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ADFC fordert: Mehr Fahrradexperten für Berlin

 
© Reidl
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Radfahren in Berlin ist einfacher und komfortabler als in Hamburg. Das fällt mir jedes Mal auf, wenn ich in der Hauptstadt unterwegs bin. Dort scheint es mittlerweile selbstverständlich zu sein, dass Radfahrer auf der Fahrbahn unterwegs sind. Es werden immer mehr  und weil sie auf der Straße fahren, sind sie auch schneller unterwegs.. Allein das macht Berlin jedoch noch nicht zur Fahrradstadt. Die Frage ist: Will die Verkehrsbehörde das überhaupt und kann sie das personell auch schaffen?

„Berlin wird nie eine reine Radfahrerstadt werden“, sagt Burkhard Horn, Leiter der Abteilung Verkehr im Berliner Senat. Berlin sei eine ÖPNV-Stadt und immer schon eine Fußgängerstadt gewesen, davon zeugten die breiten Boulevards. Die Zahlen geben ihm recht. Laut einer Haushaltsumfrage von 2013 erledigten 31 Prozent der Menschen ihre Wege zu Fuß, 27 Prozent nutzten den ÖPNV, 30 Prozent das Auto und 13 Prozent das Fahrrad.

Bis zum Jahr 2025 will Berlin allerdings seinen Radverkehr auf 18 bis 25 Prozent steigern. Das ist sportlich und erfordert eine intelligente Radinfrastruktur. Aus diesem Grund hat der Senat im März 2011 seine überarbeitete Radverkehrsstrategie vorgestellt. Es ist ein modernes Konzept, das alle wichtigen Aspekte berücksichtigt. Verschiedene Experten wie die Mitglieder des ADFC-Berlin haben es mitentwickelt. Mittlerweile ist der ADFC allerdings unzufrieden. Die Umsetzung dauert den Beteiligten zu lange.

„Uns fehlt der politische Druck, der politische Wille“, sagt Bernd Zanke, der verkehrspolitische Sprecher des Berliner ADFC Landesvorstands. Deshalb hat der Club im Sommer ein Umsetzungskonzept zur Berliner Radverkehrsstrategie verfasst. Ihr Titel: „Handeln statt Schönreden“. Ihre wichtigste Forderung: Mehr Personal.

Beim ersten Lesen klingen die Forderungen übertrieben: Kurzfristig, also bis 2017, sollen allein in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt mindestens zehn Vollzeitstellen entstehen. Außerdem sollen die Bezirke jeweils eine Vollzeitstelle bekommen, um die Radverkehrstrategie umzusetzen. Außerdem sollen weitere Vollzeitstellen in Form von Fahrradstaffeln in jeder Polizeiinspektion geschaffen werden.

Was auf den ersten Blick absurd viel klingt, ist im Gegenteil absurd wenig.  Allein die vom ADFC geforderten Ingenieurstellen in den Bezirken, wurden bereits 2011 in der Radverkehrsstrategie unter dem Punkt „Voraussetzungen für eine zügige Umsetzung“ als wichtiges Instrument erkannt. Dort heißt es explizit zur Personalausstattung in den Bezirken: „…In diesem Rahmen soll auch sichergestellt werden, dass die Belange des Radverkehrs durch mindestens eine Ingenieurstelle begleitet werden, die für die Belange der Radverkehrsförderung zuständig ist.“

„Bisher gibt es die geforderte Ingenieurstelle aber nur in einem Bezirk, in einem zweiten wird sie jetzt im November besetzt“, sagt Zanke. Die anderen sind immer noch offen. Dabei ist jeder Bezirk so groß wie eine mittlere deutsche Großstadt – hat also rund 300.000 Einwohner.

Dieser Zustand hat in Berlin seine Ursache unter anderem in dem enormen Sparprogramm des Landes. Laut einer Personalstatistik der Senatsverwaltung für Finanzen wurden von 1998 bis 2013 in den Bezirken die Zahl der Beschäftigen mehr als halbiert – von 54.608 auf 23.043. Jetzt hat Berlin das Sparprogramm beendet und stellt wieder Leute ein. Deshalb kommt die Forderung nach mehr Personal vom ADFC genau zum richtigen Zeitpunkt.

Immerhin gibt es seit 2003 den von der Senatsverwaltung eingerichteten Berliner FahrRat auch bezirkliche FahrRäte, in elf von zwölf Bezirken. In  den Gremien treffen sich zwei bis drei Mal im Jahr Vertreter von ADFC, VCD, BUND, dem Tiefbauamt,  Polizei, der unteren Straßenverkehrsbehörde und Politiker aller Parteien, um den Radverkehr in den Bezirken zu fördern. Die Arbeit ist ehrenamtlich. Die Mitglieder beraten den Verkehrsausschuss. „Im günstigsten Fall entwickelt der bezirkliche FahrRat ein eigenes Radverkehrskonzept für den Bezirk“, sagt Zanke, „dass dann vom Verkehrsausschuss und Bezirksparlament genehmigt werden muß.“

Um die Bezirke zu unterstützen, beauftragt die Senatsverwaltung Planungsbüros mit der Radverkehrsplanung. Ob oder was die Bezirke schlussendlich umsetzen, entscheiden sie allerdings selbst.

Da die Bezirke nicht dazu verpflichtet sind, bezirksübergreifend zu arbeiten, kann gute Radinfrastruktur abrupt an der Grenze zum nächsten Stadtteil enden, oder wird aufgrund mangelnder Kooperation gar nicht erst gebaut. Vor diesem Hintergrund ist es fast erstaunlich, dass doch so viel in Berlin für Radfahrer passiert.

13 Kommentare

  1.   kleinelch

    Oslo will auch seinen Radverkehr steigern. „Geht doch. Der Goldene Schnitt.“
    https://radverkehrhamburg.wordpress.com/

    Aber nicht durch das Rotkäppchenprinzip („Damit ich dich besser sehen kann!“)

    Auch nicht wie der ADFC durch Law and Order und Aufstockung der Fahrradjägerbrigade, die dann die 10jährigen auf die Fahrbahn scheucht, auf das sie als Poller gegen den Kfz-Verkehr funktionieren. (Ist das eigentlich eher Kinderarbeit oder sind das schon Kindersoldaten?)

    Alle großen europäischen Städte investieren in geschützte Radinfa. Die deutschen Städte werden international abgehängt. (Burckhardt Storck, Bundesgeschäftsfüjhrer des ADFC bei einer Tagung in Münster)

  2.   Sascha

    Ach ja, die leider übliche, ermüdende Propagandamasche ‚mal wieder. Jetzt aber ‚mal konkret: wo genau werden denn zehnjährige Kinder von Polizisten auf die Fahrbahn gescheucht? Wenn das so ein konkretes Schreckenszenario ist, dann findet man darüber doch bestimmt irgendwelche Berichte im Netz.

    Und wie ich Dir, hochverehrter Günther, schon mehrfach erklärt habe, wehrten sich wohl nur die wenigsten Radfahrer hierzulande dagegen, wenn plötzlich Kopenhagener Verhältnisse in unseren Innenstädten Einzug halten sollten. Aber die Erfahrung lehrt manche von uns (Du bist anscheinend das leuchtende Gegenbeispiel), dass man, wenn man sowas fordert, eben neben ein oder zwei Leuchtturmprojekten in der Mehrzahl die handtuchbreiten und hinter parkenden KFZ und Grünzeug versteckten Bordsteinradwege bekommt, auf denen dann die Leute zu Brei gefahren werden. Und dann habe ich zumindest doch lieber Radstreifen auf der Fahrbahn oder gar keine Radwege (auf denen ich mich, weil offensichtlich auch viele Radfahrer der Meinung sind, Radverkehr wäre gar kein richtiger Verkehr, auch noch ständig mit Geisterradlern herumschlagen darf – noch ein Problem mehr, welches man auf der Fahrbahn nicht hat).

    Ich sehe auch keine politische Partei, die derlei ändern würde, wenn sie denn das Sagen bekäme. Du etwa? Welche denn?

  3.   macbookmatthes

    Berlin hat keinen Plan für den Radverkehr,

    -das wäre nicht schlimm- schlimmer ist: Es will gar keinen Plan haben. Der Senator weiss ja nicht einmal wie hoch die Mittel im Haushalt für den Bau von Radwegen angesetzt sind. Siehe
    https://bikephreak.wordpress.com/2015/07/09/stadt-ohne-plan-ein-beispiel/

  4.   ac-biker

    Mehr Fahrradexperten für Berlin? – Ganz Deutschland braucht mehr Fahrradexperten!

    In der westdeutschen Grenzstadt wo ich derzeit lebe, kennen die Fachleute der städtischen Verwaltung noch nicht mal die Regelungen der „Empfehlung für Radverkehrsanlagen“ (ERA) geschweige denn die der Straßenverkehrsordnung (StVO) im Detail. Bei uns auf den Straßen findet man Radfahrstreifen die wie Schutzstreifen (Strichellinie) markiert wurden. Häufig werden Mindestmaße von Fahrbahnbreiten kombiniert. Bei zahlreichen Schutzstreifen fehlen die Sicherheitstrennstreifen zu Parkplätzen am Straßenrand. Dann wundert man sich das die Markierungen nicht funktionieren.

    Würden diese Regeln umgesetzt, wäre das Radfahren bedeutend sicherer. Der Gesamtverband der deutschen Versicherer (GDV) empfiehlt dieses Regelwerk (ERA) strikt einzuhalten.

  5.   kleinelch

    @Sascha
    So richtig abgewöhnen kannst du dir dein Getrolle nicht, oder? „hochverehrter Günther“? Du warst doch schon bei Kosenamen („Günni“).
    Das fand ich schöner.

    Deshalb:
    Lieber Muschi (darf ich doch sagen, oder?)

    Gerade du müsstest langsam wissen, das ich nicht einfach so Behauptungen aufstelle.

    „Ach ja, die leider übliche, ermüdende Propagandamasche ‘mal wieder. Jetzt aber ‘mal konkret: wo genau werden denn zehnjährige Kinder von Polizisten auf die Fahrbahn gescheucht? Wenn das so ein konkretes Schreckenszenario ist,“

    Also:
    „Polizei Köln
    POL-K: 130902-1- K/LEV „Rosenduft“ [= Rosen für Kfz-Fahrer] und „Gelbe Karte“ [= Fahrbahn für radelnde Kinder] für einen sicheren Schulweg
    02.09.2013 – 12:25
    ….
    Ein besonderes Augenmerk wird bei den Kontrollen auf Verkehrsteilnehmer gelegt,….
    Auch Jugendliche [gemeint sind Kinder, die Wortwahl „Jugendliche“ scheint immerhin eine gewisse Scham zu verraten], die mit Fahrrädern zur Schule fahren werden bei der diesjährigen Kampagne in den Fokus genommen. In dem Zusammenhang wird noch mal auf § 2 Absatz 5 der Straßenverkehrsordnung hingewiesen: Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen, ältere Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen. Auf zu Fuß Gehende ist besondere Rücksicht zu nehmen. Beim Überqueren einer Fahrbahn müssen die Kinder absteigen. Wenn kein generell benutzungspflichtiger Radweg (beschildert durch Verkehrszeichen) vorhanden ist, müssen ältere Kinder – sowie Erwachsene auch – die Fahrbahn nutzen……“

    Diese Aktion wurde von einem örtlichen Fahrradblogger Marke Gesetzestreuer Bürger zum Anlass genommen, die Polizei darauf hinzuweisen, nicht nur den 11- sondern unbedingt auch den 10-jährigen radelnden Kindern auf dem Schulweg aufzulauern und auf die Fahrbahn zu befördern.
    Das musst du aber selbst suchen. Auf Seiten, die Kindesmissbrauch fordern oder fördern, verlinke ich aus grundsätzlichen Erwägungen überhaupt gar nicht (Und nein, natürlich kein sexueller, nichtsdestotrotz ist das m.M.n. Kindesmissbrauch).

  6.   Sascha

    Hochverehrter Günther,

    Du solltest aufmerksamer lesen. Ich habe Dich nicht mit „Günni“ angesprochen. Und um Deine Frage zu beantworten: Du darfst mich gerne mit jeglichen Namen titulieren, die Dir in den Kram passen, ich bin da weitgehend schmerzfrei und stelle es Dir frei, Dich nach eigenen Kräften maximal selbst zu blamieren, wenn Du das denn unbedingt willst.

    Auch bei den angeblichen Belegen für Deine Angstpropaganda schaffst Du das ja ganz gut. Wir halten fest: erst behauptest Du, Polizisten scheuchten 10jährige (als Poller) auf die Fahrbahn, und wenn man dann nach Belegen für diese Aussage fragt, kommt nicht etwa ein Bericht über Polizisten, die genau das von Dir beschriebene tun, sondern der Verweis auf einen nicht näher genannten Blogger, der angeblich derlei gefordert hat. Analog dieser „Argumentation“ könnte man auch behaupten, die Bundespolizei erschieße mittlerweile Flüchtlinge, denn da findet sich bestimmt irgendwo in den Tiefen des Netzes auch irgendwo ein Blogger, der genau das gefordert hat. Und das reicht ja in kleinelchs Welt, um das als Faktum zu postulieren.

    Mit stets freundlichem Gruß,
    Sascha

  7.   kleinelch

    „Du solltest aufmerksamer lesen. Ich habe Dich nicht mit “Günni” angesprochen. “
    https://blog.zeit.de/fahrrad/2015/10/19/uberwintern-an-der-burowand/#comments
    -“Günni” kleinelchs Welt –

    Einer von uns beiden lügt.

    Und warum so verschnupft und förmlich? „Hochverehrter …“

    „Mausi“ hat dir anscheinend nicht gepasst, du wurdest plötzlich so förmlich. Ich wechsle daraufhin extra von „Mausi“ zu „Muschi“ und das ist nun auch wieder nicht recht? Du bist eine anspruchsvolle Beziehung.

    „…wenn man dann nach Belegen für diese Aussage fragt, kommt nicht etwa ein Bericht über Polizisten, die genau das von Dir beschriebene tun, sondern der Verweis auf einen nicht näher genannten Blogger, der angeblich derlei gefordert hat. “

    Muschi, sorry, aber du verstehst mal wieder nichts. Ich hatte aus einer Pressemitteilung der Kölner Polizei zitiert, die genau das Beschriebene tut.

    Und, nochmal sorry, die Fütterungszeit ist vorbei. Wir sind hier nicht alleine.

    Entschuldigung ans Forum.

  8.   Rayveness

    Ladys, könnt ihr nicht endlich mal eure Handynummern austauschen, euer infantiles Geschwätz nervt.

  9.   Sascha

    Hochverehrter Günther, ich bin natürlich gerne dazu bereit, mit Dir hier weiterzudiskutieren.

    Und ich werde mich dafür auch nicht bei diesem – wie Du es so schön bezeichnest – „Forum“ entschuldigen. Für die Richtigstellung von Falschaussagen muss man sich nämlich – im Gegensatz zu Herumtrollerei – nicht entschuldigen. Insofern war Deine Bitte um Entschuldigung zumindest konsequent und auch richtig.

    „Ich habe Dich nicht mit “Günni” angesprochen.“
    Das stimmt.
    „Einer von uns beiden lügt.“
    Auch das stimmt. Ich habe Dich nicht so angesprochen. Verstehst Du den Unterschied nicht? Nun ja, überraschen tut’s mich nicht wirklich.

    „Ich hatte aus einer Pressemitteilung der Kölner Polizei zitiert, die genau das Beschriebene tut.“
    Nein, auch das hattest Du nicht getan (soviel zur Frage, wer von uns beiden lügt). Du behauptest, Polizisten würden zehnjährige Kinder als Poller auf die Fahrbahn scheuchen. Und dann zitierst Du aus einer Polizeipressemeldung, die lediglich die StVO wiedergibt: „In dem Zusammenhang wird noch mal auf § 2 Absatz 5 der Straßenverkehrsordnung hingewiesen: Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen, ältere Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen.“

    Da Dir offensichtlich beim Verfassen dieses Kommentars klar war, dass dies als Beleg für Deine ursprüngliche These ein wenig arg schwach geklungen hätte, bringst Du dann zusätzlich noch einen namenlosen Blogger ins Spiel, der angeblich etwas gefordert hat. (Auch das wäre ja noch kein Beleg für Deine ursprünglich aufgestellte These, selbst wenn der namenlose Blogger auch noch Polizist wäre.) Aber nach zweimaligem hin und her kann man dann ja ‚mal so tun, als wäre die Argumentation eine ganz andere gewesen und schon die Polizeimeldung hätte irgendetwas von dem belegt, was Du vorher behauptet hast. Vielleicht fällt’s ja niemandem mehr auf…

    Und damit die Diskussion bloß möglichst schnell entgleist, bringst Du dann noch irgendwelche an den Haaren herbeigezogenen lustigen Spitznamen ins Spiel – vermutlich, um mich damit irgendwie zu provozieren. In Kombination mit den geworfenen Nebelkerzen ergibt dies ein recht stimmiges Bild.

    In der Hoffnung, Dir weitergeholfen zu haben, verbleibe ich mit stets freundlichem Gruß.
    Sascha

  10.   kleinelch

    „Radfahren in Berlin ist einfacher und komfortabler als in Hamburg. Das fällt mir jedes Mal auf, wenn ich in der Hauptstadt unterwegs bin.“ (Aus dem Artikel)

    Einfacher und komfortabler als in Hamburg. Ja, das ist ein echtes Qualitätsmerkmal. Ich mein, das muss man erstmal schaffen, radverkehrsmässig besser aufgestellt zu sein als Hamburg. Da hängt die Autorin die Meßlatte hoch.

    Nur, warum begreifen das die Berliner nicht? Warum muss das sture Pack durch Polizeisondereinheiten zu seinem Glück gezwungen werden?

    „Bei der Polizei Berlin ist für jede Polizeidirektion eine aus jeweils mindestens zehn Vollzeitkräften bestehende feste Sondereinheit „Fahrradstaffel“ einzurichten, die zu gleichen Anteilen Kontrollen des Radverkehrs zum Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer (z.B. bei falscher Fahrbahnnutzung oder Missachtung der Lichtsignalregelung)…“
    (Umsetzungsstrategie des ADFC Berlin)

    Jetzt sollen also nach dem Willen des ADFC Polizeisondereinheiten die Mischverkehrs-Verordnung des damaligen Verkehrsministers Wissmann, heute oberster Kfz-Lobbyist, gegen die Berliner Bevölkerung durchsetzen und alle Radfahrer, von 8-80, nee, von 10-80 vor die Kfz treiben.

    Radverkehrsstrategie im Autoland Deutschland.

    Mal ganz was Neues, dass eine Lobbygruppe den Polizeieinsatz gegen die von ihr doch eigentlich vertretene Bevölkerungsgruppe fordert. Was für eine abgeranzte Bande.

    Fahrradstadt, lieber ADFC, das geht so:

    „Wolters was surprisingly adamant in dismissing zhe notion that the police should target cyclists or pdestrians who violate traffic laws (with the exception of the requirement that cyclists have lights at night; the policfe do regard that as an important and well worth enforcing).
    „The target of the police is not to control cyclists and pedestrians,“ he said. „It is to control the most dangerous part, motorcar drivers.“
    (Der Leitende Polizeioffizier der Verkehrsabteilung Amsterdam, Jack Wolters im Gespräch mit dem amereikanischen Journalisten Jeff Mapes (Prdaling Revolution, S. 70-71)

 

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