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Iranischer Skandal: Macht ein offizieller Fragebogen sich über den Propheten lustig?

 

Aus dem Iran wird berichtet, Lehrern sei bei einem Examen ein Fragebogen vorgelegt worden, in dem sie lauter unziemliche Fragen zum Leben und zu den Gewohnheiten des Propheten beantworten sollten: Darunter (Multiple-Choice) Fragen danach, mit wieviel Fingern der Prophet zu essen pflegte, welche Haarfarbe er hatte und auf welcher Seite er zu schlafen pflegte.

Was ist das? Ein subversiver Scherz von anonymen Dadaisten in der iranischen Bürokratie? Eine weitere Dummheit des Präsidenten? Oder ein Versuch seiner Gegner, ihm zu schaden?

Die Sache schlägt offenbar schon Wellen bis ins Parlament und wird auch bereits mit der Karikaturenaffäre des letzten Jahres verglichen.
Ein Bericht des Guardian hier.

Und dies ist der umstrittene Fragebogen:
questions.gif

7 Kommentare

  1.   Wachtmeister

    Ich kenne sowas sonst nur von Salafisten. Mohammed wird dort in allem als Vorbild betrachtet, auch auf welcher Seite man beim Schlafen liegen soll, mit welchem Fuß man zuerst durch eine Tür schreitet oder wie man sich die Zähne putzt etc.

  2.   docaffi

    @ Herr Lau
    Lieber Herr Lau, ich kann mir nicht vorstellen, dass das enrst gemeint war. Die Fragen sind teilweise so witzig und absurd, dass bestimmt in der Prüfung die Leute gelacht haben müssen.
    Wo haben Sie das persische Orginal her? Ich wollte es paar iranischen Freunden zuschicken.
    Gruß

  3.   iceman

    @ docaffi
    Schon gesehen, subversive Dänen?
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24278/1.html

  4.   docaffi

    @iceman
    Ja, das kannte ich schon. Gut gemacht, oder?
    Leider hat man hier über die Studentenbewegungen kaum berichtet.

  5.   Joerg Lau

    @ Docaffi: Hier ist das Dokument: http://www.iranian.com/Anyway/2007/February/mohammad.html
    Gruesse, JL

  6.   docaffi

    @ JL
    Da werden viele was zum lachen haben!
    Vielen Dank!!

  7.   N. Neumann

    Der hier ist zwar schon ein bisschen älter, war aber auch sehr gut:

    >>“Die Führer des Regimes haben Castro eingeladen, den Islam anzunehmen. Im Lichte der letzten Stellungnahmen von Ayatollah Jannati […] dürfte der Brief an den kubanischen Führer ungefähr so gelautet haben:

    „Liebes Tier, verehrter Bruder Fidel Castro, der lange und ehrenvoll leben soll, in Befolgung unserer juristischen Pflicht, fordern wir das berühmte Tier auf, nicht länger auf dem Planeten Erde nur Futter zu kauen und die Ehre des Islam anzunehmen.

    Angesichts ihres Bartes haben wir glücklicherweise keine Probleme mit Ihrer Ehre und ihr Beitritt zum Islam wird leichter sein als der anderer Tiere. Es reicht wenn Sie statt dieser Kappe, Ihrer Armeeuniform und den Stiefeln, die Sie seit 70 Jahren tragen, eine Robe, einen Turban und Pantoffeln anziehen. Wenn Sie dann wie ein altgedienter Ayatollah aussehen, können die religiösen Seminare von Qom Ihnen den Titel Ayatollah Fidel Castro verleihen.<<

    http://www.memri.de/uebersetzungen_analysen/2005_04_OND/iran_castro_08_12_05.html

 

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