vielen, auf diverseste Art einstellungsmäßig gestimmte und auf unterschiedlichste Weise und Abstufung qualitativ kompetenten (oder vielleicht auch z.T. inkompetenten) Menschen.

    Dieses Faktum unvermeidlicher und überall in einer normalen demokratischen Gesellschaft vorzufindender menschlicher Realität erklärt m.E. in vorliegender ‚Sache‘ letztlich Vieles, wenn nicht gar Alles!

  638. 706.

    In Syrien sind alle NSU: und allerdings auf Warschauer-Pakt-Level gedoped.

    Darayya 2013. Tank in action and hunt for militants FSA

    http://www.youtube.com/watch?v=x8gYG_os8n8

    Wirklich unglaubliche Bilder: Schwere Kampfpanzer nebeln sich in völlig kaputter Großstadt-Umgebung ein und ballern aus ihren Geschützen wird um sich; den Jihadisten-Kamerateams fallen die Trümmer ihrer Buden auf den Kopp …

    … zusammengeschossene Zier-Palmen neben verdrehten DDR-Gaslaternen … taktische Kurzstreckenraketen donnern los und schlagen mitten in der Stadt ein; bei Min 22.22 irre, wie man das sieht.

    Das ist Stalingrad mit „Neuköllner“ Großstadtjugend.

    Die Frage ist: haben wir das in ein paar Jahen in Marseille – oder in Kasan; und so wie sich PI aufführt kriegen wir das mutwillig in Marseille – wo wir es in Kazan und Wolgograd haben könnten.

    Wir werden noch ganz anders lernen müssen, sinnvoll aufzurechnen.

    Bitte mal das Erinnerungsvermögen anwerfen, wer hier alles vor zwei Jahren von den Diskotheken in Aleppo und den dortigen Schnauzbärten geschwärmt hat.

    • 20. Februar 2013 um 21:16 Uhr
    • Thomas Holm
  639. 707.

    Karolachristiane, Sie haben Ihr „Thema“ gefunden und arbeiten sich hier gründlich daran ab.Weniger passioniert unterwegs zu sein, scheint Ihnen nicht möglich. Als Leserin empfinde ich Ihre „Aktivität“ allzu einseitig und ermüdend, weswegen ich mich bemühe, Ihre Beiträge zu überlesen. Leider, wie nun geschehen, ist mir das nicht immer möglich.Auf meinen Einwände brauchen Sie nicht weiter einzugehen, ignorieren Sie mich einfach!

    • 20. Februar 2013 um 21:20 Uhr
    • Marit
  640. 708.

    Minute 23.30-24.00

    wenn man diese 30 Sekunden sieht, dann müsste eigentlich für jeden klar sein, dass dort und eben auch bei den Hintermächten kein Stein auf dem anderen bleiben wird.

    • 20. Februar 2013 um 21:22 Uhr
    • Thomas Holm
  641. 709.

    Sunnitische Zustände:

    „Islamists and Jihadists were aligned most strongly before the so-called Arab Spring uprisings began two years ago. They united against those they considered despots and other, more secular rulers such as Libya’s Moammar Gadhafi, Egypt’s Hosni Mubarak and Tunisia’s Ben Ali …

    But tensions are increasing between the two groups now as they jostle for power and disagree over how to govern. Egyptian liberals may see the country’s new president, Mohamed Morsi, a Muslim Brotherhood leader, as rigid and condemn him for ushering in a constitution they consider too Islamist and undemocratic. But for Jihadists, Morsi is making too many compromises and they reject his readiness to continue honoring the peace treaty with Israel. …

    Not only in Syria

    Disputes between the Islamists and jihadists also have sharpened elsewhere in the Middle East and North Africa.“

    http://www.voanews.com/content/jihadists-islamists-syria/1606839.html

    Von diesen Entwicklungen kriegen die Gutmenschen NULL mit, was fatal ist, weil es sich dabei ja auch um die Chancen Teherans handelt, was die Bedeutung des Themas, ob man die HB auf die Terrorliste setzt, überragt.

    Putins Geheimdienste registrieren jede Veränderung bei dem letzten Trotzkistischem Querkopp, während bei uns die Freiheit zu einer Lizenz zur Dummheit und Ignoranz verkommt.

    Dass man im Geheimdienst aus Quellenschutz-Gründen Akten vernichten muss ist so unvorstellbar, dass man aus einem solchen simplen Akt locker mal sein Verhältnis zum Staat bekräftigt, oder zu dessen Nachteil umdefiniert.

    Nicht zu fassen, die Urstände von purer Ignoranz und zum Verzweifeln treibender Dummheit hier von den peinlich-krassesten Bildungs-Großtuern.

    • 20. Februar 2013 um 21:53 Uhr
    • Thomas Holm
  642. 710.

    Gas-Gerd lässt grüßen:

    „“Ich möchte wetten, dass einmal ein deutscher Kanzler oder eine Kanzlerin im nächsten Jahrzehnt mit dem Kollegen aus Paris auf Knien nach Ankara robben wird, um die Türken zu bitten, Freunde, kommt zu uns.“…

    Innerhalb der EU-Kommission ist Oettinger für das Ressort Energie zuständig.“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/oettingers-aeusserungen-zum-eu-beitritt-der-tuerkei-verwirrt-bruessel-a-884639.html

    • 20. Februar 2013 um 22:00 Uhr
    • Thomas Holm
  643. 711.

    Scheiß Pragmatismus:

    http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/israel-supplies-turkey-with-military-equipment-for-first-time-since-gaza-flotilla-1.504299

    „The electronic warfare systems, which will significantly upgrade the capabilities of the Turkish Air Force early-warning planes, are made by ELTA, a subsidiary of Israel Aerospace Industries and were ordered for the Turkish aircraft by Boeing, the American aircraft manufacturer.

    In 2002, Boeing won a contract to supply Turkey with four new Airborne Warning and Control System aircraft, which are Boeing 737 airliners modified to carry large radar and other military electronic systems. As part of the $200 million deal, Boeing ordered electronic warfare systems from ELTA for the Turkish aircraft. The planes were supplied to Turkey by Boeing three years ago and entered operational service.

    The Israeli systems were supposed to upgrade the planes in 2011 but following the rapid deterioration in relations between the two countries following the flotilla incident, in which nine Turkish activists were killed, ambassadors were recalled and there were concerns about the close ties between Turkey, Hamas and Iran, the Defense Ministry decided to curtail all arms deals with Turkey. …

    For over a year, Israel withstood the pressure but ultimately decided a few months ago to allow ELTA to supply the systems. A few weeks ago they were flown to Ankara and are currently being integrated into the Turkish Boeings.“

    Hat schon seinen Grund, warum Dardanellen-Schpritti hier die Biege gemacht hat.

    • 20. Februar 2013 um 22:11 Uhr
    • Thomas Holm
  644. 712.

    704
    @P
    „Das gegenüber den NSU-Tötungen und der Debatte darüber kritische Aufrechnen hatten Sie ja bereits in Ihrem Beitrag #626 unmissverständlich vollzogen:“

    Nein, das habe ich nicht!
    Auch wenn Sie das die nächsten 1000 Kommentare hier wiederholen – in der Hoffnung, es möge etwas hängenbleiben, weil sich niemand den Zusammenhang mehr ansieht.
    Ich habe mich in einigen Kommentaren gestern mit „Straftaten jugendlicher Migranten“ beschäftigt, die Sie wie das letztgenannte Münchner Beispiel offenkundig in keiner Weise berühren, und in dem Zusammenhang darauf verwiesen, daß Frau Merkel im Juni 2011 in einer ihrer Vdeobotschaften dieses Thema sehr deutlich ansprach.
    Dem folgte aber nichts!

    Wenn ich darauf hinweise, daß ich hingegen von politischer wie medialer Seite „nur“ noch vom Thema „NSU“ höre, dann ist meine jedem – der es verstehen will – rhetorische Überzeichnung dessen, daß es seit der öffentlichen Beschäftigung mit dem, was zu der Mordserie an Migranten bekannt und was nicht bekannt ist, nach meiner Kenntnis niemand mehr von offizieller Stelle gewagt hat, die in der Tat grassierende Gewalt von jugendlichen Migranten zu benennen und nach eindämmenden Maßnahmen zu suchen.
    Ich vermute aus einer falsch verstandenen Scham heraus – vielleicht in der Tat eine Art der Verrechnung, die ich nicht vornehme.
    Ich sehe keinerlei Veranlassung, daß die Beschäftigung mit dem einen, auch die Scham über das eine, einen hemmenden Einfluß auf das andere haben sollte – und das ist gerade das Gegenteil von „Verrechnung“.

    Mehr werde ich dazu nicht sagen.

  645. 713.

    707
    @Marit
    “ Als Leserin empfinde ich Ihre “Aktivität” allzu einseitig und ermüdend, weswegen ich mich bemühe, Ihre Beiträge zu überlesen. “

    Bemühen Sie sich weiterhin!
    Wobei es Ihnen ja wohl dennoch gelungen sein muß, einen subjektiven Eindruck von meinen „Aktivitäten“ zu erhalten. 😉

    „ignorieren Sie mich einfach!“
    Das sollte nicht allzu schwer sein!

  646. 714.

    @ Publicola #652
    Was der V-Mann zur Tatzeit in dem Kasseler Internetshop getrieben hat würde mich natürlich auch interessieren. Allerdings sollte klar sein dass man es im V-Mann Business mit einer Menge zwielichtiger Gestalten zu tun hat, anders funktioniert es nicht.
    Die Forderung nach einer rückhaltlosen Aufklärung aller involvierten Personen ist gerade im Hinblick auf die Rolle des VS mehr als berechtigt.
    In punkto Verdachtsmomente gegenüber Familienangehörigen wurde von saki alles gesagt.

    • 20. Februar 2013 um 22:18 Uhr
    • Bredow
  647. 715.

    unter Einbeziehung aller involvierter Personen

    • 20. Februar 2013 um 22:22 Uhr
    • Bredow
  648. 716.

    Interessant!
    Mal sehen, was am Freitag kommt:
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-02/gauck-europarede/komplettansicht

    • 20. Februar 2013 um 22:28 Uhr
    • NKB
  649. 718.

    @ Bredow – wie Sie (vielleicht) gemerkt haben, widerspreche ich weder Saki noch Ihnen.
    Jedoch ist – zumindest für mich – klar, dass die angesprochenen Tötungsserie als auch insbesondere die mit der Aufdeckung selbiger verbundenen öffentlich auffällig gewordenen Problematiken schon rechtfertigen, dass sich Öffentlichkeit, Medien, ein Bundespräsident oder auch eine Bundeskanzlerin dazu abwägend-kritisch-aufklärungheischend äußert.

    Dies den Genannten vorzuhalten – und das war Anlass und Kern meiner Kritik – , scheint m.E. doch intellektuelle Bescheidenheit zu belegen.

  650. 719.

    718
    „Dies den Genannten vorzuhalten“
    Das, abschließend, habe ich nicht getan.

    “ – und das war Anlass und Kern meiner Kritik – , scheint m.E. doch intellektuelle Bescheidenheit zu belegen.“

    LOL

  651. 720.

    # 717 – Zuweilen denke ich, dass diese (für Bewohner des ‚continent‘) unerklärliche britische ‚Nachgiebigkeit‘, ja Förderung gegenüber gesellschaftzerstörerischen, leitkulturfeindlichen Anmutungen zu tun haben könnte mit der britischen ‚common law‘-Rechtskultur (jurist. Präzedenzfallentscheidungen).
    In Frankreich und Deutschland beispielsweise basiert ja demgegenüber die Rechtsauffassung auf dem Römischen Recht.

  652. 722.

    717
    @NKB

    „mmer wenn man meint, es sei hier bekloppt, kann man sich mit GB trösten:“

    Kann man?
    Oder kann man überschlagen, wann’s ähnlich aufgeregt bei uns zugeht?

    In Deutschland bedeutet „multi-faith = halal food for all“ bisher nur in Berliner Gefängnissen, soviel ich weiß.
    Da rechnet man ja schon eher mal mit der Einschränkung von Freiheiten. 😉

  653. 723.

    @ kc

    In Deutschland bedeutet “multi-faith = halal food for all” bisher nur in Berliner Gefängnissen, soviel ich weiß.

    Das haben Sie nicht ganz richtig in Erinnerung. Es gab deshalb eine Kontroverse, weil im Jugendarrest (und auch nur dort) kein Schweinefleisch mehr serviert wurde:

    http://www.berliner-kurier.de/polizei-prozesse/spd%E2%80%93sauerei%E2%80%93kein-schweinefleisch-im-jugendknast,7169126,16434208.html

    • 20. Februar 2013 um 23:26 Uhr
    • NKB
  654. 724.

    @ Publicola (# 720)

    Falls Sie das bierernst meinen, müssten Sie mir den Gedankengang etwas näher erklären. Im Übrigen haben sich die Rechtskulturen dadurch stark angenähert, dass in England und Wales (aber auch sonst im angelsächsischen Raum) mittlerweile sehr viel durch „statues“ geregelt wird (die sich dann häufig so lesen wie bei uns Gesetze zum Steuerrecht).

    Ein Punkt ist aber interessant: Viele Engländer würden wohl sagen, dass die bizarrsten Auswüchse in GB dem europäischen Einfluss auf ihr Recht geschuldet sind. So gilt etwa vielen der „Human Rights Act“ (mit seiner Koppelung an die Rspr. des EGMR, die bisweilen auch die Ausschaffung von veritablen Hasspredigern verhindert) als ein Grundübel.

    Was ich im genannten Fall am erstaunlichsten finde, ist, dass (falls sich die Geschichte so zugetragen hat) die Schule gleich von sich aus die Kündigung ausgesprochen hat (was das Employment Tribunal wiederum wohl eher nicht goutieren wird – vorausgesetzt freilich, die Geschichte stimmt so).

    • 20. Februar 2013 um 23:40 Uhr
    • NKB
    • 20. Februar 2013 um 23:53 Uhr
    • NKB
  655. 726.

    # 724 – @ NKB

    Gemeint ist meinerseits (ich bin Nicht-Jurist) in etwa Folgendes:

    Die ‚Kultur‘ des römischen Rechts sieht die Kodifizierung des Rechts vor; es gibt m.E. also von vorneherein eine minimale, jedoch innerhalb wie außerhalb der Gemeinschaft der Juristen allgemein bekannte und insbesondere anerkannte Plattform von basalen rechtlichen Vorstellungen und Regelungen.
    Wissenschaftliche akademische juristische Arbeiten dienen hier dann der detaillierenden Interpretation, Begründung und Weiterentwicklung dieser allgemeinen kodifizierten Grundsatz-Rechtsvorstellungen und beeinflussen, vermutlich nicht unerheblich, gerichtliche Entscheidungen.

    Im ‚common law‘ liegt eine eher amorphe Masse von Präzedenzentscheidungen vor ohne eine Kodifizierung grundsätzlicher rechtlicher Vorstellungen. Wissenschaftliche akademische juristische Arbeiten dienen dort lediglich der Kompilierung von bisherigen Fallurteilen letztlich mit nur geringem oder vermutlich eher ohne Einfluss auf gerichtliche Entscheidungen, und damit ohne den Impact einer Weiterentwicklung und Beeinflussung rechtlicher Vorstellungen, wie sie m.E. beim Vorliegen der ‚Kultur‘ des römischen Rechts vorliegt.

    Ich vermute daher, dass die rechtliche Beurteilung von neuen, ungewöhnlicheren gesellschaftlichen Sachverhalten – wie z.B. des geschilderten Falles hier – sowie insbesondere die allgemeine Akzeptierung und Akzeptanz insbesondere in Juristenkreisen sich unter den Bedingungen des ‚common law‘ ohne kodifizierte und damit auch allgemein akzeptierte rechtliche Minimalgrundsätze schwieriger darstellt.

    Natürlich gilt, wie Sie schreiben Im Übrigen haben sich die Rechtskulturen dadurch stark angenähert; doch denke ich, dass die unterschiedliche Rechtstradition weiterhin, wenn auch abgeschwächt, fortwirkt.

  656. 727.

    Allerdings sollte klar sein dass man es im V-Mann Business mit einer Menge zwielichtiger Gestalten zu tun hat, anders funktioniert es nicht.

    @ Bredow, all

    Der betreffende Mann an einem der Tatorte war kein V-Mann, sondern ordentlicher Verfassungsschützer.

    Abgesehen davon: Ich habe hier mehrmals versucht, nüchtern zu erklären, wieso die Mordermittler im Zuge der NSU-Taten geirrt haben und daraufhin mehr empörte als sachliche Antworten bekommen.

    Was auf Verfassungschutzebene abgelaufen ist, war allerdings wirklich skandalös. Wenn auch im Umfeld der Opfer nach den Tätern gesucht wurde, so war das einerseits Ermittlungsroutine, andererseits sollte es aber mehr als verständlich sein, dass sich die Hinterbliebenen dabei beschissen gefühlt haben. Und zwar vor allem deshalb, weil im gegebenen Zusammenhang nicht einfach nur ein paar Ermittler lange im Dunkeln tappten, sondern das Vorfeld der Ermittlungen eine alles andere als normale Pannenserie war.

    Wer sich auf diesem Hintergrund darüber aufregt, dass Gauck die Hinterbliebenen der Mordopfer einlädt und ein paar warme Worte spricht, ist von Ressentiments zerfressen.

    @ Saki

    Hier den Fall Kachelmann ins Spiel zu bringen, ist schlicht geschmacklos. Wahrscheinlich sollte es das auch sein. Kachelmann musste jedenfalls nicht den Tod eines Angehörigen verkraften oder war das Opfer von irgendwelchen Ermittlungspannen.

    • 21. Februar 2013 um 00:46 Uhr
    • N. Neumann
  657. 728.

    Ein Punkt ist aber interessant: Viele Engländer würden wohl sagen, dass die bizarrsten Auswüchse in GB dem europäischen Einfluss auf ihr Recht geschuldet sind. So gilt etwa vielen der “Human Rights Act” (mit seiner Koppelung an die Rspr. des EGMR, die bisweilen auch die Ausschaffung von veritablen Hasspredigern verhindert) als ein Grundübel.

    Was ich im genannten Fall am erstaunlichsten finde, ist, dass (falls sich die Geschichte so zugetragen hat) die Schule gleich von sich aus die Kündigung ausgesprochen hat (was das Employment Tribunal wiederum wohl eher nicht goutieren wird – vorausgesetzt freilich, die Geschichte stimmt so).

    @ NKB, Publicola

    Ich denke, dass für solche und ähnliche Fälle in GB eher weniger die britische Rechtstradition oder die tatsächliche oder vermeintliche Übernahme von kontinentalen Rechtsnormen eine Rolle spielen, sondern hier mehr die britische Liberalität* und die britische Multikulturalität / bzw. der vergleichsweise ausgeprägte Multikulturalismus in GB ursächlich sind. Beides zieht deutlich vergleichsweise häufig bizarre Blüten nach sich.

    Wenn man das rein rechtlich betrachten will, so besteht der Dreh- und Angelpunkt des britischen laisser faire darin, dass die Anglikanische Kirche offiziell Staatskirche ist. Daraus leiten sich Ansprüche und teils übertriebene Rücksichtsnahmen anderer Religionsgruppen ab.

    Auf dem gegebenen Hintergrund hat – um mal ein harmloses Beispiel zu nennen – soweit ich weiß z.B. auch nie eine ansatzweise kontroverse Diskussion darüber stattgefunden, ob Sikhs im Staatsdienst Turbane tragen dürfen.

    * Auch wenn die Aversion gegen üble Gestalten wie Chaudry in GB auch öffentlich groß ist: Briten ertragen extreme Meinungen unterschiedlichster Art tendenziell/durchschnittlich mit mehr Gleichmut als viele Kontinentaleuropäer. Die buchstäbliche Speakers Corner, die nicht ausschließlich für das Verkünden von bizarren Harmlosigkeiten steht, ist nicht allein bloße Schrulle, sondern Ausdruck des britischen Liberalismus. Wenn man so will, liegen die Briten in Sachen Meinungsfreiheit näher bei den USA als am Ärmelkanal.

    • 21. Februar 2013 um 01:11 Uhr
    • N. Neumann
  658. 729.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/tuerkei-kretschmann-verlangt-ernsthafte-beitrittsverhandlungen-11926938.html

    „Gerade als Christ betrachte er die Türkei als „Teil Europas“. In den Grabungsstätten Göbekli Tepe und Troja seien die Grundlagen einer gemeinsamen Zivilisation zu finden. Kretschmann kritisierte die Unterbrechung der Beitrittsverhandlungen; diese seien von den meisten EU-Staaten aus seiner Sicht aus innenpolitischen Gründen abgebrochen worden. Die 2005 aufgenommenen Beitrittsverhandlungen ruhen seit zwei Jahren.

    Diplomatisch außergewöhnliches Vorgehen
    Kretschmann, der über kein außenpolitisches Mandat verfügt, will mit seinem diplomatisch außergewöhnlichen Vorgehen und seiner Reise auch ein Zeichen für die etwa 500.000 türkischstämmigen Einwohner Baden-Württembergs setzen. …

    Es gelte, so der Ministerpräsident, die Türkei nach den Umwälzungen in der arabischen Welt als wichtige Regionalmacht dauerhaft an Europa zu binden. …

    Türkische Regierungsvertreter verlangten zum Beispiel, in Baden-Württemberg für türkischstämmige Kinder Sprachunterricht vom dritten Lebensjahr an in Deutsch und Türkisch anzubieten. Das lehnten der Ministerpräsident sowie die mitreisende Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) – vordergründig aus finanziellen Gründen – umgehend ab. …

    Etwa 70 Prozent der Studenten des neu eingerichteten Studiengangs Islamische Theologie in Tübingen sind türkischstämmig; ein Auslandssemester ist in der Studienordnung vorgeschrieben. …

    Es ist der erste Staatsbesuch eines baden-württembergischen Ministerpräsidenten in der Türkei. Der 64 Jahre alte Kretschmann, der vom 1. November an auch als erster Grüner Politiker Bundesratspräsident sein wird, hatte sich gleich nach der Amtsübernahme Anfang 2011 entschieden, in die Türkei zu reisen, um ein politisches Signal zu setzen. …

    Die Türkei plant drei Atomkraftwerke, und bis zum Jahr 2023 sollen angeblich sogar 23 Atomkraftwerke gebaut werden. Die stark wachsende türkische Wirtschaft ist zu 70 Prozent von Stromimporten abhängig.“

    • 21. Februar 2013 um 07:57 Uhr
    • Thomas Holm
  659. 730.

    mehr die britische Liberalität* und die britische Multikulturalität / bzw. der vergleichsweise ausgeprägte Multikulturalismus in GB

    @ N. Neumann, NKB

    Ihr Beitrag zeigt, dass die Ursachen für das hier von NKB verlinkte unverständliche Ereignis an einer britschen Schule tiefgründig und komplex zu sein scheinen. – Der richtigerweise angeführte außerordentliche und nachhaltige Multikulturalismus in GB lässt sich vermutlich durch zwei in der Mitte des vorigen Jahrhunderts allokierte Phänomene teilerklären:

    1 – im 2.Weltkrieg spielten karibik-stämmige Soldaten in der britischen – in allen Staaten i.d.R. mit sehr hohem Prestige besetzten – Luftwaffe eine große Rolle.
    http://www.mgtrust.org/car2.htm

    2 – 3 Jahre nach Weltkriegsende erging die folgende gesetzliche Regelung hinsichtlich der bislang nicht in Großbritannien ansässigen Commonwealth-Bewohner:
    The 1948 British Nationality Act gave
    – British citizenship to all people living in Commonwealth countries, and
    – full rights of entry and settlement in Britain.
    Many West Indians were attracted by better prospects
    in what was often referred to
    as the mother country.

  660. 732.

    „There are around 40,000 African-Caribbean Muslims in the United Kingdom, 30,000 of those reside in London. Muslims of African-Caribbean origins are found in British major cities and town. Some of them … particularly the Caribbean Muslims, converted to Islam in various circumstances including marriage and in prison.“

    Genial: Konversion bei Heirat erpresst oder nach krimineller Karriere als Friedensangebot an die Gesellschaft.

    Was soll man dagegen machen ?

    Einen noch krasseren Kult gründen, der Frauen noch schneller Säure ins Gesicht kippt, oder besser gleich massakriert, wenn sie sich extern liieren wollen ? (Asiatische Familienwerte)

    Einen Kult, bei dem die Schwieger-Vergewaltiger-Mütter noch dreister der schwanger-vergewaltigten In-spe-Schwiegertochter, sagen, dass sie das Kind nur nach Konversion lebendig sehen werden ?

    Einen Kult, bei dem verschwundene Mädchen und Frauen grundsätzlich nur konvertiert und hoch schwanger, bzw. als ganz junge Mütter wieder auftauchen ? Oder eben als schwer identifizierbare cold-case Leiche im Sack am Fluss für die Profiler-TV-Serie zum mitgruseln und mitraten fürs Prekariat ?

    Gibt es eine zivilgesellschaftliche Antwort auf das Phänomen, oder kann man nur sagen: OK durch NULL dividieren wir nicht; Ihr habt gewonnen ?

    • 21. Februar 2013 um 08:32 Uhr
    • Thomas Holm
  661. 733.

    @ NN

    , sondern hier mehr die britische Liberalität* und die britische Multikulturalität / bzw. der vergleichsweise ausgeprägte Multikulturalismus in GB ursächlich sind.

    Als ob das das gleich wäre.

    Tatsächlich ist die Entwicklung zum Linksstaat in GB weit fortgeschritten, und wer wagt vom Multikulturalismus abzuweichen, wird durchaus verfolgt:

    http://www.bbc.co.uk/news/uk-20474120

    • 21. Februar 2013 um 08:58 Uhr
    • MRX
  662. 734.

    Marit,

    Die Ermittlungen zum NSU stellen alles in den Schatten, was an Pleiten, Pech und Pannen überhaupt denkbar und vorstellbar war.

    Sehe ich nicht so, ganz im Gegenteil, dass eine Mordserie aufgedeckt und weitgehend aufgeklärt wurde, die beinahe ein Jahrzehnt die Behörden in Atem gehalten hat, ist doch zunächst als Erfolg zu werten. Alle Vorwürfe, man hätte früher auf die Täter kommen können, werden aus der wohlfeilen Perspektive der Nachbetrachtung erhoben.

    Jedes unaufgeklärte und ungesühnte Verbrechen stellt aus einer theoretischen Sicht die Legitimation des Rechtsstaates in Frage, ist aber ein praktisch nicht auflösbares Dilemma. Man kann zurecht froh sein, dass die NSU-Morde nicht mehr zu dieser Kategorie zu zählen sind, anders als viele andere Fälle.

    • 21. Februar 2013 um 09:04 Uhr
    • Saki
  663. 735.

    @Neumann,

    Hier den Fall Kachelmann ins Spiel zu bringen, ist schlicht geschmacklos.

    Ach was. Es ist nun mal kein Zuckerschlecken, wenn man in die Mühlen der Strafjustiz gerät. Handelt es sich um einen Schuldigen, ist das der Sinn der Sache, bei einem Unschuldigen ist aber Empathie keinesfalls fehl am Platze.

    • 21. Februar 2013 um 09:22 Uhr
    • Saki
  664. 736.

    Saki

    Ja ja, wissen Sie was, erzählen Sie lieber von ihren Opern und Museen Besuche.

    Die Medien haben gar nichts breitgetreten, sondern mit verschleiert, außer die Taz.

    Es kam nie ein wirklicher Frontalangriff auf die eigenen Institutionen.

    Schwamm drüber.

    Genauso wie Ernsthaft sagt, ihre lächerliche Analyse zur NSU zeigt das Wulf und Guttenberg Syndrom. Bigotterie hoch Zehn.

    Sie haben hier im Forum den ersten Platz gemacht. Herzlichen Glückwunsch.

    Aber keine Sorge, Sie und Ernsthaft können sich auf ihre Klassenfeinde verlassen, wenn es drauf ankommt, werden alle „Linksliberalen“ bei der Vertuschung mitmachen, trotz Nazi-Väter

    Eben, aus den Gründen, Image Deutschlands, Demokratie, Sicht-Spaltung und Vertrauen in der rechtsstaatlichen Institutionen zu wahren.

    Nach 80 Hitler, werden ein paar Morde das Erreichte nicht zerstören.

    Deswegen diese unsäglichen Zeremonien im Bellevue.

    • 21. Februar 2013 um 09:36 Uhr
    • cem gülay
  665. 737.

    729
    Thomas Holm
    Und hier kommt die 3. Meldung in Sachen deutsch-türkischer Beziehungen:
    nach GRÜNE (Kretschmann, Landesebene), CDU (Öttinger, EU, s.721) noch einmal CDU (kommunale Ebebene):
    http://www.sabah.de/de/muller-ich-brauche-die-stimmen-der-turken.html

    Doppelte Staatsbürgerschaft:
    dafür positionierte sich gerade die SPD mit Gabriel.
    Wettet jemand dagegen, daß es die nach den Bundestagswahlen uneingeschränkt geben wird?

  666. 738.

    PS 737
    Den Vorstoß von L.-Sch. (FDP-Justiz) hatte ich fast vergessen – und Frau Merkel wird sich wie bisher den Gegebenheiten anpassen.
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-02/merkel-doppelte-staatsbuergerschaft
    Die Frau Merkel, an der Kretschmer außenpolitisch (s.o.) und Gauck angeblich morgen innenpolitisch vorbeiziehen.

  667. 739.

    Karola

    Türken Stimmen

    Die SPD dümpelt bei 24%. Da zählte jede Stimme. Vielleicht hofft man auf einen 6000 Stimmen Sieg von Schröder gegen Stoiber.

    Ach wie mich das freute, ist der Stoiber immer noch traumatisiert, dass die Öl-Augen Stimmen ihm die Kanzlerschaft kostete.

    Aber keine Sorge. Frau Merkel hat Chancen auf die absolute Mehrheit.

    Die Mehrheit will das SPD Führungspersonal nicht. 3 Looser an der Spitze

    Gestern hat auch die Waagenknecht den Siggi bei Anne Will in den Schatten gestellt.

    Siggi war nicht ganz bei der Sache, der dachte die ganze Zeit, wie kann der lafontaine die geile Schnitte poppen, ich bin immerhin SPD Chef

    • 21. Februar 2013 um 09:53 Uhr
    • cem gülay
  668. 740.

    Doppelte Staatsbürgerschaft

    Wir brauchen nicht mehr eingebürgerte Türken, sondern Bio-Babys

    • 21. Februar 2013 um 09:59 Uhr
    • cem gülay
  669. 741.

    723
    @NKB

    „Das haben Sie nicht ganz richtig in Erinnerung. Es gab deshalb eine Kontroverse, weil im Jugendarrest (und auch nur dort) kein Schweinefleisch mehr serviert wurde:“

    Danke für die Korrektur.
    Bei 70% muslimischer Belegschaft eine pragmatische Entscheidung.
    Der Entzug von Schweinefleisch für eine überschaubare Zeit dürfte dann auch nicht ganz so schwerwiegend sein wie der der Freiheit.

    RTL sendete kürzlich einen längeren Filmbericht über eine Kindertagesstätte irgendwo in NRW (2 Tage später nicht mehr aufzufinden), die überwiegend von Migranten-, bzw. muslimischen Kindern besucht wird, wo der Speiseplan ebenso entsprechend eingerichtet war, der Wunsch der Mütter aber weiter in Richtung eines in jeder Hinsicht „halal“ Speiseplans ging.
    Ich denke mal, daß in NRW zumindest, in Kitas und Schulen das Essensangebot für Muslime „kompatibel“ ist, „halal“ in jeder Hinsicht nicht unbedingt.

  670. 742.

    Die SPD ist eh dumm, verweigert sie sich der Linkspartei. Normal hätten die „Linken“ eine Mehrheit.

    Wenn interessieren schon die grauhaarigen Konservativen alla Sarrazin in der Partei, die sterben eh bald und das Jungvolk interessiert die damalige Teilung nicht, genauso wenig die Nazi-Zeit. Dschungelcamp und Fußball sind angesagt

    • 21. Februar 2013 um 10:05 Uhr
    • cem gülay
  671. 743.

    P.S. @ Neumann,

    Es ist genau genommen nicht einmal klar, dass die Polizei Angehörige der Tat verdächtigt hat. Vielmehr hat die Polizei die Hypothese verfolgt, manche der Opfer seien in krimineller Machenschaften verwickelt gewesen.

    Viele, auch den Blogbetreiber, scheint es im Nachhinein besonders zu ärgern, dass SOKOs „Bosporus“ benannt wurden, was als Vorwurf an die Adresse der Behörden ein besonders bizarrer ist. Dieser Umstand gibt nun nicht den geringsten Anlaß, Mitleid mit z.B. Cem Gülay zu haben, der mit den Opfern genau so viel oder wenig zu tun hat, wie ich.

    • 21. Februar 2013 um 10:06 Uhr
    • Saki
  672. 744.

    739
    „Siggi war nicht ganz bei der Sache, der dachte die ganze Zeit, wie kann der lafontaine die geile Schnitte poppen, ich bin immerhin SPD Chef“

    Aso ehrlich, Cem! 😉

    Vielleicht hat er von seiner ersten Frau geträumt.
    War das nicht ein türkisches Mädchen und seine Schülerin?

    Und ein kleines Bio-Baby hat Gabriel ja gerade produziert!

    Ich glaube, man hofft das „Wir sind (auch) Deutsche“- Gefühl der „türkischen Community“ zu stärken – denn es kommen die nächsten Zuwanderer aus Osteuropa.

  673. 745.

    Saki

    Sie Laie, das Ärgernis war nicht das Wort Soko Bospurus sondern das Wort Döner-Morde.

    Stellen Sie sich vor, man würde eine Mordserie an Deutschen in Alanya Curry-Wurst Morde nennen, nur weil einer im Curry Imbiss erschossen wurde

    • 21. Februar 2013 um 10:12 Uhr
    • cem gülay
  674. 746.

    Karola

    Kommen Sie mal nach Berlin, da können Sie die spanischen Fachkräfte bei der Arbeit sehen.

    Super Akrobaten. Jonglieren mitten auf Kreuzungen. Gebe immer ein Euro

    Immerhin besser als die rumänischen und bulgarischen Fachkräfte die meine Fenster putzten. Den gab ich auch ab und zu etwas.

    Ich beobachtete die Bios. Waren nicht viele Gutmenschen dabei. Fast niemand gab was

    • 21. Februar 2013 um 10:17 Uhr
    • cem gülay
  675. 747.

    Cem,

    Stellen Sie sich vor, man würde eine Mordserie an Deutschen in Alanya Curry-Wurst Morde nennen, nur weil einer im Curry Imbiss erschossen wurde

    Damit hätte ich kein Problem.

    • 21. Februar 2013 um 10:22 Uhr
    • Saki
  676. 748.

    Saki

    Es geht nicht um Wortspielereien.

    Ich habe die Behauptung, die lange Zeit als Begründung her hielt, nämlich, das die Morde aus dem Mafia Bereich kommen müssten, klar und logisch im Buch Kein Döner Land widerlegt.

    Jetzt ist man in Erklärungsnot. Klappt nicht immer, alle Bürger zu veräppeln

    • 21. Februar 2013 um 10:29 Uhr
    • cem gülay
  677. 749.

    Jörg lau

    Was sagen denn ihre türkischen Freunde zum Thema NSU. Sie haben doch bestimmt eine Meinung dazu und sind Sie sich mit denen einig.

    Dürfen Sie überhaupt dazu was öffentlich sagen

    • 21. Februar 2013 um 10:34 Uhr
    • cem gülay
  678. 750.

    Doppelte Staatsbürgerschaft für Türken.

    Ein weiters Kompensationsangebot für die NSU Geschichte, nach den kläglichen Entschädigunszahlungen für die Opfer. Beschämend wenn es einig angenommen haben. Erinnert an Afghanistan oder an deutsche Wölfe die Schafe reißen.

    Bei der Aufhebung der Visumspflicht für Türken ist für Erdogan die Sache erledigt. Wetten!

    Hat ja mit seinem eigenen NSU=Sivas Fall zu kämpfen.

    • 21. Februar 2013 um 10:41 Uhr
    • cem gülay
  679. 751.

    Normal könnte man den Sivas Fall den Erdogan Fall vor die Nase halten.

    Geht leider nicht, weil die Gutmenschen es vermasselt haben, indem sie 9 Massenmörder in Deutschland aufgenommen haben und alimentieren mit Segen der deutschen Regierungen

    • 21. Februar 2013 um 10:44 Uhr
    • cem gülay
  680. 752.

    Normal hätte man den Sivas-Fall Erdogan unter die Nase halten können…

    • 21. Februar 2013 um 10:45 Uhr
    • cem gülay
  681. 753.

    Mal was Anderes:

    http://www.zeit.de/2013/08/Frank-Schirrmacher-Ego-Das-Spiel-des-Lebens

    Das ist für Schirrmacher der entscheidende Augenblick. Denn nun wurde die Finanzindustrie spieltheoretisch aufgerüstet für den Kampf gegen Wettbewerber oder, eine Nummer größer, für den Kampf gegen Staatshaushalte. Bis 1989, so geht die Pointe, war der Kalte Krieg „draußen“, aber als die Spieltheoretiker überall an Boden gewannen und den Typus des rationalen Egoisten durchsetzten, verwandelten sie die Gesellschaft in ein Kriegsgebiet. Neoliberale Ökonomen, Computerfreaks, Informationstheoretiker, die ganze digitale Elite von Silicon Valley, sogar ein Soziobiologe wie Richard Dawkins (Das egoistische Gen) – alle waren heimliche Spieltheoretiker und träumten in ihrer Weltbildfabrik vom Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Ineffizienz, kurz: vom Informationskapitalismus. Für Schirrmacher ist das – nach Faschismus und Kommunismus – schon wieder ein soziales Großexperiment am lebenden Menschen, und zwar mit dem Ziel, jede individuelle Regung durch eine „soziale Physik“ zu berechnen und zu kontrollieren.

    Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass Frank Schirrmacher mit analytischem Denken auf dem Kriegsfuß steht, dann hat er ihn geliefert. Eines der wichtigen Ergebnisse der Spieltheorie ist ja, dass Kooperation und Altruismus selbst in einer Gesellschaft völliger Egoisten möglich ist, wenn die Rahmenbedingungen entsprechend sind. Es ist wohl schwer möglich, ein wissentschaftliches Modell gründlicher mißzuverstehen, als bei Schirrmacher.

    • 21. Februar 2013 um 11:01 Uhr
    • Saki
  682. 755.

    o.t. – und doch in vieler Hinsicht nicht:
    http://www.zeit.de/2013/08/Martenstein

    • 21. Februar 2013 um 11:55 Uhr
    • MRX
  683. 757.

    Martenstein – Gott sei Dank gibt es noch Kolumnisten wie ihn. In diesem Fall spricht er mit ‚aus der Seele‘.

    • 21. Februar 2013 um 11:57 Uhr
    • MM
  684. 758.

    mir

    Wenn man Tierquälerei im Kleinen verbietet, wieso erlaubt man sie dann im Großen? Denn während die Sodomisten oder Zoophilen, wie sie selbst sich nennen, eine winzige Minderheit sind, handelt es sich bei den Schlachthöfen um ein Massenphänomen.

    Und das dürfte auch der Grund sein für das unlogische Verhalten des Bundestages. Ein strenges Tierschutzgesetz berührt wirtschaftliche Interessen, da müsste man Mut und Kampfgeist beweisen und Lobbygruppen widerstehen, während das Verbot der Sodomie sich relativ problemlos durchsetzen und kaum kontrollieren lässt. Es hilft den Tieren so gut wie nicht, es ist einfach nur billig, es ist die heutzutage so beliebte moralisierende Symbolpolitik.

    • 21. Februar 2013 um 12:02 Uhr
    • MM
  685. 759.

    Zu Schirrmachers ‚Ego‘ noch was (Vorsicht: ‚verbotene Seiten‘ hier gewissermaßen):

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=16222

    Hoffe ich komme im Sommer dazu es zu lesen.

    • 21. Februar 2013 um 12:17 Uhr
    • MM
  686. 760.

    Eines der wichtigen Ergebnisse der Spieltheorie ist ja, dass Kooperation und Altruismus selbst in einer Gesellschaft völliger Egoisten möglich ist, wenn die Rahmenbedingungen entsprechend sind.

    Kooperation, ja. Altruismus…?

    Naja, was weiß ich schon…

    • 21. Februar 2013 um 12:29 Uhr
    • MM
  687. 761.

    @ MM

    „Kooperation, ja. Altruismus…? – Naja, was weiß ich schon…“

    Die rational vernünftige Kooperation ist der Masse natürlich nicht als logische Schlussfolgerung zugänglich, deswegen wird sie als Werte-Tradition verdrahtet (als Fairness, etc.) und als Altruismus beweihräuchert.

    Umgekehrt hat aber nicht jeder, der den Altruismus beweihräuchert, auch die Fairness kulturell verdrahtet, sondern findet lieber asoziale Asabiya mit krassen Eiern geil.

    Fängt beim ewig die Tür aufhalten für die Akhis in der U-Bahn an und wirkt kumpelig-ansteckend und zerstörerisch für Pünktlichkeit.

    • 21. Februar 2013 um 12:38 Uhr
    • Thomas Holm
  688. 762.

    @Neumann,

    „Hier den Fall Kachelmann ins Spiel zu bringen, ist schlicht geschmacklos.“

    Ach was. Es ist nun mal kein Zuckerschlecken, wenn man in die Mühlen der Strafjustiz gerät. Handelt es sich um einen Schuldigen, ist das der Sinn der Sache, bei einem Unschuldigen ist aber Empathie keinesfalls fehl am Platze.

    Ja, ich denke da allerdings z.B. mehr an Harry Wörz, der vier Jahre gesessen hat, als an Jörg Kachelmann.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Harry_W%C3%B6rz

    Kachelmann hat, wie gesagt, nicht nur keinen Toten zu beklagen, sondern er ist, so viel steht fest, mitnichten Opfer von groben behördlichen Fehlern.

    P.S. @ Neumann,

    Es ist genau genommen nicht einmal klar, dass die Polizei Angehörige der Tat verdächtigt hat. Vielmehr hat die Polizei die Hypothese verfolgt, manche der Opfer seien in krimineller Machenschaften verwickelt gewesen.

    Das ist richtig. Der Punkt ist jedoch, dass, in dieser Reihenfolge, die Opfer sehr wahrscheinlich alle noch leben würden und es entsprechend nicht zu den auch in sich leidigen Mordermittlungen gekommen wäre, wenn es vorher (vor allem) auf Ebene des Verfassungsschutzes nicht eine Reihe von gravierenden Fehlern gegeben hätte.

    • 21. Februar 2013 um 13:17 Uhr
    • N. Neumann
  689. 763.

    Zu Schirrmachers ‘Ego’ noch was (Vorsicht: ‘verbotene Seiten’ hier gewissermaßen):

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=16222

    @ MM

    Nein, auch nicht gewissermaßen. Denn Schwachsinn ist hier gewiss kein Tabu.

    • 21. Februar 2013 um 13:25 Uhr
    • N. Neumann
    • 21. Februar 2013 um 13:36 Uhr
    • MRX
  690. 765.

    727
    @NN
    „Wer sich auf diesem Hintergrund darüber aufregt, dass Gauck die Hinterbliebenen der Mordopfer einlädt und ein paar warme Worte spricht, ist von Ressentiments zerfressen.“

    Kann sein – muß aber nicht.

    Ich z.B. habe mich – nachzulesen bei ZO über diejenigen „aufgeregt“, die sich bei der Gelegenheit i.W. über Gauck aufgeregt haben – egal was er tut.

    Und ich habe in dem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß „der Staat“, das Land, in Form seines damaligen Oberhauptes Herrn Wulff 2011 stellvertretend für seine Bürger die Angehörigen der Opfer empfangen hat und daß der Opfer mit einem Staatsakt mit einer allgemein gewürdigten Rede der Bundeskanzlerin gedacht wurde.

    Damit haben die offiziellen Organe aus meiner Sicht getan, was Anstand und Pflicht gebieten.
    Alles andere ist nun aus meiner Sicht Gegenstand von Ermittlungen auf parlamentarischer und gerichtlicher Ebene, die möglicherweise zu noich weiteren als den bereits getroffenen Konsequenzen führen werden.

    Auch ohne größere Recherche ist ja bekannt, daß aufgrund der geschilderten Lage ein weiteres Treffen mit dem Staatsoberhaupt nun auch nicht vorgesehen war, da es schlichterdings auch keinen neuen verkündbaren Sachstand gibt.
    Das Treffen mit Gauck ging auf eine Initiative der Hinterbliebenen und ihrer juristischen wie Verbandsvertreter zurück, die nun auch vom Nachfolger im Amt in ihren Schmerz gewürdigt werden wollten und z.B. in einem taz-Artikel vom November beklagten, daß sich keiner mehr empöre.
    Menschlich ist das alles verständlich seitens der Angehörigen – auf meine Ablehnung stößt aber, daß aus der Ablehnung von zunächst einer Angehörigen der auf die Initiative der Betroffenen zurückgehenden Einladung eine Pressekampagne gegen Gauck gestartet wurde, die ich nur als Schlag ins Gesicht des Bundespräsidenten empfinden kann.
    Der Frau nehme ich das nicht übel, wie auch, wohl aber deren Vertreter und den willfährigen Medien, denen man zutrauen darf, daß sie annähernd wissen, was sie tun.

    Gauck oder wer auch immer hat m.E. diese Situation zum einen in der Rede ganz gut zum Ausdruck gebracht, andererseits in der aufgezwungenen Situation denjenigen dargestellt, der sich darum kümmern muß, das jetzt mal alles richtig läuft.
    So läuft aber unser Rechtsstaat nicht.

    Ich bin heute in Wettlaune:
    nach Abschluß des Prozesses und Vorlage des Berichts des Parlamentsausschusses werden wir einen wie auch immer genannten „Tag des Migranten“ oder einen „Tag der Vielfalt“ bekommen.

  691. 767.

    Ich bin kein „Bilderberger“ und generell kein Freund von Verschwörungstheorien – was vermutlich mir von manchen sofort als Geständnis ausgelegt wird, daß ich genau das bin.

    Gestern hat jemand bei ZO diesen Link hier eingestellt, der mich ziemlich überrascht hat.
    http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-18519395
    Vielleicht kann jemand was dazu sagen.

    Ich eben nicht – muß weg.

  692. 768.

    @ TH

    Hab ich’s Ihnen mal wieder zu einfach gemacht?

    @ NN

    😀

    • 21. Februar 2013 um 14:08 Uhr
    • MM
  693. 769.

    kc767
    Lesen sie den beitrag ihres links doch mal im zusammenhang mit schirrmachers thesen. Dann sind wir ganz schnell beim thema globalisierung und der ausweitung der zahl der marktteilnehmer und den möglichkeiten sich der macht der märkte zu entziehen.

    • 21. Februar 2013 um 14:09 Uhr
    • ernsthaft
    • 21. Februar 2013 um 14:15 Uhr
    • MRX
    • 21. Februar 2013 um 15:54 Uhr
    • Serious Black
  694. 772.

    When asked about the current situation, a Lebanese security source in Beirut played down the warning signs, saying, „This is part of the Lebanese internal struggle for power,“ while also not denying the presence of Hezbollah members in the state next door. According to this source, Hezbollah’s operation in Syria has been dedicated to two main goals: „defending Shiite shrines in Damascus, and this involves a supervisory role,“ and securing the organization’s arms transportation route. He candidly stated, „Hezbollah is concentrating nowadays on transporting as many weapons as they can before Assad falls.“ He added, „This might be the last chance for both the regime in Syria and Hezbollah to transfer strategic weaponry and this might be the main reason behind the Israeli air strike two weeks ago.“

    Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2013/02/hezbollah-in-syria.html#ixzz2LXu3DT9Z

    • 21. Februar 2013 um 15:57 Uhr
    • Serious Black
  695. 773.

    @kc

    dumpfe Hetze ist es beispielsweise, wenn behauptet oder suggeriert wird, dass die Deutsche Regierung willfährig Türkische Interessen über Deutsche stellt, wie bei Ihnen die Behauptung zum Doppelpass. Solange die CDU regiert, wird es keinen geben, auch wenn Deutschland im Internationalen Vergleich in diesem Punkt ähnlich Zurückgeblieben wirkt, wie manch Moslem in seinen Frauenansichten.

    @Cem Gülay

    „Scharfe Schnitte“ Wagenknecht? Mag ja sein, dass sie eine ganz passable Hülle hat, aber Erotik? Null, Nada ! Und wer als Frau auf Rentner abfährt, die ist vieles, aber sicher nicht scharf.

    • 21. Februar 2013 um 16:38 Uhr
    • Erol Bulut
  696. 774.

    http://www.globalpost.com/dispatch/news/afp/130221/un-backed-court-puts-hariri-trial-hold

    „Judge Fransen agreed with defence lawyers who had asked for a postponement of the long-awaited trial in absentia of the four suspects, saying prosecutors had not yet given the defence all the relevant information to prepare their cases.“

    Blabla, jetzt wollen natürlich alle erstmal abwarten, was überhaupt aus der HB und dem Libanon so wird; und wenn es dort kracht, dann will niemand von der UNO so aussehen, als würde er in diesem Konflikt dann Partei ergriffen haben.

    Mitten im großen Rancherkrieg warten Sheriff und Friedensrichter erst mal ab, wer überhaupt übrig bleibt. Opportunitätsprinzip, nicht ganz sauber, aber realistisch, kann ich nachvollziehen.

    • 21. Februar 2013 um 18:20 Uhr
    • Thomas Holm
  697. 775.

    Was ganz, ganz anderes:

    Denn der Markt für Portionskaffee ist sehr lukrativ und heiß umkämpft, obwohl die Kapseln wesentlich teurer sind als loser Kaffee und viel Müll hinterlassen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/nachahmer-von-nespresso-kapseln-duerfen-mit-marke-werben-a-884798.html

    Mann, mann, mann: Dafür sind die Kapsel-Maschinen aber wesentlich preiswerter als Vollautomaten und Siebträger-Maschinen. Darüber hinaus schmeckt Kapsel-Espresso deutlich besser als der aus Vollautomaten – und eine Siebträger-Maschine muss schon richtig gut und teurer sein, damit der Espresso besser schmeckt als der aus Kapseln.

    Der Kapsel-Müll wiederum ist den meisten Verbrauchern ziemlich egal, weil er praktischerweise weniger Gebrauchsdreck nach sich zieht.

    • 21. Februar 2013 um 18:45 Uhr
    • N. Neumann
  698. 776.

    Teressant.

    • 21. Februar 2013 um 19:10 Uhr
    • MRX
  699. 777.

    @ MR

    Wenn du auch nicht meine freundlichen Konsumenten-Hinweise zu schätzen weißt, so hättest du doch wenigstens jenen auf das Logik-Versagen und die völlige Objekt-Unkenntnis des wahrscheinlich sehr ökigen Spon-Wirtschaftsredakteurs goutieren können.

    • 21. Februar 2013 um 19:20 Uhr
    • N. Neumann
  700. 778.

    @ NN

    Am Abfall sind wahlweise Landraub oder Asylmissbrauch schuld.

    • 21. Februar 2013 um 19:28 Uhr
    • MRX
    • 21. Februar 2013 um 19:29 Uhr
    • MRX
  701. 780.

    779 mrx
    Weltklima macht pause….
    Na dann hat die co2 reduzierung ja schon wirkung gezeigt.
    Wenn jetzt noch chinesen, inder und amis mitmachen kriegen wir die nächste eiszeit…..

    • 21. Februar 2013 um 19:41 Uhr
    • ernsthaft
  702. 781.

    @ MRX

    Eine syrische Kondolenz nach Dänemark. (mit Bild im Artikel)

    Nicht, dass es sich etwa um ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent der kritischen Wissenschaften gehandelt hat.

    http://syrianperspective.blogspot.de/2013/02/first-post-february-21-2013-news-from.html

    „ALGERIAN-DANISH RAT EXCREMENT DISPOSED OF IN ALEPPO. GOOD BYE! AND OUR CONDOLENCES TO THE RAT MOTHER AND FATHER WHO CREATED THIS PIECE OF GARBAGE.“

    Coolen Ton haben die am Leib.

    • 21. Februar 2013 um 19:45 Uhr
    • Thomas Holm
    • 21. Februar 2013 um 21:23 Uhr
    • Thomas Holm
  703. 783.

    769
    @ernsthaft

    Hab‘ ich mir’s doch gedacht: ein höchst suspekter Verein diese BBC!

    Der Link, den ich von ZO übernahm gibt’s dort nicht mehr sondern folgemdem Hinmweis:

    „Entfernt. Bitte verzichten Sie auf die Verbreitung kruder Theorien.“
    2 Kommentare, die auf den Link vermutlich Bezug nahmen, wurden ebenso gelöscht.

    (In EU-Osterweiterung: Verarmte Roma, …, K. 249; ich kann von dem Laptop vor mir aus nicht verlinken.)

    Der Link befindet sich in hier in K. 767. Vermutlich haben die ZO-Azubis Weisung alles zu löschen, was das Wort „Bilderberger“ enthält – und sei es ein Bericht der BBC über Peter Sutherland, den Sonderbeauftragten der UN für Migration.

  704. 784.

    725
    NKB
    Den Human Rights Act-Artikel und die Kommentare finde ich sehr interessant und werde mich da noch etwas weiter umgucken.
    Wieviel sind Menschenrechte dieser Definition wert, wenn ich keinen finde, der sie mir gewährt – und was ist mit den Menschenrechten desjenigen, der sie gwähren soll?

    Diese Frage hat mich schon immer im Zusammenhang mit den Asyl- und Migrations-„Hardlinern“ interessiert.
    Wenn kein Mensch „illegal“ ist, wie das so schön griffig heißt, was ist dann mit denjenigen, die auf dieses Recht der theoretischen Omnipräsenz verzichten und bleiben, wo sie sind – und was ist mit denjenigen, die die Plätzchen herrichten und warm halten, an denen sehr viele andere präsent sein wollen?

  705. 785.

    „EU should undermine national homogeneity“ – sagt ein früherer EU-Kommissar.
    Hätte ich auch als Link von kruden Verschwörungstheoretikern gelöscht…

    • 22. Februar 2013 um 00:29 Uhr
    • Lionel
  706. 786.

    “the European Union, in my view, should be doing its best to undermine” any “sense of our homogeneity and difference from others”.

    Sutherland restated his view in the syndicated article co-authored with Cecilia Malmström …

    “Mainstream politicians, held hostage by xenophobic parties, adopt anti-immigrant rhetoric to win over a fearful public, while the foreign-born are increasingly marginalized in schools, cities and at the workplace.“

    http://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Sutherland#Views_on_immigration

    Das ist schon ziemlich Karikatur-haft.

    • 22. Februar 2013 um 00:45 Uhr
    • Thomas Holm
  707. 788.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/prozess-in-zypern-die-hisbollah-soll-hinter-anschlag-versuch-stecken-a-884837.html

    „kleines rotes Notizbuch. Darin hatte er die Kennzeichen von zwei Bussen notiert, die israelische Touristen transportieren sollten. Knapp zwei Wochen später explodierte eine Bombe neben einem Reisebus mit Israelis im bulgarischen Burgos.“

    *********************

    Burgas muss natürlich heißen, denn Burgos ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León (Castilla y León).

    • 22. Februar 2013 um 09:46 Uhr
    • Thomas Holm
  708. 789.

    @ Saki

    „bei einem Unschuldigen ist aber Empathie keinesfalls fehl am Platze“

    Woher wollen Sie wissen, dass Kachelmann unschuldig ist? Der Freispruch erfolgte aus Mangel an Beweisen.

    • 22. Februar 2013 um 09:53 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  709. 790.

    Pakistan stellt seine Washingtoner Botschafterin unter Blasphemie-Anklage.

    http://ibnlive.in.com/news/pakistan-ambassador-to-us-faces-blasphemy-charge/374389-56.html

    “a charge that carries the death penalty. … after the registration of the case at Cheylak police station in Multan, Sherry might not return to Pakistan.”

    hxxp://worldshiaforum.wordpress.com/2012/08/09/malik-ishaq-living-large-in-sherry-rehmans-new-pakistan-by-dr-taqi%E2%80%8F/

    „NATO has already rejected some claims made by the Pakistani ambassador such as her assertion that Pakistan shared information on cross-border infiltration with NATO/ISAF some 52 times. She also said that Pakistan helped the US apprehend 250 top-tier al Qaeda leaders before closing her remarks with a message for Generals Lute and Eikenberry, saying, “We don’t welcome or sanctuary foreign fighters on our soil…There is no question now of hedging bets…This is a new Pakistan. Catch up, gentlemen!”

    • 22. Februar 2013 um 09:55 Uhr
    • Thomas Holm
  710. 791.

    @ KC

    „Doppelte Staatsbürgerschaft:
    dafür positionierte sich gerade die SPD mit Gabriel.
    Wettet jemand dagegen, daß es die nach den Bundestagswahlen uneingeschränkt geben wird?“

    Ich halte dagegen. Die nächste Wahl wird die CDU gewinnen, und mit der gibt’s keinen Doppelpass.

    • 22. Februar 2013 um 09:58 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  711. 792.

    @ MRX # 756

    *gähn*

    • 22. Februar 2013 um 10:02 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  712. 793.

    @ TH #782

    Erol B. würde sagen:“Daran ist der Jud‘ schuld!“

    • 22. Februar 2013 um 10:03 Uhr
    • Serious Black
    • 22. Februar 2013 um 10:11 Uhr
    • Thomas Holm
  713. 795.

    Für so eine dünne Personaldecke ein doch beachtlicher Propaganda-output.

    http://sphotos-b.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/s480x480/480879_566318506713893_1224802901_n.jpg

    • 22. Februar 2013 um 10:16 Uhr
    • Thomas Holm
  714. 796.

    HJS,

    Der Freispruch erfolgte aus Mangel an Beweisen.

    Das ist rechtsdogmatisch ohne jeden Belang, weil es eine Unschuldsvermutung gibt. Darüber hinaus hat der Verlauf des Prozesses durchaus gezeigt, dass die Richter darauf brannten, Kachelmann zu verurteilen, es aber trotzdem nicht tun konnten. Die Unschuldsvermutung ist daher keineswegs abwegig.

    • 22. Februar 2013 um 10:20 Uhr
    • Saki
  715. 797.

    Wieder schwere Zeiten für Iraks gemäßigte* Sunniten:

    http://www.zeit.de/news/2013-02/22/irak-sieben-mitglieder-der-sahwa-miliz-im-nordosten-des-irak-getoetet-22101205

    *es muss sie ja doch wohl geben, sonst würde man sie nicht töten.

    • 22. Februar 2013 um 10:20 Uhr
    • Thomas Holm
    • 22. Februar 2013 um 11:25 Uhr
    • MRX
  716. 799.

    http://www.doktortitel24.de/

    @ Publicola

    1a-Deppsite:

    Der Vorteil jedoch: Die Kennzeichnung h.c. ist kaum jemandem bekannt, somit ist die Wirkung zu anderen Titeln identisch.

    Ich finde es schade, dass es von Doktortitel24 keine Fernsehwerbung gibt.

    • 22. Februar 2013 um 12:31 Uhr
    • N. Neumann
  717. 800.

    So zwischen der Werbung von Elitepartner (für Akademiker & Singles mit Niveau!) und Trendscout24. Oder so.

    • 22. Februar 2013 um 12:45 Uhr
    • MM
  718. 801.

    HJS,

    „Der Freispruch erfolgte aus Mangel an Beweisen.“

    Das ist rechtsdogmatisch ohne jeden Belang, weil es eine Unschuldsvermutung gibt. Darüber hinaus hat der Verlauf des Prozesses durchaus gezeigt, dass die Richter darauf brannten, Kachelmann zu verurteilen, es aber trotzdem nicht tun konnten.

    @ Saki

    Du solltest Gisela Friedrichsen weniger ernst nehmen und die Richter nicht mit Alice Schwarzer verwechseln.

    Die Unschuldsvermutung ist daher keineswegs abwegig.

    Auch ist der Rat nicht abwegig, Fuckbuddys mehr zu versprechen als man halten möchte.

    • 22. Februar 2013 um 12:51 Uhr
    • N. Neumann
  719. 802.

    @ N. Neumann

    Der Verkäufer von Doktor- und Professorentitel („Kombi“) prüft zudem den Interessenten hinsichtlich seiner Orthographie-Syntax-Kompetenz:

    Sie bestätigen das Sie die Hinweise zum tragen der Ehrentitel gelesen haben

    http://www.doktortitel24.de/doktortitel.html

    • 22. Februar 2013 um 12:58 Uhr
    • Publicola
  720. 803.

    @ TH #782

    Egypt flooding the tunnels – Hatte mich schon gewundert, dass das hier noch nicht aufgetaucht war (reuters berichtete bereits am 13. Febr.). Las ‚damals‘ noch zwei weitere ganz interessante Artikel zum „Tunnel-business“:

    http://www.businessweek.com/articles/2013-01-31/twilight-of-gazas-smuggling-tunnel-millionaires#p1

    al-monitor.com/pulse/originals/2013/01/gaza-tunnel-millionaires.html

    • 22. Februar 2013 um 13:03 Uhr
    • MM
  721. 804.

    So zwischen der Werbung von Elitepartner (für Akademiker & Singles mit Niveau!) und Trendscout24. Oder so.

    @ MM

    Mit die bescheuertste und nervigste Werbung ist Romanze18/Abenteuer18. Die Aussicht auf unkompliziertes Ficken ist ja in Ordnung, aber wer möchte wirklich nach einer heißen Nacht außerhalb eines Swinger-Clubs mit einem falschen Namen angeredet werden?

    • 22. Februar 2013 um 13:03 Uhr
    • N. Neumann
  722. 805.

    @ NN

    Ja.

    wer möchte wirklich nach einer heißen Nacht außerhalb eines Swinger-Clubs mit einem falschen Namen angeredet werden?

    Das fragte ich mich auch schonmal.

    Aber man kann sich über die Werbung durchaus gut amüsieren. :)

    • 22. Februar 2013 um 13:10 Uhr
    • MM
  723. 806.

    @NN

    aber wer möchte wirklich nach einer heißen Nacht außerhalb eines Swinger-Clubs mit einem falschen Namen angeredet werden?

    Meine persönliche Einschätzung wäre, das RL 2.0 gestählte Geister dem Nick eine durchaus sakraleren und mithin verbindlicheren Charakter zuordnen. Ich beginne mich für alt zu halten, nicht etwa wegen meiner Haarprobleme, sondern wegen meiner analogen Sozialisierung.

    In meinem Familienkreis wird das Dissen im Schüler-VZ bei Teenagern in etwa mit dem Aufstechen der Autoreifen gleichgesetzt. Eine so drangsalierte pinklip98 wird auf die Anrede mit „Bärbel“ möglicherweise verstört reagieren. Diese Altersklasse scheint mir auch nach kürzester webrecherche als der eigentliche Adressat festzustehen.

    • 22. Februar 2013 um 13:18 Uhr
    • Boothby
  724. 807.

    Korrektur:

    Auch ist der Rat nicht abwegig, Fuckbuddys nicht mehr zu versprechen als man halten möchte.

    • 22. Februar 2013 um 13:23 Uhr
    • N. Neumann
  725. 808.

    „Als eine Konsequenz aus dem Nationalsozialismus hat in unserem Rechtsstaat nur jeder einzelne sein Fehlverhalten zu verantworten und nicht seine Gruppe, Familie, Verwandtschaft, Minderheit, der er angehört“, erinnert er an ein „Grundprinzip unserer Verfassung“ (..)

    Eine solche Eerinnerung scheint doch immer wieder notwendig zu sein.

    Dass die dort [Bulgarien und Rumänien] seit Jahren schwelende Pogromstimmung erst kürzlich durch Äußerungen von Zsolt Bayer, einem engen Freund und Berater des ungarischen Premiers Victor Orbán, gefährlich angeheizt worden war, verschweigt Korol. Bayer hatte aussdrücklich „die Endlösung“ der „Romafrage“ gefordert. Wörtlich hatte er gesagt: „Sie sollen nicht existieren, die Tiere. Das muss man lösen – mit allen Mitteln!“ Rumänische Neonazis hatten darauf mit einer Sterilisierungskampagne für Romafrauen reagiert – ohne dass staatliche Stellen für nötig gehalten hätten, das zu stoppen.

    Ohne Worte.

    • 22. Februar 2013 um 13:34 Uhr
    • MM
  726. 809.

    @ publicola #802

    :-)

    • 22. Februar 2013 um 13:39 Uhr
    • MM
  727. 810.

    Neumann,

    Auch ist der Rat nicht abwegig, Fuckbuddys nicht mehr zu versprechen als man halten möchte.

    Mit großer Freude begrüße und feiere ich die Entdeckung Deiner katholischen Seele. Der Papst empfiehlt ja schon seit Jahrhunderten:

    Kein Sex vor der Ehe!

    • 22. Februar 2013 um 13:52 Uhr
    • Saki
    • 22. Februar 2013 um 13:59 Uhr
    • MRX
  728. 812.

    @ MM

    „There will be no mixture of populations to cause endless trouble … a clean sweep will be made. I am not alarmed by the prospect of the disentanglement of populations, nor even by these large transferences, which are more possible in modern conditions than they ever were before.“

    Churchill was right. The Germans accepted the new border, and decades of conflict between Poles and Germans ended.

    Arab-Jewish conflict is exponentially more volatile than German-Polish conflict ever was. And the solution is far easier. If there was „room in Germany for the German populations of East Prussia and of the other territories,“ as Churchill stated, there is certainly room in the spacious Muslim states of the Middle East for 5 million Palestinians and Israeli Arabs. If Germans, who had a centuries-old connection to the newly created Polish territory, could be expelled, then surely Palestinians, whose claim to Judea, Samaria and Gaza is dubious at best, can be expelled.

    It’s time to stop being squeamish. Jews are not Nazis. Transfer is not genocide. And anything else isn’t a solution.“

    http://www.theatlantic.com/politics/archive/2013/02/prominent-hagel-detractor-endorses-fascistic-vision-of-israel/273349/

    Nur Sub-europäische Lösungen in Betracht zu ziehen, ist aber auch wieder rassistisch.

    „Ohne Worte.“ Nicht bei Atatürk; der ist ja eher angesagt, als Churchill.

    @ By

    „klar, die 68er-Seuche.“ – hat kaum einen unangesteckt gelassen.

    „Anbei: Ich hatte das Glück, eine tatsächlich nutzbringende Funktion während meines Zivi auszufüllen“

    Warum haben Sie das dann nicht einfach den Rest Ihres Lebens gemacht, sondern nur so genötigt ?

    „Wehrgerechtigkeit … die galt mal als essenziell“

    Am besten direkt vor dem Stabsarzt losklagen, wenn jemand anderes einen längeren hat.

    „kein Problem, in ein überdachtes Gebäude zu gehen.“

    In das meinige keinen Schritt, darauf können Sie einen lassen.

    „“Wenn man Frieden will, muss man mit seinen Feinden reden.” Selbst wenn es solche Typen wie Arafat sind.“

    Kommt drauf an, nach wie vielen Runden prä-paxialer Diskurspflege.

    Man kann jetzt schon absehen, dass Israel mit irgendwelchen Verbrechern Frieden schließen wird; nur halt in welchem Zustand sich diese Verbrecher befinden werden, macht den Unterschied. Aber astrein wird das schon wieder nicht werden.

    • 22. Februar 2013 um 14:07 Uhr
    • Thomas Holm
  729. 813.

    @TH

    “klar, die 68er-Seuche.” – hat kaum einen unangesteckt gelassen.

    ME. ist das Phänomen sowas von überschätzt. Die Infantilisierungswelle ab Anfang 80er-Jahre scheint mir erheblich schwerwiegender, wenn sie schon den gesellschaftlichen Verfall beweinen wollen, Generation Porno fällt uns auch auf die Füße, sie werden sehen. Und die haben offenbar auch ein hohes Infektpotenzial.

    Warum haben Sie das dann nicht einfach den Rest Ihres Lebens gemacht, sondern nur so genötigt ?

    Es wurde nicht bezahlt, man fühlt sich da so ausgenutzt, außerdem lachen alle über Anfälle von plötzlichem Altruismus. Ich wollte dann 3 Monate Verlängern für das volle Gehalt, aber die haben mir nur eine Lehrstelle angeboten für nochweniger, die Dödel. Da hab ich gesagt, nur mit anschließendem vollbezahltem Studium auf der deutschen Zivi-Hochschule, und da lachen die und drücken mir Bafög-Anträge in die Hand. Die wußten nicht, was sie an mir haben.

    “Wehrgerechtigkeit … die galt mal als essenziell”

    Am besten direkt vor dem Stabsarzt losklagen, wenn jemand anderes einen längeren hat.

    Tja, T5 war nicht, dabei haben die sich so’ne Mühe gegeben. Aber von dem Konzept haben sie schon mal gehört, nechwahr? (ich frage nur vorsichtshalber nach, vlt. beziehen sie sich später irgendwann darauf)

    In das meinige keinen Schritt, darauf können Sie einen lassen.

    Schön zu sehen, das sie dem Freiwilligkeitsgedanken so fröhnen. Man weiß ja nie, vlt zwingt einen ja ein Verteidigungsminister, und dann lungern sie da nur rum, weil sie 2 große Brüder hatten oder so.

    • 22. Februar 2013 um 15:19 Uhr
    • Boothby
  730. 814.

    Offenbar greift die FSA Hizb’Allah-Stellungen im Libanon an:

    http://blogs.the-american-interest.com/wrm/2013/02/21/hezbollah-free-syrian-army-on-brink-of-war/

    • 23. Februar 2013 um 08:00 Uhr
    • Serious Black
  731. 815.

    @ HJS #791

    Siggi erklärt jetzt offiziell den Doppelpass zu einem der ersten Projekte einer rot-grünen Regierung.
    Damit dürfte die Wahl im September so gut wie gewonnen sein:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article113848593/Sigmar-Gabriel-verspricht-Tuerken-den-Doppel-Pass.html

    • 23. Februar 2013 um 16:52 Uhr
    • Lionel
  732. 816.

    @L.

    Meine Stimme hat er. Der Türke wäre endlich wieder Türke.

    • 23. Februar 2013 um 17:15 Uhr
    • unlimited
  733. 817.

    @ ul

    Dumm nur, dass dann die übernächsten Bundestagswahlen durch eine Wahlempfehlung aus Ankara entschieden werden könnten…

    • 23. Februar 2013 um 17:24 Uhr
    • Lionel
    • 23. Februar 2013 um 17:30 Uhr
    • Lionel
  734. 819.

    @L

    Richtig. Aber dann wird endlich der letzte Michel erkennen, dass er eine fünfte Kolonne im Land hat.

    • 23. Februar 2013 um 17:31 Uhr
    • unlimited
  735. 820.

    @ ul

    Ob der noch etwas merken kann? Dem deutschen Michel ist fast jegliches Eigeninteresse erfolgreich aberzogen worden – Siggi sollte sich aber nicht zu früh freuen; geschickt angegangen führt der Doppelpass zu einem schönen Eigentor.

    • 23. Februar 2013 um 17:48 Uhr
    • Lionel
  736. 821.

    @ NN (Sorry, dass es mit der Antwort so lange gedauert hat)

    Ich denke, dass für solche und ähnliche Fälle in GB eher weniger die britische Rechtstradition oder die tatsächliche oder vermeintliche Übernahme von kontinentalen Rechtsnormen eine Rolle spielen, sondern hier mehr die britische Liberalität* und die britische Multikulturalität / bzw. der vergleichsweise ausgeprägte Multikulturalismus in GB ursächlich sind. Beides zieht deutlich vergleichsweise häufig bizarre Blüten nach sich.

    Da würde ich Ihnen zustimmen. Ich konnte im genannten Fall auch nur sehr eingeschränkt einen (möglichen) Zusammenhang mit der Rechtskultur erkennen. Daher auch meine Frage an Publicola, wie er zu seiner Einschätzung kommt. Die Ausführungen zum „Human Rights Act“ erfolgten daher eher am Rande.

    Ich würde allerdings schon sagen, dass das geschilderte Phänomen (das von vielen Briten als sehr problematisch empfunden wird), dass negative Rechte (= Abwehrrechte) durch im Einzelnen überaus streitige „positive“ Rechte überlagert, ja mitunter sogar vollständig konterkariert werden, stark mit der Ideologie des Multikulturalismus zusammenhängt. So dienen ihm etwa Gewährleistungen wie das Asylrecht oder eben das Recht auf Privatsphäre und Familienleben seit jeher als Türöffner und werden hier gerne massiv überdehnt. Andererseits tun sich viele eingefleischte Multikulturalisten bekanntlich schwer damit, das Recht von Angehörigen einer bestimmten ethnischen Gruppe anzuerkennen, sich außerhalb dieser Gruppe zu bewegen und zu entfalten. Die individuellen Rechtspositionen dieser Menschen – namentlich von Mädchen und Frauen – interessieren dann kaum oder gar nicht mehr. Von dem negativen Einfluss, den dies zugleich auf die Meinungsfreiheit haben kann (und teilweise schon hatte), braucht man gar nicht zu sprechen.

    Wenn man das rein rechtlich betrachten will, so besteht der Dreh- und Angelpunkt des britischen laisser faire darin, dass die Anglikanische Kirche offiziell Staatskirche ist. Daraus leiten sich Ansprüche und teils übertriebene Rücksichtsnahmen anderer Religionsgruppen ab.

    Auf dem gegebenen Hintergrund hat – um mal ein harmloses Beispiel zu nennen – soweit ich weiß z.B. auch nie eine ansatzweise kontroverse Diskussion darüber stattgefunden, ob Sikhs im Staatsdienst Turbane tragen dürfen.

    Im Ausgangspunkt ist das sicher richtig. Wo es eine Staatskirche gibt, ist es naturgemäß sehr schwierig, so etwas wie weltanschaulich-religiöse Neutralität von Staatsbediensteten einzufordern. Es fällt aber doch auf, dass auch solche Christen, die der anglikanischen Kirche nicht angehören, in GB einen wesentlich schweren Stand haben als Angehörige anderer (in Wahrheit sogar viel größerer) religiöser Minderheiten. Die jüngst vor dem EGMR verhandelten Beschwerden von Beschäftigten aus dem Vereinigten Königreich mögen hier als Beispiel dienen.

    * Auch wenn die Aversion gegen üble Gestalten wie Chaudry in GB auch öffentlich groß ist: Briten ertragen extreme Meinungen unterschiedlichster Art tendenziell/durchschnittlich mit mehr Gleichmut als viele Kontinentaleuropäer. Die buchstäbliche Speakers Corner, die nicht ausschließlich für das Verkünden von bizarren Harmlosigkeiten steht, ist nicht allein bloße Schrulle, sondern Ausdruck des britischen Liberalismus. Wenn man so will, liegen die Briten in Sachen Meinungsfreiheit näher bei den USA als am Ärmelkanal.

    Was die Mentalität vieler Briten angeht, haben Sie wohl recht. Nimmt man aber die Gesetze in den Blick, stimmt das sicher nicht – jedenfalls dann, wenn man nicht gerade ein islamistischer Hassprediger ist und deshalb relativ weitgehend Narrenfreiheit genießt. Insbesondere wenn man die ideologischen Vorzeichen tauscht, geht man auf der Insel in Teilen noch weit über Kontinentaleuropa hinaus:

    http://article19.brix.fatbeehive.com/resources.php/resource/2605/en/anthony-norwood-v.-united-kingdom

    Übrigens gehören namentlich die Gesetze, die in England und Wales gegen Verleumdung und üble Nachrede („defamation“) bestehen, zu den schärfsten in der westlichen Welt. Das hat zum Phänomen des „libel tourism“ geführt: Prozesse werden gezielt namentlich in London angestrengt, weil man dort besonders hohe Chancen hat zu obsiegen. Dazu genügt es schon, dass Äußerungen in GB Verbreitung gefunden haben. Die englische Praxis war namentlich auch ein Grund für den Erlass des „SPEECH Act“ in den Vereinigten Staaten, der die Vollstreckung entsprechender Urteile verhindert, soweit sie mit dem 1. Verfassungszusatz nicht zu vereinbaren sind.

    Um auf den Fall in GB zurückzukommen, der als Ausgangspunkte diente: Falls man hier eine ernst zu nehmende rechtliche Dimension zu konstatieren hat, doch wohl doch auch insofern, als hier (vermeintliche) positive Gewährleistungen (Anspruch auf ein dem eigenen religiösen Empfinden entsprechendes Essen in der Schule) zulasten anderer negativer Gewährleistungen durchgesetzt werden. So ist es keineswegs rabulistisch, darauf hinzuweisen, dass es Menschen gibt, die ihrerseits mit der Praxis des Servierens von Speisen halal (für alle) aus religiösen oder jedenfalls Gewissensgründen ein großes Problem haben, von anderen gegenläufigen Interessen gar nicht zu sprechen.

    • 23. Februar 2013 um 18:30 Uhr
    • NKB
  737. 822.

    Zur Ergänzung und Erklärung:

    Der Angeklagte aus Norwood v United Kingdom (den der EGMR – entgegen seiner sonstigen Praxis – schnöde auf Art. 17 EMRK verwies) hätte in D – zumindest ab der zweiten Instanz aufwärts – sehr gute Chancen gehabt, damit unter Verweis auf Art. 5 Abs. 1 GG durchzukommen. Ich würde es sogar wahrscheinlich halten, dass das gleich von der Staatsanwaltschaft nach § 170 Abs. 2 StPO (kein hinreichender Tatverdacht) abgebügelt worden wäre.

    • 23. Februar 2013 um 18:38 Uhr
    • NKB
  738. 823.

    # 821 – NKB – Danke!

  739. 824.

    Irans Propaganda meldet, Argentinien bereit zu Version überzugehen, wonach:

    ‚Israel staged false flag 1994 terror attack to blame Iran‘

    http://www.youtube.com/watch?v=7zjLmHjfDk0

    • 23. Februar 2013 um 19:13 Uhr
    • Thomas Holm
  740. 825.

    @ Publicola

    Ich würde zu den von Ihnen angesprochenen Unterschieden zwischen „common law“ einerseits und „civil law“ andererseits auch gerne noch einiges schreiben. Leider fehlt mir dazu momentan die Zeit, u.a., weil ich blöd genug war, mich (für einen durch Ski-Unfall verhinderten Kollegen) bereit zu erklären, 75 Klausuren aus dem Grundkurs Erb- und Familienrecht zu korrigieren. Um aber doch noch etwas dazu zu sagen: Was Sie zu diesem Punkt schreiben, entspricht sicher weitestgehend der h.M. unter kontinentaleuropäischen Juristen (die sich mehrheitlich überdies gewiss geschmeichelt fühlen würden, dass Sie ihnen bzw. „ihrer“ Rechtskultur eine höhere dogmatische Durchdringung rechtlicher Probleme nachsagen). Aus unterschiedlichen Gründen fremdle ich mit dieser in Europa h.M. aber seit einiger Zeit. In der Tat ist es in vielen Bereichen sehr interessant, wie beide Rechtskulturen – bei näherer Betrachtung – häufig mit genau denselben Argumenten (und ganz ähnlichen dogmatischen Ansätzen) zu sehr ähnlichen bis ins Detail identischen Ergebnissen gelangen. Wenn ich mal wieder mehr Zeit haben sollte, würde ich die Diskussion dazu deshalb gerne fortsetzen.

    Was die Bedeutung der Rezeption von gerichtlichen Entscheidungen durch eine wissenschaftliche Fachöffentlichkeit angeht (sowie der eigenständigen Bearbeitung rechtlicher Probleme durch dieselbe), haben Sie m.E. übrigens nur in Bezug auf GB (tendenziell noch) sehr weitgehend recht. Die Bedeutung, die die Fachöffentlichkeit in den USA hat (auch auf die Spruchpraxis von Gerichten, die im eigentlichen Sinne rechtsdogmatische Fragen zu entscheiden haben), wird häufig stark unterschätzt.

    • 23. Februar 2013 um 19:37 Uhr
    • NKB
  741. 826.

    @ NKB
    Den Eindruck, dass Sie sich um eine Problemstellung herumdrücken könnten, habe ich keineswegs!
    Danke für Ihre sehr informativen und überzeugend-plausiblen Ausführungen # 825.

    Für zutreffend halte ich selbstredend Ihre Erfahrung:
    In der Tat ist es in vielen Bereichen sehr interessant, wie beide Rechtskulturen – bei näherer Betrachtung – häufig mit genau denselben Argumenten (und ganz ähnlichen dogmatischen Ansätzen) zu sehr ähnlichen bis ins Detail identischen Ergebnissen gelangen.

    Die hypothetische Überlegung meinerseits aus nicht-fachlicher Sicht bezieht sich wohl eher auf das (stärker von psychologischen Mechanismen geprägte) nicht- und vorjuristische Umfeld rechtlich zu bewertender Sachverhalte.

    In einem Staat wie in den USA oder in der Bundesrepublik ist ja oft oder i.d.R. die allgemeine Praxis und Laien-Übung beobachtbar,
    dass bei rechtlich relevanten Sachverhalten rasch und konkret auch und insbesondere von nichtjuristischen Laien auf das kodifizierte Recht, z.B. auf bestimmte Artikel der Verfassung (mit quasi eherner Ewigkeitszuschreibung) verwiesen wird.

    Dieser insbesondere von der und in der allgemeinen nichtjuristischen Öffentlichkeit häufig beschreitbare Weg
    eines ersten nichtjuristisch-laienhaften, aber auch vorläufig-juristischen Sichverständigens über juristisch relevante Sachverhalte
    stellt sich möglicherweise in einem Land ohne Rechtskodifizierung m.E. sozial- und individualpsychologisch vermutlich etwas komplizierter dar – wird allerdings aber (, letztlich,) wie Sie schreiben, (oft oder) i.d.R. zu ähnlichen oder identischen Ergebnissen führen.

    In Summa: Nur der Weg des Sichverständigens einer nicht-juristischen und auch der juristischen Öffentlichkeit darüber und dahin scheint mir in einer ‚common law‘-Tradition daher etwas/leicht zeitversetzt länger bzw. komplizierter als in einer ‚Roman law‘-Tradition.

  742. 827.

    PS: wobei andererseits das Beispiel USA hier nicht (ganz) zutreffend ist, da dort einerseits wohl eine kodifizierte, geschriebene Verfassung vorliegt, ansonsten aber die ‚common law‘-Tradition eher dominiert.

  743. 828.

    773
    @EB
    „@kc
    dumpfe Hetze ist es beispielsweise, wenn behauptet oder suggeriert wird, dass die Deutsche Regierung willfährig Türkische Interessen über Deutsche stellt, wie bei Ihnen die Behauptung zum Doppelpass. Solange die CDU regiert, wird es keinen geben, auch wenn Deutschland im Internationalen Vergleich in diesem Punkt ähnlich Zurückgeblieben wirkt, wie manch Moslem in seinen Frauenansichten.“

    Nochmal von vorne: nicht die „Deutsche Regierung“ sondern ein (hessischer?) CDU-Kommunalpolitiker, der Grüne BW-Ministerpräsident, der Europa-CDU-Öttinger, die FDP-Justizministerin L.-Sch. und der SPD-Vorsitzende Gabriel haben sich allesamt entweder hier oder gleich in der Türkei zu entweder doppelter Staatsbürgerschaft oder zu Beschleunigung der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei oder zu beidem geäußert – zuvor hat die neue NS-Landesregierung sich ebenfalls bereits für die doppelte Staatsbürgerschaft positioniert.
    Insofern ist zumindest die doppelte Staatsbürgerschaft nun auch Wahlkampfthema und ich halte deren Durchsetzung in dem Zusammenhang für sehr wahrscheinlich.

    Die Frage ist: ist das in deutschem Interesse – „deutsch“, gesehen als die Summe all seiner, auch der ausländischen Bewohner?
    Wer will das klar beantworten?

    Ist es, wäre es konkret in Ihrem Interesse, wobei ich nicht weiß, welche Staatsangehörigkeit Sie haben?

    Ist es in meinem Interesse, wenn junge Menschen mit türkischer und deutscher Staatsangehörigkeit diese nun auf Dauer behalten?
    Ich wüßte eigentlich nicht, warum.

    Ich habe mit der doppelten Staasangehörigkeit ein ganz grundsätzliches Problem: für mich ist es nicht akzeptabel, daß jemand als Wähler politische Entscheidungen in 2 Ländern beeinflussen kann, solange das nicht jeder kann.

    Wenn Sie von „willfährig“ schreiben, suggerieren Sie, daß „die türkische Seite“ zu diesem Thema Druck auf diejenigen ausüben müsse, die eine Entscheidung in dieser Sache herbeiführen können.
    Ich fürchte, das ist nicht notwendig. 😉

    PS In Kommentaren zu diesem Thema taucht immer wieder der Hinweis auf, daß Menschen mit beiden Pässen nach Ablegen des türkischen in Deutschland den in der Türkei mühelos wieder erhalten kann – und daß das ganze Procedere ohnehin schwer kontrollierbar sei.

    • 23. Februar 2013 um 21:37 Uhr
    • karolachristiane
  744. 829.

    http://www.hurriyetdailynews.com/syrian-rebels-playing-with-hezbollah-fire-.aspx?pageID=238&nID=41709&NewsCatID=470

    Spirituelle Sensibilität: Ankaras Säkulare bangen um Hisbollah.

    „Encouraged by the U.S-led anti-al-Assad camps’ accusations against Hezbollah, the top rebel commanders accused the Damascus ally of militarily aiding al-Assad’s troops in their fight against the armed opposition forces by issuing threats against the group’s regionally influential leader, Sayyed Hassan Nasrallah, who they accused of being a “criminal” and “leader of Shabiha. … the rebels are now led by defectors from the Syrian army, which knows the group’s weak points.”“

    • 23. Februar 2013 um 21:38 Uhr
    • Thomas Holm
  745. 830.

    OT-Am Schauplatz: 2 Oesterreicher in Damaskus (2 Austrians in Damascus)

    Zivilisationsmüde Österreicher ziehen 2005 nach Syrien; wegen der Gastfreundschaft und der Gerechtigkeit dort. Zwei echte Schpritti-Opfer.

    http://www.youtube.com/watch?v=0BLcK6sp7Pw

    • 23. Februar 2013 um 21:41 Uhr
    • Thomas Holm
  746. 831.

    791
    Herr Sauer
    „Ich halte dagegen. Die nächste Wahl wird die CDU gewinnen, und mit der gibt’s keinen Doppelpass.“

    Qui vivera, verra!

    Ehe sie morgen in die Türkei reist – warum genau, weiß ich nicht – hat Frau Merkel dieses Interview gegeben und mir scheint das Teil der üblichen langsamen Hinwendung der Kanzlerin zu einer Sache zu sein.

    Sehr geschickt übrigens wie sie die Frage zu „den 5 liebsten Dingen“ umgeht, die sie in die Türkei mitnehmen würde. So vermeidet man unnötige Debatten über individuelle Präferenzen oder Anflüge von „Leitkultur“.

    • 23. Februar 2013 um 21:49 Uhr
    • karolachristiane
    • 23. Februar 2013 um 21:51 Uhr
    • karolachristiane
  747. 833.

    Doppelpass
    Mit 2 staatsbürgerschaften darf man auch 2mal wählen. Man hat also auf die politischen verhältnisse in 2staaten „einfluß“.
    Parteien zb spd, fdp, cdu, grüne akzeptieren keine mitgliedschaft in 2 parteien. Bei parteien eine frage der loyalität bei staaten nicht ?

    • 23. Februar 2013 um 22:07 Uhr
    • ernsthaft
  748. 834.

    @ ernsthaft

    Im „Cicero“ wurde ein schönes Beispiel genannt: Ein Deutsch-Italiener mit 2 Pässen könnte am Sonntag Berlusconi wählen, der gegen die verordnete Sparpolitik ist und im September eine der deutschen Parteien, die diese Haltung unterstützen.
    Der Doppelstaatler hat folglich doppeltes politisches Gewicht.
    Das ist eine Art 2-Klassenwahlrecht.
    Und wenn eine nach Millionen zählende Bevölkerungsgruppe so privilegiert wird, schaut der Einfachstaatler in die Röhre…

    • 23. Februar 2013 um 22:24 Uhr
    • Lionel
  749. 835.

    821/2
    @NKB
    Danke für Ihre Ausführungen, insbesondere dieses hier:

    „Ich würde allerdings schon sagen, dass das geschilderte Phänomen (das von vielen Briten als sehr problematisch empfunden wird), dass negative Rechte (= Abwehrrechte) durch im Einzelnen überaus streitige “positive” Rechte überlagert, ja mitunter sogar vollständig konterkariert werden, stark mit der Ideologie des Multikulturalismus zusammenhängt. So dienen ihm etwa Gewährleistungen wie das Asylrecht oder eben das Recht auf Privatsphäre und Familienleben seit jeher als Türöffner und werden hier gerne massiv überdehnt. Andererseits tun sich viele eingefleischte Multikulturalisten bekanntlich schwer damit, das Recht von Angehörigen einer bestimmten ethnischen Gruppe anzuerkennen, sich außerhalb dieser Gruppe zu bewegen und zu entfalten. Die individuellen Rechtspositionen dieser Menschen – namentlich von Mädchen und Frauen – interessieren dann kaum oder gar nicht mehr. Von dem negativen Einfluss, den dies zugleich auf die Meinungsfreiheit haben kann (und teilweise schon hatte), braucht man gar nicht zu sprechen.“

    Diesen Abgleich von „Freiheit von und zu etwas“ finde ich hochinteressant im Zusammenhang mit den Begleiterscheinungen von „Europa“ und der generellen Entwicklung multiethnischer, multikultureller und multireligiöser Gesellschaften.

    In den Kommentaren zu dem „human rights“-Artikel „Telegraph“ wie, auf einer anderen Ebene in dem „dinner lady“-Artikel in der „Mail“ kommt das deutlich zum Ausdruck.

    In den 60er und 70er Jahren hatte ich von den Briten der bürgerlichen Mittelschicht den Eindruck, sie begegneten allem mit Gelassenheit und bei Ablehnung oder Unverständnis gegenüber etwas einfach nur mit dem Ausdruck von Schweigen und Distanz, so, als werde man nun nicht auch noch so tief sinken, dergleichen zu kommentieren.
    Da war man sich und seiner über (fast) alle regionalen Differenzen hinweg dann doch britischen Identität noch so sicher, daß man sich dieses Ignorieren gut leisten konnte.
    Zum anderen war in dieser Zeit ein „Letter to the Editor“ das höchste an Gefühlen – in jeder Hinsicht.

    • 23. Februar 2013 um 22:37 Uhr
    • karolachristiane
  750. 836.

    Lionel
    Wer identität und gemeinsame werte zerstört, zerstört auch solidarität.
    Das wird uns immer mehr um die ohren fliegen, auch materiell. Die forderung nach steuerpatriotismus (gabriel) wird dann zur lachnummer.
    Leiden werden insbesondere die armen.

    • 23. Februar 2013 um 22:44 Uhr
    • ernsthaft
  751. 837.

    „Der Vorsitzende des Auswärtigen Bundestagsausschusses, Ruprecht Polenz, distanzierte sich von der Wortwahl seiner CDU, der Türkei nur eine privilegierte Partnerschaft und keine Vollmitgliedschaft in der EU abzubieten. Dieser Begriff sei in der Türkei negativ belegt, man sollte ihn nicht mehr verwenden, sagte er der «Berliner Zeitung».“
    http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Merkel-will-neues-EU-Beitrittskapitel-mit-Tuerkei-eroeffnen-_arid,559143.html

    • 23. Februar 2013 um 22:46 Uhr
    • karolachristiane
  752. 838.

    @Lionel,
    Inneminister Friedrich hat heute der „Rhein Zeitung“ ein langes S.2-Interview zum Thema Zuzzug aus Rumänien und Bulgarien gegeben – hier nur die Zusammenfassung – und dabei den schwarzen Peter an die Kommunen weitergereicht.
    „Düsseldorf (dpa) – Mit Blick auf Armutsflüchtlinge vor allem aus Rumänien und Bulgarien hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, ihre Kontrollen zu verschärfen. Man müsse den Mut haben, EU-Bürger, die das Freizügigkeitsrecht missbrauchten, zurückzuschicken, sagte Friedrich der «Rheinischen Post». Das Freizügigkeitsgesetz gebe nur dem das Recht, zu uns zu kommen, der hier studieren, arbeiten und Steuern zahlen wolle. Wer sich aus den Sozialkassen bedienen wolle, müsse das Land verlassen.“

    http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/deutschland-und-welt_artikel,-Friedrich-erwartet-von-Kommunen-mehr-Kontrolle-von-EU-Auslaendern-_arid,559100.html

    Wobei er allerdings auch darauf hinwies, daß es laut EU-Recht nichts gibt, was einen soeben Ausgewiesenen daran hindert, sich sofor wieder in den nächsten Bus in Richtung Westen zu setzen.

    • 23. Februar 2013 um 22:51 Uhr
    • karolachristiane
  753. 839.

    Dieser 4 Monate alte Artikel zum Thema Asylanten aus Serbien und Mazedonien liegt da gerade bei der RZ heruum – und zeigt, was alles angesprochen und nicht geschehen ist.
    http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/deutschland-und-welt_artikel,-EU-droht-Balkanlaendern-mit-Visazwang-_arid,502860_print,1.html

    • 23. Februar 2013 um 22:54 Uhr
    • karolachristiane
  754. 840.

    kc
    Wahrscheinlich will friedrich die opposition, durch druck aus den kommunen, mit einbinden. Die attacken der „guten“ treffen ihn sonst allein.

    • 23. Februar 2013 um 23:03 Uhr
    • ernsthaft
  755. 841.

    836
    @ernsthaft, ich fürchte auch, daß dieses Experiment schief geht.
    Sehr interessant in dem Zusammenhang waren auch die Links von Thomas Holm zu Kalifornien, wo jemand sehr nüchtern den Zusammenbruch des Ordnungsrahmens schildert.
    Was 3 Generationen aufgebaut haben, geht da in kürzester Zeit den Bach runter.

    Irgendwann hatte ich hier schon mal geschrieben, daß uns in Europa ja
    der gemeinsame Gründungsmythos der USA fehle (den jetzt dort eben auch nicht mehr alle teilen) und war hier auf Widerspruch gestoßen.

    Ihnen fiel’s ja auch auf, daß Gauck in seiner Rede das nun thematisiert hat und man nur hofft, er möge die „Entscheidungsschlacht“ oder die „erfolgreiche Revolution“ nicht allzu sehr vermissen.

    „Trotzdem stimmt natürlich, was oft moniert wird: In Europa fehlt die große identitätsstiftende Erzählung. Wir haben keine gemeinsame europäische Erzählung, die über 500 Millionen Menschen in der Europäischen Union auf eine gemeinsame Geschichte vereint, die ihre Herzen erreicht und ihre Hände zum Gestalten animiert. Ja, es stimmt: Wir Europäer haben keinen Gründungsmythos nach der Art etwa einer Entscheidungsschlacht, in der Europa einem Feind gegenübertreten, siegen oder verlieren, aber jedenfalls seine Identität wahren konnte. Wir haben auch keinen Gründungsmythos im Sinne einer erfolgreichen Revolution, in der die Bürger des Kontinents gemeinsam einen Akt der politischen oder sozialen Emanzipation vollbracht hätten. Die eine europäische Identität gibt es genauso wenig wie den europäischen Demos, ein europäisches Staatsvolk oder eine europäische Nation.“

    Bei den Chinesen ist 2013 übrigens das Jahr der Schlange – wie auch 1989 und 2001.

    • 23. Februar 2013 um 23:22 Uhr
    • karolachristiane
  756. 842.

    841 kc
    Die identitäre bewegung versucht soetwas gerade. Ihre heroen sind die 300 spartariaten die für hellas/europa gestorben sind. Franken, sachsen, friesen, langobarden bei tours gegen die araber, deutsche und polen bei wien gegen die türken, der verlust konstantinopels sind zb ereignisse die diesen ansprüchen gerecht werden könnten. Es hat nur etwas künstliches wenn man diese ereignisse jetzt stärker zu indentitätsstiftung nutzen würde. Auch die frontstellung/abgrenzung gegen den orient würde, wie bei den identitären, sofort auf erbitterten wiederstand stoßen. Braucht identität abgrenzung ? Kann es die von gauck geforderte europäische identität ohne abgrenzung geben ? Kann ein europa ohne eigene identität dauerhaft bestehen ? Lesen sie mal den aktuellen beitrag von ladurner :italien hofft auf berlusconi, dann verstärken sich die zweifel an einer zukunft für ein gaucksches europa nochmehr.

    • 24. Februar 2013 um 00:06 Uhr
    • ernsthaft
  757. 844.

    @ ernsthaft #836

    Welches Solidaritätsgefühl soll eine Alleinerziehende oder ein prekär Beschäftigter für eine einwandernde Großfamilie entwickeln, die hier nur von sozialen Transferleistungen lebt?
    Es gibt da keinerlei Anknüpfungspunkte.
    Oder, nach Durkheim, weder eine mechanische („Wir“-Gefühl einer bestimmten Gruppe) noch eine organische Solidarität – aus der Begegnung im Sozialamt ergibt sich die bestimmt nicht.
    Auch die etwas besser Gestellten werden sich fragen, weshalb sie für Leute, mit denen sie nichts verbindet, Steuern bezahlen sollen – und werden alles unternehmen, um die Zwangsabgaben zu vermindern.

    Das (gemeiname)Staatsbewusstsein wird unterminiert. Übrig bleiben fragmentierte Milieus, die eigensinnig um Ressourcen und Hegemonie streiten.
    Ein Rückfall in die Prä-Moderne.

    • 24. Februar 2013 um 08:57 Uhr
    • Lionel
  758. 845.

    @ kc #838

    Was bedeutet denn ein „Zurückschicken“ oder „Ausweisen“ in der Praxis?
    Ohne Eingriffs- oder Sanktionsmöglichkeiten nur ein wertloses Blatt Papier.
    Die Kommunen wissen das. Deshalb unterbleiben ja sinnlose Überprüfungen.

    • 24. Februar 2013 um 09:08 Uhr
    • Lionel
  759. 846.

    Hab‘ ich’s nicht gesagt:
    Ein „NSU-Feiertag“ muß her!
    http://www.ditib.de/detail1.php?id=354&lang=de
    Ditib fängt schon mal an:

    „Religiöse Andachten für die Opfer der Rechtsterrorismus
    Köln, 22.02.2013: In Trauer und größter Anteilnahme gedenkt die Türkisch Islamische Union (DITIB) der Opfer der nationalsozialistischen NSU-Morde. Möge Allah sie in Seine Barmherzigkeit aufnehmen und ihren Hinterbliebenen
    Geduld und Standfestigkeit schenke. Am morgigen Samstag, den 23.02.2013 finden bundesweit Gedenkgottesdienste für die Opfer statt. Jeder DITIB-Landesverband wird in einer Moschee seines Einzugsgebietes nach dem Mittagsgebet (12:53 Uhr) eine religiöse Andacht für die Ermordeten abhalten.

    Auch in der Kölner-Zentralmoschee und in der DITIB-Moschee in Düren werden entsprechende religiöse Andachten stattfinden. Wir laden herzlich zur Teilnahme ein.

    Seit den 90’er Jahren konnten wir vermehrte Aktivitäten im rechtsextremistischen und neonazistischen Spektrum beobachten, in deren Folge es auch zu einer Welle von Anschlägen kam. Unvergessen sind uns die neonazistischen Morde 1992 in Mölln und 1993 in Solingen. Weitere Morde mit rassistischem Hintergrund in mehreren deutschen Städten wurden in den darauf folgenden Jahren in der Öffentlichkeit als “Döner-Morde” lanciert. Die Fahndung nach den Tätern dieser Serienmorde, die sich gegen türkische Kleinunternehmer oder solche mit türkischem Erscheinungsbild gerichtet haben, hat vielfach die Täter unter den Angehörigen dieser Opfer suchen lassen. Nicht genug, dass sie ihre Angehörigen verloren haben, mussten sie sich auch noch Anschuldigungen gefallen lassen. Dies alles hat uns mindestetens genauso getroffen, wie diese Familien selbst.

    Unsere Gebete gelten an dieser Stelle dem Einhalt von Leid und menschlichen Tragödien, gleich welcher Art und in welchem Teil der Erde. Möge unser Schöpfer die Menschheit vor derlei Leid bewahren.
    Wir rufen die Öffentlichkeit und die Gesellschaft angesichts dieses neonazistischen und rassistischen Terrors zur Wachsamkeit und zu angemessenen Reaktionen im Rahmen der Gesetzte auf und wünschen den Opfern des neonazistischen Terrors abermals, dass der Schöpfer sie in Seine Barmherzigkeit aufnehme.“

    „nationalsozialistische NSU“-Morde – was immer das sein mag.
    Hab‘ ich irgendwie den Prozess und dessen Ergebnis verpaßt?

    Apropos „Gründungsmythos“:
    dies ist nach dem Wiederaufbau Deutschlands aus Ruinen nach dem 2. Weltkrieg der zweite Gründungsmythos des türkischen Lebens auf deutschem Boden.
    Daran mangelt’s also nicht.

    @e und @l, das ist schon deutlich plakativer und einprägsamer als ausgebuddelte historische Ereignisse für eine europäische Identitätsfindung!
    Ich denke, man sollte Hollywood bemühen: den amerikanischen Traum haben die doch auch relativ lange am Dampfen gehalten.
    Der Wahrheitsgehalt ist relativ nebensächlich: es muß ‚ne emotionale Geschichte mit Identifikationsmöglichkeiten und guter Musik sein.

    • 24. Februar 2013 um 11:01 Uhr
    • karolachristiane
    • 24. Februar 2013 um 11:07 Uhr
    • karolachristiane
  760. 848.

    @ karolachristiane

    Na endlich.

    Das kommt natürlich nur, weil die zu viele Western geguckt haben.

    http://www.guardian.co.uk/society/2013/feb/22/oxford-child-abuse-trial-branded/print

    • 24. Februar 2013 um 11:23 Uhr
    • Thomas Holm
  761. 849.

    test

    • 24. Februar 2013 um 14:03 Uhr
    • karolachristiane
  762. 850.

    Thomas Holm,
    und ist das nicht grotesk, wenn im „Guardian“ wie im „Independent“, Namen, im I. auch Alter und im G. die Gerichtszeichnung der Männer erscheinen, während „Der Spiegel“ von „9 Männern“ spricht und einem, der Mohammed K. heißt.
    Gleichzeitig sind aber die Links zu beiden Zeitungen gesetzt.
    Also was soll der Quatsch?
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/vergewaltigungsprozess-neun-maenner-in-london-angeklagt-a-885165.html

    Wenn das Wir-Gefühl der zahlreiche eingewanderten Parallelgesellschaften so bedeutsam und schützensweert ist – dann meines bitte auch!
    Ich lege Wert auf die Feststellung, daß diese ekelhaften Verbrechen NICHT von den Briten begangen wurden, die auch ethnische-kulturelle Briten sind – also nicht von x-beliebigen „neun Männern“.

    Bei Verbrechen der letzgenannten Gruppe bitte ich natürlich um ebenso zutreffende Berichhterstattung.
    Aber ich möchte nicht, daß die Briten, die ich meine, mit einem solchen scum in einen Topf geworfen werden

    • 24. Februar 2013 um 14:43 Uhr
    • karolachristiane
  763. 851.

    @ karolachristiane

    „die Briten, die ich meine, mit einem solchen scum in einen Topf geworfen werden“

    Wer so eine Küche hat, der muss wohl so enden.

    • 24. Februar 2013 um 14:55 Uhr
    • Thomas Holm
  764. 852.

    Uns so kommt es dann zu Verwechslungen:
    die Briten dachten vermutlich, daß ein Deutscher, der in GB als Arzt arbeiten möchte, auch über die entsprechenden Englisch-Kenntnisse verfügt – die Berechtigung hat er ohne Sprachtests.
    „Those coming to the UK from outside the EU already face strict language tests. But doctors from within the European Economic Area are said to have registered to work in the NHS without being asked if they can speak English properly.

    The General Medical Council (GMC) pushed for stronger language testing following the case of David Gray, who died in Cambridgeshire in 2008.

    He was killed by German doctor Daniel Ubani who administered 10 times the normal dose of diamorphine.

    Dr Ubani admitted being exhausted after getting only a couple of hours sleep before starting his shift in the UK, and said he was confused about the difference between drugs used here and in Germany.

    His poor English meant he was refused work by the NHS in one part of the country but was later accepted in Cornwall.“

    Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2283666/Foreign-doctors-prove-speak-English-work-NHS.html#ixzz2LpBNbkld

    Wie „deutsch“ ist denn Dr. Ubani?
    Was nicht heißt, daß ein Fehler nicht auch einem Arzt mit deutscher Muttersprache und durchgehend deutscher Ausbildung, also auch mit dementsprechend guten Englischkenntnissen passieren könnte – aber dieses lustige Nationalitätenverteilen hat offenkundig auch Nachteile.

    • 24. Februar 2013 um 14:58 Uhr
    • karolachristiane
  765. 853.

    851
    Thomas Holm
    deswegen habe ich ja dann auch davon abgesehen, auf Dauer auf der Insel zu bleiben. :)

    • 24. Februar 2013 um 15:00 Uhr
    • karolachristiane
  766. 854.

    @ karolachristiane

    „the full text of the letter from Dr Daniel Ubani to David Gray’s son Stuart and his partner, Lynda Bubb (miss-spelled throughout). All spelling and punctuation are as they appear in the original.“

    hxxp://www.guardian.co.uk/society/2009/may/04/letter-ubani-doctor-dose-apology

    omid djalili nigerian accent

    http://www.youtube.com/watch?v=qgUkHYPXh9s

    • 24. Februar 2013 um 15:22 Uhr
    • Thomas Holm
  767. 855.

    @ NKB

    Danke für Ihre Ausführungen.

    Meinen Sie, dass im Rahmen der Multikulturalität und/oder des Multikulturalismus in GB die starke Stellung positiver Rechte gegenüber negativen auch rechtsdogmatisch / rechtskulturell bedingt ist (also auch jenseits der indirekten Begünstigung anderer religiöser Gruppen aufgrund des Staatskirchentums der Anglikanischen Kirche)?

    • 24. Februar 2013 um 15:29 Uhr
    • N. Neumann
  768. 856.

    P.S.: Das libel law ist in der Tat eine britische Besonderheit, die sich wohl eher weniger nahe bei der weitgefassten Meinungsfreiheit in den USA befindet.

    Interessant und auch von Unterhaltungswert war z.B.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Irving_v_Penguin_Books_and_Lipstadt

    (Was wahrscheinlich nicht im verlinkten Artikel steht, ist, dass Irving, als er selber den Zeugen Funke ins Verhör nahm, den Richter einmal versehentlich mit „Mein Führer“ anredete.)

    • 24. Februar 2013 um 15:43 Uhr
    • N. Neumann
  769. 857.

    test 2

    • 24. Februar 2013 um 17:35 Uhr
    • karolachristiane
  770. 858.

    @ NKB, NN

    Neben den libel laws is contempt of court problematisch mit Blick auf die Meinungsfreiheit.

    • 24. Februar 2013 um 17:46 Uhr
    • MRX
  771. 859.

    Etwas OT

    So schön kann die Welt sein: Der Innenminister lässt im Rockerkrieg Panzerwagen auffahren und im nur 300 m des von den Hells Angels heimgesuchten Treffs des MC Brotherhood Clowntown-Satudarah entfernt gelegenen „Problemhaus“ (das mit den 400 Strafverfahren) lädt der Pfarrer Heiner Augustin zum Solidaritätsfrühstück im Kampf gegen Rechts
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg

    Vielleicht sollten Hells Angels, Bandidos, Satudarah und „Pro NRW“ ein gemeinsames Liebesmahl im Problemhaus abhalten…

    • 24. Februar 2013 um 18:23 Uhr
    • Lionel
  772. 860.

    854
    Thomas Holm,
    die Geschichte hat ja noch einige Facetten:
    Hintergrund ist diese zweifelhafte Praxis, daß u.a.deutsche Ärzte für kurze oder mehrtägige Vertretungen nach UK einfliegen, um dort angeblich hoch bezahlt zu werden, z.T. wohl auch um eine dümpelnde Praxis in Deutschland über Wasser zu halten. Auch das gibt’s.

    Das Ausmaß dieser Praxis in UK zeigt diser Satzim „Guardian“:
    „More than 100 foreign doctors flew into the UK to cover out-of-hours GP shifts, according to figures for 2007.“

    Erst einmal zu dem Brief, der tatsächlich nur kleine sprachliche Mängel bei einer insgesamt hohen Sprachkompetenz zeigt. Als Hinweis auf die tatsächlichen Kenntnisse von Dr. Ubani ist er nicht geeignet, da er ca. 5 Monate nach dem tödlichen Ereignis geschrieben wurde – also wohl kaum ohne Absprache mit Dritten.
    Inhaltlich peinlich ist die Auflistung dessen, was ihm den Tag alles erschwerte und was ins Stammbuch aller Beteiligten gehört, die diesen medizinischen Austausch veranlassen und organisieren – aber nicht in eine Kondolenzschreiben an die Hinterbliebenen.
    Das sieht eher nach einem viel zu späten Schreiben aus juristischen Gründen aus.
    Auch fragt man sich, wieso ein Arzt meint, die Hinterbliebenen seines „Kunstfehlers“ empfänden den als minder schwer, wenn sie erfahren, daß er gerade erst aus Deutschland einflog und vor Aufnahme seiner Tätigkeit nur 3 Stunden Ruhezeit hatte. Keiner hat ihn zur Aufnahme dieser Tätigkeit gezwungen.

    Die Geschichte geht aber noch weiter.
    Am Tag der Veröffentlichung dieses Briefes im May 2009 schreibt der „Guardian“:
    „The case, which was subject to a police inquiry into possible manslaughter, raises fundamental questions for the NHS over GP cover, regulation of doctors and drug safety measures.“
    Und das dürfte im Prinzip in Deutschland kaum anders sein.

    „The case has also sparked a row over how Germany responded to a UK request to extradite the doctor. Last month Ubani was given a nine-month suspended prison sentence there for the UK incident and fined €5,000 (£4,450) for causing death by negligence. He is continuing to practise in Witten, Germany, although he has been suspended from working in the UK by the General Medical Council’s interim orders panel.“
    „In February this year, a warrant for his arrest was issued by magistrates and on 12 March the CPS issued a European arrest warrant. But 12 days later, it was told legal proceedings against Ubani were underway in Germany. These were „finalised“ on 15 April.“

    Der britische Wunsch, den Arzt vor Ort vor Gericht zu stellen, lief also ins Leere, aus welchen Gründen auch immer.
    Und es ist offenbar nicht davon auszugehen, daß das Strafmaß vor den Schranken eines Gerichts von EU-Mitglied Großbritannien dem vor den Schranken eines Gerichts von EU-Mitglied Deutschland sehr geähnelt hätte.

    „Ubani, contacted by the Guardian last week, said: „Please understand this could be very damaging for my name and reputation. It is not appropriate for you to put an extravagant array of questions to me about this very unfortunate matter.“

    A spokesman for the state prosecutors‘ office in Bochum, near Witten, confirmed Ubani had been given his sentence in absentia, after admitting the charge of causing death by negligence in written correspondence.

    Cambridgeshire constabulary said it was disappointed any prosecution „was not allowed to reach its natural conclusion in this country“.
    http://www.guardian.co.uk/society/2009/may/04/german-doctor-patient-overdose

    • 24. Februar 2013 um 18:33 Uhr
    • karolachristiane
  773. 861.

    @ karolachristiane

    Etwas für Ihre Abu-Psycho-Sammlung:

    Es geht darum, ob die Kumpel vom Mo. alle koscher* waren, oder nicht.

    *Wahabis-Salafis: ja; Schiiten: nein.

    Min 1.00 noch auftrumpfend und dann ab 1.15 völlige Dekompensation bis 3.00; dann wieder gefestigt mit den üblichen Bekenntnissen.

    Die erklären sich praktisch gegenseitig ihre Quellen für apokryph; d.h. da, wo es beim Christentum interessant wird, da hört es bei denen total auf. Dabei sollte der Islam ja eine Nachbesserung sein; alles direkt von oben; und die Hadithe-Evangelien mit abgestuften Narrations-Ketten.

    Jetzt geht ihnen alles nach hinten los.

    So als wenn, ein Stalinist das Lenin-Testament entdeckt, wo Lenin vor Stalin warnt.

    Hab mich in diese Doc-Sache nicht näher vertieft; einzelne Todesfälle sind mir zu tragisch; habe da noch etwas alten Stalin-Schaden von Studium. („eine Mio. sind Statistik“)

    Wenn Tieren in diesen Syrienvideos was passiert, dann gucke ich auch sofort weg.

    • 24. Februar 2013 um 18:53 Uhr
    • Thomas Holm
  774. 862.

    Ergebnis dieses Falls in GB, nicht zuzletzt aufgrund des energischen Nachhakens der Familie des Verstorbenen, unter dessen Söhnen sich ein Arzt befindet, war ein Nachdenken über die bisherige Praxis, die Qualaifikation und insbesondere die Englischkenntnisse von „Aushilfsärzten“ genauer, bzw. überhaupt zu überprüfen, auch wenn sie aus einem EU-Land kommen.

    „As well as the review of how EU agreements work in the UK, he said the government must issue guidance to all NHS trusts over checking doctors‘ English, their experience of the NHS and how they had acquired GP status.

    Daniel Ubani, a Nigerian-born German citizen, was on his first UK shift as a locum when he killed Gray, whom he injected with 100mg of diamorphine – 10 times the recommended maximum dose….

    After Gray’s death, a national database of all doctors working as out-of-hours GPs will be set up in an attempt to avoid doctors such as Ubani working in Britain…“

    Zu Dr. Ubani heißt es:
    „Morris said: „It is clear to me that Dr Ubani, in his dealings with patients that fateful weekend, was incompetent, not of an acceptable standard.“..
    „Police and doctors investigating what happened found the 66-year-old had given inappropriate treatment to two other patients, one of whom subsequently died. …
    Ubani was paid £45 an hour for his first work as a locum in the UK, far less than the sums expected by British GPs. He also paid for his own flights, car hire and accommodation…
    Ubani, a German national, is suspended from working in Britain but is still allowed to practise in Witten, his home town, where he specialises in cosmetic surgery and anti-ageing medicine.“
    http://www.guardian.co.uk/society/2010/feb/04/doctor-daniel-ubani-unlawfully-killed-patient

    PS „unlawful killing“. Wie sieht „lawful killing“ aus?

    • 24. Februar 2013 um 18:56 Uhr
    • karolachristiane
  775. 863.

    861
    Thmas Holm, ja wie wär’s mal mit ‚nem Link zu dem Abu!? :)

    Solange amüsier‘ ich mich noch mit dem deutschen Doktor aus Nigeria o.s.ä. und finde immer Witzigeres.
    Jetzt bin ich im Dezember 2010 angelangt und es heißt bei „GP“:

    „A local government hearing in Arnsberg, Germany, last month is understood to have allowed Dr Ubani to continue to practise medicine.

    But in an email to David Gray’s son Rory Gray, local councillor Volker Milk wrote that ‘as far as the doubts from your side about whether or not the doctor has ever sat a state exam are concerned, I can currently only inform you that the investigation into this has not yet been concluded’….
    German police records seen by GP show that the state examination office that holds records for the Freidrich-Alexander University in Erlangen Nuremberg where Dr Ubani trained has no record of whether, when or where he sat his medical exams.

    A doctors’ chamber in the region where Dr Ubani now practises in Germany hoped to assess him in a fitness-to-practise hearing, but was blocked from doing so after a legal ruling.

    In an email seen by GP the Westfalen-Lippe Doctors’ Chambers expresses regret about the decision. A spokesman wrote: ‘The fitness-to-practise interview would have provided the opportunity for Dr Ubani to have dispelled the doubts over his medical qualifications which stem among other things from the events in England. Dr Ubani has missed the chance to dispel our doubts.’

    Meanwhile, the GMC recently asked the university examination office to confirm whether Dr Ubani had passed his medical exams, but also drew a blank.
    However, the GMC could not obtain the information because it was no longer entitled to after removing Dr Ubani from the UK GMC register.

    A spokeswoman at Dr Ubani’s practice in Witten, Germany, told GP he was unavailable for comment.“
    http://www.gponline.com/News/article/1046264/Doubts-qualifications-German-locum-Dr-Daniel-Ubani/

    Da war das doch früher beim Bäcker einfacher: da hing der Meisterbrief im Laden und ob die Sachen schmeckten, konnte man gefahrlos herausfinden.

    • 24. Februar 2013 um 19:05 Uhr
    • karolachristiane
    • 24. Februar 2013 um 19:14 Uhr
    • MRX
  776. 865.

    @ karolachristiane

    dr abu bakr kapituliert

    http://www.youtube.com/watch?v=h7i9IEG4riQ

    „Wie sieht “lawful killing” aus?“ Diskutieren die Völkerrechtler gerade, ob der Obama vor seiner wöchentlichen hit-list eigentlich Krieg hat, oder nicht.

    • 24. Februar 2013 um 19:23 Uhr
    • Thomas Holm
  777. 866.

    Diese kleine Doktorgeschichte zeigt:
    – innerhalb der EU gibt es keine ausreichenden Vorkehrungen dafür, daß jenmand, der als Arzt von einem EU-Land ins nächste wechselt
    1. tatsächlich seine Approbation erlangt hat,
    2. tatsächlich für das vorgesehene Aufgabenfeld befähigt ist,
    3. tatsächlich über auch nur ausreichende Sprachkenntnisse des Landes verfügt, wo er praktizieren will.

    Sie zeigt weiterhin, daß das Land, in dem ein Vergehen des Betroffenen erfolgt – der ja auch nicht immer Arzt sein muß – keinen Anspruch auf Auslieferung desjenigen hat, um ihn nach dortigen Vorstellungen abzuurteilen.
    In dem u. verlinkten Artikel heißt es:
    „Ubani never even appeared before a court before he was given a nine-month suspended prison sentence and ordered to pay €5,000 costs for causing death by negligence in Germany in April 2009, just as UK authorities were seeking to extradite him to face a possible charge of manslaughter. That conviction meant he could not face trial in Britain.“

    Sie zeigt weiterhin, daß Deutschland sich in einem solchen Fall in keinster Weise verpflichtet fühlt, dem EU-Nachbarn darzulegen, ob der Betroffene denn überhaupt eine gültige Approbation besaß – nicht zuletzt desqwegen möglicherweise, um wegen mangelnder Kontrollen nicht
    mit in die Verantwortung genommen zu werden.

    2011 berichtete der „Guardian“ erneut über den Fall:

    „Daniel Ubani, who injected 70-year-old David Gray with a tenfold overdose of the painkiller diamorphine at his Cambridgeshire home in February 2008, is still free to practise in Germany despite being fined €7,000 for breaking the country’s code of conduct for doctors.

    An administrative medical court of the Doctors‘ Chamber in Westfalen-Lippe, Germany, issued the verdict 12 months after he was banned from working in the UK because of his incompetence and misconduct in treating Gray and two other patients.
    A coroner last year found that Gray had been unlawfully killed during Ubani’s one and only out-of-hours shift in Britain. But the German medical investigators had no power to ban Ubani, who has mainly practised as a cosmetic surgeon in Witten. The local authority of Armsberg, which has such power, has so far declined to do so.
    The Ubani case, first revealed by the Guardian, has prompted changes in the way out-of-hours GP services are run in England as well as revealing shortcomings in EU-wide legal and medical processes. The government and medical bodies in the UK are furious that they have to recognise qualifications of doctors from other member states without what they regard as adequate safeguards over patient safety….
    Markus Wenning, spokesman for the Doctors‘ Chamber, told the BBC: „The main problem is he is still allowed to practise. But this administrative court [which deals with medical concerns] does not have the authority to withdraw his licence.

    „They can only judge his behaviour. He’s been sentenced in a special court for doctors, not a normal court, because he violated the doctors‘ code of conduct.“

    He added: „We wanted him struck off. It is finished because we don’t have any legal opportunities to do more. The local government could get rid of them but they won’t. We are worried still for the safety of patients in Germany.

    „We are frustrated by this case, we are keeping up the pressure for change at federal and state level, at this stage we can’t do any more.“…“

    http://www.guardian.co.uk/society/2011/jul/12/daniel-ubani-free-to-practise

    Über in Deutschland aus dem Ausland angeworbene Ärzte und die Überprüfung von deren Sprachkenntnissen wie auch deren bei festen muslimischen Überzeugungen anderen medizinischen Auffassungen war hier schon die Rede.
    Das dürfze nicht das letztemal Thema gewesen sein.

    • 24. Februar 2013 um 20:56 Uhr
    • karolachristiane
  778. 867.

    Vor gut einem Jahr war der Fall erneut Aufhänger für das Thema Sicherheit im NHS:
    „Incompetent foreign doctors who can’t speak English are putting NHS patients at risk
    Two senior doctors demand ‚urgent action'“

    Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2085500/Incompetent-foreign-doctors-speak-English-putting-NHS-patients-risk.html#ixzz2Lqg3LYnB

    „Almost a third of all doctors working within the UK – some 88,000 – are foreign-trained with around 22,758 of those coming from within the European Union….
    n a joint letter to the Daily Telegraph, Dr Williams and Dr Thompson wrote:’The language competency of doctors from the EU working in Britain, and the stifling effect of the European Working Time Directive on the time that trainee doctors have to learn on the job need urgent action.

    ‚EU laws that apply to all sectors can have unintended consequences in health care that can put patients at risk, whether in Britain or other member states.’…
    Currently, British health regulators are not automatically warned when a doctor is struck off the medical register in another country.

    Yesterday, Health Secretary Andrew Lansley said he was already taking action to crack down on doctors with a poor grasp of English from practising within the heath service.

    He said: ‚We agree that for too long patients have been let down by European rules which allowed doctors to operate in the UK.

    ‚That’s why I announced last year new rules on checking doctors‘ language skills and new powers to take action against doctors who can’t speak English properly….“

    Und abschließend – was immer das genau bedeutet:
    „By October next year, Britain will be required to offer treatment to patients from the EU under the recently introduced ‚cross-border health care‘ directive.“
    Kann – oder muß – ein Patient vom europäischen Kontinent sich jetzt ggfs auch in GB behandeln lassen?

    • 24. Februar 2013 um 21:07 Uhr
    • karolachristiane
  779. 868.

    Nach so viel Reklame für Dr. oder auch nicht Dr. Ubani fehlt nur noch sein Internetauftritt:
    http://www.queen-idia-kosmetik.de/queen-idia-english/der-chirurg.htm

    • 24. Februar 2013 um 21:09 Uhr
    • karolachristiane
    • 24. Februar 2013 um 21:10 Uhr
    • karolachristiane
  780. 870.

    865
    Thomas Holm
    In der Tat – zum Heulen dieser Dr Abu Bakr! :)

    • 24. Februar 2013 um 22:01 Uhr
    • karolachristiane
  781. 871.

    Ein Kommentar in der „Islamischen Zeitung“ zur doppelten Staatsbürgerschaft:

    „Der SPD-Vorsitzende Gabriel hat ein feines Gespür für Stimmungen. Mit seinem Plädoyer für die Ermöglichung doppelter Staatsbürgerschaft in Deutschland sichert er sich klug die Zustimmung einer bedeutenden Minderheit bei den nächsten Wahlen….
    Gerade die Forderung muslimischer Verbände nach der doppelten Staatsbürgerschaft – Organisationen, die selbst praktisch noch immer nur aus einer Ethnie bestehen – können in der Öffentlichkeit missverstanden werden. Insbesondere sie müssten doch klarstellen, dass eine neue Generation von Muslimen Teil von Deutschland sein wollen und dass das Kriterium der Herkunft gerade auch für sie immer unwichtiger wird.

    Nach Jahrzehnten islamischer Arbeit in Deutschland sollte an Visionen des Islam in diesem Land auch kein Zweifel mehr bestehen. Es ist für die Gemeinschaft der in Deutschland lebenden Muslime wichtig, das die islamischen Grundlagen nicht von kultureller Romantik verdrängt werden. “
    http://www.islamische-zeitung.de/?id=16504

    • 24. Februar 2013 um 22:03 Uhr
    • karolachristiane
  782. 872.

    Aus einem weiteren Artikel dort zum NW-Wunderkind des Islamischen Religionsunterreichts:

    „Neben seinem aktuellen Buch hatte der Inhaber eines Münsteraner Lehrstuhls und Institutsleiter auch in Artikeln und Interviews immer wieder mit Thesen auf sich aufmerksam gemacht, der aller Wahrscheinlichkeit nach nur eine kleine Minderheit der Muslime in Deutschland folgen dürfte. Prof. Khorchides These, wonach Menschen, die nicht an Gott glauben würden, aber einen guten Charakter hätten, Muslime sein könnten, schade dem Islam und führe dazu, dass die Religion falsch verstanden werde, hieß es in dem türkischen Artikel…
    „Es ist schön zu hören, dass Prof. Khorchide den guten Charakter innerhalb unserer Religion sehen möchte. Seine Unkenntnis über die islamischen Glaubensgrundsätze lassen die Diskussion entfachen, wo er promoviert hat und wie er zum Professor wurde. Schließlich zeigt dies nur das Gesinnungschaos in Münster“, war eine der Aussagen von Ramazan Ucar. Khorchide sei laut Ucar eingeladen, „die Reue (Tauba) abzulegen und sich wie ein Muslim zu verhalten“.

    Insbesondere der letzte Aspekt ist in Insiderkreisen längst ein offenes Geheimnis. Obwohl der Standort Münster – eine von fünf Fakultäten der so genannten „Islamischen Theologie“ – durch Politik und Massenmedien als Vorzeigemodell gehandelt wurde, sehe es nach Aussagen mehrerer Beobachter hinter den Kulissen anders aus. So sollen einige Aspiranten und Studenten angesichts der dortigen Verhältnisse mittlerweile an andere Standorte abgewandert sein. (mö)

    Die Islamische Zeitung wird in der kommenden Ausgabe ein umfangreiches Interview mit dem Fachmann Abdurrahman Reidegeld zum Stand der „Islamischen Theologie“ veröffentlichen.“

    http://www.islamische-zeitung.de/?id=16503

    Na dann vielleicht auf nach Bochum, über das ich hier schon gerne gelegentlich berichtete.

    • 24. Februar 2013 um 22:08 Uhr
    • karolachristiane
  783. 873.

    hisballah in syrien?

    https://www.youtube.com/watch?v=Dxp1IpqktNk

    btw: hat toyota eigentlich einen generalvertrag mit k-nutzern?

  784. 874.

    Völlig OT

    Inzwischen der dritte Wolf in Jütland gesichtet. Wer meint, in Deutschland gäbe es nur einzelne Rudel an der polnischen Grenze, liegt wohl falsch…

    http://www.information.dk/telegram/452396

    @ KC

    Natürlich ist daran die Masseneinwanderung von Zigeunern schuld.

    • 25. Februar 2013 um 11:04 Uhr
    • MRX
  785. 875.

    OT – Integration

    *So, here comes my official opinion on Rantgate: For what it’s worth, I think Julie Colthorpe is totally right, and you lazy expats should learn German, you lazy bums – on the other hand, I really hate all those smug German comments about „respect“ and courtesy. For fuck’s sake. German is a very difficult language. There are, as everyone who’s ever learned it will know, 2756 words for „the”. Nobody’s ever gonna learn such a difficult language out of such negative emotions as respect and courtesy and obedience and gratitude and pukey gehorsame emotions like that…when you learn a language you have to open your mind up – mainly to let all the „thes“ in, but also you know, just generally, you have to be OPEN. You have to learn it out of all these lovely, positive emotions, ones like love and desire and curiosity and passion, stuff like that. Not respect. Go fuck yourselves in your Knien, ey. Also, I really like a lot of people who can’t speak a word of German. I have a friend who can’t order orange juice. I think there’s something really glorious about it. Breathtakingly audacious. I quite like it. I just hate it, though, when people start justifying not being able to speak Krautspeak because English is the „world language“, that really annoys me… it’s really colonial. Also another point is: I kind of blame you Germans for our German being so shitty anyway. Well, I blame you guys for my German being so shitty, anyways. Well, I blame you Germans living in Berlin. I got an Israeli mate who’s been living in Dresden for three years and he speaks such perfect Hochdeutsch – you get vertigo just listening to him. You have to speak to us in German more! Okay? We’ll never learn otherwise. Plus, finally, I feel really sorry for the Portuguese boy in the comments who got thrown out of bar for not speaking fluent German. Should we ever meet, I will „invite“ you for a drink, honey. And that, ladies and gentlemen, is my official opinion on the matter.

    http://www.exberliner.com/blogs/the-blog/amok-mama-not-the-rose-but-near-the-rose/

    • 25. Februar 2013 um 11:07 Uhr
    • Serious Black
  786. 876.

    874 mrx
    Der wolf folgt dem roma und umgekehrt.
    Denken sie an diesen romalus, der hat sogar wolfsmilch getrunken.
    Insofern kann man auch eine verbindung der masseneinwanderung von roma mit den lebensmittelskandalen herstellen.
    Freut sich denn der gemeine jüte wenn dem wolf die roma folgen ?

    • 25. Februar 2013 um 11:40 Uhr
    • ernsthaft
  787. 877.

    Denken sie an diesen romalus

    War es nicht Remulas?

    • 25. Februar 2013 um 12:01 Uhr
    • Publicola
  788. 878.

    Doppelte Staatsbürgerschaft für die Türken

    Gleiches Recht für alle Bürger. Wenn das durchgeht, dann sollten auch die Bios einen türkischen Pass bekommen können.

    Sonst ist es eine Diskriminierung.

    • 25. Februar 2013 um 12:08 Uhr
    • cem gülay
  789. 879.

    Zigeunern

    Rotationseuropäern.

    Kürzlich erst von nem Freund gehört, dass das der politisch korrekte Begriff in einschlägigen Kreisen sei – wir fühlten uns gut amüsiert.

    • 25. Februar 2013 um 12:14 Uhr
    • MM
  790. 880.

    test

    • 25. Februar 2013 um 12:15 Uhr
    • MM
  791. 881.

    Als nächstes führen sie die doppelte Himmel-Bürgerschaft für Religiöse ein.

    • 25. Februar 2013 um 12:19 Uhr
    • Thomas Holm
  792. 882.

    Warum nicht Multi-Kulti im Jenseits?

    Wäre irgendwie witzig, wenn die ganze Abmurkserei auf Erden zu einem versöhnlichen Ende in der Ewigkeit führen sollte.

    • 25. Februar 2013 um 12:45 Uhr
    • Serious Black
  793. 883.

    @ SB

    Siehe: „Ad maiorem Dei gloriam“ in:

    http://www.payer.de/religionskritik/karikaturen37.htm

    Versöhnliches Ende in der Ewigkeit ? Account settling !

    • 25. Februar 2013 um 12:55 Uhr
    • Thomas Holm
  794. 884.

    mm/cem
    Rotationseuropäer mit mehrfachpass, das hätte was. Für berlusconi und italien kommt diese geschäftsmodell für diese wahl etwas spät. In ganz europa wählende rotationseuropäer , die idee sollte gauck aufgreifen. Eine vielversprechende möglichkeit die lebensverhältnisse zu vereinheitlichen.

    • 25. Februar 2013 um 14:26 Uhr
    • ernsthaft
  795. 885.

    Doppelpassabkommen mit steueroasen hätten für manchen auch einen gewissen reitz….

    • 25. Februar 2013 um 15:49 Uhr
    • ernsthaft
  796. 886.

    874
    MRX
    Da haben Sie was verwechselt: die Zigeuner kommen natürlich zusammen mit Werwölfen und Vampiren!

    Ich hoffe nur, daß Sie nach ersten Anzeichen von Inkontinenz und der bedauerlichen Diagnose „Autismus“ nun nicht auch noch dieses hier an sich beobachten müssen!

  797. 888.

    Noch etwas zum Thema „Medizin und Muslime“ – diesmal aus Patientinnensicht:
    https://muslimklinikbewertung.wordpress.com/

    VIVANTES KRANKENHAUS – Berlin-Kreuzberg – Entbindungsstation
    „Das Krankenhaus wurde mir damals sehr empfohlen (besonders aus Niqabgründen). Ich wollte zunächst ins Neuköllner Vivantes gehen, aber da wurde mir gesagt, es sei nicht gerade Muslimfreundlich. Da haben ein paar Schwestern schlechte Erfahrungen gemacht.
    Ich bekam meine Tochter und meinen Sohn im Vivantes Kreuzberg. Die Ärzte, Schwestern und restliches Pflegepersonal sind sehr sehr freundlich.
    Sie achten darauf, dass kein Mann dich ohne Bedeckung sieht. Ich fühlte mich dort sehr wohl. Wählte fürs Essen Vegetarisch (wobei manchmal doch was dabei war, in dem Gelatine enthalten war – wie Joghurt), aber das wissen sie wahrscheinlich nicht.

    Ich bekam ein Einzelzimmer, von dem sie sich merkten, keine Männer dort. Es kamen hauptsächlich Frauen herein. Sollte ein Arzt kommen, sagte man mir vorher Bscheid, damit ich mich bedecken konnte.
    Im Kreißsaal sind sie sehr zuvorkommend und nett. Gehen sehr auf dich ein. Holen normalerweise nur zur Not einen Mann dazu (bei Asiya musste ein Arzt sie mit der Saugglocke holen und er half dann aber auch der Assistenzärztin dabei, denn Dammriss zu nähen). Ansonsten war nur der Anästhesist ein Mann, der aber auch nur gerufen wird, wenn du nicht mehr anders kannst. Bei meinem Sohn waren die ganze Zeit nur Frauen da.
    Allerdings beim zweiten Mal, als ich wegem meinem Sohn da war, konnte ich nicht in ein Einzelzimmer und so merkten sie sich nicht, wo die Niqabi ist (an diesem Tag waren zwei da) und es kam ein oder zweimal ein Pfleger herein. Aber wenn man mindestens Amira-Hijab trägt, kann man sich einfach die Decke über das Gesicht ziehen und wenn er was von dir will, sagen, dass eine Frau kommen soll.“

    MEDIAN-KLINIK – Bad Oyenhausen
    „Besonderheiten der Rehabilitation muslimischer Patienten im Überblick:

    Bei Bedarf wird bei ärztlichen Gesprächen und Untersuchungen übersetzt.
    Für Patientinnen wird die Wassergymnastik geschlechtergetrennt ermöglicht.
    Es besteht die Möglichkeit, sich bei den Therapien von Mitarbeitern gleichen Geschlechts behandeln zu lassen.
    Die Behandlung von Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen erfolgt durch eine türkische Sprachtherapeutin und basiert auf einem speziell modifizierten Konzept, das die sprachlichen Besonderheiten des Türkischen und mögliche schriftsprachliche Defizite berücksichtigt.
    Mit Hilfe von Piktogrammen werden die Kommunikation im Klinikalltag sowie der Umgang mit dem individuellen Therapieplan für den Patienten erleichtert.
    Es werden Helal-Speisen angeboten, die im Speiseplan gekennzeichnet sind. Auch das Fleisch wird von einem muslimischen Schlachter bezogen.
    Auf allen Zimmern ist das türkische Fernsehprogramm TRT zu empfangen. Am Kiosk sind türkische Zeitungen erhältlich.
    Wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen, kann selbstverständlich im Ramadan gefastet werden. Speisen und Getränke werden dann zu den erlaubten Zeiten angeboten.
    Muslimische Patienten erhalten auf Wunsch einen Gebetsteppich und einen Tesbih. Da alle Patienten in Einzelzimmern untergebracht sind, können sie dort ungestört beten.
    Die Gebetszeiten für Bad Oeynhausen sind ausgehängt; die Therapien darauf abgestimmt.
    Für das Freitagsgebet wird auf Wunsch ein Transport zu einer der Moscheen am Ort organisiert.“

    Mutter-Kind-Kurklinik BÜSUM
    „Das Personal und auch alle Patientinnen sehr nett, keiner sagt was wegen Niqab, allgemein ist der Personal sehr hilfsbereit und liebenswert.
    Es ist zwar ein männlicher Arzt, aber der ist total nett und macht auch keine Untersuchungen. Es ist immer eine Krankenschweste dabei.
    Keiner der Ärzte,Therapeuten hat gefragt Niqab hoch zu machen – auch nicht die Psychlogin.
    Suppen wurden am Ende auch immer ohne fleisch angeboten.
    Schwimmkurs für Kinder ab 4 Jahre
    Das Negative:

    Auf den Zimmern sind nur senkrechte Jalousien bei sehr großen Fenstern. Das bedeutet, sie sind 24std. täglich geschlossen, am Tag nur einen kleinen Spalt auf, dass nur wenig Sonnenlicht rein kommt, aber sonst müsste man voll angezogen im Zimmer sein, weil man gesehen wird. Leider keine Gardinen.
    Viel männliches Personal, nicht nur in der Küche und der Hausmeister, vor allem die Physiotherapie überwiegend Männer.
    Sporthalle, Fitnessraum und Schwimmhalla haben alle sehr große Fensterfront ohne irgendwas davor (keine Gardinen, Jalousie oder ähnliches). Also kann man Sport nur voll angezogen machen.
    Gemeinschaftsräume haben ebenso keine Gardinen oder Jalousien. So muss man den ganzen Tag komplett angezogen (Hijab/Niqab) sein. Vor allem mit Niqab ist es sehr schwierig, da alles Mahlzeiten mit Niqab eingenommen werden müssen.
    Auf dem vegetarischen Speiseplan sind Nachspeisen teilweise mit Gelatine.“

    Wie beruhigend, daß in deutschen Kliniken auch die Therapie türkischer Sprach-/Sprechstörungen fachgerecht erfolgt!

    Ansonsten muß es für deutsche Ärzte ohne Migrationshintergrund eine ziemliche Herausforderung sein, muslimische Patientinnen (aus dem salafistischen Umfeld) zu behandeln, bzw. zu betreuen.

    Wobei es ja auch nicht ganz einfach zu sein scheint, sich als Muslima zu erholen.

    Da muß man wohl noch ein wenig dran arbeiten, bis alle Kliniken und Krankenhäuser muslimagerecht ein- und ausgerichtet sind!

    Welche speziellen Anforderungen da für den muslimischen Mann gelten?
    Ob er sich schamhaft vor der nicht-muslimischen Ärztin verhüllt?
    Keine Ahnung!

    • 26. Februar 2013 um 08:58 Uhr
    • MRX
  798. 890.

    888 kc
    Muslime in kreutzberg, eine zumutung diese ortsbezeichnung.

    • 26. Februar 2013 um 10:39 Uhr
    • ernsthaft
  799. 891.

    888kc
    Sind die damen allein in den krankenhäusern ?
    Ohne ihre besitzer ? Keine männlichen verwandten ?
    Da tun sich abgründe auf.

    • 26. Februar 2013 um 10:41 Uhr
    • ernsthaft
  800. 892.

    888kc
    Eingetragen lebenspartnerschaft nicht nur für homos, gleiches recht für eine größere muslimische familie (bis zu 4 frauen), oder gleich für einen ganzen clan, gern auch oma roma.
    Sprach erol nicht mal von seinen 3 weibern ? als lebenspartner eingetragen bringts bestimmt ein paar vorteile.

    • 26. Februar 2013 um 10:47 Uhr
    • ernsthaft
  801. 893.

    @ e

    von seinen 3 weibern

    Seine drei Urologen sind Männer.

    • 26. Februar 2013 um 11:14 Uhr
    • MRX
  802. 894.

    mrx
    Egal , wenn die vier sich versprechen füreinander zu sorgen usw. und ihr leben gemeinsam gestalten zu wollen….
    Warum nur 2 ? Warum muß sex dabeisein ? Auch geschwister können sich versprechen.. und das muttersöhnchen und seine mama können sich versprechen……

    • 26. Februar 2013 um 11:19 Uhr
    • ernsthaft
    • 26. Februar 2013 um 12:22 Uhr
    • MRX
  803. 896.

    @ e

    „eine zumutung diese ortsbezeichnung“

    Wieso? Die Mehrheit der Berliner ist eh heidnisch.

    • 26. Februar 2013 um 12:24 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  804. 897.

    „Former Hezbollah Secretary General Sheikh Sobhi Tfaili criticized the participation of Hezbollah fighters in the Syrian conflict, saying those who are killed in Syria will “go to hell” and are not considered martyrs.“

    „Tfaili also held Hezbollah responsible for every Shiite person killed in Syria and warned that the “Israeli enemy” was the first beneficiary from the struggle there.“

    http://www.liveleak.com/view?i=976_1361883775

  805. 898.

    and the winners are (nach geschätzten 80.000 – 100.000 toten):

    http://www.liveleak.com/view?i=3fa_1361874343

    man beachte die prognose 05.03.2013

  806. 899.

    @ernsthaft/HJS: Man beachte, dass ein Kreuz oder eine Kreuzung auch schlicht den Punkt des Zusammentreffens zweier (über diesen Punkt hinaus sich fortsetzenden) Geraden bedeuten kann. Man kann sich aber auch künstlich aufregen…

    • 26. Februar 2013 um 20:11 Uhr
    • Arjen van Zuider
  807. 900.

    899 avz
    Nehmen sie das kreu t z doch nicht so ernst.

    • 26. Februar 2013 um 22:49 Uhr
    • ernsthaft
  808. 901.

    zu 888

    Es zieht mich noch einmal zu den Niqabis:
    Unter anderem wurde ein Berliner „Vivantes“-Krankenhaus von den Damen Salafistinnen bewertet.
    „Vivantes“ ist ein Krankenhauskonzern des Landes Berlin und in einem der Häuser in Friedrichshain war eine Art Baby-Doku-Soap geplant, die nun aber doch nicht stattfinden wird.
    http://www.digitalfernsehen.de/Drehverbot-fuer-RTL-Rausschmiss-aus-dem-Kreisssaal.99115.0.html
    Diese weltbewegende Nachricht entnehme ich meiner Tageszeitung.

    Vielleicht läßt sich da doch noch was machen: wie wär’s mit einer Serie
    „Die deutsche Muslima und ihr erstes Kind“?

  809. 902.

    Diese Niqabis faszinieren mich schon in nicht geringem Maße: ich fürchte, sollte ich je ein Krankenhauszimmer oder eine Rehaklinik in Deutschland mit den Damen teilen müssen, wäre das meiner Gesundheit sicher nicht zuträglich.

    In meinem Wohnort haben sich glücklicherweise noch keine Niqabis oder Damen in Hijab angesiedelt.
    Sollten erstere in Deutschland in nennenswertem Umfang auftauchen, würde ich jede Verbotsinitiative unterstützen.

  810. 903.

    892
    @ernsthaft
    Zweit-, Dritt- und Viertfrauen von Muslimen werden in Berlin und Bremen von den Behörden zähneknirschend alimentiert, weil sie es teils nicht nachweisen können – und teils lieber nicht wollen.
    War hier schon Thema mit Links, die ich jetzt nicht weider raussuche.

  811. 904.

    Das Thema „Medizin und Muslime“, „Medizin und Migranten“ ist ein wichtiges Thema und wird es bleiben.

    SPRICHT IHRE NIERE DEUTSCH ?
    SPRICHT IHR HERZ KURDISCH ?

    Vielleicht sprechen Sie aber kurdisch, Ihr Herz sagt nicht mehr besonders viel – und ein Herz im Wartestand spricht deutsch, oder holländisch, oder italienisch, …

    Ebenso wichtig wie die Kommunikation zwischen Empfänger und Organ ist allerdings die zwischen Empfänger und Arzt.
    Und dazu hat nun Karlsruhe gesprochen – deutsch.

    http://www.n-tv.de/ratgeber/Karlsruhe-staerkt-Patienten-article10200071.html

    „Weil er kaum Deutsch sprach, sollte ein kurdischer Patient nicht auf die Warteliste für ein Spenderherz. Nun kämpft er um Entschädigung. Die erste Hürde ist genommen: Das Bundesverfassungsgericht eröffnet nun die Möglichkeit, die Kriterien für die Wartelistenplätze zu überprüfen.
    Über 1000 Patienten warten auf ein neues Herz.

    Ein Herzpatient, der wegen schlechter Deutschkenntnisse kein Spenderherz bekommen sollte, hat vor dem Bundesverfassungsgericht einen Erfolg errungen: Die Karlsruher Richter gaben der Verfassungsbeschwerde des Kurden wegen Versagung von Prozesskostenhilfe statt. Die Entscheidung der Klinik war möglicherweise diskriminierend, befand der BGH. (Az. 1 BvR 274/12).

    Der Kläger, ein Mann aus dem Irak, der im Jahr 2000 in Deutschland als Flüchtling anerkannt wurde, wollte sich bei einem Transplantationszentrum auf die Warteliste für die Organvermittlung setzen lassen. Die Klinik lehnte ab. Wegen gravierender Verständigungsprobleme sei die Mitwirkung des Patienten bei der Vor- und Nachbehandlung nicht gesichert. Daraufhin verlangte der 61-Jährige Schmerzensgeld. Inzwischen steht er bei einem anderen Krankenhaus auf der Warteliste.
    „Es ist diskriminierend, wenn ein Patient nur deshalb kein Organ bekommen soll, weil er nicht ausreichend Deutsch spricht“, sagte sein Rechtsanwalt Cahit Tolan. „Natürlich muss der Arzt mit dem Patienten kommunizieren können – aber mit einem Dolmetscher wäre das problemlos möglich gewesen.“….“

    Da werden sicher einige Arbeitsplätze notwendig werden, um in Deutschland lebenden Sprechern jedweder Sprache gleiche Chancen zu garantieren.

  812. 905.

    Die „Ärztezeitung“ hat sich vor kurzem mit einem anderen Fall beschäftigt:

    „Ohne Deutschkenntnisse kein neues Organ

    In Hannover wurde eine Frau von der Warteliste für eine Lungentransplantation gestrichen, weil ihre Sprachkenntnisse zu schlecht waren. Die Ärzte sahen sich prompt dem Vorwurf des Rassismus ausgesetzt. Zu Recht?…
    Ausgelöst hat die Diskussion eine 49-jährige türkisch-stämmige Frau. Die MHH hatte die Patientin von der Warteliste für eine Lungentransplantation genommen, weil sich die Frau geweigert hatte, ausreichend Deutsch zu lernen, erklärt Welte. Die MHH hatte der Frau zu einem Sprachkurs geraten, „aber in diesem Fall hat die Patientin keinen Kurs machen wollen.“…“
    http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/829797/leitartikel-transplantation-deutschkenntnisse-kein-neues-organ.html

    Leider ist der Artikel nicht online lesbar, nur mithilfe eines (Test)Abos.

    By the way: der Transplantationsskandal vom vergangenen Jahr hat inzwischen in München zu einer weiteren Entlassung geführt.

  813. 906.

    Noch mehr Armutsflüchtlinge!
    http://www.antenne.de/nachrichten/panorama/artikel/650293/Naturphaenomen-Tundra-Voegel-erobern-im-Winter-Deutschland.html

    Herr Sauer, den Witz mit der Lausitz hab‘ ich noch immer nicht kapiert – und Biologie war eines meiner Lieblingsfächer – in dem die Lausitz allerdings nie vorkam.

  814. Kommentar zum Thema

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