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Ruhe sanft

 

In Lomé, der Hauptstadt Togos, konnte man diese schönen Särge besichtigen. Es ist zur Mode geworden, dass Verstorbene in Gefässen beerdigt werden, die ihrem Beruf, ihrer besonderen Leidenschaft, ihrem Hobby Rechung tragen.

Der Handy-Sarg wäre sowohl für Journalisten wie für Politiker  geeignet.

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60 Kommentare

  1.   Och

    Wie schrecklich, geht es nicht etwas zuversichtliche?

  2.   Leroy

    Nette Alternative zu den sonst eher langweiligen Särgen. 🙂

  3.   mathilde

    kann man diese wunderschoenen saerge evtl uebers netz bestellen ?

  4.   mathilde

    und wofuer sind die miniatursaerge in der vitrine bestimmt ?

    OT: bin gerade auf Trinidad. Die todesrate durch schusswaffen hat vorletztes Jahr 1/tag ueberschritten
    – und das bei 1 millionen einwohnern… tendenz steigend.

    besonders beeindruckt hat mich der baecker hinter gittern:
    stellen sie sich vor, sie kommen in einen laden – aussen alles vergittert, aber innen auch, wie in einer bank!
    man betritt also sozusagen einen zwischengitterraum in dem die waren ausliegen, sucht sich was aus, geht dann zum bezahlen zum internen gitter hinter dem der verkaeufer hockt.
    genausogut koennte man das brot schnappen und rausrennen, der verkaeufer hinter seinem gitter koennte nichtmal hinterherrennen: das gitter ist also nicht gegen diebstahl installiert, sondern dient ausschliesslich dazu, das leben des verkaeufers bei raubueberfaellen zu schuetzen.

  5.   mathilde

    … und natuerlich um die kohle in der kasse zu sichern.

  6.   milko

    also irgendwie hat das etwas perverses.
    was werden wohl nachkommende generationen über diese epoche sagen und vorallem wenn sie solche särge finden ? eine konsum marken geilheit und produkt anbeterei die bis ins grab hinein getrieben wurde ?

  7.   Joachim S.

    Ich find‘ die Särge sympathisch. Sie haben etwas lebensfrohes.


  8. @ milko: Sie waren noch nicht in Lomé, wenn Sie glauben, Konsumgeilheit wäre das größte Problem der Menschen dort. Produktanbeterei!
    Da geht es immer noch um eine menschenwürdige Existenz auf dem niedrigsten Niveau für die Mehrheit.

  9.   Sebastian Ryll

    Über diese Stimme wurde hier eine GLÄSERNE DECKE gelegt.

    http://hiram7.wordpress.com/2008/02/14/offener-brief-von-ralph-giordano/

  10.   Joachim S.

    Gläserne Decke? Muss man diesen Brief so wichtig nehmen? Es handelt sich doch lediglich um Kölner Kommunalpolitik.

 

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