Offene Daten – offene Gesellschaft

Die Freude an Statistik

Von 7. Januar 2011 um 09:09 Uhr

Dem ein oder anderen mag die Freude an Statistik an der Uni oder schon in der Schule ausgetrieben worden sein. Glücklicherweise gibt es Hans Rosling. Er bricht eine Lanze für “faktenbasierte Betrachtung statt Vorurteilen” Der schwedische Arzt und Gesundheitsforscher ist für seinen Enthusiasmus und seine originellen Präsentationen von Statistiken bekannt.

Die BBC räumte ihm kürzlich in einer einstündigen Sendung Platz ein, die “Joy of Stats” zu verkünden. Die Sendung kann komplett bei der britischen Open University angeschaut werden. In ihr geht Rosling auf die Kartierung von Kriminalität ein. Auch würdigt er die Bedeutung der Arbeiten von Florance Nightingale für die Visualisierung von Statistik. Weitere Themen sind u.a. die Rolle statistischer Zusammenhänge bei automatisierter Übersetzung und in der Astronomie.

Oben stehender fünfminütiger Ausschnitt der Sendung zeigt Rosling in Interaktion mit der Software Gapminder. Die gibt es zur Nutzung und als Download auf den Seiten der Gapminder Foundation, die der Arzt 2005 gründete. Mittels der animierten Diagramme lassen sich hervorragend Zusammenhänge über Bevölkerungs-, Gesundheits- und Wirtschaftsdaten aufzeigen. Gapminder, vormals “Trendalyzer”, wurde 2006 an Google verkauft und als Visualisierungsoption für Googles Tabellenkalkulation als “Motion Chart” integriert.

Wer mehr Interesse an Roslings Wirken hat, sei ein schwedischer Dokumentarfilm mit englischen Untertiteln über ihn empfohlen. Schließlich sei noch auf seine Vorträge seit 2006 bei TED (Technology, Entertainement, Design) verwiesen, die ihn bekannt gemacht haben.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Link zum “kompletten” YouTube-Video hat bei mir nicht funktioniert.
    Alternativ scheint es die Videos auch auf http://www.open.ac.uk/openlearn/whats-on/the-joy-stats zu geben.

    • 7. Januar 2011 um 13:26 Uhr
    • Horst Blassl
  2. 2.

    @Horst Blassl: Danke für den Hinweis. Habe den Link geändert.

    • 7. Januar 2011 um 13:31 Uhr
    • Lorenz Matzat
  3. 3.

    formal(s) oder fofmal(e)s oder vormals?

    Bei aller Aktualität – Gehirn &/oder Rechtschreibprüfung einschalten und Fakten auch nennen, statt auf (abschaltbare) Quellen zu verweisen.

    DANKE für Qualitätsjournalismus!

    • 11. Januar 2011 um 00:00 Uhr
    • Endzeiter
  4. 4.

    @Endzeit: Danke für den Hinweis.

    • 11. Januar 2011 um 09:45 Uhr
    • Lorenz Matzat
  5. 5.

    [...] Animationen zu erstellen, ist Google Motion Chart. Wie es funktioniert, wird hier erläutert. Ursprünglich war das Projekt unter dem Namen Gapminder gestartet, doch wurde es von Google gekauft und in seine Text- und Tabellenanwendung integriert. Um es nutzen [...]

  6. Kommentar zum Thema

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