Islamfeinde offline

Nur noch skurille Werbelinks statt rassistischer Hetze – im Netz ist die Freude groß

UPDATE: seit Samstag ist die PI-News wieder online.

 

Die Seite gilt als größtes Sprachrohr der Islamfeinde in Deutschland. Tausende Besucher konnte PI-News pro Tag verzeichnet. Doch seit heute Mittag ist die Webseite plötzlich vom Netz verschwunden. Warum weiß bislang niemand. Weiter„Islamfeinde offline“

 

#ibsterblockade wird zur Lachnummer

In Berlin setzten sich am Mittwochabend rund 30 Rechtsextreme der „Identitären Bewegung“ vor die verlassene CDU-Parteizentrale. Großspurig verkündeten sie via Facebook das Gebäude „besetzt“ zu haben. Doch die sozialen Netzwerke machen den selbsternannten „Verteidigern Europas“ einen Strich durch die Rechnung und führen ihre Selbstdarstellung ins Absurde. Jetzt wird die sinnfreie Aktion auf Twitter unter dem Hashtag #ibsterblockade mit Spott überschüttet.
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Nazirap zur besten Sendezeit

Neonazi Julian Fritsch tritt seit Jahren bei rechtsextremen Konzerten auf
Neonazi Julian Fritsch tritt seit Jahren bei rechtsextremen Konzerten auf

Darf man mit einem überzeugten Neonazi zu einer locker geführten Gesprächsrunde ins Radio einladen? Noch dazu, wenn das Moderatoren-Team offensichtlich so gut wie kein Hintergrundwissen zu Rechtsextremismus allgemein und speziell zum Interviewpartner hat? Wenn es nach den Hörern des Berliner Senders KISS FM geht, lautet die Antwort „Nein“. Seit die Radiostation vor wenigen Tagen ein 30-minütiges Interview mit Nazirapper Julian Fritsch, der unter dem Pseudonym Makss Damage auftritt, ausstrahlte, hagelt es wütende Tweets, Facebookpostings und Mails. Entlarvend war das Gespräch allenfalls für die Moderatoren, die Fritsch unter anderem fragten, ob er denn ein Neonazi sei und ob er auch mal einen Döner essen würde. Der Sender fühlt sich zu unrecht kritisiert. Immerhin habe man doch in derselben Sendung auch mit einem Juden und einem Imam über das Thema „Deutschland – dein Land?“ gesprochen, so die Argumentation. Die Neonazi-Szene feiert derweil den gelungenen PR-Coup. Weiter„Nazirap zur besten Sendezeit“

 

Welle rassistischer Gewalt in Thüringen

Welle rassistischer Gewalt in Thüringen
Neonazi Patrick Schröder bei einem Rechtsrock Openair 2013 in Kahla © Felix M. Steiner

Am Montagabend fand in Neustadt an der Orla in Thüringen eine Solidaritätsdemonstration für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt statt. Unter dem Motto „Den rassistischen Normalzustand brechen“ zogen 70 Menschen durch die thüringische Kleinstadt.
Grundlage der Demonstration waren zwei Angriffe auf Geflüchtete. Eine Woche zuvor, am 13.09., sind zwei Geflüchtete aus Tschetschenien und Somalia vor einem Supermarkt von mehreren Neonazis rassistisch beleidigt und kurz darauf angegriffen worden. Politiker und Opferberatungsstellen kritisieren jetzt das Verhalten der Polizei. Weiter„Welle rassistischer Gewalt in Thüringen“

 

Gewaltausbruch bei AfD-Wahlparty in München

Schläge, Tritte und Bedrohungen. Am Rande der AfD-Wahlparty am Sonntag in München, kam es zu Angriffen auf Gegendemonstranten und Fotografen. Auch bekannte Neonazis sollen sich unter den Angreifern befunden haben. Weiter„Gewaltausbruch bei AfD-Wahlparty in München“

 

Ein Tag „National befreite Zone“

Konzertbesucher mit "Hakenkreuz"-T-Shirt © Sven Peter
Konzertbesucher mit „Hakenkreuz“-T-Shirt © Sven Peter

900 Anwohner, 450 feiernde Neonazis. Die Bürger im Thüringischen Kirchheim mussten am vergangenen Wochenende mit ansehen, wie hunderte Rechtsextreme aus ganz Deutschland ihren Ort für einen Tag zur „National befreiten Zone“ machten. Zu einem Rechtsrockkonzert reisten Neonazis aus ganz Deutschland an. Zivilgesellschaft und Politik kritisieren jetzt Polizei und Verwaltung, die das Openair bis zuletzt geheim hielten. Weiter„Ein Tag „National befreite Zone““

 

Rechtsextremes Zeltlager in Schweden aufgeflogen

sturmvogel_schweden

Sie tragen Uniformen, organisieren Zeltlager und Sonnenwendfeiern. Schon mehrfach haben wir über die rechtsextreme Gruppe „Sturmvogel“ berichtet. Während die Neonazi-Jugendgruppe Wikingjugend und die Heimattreue Deutsche Jugend verboten wurden, blieb diese Gruppierung bislang nahezu unbemerkt. Jetzt flog ein Sturmvogel-Zeltlager in Schweden auf. Weiter„Rechtsextremes Zeltlager in Schweden aufgeflogen“