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Wo liegen die Färöer-Inseln?

 
© ZEIT Grafik

Sie bestehen aus 18 kleinen Inseln, die im Nordatlantik liegen. Eine ist unbewohnt, auf zwei anderen lebt nur jeweils eine Familie. Insgesamt haben die Färöer-Inseln rund 50000 Einwohner, die Hälfte von ihnen lebt in der Hauptstadt Tórshavn. Es gibt viele Kinder, rund 9000 von den 50000 Einwohnern sind jünger als 14 Jahre. Außerdem laufen auf den Inseln etwa 70000 Schafe umher – es gibt also mehr Schafe als Menschen.

Die Färöer sind stolz darauf, eins der ältesten Parlamente der Welt zu haben. Das Parlament stellt Regeln für das Zusammenleben auf den Inseln auf. Diese gehören aber auch zu Dänemark. Deshalb sprechen die meisten Menschen nicht nur Färöisch, sondern auch Dänisch.

Obwohl die Inseln sehr weit im Norden liegen, wird es selten richtig kalt, meist ist es zwischen plus 3 und 13 Grad Celsius. Das Wetter wechselt ständig: Sonne, Regen, Schnee, Sturm – alles kann es an einem Tag geben.

Im Vergleich zu anderen Ländern sind die Färöer-Inseln sehr jung: Sie entstanden durch Vulkanausbrüche vor 50 bis 60 Millionen Jahren. Es lebten niemals Dinosaurier dort, denn die Tiere starben vor mehr als 65 Millionen Jahren aus – bevor die Färöer-Inseln aus dem Meer wuchsen.