Ein Blog mit Ihren Notizen, Gedichten und Bildern für die gedruckte ZEIT
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Kritzelei der Woche

Die Kritzelei der Woche

Von 23. März 2015 um 18:00 Uhr

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»Andreas W.« ist eine fiktive Person mit turbulentestem Seelenleben, die mich durch mein ganzes Leben begleitet. Tag für Tag findet sie ihren Platz auf Notizblöcken, Vorlesungsmitschriften, ja einfach überall, solange nur ein Schreibgerät zur Hand ist. Oft gerät Andreas W. dabei in unliebsame Situationen. Oder in Verkleidungen und Darstellungen, die ihm womöglich sehr unangenehm sind.

Felix Spiske, Darmstadt

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Die Kritzelei der Woche

Von 7. März 2015 um 18:00 Uhr

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Ich arbeite in einem Konzern an einem Computersystem, das die Vertriebsprozesse abbildet und unterstützt. Bei solchen Projekten geht es in der Regel auf und ab: Es gibt viel zu klären, es gibt Missverständnisse und dann telefonische Nachfragen. Während dieser Telefonate kritzelt mein Kollege Christian Adam immerzu nebenbei. Und am Ende werden aus seinen kleinen Kritzeleien beeindruckende Bilder, die die Stimmungen und Strömungen im Großkonzern festhalten.

Anna Schüler, Braunschweig

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Die Kritzelei der Woche

Von 5. März 2015 um 15:00 Uhr

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Diese Figur entstand mit (auf) meinem Handy während eines Vortrags über Migrantenkinder in der Schule.

Ina Seeberg, Essen

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Die Kritzelei der Woche

Von 25. Februar 2015 um 12:01 Uhr

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Diese Kritzelei entstand, als eines Samstagabends (nicht zum ersten Mal in einem Zeitraum von sechs Monaten) meine Internet- und Telefonverbindung komplett zu funktionieren aufhörte und ich daraufhin den Kundenservice der Deutschen Telekom anrief. Und dann seeeehr lange in einer Warteschleife hing, um schließlich in die nächste Warteschleife weiterverbunden zu werden, bis ich endlich bei einer ausgesprochen höflichen Dame landete, die mich bat, an einem Werktag wieder anzurufen, da sie nicht kompetent sei, mein Problem zu lösen.

Eva Schielke, Berlin

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Die Kritzelei der Woche

Von 21. Februar 2015 um 15:00 Uhr

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Während unserer Konferenzen muss meine Kollegin Gisela zu meiner Irritation immer irgendetwas kritzeln. Danach wandert das Werk in den Papierkorb. Diesmal schaute ich nach und fand mich porträtiert. Ich weiß nicht, was es zu bedeuten hat, dass meine Ohren zu einem Blättergestrüpp wachsen. Und vor allem weiß ich nicht, ob die Kollegin meinen Worten in der Konferenz ihr Ohr geliehen hat.

Rolf Brüggemann, Zell unter Aichelberg, Baden-Württemberg

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Die Kritzelei der Woche

Von 11. Februar 2015 um 12:00 Uhr

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Meine Kritzelei ist das Ergebnis einer Nachtschicht in der Dialyse. Diese Schicht war (glücklicherweise) so ruhig, dass ich gegen zwei Uhr morgens anfing, dieses Mandala-artige Werk zu produzieren.

Lynn Breitsprecher, Hamburg

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Die Kritzelei der Woche

Von 3. Februar 2015 um 12:00 Uhr

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Liebe ZEIT-Redaktion, die Parodie Der Grünkohlverderber von Rüdiger Will aus Hannover, in der ZEIT Nr. 48/14 veröffentlicht, hat mich dermaßen angesprochen, dass ich mir eine kleine Illustration dazu nicht verkneifen konnte. Diese gelangt hoffentlich auf diesem Wege auch zum Gedichtneuverfasser. Herzliche Grüße

Bettina Bücker-Gruber, Hamburg

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Eisige Pracht

Von 28. Januar 2015 um 15:00 Uhr

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Als ich frühmorgens das Haus verließ, entdeckte ich diese wunderbare »Kritzelei«, die die Natur über Nacht auf der Frontscheibe meines Autos hinterlassen hatte. Nur mit großem Bedauern bin ich der Sonne mit ihrer zerstörerischen Wärme zuvorgekommen, um pünktlich an meinen Arbeitsplatz zu gelangen.

Mechtild Ennen, Meckenheim, Nordrhein-Westfalen

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Fliegende Donuts

Von 23. Januar 2015 um 12:00 Uhr

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Ein Nachmittag in einem Krankenhaus in Deutschland. Sechs Stunden warte ich bereits in OP-Hemd und Thrombosestrümpfen auf meinen Termin in der Chirurgie. Seit gestern Abend 19 Uhr bin ich nüchtern. Ich sehe fliegende Donuts und werde vor Hunger ungehalten.
Die Kritzelei schafft lindernde Abhilfe, der äußerst attraktive Assistenzarzt ebenso: Die OP wurde dann auf den nächsten Tag verschoben.

Katharina Heinze, Berlin

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Die Kritzelei der Woche

Von 17. Januar 2015 um 12:00 Uhr

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Seit 1. Januar 2014 pinsele ich für jeden Tag einen neuen Farbstrich auf die Rauputzwand meiner Werkstatt. Ich hatte mich mit einer Duftmanufaktur selbstständig gemacht, und nun begann das dritte Jahr meines freien Tätigseins. Ich fragte mich, schaffe ich den Sprung, wirklich davon leben zu können? Antwort: Inzwischen sieht es sehr gut aus, und gerade in den letzten Tagen des Jahres eröffneten sich mir noch ganz neue Perspektiven. Es kommt auf jeden einzelnen Tag an! Das mache ich mir mit dem täglichen Pinselstrich klar.

Beate M.T. Nagel, Oy-Mittelberg, Allgäu

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