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Wie Amerika China, Deutschland, Japan und Grossbritannien schluckt

 

Diese Karte zeigt, wie die nächstgrößten Volkswirtschaften nach den USA in die Karte der USA passen würden, ihrem Bruttoinlandsprodukt entsprechend.

gdp_map_tjic.jpg

China’s GDP equals that of California, Oregon, Washington State and Nevada – oh, and Alaska and Hawaii
• The UK’s GDP compares to that of New York State, New Jersey, Pennsylvania, Delaware, Maryland and (apparently) Washington DC
• Good ol’ Deutschland’s GDP is as big as that of Florida, Georgia, Alabama, Mississippi, Louisiana, Arkansas, Tennessee, Kentucky, North Carolina, South Carolina, Virginia and West Virginia.
• Japan gobbles up all the remaining states, being all of New England, the Midwest and the West (minus the ‘Chinese’ coastal states and Nevada)

Dank an Strange Maps.

0 Kommentare

  1.   AM

    Was wollen sie uns damit sagen? Ich habe das jetzt schon öfter gesehen, u.a. bei der Achse des Guten. Nur die Botschaft bleibt mir rätselhaft. Vielleicht will man damit ausdrücken, dass sich der Rest der Welt schämen und den Mund halten soll? Haben Sie auch ein Bild, bei dem Sie die Bevölkerung der G8-Staaten von China schlucken lassen? Wäre bestimmt auch sexy! Oder den Konsum von Weinbergschnecken von Frankreich?


  2. @ AM: Niemand soll sich schämen meinetwegen. Umgekehrt: Ein gewisser antiamerikanischer Affekt erklärt sich so auf eine ziemlich banale Weise, oder?

  3.   AM

    „Ein gewisser antiamerikanischer Affekt erklärt sich so auf eine ziemlich banale Weise, oder?“
    Wie das?

  4.   iceman

    Japan ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Homogenität in Verbindung mit allgemein hoher Bildungsethik immer auszahlen.
    Homogenität kann man sich unter Umständen innerhalb einer ethnisch gemischten Gesellschaft vorstellen, aber es ist schwieriger, und auf ganz wichtig ist, dass es zwischen den gesellschaftlichen Gruppen genügend verbindende Elemente gibt.
    Diese künstlich herzustellen (oder sogar herbeireden zu wollen) ist nicht möglich.
    Noch vor China besitzt Japan die grössten Devisenreserven weltweit (bei einem Zehntel der chinesischen Bevölkerung).
    Die Alterung der Gesellschaft (Kinderquote 1,3) werden die Japaner aus eigener Kraft bewältigen können – mittels Gemeinsinn und Erspartem.
    Die Chinesen werden ökonomisch stabil bleiben, allerdings werden sie ihre angesparten Reserven wieder verlieren, durch die dringend benötigten Investitionen in Umwelt und Sozialprogramme.
    Die bisherige Art des Wirtschaftens (reiner Raubtierkapitalismus) war nur das Schwungrad, mit dem Dynamiken in Gang gesetzt wurden.
    So gesehen kann man die Millionen Wanderarbeiter mit den Toten auf dem „langen Marsch“ vergleichen.
    Die Chinesen wissen was sie tun, sie haben einen Plan, und sie werden eine grossartige Blüte erleben.
    Die bitter nötigen Investitionen – speziell in die Umwelt – werden die Amerikaner vermutlich sehr stark belasten, weil China gezwungen sein wird, seine amerikanischen Einlagen sukzessive abzubauen (irgendwo muss das Geld ja herkommen).
    Die Linken haben den USA schon oft den Untergang prophezeit, aber dieses Mal wird es für die Amis wirklich hart werden.
    Aber auch nur für eine überschaubare Zeit, da sich rein monetäre Probleme immer bewältigen lassen.
    Gute Produktionsstandorte gehen schliesslich nicht verloren, und sie haben eine gesunde Kinderquote mit relativ guten Sozial- und Bildungsprognosen.
    Das Problem der Devisenentwicklung wird prägnant dargestellt in einem Schaubild bei ´Newropeans Magazine´:
    http://www.newropeans-magazine.org/index.php?option=com_content&task=view&id=5454&Itemid=270

    Die Situation zwischen USA und China erinnert ein wenig an die Art, wie die Chinesen vor Jahrhunderten mit den Mongolen fertig geworden sind.
    Zuerst haben sie den Mongos über einen sehr langen Zeitraum „Schutzgeld“ entrichtet, dann aber ökonomisch von Innen ausgehöhlt (vor allem über die Anpachtung und Kontrolle der Verkehrs- und Handelswege, aber auch über die Besetzung von Verwaltungsstellen) und unterworfen.
    Aber die Amerikaner sind keine Mongolen, sie werden notfalls protektionistisch reagieren, und sie sind im Kern gesund.

    Interessanter als die auf dem Schaubild dargestellten Gesamt-BIPs eines Landes sind übrigens die Daten pro Kopf (vor allem betreffs BIP, Bildungskoeffizienten und Kinderquoten).
    Eigentlich sollte man ein Schaubild entwerfen, auf dem man lauter kleinere oder grössere Amerikas nebeneinander sieht – die Grösse abhängig vom Erfolg pro Kopf!
    Nur dadurch ist ein Systemvergleich möglich.
    Da lägen die Skandinavier dann auf allen Feldern vorne, und die OECD liefert dazu genügend Datenmaterial.

    Wenn die USA ihre absehbare Krise erleben – und die wird einige Jahre anhalten -, werden wir Deutschen in Mitleidenschaft gezogen.
    Zwar liegt der Anteil der Export-Überschüsse nach USA/Kanada nur bei etwas über einem Viertel dessen, was die Deutschen mit der EU an Handelsüberschüssen erwirtschaften, aber trotzdem wird sich das als schwere Belastung erweisen.
    Deutschlands Interesse als Exportnation liegt natürlich darin, sich nicht zu abhängig zu machen von den USA, deshalb sucht man schon seit längerem nach ergänzenden Handelspartnern.
    Ohne Zweifel ist das auch ein Grund dafür, warum deutsche Politiker einen EU-Beitritt der Türkei befürworten.
    Man will sich breiter aufstellen, und aus dieser Perspektive scheint ein Beitritt der Türken zunächst sinnvoll.
    Allerdings werden hier langfristig wirkende, nicht ökonomische, als quasi „sozio-kulturelle“ Faktoren vergessen.

    Die grosse, alles überlagernde Gefahr für die kommende deutsche Generation liegt nicht in der negativen Entwicklung der USA, auch nicht in einem Mangel an guter vorhandener „Hardware“, also der Infrastruktur oder der Industrielandschaft.
    Sie liegt ganz klar in der „Software“, also in den Köpfen, und so langsam wird das auch endlich auch von Ökonomen kapiert, die bis noch vor wenigen Jahren nur finanz- oder personalkostentechnisch gedacht haben.
    Stichwort Bildung!
    Bislang kannten wir nur das Wort „Pillenknick“, nach dem PISA-Schock machte auch das Wort der Bildungskatastrophe die Runde.
    Ich bin mir sicher, dass wir in einigen Jahren das Wort BILDUNGSKNICK kennen werden – denn dieser Begriff liegt nahe angesichts eines dramatischen Abfalls an höher qualifizierten Facharbeitern und Akademikern.
    Diese Entwicklung ist jetzt schon absehbar (d.h. vielerortens optisch sichtbar) und es scheint, als wäre nach der kürzlichen Einführung des Erziehungsgeldes ein „Loch aufgegangen“.
    Das ganze Ausmass des Dramas wird uns schlagartig bewusst werden, wenn die jetzigen Mittfuffziger, unsere Orthopäden und Ingenieure, uns nicht mehr zur Verfügung stehen werden, weil sie in Rente sind, und an anderer Stelle immer mehr Geringqualifizierte auftauchen – in zehn Jahren wird es ganz hart werden!

    Zahlen zu Kinderquoten (vor allem vor dem Hintergrund der elterlichen Bildung) gab es bislang keine, sie werden aber jetzt eingeführt (siehe Artikel von Björn Schwentker), die nötigen Gesetze wurden nach grossem politischen Widerstand (!?!) endlich verabschiedet.
    In zwei, drei Jahren wissen wir bedeutend mehr, und dann ist es vorbei mit der medialen Täuschung und Verharmlosung.
    Soll dann nur niemand sagen, er hätte es nicht gewusst!
    Seit einiger Zeit wird schon die Hoffnung auf qualifiziertere Einwanderer geäussert.
    Aber die werden wir nicht kriegen.
    Die osteuropäischen Länder haben ebenso geringe Kinderquoten wie wir Deutschen, und werden sich hüten, uns ihre Fachkräfte zu überlassen, zumal diese Länder bis dahin auch ökonomisch besser entwickelt sein werden.
    Festzustellen ist hierbei, dass wir Deutschen bereits von den bislang abgewanderten (qualifizierten) Osteuropäern nur einen kleinen Bruchteil abbekommen haben (800.000 von 20 Millionen).
    Einwanderer aus ferneren Regionen werden sich ohnehin nicht melden, weil Ausländer hierzulande – nicht zu Unrecht – ein mieses Image haben, und Einwanderer deshalb nicht gerne gesehen werden.
    Mit zunehmender Dramatik der Lage wird sich diese negative Einstellung natürlich weiter verschärfen.
    Nicht zuletzt sprechen wir kein Englisch, andere haben da einen klaren Vorteil, und das wird so bleiben.
    Bereits jetzt besteht die Hälfte der Mediziner aus Einwanderern (muslimische Ärzte bilden da eine kleine Minderheit, der Anteil der Deutschen ist 4 Mal höher!).

    Zu vermuten ist, dass deutsche Politiker – die Leute ohne Plan – den Akademikermangel aus türkischen Beständen abdecken werden.
    Die Argumente kann man sich schon denken:
    Das Image unserer türkischen „Neubürger“ würde dadurch aufgewertet, und die wirtschaftlichen Kontakte zur Türkei könnten intensiviert werden.
    Was die Leute ohne Plan dabei übersehen ist der Plan, den die türkische Regierung hat – und da läuft alles nach Wunsch.
    Die werden sehr gerne bereit sein, unseren Bedarf abzudecken, selbst wenn dies kurzfristig zulasten der eigenen Entwicklung ginge.
    Wenn wir Deutschen tatsächlich in diese Falle tappen – und das steht zu vermuten – dann wird sich Deutschland ohne jeden Zweifel zu einem Brückenkopf der „offen neoimperialistischen Türkei“ (Sloterdijk) entwickeln.
    Man sollte den selben Fehler nicht zweimal machen!
    Wir wissen genug über das unglaubliche kultur-religiös-nationale Beharrungsvermögen der zugewanderten Türken, und es ist offensichtlich, mit welcher Anstrengung die Islamverbände (und eine Vielzahl unsichtbarer Imame) segregative Strukturen verteidigen.
    Fazit:
    Wir sollten aufhören über Auswanderung nachzudenken (denn andere Länder haben ähnliche Probleme mit der Islamisierung), und wir sollten aufhören, uns nichts mehr zuzutrauen.
    Die Deutschen sind weder unfruchtbar geworden, noch gibt es ein höheres moralisches Gebot, dass uns zwingt Leute aufzunehmen, die wir eingentlich nicht haben wollen – weil sie versuchen uns zu okkupieren.
    Wir müssen endlich den Arsch zusammenkneifen und anfangen, unsere hausgemachten Probleme selbst zu lösen, und sei es um den Preis weiterer sozialer Verwerfungen am Arbeitsmarkt, oder um den Preis, dass zwei oder drei Rentnergenerationen unter sehr prekären Verhältnissen leben werden.
    Unsere Vorfahren hatten es mit Sicherheit auch nicht leicht, und wir sollten nicht alles abschenken, was sie uns hinterlassen haben.

  5.   pluckerwanck

    Anscheinend suchen die türkischen Verbände unbedingt einen Anlass, den Integrationsgipfel hinzuschmeißen, s.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,493602,00.html

    Erpressung, Ultimatum, und Stilisierung zum Opfer, alles wie gehabt. Zitat: „Die Kritik der Verbände richtet sich vor allem gegen die Regelungen zum Nachzug ausländischer Ehepartner, die künftig mindestens 18 Jahre alt sein müssen: „Wenn Helga und Horst ihren Partner herholen dürfen, warum dann nicht auch Ahmed und Aische?“, fragte Kolat. “

    Und obendrein noch ein bisschen Basar: Zitat: „Dass das Gesetz formal bereits in trockenen Tüchern ist, hindert die Verbände nicht: „In der Demokratie ist alles möglich“, sagte Kolat.“

    Ich nenne das würdelos.

  6.   Riccardo

    @pluckerwanck: Wer hört denn da überhaupt noch hin. Diese ganze Veranstaltung ist doch ohnehin eine Lachnummer.

  7.   verquer

    @iceman,
    ich sehe in Deutschland langfristig (?) eine Entwicklung kommen, in deren Verlauf gewisse Gesetze verschärft und Praktiken verboten und verfolgt werden. Man wird im Zuge eines erklärten Notstands das Thema Abtreibung in den Blick nehmen. Derzeit geht man von einem Verlust von ca. 250.000 (gesunden) Menschenleben p.a. aus.

    Begründet werden wird das nicht etwa mit einer Moral oder Ethik, sondern mit dem Erhalt des ganzen Volkes und seinem Überleben. Ähnliches wird in ganz Europa so kommen.

    Als Antwort auf die Geburtenwaffe der islamischen Zuwanderung in die Sozialsysteme. Was heute als unwahrscheinlich erscheint, wird morgen Realität.

  8.   Sebastian Dietrich R.

    @Riccardo

    Manche radikale Deutsche die nach „Waffen“ für ihren gesellschaftsoppositionellen Kampf suchen hören da noch gern hin.

  9.   AM

    @ verquer
    Ein Abtreibungsverbot zur Verteidigung der westlichen Freizügigkeit gegen den Islam? Noch besser: man verurteilt die liberalen Vordenker (Leon, Henryk, Christopher, Hirsi,…) zur Gründung einer Familie. Wenn sie die Auflage nicht erfüllen, werden sie zwangsverheiratet!!!! Das alles natürlich nicht aus unerträglichem religiösem Fundamentalismus, sondern aus Notwendigkeit. Da kichert der Zyniker.

  10.   verquer

    AM,
    wer mißverstehen will, wird es immer tun. Kein Problem damit.
    Ich sehe nur etwas kommen, was sehr gut und einsichtig begründet sein wird. Fern jeder religiösen Empfindung. Und sogar ohne jede Rücksicht darauf.

    Wie auch sonst diverse Freiheiten und Grundrechte im langfristigen Interesse des Volkes und seiner Freiheit vorübergehend eingeschränkt sein werden. Es wird Teil einer Auseinandersetzung mit Terror und ungebetenen/aufdringlichen Zuwanderern sein. Eine Art kontrollierter Bürgerkrieg zur Verhinderung von Schlimmerem.

    Ich hoffe nur, daß ich es nicht mehr erleben muß. Alles eine Frage der Zeit.

 

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