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Andreas Grieß, Elbmelancholie

Wochenrückblick

Der Fluglärm, die Kleingärtner und „hella Aufregung“

Kaum war der Halbmarathon am vergangenen Wochenende mit seinen beiden Streckenrekorden vorbei, gab es helle Aufregung im Netz – oder sollte man schreiben "hella Aufregung"? Denn ein Facebook-Nutzer beschuldigte den Getränkehersteller und Namenssponsor, nach dem Lauf ungeöffnete Wasserflaschen einfach verschüttet zu haben. Das Unternehmen reagierte auf den Vorwurf: Die Flaschen seien nicht ungeöffnet gewesen, sondern vorgedreht - und müssten demnach entsorgt werden. Ob so viele Flaschen wirklich geöffnet werden müssen und ob es nicht sinnvollere Lösungen gibt, darüber ließe sich sicher weiter streiten. Weiter"Der Fluglärm, die Kleingärtner und „hella Aufregung“"

 
Andreas Grieß, Elbmelancholie

Wochenrückblick

Sommer mit Bodycams

An diesem Wochenende startete offiziell der Sommer. Dem Wetter hat diesbezüglich offenbar noch keiner Bescheid gesagt. Und nun werden die Tage tatsächlich, obwohl wir bislang kaum die Gelegenheit hatten zu Grillen, zu Baden und uns zu Sonnen, schon wieder kürzer. Ob uns der Sommer nun nach seinem offiziellen Start doch noch Spaß bringt? Hoffen wir es!

Am Wochenende hatten zumindest die Autofahrer wenig Spaß: Die Autobahn A7 wurde für Bauarbeiten vom Dreieck Hamburg-Nordwest bis zur Abfahrt Schnelsen in beide Richtungen gesperrt. Hinzu kamen einige Veranstaltungen, die am Sonntag die Straßen für sich zumindest zeitweilig in Beschlag nahmen. Zu nennen wäre hier vor allem die Fahrrad-Sternfahrt, die mit rund 30.000 Teilnehmern einen neuen Teilnehmerrekord vermeldete. Die Veranstaltung soll wie in den vergangenen Jahren auch unter anderen für eine bessere Stellung von Radfahrern im Straßenverkehr werben. Leider kam es am Sonntag auch zu Unfällen. Weiter"Sommer mit Bodycams"

 
Andreas Grieß, Elbmelancholie

Wochenrückblick

Chinesen im Hafen

Ein letztes Mal – vorerst – war der Fußball das Thema der Woche, denn unser Hamburger Dino hat sich am Montag noch einmal gerettet. Die meisten Hamburger Stadtteile jubelten überwiegend ausgelassen. Aus dem Spiel lässt sich übrigens viel lernen. Zunächst einmal heißt es nun aber Sommerpause – und dann wird wohl von der Champions League geträumt.

Kurz nachdem die neue Bundesligasaison startet, kommt, wie es nun aussieht,  ein echter Sport-Superstar nach Hamburg – wenn auch nicht zum HSV. Dirk Nowitzki​ wird bei der Basketball-Europameisterschaft antreten, wie er am Donnerstag bekannt gab. Aber nicht nur das, er wird aller Voraussicht nach auch beim Vorbereitungsturnier, dem Supercup vom 21.-23. August 2015, in Hamburg spielen. Das schreibt der Deutsche Basketball Bund. Weiter"Chinesen im Hafen"

 
Andreas Grieß, Elbmelancholie

Hamburger Wochenrückblick

Null Punkte in Wien, heldenhaft auf dem Platz

In dieser Woche wurden Helden geboren und Geschichte geschrieben. Doch zunächst drängt sich eine Frage auf: Womit füllen wir nur künftig den Wochenrückblick, wenn die Sommerpause im Fußball anbricht? Wobei: Neben einigen angekündigten anderen Sportereignissen werden sicher auch der HSV und der FC St. Pauli weiter Gesprächsstoff liefern. An diesem Wochenende jedenfalls gab es die beiden Finalspiele um den jeweiligen Klassenerhalt. Genug Stoff für ganze Bücher, aber brechen wir es auf das Wesentliche runter: Es ist noch nicht vorbei. Weiter"Null Punkte in Wien, heldenhaft auf dem Platz"

 
Andreas Grieß, Elbmelancholie

Wochenrückblick

Eine Stadt, viele Lager

Eine Woche der Streiks liegt hinter uns. Seit Freitag streiken die Erzieherinnen und Erzieher. Die ganze Woche schon setzten die Lokführer der GDL ihren Arbeitskampf fort. Das teilt Hamburg in zwei Lager: Klar, zum einen in diejenigen, die Verständnis für den erneuten Streik zeigen und andererseits diejenigen, die es nicht tun. Weiter"Eine Stadt, viele Lager"

 
Andreas Grieß, Elbmelancholie

Wochenrückblick

Krawall und Remidemmi

Man erkennt, dass man in Hamburg wohnt, wenn Familienangehörige am 30. April einem am Telefon Dinge sagen wie "Pass auf dich auf" oder "Halt dich von Krawallen fern". Für gewöhnlich denken diese Angehörigen irrtümlich wohl, dass man es am ersten Mai in ganz Hamburg mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen zu tun hat. Das ist natürlich mitnichten der Fall. Und doch: Wieder einmal konnte man im Anschluss an den Tag der Arbeit von Ausschreitungen lesen und hören. Weiter"Krawall und Remidemmi"

 
Andreas Grieß, Elbmelancholie

Wochenrückblick

Marathon, Brückenabriss, Bombenentschärfung

Diese Mal geschrieben von Ingo Henning.

Sonntag pünktlich um neun Uhr war es wieder so weit: Zum nunmehr 30. Mal wurde der Countdown zum Start des Hamburg Marathons heruntergezählt. 1985 von Wolfgang Kucklick in Leben gerufen, entwickelte sich der Marathon schnell zu einer festen Größe in Hamburger Kalender der Großveranstaltungen. Auch wir sind seit einigen Jahren in unterschiedlichen Funktionen immer dabei. Egal ob als Zuschauer, Streckenposten, Läufer oder wie an diesen Sonntag als Team-Elbmelancholie in der Staffel: Das Marathonfieber packt uns jedes Jahr aufs Neue. Weiter"Marathon, Brückenabriss, Bombenentschärfung"

 
Andreas Grieß, Elbmelancholie

Wochenrückblick

Mehr Flüchtlingsunterkünfte, guter Basketball, neue U-Bahn

Es gibt traurige Tage, auch in Hamburg. Der Dienstag war ein solcher, an dem zwei Meldungen aufhorchen ließen. Zunächst gab es in Wilhelmsburg an der Nelson-Mandela-Schule eine Messerstecherei unter jugendlichen Afghanen. Das Opfer erlag noch am Tatort den Verletzungen. Mehrere Mitschüler wurden Augenzeugen. Der Angreifer stellte sich der Polizei. Wieso es zum Streit kam, ist noch unklar.

Unklar sind bislang auch die genauen Hintergründe des Brandes am gleichen Tag in einer Flüchtlingsunterkunft in Hammerbrook. Untergebracht sind hier straffällig gewordene, unbegleitete Minderjährige. Wie die Polizei inzwischen mitteilte, gehe man von Brandstiftung aus. Ausdrücklich wurde jedoch betont, dass ein Anschlag von außen als unwahrscheinlich gelte. Demnach müsste ein Mitarbeiter oder einer der Bewohner für das Feuer verantwortlich sein. Im März gab es bereits einen Polizeieinsatz in der umstrittenen Unterkunft, da es zu einer Schlägerei gekommen war. Weiter"Mehr Flüchtlingsunterkünfte, guter Basketball, neue U-Bahn"

 
Andreas Grieß, Elbmelancholie

Wochenrückblick

Olympia, Referenden und .hamburg

Oha, was für eine stürmische Woche liegt hinter uns. Hoffentlich sind die Ostereier nicht weggeflogen und werden nun noch immer vergeblich gesucht. Auch in Hamburg hatte der Sturm Störungen verursacht, doch bei weiten nicht so starke, wie sie 2013 noch bei Xaver oder vor allem Christan zu spüren waren.

Frischer Wind weht in der Hamburger Politik. Die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen sind auf der Zielgeraden. Bald soll die neue Regierung stehen. Einigkeit herrscht wohl schon in Sachen Olympia-Referendum. Für dieses soll es eine Verfassungsänderung geben, war diese Woche zu lesen. Im Artikel 50 soll ein Extra-Artikel eingeführt werden. Sicher müsse vor allem sein, dass die Entscheidung des Volkes nicht noch einmal durch eine andere Volksinitiative geändert werden könne. Das Vorschlagsrecht für ein Referendum wie im Fall Olympia wird künftig beim Senat liegen. Die Bürgerschaft müsste den Vorschlag dann mit zwei Dritteln billigen, bevor er dem Volk zur Entscheidung vorgelegt werde. Weiter"Olympia, Referenden und .hamburg"

 
Andreas Grieß, Elbmelancholie

Wochenrückblick

Schlechte Fußballplätze, lästige Maulwürfe

Seit Mitte der Woche wehen in Hamburg wegen des Absturzes des Germanwings-Flugzeuges in Frankreich die Flaggen auf Halbmast. Das Thema inklusive seiner entsetzlichen Wendung am Donnerstag bestimmte die Medien, auch lokal. Wie die Geschehnisse zum Teil behandelt wurden – voreilig, spekulativ, reißerisch – stellt dabei jedoch kein Ruhmesblatt dar.

Doch richten wir den Blick auf das, was sonst noch in dieser Woche passiert ist und beschlossen wurde. Die SPD und die Grünen verhandeln weiter über die kommende Landesregierung. In Sachen Busbeschleunigung haben sie bereits vorab gemeinsam mit der Bürgerinitiative, die gegen das SPD-Projekt Unterschriften gesammelt hat, einen Kompromiss erarbeitet, der in der Bürgerschaft beschlossen wurde. Einen Volksentscheid wird es demnach vorerst nicht geben. Weiter"Schlechte Fußballplätze, lästige Maulwürfe"