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HSV Handball

Beschämend!

Die HSV-Handballer erhalten keine Lizenz für die kommende Bundesliga-Saison. Ein Debakel für eine Stadt, die sich eben noch bereit fühlte, Olympische Spiele auszurichten.
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Hamburger SV

Weiter so!

Bruno Labbadia bleibt ein weiteres Jahr Trainer beim HSV. Eine gute Entscheidung, die zeigt, dass der Verein aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat.  Weiter„Weiter so!“

 

Hamburger SV

Bloß nicht wieder eins drüberkriegen

Vor dem zweiten Spiel gegen den VfB Stuttgart wirkt der HSV bereits, als sei die Saison gelaufen. Dabei gibt es keinen Anlass, sich jetzt schon wegzuducken.

Eins ist nicht gleich vierunddreißig. Diese Formel ist, mathematisch betrachtet, so wahr, wie es wahr ist, dass in Hamburg häufiger Regen vom Himmel fällt als in der Sahara. Allerdings scheint das, was alle Welt als gegeben hinnimmt, nicht für den Hamburger SV zu gelten. Wie sonst sollte man sich erklären, dass bei dem Verein schon nach dem ersten Spieltag so viel Alarm ist wie vor dem 34. Spieltag, dem letzten einer Saison? Weiter„Bloß nicht wieder eins drüberkriegen“

 

HSV

Die Prügelknaben

Hohe Schulden, wenige Geldgeber: Für die kommende Saison muss der HSV auch seltsame Spieler verpflichten.

Wer es wirklich gut meint mit dem HSV und alle Entscheidungen unterstützt, die dieser Verein trifft, der könnte in diesen Tagen zu der Erkenntnis gelangen, die Welt habe sich gegen den Verein verschworen. Da gab es über Wochen Menschen, die nörgelten, weil der Club keine neuen Spieler holte. Dann kamen in den vergangenen Tagen endlich neue Spieler. Und auch über die nörgelten die Nörgler.

Woran das liegt?
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HSV

Mal wieder ein Tor schießen

Man muss in dieser Situation noch einmal an Peter Hermann erinnern. Der Mann war immerhin vor zwei Jahren als Co-Trainer von Jupp Heynckes Triple-Sieger mit dem FC Bayern geworden. Er kam zum HSV als neuer Co-Trainer von Neu-Trainer Peter Knäbel, vor gar nicht allzu langer Zeit (ist doch keine drei Wochen her, oder?). Er war einer der Hoffnungsträger (wenn man dieses Wort im Kontext mit dem HSV überhaupt noch verwenden darf). Die Mopo titelte „Alle lieben Peter Hermann“. Nun ist Peter Hermann wieder weg. Weiter„Mal wieder ein Tor schießen“

 

Hamburger SV

Heiko Westermann und die verfluchte Dialektik

Fußball ist, man glaubt es ja kaum, ein dialektisches Geschäft. So eindeutig das Ergebnis ist, so schwer ist es, eine Mannschaft zusammenzusetzen, die es möglichst oft ermöglicht, ein eindeutig gutes Ergebnis zu erspielen. In diesem Dilemma steckt gerade der HSV. Denn die dialektische Formel des HSV lässt sich ganz einfach an einem Spieler illustrieren:

Der HSV braucht in dieser Saison niemanden so sehr wie Heiko Westermann.

Der HSV braucht in der kommenden Saison niemanden so wenig wie Heiko Westermann. Weiter„Heiko Westermann und die verfluchte Dialektik“

 

Hamburger SV

Ab auf die Bank

Am vergangenen Wochenende spielte der HSV zum ersten Mal ohne Kapitän Rafael van der Vaart. Das sollte auch so bleiben

Eine neue Ära beginnt beim HSV. Mitten in der Saison. Zum ersten Mal seit Menschengedenken (vielleicht sogar noch länger) spielte Rafael van der Vaart am Wochenende beim 1 : 1 gegen Borussia Mönchengladbach keine Minute, obwohl er fit war. Von der Ersatzbank aus konnte er beobachten, wie seine Kollegen den Sieg erst unglücklich in der Nachspielzeit vergaben. Weiter„Ab auf die Bank“

 

Profivereine in Hamburg

Konsequent inkonsequent

Sportmannschaften, die erfolgreich sind, sind gewachsene Einheiten. In Hamburg trifft das auf kein Profiteam zu. Deshalb sind sie so schlecht.

Entscheidend is’ auf’m Platz«, sagte einst der Fußball-Weise Alfred Preißler. Und er hat natürlich recht: Von der Seitenlinie kann kein Funktionär oder Trainer den Ball oder Puck ins Tor schießen. Im modernen Hochleistungssport, in dem Teams so professionell wie Großunternehmen geführt werden, müsste Preißlers Weisheit dennoch erweitert werden: Genauso entscheidend wie auf’m Platz ist neben’m Platz. Denn nur wer neben’m Platz gut arbeitet, kann auf’m Platz siegen.

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HSV

Wer trainiert jetzt die Untrainierbaren?

Der HSV hat sich mit der Entlassung von Mirko Slomka selbst unter Druck gesetzt. Helfen kann nur noch einer: ein richtiger Konzepttrainer. Ein Kommentar.

Der HSV macht das, was der HSV immer macht, wenn der HSV nicht so spielt, wie es der HSV will: Er wirft seinen Trainer raus. Jetzt also Mirko Slomka. Der elfte Coach in zehn Jahren. „Wir können das nur bestätigen“, sagte Mediendirektor Jörn Wolf am Montagabend, als die Meldung schon längst über alle Kanäle verbreitet wurde. Nach sieben Monaten, einem katastrophalen Saisonende mit knapper Rettung in der Relegation und einem Saisonstart, der keine Besserung brachte, muss Slomka gehen. Darauf einigten sich die neuen Vereinsbosse bei einer Mammutsitzung in der HafenCity. Weiter„Wer trainiert jetzt die Untrainierbaren?“