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Arabische Zeitung: Die Schuld der Hamas

 

Abdul lRahman Al-Rashed, der Hauptgeschäftsführer von Al-Arabiya TV, schreibt in der arabischen Tageszeitung Alsharq Alawsat folgendes Erstaunliche über die Schuld an der Krise. (Hintergrund: Hamas beschuldigt den ägyptischen Aussenminister Ahmed Aboul Gheit der Komplizenschaft mit den Israelis, weil er nicht laut genug gegen die Angriffe protestiert habe.)

The truth is that Hamas does not want to take responsibility for the crisis, as it has found that attacking Egypt is the best defence policy in the context of the ongoing battle that has lasted for months at the hands of the Syrian and Iranian allies against Egypt.

Al-Rashed

Therefore, we must blame Hamas because its goals are clear. It seeks a battle with Israel, and doesn’t care about the results even if it means Israel annihilates Gaza, and this is what its prime minister, Ismail Haniyeh said. Hamas wants a fight to put pressure on Arab countries to take action in its favour. It wants to appoint itself as a political power in spite of the Palestinian Authority based on the pretext of confronting the enemy and it doesn’t care how many Palestinians are killed in the process.

With the exception of the Egyptian Foreign Minister Ahmed Aboul Gheit, everybody is standing behind Hamas that has starved 1.5 million Palestinians for months and has led them to destruction today. Stupidly, Hamas is launching rockets towards Israel and Israel is responding with bloody attacks so everybody is forced to remain silent about what Hamas has done so as not to be accused of siding with Israel.

Minister Aboul Gheit is facing the mob of Arabs alone and the political organisation wants to settle its accounts with the blood of Palestinians.

45 Kommentare

  1.   Joachim S.

    @ PBUH

    Zufällig kenne ich einige Palästinenser, auch solche mit Verwandten in Gaza. Also erzählen Sie mir nix!

  2.   Joachim S.

    Im übrigen finde ich es ziemlich lächerlich, wenn deutsche oder schweizerische couch-potatoes zu wissen glauben, wie es in der 3. Welt, wie man sie früher nannte, zugeht.

  3.   tati

    @Joachim

    Hören Sie bitte auf, Märchen vom „Gras fressenden“ Palästinenser in Gaza zu erzählen. Die Pälästinenser dort sind das höchstalimentierte Gemeinwesen der Welt.
    Die Bevölkerungsentwicklung der letzten Jahrzehnte spricht Bände.
    Bei „Gras fressen“ fallen mir wirklich andere Gebiete ein: Haiti, Nordkorea, Sahel etc.
    Sie wollen doch die Situation in Gaza nicht damit vergleichen?
    Das allergrösste Problem der Gazaner ist der Altersdurchschnitt der Bevölkerung – unter 20 Jahre, und die Hälfte der Menschen dort sind unter 15 Jahre!!!!
    Wie um alles in der Welt soll dort jemals ein ökonomisch funktionierendes Gemeinwesen entstehen.
    Ein Fleckchen Erde mit einer so drastischen Überbevölkerung wie den Gaza-Streifen könnten sie überall auf diese Welt platzieren, es würde unabhängig vom Konflikt mit Israel ohne fremde Hilfe binnen kürzester Zeit kollabieren.
    Dann, OHNE fremde Hilfe, würden die Gazaner Gras fressen.
    Es ist zum Kotzen, daß die oberschlauen Palästinenser-Versteher nichtmal die primitivsten wirtschaftlichen Grundlagen begreifen, die in der Demographie begründet sind.
    Es war ein riesiger Fehler, die Palästinenser jahrzehntelang zu subventionieren – jetzt hat man den Extremismus, denn man genährt hat.

  4.   Joachim S.

    „Es ist zum Kotzen, daß die oberschlauen Palästinenser-Versteher nichtmal die primitivsten wirtschaftlichen Grundlagen begreifen, die in der Demographie begründet sind.“

    Der war gut!


  5. […] Abdul lRahman Al-Rashed, der Hauptgeschäftsführer von Al-Arabiya TV, schliesst sich dieser…. Im Kontext arabischer Beschuldigungen gegen Ägyptens Außenminister nicht hart genug das israelische Vorgehen in Gaza verurteilt zu haben, kritisiert dieser die Hamas, die sich statt für die Krise in Gaza verantwortlich zu zeigen sich lieber den Kritikern der ägyptischen Außenpolitik anschließe. Als Resultat seiner Sicht zieht er folgende Schlussfolgerung: […]

 

Kommentare sind geschlossen.