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EU präsentiert maue Klimaschutz-Strategie

 

Na, da hatte ich mir mehr erhofft: Heute hat die EU ihre Klimaschutzstrategie für das Jahr 2050 vorgestellt – und zurecht sind Umweltschutzverbände unzufrieden: Die EU hat es verpasst, das EU-Klimaschutzziel von bisher 20 Prozent auf mindestens 30 Prozent Treibhausgasreduktionen bis 2020 anzuheben. Auch von Verbindlichkeit ist leider vorerst keine Rede. Erst im Jahr 2013 will EU-Energiekommissar Günther Oettinger den Mitgliedsstaaten  ein rechtsverbindliches CO2-Reduktionsziel vorschlagen – eventuell. Zwei weitere vergeudete Jahre …

2 Kommentare

  1.   humari

    Es gibt eine neue Onlinekampagne, die einen ganz anderen Aspekt der europäischen und deutschen Klimapolitik thematisiert. Sie macht darauf aufmerksam, dass es bei Klimaschutzprojekten immer wieder zur Verletzung fundamentaler Menschenrechte kommt. Da die internationalen Klimaverhandlungen, ebenso wie Verhandlungen auf europäischer Ebene die Menschenerchte nur unzureichend schützen fordert die Kampagnenpetition ein stäreres Engagement der Bundesregierung für die Menschenrechte im Klimaschutz.

    „FIAN Deutschland fordert von der Bundesregierung ein stärkeres Engagement für die Menschenrechte im Klimaschutz. Klimapolitik darf nicht zur Verletzung von Menschenrechten führen.

    Daher fordert FIAN von der Bundesregierung:

    1. rechtlich verbindlich festzuschreiben, dass die Menschenrechte bei der Durchführung von Klimaschutzmaßnahmen unbedingt respektiert werden müssen. Die lokale Bevölkerung muss in die Projektentwicklung eingebunden werden und die Respektierung ihrer Menschenrechte muss verbindlich von externen Gutachtern überprüft werden.

    2. dass sie sich für die Verankerung strikter Menschenrechtsklauseln für die Maßnahmen einsetzt, die in Zukunft durch den neuen Klimafonds finanziert werden sollen.

    Es geht also um einen besseren Menschenrechtsschutz, sowohl bei Klimaschutzprojekten zur Minderung des CO2-Ausstoßes, als auch bei der Finanzierung von Maßnahmen zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels.“

    Unterzeichnet die Online-Petition!
    http://www.klimaschutz-ist-menschenrecht.de/petition

    Sagt es Euren Freunden auf Facebook weiter!
    http://www.facebook.com/profile.php?id=100000815140610#!/klimaschutzistmenschenrecht

    Besucht den Klimaschutz-ist-Menschenecht Blog!
    http://www.klimaschutz-ist-menschenrecht.de/blog

  2.   DURABILIT

    ‚maue Klimaschutz-Strategie‘ Unternehmen verlangen nach mehr Einblick in den Kohlendioxidausstoß von Produkten, haben aber Schwierigkeiten, dies zu quantifizieren. Sie neigen dazu, die negativen Einflüsse der gesamten Lieferkette nicht in die Berechnungen einzubeziehen. Deshalb hat http://www.durabilit.de den weltweit einzigartigen DURABILIT Greener Network Calculator, einen CO2-Rechner, entwickelt. Der zeigt zum Beispiel die Verringerung von Kohlendioxidausstoß an, die durch den Kauf und Einsatz von gebrauchten Hardware anstatt neuer erreicht wird.

    Die Auswirkungen auf den Kohlenstoff-Fußabdruck des gesamten Lebenszyklus hängen von der Art des Produkts ab. Neuste Forschungen zeigen, dass eine geschlossene Lieferkette im Vergleich zu einer traditionellen Lieferkette die Emission um bis zu 50% verringert.

    Für Netzwerk Hardware sind die gesamten Kohlendioxidemissionen fast gleichmäßig zwischen Produktion und Nutzungsphase verteilt.

    Da sich Klimaschutz derzeit hauptsächlich auf die Verringerung des Energieverbrauchs oder auf das Nutzen alternativer Energiequellen konzentriert, werden die relativen Kohlendioxidemissionen der Lieferkette (Asien etc.) noch höher. Allerdings haben Gespräche mit Entscheidungsträgern gezeigt, dass es an Bewusstsein darüber mangelt.

 

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