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Der Bruder des Bombers

 

Liebe Mitblogger, bitte diesen Artikel lesen.
Ich bin besonders froh, dass wir ihn in der ZEIT haben. Das Beste, was zu 7/7 erschienen ist.
Man bekommt sehr tiefe Einblicke in die britische „Homegrown“-Szene.
khan-artikel.jpg
Mohammed Sidique Khan
Im Original war er in der exzellenten Zeitschrift Prospect (hier) zu lesen. Ich habe es den Kollegen von Magazin „Leben“ empfohlen, und sie haben ihn mit gewissen Kürzungen übersetzt.

0 Kommentare

  1.   Wachtmeister

    Die Biographie Khans widerlegt ein weiteres Mal die Thesen, daß Armut, daß die Interventionen im Irak oder Afghanistan oder daß die Politik Israels die Ursache islamischer Militanz seien.
    Khan war nicht arm, und er entschloß sich ausgerechnet Mitte der 90er zum Feind zu werden, als die NATO gerade die bosnischen Muslime vor den orthodoxen Serben retteten und die USA Israel unter Druck gesetzt hatten, der Gründung der Palästinensischen Autonomiebehörde zuzustimmen.

  2.   lebowski

    Der ganze Text ist ein Argument gegen muslimische Einwanderung!
    Echt deprimierend zu lesen, wie Leute die Konflikte von vor 1200 Jahren austragen.
    Im übrigen: Pakistan sollte doch eine Heimstatt für die indischen Muslime werden. Echt grandiose Leistung, das Land innerhalb von 50 Jahren in eine Hölle auf Erden (–> rote Moschee) zu verwandeln und dann ins Ausland zu verduften, um dort denselben Schaden nochmal anzurichten.
    Ich wünsche den Briten viel Spass beim Integrieren.

    Ils sont fous, ces musulmans!

  3.   Wachtmeister

    William S. Lind ist einer führenden amerikanischen Theoretiker in Fragen der irregulären Kriegführung. Er beschreibt sicherheitspolitische Relevanz der Einwanderung von Problemvölkern m.E. sehr treffend:

    http://www.amconmag.com/2004_11_22/cover.html

    „One important way in which centers of disorder will also act as sources of disorder will be by producing hordes of refugees and emigrants. It is natural to flee disorder. But as some European countries have already discovered, accepting refugees from centers of disorder imports disorder. Just as people from highly ordered cultures, such as Germans or Scandinavians, take order with them wherever they go, so people from disordered places are bearers of chaos. The ways of life necessary for survival in centers of disorder—lying, cheating, stealing, and killing—become habits, and they are not easily left behind…
    Because multiculturalism works against acculturation of immigrants, mass immigration from other cultures is a clear and present danger in a Fourth Generation world. When large numbers of immigrants retain a primary loyalty to their own cultures rather than to the American state, they provide an ideal base for Fourth Generation war.“

  4.   pluckerwanck

    Wobei ich behaupte, dass es die USA noch etwas einfacher haben, ihre muslimischen Einwanderer am Ende tatsächlich zu integrieren. Da die Anzahl von politischen Flüchtlingen bewuss niedrig gehalten wird, muss, wer dorthin geht, erstens so darum kämpfen, dass er überhaupt reingelassen wird (illegale Einwanderung ist für Menschen aus diesem Teil der Erde so gut wie unmöglich), zweitens weiß er, dass Besuche bzw. Rückkehr schon allein aufgrund der Entfernung sehr schwierig sind und drittens kennen die USA keine „Duldung“, d. h. einen „vorübergehenden“ Aufenthalt mit Beibehalten der bisherigen Identität und Perspektive – wer reinkommt, will tasächlich bewusstt Amerikander werden.

    Die Aussage von Butt: “Immer wenn ich nach Pakistan fuhr, wurde ich von den Menschen zurückgewiesen. Und wenn ich nach Grossbritannien zurückkam, hatte ich das Gefühl, dass ich nicht in die britische Gesellschaft passte. Sie dürfen nicht vergessen, dass viele Eltern das auch gar nicht wollten.” könnte von amerikanischen Migranten so gar nicht gemacht werden.

    M. E. ist es das Leben zwischen den Welten, bzw. die Entscheidung, aus wirtschaftlichen Gründen in ein Land zu gehen, dessen Lebensweise und Kultur man verachtet und ablehnt, das alles kaputt macht, die Zuwanderer und die Gesellschaft des aufnehmenden Landes.

  5.   Wachtmeister

    @pluckerwanck:

    Die USA haben vor allem nicht das Problem des Sozialstaats, der in den meisten Staaten Europas integrationshemmende traditionelle Einstellungen subventioniert. In Europa bekommt eine Familie, in der die Frau nicht arbeiten darf und statt dessen sechs ungebildete Kinder in die Welt setzt, Subventionen. In den USA nicht. Wo ist wohl der Anreiz stärker, sich um Bildung und Qualifikation zu kümmern und zu arbeiten? Muslime in den USA weisen bessere Sozialindikatoren auf als der Durchschnitt der Bevölkerung. In der EU bilden Muslime überall das Schlußlicht.
    Wo die USA übrigens versucht haben, Minderheiten mit Sozialprogrammen zu helfen, waren die Folgen katastrophal: Subventionen für alleinerziehende meist schwarze Mütter erzeugten „Welfare-Moms“ und vaterlose Familien mit kriminellen, weil falsch erzogenen Kindern. „Affirmative Action“ schaufelte zwar schwarze Studenten an die Unis, die aber unqualifiziert waren und massenhaft scheiterten und behaupten, es läge an Diskriminierung.
    Wer die Situation von Menschen gleich welchen Hintergrunds verbessern will, setzt sie am besten Situationen aus, die sie mit eigenem Leistungswillen, Verstand und eigener Verantwortung bewältigen können. Menschen, die nicht bereit sind diese Eigenschaften zu entwickeln, denen ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Das sind nur noch unmündige Leistungsempfänger, die unter keinen Bedingungen eine Zukunft hätten.

  6.   zensierter

    @Wachtmeister

    Clinton hat gehandelt. Der zentrale Satz im Artikel unten: „Damit will man auf höchstens zwei Kinder in den Gettos herunter.“ Wir sind dümmer. Wir fördern sogar dem moslemischen Geburtenjihad, und nähren so die Schlange an unserer Brust (Copyright: Oriana Fallaci)

    http://www.welt.de/welt_print/article892619/Nachwuchs_als_Einkommensquelle.html

    1996 leben 4,6 Prozent aller Amerikaner von Sozialhilfe (12,2 Millionen von 263 Millionen Einwohnern). Bis dahin gilt auch in den USA, dass Unterschichtfrauen nur über neue Babys dem Arbeitsmarkt ausweichen können. Deshalb stellen die Welfare-Familien bei knapp fünf Prozent der Gesamtbevölkerung fast zehn Prozent des Nachwuchses. Dessen männlicher Teil nun verübt fast 50 Prozent der jugendlichen Gewaltkriminalität. Um der Herr zu werden, verkündet Bill Clinton im Wahlkampf von 1992: „Wir machen Schluss mit der Sozialhilfe, wie wir sie kennen (we end welfare as we know it). Wir sagen zu den Hilfeempfängern: Ihr habt und ihr verdient die Möglichkeit, euch durch Ausbildung, Erziehung, medizinische Versorgung und öffentliche Kindererziehung zu befreien. Dann aber, soweit ihr dazu fähig seid, müsst ihr arbeiten. Denn Sozialhilfe dient als zweite Chance. Sie darf niemals zu einem Lebensstil werden.“

    Seit dem 1. Januar 1997 kann eine amerikanische Frau nicht mehr ein ganzes Leben lang auf die Mitbürger rechnen, sondern maximal – und auf Wunsch auch gestückelt – nur noch fünf Jahre. Damit will man auf höchstens zwei Kinder in den Gettos herunter. Sozialpolitiker der linken Clinton-Administration treten empört zurück. Armut sei farbig, weiblich und kindlich, und sie könnten nicht ertragen, diese „hilflosesten“ Mitglieder der Gesellschaft so erbarmungslos behandelt zu sehen. Zu ihrer eigenen Überraschung erweisen gerade sie sich als Rassisten. Denn die meisten schwarzen Mädchen, die bis dahin mit 13 Jahren schwanger werden, um als 14-jährige Mutter von Uncle Sam zu leben, sind keineswegs begriffsstutzig und hilflos. Umgehend verhüten sie und suchen Arbeit. Heute liegt die Kinderzahl pro Afroamerikanerin mit 2,0 Kindern (in Kalifornien 1,7) nur knapp über den 1,84 der US-Whites. Im Jahre 2005 leben unter nunmehr 298 Millionen Einwohnern nicht mehr 4,6, sondern nur noch 1,5 Prozent von Sozialhilfe (4,5 Millionen Menschen) – ein Rückgang um 67 Prozent in acht Jahren.

  7.   Chinese

    @Wachtmeister

    http://www.welt.de/welt_print/article892619/Nachwuchs_als_Einkommensquelle.html

    1996 leben 4,6 Prozent aller Amerikaner von Sozialhilfe (12,2 Millionen von 263 Millionen Einwohnern). Bis dahin gilt auch in den USA, dass Unterschichtfrauen nur über neue Babys dem Arbeitsmarkt ausweichen können. Deshalb stellen die Welfare-Familien bei knapp fünf Prozent der Gesamtbevölkerung fast zehn Prozent des Nachwuchses. Dessen männlicher Teil nun verübt fast 50 Prozent der jugendlichen Gewaltkriminalität. Um der Herr zu werden, verkündet Bill Clinton im Wahlkampf von 1992: „Wir machen Schluss mit der Sozialhilfe, wie wir sie kennen (we end welfare as we know it). Wir sagen zu den Hilfeempfängern: Ihr habt und ihr verdient die Möglichkeit, euch durch Ausbildung, Erziehung, medizinische Versorgung und öffentliche Kindererziehung zu befreien. Dann aber, soweit ihr dazu fähig seid, müsst ihr arbeiten. Denn Sozialhilfe dient als zweite Chance. Sie darf niemals zu einem Lebensstil werden.“

    Seit dem 1. Januar 1997 kann eine amerikanische Frau nicht mehr ein ganzes Leben lang auf die Mitbürger rechnen, sondern maximal – und auf Wunsch auch gestückelt – nur noch fünf Jahre. Damit will man auf höchstens zwei Kinder in den Gettos herunter. Sozialpolitiker der linken Clinton-Administration treten empört zurück. Armut sei farbig, weiblich und kindlich, und sie könnten nicht ertragen, diese „hilflosesten“ Mitglieder der Gesellschaft so erbarmungslos behandelt zu sehen. Zu ihrer eigenen Überraschung erweisen gerade sie sich als Rassisten. Denn die meisten schwarzen Mädchen, die bis dahin mit 13 Jahren schwanger werden, um als 14-jährige Mutter von Uncle Sam zu leben, sind keineswegs begriffsstutzig und hilflos. Umgehend verhüten sie und suchen Arbeit. Heute liegt die Kinderzahl pro Afroamerikanerin mit 2,0 Kindern (in Kalifornien 1,7) nur knapp über den 1,84 der US-Whites. Im Jahre 2005 leben unter nunmehr 298 Millionen Einwohnern nicht mehr 4,6, sondern nur noch 1,5 Prozent von Sozialhilfe (4,5 Millionen Menschen) – ein Rückgang um 67 Prozent in acht Jahren.

  8.   Wachtmeister

    @Chinese:
    Danke für die Zahlen! Sie zeigen einmal mehr, was möglich ist, wenn man Menschen nicht durch den Sozialstaat entmündigt.

  9.   Riccardo

    @Chinese

    Ein schöner Text, den Sie uns hier vorführen. Leider hat er nur einen theoretischen Wert, denn Sie werden trotz der beindruckenden Zahlen und Fakten in diesem Land niemals eine größere politische Gruppe finden, die ähnliche Maßnahmen wie in den USA auch nur annähernd befürwortet.
    Vielleicht kommt ja irgendwann der Tag, an dem die Leute nicht mehr mitmachen, die diesen Wahnsinn bezahlen müssen.

  10.   Wachtmeister

    @Riccardo:
    Wer ist John Galt?

 

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