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Wer hinter der „Friedensflotille“ steht

 

Ein ausführlicher Hintergrundbericht heute in der New York Times über die türkische Gruppe IHH, über das Free Gaza Movement und Greta Berlin, die Gründerin.
Zitat:
Ms. Berlin, the outspoken co-founder, is originally from Los Angeles. She was married for 14 years to a Palestinian, with whom she had two children, and for 14 years to an American Jew. She likes to joke and says that makes her the most qualified “anti-Semite.”

But when she is not joking she says that her detractors in Israel are right, that she does not accept Israel as a Jewish state, though she contends that is part of a larger philosophy which opposes all national borders.

“You decide in your life what you are passionate about,” she said. “I happen to be passionate about the Palestinians who have had no rights since 1948.”

Gegen „alle nationalen Grenzen“ zu sein muss man sich allerdings leisten können. Israel braucht Grenzen, die es verteidigen kann. Die Palästinenser auch. Darum muss die Besatzung enden. Wer Israel nicht als „jüdischen Staat“ anerkennt, erkennt de facto Israel nicht an.
Und das ist dann schon ein Problem, wenn man für das Selbstbestimmunsgrecht der anderen Seite eintritt wie Frau Berlin. Ein Selbstbestimmunsgrecht nur für eine Seite ist nämlich keines.

296 Kommentare

  1.   Samuel

    „Gegen “alle nationalen Grenzen” zu sein muss man sich allerdings leisten können.“

    Mein Wunschtraum wäre es auch, alle Grenzen abzuschaffen.

    „Israel braucht Grenzen, die es verteidigen kann. Die Palästinenser auch.“

    Nun ja, mit der Einstellung wird es so schnell keinen Pali-Staat geben.

  2.   Jörg Lau

    @ HJS: Habe ich gesehen. Mau ist ja wohl eher die Achgut-Reaktion. Wenn Israel auf Abwege gerät, hat man plötzlich nichts mehr zu sagen.
    Das war bei Broder auch schon mal anders („Die Irren von Zion“).
    Ich halte diese falsche Freundschaft für einen Irrweg post 9/11.
    Heute David Grossmann in der FAZ gelesen? Das ist mal eine Stimme!


  3. @ JL

    Auf Schwäbisch heißt das „Blitzmerker“. Ohne Geschwurbel: http://liveshots.blogs.foxnews.com/2010/06/01/gaza-clash-turkish-charitys-terror-links/

    @ HJS

    Ganz besonders regt sich Lau über irgendwelche Broschüren auf, die von der israelischen Propaganda vertrieben werden. Auch wenn bei der Zeit die Texte noch mit einem Gänsekiel Marke Dönhoff&Sommer geschrieben werden, die israelische Propaganda braucht keine Broschüren zu verteilen, weil die “exzellenten Menus” von den Luxus-Restaurants selbst ins Netz gestellt werden.

    Schon peinlich.

  4.   J.S.

    Ich würde gerne wissen woher das Geld ursprünglich kam.

    Da hat doch offensichtlich jemand kräftig nachgeholfen. Und das ganz sicher nicht aus humanitärem Interesse.


  5. @ MR

    Andererseits ist es albern, diese Menüs als Beleg dafür zu werten, dass es der Bevölkerung Gazas besonders gut gehe. Restaurantbesuche dieser Preisklasse können sich höchstens 1% der Leute dort leisten.

  6.   Samuel

    @ H.J.S

    Aber es beweist, dass genügend Güter in den Gaza-Streifen gelangen – wenn sogar Luxusrestaurants Ware bekommen.

    Dass die Palis nicht im Paradies leben bestreitet keiner. Andererseits gibt es ja auch genug von ihnen, die ihre eigenen Mittel und Wege haben um ins Paradies zu gelangen.


  7. Israeli Flotilla: Don’t Take Mainstream Media Coverage at Face Value

  8.   J.S.

    Speisekarte hin oder her. Es gibt keine Hungersnot in Gaza.

 

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