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Spektakulärer Mountainbike-Ritt

 

Bekannt geworden ist Danny MacAskill vor fünf Jahren durch das Video Inspired Bicycles auf YouTube. In seinem neuen Video The Ridge zeigt sich der 28-jährige Bike-Trial-Profi erstmals im Film auf einem Mountainbike. Für die Tour hat sich der Schotte auf seiner Heimatinsel Isle of Skye den eindrucksvollen Cuillin Ridge ausgesucht und den Bergrücken, dessen Besteigung nur erfahrenen Bergsteigern empfohlen wird, mit dem Mountainbike befahren.

Entsprechend spektakulär ist die Tour. Das Video ist eine schöne Mischung aus tollen Landschaftsaufnahmen, ein bisschen Gruselschauer, wenn MacAskill entlang der senkrecht abfallenden Klippen fährt, und unglaublich präzisen Sprüngen, die bei ihm so einfach aussehen, dass es schon unverschämt ist. Anschauen lohnt sich!

13 Kommentare

  1.   Jürgen

    Bitte anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=R-wQTFF_l5M
    Liebes Velophil-Team,
    ich bin enttäsucht über die unkritsische Auswahl dieses (Werbe-)Betrags. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Ort keine Marketingplattform für einen österreichischen Soft-Getränkehersteller ist. Leider scheint hier die redaktionelle Arbeit nicht dem eigenen Anspruch gerecht zu werden…

    Ich zolle dem Protagonisten meine absoluten Respekt, aber der, mit dem vermeitlichen Finazier dieses Videos, einhergehende Druck vor immer noch spektakulärere Kulissen immer noch waghalsigere Stands zu generieren ist mitlerweile zu Knochenmühle verkommen.
    Die Marketingabteilung des Getränkehersteller spricht natürlich über Zwischen- oder Todesfälle, würde ja schlecht ins Image passen. Hierzu kann ich nur o.g. Doku empfehlen.
    Beste Grüße
    J.


  2. Jetzt hat der gute Danny was gelernt.
    Hätte er zu Anfang das Boot ein ganzes Stück weiter hoch gezogen, dann hätte er zum Schluss nicht so dumm dagesessen.
    Die Hebriden haben nämlich Ebbe und Flut.


  3. @Jürgen

    Danke für den Link.

    Neben einigen guten Beiträgen fällt hier auf velophil schon sehr ins Auge, wie andauernd versucht wird, Radfahren in die Extremsport-Adrenalin-Ecke zu drängen.
    Radfahren: Gefährlich. Gefährlich. Grusel. Grusel. Nur etwas für harte, todesmutige Männer.
    Ein bisschen davon färbt dann auch auf unsere mutigen Asfalt-Machos im Mischverkehr ab.

    Diesen Nur-etwas-für-Todesmutige-Flair des Urban-Cycling, für den Mischverkehr die Voraussetzung ist und wie er nicht nur hier auf velophil verbreitet wird, halte ich für mehr oder minder bewusst eingesetzt, um eine der ökonomischsten, ökologischsten, gesündesten, vernünftigsten und lustvollsten Arten der urbanen Mobilität, das Radfahren, in die „Bekloppten-Nische“ zu drängen.

    „Das Video ist eine schöne Mischung aus tollen Landschaftsaufnahmen, ein bisschen Gruselschauer, wenn MacAskill entlang der senkrecht abfallenden Klippen fährt, und unglaublich präzisen Sprüngen, die bei ihm so einfach aussehen, dass es schon unverschämt ist. Anschauen lohnt sich!“

    Weder sind die Sprünge einfach, noch ist das Gruseln grundlos. Der spielt für Geld mit seinem Leben.

    Trotz Nachrichtensperre bei Unglücken sind 6 Tote in Rote-Brause-Marketing Aktionen bekannt geworden.

    What is real cycling?

    It’s not about lycra. It’s not about racing, or saving the world, or crossing the Nullarbor Plain alone except for the film crew.

    It’s about the best way of commuting, shopping, sightseeing, socialising, partying, and generally just getting from A to B every day: by bike.

  4.   Captain Kirk

    So siehts aus, und weil Radfahren ja so furchtbar gefährlich ist, brauchen wir auch unbedingt Müllmannwesten für alle und eine Helmpflicht. Wenn dann alle Radfahrer wie Idioten aussehen will bestimmt wieder jeder Auto fahren.

  5.   figurenwerk-berlin

    Zitat kleiner Elch:
    „Weder sind die Sprünge einfach, noch ist das Gruseln grundlos.“

    Hat auch niemand behauptet.
    Radfahren wird hier in die „Extremsport-Adrenalin-Ecke“ gedrängt und führt zu Verhaltensänderungen bei „Asfalt-Machos“?
    Sowas fällt hier wohl nur einem auf, der die Gründe für KFZ-Unfälle wahrscheinlich auch in zuviel Formel1-Gucken, die für Schlägereien in zuviel Videospielkonsum und McDonalds-Werbung als Ursache für Fettleibigkeit sieht.
    Das Video ist große Klasse und unter BMX-Kids* sehr populär.

    * Das sind die, die mit ihren Halfpipe-Kunststücken den Radsport noch mehr in die siehe-oben-Ecke drängen.


  6. „unglaublich präzisen Sprüngen, die bei ihm so einfach AUSSEHEN“ – NICHT „sind“. Manchmal kann das aufmerksame Lesen eines Artikels durchaus einen Erkenntnisgewinn vermitteln ;-)

    Und was diese Art der – bewunderswerten – Fahrradbeherrschung mit dem Alltagsradfahren zu tun hat, erschließt sich mir so riichg gar nicht. Freund Danny würde hierzu vermutlich ein lapidares „bollocks“ einfallen (Entschuldigung).

  7.   kleinelch

    @ Icke Ducke ,
    schon okay. Never mind … (Sex Pistols).

    @ Andrea Reidl
    Ich bin Beschimpfungen gerade von oft recht einfach gestrickten Kommentatoren hier gewohnt. Das finde ich auch nicht schlimm. So ist Internet. Im Sinne eines offenen Forums und einer breiten Beteiligung sollten unabhängig von Begabung oder Manieren viele zu Wort kommen können.

    Es ist allerdings die Frage, ob auch noch die vulgärsten Beleidigungen hier ihren Platz haben müssen.

    @ figurprobleme berlin

    Sorry liebes BMX-Kid. Du hast völlig recht, lass dir von niemandem die weltberühmte McDonald-Diät ausreden, hörst du!
    „Dick? Wer ist hier dick? – Kräftig vielleicht. Aber nicht dick!“ (Obelix)


  8. Mal ehrlich, ich kann kein Übergewicht irgendwelcher „Extremsport-Adrenalin-Ecken“ in diesem Blog hier erkennen. Warum dann also diese Äußerung?

    Die Verbindung zwischen dem Video und dem Alltagsradfahren erschließt sich mir immer noch nicht. Ich hätte da gern weitere Ausführungen.

    Und Radfahren ist mehr als nur das, was Sie am Ende schreiben. Auch derart „Wahnsinnige“ wie Danny gehören dazu, ebenso wie die „Wahnsinnigen“, die sich beim Querfahren die Knochen (möglicherweise) kaputtmachen, die Rennradfahrer, die Genussradler, und die Alltagsradler und und und. Warum künstlich nur auf den Ihnen genehmen Begriff verengen?


  9. Ich bin spaßeshalber mal bis Anfang April im Blog zurückgegangen. Da fand ich EINEN (1!) Beitrag (über’s Handbike in den Bergen), den man mit viel Willen in die „Extremsportecke“ quetschen kann.

    Außerdem noch den hier: https://blog.zeit.de/fahrrad/2014/04/12/klein-aber-oho/

    über die Kiddies auf BMX-Bikes.

    Einen „andauernden Versuch“, Radfahren in die Extremsport-Ecke zu drängen, kann ich also beim besten Willen nicht feststellen.

  10.   Leverdörfler

    Moin!
    Nettes Filmchen. Hätte mir auch ohne den Radler gefallen.

    Ich selbst gehöre zur Fraktion der Helm- und Müllmannwestenträger und fahre bei jedem Wetter – darf mich also durchaus als Velophiler bezeichnen und bin Kummer gewohnt und sicher selbst kein Allesrichtigmacher.
    Und doch kann ich diese Mountainbiker nicht leiden. Denn wenn ich mal zu Fuss und mit Hund im Wald unterwegs bin, kommt es immer wieder zu ähnlichen Situationen:
    Ich höre hinter mir erst ein Rauschen, dann jemanden „Vorsicht!“ rufen. Dann bleiben eine oder zwei Sekunden, meinen Hund zu packen und mit ihm Ge einsam ins Unterholz zu springen. Sind wir zu langsam, werde ich auf das heftigste beschimpft… Platz machen, Hundevieh an die Leine, aufpassen… blah..

    Bin ich schnell genug mit dem Hund an der Hand neben dem Weg im Gebüsch, werde ich mit einem „Danke“ belohnt, während des Bikers Lenker wenige Zentimeter an meinem Schädel vorbei zischt. Das gibt dann den tollen Kick für alle – Nur dass die Biker das suchen, ich und Hund das Gegenteil.
    Diese Typen – weibliche und männliche – rasen gern in großen Gruppen durch den Wald. Das gibt dann den multiplen Kick, im Gebüsch in steter Gefahr einen Lenker, Knie oder Fahrrad mit dem eigenen Leib oder dem des Hundes abfangen zu dürfen.
    Es kotzt mich an – auf Wander(!)wegen erlebe ich das mindestens einmal in jeder Stunde.
    Nein, ich will hier kein Klein-Klein. Schön, wenn die Mountainbiker ihr Hobby lieben, gerne, wirklich. Aber ich habe ANGST um meine Knochen. Und das bei einer so friedlichen Tätigkeit, einem Waldspaziergang auf Wanderwegen.

    Bitte, Mountainbiker, denkt drüber nach.

    Freundschaft!

    Grüße aus Leverdorf!

 

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