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  1. Am 11.9. ereigneten sich der Putsch in Chile und der WTC-Anschlag. Ist eine Utopie, dass Opfer früherer fehlgeleiteter US-Politik und Amerikaner an diesem Tag in gemeinsamer Trauer zusammenfinden könnten?

  2.   N. Neumann

    „Verrat in Santiago

    Vor dreißig Jahren putschten Militärs in Santiago de Chile die sozialistische Regierung Salvador Allendes weg. Die Legende sagt, dass die USA das Terrorregime ermöglichten. Neue Quellenfunde belegen: Es war alles ganz anders“

    http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2003/09/06/a0271

  3.   N. Neumann

    „Zwei zweifelhafte Märtyrer

    von Carlos Widmann“

    http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&item=440

  4.   Lebeding

    Es ist im Grunde Zeit, aufzuklären, dass in Wahrheit Allende ein Islamist war. Und damit hatten die Amis natürlich den Belzebub, Allende, mit dem Teufel, Pinochet, wunderbar vertrieben. Ob da nun jemand sich selbst umgebracht oder ermordet wurde spielt doch keine Rolle. Wenn ein Gefolterter sich umbringt, dann ist er im Grunde ermordet worden vom Folterer. Wer in die Enge getrieben wurde durch Machtgeier, der wurde umgebracht, ob durch eigene oder fremde Hand.

    Jeder Ideologe bastelt sich seine Geschichte so, dass sie in sein Weltbild passt. Das machen sogar Individuen mit der eigenen Familiengeschichte. Die Kommunisten schreiben ihre und die Christen ihre Geschichte, ja, sogar die Islamisten schreiben ihre eigene Geschichte. Sie passen naturgemäß nicht zusammen. Na und? Die Objektivität wird man eh später erfahren. Und die wird nur Fachleuten zuteil werden.

    Die Wahrheit ist, dass sowohl Allende wie auch Pinochet Despoten waren. Ob die Amis da nun mitgeholfen haben, den einen gegen den anderen auszutauschen … – was soll’s? Jeder weiß, dass die Amis auf der ganzen Welt ihre Agenten haben, die die Bösen aus den Regierungsämtern vertreiben.

    Gestern waren es die Kommunisten, heute sind es die Islamisten! Hollywood lässt grüßen. Die Porpagandamaschinerie des Pentagon/Weißen Hauses funktioniert. Wenn Journalisten forschen, hat das i.d.R. nicht viel zu bedeuten. Es sei denn sie sind unabhängig. Und ist jener Wilfried Huismann Journalist oder Filmautor? Wird er von Hollywood oder vom Pentagon oder von niemandem bezahlt???
    Es soll ja Leute geben, die kennen Historie nur von Hollywood und Bond-Filmen ….

  5.   J.S.

    N. Neumann
    Die eigentliche Frage lautet: Wie viel Mitverantwortung trägt die Linke etc. durch ihre antiamerikanische Propaganda für den 11.9.2001.
    Was denkt ein junger Muslim in Deutschland dem ständig Greulmärchen über die angeblich böse US-Politik eingehämmert werden? Oder auch: Wie viel Mitverantwortung tragen wir, weil wir solche undifferenzierten Zerrbilder unwidersprochen stehen ließen?

  6.   Lebeding

    und wie viel Mitverantwortung für Antiamerikanismus tragen Leute wie Sie, J.S., die ein Kitschbild der Amerika-Politik malen, das schlimmer ist als die dümmsten und kitschigsten Hollywoodfilme zusammen???


  7. Ich hatte gehofft, mit meiner Frage einmal ein Denken anzuregen, das nicht dauernd um Schuldzuweisungen kreist, sondern wo sich Opfer in ihrem gemeinsamen Leiden treffen können und besser verstehen lernen. Dass die USA maßgeblich beim Chile-Putsch (und nicht nur dort) beteiligt waren, kann man bei der offiziellen US-Behörde (!) National Security Archive nachlesen. Das ist gesicherte Wahrheit. Aber wie gesagt, darum ging es nicht. Es ging um die Utopie einer Gemeinschaft der Opfer. Es ging auch um die Utopie eines zivilisierteren Blogs. Und dann sendet J.S., eine Person, deren Postings nur noch aus Hass und Paranoia bestehen, diese atemberaubende Schweinerei:

    „Die eigentliche Frage lautet: Wie viel Mitverantwortung trägt die Linke etc. durch ihre antiamerikanische Propaganda für den 11.9.2001.“

    Gestern wurde ich schon als Mordgehilfe von ihm verleumdet, heute auf einmal ist „die Linke“ (wer oder was das auch immer sei) auf einmal Kumpan beim 11. September. Die Amerikaner, die J.S. so hirnlos verteidigt, sind da schon weiter. Newsweek fragte sich nämlich nach den Anschlägen selbstkritisch: „Warum hassen sie uns?“ Gewiss nicht, weil „die Linke“ sich andauernd finstere antiamerikanische Geschichten ausdenkt (das ist nicht nötig, jeder einigermaßen machtvolle Staat dieser Erde hat seine Leichen im Keller).

    Ich denke, es gibt eine Grenze für verbale Gewalt. Ich rufe hiermit dazu auf, J.S. von nun an in diesem Blog zu ignorieren. Wahrscheinlich halten sich seine ebenso verstörten Freunde wie etwa Tuotrams nicht daran. Aber es reicht doch, wenn die Schmuddelkinder untereinander spielen.

  8.   docaffi

    @JS

    „Was denkt ein junger Muslim in Deutschland dem ständig Greulmärchen über die angeblich böse US-Politik eingehämmert werden? “

    Abu-Ghuraib, Guantanamo und Entführungen Unschuldiger in Europa durch CIA sind kein Märchen; Sie wollen sie halt nicht wahrhaben, weil Ihre Brille zu rosarot ist.

    Ein Märchen hat uns die US-Regierung über angebliche Chemiewaffen im Irak vor dem Irakkrieg erzählt.


  9. @docaffi:
    J.S. von nun an ignorieren – weitersagen.

  10.   Lebeding

    @Robert Peters-Gehrke

    Stimmt! Es ist wirklich zu ernst dieses Leben auf Erden, als dass man herumspielen sollte mit Schönmalereien und Schuldzuweisungen ganzer Gruppen (Linke, Rechte etc) von Menschen.

    Bzgl. J.S., seine Kommentare bilden einen Großteil der nie über den eigenen Fernseher hinausblickende Mehrheit der Amerikaner ab, die sich von Fox-news und Hollywood die Welt erklären lassen.

    J.S. aber ist nun dazu noch mit Sicherheit ein vom Pentagon/Weißen Haus Beauftragter, der das Bild Amerikas in der Welt zu verbessern hat. Aber mit seiner Polemik und Rhetorik schafft er genau das Gegenteil: er hilft, dass man noch kritischer auf die USA schaut. Und wäre man selbst nicht so eng mit den USA verbunden – durch Verwandschaft -, dann würde man sich ziemlich abwenden von Amerika, zumindest aber von deren Politik der letzten Jahre. Und dass dieser J.S. das nicht erkennt, macht ihn so überflüssig! Leider; denn manchmal kann er auch zum Nachdenken anregen.

 

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