Das Sex-Blog

Man muss ja nicht immer reden

Alles hat ein Ende … [In eigener Sache]

Von 30. Juni 2010 um 10:03 Uhr

Am 14. November 2005 erschien an dieser Stelle das erste Posting. 745 weitere sollten folgen.

Das Ziel war, inmitten aller TV-Barbusigkeit und Swingerclubreportagen, mit denen das Thema Sex verunglimpft wurde und wird, eine kleine Insel der Seriosität (hoffentlich), Unverkrampftheit (na hoffentlich!) und Ernsthaftigkeit (jedenfalls meistens) zu schaffen.

Ob dieses Ziel erreicht wurde, müssen die User entscheiden, aber die Diskussionen, die sich hier entsponnen haben, lassen mich vage hoffen.

Nach viereinhalb Jahren ist es Zeit und notwendig, Platz für Neues zu machen. Man will ja nicht so enden. Was das Neue wird, das sei noch nicht verraten, aber bleiben Sie dran und Sie erfahren es hier zuerst.

Ich danke für über 7000 Kommentare – die lustigen, die intelligenten und die kritischen. Allen anderen mögen möglichst bald Hilfe finden. Und ich danke den vielen Tippgebern, denen dieses Blog eine Ausrede verschafft hat, auf den kuriosesten Seiten des Netzes Unglaublichstes aufzustöbern.

Wenn ich mir nach diesen viereinhalb Jahren etwas wünschen darf:

Lassen Sie sich (nach wie vor) nicht von anderen in Ihr höchstpersönlichstes Sexleben reinreden. Es versuchen leider immer noch zu viele, aus den unterschiedlichsten Gründen, und sie tun es verdammt unauffällig.

Und hören wir, bitte, endlich damit auf, Männer und Frauen als Wesen von unterschiedlichen Sternen zu betrachten. Die Wissenschaft hat dies längst widerlegt, trotzdem leben noch ganze Wirtschaftszweige von dem Mythos, man müsse dem einen Geschlecht das andere erklären.

Selbst hierzubloge rutschten Diskussion leider oft in diese Klischeereiterei ab. Vergeudete Energie.

Um es mit dem wunderbaren Dr. Marty Klein zu sagen: “Es bringt nichts, ,Männer’ oder ,Frauen’ verstehen zu wollen (als ob das möglich wäre), weil niemand Sex mit ,Männern’ oder ,Frauen’ hat. Wir haben Sex mit George oder Maria oder gar beiden, aber nicht mit irgendeiner abstrakten Gruppe von 100 Millionen Menschen. Um besseren Sex zu haben, erfahren Sie mehr über die Person(en), mit denen Sie zusammen sind, nicht über ,Männer’ oder ,Frauen’.”

In diesem Sinne: Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Wir sehen uns, wenn Sie mögen, auf Zeit online.

Und wieder kein “rosa Viagra”!

Von 22. Juni 2010 um 14:15 Uhr

Die Suche nach dem “rosa Viagra” hat einen erneuten Rückschlag erlitten. Vergangenen Freitag wurde der Zulassungsantrag des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim für sein Medikament Flibanserin von der amerikanischen Behörde U.S. Food and Drug Administration (FDA) abgelehnt. Die Entscheidung kam nicht unerwartet. Schon in den Tagen zuvor veröffentlichte die FDA Material, das Boehringer Ingelheim nicht viel Hoffnung machen konnte.
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Kategorien: Über Frauen

And the winner is …

Von 7. Juni 2010 um 10:58 Uhr

Die Jury konnte endlich zusammentreten (auf deutsch: Sie musste erst noch Milch für den Kaffee besorgen) und über viele wunderbare Vorschläge abstimmen, die auf die Frage eingelangt waren, was man mit diesem Zeug hier anfangen kann.

Die Gewinner hiervon sind:
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Alley Cat – der gedruckte One-Night-Stand

Von 31. Mai 2010 um 16:01 Uhr

Nachdem ich ja vor kurzem das neue Männermagazin Trip einzig und allein deshalb kritisch beäugt habe, weil ich eine Frau bin, ist diesmal nun das – halbneue – Frauenmagazin Alley Cat dran. (Obwohl sich vielleicht eher ein Kollege darum kümmern hätte sollen, als ausgleichende Gerechtigkeit.)


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Wettbewerb: Was tun mit diesem Zeug hier?

Von 25. Mai 2010 um 17:25 Uhr

Heute gibt es sogar etwas zu gewinnen!

Dieses Fundstück von Sevan K. ist zu gut, um es gleich wieder wegzuklicken. Er fragt sich – vermutlich gemeinsam mit uns allen: “Wozu braucht man den Scheiß?”

Künstliches Sperma, jetzt für nur 9,50 sfr!

Ja, es handelt sich um künstliches Sperma. Wie die Webseite verrät, kann man es verwenden “für erotische Massagen zu zweit, als Gleitmittel, zum Erregen der Fantasie und Lust … oder auch zum Reinlegen von Freunden. Das künstliche Sperma wirkt wie echt, ist gefühlsecht und neutral im Geschmack”.

Neutral im Geschmack? Kann man dann nicht gleich Eiweiß verwenden?

Nein, denn künstliches Sperma sieht “auf der Haut und auf Bettlaken (…) vollkommen echt aus”!

Juhu! Endlich ein Grund, die Bettwäsche zu waschen! Ein wenig künstliches Sperma drauf und ab in die Maschine!

Hier also ein Aufruf an die p.t. Userschaft, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen: Wozu kann man den Scheiß noch gebrauchen?

Die beste Antwort bekommt ein Exemplar hiervon, selbstverständlich mit einer entsprechenden Würdigungswidmung. Die Antworten einfach in den Kommentaren posten (nach Möglichkeit mit echter E-Mail-Adresse), Postingschluss ist der 1. Juni, 23.59 Uhr.

Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen, und Geldablöse gibt es auch keine.

Los geht’s!

Kategorien: Fundstücke

Ist sie oder ist sie nicht?

Von 21. Mai 2010 um 12:30 Uhr

Vor kurzem hat US-Präsident Barack Obama die Juristin Elena Kagan als Kandidatin für den Obersten Gerichtshof nominiert. Seither brodelt in den Staaten die Gerüchteküche. Worüber am heftigsten diskutiert wird, sind nicht ihre juristischen Meriten oder ihre politische Orientierung, sondern ihre sexuelle.
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Und weil wir gerade beim Thema sind …

Von 19. Mai 2010 um 19:01 Uhr

Auch interessant, mit welchen Sicherheitsnadeln bei COS die Preisschilder an den Kleidern befestigt werden …

Schnell, woran denken Sie gerade? / Foto: Neudecker

Kategorien: Fundstücke

Was erkennen Sie in diesem Bild?

Von um 16:16 Uhr

Kann es sein, dass Sie etwas fixiert sind? Was erkennen Sie zum Beispiel in diesen Bildern?

Tja, Sie sind fixiert. Klicken Sie deshalb ja nicht auf diesen Link! Und sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt!

Kategorien: Fundstücke

Wenn die Pornos genauso gut sind …?

Von 17. Mai 2010 um 08:44 Uhr

Werbung für einen Pornokanal. Titel: “Sie werden nicht wegen der schauspielerischen Leistungen zusehen”.

Wunderbar!

Gefunden hier.

Kategorien: Humorotisches

Lustige Namen, Rote Khmer und eine Weinflasche voll Sperma

Von 14. Mai 2010 um 13:16 Uhr

Deutschland hat ein neues Männermagazin. Das ist, in Zeiten wie diesen, äußerst begrüßenswert. Wo reihenweise Magazine eingestellt oder nur noch auf Sparflamme zusammengeköchelt werden, muss man jeden beglückwünschen, der das Wagnis einer Neugründung eingeht.

Na gut, Neugründung ist es nicht wirklich. Trip ist die Lizenzausgabe eines brasilianischen Magazins, das 1986 von “zwei Surfern in Sao Paulo” gegründet wurde, wie das Editorial verrät. Deshalb prangt wohl auf dem Cover sicherheitshalber der Hinweis “Das Kultmagazin aus Brasilien – jetzt auch in Deutschland”. Kult ist das neue Cool. Das glauben offensichtlich Marketingleute, die einen Unter-25-Jährigen zum letzten Mal zu Gesicht bekommen haben, als sie vor 25 Jahren in den Spiegel geschaut haben.
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Kategorien: Über Männer