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Trabiklopfen revisited

 

Gestern Nacht nach dem Fußballspiel die Leipziger Straße über den Potsdamer Platz Richtung Schöneberger Heimat geradelt. Am Potsdamer Platz: Entrückte Fußballfans, die taumelnd das 1:0 feiern. Spalier stehen und auf die Dächer der durchfahrenden Autos klopfen. Und oben auf meinen Fahrradhelm! So fühlte sich das also damals an, als Trabant.

4 Kommentare


  1. Schöne Überschrift! Trotzdem hinkt der Vergleich ein bißchen, denn damals wurde ja rein berlinisch geklopft, während heuer gerne die Kinder türkischer Einwanderer aktiv werden. Selbst das Fahnenschwenken übernehmen die für die Eingeborenen.


  2. Wird das Klopfen dadurch irgendwie anders, wenn es Kinder türkischer Einwanderer machen?


  3. Nein, wahrscheinlich nicht. Ich wollte nur darauf hinweisen, daß ein ähnliches Phänomen in recht unterschiedlichem historischem Kontext auftaucht. Das wirft dann ein etwas anderes Licht auf die gegenwärtige Nationalismus(-Phobie)-Debatte. Ist aber auch nicht so wichtig.

  4.   Roland

    Na dann hoffen wir doch mal, daß Dir das weitere Schicksal der Trabis erspart bleibt.
    Ausgebrannt in Mecklenburgs Wäldern rumzuliegen. 🙂

 

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