Das Blog der Köche, Gastronomen und Gourmets

Abrakadabra in der Küche

Von 11. Juli 2008 um 10:35 Uhr

Habe am Wochenende mit Freunden bei einem Glas Wein über allerlei Kurioses in der Küche bzw. beim Zubereiten von Gerichten geplaudert.

Es gibt einen Artikel,  in dem der Autor berichtet, dass es beim Kochen von Kraken (Pulpo)  dringend erforderlich ist, Weinkorken mitzukochen, damit  ihr Fleisch  schön weich wird…?

krake-410.jpg
©Getty Images

Genau so einen Korkentick hatte ein Koch von mir, der felsenfest behauptete, dass Spargelfond bzw. Spargelcrèmesuppe nicht bitter wird, wenn man Korken mitkocht. Das sieht zwar lustig aus, wenn in der Suppe die Korken oben schwimmen, aber bringen tut es nix!!

“Früher” kriegten wir beigebracht, dass Bohnen nur grün bleiben, wenn man einen Kupferdraht mitkocht - so ein Irrsinn, einfach kalt abschrecken, und sie bleiben grün!

Jetzt sage nur noch einer, dass man in den Ofen einen Ziegelstein legt, und der Blätterteig geht wie von alleine auf…

Kategorien: Allgemein
Leser-Kommentare
  1. 9.

    @ “der der es genau weiß”
    also ich finde ihre Erläuterung nicht im geringsten überzeugend, zwar beginnen sie mit einer großteils richtigen Einleitung, aber die wachsartigen Enzyme, die der Korken abgeben soll gibt es nicht. Enzyme findet man seltenst in wachsartiger Konsistenz. Außerdem bezweifle ich das frei werden dieser in aller regel hitzeempfindlichen und damit beim kochen zerstörten Enzyme ins Kochwasser, da sie vorher schon über sagen wir mal, mindestens ein Jahr Zeit hatten in einen Wein überzugehen.
    Der nebenbei gesagt durch die ca 10 % Alkohol noch das viel bessere Lösungsmittel für die “wachsartigen” Substanzen ist.

    Wenn sie wissenschaftlich überzeugen wollen, ginge das viel einfacher:
    Kaufen sie sich einen Pulpo, teilen sie ihn durch zwei, behandel beide identisch, nur die Korken lassen sie einmal weg.
    Und zum Schluss laden sie ein paar Freunde zum blindverkosten der beiden Varianten ein! Ich komme übrigens gerne auch, daran soll es nicht scheitern ;-)

    Antworten

    • 20. Juli 2008 um 10:57 Uhr
    • Nico
  2. 10.

    Versteht Ihr alle nicht!!? Der Korken ist ein Hilfsmittel. Die einen kommen ohne Soßenbinder aus und die andern benötigen das Zeug in Massen. Und das unterscheidet den Profi zum Amateur.

    Antworten

    • 21. Juli 2008 um 07:43 Uhr
    • Weinnase
  3. 11.

    Liebe Leute,
    es wäre doch nett, wenn wir hier wieder zu einem freundschaftlichen Austausch kämen! Korken hin oder her!?
    Natürlich liegt viel bei der Frage “Knorr, Maggi und Co.” vs. “Würzl”.
    Darüber kann man sich doch aber nett, oder ironisch unterhalten. Auf gehts!

    Antworten

    • 21. Juli 2008 um 20:45 Uhr
    • Klaus
  4. 12.

    Hallo Klaus,
    ich denke die Kommentarfunktion ist dafür dar, über bestimmte Themen seine Meinungen auszutauschen. Da muss es nicht immer nur Larifari hergehen. Es sei denn, es wird hier bei der “Zeit” so gewünscht.

    Antworten

    • 22. Juli 2008 um 19:52 Uhr
    • Weinnase
  5. 13.

    Hallo Weinnase,

    ich denke das das nicht der Punkt ist, den Klaus versucht klar zu machen. Ich selbst wuerde auch sagen, dass es angenehmer waere, wenn man in der Sache hart aber in der Form freundlich bliebe.

    S

    Antworten

    • 22. Juli 2008 um 23:47 Uhr
    • Stefan
  6. 14.

    Danke, Stefan; so meinte ich das!

    Antworten

    • 23. Juli 2008 um 13:49 Uhr
    • Klaus
  7. 15.

    Was ist am Kommentar von Weinnase unfreundlich? Dass er es auf den Punkt bringt, ohne lang rumzuquatschen? Recht hat er! Alles andere ist doch nur Spekulation und wenn man von irgendwas nunmal keine Ahnung hat, kann man ja auch zur Abwechslung mal nichts sagen/schreiben.

    Antworten

    • 7. September 2008 um 20:32 Uhr
    • Andreas
  8. 16.

    [...] der Suche nach der ultimativen Methode kochen die Emotionen schon mal hoch, wie man auch hier nachlesen [...]

    Antworten

  9. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)