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Zentralrat der Muslime: Schwimm- und Sportunterricht ist notwendig

 

Aiman Mazyek, Generalsekretär der Zentralrats der Muslime, präzisiert die Aussagen des Sprechers des KRM im Gespräch mit der ZEIT folgendermassen:

„Ich bin überrascht über die Berichte, dass der Vorsitzende des ZMD
getrennten Sportunterricht einfordern würde. Das war nie der Standpunkt
des ZMD und auch nicht der des Vorsitzenden. Im KRM findet dies ebenso
keinen Widerklang. Es handelt sich hierbei um eine in der Hektik
entstandenen Aussage

Wir haben immer auf die Notwendigkeit des Schwimm- und Sportunterrichtes
hingewiesen. Sportbefähigung oder die Erlangung des Schwimmabzeichens
wird bei uns gross geschrieben.

Bei etwaigen Problemen sollten die Interessen der Eltern aber auch
berücksichtigt werden. Man sollte mit den Schulen und Eltern gemeinsam
nach pragmatischen Lösung suchen, dies gilt im Besonderen beim
Schwimmunterricht. Diese Methode hat sich im Laufe der
Jahre bewährt. Letzteres meinte sicherlich auch Dr. Köhler.“

17 Kommentare

  1.   Johannes Galt

    Das soll ein Dementi sein? Die Gegendarstellung widerspricht doch dem Vorwurf überhaupt nicht.

  2.   lebowski

    Jemand, der sich auch nur kurz mit den medialen Kommunikationsstrategien muslimischer Vertreter auseinandergesetzt, erkennt das Gelaber von Mazyek als das, was es ist: eine dreiste taqiyya-Lüge. Die haben tatsächlich immer dieselbe Masche:

    -natürlich sind wir für (oder gegen) x, aber man muss auch y berücksichtigen

    Immer erst die gemäßigte Position des Westens einnehmen, um dann hin zum eigenen Stanbpunkt zu relativieren

    Beispiele:
    -natürlich sind wir gegen Terrorismus, aber man muss auch die Unterdrückung der Muslime sehen
    – ich würde nie eine Frau zwingen, einen Schleier zu tragen, ich würde sie aber auch nicht zwingen, es nicht zu tun
    usw. usw.

    Die Taktik ist inzwischen so abgedroschen und doof, dass nur noch die ganz Blöden darauf hereinfallen. Aber die scheint es reichlich zu geben.

  3.   Freund der Gerechtigkeit new

    @ lebowski

    Gut, dass unsere Demokratie auch mit Leuten Ihres Schlages fertig wird.

  4.   Tuotrams

    @lebowski

    Wichtig wird es sein, die Kommunikation der Verbände mit ihren Mitgliedern zu überwachen.

    Viele Vertreter geben sich nämlich in der Tat äusserst weltlich/westlich und liberal solange sie diese Positionen nicht glaubwürdig gegenüber ihren eigenen Mitgliedern vertreten müssen.

  5.   natacha

    „Nicht also, sondern bei mir ist Ja Ja, und Nein ist Nein.“
    2. Korinther 17, nach Luther

    ~ ~ ~

    „Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.“
    Faust II, v. Goethe

    ~ ~ ~

    Oder, anders gesagt (auf gut deutsch…): Im deutschen Diskurs wird Klartext geschätzt!

    Die „medialen Kommunikationsstrategien“ muslimischer Funktionäre zerstören Vertrauen. Und das ganz ohne solche „taqiyya“-Mythen wie von lebowski.
    Aber :
    Ich glaube nicht mehr, daß das obige „non sequitur“ unabsichtlich war.
    Ich vertraue nicht mehr darauf, daß (Muslimbrüder-nahe) Funktionäre mit Worten wie „Gerechtigkeit“, „Integration“, „unschuldige Zivilisten“, „Religionsfreiheit“ etc. auch nur annähernd das meinen, was deren deutsche Wortbedeutung ist.
    Und – ich stelle entsetzt fest, daß ich bei Islam-Vertretern in Talkshows als besonders notiere, was ich bei sonstigen Diskussionsteilnehmern ganz selbstverständlich erwarte: inhaltliche Antworten, sachliche Gegenargumente, Faktentreue und selbstkritische Analysen.

    Gerade WIEDER AKTUELL und lesenswert:

    http://www.taz.de/pt/2004/05/07/a0159.1/text
    (Okay, es war nur Geschwafel.)

  6.   lebowski

    #3 Freund der Gerechtigkeit
    Auf welche Weise wird denn unsere Demokratie mit mir fertig?

  7.   lebowski

    #5 natacha
    Der Ausdruck „taqiyya“ (im Sinne von bewusster Täuschung) passt schon. Nehmen Sie die Aussage von Herrn Köhler vom Zentralrat der Muslime, dass man in Deutschland keinen Gottesstaat errichten will, und vergleichen Sie die mit der Aussage seines Vorgängers Elyas, dass es das Ziel sei, aus Deutschland einen islamischen Staat zu machen.
    Nach außen gibt man sich gerne gemäßigt mit Hilfe semantischer Tricks. Natürlich strebt der Zentralrat der Muslime ein Deutschland unter islamischer Herrschaft an. Ob das ganze jetzt Gottesstaat genannt wird oder „Islamischer Staat“ ist ein Unterschied, den man im Westen nicht wissen kann.

  8.   zahiruddin

    @ lebowski

    “ … erkennt das Gelaber von Mazyek als das, was es ist: eine dreiste taqiyya-Lüge“

    Dieser Vorwurf an Herrn Mazyek könnte hinsichtlich seines Wahrheitsgehalts auch gerichtlich geklärt werden. Ansonsten nennt man sowas auch Verleumdung oder öffentliche Herabwürdigung.

  9.   Johannes Galt

    @zahiruddin:
    Wo Islamisten die Argumente ausgehen, versuchen sie einzuschüchtern. Die Fachsprache hat dafür den Begriff „Lawfare“ geprägt.

  10.   zahiruddin

    @ Johannes Galt

    Ach, hören Sie mir doch auf mit den … isten.

 

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