Es geht auch ohne Fernsehen

Das Netzfilmblog auf ZEIT ONLINE

 
“Das Fernsehen ist tot, lange lebe das Fernsehen”, titelte das amerikanische Magazin Wired einst. Schuld für den vermeintlichen Sturz bei gleichzeitiger Auferstehung war einmal mehr, na klar, das Internet. Einige Jahre später lässt sich bestätigen: Das klassische Fernsehen ist nicht tot – es hat aber an Konkurrenz gewonnen.

Fakt ist, dass das Netz mit seinen technischen Entwicklungen und neuen Verbeitungsmöglichkeiten die Art und Weise, wie wir Filme schauen – und Filme machen – verändert. Nicht nur sind immer mehr klassische TV-Inhalte inzwischen online verfügbar, im Netz ist auch eine neue Filmkultur entstanden: Regisseure, Produzenten, Künstler oder Privatpersonen nutzen zunehmend die Möglichkeiten im Netz, um ihre Projekte zu begleiten, neue Formate auszuprobieren und ein breiteres Publikum zu erreichen. Ideen werden per Crowdfunding finanziert, Inhalte über Blogs und soziale Netzwerke weitergetragen und YouTube- und Vimeo-Kanäle ersetzen immer häufiger den Kinosaal.

Im Netzfilmblog von ZEIT ONLINE haben wir zwischen Oktober 2011 und Dezember 2014 interessante Projekte rund um das Thema “Bewegtbilder im Netz” vorgestellt. Zum einen ging es dabei um Inhalte wie interaktive Dokumentationen, Feature-Filme oder Webserien, die gezielt für oder mithilfe des Internets produziert wurden. Zum anderen haben wir das Netz nach informativen, unterhaltsamen und spannenden Projekten durchforstet, die es weder im Kino noch im Fernsehen zu sehen gibt. Professionelle Kurzfilme wurden dabei ebenso vorgestellt wie Clips aus den Bereichen Kunst, Design, Musik oder virale Videos, die durch ihre gute Idee, Humor oder die technische Umsetzung auffallen.

Der verantwortliche Redakteur des Blogs war Eike Kühl, in Zusammenarbeit mit der Kulturredaktion von ZEIT ONLINE.

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