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Die Terrorverbindungen der türkischen „Hilfsorganisation“ IHH

 

Über die islamistischen Aktvitäten der „Menschenrechtsorganisation“ IHH, die hinter dem Versuch der Mavi Marmara stand, die Blockade Gazas zu durchbrechen gibt es einen ausführlichen Bericht des Dänischen Instituts für Internationale Studien von 2006 (S. 10 ff):

Den ganzen Bericht hier lesen.

41 Kommentare

  1.   J.S.

    So gesehen hätten die Israelis gewarnt sein müssen. Die Türken allerdings mussten defintiv wissen wer da unterwegs war.

    After analyzing seized IHH documents, Turkish authorities concluded that “detained members of IHH were going to fight in Afghanistan, Bosnia, and Chechnya.”

    Wenn Erdogan hinterher behauptet das seien alles Friedensaktivisten auf dem Schiff gewesen, muss er gewusst haben das dies nicht die Wahrheit war.

    Und den Abgeordneten der Linken glaube ich auch nicht, das die nicht gewusst hätten mit wem sie da zum Blockadebrechen gefahren sind. Die Informationen liegen offen zugänglich im Netz.
    Und es kommt noch besser, zwar nicht in Bezug auf die IHH sondern die BBP die auch mit von der Partie war:

    Selbst die Linke sieht das ähnlich: In einer kleinen Anfrage vor drei Jahren ordnet die Bundestagsfraktion die BBP ins rechtsextreme Lager ein und zitiert den Verfassungsschutz: Die BBP gehöre zur Bewegung der „Grauen Wölfe“. Diese vertrete „eine rassistisch-nationalistische Orientierung“ und stehe für „Gewaltbereitschaft und am Führerprinzip ausgerichtete totalitäre Strukturen.“

    Wir zeigen Annette Groth die Liste mit Passagieren von der BBP.

    http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=6324366/1deci0w/index.html

  2.   Bravoleser

    -> Das Schiff wurde für die Fahrt extra gekauft.
    Nicht etwa nur geliehen.
    -> Es waren fast 500 Passagiere an Bord.
    -> Die IHH war ein seit den 90ern bekannter „Reiseveranstalter“
    für Dschihad-Touristen. Gegründet im Bosnienkrieg mit saudischem
    Kapital. Die Türkei hatte Erdbebenhilfe der IHH sogar abgelehnt.

    Es ging also gar nicht um irgendwelche Hilfe, sonst wären Geld und Frachtkapazität doch ganz anders eingesetzt worden.
    Da muß man natürlich auch dem israelischen Geheimdienst Vorwürfe machen. Das sie diesen Propaganda-Coup aufgesessen sind ist mehr als peinlich. Vollends lächerlich wird es dann bei den Soldaten die mit Paintball-Spielzeug gegen Dschihadisten spielen.

  3.   J.S.

    Was hätten die Israelis denn besser machen sollen? Wenn die gleich scharf geschossen hätten, wäre die Situation jetzt sicher auch nicht besser.

    Der eigentlich interessante Punkt ist, das die türkische Regierung wohl bei diesem Propaganda-Coup der Islamisten mitgemacht hat.


  4. Ich frage mich nur, wozu man ein mit 500 Passagieren besetztes Fährschiff nach Gaza entsendet. Wollten die alle den Märtyrertod erleiden?

  5.   J.S.

    Offensichtlich hatten es manche nicht so eilig ihren Kopf selber hin zu halten.

    Aus dem NZZ Artikel:

    „Die Tatsache, dass einige AKP-Vertreter ihre bereits angekündigte Teilnahme an der Operation kurzfristig absagten, wird als Indiz gewertet, dass man sich der Gefahren wohl durchaus bewusst war. „

  6.   J.S.

    Das ist aber auch fies!

    Zuerst so tun als würde man selber mit fahren weil es so eine „tolle Idee“ sei und dann wenn genügend andere aufgesprungen sind klammheimlich einen Rückzieher machen.
    Und dann die Israelis in die Falle rennen lassen.

    Das die türkische Regierung wirklich über den Märtyrertod der 9 Blockadebrecher traurig sei, glaube ich übrigens weniger.

  7.   J.S.

    Die Indizien gegen die türkische Regierung verdichten sich immer schneller.

  8.   Frl. Mensa

    Pax Christ, die ja auch mitgefahren sind, behauptet, mit diesen und ähnlichen Dingen konfrontiert, nach wie vor (jedenfalls bis vorgestern), die IHH sei vollumfänglichst friedlich — oder ersatzweise, es gäbe da wohl noch eine andere, zweite IHH und alles sei nur ein Mißverständnis. Interview:

    http://www.lizaswelt.net/2010/06/im-dialog-mit-pax-christi.html

 

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