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Fahrräder von Fremden mieten

 
© Upperbike
© Upperbike

In jeder Stadt das Rad fahren, das ich gerade brauche oder das mir gerade am besten gefällt: Diese Idee will Felix Möller mit seinem Online-Marktplatz Upperbike langfristig umsetzen. Über die Plattform bietet er Fahrräder von privaten und gewerblichen Anbietern an. Noch steckt Upperbike in den Kinderschuhen. Rund 50 Räder sind dort zurzeit im Angebot, die meisten in Berlin.

Grundsätzlich hat die Idee Potenzial. Es ist durchaus reizvoll, wenn Besucher ein Kinderrad für den Nachwuchs oder ein Rennrad für einen Ausflug ausleihen können. Außerdem gibt es auch die Kategorie Spezialräder, aktuell mit einem Liegeradtrike von Hase.

In der Regel sind die Preise angemessen. Die Vermieter legen sie fest, und sie beginnen bei fünf Euro pro Tag. Allerdings gibt es auch Ausreißer wie eben das Liegeradtrike, das für 50 Euro pro Tag angeboten wird.

Die Idee hinter Upperbike ist beim Auto längst gängige Praxis. Selbstverständlich hat eine Autovermietung Sportwagen, Familienkutschen, Transporter und auch mal Geländewagen im Angebot. Beim Fahrradverleih lohnt sich diese Vielfalt für Händler oft nicht, beim Bike-Sharing im großen Stil schon gar nicht. Upperbike kann diesen Markt ergänzen, sofern Radfahrer bereit sind, ihre Fahrräder an Fremde zu vermieten.

7 Kommentare

  1.   Andreas

    Endlich echtes Bikesharing. Ich fahre bald nach München, warum gibt es da noch keine Bikes?

  2.   Dick Hendrix

    Viel Glueck fuer F. Moeller mit seinem Projekt. Eine Alltagstretmuehle od. auch ein Kinderrad wuerde ich schon privat verleihen; ein Rennrad oder ein Bergradel, welches ich nach der letzten Ausfahrt im Gelaende erstmal ne halbe Stunde wieder hergerichtet habe, natuerlich nicht. Der Mietpreis fuer das Liegerad ist schon heftig..

  3.   Marc

    Schon eine interessante Geschichte, aber es wäre schön gewesen, wenn ihr auch darüber berichtet hättet, wie es im Schadensfall aussieht!?
    Haftet der Verleiher, wenn dem Leiher etwas zustößt, weil das verliehene Rad nicht verkehrssicher war und wie ist es bei Beschädigungen durch den Nutzer.

    Ich stimme meinem Vorredner zu und würde auch nur meinen alten Dratesel verleihen, mein Rennrad auf keinen Fall.

    Beste Grüße
    http://www.marcsfahrradblog.wordpress.com

  4.   Dan

    Ein Transportrad zu mieten finde ich sehr interessant. Vielleicht sind ja auch stundenweise Anmietungen möglich. Dann spare ich mir den Kurier und trete selbst in die Pedale!

  5.   Andrea Reidl

    @ Marc
    Laut Felix Möller arbeitet er derzeit mit Experten an einer spezifischen Upperbike-Versicherung für Mieter und Vermieter.
    Generell gilt: Die Verleiher legen eine Kaution fest. Kommt das Rad beschädigt zurück, können sie das Geld einbehalten. Die Vermieter sind dafür verantwortlich, dass Licht und Bremsen etc. funktionieren. Wenn sie Schäden an den Rädern verschweigen, haften sie laut Möller im Schadensfall.


  6. Man kann von mir *alles* leihen (sogar mein Auto) *außer* meinem Fahrrad, meiner Brille und meinem Computer. Diese Dinge sind einfach zu wichtig und zu persönlich als dass ich diese verleihe.

  7.   St--Pedali

    Toi, toi, toi – sehr charmante Idee, die ich gerne unterstütze. Und zwar in dem ich mich als erster Upperbike-Vermieter in Hamburg registriert habe. Was in der Eingabe-Maske fehlt, ist ein Tandem auszuwählen. Bitte nachholen, denn stelle ich auch noch mein Tandem zur Verfügung.
    http://st-pedali.blogspot.de/

 

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