Über die Autorin

2013-07-23 20.03.02Christiane Link ist Journalistin und Unternehmerin. Seit 2006 lebt sie in London, geboren ist sie in Mainz und hat lange in Hamburg gelebt. Sie hält Vorträge über das Thema Barrierefreiheit und berät europaweit Unternehmen darin, wie sie ihren Service für behinderte Kunden verbessern können. Außerdem fliegt sie leidenschaftlich gerne und hat ein Faible für U-Bahnen. Seit kurz nach ihrer Geburt ist Christiane Link querschnittgelähmt und daher im Rollstuhl unterwegs.

27 Kommentare


  1. […] “Stufenlos” bei der Zeit gestartet Die Journalistin Christiane Link startete mit Ihrem Blog zum Thema Berrierefreiheit und Inklusion und berichtet aus Ihrer […]

  2.   Evelyn Lamberts

    Sehr geehrte Frau Link, zu Ihrem Kommentar, was Frau Lierhaus´ Einstellung zu ihrer Behinderung betrifft:
    In dem Interview wurde Frau Lierhaus gefragt, ob SIE SELBST diese OP noch einmal machen lassen würde und sie verneinte dies.Wie kommen Sie dazu, diese Aussage zu kritisieren? Hätte sie lügen sollen, nur um Ihnen und anderen Behinderten nach dem Mund zu reden? Sie können doch anderen nicht vorschreiben, wie sie empfinden sollen und Ehrlichkeit ist noch lange kein “Bärendienst” für die Betroffenen ! Ich habe lange auf Intensivstation gearbeitet, auch ambulant mit Behinderten und ich traf auf etliche Menschen, die ihr Schicksal durchaus nicht als “Bereicherung” empfanden. Das war durchaus zu verstehen. Wenn SIE anders denken, ist das schön für Sie, doch zur Kritik sind Sie deshalb noch lange nicht berechtigt.
    Frdl.Grüße, E.L.

  3.   Corinna Ebert

    hallo, wie kommen sie eigentlich dazu, monika lierhaus irgendwelche vorhaltungen zu machen, weil sie ihre ureigenste meinung vertritt? woher nehmen sie sich das recht, anderen (auch behinderten) menschen vorschreiben zu wollen, wie sie zu denken, zu fühlen und zu reden haben? sollen sie lügen? lügen sie, weil es politisch korrekt wäre? sie sind journalistin und sollten sich der wahrheit verpflichtet fühlen… millionen menschen … darunter viele behinderte, würden sich heute anders entscheiden, wenn sie ihr jetziges dahinvegetieren nicht länger ertragen müssten. solche ignoranzbestien kotzen mich an. ihre meinung in allen ehren, wie sie leben wollen und können sei ihnen unbenommen … aber nicht jeder will und kann sein leben, so wie es jetzt ist ertragen. sie sollten lieber darum kämpfen, das jeder so leben und sterben darf, wie er möchte… NUR DANN kann nachvollzogen und akzeptiert werden, das behinderung lebenswert ist, wenn man diese entscheidung selber treffen kann… sie sollten sich schämen, mit ihrer behinderung und zu dsiesem thema in die öffentlichkeit zu gehen, jedenfalls so, wie sie es tun… querschnittlähmung ist nicht unbedingt so schlimm, wie das, was andere in ihrer behinderung ertragen müssen… denken sie mal darüber nach!!!

    guten tag

  4.   Manuela Traun

    Liebe Fr. Link,

    der Fall Monika Lierhaus ist etwas anders gelagert als der ihrige und daher glaube ich, können weder sie, ich und alle anderen die Lage und Empfindung von Fr. Lierhaus nicht beurteilen.
    Ich bin schon etwas enttäuscht, denn obwohl sie ebenfalls ihr Leben mit Einschränkungen gut verkraften, können sie sich trotzdem nicht urteilen oder beurteilen wie andere damit zurecht kommen.
    Gerade jemand wie sie, sollte meiner Meinung nach toleranter sein und nicht auf jemanden los gehen, der´s schon schwer genug hat.
    Ich selbst bin unmittelbar betroffen und würde es nicht wagen, die Meinung anderer über ihr eigenes Leben zu hinterfragen oder zu beurteilen.
    Dafür sind wir erwachsene Personen mit Recht auf eigener Meinung!

    Grüsse aus Österreich
    Manuela

  5.   Monika Albrecht

    Liebe Frau Christiane Link,

    Ihren Kommentar kann ich gar nicht nachvollziehen. Akzeptieren Sie doch bitte, dass Frau Monica Lierhaus in ihrer momentanen Lebensphase diese Meinung zu ihrem eigenen Leben hat. Aktuell ist es Mode, nur “Sonnenschein” nach außen zu verbreiten, obwohl die wirkliche Stimmung eine ganz andere ist.. Das Leben tickt nicht immer so. Es ist geprägt von einem Auf und einem Ab der Stimmungen, Gefühle und Lebenslagen. Und das ist menschlich. Sie sollten fleißig üben, toleranter Ihren Mitmenschen gegenüber zu sein. Wenn Sie Ihr Schicksal angenommen und es meistern können, spreche ich Ihnen meinen Respekt aus. Ihr Schicksal haben sie von Geburt an. Frau Lierhaus kannte viel, viel bessere Zeit als jetzt.

    Für Sie alles Liebe

    M. Albrecht

  6.   Voruteile und Verallgemeinerungen blockieren

    Ich finde es beschämend, dass Sie sich für Barrierefreiheit, Inklusion einsetzen und so reagieren, wie Sie es jetzt getan haben. Wie sollen dann Verständnis und Wertschätzung andere Mitmenschen entstehen, wenn SIE beurteilen, verurteilend und die Persönlichkeit eines anderen Menschen MISSACHTEN. Ich möchte vor allem nicht, dass Sie sich erlauben ein Gesamtaussage treffen und für alle Menschen mit Handicap sich erlauben zu sprechen!!! Da würde jetzt ein FREMDSCHÄMEN passen – ich tue es für Sie!

  7.   zurek

    Ich finde die Aussage von Frau Monika Lierhaus sehr ehrlich und mutig.
    Hätte Sie aber die gleiche Antwort gegeben, wenn Sie noch heute für die “Aktion Mensch Lotterie” gearbeitet hätte???

    Grüße aus HH

  8.   A. Gw

    Frau Link,

    ich finde Ihre Äußerung zum Interview von Fr. Lierhaus unangemessen und anmaßend, so dass ich mich tatsächlich an den Rechner setze, Ihren Namen google und dann einen Kommentar verfasse.
    Tatsächlich mache ich dies nur in der naiven Hoffnung, dass Sie diese Kommentare auch wirklich lesen!

    Ich bin im Gesundheitsbereich tätig, als Physiotherapeutin und Mediziner und habe einige Zeit in der Pflege verbracht. Dort traf ich sehr viele behinderte, eingeschränkte u./o. alte Menschen und Sie können gern glauben, dass jeder Pflegende oder Therapeut unendlich viele Erfahrungen macht und bezeugen kann, dass Ihre Meinung von sehr vielen anderen Betroffenen nicht geteilt wird.

    Und wie bereits in den Kommentaren zuvor zu lesen ist, sollten Sie so fair sein und die Meinung von Fr. Lierhaus akzeptieren und nicht bewerten.

    Ich bin definitiv dafür, dass Menschen, die dieses Schicksal teilen, ebenso ihre ehrliche Meinung kundtun dürfen ohne sich Anfeindungen und Vorwürfe anhören zu müssen, dass diese ehrlichen Worte gegen bspw. Ihre Arbeit stehen.
    Viele dieser Menschen sind nicht in der Lage uns mitzuteilen, dass sie dieses Leben so nicht leben wollen. Und Sie sollten selbst sollten wissen, dass JEDER Mensch mit seiner persönlichen Geschichte ein individueller “Fall” ist, den man unmöglich mit 10 anderen der gleichen Diagnose vergleichen kann. Oder gar mit deren Meinung.

    Ich fordere, dass Sie Ihren Kommentar zu Fr. Lierhaus “wieder gerade biegen” und sich angemessen entschuldigen.

    Es ist schön, dass Sie sich für Barrierefreiheit etc. engagieren. Bleiben Sie bitte in Ihrem Fachgebiet!

    Mit freundlichen Grüßen,

    A. Gw.

  9.   Dr. Loos

    Guten Tag,

    Bezüglich Ihres “Bärendienst.Kommentares” kann ich Ihnen als Arzt und Angiologe (Gefäßarzt) nur zurufen: Habe selten so einen Schwachsinn gelesen!
    Jeder, auch Sie (!), hat das Recht selbst zu entscheiden und diese Entscheidung dann auch nachträglich in Frage zu stellen. Ich selbst hätte mich mit Sicherheit nicht operieren lassen. Bei einer Blutung kommt der Tod schnell und schmerzlos, bei dem Verlauf wie bei Monika L. langsam und quälend. Ich könnte dann meinem Hobby (Motorrad) nicht mehr nachgehen und das wäre wie tot. Sie müssen schon unterscheiden – mit Behinderung geboren werden ist etwas völlig anderes als zum Behinderten durch Krankheit oder Unfall zu werden! Wenn letztere dann sich bewusst dagegen entscheiden oder den Freitod wählen ist das verständlich und auch durch den Staat und Organisatoren zu akzeptieren. Jeder redet in diesem Land vom mündigen Bürger, aber über sein frei gewählten Tod darf er dann nicht entscheiden. Was in anderen Ländern möglich ist scheint nun in Deutschland zumindest erstmal zu einer Diskussion im Ethikrat zu führen, wurde aber auch höchste Zeit. Für diese Meinungsfindung sind dann Kommentare wie der Ihre auch ein absoluter Bärendienst und völlig entbehrlich!

  10.   Schachflo

    Eine nach einer OP behinderte Frau kommt nicht mit ihrem Leben zurecht und spricht offen darüber.
    Nun könnte man aus Reihen anderer Betroffener (aber nicht nur von denen) Verständnis und Unterstützung erwarten. Ein paar aufmunternde Worte im Sinne:”Schau, du bist nicht alleine”.
    Vielleicht sollte jemand Frau Lierhaus dort abholen, wo sie steht und nicht darauf warten, dass sie von alleine den Weg findet.
    Vielleicht wäre das nicht die bessere Anwort gewesen. Auf jeden Fall aber eine menschlichere.