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Ursprüngliche Kriegspläne für Irak enthüllt: Pentagon wollte das Land ab Dezember 2006 mit 5000 Truppen kontrollieren

 

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Wer sich über das Ausmass der Blauäugigkeit der amerikanischen Planungen für den Irak-Krieg informieren will, kann jetzt die Power-Point-Folien einsehen, die im CentCom (Central Command) der amerikanischen Streitkräfte für General Tommy Franks angefertigt wurden, damit dieser im August 2002 Präsident Bush briefen konnte.

Wie auf der obigen Grafik ersichtlich, sollte in Phase IVc („Transition“) 18 Monate nach der Inavasion ein nahezu völliger Rückzug der US-Truppen stattgefunden haben. Nur 5000 Soldaten (5K) wären dann noch im Irak.

Eine Website der George-Washington-Universität hat das Material zugänglich gemacht. Link hier.

Diese und andere hilfreiche Hinweise und aufsehenerregende Materialen (wie auch die schönen Elvis-Nixon-Fotos samt Briefverkehr zwischen König und Präsident) finden sich auf den Seiten des National Security Archive.


2 Kommentare

  1.   Tuotrams

    Da werden die Araber sich aber alle ärgern, hätten sie sich doch nur annährend zivilisiert verhalten wären die Amis so gut wie abgezogen.

    Die Neocons haben die Araber einfach masslos überschätzt.

  2.   Wachtmeister

    Die Pläne erinnern sehr an den deutschen Plan zur Befriedung Afghanistans. Zu wenig Soldaten und heilloser Idealismus bezüglich des Gegners und der örtlichen Bevölkerung.

    Immerhin war den USA klar, daß sie zumindest am Anfang kämpfen mussten. In Deutschland fehlt selbst diese Erkenntnis.

 

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