‹ Alle Einträge

Sommerbad am Insulaner – jenseits der Ekelgrenze

 

Wenn mal als Kleinfamilie das Sommerbad am Insulaner benutzt, latzt man 13 Euro. Das ist nicht wenig Geld. Was einem dort jedoch an sanitären Einrichtungen geboten wird, ist atemberaubend schlecht. Die Toiletten sehen durch die Bank aus, als wären dort kurz zuvor Pferde gestorben. In den Kabinen gibt es gar kein Klopapier, sondern der Klopapierspender hängt draußen im Waschraum. Das führt dazu, dass man sich vor dem Unbeschreiblichen etwa zwölf Meter Klopapier abrollt und als Riesentrumm mit in die Kabine nehmen muss. Es gibt nur kaltes Wasser und keine Seife. Die Herrenduschen bestehen aus acht Plätzen, von denen vier nur kaltes Wasser bieten, zwei sind defekt und zwei liefern maximal lauwarmes Wasser. Auch sie sind hoffnungslos veraltet und dreckig. Kann jemand ein besseres Bad empfehlen?

14 Kommentare

  1.   harald

    ich war am badeschiff sehr zufrieden. coole leute, schönes becken, klasse currywurst und abenteuerliche anreise durch den hinterhof eines autohändlers

  2.   portif

    Ich kann da immer noch die Klassiker empfehlen: Prinzenbad oder Wannsee, bei letzterem muss man aber ein bisschen laufen (oder Fahrrad fahren), bis man eine ruhige Stelle erwischt.


  3. Bei dem Gedanken, wie Sie – vermutlich in Badehose – investigativ alle acht Herrenduschen getestet haben, muss ich gerade schmunzeln, tut mir leid. 😉


  4. Stimmt ja. Neue Wandbad Strandsee. Schon dagewesen? Ich muss da wohl mal aus Reportagegründen hin.

  5.   harald

    exakt das da – wie oben verlinkt. hauptsächlich frequenbtiert von beautiful people, also gehören wir auch dahin

  6.   Löwensenf

    Meine Erfahrung mit dem Strandbad Wannsee (allerdings an einem sonnigen Sonntagnachmittag außerhalb der Ferienzeit, das muss ich einräumen): Schlangestehen wie bei MoMa, Ölsardinenfeeling wie am Ballermann, und am Ende fast mit einer alten Dame um einen Sonnenschirm geprügelt. Das alles trug nicht gerade zur sommersonntäglichen Erholung bei. Aber immerhin, wenn man den Frisbeescheiben und Wasserbällen erfolgreich ausgewichen ist und den Kindergarten im seichten Teil durchwatet hat, kann man sich enthemmt in die Weiten des Wannsees werfen und tatsächlich in Wasser schwimmen (ok, ok, bis zur Boje…), und muss nicht, wie im Prinzenbad, in Sonnencreme stehen.
    Ich kann dem nine-to-five-arbeitenden Teil der Bevölkerung also nur empfehlen, unter der Woche die Luft anzuhalten (oder, für die ganz Harten, früh um 8 schwimmen zu gehen, da is‘ noch leer und sauber, sogar im Prinzenbad) und über’s Wochenende an einen der wunderbaren Seen zu flüchten, am besten ganz weit weg von Berlin. Der Parsteiner See ist zum Beispiel wunderschön, und wem das immer noch zu voll ist, der findet am Stechlinsee bestimmt sogar am Sonntag ein Plätzchen, wo er ganz und gar unbehelligt von der Welt und ihren Menschen Papierschiffchen zu Wasser lassen kann.

  7.   mitleser

    Genau: Das Strandbad Wannsee, ob alt oder neu, ist zumindest bei gutem Wetter eine riesige, heiße Proletenhölle, und wer sich beim Baden auch nur gedanklich mit dem Begriff Erholung auseinander setzen möchte, sollte es niemals nie aufsuchen. Für eine JR-Reportage also der perfekte Ort.

  8.   portif

    Tja, wer immer nur da badet, wo auch „Wannsee“ draufsteht, der wird es nie ruhig haben. Ich werde allerdings auch einen Teufel tun und meine Badestelle hier verraten, ihr müsst schon selber suchen. Viel Spaß dabei!

  9.   anika

    Liebe Zeit-Blogleser und Kommentierer, bitte nehmt teil an der Blogumfrage unter
    http://survey.2ask.de/b4c69c96f9653243/survey.html Nur noch bis Sonntag!!

 

Kommentare sind geschlossen.