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Ganzkörpergänsehaut gefällig?

 

Vor einigen Wochen sah ich die Australierin Kat Frankie auf einem hervorragenden Wohnzimmerkonzert. Eine kleine, zierliche Person mit versautem Grinsen, die das dargereichte, an Süffigkeit kaum zu überbietende Louny-Bier treffend mit den Worten „I like this beer. A whole dinner in a bottle“ kommentierte, auf einem Höckerchen Platz nahm und spielte.

Was dann folgte, war nicht von dieser Welt.

Mit einer fast schmerzhaften Intensität sang sie zornig über die Liebe und liebevoll über Zorn. Eine Stimme, die an Sinéad O’Connor erinnerte, aber ohne deren überladenes Pathos. Glockenklar, hell, leicht, und eine Sekunde später kreischend, brüllend und anklagend. Eine raumfüllende Stimme, die jedes Mikrofon überflüssig machte. Ihr Gitarrenspiel ist brilliant und äußerst originell. Wohin man im Publikum auch blickte: Unterarmgänsehaut, mindestens.

Kat spielt morgen Abend im Schokoladen Mitte – und ich empfehle jedem eindringlichst einen Besuch dieses Konzerts.

Und Hier gibt es ein MP3 (come quickly) zum Probehören.

1 Kommentar

  1.   maria s

    hab sie auch mal gesehen, vergangenen sommer im zosch. war der hammer. so ein kleines persönchen und so eine große stimme.

 

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