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1 Kommentar

  1.   iceman

    Es fällt schwer, in die selbe Kerbe zu schlagen wie die, die den Islam für nicht reformfähig halten.
    Alles ist reformfähig, letztlich entscheided der Mensch, aber nach bislang vorherrschendem Recht hat sich Kareem Amer des Hochverrats schuldig gemacht, siehe „Materialien zur Religionswissenschaft – Islam“ von Alois Payer:
    http://www.payer.de/islam/islam.htm

    Darin heisst es:
    „“Islam“ bedeutet Hingabe, Annahme, Übergabe, Unterwerfung.
    Ein Muslim, ein den Islam Ausübender, zu sein, bedeutet die Überantwortung der eigenen Person an den Willen des unbeschränkten göttlichen Herrschers, dessen Willen in allen Aspekten des Lebens man sich vorgenommen hat.
    Da der Wille Gottes in Gesetzen festgelegt ist, ist der Islam eine Gesetzesreligion.
    Diese Gesetze richten den Menschen nicht nur auf ein Jenseits aus, sondern sie gestalten das ganze Diesseits.
    Da Gott der Herrscher über alles ist, kennt der Islam auch keine Trennung von geistlich (Religion) und weltlich, er ist totalitär, die Totalität der menschlichen Wirklichkeit bestimmend.
    Deshalb kennt der Islam auch keine Trennung von Kirche und Staat, und es ist konsequent, dass der Islam in vielen Staaten Staatsreligion ist“.

    Vergessen werden sollte aber nicht, dass der Islam in der Türkei KEINE Staatsreligion ist, und das Christentum sich auch erst reformieren musste.
    Europa wurde über Jahrhunderte hinweg vom „Heiligen römischen Reich Deutscher Nation“ geprägt.
    Zwar gab es getrennte Gerichtsbarkeiten (im Falle der Kirche die Inquisition), aber keinen Einfluss der weltlichen Gerichtsbarkeit auf die kirchliche.
    Deshalb erklärt Payers Definition zwar gut, WARUM Amer nach geltendem Recht einsitzt, aber man sollte den gegebenen Zustand nicht als natürlich und unabänderlich akzeptieren.

 

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