Offene Daten – offene Gesellschaft

Preis für Datenjournalisten

Von 27. April 2012 um 15:35 Uhr

Zum ersten Mal werden demnächst die internationalen Data-Journalism-Awards vergeben. Das vergleichsweise neue Thema Datenjournalismus soll damit gewürdigt und bekannter gemacht werden. Der Preis wurde vom Global Editors Network (GEN) initiiert und wird gemeinsam mit dem European Journalism Centre vergeben. Zu den Sponsoren gehört Google.

Die Data Journalism Awards sollen künftig jährlich in drei Kategorien verliehen werden: Data-driven investigative journalism, Data visualisation & storytelling, Data-driven applications. Dabei werden zwei erste Preise vergeben. Einer ist für nationale und internationale Medien gedacht und einer für regionale oder lokale Anbieter. Beide Sieger erhalten jeweils 10.000 Dollar Preisgeld. Die Preisverleihung ist am 31. Mai in Paris.

Hier ist die Shortlist der Nominierten als Google Spreadsheet.

Darunter sind auch zwei Arbeiten aus Deutschland, eine Grafik von der Berliner Morgenpost über das Berliner Abgeordnetenhaus und eine App der Universität Kobblenz. Die analysiert Webangebote in der Umgebung von San Diego, um Helfer bei Einsätzen dort mit nützlichen Fakten zu versorgen.

Die meisten Vorschläge kommen aus Großbritannien und den USA, doch sind auch Projekte aus Uganda, der Ukraine und Afghanistan dabei.

Mehr dazu hier und hier im britischen Guardian.

Offenlegung: Wolfgang Blau, Chefredakteur von ZEIT ONLINE, ist Mitglied der Jury.

Kategorien: Datenjournalismus
Leser-Kommentare
  1. 1.

    [...] Zum ersten Mal werden demn [...]

  2. 2.

    […] war 2012 das Jahr als der Datenjournalismus salonfähig wurde – es ist also defintiv an der Zeit sich das mal anzuschauen. Doch wie am besten […]

  3. Kommentar zum Thema

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