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Der Blick aus Gaza

 

Dieses lange Gespräch mit einem Bewohner Gazas, der dort für eine katholische Hilfsorganisation arbeitet, habe ich vor wenigen Wochen gesehen. Ich war beeindruckt von der moralischen Klarheit und vom Mut dieses Mannes (der Hamas hier offen kritisiert, obwohl das lebensgefährlich für ihn sein könnte). Angesichts der anhaltenden Debatte hier auf dem Blog über die Frage der Legitimität der Blockade und die Lebensqualität vor Ort kann ich es nur dringend empfehlen.
Mir hat es den Rest an Glauben genommen, dass die Blockade sinnvoll sein könnte.

Quelle.

114 Kommentare


  1. „Blockade“ suggeriert, dass nichts reinkommt. Die Güter auf den Märkten müssen wohl vom Himmel gefallen sein.

  2.   Guter Rat

    An den Islamophoben hier im Blog ist jeder Lau-Beitrag verschwendet. Und solche Leute nennen sich freespeech.


  3. Hein, wie wär’s mit einem sachlichen Beitrag?


  4. Woher wissen Sie, dass das hein Blöd ist?

  5.   Guter Rat

    Leider macht Sauer nicht lustig.


  6. Die Erfahrung lehrt, dass in Informationsgesellschaften kontroverse Maßnahmen mit einem hohen Maß an Härte durchgeführt werden müssen, um erfolgreich zu sein. Je länger sie aufgrund von Zurückhaltung anhalten, desto stärker erodiert der politische Wille dieser Gesellschaften, während der ihrer vormodernen Gegner intakt bleibt. Halbmaßnahmen wie die Israels sind selten erfolgreich, weil sie kontrovers genug sind, um den Rückhalt in der eigenen Gesellschaft und bei Verbündeten abzubauen ohne hart genug zu sein, um auf der Gegenseite Wirkung zu zeigen. Die Bevölkerung im Gazastreifen wird die halbherzigen Maßnahmen Israels wohl länger durchhalten als die israelische Gesellschaft.

    Auch bei der letzten Offensive im Gazastreifen oder im Libanon 2006 folgten die Israelis diesem selbstdestruktiven Handlungsmuster. Deutschland und seine Verbündeten machen einen ähnlichen Fehler in Afghanistan, wo sie konsequent auf den Einsatz ihrer asymmetrischen Stärken verzichtet haben und sich statt dessen für einen langen Einsatz entschieden haben, in dem sie gegenüber den psychologisch durchhaltefähigeren Gegnern wohl unterliegen werden. Hätte man sich auf ein konsequentes Vorgehen gegen Al-Qaida beschränkt, wäre der Einsatz 2002 erfolgreich vorbei gewesen.

    Wenn die Israelis etwas daraus lernen, dann ist die nächste Offensive kurz, hart und, was die Hamas angeht, endgültig. Eine gedemütigte und dezimierte Hamas wird auch für die palästinensische Bevölkerung nicht mehr attraktiv sein. Wie schnell sich die Sympathien von Arabern wandeln, zeigt das Beispiel Saddam Husseins, der nur populär war, solange er als stark erschien.

  7.   Guter Rat

    Gott, was für ein abartiger Kissiger-Unfug. Es ist gerade der anscheinend unwiderstehliche Drang zur Härte und unangemessenen Gewalt, der Israel zum Verhängnis wird. Mit Irren wie Netanjahu und Barack ist dieses Land dem Untergang geweiht.

  8.   riccardo

    @marriex

    Heinrich Wilms alias Hein Blöd alias Guter Rat, die Schande Hamburgs. Man fasst es nicht, das schöne Hamburg, ehedem Heimat des deutsch-jüdischen Grosspatrioten Albert Ballin, muss einen Judenfeind wie diese Trantüte über sich ergehen lassen.

  9.   Samuel

    „Mit Irren wie Netanjahu und Barack ist dieses Land dem Untergang geweiht.“

    Dasselbe sagt man seit Jahrzehnten über den Kapitalismus.

  10.   Guter Rat

    Riccardo, anstatt meine Identität (übrigens völlig falsch) offenlegen zu wollen: Ich bin kein Judenfeind, aber ihr Mischpoke seid ein Rassistenverband allererster Güte. Wie ihr euch hier am Tod von neun Leuten aufgeilt, ist zum Knochenkotzen.

 

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