‹ Alle Einträge

21 Kommentare

  1.   mathilde

    oh, da wuerde ich gerne mitfeiern !
    viel spass Herr Lau !

  2.   Wachtmeister

    Der Personenkult wird langsam unheimlich. Etwas mehr Rationalität wäre wohl angebracht.

    Ob der Populist Obama in der Lage ist, die bzgl. Afghanistan erforderlichen und bei seinen Unterstützern vermutlich unpopulären Entscheidungen zu treffen?

  3.   Obamaniax

    Wegen dem angeblichen Personenkult: Eigentlich geht es bei der großen Obama-Verehrung weniger um die Person, sondern um die Tatsache, dass er es tatsächlich geschafft hat junge Leute zu mobilisieren, eben im besten Sinne eine politische Bewegung zu schaffen… siehe von-der-botschaft-zur-bewegung.de

  4.   tati

    @wachtmeister

    Ich habe diese ganze Obamamanie auch gestrichen satt.
    Herr Lau hat seinen blog Schwerpunkt bedingt durch seinen „Auslandseinsatz“ deutlich verlagert – kann er natürlich machen.
    Ich blogge lieber im Themenbereich Islam.
    Also bis irgendwann..(-:)

  5.   N. Neumann

    Der Personenkult wird langsam unheimlich. Etwas mehr Rationalität wäre wohl angebracht.

    Ob der Populist Obama in der Lage ist, die bzgl. Afghanistan erforderlichen und bei seinen Unterstützern vermutlich unpopulären Entscheidungen zu treffen?

    @ Wachtmeister

    Dafür, dass Sie sich diesbezüglich mindestens noch bis zum 20. Januar gedulden müssen, kann Obama aber absolut nichts.

    Erste, annähernd konkrete Hinweise auf Obamas Amtsführung erhalten Sie in der Zwischenzeit durch die Besetzung von Regierungsposten.

  6.   tati

    @N.Neumann

    Die arabische Medienwelt hat Obama bereits „begrüsst“…

    Al-Qaradhawi: The Democrats Are Like a Snake That „Kill[s] You Slowly Without You Noticing“

    Iranian Daily: „That Black Man“ Will Never Change U.S. Policy

    Saudi Daily: No Difference Between Obama and McCain

    ….

    http://www.memri.org/bin/latestnews.cgi?ID=SD210308

  7.   Wachtmeister

    @N.Neumann:

    Obama hat bei keinem mir bekannten Thema Führung gezeigt und der Bevölkerung unpopuläre Entscheidungen vermittelt. Sein Erfolg ist wohl auch auf diese Profillosigkeit gegründet. In schwierigen außen- und sicherheitspolitischen Fragen sind aber fast alle richtigen Entscheidungen unpopulär.

    Obama scheint für solche Entscheidungen nicht der richtige Politiker zu sein: Hätte man z.B. 2006 und 2007 seine Empfehlungen zur Irakpolitik umgesetzt, hätte es die seitdem sichtbaren Fortschritte sehr wahrscheinlich nicht gegeben. Ich beteilige mich daher nicht an der Obama-Euphorie, auch wenn es zweifellos positive Aspekte seiner Wahl gibt: Sollte Obama wider Erwarten doch schwierige Entscheidungen treffen, so dürften diese international leichter vermittelbar sein als unter Bush.

  8.   N. Neumann

    Obama scheint für solche Entscheidungen nicht der richtige Politiker zu sein: Hätte man z.B. 2006 und 2007 seine Empfehlungen zur Irakpolitik umgesetzt, hätte es die seitdem sichtbaren Fortschritte sehr wahrscheinlich nicht gegeben.

    Richtig. Hätte man jedoch 2002 seine Empfehlungen zum Irak umgesetzt, hätte es keinen Irakkrieg gegeben.

    Ich war übrigens mit Blick auf Obamas Abszugsplan sehr skeptisch. Die Skepsis ist insoweit gewichen, als sich a) die Lage im Irak weiter verbessert hat und ich b) den Eindruck habe, dass es (allen internen Differenzen zum Trotz) im wesentlichen die Iraker sein werden, die über die Konditionen des Abzuges amerikanischer Truppen entscheiden werden – und weniger der amerikanische Präsident.

    Entsprechend vermute ich auch, dass der Abzug aus dem Irak unter einem Präsidenten McCain nur unwesentlich anders bzw. länger vonstatten gehen würde, als das unter Obama der Fall sein wird. Und ebenso wie Obama hätte bzw. hat McCain erkannt, dass es in Afghanistan/Pakistan inzwischen mehr brennt als im Irak.

    Ich beteilige mich daher nicht an der Obama-Euphorie, auch wenn es zweifellos positive Aspekte seiner Wahl gibt: Sollte Obama wider Erwarten doch schwierige Entscheidungen treffen, so dürften diese international leichter vermittelbar sein als unter Bush.

    Zustimmung, erstens das. Und zweitens könnte, aus der Schurkenperspektive betrachtet, der eine oder andere unter den üblichen Verdächtigen bei Kompromissen mit den USA unter Obama besser sein Gesicht wahren.

    Günstig wäre es übrigens auch, wenn es Obama durch kluges Auftreten schaffen würde, den Antiamerikanismus in Pakistan etwas zu dämpfen. Das könnte möglicherweise den Kooperationswillen auf pakistanischer Seite etwas erhöhen.

  9.   N. Neumann

    Al-Qaradhawi: The Democrats Are Like a Snake That “Kill[s] You Slowly Without You Noticing”

    @ tati

    Anscheinend befürchten Scheich Yusef Quadrataffe und iranische die-hards, dass sie mit Obama schlechter Propaganda machen können als mit Bush.

  10.   J.S.

    @N. Neumann
    „Scheich Yusef Quadrataffe und iranische die-hards“ haben aber schon angefangen Propaganda gegen Obama zu machen.
    „dass sie mit Obama schlechter Propaganda machen können als mit Bush.“
    Da unterschätzt Du diese Leute aber gewaltig, sie haben nicht mal bis zur offiziellen Amtseinführung gewartet.
    Und bei Pakistan haben wir im Notfall Indien als Verbündeten.
    Beim Irak ist das was anderes. Da steht der Iran bereit um das Machtvakuum nach dem Abzug der Amerikaner zu füllen.

 

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Anmelden Registrieren