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Beim Barte des Propheten

 

Es ist in den letzten Tagen viel über das tiefe Schwarz des Bin Laden’schen Bartes spekuliert worden, das an Stelle der ehrwürdigen grauen Strähnen getreten ist. osamabart.jpg

Hier ist die Auflösung:
osamajustformen.jpg

Dank an Andrew Sullivan.

0 Kommentare

  1.   mathilde

    welcher designer ihn wohl beraten hat zu seinem neuen auftreten: optisch & argumentativ (kjoto..).
    ob demnaechst regenerative sprengstoffanschlaege zu erwarten sind ?

  2.   Joerg Lau

    @Mathilde: „Nachhaltige Märtyreroptionen“ müßte das wohl heissen.

  3.   Rafael

    Schauen Sie sich mal den smarten jungen Mann einen Beitrag unter diesem an. Fällt Ihnen was auf? Farbwahl, Schnitt, Kopfwindel, Bartfarbe etc…

    Das ist corporate identity!

  4.   Och

    Ich halte es für völlig ausgeschlossen, dass BinLaden noch lebt.

  5.   tati

    @Och

    #Ich halte es für völlig ausgeschlossen, dass BinLaden noch lebt.#

    Wieso?

  6.   Wachtmeister

    Es ist ja sehr wohltuend, dass 9/11 hier nicht mit Bildern erfolgreicher feindlicher Operationen (=zerstörtes WTC), sondern mit Hohn und Spott über den Gegner gedacht wird.

    Dennoch denke ich, dass dieser Jahrestag auch geeignet ist, um eine Bilanz der deutschen Politik seit diesem Datum zu ziehen.

    Ich möchten auf den Blog eines Bekannten verweisen, der als ehemaliger Soldat die strategischen Defizite deutscher Politik nach dem 11. September „an der Front“ erlebt hat:
    http://sipol.forschungsgruppe-sicherheit.org/2007/09/11/deutschland-und-911.aspx

  7.   AM

    @ Wachtmeister
    Die Forderung nach einem Dialog mit den Taliban ist auch in der Giftliste Ihres Bekannten. Heute hat TK die Forderung aufgegriffen, für die Kurt Beck Prügel eingesteckt hat. Sie werden nicht glauben, wer TK ist: Tom Königs. Ob man ihn deswegen auch so lächerlich machen wird?

  8.   Och

    Hallo tati.
    Gegen die Realität kann ich natürlich auch nicht an. Aber Bin Laden war doch sehr nierenkrank. Also ein Leben als „offener Flüchtling“ ist damit doch nicht zu schaffen.
    Wenn er also tot wäre, so gäbe es doch nur einen Grund, Ihn weiter am Leben zu lassen: Nur Bin Laden wußte, wer die Auftraggeber waren und er hat es niemandem mehr sagen können.
    Er hat doch gesagt „Ich war es nicht“, oder bin ich da falsch informiert?

  9.   FGS-SiPol

    @AM
    Erlauben Sie mir, direkt zu antworten.

    Dialog mit Paschtunen ist unausweichlich. Diese sind die stärkste Gruppe in Afghanistan, und ohne ihre Einbindung kann es kein stabiles Afghanistan geben.

    Ich kritisierte lediglich die These der „moderaten Taliban“. Diese sind gegenwärtig nicht erkennbar. Allerdings haben die Taliban sich Ende 2001 als durchaus verhandlungsbereit bzw. „moderat“ gezeigt: Sie haben nach Verhandlungen zu Tausenden kapituliert und Städte wie Kundus aufgegeben, weil eine Fortsetzung des Kampfes für sie aussichtslos gewesen wäre. Verhandlungen dieser Art sind jederzeit wieder denkbar, allerdings müsste man dazu erst die notwendigen Voraussetzungen in Form von Druck auf die Taliban schaffen.

    Mittelfristig wäre durchaus denkbar, dass die Taliban im Gegenzug für Garantien, eine Präsenz internationaler Terroristen zu unterbinden, in die afghanische Regierung eingebunden würden. Wobei unklar ist, wie solche Garantien aussehen könnten. Auch nach einem Abschluß von Verhandlungen müssten die Taliban weiterhin mit militärischen Aktionen zu rechnen haben, wenn das Ergebnis von Verhandlungen Gültigkeit behalten soll.

    Derzeit geht die Diskussion aber in eine andere Richtung: Die Taliban nehmen sich (zurecht) als die Seite wahr, die Forderungen in Verhandlungen stellt. Unter diesen Bedingungen sind deutsche Interessen in Afghanistan (d.h. Unterbindung terroristischer Aktivität) nicht zu verwirklichen. Zunächst müssen die Taliban wieder in eine Position der Schwäche gebracht werden. Die derzeitge Rückzugsdiskussion trägt jedoch nicht dazu bei, diese Situation zu schaffen. Je mehr wir über Rückzug diskutieren, desto stärker fühlen sich die Taliban, und desto weniger sinnvoll sind Verhandlungen mit ihnen.

 

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