Wulff kurz vor dem Ende
In der Daueraffäre Wulff kippt die Stimmung in der CDU und der Unionsfraktion, wie von mir in diesem Blog schon in der vergangenen Woche prognostiziert. Vor allem in seinem CDU-Heimatverband Niedersachsen geht die Angst um, Wulff könne ihnen – wenn er im Amt bleibt – im nächsten Jahr bei der Landtagswahl die Mehrheit kosten. Ähnlich dürfte es in Schleswig-Holstein sein, wo schon in diesem Frühjahr gewählt wird. Deshalb wächst der Druck auch auf Angela Merkel
Man kann und sollte die jüngsten Äußerungen der Kanzlerin und ihres Sprachrohrs Peter Altmaier daher als Ultimatum an den Bundespräsidenten verstehen: Wenn er jetzt nicht ganz schnell sein Versprechen einlöst, alle verbliebenen Ungereimtheiten aufzuklären, dann war es das.
Merkel verliert die Geduld. Für Christian Wulff ist es 2 vor 12.
Ganz gleich, was Merkel dazu sagt oder meint, wie schon in der letzten Woche angemerkt hat sie noch ein viel größeres Problem. Wenn Wulff zurücktritt, muss sie einen Kandidaten vorweisen können. Den müsste sie eigentlich dann jetzt schon haben. Verstärkt wird das noch dadurch, dass schon zwei ihrer Kandidaten ein Griff ins Klo waren – wie sich leider herausstellte. Aber hat sie noch jemanden in ihren Reihen? Einen auf den sie sich verlassen kann? Andere, das beweist ihre Handhabung in Personalfragen, ließe sie gar nicht zu. Aber wer kann da noch sein? Wen hat sie noch? Niemanden!
Sie müsste also das Gesprächsangebot der SPD annehmen und dann in Absprache einen gemeinsamen Kandidaten finden.
Und im Hinterkopf: Die Mehrheit für schwarz-gelb in der Bundesversammlung beträgt 4 Stimmen. Wie sieht das wohl nach der Konstituierung der neuen Regierung in Schleswig-Holstein aus? Schwarz-gelb steht auch dort vor einer Schlappe… Merkel hat also auch noch Zeitnot!
http://www.roter-beisser.com
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Ich finde, er und Merkel müßten Hand-in Hand zurücktreten. Das haben sie sich redlich verdient!
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Will die Presse unbedingt ihre Muskeln spielen lassen um zu beweisen, dass sie in der Lage ist einen BP anzuschießen?
Die Presse hat ihren Platz in der Demokratie. Sie sollte aber nicht ihre Spielchen eigene politische Ideologien ihrer Redakteure abzusondern um die politische Landschaft zu verändern, und diese Spielchen, die seit langer Zeit laufen, überreizen. Berichterstattung ja, ideologische Hetze nein. Und ein Jagen eines Wildes bis zur Erschöpfung erst recht nicht. Damit schadet sie, die Presse, der Demokratie und verlässt den ihr zustehenden Rahmen. Oder wollen wir wieder Zeiten und Zeitungen wieder einführen wie den “S T Ü R M E R”????
Was anderes ist diese gewollte Kampagne doch nicht.
Die Fehler von Wulff sind doch bekannt. Ob jetzt ein kurzer oder langer “Furz” noch hinzukommt ist doch nicht mehr wesentlich.
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Ich denke, das eigentliche Problem kann mit dem Stichwort mangelnde “Professionalität” beschrieben werden.
Beim angeschlagenen Bundespräsidenten, besteht die Kritik im Kern doch nicht darin, dass er nicht “tugendhaft” genug ist, dass er “moralischer, ehrlicher usw.” und entsprechend Vorbild sein müsste usw.
Nein, das einzige, was ich von einem Politiker erwarte, ist, dass er seinen Job professionell betreibt. Wenn er (wie die meisten auf der politischen Bühne) schon selbst von sich das Verständnis eines Berufspolitikers hat, dann, bitteschön, kann man als Bürger doch erwarten, dass er sein Handwerk auch versteht.
Leider lässt Wulff den Eindruck zurück, dass er eben sein Handwerk nicht versteht. Er handelt völlig unprofessionell und dass ist es, was ihn in der Bevölkerung allmählich um jede Achtung bringt und was das Amt, dass er professionell zu managen hat, erheblich schädigt.
Beispielsweise gehört die Amigo-Politik, die er betrieben hat (moch betreibt?) durchaus zum Kerngeschäft von Politik. Aber als Profession betrachtet, muss aus den “Freundschaften” dann auch für den “Auftraggeber” des Politikers, dem Volk nämlich, etwas positives herausspringen und nicht nur für den Politiker selbst.
Genau diese Einschränkung des Win-Win auf seine Person und Eitelkeit unterscheidet Wulff (und, ja, auch Glamour-Guttenberg) von ebenfalls wenig “tugendhaften” Politikern, wie z.B. Rau, Strauß oder anderen. Wulff handelt schlicht unprofessionell und das ist die eigentliche Causa.
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Das Schlimmste ist, daß Wulff schlicht und ergreifend geistig von sehr schlichtem Zuschnitt ist. Ich vermute, daß er nicht begreift, was da passiert und die Geschehnisse um ihn herum nicht einordnen kann. Wie sonst sind solche grenzdebilen Sätze wie “ich bin auf dem Weg zum Emir” und “Für meine Frau und mich ist der Rubikon überschritten”, zu verstehen. Er spricht von sich selbst als “der Bundespräsident”. So was Blödes hatten wir noch nie. Aber dafür kann er nichts. Nur die, die ihn kannten und ihn trotzdem in dieses Amt hoben, die können wirklich was dafür. Jetzt sitzt er in Bellevue und wir müssen ihn ertragen.
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Die Zeit ist längst abgelaufen
…für diesen Gruessaugust!
Früher haette man solche Typen geteert und gefedert davongejagt….
Es ist längst alles gesagt, dem ist nichts mehr hinzuzufuegen.
Anscheinend besitzt Herr Wulff nicht mal einen Rest von Würde so wie er am Amt klebt.
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Scheinbar ist die CDU ein Sammelbecken für alles das sonst keinen Anschluss findet ( Früher NSDAP ,FDJ,Heuchler und Lügner )letztere sind besonders beliebt und werden immer noch Hofiert und bekommen Auszeichnungen.Sollte unser Bundespräsident zurücktreten,könnte er immer noch Ehrenvorsitzender der CDU werden—oder hatten wir das Schon???
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herr bundespräsident christian wulff sollte das lied ‘time to say good-bye’ immer und immer wieder hören.
rund 4,5 mio clicks können sich nicht irren ,-)))
hier eine besonders schöne version: http://www.youtube.com/watch?v=ohXI3po8hK0
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