Razzia nach Silvester-Randale

Razzia nach Silvester-Randale
Im Internet bejubelten die Rechtsextremen die Angriffe auf die Polizei. © Screenshot

Neonazis aus Dortmund und Niedersachsen erhielten am Morgen unangekündigten Besuch durch die Polizei. Die Beamten durchsuchten Wohnungen von Rechtsextremisten in Dortmund-Dorstfeld sowie zwei Objekte in Niedersachsen. Hintergrund sind die Angriffe auf Polizeibeamte in der Silvesternacht im Stadtteil Dorstfeld. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs. Weiter“Razzia nach Silvester-Randale”

 

Globalisierter Hass – Exportschlager Pegida

Exportschlager Pegida: Globalisierter Hass
Auch im Westen gibt es seit Monaten kleinere Pegida-Aufmärsche © Danny Marx

Von Dresden bis Australien – mit zeitgleichen Kundgebungen in 15 Ländern will Pegida am Samstag beweisen, dass sie es zur weltweiten Bewegung gebracht hat. Doch ihr Erfolg im Ausland ist bislang überschaubar. Von der rassistischen Stimmung profitieren dort vor allem die rechtskonservativen und rechtsextremen Parteien, die die Forderungen von Pegida längst im Programm haben. Weiter“Globalisierter Hass – Exportschlager Pegida”

 

Angriff mit Ankündigung

Leipzig-Connewitz: Angriff mit Ankündigung

Knapp 250 vermummte Neonazi-Hooligans, die ganze Straßenzüge entglasen und illegale Sprengkörper in Kneipen und Imbisse werfen. Einen Tag nach dem nächtlichen Angriff steht der Leipziger Stadtteil Connewitz unter Schock. Die Täter feiern ihre Tat im Internet: man habe die “Leipziger Hurensohn-Antifa platt gemacht” und werde bald wiederkommen. Die Sicherheitsbehörden wurden von der gut geplanten Aktion offenbar überrascht. Dabei gab es viele Hinweise darauf, dass Neonazis aus mehreren Städten etwas in Leipzig vorbereiteten.
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Messerangriff auf Linkspolitiker

Mit 17 Messerstichen wurde am Montag in Wismar das Kreisvorstandsmitglied der Schweriner Linken, Julian Kinzel nach eigener Aussage von mehreren Tätern verletzt. Die Angreifer stammen offensichtlich aus der rechtsextremen Szene. Kinzel wurde während der Tat als “schwule Kommunistensau” beschimpft. „Unsere Antwort auf Hass muss Liebe, auf Dummheit Vernunft und auf Gewalt Solidarität sein. Somit ist Hass hier fehl am Platz“, sagte Kinzel nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus. Bereits im November 2014 gab es einen Messerangriff von Neonazis in Schwerin. Weiter“Messerangriff auf Linkspolitiker”

 

2.000 Mal gute Recherche

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Zum Jahresende möchten wir uns an dieser Stelle nochmal bei allen Lesern herzlich bedanken. Genau 2.000 Artikel haben wir seit der Gründung dieses Blogs veröffentlicht. Das bedeutet viele Tausend Stunden Recherche- und Schreibarbeit, Hunderte Fotos und manchmal auch anstrengende juristische Auseinandersetzungen. In den letzten Jahren konnten wir die Leserzahlen stetig steigern. Das freut uns sehr. Auch 2016 werden wir weiter kritische Artikel über die rechte und rechtsextreme Szene veröffentlichen. Bis dahin wünschen wir Ihnen allen einen guten Rutsch und entspannte Feiertage.

Für alle, die es noch nicht tun: folgen Sie uns doch auch auf Twitter und Facebook. Danke!

 

Morddrohung gegen Störungsmelder-Autor

morddrohung
Die fiktive Todes-Anzeige kam per Mail

Als Journalisten, die über die Neonazi-Szene schreiben,  sind wir es gewohnt regelmäßig beschimpft und bedroht zu werden. Per Mail, per Brief oder am Telefon. Am Rande von Aufmärschen kann es auch passieren, dass man tätlich angegriffen wird. Morddrohungen sind jedoch bislang die Ausnahme. Jetzt wurden unserem langjährigen Autor Jonas Miller, einem ver.di-Gewerkschaftssekretär und zwei weiteren Engagierten fiktive Todesanzeigen zugeschickt. Die Reaktion der Betroffenen ist eindeutig: sie wollen sich nicht einschüchtern lassen. Dem möchten wir uns anschließen. Wir lassen uns nicht davon abhalten auch weiterhin die rechtsextreme Szene kontinuierlich kritisch zu beleuchten. Weiter“Morddrohung gegen Störungsmelder-Autor”

 

Berliner Polizist wirbt für rechtsextreme Gruppen

Norman W. bringt seinen Arbeitgeber in Erklärungsnot. Foto: Presseservice Rathenow
Norman W. bringt seinen Arbeitgeber in Erklärungsnot. Foto: Presseservice Rathenow

“Europa den Europäern” stand auf seinem Protestplakat bei einem rechten Aufzug. Auf seinem Auto finden sich Aufkleber von rechtsextremen Gruppierungen. Jetzt ist der Verfassungsschutz auf einen Polizisten aufmerksam geworden, der gleichzeitig Mitglied der Brandenburger AfD ist. Weiter“Berliner Polizist wirbt für rechtsextreme Gruppen”

 

Video von Naziangriff nach Pegida-Aufmarsch

Offensichtlich gab es im Anschluss an den Pegida-Aufmarsch nicht nur direkt in Dresden, sondern auch in Leipzig gezielte Angriffe von Neonazis auf Gegendemonstranten. Der Fotograf Tim Wagner hat ein entsprechendes Video veröffentlicht. Darin sieht man wie rund 15 Rechtsextreme mit Fahnenstangen bewaffnet direkt im Leipziger Bahnhof eine Gruppe von jungen Gegendemonstranten attackieren.  Zumidnest ein Angreifer soll laut Wagner mit einem messer bewaffnet gewesen sein. Hier ist sein Augenzeugenbericht: Weiter“Video von Naziangriff nach Pegida-Aufmarsch”

 

Morddrohungen bei Pegida-Aufmarsch

Erneut versammelten sich am Montag tausende Pegida-Anhänger in Dresden. Dabei wurde auch ein Galgen für Kanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel aufgestellt.

Die Deutschlandradio-Korrespondentin Nadine Lindner nahm ein Foto auf von einem Galgen, an dem an Seilen Schilder hingen: “Reserviert Sigmar “das Pack” Gabriel” und “Reserviert Angela “Mutti” Merkel”. Inzwischen ermittelt die Polizei.