Reiche Männer verschaffen Frauen mehr Orgasmen. Na klar.
Und wieder eine wissenschaftliche Studie, die ein bisschen ratlos zurück lässt.
Thomas Pollet, ein Psychologe an der Newcastle University in Großbritannien, hat anhand der Daten von 5000 Chinesinnen und Chinesen heraus gefunden, nein, will heraus gefunden haben, dass Frauen von reichen Männern beim Sex öfter Orgasmen haben.
Ach, und jetzt zerbrechen sich natürlich alle, die das Ergebnis lesen, den Kopf über die möglichen Ursachen und Auswirkungen. Passt die Erkenntnis zu den bisherigen Forschungen, dass Frauen für ihren Nachwuchs immer die besten Männchen wählen? (Nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand übrigens: besonders männliche als biologische Erzeuger, eher softere als Aufzuchtpartner.) Sind reiche Männer gar besser im Bett und wenn ja, wieso?
Hoffentlich beziehen Pollet und seine Kollegen auch einen anderen simplen Umstand in ihre Überlegungen mit ein: Wer sich den Kopf nicht über unbezahlte Rechnungen zerbrechen muss, hat ihn frei für entspannten Sex.
Wer nicht überteuerten und nutzlosen bullshit konsumiert resp. besitzbürgerliche Alltagsansprüche an Haus & Hof als verträumte Lebensideale im Bewußtsein führt hätte auch keine “unbezahlten Rechnungen” im kopf aber auch nach bald 50 jahren Feminismus hört der eben dort auf wo es weh täte:bei der Alphamännchensuche.
ich denk die unbezahlten rechnungen haben schon was mit sexueller zufriedenheit zu tun. das würde allerdings für frauen wie für männer gelten. vielleicht kann maslow’s bedürfnispyramide ja bei der erklärung helfen.
Könnte es nicht auch was damit zu tun haben dass schlaue und gebildete Männer häufig mehr Geld verdienen als nicht so schlaue und gebildete…. und dass die Fähigkeit sich mit der Sexualität einer Frau auseinanderzusetzen und sie entsprechend zu beglücken eben auch ein wenig häufiger bei schlauen und gebildeten Männern vorkommt, ? Denn… von wegen dumm…./&%/( gut…
Ok.. ich werfe eine Münze ins Polemik-Schweinchen…
K.
anscheinend hat Geld doch eine lustfördernde Komponente – zumindest dürfte das bei uns Frauen so sein ;O)
[...] Via: Zeit.de [...]
Hmm, dann werde ich als armer Student jetzt wohl mal lieber abstinent leben…. schließlich will ich den Damen ja meine unzufriedenstellende sexuelle Leistung nicht zumuten. Na ja, dafür darf ich dann quasi mit Erhalt meines Diploms richtig los legen. Ist schon klasse, dass man heutzutage nicht mehr üben und sich kümmern muss, sondern dass es diese Fähigkeiten mit dem Berufseintritt als Bonus gibt
Soll noch mal einer behaupten in unseren modernen Zeiten wäre alles schlecht.
Die interessante Frage ist ja, ob
a) reichere Männer besser im Bett sind (bessere Ernährung, bessere Fitness, was auch immer)
oder
b) Frauen reichere Männer im Bett (bei gleicher “Leistung”) besser finden.
Ich denke, das ruft nach eine großen Studie, in der ein und derselbe Mann mit sagen wir 100 unterschiedlichen Frauen schläft. Der einen Hälfte der Frauen wird erzählt, der Mann sei ein armer Schlucker, der anderen wird eine Geschichte vom reichen Unternehmenserben erzählt. Dann mal sehen, was rauskommt.
Also für mich deckt sich die Studie mit eignen Erfahrungen und Beobachtungen. Wer in der Lage ist, nach der Schwangerschaft den höchsen Betreuugsunterhalt zu leisten, löst beim Sex die höchste Lustgefühe aus. Und: Prostituiere, die überdurchschnittleche “Honorare” verlagen, gehen im Bett ab wie die Rakete!