Das Politik-Blog

Verlassen auf Schloss Bellevue

Von 3. Januar 2012 um 09:09 Uhr

Die Affäre unseres Bundespräsidenten hat ganz offenkundig das finale Stadium erreicht. Nach seinem jüngsten Skandal im Skandal, seinem Angriff auf die Pressefreiheit, dämmert selbst den letzten in seiner Partei und wohl auch der Kanzlerin, dass Christian Wulff nicht mehr zu halten ist. Kaum einer aus den eigenen Reihen ergriff am Montag das Wort und stellte sich noch hinter ihn. Kein Wort mehr der Unterstützung aus dem Kanzleramt. Und auch heute: Schweigen. Es ist, so ist zu vermuten, die kurze Ruhe vor dem Ende.

Wie wollte, könnte man denn auch einen Bundespräsidenten noch verteidigen, der in seiner übergroßen Bedrängnis und Verzweiflung jede Kontrolle verliert? Ein Staatsoberhaupt, das seinem Amtseid zuwider handelt, die Verfassung zu achten und zu wahren, indem er die freie, kritische Berichterstattung über ihn selber zu verhindern trachtet? Und der offensichtlich niemanden hat, der ihn daran hinderte, seine Kriegserklärung ausgerechnet gegen die Bild-Zeitung, sein früheres Haus- und Hofblatt, das seine Affäre öffentliche machte, auch noch auf der Mailbox des Chefredakteurs zu hinterlassen. Von wo sie, wie nicht anders zu erwarten, irgendwann ebenfalls den Weg in die Öffentlichkeit fand.

Nun steht Wulff einsam und verlassen da. Und es ist wohl nur noch eine Frage kurzer Zeit, bis Angela Merkel den Daumen senkt. Diese Affäre ist nicht mehr zu beherrschen; sie wird, je länger sie dauert, zur Krise auch der Kanzlerin, die Wulff als Präsidenten erkoren hat. Das dürfte auch Merkel inzwischen so sehen.

Intern gehen viele Parteifreunde und CDU-Abgeordnete spätestens seit Montag deutlich auf Distanz. Sie sind entsetzt über Wulffs stümperhaftes Krisenmanagement, selbst wenn sie seine dubiosen Privatgeschäfte mit Wirtschaftsfreunden und seine Anfälligkeit für die Verlockungen der Macht und des Luxus' lange Zeit allenfalls mit Stirnrunzeln betrachtet hatten. Hatte Merkel diesen Mann nicht gerade deswegen ins höchste Amt gehoben, weil er ein Politprofi zu sein schien; einer, von dem sie keine Gefahr witterte nach der schlechten Erfahrung mit seinem Vorgänger, dem Politik-Neuling Horst Köhler? Und jetzt das!

Ihr Kalkül dürfte daher nun einfach sein: Schadet es ihr und der Koalition mehr, wenn Wulff trotz allem im Amt bleibt? Oder ist der Schaden größer, wenn – nach nur anderthalb Jahren – der zweite Bundespräsident ihrer Wahl stürzt? Und sie sich nicht sicher sein kann, einen dritten durch die Bundesversammlung zu bringen.

Die Opposition hält sich weiter auffallend zurück. SPD-Chef Sigmar Gabriel dürfte indes inzwischen sein Persilschein für Wulff reuen. Die Staatskrise, die er für den Fall an die Wand malte, dass schon wieder ein Bundespräsident gehen muss, ist längst da.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Aus dem Text : SPD-Chef Sigmar Gabriel dürfte inzwischen sein Persilschein für Wulff reuen.

    Also : Was kann man auch anderes erwarten von einer Partei die nicht einmal mehr weiss was „Opposition“ bedeutet.

  2. 2.

    Herr Wulff darf nicht gehen !!!

    Je länger er im Amt bleiben darf, desto eher fällt es auch Ließchen Müller und meinen Großeltern wie Schuppen von den Augen, wie korrupt unsere heutige Politikerkaste ist.
    Wie sonst wäre es zu erklären daß die Stimmenanteile für die etablierten Parteien bei Wahlen so sind wie sind?

    Nein, nein; jeder weitere Tag des Herrn Wulff im Amt ist gut für Deutschland!

    • 3. Januar 2012 um 11:17 Uhr
    • Macintom
  3. 3.

    Die Affäre Wulff ist mehr als die Affäre Wulff: Sie ist auch die Affäre Merkel und die Affäre Bundesversammlung. Schlicht: Es ist die Affäre um einen Bundespräsidenten, den das Volk womöglich nie haben wollte. Und das sich nun dafür rächt, nie gefraht worden zu sein. Ein Kommentar auf: http://researchandreport.wordpress.com/

  4. 4.

    Die ganze „Merkelgang“ verliert die Kontrolle. Richtig, wir haben eine Staatskrise !
    Wenn das Vertrauen einmal missbraucht wurde, ist es so schwer wieder zurückzugewinnen. Wem kann man denn noch trauen ? Es werden so viele Entscheidungen gegen den Willen der Mehrheit des Volkes getroffen, dass die Wut immer größer wird. Solange das so ist, schauen immer mehr Bürger dieses Landes sehr genau hin !

  5. 5.

    Ein Spiegelbild der Politik und der Gesellschaft. Es wird zeit, dass die Politik wieder ehrlich und seriös wird, und sich auf ihre Aufgaben besinnt: zum Wohle des Volkes zu agieren und nicht im ureigensten Interesse.

    • 3. Januar 2012 um 11:20 Uhr
    • Sphinx61
  6. 6.

    Herr Wulff sollte es machen wie Köhler > ICH BIN DANN MAL WEG!
    Das Amt des Bundestrainers ist eh relevanter als das des Bundespräsidenten!

  7. 7.

    BP Wulff: StrG + Alt + Del

    • 3. Januar 2012 um 11:27 Uhr
    • Morchel
  8. 8.

    Ein Blick nach England verrät, daß große Nähe zum größten „meinungsbildenden“ Verlag ganz schnell zum Bumerang werden kann.

    Wie würde dieser Fall verlaufen, wenn Wulff nicht Diekmann sondern den Chefredakteur eines Lokalblatts so angegangen hätte?

    • 3. Januar 2012 um 11:31 Uhr
    • CM
  9. 9.

    Nach reiflicher Überlegung komme ich zum Schluß daß GEORG SCHRAMM als Bundespräsident besser geeignet ist als jeder andere!

    • 3. Januar 2012 um 11:32 Uhr
    • achimvr
  10. 10.

    der kann sich freuen das er nicht in England lebt denn die
    Presse würde mit ihn Schlittenfahren aber ohne schnee………..

    • 3. Januar 2012 um 11:33 Uhr
    • Hans-Hermann Siekmann
  11. 11.

    Requiem für einen, der mal Bundespräsident spielen wollte, allein die Rolle war zu groß. Und weil Wulff schon der 2. Fehlgriff der derzeitigen Kanzlerdarstellerin ist, lediglich aus Machterhaltungsgründen, wird es höchste Zeit, auch hier einen klaren Schnitt zu machen.

  12. 12.

    Hach ist das schön! Gerade mal etwas weniger als anderthalb Jahre im Amt und nun sieht es so aus, als ob wir den dritten Präsi kriegen. Für Familie Wulff lohnt es sich doppelt: Nicht nur ist er der jüngste Bundespräsident, er hat auch nur 1,5 Jahre dieses Amt ausfüllen müssen. Trotzdem bekommt er bis an sein Lebensende die Bundespräsidentenpension von 250.000 € jährlich. Da wird er noch viele viele Jahre was von haben und seine Kredite kriegt er damit auch locker abgestottert.

    • 3. Januar 2012 um 11:33 Uhr
    • Schnulle
  13. 13.

    Bitte gehen, Je eher je besser

    • 3. Januar 2012 um 11:34 Uhr
    • Igel37
  14. 14.

    Eine Grippe hält ohne Medikamentenbehandlung eine Woche an. Und mit Medikamentenbehandlung, bleibt sie sieben Tage.
    So ist es auch mit Wulff. Es bleibt die Alternative zu wählen zwischen freiwilligen Abgang mit Schimpf, oder freiwilliger Abgang mit Schimpf und Schande. Eins hat die Affaire Wulff gelehrt: Wenn sich politische Interessen in die Auswahl eines unpolitischen Amtes zu sehr einmischen und wie in einem Wahlkampf Gegenkandidaten versucht zu verhindern, dann ist es gut, dass ist die Lektion Wulff für Merkel eine gute Medizin. Mit Gauck aus dem Gegenlager, der vielleicht viel bessere Präsident, wäre Merkel die Peinlichkeit ihrer Koalitionseitelkeit erspart geblieben.

  15. 15.

    Donnerstag kommt der Rücktritt, wetten?

    Abgesehen davon, Wulff ist ein Skandal. Ich meine natürlich, man kann Menschen als Mensch nicht kritisieren und alle Fehler , die Herr Wulff gemacht hat, sind vielleicht letztlich irgendwo verzeihlich.

    Aber schon bezogen auf die Rolle eines Politikers ist das alles ein Skandal, der ja typischerweise sowieso schon mit Lobbiysten mehr „verkehrt“ als mit realitätsnahen Personen des Volkes. Und der Bundespräsident war bisher noch wenigstens Symbol für die Werte, die in der Realität zu kurz kommen.

    Jetzt ist der Gipfel der Unanständigkeit erreicht, was das politische Geschehen angeht.

    Deutschland und seine Politikszene ist natürlich im Grunde die gleiche wie überall in dieser Welt.
    Überall in dieser Welt sind die Falschen an der Macht. Das ist Tatsache, da sie Ideen vertreten, die heute mittelalterlich anmuten.

    Allein Hartz Vier ist menschenverachtend (BGE ist alternativlos) und die Manipulation, die die Politiker treiben, ist bügerverachtend.
    Welche Legitimität hat eine Politik, die sich nachweislich (!) nicht ums Allgemeinwohl kümmert, sondern um die Interessen von Konzernen und Märkten. Der Mensch ist ja schon eine Ware, so muss er behandelt werden.

    Der Fall Wulff ist Symbol geworden für die da oben, die die da unten „beherrschen“, betricksen.

    • 3. Januar 2012 um 11:37 Uhr
    • Neunmal
  16. 16.

    Der Bundespräsident ist selber verantwortlich.
    Die Bundeskanzlerin Frau Merkel hat keine Schuld an dem Verhalten des Bundespräsidenten Herrn Wulff. Sie kann doch nicht wissen, was der erkorene Bundespräsident Herr Wulff für einen Mist baut.

    Wer sich als Politiker mit den Wirtschaftsleuten einlässt, muss die Konsequenzen wie ein Mann ertragen können. Eine der Konsequenzen ist die Isolation. Und nachfolgend steht der Rücktritt als Bundespräsident an.

    Ich könnte mir den ehrenhaften Herrn Joachim Gauck sehr gut als Bundespräsidenten vorstellen.

  17. 17.

    Also: Mal ganz was Neues: Ohne Überschrift: Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Und oh Wunder: Wie kann man von so bescheidenem Gemüt sein, Gabriel wörtlich verstehen zu wollen?
    Die Sprache, wenn man sie denn beherrscht (und in der Politik ist das dringender denn je), kann man durchaus mit einem Klavier und seinen 8 Oktaven verstehen. Viele beherrschen halt mal gerade eine Oktave. Sehr gut, wer alle beherrscht, noch besser, wer sie alle versteht.

    • 3. Januar 2012 um 11:38 Uhr
    • bauesel
  18. 18.

    3.10.2011 Ende einer Freundschaft und Beginn einer Feindschaft

    3.10.2011:Wulff am Jahres-Tag der Deutschen Einheit: „Islam gehört zu Deutschland“

    6. 10. 2010. Bild : „Warum hofieren Sie den Islam so, Herr Bundespräsident?“
    http://www.bild.de/politik/2010/politik/wuetende-buerger-schreiben-an-den-bundespraesidenten-14203828.bild.html

    Danach wurde in den Springerhäusern die Akte Wulf aus dem Schrank „Unsere Freunde“ in den Gift-Schrank „Unsere Feinde“ befördert und man begann mit dem Füllen der untersten Giftschrank-Schubladen.

  19. 19.

    Welche Staatskrise denn? „Der König ist tot, es lebe der König“ heißt es und vielleicht wird der Neue auch ein Besserer, wer weiß.
    Ein Staatskrise kann man sich bestenfalls dann einfangen, wenn Wulff und sein Amt so wichtig geredet werden, dass mit seiner Hoheit auch gleich der Staat mit abdankt.

    Das wird nicht passieren, unsere demokr. Strukturen sollten stabil genug sein, um einen Wulff auszuhalten. Es ist ja auch ein Zeichen der Stärke, dass jemand wie Wulff erwischt und per medialem Druck in die Enge getrieben werden, und ggf. zum Rücktritt gezwungen werden kann. Also, das Zeichen dafür, dass man nicht mit allem durchkommt.
    Von vornherein vermeiden, wird man Typen wie Wulff ohnehin nie.

  20. 20.

    Wulf ist schon Geschichte!

    Schäuble hätte das Amt verdient,er hat sich genug für die Republik abgerackert.Und ist schon einmal an Merkel gescheitert.

    Aus machtpolitischen Gründen wird sich Merkel aber diesmal für de Maziere entscheiden.Er hat das gefährliche Kanzlergen!

    • 3. Januar 2012 um 11:54 Uhr
    • Albert Göpfert
  21. 21.

    Ich möchte wetten, dass sich das BGE, falls wir es denn einmal bekommen sollten, von der Höhe her betrachtet eher an Hartz 4 als an dem orientiert, was man von einem BGE erwartet.

    • 3. Januar 2012 um 11:54 Uhr
    • Nirgendwer.
  22. 22.

    Wir brauchen jetzt eine Persönlichhkeit vom Format Jürgen Habermas im Amt, auf keinen Fall einen Parteisoldaten. Dringend brauchen wir aber eine Verfassung. Sie muss sichern, dass die Abgeordneten die Bevölkerung repräsentieren, keine Berufspolitiker von den Perteivorständen weitgehend unabhängig sind und nach späteestens zwei Wahlperioden wieder ins Berufsleben zurückkehren.

    • 3. Januar 2012 um 11:56 Uhr
    • optimist32
  23. 23.

    Herr Gabriel spielt hier das Spiel des Polit-Strategen: für SPD und GRÜNE ist es eminent wichtig, dass Wulff bis zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein im Mai durchhält. Da für die dortige CDU/FDP-Regierung die Abwahl inzwischen so gut wie sicher ist – die Union hatte dort nicht nur vor der letzten Landtagswahl ein verfassungsgemäßes Wahlrecht verhindert, sondern es war auch zu massiven Unregelmäßigkeiten bei der letzten Landtagswahl gekommen – ist SPD und GRÜNEN ab Mai eine Mehrheit in der Bundesversammlung sicher. Kurz gesagt: danach wäre der Weg frei für einen Kandidaten aus Reihen der SPD bzw. der GRÜNEN.

    Allerdings sieht es angesichts dessen, was sich Wulff vermutlich hat zu schulden kommen lassen, nicht danach aus, als ob diese Rechnung aufgeht: ein derart massiver Angriff auf die von Grundgesetz garantierten Freiheitsrechte durch den StaatsNOTAR der Bundesrepublik Deutschland macht Wulff im höchsten Amt unhaltbar. Sein Rücktritt ist in den kommenden Tagen zu erwarten – macht er es nicht, droht angesichts der Vorwürfe gegen ihn Artikel 61 GG.

  24. 24.

    Es wird Zeit. Bitte, Christian, tu uns die Liebe und tritt zurück. Du tust uns weh.

    • 3. Januar 2012 um 11:57 Uhr
    • Morgendämmerung
  25. 25.

    Ich habe den Wulff immer schon für eine weichgespülte Marionette von der Merkel gehalten. Und jetzt bestätigt sich das. Oh, wie ich mich freue. Nun hat sich die Marionette in ihren eigenen Schlingen verfangen, die die Puppenspielerin auch nicht mehr auseinander bekommt. Wat nu? Nun, dem Publikum sagen, dass die Vorstellung beendet ist und dass das Theater Insolvenz anmelden muss.

    • 3. Januar 2012 um 12:00 Uhr
    • JWeigel
  26. 26.

    Am Besten geht Frau Merkel gleich mit. Wer hat den mit aller Gewalt Herrn Wulff durch 3 Wahlgaenge gehetzt. Im normalen Leben wird ein Polizeizeuniss verlangt, lueckenloser Lebenslauf.Es waere doch viel besser gewesen, sich vorher zu informieren.

    • 3. Januar 2012 um 12:00 Uhr
    • papayu
  27. 27.

    Es ist ja nur nur noch wiederlich, Wasser predigen und Champus trinken oder wie war das noch einmal mit seinem Buchtitel….???? Ich bin unglaublich darüber frustriert, wie so ein charakterlich mieser Mensch der deutschen Bevölkerung Werte vermitteln soll!
    Joachim Gauck war und ist der richtige Mensch für dieses Amt. Als weitere Alternative schlage ich vor, dieses Amt mit einem smarten Schauspielerehepaar, im Rahmen eines Zeitarbeitsvertrages, ausfüllen zu lassen. Für den Bundesbürger würde das Ganze erheblich preiswerter sein und gute Schauspieler wissen ihre Rolle besser auszufüllen. Die rückwärtige Administration des Bundespräsidenten hat eh die Hauptarbeit zu leisten. Ich das Ganze nur noch mit Zynismus ertragen!

    • 3. Januar 2012 um 12:02 Uhr
    • Mades
  28. 28.

    Was heißt denn hier, „bis Angela Merkel den Daumen senkt“? So ein Unsinn. Das Amt des Bundespräsidenten hängt doch nicht vom Wohl und Wehe der Kanzlerin ab.

    • 3. Januar 2012 um 12:04 Uhr
    • Luke5strings
  29. 29.

    Herr Wulff wünschte sich eine bunte Republik.
    Dabei hat er es zu bunt getrieben.

  30. 30.

    Tolle Stammtischparole, Mactintom, die leider übersieht, dass Korruptheit in der übrigen Bevölkerung kaum niedriger verbreitet sein dürfte als bei Politikern – und dass man, im Gegenteil, bei den meisten Politikern schon angesichts des vergleichsweise nichtangsehenenen Berufsbild (bei Leuten wie Ihnen!) ein eher hohes Engagement für die Sache unterstellen dürfte.
    Das zeigt zwar nicht, dass Herr Wulff nicht reif wäre für seinen Abgang, sehr wohl aber ein Maß an Scheinheiligkeit Ihres Kommentares, das es mit unserem Herrn Bundespräsidenten locker aufnehmen könnte.

    • 3. Januar 2012 um 12:05 Uhr
    • stefan
  31. 31.

    Hey, schauen Sie doch mal genauer hin. Merkel ist die Strippenzieherin.

    • 3. Januar 2012 um 12:06 Uhr
    • JWeigel
  32. 32.

    Und nun? Sind die BILD-Methoden erst seit gestern bekannt? Wer keine Skrupel hat, sich mit der BILD einzulassen, um mit ein paar hübschen Fotos und netten Geschichtchen den P…l zu amüsieren, wohl wissend, dass andere Menschen währrenddessen unter dieser ähm… Zeitung leiden müssen, weil deren Geschäftsmodell nunmal aus simplen, schlüpfrigen, sensationsgeilen, kurz: absolut prekariatsgerechten Texten und Bildern bestegt, hat jedes Recht auf pietätvolle Schonung verwirkt.

  33. 33.

    Das Gespenst von Bellevue

    Schöne Aussichten sehen wohl anders aus.

    Das Hemd in dem das alter Ego über die Gänge seiner Residenz wandelt ist Nummern zu gross. Der No.1 im Staat fällt der selbstgesteckte Anspruch scheppernd vor die Füsse. Wie bei der Weihnachtansprache 2011: Der Vater in der Mitte eines Kreises, des all zu sehr durcharangierten bunten Deutschland. Das Bild selbst gab Auskunft über die wahren Befindlichkeiten im Staat. Das ausgesuchte Volk, wie Soldaten beim „rühren“, die Losung duldend empfangend. Das bunte Deutschland, ein paar Ellen zu weit weg, zu brav, bis auf den Säugling an der Brust seiner blonden Mutter im Bildvordergrund. Der hatte auch was zu sagen. Die gepflegte Duldsamkeit nur gekonnt, das rot der aktuelleen aktiven Kamera stets im Blick.
    “ wir schulden UNS alle Aufmerksamkeit “ Jawoll. Herr Bundespräsident.

  34. 34.

    Den „ehrenhaften Herrn Joachim Gauck“, der sich in seinem Interview in der WELT als narzistischer Besserwisser und Kapitalismusbewahrer outet.

    Die CDU kann m.E. jetzt nicht Gauck vorschlagen. Und SPD und insbesondere GRÜNE werden es nun hoffentlich nicht mehr wollen.

    Ein Dank an die LINKE, dass sie damals – trotz Wulff – nicht eingeknickt ist.

    Aber die Deutschen lieben ja solche Alphatierchen

  35. 35.

    Jürgen Habermaß wäre eine sehr gute Besetzung – nur hat er ein gravierendes Manko: seine Sprache ist nicht bei allen verständlich.

    Tatsächlich brauchen wir allerdings jemanden im höchsten deutschen Amt, der auch tatsächlich in der Lage ist, dieses Amt auszufüllen. Das Amt des Bundespräsidenten sollte aus meiner Sicht die Krönung einer herausragenden und von allen Seiten unbestrittenen politischen Karriere sein. Tatsächlich gab und gibt es solche Kandidaten, die diese Anforderungen erfüllen – etwa die ehemaligen Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer, Harald Ringstorff oder Wolfgang Vogel, den amtierenden Präsidenten des Bremer Senats, Jens Böhrnsen, seinen Vorgänger Henning Scherf, die ehemalige schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis, den brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzek oder Kurt Beck. Auch der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Papier wäre ein geeigneter Kandidat.

    Was wir allerdings nicht brauchen, sind selbstherrliche, an Größenwahn und Selbstüberschätzung leidende Kandidaten. Das Amt des Bundespräsidenten ist kein Amt, das man durch den Fleisch-Wulff drehen darf.

  36. 36.

    Mir scheint, daß Sie nicht ganz auf der Höhe der Zeit sind. Vorgesehen ist diese Konstellation zwar so nicht, faktisch aber ist dieser Herr, genau wie sein Vorgänger, nur durch Machtspielchen der Ex-FdJ’lerin in das Amt gekommen. Oder verfügen Sie über andere Informationen?

    • 3. Januar 2012 um 12:10 Uhr
    • Kritiker
  37. 37.

    Huston hat ein Problem: Was, wenn Wulff tatsächlich zurücktritt? Wer wird dann als Bundespräsident gewählt? Der Merkel werden eher die Finger abfaulen, als das sie einen wie Joachim Gauck vorschlägt. Also kommt wieder jemand aus der dritten Reihe.
    Ich glaube, wir haben nicht anderes verdient.

    • 3. Januar 2012 um 12:11 Uhr
    • flavio
  38. 38.

    vollkommen armselig , das ganze. ein pharisäer-hafter schnorrer , der an verfehlungen anderer angeblich körperlich leidet , jetzt allerdingsmit zweierlei maß misst und am sessel klebt. traurig.

  39. 39.

    „SPD-Chef Sigmar Gabriel dürfte indes inzwischen sein Persilschein für Wulff reuen.“

    Ja, wann redet Gabriel hier eigentlich mal Tacheles?. Gabriel hätte besser mal in die Werkzeugkiste eines Herbert Wehner gegriffen. Der wäre bei solch einem derartigen Eingriff in die Pressefreiheit im Fünfeck gesprungen und jetzt schon längst unter der Decke gehangen, nachdem bekannt wurde, dass der Wulff auch der WamS gedroht hat.

    Konsequente Oppositionspolitik wäre, jetzt mal das VW Gesetz unter die Lupe zu nehmen. Voll ins Schwarze („VW Gesetz lädt zur Kungelei ein“) trifft der Kommentar in der SZ:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/politiker-im-vw-aufsichtsrat-einladung-zum-machtmissbrauch-1.1249135
    Als Niedersachse agiert hier Gabriel auffallend defensiv. Warum eigentlich?

  40. 40.

    naja von pressefreiheit kann da keine rede sein, warum werden den sonst sämtliche berichte aus dem ausland die auch nur annähernd kritik an i was üben zensiert uä. grad die bildzeitung sollte nicht so gr0ße sprünge machen und sich pekieren, die haben ihre seele schon vor jahrzehnten verkauft…und wulff is nur n weiterer sündenbock…frau merkel hat viel mehr dreck am stecken und sagt da einer was…?? nein…

    • 3. Januar 2012 um 12:14 Uhr
    • Heinrich
  41. 41.

    Dank Wulff wissen wir endlich was so ein Herr Bundespraesident den ganzen Tag machen muss: die Urlaubsangebote seiner Freunde sichten und bewerten; die verschiedenartigsten Finanzierungsmoeglichkeiten der privaten Investitionen ueberpruefen; und schliesslich die Koenigsdisziplin, Gespraeche mit der Presse ueber die Berichterstattung betreffend die eigene Person fuehren.
    Fuerwahr ein aufreibender Job, dem sind nur gaaaanz wenige gewachsen.

  42. 42.

    Wieso sollte Sigmar Gabriel seine Aussage reuen? Je länger Christian Wulff noch im Amt bleibt und von Angela Merkel nicht nur hineingehievt, sondern auch jüngst noch gestützt wurde, desto mehr fällt doch auf, was gespielt wird und welche Charaktereigenschaften bei wem eine Rolle spielen. Sollte sich da die Opposition vorzeitig einmischen? – Im übrigen hat Sigmar Gabriel doch recht: Die Staatskrise, die nun noch mehr Menschen klar geworden ist, wird mit dem Weggang von Christian Wulff so offenbar, daß sie auch die gesamte Bundesregierung verschlingen kann; also: Besser, Rücktritt aller und Neuwahlen.

  43. 43.

    @35 Gute Liste möglicher Kandidaten – Ausnahmen bestätigen die Regel und sind bei der Wahl ja durchaus erwünscht!

  44. 44.

    Im Unterschied zu Herrn Jedermann werden unsere untauglichen Amtsträger um ihrer erwartbaren Unabhängigkeit und Gemeinwohlorientierung willen vom Bürger großzügig dotiert (man denke an die unsäglichen Versorgungsregelungen und im Vergleich dazu die unendliche Geschichte der Rentenkürzung durch Anhebung der Altersgrenze), von der Absenkung der Reallöhne ganz zu schweigen:
    ein sich selbst zum Schweigen gebracht habender Bundespräsident nach einem als Notmaßnahme aus dem Verkehr gezogenen Außenminister: reife Leistung der „Wunschkoalition“!

    • 3. Januar 2012 um 12:19 Uhr
    • tirili
  45. 45.

    Vor den Neuwahlen sollte man noch das VW Gesetz ändern. Damit diese Kungeleien sich nicht weiter fortsetzen.
    Die samtpfötige Oppositionspolitik des Niedersachsen Gabriel gegenüber Wulff ist hoffentlich nicht durch das VW Gesetz beeinflusst ….

  46. 46.

    Der Witz ist nur dass dieser Herr wenn er zurücktritt bis an sein Lebensende mit 200.000 € Jährlich auf undere Kosten ausgesorgt hat.

    • 3. Januar 2012 um 12:27 Uhr
    • Jakopet
  47. 47.

    Hmm ist es, vielleicht einfach eine neue Zeitrechnung, die uns durchs Netz und allgemeiner Globaliesierung (wir können jetzt sehen wie es da draußen läuft)geradezu mit der Nase drauf stößt, alle Ungereimtheiten (Nordafrika, Berlussconi, Wahlfälschung in Russland und eben auch Wulff) zuentlarven? Das sollten wir nutzen, das sollten wir erkennen als Demokratischen Wandel(denn auch der globaliesiert sich gerade rasant). Wir können noch sehen und verstehen, wir sind alle besser, als unser Ruf, denn die Menschen verstehen noch sehr gut was es heißt, in einer gerechten und tugendvollen Gesellschaft leben zuwollen. Ich denke Wulffs Affäre ist ein possitves Signal an unsere Gesellschaft, dass wir genau hinschauen und wirder entscheiden wem wir vertrauen „wollen“, nicht sollen. Ich fühlte mich wohl beim Gedanken das Gauck uns vertritt und die Republik wollte ihn ja eigentlich auch… wir werden sehen, vielleicht werden wir unsere Möglichkeiten nutzen und uns wieder angagieren und wählen gehen, einer Partei beitrehten und das Demokratische Karussell wieder anschwmeißen und mit gestalten, ich bin dabei…

    • 3. Januar 2012 um 12:27 Uhr
    • denkmalan
  48. 48.

    Wulff her Wulff hin, er mag zu viele Wackersteine im Bauch haben und Pressfreiheit ist zu begrüssen. Doch anstatt die wirklichen Skandale in diesem Land beim Namen zu nennen und darüber auf saurem Wege Recherchen anzustellen, reibt sich Leserin und Leser die Augen, ob der faden Suppe die da ständig zum Thema Bundespräsident aufgekocht wird. Wo bleibt die längst notwenige Recherche und Berichterstattung über den Rechtsextremismus, der dieses Land befallen und dem zahlreiche Menschen geopfert wurden? Statt dessen sieht man ständig das schlichte Eigenheim von Herrn Wulff. Wen interessiert das? Und wem nutzt diese einfältige Berichterstattung, die Skandal und Beute zu wittern scheint? Was soll das Ganze? Wovon will es ablenken?

    • 3. Januar 2012 um 12:28 Uhr
    • Elly Manck
  49. 49.

    meint hier irgendeiner, dass wir einen Besseren finden als Wulff, nur gleich viele Schlechte!

    Herr Wulff zeigt uns deutlich, wie unsere Gesellschaft ist. Geschieden kein Geld, irgendwie Geld beschaffen, dass man nicht auffliegt und den Status verliert. Also wie bei einem Grossteil der Bevölkerung.

    Hier gebe ich einem Kommentar -ich glaube es war die 2- recht, Wulff zeigt uns, wie wir, wie unsere Gesellschaft gestrickt ist!

    Wer Königreiche ändern will. muss das Volk ändern, nicht die Könige!

    Wegen mir kann Wulff bleiben. Einer gewissen Schicht ist er ein Dorn im Auge. Vielleicht wegen seines Islam Verständnisses, vielleicht weil man mit einer Staatskrise auch die Regierung verändern kann, vielleicht ist er nach Koch und Beust der letzte alte BRD´ler. Das Volk wird über die wahren Gründe nicht aufgeklärt. Ich lese keine Bild und der Spiegel ist mir nach seinem Tet a tet mit Gasgerd auch zu unanständig.

    Da wären da noch die Piraten – vielleicht sollten die endlich einmal entern!

  50. 50.

    Da müssen noch mehr Leichen im Keller von Herrn Wulff und Frau Wulff, geborene Körner liegen. Anders erscheint mir die heftige Reaktion von Wulff nicht verständlich. Ein derartiger Dilettantismus ist ihm während seiner Zeit als MP ja nicht unterlaufen. Ich frage mich, ob er noch Berater hat oder ob er beratungsresistent ist.
    Viel spannender wird die Zeit nach einem Rücktritt von Wulff. Wenn Merkel noch einmal versucht, mit der Brechstange ihren Willen durchzusetzen und dann auch noch scheitert, hätten wir wirklich eine Staatskrise. Es bleibt spannend.

    • 3. Januar 2012 um 12:31 Uhr
    • EsbenAMK
  51. 51.

    Ich wär´erst mal nicht drauf gekommen, muss aber sagen er ist ganz offensichtlich die Idealbesetzung.

    • 3. Januar 2012 um 12:31 Uhr
    • Blockhead
  52. 52.

    Datum und Stunde des Rücktritts sind nur noch ein Thema für Buchmacher. Tiefer gehende Recherchen in die Vergangenheit der Ehepartner Wulff werden demnächst überflüssig bzw. kämen in die Rubrik „Nachtreten“.

    Auf der nach unten und oben offenen BP-Skala markiert Herr Wulff einen neuen Tiefpunkt. Auch Herr Lübke, der von Manchem als bisher schwächster Präsident betrachtet wird, war nicht immer geschickt, aber er war volksnah, brachte die Leute zum Lachen, und man hat ihm vertrauen können. Hätte man ihm ohne Sicherheiten Geld geliehen, wäre dies das Natürlichste der Welt gewesen. Er war ein ehrlicher Mann, keiner, der von „neuer Ehrlichkeit“ faseln musste. Es sagte „liebe Neger“ und meinte es ernst und gut.
    Wulff aber ist der erste, der mit negativer Punktzahl abschneidet.
    Dabei hatte vor seiner Wahl jeder gehofft, es käme mal ein BP, der den von Theodor Heuss gesetzten Spitzenwert einstellen könnte.

    • 3. Januar 2012 um 12:34 Uhr
    • awaler
  53. 53.

    Der BP lebt drei Jahrzehnte zu spät im falschen Land. Eine der vorzüglichsten Aufgaben des Staatsratsvorsitzenden der DDR war die tägliche Kontrolle der Überschriften für die Hauspostille Neues Deutschland, eine Aufgabe, die auf Herrn Wulff wie zugeschnitten gewesen wäre. Wir sind leider nicht der richtige Staat für diesen Mann. Er könnte sich doch einmal mit Herrn Krenz besprechen, Staatsratsvorsitzender i.R. oder a.D..

    Gott sei es getrommelt und gepfiffen, dass wir eine halbswegs freie Presse haben. Das macht Mut, bei der nächsten Wahl Die Piraten in die Bundesversammlung zu wählen.

    • 3. Januar 2012 um 12:36 Uhr
    • kpqfsli
  54. 54.

    Es wird Zeit, die Präsidenten nicht mehr aus den Reihen der Politiker zu wählen. Ich schlage Eckart von Hirschhausen vor. Er ist weltgewandt, geistesgegenwärtig (was in Krisen hilft), hat eine moralische Ernsthaftigkeit und gibt allen, die ihn sehen und hören, ein gutes Gefühl.

    • 3. Januar 2012 um 12:37 Uhr
    • Laoyafo
  55. 55.

    Wir sollten die Chance nutzen und das Amt – wenn der Amtsträger hoffentlich geht – gleich neu überdenken.

    Er und sein Amt sind überflüssig.

    Gesetze könnten auch von einem Gremium unterzeichnet werden, deren Posten es sowieso schon gibt. Ich denke an den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts und den Bundestagspräsidenten und den Bundesratspräsidenten.

    Spart Geld und Verdruss.

    • 3. Januar 2012 um 12:38 Uhr
    • Hägar
  56. 56.

    Eines ist jetzt ganz wichtig: Sollte Wulff zurücktreten, dann darf Joachim Gauck nicht Nachfolger werden. Der repräsentiert noch mehr als Herr Wulff die Vergangenheit. Er könnte mit moralischer Autorität sprechen, doch das was er spricht, ist falsch. Es macht keinen Unterschied, ob Wulff im Amt bleibt oder nicht. Er würde dem Staat Schaden zufügen, heißt es. Die Frage, ob dieser Staat (state=Zustand) in seiner gegenwärtigen Ausrichtung überhaupt erhaltenswert ist, stellt sich niemand. Wenn zwei mal innerhalb von zwei Jahren der Bundespräsident so sehr beschädigt wird, muss schon etwas fundamental falsch laufen.

    Zusammengefasst: Wulff ist der Bundespräsident, den dieses Land verdient hat. Es gibt überhaupt keinen Grund für ihn abzutreten. Schon gar nicht wegen des Versuchs der Einflussnahme auf die Medien. Und nein: Schon ganz und gar nicht wegen der Einflussnahme auf Herrn Diekmann. Man erinnere sich: http://www.youtube.com/watch?v=-dQqfCp6DIo. Es ist eher an der Tagesordnung, dass befreundete Politiker und Zeitungschefs gemeinsam den Inhalt der nächsten Zeitungsausgabe besprechen.

    Wenn da ein Dissenz zwischen Politiker und Zeitungschef besteht, ist das schon wünschenswerter als das gegenseitige Einverständnis. Das eine ist Korruption, das andere ist gescheiterte Korruption.

    • 3. Januar 2012 um 12:39 Uhr
    • politz
  57. 57.

    Das Problem ist, dass ich mich nach der Schwarz/Gelben Koalition nicht auf eine Rot/Grüne freuen kann.

    Meiner Meinung nach ist die SPD schon lange nicht mehr, was sie war. Bzw., das, was ich in der Schule über die SPD gelernt habe…

  58. 58.

    @2 / macintorn

    „wie korrupt unsere heutige Politikerkaste ist“ ist sprachlich sehr nah an „alle Politiker“ sind korrupt.

    Das ist Blödsinn, Schwarzweißmalerei und eine billige Ausrede, sein Nichtwählen zu rechtfertigen.

    Wer sich ernsthaft mit Politik beschäftigt, sieht etwas diferenzierter hin. Die Aussagen gelten m.E. auch für Aussagen wie „alles wird gegen die Mehrheit der Volkes gemacht“.

  59. 59.

    Das unwürdige Schauspiel (Trauerspiel) sollte schnell beendet werden:
    Rücktritt!
    Jetzt helfen auch keine faulen Ausreden mehr.
    Und auch kein Persilschein von SPD-Gabriel.

  60. 60.

    Schade, daß dies Horst-Eberhard Richter nicht mehr kommentieren kann!
    Gibt’s einen Anderen in seinen Fußstapfen?

    • 3. Januar 2012 um 12:48 Uhr
    • Anne
  61. 61.

    Nun wäre es endlich an der Zeit, dass der Bundespräsident demokratisch vom Volk gewählt und nicht von Parteimehrheitsvertretern ausgekungelt wird.

    • 3. Januar 2012 um 12:51 Uhr
    • Mündiger Wähler
  62. 62.

    Ich kann nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte. (M.Liebermann)

    • 3. Januar 2012 um 12:51 Uhr
    • Stellmach
  63. 63.

    Am Ende bleibt:

    wer wagt den ersten Schritt??

    Merkel, Wulff, Rösler, Gabriel, xy?

    Koalitionsendzeit.

    Nur noch eine Frage der Zeit!

  64. 64.

    dazu passt doch frau merkel in ihrer weihnachtsansprache:
    blond getönt und vergoldet an schultern und ärmeln schlank angedunkelt mit engelsgesicht!Ein perfekter weihnachtsengel!
    und ihre botschaft zum weinen schön!

    ja was wollt ihr denn noch,undankbares volk!
    wo wir uns doch so viel mühe geben.

    • 3. Januar 2012 um 12:53 Uhr
    • karl albert
  65. 65.

    Lieber Christian Wulff,
    hast du eigentlich noch alle Gurken im Glas??
    Eine derart brisante Nachricht auf eine mailbox sprechen? Ja, spinnst du denn? Einmal angesehen vom Vorgang an sich, der Rückschlüsse auf die geistige, moralische und politische Gesinnung zulässt, so etwas macht man doch, wenn überhaupt, nur unter vier Augen! Ohne Zeugen. Dir muss doch klar sein, dass so ein Schwachsinn früher oder später ans Licht kommt.
    So, mein Bester, ich fürchte, der Ofen ist jetzt aus. Die Wurst ist gegessen. Gott schütze dich.

    • 3. Januar 2012 um 12:53 Uhr
    • Doktor Jones
  66. 66.

    wovon träumen Sie nachts?

  67. 67.

    Wulff wird nicht gehen.

    Es wäre eine Art von Wunder, wenn er doch ginge.

    Natürlich hat auch hier Frau Merkel die Finger in diesem elenden Spiel.
    Gauck wollte sie nicht, weil Gauck keinerlei Leine AKZEPTIERT.

    Gesine Schwan ging für Merkel überhaupt nicht.

    Frau Schwan ist eine Antipode.

    Konkurrenz!

    Vielleicht sollte man nochmals, wenigstens für die Übergangszeit, bis 2015, Fragen, ob sie das Machen wollte/könnte.

    Kontakt: http://www.gesine-schwan.de/

  68. 68.

    => Wann kommt die Stunde der Judikative?

    Ein Dringlichkeitsappell aus der Volksmasse, dem „Souverän“(!), an Bundestag und/oder Bundesrat:

    1. zur Erinnerung:
    —————–

    Art. 56 GG – Eidesformel des Bundespräsidenten -:

    „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. … .`

    2. zur Prüfung:
    ————–

    Art. 61 Abs. 1 Satz GG – Präsidentenanklage -:

    (1) Der Bundestag oder der Bundesrat können den Bundespräsidenten wegen vorsätzlicher Verletzung des Grundgesetzes oder eines anderen Bundesgesetzes vor
    dem Bundesverfassungsgericht anklagen. Der Antrag auf Erhebung der Anklage muß von mindestens einem Viertel der Mitglieder des Bundestages oder einem Viertel der Stimmen des Bundesrates gestellt werden. Der Beschluß auf Erhebung der Anklage bedarf der Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestages oder von zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates. Die Anklage wird von einem Beauftragten der anklagenden Körperschaft vertreten.

    3. Und w e r hilft denn nun dem leidenden „Souverän“ mit einem repräsentativen Befreiungsschlag aus dem ihm staatlich verordneten Zwang zur Untätigkeit??

  69. 69.

    @ 12:

    Wetten, dass das der Bundespräsidenten-Gattin zu wenig ist? Sie gilt in Hannover als äußerst zielstrebig und sehr anspruchsvoll. Zumal: der Titel „Altbundespräsident“ dürfte wohl angesichts Wulffs noch lebender Vorgänger, wie Richard von Weizsäcker, Walter Scheel und Roman Herzog alles andere als passend sein.

  70. 70.

    erst Schaf im Wulffspelz
    dann Wulff im Schafspelz
    dann doch Schaf im Wulffspelz
    und jetzt nur noch Wehrwulff

    • 3. Januar 2012 um 13:10 Uhr
    • Ringelpitz
  71. 71.

    Ein Herr Spät ist damals bereits an der Amigo-Affäre gescheitert.
    Herr Wulff durfte bei gleichem Tatbestand noch bleiben.
    Dies ist aber nun wirklich zuviel.
    Falls die Demokratie sich nicht lächerlich machen will, muss er gehen.

    • 3. Januar 2012 um 13:12 Uhr
    • mlaemmer
  72. 72.

    In der guten alten Zeit wurden die Geldkoffer auf Autobahnraststätten übergeben und alles hatte seine Ordnung. Politiker wurden zu Multimillionären, jeder wußte es, aber niemand konnte etwas nachweisen. Es waren hellere Köpfe, damals.

  73. 73.

    Aufschlussreiche Episode

    So erfährt man durch Zufall auch, wessen Handy-Nr. ein Spitzenpolitiker immer am Mann hat.
    Viele Entscheidungen von Politikern lassen sich unter diesem Blickwinkel besser erklären.

    Übrigens: In Deutschland besitzen 10% der Deutschen 60% aller Vermögen bzw. 20% der Deutschen besitzen 80% aller Vermögen.
    Kennt jemand einen deutschen Spitzenpolitiker, der dies nicht in Ordnung findet?
    Aber falls man mal einen Kredit braucht und die Konditionen der Bank ungünstig sind, kann man ja einen von den 10 oder 20% anrufen.
    Man darf die erwiesene Gefälligkeit dann nur bei seiner Arbeit als Spitzenpolitiker nicht vergessen.

    Auffällig ist bei dieser Episode, daß bei anderen Politikern kaum Empörung über die Kungelei unseres Bundespräsidenten mit privaten Geldgebern festzustellen war.
    Empörung ist nur feststellbar über die Art, wie ungeschickt mit der Berichterstattung umgegangen wird.
    Sicher wäre es den meisten Spitzenpolitikern am liebsten, wenn die ganze Geschichte schnell vertuscht wird.
    Wer weiß, was/wer es bei Tiefenrecherche noch in die Schlagzeilen schaffen würde.

    • 3. Januar 2012 um 13:16 Uhr
    • hf50
  74. 74.

    Es ist mir völlig egal, ob Herr Wulff Bundespräsident bleibt, oder ob er geht.

    Die repräsentative Demokratie ist keine, sie ist nur mehr eine Lobbykratie.

    Anregungen für eine Änderung könnte man sich in der Schweiz holen.

    Machen Sie doch mal eine Umfrage, wer sich von den „gewälhten“ Politikern rpräsentiert fühlt.

    • 3. Januar 2012 um 13:20 Uhr
    • Lena
  75. 75.

    @58 /qwertz525

    Nein, da haben Sie mich falsch verstanden.
    Im Gegenteil!
    ICH gehe wählen und die, die fortwährend an Wahlsonntagen zu Hause bleiben, SOLLEN endlich wählen gehen.
    Vielleicht kommenen die ganzen Nichtwähler durch solche BP-Eskapaden endlich mal in die Hufe.

    • 3. Januar 2012 um 13:31 Uhr
    • Macintom
  76. 76.

    georg schramm als neuen präsidenten!

    • 3. Januar 2012 um 13:32 Uhr
    • Wastl
  77. 77.

    Es ist doch immer wieder das gleiche: je nach vorherrschenden Mehrheitsverhältnissen in der Bundesversammlung wird ein (meistens nicht geeigneter) männlicher Parteikader ins höchste Staatsamt weggelobt, die Opposition schickt ein weibliches Feigenblatt ins Rennen („Nun ist es aber wirklich mal Zeit für eine Präsidentin!“). Dieser parteipolitische Kindergarten muss endlich aufhören!

    Vorschlag: Weg mit dem Amt des Präsidenten, her mit dem personifizierten Staatspräsidium in Gestalt des deutschen Königs/Kaisers! Eine konstitutionelle Erbmonarchie analog Großbritannien, Schweden, Niederlande, Spanien etc. wäre lösgelöst von den Fesseln der Parteipolitik und ganz nebenbei auch etwas repräsentativer.
    Das deutsche Volk wählt per Mehrheitswahlrecht (mit Stichwahl) eines der hochadligen deutschen Häuser aus (Hohenzollern, Wittelsbacher, Welfen, Wettiner, Luxemburger, Habsburger etc.) und dieses stellt dann fortwährend den Monarchen.

    Es lebe das deutsche König-/Kaiserreich.

    • 3. Januar 2012 um 13:32 Uhr
    • Monarchist
  78. 78.

    Es geht immer noch um Vorteilsnahme im Amt!
    Kein kleiner öffentlich bediensteter Pförtner, Busfahrer oder Hauswart darf auch nur einen Kugelschreiber annehmen und Herr Wulff bekommt straffrei Sonderkonditionen? Genau so etwas sollen die Anti-Korruptionsregelungen verhindern.

    • 3. Januar 2012 um 13:39 Uhr
    • der Bürger
  79. 79.

    @76 Wastl

    Das wär doch mal was!

    :-)

    • 3. Januar 2012 um 13:41 Uhr
    • Lena
  80. 80.

    Wir sollten das Steuergeheimnis fallen lassen. Wenn die Finanzämter die Eimkommen sämtlicher Bürger für Interessierte offen legen – so ist es in z.B. Schweden – fällt es schwerer Korruption zu verbergen.

    • 3. Januar 2012 um 13:41 Uhr
    • mariatorpet
  81. 81.

    @77
    der erste Monarch kann dann Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg sein, endlich wieder eine Aufgabe für ihn in unserem Lande!

    • 3. Januar 2012 um 13:49 Uhr
    • Mlein
  82. 82.

    Hallo und sachte. Das muss komplex gesehen werden. Warum? Weil die ganze story doch nur vorgeschoben ist. Es ging bei Wulff nicht um die kernfrage von Juden und Moslems, sondern nach seiner Diktion nur um MOSLEMS: deshalb muss er gehen – aber nicht weil BILD es wollte…

    • 3. Januar 2012 um 13:50 Uhr
    • knacki
  83. 83.

    Christian Wulff ist weder intellektuell noch ethisch/moralisch -nach allem, was man bis jetzt weiß- als Bundespräsident geeignet.
    Es rächt sich einmal mehr, dass sich der „Parteien-Klüngel“ nicht lohnt.
    Joachmim Gauck wäre mit Sicherheit der bessere Kandidat gewesen.
    Wenn Wulff nicht zurücktritt, dann wird -so meine Prophezeiung- die Wahlbeteiligung bei der nächsten Bundestagswahl kaum 50% betragen.

    • 3. Januar 2012 um 13:50 Uhr
    • K.-H. Schmidt
  84. 84.

    Deutschland hat doch einen faehigen BP-Kandidaten: Rainer Bruederle!! Also …

    • 3. Januar 2012 um 13:56 Uhr
    • chinaman
  85. 85.

    Es hat schon etwas Gespenstisches, dass Herr Wulff nun wahrscheinlich über die BILD-Zeitung, d.h. eines der zweifelhaftesten Presseorgane unseres Landes, zu Fall kommen wird. Doch der Vorgang seiner „Intervention“ zur Verhinderung des Artikels über seinen Hauskredit offenbart zugleich die ganze Problematik der Persönlichkeit des Noch-Präsidenten und seiner dubiosen Vernetzungen mit der Welt der Schönen, Reichen und Einflussreichen. Herr Wulff lebt(e) offenbar in einer Schweinwelt, die ihn glauben machte, er könne bestimmen – und sei es durch offene Drohungen -, was über ihn in der Presse geschrieben werde. Bestärkt wurde er darin durch ein offenbar langes „vertrauensvolles“ Verhältnis zur Chefredaktion der BILD, einer Zeitung, die der „Hofberichterstattung“ aus dem „Hause Wulff“ diente und so der Familie Wulff von Nutzen war. (Ein Wulff, der mit den Wölfen heulte.) Da er so naiv oder verblendet (?) war, die Methoden der Boulevardpresse nicht zu durchschauen, musste er die Recherche und Veröffentlichung der BILD-Zeitung gleichsam als Vertrags- und Vertrauensbruch betrachten. Nur so kann ich seine Reaktion gegenüber BILD deuten. Zusätzlich geriet er in Panik ob seines drohenden Glaubwürdigkeitsverlustes in der Öffentlichkeit.
    Wulff macht auf mich immer mehr den Eindruck einer gespaltenen Persönlichkeit mit einer gewaltigen Distanz zwischen seinem konkreten Handeln und den verbalen Verlautbarungen zur Moral in der Politik. Ich schließe dabei nicht aus, dass er sich dieser Diskrepanz nicht einmal bewusst ist.

    So erklärbar die Reaktion Wulffs aus psychologischer Sicht sein mag, so desaströs sind ihre politischen Folgen. Nun hat er, wenn auch z.T. zähneknirschend (wg. BILD-Zeitung), nahezu die gesamte Presse gegen sich. Die CDU schweigt vielsagend und beredt, die Opposition hält sich zurück, wenn auch aus durchsichtigen Gründen, so doch strategisch geschickt. Die Affäre ist jedoch, nicht primär aufgrund der Presse, sondern in erster Linie aufgrund des Verhaltens von Herrn Wulff selbst soweit gediehen, dass der „point of no return“ erreicht bzw. der berühmte „Rubikon“ von ihm selbst überschritten wurde.

    Nun ist endgültig das eingetreten, was viele vor seiner Wahl befürchtet haben: Herr Wulff erweist sich als ungeeignet für das Präsidentenamt. Sein Rücktritt ist unvermeidlich.

    • 3. Januar 2012 um 13:58 Uhr
    • Hans Dieter Laux
  86. 86.

    Sie hbn wohl ncht mr alle gurkn im gls

    • 3. Januar 2012 um 13:58 Uhr
    • Lena
  87. 87.

    Unsere Angela schickt Günther Oettinger nach Brüssel zur Blamage Deutschlands, sie schickt Unfähige, wie Köhler und als i-Tüpfelchen Wulff ins Bellevue,
    lässt die wichtigen Ämter in Europa an Franzosen und Italiener vergeben, und das alles, weil sie nicht die Größe hat, mal über ihren CDU-Tellerrand zu gucken, bzw. aus reinem destruktiven Bestreben, anderen Parteien ja nicht auch nur einen Punkt zu gönnen – zum Schaden Deutschlands.
    Wie halten Sie es mit Ihrem Amtseid, Frau Merkel?

    • 3. Januar 2012 um 13:58 Uhr
    • meinegüte
  88. 88.

    Lieber Theo Zwanziger.
    Der ist doch schon Präsi bei einem weitaus wichtigeren Verband als dem BRD, und wird demnächst frei.
    Außerdem kann er gut mit Mutti.

    • 3. Januar 2012 um 14:03 Uhr
    • awaler
  89. 89.

    Man kann es auch so sehen: Was immer auch Wulff in der Kreditaffäre sich hat zu Schulden kommen lassen (oder nicht) – der Umgang mit dieser Sache in der Oeffentlichkeit und gegenüber den Medien war ein Test, ob er für dieses Amt das nötige Format hat. Besser hätte man sich diesen Test nicht ausdenken können. Eindeutiges Ergebnis: Er hat nicht das nötige Format. Es reicht eben nicht, immer nur freundlich zu lächeln und sich politisch korrekt und „modern“ zu geben. Schade, dass dieser Test nicht schon vor seiner Bewerbung gemacht wurde …
    Wie auch immer: Es wäre schön, wenn Wulff jetzt wenigstens die Einsicht hätte, zügig seinen Hut zu nehmen, und zwar ohne weitere Versuche, die Sache doch noch auszusitzen. Vielleicht stände ja Joachim Gauck für die dann anstehende Neuwahl zur Verfügung ? Dann könnte man sagen: „Ende gut, alles gut“.

    • 3. Januar 2012 um 14:12 Uhr
    • Chess1869
  90. 90.

    Der Bundespräsident soll gehen; die bundesregierende Monarchie ( mit Angie der Sonnenkönigin ) wird aufgelöst u n d wir gestalten eine neue vom Volk gewählte Form der Regierungsverantwortlichkeiten (Resortorientierung). Das braucht alles seine Zeit – ist mir klar. Darum schlage ich vor, dass die Schweiz übergangsweise bis zur Reformvollendung unser Land verwaltet.

    Es ist tragisch und schlimm so etwas schreiben zu müssen !

  91. 91.

    Guten Tag,

    wie lange will die Regierung den Schummelpraesident noch halten.

    Ausserhalb Deutschland schuettelt man den Kopf, vor allem hier in
    Brasilien wo ich im Moment arbeite.
    MfG.

    Maellich

    • 3. Januar 2012 um 14:16 Uhr
    • Juergen Maellich
  92. 92.

    „Und es ist wohl nur noch eine Frage kurzer Zeit, bis Angela Merkel den Daumen senkt“ . Aber in Rom, das Daumensenken bedeutete eben die Rettung des Gladiators, den Schwert still zu legen und es nicht zum Tod des Gladiators zu benutzen. Wie metaphorisch ! . Angela Merkel soll eine suchtblutige Kaiserin sein, Christian Wulff ein wehrloser Gladiator. Nur, diese blütige Zeiten sind lange vorbei. Es wäre intelligenter gewesen, den Präsident von Anfang an unterstütz und geholfen zu haben, anstatt ihm alleine zu seinen Kräften verlasssen zu haben und sich auf der Jagd eines isolierten Menschen mit Blutgusto und rednerpultartige Pressemitteilungen von erschrockenen mehr-als-weiß Politikern überlassen zu haben. Er hat Fehler bestimmt gemacht, hat er aber auch sich privat entschüldigt. Ich kann nicht zu dieser Jagd des Präsidenten zustimmen !

    • 3. Januar 2012 um 14:23 Uhr
    • Adolf Escat
  93. 93.

    Frau Merkel als Bundeskanzlerin muss sich keinesfalls der Aufgabe unterziehen, schon wieder einen Bundespräsidenten-Kandidaten zu suchen. Dazu ist sie noch nicht einmal befugt! Nur Frau Merkel als Bundestagsabgeordnete kann wie alle anderen – einzelnen – Bundestagsabgeordneten auch, Wahlvorschläge einreichen. Es ist noch nicht einmal ein Quorum notwendig. Wenn sich dessen die Bevölkerung klar wäre, würde sie Einfluss auf ihren Bundestagsabgeordeten nehmen , dass er/sie den Wahlvorschlag abgibt, den seine/ihre Wähler erwarten. Das gleiche gilt auch für die übrigen Mitglieder der Bundesversammlung. Dann würde endlich das Gemauschel um den Kandidaten vor einem sprachlosen Souverän aufhören. Und das ganze steht im Gesetz über die Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung.

    • 3. Januar 2012 um 14:23 Uhr
    • Hango
  94. 94.

    Nein Lena, die Schweiz ist auch kein Vorbild.
    Die Banken – Tricki
    Die Ausschaffungen unbeliebter Imigranten
    Die Schweizer Volkspartei (Durchaus rechts, von einer CSU.

    Die direkte Demokratie funktioniert, es geht aber hier mehr um Projekte, wie Tunnels, Brücken etc.

    Ausnahme, die Minarett Affäre. (Im Kontext der Kulturen, Verständlich)

  95. 95.

    @ Luke4strings (28)

    „Was heißt denn hier, “bis Angela Merkel den Daumen senkt”? So ein Unsinn. Das Amt des Bundespräsidenten hängt doch nicht vom Wohl und Wehe der Kanzlerin ab.“

    Angela Merkel hat Wulff gegen die eigene Parteibasis durchgesetzt, um angesichts der katastrophalen Regierungsbilanz ihrer Regierung „Geschlossenheit“, „politische Handlungsfähigkeit“, „Durchsetzungskraft“ und – vor allem: „FÜHRUNG“ zu demonstrieren. Und man darf nicht vergessen: 2004 hatte sie bereits Horst Köhler als ihren persönlichen Kandidaten durchgesetzt, damit der dem Volk die geplanten „neoliberalen Reformen“ „erklärt“. Köhler war für Merkel eine bittere Enttäuschung. Und die Personalie Wulff schwächt sie noch mehr – zumal Wulff fast bei der Präsidentenwahl 2010 in der Bundesversammlung durchgefallen wäre…

  96. 96.

    @77

    Komisch, ähnliches ging mir in den letzten Tagen auch durch den Kopf.
    Ihrem Vorschlag würde ich noch folgendes hinzufügen.

    Der König/Kaiser bekommt die gleichen Pflichten wie unser BuPrä. mit dem Zusatz, das es in seiner Entscheidung liegt, vor der Unterschrift das Volk befragen zu lassen. Weiterhin erhält das Volk das Recht das Herrscherhaus per Volksentscheid abzuwählen, sollte dort schwerwiegende Fehler begangen worden sein. Dann darf ein anderes Adelshaus der Herrscher stellen.

  97. 97.

    @ Hango (93)

    Bei der Wahl des Bundespräsidenten in der Bundesversammlung gilt – auch wenn es niemand offen zugibt – FRAKTIONSZWANG.

    Seit dem Fall Gloria von Thurn und Taxis, die von der CSU als Wahlfrau in die Bundesversammlung 2004 einzog und dann einfach mal die SPD-Kandidatin Gesine Schwan wählte, ist man hier sehr, sehr vorsichtig geworden. Bei der Wahl Wulffs hat die CSU deshalb auf sicherer Befehlsausführer gesetzt – auf stramme Parteisoldaten.

    Und das hat alles seinen Grund: Schließlich gilt eine Bundespräsidentenwahl immer als ein Anzeichen eines unmittelbar bevorstehenden Regierungswechsels. Und auf die Herauswahl der Union aus der Bundesregierung hat diese immer schwerstens beleidigt reagiert.

  98. 98.

    … und ohne Schlitten!

  99. 99.

    @73: Warum ist wohl Gabriel, der auch zum Hannoveraner Zirkel gehört, so staatstra … – pardon: handzahm?

  100. 100.

    Georg Schramm? Ein Mann der schonungslos Wahrheiten ausspricht, ist für die heutige Politikerkaste schlichtweg untragbar.

    Sollte sie nicht bereits als künftige Kanzlerkandidatin auserkoren sein, befürchte ich vdL.

    Ihr haftet allerdings auch das Hannover-Virus an.

    • 3. Januar 2012 um 14:38 Uhr
    • Nordfuchs
  101. 101.

    Mittlerweile ist ja auch der Anruf von Wulff auf dem AB veröffentlicht: http://soundcloud.com/malotki/dieckmanns-ab

    • 3. Januar 2012 um 14:42 Uhr
    • Reinhard51
  102. 102.

    Wie harmlos bist du denn ?

  103. 103.

    Habt doch mal Mitleid und guckt euch mal das spiessige Häuschen vom Wülffchen an, der kann gar nicht zurücktreten oder wolltet ihr dort wohnen ?

  104. 104.

    So gross ist die Nummer nicht, dass man den Bundespräsidenten durch das Volk wählen läßt. Aber Regeln kann man aufstellen. Z.B. keiner Partei enghören. Dann hört schon mal ein Teil des Machtspiels auf. Die Person sollte bereits eine hervorgehobene Stellung in der Gesellschaft gehabt haben. Ein parteiunabhängiges Gremium erstellt die Kandidatenliste. Die Vorschläge können von jederman gemacht werden. Selbst solche Vorsetzungen können nicht verhindern, dass sich das Volk manipulieren läßt, z.B. durch die Bildzeitung. Das ist auch das Problem, wenn man Volksbefragungen durchführen wollte. Ich würde es als gefährlich ansehen, wenn die Bildzeitung das Parlament ersetzt.

    • 3. Januar 2012 um 14:47 Uhr
    • Norbert Jahn
  105. 105.

    die luft wird für soviele menschen immer dünner. da können wir im höchsten amt niemanden gebrauchen, der vorbildfunktion nur mit großen worten übernimmt jetzt ist es an der zeit ihn an seinen worten zu messen.dann können wir bei allen wirtschaftlichen zukunftssorgen doch wenigstens stolz auf unser demokratisches system sein.und es liegt immer noch bitter im magen, dass die linke den herzensbundespräsidenten verhindert hat. ich finde auch, wir delegieren schon durch die parteien. müssen wir auch noch die wahl unseres höchsten staatsrepräsentanten delegieren?

    • 3. Januar 2012 um 14:48 Uhr
    • hei&pei
  106. 106.

    Es gibt keine Staatskride in Deutschland wenn ein unhaltbarer Präsident abtritt. Eine Krise ist ein Präsident, der „Erpressungsversuche“ bei Journalisten starten will.

    • 3. Januar 2012 um 14:49 Uhr
    • Juttalein
  107. 107.

    Ich finde es geradezu widerlich, wie die „Bild“ nun ihre Hände in Unschuld wäscht, als hätte sie die Informationen über die Anrufe Wulffs nicht gezielt weitergegeben. Auch eine Art „freier“ Journalismus!

    • 3. Januar 2012 um 14:52 Uhr
    • Christian
  108. 108.

    PEINLICH! Dieser BP ist mir einfach nur peinlich! Bin weder schwarz noch rot noch grün noch sonstwie „vorbelastet“. Aber das ist eine Frage des Anstands und der scheint Herrn Wulff, sofern er in der Vergangenheit mal vorhanden war, jetzt komplett abhanden gekommen zu sein.

    Schade, dass ein Fall von „Fehlendem Anstand“ nicht mal so eben zu beseitigen ist.

    (siehe z.B. Stichwort „Präsidentenanklage“ bei Wikipedia)

    Mfg,
    BK

    • 3. Januar 2012 um 15:01 Uhr
    • BK
  109. 109.

    Wulf- wegtreten und dann besser machen als KTG;schämen.

    • 3. Januar 2012 um 15:01 Uhr
    • Joachim Blanck
  110. 110.

    JA; die Rollenverteilung ist grandios.
    Ähnlich wie die Clique in USA, die den Krieg im Irak herbeiführten, nämlich ganz unter sich und ihresgleichen.
    Ähnlich wie die Clique im dritten Reich, die die Propaganda bis zum Extrem trieb.

    Die Trickser an der Macht, ein Klub, eine Bande, bandenmässige Verschwörung.

    • 3. Januar 2012 um 15:04 Uhr
    • Neunmal
  111. 111.

    Wie wär’s denn mit ner facebookschen Bürgerbewegung ???
    (auf Demos sind doch grad eh alle scharf, von wegen Wutablassventil)

    Hier ein paar griffige Parolen:
    <>
    <>
    … etc.
    wie mixt man die Namen Merkel und Wulff am Besten?
    Mullf, Ferkel Wullf, hmmm…

  112. 112.

    Leider ist es keine Staatskrise und unser BP Wulff repräsendiert nur
    die heutige Politikergarde,nicht das Volk,denn von denen sind die Meis-
    ten Ehrlicher und nehmen keine Geschenke an.Zum Glück leben wir nicht
    mehr in Preussen unter dem Soldatenkönig,bei den Ehrbegriffen der heu-
    tigen Politiker wäre der Bundestag leer!

  113. 113.

    Zumindest werden sich bald einige still die Hände reiben, die sich beim Papstbesuch noch über Wulffs offene Worte in Richtung katholischer Kirche zutiefst ergrimmt hatten – und diese Rede wahrscheinlich als halbe oder ganze Blasphemie sahen (der böööse „Geschiedene“…).
    Kardinal Meisner hatte ja bereits vor Tagen unverhüllt Wulffs Rücktritt gefordert, was ziemlich beispiellos sein dürfte – und eigentlich die Messlatte für jeden Bischof hochlegt, in dessen Bistum womöglich schlimmere Dinge passiert sind.

    Aber natürlich hat sich Wulff das selbst erarbeitet und verdient (auch wenn BILD mega-scheinheilig agiert mit der Weitergabe solcher Anrufe, die dort in vergleichbarer Art eher täglich als wöchentlich eingehen dürften und sonst zum normalen Schmutzgeschäft gehören).

  114. 114.

    CW wird als der schlechteste, dreisteste, intellektuel dem hohen Amt am wenigsten gewachsene Präsident, dem seine persönlichen Angelegenheiten weit wichtiger als die Reputation des höchsten Staatsamtes sind, in unsere Geschichte eingehen.

    Solch einen „Grüß-August“, der jeden Respekt und jede Glaubwürdigkeit verloren hat, haben wir nicht verdient.

    Von Angies Gnaden, hochgelobt als der beste geeignetste Kandidat ins Amt gehoben, hat er sich als ein Mann erwiesen, der zweifelhafte Freunde hat, sein Netzwerk zu persönlichen Vorteilen nutzt, nicht lückenlos wahrhaftig ist, versucht die Pressefreiheit zu behindern und eine ziemlich erbärmliche Figur abgibt.

    Fazit: Rücktritt aber unter freiwilligem Verzicht auf den ihm an sich zustehenden, (unverdienten), lebenslangen „Ehrensold“, Basta.

    • 3. Januar 2012 um 15:08 Uhr
    • puter
  115. 115.

    Es stimmt, dass wir den Bundespräsi direkt wählen sollten (dürfen).

    Wenn die Politiker und die Parteien sich darin abstimmen, kommt am Ende immer einer, der möglichst die Rolle des Wertevermittlers gut spielt (Wulff ist ein unvorhergesehener Ersatz, Lückenfüller), und aber ein BP der auch nicht stört, weil die bisherigen Bundespräsidenten haben fast immer nie gestört. Ich denke, das ist Absicht. Es wird einer gesucht, der möglichst leise Töne schlägt, nicht um das Amt zu würdigen, sondern sich selbst keinen Kritiker zu bestellen.

    WIR SOLLTEN DEN WÄHLEN.-
    Aber eigentlich brauchen wir ein reformiertes demokratisches System. Demokratien sind niemals nur Einzigartigkeiten und es gibt viele Formen. Deutsche Demokratie ist bleiern durch die vielen gedachten Kontrollinstanzen. Allein das raubt viel Zeit und Arbeitskraft (bei den Politikern).

    • 3. Januar 2012 um 15:09 Uhr
    • Neunmal
  116. 116.

    Bei der Frage, ob Herr Wulff zurücktritt von seinem Amt oder nicht erscheint mir wichtiger die Frage zu sein, ob er wirklich die vollen Pensionansprüche von ca. 200. 000 Euro im Jahr bekommt bzw bekommen darf.
    In Anbetracht der jetztigen Sachlage / Kredit von Gerkens…. hätte er doch garnicht erst Bundespräsident werden können bzw. dürfen.
    Ist es möglich diese Frage vorab für die arbeitende Bevölkerung, die jetzt bis 67 Jahren arbeiten darf, zu klären.
    Die Antwort würde vielleicht ein Versuch geben die Politikverdrossenheit des Volkes sein können.

    • 3. Januar 2012 um 15:12 Uhr
    • Victora
  117. 117.

    Klasse, gute Idee! Wobei, so langsam müsste es auch dem Dümmsten klar werden, dass hier in diesem unserem Staat mit einigen unserer Volks(ver)treter etwas nicht stimmen kann. :(

  118. 118.

    Es gab einen Herr Gauck und Wulff haben sie gewählt.

    • 3. Januar 2012 um 15:16 Uhr
    • selbon
  119. 119.

    Wulff wird gehen. Das Schönste: Er bekommt bis ans Lebensende den sog. „Ehrensold“, seine aktuelle „Aufwandentschädigung“ von 200.000 €. Wenn er für 5 Pfennig Format hat, wird er darauf verzichten. Jede Wette dass er die Kohle mitnimmt.

    • 3. Januar 2012 um 15:16 Uhr
    • Kolbenfresser
  120. 120.

    Die Diskussion um Herrn Wulff ist mehr als lächerlich….“Bild“ ist die Hüterin des Grundgesetzes? Lächerlich

    Und seit wann interessiert es in Deutschland jemanden ob die Pressefreiheit behindert wird? Auf fast jeder kleineren und größeren Demonstration werden Journalisten und Fotographen von Polizisten angegriffen und in ihrer Arbeit behindert – aber wenn Herr Wulff Herrn Dieckmann von der „Bild“ auffordert den Bericht nicht Drucken zu lassen ist die Pressefreiheit in Gefahr?

    • 3. Januar 2012 um 15:21 Uhr
    • Peter Pan
  121. 121.

    A n z e i g e gegen Wulff wegen Nötigung:

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/9176-wulff-anzeige-wegen-noetigung

    Er sollte der Nation und nicht zuletzt sich und seiner Familie den Gefallen tun und die Konsequenzen ziehen. Je schneller, desto besser!

  122. 122.

    Sollte Springer den Präsidenten erst im Oktober fallen gelassen haben?
    Der „Welt“-Artikel über seine Halbschwester zum 1-jährigen Amtsjubiläum war bereits nicht sonderlich positiv.

    Nur:
    Warum wurde Wulff von seinen alten Weggefährten die Unterstützung aufgekündigt? Was ist der eigentliche Grund?

    • 3. Januar 2012 um 15:35 Uhr
    • millu
  123. 123.

    »Und es ist wohl nur noch eine Frage kurzer Zeit, bis Angela Merkel den Daumen senkt.«
    Den hat sie sicherlich längst gesenkt und hält ihn gut unter Verschluss – sie wird nicht die »Königsmörderin« sein wollen, diese Arbeit sollen andere machen, denn sie hat ihn gekrönt. Dann kann sie immer noch sagen, dass er doch eine zweite Chance verdient gehabt hätte usw.
    Die neuesten Enthüllungen der »Welt« haben Wulff endgültig untragbar gemacht!

  124. 124.

    Kurzumfrage: Sollte Bundespräsident Wulff zurücktreten?

    Über den folgenden Link gelangen Sie zur Umfrage:

    http://graph.me/p154375395/q

    Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

    • 3. Januar 2012 um 15:38 Uhr
    • koperas
  125. 125.

    STRG+ALT+DEL
    kann dich nur bestätigen.

    • 3. Januar 2012 um 15:42 Uhr
    • dorothea Witig
  126. 126.

    ALT+Ctrt+DEL
    Kann ich nur bestätigen.-
    DW.

    • 3. Januar 2012 um 15:43 Uhr
    • dorothea Witig
  127. 127.

    „Aus dem Text : SPD-Chef Sigmar Gabriel dürfte inzwischen sein Persilschein für Wulff reuen.“

    Das war halt der Reflex seine eigenen Interessen zu wahren. Das Letzte, das ein deutscher Politiker ist, ist die Präzedenz eines für solche Verbrechen abgeführten Mitglieds seiner Interessengemeinschaft. Da fürchtet er einen Dammbruch allgemeiner Rechtsstaatlichkeit. Das wäre für ihn und seine engere Seilschaft verheerend.

    • 3. Januar 2012 um 15:44 Uhr
    • joG
  128. 128.

    Köhler ging, weil er sich von Merkel verlassen fühlte.
    Wulf bleibt so lange, bis Merkel ihn in die Wüste schickt.
    Man sollte doch überlegen, den Präsidenten in einer Direktwahl vom Volk bestimmen zu lassen, dann würde die Persönlichkeit mehr im Vordergrund stehen und nicht politisches Kalkül. Da können wir aber lange darauf warten, die politischen Parteien kochen doch sehr gern ihr eigenes Süppchen.

  129. 129.

    Wo ist Sigmar Gabriel ?

    Sonst, wenn die SPD etwas zu melden hat, steht im Mittelpunkt Sigmar Gabriel. Also, wo ist Gabriel ?

    Eben jener Sigmar Gabriel war einst auch Ministerpräsident des Landes Niedersachsen und mit dem dortigen Klüngel (z.B. teilstaatlicher VW-Konzern) bestens vertraut.

    WARUM hält sich eben dieser Sigmar Gabriel jetzt so entschieden zurück?

    WARUM forderte er vergangene Woche sogar, dass Wulff im Amt bleiben soll?

    Könnte es nicht sein, dass auch er etwas befürchten muss, wenn er sich in dieser Sache zu weit aus dem Fenster lehnt? Immerhin sagt man ihm nach, dass er Kanzlerkandidat werden will und eine mögliche „Affäre Gabriel“ könnte da kontraproduktiv sein.

    WARUM hält sich die Abteilung „Attacke“ der SPD in Person von Sigmar Gabriel so dezent zurück?

    • 3. Januar 2012 um 16:01 Uhr
    • KHJ
  130. 130.

    Hallo submediterran,
    immer mit der Ruhe, ich sagte Anregungen holen, nicht kopieren. 😉
    Direkte Dmokratie ohne Einschränkungen(ausser dem Grundgesetz)- trotz aller Gefahren.

    • 3. Januar 2012 um 16:11 Uhr
    • lena
  131. 131.

    Was soll die Aufregung? Christian Wulff reiht sich doch nahtlos ein in die Reihe der Saubermänner und brutalen Aufklärer.
    Schäuble,Koch,Kanther,Pfahls,Leisler-Kiep, usw,usw,usw —

    • 3. Januar 2012 um 16:11 Uhr
    • Hermann Schatto
  132. 132.

    Ich will meine konstitutionelle Monarchie wiederhaben!!

    • 3. Januar 2012 um 16:13 Uhr
    • WNYC
  133. 133.

    Und er kann sich nicht an 100.00 Euro erinnern. Soviel dazu.

  134. 134.

    ich habe mich die letzten tage auch einige Male gefragt, warum gerade die BILD zum ersten Mal einen christsozialen Politiker so in die Pfanne haut. Es gab schon schwerwiegendere Skandale von diesen Jungs, bei denen BILD immer die Klappe hielt.

    Ich wäre auf so eine Idee nie gekommen, aber für christliche Fundamentalisten ist so eine Strategie schon möglich.
    Lady Di musste immerhin sogar öffentlich sterben, sogar mit ihrem Muslim-Liebhaber zusammen. (Oder glaubt jemand noch an einen ‚Unfall‘ durch einen betrunkenen französischen Chef-Chauffeur in einem leeren Pariser Tunnel?

    • 3. Januar 2012 um 16:20 Uhr
    • Helium
  135. 135.

    Tolle „Vorbilder“
    nichts zu sehen als Lügner und Betrüger. TOLLE „Vorbilder“ UND, was noch viel schwerer wiegt: unser Bild im Ausland. Die lachen sich tot über uns. ein Betrüger als Verteidugungsminister, ein … Aussenminister und jetzt ein Lügner und Trickser als Bundespräsident.

    Ja super !!!!

  136. 136.

    Merkwürdig eben, wie leise der Springerkonzern bei all den anderen christsozialen Kriminellen war. Sollte es bei Wulff tatsächlich etwas mit seinem Islam-Statement zu tun haben, wie ein Leser hier in die Diskussion warf? Wäre schon möglich – obwohl das Wulff natürlich nicht entschuldigt und er mehr als rücktrittsüberfällig ist.

    • 3. Januar 2012 um 16:24 Uhr
    • Helium
  137. 137.

    Unabhängig davon, ob sich Herr Wulff juristisch etwas zu Schulden hat kommen lassen oder nicht, ist er mit mit seinem Verhalten, dass er als Bundespräsident in der Aufarbeitung der Ereignisse an den Tag legt, eine unerträgliche Person in diesem Amt geworden. Das solltren selbst die erkennen, die ihn in dieses Amt geschoben haben und verhindert haben, dass wir ein wahrhaftige Persönlichkeit in dieses Amt bekommen konnten.
    Was muß eigentlich noch passieren, dass er selbst zu der Erkenntnis kommt,daß er sein Amt aufgeben muß. Wie will er mit der Veröffentlichung der angedrohten Repressalien der Presse sein Amt künftig ausüben ?
    Ich schäme mich für diesen Menschen.

    • 3. Januar 2012 um 16:33 Uhr
    • Karl Friedrich Gropengießer
  138. 138.

    Der SPIEGEL – ja ich weiss, das ist die Konkurrenz, entschuldigung – schreibt in einer Rubrik Saattiere oder so aehnlich, dass der BP inzwischen auch ganz normalen Leuten aufs Band spricht. Herr BP, Sie koennen auch bei mir anrufen, wann Sie wollen, wir koennen ueber Alles sprechen, Kredite, Urlaub, Kampagnenjournalismus, … Ich geh ran !

  139. 139.

    Gier frisst Hirn

    Hier passt der Ausspruch ebenso. Warum die BW – Finanzisten kaum schlauer waren als Wulff, ist mir ein Rätsel. Dachten die alle, es bleibt unter der Decke?

    Ach ja. Macht Euch doch den Spaß und fragt bei der BW nach einem günstigen Kredit. Aber bitte nicht den Anrufbeantworter benutzen.

    Man kann sich nur mehr lustig machen über die Finanz- und Politikerkaste. Ihr seid ja unantastbar. Wie lange noch?

    • 3. Januar 2012 um 16:47 Uhr
    • IQ130
  140. 140.

    Natürlich ist dies keine Wulff-Krise, es ist vielmehr die Krise einer Politik, die das Wohl des Volkes längst aus den Augen verloren hat. Wer hat denn vor nicht allzu langer Zeit nicht gewusst, dass Gauck der weit klügere und bessere BP gewesen wäre? Auch die Steigbügelhalter von CDU und FDP wussten das, aber die Macht- und Parteiräson musste den Hannoveraner Provinzdenker ins Amt hieven. Auf der Strecke bleibt die Glaubwürdigkeit der Politik – zum Wohl der Piraten (und der NPD?).

  141. 141.

    es ist schon schlimm bestellt (mit dem I.Q.) wenn man auf eine MAILBOX
    dieses Herr Dieckmann spricht und das noch als BP, dass waere mir als
    normalbuerger schon zu heiss, gegen Koehler und Gattin ist er fuer mich
    immer noch die bessere Alternative aber ich fuerchte, dass ich meine gute Meinung von IHM nicht mehr aufrechterhalten kann, schade, eigentlich ! ja,ja, „MUTTI“ mit ihrem Fuehrungsgeschick steht zum zweitenmal dumm da, lass‘ die Finger jetzt, (vom 3.x), Madame; lass es
    einfach sein !

  142. 142.

    Einzig und alleine wird mir übel aufstossen, dass Wulff lebenslang eine BP-Pension in Höhe von 20.000,00 EURO bekommt!

  143. 143.

    „Ein Staatsoberhaupt, das sich entgegen seinem Amtseid verhält“..

    Herr Wulf,
    nehmen Sie sich ein Beispiel an unserem ehrenwerten Herrn Ehrendoktor Helmut Kohl.
    Auch er hatte einen Amtseid geleistet, auf die Verfassung geschworen (oder auf die Bibel?). UNd dann waren ihm seine Spender-Kumpane wichtiger als sein Amtseid.
    „Ich habe mein Ehrenwort gegeben, das werde ich als Ehrenmann nicht brechen“

    Wäre das nicht auch etwas für Sie gewesen? In IHrer Vor-Neujahrsansprache keine Entschuldigung, kein Rückzug, sondern einfach nur: Ich habe mein Ehrenwort gegeben.

    Dann eine Spende ans Rote Kreuz und alles ist vergeben und vergessen.

    Seit diesem Satz von Hern Kohl, wurde er Ehrenbürger, Ehrenpfälzer, Ehrenvorsitzender der CDU und was weioß ich noch was alles.

    Also, nicht verzweifeln, in ein paar Jahren wird IHre Ehre wieder hergestellt sein und einer Zukunft als Ehrenmann steht nichts im Weg.

    mfg
    Ironpolem

  144. 144.

    „Damit wird das Amt beschädigt!“ hör ich oft in diesen Tagen, da kommt eine Wut hoch – und ich denke so kurz vor mich hin und her, wenn, dann wird es mal Zeit, dass nicht sein Amt sondern sein Schloß beschäfigt wird!!!

    • 3. Januar 2012 um 17:42 Uhr
    • Stirnrunzlige
  145. 145.

    Bitte um sachliche Debatte und Wortwahl!

    • 3. Januar 2012 um 17:50 Uhr
    • Ludwig Greven
  146. 146.

    ja, dass die deutschen Architekten sich nicht zu einem Rücktrittsaufruf wegen absoluter Geschmacksverirrung beim Hauskauf zursammen getan haben, wundert mich sowieso.

    • 3. Januar 2012 um 17:52 Uhr
    • Hägar
  147. 147.

    Welch eine Blamage für die BRD!
    Es ist doch nun wirklich nicht länger tragbar, so einen Bundespräsidenten länger zu dulden.
    Für Merkel wäre es das Beste, sie handele umgehend und setze endlich Joachim Gauck mit sofortiger Wirkung ein.
    Wir brauchen einen ehrlichen, aufrichtigen Präsidenten gerade jetzt mehr denn je.

    • 3. Januar 2012 um 17:59 Uhr
    • Gabrielle Spaeth
  148. 148.

    Wir brauchen Wulff nicht, brauchten ihn nie!
    Aber Frau Merkel wollte ihn. Also soll sie auch mit ihm in unverdiente Rente gehen!

    • 3. Januar 2012 um 18:01 Uhr
    • antares
  149. 149.

    War Bettina Wulff nicht PR Frau bei der Continentalen?Offensichtlich haben ncht nur Christian Wulff sondern auch seine zweite Ehefrau sämtliche guten Geister verlassen. Vielleicht war er früher von Ehefrau Nr. 1 besser beraten und geschützt: seine zahlreichen Defizite und seine an absolutistische Herrscher erinnernde Überheblichkeit und Verblendung waren ja vermutlich schon immer Facetten seiner Persönlichkeit. Vielleicht hat er übersehen, daß Hochmut schon immer vor dem Fall kam.

    • 3. Januar 2012 um 18:16 Uhr
    • Dr. Gisela Heinrichs
  150. 150.

    1 ) mit dem Gerede von Staatskrise hat sich Herr Gabriel als relevanter Kanzlerkandidat disqualifiziert : Machtstrategie , die nach hinten losgegangen ist.
    2 ) Die Linken sind dadurch , dass sie aus machtstrategischen Erwägungen Herrn Gauck als BP verhindert haben , mit für dieses Desaster verantwortlich und schon aus diesem Grunde nicht wählbar.
    3 ) bietet sich mit dem unvermeidlichen Rücktritt dieser Negativgestalt eines BP ,die Chance auf Besserung und Stärkung unsrere Demokratie und ihrer Institutionen : sprich eine Aufwertung des Souveräns : des deutschen Volkes
    4 ) wir werden sehen

    • 3. Januar 2012 um 18:22 Uhr
    • HorFe
  151. 151.

    Mit der neuen Verfassung in Ungarn könnte einer wie Herr Wulff Präsident sein und bleiben. Aber nicht hier in Deutschland !

    • 3. Januar 2012 um 18:26 Uhr
    • HorFe
  152. 152.

    Bestimmt die Bundeskanzlerin ( unseren ) den Bundespräsidenten?
    Sindd ie Wahlfrauen bzw-männer in der Bundesversammlung nur dieErfüllungsgehilfen der Bundeskanzlerin Frau Merkel?
    Dann könnte Frau Merkel das Amt der Bundespräsidenten gleich mit-
    übernehmen. Gute Nacht !

    • 3. Januar 2012 um 18:33 Uhr
    • HorFe
  153. 153.

    Ab wieviel Staub und Flusen am Stecken wird man als personifiziertes Verfassungsorgan untragbar? Reicht eine schwarz beschäftigte Putzfrau, das Leugnen von Haarefärben, von Marihuanakonsum oder Oralverkehr?

    Die Tragödie Wulff entwickelte sich vor allem aus den voraussehbar ungeeigneten und kläglichst gescheiterten Versuchen, die im Grunde anfänglich geringwertigen Vorteile und echten Freundschaftdienste zu verschleiern, darüber irreführende Auskünfte zu erteilen und schliesslich eine Berichterstattung zu unterbinden. Die erfolglosen Abwehrversuche haben den Skandal progressiv verschärft, ohne jeglichen Lerneffekt. Da plappert der väterliche und langjährige Freund der Familie über seine Rolle bei der Kreditvermittlung und macht aus einer irreführenden, aber nicht unwahren Behauptung eine dreiste Lüge. Mit der harten Kritik an seinen Amtsvorgängeren verbaut sich Herr Wulff jede Möglichkeit, eigene Verfehlungen zu erklären.

    Nicht nur das die Enthüllungen nicht abreissen. Jede neue Enthüllung ist skandalöser als die vorherige. Da ist der BW Kredit noch günstiger als der Privatkredit, erfüllt möglicherweise sogar die Tatbestände Bestechung oder zumindest Untreue und kam erneut unter Vermittlung durch Geerkens zustande. Da folgt der versuchten Einflussnahme auf einen Chefredakteur, die auf einen Aufsichtsrat und dann auf eine Grossaktionärin, wiederum ohne Lerneffekt und unter Hinterlassung von Beweisen. Kein Drehbuchschreiber aus Hollywood hätte eine Handlung in Timing, Abfolge und Steigerung besser entwickeln, die stereotype Figur eines opportunistischen, amoralischen Politkers besser ausarbeiten können, der darüberhinaus den Rest der Welt auch noch für dumm hält.

    Die Umstände seiner Aufstellung als Kandidat und Wahl selbst gegen den Willen der Wahlmänner aus CDU/CSU/FDP und seine bislang eher ereignislose Amtsführung hat seine Stellung nicht verbessert.

    • 3. Januar 2012 um 18:47 Uhr
    • zappp
  154. 154.

    Stimmt, ich rechne auch nicht mehr damit, dass die es bis 2013 lwernen werden. Sie schielen halt auf eine große Koalition. Aber Fr,. Merkel hat auch fast „fertig“.

  155. 155.

    Für eine zweite Amtszeit von Christian Wulff!

    Jeder Bürger, der das Wohl des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von diesem abzuwenden trachtet, sollte sich für einen möglichst langen Verbleib von Wulff im Amt des BP einsetzen!
    Begründung: Christian Wulff ist eines der herausragenden Sinnbilder der deutschen politischen Elite unseres Zeitalters. Diese scheint mir bis fast zur Ununterscheidbarkeit mit den großen Konzernen, deren Lobbyverbänden und einem großen Teil der Presse verfilzt zu sein und vielfach auch weit mehr als das.
    Je länger dieses Krebsgeschwür am Kopf des deutschen Volkes den Kleinen Mann hemmungslos ausplündert und belügt, desto radikaler wird am Ende die Operation ausfallen. Und das wäre doch ein erstrebenswertes Ziel für eine bessere Zukunft, oder?

    • 3. Januar 2012 um 19:40 Uhr
    • Otto Normalverbraucher
  156. 156.

    So spricht man wohl und gut.

  157. 157.

    Herr Wulff sollte zurücktreten, ohne Wenn und Aber.

    Erst das hohe Lied der Pressefreiheit singen und dann in eigener Sache die Pressefreiheit außer Kraft setzen wollen, indem er Redakteuren mit strafrechtlichen Konsequenzen droht. Dabei haben die nichts verbrochen.

    Die Geschichte mit dem Kredit und die damit verbundene Kritik ist für ihn aushaltbar, ein Rücktritt deswegen ist unnötig.

    Aber die Aktion mit den Anrufen ist zuviel.

    Mir reicht es. Weg mit ihm.

    Er hat Familie und kann sich intensiv um seine Kinder kümmern. Finanziell hat er ausgesorgt und irgendeinen Posten dürfte sich für ihn finden lassen, wo er kaum Schaden anrichten kann.

  158. 158.

    Warum, habe ich immer das dumpfe Gefühl in der Magengrube, wenn es bei Parteien und deren Politiker, Skandale gibt, am allermeißten CDU/CSU und FDP betroffen sind?

    Als CDU-Gegner hielt ich bei seiner Wahl zum Präsidenten Wulff für einen anständigen Politiker, obwohl dieser Farblos und Nichtssagend auf mich wirkte und mir durchaus einen besseren gewünscht hätte. Aber ich akzeptierte zunächst einmal seine Wahl.

    Horst Köhler trat aus wesentlich geringeren Gründen aus seinem Amt zurück, obwohl er es wagte, einfach einmal die Wahrheit (bezüglich seiner Erklärung, dass es für jeden Staat auch für Deutschland, legitim sei, Kriege aus wirtschaftlichen Erwägungen zu führen) zu sagen.

    Ich glaube fest daran, dass er diese Erklärung in seiner damaligen Rede zum Anlass nahm, um von seinem Amte zurück treten zu können.

    Auf mich wirkte Köhler keineswegs als Abnickkasper und Grüßonkel. Er wirkte eher unbequem auf die Merkel-Regierung und wollte sich wahrscheinlich nicht dazu hinreissen und missbrauchen lassen, Gesetze zu unterschreiben, die er nicht für richtig hielt. Vielleicht lagen seine Gründe noch sehr viel tiefer, als wir erahnen können und uns verschwiegen werden soll.

    Insofern, handelte Horst Köhler in meinen Augen nicht unehrenhaft. Als Präsidenten habe ich ihn akzeptiert, unabhängig davon, was er vor seiner Präsidentschaft getan haben sollte.

    Frau Merkel, hatte bei ihm schon aufs falsche Pferd gesetzt, allein deshalb schon, weil er ein unbequemer Bundespräsident gewesen ist.

    Frau Merkel hievte dann Wulff zum Präsidenten und auch da, hat sie auf das falsche Pferd gesetzt. Denn mit solch einem Verhalten, erweist sich Wulff nicht als glaubwürdiger Präsident.

    Welch eine Blamage, für diese Wald- und Wiesengurkentruppe, die uns „noch“ regiert.

    Ich kann nur hoffen, dass sich dieses Staatsdilemma zur nächsten Bundestagswahl ändern wird und diese Firma Merkel mit ihren Anhängern erledigt ist.

    Ich hoffe nur, dass dieser Kommentar, durch zensurwütige Mitarbeiter der Redaktion, nicht weggelöscht wird.

    Aber mit Verlaub und aller Ehrlichkeit, man könnte denken,
    dass die jenigen die uns regieren, wohl nicht alle Latten mehr am Zaun haben.

    Und einen „verdienten“ Schäuble, als Wulffs Nachfolger zu propagieren, wie hier von einem Schreiber angedeutet, ist so etwas von absurd.

    Einen Minister, der sich unter Kohl in der Spendenaffäre etwas zuschulden kommen ließ, dass hieße den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen.

    Viele Grüße
    H. Kaufmann

    • 3. Januar 2012 um 21:56 Uhr
    • Harald Kaufmann
  159. 159.

    Genau, und darum möchte Herr G. von der SPD auch nicht, dass Wulff zurück tritt. Jeder Tag mehr im Amt schadet der Koalition, ob’s der SPD was nützt sei dahin gestellt.
    Schön anzusehen, dass aus dieser schmierigen Geschichte wieder andere Politiker versuchen einen Nutzen zu ziehen.
    Schicken wir sie alle auf den Mond…alle!

    • 3. Januar 2012 um 21:57 Uhr
    • tjasoisseshalt
  160. 160.

    Der Strick zieht sich, wie im letzten Jahr bei Guttenberg, immer weiter um des Bundespräsidenten Hals.
    Wie und was auch immer gelaufen ist, jedenfalls gibt es einige wenige die auf diesem Planeten die die Macht haben solch ein Drehbuch zu schreiben und umzusetzen.
    Es gibt verschiedene Theorien. Theorie Nr. 1: Die Bild Zeitung will Guttenberg rächen.
    Theorie Nr.2: Das System will das Volk disziplinieren und zwar dahingehend sagen zu können, seht her auch die Großen werden bei einem Vergehen bestraft. (Siehe ehem. Zumwinkel, Guttenberg..).
    Theorie Nr.3: Kann ich hier nicht veröffentlichen um die öffentliche Sicherheit nicht zu gefährden.

    • 3. Januar 2012 um 22:20 Uhr
    • Berni
  161. 161.

    Mann sollte diesen Posten ganz einsparen.Höchstens 1 Jahr die Apanage zahlen. Er ist ja noch jung und findet eine andere Beschäftigung bei so vielen Amigos. Wenn eine kleine Verkäuferin wegen 1.35€ gefeuert wird ist es schamlos soviel Geld bis ans Lebensende zu beanspruchen.
    Das kann ja noch 40 Jahre dauern, plus Personal und Auto und, und, und
    Wir zahlen ja schon an die 5 ehemaligen Gehälter und alles was dazu gehört. Es reicht!.

    • 3. Januar 2012 um 23:00 Uhr
    • Luise
  162. 162.

    . . . irgendwie gibt es zu der Affäre Wulff nur noch einen Kommentar: Schluss, Aus, Ende, Basta. Solch ein Präsident ist eine Zumutung.

    • 3. Januar 2012 um 23:49 Uhr
    • Elisabeth M.
  163. 163.

    Bruederle

    Und sein Haupt ist bemoost,
    drum Brueder, Porst!

    • 4. Januar 2012 um 00:32 Uhr
    • papayu
  164. 164.

    Strg + Alt + Del öffnet den Windows Task-Manager. Was will der Dichter uns damit sagen?

    • 4. Januar 2012 um 01:41 Uhr
    • Nino Peperoni
  165. 165.

    Merkel steckt in einem Dilmma. Geht Wulff, muss es einen neuen Kandidaten geben! Aber wer soll das bitteschön machen? Ronald Pofalla? http://www.roter-beisser.com

    • 4. Januar 2012 um 02:03 Uhr
    • Carsten Otto
  166. 166.

    Das Amt ist ein Ehrenamt und sollte daher nicht verguetet werden.Dann ist sichergestellt dass keine profit-und karrieregeilen Versager uns repraesentieren koennen.Wie waere es mit einem Spitzendiplomaten im Ruhestand?

    • 4. Januar 2012 um 09:34 Uhr
    • Martin Rieckmann
  167. 167.

    @Morchel

    oder  + Del, soviel Zeit muß sein..

    • 4. Januar 2012 um 10:06 Uhr
    • halolounge
  168. 168.

    Warum Gabriel Wulff verteidigt? Ist doch klar, VW hat schon viel für Gabriel getan (und Gabriel z. B. als Umweltminister im Gegenzug für VW) und Wulff hat ja auch schon viel für VW/Porsche getan, da fühlt man sich unter VW-„sozialisierten“ wohl gegenseitig verpflichtet und hält zusammen/sich gegenseitig im Amt, wenn es hart auf hart kommt (ähnlich wie beim Andenpakt).

    • 4. Januar 2012 um 12:06 Uhr
    • Katze75
  169. 169.

    Das Amt ist sicherlich durch das Verhalten von Herrn Wulff beschädigt. Am Widerlichsten an dieser Affäre ist jedoch, das sich „Bild“, die Intriganz- und Manipulationsinstanz schlechthin, nun als rechtschaffenes Opfer (eines Verfassungsorgans!)inszeniert und sich als Verteidigerin von Pressefreiheit und „freiheitlich-demokratischer Grundordnung“ fühlen darf und wohl auch fühlt!

    • 7. Januar 2012 um 17:04 Uhr
    • Bruno Steinhauer
  170. 170.

    ich kann da keine staatskrise sehen, nur weil -hoffentlich bald- ein bundespräsident zurücktritt?!

    seit wann schadet denn die wahrheit einem amt und einem volk???

    vielleicht liest sich herr wulff das buch, das er 2007 geschrieben hat, ‚Besser die Wahrheit‘ noch mal durch?!

  171. 171.

    Frueher war die Welt des Herrn Wulff noch einigermassen in Ordnung.
    Doch dann begann das Unheil in Gestalt einer langen Tatoofrau.
    Wer hat diese ihm in den Weg gestellt?? War er etwa uebermuetig geworden.
    Jetzt verwechseln die Zwei Bellevue mit dem Buckinghampalast.
    Sie steht protokolarisch zwei Schritte rechts aussen hinter ihm.
    Dabei hat sie doch schon lang die Hosen an.

    Herr Wulff ist voll in die Venusfalle geraten.

    PS. Kann sich jemand an die vorherigen Bundespraesidentenfrauen erinnern? Elli Heuss Knapp – Muettergenesungwerk, Mildred Scheel Krebsvorsorge. Frueher traten die BuPraes ohne ihre Frauen auf!

    • 8. Januar 2012 um 06:24 Uhr
    • papayu
  172. Kommentar zum Thema

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