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Netzfilm der Woche

Netzfilm der Woche: Photo mit Ph”

Von 12. September 2014 um 08:00 Uhr

Fotoläden sind romantische Orte. Tausende persönliche Bilder verschiedenster Menschen wandern durch die Dunkelkammer, Erinnerungen erwachen vor den Augen des Filmlaboranten zum Leben und landen als Abzug wieder bei ihrem Schöpfer. Im Zeitalter der digitalen Fotografie fast in Vergessenheit geraten, tritt der Fotoladen in Florian Stangers Kurzfilm Photo mit Ph noch einmal groß auf: Im einzigen Geschäft der Stadt, das noch analoge Filme entwickelt, arbeitet nämlich Beat (Jonas Müller-Liljeström).

Beat ist eher der introvertierte Typ. Der Fotoladen gehört seinem Onkel und er mag, dass er sich noch mit ‘ph’ schreibt. Fotos sind seine Leidenschaft, auch wenn dem Tagträumer vor allem kitschige Urlaubsbilder und fiese Partyaufnahmen unterkommen. Doch eine Kundin ist anders: Ihre Motive sind nicht nur clever gewählt, sondern bisweilen auch ganz schön mysteriös. Steckt dahinter eine geheime Nachricht? Beat möchte es herausfinden.

Photo mit Ph sei “eine Liebeserklärung an die überraschenden Momente, die einen schmunzeln lasst”, schreibt Stanger in der Beschreibung seines Filmes. Sowohl inhaltlich als auch stilistisch erinnert der ein wenig an Die fabelhafte Welt der Amélie: Da wäre der verträumte Protagonist, der immer wieder in seine Fantasiewelt eintaucht. Da wäre die liebevolle Geschichte vom Suchen und Finden zweier Menschen. Und da wären noch der pointierte Soundtrack und die kleinen, wunderlichen Stop-Motion-Animationen, die Photo mit Ph geschickt als Stilmittel einsetzt, ohne damit aufdringlich zu sein.

Überhaupt ist wenig aufdringlich in Stangers Kurzfilm – außer vielleicht die Länge. Mit knapp 23 Minuten reizt er die Grenzen des Genres aus, was in anderen Fällen oft zu langatmigen Dialogen oder überflüssigen Einstellungen führt. Auch Photo mit Ph hat seine Längen, doch die sympathischen Darsteller und die Geschichte verleiten die Zuschauer dazu, unbedingt bis zum Ende dran zu bleiben. Denn auch wenn der Ausgang von Anfang an klar scheint, möchte man ja doch wissen, mit welchem Foto Photo die Sache endet.

(via)

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Netzfilm der Woche: “A Trail’s End”

Von 7. September 2014 um 08:00 Uhr

Natürlich ist auch der beste Roboter kein Mensch. Der Regisseur David Rosenbaum versieht in seinem Kurzfilm The Trail’s End den namenlosen Androiden deshalb dann doch mit hölzernen Bewegungen und diesem stoischen Gesichtsausdruck, der auf die Mechanik im Inneren hinweist. Aber ansonsten wirkt er schon sehr lebensecht. Doof ist nur, dass es mit dem “Leben” bald vorbei ist. Ein Telegramm flattert ins Haus: “Das Verfallsdatum der Baureihe ist erreicht. Bitte in 24 Stunden zurückmelden. Schönen Abend noch!”

Auch wenn Rosenbaum nicht um alle Roboter-Tropen herumkommt, versucht er sie doch zu vermeiden. Zum einen hält sich The Trail’s End in Sachen Futurismus und Effekthascherei zurück. Einige kleine blinkende Displays, das sind die einzigen Hinweise auf die Moderne. Ansonsten könnte der Kurzfilm auch in den fünfziger Jahren spielen.

Dass Rosenbaum statt auf Effekte mehr Wert auf Details, Requisiten und Kameraeinstellungen legt, zeigt sich schon darin, dass der Film in nur zwei Räumen eines heruntergekommenen Wohnhauses spielt: Die abgedunkelten Wohnungen, das spärliche Sonnenlicht, das durch die Jalousien dringt, und lange Schatten verpassen dem Film einen interessanten Neo-Noir-Look.

Rosenbaum sagt, dass er The Trail’s End ursprünglich als Prolog für einen längeren Film gedacht hatte. Als Inspiration dient die Geschichte des Gangsterpärchens Bonnie und Clyde. Und tatsächlich: Ausgerechnet an seinem letzten “Arbeitstag” wird der Android in die Wohnung seiner ebenso schönen wie mysteriösen Nachbarin gezogen und findet sich plötzlich mit ihren Problemen konfrontiert. Ob ihm das vielleicht am Ende doch noch eine menschliche Reaktion entlockt, möchten wir nicht verraten.

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Netzfilm der Woche: “Russian Roulette”

Von 24. August 2014 um 07:57 Uhr

Um einen Kurzfilm für 50 britische Pfund zu drehen, muss man als Filmemacher schon extrem abgehärtet sein. Oder einfach etwas Zeit zwischen zwei Projekten übrig haben und sich vom singenden und twitternden Astronauten Chris Hadfield inspirieren lassen. Genau das hat der junge englische Regisseur Ben Aston für seinen Kurzfilm Russian Roulette getan.

Roulette ist auch gleich das Stichwort, denn es geht um Chat Roulette, die Website, die vor einigen Jahren mit ihrem Prinzip der rotierenden Gesprächspartner einen kurzen Hype entfachte, anschließend aber vor allem von nackten, masturbierenden Männern heimgesucht wurde.

Auch die junge Protagonistin Lucy kennt die Freaks auf der Plattform und nutzt sie trotzdem, schließlich könnte sich hinter der nächsten Webcam ja der Traumkerl verstecken. Und tatsächlich erscheint plötzlich Yergey auf dem Bildschirm, der mit russischem Akzent als alleiniger Ingenieur eines Weltraumteleskops im All steckt und ähnlich einsam ist wie Lucy. Ein perfektes Match – oder nicht?

Der Low-Budget-Dreh, den Aston in einem Behind-the-Scenes ganz wunderbar entwaffnend beschreibt, macht den Charme von Russian Roulette aus. Die Story ist simpel und doch clever: Die kleinen, netzkulturellen Referenzen sitzen, das Gefühl, das die beiden Hauptdarsteller erleben, kennt wohl jeder, der schon einmal Online-Dating ausprobiert hat. Und zum Schluss gibt es noch eine herrliche Pointe.

Das befand auch die Jury von Sundance London, die den Film in diesem Jahr in der Kurzfilm-Kategorie prämierte und damit bestätigte: Gute Kurzfilme brauchen kein großes Budget. Eine smarte Idee, sympathische Darsteller und etwas Pappkarton aus dem Baumarkt als Requisite tun es auch.

(englische Untertitel gibt es per Klick auf den CC-Button im Player)

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Netzfilm der Woche: “Where Do Lilacs Come From”

Von 17. August 2014 um 08:00 Uhr
© Matthew Thorne

© Matthew Thorne

Einen “Abschied in Zeitlupe” nannte der Vater des australischen Filmemachers Matthew Thorne einst die Alzheimer-Krankheit, unter der seine Großmutter litt. Thorne beschreibt diese Szene aus seiner Jugend auf der Crowdfunding-Seite seines Kurzfilms Where Do Lilacs Come From sehr genau, denn sie war es, die ihn inspiriert hatte. Im Film geht es um Michael und seinen Vater Chris, der an Demenz erkrankt ist – und der versucht, sich an seine verstorbene Ehefrau zu erinnern.

Das schwere Thema platziert Thorne in die sonnige australische Stadt Gold Coast. Where Do Lilacs Come From wechselt dabei immer wieder zwischen den Aufnahmen in Chris’ großem, aber weitgehend verlassenen Haus – auch das eine Metapher für die Krankheit – und den befreiten Erlebnissen aus seiner Kindheit und Jugend.

Doch Thorne nutzt nicht nur klassische Rückblicke, sondern blendet die verschiedenen Zeitebenen übereinander. Plötzlich erscheinen in der Küche des Hauses alle Protagonisten an verschiedenen Punkten ihres Lebens, Erinnerungen und Homevideo-Aufnahmen überlagern sich und greifen einander auf. Dieser Effekt wirkt bisweilen verwirrend für die Zuschauer, erfüllt aber einen Zweck: Er soll den zerstreuten Erinnerungsprozess des Alzheimer-Patienten Chris widerspiegeln.

Natürlich bleibt das alles fiktiv, Thorne kann sich der Krankheit nur mit den Mitteln eines Filmemachers nähern. Doch mit nur wenig Dialog und einer umso beeindruckenderen Schauspielleistung von Joe Feeny als Chris, ist Where Do Lilacs Come From ein ebenso persönliches wie sanftes Porträt eines Abschieds.

Netzfilm der Woche: “Whole”

Von 10. August 2014 um 08:00 Uhr
© William Reynish

© William Reynish

Trennt man sich von einem langjährigen Partner, fühlt sich das oft so an, als fehlte auch dem Körper ein Teil. Der dänische Filmemacher William Reynish nimmt diesen Phantomschmerz in seinem animierten Kurzfilm Whole wörtlich: Die Protagonistin Mira siecht nach einer Trennung von ihrem Freund Michael vor sich hin und hat deshalb ein großes, rundes Loch in ihrem Oberkörper. Als die Aufmunterungsversuche ihrer extrovertierten Freundin Ingeborg fehlschlagen, trifft Mira zufällig einen Schamanen, der ihr erklärt, sie müsse ihr Krafttier finden, um wieder ganz zu werden.

Aus dieser Geschichte wurde einer der kreativsten Animationsfilme der jüngeren Zeit: Mit seinem ungewöhnlichen Look und der übernatürlichen Geschichte nimmt Whole die Zuschauer mit auf Miras Trip durch eine Fantasiewelt auf der Suche nach sich selbst. Mit Motion Graphics, Licht- und Schattenspielen, kreativen Figuren und optischen Illusionen ist der Film vor allem ein Fest für die Augen, doch auch die Audioeffekte und dänischen Sprecher sind auf einem hohen Niveau.

Whole entstand als Abschlussarbeit an der dänischen Filmschule. Anders als unter Animationsstudenten üblich, hat Reynish fast ausschließlich die freie Software Blender für den Film verwendet, und die Einzelteile sollen später noch unter einer Open-Source-Lizenz im Netz landen. Ein Jahr lang hat die Arbeit von der Idee bis zum fertigen Film gedauert.

In der Zeit änderte sich die Story mehrmals, wie Reynish dem Blog Render Street sagte. Inspiriert von selbsterklärten Schamanen unter seinen Nachbarn, wollte Reynish ursprünglich einen Film über das halluzinogene Getränk Ayahuasca drehen. Am Ende aber wählte er mit der Trennung ein Thema, mit dem sich die Zuschauer eher identifizieren können, und verlegte den Handlungsort aus dem Dschungel Ecuadors in eine europäische Großstadt.

Es ist genau dieser Kontrast zwischen der dunklen, unheimlichen Stadt und der farbenfrohen Fantasiewelt, der Whole so interessant macht. Und wie Alice im Wunderland, in dem ebenfalls eine junge Frau durch ein “Loch” in die Parallelwelt gelangt, ist Reynishs Arbeit etwas abgefahren, am Ende aber auch ähnlich liebevoll gestaltet.

Die Untertitel per Klick auf CC im Player aktivieren:

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Netzfilm der Woche: “A Truncated Story of Infinity”

Von 3. August 2014 um 07:22 Uhr
© Paul Trillo

© Paul Trillo

Was wäre, wenn? In Paul Trillos Kurzfilm A Truncated Story of Infinity geht es um diese alltägliche Frage: Was wäre, wenn Vincent (Subjekt X) die fremde Frau auf der Straße (Subjekt Y), ansprechen würde. Und was wäre, wenn nicht? Vielleicht würden beide ihr Leben einfach weiterleben. Doch vielleicht gäbe es in einem unbegrenzten Universum einen anderen Ausgang der Geschichte. Oder zwei, oder drei oder eben unendlich viele.

Genau das besagt nämlich die Viele-Welten-Theorie. Diese hatte der Physiker Hugh Everett III. (der wiederum der Vater des Rockmusikers Eels ist, und über den es einen guten Dokumentarfilm hier im Netz gibt) in den fünfziger Jahren formuliert. Die Theorie besagt, stark vereinfacht, dass jeder mögliche Quantenprozess ein eigenes Universum, also eine Parallelwelt hervorbringt. Noch einfacher gesagt: Jedes denkbare Ergebnis einer Aktion findet in einem eigenen Universum tatsächlich statt, und in jeder Millisekunde entstehen Billionen neuer Universen. Das klingt ziemlich abgefahren. Doch da es keine Gegenbeweise gibt, ist diese Theorie in der Quantenphysik durchaus anerkannt.

Glücklicherweise beschäftigt sich Trillo nicht mit den physikalischen Hintergründen. In A Truncated Story of Infinity geht es um das Alltägliche, nämlich das Treffen zweier fremder Menschen auf der Straße. Nach und nach exerziert der Film die Möglichkeiten durch, die letztlich zu einem romantischen Treffen der beiden Testsubjekte führen könnten – oder eben nicht. Die beiden Protagonisten sind Testsubjekte, da der Film von einer dozierenden Stimme erzählt wird, der die Theorie der Unendlichkeit an diesem Beispiel erklärt.

Dabei nimmt sich weder der Erzähler noch der Film allzu ernst. Im Gegenteil, Trillos Arbeit lebt von cleveren Schnitten und einem subtilen Humor, den der Erzähler beiläufig einbaut und der sich in den alltäglichen, banalen Abenteuern des Protagonisten spiegelt. Und der am Ende ebenso wie die Zuschauer zu einer sehr beruhigenden Erkenntnis gelangt: “Auf einmal war alles verloren, doch irgendwo anders kann es gefunden werden.”

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Netzfilm der Woche: “Barcelona GO!”

Von 27. Juli 2014 um 08:54 Uhr
© Rob Whitworth

© Rob Whitworth

Unter reisenden Filmemachern sind Timelapse-Videos die Postkarten des 21. Jahrhunderts. Seit einigen Jahren gibt es kaum einen Ort der Welt, von dem es auf Vimeo oder YouTube keine Zeitraffer-Aufnahme gibt. Beliebt sind vor allem große Städte, große Landschaften und der Nachthimmel, gerne mit Hyperlapse, in der die Kamera zwischen den Aufnahmen bewegt wird oder mit Tilt-Shift-Effekt, der die Menschen in kleine Modellfiguren verwandelt. Ganz wichtig ist auch, die Videos mit möglichst opulenter Musik zu untermalen. Das resultiert dann meist in netten Bildern, aber es sind eben Postkartenfilme: Man hat sie irgendwie alle schon hundertmal gesehen.

Bis auf einige Ausnahmen. Eine beeindruckende Arbeit ist etwa Michael Shainblums Mirror City, das die Aufnahmen zu Kaleidoskopen spiegelt. Namibian Nights von Squiver, der die Namib-Wüste zum Leben erweckt, oder die beeindruckenden Aufnahmen von der ISS.

Auch Zeitraffer brauchen eine Story

Timelapse-Aufnahmen sind immer dann interessant, wenn sie mehr sind als die Summe Tausender zusammengeschnittener Bilder. Das hat auch der britische Fotograf Rob Whitworth erkannt und sich in seiner neusten Arbeit selbst übertroffen: Für Barcelona GO! hat er 363 Stunden Arbeit in eine nahtlose Flow-Motion gesteckt.

Jede Stadt, die er vorstellt, bricht Whithorth auf fünf verschiedene Kategorien herunter, die im Film vorkommen sollen. In Barcelona GO! fliegt seine Kamera durch die Stadt: Von Panoramaaufnahmen geht es hinein in enge Gassen, in die Sagrada Familia, in die Oper, aus der Dachluke wieder hinaus und mit der Seilbahn vom Hafen auf den Montjuïc.

Statt bombastischer Hintergrundmusik nimmt der Film die Menschen, Geräusche und Musik der Stadt in den Soundtrack auf. Das macht den Zuschauer nicht nur zum Beobachter, sondern auch zum Teil der Szene – und Barcelona GO! zu einem der besten Timelapse-Filme des Jahres.

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Netzfilm der Woche: “Suburbia”

Von 15. Juni 2014 um 09:31 Uhr

Burleigh Heads ist ein idyllischer Vorort der australischen Stadt Gold Coast und ein Paradies für Surfer. Das dachte der Filmemacher Antonio Oreña-Barlin bis zum 26. April 1990, als der Satanist Rodney Dale sich “666″ in die Hand ritzte, das Feuer eröffnete und in der Straße von Oreña-Barlin einen Menschen tötete und sieben weitere verletzte.

Fast 25 Jahre lang dachte der Regisseur und Drehbuchautor darüber nach, wie er diesen dramatischen Tag aus seinem Leben verarbeiten könne. Sein Kurzfilm Suburbia nähert sich den Ereignissen nicht dokumentarisch, sondern fiktional. Im Mittelpunkt steht Joel, der seine Freundin von der Arbeit abholen möchte, als er plötzlich etwas hört: Ein Auto fährt mit quietschenden Reifen an, ein Knall ertönt. Als Joel nachsehen will, findet er sich in einer Situation, dessen Gefahr er nur langsam begreift.

Suburbia tut gut daran, die tatsächlichen Details der Tat zu verschweigen, auf Kontext und Dialoge weitestgehend zu verzichten. Die Zuschauer wissen zu keiner Sekunde mehr als der Protagonist; die Spannung entsteht aus dem, was man gerade nicht sieht.

Eine 12-minütige Szene

Dass dies so gut funktioniert, liegt an der Filmtechnik: Suburbia besteht aus einem sogenannten One-Shot, aus einer einzigen, nahtlos gefilmten Szene. Diese Aufnahmetechnik gilt als anspruchsvoll – erst Recht über eine Länge von zwölf Minuten. Die Kamerafahrt muss genau geplant sein, Licht- und Schattenverhältnisse müssen in jeder Position stimmen, Schauspieler und Komparsen auf den Punkt genau arbeiten – ein Versprecher, und alles beginnt von vorne.

Wie Oreña-Barlin dem Blog Short of the Week erzählt, lief der Dreh alles andere als reibungslos. Das Team hatte keine Genehmigung, die Straße zu sperren, weshalb mehrmals ungewollte Passanten durch das Bild liefen. Dazu kam, dass die Lichtverhältnisse sich schnell veränderten und das Projekt gefährdeten. Erst nach mehreren Anläufen hatte Oreña-Barlin die Szene und damit den Film im Kasten. Es hat sich gelohnt: Suburbia ist ein außergewöhnlicher Kurzfilm-Thriller – und umso schockierender in dem Wissen, dass der Regisseur diese Situation tatsächlich so ähnlich erlebt hat.

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