Über das Blog

Dieses Blog dreht sich um Barrierefreiheit. Deshalb auch „stufenlos“. Stufenlosigkeit ist nur eine von vielen Voraussetzungen für Barrierefreiheit. Es geht auch um Rampen, um Fahrstühle, Blindenleitsysteme, Rollstühle, Gebärdensprache und alles was dazu gehört.

Es geht aber auch um Inklusion. Inklusion bedeutet nicht nur, dass behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam unterrichtet werden, sondern bezieht sich auf alle Lebensbereiche von Menschen mit Behinderungen. Eine inklusive Gesellschaft ist eine Gesellschaft, in der auch behinderte Menschen selbstbestimmt leben können, Zugang zu Arbeit, öffentlichen Verkehrsmitteln, Gesundheitsversorgung, Assistenz und Freizeitangeboten haben, um mal nur ein paar Beispiele zu nennen.

Es geht um Menschen, die diskriminieren, oft ohne es merken, und um Menschen, die alle Hebel in Bewegung setzen, um Inklusion möglich zu machen. Es geht um das tägliche Miteinander behinderter und nicht behinderter Menschen. Und das Blog geht auch der Frage nach, warum nicht behinderte Menschen nicht öfter auf behinderte Menschen treffen.

Und nicht zuletzt geht es bei „Stufenlos“ auch um Politik. Ohne die wird es weder Barrierefreiheit noch Inklusion geben. Es dabei auch um Menschenrechte und gesellschaftliche Teilhabe.

Das Blog versucht, Lösungen aufzuzeigen statt nur einen Zustand zu bemängeln. Dabei geht es um persönliche Erfahrungen und eine persönliche Sichtweise. Ganz subjektiv, von einer Autorin, die selbst behindert ist.

5 Kommentare


  1. […] schreibt in der “Zeit”: vor die Wahl gestellt, mit einem “Exosklett” zu gehen oder Rollstuhl zu fahren, bevorzugt sie den Rolli. Überhaupt sei die Fähigkeit, laufen zu können, nicht wichtig für die  die Beurteilung der eigenen Lebensqualität. Sie gründet dort den neuen Blog: Stufenlos. […]

  2.   Dieter Soth

    Und bitte nicht vergessen: Es geht auch um weit über 20 Mio. ältere Menschen, die zwar nicht behindert, gleichwohl aber an freien Bewegungsmöglichkeit oft gehindert sind. …lebenohnebarrieren.de bemüht sich seit fast 11 Jahren um Barrierefreiheit für alle und überall. Und wir bemühen uns auch in Zukunft unbeirrt weiter, damit Lebensqualität nicht zum Privileg wird.

  3.   Motary

    Barriere frei Leben – viel geschriebenes wenig Veränderung – wir gehende, sitzende, sehende oder nicht sehende haben privat von 14 Jahren einen neuen Weg genommen – wir erklären das Thema über die Gruppengröße wirtschaftliche Stärke u. suchten uns ein Bundesland für ein Modell aus.Kärnten denn diese waren mit andrem Beschäftigt – es gibt ein lückenloses Nahversorgungssystem ein Design Hotel rund um einen E Rollstuhlfahrer errichtet – perfekt ausgelastet, das Mobilitätssystem mit Taxis Jobs und Entwicklungen entstanden, wie federnde Felgen – ein Elektronischer Arbeitsplatz – ein außergewöhnliches Einkaufszentrum,. Großraumbusse mit integrativen Sitzmöglichkeiten gibt es – eine Barriere freie Einkaufs Strasse
    die den Beweis liefert dass auch die Erträge aller gestiegen sind usw.

    Wir egal ob mit Kinderwagen oder Rollstuhl oder Älter oder nach oder mit einem Gipsbein – wir verwenden dazu das Wort Comfort – wird von der Gesellschaft gerne angenommen. Erkennt dass die Wirtschaft reagiert sie –
    es geht ohne Politik Förderungen usw – man muss es nur erklären. http://www.motary.at – Wir sind 22.3 % lt Eurostat in der EU – die in der Mobilität eingeschränkt sind – ein ordentlicher Kuchen – für denkende Unternehmen – nützen wir dass.

  4.   Petra Müller

    Wer ist denn dieses Zwangs-„Wir“? Ein Haufen unterschiedlichster Leute mit unterschiedlichsten Bedürfnissen – die zusammengefasst werden unter dem Begriff „Behinderte“, also: „Nichtnormale“. Ich sehe nicht, dass rein voluntaristisch mit „wir haben uns jetzt alle dolle lieb“ etwas dauerhaft Sinnvolles entwickelt werden kann – außer neuen Ausgrenzungsstädtchen, -heimen, -anstalten.

  5.   sojo

    Weiter so! Deutschland hat noch so viel zu tun, so viel zu ändern, bis Menschen mit Behinderung wiklich gleichberechtigt sind und im Alltag nicht ausgegrenzt zu werden – bewusst oder unbewusst. Und damit sich etwas ändert, damit Menschen mit Behinderung nicht mehr am Rande der Gesellschaft leben müssen, braucht es Stimmen wie Ihre. Dankeschön.